Bücher mit dem Tag "schlafstörungen"
12 Bücher
- Krystyna Kuhn
Monday Club - Das erste Opfer
(346)Aktuelle Rezension von: ArgentumverdeFaye ist 16 und leidet an der seltenen Erkrankung idiomatis he Insomnie. Eine Krankheit, die sie nachts keinen Schlaf finden lässt und dadurch tagsüber bis hin zu Wahnvorstellungen führt, neben einer Reihe körperlicher Überlastungserscheinungen. Unabhängig davon ist Faye intelligent, mitfühlend und ein durchweg smarter Teenager, der weiß, was er will. Dann stirbt Fayes beste Freundin Amy bei einem Autounfall. Aber wenig später sieht sie ihre verstorbene Freundin auf der Straße stehen! Ist Amy am Leben oder hat sie halluziniert? Warum will niemand im Ort darüber reden? Und was hat der sogenannte Monday Club damit zutun, in dem nur die angesehensten und reichsten Anwohner der Stadt vertreten sind?
Das Buch ist der Auftakt einer Trilogie für jugendliche Leser. Ein Thriller mit stark mysteriösen Zügen, perfekt auf die Zielgruppe zugeschnitten. Die Autorin beherrscht ihr Handwerk und insbesondere dieses Genre hervorragend, so dass sie den Leser lange mit Fayes Selbstzweifeln hinhält, zwischen Realität und Illusion zu unterscheiden. Gekonnt lässt sie ihre sympathische Protagonistin immer wieder alles in Frage stellen, mit ihrer Situation hadern und ihr bisheriges Leben hinterfragen. Die bisher so brave Faye beginnt unangenehme Fragen zu stellen, aus dem Bekannten auszubrechen und ihr Leben und ihr Umfeld neu wahrzunehmen. Grundsätzlich trifft die Autorin fast alle Themen, die einen Teenager in diesem Alter so generell beschäftigen können, aber leider bleibt dabei der titelgebende Mondayclub weitestgehend auf der Strecke und bekommt auch erst im letzten Drittel des Buches ein wenig Aufmerksamkeit. Für jeden dem Jugendalter entwachsenen Leser dürften darüber hinaus Fayes Selbstzweifel irgendwann doch Recht öde werden. Nichtsdestotrotz macht der erste Band neugierig auf die Folgebânde und insbesondere der Schluss lässt auf eine äußerst mysteriöse Fortsetzung hoffen.Mein Fazit: Ein klassischer, gut gelungener Jugendmysterythriller. Als Erwachsener lässt sich das Buch gut nebenbei lesen, unterhält und ist ausgesprochen kurzweilig. Definitiv ein Tip für das Zielpublikum und für mich eine nette Abwechslung, die ich sicherlich auch mit Band 2 fortsetzen werde.
- Matthew Blake
Anna O.
(313)Aktuelle Rezension von: Magdalena1107Wir begleiten Dr. Prince dabei, wie er versucht die seit Jahren in tiefen Schlaf verfallene Anna O aufzuwecken. Diese verfiel in Schlaf, nachdem sie vermeintlich ihre zwei besten Freunde im Schlaf erstochen hat.
Die Geschichte behandelt für mich unfassbar spannende Themen. Schlafwandeln und Schlafmedizin kommt mir im Alltag nun nicht so häufig unter, gerade deshalb finde ich das Konzept der Story super spannend.
Die Fakten werden gut mit in die Story eingebettet, sodass man nicht das Gefühl bekommt, ein Sachbuch zu lesen. Besonders das Resignationssyndrom fand ich mega spannend, habe dazu gleich umfassend selbst recherchiert.
Die Handlung geht dabei gut und zügig voran, es gibt keine statk langgezogenen Passagen.
Die ganze Zeit über hatte ich keine Ahnung, was in der Nacht wirklich passiert ist, obwohl Stück für Stück neue Hinweise offenbart wurden.
