Bücher mit dem Tag "schläge"
44 Bücher
- E. L. James
Fifty Shades of Grey - Geheimes Verlangen
(10.324)Aktuelle Rezension von: SeelenfunkeIch habe das Buch nach einiger Zeit abgebrochen – nicht, weil es schlecht geschrieben ist, sondern weil ich einfach keinen Zugang dazu gefunden habe.
Die Beziehung zwischen Anastasia und Mr. Grey konnte ich weder fühlen noch nachvollziehen.
Auch über die weiteren Bände habe ich nur gehört, und ich bin ehrlich froh, sie nicht weitergelesen zu haben.Für mich war es einfach nicht das richtige Buch – aber jede Geschichte verdient Respekt.
- Sebastian Fitzek
Der Insasse
(1.718)Aktuelle Rezension von: Lesefieber22Ein Jahr nachdem Tills Sohn Max verschwunden ist, ist noch immer unklar was mit dem Jungen passiert ist. Als einzige Möglichkeit sieht Till nur noch den Weg, sich als Insasse in die psychiatrische Abteilung der Haftanstalt einweisen zu lassen, um dem mutmasslichen Mörder seines Sohnes nahezukommen und so die Wahrheit zu erfahren...
Das Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Trotz Schlafmangel nach Silvester habe ich es fast in einem Rutsch durchgelesen, weil es einfach so spannend war. Stellenweise war es zwar wirklich verstörend und brutal, gleichzeitig aber auch faszinierend, wozu Menschen fähig sind. Durch unerwartete Wendungen hatte ich immer wieder neue Theorien, was nun wirklich passiert ist und wer der Schuldige ist. Bis zuletzt blieb so die Spannung hoch. Für mich war es das erste Buch von Sebastian Fitzek, aber bestimmt nicht das letzte.
Spannend, verstörend und dramatisch - die perfekte Lektüre für ein langes Wochenende.
- Laura Kneidl
Verliere mich. Nicht.: Special Edition
(1.820)Aktuelle Rezension von: Buechervorhersage3,5 Sterne
Sage hat sich dafür entschieden, ihr neues Leben vor ihrem alten Leben zu schützen, so gut es geht. Damit Luca es nicht schafft, ihr Geheimnis aufzudecken, hat sie sich von ihm getrennt, doch sie bereut die Entscheidung sehr und vermisst ihn jeden Tag. Auch ihre Wohnsituation sowie ihre Freundschaft zu April leiden unter dieser Entscheidung. Luca versucht alles, um sich von Sage fernzuhalten, doch als er merkt, dass es nicht möglich ist, bittet er Sage um eine zweite Chance. Nun steht Sage vor der Entscheidung, ob sie sich für ihr Glück entscheidet oder für ihre Sicherheit.
Anfangs hat mir Teil 2 der Reihe besser gefallen, da er sich weniger mit der Vergangenheit von Sage beschäftigt. Doch das Drama zwischen ihr und Luca war absolut unnötig und inszeniert, was mich nochmals darin bestätigt hat, dass ich aus dem New Adult Genre herausgewachsen bin. Ich kann mich mit den Themen von jungen Erwachsenen und dem damit verbundenen Drama nicht mehr identifizieren. Ich mag es, wenn ernste Themen in Geschichten eingearbeitet werden, doch ich bevorzuge entweder eine ruhige oder spannende Erzählweise, jedoch ohne Drama. Der Freundeskreis in der Reihe gefällt mir weiterhin sehr gut, alle sind sympathisch und es ist eine bunte Mischung an Charakteren vorhanden, doch aufgrund der vorher genannten Punkte werde ich die Reihe leider trotzdem nicht weiterverfolgen. Wer jünger oder junggeblieben ist und sich im New Adult Genre zu Hause fühlt und mit dem triggernden Thema kein Problem hat, dem wird die Geschichte vermutlich gefallen.
