Bücher mit dem Tag "schlaganfall"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "schlaganfall" gekennzeichnet haben.

186 Bücher

  1. Cover des Buches Der Augensammler (ISBN: 9783426503751)
    Sebastian Fitzek

    Der Augensammler

     (5.242)
    Aktuelle Rezension von: nellis-library-x3

    Das Buch war okay! Es hatte seine Dramatik- & Spannungsmomente. Toll fand ich dieses Spiel mit dem Leser durch die umgekehrten Seitenzahlen. Es gab auch ein, zwei Punkte die ich wirklich überraschend fand & so nicht habe kommen sehen. Allerdings gab es dann auch wieder Kapitel oder Dialoge die für mich nicht stimmig waren & das Ganze nur gezogen haben. Durch die eine Figur wirkte es auf mich auch einfach etwas abstrus & ihr Bedeutung wurde für mich auch nicht zu Ende erzählt.

    Mein Fazit ist: ich habe schon bessere Bücher von ihm gelesen, aber auch wirklich schlechtere. Von mit gibt es 3/5 Sterne.

  2. Cover des Buches Wenn Donner und Licht sich berühren (ISBN: 9783736308305)
    Brittainy C. Cherry

    Wenn Donner und Licht sich berühren

     (710)
    Aktuelle Rezension von: Lili-Marie

    Die Bücher von Brittany C. Cherry lese ich sehr gerne. Sie hat einen ganz tollen Schreibstil und ihre Geschichten sind immer emotional. So auch dieses Buch. Ich bin gut in die Geschichte reingekommen und die Seiten flogen nur so an mir vorbei.

    Das Buch wird aus Sicht von Elliott und Jasmine erzählt. Zwei Sichtweisen mag ich immer sehr gerne. Außerdem ist das Buch in zwei Teile unterteilt. Im ersten Teil lernen wir Elliot und Jasmine als Teenager kennen. Elliott tat mir durchgehend leid und ich wäre nur zu gerne ins Buch gesprungen und hätte dem einen oder anderen Charakter mal ordentlich durchgerüttelt. Jasmin tat mir auch leid. Ihre Mutter sieht nur die Karriere, die sie selbst nie hatte, aber nicht ihre Tochter. Manchmal konnte ich nicht ganz nachvollziehen weshalb Jasmine nicht schon früher die Reißleine gezogen hat.

    Die Wendung, die das Buch mit sich bringt, hätte ich niemals erahnen können. Es hat mich eschockt und unheimlich traurig gemacht.

    Im zweiten Teil sind Elliott und Jasmine erwachsen und treffen nach Jahren der Funkstille aufeinander. Während Elliott sich nicht nur äußerlich verändert hat, hat sich dagegen Jasmine so gut wie gar nicht weiterentwickelt und ich hatte oft das Gefühl, der 16-jährigen Jazz gegenüber zu stehen. Elliott ist sehr verschlossen und abweisend. Das konnte ich verstehen. Er macht eine Entwicklung durch aber etwas hat mir da gefehlt. Es kam ganz plötzlich.

    Das Buch hat mich zwar im ersten Teil mehr genervt als unterhalten aber der zweite Teil hat mir dagegen noch besser gefallen. Ich habe nicht damit gerechnet, dass das Thema Mobbing eine so große Rolle Spielen würde aber es ist ein sehr wichtiges und leider auch aktuelles Thema.

  3. Cover des Buches Der Seelenbrecher (ISBN: 9783426637920)
    Sebastian Fitzek

    Der Seelenbrecher

     (3.223)
    Aktuelle Rezension von: Krauti1998

    Dieser Roman war mein erster Fitzek und ich kann sagen, der hat definitiv Lust auf mehr gemacht.

  4. Cover des Buches Solange am Himmel Sterne stehen (ISBN: 9783442381210)
    Kristin Harmel

    Solange am Himmel Sterne stehen

     (777)
    Aktuelle Rezension von: Iomarmi

    Kristin Harmel’s erster Roman, der bereits 2013 erschienen ist, lag etwa zwei Jahre lang auf meinem SUB (Stapel ungelesener Bücher). Vor Kurzem habe ich mich dazu entschieden genau diesen Stapel schnell zu verkleinern und habe als erstes zu diesem Roman gegriffen.

    Worum geht es? Die Protagonistin Hope hat es nicht einfach. Immer wieder muss sie Rückschläge einstecken und Schicksalsschläge verarbeiten. Während die Familienbäckerei in Schulden versinkt und Hope’s Tochter zwischen dem Leben bei Hope und ihrem Exmann balanciert, muss sie sich noch einer weiteren großen Aufgabe stellen. Hope’s Großmutter Rose ist an Alzheimer erkrankt und verliert nach und nach ihre Erinnerung. Eines Tages bittet Rose ihre Enkelin nach Paris zu reisen und Menschen aus ihrer Vergangenheit zu finden – eine Vergangenheit, die Rose jahrzehntelang verdrängt und verschwiegen hat. Hope nimmt sich vor den vielleicht letzten Wunsch ihrer Großmutter zu erfüllen und stößt dabei auf eine tragische Familiengeschichte im 2. Weltkrieg.

    Meine Meinung? Am Anfang dacht ich noch, dass ich hier einen leichten und etwas schnulzigen Frauenroman in den Händen halte. Ich habe mich getäuscht (oder vom Buchcover irren lassen). Solange am Himmel Sterne stehen war lange auf den internationalen Bestellerlisten und das zurecht. Kristin Harmel hat einen Roman geschaffen der mich persönlich auf eine Achterbahn der Gefühle geführt hat. Es werden verschiedene Themen behandelt wie zum Beispiel der Holocaust, Demenz, Betrug, Tod, Schuld, aber auch Glück, Freude und Wiedersehen.

