Bücher mit dem Tag "schlachten"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "schlachten" gekennzeichnet haben.

235 Bücher

  1. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 03 (ISBN: 9783442268221)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 03

     (1.544)
    Aktuelle Rezension von: Julia_x3

    Auch der dritte Teil von der Reihe "Das Lied von Eis und Feuer" oder "Game of Thrones" geht genauso sagenhaft weiter wie die Teile vor ihm. Jeder Charakter bestreitet seinen Weg weiter, mehr oder weniger erfolgreich. Dabei wird keiner zu kurz behandelt. 

    Mittlerweile fiebere ich sogar richtig mit den Ereignissen mit. 

    Die Buchreihe nimmt mich gefangen in seiner Welt und lässt mich so schnell nicht wieder los. Trotz seiner länger lässt es sich insgesamt gut lesen. Manche Kapitel zehren ein wenig aber auch die gehören einfach dazu. 

    Ich bin gespannt darauf, wie es weiter geht. 

  2. Cover des Buches Sturz der Titanen (ISBN: 9783404166602)
    Ken Follett

    Sturz der Titanen

     (1.233)
    Aktuelle Rezension von: anni_ab


    Bewundernswert, wie Ken Follett informativ und spannend die Geschichte rüberbringt. Es geht um fünf Familien in England, Deutschland, Russland und Amerika vor, während und kurz nach dem Ersten Weltkrieg. 
    Der Autor schafft es nach tausend Seiten keine Eintönigkeit aufkommen zu lassen.


  3. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 04 (ISBN: 9783442268214)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 04

     (1.313)
    Aktuelle Rezension von: Ninniach

    Die neuen Charaktere, die sich ebenfalls auf die weite Reise zum Eisernen Thron begeben, sind genauso interessant und vielschichtig wie die bisher bekannten Protagonisten (einige erhalten jetzt ebenfalls ihre eigenen Kapitel oder mehr Aufmerksamkeit als im ersten Band). Und die erste große Schlacht in Westeros findet ebenfalls statt: Zwar ist deren Verlauf nicht immer einfach zu verfolgen, was aber das Chaos einer solchen Auseinandersetzung nur realistischer macht. Auch in diesem Bereich zeigt sich, dass Martin gelungene Szenen schreiben kann.

  4. Cover des Buches Sturmtochter - Für immer verboten (ISBN: 9783473585311)
    Bianca Iosivoni

    Sturmtochter - Für immer verboten

     (484)
    Aktuelle Rezension von: Lieselotte1990

    Meine Einstiegsdroge von Bianca Iosivoni war die „Firsts Reihe“ (Rezensionen folgen!!) und ich war unendlich verliebt. Danach habe ich mir „Soul Mates“ geschnappt und muss leider zugeben, dass ich damit meine Probleme hatte: Zu vorhersehbar, zu stofflich ausgenuckelt. Der Funke ist einfach nicht übergesprungen. Aber ich bin ein Mensch der zweiten Chancen und wollte auf der Welle des Sturmtochter-Hypes mitreiten. Und zack: Ich bin verliebt!

    Sturmtochter ist absolut alles, was ich an Fantasy liebe: spannend, verwunschen, magisch, anders, tragisch; voller Geheimnisse, Liebe und Intrigen und dem Körnchen Salz in der Suppe, das mich süchtig macht. Ich habe mich völlig geirrt, was das Talent der Autorin im Fantasy-Bereich angeht. Aber wisst ihr, was ich mich am meisten begeistert? Dass die Autorin die Geschichte so liebt. Es ist überall zu spüren: Wenn sie darüber schreibt und spricht (bei Insta natürlich) und auch auf ihrer Haut ist es zu sehen – sie hat die Clansymbole auf ihrem Oberarm tätowiert. Diese langanhaltende (ich glaube, sie trägt die Geschichte schon seit ihrem 16. Lebensjahr mit sich) und innige Liebe ist auf jeder Seite der Geschichte zu spüren.

    Für mein inniges Verhältnis zu dieser Roman-Reihe spielt auch das Setting eine wichtige Rolle: Die Isle of Skye und Schottland sind geradezu gemacht für so eine Story und es ist einfach merkbar, dass sich die Autorin in der Gegend auskennt und sie inhaliert hat. Auch wenn ich erst durch den Fernseher dorthin gereist bin, verstehe ich die Faszination und habe große Lust, mir es auch einmal in der Realität anzuschauen. Zunächst aber reichen mir Biancas wunderschöne Landschaftsbeschreibungen.

    Die Idee mit den Clans gefällt mir außerordentlich, weil sie sich in das Setting einfügt und aus geschichtlicher Perspektive gar nicht so weit hergeholt ist. Diese Mischung aus Realität und Magie spricht mich ungemein an. Ich bin übrigens auch ein Mitglied des Wasserclans – zumindest, wenn ich davon ausgehe, wie nah am Wasser ich gebaut bin :D Aber Spaß beiseite, ich handle auch eher nach meinen Emotionen und fühle mich deshalb auch Ava sehr verbunden. Sie ist eine charakterstarke Figur, die mir nur etwas zu viele Scones isst :D 

    Und es gibt ein Liebesdreieck!! :-) Also nicht so richtig, weil für mich von Anfang an klar war: #teamlance. Gott, ich stehe auf diesen Lancelot. Zwischen Ava und Lance knistert es heftig und Bianca Iosivoni hat das für mich spürbar und erlebbar gemacht. Zwischenzeitlich hatte ich richtige Schmetterlinge im Bauch. Hach, genau wie bei Elle & Luke (Der letzte erste Kuss) ♥

    Die Geschichte ist wirklich der Hammer und ich freue mich unendlich auf den nächsten Band! Das Ende hat mich emotional tief getroffen und ich MUSS wissen, wie die Autorin das auflöst!

    So, liebe Fantasy-Fans: Kauft es, lest es, verschlingt es! Es lohnt sich sehr!! Und am besten den zweiten Teil gleich mitkaufen!

  5. Cover des Buches Die geliehene Zeit (ISBN: 9783426518106)
    Diana Gabaldon

    Die geliehene Zeit

     (1.422)
    Aktuelle Rezension von: _Dark_Rose_

    Achtung: Band 2 einer Reihe!

     

    1968: Roger Wakefield, ein junger Historiker, erhält den Auftrag eine Liste von Namen zu überprüfen. Alle Männer waren Jakobiten, die an der Schlacht von Culloden 1746 teilgenommen haben. Die Frau, die ihn bittet nach den Männern zu suchen, möchte wissen, was aus ihnen geworden ist. Ihr Name ist Claire Randall. Doch noch viel faszinierender als die Frau selbst, findet Roger ihre Tochter, Brianna.

