Bücher mit dem Tag "schizophrenie"
104 Bücher
- Sebastian Fitzek
Der Insasse
(1.729)Aktuelle Rezension von: Athene1989Ich habe als Jugendliche gerne Thriller gelesen, aber irgendwann das Interesse verloren. Nun gut 20 Jahre später, hat mich die Neugier wieder gepackt und ich war gespannt auf „Der Insasse“ von Sebastian Fitzek, da ich schon viel über das Buch gehört hatte. Daher habe ich dieses Buch als Wiedereinstieg genutzt.
Max wird entführt und kurz darauf wird ein Kindermörder gefangen genommen. Dieser beichtet Morde, aber nicht an Max, was die Eltern, gerade Till, zum Verzweifeln bringt. Im Klapptext steht, dass Monate nach dem Verschwinden von Max ein Ermittler der Mord-Kommission dem verzweifelten Vater ein unglaubliches Angebot macht, was aber nicht stimmt. Till überredet seinen Schwager, ihn in die Psychatrie undercover einweisen zu lassen, in der auch Guido Tramnitz, der Kindermörder, einsitzt, um herauszufinden, was mit seinem Sohn passiert ist. Für mich ist das schon ein kleiner, aber feiner Unterschied. Aber das hat der Story keinen Abbruch getan. Sicherlich konnte mich das Buch nicht ganz so fesseln, wie das Leser von Thrillern eher passiert, aber das Ende fand ich sehr gut gelungen und recht komplex. Da war ich wirklich begeistert. Die Charaktere waren alle gut durchdacht und gelungen, sei es nun von dem verzweifelten Vater Till, dem Mörder Tramnitz oder auch Kasov, der sich um die Patienten gekümmert hat. Ich habe bei vielen teilweise zwischen Ablehnung und auch ein wenig Mitleid geschwankt, was gerade bei dem Mörder echt schwer ist, aber der Autor hat es geschafft. Ich fand es auch interessant zu lesen, wie das Leben in so einer Geschlossenen aussieht, gerade für Schwerverbrecher. Das Buch wurde aus verschiedenen Sichten geschrieben, damit der Leser die ganzen Einblicke rund um Max´ Verschwinden mitbekommt und auch miträtseln kann. Das fand ich auch sehr gelungen. Deswegen und weil das Ende hin fesselnd war, vergebe ich vier Sterne. - Sebastian Fitzek
AchtNacht
(1.604)Aktuelle Rezension von: Lauras_bunte_buecherregalDer Schreibstil ist toll. Ich mag die Art und Weise wie der Autor Geschichten erzählt. Ich muss dazu gestehen, dass ich die Inspirationsquelle (Film - „the Purge“) nie gesehen habe. Die Grundidee fand ich sehr faszinierend, vor allem die ethische Sichtweise.
Der Handlungsfaden war an manchen Stellen etwas verwirrend für mich. Ich habe tatsächlich bis zum Ende mit gerätselt und versucht mir die ein oder andere Frage zu beantworten. Am Ende habe ich tatsächlich auf alle Fragen eine Antwort bekommen und wurde sogar überrascht.
Ben war ein fesselnder Charakter. Die zwischenmenschlichen Beziehungen und vor allem die zu seiner Tochter waren interessant zu verfolgen. Rückblickend fand ich die ethische und soziale Perspektive sehr interessant in dem Buch.
Von mir gibt es 4 von 5 Sterne. - Sebastian Fitzek
Die Therapie
(3.974)Aktuelle Rezension von: EmiLyDie Geschichte hat mich von Anfang an gepackt und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Durch die kurzen Kapitel und die ständigen Wendungen wollte ich immer nur noch ein Kapitel weiterlesen – und plötzlich waren es fünf.
Besonders gut gefallen hat mir die Atmosphäre. Das abgelegene Ferienhaus, die rätselhafte Anna und die ungelösten Fragen rund um Josys Verschwinden sorgen dafür, dass man ständig miträtselt. Immer wieder hatte ich das Gefühl, eine Ahnung zu haben, nur um wenige Seiten später alles wieder zu verwerfen.
Fitzek spielt gekonnt mit der Wahrnehmung seiner Leser. Realität, Erinnerung und mögliche Wahnvorstellungen verschwimmen zunehmend miteinander, sodass man irgendwann selbst nicht mehr weiß, wem oder was man noch glauben kann. Genau das hat für mich den Reiz der Geschichte ausgemacht.
Das Ende hat mich dann überrascht. Rückblickend ergeben viele Dinge Sinn, während man beim Lesen trotzdem lange im Dunkeln tappt. Für mich war das die Art von Psychothriller, die man am liebsten in einem Rutsch lesen möchte.