    Was mir besonders gut gefallen hat, war das zwischen den Kapiteln immer wieder Ereignisse aus der Vergangenheit aus Rose’s Sicht erzählt wurden. 21 Mal findet man auch Backrezepte aus der Familienbäckerei (Diese Stellen habe ich mir markiert).

    Der Schreibstil ist sehr angenehm, sanft und flüssig. Was mich allerdings etwas irritiert hat, waren die häufigen Wortwiederholungen. Auch das für Hope immer alles  unproblematisch verläuft (und Zufälle zufällig ständig vorkommen), fand ich persönlich etwas unglaubwürdig und schade. Trotzdem habe ich den Roman nach der letzten Seite zufrieden hingelegt und mich über das abgeschlossene Ende gefreut.


    Mehr Rezensionen findest du auf Instagram unter @iomarmi.blog oder auf meinem Blog www.iomarmi.home.blog 

  5. Cover des Buches Verblendung (ISBN: 9783453438200)
    Stieg Larsson

    Verblendung

     (6.184)
    Aktuelle Rezension von: Der_Buchklub

    Hier geht's zur vollständigen Buchbesprechung: https://buchklub.podbean.com/e/stieg-larsson-verblendung/

    Vorsicht, Spoiler!

  6. Cover des Buches Numbers - Den Tod im Blick (Numbers 1) (ISBN: 9783551311511)
    Rachel Ward

    Numbers - Den Tod im Blick (Numbers 1)

     (1.152)
    Aktuelle Rezension von: Gucci2104

    Keine Ahnung was sich die Autorin bei diesem Buch gedacht hat. Man nehme eine übernatürliche Kraft, packe die in ein Systemsprengerkind und verwende zum Schluss noch klischeebehaftete Hartz IV Sprache. Ein gewisser Jugendslang mag ja in Ordnung sein, aber in diesem Buch finde ich mein Klientel wieder. Weißte, ne? Is scheiße oder? Mir sträuben sich die Nackenhaare. Selbst in meiner Jugend hätte ich dieses Buch furchtbar gefunden. Aber der Knaller kam auch noch am Ende. ACHTUNG SPOILER!

    Die junge Dame ist schwanger von ihrem Freund oder auch Nicht-Freund....mit 15 Jahren....15!!! Was bitte soll das unserer Jugend vermitteln? Dieses Buch ist echt verstörend und ich würde es keinem Jugendlichen jemals empfehlen! 

  7. Cover des Buches Sturmherz (ISBN: 9783548288390)
    Corina Bomann

    Sturmherz

     (199)
    Aktuelle Rezension von: Leylascrap

    Alexa Petri, hatte überwiegend keine schöne Kindheit. Ihre Mutter hatte sich nach ihren 11 Lebensjahr mächtig verändert, was sie sich nie erklären konnte. Sie verhielt sich sehr herzlos ihrer Tochter gegenüber. 

    Doch dann ändert sich plötzlich alles alls ihre Mutter wegen eines Schlaganfalles im Krankenhaus kommt und im künstlichen Koma liegt, wird sie in die Pflicht gebeten. Sie muss sich um eine Verfügung kümmern usw. Das führt dazu, dass sie in die Vergangenheit ihrer Mutter taucht, die mit der Sturmflut im Jahre 1962 zusammenhängt und der ersten großen Liebe der Mutter. Durch ihn erfährt sie einiges, auch warum ihre Mutter plötzlich irgendwann so verändert hatte.

    Die Geschichte ist sehr echt und man kann sich super hinein versetzen. Man landet sowohl in der Zeit der Sturmflut mit all seinen Folgen und das ganze drum herum, so wie wenn ein Familienmitglied eine Verfügung benötigt und was zu tun ist. Hervorragend geschrieben und wirklich sehr ergreifend. Ich kann die Autorin wärmstens weiter empfehlen. 

  8. Cover des Buches Verdammnis (ISBN: 9783453438217)
    Stieg Larsson

    Verdammnis

     (2.527)
    Aktuelle Rezension von: SonjaDeborahEisele

    Gute Geschichte!

  9. Cover des Buches Der Glasmurmelsammler (ISBN: 9783596521418)
    Cecelia Ahern

    Der Glasmurmelsammler

     (382)
    Aktuelle Rezension von: dragis_lieblingsbuecher

    Als Fergus Boggs, der Glasmurmelsammler, nach einem Schlaganfall im Pflegeheim landet, wird sein gesamtes Leben auf Kisten verteilt, eingepackt und weggeschlossen. Als einige der Kisten auf Umwegen bei seiner Tochter Sabrina landen, traut sie ihren Augen nicht. Vor sich, in mehreren Kisten verstaut, handschriftlich beschriftet und säuberlich aufgelistet, befindet sich eine Glasmurmelsammlung. Es werfen sich viele Fragen auf: Wer ist Sabrinas Vater wirklich? Was bedeuten die Murmeln?
    Um diese Fragen zu beatworten, begibt sich Sabrina nicht nur auf die Suche nach Antworten, sondern lernt ihren Vater kennen und findet zu sich selbst.