- Veronica Roth
Die Bestimmung - Fours Geschichte
(911)Aktuelle Rezension von: Yvonne_VoltmannNachdem ich die Trilogie als Reread letztes Jahr gelesen hatte, musste ich nun auch mal Fours Perspektive lesen. 🤗 Der Schreibstil von Veronica Roth ist wieder flüssig, fesselnd und bildreich. 🤩
Man erfährt wie es Tobias Eaton/Four vor dem Wechsel zu den Ferox ergangen ist. Auch wie sein Einstieg war oder wie er seinen Namen erhalten hat. Man hat während der Trilogie schon einige Einblicke erhalten, aber nun geht es weiter in die Tiefe. Vor allem auch, wie er sich dabei gefühlt hat. 🧑🏼
Ist sein Name „Four“ dabei seine neue Identität oder ist es nur eine Maske? 🤔
Sein Werdegang zum Ausbilder, obwohl er für eine andere Stelle vorgesehen war, fand ich auch sehr spannend, da sich in dem Zeitraum viele weitere Ereignisse überschnitten haben, die man vorher noch nicht kannte. 🤩
Ob er es zwischendurch bereut, wie es sich entwickelt hat? 🧐
Das erste Aufeinandertreffen mit Tris und wie er sich anfängt zu ihr hingezogen zu fühlen. 🫶🏻 Der Kampf der Gefühle zwischen zulassen und verstecken. ❤️🔥
Four muss sich mehrfach entscheiden, ob er der Faktion oder seinem Gewissen folgt. Man hatte natürlich immer eine Ahnung, aber aus seiner Perspektive und mit seinen Gefühlen, war es noch mal etwas ganz Neues. 🫠🥰
⚡Fazit: Viele neue und spannende Einblicke, die man kennen sollte, wenn man die Trilogie so geliebt hat, wie ich. 😍🫶🏻
- Brittainy C. Cherry
Wie das Feuer zwischen uns
(660)Aktuelle Rezension von: buchgeflimmerIch habe dieses Buch von der ersten bis zur letzten Seite abgöttisch geliebt. Es ist ein typischer Roman von Brittainy Cherry, der mich emotional vollkommen abgeholt und tief berührt hat. Nachdem mir nach dem ersten Band der Reihe „Wie die Luft zum Atmen“ ehrlich gesagt ein wenig die Motivation gefehlt hatte, die Reihe weiterzuverfolgen, bin ich nun unendlich froh, es doch getan zu haben. Wie das Feuer zwischen uns war für mich deutlich stärker und hat mich von Anfang an komplett in seinen Bann gezogen.
Ich bin ein großer Fan von Brittainy Cherrys Schreibstil, da sie es wie kaum eine andere Autorin versteht, Gefühle so authentisch und intensiv zu transportieren. Die Protagonisten Logan und Alyssa, auch bekannt als High und Lo, sind mir wahnsinnig schnell ans Herz gewachsen. Ihre Verbindung war so greifbar, dass ich jede Sekunde mit ihnen mitgefiebert habe. Besonders die Hintergrundgeschichte rund um Logans Mutter war dabei sehr schmerzhaft zu lesen und hat mir zwischendurch wirklich das Herz gebrochen.
Umso schöner war der Abschluss der Geschichte. Der Epilog hat mich einfach nur glücklich gemacht und die Handlung perfekt abgerundet. Dieses Buch hat mir wieder einmal gezeigt, warum ich die Werke von Brittainy Cherry so sehr liebe. Es war ein rundum fantastisches Leseerlebnis. 📖🔥❤️
- Simona Ahrnstedt
After Work
(306)Aktuelle Rezension von: ReiShimuraDas Cover des Buches ist normalerweise kein Thema bei meinen Rezensionen, da ich die Beurteilung des Inhalts des Buches als wichtiger erachte. In diesem Fall mache ich aber eine Ausnahme. Denn das Cover stößt mir ein wenig sauer auf. Auf den ersten Blick passt es ja wirklich gut zum Titel des Buches, aber leider nur bedingt zum Inhalt. Denn die Themen Gewicht, body shaming und falsche Schönheitsideale in der Werbung sind zentrale Punkte in der Geschichte. Und trotzdem tappt der Verlag hier in die gleiche Falle und wählt ein ausnehmend schlankes Model für das Cover. Sehr schade.
Mit Lexia Vikander konnte ich mich recht schnell anfreunden und mich auch in sie hineinversetzen. Ihre Unsicherheiten und Unzulänglichkeiten sind manchmal ein wenig anstrengend und nervig, machen sie auf der anderen Seite aber auch realistisch, menschlich und sympathisch. Ähnliches gilt für Adam Nylund. Bei ihm war meine Sympathie sehr stark davon abhängig welche seiner vielen Seiten er gerade gezeigt hat. Den harten Hund in geschäftlichen Dingen fand ich nicht immer sympathisch, konnte seine Handlungen aber verstehen. Nicht nachvollziehen konnte ich seine Gedanken bezüglich seiner Exfreundin, diese waren für mich völlig aus der Luft gegriffen und haben für die Geschichte keinen Mehrwert geliefert. Außer die Seitenzahl zu erhöhen und das Ganze ein wenig in die Länge zu ziehen.
Autorin Simona Ahrnstedt spricht in ihrem Buch sehr viele wichtige Themen an. Manche davon sind heute nicht mehr ganz so relevant. Die Werbung ist in den letzten Jahren, das Buch ist immerhin bereits 2018 erschienen, durchaus vielfältiger und diverser geworden. Andere Themen werden wahrscheinlich nie an Aktualität verlieren, auch wenn es wünschenswert wäre. Body positivity wird zwar überall propagiert, so ganz ist das in den Köpfen der Menschen aber noch nicht angekommen. Fälle von body shaming und Mobbing wegen eines von der Norm abweichenden Aussehen sind ist gerade in den sozialen Medien noch immer gang und gäbe.
Bei mir hinterlässt das Buch ein wenig das Gefühl, dass die Autorin es mit den "schwierigen" Themen ein klein wenig übertrieben hat. Da wurde für meinen Geschmack zu viel reingepackt, vor allem Dinge, die für die Geschichte keinen Mehrwert bringen, sondern nur dazu dienen, dass das Buch politisch korrekt ist und sich jede und jeder mitgemeint fühlt.