Das Ende hat mich dann leider irgendwie gar nicht so umgehauen....fand ich irgendwie nicht ganz so logisch und persönlich einfach nicht "befriedigend". Aber der Plot war ansonsten wirklich stimmig und spannend, weshalb ich dann über das Ende hinweg sehen konnte. - Marcus Ehrhardt
Maria Fortmann ermittelt / Die Klaviatur der Gerechtigkeit
(8)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerKurzbeschreibung Was tust du, wenn du nicht weißt, wem du vertrauen kannst? Diese Frage quält Kommissarin Maria Fortmann, seitdem sie und ihre Familie von einer Selbstjustiz-Organisation mit dem Tode bedroht wurden. Mit ohnmächtiger Verzweiflung zieht sich Maria aus dem Dienst zurück und schottet sich von ihrem sozialen Umfeld ab. Zu mächtig scheint die Vereinigung zu sein, deren Führungsmitglieder hohe juristische und politische Ämter bekleiden. Nach Monaten kehrt sie in den Polizeidienst zurück. Sie verdrängt die latente Gefahr und versucht, der Organisation nicht ins Gehege zu kommen. Bald wird ihr jedoch klar, dass sie so nicht weitermachen kann, ohne ihren Diensteid zu brechen und ihre Ideale zu verraten. Maria trifft eine Entscheidung und ahnt nicht, welche Folgen diese für sie haben wird. »Die Klaviatur der Gerechtigkeit« ist der dritte Fall für Hauptkommissarin Maria Fortmann. Für mich ist es der Einstieg in den dritten Fall dieser Reihe.Daher finde ich es schön, dass im Prolog einiges über die Hauptkommissarin Maria Fortmann erzählt wird. So kann man sich ein besseres Bild machen. Sicher ist es von Vorteil,hätte man die Vorgänger gelesen,macht mich schon neugierig,aber ich kam auch so gut zurecht.Man kann es ja nachholen. Mir gelingt der Einstieg ins Buch mühelos. Ein ansprechender Schreibstil, der mich begeistert.Da hat der Autor ein spannendes Werk geschrieben.Nichts wirkt übertrieben,alles erscheint mir glaubhaft. Ebenfalls finde ich es interessant, privates von den Ermittlern zu erfahren. Aber auch die zu ermittelnden Fälle, werden hier ansprechend beschrieben.Die Personen wirken für mich völlig authentisch. Ein wirklich tolles Buch.Super spannend geschrieben. - Monika Richrath
Die Geheimnisse des gesunden Schlafs
(10)Aktuelle Rezension von: Gi_RosteDas steht außer Frage. Wer mich kennt weiß, dass ich schon seit über 25 Jahren mit diesem Thema kämpfe. Als ich das Buch sah, wusste ich, dass jetzt die Zeit gekommen ist, der Schlaflosigkeit den Kampf anzusagen.
Das Cover mit dem aus Blättern geformten, schlafenden Frauenkopf sprach mich sofort an, zeigt es doch meine Wunschvorstellung.
Der Ratgeber ist klar und für mich durchaus sinnvoll strukturiert. Die Autorin schreibt für mich in klaren, deutlichen Sätzen, ich kann ihr gut folgen, frage mich aber, ob ich ohne mein Vorwissen die Erläuterungen zum Serotonin verstanden hätte.
Mich jedenfalls hat Frau Richrath schon beim Vorwort in ihren Fängen gehabt.
Einige Abschnitte waren mir vollkommen klar ( Coffein und fettiges Essen vor dem Schlafen - also bitte ), bei anderen stellte sich der Aha- Effekt ein, verbunden mit der inneren Aufforderung an mich selbst, dies noch einmal genauer zu betrachten ( Organ- Uhr , Störfaktoren wie niederfrequenter Strom, Pflanzen, etc ).