    Cecilia Ahern erzählt in ihren Romanen besondere Geschichten und besitzt einen sehr guten Sprachstil . Auch dieses Mal war es stilistisch und sprachlich wieder ein Genuss und ein Highlight eines davon zu lesen. Der Stil, die mitfühlende Erzählart, die Wortwahl und die Intention hinter jedem Satz sind bemerkenswert. Dieses Mal fiel es mir jedoch besonders schwer mich auf die Geschichte einzulassen und mit den Charakteren zu sympathisieren. Obwohl ich Murmeln außerordentlich schön finde, kann ich persönlich nicht viel mit ihnen anfangen. Dass sie selbst dann für einen Menschen eine so große Bedeutung einnehmen, für die er seine Familie belügt und bereitwillig ein Doppelleben lebt, erscheint mir nicht ganz nachvollziehbar. Fergus Boggs ist da aber andres. Murmeln sind sein Leben. Genau das macht Cecilia Ahern in diesem Roman sehr deutlich. Dafür konzipiert sie einen doppelten Handlungsstrang. Zum einen wird die Geschichte des jungen, schüchternen Fergus in Rückblenden erzählt, nämlich aus der Ich-Perspektive. Zum anderen geht es in der Gegenwart um seine Tochter Sabrina, die ihrerseits versucht, das Leben zu begreifen.Das besondere hierbei ist, dass Fergus und Sabrina mehr gemein haben, als zunächst angenommen wird. 

    Gerade indem sich Sabrina mit der Geschichte und Vergangenheit ihres Vaters beschäftigt, lernt sie sich selbst kennen und begreift warum sie ist, wer sie ist.
    Was mir an diesem Buch gefallen hat, war der große zeitliche Rahmen, der die Geschichte von Fergus abbildet. Gleichzeitig aber spielt die Handlung der Gegenwart an einem einzigen Tag. Dadurch wurde der Kontrast zwischen der Schnelllebigkeit und Ruhelosigkeit von Sabrina und der Unbeweglichkeit, dem Vergangenheitsbezug von Fergus deutlich. Allerdings konnte ich mich bis zum Ende nicht mit der Geschichte anfreunden. Viele Stellen habe ich kritisch gesehen und konnte nicht nachvollziehen, warum Cecilia Ahern gerade sie gewählt hat. Auch der gesamte Verlauf von Fergus Leben erscheint wie ein Schrei nach Aufmerksamkeit, das Nacheifern seines großen Bruders. Dennoch hat die Geschichte auch etwas Trauriges und die Murmeln sind eine Art Flucht aus der Realität und eine Therapie im weitesten Sinne. Nichtsdestotrotz finde ich den Roman vorallem sprachlich und stilistisch wunderbar und würde immer empfehlen, sich selbst ein Urteil zu bilden.

  10. Cover des Buches Mord im Orientexpress (ISBN: 9783455001914)
    Agatha Christie

    Mord im Orientexpress

     (770)
    Aktuelle Rezension von: Surari
    Ich wusste mal wieder nicht viel über die Geschichte und habe bisher auch keine Verfilmung gesehen. 

    Detektiv Poirot ist eigentlich nur ein Reisender im berühmten Orientexpress. Als der Zug allerdings in einem Schneesturm stecken bleibt und in seinem Nachbarabteil eine Leiche gefunden wird fängt er an zu ermitteln. Warum ist der Schlafwagen in dem er reist komplett belegt und die beiden anderen angehängten Waggons so gut wie leer? Wieso hatte der ermordete ihn um Schutz gebeten und war sich sicher auf dieser Reise zu sterben?

    Ich habe bisher noch nie einen Agatha Christie gelesen und weiss auch nicht ob es einen noch bekannteren gibt als diesen hier. Das Buch ist recht kurz aber es war ein wirklich guter Krimi. Vor allem mit dem Ende habe ich nicht gerechnet, wer denn jetzt der Mörder ist und auf was man sich am Schluss einigt. Einfach ein grandioses Ende!
  11. Cover des Buches Hamster im hinteren Stromgebiet (ISBN: 9783462000245)
    Joachim Meyerhoff

    Hamster im hinteren Stromgebiet

     (50)
    Aktuelle Rezension von: Simi159

    In seinem fünften Band aus der Reihe „Alle Toten fliegen hoch“ mit dem Titel „Hamster im hinteren Stromgebiet“ geht es wieder um etwas in seinem Leben, wenn auch um einen sehr dramatischen Teil. 

    Denn der 50 jährige Autor, Joachim Meyerhoff, erleidet einen Schlaganfall mit zeitweiligen Lähmungen der linken Körperhälfte. Er wird als Notfall auf eine Intensivstation eingeliefert und schon der Weg dorthin mit dem gerufenen Rettungsdienst gleicht einer unendlichen Odyssee. So absurd und nah wie er dem Tod auch ist, umso abgedrehter ist seine Wahrnehmung und sind seine Begegnungen.


    Die Zeit im Krankenhaus ist voller Geschichten, welche, die ihm selbst einfallen und neu bewertet werden, wie auch welche, die er dort erlebt. Auch seine Mitpatienten werden in ihrer Tragik mit einem nüchternen komischen Blick eingefangen und beschrieben. Egal ob sie gewöhnungsbedürftig anders oder einfach nur bedauernswert sind. Meyerhoff verliert nie seinen Humor, ohne sich dabei über sich selbst oder seine Mitleidensgenossen lustig zu machen. Eher ist es sein genauer Blick, seine Kunst in dieser für ihn so bedrohlichen und erschreckenden Situation es für alle begreifbarer zu machen. Gerade seine verrückten Worte, seine Bilder und seien es nur die Hamster oder die verschobene Zeitwahrnehmung machen bei all der Tragik sehr viel Spass. Wobei im Vergleich zu den Teilen davor ist dieser viel ernster.


    Egal ob man die anderen Teile kennt, mit Joachim Maeyerhoff schon in seine Kindheit oder die Ausbildung in der Schauspielschule eingetaucht ist, oder nicht. Man kann auch mit diesem Teil in sein Leben einsteigen. 