    Seine Nachforschungen führen die drei an ein Grab und Claire enthüllt eine Geschichte, die so unglaublich klingt, dass sie einfach nicht wahr sein kann, oder? Sie erzählt von einem Highlander namens Jamie Fraser, dem Hofe König Louis XV., Prince Charles Edward Stuart und dem Aufstand der Jakobiten. Ihre Geschichte kann nicht wahr sein – aber was, wenn sie es doch ist?

     

     

    Ich liebe ja die Highland-Saga und werde nicht müde das immer wieder zu betonen, aber die Bücher zu rezensieren fällt mir unheimlich schwer, weil ich sie alle schon so oft gelesen habe, dass es wirklich nicht leicht ist, nicht aus Versehen zu viel zu verraten.

     

    Jamie hat die Hölle überlebt. Er hat Jack Randall überlebt, aber er hat seine Spuren auf seinem Körper und seiner Seele hinterlassen. Doch Jamie und Claire können sich nicht einfach ausruhen und der Geschichte ihren Lauf lassen. Sie wissen was kommen wird. Claire weiß ganz genau was den Highland-Clans droht, wenn die Schlacht von Culloden stattfindet. Sie müssen es einfach verhindern. Irgendwie – egal wie. 

     

    Doch wie verhindert man einen Aufstand? Gemeinsam mit Jamies Patenonkel Murtagh schmieden sie Pläne und schließlich läuft es darauf hinaus, dass sie versuchen müssen, Charles Edward Stuart die französische Assistenz zu entziehen. Kein Geld aus Frankreich bedeutet kein Geld für einen Feldzug. Um dieses Ziel zu erreichen, muss sich Jamie in die Jakobiten-Szene einschleusen und beide nach Versailles. Aber selbst wenn das alles gelingt – es gibt noch viel größere Probleme, die auf sie warten und nicht alle haben etwas mit Culloden zu tun.

     

    In diesem Band dürfen wir mit nach Versailles und es wird definitiv nicht langweilig dort. Doch wie so oft geraten Jamie und Claire schneller in Schwierigkeiten, als sie schauen können und haben sich in Rekordzeit einen Todfeind angelacht. Auch ihre Ehe muss einiges aushalten und über allem droht das Wissen, das man als Leser hat, dass Claire irgendwie wieder in der „Gegenwart“ gelandet ist. Nur wie? Und warum?

     

     

    Fazit: Dieser Band ist ebenso spannend und faszinierend, wie Band 1. Es wird witzig, romantisch, dramatisch und richtig heftig. Mehr als einmal bricht einem fast das Herz. Egal, wie oft ich die Reihe auch schon gelesen habe, es packt mich jedes Mal wieder. Man wird richtig in das Buch gesaugt und kann nicht aufhören zu lesen. 

    Ich möchte euch wieder die alte Übersetzung und das Originalbuch ans Herz legen. Die Bücher auf englisch zu lesen ist wirklich eine ganz andere Erfahrung.

     

    Von mir gibt es natürlich wieder volle 5 Sterne!

  6. Cover des Buches Die Zahlen der Toten (ISBN: 9783596512416)
    Linda Castillo

    Die Zahlen der Toten

     (746)
    Aktuelle Rezension von: Clarissa03

    Kate Burkholder, die ehemals ein "Amish People" war und nun die erste weibliche Polizeichefin in einem kleinen Ort bei Ohio lebt, wird mit brutalsten Morden, die die Handschrift des "Schlächters" trägt, konfrontiert.

    Da sie selber ein Geheimnis aus ihrer Jungenzeit mit sich trägt, von dem außer ihrem Bruder, Schwägerin und Schwester niemand etwas weiß, will sie versuchen, mit dem Fall allein mit ihren zur Verfügung stehenden Mitarbeitern fertig zu werden.  Leider glückt es ihr nicht und sie sieht nicht, wie ihr die Führung mit den Medien entgleitet.

    Das Buch war spannend bis zum Schluss geschrieben.

  7. Cover des Buches Der Herr der Ringe. Bd. 1 - Die Gefährten (Der Herr der Ringe. Ausgabe in neuer ÜberSetzung und Rechtschreibung, Bd. ?) (ISBN: 9783608939811)
    J. R. R. Tolkien

    Der Herr der Ringe. Bd. 1 - Die Gefährten (Der Herr der Ringe. Ausgabe in neuer ÜberSetzung und Rechtschreibung, Bd. ?)

     (1.211)
    Aktuelle Rezension von: Schiebelini

    Ich war ganz kurz davor, dieses Buch abzubrechen. Diese Überlegung bahnte sich schon nach den ersten 50 Seiten an. Ich hab lange an diesem Buch geknabbert und immer gehofft "Vielleicht wirds ja doch noch besser, das Ding ist nicht ohne Grund so beliebt."

    Und ich muss auch sagen, dass ich die Filme immer mal wieder gerne anschaue. Ich bin zwar kein Riesenfan des Franchises, aber manche Bilder der Herr der Ringe Filme haben sich schon in mein Gedächtnis gebrannt. Deshalb wollte ich auch mal die Bücher lesen. Als Fantasy-Fan muss man das ja sogar fast schon tun. Jetzt, da ich Teil 1 hinter mir habe (ja, ich gebe mir auch Teil 2 und 3 noch, trotz der folgenden negativen Assoziationen), bin ich umso verwirrter, was alle an diesen Büchern finden.

    Das fängt schon an mit der Einleitung. Viele viele Seiten lang wird auf die langweiligste Art und Weise berichtet, wie Bilbo den Ring gefunden hat und wer diese Hobbits eigentlich sind. Zwar irgendwo wichtig, aber direkt zu Anfang so mit Infodump vollgeschissen zu werden, nimmt einem echt die Lust. Leider passiert das immer wieder. Die Geschichte kommt zu einem Halt, weil irgendjemand oder gar der Erzähler selbst darstellen muss, was in diesem Land alles schon passiert ist. Auch das ist wichtig, aber es wird so extrem einschläfernd gemacht, dass ich häufig ganze Absätze übersprungen habe.

    Dazu kommt, dass wirklich jede Figur extrem geschwollen redet. Man merkt diesen Romanen wirklich an, dass sie in den 50ern geschrieben wurden, da hilft auch eine deutsche Übersetzung 50 Jahre später nichts. Das führt dazu, dass man sich zu keiner Zeit auch nur in einen Charakter hineinversetzen kann. Keine Emotionen zeigen sich, keine Gefühlsregung. Selbst als Gandalf stirbt, sagt einer "Ach, welch ein Verlust" und damit hat sich das auch. Und dieses geschwollene Geschwafel wird nicht zwingend besser, wenn wir bei den Elben sind. Das einzige was bei allen, und bei den Elben eben besonders, herüberkommt ist eine Arroganz, die wirklich mit allen Wassern gewaschen ist. Zwischendrin will man uns durch einen Nebensatz verkaufen, dass Gimli und Legolas jetzt gute Freunde geworden sind, obwohl sie kaum 10 Seiten zuvor noch heftigst gestritten haben. Eine Entwicklung suche ich hier vergebens.

