Bücher mit dem Tag "schlangen"
53 Bücher
- Joanne K. Rowling
Harry Potter und die Kammer des Schreckens (Harry Potter 2)
(11.548)Aktuelle Rezension von: SheekoAls großer Potterhead kann ich nur sagen, das jeder die Harry Potter Bücher gelesen haben muss. Es ist so viel mehr Geschichte als in den Filmen, viele kleine Details die in den Filmen zu sehen sind aber erst beim Lesen deutlich werden und sinn ergeben. Ich habe die Bücher schon sehr oft gelesen aber bin jedes mal auf neues begeistert. Es ist eine Geschichte die fantasy, Freundschaft, Verlust zeigt. Es ist leicht sich schnell in die Charaktere einzufinden und mitzufiebern. Manchmal ist es etwas schwer die "schweren wörter" kinder zu übersetzen, weil es schon sehr viele "ältere" wörter beinhaltet, aber es schadet nicht beim Lesen.
- Kai Meyer
Arkadien erwacht
(2.026)Aktuelle Rezension von: Xamaror"Arkadien erwacht" von Kai Meyer ist der Auftakt zu einer Reihe, die auf den ersten Blick wie eine klassische Mafiageschichte anmutet, sich jedoch schnell als etwas ganz anderes entpuppt. Die Geschichte spielt in einer faszinierenden Welt, die mit mystischen Elementen und komplexen Charakteren angereichert ist.
Inhalt und Handlung: Die Handlung folgt der Protagonistin, die in eine Welt voller Intrigen, Machtspiele und übernatürlicher Elemente hineingezogen wird. Die Erwartungen, die man aufgrund des Titels und der ersten Seiten an eine traditionelle Mafiaerzählung hat, werden nicht ganz erfüllt. Stattdessen entfaltet sich eine Geschichte, die sich mehr mit den inneren Konflikten der Charaktere und den Konsequenzen ihrer Entscheidungen beschäftigt.
Charaktere: Die Charaktere sind vielschichtig und bieten interessante Perspektiven. Besonders die Entwicklung der Protagonistin ist spannend, da sie sich von einer unbedarften Figur zu einer starken Persönlichkeit wandelt. Dennoch hätte ich mir an manchen Stellen mehr Tiefe und Hintergrundgeschichte gewünscht, um die Motivation der Charaktere besser nachvollziehen zu können.
Schreibstil: Meyers Schreibstil ist flüssig und bildhaft, was es leicht macht, in die Geschichte einzutauchen. Die beschreibenden Passagen sind gut gelungen und tragen zur Atmosphäre der Erzählung bei. Allerdings gibt es einige Stellen, an denen die Handlung etwas schleppend voranschreitet, wodurch die Spannung gelegentlich nachlässt.
Themen und Botschaften: Das Buch behandelt Themen wie Macht, Loyalität und Identität, bietet jedoch nicht die erwartete klassische Mafia-Dynamik. Stattdessen wird die Geschichte durch übernatürliche Elemente und eine einzigartige Welt bereichert, die durchaus faszinierend sind, aber möglicherweise nicht jedem Leser gefallen.
Fazit: "Arkadien erwacht" ist eine interessante Lektüre, die sich von typischen Mafia-Geschichten abhebt. Obwohl ich mir mehr Tiefe und Tempo gewünscht hätte, bietet das Buch dennoch genug spannende Elemente, um das Interesse aufrechtzuerhalten. Mit drei Sternen ist es eine solide Empfehlung für Leser, die offen für neue Interpretationen des Genres sind, jedoch keine klassische Mafiaerzählung erwarten sollten. Ich bin gespannt auf die Fortsetzung und hoffe, dass sich die Geschichte weiter entfaltet und die Charaktere noch tiefer entwickelt werden.
- Elizabeth Lim
Die sechs Kraniche (Die sechs Kraniche 1)
(344)Aktuelle Rezension von: LesebesessenShiori soll heiraten. Doch der Tag ist heiß und statt sich für die Verlobung vorzubereiten, rennt sie raus und springt in den See. Damit beginnt ein Trommelfeuer von Ereignissen.
Meinung:
Ein Jugendroman.
In dem Roman geht es ganz schön zur Sache. Die Abenteuer, die auf Shiori und ihre sechs Brüder einprasseln, suchen ihresgleichen. Eine so geballte Ladung an Herausforderungen und Prüfungen habe ich bisher noch nie gelesen. Die zahllosen Wendungen sind dabei so tiefgreifend, dass sich jedes Mal die Lebensumstände von Shiori fundamental ändern. Auch das Leben der sechs Brüder wird regelmäßig über den Haufen geworfen, auch wenn es nicht ganz an das Trommelfeuer von Shiori herankommt. Für das letzte Drittel der Geschichte ist auch Takkan direkt beteiligt. Insgesamt gibt es mindestens ein Dutzend handelnder Personen.
Die Geschichte ist aus der Perspektive von Shiori erzählt.
Dafür, dass es als ein Jugendroman aufgefasst wird, habe ich echte Probleme mit dem Inhalt, denn ich würde ihn eher als Thriller für Erwachsene einstufen.
Fazit:
Als Jugendroman geht es mir darin viel zu sehr zur Sache: zwei Sterne.