     

    4 STERNE.

  12. Cover des Buches Mord im Pfarrhaus (ISBN: 9783455650075)
    Agatha Christie

    Mord im Pfarrhaus

     (230)
    Aktuelle Rezension von: zickzack

    Inhalt: Colonel Protheroe ist die meistgehasste Person in der beschaulichen Gemeinde St. Mary Mead. Daher kommt es nicht überraschend, als er umgebracht wird. Der Ort ist überraschend, denn es passierte im Pfarrhaus, im Arbeitszimmer des Pfarrers Leonard Clement. Kurz darauf gibt es ein Geständnis und zu diesem folgt ein zweites. Doch beide werden mit Indizien widerlegt. Es gibt viele Geheimnisse und Widersprüchlichkeiten. Clement versucht mit der Hilfe des Kommissars Slack und seiner Nachbarin Miss Marple den Fall zu lösen.

     

    Dadurch, dass ich ja vor kurzem „Alibi“ von Agathe Christie gelesen habe, hatte ich die ganze Zeit darauf gewartet, dass am Ende wieder so eine Überraschung auf mich wartet. Aber letzten Endes war es für mich ziemlich unspektakulär, wie das ganze Buch – leider.

     

    Vom Schreibstil fand ich es wieder ausgesprochen gut. Es wird aus der Ich-Perspektive des Pfarrers erzählt. Obwohl mich das die ganze Zeit verwirrt hat. Klar, in seinem Haus ist der Mord passiert, als er nicht da gewesen war, aber ich habe mich gefragt, warum er bei allen Befragungen der Polizei dabei sein musste. Ist es so ein Ding, dass die Personen gesprächiger sind bzw. wahrheitsgetreuer, wenn ein Pfarrer in der Nähe ist? Ich weiß, ich fand das irgendwie merkwürdig.

    Mit dem Pfarrer an sich bin ich auch nicht so richtig warm geworden. Ich fand ihn als Person einfach nicht interessant genug und er hatte auch so eine naive Sicht auf die anderen Personen, weil er sich wohl von keines seiner Lämmer vorstellen konnte, dass es einen Mord beging.

     

    Das Buch hat ziemlich lang gebraucht, bis es überhaupt losgegangen ist. Trotzdem war ziemlich schnell klar, wer am Ende das Opfer sein wird (ich habe den Klappentext zuvor nicht gelesen). Am Anfang war es für mich zu viel Palaver, dass ich mich gefragt habe, ob ich überhaupt einen Krimi in den Händen halte. Aber das zog sich auch Konsequent durch das ganze Buch.

    Es waren weniger Ermittlungen, sowie ich es kenne, sondern mehr Vermutungen und Gerüchte. Miss Marple hat sich immer wieder in die Geschichte mit wichtigen Hinweisen eingebracht, aber dadurch das sie um ihr Wissen so ein großes Geheimnis gemacht hat und immer nur die Hälfe angedeutet hat, fand ich das irgendwie nicht so toll.

    Das Buch hat ja in einem fiktiven Dorf gespielt und da gab es viel Klatsch und Tratsch. Es hat mich an regionale Krimis (nennt man die so?) erinnert und da muss ich wohl sagen, dass diese mir nicht wirklich gefallen. Mir persönlichen gefallen die Krimis, die in eine amerikanische Richtung gehen, mit markanten Ermittlern als alten Klatschweibern.

     

    Es kamen so viele Personen vor, dass ich diese bis zum Ende nicht auseinander halten konnte und es wurden neben dem Mord auch noch andere Dinge aufgedeckt, die ich nicht wirklich zuordnen kann. Für mich blieben ein paar Namen einfach nur Namen, ohne wirklich eine Person dahinter zu sehen.

     

    Und das Ende bestand darin, dass Miss Marple ihre ganzen Überlegungen doch mal mitgeteilt hat und das war es eigentlich. Täter überfordert, fertig. Und dann war der Täter nicht einmal eine große Überraschung. Mir hat an dem Buch irgendwie das Quäntchen Finesse gefehlt. Es hat mich nicht mitgerissen.

     

    Fazit: Leider hat mich dieser Band nicht überzeugt, was am Setting, den vielen undurchsichtigen Personen und den vielen Klatsch und Tratsch lag. Zwei Sterne von mir. 

  13. Cover des Buches Die Hyäne (ISBN: 9783426513750)
    Andreas Franz

    Die Hyäne

     (105)
    Aktuelle Rezension von: sunny_sun

    Greift die Themen Missbrauch und Mobbing auf. 

    Klappentext weckt teilweise falsche Punkte, z.B. tauchen die Eingeweide der Opfer erst in der Mitte des Buches auf. 

    Ich habe das Buch bereits vor 5 Jahren angefangen aber damals nach der Hälfte wieder aus der Hand gelegt, dieses Mal konnte ich es fast gar nicht mehr weglegen. 

    Zunächst sehr viele zusammengewürfelte Themen, die gegen Ende ein miteinander verwobenes Konstrukt ergeben. 

    Der Roman wird aus der Außenperspektive erzählt. Der Spannungsbogen wird bis zum Schluss gehalten, so dass man erst kurz vor Romanende weiß, wer nun wen ermordet hat.

  14. Cover des Buches Die Tote in der Bibliothek (ISBN: 9783455650051)
    Agatha Christie

    Die Tote in der Bibliothek

     (263)
    Aktuelle Rezension von: Elenchen_h

    Agatha Christie stellt ihrem Krimi "Die Tote in der Bibliothek" ein kleines Vorwort voran. Darin teilt sie mit den Leser*innen, dass ihr Kriminalromane, in denen eine Tote in der Bibliothek gefunden wird, immer zu klischeebehaftet und albern vorkamen. Dann keimte aber eine Idee in ihr auf - und diese setzte sie in gekonnter Christie-Manier in diesem wunderbar ausgetüftelten Roman um.