- Erik Axl Sund
Krähenmädchen
(886)Aktuelle Rezension von: Benitabooklover
Die Story an sich ist gelungen und auch der Aufbau ist mal was anderes, jedoch war es mir zu kompliziert und hat mir dadurch weniger Spaß gemacht. Wir haben hier keine klassischen POVs, sondern schwedische Schauplätze, die sich abwechseln & damit auch die Sichtweise von Personen im hier & damals. Auch wenn ich in den Kapiteln einige Orte in Stockholm wiedererkannt & andere Orte zum Verständnis gegoogelt habe, waren die Ortsüberschriften einfach zu wirr für mich. Sicher für einige, die mal was anderes und Komplexes suchen, ein toller read, aber ich habe mich entschieden Band 2 & 3 auszusortieren. - Paulo Coelho
Veronika beschließt zu sterben
(3.168)Aktuelle Rezension von: AnnaLovesBooksMögliche Mini-Spoiler enthalten!
Nach Der Alchimist wollte ich mehr von Paulo Coelho lesen. Als ich erfahren habe, dass er hier eigene Erfahrungen aus psychiatrischen Einrichtungen verarbeitet, musste ich das Buch einfach lesen.
Ich habe das Buch innerhalb kürzester Zeit gelesen und trotzdem immer wieder Pausen gebraucht. Nicht, weil es mir nicht gefallen hat. Eher weil es mich an manchen Stellen so direkt getroffen hat, dass ich erst einmal durchatmen musste. Schon früh hatte ich das Gefühl, dass es hier nicht ums Sterben geht. Für mich ging es die ganze Zeit um das Leben. Um die Frage, warum wir leben, wann wir aufgehört haben, auf uns selbst zu hören, und warum so viele Menschen irgendwann anfangen, nur noch zu funktionieren.
Besonders die Gedanken über die Gleichförmigkeit des Lebens haben mich beschäftigt. Arbeiten, Erwartungen erfüllen, vernünftig sein, weitermachen. Das Buch stellt immer wieder die Frage, ob das wirklich alles sein kann. Und genau diese Gedanken haben mich oft nicht losgelassen.
Was ich sehr mochte! Die Geschichte gehört nicht nur Veronika. Auch Eduard, Mari und Dr. Igor bekommen ihren Platz. Dadurch entsteht das Gefühl, dass jeder Mensch seine eigene Geschichte mit sich herumträgt. Seine eigenen Verletzungen, Ängste, Wünsche und verpassten Chancen.
Eduard ist mir besonders ans Herz gewachsen. Seine Geschichte hat mich von allen am meisten berührt. Vielleicht, weil ich vieles nachvollziehen konnte. Das Gefühl, sich selbst irgendwo auf dem Weg verloren zu haben. Gegen Ende tat es stellenweise richtig weh weiterzulesen, weil ich so sehr mit ihm mitgefühlt habe. Auch Mari ging mir unglaublich nahe. Vor allem ihr Brief an die Bruderschaft. Dieser Wunsch, endlich das eigene Leben zu leben und nicht nur das Leben, das andere für richtig halten, hat mich tief getroffen.
Überhaupt stecken in diesem Buch so viele Gedanken, die noch lange nachhallen. Die Frage nach Normalität. Die Idee, dass Bitterkeit entsteht, wenn Menschen gegen ihre eigene Natur leben. Der Mut, anders zu sein, obwohl man weiß, dass man dafür nicht immer verstanden wird. Dazu kommt die Musik, die sich durch die ganze Geschichte zieht. Veronikas Klavier war für mich wie ein Lichtblick zwischen all den schweren Gedanken. Etwas Tröstliches. Etwas Heilendes.
Je weiter ich gelesen habe, desto stärker hat mich das Buch mitgenommen. Die zweite Hälfte hat mich emotional deutlich mehr getroffen als der Anfang. Es gab Stellen, die wehgetan haben. Stellen, bei denen ich schlucken musste. Und gleichzeitig hatte ich immer wieder das Gefühl, dass zwischen all dem Schmerz auch etwas Hoffnungsvolles steckt.
Für mich ist dieses Buch eine Erinnerung daran, dass wir nur dieses eine Leben haben. Dass wir nicht darauf warten sollten, irgendwann anzufangen zu leben. Und dass es Mut braucht, den eigenen Weg zu gehen, wenn er nicht dem entspricht, was andere von uns erwarten.
Veronika beschließt zu sterben war für mich kein Wohlfühlbuch. Es war schwer, manchmal unbequem und an einigen Stellen sogar schmerzhaft. Aber genau deshalb wird es mir so lange im Gedächtnis bleiben. Es hat mich getroffen. Es hat mich aufgewühlt. Und irgendwie hat es am Ende auch ein kleines Stück geheilt.
- Erik Axl Sund
Narbenkind
(470)Aktuelle Rezension von: martina400Inhalt:
Die bisherigen Ermittlungen werden auf Eis gelegt, als ein Geschäftsmann ermordet wird. Jeanette Kihlberg wendet sich bei der Psychologin Sofia Zetterlund um Hilfe für die Erstellung eines Täterprofils zu. Immer mehr Morde geschehen auf und Victoria Bergmann scheint zugleich verschollen, aber irgendwie doch in aller Munde zu sein. Zeitgleich kämpft Sofia immer häufiger mit ihren Gedächtnislücken.