Die Liebesgeschichte zwischen Lexia und Adam würde ich als glaubwürdig bezeichnen, was für mich persönlich immer sehr wichtig ist. Die pikanten Szenen kommen natürlich vor, sind aber durchaus akzeptabel formuliert und nehmen nicht zu viel Raum ein.
Der Erzählstil der Autorin gefällt mir und sie konnte das Gefühlschaos der Protagonisten glaubwürdig transportieren. Leider sind viele der Nebencharaktere nur platte Randfiguren. Da wird tief in die Klischeekiste gegriffen und wie oben bereits erwähnt, versucht möglichst viele Randgruppen und Minderheiten auch noch zu integrieren. Einige der Personen hätten auch Potential gehabt, kamen in der Geschichte aber ein wenig zu kurz.
Alles in allem war es ein angenehmes, teilweise aber auch langatmiges Leseerlebnis. Ich hätte aber auch nichts dagegen einzuwenden gehabt, wenn der eine oder andere Handlungsstrang gefehlt hätte.
- Tony Parsons
Dein finsteres Herz
(255)Aktuelle Rezension von: Schnick3,5 Sterne
"Dein finsteres Herz" hat mir so gut gefallen, dass ich den Kriminalroman binnen eines Tages gelesen haben; insofern hat er definitiv Pageturner-Qualitäten, obwohl sich Autor Tony Parsons genug Zeit nimmt, vor allem die Hauptfiguren seines Romans sorgfältig auszuarbeiten.
Hauptfigur Max Wolfe ist so angelegt, dass es definitiv Spaß machen wird, ihm auch in weiteren Fällen über die Schulter zu gucken. Sein erster Fall ist schon ein schwerer Brocken.
Mir hat gefallen, dass bis zum Ende weitestgehend unklar ist, wer eigentlich der Täter ist, ohne dass Tony Parsons auf billige Twists setzen muss. Vielmehr sind sowohl das Finale als auch die Auflösung weitestgehend stimmig. Klar kann man das Haar in der Suppe finden, aber für mich hat weitestgehend alles gepasst - auch stimmungsmäßig.
- Amelie Sander
Als hätte der Himmel mich vergessen
(107)Aktuelle Rezension von: Lynn11In Amelie Sanders Biographie, konnte ich deutlich ihren Charakter spüren. Sie ist wahrlich eine Dulderin, letztendlich auch eine Kämpferin! Mich beeindruckte Ihre Bescheidenheit. Sie musste so viele Demütigungen über sich ergehen lassen, wurde gebrochen und trotzdem schreibt sie über ihre Schwiegermutter, für mein Empfinden, sehr sachlich. Amelie konnte sich, auch mit Hilfe von anderen Menschen, endlich zu einer jungen, starken, eigenständigen und schönen Frau entwickeln. Ihr Martyrium dauerte viel zu lange, weil wir, die wir in ihrer direkten Umgebung wohnten, die Urinstinkte vom Sehen und Verstehen verloren hatten. Dementsprechend ist ihr Buch auch einen Weckruf an uns alle. Wir sollten die Augen und unser Herz stets offen halten.
- Bernhard Aichner
Bösland
(292)Aktuelle Rezension von: Janika_CyrillaBösland hat mich absolut überzeugt. Der Schreibstil ist angenehm schlicht, was das Lesen sehr flüssig macht – aber inhaltlich steckt eine Menge drin. Die Geschichte ist spannend, die Themen sind gut recherchiert und mit Tiefe umgesetzt, ohne überladen zu wirken.
Besonders beeindruckt hat mich der Plot-Twist, der wirklich stark und überraschend kam – genau so, wie man es sich von einem guten Thriller wünscht. Aichner versteht es einfach, Spannung aufzubauen und dabei immer wieder unerwartete Wendungen einzubauen, die einen nicht loslassen.
Für mich war Bösland ein weiteres Beispiel dafür, warum es immer wieder eine Freude ist, Bücher von Aichner zu lesen. Packend, clever und atmosphärisch – sehr empfehlenswert!
- Jessica Koch
Dem Abgrund so nah
(210)Aktuelle Rezension von: Michi_93Dieses Buch ist der zweite Band der Danny-Trilogie, und hier erzählt Jessica Koch Dannys Geschichte. Mit allen Einzelheiten.
Ich wollte es nicht lesen. Es ist grausam, was ein Mensch einem anderen antun kann. Vor allem wenn man daran denkt, dass dieser Mensch sein eigener Vater ist. Es ist kaum zu ertragen. Jessica Koch ist eine starke Frau, die die wahre Geschichte ihres festen Freundes erzählt. Ihr Schreibstil ist fabelhaft. Und ich weiß gar nicht, woher sie die Kraft genommen hat, all dieses schreckliche aufzuschreiben.