    Um 7 Uhr morgens wird in der Bibliothek der Bantrys eine Leiche gefunden: eine junge Frau im pailettenbesetzten Abendkleid. Weder Mr., noch Mrs Bantry wissen, wer die Frau ist oder was sie in ihrer Bibliothek zu suchen hat. Die örtliche Polizei beginnt mit ihren Ermittlungen - doch Mrs. Bantry begnügt sich nicht damit und schaltet ihre Freundin Jane Marple ein. Die beiden Frauen quartieren sich kurzerhand in das Majestic Hotel in Danemouth ein, wo Miss Marple den Ursprung des Verbrechens vermutet...


    Agatha Christie konnte mich mit diesem Kriminalroman wieder sehr begeistern. Ich habe bisher nur ihre Krimis mit Poirot gelesen und Miss Marple vorher nur in den alten (und sehr guten) schwarz-weiß Filmen erlebt - und jetzt endlich auch in Buchform! Jane Marple ist skurril, lustig und besitzt eine wirklich außergewöhnliche Gabe dazu, Situationen zu erfassen und zu analysieren. Ihr entgeht nicht das kleinste Detail - was das Buch für die Lesenden umso spannender macht. Man ist die ganze Zeit dazu eingeladen, mit zu rätseln und selbst als Spürnase tätig zu werden. So etwas liebe ich!


    Ich kann "Die Tote in der Bibliothek" sehr empfehlen. Das Hotel ist ein toller Schauplatz für den Kriminalroman und die Figuren von Agatha Christie sind gewohnt gut gezeichnet (und sehr zahlreich). Wer auf klug konstruierte Fälle steht, kommt hier voll auf ihre*seine Kosten 🕵🏼‍♀️

  15. Cover des Buches Mein wunderbarer Küstenchor (ISBN: 9783499274442)
    Janne Mommsen

    Mein wunderbarer Küstenchor

     (53)
    Aktuelle Rezension von: Engelchen07

    Der Roman "Mein wunderbarerer Küstenchor" von Janne Mommsen entführt uns dieses mal nicht, wie vom Autor gewohnt auf eine Insel, sondern an die Küste Mecklenburgs, nach Klütz. 

    Die Saison in Klütz ist vorbei, das Hotel in dem Britta arbeitet schließt seine Türen über die Wintermonate, da dort keine Touristen erwartet werden. Jetzt freut sich Britta auf die Chorproben mit ihrem mitgegründeten gemischten Chor. Sie wollen unbedingt an einem Wettbewerb im finnischen Städtchen Tampere angemeldet und sind schon fleißig am Proben, Planen und einheitliche Kleidung gestalten. 

    Doch dann kommt die Hiobsbotschaft schlechthin. Der Chorleiter muß berufsbedingt in den Süden ziehen und kann den Chor nicht mehr weiterleiten. Dann springen auch noch 2 Männerstimmen ab und aus dem gemischen Chor wird schnell ein reiner Frauenchor, doch das will Britta so nicht einsehen. 

    Sie bemüht sich sehr um einen neuen Chorleiter, schließlich ist der Chor viel mehr als nur eine Singstunde für Britta. Für Britta ist der Chor schon fast wie eine Famiile. Kurzerhand beschließt Britta den Chor selber zu leiten und versucht noch 2 früher Männerstimmen wieder mit ins Boot zu holen um den Chor in Finnland gut dastehen zu lassen.

    Ein amüsanter, witziger, unterhaltsamer und schöner Roman aus dem Hause Mommsen. Mir hat er wieder gut gefallen. Ich habe mich in der Chorgemeinschaft sehr wohl gefühlt und man konnte die gute Stimmung beim Singen tatsächlich aus den Seiten herauslesen.



  16. Cover des Buches Das fehlende Glied in der Kette (ISBN: 9783455650525)
    Agatha Christie

    Das fehlende Glied in der Kette

     (190)
    Aktuelle Rezension von: -Anett-

    Wer hat die wohlhabende Mrs Emily Inglethorp auf ihrem Landgut Styles Court vergiftet? Ihr Ehemann Alfred, der es scheinbar auf das Erbe abgesehen hat? Doch auch ihre Stiefsöhne oder die launische Haushälterin könnten die Mörder sein. In seinem ersten Fall nimmt Hercule Poirot alle Bewohner von Styles gründlich unter die Lupe, bis er das fehlende Glied in der Kette gefunden hat.


    Schon dieses Debüt von Agatha Christie hat es total in sich! Es war für mich sofort ein Highlight ihrer Schreibkunst. Die Autorin hat geschickt mehrere Personen verwoben, hat den Leser auf eine falsche Fährte geführt und mit geschickten Wendungen der Detektivgeschichte den richtigen Pfiff gegeben. Ein großartiges Buch, mit einem Ermittler, der einfach nur genial ist.

    Nein, ich habe nicht vor Hercule Poirot den Mörder entlarvt, ich war wirklich total auf dem Holzweg. Das macht für mich die Bücher der Autorin aus. Die Geschichte ist auf einem hohen Niveau geschrieben, hat tolle Charaktere und hat eine überraschende Auflösung.

  17. Cover des Buches Nachtprinzessin (ISBN: 9783453435247)
    Sabine Thiesler

    Nachtprinzessin

     (214)
    Aktuelle Rezension von: Laudia89

    Ein Seriennmörder treibt in Berlin sein Unwesen und kann es auch nicht im Urlaub lassen. Die spannende Suche nach ihm beginnt. Bis er an sein falsches Opfer kommt.

    Ich liebe das Cover Es ist einmal etwas anderes und hat mich sofort in den Bann gezogen.

    Der Schreibstil ist flüssig und spannend geschrieben, aber ich muss sagen für eine Thriller hätte ich mir mehr Spannung erwartet. Esist gut geschrieben, aber mir hat die richtige Jagd gefehlt. 

