Bücher mit dem Tag "schikane"

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79 Bücher

  1. Cover des Buches Vielleicht mag ich dich morgen (ISBN: 9783426516478)
    Mhairi McFarlane

    Vielleicht mag ich dich morgen

     (665)
    Aktuelle Rezension von: lion1381

    Klappentext:

    Wiedersehen macht nicht immer Freude. Schon gar nicht Anna, die nach 16 Jahren beim Klassentreffen mit genau jenem Typen konfrontiert wird, der ihr damals den Schulalltag zur Hölle machte. Damals, als sie noch die ängstliche, pummelige und so gern gehänselte Aureliana war. Wie wenig sie heute als schöne und begehrenswerte Frau mit dem Mädchen von einst gemein hat, wird klar, als James sie nicht erkennt. Er ist fasziniert von der schönen Unbekannten. Anna kann es kaum glauben und wittert ihre Chance: Endlich kann sie ihm alles heimzahlen. Beide ahnen nicht, wie sehr sie das Leben des anderen noch verändern werden. Nicht heute. Aber vielleicht morgen.

    Meine Meinung:

    Als ich von dem Buch hörte und es schließlich auf bestellte, dachte ich dieses Buch wäre eine kurzzeitige Unterhaltung für zwischendurch. Dem, war nicht so. Das Buch fasste ein ernstes Thema auf, schaffte es allerdings alles ziemlich leicht wirken zu lassen. 

    Was mich allerdings gestört hat, war das das Buch sich so ewig gezogen hat. Das hat mir den Spaß am Lesen genommen und mich hoffen lassen das es endlich vorbei sei. Als das Buch dann vorbei war, muss ich sagen war ich etwas erleichtert.

    Die Protagonisten waren angenehme Personen, jedoch konnte ich mich in keine so richtig rein versetzen und eine besondere Bindung zu ihr aufbauen. Manche von ihnen waren so blöd das ich sie am Besten aus dem Buch geschmissen hätte... Die Freundschaft zwischen den beiden Männern hat mich regelrecht genervt, da ich denke wenn man sich gegenseitig ständig so schlecht macht nur um selbst besser da zustehen, dann ist das keine gute Freundschaft.

    Die Geschichte an sich mochte ich, doch mir hat das gewisse etwas gelegentlich gefehlt.

    Bewertung und Fazit:

    Ich würde es nur jemandem empfehlen, der genau auf so was steht.

    Ich bin enttäuscht und vergebe auch nur 3 von 5 Sternen und eine bedingte Leseempfehlung.

  2. Cover des Buches Der Vollstrecker (ISBN: 9783548281100)
    Chris Carter

    Der Vollstrecker

     (892)
    Aktuelle Rezension von: CherryFairy

    Cover

    Bleibt dem Stil vom Kruzifix Killer treu, wieder in schwarz rot weiß gehalten und sehr schlicht.

    Story/Inhalt

    Ein neuer Fall für Hunter und Garcia, diesmal reicht dem Serienkiller ein schneller Tod nicht aus... denn er will seine Opfer leiden sehen..


    Meine Meinung

    Normalerweise fange ich bei Thriller Reihen immer Kreuz und quer an rein zu lesen, doch bei Chris Carters Hunter Reihe habe ich ausnahmsweise mal in der richtigen Reihenfolge angefangen und weitergelesen und muss sagen, dass ich es gut fand vorher Band 1 (Kruzifix Killer) zuerst gelesen zu haben, denn ich finde im zweiten Band kommt Hunters Partner Garcia ganz anders rüber, bzw. zeigt er sich nicht von seiner besten Seite und das fand ich echt schade, denn in Band 1 wirkte er auf mich "gleichwertig" mit seinem Partnerkollegen...auch Hunters "privates" hatte in diesem Band keinen Mehrwert, ehr noch das ich jetzt in jedem Band erwarte, dass er in jeden neuen Band mit wen anderes in die Kiste springt... und diese Person hat dann auch null zur Story beigetragen, also das hätte man getrost weglassen können...

    Was für mich aber ein richtiges NO GO ist, ist das Thema Gewalt und mehr an Tieren, Schwangeren, Kindern etc. Ich kann wirklich alles mögliche an Brutalitäten, Apokalypsen, Monstern etc. lesen, aber wenn es um Tiere, Kinder, Schwangere geht bin ich sehr empfindlich, auch in einem Thriller finde ich das einfach zu heftig!!

    Für alle die den Teil schon gelesen haben, ihr wisst bestimmt welchen Teil ich meine :-(

    Zum Glück ist es nur bei diesen "einzelnen" Fällen geblieben, aber die waren für mich schon heftig....zumal ich den Sinn dahinter, also beim Thema Tier überhaupt nicht nachvollziehen kann...was kann denn das Tier dafür? O_ô

    Insgesamt sind es 488 Seiten, und lieber Ullstein Verlag teilt die Kapitel doch bitte fürs Auge schöner ein, ich finde die Kapiteleinteilung wirkt total chaotisch, mitten in der Seite oder teils im letzten Drittel der Seite ein neues Kapitel anfangen ist einfach für die meisten Leser grausam.... Ich beende gerne Kapitel, um das nächste Kapitel eine NEUE Seite zu haben, und bei so halben oder 1/3 Seiten ist das für mich echt nervig <

    Thriller technisch war es wieder spannend, aber wie oben erwähnt diesmal mit kleineren Kritikpunkte.


    Mein Fazit

    Die Reihe ist bisher sehr spannend und ich fiebere den nächsten Teil schon hinterher, allerdings war mir Der Vollstrecker diesmal etwas Over the Top!

    Band 1 Kruzifix Killer

    Band 2 Der Vollstrecker

    4* von mir!



  3. Cover des Buches Die Gilde der Schwarzen Magier 2 (ISBN: 9783442243952)
    Trudi Canavan

    Die Gilde der Schwarzen Magier 2

     (2.064)
    Aktuelle Rezension von: Felicitas_Brandt

    Wir Elyner finden, dass Worte schärfer schneiden als Schwerter. Und sie ruinieren die Möbel nicht.“

    Seite 426

     

    Inhalt:

     

    Sonea hat es geschafft, sie wurde in die Magiergilde aufgenommen und Rothen ist ihr Mentor. Doch ihre Mitschüler verachten Sonea für ihre Herkunft und bald entbricht eine regelrechte Hetzjagd gegen sie. Doch Sonea ist stark und ihre Kräfte sind größer als sie ahnt. Aber da ist auch immer noch das Geheimnis um Akkarin, das sie verfolgt und als sie ihm immer weiter auf die Spur kommt, verstrickt sie sich in düsteren Geheimnissen.

     

    Meinung:

     

    Ich liebe den Schreibstill von Trudi Canavan und besonders gut fand ich, dass es am Anfang eine Art Zusammenfassung gab, die in die Geschichte eingewoben war. So war das reinkommen in den zweiten Band super einfach. Ich liebe es, wenn Autoren das tun!