- T. C. Boyle
Blue Skies
(244)Aktuelle Rezension von: T_GruberT.C. Boyle entwickelt am Alltag einer amerikanischen Familie die immer stärker werdende Klimakrise und ihre Folgen. Was zunächst nur am Rande vorkommt, reißt nach und nach immer mehr das Leben der Protagonisten mit sich. Es beginnt mit sterbenden Insekten, Wetterkapriolen am Hochzeitstag, und endet in Sturmfluten und Hitzewellen. Es kommt zu schicksalhaften und dramatischen Ereignissen, die das Leben der Figuren massiv verändern, sie in ihrer körperlichen und psychischen Gesundheit beeinträchtigen. Der Plot ist komplex und doch klar in der Führung, die Figuren sind lebendig und unterschiedlich, die Metaphorik beiläufig eingestreut und immer wieder überraschend schön. Stark an dem Buch ist die Didaktik und die lebendige Darstellung der Lebenssituationen - typisch amerikanisch und doch auch nachfühlbar. Manchmal ist in den inneren Monologen zu viel T.C. Boyle und zu wenig Figurentypisches, die Gedankengänge der Personen unterscheiden sich zu wenig. Stark ist, dass es nie langweilig wird, immer wieder überrascht. Manchmal wirkt die Dramatik aber etwas überzogen, auf dem zweiten Blick kann das alles aber auch nicht dramatisch genug daherkommen, denn das Thema ist dramatisch! Insgesamt eine klare Empfehlung. Sehr lesenswert!
- Caroline G. Brinkmann
Alania - Das Lied der Geister
(100)Aktuelle Rezension von: vk_tairenEin Wald, beschützt von seiner Königin und seinen Geistern, voller Magie und Geheimnissen. Der Heimatort der Elfen und einer ganz bestimmten Elfe: Kobrin. Leider ist die junge Elfe aber nicht ganz glücklich mit ihrem Leben. Denn nicht nur lebt sie bei ihrer Tante, die sie zwar unendlich liebt, weil ihre Mutter tot, ihr Vater fort war, sie beherrscht auch noch keine Magie. Sie ist blind und damit eine Außenseiterin. Sie muss sich Hänseleien ihrer Mitschüler gefallen lassen. Doch bald wird sie sich wünschen, sie wäre auf ewig normal und blind geblieben, was waren schon die Schikanen der anderen Elfen gegen das, was auf sie zu kam?
Denn die Schatten erwachten von Neuem. Einst hatten die Menschen sie mit Hilfe der Zwerge zurückgeschlagen, sie glauben sich sicher, obwohl ein Magier sie stets warnte. Nun zieht er aus, um Beweise für seine Theorie zu finden und sieht sich prompt gezwungen, einer von ihnen zu werden und als Soldat des Feindes sich in den magischen, einst verschlossenen Wald zu begeben.
Kobrin wird ein geheimnisvolles Objekt anvertraut, zusammen mit einem Auftrag, doch wie soll sie diese meistern? Alles, was sie will ist Sicherheit und ihre Familie, doch dazu muss sie kämpfen.
Das Buch glänzt mit einem tollen Stil und wundervoller Beschreibung. Dieser Welt wird schillernd Leben und Farbe eingehaucht. Zusammen mit vielen verschiedenen Charakteren und Schauplätzen stellt sie ein tolles Setting dar.
Die Geschichte konnte mich zu Anfang voll und ganz überzeugen, leider schleichen sich nach und nach Längen ein. Das liegt vor allem daran, dass die Protagonistin kaum in ihre neue Rolle hineinzuwachsen scheint. Sie bleibt ängstlich, schwach und stur. Sie will ihre Aufgabe nicht annehmen und denkt die meiste Zeit an sich und was sie gerne hätte. Das macht es nach einiger Lesezeit etwas mühsam ihr zu folgen. Niemand wird als Held geboren, aber man erwartet doch, dass sich Protagonisten entwickeln. Erst ganz am Schluss ist eine solche Regung zu erkennen. Ein Versprechen für den nächsten Band, der sicherlich wieder mit den Vorzügen dieser Geschichte glänzen kann, und vielleicht sogar mit einer heldenhaften Kobrin aufwarten kann.
- Aimée Carter
Animox - Das Auge der Schlange
(125)Aktuelle Rezension von: NephilimleserInhalt:
Simon ist ebenso wie sein Bruder Bestienkönig. Doch niemand darf es erfahren. Im L.A.G.E.R. ist er nicht sehr beliebt, da er für den Erben des Vogelreichs gehalten wird. Da findet er heraus, dass seine Mutter auf der Suche ist nach den Teilen des Greifstabs, für seinen Großvater. Gemeinsam mit seinen Freunden macht er sich auf die gefährliche Zugreise ins Königreich der Reptilien.
Meine Meinung:
Band 2 ist genauso rasant und fesselnd geschrieben wie Band 1. Die Charaktere sind besser ausgearbeitet und man mag die einzelnen Protagonisten noch mehr. Simons Gefühlschaos wird dabei gut und nachvollziehbar beschrieben. Einerseits will er seine Mutter retten, andererseits weder Freunde noch Familie in Gefahr bringen.
Das Buch ist so geschrieben, dass der Leser auch wieder mitdenken und mitfiebern kann, wer denn die Guten und wer die Bösen sind.
Für Kinder ab 10Jahren definitiv geeignet. Mein 9jähriger Sohn verschlingt die Reihe grade. Er findet alles an der Geschichte toll und freut sich auf die weiteren Bände.
- Anna Banks
Nemesis - Geliebter Feind
(211)Aktuelle Rezension von: Kati21Nemesis bietet eine perfekte Mischung aus Intrigen, Machtspielen und unerwarteter Romantik. Ana Banks schafft es, mit ihrer starken Heldin und einer faszinierenden Welt voller Geheimnisse sofort zu fesseln. Die Spannung bleibt bis zum Schluss, also Vorsichtig vor Suchtpotenzial. Nemesis ist eine Dilogie.
