Bücher mit dem Tag "schlaganfall"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "schlaganfall" gekennzeichnet haben.

193 Bücher

  1. Cover des Buches Wenn Donner und Licht sich berühren (ISBN: 9783736308305)
    Brittainy C. Cherry

    Wenn Donner und Licht sich berühren

     (827)
    Aktuelle Rezension von: celinemarie

    Wenn ich dieses Buch in einem Wort beschreiben müsst, dann wäre es Schmerz. Jasmine lebt unter ständigem Druck ihrer Mutter, eine erfolgreiche Popsängerin zu werden, wobei ihr Herz sich nach Soul sehnt. Elliot ist ein schüchterner Junge, dem die Schulzeit nicht leicht gemacht wurde. Sein Stottern hat ihn sympathisch gemacht und in der Musik hatte er sein Rückzugsort gefunden - bis ihm ein schweres Schicksal trifft. Jahre hatten die Beiden keinen Kontakt, doch finden sie wieder zueinander.

    Für mich stand die Auseinandersetzung mit den eigenen Problemen der Protagonisten im Vordergrund und es hat mir so auch gut gefallen. Besonders den Bezug zur Musik, die sowohl für Jasmine als auch für Elliot ein großer Halt ist, fand ich berührend sowie eine andere Symbolik.

    Die intimen Szenen konnte ich ehrlicherweise nicht nachempfinden, da mir Elliot in diesen Szenen ganz anders vorkam. Allerdings hat das natürlich auch etwas Positives, da er das Leben wieder für sich gefunden hat.

    Die Nebencharaktere haben mir sehr gut gefallen und auch das Setting in New Orleans hab ich mir wundervoll vorgestellt.

    Brittainy C. Cherry hat es wieder geschafft, mich emotional zu packen und tolle Charaktere zu schaffen. 100% konnte es mich nicht überzeugen, aber empfehlen kann ich es

  2. Cover des Buches Solange am Himmel Sterne stehen (ISBN: 9783442381210)
    Kristin Harmel

    Solange am Himmel Sterne stehen

     (789)
    Aktuelle Rezension von: graphida

    Solange am Himmel Sterne stehen von Kristin Harmel


    Aufgrund des Titels hätte ich mir dieses Buch sicher nicht gekauft, aber nachdem mich die Autorin bereits positiv überrascht hat, wollte ich es gern lesen. Der Roman greift auch frühere Themen wieder auf. Ein scheinbar in ruhigen Bahnen verlaufendes Leben und die plötzliche Wende durch eine verschwiegene Vergangenheit.


    Im Roman begleiten wir Hope, die Massachusetts eine Bäckerei führt; ein Familienunternehmen mit traditionellen Backwaren, die an sich gut ankommen, aber wirtschaftlich kann sie kaum gegen Bäckereiketten ankommen und so steht das Geschäft eines Tages kurz vor dem Aus. Damit nicht genug kämpft Hope mit dem Ex-Ehemann um Erziehungsfragen, erlebt die täglichen Auseinandersetzungen mit ihrer pubertierenden Tochter und kümmert sich noch um die Großmutter, Rose, mit einer beginnenden Demenz.


    In einem 'lichten' Moment vertraut die ihr eine Liste mit Namen an, französische Namen, die ihr etwas bedeuten, aber was, verrät sie nicht. Hope hat diese Namen niemals gehört und kann sich keinen Reim darauf machen, aber sie beginnt nachzuforschen und deckt ein Familiengeheimnis auf. Ohne zu viel zu verraten stellt sich heraus dass die Großmutter eine aus Paris geflohene Jüdin ist, die ihre Familie und auch ihre grosse Liebe in Auschwitz verloren hat.

    Hope gibt die Hoffnung nach anfänglicher Skepsis dennoch nicht auf und die Geschichte nimmt eine überraschende Wendung...


    Der Roman war gut zu lesen, nach stellenweise etwas langatmigen Passagen nimmt das Schicksal die LeserIn mit und am liebsten möchte man Hope bei der Suche unterstützen und Rose Mut machen und bitten nicht aufzugeben, noch nicht.


    Lesenswerte und bewegende Geschichte; Cover und Titel zu seicht.

  3. Cover des Buches What if we Stay (ISBN: 9783736314634)
    Sarah Sprinz

    What if we Stay

     (385)
    Aktuelle Rezension von: denisexreads

    Amber und Emmet sind mir beide schon von Band 1 bekannt, denn Emmet ist Lauries Mitbewohner und Amber wiederum ist die beste Freundin von Laurie. Der Inhalt wird von einem wunderschönen Cover geziert, die Farben mag ich besonders gerne und ich finde es ist ein echter Hingucker. Hinter dem Cover findet man eine leichte Liebesgeschichte, welche ohne unnötigem Drama auskommt.

    Amber studiert eigentlich in Toronto, verpatzt aber eine ihrer Prüfungen mehrfach und ist somit gezwungen ihren Platz zu räumen und zurück in ihre Heimat Vancouver zu ziehen. Durch die Zwänge ihrer Eltern muss sie dort weiter Architektur studieren und als wäre das schon nicht genug fühlt sie sich auch noch komplett allein, da sie dort so gut wie niemanden kennt. In ihrem Jahrgang ist der Vorzeigestudent Emmett, intelligent, zuvorkommend und motiviert sind nur wenige seiner vielen Eigenschaften. Doch die herausragenden Noten und das gepflegte Äußere dienen dazu seine Herkunft zu vertuschen...

    Amber ist bzw. war für mich eine etwas schwierige Protagonistin. Sie lebt im Moment, Beziehungen kommen für sie nicht infrage und sie beschreibt sich selbst als gefühllos und genau so kommt sie auch anfangs rüber. Mit der Zeit wurde ich aber warm mit ihr, weil auch sie einen driftigen Grund keine Gefühle zuzulassen, und dieser heißt Cedric. Emmett hingegen war mir total sympathisch, ein Good Guy vom Feinsten, ein wirklich toller Charakter. Beide also haben ihr Päckchen zu tragen und es ist schön zu sehen, wie sich die beiden näher kommen und auftauen. Es könnte nicht besser laufen, bis ein gemeinsames Projekt das Gute und auch die Verbundenheit auslöscht. Werden sie sich wieder näher kommen, oder war alles zwischen ihnen sowieso zum scheitern verurteilt?