    Der zweite Band hat sehr viel Schwung dadurch, dass Sonea heftig gemobbt wird und es teilweise richtig gefährlich für sie wird. Die Perspektiven wechseln zwischen Sonea, Rothen, Lorlen und Dannyl, der als Botschafter entsandt wurde und der Vergangenheit von Akkarin auf der Spur ist, ohne zu wissen was genau er sucht. Soenea, Rothen und Lorlen sind in ihrem Wissen um Akkarin verbündet und gefangen zugleich, denn sie wissen, dass sie sich ihm nicht einfach entgegenstellen können.

     

    „Zeit für Euren Auftritt als Held, mein magiebegabter Freund.“

    Seite 259

     

    Der zweite Band hat mir noch ein ganzes Stück besser gefallen, als der erste. Er hat keine Längen, es passiert richtig viel und ich konnte ihn kaum aus der Hand legen. Die Charkaterentwicklung gefällt mir auch richtig gut und das Sonea Schwächen hat und nicht einfach übermächtig krass ist. Ich bin sehr froh, dass noch viele Bände auf mich warten ^-^

     

    „Er kämpft nicht gegen mich. Er sorgt nur dafür, dass niemand vergisst, wo ich herkomme.“

    Seite 216

  4. Cover des Buches Schändung (ISBN: 9783423214278)
    Jussi Adler-Olsen

    Schändung

     (1.492)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Brigitte

    Teil II einer Reihe (Sonderdezernat Q)

    „Sie wollten wie die Bande in >Clockwork Orange< sein. Gleichgültig gegenüber ihrer Umgebung. Permanent auf der Jagd nach Nervenkitzel und Grenzüberschreitungen. Verwegen und gnadenlos.“ (S. 102)

    Lange stand dieses Buch ungelesen in meinem Regal, offensichtlich hat mich der Titel abgeschreckt, denn am Autor liegt es definitiv nicht. Jussi Adler-Olsen ist ein Meister seines Fachs und seine Carl Mørck-Reihe besteht durchweg aus Bestsellern.

    FASANENTÖTER lautet der wörtlich aus dem Dänischen übersetzte Titel. Von diesem harmlos klingenden Titel darf der Leser sich nicht verwirren lassen. Dieser Psychothriller ist alles, aber nicht harmlos. TRIGGER-Warnung: Sadismus ist der Themenschwerpunkt in diesem Thriller!

    Eine Gruppe Eliteschüler, die für ihre Gewaltorgien aller „Uhrwerk Orange“ aufgefallen ist, steht unter Mordverdacht. 20 Jahre später: Eine Frau mit zerstörter Seele. Drei mächtige Männer, die ihr nach dem Leben trachten. Der zweite Fall für Carl Mørck.

    Inhalt

    Carl Mørck findet nach seinem wohlverdienten Urlaub auf seinem Schreibtisch plötzlich eine Akte – einen Cold Case, der aber scheinbar aufgeklärt ist. Zwei Jugendliche wurden vor 20 Jahren in einem Sommerhaus tot aufgefunden, neun Jahre später gibt ein Mann zu, die beiden ermordet zu haben. Der Fall scheint gelöst. Doch warum taucht die Akte nun wieder auf? Wer glaubt nicht an die Geschichte des Verurteilten?

    Carl Mørck und sein Assistent Hafez el-Assad fangen an zu ermitteln. Eine Gruppe junger Internatsschüler wurde damals verdächtigt. Heute bekleiden drei von ihnen hochrangige Posten in Politik und Wirtschaft mit Beziehungen zu höchsten Polizeikreisen. Kein Wunder, dass die Ermittlungen des Sonderdezernats bald darauf von oberster Stelle verboten werden. Wie soll Carl unter diesen Voraussetzungen den Cold Case auflösen?

    Protagonisten

    Carl Mørck und sein Sonderdezernat Q haben durch ihren ersten Fall, um die verschollene Merete Lyngaard, an Prestige gewonnen. Das Team bekommt Zuwachs – eine junge Sekretärin namens Rose Knudson, die anfängt ihren Chef Carl gehörig zu nerven. Bald merkt sie aber, dass fehlende Tische und Stühle in den Kellerräumlichkeiten nur ein untergeordnetes Problem darstellen.

    Das Ermittlerteam ist durchweg sympathisch. Die schroffe Kalter-Hund-Natur des Vizekriminalkommissars Carl Mørck wird durch die liebenswürdige, lebensfrohe Art von Assad kontrastiert. Es ist ein Fest, den beiden bei ihren Unterhaltungen „lauschen“ zu können.

    Die Jugendclique um Kirsten-Marie Lassen, Bjarne Thøgersen, Kristian Wolf, Ditlev Pram, Torsten Florin und Ulrik Dybbøl Jensen steht im Mittelpunkt der Ermittlungen. Die letzten Drei vergnügen sich beim Jagen in einem privaten Wald zusammen mit anderen hochrangigen Persönlichkeiten der High-Society Dänemarks (daher der Name Fasanentöter). Die Machenschaften der Freunde haben mich erschüttert. Sie agieren brutal, ungnädig und sadistisch. Kirsten-Marie Lassen, genannt Kimmie, nimmt einen Hauptpart in diesem Roman ein. Eine starke Frauenfigur, ähnlich der Merete Lyngaard aus dem ersten Teil. Sie ist geprägt durch ihre, alles andere als normale, Jugendzeit. Wegen dieser Figur bezeichne ich diesen Roman als Psychothriller. Kimmie ist eine Protagonistin, die einen Knacks weg hat. Beim Lesen schüttelte ich oft den Kopf über ihre Gedanken und Handlungen, doch ich habe auch mitgelitten.

    Schreibstil

    Jussi Adler-Olsen konstruiert seinen Roman, wie den Vorgänger, mit mehreren Perspektiven, die einander ergänzen. Doch im Unterschied zu „Erbarmen“ findet sich im Nachfolger ein komplexeres Konstrukt aus Sichtweisen. Im Stile des Allwissenden Erzählers erzählt Adler-Olsen die parallelen Handlungsstränge vom Ermittler Mørck; von einer selig geschundenen Frau; und von den drei befreundeten Männern, deren Vergangenheit sie nie losgelassen hat.

    Fazit

    SCHÄNDUNG von Jussi Adler-Olsen ist ein Psychothriller, der mir nachhaltig im Gedächtnis bleiben wird. Man stelle sich die Clique aus „Clockwork Orange“ vor, die ihren Sadismus ausleben und ungestraft davonkommen, da sie Angehörige der dänischen Oberschicht sind. Zwar geht es in diesem Thriller weder um Beethovens Kompositionen noch um eine Kritik der Medien, aber dafür besticht er mit nachvollziehbaren Charakteren, einer erschütternden Thematik & einem gelungenen Plot. Gerade als Frau hat mich dieser Psychothriller bewegt und erschüttert, ich konnte ihn nicht mehr aus der Hand legen & finde das Ende sehr befreiend, wenn auch vorhersehbar. Ein Thriller der Marke: Zu was können Menschen fähig sein?!