Mich persönlich frustriert hat das Kapitel mit den körperlichen Ursachen für Schlafstörungen, wohlwissend, dass ich da mein persönliches Hauptaugenmerk drauf legen muss, bei meinen zahlreichen, leider auch chronischen Erkrankungen.
Ernüchternd keimte dann doch noch im letzten Kapitel Hoffnung auf, als Frau Richrath durchaus Hilfen anbot, durch den inneren Raum, die ausgedehnte Schlafroutine und auch die Klopfakupressur, die ich mit Sicherheit ausprobieren werde. Bei den Tees und Tinkturen ( bsp. Johanniskraut ) war ich dann sehr froh, dass sich vorne im Buch der Hinweis befindet, dass das Buch keine ärztliche, psychologische oder therapeutische Behandlung ersetzen kann. Aber das sollte jedem/r Leser/in ja eigentlich bewusst sein.
Persönlich hätte ich mir gewünscht, dass die Autorin etwas mehr auf das Krankheitsbild Fibromyalgie - Schlafstörungen eingegangen wäre, was uns beide verbindet, aber da hoffe ich vielleicht auf ein weiteres Buch ?!? Ich würde mich sehr freuen.
So habe ich mich über einen durchweg informativen Ratgeber gefreut, den ich bestimmt noch öfter in die Hand nehmen werde.
- Annika Fechner
Ein Mädchen, das Beerdigungen sammelt und ein Mann, der niemals schläft
(20)Aktuelle Rezension von: anra1993
Ich finde, dass sich der Klappentext wirklich spannend anhört. Wie kann es sein, dass jemand nie schläft und weshalb sammelt jemand freiwillig Beerdigungen? Das Cover sagt mir leider gar nicht zu. Die Farben passen gut zur Geschichte, da sie etwas Trauriges an sich hat und das Leben von Ferdinand sehr trostlos ist. Der Rest ist leider überhaupt nicht mein Fall und sieht für mich etwas langweilig aus.
Die Autorin schreibt zwar gut, allerdings fehlt mir das gewisse Etwas. Unter anderem das Bildliche und Fesselnde. Leider habe ich beides sehr stark vermisst. Ich konnte mich bereits am Anfang nicht in die Geschichte einfinden. Das Ganze war für mich zu abstrakt, auch wenn ich die Beweggründe der Charaktere verstanden habe. Allerdings finde ich es einfach zu übertrieben, dass jemand auf viele Beerdigungen geht, nur um der totkranken Mutter die perfekte Beerdigung zu schenken. Und Ferdinand? Das Buch wird als Gegenwartsliteratur bezeichnet. Ist es auch zum größten Teil, aber es ist nicht möglich, nie zu schlafen. Irgendwann würde sich der Körper das holen, was er braucht und das ist Schlaf! Daher würde ich hier noch den Zusatz Fantasy hinzufügen.
Die Idee finde ich nett, allerdings scheitert es für mich klar an der Umsetzung. Ich hatte nie das Gefühl, dass es wirklich spannend wurde. Vielmehr dümpelt das Buch vor sich hin und es wird erzählt und erzählt. Es fehlt an fesselnde und interessante Momente. Leider hat es dazu geführt, dass ich das Buch nicht gerne gelesen habe.
Mein Fazit
Leider kann ich das Buch nicht weiterempfehlen. Für mich fehlt die Spannung und durch die langen Passagen, war es wirklich sehr zäh. Zu dem fehlt mir für eine Gegenwartsliteratur der Realitätsbezug, der für mich aufgrund der unrealistischen Geschichte nicht gegeben war. - Natalie Tielcke
Mordsmäuschenstill
(11)Aktuelle Rezension von: pardenWEDER KRIMI NOCH LUSTIG...