    Die Geschichte der zwei entwickelt sich mit Höhen und Tiefen und man selbst leidet und freut sich mit. Für mich eine gelungene Geschichte! ❤️

  4. Cover des Buches Verblendung (ISBN: 9783453438200)
    Stieg Larsson

    Verblendung

     (6.211)
    Aktuelle Rezension von: supersusi

    Anfangs fand ich das Buch sehr langatmig, wenngleich es sich auch gut lesen lies. Die eigentliche Story, der Auftrag, den der Journalist Blomquist von einem reichen Industriellen erhält, erfahren wir nämlich erst nach 100 Seiten. Offiziell soll er eine Familienchronik schreiben. Inoffiziell soll er nach der als 16- jährige verschwundenen Harriet suchen, die der Auftraggeber wie ein eigenes Kind geliebt hat. Damals in den 60zigern hat die Polizei jeden Stein umgedreht ohne Erfolg. Wie soll Blomquist da fast 40 Jahre später neue Spuren finden ? Was er aber entdeckt ist so schrecklich, dass einem der Atem stockt. Je mehr er erfährt, desto grausiger werden seine Erkenntnisse.

    Ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen, nachdem ich erstmal in der Geschichte drin war. Habe eine ganze Nacht gelesen statt zu schlafen, so hat es mich gefesselt. Und auch jetzt, wo das Buch zuende ist, möchte man die Charaktere nicht missen, auch wenn die Geschichte in sich abgeschlossen ist. Also werde ich mir gleich das nächste Buch der Trilogie vornehmen. Schade, dass der Autor verstorben ist und nicht die weiteren geplanten 7 Bände schreiben konnte. 

    Klare Leseempfehlung und als Tipp, falls man sich am Anfang auch fragen sollte, wann es denn nun endlich losgeht : Durchhalten, es lohnt sich.

  5. Cover des Buches Sturmherz (ISBN: 9783548288390)
    Corina Bomann

    Sturmherz

     (204)
    Aktuelle Rezension von: julestodo

    Warmherzig erzählte Geschichte um die Folgen der Sturmflut 1962 in Hamburg für die Menschen, die das hautnah erleben mussten.

    Sehr schön geschriebenes Buch, sehr zu empfehlen!

  6. Cover des Buches Sterntaler (ISBN: 9783442381289)
    Kristina Ohlsson

    Sterntaler

     (145)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Taschenbuch: 544 Seiten

    Verlag: Blanvalet (21. Juli 2014)

    ISBN-13: 978-3442381289

    Originaltitel: Änglavakter

    Übersetzung: Susanne Dahmann

    Preis: 9,99 €

    auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich


    Sehr spannend und verzwickt


    Inhalt:

    Ein Spaziergänger findet eine vergrabene Leiche - Kopf und Hände fehlen. Doch schnell wird klar, dass es sich um die vor zwei Jahren spurlos verschwundene Studentin Rebekka Trolle handelt. Die Ermittlungen waren damals im Sand verlaufen.


    Bald darauf wird eine zweite Leiche gefunden, die schon viel länger vergraben war. Nach und nach verdichten sich die Hinweise und führen in Richtung einer ehemals beliebten Kinderbuchautorin, die wegen Mordes an ihrem Lebensgefährten verurteilt war und seither kein Wort mehr gesprochen hat. 


    Meine Meinung:

    Kristina Ohlsson schreibt sehr locker und versteht es, ihre Geschichten spannend zu erzählen. Auch der 4. Band der Fredrika-Bergman-Reihe bildet hier keine Ausnahme - im Gegenteil. Für mich ist er der beste Band der Reihe. Die Story ist sehr komplex und undurchsichtig. Es wimmelt nur so vor Verdächtigen. Die Autorin führt die Leserschaft immer wieder sehr geschickt auf eine falsche Fährte. 


    Auch die Angehörigen der Polizei sind auf die eine oder andere Art in den Fall bzw. die Fälle involviert. Das gibt dem Ganzen einen persönlichen Touch, und als Leser*in fiebert man unweigerlich mit, ob sich am Ende alles zum Guten wenden wird. 


    Das Buch lässt sich übrigens auch gut ohne Vorkenntnisse lesen. Der Fall ist in sich abgeschlossen, und die nötigen Informationen zu den beruflichen und privaten Entwicklungen der aus den Vorgängerbänden bekannten Personen erhält man hier im Schnelldurchlauf.


    Die Fredrika-Bergman-Reihe:

    1. Aschenputtel

    2. Tausendschön

    3. Sterntaler

    4. Himmelschlüssel

    5. Papierjunge

    6. Sündengräber


    ★★★★★

  7. Cover des Buches Der Glasmurmelsammler (ISBN: 9783596521418)
    Cecelia Ahern

    Der Glasmurmelsammler

     (401)
    Aktuelle Rezension von: UlrikeBode

    Wunderbar und tiefgründig


    Das Cover ist sehr schön gestaltet und zeigt den Hauptprotagonisten Fergus als kleinen Jungen und es wird schnell klar, dass es sich um ein Familiengeheimnis handelt. Die Protagonisten sind sehr bildhaft und in ihren Charakteren toll beschrieben. In ihrem wundeberbaren und humorvollen Schreibstil hat die Autorin hier wieder eine sehr berührende Geschichte geschrieben. Themen sind Aufarbeitung, Neubeginn und die Suche nach einer bedeutenden Vergangenheit. Mehr will ich hier gar nicht verraten und kann nur eine klare Leseempfehlung geben, denn wie all ihre Romane war auch dieser wieder ein tiefgründiges und wunderbares Leseerlebnis. Wer sie jemalsl gelesen hat, kann nicht mehr aufhören.