     

    SCHÄNDUNG| Jussi Adler-Olsen| 2. Teil der Carl-Mørck Reihe| übersetzt aus dem Dänischen von Hannes Thiess| dtv Verlag| 2010| 459 Seiten| 14,99€

  5. Cover des Buches Das Salz der Erde (ISBN: 9783442479474)
    Daniel Wolf

    Das Salz der Erde

     (299)
    Aktuelle Rezension von: readerhd66

    Ich hatte zuvor noch keinen Roman von Daniel Wolf gelesen und war sehr positiv überrascht. Das Buch liest sich sehr flüssig und war von Anfang bis Ende fesselnd ohne daß zwischendurch Längen aufgekommen wären, was bei einem Werk von über 1100 Seiten etwas heißen will. Was mich ein wenig an Michels und Isabelles Charakter gestört hat, war die Fälschung der kaiserlichen Urkunde am Ende des Romans, aber ich will auch nicht zu pingelig sein, sie haben ja auch selbst einiges Unrecht erlebt. Interessant fand ich auch die Erläuterungen im Nachwort, vor allem die Tatsache, daß es eine solche  Urkundenfälschung wirklich schonmal gegeben hat.

    Alles in allem kann ich "Das Salz der Erde" nur weiterempfehlen und freue mich schon auf die Fortsetzung.

  6. Cover des Buches Dolores (ISBN: 9783453435766)
    Stephen King

    Dolores

     (608)
    Aktuelle Rezension von: P_Gandalf

    ... habe ich vor vielen Jahren als Film gesehen und war von der Umsetzung und Kathy Bates als Dolores fasziniert. 

    Die Story spielt im Amerika der Nachkriegszeit, wobei die Zeit von 1961 bis 1963 und die beginnenden 90er als Gegenwart den breitesten Raum einnehmen. Hauptperson ist die Haushälterin Dolores Clairbourne. Sie erzählt die Geschichte ihres Lebens nachdem ihre langjährige Arbeitgeberin unter ungeklärten Umständen verstirbt.

    Der Roman lebt von der Art und Weise, wie King seine Dolores ihre Geschichte schildern lässt und immer, wenn man meint alles zu wissen, nimmt die Story eine neue Wendung.

    Als Film schon große Klasse - Als Buch noch eine Spur besser. 

    Für mich ein Meisterwerk von Stephen King.

  7. Cover des Buches Neunzehn Minuten (ISBN: 9783492253987)
    Jodi Picoult

    Neunzehn Minuten

     (919)
    Aktuelle Rezension von: Christina_Zettl

    Dies war das erste Buch, das ich von Jodi Picoult gelesen habe und es hat mich sehr überzeugt. Mir gefielen die verschiedenen Perspektiven und Zeitsprünge. Dem Leser wird klar, dass es nicht ein einziges Ereignis ist, das eine schreckliche Tat (in diesem Fall einen Amoklauf) auslöst, sondern dass es auf das Zusammenspiel vieler Faktoren ankommt. Jeder sollte darüber nachdenken wie er sich anderen gegenüber verhält, dieses Buch führt es einen auf spannende Weise vor Augen. Der Leser kennt den Tag, er kennt den Täter. Die Spannung in diesem Buch entsteht durch das "warum?". Und ich finde, das ist mehr als gelungen! 

  8. Cover des Buches Es (ISBN: 9783453504080)
    Stephen King

    Es

     (2.209)
    Aktuelle Rezension von: AndreaKiesling

    Etwas langatmig aber super spannend. Gerade die gruselige Szene aus den Abfluss fand ich klasse. Ende war allerdings enttäuschend 🤔

  9. Cover des Buches Vergebung (ISBN: 9783453438224)
    Stieg Larsson

    Vergebung

     (2.281)
    Aktuelle Rezension von: shadowpercy

    In dem dritten und letzten Teil der Millenium Reihe von Stieg Larsson, steht Lisbeths Prozess im Vordergrund.
    Denn sie wird wegen Mord vor das schwedische Gericht gestellt. An ihrer Seite steht steht wieder Mikael Blomqvist.
    Doch dieser stellt nebenbei noch andere Ermittlungen an, und ihm wird bewusst, dass hinter diesem Fall mehr dahinter steckt als erwartet.

  10. Cover des Buches Der Goldene Handschuh (ISBN: 9783498064365)
    Heinz Strunk

    Der Goldene Handschuh

     (254)
    Aktuelle Rezension von: Porpetinas_fantastische_Buecher

    Vorwort:

    Ich bin wirklich niemand, der ein Buch sofort verurteilt und meine Meinung bilde ich mir erst am Schluss. Ich wäge ab, analysiere meine Gedanken und Gefühle während des Lesens und wie ich mich am Ende gefühlt habe. Und selbst dann ist es manchmal einfach nur schwierig. "Der goldene Handschuh" ist mein Flop des Jahres und vielleicht hätte ich auf meine innere Stimme hören sollen, die mich vor meiner Neugier warnte. Aber ich fand den Film so klasse gemacht; spannend, interessant; trotz der Brutalität und dem subtilen Ekel. Ich hätte mal auf sie hören sollen....

    Inhalt:

    Uff...selbst nachdem ich eine Weile nachgedacht habe, fällt es mir irgendwie schwer, meine Gedanken und Gefühle kompakt niederzutippen. Das Buch ist mit seinen 252 Seiten eher etwas, woran ich nicht lange sitze...egal ob es etwas Leichtes oder Schweres ist, aber die Geschichte zog sich teils so krasss hin, dass ich mitunter nur 50 Seiten am Tag schaffte. 

    Dabei fand ich es anfangs fand noch ganz gut. Der "Goldene Handschuh" und seine Bewohner sind eine bunte Truppe mit verschiedenen Schicksalen, Eigenarten und Problemen, die ich interessant fand. Zwar gab es nach kurzer Zeit die erste befremdliche Szene, die mich vor allem wegen dem Stil des Autors eher abstoß, aber es fesselte. 

    Doch nach guten hundert Seiten folgte die langsame Ernüchterung. Anstatt eine wirklich interessante Studie über einen bekannten Frauenmörder und seinen Weg zu verfassen, langweilte Strunk mit eher belanglosen Nebengeschichten und schaffte es einfach nicht, mich irgendwie zu fesseln und emotional mitzunehmen. Wo der Film einen bannt, suchte ich beim Buch vergebens danach.