    An sich die Geschichte ist gut erzählt und auch das es aus mehreren Sichten geschrieben wird, hat es nicht langweilig gemacht. 

    Wer einen guten, aber keinen intensiven Thriller möchte ist mit diesem Buch gut geholfen.

  18. Cover des Buches Alibi (ISBN: 9783455650044)
    Agatha Christie

    Alibi

     (171)
    Aktuelle Rezension von: HMo

    Es ist ein Fall des Detektivs Hercule Poirot. Er will eigentlich nur seinen Ruhestand in Englands Countryside verbringen. Er wird jedoch zu einer Mordermittlung herangezogen und geht noch einmal seiner Passion nach. Mrs Ferrars wird bezichtigt ihren ersten Ehemann ermordet zu haben, dies kann ihr jedoch niemand nachweisen. Als sie kurz darauf selbst tot aufgefunden wird, geht jeder davon aus das es Selbstmord war. Ihr Liebhaber, Roger Ackroyd, glaubt Beweise für ihren Tod gefunden zu haben. Bevor er seine Hinweise teilen kann, wird auch er tot aufgefunden.

    Das Buch ist, wie die anderen Geschichten von Agatha Christie, eine Whodunnit-Story, das heißt, es dreht sich alles darum wer denn am Ende nun der Mörder/die Mörderin ist. Ich finde ihre Krimis immer super spannend und bei den Plottwists und Aufklärungen denke ich mir immer nur wtf?.

    Speziell hier, bei Alibi, habe ich das Ende wirklich nicht kommen sehen und war einfach nur beeindruckt von Agatha Christies Ideen und Schreibtalent. 🕵🏻‍♀️

  19. Cover des Buches Mein Herz wird dich finden (ISBN: 9783733501990)
    Jessi Kirby

    Mein Herz wird dich finden

     (499)
    Aktuelle Rezension von: AmirasBibliothek

    Eine Freundin hat mir das Buch mit den Worten ausgeliehen, dass es doch sehr kitschig und vorhersehbar sei. Ich denke, dass das schon mal ein Pluspunkt war, weil ich so mit geringeren Erwartungen an das Buch rangegangen bin. Tatsächlich habe ich als eine der wenigen Kritikpunkte zu bemängeln, dass es kitschig und ein Sammelsurium an Klischees ist. Aber bitte: Wer kann es sich bei dem Klappentext, Cover und Titel nicht schon denken? Indem ich das Buch trotzdem gelesen habe, bin ich gewissermaßen einen Pakt eingegangen: ich würde das Offensichtliche nicht kritisieren und mich im Gegenzug von der Unwahrscheinlichkeit der Geschichte davontragen lassen. Denn es ist eine sehr schöne Liebesgeschichte. Würden wir immer den Anspruch haben, dass sie alltagstauglich, bzw. wahrscheinlich wären, müssten wir auf die tollsten Romane verzichten und das wäre jammerschade. 

    Wobei ich schon sagen muss, dass ich immer noch, trotz der zahlreichen auch fachlichen Zitate über die verborgenen Kräfte des Herzens, skeptisch bin, ob ein Herz einen wirklich wiedererkennen kann. Natürlich kann man es auch auf der metaphorischen Ebene belassen, aber an einigen Stellen wird angedeutet, dass wirklich mehr dahinter steckt. Die vielen Zitate, ob aus Literatur, Wissenschaft oder Organspende, die zu Anfang jedes Kapitels kamen, fand ich sehr inspirierend. Auch die Sprache allgemein war für ein Jugendbuch schon poetisch, würde ich sagen. Zwar nicht durchgehend, aber der Schreibstil hatte diese Ausdrucksstärke, die ich so gerne mag. Nur an manchen Stellen, das muss ich zugeben, wirkte der Stil etwas unbeholfen. 


    Dann gibt es noch diesen einen Punkt im Plot, an dem eine große Wendung eintritt: Auf einmal tritt etwas ein, was vorher wie eine große Wolke über allem schwebte und der Leser fragt sich: Hätte ich genauso gehandelt? Ich weiß es nicht, aber ich kann sehr gut nachvollziehen, warum hier alle so handeln, wie sie es tun.

    Das Ende war leider nicht das Beste an der Geschichte. Es gibt nicht direkt etwas auszusetzen, jedenfalls nicht, ohne zu Spoilern. Ich kann mir vorstellen, dass es vielen sogar gefällt. Letztendlich gilt es nur, vorab auch das Unwahrscheinliche als möglich zu erfassen, denn das ist es ja auch. Wenn man das so sieht, dann kann man sich auch zweimal in dasselbe Herz verlieben und als Leser den Roman genießen. Was ich übrigens auch noch loben möchte, ist das Setting: Dieses kleine Küstenstädtchen und die Bucht werden herzallerliebst beschrieben und was am Ende am meisten nachwirkt, ist die Message: Höre auf dein Herz, hab keine Angst vor dem Leben und steh wieder auf, wenn du fällst. Es gibt die große Liebe im Leben und das nicht nur einmal, wenn du so willst. 

  20. Cover des Buches 16 Uhr 50 ab Paddington (ISBN: 9783455650068)
    Agatha Christie

    16 Uhr 50 ab Paddington

     (282)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Brigitte
    „>>Das ist das Schlimme am modernen Leben<<, sagte er verärgert. >>Von der Wiege bis zur Bahre – Formulare, Formulare. Das hat man nun von einem Verwaltungsstaat.“ (S. 182)

    8. Teil der Miss Marple-Riehe, unabhängig zu lesen

    Handlung

    Zwei Züge fahren aneinander vorbei, nur Sekunden vergehen. In dem einen geschieht ein Mord, in dem anderen beobachtet eine Frau diesen Mord. Zufälligerweise hat diese Frau, Mrs McGillycuddy, eine gute Freundin namens Jane Marple, die ihrer Geschichte Glauben schenkt. Wer ist der Mörder? Und vor allem: Wo ist die Leiche? Nachdem der Zug angehalten hat, durchsucht die Polizei diesen erfolglos.