Psychologin Hanna ist tot. Ermordet im eigenen Badezimmer - mit einem Golfschläger. Die Polizei tappt im Dunkeln und vor Hannas Praxis treffen verzweifelte Patienten aufeinander. Ist einer von ihnen der Mörder? Ein Motiv hätten sie alle: Nele, Sascha, Jenny und Finn. Doch dann beginnen die vier Schlafgestörten auf eigene Faust zu ermitteln - und das auf ziemlich unkonventionelle Weise. (Verlagsbeschreibung)
Trotz der gerade einmal 5 Stunden und 2 Minuten der ungekürzten Hörbuchfassung (gelesen von Yara Blümel) hat mich dieser merkwürdige - ja, was? - einfach nur genervt. "Schräg, unkonventionell und zum Brüllen komisch." steht übrigens auch noch in der Verlagsbeschreibung - und dazu kann ich nur sagen: ähm, nein. Leider nicht. Diese Geschichte ist weder Krimi noch lustig und auch keine Mischung aus beidem. Meins war es definitiv nicht!
Die Grundidee: einige eindeutig therapiebedürftige Menschen machen Jagd auf den Mörder ihrer Therapeutin - die hatte ja noch was. Die Schlaftherapeutin Hanna wurde in ihrem Bad mit einem Golfschläger erschlagen, liegt nun hirntot im Krankenhaus, in einer Woche werden die Maschinen abgestellt und dann: endgültig Exitus. Hier fing mein Ärger schon an. Mehrfach wurde in diesem Buch erwähnt, dass nur sehr selten Menschen wieder aufwachen, bei denen der Hirntod festgestellt wurde, dass für Hanna also kaum noch Hoffnung bestand. Nein! Wer hirntot ist, der ist tot! Punkt! Da gibt es keine Hoffnung mehr! Menschen in diesem Zustand werden z.T. trotzdem an lebenserhaltene Maschinen angeschlossen, damit die Organe, die ggf. gespendet werden können, bis zur Entnahme erhalten bleiben. Hoffnung auf ein Aufwachen oder ein Weiterleben gibt es jedoch nicht. Nie! Menno! So schwierig ist die Recherche nicht.
Doch bei dieser falschen Darstellung beließ es die Autorin nicht. Auch die Schlafstörungen, an denen die Patient:innen leiden, werden sehr - hm - verzerrt und dramaturgisch aufgehübscht dargestellt. Sexsomnia beispielsweise - gibt es. Aber so wie im Buch dargestellt, läuft die Störung eben nicht ab. Ich mag es, wenn ich in einem Roman auf Dinge stoße, über die ich zuvor nichts wusste. Aber so falsch informiert zu werden, da fühle ich mich schon mehr als nur veräppelt.
Postitiv? Hm. Vielleicht die ständig wechselnden Perspektiven, die die einzelnen Charaktere kurz näher bringen. Allerdings werden die so flach und stereotyp geschildert, im Westenlichen gerade mal auf ihre psychische Störung reduziert dargestellt, dass sie kein wirkliches Profil entwickeln. Die Liebesgeschichten, die sich zwischen den Beteiligten nach und nach entwickeln? Für mich leider vorhersehbar und langweilig. Der eigentliche Fall, die Frage, wer die doch allseits beliebte Psychologin in ihrem Badezimmer erschlagen hat? Ebenfalls vorhersehbar und am Ende auch rasch abgehandelt. Eigentlich reden wir hier von auf mehreren Ebenen verschenktes Potenzial. Die Grundiee, die mich zum Hörbuch greifen ließ, rettet da lediglich den zweiten Punkt.
Alles in allem überzogen und enttäuschend!
© Parden
- Dr. Anja Schemionek
Kräuter bei Stress
(6)Aktuelle Rezension von: JorokaDas Büchlein ist recht klein und passt tatsächlich in die Hosentasche. Der Bucheinband ist aus unbeschichtetem Karton. Das Format ist praktisch und auch wieder nicht, da das Büchlein nicht aufgeschlagen liegenbleibt, wenn man etwas direkt nach Rezept zubereiten möchte. Das Bändlein ist ansprechend bebildert. Es ist in nicht mal einer ¾ Stunde durchgelesen.