    Während des Buches will uns Tolkien einerseits von der Dringlichkeit des ganzen Unternehmens überzeugen, indem er Charaktere immer wieder sagen lässt, wie stark Saurons Macht doch geworden ist und welche Schrecken im Land herumlaufen. Andererseits scheinen es unsere Helden gar nicht eilig zu haben, obwohl ihr Weg lächerlich lange ist (eine Fahrt auf einem Fluss gegen Ende des Buches weitet sich fast auf zwei Wochen aus). Gerade dann sollte man doch hinne machen. Aber nein, die machen es sich alle gemütlich. Das läuft dann ungefähr so ab:

    "Hey Frodo, ich bin's Gandalf. Erinnerst du dich noch an den Ring, der Bilbo gehört hat, den er dir vor mehreren Jahrzehnten gegeben hat und ich schon damals ein schlechtes Gefühl hatte? Stellt sich raus, ist der Ring der Macht. Geh mal aus dem Auenland fort, der Ring ist hier nicht sicher. Warum? Weil halt. Wann du gehen sollst? Keine Ahnung, verbring ruhig noch ein paar Monate, wenn nicht Jahre mit der Planung deines Abschieds. Dann reist du gemütlich die nächsten Wochen und Monate durch das Land und in Bruchtal chillen wir dann auch mindestens noch eine Woche, obwohl Elrond die ganze Zeit sagt, wie wichtig es doch ist, sofort aufzubrechen. Wenn ich dann tot bin, stellt ja sicher, dass ihr auch in Lothlorien nochmal mindestens drölf Nächte verbringt. Und weil die Zeit da offensichtlich anders vergeht, werden daraus locker anderthalb Monate. Ach und ganz vergessen: Während der Reise lasst euch auf keinen Fall von Gollum ablenken, der uns die ganze Zeit folgt und uns extrem gefährlich werden könnte - was wir natürlich alle wissen aber ignorieren. Sehr gut, bis zum nächsten Mal. Gandalf der Graue/Weiße."

    Dann steht noch im Raum, dass scheinbar jeder jeden kennt und sich instant vertraut wird (oder wie eben bei Legolas und Gimli in einem Nebensatz eine Freundschaft etabliert wird). Wenn wir dann mal endlich auf die Gefahren treffen, sind die meistens so sterbenslangweilig beschrieben, dass da auch stehen könnte: "Unserer Helden besiegen die Bösen." Spannung, richtig?

    Und das absolut Schlimmste, das was ich immer wieder wirklich übersprungen habe, sind die unendlich nervigen Lieder. Alle 10 Seiten kommt irgendein Charakter auf die Idee, ein Liedchen zu schmettern. Und manchmal geht das Lied auch über 5 Seiten lang. Ist das für die Story wichtig? Nein. Charakterisiert es jemanden? Nein, denn alle singen ständig. Bilbo geht mit seiner Fixierung auf Geschichten und Lieder sogar so weit, dass er Frodo vor seiner Abreise aus Bruchtal mehrmals sagt, dass er sich auch ja alles merken soll, sonst kann man da ja keine Geschichten draus machen. What? Dein Neffe geht auf eine Reise, von der er vielleicht niemals wiederkehrt, weil er deinen blöden Ring bekommen hat und du sagst sowas? 

    Ich kann wirklich nicht verstehen, warum diese Geschichte so gehyped wird. Die Filme haben das alles wenigstens in ansprechende Bilder verpackt und unnötige Szenen herausgeschnitten. Aber das Buch ist wirklich eine Bruchlandung vom Feinsten. Mal schauen ob Teil 2 genauso schlimm wird.

  8. Cover des Buches Sturmtochter - Für immer verloren (ISBN: 9783473585397)
    Bianca Iosivoni

    Sturmtochter - Für immer verloren

     (263)
    Aktuelle Rezension von: Lieselotte1990

    Nach dem dramatischen und unglaublich traurigen Ende von Band 1 knüpft „Sturmtochter – Für immer verloren“ genau dort wieder an. Sofort habe ich mich wieder in der Welt der Elementare und dem Liebesdreieck zwischen Lance, Ava und Reid verloren und war wieder völlig gefesselt. Schön war, dass sich endlich ein paar Fragen aufgeklärt haben, die im ersten Band noch sehr in der Luft schwebten (vor allem was die Clans und Avas Mutter betrifft). Die neuen Figuren finde ich auch super klasse und ich hoffe sehr, dass die angedeutete Liebegeschichte zwischen der einen neuen Figur und der einen Ecke des Dreiecks nicht nur eine Einbildung meinerseits war ;-) Ich freue mich so sehr auf Band 3 und liebe und hasse Bianca Iosivoni für diesen unglaublich fiesen Cliffhanger!

  9. Cover des Buches Schattenkrone (ISBN: 9783841422309)
    Eleanor Herman

    Schattenkrone

     (145)
    Aktuelle Rezension von: Miia

    Achtung! 1. Teil einer Reihe!


    Inhalt: 

    Stell dir eine Zeit vor, in der die Menschen den Göttern gleichgültig sind, und das Böse an den Rändern der Welt erwacht ...

    Alex ist kurz davor, für immer aus dem Schatten seines mächtigen Vaters zu treten und der größte Heerführer aller Zeiten zu werden.

    Seine Verbündete Kat hat einen Plan, von dem Alex niemals erfahren darf. Die beiden verbindet weit mehr als sie ahnen.

    Wem kannst du trauen?
    Und was ist am Ende stärker?
    Das Schicksal?
    Magie?
    Oder deine Feinde?


    Meine Meinung:

    Da das Buch schon ewig auf dem Sub dümpelte, habe ich es einfach mal ohne Erwartungen begonnen. Zu Beginn bin ich total gut in die Geschichte reingekommen. Pro Kapitel lernen wir anfangs unterschiedliche Charaktere und Geschichtsstränge kennen. Dies scheint zu Beginn wirklich sehr viel, weil es gefühlt tausende kleine Anfänge und Persönlichkeiten gibt, in die man sich erstmal reinfuchsen muss. Schwer war, dass man sich gerade an eine Person gewöhnt hat, dann aber das Kapitel endet und man wieder bei wem anders landet. Teilweise dauert es dann sogar recht lange bis man wieder zurück zu dieser Person kommt. Das ist manchmal schade, weil man gewisse Personen ja eher ins Herz schließt als andere und mehr über sie erfahren möchte (ich finde zum Beispiel schade, dass Zo nur so einen kleinen Part der Geschichte ausgemacht hat). 