    Protagonisten

    Miss Marple spielt in diesem Roman keine große, aber eine entscheidende Rolle. Aufgrund ihrer Gebrechlichkeit hat sie sich eine junge Partnerin zur Seite gestellt, Lucy Eyelesbarrow, die vor Ort ermittelt und ihre Ergebnisse an Miss Marple übermittelt. Lucy ist sympathisch, aufrichtig und intelligent.

    Mrs McGillycuddy hat schon allein für ihren niedlichen Namen einen Platz im Leserherz verdient. Eigentlich wäre >Gillycuddy< auch ein schöner Haustiername, oder? -Für in flauschiges Kätzchen, einen kleinen Terrier oder ein zutrauliches Kaninchen? :D

    Aufgrund der Perspektivwechsel lernt der Leser noch viele weitere Personen kennen -von denen einer der Mörder ist.

    Meinung

    Bis zur Auflösung des Falls hatte ich keine Ahnung, wer der Mörder ist. Christie hat es meisterhaft geschafft, mich durch Perspektivwechsel und Finten abzulenken. Diese Art, den Leser zu unterhalten, vermisse ich in heutigen Thrillern und Krimis.

    Autorin

    Agatha Christie, die Queen of Crime (1890-1976), wurde mit ihrer Miss-Marple-Reihe weltberühmt. 1930 erschien der erste Band der Reihe: Mord im Pfarrhaus. In den Jahren danach erschienen 12 weitere spannende Fälle. Die Bände können alle unabhängig voneinander gelesen werden.

    Fischer-Klassik-Ausgabe

    Ich mag diese Ausgaben -optisch, haptisch und inhaltlich. Das Werk ist gut aufgearbeitet, im Anhang findet sich ein Kommentar, ein Lebenslauf von Agatha Christie und der Werkbeitrag über Christies schriftstellerisches Erbe aus dem Kindler. Ich bin besonders froh über den Kommentar mit den Filmadaptionen -sehr hilfreich. Nicht in jeder Ausgabe bei Fischer Klassik gibt es einen solchen Zusatzkommentar.

    Filmadaptionen

    Wenn es nicht das Buch sein soll, lässt sich ein spannender und unterhaltsamer Abend auch mit einer filmischen Umsetzung ganz gemütlich auf der Couch verbringen. Popcorn gefällig? Aber nicht verschlucken! In der Fischer-Klassik-Ausgabe werden zwei Filme vorgeschlagen. „Murder, she said“ von 1962 mit Margaret Rutherford als Miss Marple, welcher, laut Anmerkungen der Ausgabe, von Agatha Christie nicht gemocht wurde, da Margaret Rutherford so gar nicht ihrer Vorstellung der gebrechlichen Miss Marple entsprach.

    Der zweite Filmtipp, der sich näher ans Buch hält, ist von 1988 und Teil einer BBC Produktion mit 12 Filmen. Joan Hickson spielt Miss Marple. Nicht zu verwechseln mit der britischen ITV-Produktion, denn bei meiner Recherche bin ich auch noch auf einen dritten Film von 2004 gestoßen. „16:50 Uhr ab Paddington“ ist die vierte Folge einer Serien namens „Agatha Christie’s Marple“. Die Serie hat sehr gute Bewertungen und scheint sich ganz gut an der Grundstory zu orientieren. Miss Marple wird hier von Geraldine MyEwan verkörpert, jedenfalls in den ersten drei Staffeln, für die letzten drei übernimmt Julia McKenzie.

    So viele Verfilmungen…Die Qual der Wahl…und dann hat der Streamingdienstanbieter meines Vertrauens nicht einen einzigen im Programm…So ein Mist aber auch

     

    Fazit

    16 UHR 50 AB PADDINGTON von Agatha Christie ist ein unvorhersehbarer Cosy-Krimi der alten Schule -spannend, amüsant, unterhaltsam. Ein vorbeifahrender Zug, ein Mord, eine Familie – Wer ist der Mörder? Spannung bei jedem (Atem-)Zug garantiert!

     

    16 UHR 50 AB PADDINGTON| Agatha Christie| 1957| Fischer Taschenbuch Verlag| Fischer Klassik| 2013| 272 Seiten| 7,99€

  21. Cover des Buches Mord im Spiegel (ISBN: 9783455650587)
    Agatha Christie

    Mord im Spiegel

     (118)
    Aktuelle Rezension von: Walli_Gabs

    Miss Marple ermittelt – allerdings die meiste Zeit aus ihrem eigenen Wohnzimmer heraus. Die alte Dame hat durch eine schwere Bronchitis einiges von ihrer Rüstigkeit eingebüßt. Ihr besorgter Neffe hat sogar eine Pflegekraft bei ihr einquartiert, die ihr mächtig auf die Nerven geht. Über die Geschehnisse in ihrem Wohnort St. Mary Mead ist sie aber nach wie vor gut informiert, denn unter anderem ihre Freundin Mrs. Bantry versorgt sie mit den neuesten Entwicklungen. Deren altes Haus, Gossington Hall (in dem viele Jahre zuvor „Die Tote in der Bibliothek“ ermordet vor dem Kamin lag, nachzulesen im gleichnamigen Krimi), wurde an eine berühmte amerikanische Filmschauspielerin namens Marina Gregg verkauft – ein Umstand, dem Mrs. Bantry die Einladung zur Einweihungsfeier verdankt. Die Party findet jedoch ein jähes Ende, als einer der Gäste stirbt. Das Opfer, Mrs. Badcock, hat einen vergifteten Cocktail getrunken. Doch wer könnte ein Interesse daran gehabt haben, die Sekretärin eines Wohltätigkeitsvereins zu ermorden – und das vor aller Augen?