- Kira Licht
Kaleidra - Wer die Seele berührt
(232)Aktuelle Rezension von: Lili-MarieDie Fortsetzung konnte mich leider nicht so fesseln wie der erste Band. Obwohl die magische Welt der Alchemisten weiterhin eine faszinierende Grundlage bietet und der Schreibstil angenehm leicht bleibt, gibt es zu viele Wiederholungen und unnötigen Längen. Besonders im Mittelteil tritt die Handlung spürbar auf der Stelle, wodurch die Spannung immer wieder abfällt. Ich habe das Buch immer wieder aus der Hand legen und mich zu einem späteren Zeitpunkt dazu durchringen müssen das Buch in die Hand zu nehmen um es fertig zu lesen. Emilia trifft Entscheidungen, die ich nicht immer nachvollziehen konnte und es hat ihrer Entwicklung auch nicht geholfen sondern der Storyline. Was ich mochte war hier die Welt von Kaleidra. Es war spannend die Beschreibungen zu lesen und es wurde etwas düsterer. Auch die Entwicklung zwischen Emilia und Ben mochte hier sehr gerne.
Aktuell fällt mir es etwas schwer zu dem finalen Band zu greifen. Auf der einen Seite möchte ich wissen wie es weitergeht, auf der anderen Seite hat mich der zweite Band eben nicht ganz überzeugen können daher bekommt das Buch von mir 2,5 Sterne.
- Heike Knauber
Najaden - Das Siegel des Meeres
(83)Aktuelle Rezension von: ThalaKlappentext: Brodelnde Feuerinseln, am Meeresgrund leuchtende Steine, das unendliche Sandmeer – ein exotisches Fantasyabenteuer.
In Heike Knaubers Roman lauert an jeder Ecke tödliche Magie, geheimnisvolle Wesen kämpfen in der Arena um Leben und Tod, und die Seiten knistern nur so vor Romantik. Dabei spielt die vielschichtige Handlung sowohl am Grunde des Meeres als auch in einem Wüstenreich, das im Sandmeer zu versinken droht: Knaubers Heldin Meliaé ist Thronfolgerin des legendären Najaden-Volkes – doch weiß sie nichts über ihre Herkunft. Als zwei grausame Brüder sie entführen, scheint Meliaés Tod unausweichlich, doch dann entdeckt sie ihre dunkle Liebe zu einem Mann, der sich für sie sogar mit dem Gott der Unterwelt anlegen wird …
Meine Meinung: Man merkt, dass die "Najaden" für die Autorin ein echtes Herzensprojekt sind. Knauber schafft eine völlig eigene High Fantasy Welt, die das komplette Gegenteil des normalen Alltags ist. Wer eine liebliche Meerjungfrauenstory erwartet, liegt hier völlig falsch. Das Setting ist eher orientalisch und erinnert an griechische Mythen, aber auch an die Komplexität von "Games of Thrones". Das enorm komplexe Worldbuilding der Autorin hat mich schwer beeindruckt. Verschiedene Reiche auf unterschiedlichen Kontinenten, neue Fantasiewesen und Völker- gerade aufgrund der für mich eher ungewohnten Namen war es anfangs schwierig für mich die einzelnen Schauplätze und Völker auseinander zu halten. Im laufe des Buchs habe ich aber daran gewöhnt. Gerade in der dunklen Jahreszeit war das Buch für mich wie ein kleiner Kurzurlaub, denn ich konnte in eine völlig neue Welt abtauchen. Knauber erzählt bildreich und elaboriert, der Zauber des Buchs nimmt mich als Leserin schnell gefangen.
Auch die Entwicklung Meliaes, der weiblichen Hauptfigur, hat mir sehr gut gefallen, Während Meliae zu Anfang des Buchs zarte 14 Jahre alt ist und in einer behüteten Welt aufgewachsen ist, nichtsahnend, dass sie selbst eine Najade, eine Art Meerjungfrau mit heilerischen Fähigkeiten ist, entwickelt sie sich im Laufe der Handlung zu einer selbstbewussten jungen Frau. Natürlich handelt sie mitunter noch sehr impulsiv- welche 18jährige würde ihre Vernunft über ihren Willen stellen?
Die Kampfszenen sind teilweise sehr grausam, für Zartbesaitete eher weniger zu empfehlen. "Najaden" ist ein episches Fantasyabenteuer, in dem die Liebe nicht zu kurz kommt.
- Eleanor Herman
Schattenkrone
(145)Aktuelle Rezension von: MiiaAchtung! 1. Teil einer Reihe!
Inhalt:
Stell dir eine Zeit vor, in der die Menschen den Göttern gleichgültig sind, und das Böse an den Rändern der Welt erwacht ...
Alex ist kurz davor, für immer aus dem Schatten seines mächtigen Vaters zu treten und der größte Heerführer aller Zeiten zu werden.
Seine Verbündete Kat hat einen Plan, von dem Alex niemals erfahren darf. Die beiden verbindet weit mehr als sie ahnen.
Wem kannst du trauen?
Und was ist am Ende stärker?
Das Schicksal?
Magie?
Oder deine Feinde?
Meine Meinung:
Da das Buch schon ewig auf dem Sub dümpelte, habe ich es einfach mal ohne Erwartungen begonnen. Zu Beginn bin ich total gut in die Geschichte reingekommen. Pro Kapitel lernen wir anfangs unterschiedliche Charaktere und Geschichtsstränge kennen. Dies scheint zu Beginn wirklich sehr viel, weil es gefühlt tausende kleine Anfänge und Persönlichkeiten gibt, in die man sich erstmal reinfuchsen muss. Schwer war, dass man sich gerade an eine Person gewöhnt hat, dann aber das Kapitel endet und man wieder bei wem anders landet. Teilweise dauert es dann sogar recht lange bis man wieder zurück zu dieser Person kommt. Das ist manchmal schade, weil man gewisse Personen ja eher ins Herz schließt als andere und mehr über sie erfahren möchte (ich finde zum Beispiel schade, dass Zo nur so einen kleinen Part der Geschichte ausgemacht hat).