  8. Cover des Buches Verdammnis (ISBN: 9783453438217)
    Stieg Larsson

    Verdammnis

     (2.557)
    Aktuelle Rezension von: supersusi

    Die Zeitschrift "Millennium" arbeitet mit einem jungen Journalisten und seiner Freundin zusammen. Sie schreibt eine Doktorarbeit über die Hintermänner von Mädchenhandel und er will ein Buch darüber veröffentlichen, in dem auch einige hochstehende Männer entblöst und an den Pranger gestellt werden. Aber wie weit die Kreise wirklich gehen, ahnt keiner. Und dann gibt es Verwicklungen, in denen Mikael Blomkvists frühere Freundin Lisbeth Salander eine Rolle zu spielen scheint. Und obwohl alles dagegen spricht, glaubt Mikael an ihre Unschuld. Aber kann er ihr helfen, wenn die ganze Polizei auf der Jagd nach ihr ist? Sie spricht nicht mit ihm und als sie endlich Kontakt aufnimmt, schreibt sie nur ein einziges Wort : Zala.

    Nachdem ich bei Band eins anfangs etwas Schwierigkeiten hatte, reinzukommen, war ich jetzt mit der Ausführlichkeit des Autors und den Figuren vertraut und war sofort mittendrin. Ich habe auch dieses Buch regelrecht verschlungen und konnte es nicht weglegen. Die Story ist so spannend und geheimnisvoll und man fiebert sehr mit Lisbeth mit. Auch ihr schrecklicher Betreuer, der sie vergewaltigt hatte, taucht wieder auf. Ich kann diese Reihe nur empfehlen. Was für spannende Thriller ! Schade, dass der Autor gestorben ist, bevor er die restlichen 7 Bände fertig hatte, die er geplant hat. Die Buch endet auch hochspannend. Ich bin froh, dass ich Band 3 hier habe, denn ich will unbedingt wissen, wie es mit den Charakteren weitergeht, die mir sehr ans Herz gewachsen sind. Darum schreibe ich auch jetzt nicht weiter, sondern lese gleich weiter. 

  9. Cover des Buches Der Augensammler (ISBN: 9783945386484)
    Sebastian Fitzek

    Der Augensammler

     (5.329)
    Aktuelle Rezension von: Isa_He

    Vom Buch „der Augensammler“ empfand ich den Klappentext als sehr ansprechend und ich habe mich auf eine spannende Geschichte gefreut.

    Der Schreibstil des Autors gefällt mir sehr gut. Er ist wenig ausschweifend und auf den Punkt gebracht. Erzählt wird die Handlung aus verschiedenen Perspektiven. So erlebt man die Suche nach den verschwundenen Kindern aus der Sicht von Alexander Zorbach und Alina Gregoriev, aber auch aus Sicht der Polizeiermittler. Ebenso erhält man auch Einblicke in die Opferpersepktive des Augensammlers und auch die Sicht vom Augensammler selbst erlebt man auszugsweise in vorm von Briefen. Die Handlung gewann nach und nach an Spannung, aber plätscherte doch eher etwas seicht vor sich hin und auch die beiden Ermittler, die an den Fällen des Augensammlers arbeiteten fand ich eher unsympathisch. Zwar merkte man ihnen die Verzweiflung an, weil sie den Täter nicht finden, aber sie greifen auch zu Mitteln die für mich nicht in Ordnung waren, sodass ich etwas an deren Kompetenz gezweifelt habe. Die Person der blinden Alina ist dem Autor dahingegen sehr gut gelungen. Mir gefielen die Gespräche, die sie mit Alexander über ihre Blindheit und ihren Umgang damit geführt hat sehr gut. Ihre Visionen empfand ich ebenfalls als spannenden Aspekt in der Geschichte. Kann sie wirklich Auszüge aus den Leben der Personen sehen, die sie berührt oder was steckt dahinter?

    Alles in allem gefiel mir der Thriller gut. Er war spannend, es gab einige Überraschungen zu erleben und man hat etwas über die Gestalt des Augensammlers erfahren, wie sein Motiv oder auch wie er auf Alexander Zorbach aufmerksam geworden ist. Es war kein herausragender Thriller, aber ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Daher vergebe ich dem Buch vier Sterne.

  10. Cover des Buches Mord im Pfarrhaus (ISBN: 9783455650075)
    Agatha Christie

    Mord im Pfarrhaus

     (246)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Nachdem ich ja (leider) mit der Hercule Poirot Reihe durch bin, starte ich jetzt mit Miss Marples erstem Fall. Wobei die alte Lady hier ja ziemlich außen vor bleibt und nur so zwischendurch mal als vorwitzige, ja besserwisserische und selbstgefällige Dame auftaucht. In dem Dorf St. Mary Meed wird sie nicht unbedingt als liebenswert angesehen - eher als neugierig und mit jedem Klatsch vertraut, und nicht so recht an "das Gute im Menschen" glaubt.

    Erzählt wird hier aus der Sicht des Pfarrers Clement, in dessen Pfarrhaus die Leiche aufgefunden wurde. Interessant ist, dass das Opfer von vielen nicht gemocht wurde und in den letzten Tagen desöfteren der Ausspruch kam, es wäre besser, er wäre tot. Die gewohnte Vorlage für einen whodunit Krimi und ein guter Nährboden für allerlei Verdächtige.
    Ist es der offensichtliche Liebhaber der Ehefrau des Toten? Die eifersüchtige Tochter? Die zurückgezogene Dame, die frisch ins Dorf gezogen ist? Oder sogar der Pfarrer selbst?
    Ich hab sehr viel mitgerätselt, während ich den Ermittlungen gefolgt bin, und wenn die Handlung scheinbar dahinplätschert und wenig von Aufregung geprägt ist, war ich durchweg gefesselt. Nach und nach tauchen viele kleine Informationen auf, die die Motive unterstützen; sogar ein Geständnis für den Mord wird abgelegt, aber nichts scheint zusammenzupassen, denn alle haben ein Alibi.
    Es ist sehr verstrickt, da die Zeit und die Abläufe der Ereignisse alles in Frage stellen.

    Ich mag den Stil und ich fand die Einblicke in das Dorfleben sehr belebend. Der Pfarrer ist immer und überall dabei und die Menschen gehen aufeinander zu. Laden sich zum Tee ein, wollen ein Schwätzchen halten und den Klatsch weitertragen. Ein typisches Bild wie man es sich vorstellt und ich mag das Eintauchen in diese alte Zeit, grade aus der Sicht von Agatha Christie, die ja dieses gesellschaftliche Treiben selbst erlebt hat.