Cover:
Das Cover ähnelt dem des ersten Teils und man sieht eine karge Landschaft, die auf nichts deuten lässt.
Meine persönliche Meinung:
Der 2. Teil packte mich von Anfang an. Das Thema Kindesmisshandlung finde ich immer noch schlimm und werde dieses Reihe deshalb auch sicher nicht noch einmal lesen. Der 2. Teil ist wirklich ein 2. Teil und man muss den ersten gelesen haben, um such auszukennen. Es ist blutig und grausig und viele Leichen. Aber wirklich grandios gelungen ist, sind die Sprünge zwischen den Leuten, den Persönlichkeiten, früher und heute und wie alles nach und nach raus kommt, ohne dass man etwas geahnt hätte oder etwas unstimmig wirkt. Noch nie habe ich ein Buch gelesen, das so ausgeklügelt ist und vor allem auch so vielfältig. Es ist absolut kein typischer Thriller und kein Klischee oder sonstiges. Vermutlich gelingt so etwas auch nur jemanden, der wirklich wie hier als Duo schreibt. Ich bin wirklich begeistert von diesem Teich im Sinne der Arbeitsleistung und der Spannung, die bis zur letzten Seite anhielt.
Fazit:
Ein unsagbar spannender und bewundernswert ausgeklügelter 2. Teil. - Arno Strobel
Offline - Du wolltest nicht erreichbar sein. Jetzt sitzt du in der Falle.
(1.141)Aktuelle Rezension von: Stefy87Eine Auszeit gefällig? Ohne Internet, ohne technische Geräte, genau das erleben einige Menschen gemeinsam. Eine junge Gruppe wagt dieses Experiment und verlässt ihre Komfortzone und ihr Zuhause, um einige Tage in einem Bergsteigerhotel auf über 2000 Metern Höhe zu verbringen.
Doch schon am zweiten Tag wird die Auszeit zum absoluten Horror: Einer aus der Gruppe verschwindet und wird später misshandelt aufgefunden. Von diesem Moment an wächst das Misstrauen untereinander, denn plötzlich könnte jeder der Täter sein. Jeder wird verdächtigt.
Ich fand die Geschichte mega spannend, sie hat mich bereits auf der ersten Seite abgeholt. Durch die kurzen Kapitel fliegt man nur so durch die Seiten. Auch wenn sich einige Stellen zwischendurch etwas in die Länge gezogen haben, war der Schreibstil insgesamt sehr flüssig und modern.
Es gab mehrere unerwartete Wendungen, mit denen ich überhaupt nicht gerechnet habe. Die Protagonisten fand ich ebenfalls sehr interessant. Allerdings war es am Anfang etwas schwierig, den Überblick zu behalten, da gleich zu Beginn der Reise alle Charaktere vorgestellt werden. Dadurch fiel es mir zunächst schwer, sie voneinander zu unterscheiden. Im Laufe der Geschichte wurde das jedoch deutlich einfacher.
Das Ende kam für mich komplett unerwartet, bis zuletzt war ich mir nicht sicher, worauf alles hinauslaufen würde.
Ganz klare Leseempfehlung!
- Oliver Sacks
Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte
(152)Aktuelle Rezension von: belli4charlotteIch bin auf das Buch gekommen durch eine neurologische Fortbildung zur Kognition. Denn dieses Buch ist dabei einzigartig gut. Es steckt voller skurriler Fälle und dabei eben mehr als lehrreich.
Das Gehirn als komplexes System voller Irrungen und Wirrungen und das zerbrechliche Sein.
Zum Beispiel gibt es da ein Mann mit medizinisch gesunden Augen und überdurchschnittlicher Intelligenz, der aber nach und nach nach seine Fähigkeit Bilder wahrzunehmen verliert. Was steckt dahinter, zudem er es selbst gar nicht wirklich wahrnimmt. Statt seinen Hut zu nehmen nimmt er den Kopf seiner Frau in die Hand.So auch der Titel des Buches.
Ein anderes Fallbeispiel legt dar, wie es ist, wenn man plötzlich sein eignes Bein als ein fremdes Bein anzieht und es lieber abgeschnitten bekommen will.
Das Leben mit Psychosen, Paresen , Anogsien oder auch anderen hirnorganischen Schäden werden hier unter die Lupe genommen und dabei emotional und nicht nur rein medizinisch betrachtet, so dass es auch Laien möglich ist den einzelnen Geschichten zu folgen und einen Einblick in die Neurologie zu bekommen. Eine Art Fachliteratur in Romanform. Definitiv zu empfehlen.