    Doch trotz der vielen Charaktere hat mir die Atmosphäre in der Geschichte extrem gut gefallen. Hier trifft griechische Mythologie auf dunkle Magie. Ich mag Geschichten in denen es um griechische Götter geht oder zumindest Geschichten, die rund um die Zeit von Aristoteles spielen, immer nur bedingt, aber ich muss sagen, dass es mir hier wirklich gefallen hat, weil es der Geschichte viel Charme und Leben verleiht. Die Einbindung von Magie passt einfach in diese Atmosphäre und gibt dem ganzen einen geheimnisvollen Touch. Das Weltsetting ist demnach wirklich cool. Aber trotzdem konnte mich das Ganze irgendwie nicht komplett überzeugen. Ab der Mitte des Buches wurde es für mich persönlich leider zäh. Ich war nicht mehr so gefesselt, die Geschichte dümpelte etwas vor sich hin, jeder Charakter war irgendwie nur mit sich selbst beschäftigt.... das war anstrengend und ermüdend. Die Stränge werden am Ende zwar bedingt zusammengeführt, es werden einige Fragen aufgedeckt und erklärt, aber das Ende bleibt eben auch stellenweise offen. Das ist durchaus logisch, weil es ja in einem zweiten und wahrscheinlich noch mehreren Bänden weitergehen soll (bisher ist nur der Zweite auf Deutsch erschienen), aber dafür fesselt es mich am Ende einfach zu wenig. Ich werde diese Reihe daher nicht weiter verfolgen, auch wenn das Ende dem ein oder anderen sicherlich Lust auf Mehr macht. 


    Fazit:

    Eine schönes Weltsetting, in der griechische Mythologie auf dunkle Magie trifft. Es gibt viele Charaktere, in die man sich erst einmal reinfuchsen muss, und es gibt viele offene Fragen, die nur stellenweise am Ende erklärt werden. Mir persönlich war das Buch ab der Mitte leider etwas zu zäh und ich bin irgendwie mit der ganzen Geschichte nicht so warm geworden. Ich vergebe 3 Sterne und werde die Reihe nicht weiter verfolgen.

  10. Cover des Buches Red Rising (ISBN: 9783453534414)
    Pierce Brown

    Red Rising

     (412)
    Aktuelle Rezension von: Natiibooks

    Red Rising by Pierce Brown

    4 🌟🌟🌟🌟

    Inhalt:

    Darrows Welt ist brutal und dunkel. Wie alle Roten schuftet er in den Minen des Mars, um ein Leben auf der Oberfläche des Planeten möglich zu machen. Doch dann wird seine große Liebe getötet, und Darrow erfährt ein schreckliches Geheimnis: Der Mars ist längst erschlossen, und die Oberschicht, die Goldenen, leben in dekadentem Luxus. Darrow schleust sich in ihr sagenumwobenes Institut ein, in dem die Elite herangezogen wird. Er will einer von ihnen werden – um sie dann vernichtend zu schlagen … 

    Meinung:

    Ein Buch wo ich schon lange lesen wollte und irgendwie auch nicht. Der Schreibstil war überrascht da ich es mir schwerer vorgestellt habe aber auch nicht gerade mein Favorit dennoch war es im ganzen gut. Wir folgen die Sicht von Darrow der uns in die Welt der Goldenen mit nimmt. TW Warnung dieses Buch ist nichts für schwache Nerven also achte bitte darauf. Dieses Buch hat mich verunsichert da ich die Handlung gut fande aber wie es aufgebaut wurde hat mir nicht gefallen da es mir besonders am Anfang viel zu schnell ging und vieles ungeklärt war. Dennoch wurde es im laufe des Buches besser und einige Charaktere fand ich wirklich gut. Darrow war für mich genau der Charakter der ich mich vorgestellt habe da er im laufe des Buches die größte Wendung macht und man kann ihn lieben oder eben nicht. Dennoch mochte ich wie versucht sich treu zu bleiben auch wenn es in einer Welt voller Lügen sehr schwer ist. Die Charaktere die wir im laufe des Buches kennenlernen sind Interessant. Im ganzen war es ein schneller Start und manchmal hätte ich mehr Zeit gebraucht wie sich alles Entwickelt dennoch waren einige gute Elemente dabei und ich fand auch die zweite hälfte des Buches um einiges spannender und bin gespannt was mich noch erwartet in denn folgenden Bücher zu dieser Reihe.

  11. Cover des Buches Die Gilde der Schwarzen Magier 3 (ISBN: 9783442243969)
    Trudi Canavan

    Die Gilde der Schwarzen Magier 3

     (2.005)
    Aktuelle Rezension von: Loralai

    Ein wunderbarer und passender Abschluss der ersten Trilogie. Fragen werden beantwortet, Hintergründe sowie Beweggründe werden dargelegt und ich konnte das Buch für die letzten Kapitel gar nicht mehr aus der Hand legen, da es sich so zuspitzt und mit einem Kampf endet. 

    Zudem kam die Sichtweise, welche in Buch zwei eingebüßt wurde, im dritten Teil wieder dazu, was mich persönlich sehr gefreut hat. Die Entwicklung der Charaktere und der ganzen Geschichte ist wunderbar durchdacht und ohne Spoilern zu wollen kann ein Finale nicht ohne ein paar Verluste einhergehen. Immer ein wenig traurig, je nachdem wer welchen Charakter eben so mochte - aber es sind wenigstens keine unnötigen Tode, die einfach nur zusätzliches unnötiges Drama aufbauen sollen.

    Vor allem möchte ich an der Stelle Canavans Schreibstil loben. Er ist flüssig und angenehm zu lesen und die Emotionen der Charaktere kommen sehr gut rüber, ohne dass sie ellenlange Zusatzromane darüber verfassen müsste. Gleichzeitig rührt auch nicht jede schöne, rührende oder traurige Situation durch den Schreibstil zu Tränen, trotzdem kann man mitempfinden und hat die ganze Zeit ein sehr gutes Bild vor Augen. Wirklich großartiges Talent!

  12. Cover des Buches Sturmtochter - Für immer vereint (ISBN: 9783473585403)
    Bianca Iosivoni

    Sturmtochter - Für immer vereint

     (172)
    Aktuelle Rezension von: Lieselotte1990

    Zwischen dem Lesen von Band 2 und 3 lag eine ganze Weile, deswegen finde ich es schon mal super klasse, dass es am Anfang von Band 3 eine kurze Zusammenfassung der Ereignisse aus Band 1 und 2 gibt. Somit fiel mir der Einstieg in die Geschichte wesentlich leichter. Und ich finde es toll, wie alles so nahtlos ineinander über geht. Es gibt Fantasy Reihen, die dann noch einen neuen Schauplatz eröffnen und noch eine Figur aufbauen, sodass man erst mal total raus ist. „Sturmtochter“ macht das nicht, sondern scheint wie eine Geschichte, die wie aus einem Guss aus den Fingern der Autorin hinausgeflossen zu sein. Das ist sehr gut und zeigt, wie gut durchdacht die Geschichte ist und schützt davor, dass Logiklöcher gar nicht erst entstehen. Es ist ein Finale, das mich wirklich mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurücklässt. Dass Lance seine Kräfte verliert, ist irgendwie Kacke, aber auch irgendwie gut. Dass Bowen und Julianna sterben, ist mega doof, aber auch ein sehr heroischer Akt. Bianca Iosivoni schafft hier ein bittersüßes Ende, das nachklingt und sich von faden Happy Ends abhebt!