    Miss Marple selbst hat, wie gesagt, nur wenig Auftritte, aber sie kommt in den überraschendsten Momenten zum Zug und nimmt sich auch mal selbst aufs Korn, weil sie genau weiß, dass sie mir ihrer Neugier und besserwisserischen Art überall aneckt. Über sie kann ich also noch gar nicht so wirklich viel sagen, außer dass sie eine gute Beobachtungsgabe und ein nützliches Kombinationstalent hat.
    Während die Polizei im Dunkeln tappt und wenig auf die Vermutungen der Dorfbewohner gibt, lüftet Pfarrer Clement viele kleine Rätsel, ohne dass ich dem Mörder auf die Spur kommen konnte.

    Die Aufklärung hat mich dann auch überrascht, hat aber keine Fragen offengelassen.

  11. Cover des Buches Die Tote in der Bibliothek (ISBN: 9783455650051)
    Agatha Christie

    Die Tote in der Bibliothek

     (284)
    Aktuelle Rezension von: Annika_85

    Ich liebe die Krimis von Agatha Christie 💕🎀 Und wenn ich mich nicht vertan habe, dann ich bin alle ihre Bücher in dieser Ausgabe durch. Für mich sind diese Ausgaben etwas ganz besonderes, da ich sie als Teenager schon gelesen habe und für mich jeder Bibliotheksbesuch etwas ganz besonderes war ☺️ Bei „Die Tote in der Bibliothek (oder auch unter dem Titel „Das Rätsel um die Tänzerin“ bekannt) war ich letztendlich überrascht, wie sich die Morde aufgeklärt haben. Ich hatte ja keine Ahnung, dass ausgerechnet... 😉 Ich werde hier natürlich nichts verraten. Ich fand jedenfalls grandios, wie Jane Marple den Fall gelöst hat!

  12. Cover des Buches Die Hyäne (ISBN: 9783426513750)
    Andreas Franz

    Die Hyäne

     (109)
    Aktuelle Rezension von: sunny_sun

    Greift die Themen Missbrauch und Mobbing auf. 

    Klappentext weckt teilweise falsche Punkte, z.B. tauchen die Eingeweide der Opfer erst in der Mitte des Buches auf. 

    Ich habe das Buch bereits vor 5 Jahren angefangen aber damals nach der Hälfte wieder aus der Hand gelegt, dieses Mal konnte ich es fast gar nicht mehr weglegen. 

    Zunächst sehr viele zusammengewürfelte Themen, die gegen Ende ein miteinander verwobenes Konstrukt ergeben. 

    Der Roman wird aus der Außenperspektive erzählt. Der Spannungsbogen wird bis zum Schluss gehalten, so dass man erst kurz vor Romanende weiß, wer nun wen ermordet hat.

  13. Cover des Buches Alibi (ISBN: 9783455650044)
    Agatha Christie

    Alibi

     (187)
    Aktuelle Rezension von: Janosh

    Lang ist es her, dass ich Agatha Christies Meisterwerk „The Murder of Roger Ackroyd“ ( dt. Titel: „Alibi“ ) zum ersten Mal gelesen habe. Zu dieser Zeit war ich bereits ein Fan der englischen Kriminalautorin, von der ich auch heute, und unzählige Krimis und Thriller später, noch immer meine, dass sie den Titel „Queen of Crime“ völlig zu Recht trägt, mit ihrer Art zu schreiben sehr vertraut und mir sicher, auch diesmal, nach sorgfältigem Lesen und vermeintlichem Achten auf die vielen kleinen Hinweise, die sie clever in der Handlung versteckt, zu gegebener Zeit die Identität des Täters zu entdecken. Bis kurz vor Schluss hatte ich mir eine wunderbare und, davon war ich überzeugt, wasserdichte Theorie zusammengebastelt – und dann kam die Überraschung! Faustdick!

    Nie hatte ich mit einer solchen Auflösung gerechnet, die mich fast ein wenig ärgerte, betrachtete ich sie doch als etwas hinterhältigen Trick Dame Agathas, mit dem sie den Leser an der Nase herumführte. Wo waren sie, die sonst unfehlbar vorhandenen Hinweise, die den Leser in all ihren übrigen Krimis auf die rechte Spur führten? Die Puzzleteile hatte ich zwar eifrig gesammelt, doch wollten sie nicht ins Gesamtbild passen, ohne das eine, das entscheidende Teilchen, dass nur Agatha Christie persönlich kannte. Und so beschloss ich, „The Murder of Roger Ackroyd“ als Fehlschlag abzutun und schob ihn in die hinterste Ecke des Krimiregals, aus dem er kürzlich erst wieder, ganz unerwartet, zum Vorschein kam – um erneut gelesen zu werden? Obwohl ich den so unerwarteten Mörder noch immer präsent hatte? Kurzentschlossen schlug ich den vermeintlichen Fehlschlag auf und begann mit der Lektüre, aufmerksam wie damals auch, um dem einerseits gepriesenen und andererseits gescholtenen Meisterwerk, das 2013 von „The Crime Writers' Association“ zum besten Kriminalroman aller Zeiten gekürt worden war, eine neue Chance zu geben!

    Ob es daran lag, dass ich anstelle der siegesgewissen Überheblichkeit, mit der ich glaubte, einer Agatha Christie gewachsen zu sein, mit vorsichtigem Respekt zu Werke ging, mir wichtig erscheinende Passagen gleich zweimal las, um bloß nichts zu übersehen, was, so versicherten die begeisterten Kritiker dieses, Dame Agathas sechstem Kriminalroman, doch so augenfällig war? Und siehe da – von Anfang an war die Leuchtspur zu sehen, mit der die englische Lady auch dem blindesten unter ihren Lesern, zu denen auch ich mich zählen muss, den Weg gewiesen hat!

    Wenn man diese Spur nicht verliert in dem üblichen Labyrinth von falschen Fährten und geschickt eingebauten Nebensächlichkeiten, wie man denken könnte, wenn man die Tatsache ignoriert, dass es bei Dame Agatha keine Nebensächlichkeiten gibt, nichts, was überflüssig wäre, wenn man es denn logisch und folgerichtig interpretiert, also seine „kleinen grauen Zellen“ benutzt, auf denen der belgische Detektiv Hercule Poirot, der in dem verzwickten Krimi seinen dritten Auftritt hat, nicht müde wird zu insistieren – hier mehr als in jedem anderen Krimi, in denen der etwas lächerlich wirkende kleine Mann mit dem großen Schnurrbart und dem noch größeren Ego ermittelt -, dann führt sie unweigerlich zu demjenigen aus einer ansehnlichen Gruppe von Verdächtigen, die, was für Poirot von Anfang an klar ist, allesamt etwas zu verbergen haben, der den reichen Roger Ackroyd ins Jenseits befördert hat!