Doch trotz der vielen Charaktere hat mir die Atmosphäre in der Geschichte extrem gut gefallen. Hier trifft griechische Mythologie auf dunkle Magie. Ich mag Geschichten in denen es um griechische Götter geht oder zumindest Geschichten, die rund um die Zeit von Aristoteles spielen, immer nur bedingt, aber ich muss sagen, dass es mir hier wirklich gefallen hat, weil es der Geschichte viel Charme und Leben verleiht. Die Einbindung von Magie passt einfach in diese Atmosphäre und gibt dem ganzen einen geheimnisvollen Touch. Das Weltsetting ist demnach wirklich cool. Aber trotzdem konnte mich das Ganze irgendwie nicht komplett überzeugen. Ab der Mitte des Buches wurde es für mich persönlich leider zäh. Ich war nicht mehr so gefesselt, die Geschichte dümpelte etwas vor sich hin, jeder Charakter war irgendwie nur mit sich selbst beschäftigt.... das war anstrengend und ermüdend. Die Stränge werden am Ende zwar bedingt zusammengeführt, es werden einige Fragen aufgedeckt und erklärt, aber das Ende bleibt eben auch stellenweise offen. Das ist durchaus logisch, weil es ja in einem zweiten und wahrscheinlich noch mehreren Bänden weitergehen soll (bisher ist nur der Zweite auf Deutsch erschienen), aber dafür fesselt es mich am Ende einfach zu wenig. Ich werde diese Reihe daher nicht weiter verfolgen, auch wenn das Ende dem ein oder anderen sicherlich Lust auf Mehr macht.
Fazit:
Eine schönes Weltsetting, in der griechische Mythologie auf dunkle Magie trifft. Es gibt viele Charaktere, in die man sich erst einmal reinfuchsen muss, und es gibt viele offene Fragen, die nur stellenweise am Ende erklärt werden. Mir persönlich war das Buch ab der Mitte leider etwas zu zäh und ich bin irgendwie mit der ganzen Geschichte nicht so warm geworden. Ich vergebe 3 Sterne und werde die Reihe nicht weiter verfolgen.
- Rick Riordan
Percy Jackson - Diebe im Olymp
(104)Aktuelle Rezension von: traumweltenwandererPercy Jackson weiß, dass er nicht normal ist. Dafür ist um ihn herum einfach schon zu viel Merkwürdiges geschehen. Aber dass er der Nachkomme eines Gottes - genauer gesagt Poseidon - sein soll, geht dann doch irgendwie zu weit. Jetzt soll er in einem Camp für Halbgötter kämpfen lernen und wird auf eine gefährliche Mission geschickt.
Meine Gedanken:
Wer die griechische Mythologie liebt oder sie zumindest interessant findet, sollte sich die Percy-Jackson-Reihe nicht entgehen lassen. Die Zielgruppe ist zwar ganz eindeutig im jugendlichen Alter, aber das Hörbuch hat auch mir einfach Spaß gemacht. Ich mochte den Sprecher, die Geschichte an sich und den Schreibstil sehr gerne und so hat sich schnell ein Sog entwickelt, bei dem ich nicht aufhören wollte zu hören, wie es weitergeht, obwohl ich die Handlung eigentlich schon kannte.
Die Charaktere sind liebenswürdig und gerade zu Beginn der Reihe noch sehr unschuldig. Vor allem Percy hat eine sarkastische Art, die dem Roman einen besonderen Humor verleiht und den ich nicht missen möchte. Aber auch Nebencharaktere machen durch ihre persönliche Note diesen Auftakt zu etwas Besonderem. Jeder ist so einzigartig beschrieben, dass man sie gut auseinander halten kann. Allein bei der Menge an unterschiedlichen Personen, die bei Camp Half Blood zusammenkommen, finde ich das bemerkenswert.
Auch die griechische Mythologie finde ich sehr spannend und dass das Wissen einem fast schon nebenher vermittelt wird, ist einfach toll.
Im Allgemeinen baut sich die Geschichte erst langsam auf, wobei schon früh viel Spannendes geschieht und dabei neugierig auf mehr macht. Es wurde nie langweilig, die Story entwickelte sich mit einem Schlag rasant weiter und das Ende hält noch einmal eine Wendung bereit, die sehr unvorhergesehen überrascht.
Für mich war es ein toller Ausflug zurück in die Welt von Percy Jackson, mit viel Nostalgie und einigen Momenten zum Lachen. Diebe im Olymp ist für alle geeignet, egal ob jung oder alt, die Abenteuer und die griechische Mythologie lieben.
- Chris Bradford
Bodyguard - Der Hinterhalt
(61)Aktuelle Rezension von: RonjaKingKapitel 63:
Ein entsetzliches, schauriges Knurren. Messerscharfe Krallen, die sich in sein Fleisch gruben. Ein unglaubliches Gewicht, eine todbringende Schwere krachte auf seine Schultern, drückte ihn unter sich zu Boden. Amber unter ihm, schreiend. Klauen, die ihm den Rücken zerfetzten. Fauchende, gierige Zähne, die sich in den Rucksack schlugen und ihn zerrissen. Schmerzen, heiß, weißglühend wie Feuer, blendend ... und dann dunkles Nichts ...