- Han Kang
Die Vegetarierin
(640)Aktuelle Rezension von: mymagicalbookwonderlandRezension
Buchname: Die Vegetarierin
Autor: Han Kang
Seiten: 190 (Print)
Fromat: als Print, Hörbuch und Ebook erhältlich
Verlag: Ullstein Taschenbuch
Sterne: 2
Cover:
Das Cover ist richtig schön gestaltet worden. Der Buchtitel steht in hellen bzw weißfarbenen Buchstaben im oberen Bereich. Man kann ein Blütenblatt auf Nahaufnahme auf dem Cover erkennen.. .. Auf dem ersten Blick ist das schon mal sehr ansprechend.
Klappentext: (aus Amazon übernommen)
Der Roman, der Han Kang international bekannt machte
„Ich hatte einen Traum“, sagt Yeong-Hye, als sie nachts im Dunkeln die Gefrierbeutel aus dem Kühlschrank in der Küche räumt: Fonduefleisch, Schweinebauch, Rinderfilets. Sie isst kein Fleisch mehr und lehnt sich damit gegen ihren Mann auf – die erste Stufe einer Subversion in drei Akten: Ihr Weg mit dem Gesetz des Fleisches und des Vaters zu brechen, indem sie beschließt, eine Pflanze zu sein und fortan nur noch von Sonne und Wasser zu leben – sehr zum Entsetzen ihrer Familie. Die Vegetarierin gilt als Meisterwerk der zeitgenössischen südkoreanischen Literatur und ist das Buch, das die Autorin Han Kang schlagartig international bekannt machte.
Schreibstil:
Der Schreibstil der Autorin ist total flüssig, liest sich super und ist sehr leicht verständlich.
Charaktere:
Die Hauptprotagonistin ist Yeong-Hye
Ich fande alle Charaktere von Anfang an total sympathisch und liebenswert. Des weiteren gibt es noch ein paar andere Charaktere. . Meiner Meinung nach sind alle Charakter sehr gelungen und haben einen sehr guten Platz im Buch bekommen.
Meinung:
!!!! Achtung !!! Könnte Spoiler erhalten!!!
Mir hat „Die Vegetarierin“ von Han Kang so gar nicht gefallen. Ich habe mich extrem schwer getan... Denn ich war sooo gespannt auf das Buch, weil es ja so einen Hype durch den Literaturnobelpreis hat. Aber mein Fall war es leider nicht. Auch jetzt hier eine Rezi zu schreiben und zwei Sterne zu vergeben, ist nicht leicht für mich. Aber mir hat das Buch einfach nicht gefallen. Ich persönlich fande es super schräg. Die Hauptprotagonist Yeong-Hye ist eigentlich ein durchschnittlicher Mensch, aber auf Grund eines Traumes, beschließt sie Vegetarierin zu werden. Diesen Aspekt fande ich schon noch interessant, aber dann wurde es immer seltsamer. Als sie dann beschließt nun eine Pflanze zu sein, hat es bei mir aufgehört... Ich fande es einfach nur komisch und habe mich überhaupt nicht wohlgefühlt. Es war absolut nicht mein Buch. Deshalb bekommt es von mir auch nur 2 Sterne.
Fazit:
Ein Buch, dass ich teilweise ziemlich verstörend, seltsam, komisch, merkwürdig und absolut überzogen fande.
- Jilliane Hoffman
Vater unser
(751)Aktuelle Rezension von: Flippi1006"Vater unser" von Jilliane Hoffman ist ein sehr Angst einflössender Thriller über einen brutalen Merhfachmord an einer Frau und ihren 3 Kindern. Die Geschichte ist vom Stil her wie "Cupido" und andere Werke der Autorin. Es ist sehr spannend und mitreißend geschrieben. Auch hier wird die Polizeiarbeit durch den Leser begleitet und man erhält so alle wichtigen Informationen. Trotzdem ist es bis zum Schluss nicht eindeutig klar, was passiert ist und warum. Überschattet wird die Mordgeschichte von der privaten Entwicklung der Protagonistin. Wer andere Werke der Autorin mag, wird hier sehr ähnlich begeistert sein.
- Ursula Poznanski
Stimmen
(462)Aktuelle Rezension von: nati51In der Psychiatriestation des Klinikums Salzburg sind besonders schwere Fälle untergebracht. Als in einem Untersuchungsraum einer der Ärzte tot aufgefunden wird, muss die Ermittlerin Beatrice Kaspary aus den Patienten, die in einer anderen Welt leben, Informationen herausbekommen.
Mir hat dieser Thriller sehr gut gefallen und schnell wird Spannung aufgebaut. Das Salzburger Ermittlerduo Beatrice Kaspary und Florin Wenninger fand ich sehr professionell und authentisch, sie waren mir sehr sympathisch. Auch die Privatsphäre der Hauptakteure sind in dem Thriller mit eingebunden und ich konnte mich gut in die Lage von Beatrice hineinversetzen als alleinerziehende berufstätige Frau, die neben ihren Job und Kindern sich noch mit ihrem Exmann auseinandersetzen muss. Lange habe ich im Dunkeln getappt, wer denn der Täter ist und habe die Lösung nicht vor den Ermittlern gefunden. Die Auflösung war schlüssig und glaubwürdig. Ich hatte das Gefühl, dass keine Fragen mehr offen waren.