Hätte mir vorher jemand gesagt, das diese Reihe auf wahren Begebenheit basiert und hätte mir derjenige dann noch ungefähr beschrieben, worum es gehen wird, muss ich ehrlich sagen, hätte ich die Finger von der Reihe gelassen. Andererseits finde ich Jessica Kochs Engagement und das was sie durch die Bücher verdient anstellt, mehr als gut. Ich hoffe so etwas wie Danny passiert ist, wird niemals wieder passieren, aber wenn wir ehrlich sind, ist die Welt alles andere als perfekt. Und das was Danny durchmachen musste, müssen viele durchmachen, leider! Und das passiert alles im Verborgenen. Wenn euch das nächste Mal jemand komisch vorkommt, in welchem Sinne auch immer, schaut nicht weg. Versucht hinter die Maske zu schauen. Versucht denjenigen zu verstehen.
Das Buch beginnt in Dannys Kindheit. Und ich bin noch immer geschockt. Und so unfassbar wütend. Danny ist so ein aufrichtiger, guter Mensch, obwohl er so vieles miterleben und durchmachen musste. Man sollte nie wieder wegsehen, besonders nicht die eigenen Eltern.
Es ist traurig und extrem schwer zu lesen und nachzuvollziehen. Teilweise musste ich das Buch beiseitelegen und erst einmal was ganz andres tun, um auf andere Gedanken zu kommen. Manchmal nach dem Lesen habe ich auch einfach nur dagesessen und aus dem Fenster geschaut.
Fazit: Ich bin sprachlos. Es ist so schrecklich was Danny widerfahren ist und es ist so schön zu wissen, dass er wahrhaftig und echt geliebt wurde und noch immer geliebt wird.
- Dave Pelzer
Sie nannten mich "Es"
(601)Aktuelle Rezension von: LostHope2Dave wird als kleiner Junge von seiner Mutter gequält und misshandelt. Seine Brüder verschont sie jedoch. Dave wird geschlagen und bekommt nichts zu Essen, dadurch fällt er in der Schule auf, da er seinen Mitschülern das Pausenbrot klaut und von blauen Flecken übersät ist. Bis seine Lehrer was gegen seine Mutter unternehmen, vergehen jedoch Jahre. Doch letztendlich kann er sich durch seinen Überlebenswillen aus dieser Hölle befreien.
Zuerst zum Cover: Das Cover ist in Brauntönen gehalten und zeigt einen Jungen, der sich mit beiden Armen und mit ganzer Kraft gegen einen großen runden Stein drückt. Das soll wohl die Last darstellen, die jahrelang auf seinen Schultern ruhte. Am unteren Rand, in der Mitte steht der Verlagsname: „Goldmann“ in Großbuchstaben. Oben in der Mitte steht der Name des Autors und darunter in gelber Schrift der Titel des Buches. Darunter steht wiederum der Untertitel des Buches: „Der Mut eines Kindes zu überleben“
Jetzt zum Buch: Ich finde das, was Dave geschehen ist erschütternd. Verstehen kann ich nicht, wie man seinem Kind so etwas antuen kann. Ich glaube zwar eigentlich nicht daran, aber es scheint, als sei die Mutter vom Teufel besessen gewesen. Nur durch seinen Überlebenswillen konnte der junge Dave überleben. Wofür ich ihn sehr bewundere. Sonst wäre er wohl dort zu Grunde gegangen. Ich fand das Buch sehr interessant und auch sehr gut geschrieben und werde auch noch die beiden Fortsetzungen davon lesen. Die „Der verlorene Sohn“ und „Ein Mann namens Dave“ heißen, wovon ein Buch von seinen Jugendjahren und das andere von seinem Erwachsenenleben handelt. Insgesamt gebe ich dem Buch 5 von 5 Sterne.
- Heinz Strunk
Der goldene Handschuh
(308)Aktuelle Rezension von: AtschiBIch habe vor längerer Zeit den Film gesehen und er geht mir nicht aus dem Kopf. Eher angewidert von der Perversion des Frauenmörders in Hamburg, wollte ich nun doch das Buch lesen. Heinz Strunk beschreibt in bisweilen sehr derber Sprache das Leben und die Gedanken des Frauenmörders Fritz Honkas sowie das seines sozialen Umfeldes und gibt Einblicke das Leben der Familie von Dohren. Das perverse Innenleben des Protagonisten wird teilweise in äußerst vulgärer Sprache dargestellt. Das ich im Film schon abartig und ist im Buch nicht anders. Ich hatte bisweilen Probleme zwischen den verschiedenen Handlungslinien unterscheiden obwohl ich den Film kenne. Der Autor nimmt den Leser mit nach St. Pauli der 70er Jahre, in die Kneipe ‚Zum goldenen Handschuh‘, wo sich Alkoholiker, Zuhälter und Prostituierte treffen. Es ist eine beeindruckende und verstörende Darstellung eines Milieus der völligen Verwahrlosung, in dem keinerlei Hemmungen und Anstand mehr existieren. Honkas Wohnung, wo es vergammelt riecht und unsagbar dreckig ist, in eine Welt, die einem buchstäblich den Atem nimmt und einen mit Schrecken erfüllt. Die gesamte Atmosphäre im Buch erdrückend, düster, verstörend und bisweilen einfach nicht auszuhalten.