- Mark T. Sullivan
Toxic
(436)Aktuelle Rezension von: supersusiEine aufgedunsene schwarzverfärbte Leiche mir leuchtend roten Blasen auf der Haut gibt der Polizei Rätsel auf. Handelt es sich um Ebola ? Sergeant Moynihan folgt den Spuren zu einer Schlangenfarm. Aber ist er auf der richtigen Fährte ? Es tauchen noch mehr Opfer auf, alle nackt, ans Bett gefesselt und gebissen worden. Und an der Wand eine blutige Nachricht.
Was zunächst spannend begann, wurde dann eher langatmig mit einem Sergeant, der mir zunehmend auf die Nerven fiel. Zu sehr Machodetective der 70ger Jahre. Auch die anderen Figuren waren mir nicht sonderlich sympathisch, aber dieser James Bond Verschnitt (überlebt alles, schöne Frauen werfen sich ihm an den Hals usw.) hat mir am meisten die Freude am Buch vergällt. Kann man lesen, muß man aber nicht. Es gibt bessere Krimis.
- Christina Hiemer
Serpent Queen 1. In Power She Rises
(119)Aktuelle Rezension von: EmmyLMit Serpent Queen legt Christina Hiemer einen beeindruckenden Auftakt zu einer Romantasy-Dilogie vor, die klassische Machtfantasien mit einem eigenständigen Magiekonzept und einer starken Protagonistin verbindet. Im Zentrum steht Cahira, eine junge Wächterin, die in die Fußstapfen ihres verstorbenen Vaters tritt und Teil der Ferum wird, einer Eliteeinheit zum Schutz des Königreichs. Ihr erster großer Auftrag endet jedoch in einer Katastrophe: Ein Attentat auf den König kann nicht verhindert werden, und Cahira wird für dieses vermeintliche Versagen vom neuen Herrscher Atlas gnadenlos bestraft. Die Verbannung in die Schlangengrube markiert den Wendepunkt der Geschichte – denn Cahira überlebt und wird mit Natrix verbunden, einer mächtigen Schlange, die fortan als Seelentier an ihrer Seite steht.
Besonders hervorzuheben ist das Magiesystem rund um die Seelentiere, das sich kreativ und organisch in die Handlung einfügt. Natrix ist dabei weit mehr als ein bloßes Hilfsmittel: klug, berechnend, stellenweise humorvoll und stets von einer eigenen Agenda geleitet. Die Frage nach Macht, Abhängigkeit und Selbstbestimmung zieht sich subtil, aber konsequent durch den Roman. Cahira selbst überzeugt als facettenreiche Protagonistin. Sie ist mutig, loyal und empathisch, zugleich aber verletzlich und zunehmend gezwungen, moralische Grauzonen zu betreten. Ihre Entwicklung gehört zu den stärksten Elementen des Buches.
Die Beziehung zwischen Cahira und Atlas folgt dem bekannten Enemies-to-Lovers-Motiv, wird jedoch differenziert erzählt. Atlas erscheint zunächst grausam und unnahbar, gewinnt im Verlauf jedoch an Tiefe und Ambivalenz. Ihre Dynamik ist von Spannungen, Machtgefällen und unausgesprochenen Konflikten geprägt und fügt sich überzeugend in das politische Gefüge der vier Königreiche ein. Das Worldbuilding bleibt stellenweise bewusst skizzenhaft, deutet jedoch genügend Potenzial an, um Neugier auf die Fortsetzung zu wecken.
Christina Hiemers Stil ist flüssig, bildhaft und überraschend humorvoll, ohne die düstere Grundstimmung zu unterlaufen. Intrigen, Kämpfe und emotionale Konflikte halten sich die Waage, sodass ein durchgehend hoher Spannungsbogen entsteht. Der Roman endet mit einem konsequent gesetzten Cliffhanger, der zentrale Annahmen infrage stellt und Lust auf den zweiten Band macht.
Serpent Queen ist ein gelungener, atmosphärisch dichter Auftakt, der Macht, Verantwortung und Identität verhandelt und dabei sowohl Spannung als auch emotionale Tiefe bietet – eine klare Empfehlung für Leser*innen moderner Romantasy mit politischem Unterton.
- Bernard Minier
Schwestern im Tod
(116)Aktuelle Rezension von: LesebegeisterteDer Ermittler wird zu einem Tatort gerufen, wo er ein Opfer vorfindet, dessen Ehemann er aus einem alten Fall gut kennt. Der Krimiautor Erik Lang war vor 25 Jahren in einem Mordfall involviert und für Martin war dies sein erster großer Fall. Damals nannten sie den Täter Kommunionkleid-Mörder, dieser tötete zwei Schwestern sehr brutal. Der Fall war damals etwas dubios, da sich ein junger Mann stellte und kurze Zeit später Suizid begann. Martin glaubt nie so recht an diese doch recht einfach Lösung des Falls, da die Tat an den Inhalt eines Thrillers von Erik Lang erinnerte.
War es der Autor selbst? Oder ein Fan der sich von dem Buch inspirieren hat lassen?
25 Jahre später wird also die Frau von Erik tot gefunden. Im Terrarium seiner Giftschlagen. Todesursache: Zahlreise Bisse von den Giftschlangen. Aber wer hat die Terrarien geöffnet?
Schlägt der Mörder von damals erneut zu?
Wie immer ein sehr spannender Psychothriller. Man rätselt wer der Mörder ist und wird ständig vom Autor überrascht.
Ich habe bis jetzt auch alle Bücher von diesem Autor gelesen und es wird einfach nie langweilig.