- Kristina Moninger
The First to Fall
(177)Aktuelle Rezension von: jasi26Diese Reihe hat mich wirklich überrascht. Was zunächst wie eine klassische New-Adult-Geschichte wirkt, entwickelt sich schnell zu etwas viel Tieferem. Freundschaft, Liebe, Geheimnisse und Verlust greifen hier so intensiv ineinander, dass man die Bücher kaum aus der Hand legen kann.
Besonders berührt hat mich die Dynamik zwischen den Charakteren, ihre Geschichten fühlen sich echt, verletzlich und manchmal auch schmerzhaft ehrlich an. Mit jeder Seite wächst die Spannung, weil man unbedingt verstehen möchte, was hinter all den Andeutungen und Ereignissen steckt.
Für mich ist diese Reihe eine emotionale Mischung aus Herzklopfen, Spannung und Momenten, die noch lange nach dem Lesen nachhallen.
- Erik Axl Sund
Schattenschrei
(401)Aktuelle Rezension von: martina400„Sie weiß, dass in ihrem Inneren ein permanenter Maskenball im Gange ist, bei dem die Eigenschaften der Figuren so unterschiedlich oder sogar diametral entgegengesetzt sind, dass sie unterm Strich keine ganze Person mehr ergeben können.“ S. 113
Inhalt:
Jeanette kommt mit ihren Ermittlungen weiter und glaubt Mörderinnen identifiziert zu haben. Doch immer wieder taucht etwas verstörendes auf, was einfach nicht zusammen passt. Sofia zieht sich immer mehr zurück, weil sie mit Victoria immer mehr verschmilzt und sich dabei auf nichts anderes konzentrieren kann.
Cover:
Das Cover lehnt sich an den Vorgänger Büchern an und unterscheidet sich hauptsächlich nur im Titel.
Meine persönliche Meinung:
Der dritte Band war für mich am schwächsten. Es ist immer noch eine Meisterleistung so viele Persönlichkeiten einzubauen, miteinander zu verschmelzen und zwischen den Zeiten hin und her zu springen. Victoria/Sofia rückt eher in den Hintergrund und andere nehmen eine größere Rolle ein. Teilweise war es verwirrend, teilweise wurde einiges klar. Der Verdacht von Beginn änderte sich total und das auf bestialische Weise. Mit Sicherheit ist diese Trilogie das grausligste was ich je gelesen habe - physisch und psychisch.
Fazit:
Das Finale eher verwirrende Finale der Trilogie, welches nochmal richtig schockiert, auflöst und neue Täter liefert. - Wulf Dorn
Dunkler Wahn
(331)Aktuelle Rezension von: Tanja_Wue"Die menschliche Seele lebt im Verborgenen, und wenn sie zerbricht, geschieht das lautlos. Es gibt kein Krachen und Klirren wie bei Porzellan oder Glas. Erst wenn es bereits zu spät ist, sieht man die Scherben."
Ich mag den Schreibstil von Wulf Dorn und das merkt man auch einfach in seinen Büchern. Das ist der zweite Band in seiner Reihe, rund um Jan Forstner. Ich habe den ersten Band nicht gelesen und war auch wirklich nicht nötig.
Wir lesen aus verschiedenen Perspektiven und dann gab es so einen Moment, wo sich jede Sicht in einem Art Dilemma war. Und war wirklich interessant zu sehen, wie die einzelnen agieren. Aber es fehlte noch die Spannung. Die Spannung und der fesselnde Part kam später und auch die Auflösung bzw das Ende fand ich dann noch richtig gut.
Kann es auch als einzelnen Buch weiterempfehlen!
- T. C. Boyle
Hart auf Hart
(124)Aktuelle Rezension von: MinijaneDies ist mein 1.Roman des amerikanischen Autors T.C.Boyle, der so produktiv ist, dass fast jedes Jahr ein neues Buch von ihm erscheint.
Dem Autor geht der Ruf voraus, dass er sich gerne mit Außenseitern befasst, und auch dieser Roman ist so etwas wie eine Freakshow.
Keiner der Protagonisten hat das Potenzial einem als Leser ans Herz zu wachsen, ganz im Gegenteil.
Zunächst lernen wir Pensionär und Vietnam Veteran Sten Stenson kennen, der sich mit seiner Frau auf einer Kreuzfahrt in Costa Rica befindet. Als es bei einem Landausflug zu einem Überfall auf die Reisegruppe kommt, nutzt er die Unachtsamkeit eines der jugendlichen Täter und erwürgt den Räuber mit bloßen Händen. Man muss schon schlucken, wenn die Polzei ihm auf die Schulter klopft und wildfremde Menschen ihm für seine Heldentat einen Drink ausgeben.