    Es wurden einfach zu viele Dinge erzählt, die in meinen Augen nicht Not getan hätten. Ich finde es durchaus gut, dass es nicht in Splatter ausgeartet ist, aber man hätte doch mehr auf die Morde und die einhergehende psychische Veränderung eingehen können, die ich so nicht nachvollziehen konnte. Es wurde etwas über seinen Zustand erzählt und gut war...

    Die einzigste Sache, die mir gut gefiel, war das Postskriptum, wo die letzten Lebensjahre von Honka prägnant erzählt werden...

    Schreibstil & Figuren:

    Ich habe es wirklich versucht, aber ich empfinde den Stil von Strunk einfach nur als grausig. Vielleicht bin ich der falsche Leser für ihn gewesen, aber das ging gar nicht. Jegliche spannenden oder interessanten Momente wurden dann gleich wieder von der Langeweile gekillt und vor allem die vielen kurzen und abgehackten Sätze nervten mich. Vulgär, eklig, schräg. Mag sein, dass man so miteinander da sprach, aber für mich war es schlicht too much....

    Bei manchen Figuren fragte ich mich, warum sie überhaupt im Buch erschienen. Entweder waren sie wirklich nur am Rande wichtig oder erfüllten keine Funktion. Ich hatte das Gefühl, dass ihre Passagen nur als Seitenfüller dienten. Honka selbst ist durchaus eine interessante Person, deren Verderb mir hier aber nur oberflächlich und zu kurz beschrieben wurde.

    Fazit:

    Ich ging mit den falschen Erwartungen ran und weiß es jetzt besser. Strunks emotionsloser, langweiliger und teils vulgärer Stil ist nichts für mich und es wird auch bei diesem Versuch bleiben....was "Der goldene Handschuh" angeht: Da bleibe ich liebe beim Film, denn der ist dank der klasse Schauspieler und dem Setting echt interessant und spannend....was ich über das Buch leider nicht sagen kann. Von mit gibt es nur:

    1 von 5 Sterne

  11. Cover des Buches Im Westen nichts Neues (ISBN: 9783462046335)
    E.M. Remarque

    Im Westen nichts Neues

     (170)
    Aktuelle Rezension von: itsbooklover

    [Rezension] – Erich Maria Remarque - „Im Westen nichts Neues“


    Backcover:

    Mit diesem sensationellen Erfolgsroman begründete Erich Maria Remarque seinen Weltruhm und schuf ein zeitlos gültiges Bild der Schrecken des modernen Krieges.

    Zum hundertsten Jahrestag des Kriegsbeginns 1914 erscheint diese Neuausgabe mit einem umfassenden Nachwort zur Entstehungs- und Rezeptionsgeschichte in der textkritisch durchgesehenen Fassung der Erstausgabe.

    Inhalt:

    Paul Bäumer gehört zur Gruppe des kriegserfahrenen Katzinsky (Kat). Die Kompanie liegt neun Kilometer hinter der Front. Von dem Ich-Erzählers Paul Bäumer sind folgende ehemalige Klassenkameraden mit an der Front: Kropp, Müller und Leer.

    Für die Truppe der Zweiten Kompanie gibt es eine doppelte Portion Essen, worüber sich alle sehr freuen. Paul Bäumer erinnert sich, wie sein Klassenlehrer Kantorek die Jungs regelrecht gedrängt hat, in den Krieg zu ziehen.

    Die Soldaten besuchen ihren früheren Mitschüler Franz Kemmerich im Lazarett, denn dieser wurde schwer verwundet und verlor ein Bein. Kemmerich hat so höllische Schmerzen, dass seine Kameraden ihm Morphium besorgen. Doch Müller denkt nur an Kemmerichs Stiefel, die sehr hochwertig sind. Müller möchte so gerne diese Stiefel besitzen.

    Paul reflektiert die zehnwöchige militärische Ausbildung im Heide lager,bei seinem Ausbilder Himmelstoß, in der das System und der Drill an die Stelle von selbständigem Denken und Freiheit gerückt sind, durch die brutale Tyrannei von Himmelstoß hat Pauls Gefühle verrohen lassen. Paul sieht die Abstumpfung der Soldaten aber als unerlässlich an, denn sonst würde man im Schützengraben nur verrückt werden.

    Kemmerich erkennt den Ernst seiner Lage und blickt dem Tod in die Augen, daher verschenkt er seine Stiefel an Müller. Doch Kemmerich ist nicht alleine, denn Paul begleitet ihn beim Sterben.

    Die gefallenen Kameraden der Kompanie werden durch neue Leute ersetzt, die zum Teil jünger sind als Paul. Dieser ist froh, zu den Freunden von Kat zu zählen. Da Kat es immer gelingt in jeder Situation, das Notwendige aufzutreiben, vor allem Essen.

    Kat erläutert den anderen, wie Macht die Menschen verändere und wie die Hierarchien beim Militär dem Vorschub leisten. Tjaden erscheint und verkündet aufgeregt, dass Himmelstoß an die Front versetzt worden sei. Tjaden hatte im Rekrutierungslager am meisten unter Himmelstoß zu leiden gehabt. Am letzten Abend hatten er und andere sich an dem Ausbilder gerächt und ihn verprügelt.

    In der Nacht wird die Kompanie in der Paul ist an die Front gebracht. Paul erzählt, wie in der Nähe der Gefechtslinie sein Körper instinktiv auf Gefahr einstellt.

    Die Männer der Baukolonne schlafen nach beenden der Arbeit erschöpft ein und werden wach, als in der Nähe Menschen und Pferde unter Beschuss geraten sind.

    Die Schmerzensschreie klingen schrecklich. Doch auf dem Rückweg zu den Lastwagen, die die Männer ins Barackenlager zurückbringen sollen, wird die Kompanie angegriffen.

    Zwischen den Gräberhügeln eines Friedhofes suchen die Soldaten Deckung, doch für Fünf Männer kam diese Deckung zu spät, denn sie sterben durch die Geschosse und die Gasgranaten.

    Paul und seine Freunde machen sich Gedanken und versuchen sich ihre Zukunft nach dem Krieg vorzustellen. Doch ihnen wird bewusst, dass sie kein Leben nach dem Krieg haben werden in das sie zurückkehren können, da sie keinen Beruf ausgeübt haben und keine eigene Familie haben. Nur allein der Gedanke an die Zukunft scheint ihnen nach den Erlebnissen absurd.

    Himmelstoß gehört nun zur Zweiten Kompanie, aber die Kameraden widersetzen sich ihrem Peiniger und Himmelstoß bemerkt das an der Front andere Regeln herrschen als auf dem Kasernenhof.

    Unter Artilleriebeschuss an der Front muss die Kompanie tagelang ausharren in den Unterständen. Die Soldaten kommen an ihre Physische und Psychische Grenze, denn eine Rattenplage, Hunger und die Todesangst versetzt die Männer in Angst und Schrecken.