    Und dann erst erkennt man, wie klug und umsichtig, auch nicht das kleinste Detail außer Acht lassend, die berühmte Britin ihren Kriminalroman aufgebaut hat – und kann nicht umhin, ihr höchstes Lob zu zollen!

    Ein wahrhaft grandioser Whodunnit ist ihr da gelungen, einer, von dem ihre Biographin Laura Thompson sagte, er sei „der größte, der ultimative Kriminalroman“, der wegweisend war, der das Genre, dem sie sich verschrieben hatte, nachhaltig beeinflusste, denn sie wagte damit etwas ganz Neues, etwas, das inzwischen natürlich viele Nachahmer, aber keinen, der ihr gleich käme, gefunden hat.

    Zum Schluss meiner Überlegungen bliebe anzumerken, dass jeder Versuch einer ausführlicheren Inhaltsangabe die Gefahr birgt, dem unvoreingenommenen Leser Wissen zu vermitteln, das ihn allzu frühzeitig auf die richtige Spur bringt und ihn somit des Vergnügens beraubt, seine eigenen Theorien aufzubauen und daraus die richtigen – was schwer sein dürfte -  Schlüsse zu ziehen.

    Eines ist gewiss – es lohnt sich, diesen in jeder Hinsicht bemerkenswerten Kriminalroman zu lesen, schon alleine, um dem klugen, von sich selbst und seinen überragenden Fähigkeiten – völlig zu Recht übrigens! - so überzeugten kleinen Detektiv, der sich eigentlich in King's Abbott, dem fiktiven Schauplatz des Romans, zur Ruhe gesetzt hatte, um dort ausgerechnet Kürbisse zu züchten, über die Schulter zu schauen und ihn mit der ihm eigenen Methodik und Systematik, unter Gebrauch der bereits erwähnten sehr aktiven kleinen grauen Zellen, den wohl erstaunlichsten Fall nicht nur seiner eigenen Karriere sondern auch derjenigen der Schriftstellerin Agatha Christie, geborene Miller, in zweiter Ehe verheiratete Mallowan, lösen zu sehen!

  14. Cover des Buches 16 Uhr 50 ab Paddington (ISBN: 9783455650068)
    Agatha Christie

    16 Uhr 50 ab Paddington

     (293)
    Aktuelle Rezension von: buch_klatsch

    Einen gelungenen Einstieg schafft Agatha Christie mit dem Buch, denn niemand will Elspeth McGillicuddy glauben, dass sie aus ihrem Zugabteil im gegenüberliegenden Zug einen Mord beobachtet, wäre da nicht Miss Marple. 


    Agatha Christie hat die Geschichte und das Buch sehr gut aufgebaut, sodass für mich durchweg viele Verdächtige in Betracht kamen. 

    Schade fand ich, dass die Fäden zu dem Fall zwar von Miss Marple in den Händen gehalten werden, allerdings sie in dem Buch doch nicht die Hauptrolle spielt. Die Protagonistin, die von Miss Marple hinzugezogen wird, hat mir aber sehr gut gefallen. 


    Mit der Auflösung konnte mich Agatha Christie wieder überraschen. Am Ende ist alles schlüssig, aber tja, sie hat es wieder mal geschafft, mich an der Nase herumzuführen. 


    》 ғᴀᴢɪᴛ

    Ein spannender Kriminalroman, indem zwar Miss Marple eine Nebenrolle spielt, der aber mit der hinzugezogenen Ermittlerin überzeugen konnte. 


    4 | 5 Sterne  ☆


    ___♡___


    Liebe Grüße,

    Jeanette.

  15. Cover des Buches Alleine war gestern (ISBN: 9783462047509)
    Beatrice Meier

    Alleine war gestern

     (60)
    Aktuelle Rezension von: eleisou
    Als ich den Film-Trailer gesehen hatte, habe ich mich so richtig auf das Buch gefreut und als es endlich kam wollte ich sofort einen Blick drin werfen obwohl ich noch mit einem anderen Buch (nicht von Vorablesen) beschäftigt war. Doch leider wurde ich etwas enttäuscht. Der Schreibstil war doch recht einfach und etwas flach. Erzählt wird die Geschichte von fünf Menschen, die eine Ü60-WG gründen, weil sie nicht mehr einsam und allein wohnen möchten. Ricarda, der Freund ihres verstorbenen Mannes, Philip, Harry, ein gemeinsamer Freund und Uschi und Eckhard werden zu Mitbewohnern. Die Wohnung von Philips verstorbenen Mutter wird zu ihrer WG. Ihre Alltagssituationen werden nacheinander beschrieben, aber ich wurde irgendwie mit den Protagonisten nicht warm und das nicht weil der Altersunterschied ein Grund war. Die 5 teilweise neuen Freunde haben viel Spaß in der neuen Wohngemeinschaft (die Idee fand ich allerdings spitze!), werden aber auch mit Schwierigkeiten konfrontiert und müssen sich gegenseitig stützen. Die Charaktere des Büches waren an sich gut beschrieben aber ich glaube die Kürze der Kapitel ließ mich nicht mit vielen Emotionen und Sympathie an ihre Schwierigkeiten teilhaben und mitfiebern. 
    Das Cover mit den 5 Macarons fand ich gelungen, ich denke daß das eine schräge mit dem Schlaganfall von Uschi zu tun hat, daher es will uns zeigen daß eine Person sich differenzieren wird. Im Ganzen ein sympatischer Roman, von dem ich leider viel mehre erwartet habe. 
  16. Cover des Buches Nachtprinzessin (ISBN: 9783453435247)
    Sabine Thiesler

    Nachtprinzessin

     (220)
    Aktuelle Rezension von: Strokeline

    Nachtprinzessin hat mich von der ersten Seite an gepackt und die mehr als 500 Seiten waren schnell gelesen. 