  13. Cover des Buches Erebos (Limited Edition) (ISBN: 9783743205314)
    Ursula Poznanski

    Erebos (Limited Edition)

     (3.562)
    Aktuelle Rezension von: _lesesxchti_

    Erebos ist ein Spiel. Es kommuniziert mit dir. Es weiß Dinge über dich, die es unmöglich wissen kann. Es droht dir. Und sein Ziel ist das Töten.

    Eigentlich ist Nick ein normaler Junge, doch als sein Freund beginnt sich zunehmend seltsam zu benehmen, beschließt er der Sache auf den Grund zu gehen. Alles scheint mit diesem seltsamen Spiel zusammenzuhängen, über das niemand etwas verraten will. Erst als Nick selber in den Besitz des Spiels kommt, gelingt es ihm die Faszination des Spiels nachzuvollziehen. Es ist erschreckend realistisch und auf jeden Fall einzigartig. Doch je weiter er in das Spiel eindringt, desto beunruhigender wird die Sache. Was ist das Ziel des Spiels? Und wie weit ist Nick bereit zu gehen?

    Ursula Poznanski zieht einen mit ihrem fesselndem Schreibstil von der ersten Seite an in ihren Bann. So wie die Spieler sich nicht mehr von dem Spiel lösen können, so ist es dem Leser unmöglich das Buch beiseite zu legen. Erzählt wird die Geschichte aus der Erzählerperspektive mit Nick im Vordergrund. Wenn er das Spiel spielt, rückt allerdings seine Spielfigur nach vorne, sodass man das Gefühl hat, dass das Spiel eine eigene reale Welt ist. Jeder Charakter des Buchs ist gut durchdacht und am Ende kann man noch einige Überraschungen erleben. Besonders spannend ist es zu erraten welcher Schüler wohl hinter welcher Spielfigur steckt. Von Anfang bis Ende eine spannende, nervenaufreibende Geschichte. Für Thrillerfans absolut empfehlenswert, aber auch für Leute wie mich, die Thriller nicht so gerne mögen lohnt es sich.

  14. Cover des Buches MUH! (ISBN: 9783499256264)
    David Safier

    MUH!

     (431)
    Aktuelle Rezension von: Isis99

    Cover
    Es bleibt dem Touch der David Safier Bücher treu, die sich alle durch ihre butterblumengelbe Färbung mit dem knallroten Titel auszeichnen - hoher Wiedererkennungswert! Ganz besonders liebevoll finde ich hier die Darstellung von Lolle und Champion, die sich verliebt in die Augen schauen als gäbe es nur sie beide auf der Welt, wobei man schon hier ihre treuherzige und seine machohafte Art erkennen kann ^^

    Handlung
    "Noch schlimmer kann es wirklich nicht mehr werden!", dachte sich die Kuh Lolle als sie ihren geliebten Stier Champion in Flagranti mit der aufreizenden Kuh Susi erwischt, doch zu allem Überfluss erfährt sie auch noch, dass der Bauer den Hof/ihr Zuhause verkaufen will und die Kühe in der Mitte von Brötchen landen sollen. Es scheint zunächst alles verloren, doch dann erfährt Lolle von einem Reisenden italienischen Kater, dass es ein Paradies für Kühe geben soll, wo sie nicht gegessen werden - Indien! Kurzerhand beschließt Lolle, sich mit ihren Freundinnen Radieschen und Hilde auf diese beschwerliche und abenteuerliche Reise in das Mekka für Kühe zu begeben...

    Sprache
    Eine wahre Komödie sondergleichen - meine Augen blieben nicht lange von Tränen verschont und ich musste mir so manches Mal einen Lacher verkneifen ;) Der Autor versteht es wirklich den Leser in einem Tal zwischen Witz und Spaß und Abenteuer und Spannung spazieren zu lassen - es wird einem auf jeden Fall nie langweilig!

    Charaktere
    Lolle
    Sie ist eine taffe, selbstbewusste Kuh, die leichte Vertrauens-und Autoritätsprobleme hat - sonst aber ganz liebenswert ist ^^ Ich hatte sie schon nach wenigen Sätzen in mein Herz geschlossen, da sie irgendwie die tröstende und umsorgende Mutterkuh in der Herde ist, bei der sich jeder geborgen fühlt! Sie kann aber auch ganz anders, wenn etwas nicht nach ihrem Kopf geht - ab hier heißt es einfach nur wegrennen ;)

    Champion
    Ein lebensfroher Stier, der sich seiner Ausstrahlung auf die Ladys durchaus bewusst ist und sie auch ganz gezielt einzusetzen weiß - das hat er ja schon bei Susi bewiesen... Aber er hat ein gutes und sanftes Herz, das weiß wann er sich seiner Bestimmung stellen muss und mit dem ewigen Liebäugeln aufhören muss! Ein wahrer Traumtyp, der einem schon mal den Kopf verdrehen kann ^^

    Susi
    Sie ist eine wahre Aufreißerin und hüpft mit jedem in die Kiste, der nicht bei drei im Stall ist! Eine sehr unliebsame Zeitgenossin, die sich nicht die Bohne um die Gefühle von anderen schert, aber diese äußere Hülle bekommt im Laufe der Zeit Risse und darunter kommt eine schüchterne und nach Liebe suchende Kuh hervor, die man einfach nur lieb haben will ^^

    Radieschen
    Eine wahre Träumerin, die nicht immer up to date ist, aber man muss sie einfach wegen ihrer verträumten und verpeilten Art lieben, die sie das eine bzw andere Mal auch schon ganz schön in die Sch... geritten hat ;) Radieschen sieht die Welt durch eine riesengroße rosafarbene Brille und könnte kein Wässerrchen trüben - sie ist eine wahre Freundin auf die man sich im Notfall immer verlassen kann; auch wenn man ihr den "Notfall" erstmal begreiflich machen muss ;)

    Hilde
    Sie ist ganz anders und hebt sich auch äußerlich von den anderen Herdenmitgliedern ab - Hilde ist sehr zurückgezogen und abweisend, außer zu ihren Freundinnen. Doch sie ist herzensgut und würde jemandem im Not niemals ihre Hilfe verweigern, doch man darf keine freundliche Tröstung oder liebevolle Worte erwarten - auf so was steht Hilde gar nicht! Trotzdem hab ich sie sehr ins Herz geschlossen, - nicht nur weil ohne sie, die ganze Truppe nichtmal eine Woche in der freien Wildbahn überlebt hätte -weil sie eine starke und unabhängige Kuh ist, die sich keine Vorschriften machen lässt und einfach nur versucht ihr eigenes Glück zu finden ^^

    Fazit
    Eine witzige, abenteuerliche und doch emotionale Reise, die jeden Beteiligten von Grund auf verändert und wachsen hat lassen! Diese 4 Kühe und Champion nehmen einen auf eine Achterbahn der Gefühle mit, die so manchen Looping bereithält ;)

  15. Cover des Buches Der Herr der Ringe. Bd. 2 - Die zwei Türme (Der Herr der Ringe. Ausgabe in neuer ÜberSetzung und Rechtschreibung, Bd. ?) (ISBN: 9783608939828)
    J. R. R. Tolkien

    Der Herr der Ringe. Bd. 2 - Die zwei Türme (Der Herr der Ringe. Ausgabe in neuer ÜberSetzung und Rechtschreibung, Bd. ?)