    Nun greifen die Franzosen an und im Kampf von Mann gegen Mann werden die Grenzen verteidigt. Paul Bäumer reflektiert, dass er und seine Generation die Bindung an sich selbst und das Leben verloren haben.

    Die Massiven Angriffe wechseln sich ab, sodass viele Soldaten ums Leben kommen. Diese Soldaten können wegen der anhaltenden Angriffe nicht geborgen oder gar beerdigt werden. Die Kompanie bekommt Nachschub, dieser besteht aus jungen Rekruten, die unvorbereitet in den Kampf ziehen. Von den hundertfünfzig Mann der Kompanie kehren nur zweiunddreißig ins Lager zurück.

    Paul und seine Freunde kommen ins Feldrekrutendepot wo sie drei Französinnen kennenlernen und Brot gegen Liebe eintauschen. Paul erhält zwei Wochen Heimaturlaub doch die einst vertraute Umgebung scheint ihm völlig Fremd zu sein. Er bekommt auch keinen Kontakt mehr zu den Einheimischen dort, denn die Stellen es sich an der Front ganz anders vor. Die wissen nicht wie Grauenhaft das alles ist.

    Paul erfährt von Kemmerichs Mutter das er ohne Schmerzen gestorben ist. In der letzten Urlaubsnacht sitzt Pauls Krebskranke Mutter an seinem Bett und beiden fällt der Abschied sichtlich schwer.

    Als Paul wieder zurück ist, wird er erneut ins Heide lager beordert und sieht nun, dass gleich da neben ein Russisches Gefangenenlager ist. Paul sieht wie die Russen dort Leben müssen und gibt von seinen wenigen Habseligkeiten ihnen was ab, sodass in ihm der Gedanke aufkommt, dass die Menschlichkeit den Krieg überleben wird. Paul bekommt Besuch von seinem Vater und seiner Schwester, die ihm erzählen das seine Mutter im Krankenhaus ist und die Behandlungskosten einfach zu teuer sind.

    Paul kann nun zu seiner Kompanie zurück und dort beginnt auch schon eine heftige Diskussion darüber wer Verantwortlich für den Krieg ist und warum dieser überhaupt ausgebrochen ist.

    Paul meldete sich freiwillig für den Patrouillengang an der Front. Doch sie werden überrascht, die Franzosen greifen sie an. Paul sucht Deckung im Bombentrichter und stellt sich tot, als ein Franzose zu ihm sprang stach Paul ihn nieder.

    Es dauerte Stunden bis dieser Tot war und Paul gab ihm Wasser und bat ihm um Verzeihung. Erst in der Nacht traut sich Paul seine Deckung zu verlassen und trifft dann auf Kat und Albert. Paul unterhält sich mit ihnen und seine Perspektive drehte sich wieder. Er sieht nun in dem getöteten keinen Kameraden mehr sondern wieder den Feind.

    Ein evakuiertes Dorf das unter Beschuss steht soll Pauls Gruppe bewachen. In den Häusern finden sie reichlich Essen, sodass dies eine schöne Woche ist, trotz der ständigen Angriffe.

    Nun geraten sie in die Französische Offensive als sie auf dem Fußmarsch zu einem anderen Dorf waren, dabei werden Paul und Albert am Bein verletzt und bevor Paul sein Bein verliert lässt er die notwendige Operation ohne Betäubung durchführen.Die Freunde werden mit einem Lazarettzug nach Deutschland in ein katholisches Hospital gebracht. In diesem Hospital werden die schwerst verletzten Soldaten behandelt. Albert verliert sein Bein und Paul muss nach seiner Genesung wieder zurück an die Front.

    Paul erlebt an der Front noch weitere zahlreiche Angriffe. Er schildert, dass das Handeln und Tun das nackte Überleben ausrichtet. Müller fällt an der Front und Paul bekommt von ihm die Stiefel die er von Kemmerich bekommen hatte.

    Die Soldaten sind ausgezehrt und haben keine Kraft mehr, aber als wäre das nicht schon genug, geht ihnen auch noch die Munition aus. Im Sommer 1918 steht fest, dass die Deutschen den Krieg nicht gewinnen können. Aber trotzdem geht der Feldzug weiter. Kat wird angeschossen und Paul gelingt es nicht ihn zu retten.

    Im Herbst 1918 steht der Waffenstillstand bevor. Pauls Freunde sind alle im Krieg gefallen. Paul überlebt einen Gasangriff und darf sich zwei Wochen erholen. Im Oktober 1918 stirbt Paul ohne Schmerzen im Krieg so erzählt ein anonymer Erzähler. Im Heeresbericht steht geschrieben, dass es im Westen nichts neues gibt.

    Fazit/Meinung:

    Das Cover ist sehr schlicht gehalten. Der Schreibstil ist sehr fließend und spannend aber auch sehr bildlich. Erich Maria Remarque hat hier in dem Ich-Erzähler-Stil geschrieben, sodass man das Gefühl hat, man wäre Mittendrin statt nur dabei. 

    5 von 5 Sterne

  12. Cover des Buches Saphirblau (ISBN: 9783401506012)
    Kerstin Gier

    Saphirblau

     (6.826)
    Aktuelle Rezension von: Emisbuecherwelt

    Saphirblau
    Kerstin Gier

    Nach dem wahnsinns-Auftakt, folgt Band 2, der noch besser ist als er erste.

    Ich bin wieder nur durch die Seiten geflogen und konnte das Buch nicht weglegen. Die Geschichte rund um Gwen und Gideon ist einfach nur traumhaft schön und voller Witz, aber auch Tragik. 

    Lest diese Reihe auf jeden Fall!

    4,5/5 Sterne

  13. Cover des Buches Der Untertan (ISBN: 9783423002561)
    Heinrich Mann

    Der Untertan

     (367)
    Aktuelle Rezension von: dot
    Im Roman " Der Untertan" von Heinrich Mann geht es um Diederich Heßling, der zur Zeit des Kaiserreichs am Ende des 19. Jahrhundert lebt. Diederich wächst in einem strengen Elternhaus in Netzig auf, wodurch er früh einen Einblick in die Machtverhältnisse bekommt und sie zugleich zu bewundern beginnt. Durch seinen Werdegang  im Schul- und Militärdienst, sowie im Studium und der Übernahme der Papierfabrik seines Vaters, wird aus ihm ein sehr selbstbezogener Mensch, der seine Vorteile auf Kosten anderer ausspielt und nur jene respektiert, die ihm übergeordnet zu sein scheinen. [...]