Eine klare Leseempfehlung. - Eliot Schrefer
Caldera – Die Wächter des Dschungels
(37)Aktuelle Rezension von: natti_Lesemausinhalt: Der magische Dschungel von Caldera schwebt in höchster Gefahr: Die böse Ameisenkönigin droht, aus ihrem Gefängnis auszubrechen und Caldera mit ihren Ameisenarmeen zu unterwerfen – nur eine kleine Gruppe von Schattenwandlern mit magischen Fähigkeiten kann das verhindern! Dazu gehört das mutige Panthermädchen Mali. Zusammen mit dem Pfeilgiftfrosch Rumi, der Fledermaus Lima und dem Kapuzineräffchen Gogi macht sie sich auf ins größte und zugleich gefährlichste Abenteuer ihres Lebens!
Meinung: Eine wirklich schöne, abenteuerliche Geschichte für Kinder. Aber auch ältere Leser kommen hier bestimmt auf ihren Genuss, denn die Geschichte ist spannend, abenteuerlich und stellenweise sogar aufregend. Mir haben die kleinen Tiere alle auf ihre Art und Weise gefallen. Mit ihren Eigenarten, magischen Fähigkeiten und dem Mut zum Zusammenhalt. Eine wirklich tolle Geschichte für alle die Tierabenteuer lieben.
Die Fortsetzung werde ich bestimmt auch noch lesen.
- Klaus Märkert
Schatten voraus
(14)Aktuelle Rezension von: burroSchatten Voraus – von Klaus Märkert
Das Buch Schatten voraus ist im eygennutz-Verlag erschienen und hat 113 Seiten. Der eygennutz-Verlag bezeichnet sich selbst als den Anti-Mainstream-Verlag, was ich nach Lesen des Buches hundertprozentig Bestätigen kann.
Der 45-Jährige Clark zieht in das Grauhaus. Man sucht nicht nach dem Grauhaus, sondern das Grauhaus sucht sich seine Mieter selbst aus. Das Buch ist so wunderbar schräg. Oder wer hat schon Silberfische als Haustiere? Wer hat Nachbarn, die Schlangen als Krawatte tragen? Ich möchte an dieser Stelle nicht zuviel verraten. Nur eins: das Buch gibt einen Sinn. Die ganzen schrägen Eigenheiten der Grauhaus-Mieter müssen so sein.
Klappentext:
Gelingt es Krokette, den Montagskiller zu überführen? Und warum sitzt Xaver Schnitzer gefesselt und geknebelt in der Abstellkammer von Margret Rusche? Was hat es mit Grauhaus und der geheimnisvollen Roxanne auf sich? Sind Indra, die Frau vom Kampfmittelräumdienst und Roy, der Marinesoldat a. D., tatsächlich Clark Kinds Freunde, und wie stehen all die skurrilen Geschehnisse in und um Grauhaus miteinander in Verbindung? »So witzig wie wahnsinnig, jedoch am Ende logisch«, könnte die Kurzformel für Klaus Märkerts Nachthumor-Roman lauten. »Schau mal dort«, sagte ich zu Roy, »ein Fuß.« »Nach der Zehenstellung zu urteilen ein linker Fuß«, sagte Roy. Ich fand seine Antwort beinahe so befremdlich wie die Sache selbst, wollte es damit jedoch nicht bewenden lassen und sagte: »Meinst du, er ist schon lange ab?« Roy erhob sich aus seinem Sessel, bewegte sich zur Schrankwand, nahm den Fuß aus der Vase, von dem eine Flüssigkeit auf den Boden tropfte, roch an dem Fuß wie ein Spürhund und sagte: »Vielleicht ein oder zwei Wochen.«
Daumen hoch für dieses Buch. Ich konnte es nicht mehr weglegen. - Christian Handel
Die Nacht der Königinnen
(86)Aktuelle Rezension von: SophieRunnerAls ich hörte, dass dieses Buch eine Mischung aus Selection und Die Tribute von Panem ist, habe ich mich mega darauf gefreut, denn ich liebe Selection 🙂↕️
Zudem ist Empowerment-Fantasy auch immer toll.
Das Cover gefällt mir sehr gut. Ich iebe die einzelnen Elemente 😍
Alix ist eine sehr tolle Protagonistin, aber mein absoluter Lieblingscharacter war Irke 🥰
Die erste Hälfte des Buched war richtig cozy und gefiel mir gut, in der zweiten Hälfte gab es eine überraschende WEndung, die viel Spannund und auch ein wenig Brutalität reinbrachte.
Alles in allem ein sehr gutes Buch 💕
- Claudia Zentgraf
Die Entdeckung der Neuen Welt
(10)Aktuelle Rezension von: Reebock82
Mich hat vor allem das Thema des Buches gereizt. Ich hatte zwar schon von Humboldt gehört, aber wusste nicht wirklich etwas über seine Arbeit. Umso mehr hatte ich gehofft, in diesem Buch einen spannenden und unterhaltsamen Einblick in sein Leben zu bekommen.
Man steigt schon auf der ersten Seite in die Geschichte ein. Es wird nicht viel und lange eingeführt, was ich an einem Buch besonders mag. Auch wird die Handlung ziemlich schnell spannend. Da jedoch liegt auch schon ein Problem dieses Buches: die Spannung wird viel zu schnell wieder aufgelöst. Ein schwerer Sturm auf See? Nach einer Seite, ist der schon wieder vergessen. Eine aussichtslose Lage? Die Lösung folgt zwei Zeilen später. Mir ging das zu schnell. Man hätte die Spannung ruhig etwas aufrecht erhalten, die Momente richtig auskosten können. So aber fühlte es sich eher wie eine Aneinanderreihung von spannenden Stellen an, als wäre eher auf die Quantität, als auf die Qualität geachtet worden. Ich mag zwar Bücher, die durchgehend spannend bleiben, oder einfach viele aufregende Stellen haben, aber diese will ich als Leser auch auf eine Art genießen können. Ich will nicht sofort eine Lösung haben. Leider zieht sich dieser Aufbau durch das ganze Buch. Das ist wirklich schade, denn mit diesen tollen Ideen hätte die Geschichte sehr viel Potential gehabt.