     (1.024)
    Aktuelle Rezension von: Schiebelini

    Es geht weiter beim Herrn der Ringe und ich bin weiterhin maßlos enttäuscht und gelangweilt.

    Nachdem sich Frodo und Sam von der Gruppe getrennt haben, wird im ersten Kapitel direkt so emotionslos wie es nur geht, der Tod Boromirs abgehandelt. Eine Szene, die mich im Film stark bewegt hat, umfasst hier gerade so eine Dreiviertelseite und endet mit den tiefgründigen Worten Aragorns: "Oh weh."

    Ja, oh weh, was für eine Grütze. Nachdem ich jetzt zwei Drittel dieses angeblich so tollen Epos gelesen habe, frage ich mich wirklich, wie die Filme es geschafft haben, doch so gut zu werden. Ich war nie ein Riesenfan dieser meist ja sehr langen Blockbuster, aber je mehr ich vom Buch lese, desto besser finde ich die Filme, weil sie alles so viel besser machen. Denn die eben beschriebene Emotionslosigkeit findet man ständig im Buch. Keine Freude wird beschrieben, keine Furcht, keine Traurigkeit. Das höchste der Gefühle ist, wenn statt "sagte er" mal "brummte er" oder "wimmerte er" nach einem gesprochenen Satz steht.

    Das Buch ist in zwei Teile aufgeteilt. Während im ersten Teil der Kampf gegen Isengart abgearbeitet wird, folgt man in Teil zwei Frodo und Sam, die sich nach Mordor durchschlagen wollen. Im zweiten Teil wird es mit der Beschreibung der Gefühle etwas besser, aber auch nicht wirklich zufriedenstellend. Meistens bleibt es hier auch bei Sorgen, Angst und Misstrauen, die mal am Rande erwähnt werden.

    Zugegeben: Der zweite Teil dieses Buches hat mich etwas besser unterhalten, was ich erstaunlich fand, da ich die Szenen mit Frodo und Sam in den Filmen meistens als die schwächeren empfand. Das Positive liegt vor allem an Gollum, der durch seine geteilte Persönlichkeit durchaus einen interessanten Charakter darstellt. Allerdings nervt seine Art zu reden auf Dauer etwas und außerdem bin ich mir nicht sicher, ob ich nicht durch die Filme etwas zu positiv voreingenommen bezüglich Gollum bin.

    Ohnehin habe ich das Gefühl, dass ich viele Szenerien und Abläufe bestimmter Szenen nur so bildlich im Kopf habe, weil ich die Filme gesehen habe. Vor allem bei Helms Klamm und dem Weiher, in dem Gollum planscht, ist mir das aufgefallen. Tolkien beschreibt zwar viel und ausführlich, aber allein dadurch schaffe ich es nicht, mir die Szenerie bildhaft vorzustellen. Helms Klamm war ohnehin eine herbe Enttäuschung. Die epischste Schlacht der Trilogie ist in nur 10 Seiten abgehandelt. Der zweite Film hat sich fast 40 Minuten für diese Schlacht Zeit gelassen. Im Buch steht das dann ungefähr so da:

    Aragorn und Eomer kämpfen, bis sie müde sind und auch dann kämpfen sie noch weiter. Legolas und Gimli tauschen emotionslose und erstaunlich unlustige Deathcounts aus. Die Orks sind zahlreich. Aragorn und Eomer sind müde ... ah ne, hab ich ja schon gesagt. Legolas und Gimli tauschen ... shit ... ähm ... Die Orks werden nicht weniger und ... ach fuck it! Gandalf kommt und abakadabra, ich bin ein Zauberer und mache zauberhafte Dinge. Schlacht vorbei, wir haben gewonnen, Auf Eorlingas oder so.

    Ich war maßlos enttäuscht. Ich hatte richtig auf dieses Kapitel hingefiebert und dann war es so ein Reinfall. Fast noch besser ist da die "Schlacht" der Ents gegen Isengard. Die bekommen wir nämlich nur etwas lapidar erzählt von Pippin und Merry, beim drölften Frühstück versteht sich, denn die Hobbits können offensichtlich nur ans Essen denken.

    Was mich zu den Charakteren bringt, die allesamt einfach nur flach bleiben - zugegebenermaßen habe ich da keine großen Offenbarungen erwartet. Zu keiner Zeit scheint sich ein Charakter von einem anderen abzuheben (erneut mit der Ausnahme von Gollum). Und die Hobbits regen mich mit jedem Teil mehr auf. Dummheit und Naivität scheinen nicht auszureichen, diese Rasse zu beschreiben. Eine gefährlich aussehende Glaskugel? Muss berühren! Gollum endgültig aus der Welt schaffen, damit man seine Ruhe hat? Quatsch, lass ihm mal komplett vertrauen. Ein Geheimnis bewahren? Den Begriff kenne ich nicht. Alles, wirklich alles Schlimme dieser Trilogie ist auf die Unfähigkeit dieser Hobbits zurückzuführen.

    Ich musste mich teilweise zwingen dieses Buch weiterzulesen. Und natürlich hilft es nicht, wenn man am Ende der Seite den Anfang schon wieder vergessen hat. Denn das Wort "Spannungsaufbau" hat Tolkien vermutlich niemals gehört. Das gesamte Buch wird damit zäh, eintönig und (wie in Teil 1) mehr ein Bericht als irgendetwas anderes. Ich wollte eine Geschichte, eine Erzählung lesen - nicht die eintönigen Texte aus dem Schulgeschichtsbuch.