    " Der Untertan" ist ein Klassiker, der sehr gut die politischen Verhältnisse des 19. Jahrhunderts verdeutlicht, der aber teilweise wohl auch noch immer als zeitgemäß betrachtet werden kann.
  14. Cover des Buches Der Tätowierer von Auschwitz (ISBN: 9783492061377)
    Heather Morris

    Der Tätowierer von Auschwitz

     (124)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    ... ich denke, wenn man dieses Sprichwort auf den negativen Hintergrund dieses Buches anwendet, beschreibt es nur allzu gut, wie schwer es Lale Sokolov gefallen sein muss, seine Geschichte zu erzählen, und wie schwierig es für die Autorin gewesen sein muss, dies dann in Worte zu fassen.

    Denn für die unfassbar furchtbaren Taten des NS-Regimes gibt es keine und deswegen möchte ich für dieses Buch nur eine Empfehlung aussprechen.

  15. Cover des Buches Ich knall euch ab! (ISBN: 9783473581726)
    Morton Rhue

    Ich knall euch ab!

     (534)
    Aktuelle Rezension von: Lucie4

    Mit Amokläufen habe ich mich auseinandergesetzt, als davon einige Fälle aufgetreten sind. Daher fande ich diesen Einblick sehr spannend, da es sehr nah an der Realität schien und daher noch einmal verdeutlichen konnte, wie grausam ein Amoklauf wirklich ist. Gleichzeitig erkennt man verschiedene Perspektiven. Natürlich gibt es nichts, was einen Amoklauf rechtfertigen könnte, aber grundlos geschieht er auch nicht.  Worauf ich hinauswill ist, das "Ich knall euch ab" darstellt, welche Maßnahmen Amokläufe verhindern können. Interessant fande ich, wie die Idee in den Köpfen von Gary und Brendan entstanden ist, welche Rolle Beeinflussung spielte.  Wie bei vielen Büchern, die bei Ravensburger erschienen sind, könnte/sollte auch dieses Buch im Unterricht behandelt werden (da es auch um Schüler geht). Abschließend also relevant fürJugendliche und ein aktuelles Thema, das gut verarbeitet wurde. 

  16. Cover des Buches Der König von Berlin (ISBN: 9783499259524)
    Horst Evers

    Der König von Berlin

     (108)
    Aktuelle Rezension von: Henri3tt3
    Ich liebe Horst Evers und habe alle seine Bücher gelesen. Sein Humor, seine Beobachtungsgabe und sein Schreibstil sind einzigartig.  Auf den ersten Seiten fand ich seinen Stil dann doch etwas anstrengend. Diese mit Adjektiven und Nebensätzen dicht gepackten Gedankengänge sind für seine üblichen, kurzen Texte genau richtig, aber im Roman darf man sich doch auch mal Zeit lassen und einen komplexen Zusammenhang auf zwei oder drei Sätze verteilen, dachte ich. Keine Ahnung, was dann passiert ist, ob sich sein Stil geändert hat oder ich mich dran gewöhnt habe, nach ein paar Seiten jedenfalls war ich plötzlich so in der Geschichte drin, dass ich nicht mehr darauf geachtet habe. 

    Horst Evers verteilt in seinem Krimi jede Menge Seitenhiebe z.B. auf das Krimi-Genre, auf Aktion-Filme, die Medien, die Politik und viele mehr. Die Figuren sind liebevoll gezeichnet, haben alle Charakter und bis auf die bösesten Bösewichter findet man an jeder etwas zum Gernhaben. 

    Die Geschichte ist an manchen Stellen ein wenig eklig, dennoch ist sie relativ unblutig, ohne dabei langweilig zu sein. Mehrere Abende musste ich mich zwingen, das Buch beiseite zu legen und ins Bett zu gehen, denn eigentlich hätte ich lieber weiter gelesen. Das ist doch immer ein gutes Zeichen. Die Handlung ist total alltäglich und gleichzeitig völlig absurd, ohne dabei den Bezug zur Realität zu verlieren. 

    Ich hoffe, das war der erste Band einer sehr langen Lanner-Reihe. Von "Lannerweile" keine Spur!
  17. Cover des Buches Das Inferno (ISBN: 9783453675827)
    Richard Laymon

    Das Inferno

     (100)
    Aktuelle Rezension von: Meeehlie
    Los Angeles wird von einem Erdbeben erschüttert. Danach beginnt das Grauen!

    Viele Menschen werden infolge des Erbbebens getötet und auch viele Häuser zerstört - daraufhin werden die größten Spinner und Psychopaten tätig.

    Wir begleiten mehrere Gruppen, welche zu ihren Familien zurückkehren möchten und erleben dabei jede Menge bizarre und gestörte Sachen.

    Nur um mal ein kurzes Beispiel zu geben: Ein völlig verstörte und aggressive Katze geht auf mehrere Menschen los und versucht diese wirklich zu töten!! Dann auch noch Menschen, welche sich unter den Autos verstecken und nach Leute, welche vorbeigehen, auf diese losgehen, auf diese mit Messern einhacken und noch mehr... Gruselig!

    Ich muss sagen, es war eine sehr bizarre Geschichte, welche man hier liest, doch wenn man darüber hinwegsieht, ist es ein typischer Richard Laymon. Ein grausig, gruseliger und spannender Teil!

    Es ist nicht für jeden etwas, doch wer auf solch unglaubwürdige - What the f*** - Geschichten steht, sollte diesen Band unbedingt lesen.
  18. Cover des Buches Pici: Erinnerungen an die Ghettos Carei und Satu Mare und die Konzentrationslager Auschwitz, Walldorf und Ravensbrück (ISBN: 9783944442402)
    Robert Scheer

    Pici: Erinnerungen an die Ghettos Carei und Satu Mare und die Konzentrationslager Auschwitz, Walldorf und Ravensbrück

     (42)
    Aktuelle Rezension von: parden
    EIN PERSÖNLICHES MAHNMAL...

    Robert Scheer liebte seine Großmutter. Dies ist an und für sich nichts Besonderes, doch eigentlich ist es ein Wunder, dass es den Autor überhaupt gibt. Denn eigentlich hätte seine Großmutter Pici nicht überleben, nicht heiraten und keine Familie gründen dürfen. Denn dies war der Plan von Hitler und seinen Schergen. Doch als einzige ihrer weitverzweigten jüdischen Familie überlebte Pici ("die Kleine") seinerzeit die Gräuel des Holocaust.


    "Die Weisen sagen, das Ziel des Lebens sei das Leben selbst. Dem folgend habe ich das Ziel erreicht. Denn ich lebe noch." (S. 56)


    Zum 90. Geburtstag seiner Großmutter beschloss Robert Scheer, diese nach ihren Erlebnissen zu befragen, damit ihr Zeugnis bewahrt bleibt. Und wo Pici jahrzehntelang geschwiegen hat, öffnete sie sich ihrem Enkel gegenüber und gab Auskunft über helle und dunkle Jahre ihrer Vergangenheit.