- Deb Spera
Alligatoren
(141)Aktuelle Rezension von: NinaReadsAlligatoren von Deb Spera hat mich von der ersten Seite an völlig begeistert. Das Buch erzählt starke Frauengeschichten, die geschickt miteinander verwoben werden und dabei sowohl emotional als auch inhaltlich überzeugen. Jede Figur ist einzigartig gezeichnet, facettenreich und authentisch – man spürt ihre Motivationen, Stärken und Schwächen auf jeder Seite.
Besonders beeindruckend ist, wie clever Spera die verschiedenen Geschichten miteinander verbindet. Die Handlung entwickelt sich dynamisch, voller Überraschungen, Spannung und tiefgründiger Momente. Gleichzeitig schafft die Autorin eine emotionale Tiefe, die die Figuren lebendig werden lässt und einen starken Bezug zum Geschehen herstellt.
In Summe ist Alligatoren ein meisterhaft erzähltes, kraftvolles Werk voller faszinierender Frauenfiguren und intelligenter Verknüpfungen – ein Buch, das man einfach lieben muss.
- Chevy Stevens
Ich beobachte dich
(222)Aktuelle Rezension von: blue-jenTief und kalt ist der Ozean an der kanadischen Westküste, weit und rau das Land. Hier lebt Lindsey mit ihrer 17-jährigen Tochter Sophie. Vor elf Jahren ist sie in letzter Minute ihrem gewalttätigen Ehemann Andrew entkommen. Er musste ins Gefängnis. Lindsey hat alle Spuren verwischt und für sich und Sophie ein neues Leben aufgebaut. Doch nun kommt Andrew frei.
Wie bei den vorigen Büchern der Autorin war auch hier wieder der Schreibstil gut und die Idee lang sehr interessant.
Die Umsetzung an sich gefiel mir jedoch nicht so ganz. Manche der Rückblenden waren aus meiner Sicht nicht notwendig um die Geschichte zu verstehen. Auch waren die Personen teilweise nicht so gut dargestellt. Gerade Sophie war in manchen Situationen noch recht kindlich und in anderen wollte Sie dann erwachsen sein. Ihre Mutter Lindsey wirkte recht taff, aber dann vertraute Sie anderen Menschen blind. Das Thema war wieder ein sehr wichtiges und wurde gut behandelt. Auch die Machtlosigkeit der Polizei sieht man recht deutlich.
Insgesamt hätte ich mir etwas mehr Spannung gewünscht, es war eher wie ein Familiendrama. Auch das Ende kam recht aprut.
- Ellen Sandberg
Die Schweigende
(173)Aktuelle Rezension von: sebastian_leseorbit„Die Schweigende“ von Ellen Sandberg ist genauso mitreißend geschrieben wie die vorherigen Bücher der Autorin, die ich gelesen habe. Bei diesem Buch war ich wieder überrascht, wie schnell man durch die Seiten fliegt, weil die Geschichte so fesselnd ist, dass man wissen möchte, wie sie endet und damit auch, wie sich das Rätsel am Ende auflöst. Diese Geschwindigkeit erreicht die Autorin aus meiner Sicht vor allem durch den Aufbau der Geschichte: Denn die Geschichte spielt abwechselnd im Jahr 2019 in München und in den Jahren 1956 und fortfolgende. So wechseln die verschiedenen Handlungsstränge immer wieder ab und das Ende der einzelnen Kapitel ist so geschickt gewählt, dass man schon automatisch weiterlesen möchte. Im Vergleich zu den anderen Büchern von Ellen Sandberg fand ich bei diesem Band, dass an der einen oder anderen Stelle zu viel Nebenhandlungen aufgemacht wurden. Den Streit zwischen den Geschwistern Anne und Geli hätte es aus meiner Sicht nicht gebraucht. Da es nur ein kleiner Nebenstrang ist, hat es aber keinen großen Einfluss auf die gesamte Geschichte.
Das Besondere an den Büchern von Ellen Sandberg ist, dass die Handlung meistens auch mit Geschehnissen aus der (deutschen) Geschichte zu tun hat. An dieser Stelle auch eine Trigger-Warnung (und evtl. auch ein kleiner Spoiler), aber bei „Die Schweigende“ geht es auch um die Missstände in katholischen Heimen, die in den 1950er und 1960er Jahren geherrscht haben. Daher wird auch von Misshandlungen an Kindern, die dort betreut wurden, erzählt. Diese Handlungen zu lesen wühlt auf und lässt einen auch schockiert zurück. Evtl. ist dies auch dem einen oder anderen Leser bzw. der einen oder anderen Leserin zu viel. Es gehört aber zu dieser Geschichte dazu und ist von der Autorin auch so eingebaut, dass es zwar aufwühlt, man es aber auch aushalten kann – auch wenn es einen fassungslos zurücklässt.
Alles in allem ist „Die Schweigende“ wieder ein toller Roman mit einem spannenden Rätsel in der Handlung. Beim Lesen fliegt man durch die 544 Seiten, und wenn man das Buch nach dem Lesen zuschlägt, ist es schade, dass die Geschichte schon fertig erzählt ist und man nicht noch mehr Zeit mit Familie Remy verbringen darf.