    Die Hauptperson hat keine Geldsorgen, aber dafür schnell andere Sorgen. Er mordet im Homosexuellenmilieu aber findet auch Zufallsopfer. Nur, was hat das alles mit seiner Mutter (und seinem Sohn?) zu tun. Alle Charaktere sind interessant gezeichnet und wieder einmal ist Kommissar Nery im Einsatz. Auch Italien als Reiseort scheint Frau Thiesler zu mögen :-)

    Mir hat das Buch gut gefallen. Ich habe mitgefiebert und manchmal gibt es doch tatsächlich Überlebende...

  17. Cover des Buches Mein Herz wird dich finden (ISBN: 9783733501990)
    Jessi Kirby

    Mein Herz wird dich finden

     (510)
    Aktuelle Rezension von: ElliimWunderland

    REZENSION


    Mein Herz wird dich finden von Jessi Kirby


    Mein Herz wird dich finden ist im wahrsten Sinne ein echtes Herzensbuch. Es ist so wunderschön und emotional und ich bin vom Lesen total aufgewühlt und weiß gar nicht wohin mit meinen Gefühlen. Der Schreibstil ist toll, die Charaktere sind einfach nur perfekt und die ganze Geschichte ist so traurig und schön gleichzeitig 🥺💜 Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und habe von Anfang bis Ende mitgefiebert, als wärs ein spannender Action-Thriller (es ist eine absolute rührende Liebesgeschichte). Ich hab mich Hals über Kopf in dieses Buch verliebt und kann es nur empfehlen. 5/5 ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Sternen!! 💜💜💜

  18. Cover des Buches Mein wunderbarer Küstenchor (ISBN: 9783499274442)
    Janne Mommsen

    Mein wunderbarer Küstenchor

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Engelchen07

    Der Roman "Mein wunderbarerer Küstenchor" von Janne Mommsen entführt uns dieses mal nicht, wie vom Autor gewohnt auf eine Insel, sondern an die Küste Mecklenburgs, nach Klütz. 

    Die Saison in Klütz ist vorbei, das Hotel in dem Britta arbeitet schließt seine Türen über die Wintermonate, da dort keine Touristen erwartet werden. Jetzt freut sich Britta auf die Chorproben mit ihrem mitgegründeten gemischten Chor. Sie wollen unbedingt an einem Wettbewerb im finnischen Städtchen Tampere angemeldet und sind schon fleißig am Proben, Planen und einheitliche Kleidung gestalten. 

    Doch dann kommt die Hiobsbotschaft schlechthin. Der Chorleiter muß berufsbedingt in den Süden ziehen und kann den Chor nicht mehr weiterleiten. Dann springen auch noch 2 Männerstimmen ab und aus dem gemischen Chor wird schnell ein reiner Frauenchor, doch das will Britta so nicht einsehen. 

    Sie bemüht sich sehr um einen neuen Chorleiter, schließlich ist der Chor viel mehr als nur eine Singstunde für Britta. Für Britta ist der Chor schon fast wie eine Famiile. Kurzerhand beschließt Britta den Chor selber zu leiten und versucht noch 2 früher Männerstimmen wieder mit ins Boot zu holen um den Chor in Finnland gut dastehen zu lassen.

    Ein amüsanter, witziger, unterhaltsamer und schöner Roman aus dem Hause Mommsen. Mir hat er wieder gut gefallen. Ich habe mich in der Chorgemeinschaft sehr wohl gefühlt und man konnte die gute Stimmung beim Singen tatsächlich aus den Seiten herauslesen.



  19. Cover des Buches Penelopes Tod (ISBN: 9781517124571)
    Silke Nowak

    Penelopes Tod

     (42)
    Aktuelle Rezension von: Estrelas

    Nach dem Schlaganfall ihres Ehemanns Chris wird Penny mit seiner zwielichtigen Vergangenheit konfrontiert.

    Einen großen Teil des Romans begleiten wir das Paar in seiner neuen Rollenverteilung als Pflegerin und Patient, was durch Bemerkungen wie „Manchmal wusste ich nicht, ob er mit mir schlafen oder mich umbringen wollte.“ ungewollt komisch wirkt. Die durch das Label „Thriller“ erwartete Spannung kommt auch nicht auf, als verschiedene Personen mit Forderungen bei Penelope auftauchen und sie bedrohen. Trotz des überraschenden Endes konnte das Buch bei mir keinen Blumentopf gewinnen.

  20. Cover des Buches Mord auf dem Golfplatz (ISBN: 9783455651003)
    Agatha Christie

    Mord auf dem Golfplatz

     (145)
    Aktuelle Rezension von: LeenChavette

    Hercule Poirot erhält einen Brief aus Frankreich, in dem er von P. T. Renauld um Hilfe gebeten wird. Dieser offenbart ihm, dass er ein Geheimnis kenne und nun um sein Leben fürchte. Als Poirot und sein Bekannter Arthur Hastings jedoch in Merlinville-sur-Mer ankommen, können sie Renauld nur noch tot auffinden. Sein Leichnam wurde auf einem Golfplatz abgelegt. Wer hat den Multimillionär ermordet und warum?

    Ich muss zugeben, dass dies der erste Fall von Poirot ist, in dem ich mit dem kauzigen Ermittler sympathisiere. Seine Einwände in den Ermittlungen stoßen teilweise auf Taube Ohren und er zeigt sich hier, anders als sonst (kühl und eitel) sondern zurückhaltend und empathisch. Die Auflösung am Ende empfinde ich nicht als sehr gelungen. Mir wurden die Theorien zum Ende hin einfach zu oft verworfen bzw. verdreht. Dennoch ein solider Fall für Poirot!



  21. Cover des Buches Die Tuchvilla (ISBN: 9783734110177)
    Anne Jacobs

    Die Tuchvilla

     (501)
    Aktuelle Rezension von: Ellaa_

    Meine Meinung:
    •Achtung. Diese Rezension enthält Spoiler. Es handelt sich um den Auftakt einer Reihe.• Das Buch lag schon etwas länger auf meinem SuB. Umso glücklicher bin ich, es endlich davon befreit zu haben. (: Ich muss sagen das ich diesen Auftakt wirklich gut fande, mir hat Maries Geschichte gefallen und auch alle Tragödien und Dramen rund um die Tuchvilla fande ich sehr unterhaltsam.