    Die ersten zwei Drittel des Buches erzählen von Picis Familie und ihrer Kindheit in Rumänien. Dort wohnte die Familie ungarischer Juden und lebte vom Holzhandel des Vaters. Arm, kinderreich, aber zufrieden, so wie viele andere Menschen der kleinen rumänischen Stadt auch. Als etwas langatmig habe ich diese Schilderungen zeitweise empfunden, aber andererseits als durchaus legitim - holte sich Pici auf diese Art noch einmal alle Mitglieder iher großen Familie in ihre Erinnerung zurück, alle in den Jahren des Holocaust ums Leben gekommen.

    Die schlimmen Erlebnisse Picis nach dem Verlust ihrer Heimat in den 40er Jahren nach der Machtergreifung Hitlers nehmen entsprechend etwa ein Drittel des Buches ein. Die Vertreibung ihrer Familie aus der kleinen rumänischen Stadt, die Erfahrungen im Ghetto, die Deportationen in verschiedene Konzentrationslager, die Kälte, die Hitze, der Hunger, die Unmenschlichkeit, die Angst, die Krankheiten, das Trauma, der Tod - Dinge, über die es sicher auch nach 70 Jahren noch schwerfallen dürfte zu sprechen.

    Was mich bei der Lektüre verblüffte, waren die großen Erinnerungslücken Picis, die viele schreckliche Erlebnisse und Details ausgeblendet zu haben scheint.


    "Und auch für die folgenden Zeiten gibt es solche kleinen Momente, die völlig in meinem Gedächtnis fehlen, aber nicht so, dass ich sie nach Jahren vergessen hatte, sondern so, als hätten sie nichts mit mir zu tun gehabt. Vielleicht, weil mein Verstand dies alles nicht nachvollziehen konnte und von sich wegschob..." (S. 90)


    Entsprechend rudimentär erscheinen denn auch teilweise die Erinnerungen, Spotlights der Schrecken, wobei die Schilderungen selbst nahezu nüchtern erscheinen. Dennoch kommt das Grauen beim Leser an, die Bilder lassen sich ncht verdrängen, die Unfassbarkeit der Erinnerungen bricht sich Bahn. Zahlreiche in den Text integrierte Fotos (viele aus dem Privatbesitz des Autors) unterstreichen das Geschriebene, geben dem Erzählten ein Gesicht und verankern das Grauen in der Realität.

    Der Schreibstil ist einfach, erinnert zeitweise an einen ungeübten Schulaufsatz. Doch vieles ist in wörtlicher Rede wiedergegeben und dokumentiert so eher das Gespräch zwischen dem Enkel und seiner Großmutter Pici als dass es literarisch aufgearbeitet ist. Dieses Stilmittel der wörtlichen Rede unterstreicht in meinen Augen die Authentizität der Erzählung.

    Neben den bereits erwähnten Fotos gibt es - vor allem in dem vielseitigen Anhang - auch zahlreiche Kopien von alten Briefen, Dokumenten und Listen, die die Erinnerungen Picis in Raum und Zeit des Holocaust verankern. Hier hätte ich mir eine bessere Qualität der Darstellung gewünscht, denn viele der genannten Quellen waren durch eine blasse und verschwommene Kopie für mich tatsächlich kaum leserlich, was ich wirklich bedauerlich fand.

    Robert Scheer hat mit diesem Buch nicht nur seiner geliebten Großmutter ein Denkmal gesetzt, sondern mit Picis Erinnerungen auch ein persönliches Mahnmal geschaffen. Ein Buch 'Gegen das Vergessen', das sehr persönliche Einblicke gewährt.


    © Parden
  19. Cover des Buches Um Leben und Tod (ISBN: 9783442482818)
    Michael Robotham

    Um Leben und Tod

     (122)
    Aktuelle Rezension von: _pfaffingers_bibliophilie_

    Worum geht´s?

    Audie Palmer steht kurz vor der Entlassung nach einer zehnjährigen Haftstrafe, doch einen Tag vor eben dieser, flieht er aus dem Gefängnis. Er sitzt in Haft, weil er einen Geldtransport überfallen haben soll, das Geld ist immernoch nicht aufgetaucht. Warum flieht Audie und wieso jagen ihn alle?


    Meine Meinung:
    Ich habe dieses Buch als Hörbuch, gelesen von Johannes Steck, gehört. Gleich vorneweg, dies ist nicht mein erstes Hörbuch, welches Johannes Steck liest, und ich mag seine Stimme sehr! Seine ruhige und wohlklingende Stimme macht es zum Genuß, der Geschichte zu lauschen und immer tiefer in die Geschehnisse einzutauchen.

    Für mich war es das erste Buch von Michael Robotham und ich empfand es als soliden Thriller. Die Handlung beginnt spannend mit der Flucht von Audie und der Befragung seines einzigen Freundes hinter Gittern.

    Durch die verschiedenen Perspektiven und kurzen Kapitel nimmt der Thriller schnell Fahrt auf. Auch, wenn ich die Geschichte vorhersehbar fand, war sie durchaus durchdacht und spannend gestaltet.

    Die Charakterzeichnung wird insbesondere durch Rückblenden in Audies Vergangenheit gut ausgearbeitet. Trotz der vielen verschiedenen Personen hatte ich keine Probleme, diese zu unterscheiden oder auseinander zu halten.

    Eine gute Mischung aus Ermittlung und Erzählung der Geschichte aus Audies Sicht machen dieses Buch aus.

    Für mich ein schöner Einstieg, um mir andere Bücher des Autors anzusehen.


    Fazit: Ich kann sowohl Buch, als auch das Hörbuch sehr empfehlen. Die angenehme Stimme von Johannes Steck und die fesselnde Geschichte von Michael Robotham sind eine geniale Mischung und machen es zu einem absoluten Hörgenuss. Von mir gibt´s 4 von 5 Kopfhörern, weil ich doch recht schnell durchschaut hatte, was die Lösung des Rätsels ist.

  20. Cover des Buches Carrie (ISBN: 9783404180066)
    Stephen King

    Carrie

     (1.420)
    Aktuelle Rezension von: Xenia-Lynn

    Telekinese mal anders verpackt! 𝕮𝖆𝖗𝖗𝖎𝖊 ist ein Thriller der den Abgrund eines Mädchens mit den Urkräften in ihrem Besitz.

    Ein rotes 𝕮𝖔𝖛𝖊𝖗, vermutlich das erste in meinem Regal. Die Farbe wurde passend Gewählt, sowohl für die Ereignisse in der Handlung, als auch, dass der Leser, der dieses Buch in die Hand nimmt gewarnt wird. Gewarnt vor Carietta White. Da ich ziemlich detailverliebt bin, ist mir der Undeutliche Ort, vermutlich das Haus der Protagonistin, ein kleiner Dorn im Auge. Dennoch stellt das Bild eine Szene in der Geschichte da ganz ohne viel vorwegzunehmen.