- Uwe Wilhelm
Die sieben Gründe zu töten
(28)Aktuelle Rezension von: abuelitaDass es sich hierbei um das Finale einer Trilogie um eine Staatsanwältin dreht, wusste ich leider vorher nicht. Ich hätte das Buch auch beinahe abgebrochen, weil es für mich einfach zu „stark“ war, zu grauenhaft, zu brutal. Und trotzdem fesselte mich die Geschichte so, dass ich einfach weiterlesen musste.
Ob es in Saudi-Arabien wirklich so ist, kann ich nicht beurteilen. Der Autor hat sicher gut recherchiert und schreibt dazu: "Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass Saudi-Arabien eine menschenverachtende Diktatur und in der Unterdrückung der Frau ohne jedes Beispiel ist." Er selber „kennt“ das Land gewissermaßen nur von außen, aber zwei von ihm genannte Personen haben das Leben, die Diktatur dort am eigenen Leib erfahren und ihm berichten können. Da lässt einen vieles eher fassungslos zurück….
Das Buch ist in verschiedene Handlungsstränge eingeteilt und auch ohne Kenntnis der vorherigen Bände konnte ich der Handlung mehr oder weniger mühelos folgen. Diese ist wirklich sehr spannend, einprägsam, schockierend, aber auch bewegend.
Trotzdem werde ich vermutlich die vorherigen Bücher nicht lesen; ich vermute, dass auch diese für mich Sensibelchen zu erbarmungslos genau skizziert sind.
- Molly McAdams
To the Stars - Wenn du die Sterne berührst
(60)Aktuelle Rezension von: bine174Das letzte Buch der Autorin "from Ashes" konnte mich leider nicht überzeugen, deshalb war ich umso gespannter, wie mir "to the stars" gefallen würde.
Wir lesen von Knox und Harlow, die sich kennenlernen, als sie noch minderjährig ist. Knox ist zwei Jahre älter als sie und verspricht, auf sie zu warten, bis sie 18 ist. Doch als es soweit ist, hat sie ihr Versprechen ihm gegenüber gebrochen.
Mir hat dieses Buch der Autorin wiederum gut gefallen. Der Schreibstil ist fesselnd, und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Die Handlung wird abwechselnd aus seiner und ihrer Sicht erzählt, und somit konnte ich mich sehr gut in die Gedanken und Gefühle der beiden hineinversetzen. Vor allem anfangs gibt es immer mal kurze Abschnitte aus der Vergangenheit der beiden, bis man in der Gegenwart bleibt und ab dort weiterliest.
Es gab hier viele Momente, bei denen ich schlucken musste, und bei denen mir die Tränen in die Augen stiegen. Die Geschichte ruft auf jeden Fall viele Emotionen hervor, die es mir schwer gemacht haben, das Buch mal zur Seite zu legen, weil ich erfahren wollte, wie es den beiden weiter ergeht.
Es gab jedoch auch ein paar Ungereimtheiten bzw. Situationen und Handlungen, die für mich nicht ganz nachvollziehbar waren, oder bei denen meines Erachtens in Sachen Drama ein wenig übertrieben wurde. Diese möchte ich allerdings nicht näher ausführen, um nicht zu spoilern.
Die Charaktere wurden gut ausgearbeitet, und vor allem Knox war mir sehr sympathisch. Harlows Verhalten konnte ich nicht immer nachvollziehen, auch wenn ich die Gründe dafür verstehen konnte.
Fazit: "To the stars" konnte mich im gesamten bis auf einige Kleinigkeiten mit seiner Handlung überzeugen. Auch wenn die Protagonisten meines Erachtens nicht immer nachvollziehbar handelten, wurden sie doch gut dargestellt und ich konnte mich in sie hineinversetzen. Es gibt Spannung, Liebe und auch ein wenig Romantik, somit konnte mich das Buch gut unterhalten und ich vergebe eine Leseempfehlung. - Nicole Neubauer
Kellerkind
(138)Aktuelle Rezension von: Jenni078In dem Buch geht es um einen 14-jährigen Jungen, der im Keller eines Mordopfers gefunden wurde.
Ich hatte am Anfang Schwierigkeiten gehabt, überhaupt in das Buch reinzukommen. Ich denke das Grund dafür war, dass es für mich zu viele Charaktere waren und zwischen den Perspektiven ständig hin und her gesprungen wurde. Wurde es bei einem Charakter gerade spannend, bricht die Story ab und es wird wieder die Perspektive gewechselt.
Ich fand die unterschiedlichen Charaktere auch leider recht langweilig und eintönig.
An einigen Stellen war mir das Buch auch zu langatmig und ich habe viele Zeilen übersprungen, bei der Mitte des Buches habe ich überlegt, das Buch abzubrechen, weil keine Spannung aufgebaut werden konnte.
Ich fand, das hat sich durch das komplette Buch gezogen, mir hat der rote Faden gefehlt und der Spannungsbogen.
Ein weiterer Kritikpunkt war, dass ich aufgrund der vielen Perspektivenwechsel nicht immer sofort wusste, aus welcher Perspektive erzählt wurde. Das hat die Story für mich leider ein wenig kaputt gemacht, da es meinen Leserhythmus einfach gestört hat.