  16. Cover des Buches Ein Reif von Eisen (ISBN: 9783499273568)
    Stephan M. Rother

    Ein Reif von Eisen

     (104)
    Aktuelle Rezension von: LenaSilbernagl
    Darum geht's:
    Im Kaiserreich der Esche herrscht Unruhe. Die Blätter des heiligen Baumes beginnen zu welken – ein Machtwechsel steht kurz bevor.
    Stammesfürst Morwa sucht in der düsteren Zeit die Völker des Nordens unter seinem Banner zu einen. Nur einen Stamm gilt es noch zu besiegen. Eile ist geboten, er spürt sein Ende nahen. Einzig die Kräfte einer geheimnisvollen Sklavin erkaufen ihm eine letzte Frist. Doch welchem seiner Söhne soll er den Reif des Anführers anvertrauen? Die falsche Entscheidung könnte die Welt in Dunkelheit stürzen.
    Zur selben Zeit will die junge Leyken aus dem Oasenvolk des Südens einen Schwur erfüllen: Sie begibt sich auf die Suche nach ihrer Schwester Ildris und fällt dabei in die Hände von Söldnern. Kurz darauf findet sie sich in der kaiserlichen Rabenstadt im Netz höfischer Intrigen wieder.
    In der längsten und kältesten Nacht des Jahres spitzen sich die Ereignisse zu, das Schicksal der Welt liegt in den Händen dreier Frauen: Ildris’, die ein Geheimnis mit sich trägt, der ehrgeizigen Leyken und Morwas unehelicher Tochter Sölva. Können sie gegen die Dunkelheit bestehen? Kann eine von ihnen das Land aus der Dunkelheit führen?

    Das Buch:
    Das Buch ist in unterschiedliche Kapitel unterteilt, welche immer aus einer anderen Perspektive geschrieben sind. 
    Ich muss sagen, dass ich diese Erzählart schon aus "Game of Thrones" kennen und sie eigentlich ganz gern mag. So hat man in jedem Kapitel eine andere Person, deren Weg man verfolgen kann. 
    Das Reich, welches hier beschrieben wird, ist sehr groß und vielseitig. 
    Die Kate am Beginn des Buchs war sehr hilfreich für die Orientierung und ich konnte mir so viel besser vorstellen, wo einzelne Szenen spielen. 
    Die Erzählart war also gut gewählt, denn so kann man in fast jedem Kapitel etwas über ein anderes Gebiet des Reichs lesen. Und so auch die verschiedenen Facetten des Reichs kennenlernen. 
    Dazu gibt es für jedes Reich mindestens eine Figur, die dort angesiedelt ist. 
    Zum einen haben wir Sölva im Norden, Pol in Carcosa und Leyken in der "Hauptstadt" des Reichs. 
    Die Figuren könnten nicht unterschiedlicher sein. In den einzelnen Kapitel werden also nicht nur die einzelnen Ort beschrieben, sondern auch die Personen die darin angesiedelt sind. 
    Im Lauf des Buchs erfährt man sehr viel über die einzelnen Figuren. Sie erhalten auch viele Facetten und erleben unterschiedliche Abenteuer. Während Sölva damit kämpfen muss, dass sie keine rechtmäßig Tochter des Oberhaupts ist, kämpft Leyken tatsächlich in der Rabenstadt. 
    Und während Leyken mit dem Leben im Palast zurechtkommen muss, werden Sölva und das Volk ihres Vaters auf ganz andere Proben gestellt. 
    Im Hintergrund der ganzen Geschichte steht ein größerer Vorgang, der das gesamte Reich bedroht. 
    Die ganze Story ist sehr spannend und auch gut aufgebaut. Trotzdem muss ich sagen, dass das Buch an einigen Stellen sehr langatmig und eher langweilig war. Obwohl mir das restliche Buch sehr gefallen hat, habe ich doch lange gebraucht, um über diese langatmigen Stellen hinwegzulesen. 
    Die Figuren waren mir alle sympathisch und auch ihre Geschichten fand ich spannend. Der Schreibstil hat mir auch gefallen und trotzdem gab es diese Stellen, die mich einfach im Lesefluss behindert haben.     

  17. Cover des Buches Das Silmarillion (ISBN: 9783608938296)
    J. R. R. Tolkien

    Das Silmarillion

     (771)
    Aktuelle Rezension von: BibisMindPalace

    Der Beginn von Arda, Mittelerde und die Vorgeschichte zu "Der Hobbit" und "Der Herr der Ringe".
    Wer ein Fan von Tolkiens Elben ist, sollte dieses Buch unbedingt lesen, denn es erzählt einige ihrer größten Geschichten. Von Feanor und den Silmarils, über Beren und Luthien bis hin zu Earendil, dem Fall von Gondolin und Saurons erstem Aufstieg in Mittelerde.

    Die vielen Orte und Namen der Charaktere können am Anfang ein wenig viel sein. Vor allem weil einige Charaktere im Laufe des Buches verschiedene Namen tragen. Gleichzeitig ist die Sprache Tolkiens ein wenig gewöhnungsbedürftig. Außerdem sollte man nicht eine fortlaufende Handlung erwarten. Das Silmarillion ist eher eine Sammlung vieler Geschichten, die miteinander verbunden sind. Beim ersten Lesen bekam ich ein wenig das Gefühl in einer Bibel zu lesen.

    Trotzdem ist es ein wunderschönes Buch und für jeden Tolkien-Fan ein absoluter Muss!!! In der Ausgabe, die ich besitze sind außerdem tolle Illustrationen von Ted Nasmith enthalten, die einen Arda direkt vor Augen führen.

  18. Cover des Buches Das Herz der Kämpferin (ISBN: 9783959672481)
    Adrienne Young

    Das Herz der Kämpferin

     (129)
    Aktuelle Rezension von: julika1705

    WOW!! - Adrienne Young hat mich mit diesem überaus spannenden, mitreissenden und intensiven Buch absolut in ihren Bann gezogen!

    Die Intensität der Geschichte, die Sensibilität der Erzähung, die Stärke der Protagonistin und das großartige Worlbuilding waren wirklich wie ein Sog!

    Ein ganz besonderes Buch, das ich mir sofort auch im Original bestellt habe - sowie sämtliche anderen Werke dieser herausragenden Autorin! :)))))

     


  19. Cover des Buches Der Schrecksenmeister (ISBN: 9783492253772)
    Walter Moers

    Der Schrecksenmeister

     (1.165)
    Aktuelle Rezension von: pmg

    In Sledwaya, der ungesundesten Stadt des Kontinentes Zamonien lebt Echo, das kleine Krätzchen. Krätzchen unterscheiden sich von Katzen nur dadurch, dass sie alle Sprachen aller Lebewesen sprechen können, zwei Lebern und ein nahezu perfektes Gedächtnis haben. Echo genoss ein bequemes Hauskrätzchen-Leben, bis seine Besitzerin starb. Ungefüttert und hungernd zieht Echo durch Sledwaya, auf der Suche nach jemanden der es füttert.,

    Schliesslich findet sie den gefürchteten Schreksenmeister Succubius Eißpin, der im geheimen über die Stadt herrscht und geht mit ihm in seiner Not einen Vertrag ein: Eißpin fütter Echo bis zum nächsten Vollmond mit den erlesensten und leckersten Speisen, dafür darf er das Krätzchen töten, um aus ihm das unsterblich machende Krätzchenfett zu gewinnen. Ausserdem weiht Eißpin das Krätzchen in sämtliche Geheimnisse seiner Kunst ein, denn durch das Auskochen von Echo's Fett enthält dieses auch das gesamte Wissen des Krätzchens.