Die 2. Protagonistin ist Sara Hovarty Jennings. Sie lebt alleine und schlägt sich als selbständige Hufschmiedin und Gelegenheitslehrerin durchs Leben. Sie erinnert an die hiesigen Reichsbürger, denn sie erkennt keine staatlichen Organe an und hängt wilden Verschwörungstheorien an, nach denen der Staat durch Konzerne korrumpiert ist und den Bürgern ihre Freiheit rauben will. Immer wieder gerät sie deshalb in ernste Schwierigkeiten mit der Polizei.
Als sie auf Adam trifft, der im übrigen Sten‘s Sohn ist, wittert sie einen Gleichgesinnten, denn auch Adam hat für die Polizei nur einen Stinkefinger übrig. Aber sie irrt sich gewaltig. Adam ist der Durchgeknallteste von allen. Von kleinauf hat er psychische Probleme, fühlt sich von Aliens und Chinesen bedroht und ist deshalb immer im Tarnanzug und immer bewaffnet unterwegs. Seine Fantasien werden mit Sicherheit auch dadurch befeuert, dass seine Feldflasche stets Hochprozentiges enthält und Drogen natürlich auch sein Ding sind. Liebevoll ist er eigentlich nur zu den Pflänzchen seiner kleinen Opiumplantage. Außerdem identifiziert er sich mit einem Trapper namens Colter, dessen Freiheitskampf er nachspielt. Sara bildet sich ein, mit Adam eine Art Liebesbeziehung führen zu können.
Man muss dem Autor zugute halten, dass sich der Roman größtenteils sehr unterhaltsam liest.Die Sprache hat mir sehr gefallen. Da man immer aus Sicht der einzelnen Protagonisten liest, bekommt man auch soweit möglich mit, warum sie handeln, wie sie handeln. Bei Adam wird das allerdings zunehmend schwieriger. Man spürt immer auch etwas Sarkasmus und Gesellschaftskritik in Boyle‘s Geschichte. Die Freiheit des Einzelnen wird durch seine Romanfiguren auf die Spitze getrieben. Das Drama nimmt seinen Lauf, und das Ende ist nicht sonderlich überraschend.
Eine Wertung fällt mir ehrlich gesagt schwer. Ich fand es ganz gut, aber mehr auch nicht. Mir war Adam’s Irrsinn auch teilweise zu viel. Auf jeden Fall bin ich sehr neugierig auf andere Bücher von T.C. Boyle und werde sicher mal wieder zu einem seiner Romane greifen.
3,5Sterne
- Sebastian Fitzek
Die Therapie: Das Hörspiel zur Prime Video Serie von Sebastian Fitzek
(311)Aktuelle Rezension von: Lesen24stundenDiese Buch hat mich von Anfang bis Ende gefesselt! Die Handlung ist spannend und abwechslungsreich, mit gut entwickelten Charakteren, die einen emotionalen Zugang bieten. Jeder Abschnitt hält neue Überraschungen bereit, die es schwer machen, das Buch aus der Hand zu legen. Eine klare Empfehlung für alle, die nach einem packenden und kurzweiligen Lesestoff suchen!
- Ulla Fröhling
Vater unser in der Hölle
(160)Aktuelle Rezension von: HelloitskathiVater unser in der Hölle ist eine erschütternde, wahre Lebensgeschichte: Angela Lenz, gefangen im Grauen ritueller Gewalt, überlebt durch Zerbrechen in multiple Persönlichkeiten. Ulla Fröhling begleitet sie 20 Jahre therapeutisch. Ich habe das Buch gelesen und fand es kraftvoll aber brutal explizit. Für mich, heute als Mutter, ist es emotional nicht mehr lesbar. Der Schmerz der Betroffenen dringt so tief, dass man kaum Luft holen kann. Ich gebe 5 Sterne für den Mut, darüber zu schreiben. Aber gleichzeitig ist es ein Buch, das man nicht „mögen“, sondern nur bewundern kann.
- Anja Gust
So oder so ist es Mord
(31)Aktuelle Rezension von: PeterGaidaIn diesem Krimi versucht eine junge Ermittlern einen alten Mordfal neu zu beleuchten.
Die Charaktere werden zum Beginn vorgestellt, was das Lesen vereinfacht.
Die Handlung ist spannend und überraschend, aber dennoch schlüssig.
Das Ende fand ich etwas zu schnell.