Mein Fazit:
Nette Idee, schlecht umgesetzt. Ich würde das Buch nicht weiterempfehlen. - Beate Maly
Die Trümmerschule – Zeit der Hoffnung
(94)Aktuelle Rezension von: tinstampBewertung: 3 1/2 Sterne
"Zeit der Hoffnung" ist der erste von zwei Teilen. Angelehnt ist die Geschichte an die Lebensgeschichte von Stella Klein-Löw.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges kehrt die junge Stella Herzig aus London in ihre Heimat Wien zurück, aus der 1938 geflohen ist. Als Einzige ihrer Familie hat sie den Holocaust überlebt. Die ehemalige Wohnung ihrer Familie wurde arisiert. Obwohl sie einen Antrag auf Restitution gestellt hat, um wieder in ihre elterliche Wohnung einziehen zu können, wurde dies abgelehnt. Ihre beste Freundin Feli nimmt sie bei sich auf. Im Lindengymnasium findet Stella eine Anstellung als Englischlehrerin. Nicht nur ihre jüdischen Wurzeln bereiten ihr Probleme, sondern auch ihre fortschrittlichen Lernmethoden finden beim Großteil des Lehrerkollegiums keinen Anklang. Stellas Reformpädagogik, die strikt gegen Gewalt und Prügel als Erziehungsmaßnahme ist, ist für die Kollegen und manche Kolleginnen unverständlich. In ihren Köpfen schwirren einfach noch zu viele Nazi-Ideologien herum. Aber auch bei den Eltern der Kinder trifft Stella auf Unverständnis. Einzig ihr Vorgesetzter ist von ihrer Arbeitsweise angetan und unterstützt sie. Doch seine Pensionierung steht schon fest und Stellas ärgster Feind an der Schule, ist der mögliche Nachfolger. Wird Stella ihre Arbeit behalten können? Zusätzlich verschwindet in der Schulküche immer wieder rationiertes Essen für die Kinder, welches die Alliierten zur Verfügung stellen.
Auch Feli kämpft gegen ihr Pflichtgefühl und ein Versprechen, welches sie vor dem Krieg gegeben hat. Beide Frauen versuchen auf ihre Weise gegen alte verzopfte Vorstellungen anzukämpfen."Zeit der Hoffnung" ist der erste Teil der Trümmerschule Dilogie. Wie immer hat Beate Maly die historischen Hintergründe großartig recherchiert und den Zeitgeist perfekt eingefangen.
Ein sehr wichtiges Thema ist für die Autorin immer wieder die Pädagogik nach Maria Montessori, über deren Lebensgeschichte sie unter Laura Baldini geschrieben hat. Selbst ausgebildete Pädagogin für Kinder mit Autismus-Spektrum-Störung, weiß sie wovon sie schreibt.
In diesem Roman steht neben der Pädagogik vor allem der Antisemitismus und die Nachkriegszeit im Vordergrund. Stella hat große Hoffnung, dass nach dem Krieg alles anders ist. Sie muss jedoch enttäuscht feststellen, dass noch viel zu viel Gedankengut des Nationalsozialismus in den Menschen steckt.Der Schreibstil von Beate Maly ist leicht und lässt sich schnell und kurzweilig lesen. Den damaligen Zeitgeist hat die Autorin wieder wunderbar eingefangen. Trotzdem fehlte es mir hier ein bisschen an Tiefe.
Nun warte ich gespannt auf die Fortsetzung, die im Januar 2026 erscheinen wird.
Fazit:
Der erste Teil der Dilogie hat mir gut gefallen, konnte mich aber nicht so überzeugen, wie manche anderen Romane der Autorin über Frauen, die sich der Pädagogik widmen. Trotzdem freue ich mich schon auf die Fortsetzung. - Hera Lind
Mit dem Rücken zur Wand
(36)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerEine sehr bewegende Geschichte einer jungen Frau und Mutter, die vieles aushalten und durchmachen musste. Manches ist zwar kaum vorstellbar und man denkt beim Lesen, warum machte sie das, warum ließ sie das zu, warum unternahm sie so wenig. Aber als nicht Betroffene redet man sich leicht. Ich denke, dass viele ähnliche Schicksale junger Frauen im Verborgenen ablaufen und keiner was merkt.
Liebe Frauen wehrt euch, sucht Hilfe, irgendwo gibt es sicher jemanden, der helfen kann. Nichts gefallen lassen!
Das Buch kann auch Mut machen für unterdrückte Frauen, ob durch Vater, Eltern, Mann,...!