    Anfänglich ist Echo froh, dem Hungertod entronnen zu sein. Als aber der Vollmond immer näher rückt, wächst seine Angst und er sucht nach einem Ausweg (den es denn auch findet, aber mehr soll hier nicht verraten werden.)

    Der Schreksenmeister ist der fünfte Band der Zamonien-Reihe, allerdings wiederum eine in sich geschlossene Geschichte, die unabhängig von den anderen Gelesen werden kann. Es ist angelehnt an Gottfried Keller's Spiegel das Kätzchen (das ich allerdings noch nicht gelesen habe).

    Das Buch hat mich fasziniert. Es liest sich leicht und flüssig. Witzig sind auch die vielen Illustrationen, die die verschiedenen Kreaturen, die im Buch vorkommen, veranschaulichen.

  20. Cover des Buches Die Elfen (ISBN: 9783453315662)
    Bernhard Hennen

    Die Elfen

     (1.016)
    Aktuelle Rezension von: Raiden

    Rasante Zeitsprünge, die nicht stören sondern sich natürlich einbinden. Am besten sind die Charaktere gelungen, die einem ewig im Gedächtnis bleiben. Man lernt sie kennen wie gute Freunde, mitsamt ihren Fehlern und Marotten.

  21. Cover des Buches Der dunkle Thron (ISBN: 9783404168439)
    Rebecca Gablé

    Der dunkle Thron

     (441)
    Aktuelle Rezension von: Lesemaus85

    "Vielleicht sind Männer wie ich so überholt und überflüssig geworden wie die Schlachtrösser, die meine Vorfahren einst gezüchtet haben. Aber kein Waringham hat sich je einem Tyrannen unterworfen. Und ich schwöre bei Gott, ich werde nicht der erste sein!" (Nick of Waringham)

    *******************************************************************************

    England, 1529: Als sein Vater im Tower zu Tode gefoltert wird, erbt Nick die Baronie und damit auch den unversöhlichen Groll König Henrys.

    Dieser will sich von der Kirche lossagen und sich von der Königin scheiden lassen. In diesen wirren Zeiten setzen die Enländer ihre Hoffnung in Prinzessin Mary. 

    Und ausgerechnet Nick fällt es zu, Mary zu beschützen. Und sei es auch gegen ihren eigenen Vater...

    *****************************************************************************

    Der vierte Teil der Waringham-Saga knüpft wunderbar an seine Vorgänger an. Allerdings ist es recht verwirrend an manchen Stellen, wer denn nun mit wem wie verwandt ist.

    Der Spannung, dem flüssigen Lesen und dem fantastischen Einblick in das damalige England tut dies aber keinen Abbruch

    Der Roman ist wieder sehr sehr gut recherchiert und die Autorin bettet die fiktiven Personen perfekt und nahtlos in die wahren Begebenheiten ein.

    Natürlich ist ihr Hauptcharakter wieder sehr ehrenvoll, moralisch einwandfrei so wie immer. 

    Und da sich diese Charaktere und Bücher immer recht ähnlich sind, ist der Leser ob einer Wendung dann doch nicht soooo sehr überrascht.

    Dennoch: 

    Alles was ein historischer Roman braucht. Wahrheit und Fiktion glaubwürdig transportiert und sehr kurzweilig erzählt.

  22. Cover des Buches Der Herr der Ringe. Bd. 3 - Die Rückkehr des Königs (Der Herr der Ringe. Ausgabe in neuer ÜberSetzung und Rechtschreibung, Bd. ?) (ISBN: 9783608939835)
    J. R. R. Tolkien

    Der Herr der Ringe. Bd. 3 - Die Rückkehr des Königs (Der Herr der Ringe. Ausgabe in neuer ÜberSetzung und Rechtschreibung, Bd. ?)

     (1.013)
    Aktuelle Rezension von: Bellchen2905

    Ich denke die Handlung können wir uns auch bei diesem Band sparen. 

    Das Finale ist toll man erfährt so einiges was aus den einzelnen Charakteren geworden ist, die man in Herz geschlossen hat. Auch was in der Zwischenzeit so im Auenland passiert ist und ob sich Sams Visionen bewahrheitet haben. 

    Das einzige was mich an diesem Band gestört hat war die Einstellung von Éovyn, dass war auf dauer doch etwas nervig. 

    Dennoch absolute Leseempfehlung. 

  23. Cover des Buches Höllenkönig (ISBN: 9783764531997)
    James Abbott

    Höllenkönig

     (74)
    Aktuelle Rezension von: Talja

    ! Spoiler Warnung!

    .

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    .

    Am Anfang passierte alles viel zu schnell und man hatte konstant das Gefühl irgendetwas verpasst zu haben. Es ging Schlag auf Schlag.
    Der Mittelteil war großartig und spannend, wurde dann gegen Ende leider etwas langatmig. Dennoch absolut zu empfehlen.


    Es hat alles in allem wirklich Spaß gemacht dieses Buch zu lesen.

    Xavier ist wirklich ein spannender Charakter. 


    Das Cover ist echt nicht meins, rein vom Cover her hätte ich es nicht gekauft. Der Schreibstil ist okay, ich fand es nur manchmal schwer zu folgen. 

  24. Cover des Buches KALYPTO - Die Magierin der Tausend Inseln (ISBN: 9783404208067)
    Tom Jacuba

    KALYPTO - Die Magierin der Tausend Inseln

     (77)
    Aktuelle Rezension von: shadowpercy

    Der Roman verfolgt weiterhin die Geschichte von Ayrin, Lasnic, Lauka und Catolis.
    Er setzt dort fort, wo Ayrin mit Lasnic aus ihrem Königreich flieht.
    Genau wie im ersten Band fokussiert sich jedes Kapitel auf einen anderen Charakter was uns Einblicke in ihre Erfolge und Misserfolge gibt.
    Jacuba schafft es den Leser wieder mit der Welt von Kalypto zu verzaubern.
    Minimale Kritik gibt es am Anfang des Buches, da es bei mir persönlich schon eine ganze Weile her war seit ich den ersten Band gelesen hatte und ich gut zwei Kapitel gebraucht habe um wieder rein zukommen. So hat mir eine kleine Wiederholung der bisherigen Ereignisse des ersten Bandes gefehlt.
    In diesem Buch haben wir es wieder mit den uns bekannten Charakteren zu tun, wobei wir mehr über ihre Vergangenheit erfahren und ihre Vielschichtigkeit zum Vorschein kommt.
    Vorhanden ist wieder eine brisante Mischung aus Fantasy, Action und Liebe. 

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