Auch sonst war mir die Handlung auf eine Art zu oberflächlich. Keine Situation wird einmal etwas detaillierter Beschrieben. Fünf Jahre einer aufregenden Reise auf ungefähr 200 Seiten zu packen, wird dem Ganzen einfach nicht gerecht.
Leider wurde beim Inhalt sehr viel Potential durch eine schnelle, oberflächliche Erzählweise verloren. Dazu trägt auch der Erzählstil bei. Der personaler Erzähler wechselt sehr häufig die Perspektiven, manchmal so unmerklich, dass man nicht so genau weiß, wer denn jetzt eigentlich was denkt. Das hat auch zu einer gewissen Distanz zu den Protagonisten geführt.
In der Geschichte begleitet man den 12-jährigen Toni, der auf einem Schiff Alexander von Humboldt und seinen Freund und Kollegen Aimé trifft und kurzerhand zu ihnen stößt. Was mich gleich zu Beginn gestört hat ist, dass der erwachsene Aimé auf den jugendlichen Toni eifersüchtig ist, weil er... ja was eigentlich? Aimé ist studierter Arzt und Biologe und Alexanders Kollege. Toni wird von Alexander mehr oder weniger aufgesammelt und arbeitet als Gehilfe mit. Somit gibt es eigentlich keinen nachvollziehbaren Grund für Aimé eifersüchtig zu sein. Überhaupt sind die Charaktere (wie auch die Handlung) ziemlich oberflächlich, oft konnte man als Leser Handlungen und Verhaltensweisen nicht wirklich nachvollziehen.
Man begleitet die Figuren 5 Jahre lang und stellt jedoch überhaupt keine Entwicklung fest. Der 17-jährige Toni verhält sich genauso wie der 12-jährige, sodass man sich als Leser immer wieder vergegenwärtigen muss, dass Toni erwachsen ist.
Leider ist in dem Buch auch wenig Platz für Zwischenmenschliches eingebaut worden, sodass es für die Charaktere keinen Raum gibt sich miteinander zu entwickeln. Das Verhältnis der drei Protagonisten ist (bis auf kleine Ausnahmen) von Anfang bis Ende gleich. Gerade bei so einer rasanten und aufregenden Reise ist das unrealistisch und lässt einen auch keine Bindung zu den Figuren aufbauen. Wo man am Anfang vor allem mit Humboldt und seiner Naivität sympathisiert hat, ist man gegen Ende eigentlich nur noch irritiert, dass der Mann immer noch nichts dazugelernt hat.
Insgesamt wurde bei diesem Buch sehr viel gutes Potential und tolle Ideen verschenkt. Die Geschichte fühlt sich an wie ein Schnelldurchlauf, um eine Übersicht zu bekommen. Es hätte durchaus etwas detaillierter sein können.
Nun ist das natürlich ein Buch für junge Leser, die bestimmt nicht so kritisch sind, wie ich. Für diese ist es bestimmt toll, so viele spannende Abenteuer miterleben zu dürfen. Trotzdem hat mir auch für ein Kinder-/Jugendbuch einfach die Tiefe gefehlt.
Vielen Dank an den Digital-Publishers Verlag für das Rezensionsexemplar. - James Patterson
Das 8. Geständnis - Women's Murder Club
(115)Aktuelle Rezension von: Azyria_SunWorum geht’s?
Ein Serienmörder bringt die Reichen San Franciscos um. Doch es gibt keinen Hinweis auf Mord – keine Wunden, keine blutigen Tatorte, kein Gift – nichts. Wer ist der geheimnisvolle Täter? Und auf den Straßen wird ein Obdachloser grausam hingerichtet. Wer ist er? Was hat er getan, der doch von allen als Bagman Jesus verehrt wird?
Meine Meinung:
In „Das 8. Geständnis“ wartet James Patterson wieder mit zwei parallelen, spannenden Fällen auf. Zum einen werden mehrere reiche Einwohner umgebracht und Lindsay und ihr Partner Rich werden auf die Fälle angesetzt. Zum anderen ermittelt diesmal Cindy auf den Straßen. Ihr Ziel ist es, den oder die Mörder von Bagman Jesus zu finden. Der Schreibstil ist wieder absolut mitreißend. Es ist spannend, es ist unvorhergesehen und es macht einfach Spaß zu Lesen!
Es beginnt wieder mit Yuki und einem Gerichtsprozess – die Arme hat wirklich Pech und in den letzten Büchern eine Reihe von Verlusten einzustecken. Dafür lernt sie diesmal jemanden kennen – doch ob das von Erfolg gekrönt ist? Und diesmal erleben wir auch mehr von Cindy, die in den Bänden zuvor eher die Journalistin neben bei war, als wirklich eine der Hauptdarstellerinnen. Diesmal erhält sie ihren eigenen Fall, der allerdings anders endet, als erhoffe. Zudem kommt sie Rich näher – was wohl Lindsay davon hält? Diese hat mit ganz anderen Problemen zu kämpfen. Eine Reihe von Morden – und keiner weiß, wie die Morde vonstattengehen, bis einer ihrer Kollegen ähnliche Fälle aus dem Jahr 1982 aus den Archiven zieht, die dann endlich die erhoffte Spur bringen. Und am Ende erleben wir auch endlich, wie es mit ihr und Joe weitergeht!