- Ann Helena Neudek
Kinderseelenallein
(36)Aktuelle Rezension von: Nela77Ann Helena Neudek beschreibt in diesem zutiefst persönlichen Buch ihre Kindheit, in der sie psychische und physische Gewalt erfahren hat, und die Folgen für ihr weiteres Leben. Dabei schafft sie es sehr gut, nicht in Schwarz-Weiß zu denken, sondern die ganze Situation und ihre Erfahrungen sehr reflektiert zu betrachten und einzuschätzen. Ihre Eltern waren nicht nur böse, sondern immer wieder auch fürsorglich. Leider ist solch ein Wechselbad für Kinder nicht verständlich und deshalb nur schwer auszuhalten. Dazu kommt, dass Ann extrem sensibel und hochbegabt ist, was jedoch erst im Erwachsenenalter festgestellt wurde. Zum Inhalt möchte ich an dieser Stelle gar nicht viel mehr sagen, da dieser einerseits sehr komplex ist und ich andererseits nicht zu viel vorwegnehmen möchte.
Ich habe einen Moment gebraucht, um in dieses Buch hineinzukommen, aber dann hat es mich mit jeder Seite mehr berührt und ich bin geradezu durch die Seiten geflogen. Man erfährt nicht Schritt für Schritt, was damals passiert ist, sondern bekommt die Hintergründe nach und nach vermittelt. Dafür erhält man frühzeitig einen Einblick, was es ausgelöst hat.Es ist sicher wichtig zu betonen, dass das Buch kein einfacher chronologischer Bericht ist. Vielmehr hatte ich das Gefühl, dass die Autorin ihre Gedanken und Gefühle relativ ungefiltert und unsortiert, so wie sie plötzlich im Kopf und vor Augen auftauchen, zu Papier gebracht hat. Dadurch entsteht jedoch soviel Tiefe, wie sie anders nie zu erreichen gewesen wäre. Unterbrochen wird der Text immer wieder von kurzen Gedichten, die genauso voller Emotionen und Wahrheiten sind. Die Sprache ist unglaublich und nicht zu beschreiben.
Ich empfehle dieses Buch jedem, der sich für dieses Thema interessiert, der reflektiert lebt und einfach allen Eltern. Es ist erschreckend, was ein Satz oder eine unbedachte Handlung bei einem Kind anrichten kann und Ann Helena Neudek versteht es, uns diese Wirkung und spätere Auswirkung eindrucksvoll zu schildern. - Joe Heap
Die Welt in allen Farben
(91)Aktuelle Rezension von: schlumpitschi_liebt_buecherAls Nova durch eine Operation ihre Sehkraft bekommt, findet sie sich schwer zurecht und ihr Leben wird komplett auf dem Kopf gestellt. Doch dann lernt sie Kate kennen, deren Leben auch in Dunkelheit gehüllt ist. Können die zwei zusammen finden?
Das Buch hat mich echt berührt und die Geschichte ist schön, lustig und traurig auf einmal. Ich habe gelacht, geträumt und geweint während dem Lesen.
In das Buch bin ich schnell hinein gekommen, da der Schreibstil flüssig ist. Gut gefallen hat mir, dass die Geschichte entweder mehr Nova oder Kate bezogen war, aber es trotzdem schön zusammen gekommen ist.
Ich liebe Nova, ich würde sie gerne persönlich kennenlernen und ihren Charme unterliegen, obwohl sie es im Leben nicht leicht hat ist sie trotzdem so offen und optimistisch und sie versucht meistens die schönen Dinge im Leben zu genießen.
Das Buch behandelt außerdem noch eine ganz schreckliche Seite der Gesellschaft. Gewalt an Frauen ist leider noch immer präsent und passiert leider viel zu oft.
Das Buch ist eine klare Leseempfehlung von mir und gehört sicher zu meinen Jahreshighlights. - Aphroshi Erosique
Mein Handwerker, mein Meister: Eine Soft-BDSM-Lovestory Teil 3
(1)Noch keine Rezension vorhanden - Courtney Cole
Until We Fly - Ewig vereint
(103)Aktuelle Rezension von: LemontigerDieses Buch habe ich vor etwa einem Jahr gelesen und auf einer anderen Plattform bewertet. Dies möchte ich hier auch mit ein paar anderen Büchern nachholen. Zunächst möchte ich klar betonen dass ich erotische Szenen hierbei übersprungen habe.
Ein Ex Soldat und eine Tochter einer Reichen Familie treffen nach Jahren wieder aufeinander. Sie war schon in Highschoolzeiten in ihn verschossen, er jedoch zu sehr in dem eher schlechten Familiären Umfeld beschäftigt. Jedoch muss Brand nun wieder in seine Heimatstadt um sich seiner Vergangenheit zu stellen und weil sein Vater unerwartet verstorben ist. Er trifft auf Nora und beide verbringen ab dort mehr oder weniger gezwungen Zeit miteinander.
Ich fand die Geschichte der beiden an sich sehr schön aber auch etwas Klischeehaft. Zwar bin ich der Meinung dass manches etwas romantisiert wird und vorallem auch Fragwürdige Bezeichnungen wie Erdbeernippel fallen. Aber ich durfte in Until we Fly (gehört wohl zu einer Reihe aber lässt sich auch gut alleinstehend lesen) das für mich schönste und passende Zitat lesen bei dem sogar am Ende des Buches der Ursprung erläutert worden ist. Wer also noch nicht so wirklich viel mit Romance Titeln am Hut hatte ist hier also bestens bedient