Inhaltlich:
Zunächst eine kurze Einführung zu Kräutern im Allgemeinen. Dann eine kleine Abhandlung zum Thema Stress und die Unterscheidung in Disstress (müsste eigentlich Distress heißen) und Eustress.
Im Anschluss werden die 6 ausgewählten Pflanzen vorgestellt.
Lavendel, Zitronenmelisse, Baldrianwurzel, Hopfen und Passionsblume waren mir bereits als beruhigend wirkende Mittel bekannt, Rosenwurz hingegen nicht. Zunächst erfährt man Wissenswertes über die Pflanze selbst, ihren Anbau und Ernte, sowie die Gewinnung der Wirkstoffe. Dann folgen verschiedene Rezepte für die Anwendung (z.B. als Tee, Likör, Tinktur oder Bad) und die Verwendung in der Küche.
Ergänzt wird mit Hinweisen auf Unverträglichkeiten und möglichen Dosierungsfehlern.
Nur Hopfen ist tatsächlich wild zu sammeln. Baldrian habe ich hier in der Gegend noch nicht entdeckt. Wer einen Garten hat, kann die anderen Pflanzen kultivieren.
Fazit: Für Neueinsteiger sicherlich empfehlenswert. Für mich selbst, als gelegentlichen Kräutersammler, fand ich nicht wirklich viel Neues. Die Rezepte sind meist sehr einfach gehalten und dienen vor allem als Richtschnur bezüglich der Dosierung (klar macht man einen Tee mit Blüten oder Blättern und heißem Wasser).
- Franziska Rubin
Meine sanfte Medizin für einen guten Schlaf
(1)Aktuelle Rezension von: Denise43437Das Sachbuch „Meine sanfte Medizin für einen guten Schlaf – Einschlaf- und Durchschlafstörungen natürlich behandeln“ wurde von Frau Dr. med. Franziska Rubin unter Mitarbeit der Medizinjournalistin Gudrun Strigin geschrieben. Frau Dr. med. Franziska Rubin hat Humanmedizin studiert und viele verschiedene Gesundheitssendungen wie beispielsweise das MDR-Gesundheitsmagazins „Hauptsache Gesund“ moderiert.Das Buch ist in fünf Kapitel unterteilt, die wiederum weiter untergliedert sind. Die Kapitel sind „Licht aus, Schlaf an!“, „Was Sie für eine gute Nacht tun können“, „Einfach wieder gut schlafen“, „Spezielle Schlafräuber“ sowie „Wasser wirkt Wunder“.
Wenn der Mensch nicht richtig schläft, kann er sich nicht konzentrieren. Er fühlt sich schlapp, ist schlecht gelaunt und seine inneren Organe arbeiten nicht richtig. Auch sein Immunsystem wird geschwächt. 80 % der Erwerbstätigen sagen, dass sie Schlafprobleme haben. In diesem Buch wird eine große Bandbreite von Schlafproblemen thematisiert. Diese reicht von leichten Einschlafschwierigkeiten oder nächtlichem Aufwachen bis zu schweren Schlafstörungen, die den Alltag so beeinträchtigen, dass die Betroffenen zu Schlaftabletten greifen.
Frau Dr. med. Franziska Rubin beschreibt zahlreiche natürliche Einschlafhilfen. Die Tipps beginnen damit, Störfaktoren (z. B. Gefühle, Krankheiten, Medikamente) aufzuspüren und zu vermeiden, gehen über die Veränderung von Ritualen, pflanzliche Medikamente (z. B. Baldrian), verschiedene Hausmittel (z. B. Akupressur), Ernährungsumstellung oder mehr Bewegung bis hin zu Ideen aus der traditionellen chinesischen Medizin und dem Ayurveda. Sie beinhalten auch die 10 goldene Regeln zum Ein- und Durchschlafen. Dem Leser wird somit eine große Bandbreite an Möglichkeiten an die Hand gegeben, aus der er sich die für ihn passenden Tipps heraussuchen kann, um wieder gut zu schlafen und die damit verbundenen positiven Auswirkungen auf sein Leben zurückzuerhalten.