- Neal Shusterman
Kompass ohne Norden
(87)Aktuelle Rezension von: Sunshine24Ich habe schon einige andere Bücher von Neal Shusterman gelesen, daher habe ich mich schon sehr auf dieses Buch gefreut und war sehr gespannt, wie er an dieses Thema herangehen wird. Nach dem Vorwort zu Kompass ohne Norden war klar: Dies ist ein persönliches Werk in Zusammenarbeit mit seinem Sohn, der Ähnliches erlebt hat. Und während des Lesens hat man dies auch gemerkt... es ist so wahrhaftig und greifbar. Man wird wirklich in das Innenleben der Hauptperson Caden hineinversetzt und fühlt/erlebt mit ihm. Man ist teilweise sehr verwirrt, aber das ist Caden ja auch. Und genau das hat Neal Shusterman einfach großartig umgesetzt. Man kann sich Fachartikel zu Schizophrenie durchlesen, aber dieses Buch gibt einem wirklich das Gefühl eher verstehen zu können, wie sich Menschen mit Schizophrenie fühlen. Wie es für sie selbst ist. Wie sich ihre Realität verändert. Daher war das Buch für mich sehr bereichernd und ich empfehle es gerne weiter!
- Sam Lloyd
Der Mädchenwald
(250)Aktuelle Rezension von: BitzkiDieses Buch habe gebraucht bekommen und bin ohne große Erwartungen rangegangen.
Ich hätte nicht damit gerechnet, dass ich (nach einen kurzen eher gemächlichem Start) derart in einen Sog gerate.
Von Anfang an war ich gefesselt. Ich finde die Geschichte innovativ, nervenaufreibend, mysteriös, voller Wendungen und (auf absolut positive Weise!) verwirrend. Sie gewährt tiefe Einblicke in die Gefühls- und Gedankenwelt der Hauptpersonen. Aufgrund des eindringlichen Schreibstils erlebt und fühlt man mit.
Für mich war dieses Buch nach langer Zeit mal das was draufsteht. Nämlich ein Thriller. Ich fand es äußerst fesselnd, spannend, beklemmend, eindringlich, tragisch, traurig, mutig und voller Überraschungen. Und noch dazu wahnsinnig gut geschrieben!
Well, well done, Mr. Lloyd. Von mir gibt's eine Leseempfehlung! Ich werde sicherlich weitere Bücher des Autors lesen. Bin gespannt... - Nathan Filer
Nachruf auf den Mond
(153)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerDer preisgekrönte Bestseller aus Großbritannien wurde von Nathan Filer geschrieben, dem einstigen Krankenpfleger einer psychiatrischen Klinik. Heute ist er Schriftsteller und Filmemacher. Für sein Debüt gewann er den Costa Book Award und den Betty Trask Prize. Allein diese Umstände waren es, die ich als bemerkenswert empfand. Unter neuen erfolgreichen Autoren gibt es oftmals Journalisten, Germanistik-Studenten oder hauptberufliche Lektoren, selten jedoch Menschen aus, sagen wir, "normalen" Ausbildungsberufen. Nathan Filer hatte somit schon allein durch diesen Umstand meinen Respekt und mein Interesse geweckt. Vielleicht ist es die Magie des echten Talents hinter jemandem, der eigentlich etwas "ganz anderes" beruflich macht, was mich daran so fasziniert.
*Nachruf auf den Mond* ist ein fiktiver Roman über den Patienten einer Psychiatrie in Bristol, der zum einen begnadet erzählen und schreiben kann, zum anderen seinen Bruder mit Down-Syndrom, der im Alter von elf Jahren ums Leben kam, immer sieht, sobald er seine Medikamente absetzt. In Rückblicken wird dem Leser nach und nach offenbart, was den beiden Jungen damals wirklich geschah und wie Matthew heute gegen seine eigenen Dämonen kämpft. Mehr möchte ich Euch von der Story gar nicht verraten. ;)
Obwohl der Roman mit wenigen Spannungselementen auskommt, hat er mich von Anfang an so gefesselt, dass ich ihn in wenigen Tagen zwischen Arbeit und Verpflichtungen durchgelesen hatte, ohne mich auch nur einmal zum Weiterlesen anhalten zu müssen. Jeder kennt diese Bücher, zu denen man sich hingezogen fühlt, die sich quasi von selber lesen, ganz ohne Anstrengung. Nachruf auf den Mond war für mich so ein Buch und das ist umso eindrücklicher, als ich es nicht wirklich als spannend, sondern eher interessant beschreiben mag.
Dabei kommt es weder traurig, noch tragisch daher und ließ mich auch nicht übertrieben emotional oder gar deprimiert zurück. Gerade diese recht einzigartige Mischung bewegt mich dazu dem Buch 5 Sterne zu geben und Euch den Rat es auf Eure Leseliste zu setzen.
- Siddhartha Mukherjee
Das Gen
(13)Aktuelle Rezension von: Kleine8310"Das Gen - Eine sehr persönliche Geschichte" ist ein Buch des Autors Siddhartha Mukherjee. In diesem Buch geht es aber nicht nur um die Genetik ansich, sondern der Autor lässt auch Anteile seiner Familiengeschichte einfliessen, die mehr sind als bloße anschauliche Beispiele.