    Die 𝕳𝖆𝖓𝖉𝖑𝖚𝖓𝖌, wie ich oben schon etwas gelobt habe, ist ein für mich neues Konzept, King weiß einfach, wie man alte Dinge neu verpackt und sie in einen Albtraum verwandelt! Man hat in dieser Geschichte zwei Ausgangsfiguren: Carrie und ihre Mutter. Carrietta will eigentlich nur ein normales Leben führen, woran ihre Mutter sie aber mit religiösem Fanatismus hindert. Das Böse hier. Die Sünde da. Doch mit dem Beginn von Carries Pubertät, wird man in einen reißenden Strudel wirrer Ereignisse gerissen, aus dem man nicht mehr herauskommt King hat es mal wieder geschafft mich bis zur letzten Seite und darüber hinaus an ein Buch zu binden und genau darüber nachzudenken, was eben noch passiert ist. Zumal im Text von Außenstehenden berichtet wurde, was in jenen Wochen passiert ist sowie auch Aufzeichnungen aus den Polizeiakten. Ich wünschte, es gäbe mehr solcher Bücher.

    𝕮𝖆𝖗𝖗𝖎𝖊, ein sechzehn Jahre altes Mädchen, wird von ihren Mitschülern immer wieder gehänselt, obwohl sie nur so sein möchte wie jeder andere auch. Freunde haben und normales Zeug machen. Nicht nur beten und eigene Sünden aufzählen. Ihre Fähigkeit der Telekinese finde ich faszinierend und wie viel sie damit machen kann! Die meiste Zeit über tat sie mir einfach nur leid und ich hätte ihr gerne irgendwie geholfen. Bis sie sich dann um hundertachtzig Grad drehte.

    Mein 𝕱𝖆𝖟𝖎𝖙 zu einem weiterem Stephen King Buch: von Mir bekommt 𝕮𝖆𝖗𝖗𝖎𝖊 eine Wertung von 4,6 Kirschblüten, da es mich an sich fesseln konnte, wie nur wenige es konnten. Der Abzug kommt, durch minimale Stellen und der Handlung und am Cover die mir nicht gefallen haben, aber das ist kein Beinbruch!

    Carrie kann ich an jeden Thriller-Fan empfehlen, der gerne die Abgründe der Menschen erforscht!

  21. Cover des Buches Ein Gesicht in der Menge (ISBN: 9783499227943)
    Stephen King

    Ein Gesicht in der Menge

     (97)
    Aktuelle Rezension von: Wayland

    Nach dem Tod seiner Frau ist Dean Evers nach Florida gezogen und genehmigt sich den ein oder anderen Drink, um seiner Einsamkeit zu entfliehen. Dabei sieht er gerne Baseball.

    Da die Geschichte auf nur 58 Seiten erzählt wird, ist es schwer eine Bindung zu Dean aufzubauen. Dennoch kommt die düstere Stimmung und die Melancholie sehr gut durch. Man wird selbst fast trübsinnig und still beim Lesen. 

    Mit dem Sport Baseball kann ich leider nicht so viel anfangen, weshalb mir auch diese Erzählungen nicht wirklich viel geben konnten.

    Ein klarer Pluspunkt für die Geschichte ist der mystische Aspekt, der mir durchaus Gänsehaut verursacht hat. Dean fängt an in den Zuschauermengen verstorbene Menschen zu sehen und eines Tages sieht er auch seine verstorbene Frau. 

    Es ist schon sehr unheimlich beschrieben und es macht Spaß zu lesen, da es auch spannend ist. Man darf aber einfach nicht zu viel erwarten und muss sich vor dem Lesen vor Augen halten, dass es ein kleiner Snack ist - und nicht mehr. 

  22. Cover des Buches Aurora (ISBN: 9783453432093)
    Robert Harris

    Aurora

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Ein packender Thriller, der in der Nachwendezeit in Rußland spielt und die Atmosphäre zur Zeit Stalins genauso wie zur Zeit in den Neunzigern einfängt: "Fluke" Kelso nimmt als Historiker an einem Geschichtssymposium in Moskau teil, als ihn ein ehemaliger Gulaginsasse und sehr trinkfester (Vorsicht Klischee!!) Zeitzeuge aufsucht und ihm von einem geheimen Tagebuch Stalins erzählt. In dem Zusammenhang wird (ähnlich wie in der aktuellen Graphic novel "The death of Stalin" und deren angeblich grottenschlechter Verfilmung) die Geschichte von Stalins Tod erzählt, die superspannend erzählt wird, und mit dem wißbegierigen Fernsehreporter O`Brian macht Fluke sich schnell auf die Suche, das Geheimnis von Stalins Notizbuch zu ergründen...Eine tolle Schilderung der Stalinzeit und der Boris-Jelzin-Zeit (hicks), die immer noch weit verbreitete Stalin-Verehrung macht einen frösteln.
  23. Cover des Buches Engel aus Eis (ISBN: 9783548287201)
    Camilla Läckberg

    Engel aus Eis

     (147)
    Aktuelle Rezension von: Engelchen07

    Auch in diesem Kriminalroman um Kriminalkommissar Patrik Hedström ist es wieder spannend bis zum Schluß. Patrik ist im Erziehungsurlaub und kümmert sich um Maja. Doch bei einem Einsatz treffen die Kommissare unterwegs zufällig Patrik und bitten ihn mitzukommen um sich den Tatort anzusehen. Zwei Jugendliche sind in das Haus des ehemaligen Geschichtslehrers Erik Frankel eingebrochen und haben dort dessen Leiche gefunden. Frankel wurde ermordert. Erika wird unbewußt in die Sache mit hineingezogen: sie hat beim Ausräumen der Sachen ihrer Mutter ein Nazikreuz gefunden und dies um nähere Betrachtung an Erik Frankel weitergegeben um genaueres darüber zu erfahren und nun ist Frankel tot.

    Durchaus wieder spannend geschrieben und ich konnte das Buch keine Sekunde aus der Hand legen. Mir hat hier ganz gut gefallen, dass dieses Mal Erika mehr im Zentrum der Geschichte gestanden hat und auch sehr viel selber ermittelt hat.

  24. Cover des Buches Wolkengänger (ISBN: 9783378011083)
    Alan Philps

    Wolkengänger

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Diese wahre Geschichte eines russischen Heimkindes ist sehr emotional und tief berührend. Ich konnte nicht aufhören zu lesen. Trotz kaum vorstellbarer Zustände in den Heimen, in denen Wanja lebte und in denen er fast schon dem Tod geweiht war, hat dieser intelligente kleine Junge seinen starken Lebenswillen halten können und ist heute, nach Adoption, ein glücklicher Mann. Ein Buch, bei dem es schwer ist, seine Tränen zurückzuhalten.
     

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