    „Mord im Spiegel“ ist der achte von insgesamt zwölf Miss-Marple-Krimis. Er wurde 1962 veröffentlicht, 32 Jahre, nachdem der erste Fall der Hobbydetektivin erschien – kein Wunder, dass sie inzwischen in die Jahre gekommen ist! Dass Mrs. Marple ihre Informationen nur aus zweiter Hand erhält, stört weniger, als ich zu Beginn befürchtete. Ihr Hadern mit Alter und Gebrechlichkeit ist nachvollziehbar geschildert und gibt der Geschichte noch eine neue Facette. Weniger gelungen fand ich, dass die Auflösung am Ende relativ rasch abgehandelt wurde und nicht alle offenen Fragen beantwortete – das ist normalerweise nicht Agatha Christies Stil. Die ein oder andere Verwicklung wäre vielleicht auch nicht nötig gewesen. Einige von Christies anderen Cosy Crimes sind noch raffinierter konzipiert, doch ich habe auch diesen Krimi fast in einem Rutsch verschlungen und gespannt mitgerätselt. Solide Unterhaltung von der Queen of Crime!

  22. Cover des Buches Und dann gab's keines mehr (ISBN: 9783596511143)
    Agatha Christie

    Und dann gab's keines mehr

     (280)
    Aktuelle Rezension von: HMo

    10 Personen werden von einem mysteriösen Gastgeber in seine Villa auf der Insel eingeladen. Durch einen tosenden Sturm sitzen sie das ganze Wochenende auf der Insel fest. Als Hilfe vom Festland kommt ist alles was die Rettungskräfte vorfinden ein verwaistes Haus mit 10 Leichen. Alles was noch übrig bleibt, ist ein Rätsel, das es zu lösen gilt.

    Abgesehen von einem rassistischen Kinderreim (das Buch ist 1939 erschienen), der aber in vielen Ausgaben mit neutralen Begriffen abgeändert wurde, ist diese Geschichte einfach nur spannend, raffiniert, ein wenig unheimlich und sorgt auf jeden Fall für Gänsehaut-Feeling. 🗺

    Ich würde sagen es ist eines der besten, wenn nicht sogar das Beste Werk von Agatha Christie. Ich fand es einfach so interessant zu verfolgen, weil es eben keinen spezifischen Detektiv gab. Da es auch auf einer Insel spielt gibt es keinen Ausweg, niemand ist sicher und der Mörder/die Mörderin muss unter den Inselbesuchern sein. Ich will hier auch gar nichts spoilern deswegen hör ich jetzt auf bevor ich zu viel verrate. 🤫

    Wenn man Agatha Christie lesen will, ist diese Geschichte ein Must-Read!

  23. Cover des Buches Sonnensegeln (ISBN: 9783426517390)
    Marie Matisek

    Sonnensegeln

     (50)
    Aktuelle Rezension von: misery3103

    Marita ist Krankenschwester und genervt von ihrem Job. Es gibt zu viele Vorschriften und zu wenig Zeit für die Patienten. Als sie die private Anzeige für einen Job als Pflegekraft in Südfrankreich liest, bewirbt sie sich spontan auf die Stelle – und ist überrascht, dass sie den Job wirklich bekommt. Sie soll sich um George Lafleur kümmern, der nach einem Schlaganfall beeinträchtigt ist. Und so sehr sich Marita auch über die Stelle und ihr neues Leben freut – das Heimweh nach Husum und der Nordsee bleibt. Kann sie im Süden glücklich werden?

    Was für eine schöne Geschichte. Von der ersten Seite wünscht man sich ein Duftbuch, denn sowohl die Düfte der schönen Nordsee als auch die der Umgebung der Domaine, dem Wohnsitz der Familie Lefleur in Frankreich, werden so gut beschrieben, dass man sich sofort wohlfühlt. Aber auch Maritas Ausflüge in die Umgebung und ihre neuen Freundschaften haben mir sehr gefallen.

    Ein bisschen genervt hat mich, dass gefühlt jeder Mann, der Maritas Weg kreuzt, ihr verfällt – bzw. sie ihm. Aber das schmälerte mein Lesevergnügen nicht total, denn am Ende hat sie sich für den Richtigen entschieden.

    Ich mochte dieses Buch und ich mochte die Schreibweise. Es war eine schöne Reise nach Frankreich, die gerade nach dem vergangenen Jahr sehr gut getan hat. Gerne mehr davon!

  24. Cover des Buches Das Gutshaus in der Toskana (ISBN: 9783746634760)
    Karin Seemayer

    Das Gutshaus in der Toskana

     (45)
    Aktuelle Rezension von: Miss_Bla

    Die Autorin nimmt uns wieder mit in die Geschichte von Antonella und Marco. Obwohl mir das Ende des ersten Bandes gut gefallen hat, bin ich froh, dass die Geschichte mit dem zweiten Band noch viele Wendungen macht - Marco als einfacher Bauer, das konnte ich mir nicht so recht vorstellen. Im zweiten Band lernen wir seine Familie und deren Hintergründe kennen. Schade finde ich, dass Antonella, meiner Meinung nach, eine Zeit lang stark in den Hintergrund tritt. Ich hätte mir für sie noch etwas mehr Handlung gewünscht. Nichtsdestotrotz war es ein großes Lesevergnügen, das ich mir in den Bergen der Toskana und am wunderschönen Gardasee gönnen durfte.

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