Siddhartha Mukherjee befasst sich in dem Prolog, sechs Teilen und einem Epilog, mit der Genetik. Beginnend mit den ersten Entdeckungen und Wiederentdeckungen ab dem Jahr 1865, geht es in logischer und zeitlich korrekter Aufeinanderfolge um die Entschlüsselung der Vererbung und ihre Mechanismen, das Klonen und die Gensequenzierung und die Humangenetik. In den Teilen fünf und sechs befasst sich der Autor dann auch mit der Identität und der "Normalität" und lässt auch die neuesten Ergebnisse aus der Forschung nicht außer Acht.
Der Aufbau des Buches hat mir sehr gut gefallen. Der Autor schreibt flüssig und trotz fachlich anspruchsvoller Themen gut verständlich, sodass man auch ohne Vorwissen vieles aus dem Buch für sich mitnehmen kann. Besonders schön fand ich, dass es nicht nur geballtes Wissen beinhaltet, sondern auch einige persönliche Einflüsse aus dem familiären Umfeld des Autors eingeflochten werden. Das lockerte die fachlichen Themen auf empathische und anschauliche Weise auf und brachte auch eigene Gefühle und Gedanken von Herrn Mukherjee mit hinein, was alles zusammen ein wirklich stimmiges Bild ergeben hat.
Insgesamt fand ich das Buch wirklich spannend gemacht und es ist alles andere als ein trockenes Sachbuch. Als Leser/Leserin ist man nah an der Materie dran und kann mit dem Autor gemeinsam pro und kontra von den Anfängen der genetischen Forschung bis hin zu den neuesten Methoden betrachten. Super fand ich zudem, dass manches durchaus zum nachdenken anregt.
Positiv:
* flüssiger, anschaulicher und gut verständlicher Schreibstil
* interessante Themeninhalte mit persönlicher Note
* spannend zu lesen
* sehr guter, logischer Buchaufbau
* es bleiben keine Lücken in der bisherigen Geschichte der Gen - Forschung, da der
Autor alle Bereiche mit profunden Wissen abzudecken weiß
Negativ:
* nichts
"Das Gen - Eine sehr persönliche Geschichte" hat mich durch die vielschichtige und schön aufgebaute Handlung überzeugt und mit der ansprechenden Erzählweise und den persönlichen Einflüssen des Autors begeistert. Dies ist ein Buch für jede/n, der/die sich näher mit dem Thema Gene befassen möchte und von staubtrockener Lektüre die Nase voll hat! Daher empfehle ich es sehr gerne weiter!
- S. K. Tremayne
Die Stimme
(199)Aktuelle Rezension von: bookxn_belly„Die Stimme“ von S. K. Tremayne ist ein Thriller, bei dem ich mich zunächst an den Schreibstil gewöhnen musste. Er wirkte auf mich anfangs etwas ungewohnt im Vergleich zu anderen Büchern dieses Genres. Dennoch hat mich die Geschichte von Beginn an interessiert und trotz des eher ruhigen Starts gefesselt.
Die Spannung entwickelt sich nach und nach und steigert sich kontinuierlich. Besonders gefallen hat mir, dass ich bis zur Auflösung immer wieder hin- und hergerissen war, wie die Geschichte wohl ausgehen wird. Mit einigen Entwicklungen habe ich gerechnet, andere haben mich tatsächlich überrascht.
Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen. Am Ende blieben keine relevanten Fragen offen, sodass die Geschichte stimmig abgeschlossen wurde – für mich ein gelungener Abschluss.
Auch das Cover möchte ich positiv hervorheben: Es passt hervorragend zum Inhalt des Buches und unterstreicht die düstere, geheimnisvolle Atmosphäre der Geschichte.
Ein empfehlenswerter Thriller für alle, die psychologische Spannung mögen und Geduld für einen eher ruhigen, aber intensiven Einstieg mitbringen.
- Kathrin Lange
Schattenflügel
(151)Aktuelle Rezension von: shinyJulieKim verliebt sich in Lukas, nicht ahnend, dass er der Ex ihrer Schwester ist, die vor 2 Jahren tot aufgefunden wurde. Kann Kim ihm überhaupt trauen? Und dann verschwindet noch ein Mädchen…
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Kim ist eine sympathische Protagonistin, man kann sich gut in sie und ihre Gedankenwelt hineinversetzen. Auch die Nebencharaktere sind interessant und ergänzen Plot. Die Handlung ist spannend aufgebaut und es gibt ein paar kleine Wendungen, die die Geschichte noch einmal in eine neue Richtung lenken. Das Ende des Buches ist sehr leicht vorhersehbar, aber bei einem Thriller für Jugendliche ist das jetzt nicht so tragisch. Da passe ich ja auch nicht mehr wirklich ganz in die Zielgruppe. Der Schreibstil ist ganz gut zu lesen.