    Cover: Das Cover des Buches hat mir auf Anhieb gefallen. Es verströmte das gewisse Etwas und zeigte sofort, dass es sich um einen historischen Roman handelt. Zu sehen ist eine junge Frau, die mit dem Rücken zu uns steht. Sie trägt einen langärmligen, braunen Pullover und einen langen, gelben Rock. Ihre braunen Haare hat sie hochgesteckt. Sie steht ganz vorne im Cover. Vor ihr erstreckt sich eine verschneite Landschaft- ein riesiges Anwesend ist zu erkennen, welches von riesigen Bäumen umsäumt ist. Sofort weiß man als Leser das es sich um die Tuchvilla handeln muss. Diese ist wunderschön erbaut worden und zeigt sogar gelbe Verzierungen an der Fassade.

    Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin hat mir wirklich sehr Gut gefallen. Da wir uns im Jahr 1913 befinden, hat sich die Autorin dieser Zeit hervorragend mit ihrem Stil angepasst und verströmt die perfekte historische Atmosphäre. Im Allgemeinen war er jedoch gut verständlich, locker und leicht geschrieben und auch sehr lebhaft. Ihre sehr detaillierten Beschreibungen haben mir gut gefallen. Nicht zuletzt auch die verschiedenen Verstrickungen und Beziehungen der Charaktere haben mir sehr zugesagt. Ich behalte die Autorin definitiv im Auge und freue mich auf die weiteren Fortsetzungen der Reihe. (:

    Idee: Die Idee des Buches hat mir tatsächlich sehr gut gefallen. (:
    In diesem Buch begleiten uns so einige Intrigen und Tragödien, die jedoch nur nach und nach und ganz sanft auf uns einrieseln.
    Zunächst lernen wir die Waise Marie kennen. Sie erhält die Chance als Küchenhilfe in der Tuchvilla zu arbeiten und so der angesehenden Familie Melzer zu dienen.
    Die Familie Melzer besteht aus Alicia und Johann und dessen drei Kindern Kitty, Paul und Elizabeth.
    Schnell rückt Marie jedoch ins Zentrum der Familie- nicht nur Paul scheint ein Auge auf die taffe Marie geworfen zu haben, auch Kitty wird sie zu einer guten Freundin. Sie verbindet die Kunst. Und natürlich Maries Talent zu Näh-& Handwerksarbeit steht unter einem guten Stern. Da sind Dramen gleich vorprogrammiert- nicht nur das es unschicklich ist, wenn eine Küchenhilfe so in das Zentrum der erwachsenen Kinder des Hauses rückt. Der Herr des Hauses hat Geheimnisse aufgebaut, die durch die Anwesenheit Maries drohen entlüftet zu werden.. Ganz zu schweigen von den anderen Angestellten deren Missgunst und Eifersucht sie sich nun ganz sicher sein kann.. Denn ein jeder möchte seine Probleme natürlich ganz geschmeidig unter den Teppich kehren..


    Kapitel: Das Buch baut sich wirklich unheimlich sachte auf. Eine gewisse Grundspannung war allgegenwärtig, aber auch ein paar langatmige Stellen schlichen sich hin und wieder ein. Für mich war das Buch dennoch sehr unterhaltsam. (:
    Das Ende hat mir nochmal sehr Gut gefallen. Für die Meisten der Charaktere gibt es nochmal ein herrlich schönes Happy End. Auch für Marie, was mich ganz besonders gefreut hat. Jedoch wäre die Tuchvilla.. Nunja eben nicht die Tuchvilla, wenn nicht noch einige Geheimnisse in ihren vier Wänden schlummern würden.. und von einem davon werden wir unwiderruflich nochmals Zeuge! Umso gespannter bin ich nun auf den zweiten Band der Reihe und bin sehr neugierig, wie sich das Leben in der Tuchvilla nun entwickeln wird! ♡

    Charaktere: Die Charaktere haben mir gut gefallen. Unser Hauptcharakter in diesem Buch ist Marie. Marie hat mich unheimlich beeindrucken können. Trotzdessen das sie arm wie eine Kirchenmaus ist, als sie in die Tuchvilla kommt, hat sie eine unglaublich stolze Haltung. Sie weiß was sie will und obwohl sie fast nie widerspricht, was ihre Aufgaben angeht, merkt man schnell das sie einen wachen und intelligenten Geist besitzt. Kein Wunder das sie schnell geschätzt wird, denn Marie ist handwerklich sehr geschickt. Ihre wohl engste Vertraute wird schnell Kitty. Kitty ist ein echter Wirbelwind, etwas sprunghaft und leidenschaftlich, aber auch bildschön. Ihre Liebe zur Kunst wird von ihrer Familie toleriert, aber nicht geteilt. Kittys Schwester Elizabeth ist das Ganze Gegenteil: Sehr besonnen, ernst und realistisch, gibt sie sich selten Träumen hin und ist sehr strukturiert. Ich muss sagen das ich vor allem das einfache Gesinde mit ihren gottlosen Mäulern sehr unterhaltsam fande. Man merkt den Unterschied zwischen den Ständen doch extrem, was aber auch erheiternt war. (:

    Mein Fazit: Ich vergebe herzliche 4,5 Sternchen. Die Tuchvilla ist ein Buch voller familiären Tragödien, verbotenen Liebschaften, Geheimnissen, aber auch Prunk und Armut, Lügen und Intrigen und das alles in dem Jahr 1913. Ich wurde wirklich sehr Gut unterhalten und empfande die ein oder andere Langatmigkeit als nicht allzu störend. (: Klare Leseempfehlung.

  22. Cover des Buches Das Böse unter der Sonne (ISBN: 9783455650273)
    Agatha Christie

    Das Böse unter der Sonne

     (147)
    Aktuelle Rezension von: BirteHi

    Eigentlich will Hercule Poirot nur Urlaub im Jolly Roger auf der „Schmugglerinsel“ in der Bucht von Lathercombe machen, aber ob das auch klappt?