Die Fälle selbst sind absolut spannend! Und sowohl die Darstellung des Lebens auf den Straßen von San Francisco, als auch das Leben der Schönen und Reichen. Absolut eindrucksvoll beschrieben. Genial, wie Patterson die Unterschiede zwischen Reich und Arm darstellt. Die Armenküche. Die Villen. Und mittendrin die Fälle, die teilweise Arm und Reich verbinden. Es ist wieder spannend von Anfang bis zum Ende. Es beginnt mit einer Explosion, geht über mehrere rasante und halsbrecherische Verfolgungen und endet mit einem Plottwist, den ich so nicht mehr erwartet hätte. Absolut genial und mitreißend bis zur letzten Seite!
Fazit:
Im 8. Fall, „Das 8. Geständnis“, lässt James Patterson sowohl Lindsay als auch Cindy in je einem Fall ermitteln. Es ist schön, dass auch Cindy diesmal eine herausragende Rolle einnimmt, da sie in den letzten Folgen doch etwas zu kurz kam. Beide Fälle waren diesmal spannend, unvorhersehbar. Es gab mehrere Plottwists und die Lösung war absolut unerwartet, aber doch so logisch wie genial! Das Buch hat mich mitgerissen bis zur letzten Seite.
5 Sterne von mir für diese mehr als spannende Folge um Lindsay Boxer und die Mädels aus dem Women’s Murder Club!
- Rüdiger Nehberg
Dem Mut ist keine Gefahr gewachsen
(7)Aktuelle Rezension von: Buechergarten》INHALT:
Rüdiger Nehberg blickt auf 1001 Erlebnisse - die Basis für seine Erfolge in der Menschenrechtsarbeit. In seiner neuen Autobiografie erzählt er, wie er mit siebzehn nach Marokko radelte, in den USA »Survival« kennenlernte und zu uns brachte; 1000 Kilometer ohne Nahrung auskam, Ekel und Angst überwand. Wie er Zeuge schlimmster Menschenrechtsverletzungen und Erfinder aberwitziger Aktionen wurde, um Aufmerksamkeit auf die Not anderer zu lenken. Er berichtet von der Zeit im jordanischen Gefängnis und seinen Wüstenkarawanen: Erfahrungen, die ihn mit Muslimen vertraut machten. Von der Idee, gegen den Zeitgeist den Islam als Partner zu gewinnen. Und von seinem Fernziel, für das er mit nie erlahmender Kreativität kämpft: das Verbrechen Weibliche Genitalverstümmelung zu beenden.
》EIGENE MEINUNG:
Gleich zu Beginn muss ich zugeben, dass ich Rürdiger Nehberg bisher nicht kannte. Trotzdem haben mich Cover, Titel und Inhaltsverzeichnis wie magisch angelockt und ich habe es keine Sekunde bereut!
Der Schreibstil konnte mich schon im ersten von 43 Kapiteln sofort gefangen nehmen. Rüdiger Nehberg erzählt dabei flüssig, fesselnd, mal humorig, mal tief bewegend und immer gerade heraus, von ganz unterschiedlichen Abschnitten, Stationen und Höhepunkten seines Lebens. Einige Kapitel haben mir dabei geholfen die Person Rüdiger Nehberg und seinen Werdegang zu verstehen, andere waren pures Abenteuer, harter Kampf, Mut, Scheitern und doch immer viel Hoffnung, Kraft und Authentizität. Als Autor sind unter seinem Namen bereits mehrere Bücher erschienen, aber dieses wirkt wie eine Lebensbilanz. Umso mehr, da das Buch posthum, nach seinem plötzlichen Tod erschienen ist.
Mit den Worten des 84jährigen Bäckers und Konditors kommen wir den Anfängen des Survival in Deutschland näher, radeln nach Marokko, überqueren mehrmals den Atlantik, erleben jordanische Gefängnisse von innen, bauen eine Geburtshilfeklinik in Äthiopien, führen Gespräche mit mächtigen Religionsvertretern, starten verschiedene Aktionen um Menschenrechte zu fördern, schützen und unterstützen... In den letzten Kapiteln – die sich intensiv mit dem Thema Weibliche Genitalverstümmelung beschäftigen – merkt man deutlich, dass der Weg dieses Mannes noch lange nicht zu Ende gewesen wäre. Ebenso spürt man den Stolz auf die, von ihm gegründete, Menschenrechtsorganisation TARGET e. V. Man lernt Motivation, Werte und Ethik des Autors intensiv kennen. Eine große Bereicherung stellen dabei auch die vielen Farb- und Schwarzweiß-Bilder dar, die den Streifzug durch Nehbergs Leben noch verdeutlichen.
Ich kann also nur allen, egal ob sie Rüdiger Nehberg kennen oder nicht, empfehlen in diesem Buch zu versinken und sich von seiner Lebensgeschichte beeindrucken zu lassen. Sie strotzt vor Sturheit, Selbstironie, Unerschrockenheit, Wagemut, Neugier, Abenteuerlust, Kraft, Dialogfähigkeit, Humor, Tiefgang, Liebe zu Menschen, Völkern, Ländern und dem festen Glauben daran, etwas zum Guten verändern zu können. Das wirkt ansteckend!
》FAZIT:
Der Mann, der selbst als Bäcker, Abenteurer, Visionär und Menschenrechtler bezeichnete, hat hier ein mitreißendes Lebenswerk abgebildet, das die verschiedensten Gefühle wecken kann. Abenteuer und Tiefgang ergänzen einander perfekt. Auch für Nichtkenner der Person Rüdiger Nehberg sehr zu empfehlen und absolut fesselnd!