Auch auf spezielle Themen, wie zum Beispiel Zähneknirschen, Schlaf im Alter und Kopfschmerzen wird eingegangen und es werden hierzu hilfreiche, spezielle Tipps gegeben.
Das Buch ist sehr verständlich geschrieben. Durch Fotos, Zeichnungen und Tabellen wird der Text aufgelockert und die Information noch verdeutlicht.
Durch Wissensvermittlung zum Thema Schlaf im Allgemeinen und seinen Besonderheiten sowie auf Grund der Tipps für einen erholsameren Schlaf hilft das Buch dabei das Thema Schlafen und die damit zusammenhängenden Probleme zu verstehen. Gleichzeitig kann jeder durch die verschiedensten Tipps und natürlichen Einschlafhilfen, die richtige Möglichkeit finden, seinen Schlaf zu verbessern.
Das Buch hat mich begeistert und ist für alle geeignet, die mehr über das Thema Schlafen wissen möchten und Anregungen suchen, wie sie ihren Schlaf verbessern können.
- Natalie Tielcke
Mordsmäuschenstill
(51)Aktuelle Rezension von: ReiShimuraIch kann mir nicht ganz genau erklären warum, aber beim Lesen des Buches musste ich die ganze Zeit an einen Film denken, den ich in den 90igern gesehen habe. "Das Traum-Team" mit Christopher Lloyd und Michael Keaton. Ähnlichkeiten zwischen dem Film und dem Buch gibt es nur ganz wenige, aber irgendwie habe ich die ganze Zeit daran denken müssen und vor allem immer an das Lied "Hit the road Jack" von Ray Charles denken müssen, welches im Film gesungen wird. Für mich ist das Lied quasi mein Soundtrack zum Buch geworden.
Mit der Ankündigung, dass es sich hierbei um einen irrsinnig lustigen Krimi handelt, wurde die Latte meiner Meinung nach ziemlich hochgelegt. Logischerweise erwartet man dann aber auch einen irrsinnig lustigen Krimi. Leider wurde ich dahingehend ein wenig enttäuscht.
Der Einstieg ins Buch viel mir leicht, der Humor war deutlich spürbar. Zu meiner großen Freude handelte es sich eingangs nicht um flache Witze, sondern um viel Skurrilität gepaart mit ein wenig schwarzem Humor. Leider ebbte dies ziemlich schnell ab. Es gab dann zwar noch einiges an Situationskomik und natürlich die doch teils äußerst skurrilen Schlafstörungen der vier Protagonisten, aber von irrsinnig witzig waren wir da weit entfernt.
Auch die kriminalistischen Elemente kamen ein wenig zu kurz. Natürlich geht es im Grunde darum, dass Nele, Jenny, Finn, Sascha und Phil den Mordfall an der Psychologin und Therapeutin Hanna lösen. Doch je weiter die Geschichte fortschreitet, umso mehr rückt das Lösen des Mordfalls ein wenig in den Hintergrund und die Beziehungsthematiken den fünf treten in den Vordergrund.
Das Buch selbst war nicht schlecht, aber durch die doch sehr euphorische Ankündigung und Vermarktung des Buches wurden meine Erwartungen zu hochgeschraubt. Hier wäre weniger eindeutig mehr gewesen. Nüchtern betrachtet ist das Buch von Natalie Tielcke kein Meisterwerk, aber durchaus ein solides Klamauk Buch, dass man einfach nicht zu ernst nehmen darf.
Meiner Meinung nach gibt es deutlich bessere und lustigere Krimibücher, aber andererseits auch viele die mit diesem Buch nicht mithalten können.
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