    Zu Beginn der Geschichte sitzt Poirot auf der Terrasse des Hotels und der Leser bekommt die anderen Bewohner vorgestellt und Beschrieben. Unter anderem auch Arlena Marschall eine schöne junge ehemalige Schauspielerin, der die Männer reihenweise hinterherlaufen so auch der gutaussehende junge Patrick Redfern der mit seiner Frau Christine ebenfalls dort im Urlaub ist. Doch ist dies wirklich ein Zufall? Redfern und Mrs. Marshall kannten sich bereits vor ihrer Begegnung auf der Insel. Zum Leidwesen von Christine Redfern und Marshalls Gatten Kenneth. Der dort ebenfalls eine alte bekannte aus Kindertagen trifft Rosamund Darnley.

    An einem Morgen macht sich Arlena mit einem Floß auf zu einer nahegelegenen Bucht, alle nehmen an, um ihren Liebhaber Patrick Redfern zu treffen, doch der sitzt eben Poirot am Strand. Als einige Zeit später ihre Leiche entdeckt wird bleibt die Frage, wer hat Arlena Marshall getötet? Ihre Stieftochter Linda? Ihr Ehemann? Es kommen viele in Frage.

    Mir ist es auch diesmal nicht gelungen den Fall zu entschlüsseln, auch wenn die Fakten wie in jedem Fall eindeutig sind, so ist es doch für den Leser schwierig dahinter zu kommen, bis die Erklärung von Poirot wie so oft am Ende des Buches geliefert wird. Bisher einer meiner Liebsten Krimis von der Queen of Crime.

  23. Cover des Buches Fata Morgana (ISBN: 9783455650556)
    Agatha Christie

    Fata Morgana

     (158)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Als erstes ist mir hier aufgefallen, dass Miss Marple tatsächlich schon auf der ersten Seite erwähnt wird. In den bisherigen Büchern, die ich gelesen habe, spielt sie ja eine sehr untergeordnete Nebenrolle und taucht nur am Rande auf - das hat mich hier jetzt sehr positiv überrascht!

    Sie hört von den Sorgen ihrer guten Freundin Ruth Van Rydock, bei der es um ihre Schwester Carrie Louise geht. Diese lebt mit ihrem mittlerweile 3. Ehemann in Stonygates, wo sie ein Institut betreiben, eine Art Erziehungsheim für kriminelle Jugendliche.

    "Ach ja. Mode! Ich wollte sagen, auch die Philanthropie ist der Mode unterworfen. Zu Gulbrandsens Zeit warf sie sich auf die Erziehung. Das ist jetzt unmodern. Der Staat hat sich da eingemischt. Jeder erwartet heutzutage, dass er ein Recht hat, erzogen zu werden, und wenn ihm dieses Recht zuteil wird, dann hält er nicht viel davon. Jugendkriminalität - das ist heute der letzte Schrei!"
    Zitat auf Seite 11

    Sehr interessant mal wieder die Einblicke, die die Autorin hier gibt auf die Denkweise des Jahres 1952.
    Überhaupt diese Institution, die von Carrie Louise und ihrem Mann Lewis geleitet wird. Die beiden sind Idealisten und sehen in den kriminellen Neigungen der jungen Menschen ein Potenzial, das "einfach" nur in die richtige Richtung gelenkt werden müsste. Sie erkennen die Problematik, die aus ihrer Vergangenheit erwachsen ist und wollen nicht mit Strafe, sondern mit Unterstützung und Wegbereitung diesen jungen Männern in eine konfliktlose Zukunft verhelfen.
    Ein toller Ansatz, der aber auch Widersprüche herausfordert.

    Vor allem Carrie Louise, um die sich Ruth ja Sorgen macht, lebt in einer Scheinwelt. So wird es von vielen beschrieben. Sie kann nur an das Gute im Menschen glauben und verklärt sich dadurch den Blick auf die Welt. Hat mich dennoch berührt, denn es ist eben doch gerade dieser Glaube an das Gute, das es in anderen hervorlocken kann.

    Miss Marple ist anfangs etwas überfordert bzw. weiß sie nicht so Recht, was sie von den vielen Familienangehörigen halten soll, die sich zurzeit auf Stonygates aufhalten. Bevor sie sich ein rechtes Bild machen kann, geschieht dann auch tatsächlich ein Mord, doch alles wirkt sehr verstrickt.
    Zwischendurch hat es etwas vor sich hingeplätschert, aber die Charaktere waren dennoch alle auf ihre Art interessant.
    Ich hatte vor kurzem die Serien-Folge "Mord mit doppeltem Boden" gesehen, weshalb ich die Handlung noch gut im Kopf hatte und somit auch die Lösung des Rätsels. Vielleicht hat es mich deshalb auch nicht so mitfiebern lassen. Ich dachte auch nicht, dass es die Verfilmung dieses Falles ist, wegen dem anderen Titel. (Auch der englische ist ja komplett anders) Hier wird Miss Marple übrigens von Helen Hayes gespielt und Carrie Louise von Bette Davis.

    Jedenfalls war es dennoch wieder unterhaltsam und der Stil von Agatha Christie gefällt mir einfach :)

  24. Cover des Buches Mord im Spiegel (ISBN: 9783455650587)
    Agatha Christie

    Mord im Spiegel

     (122)
    Aktuelle Rezension von: sina_liest

    3,5 Sterne

    Auf die berühmte Schauspielerin Marina Gregg wurde ein Attentat verübt, dem sie nur durch Zufall entkommen konnte. Dies bleibt nicht der letzte Versuch und nicht nur sie muss Angst um ihr Leben haben. Miss Marple beginnt zu ermitteln und taucht ein in die Welt der Stars und Sternchen. 

    "Mord im Spiegel" ist der 9. Teil der Miss Marple Reihe und der erste Band, bei dem ich tatsächlich mal den richtigen Riecher hatte. Die Idee hinter dem Fall fand ich wirklich gelungen, die Ermittlungsarbeit war mir aber stellenweise zu lang und viele Sachen haben sich wiederholt. Aus diesen Gründen kann "Mord im Spiegel" für mich nicht ganz mit den Vorgängern mithalten. Es war wie immer unterhaltsam und Miss Marple liebe ich ja sowieso, insgesamt aber eher ein durchschnittlicher Fall. 

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks