Bücher mit dem Tag "schleswig"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "schleswig" gekennzeichnet haben.

22 Bücher

  1. Cover des Buches Herrin des Nordens (ISBN: 9783442481064)
    Martha Sophie Marcus

    Herrin des Nordens

     (28)
    Aktuelle Rezension von: unclethom
    Martha Sophie Marcus gelingt es immer wieder aufs Neue mich gleich auf den ersten Seiten abzuholen.
    Geschickt gelingt es ihr die Stimmung uns Atmosphäre wie sie damals geherrscht haben könnte einzufangen. Und so steckt man schon gleich zu Beginn mitten in der Geschichte, oder besser gesagt man lebt ihre Geschichten.
    Schauplätze und die Figuren sind so bildhaft beschrieben, dass man wirklich dabei ist, denn es kommt mir jedes Mal so vor, man wäre vor Ort und würde mit den Figuren am Ort des Geschehens leben.
    Man spürt mit jeder Zeile wie viel Liebe im Buch steckt und man kann es ahnen wie viel Recherchearbeit dahintersteckt.
    Ihr Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen und es ist so ein leichtes auch die mehr als 700 Seiten in einem Rutsch herunterzulesen. Ich war nach zweieinhalb Tagen durch das Buch durchgerauscht, davon die letzten knapp 400 an einem Tag. Es fällt also extrem schwer das Buch beiseite zu legen, denn wie man es sich denken kann schreibt die Autorin so, dass man auf die nächste Seite gespannt ist.
    Der Spannungsaufbau ist fein gezeichnet und erst mit der letzten Seite hat man angekommen zu sein.
    Für mich war das wieder große Klasse und ich vergebe hoch verdiente 5 Sterne.
  2. Cover des Buches Der siebte Schwan (ISBN: 9783453527492)
    Lilach Mer

    Der siebte Schwan

     (120)
    Aktuelle Rezension von: xxLITTERAxx

    zauberhaft, seltsam, traurig, schön, verwirrend, naturverbunden, märchenhaft... unvergleichlich

    https://www.youtube.com/watch?v=seUG9nNtOPM

  3. Cover des Buches Unsichtbare Spuren (ISBN: 9783426507445)
    Andreas Franz

    Unsichtbare Spuren

     (224)
    Aktuelle Rezension von: Sato

    Ein Serienkiller mit über 90 Opfern, der niemanden auffällt.

    Ein Kommissar der an sich selbst zweifelt und eine persönliche Krise durchlebt.

    Eine junge, hübsche, intelligente Beamtin die den Kommissar auf Linie bringt.

    Dazu noch jede Menge Blut - fertig ist der Thriller.

    Hhm, naja, irgendwie war die Geschichte nicht rund, der Täter schwankt zwischen gedemütigten Sohn und Ehemann, gebildetem Feingeist auf Rachefeldzug und perversen Mörder. Sein Gegenpart, Sören Henning, kommt mit sich selbst nicht klar, ist ein Unsympath vorm Herrn und hat keinerlei Teamplayereigenschaften, entdeckt aber im stillen Kämmerlein den Zusammenhang von über 70 Morden, welche seit Jahren - trotz klarer Handschrift - nicht zusammen betrachtet worden.

    Ich muss ehrlich sagen, die Geschichte hat mich nicht überzeugt, sie wiest zu viele Unplausibilitäten auf, die Charaktere waren unsymphatisch - mit Ausnahme der Kommissarin Lisa Santos, dem einzigen Lichtblick dieses Buches - und irgendwie stimmte das Gesamtkonzept nicht - schade.

  4. Cover des Buches Mädchenröte (ISBN: 9783954516841)
    Cornelius Hartz

    Mädchenröte

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Melanie_M
    Cover: Das Cover zeigt ein mit Reet gedecktes rotes Haus mit weißen Fenstern. Im Hintergrund strahlend blauer Himmel. Der Buchtitel "Morgenröte" ist im oberen Drittel abgedruckt.

    Inhalt: In einer Ferienwohnung in Henne Strand, in der Ole Reichmann zusammen mit seiner Frau Sonja und deren gemeinsamen Tochter Janine Urlaub machen wollen, findet die kleine Janine eine Leiche im Whirlpool. Es handelt sich um Hans-Werner Siggendiek, dem eine Windradfirma namens "Njördwind" gehört. KK Lena Klatt und KHK Anke Langenbrück ermitteln in diesem Fall. Dabei wird die gesamte Familie "durchleuchtet" in der in der Vergangenheit "gebohrt". Schaffen es die beiden, den Mörder zu finden?

    Meinung / Sonstiges: Einen Schreibfehler habe ich auf Seite 97, 15. Zeile von oben entdeckt. Dort heißt es "Firm" anstatt "Firma". Das Buch war flüssig zu lesen und beinhaltete tolle Charaktere. Zum Ende hin wurde nochmals alles heftig durcheinander, was die Spannung noch verstärke. Das Buch ist absolut lesenswert.  5 Sterne!
  5. Cover des Buches Totenland (ISBN: 9783746634609)
    Michael Jensen

    Totenland

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Motzbeck

    Die Idee, das Ende des Dritten Reiches zum Handlungsspielraum eines Kriminalromans zu machen, ist nicht neu, das gab es schon in "Onkel Toms Hütte" und im ersten Roamn der Goldammer-Reihe. Nun hat sich auch Michael Jensen mit seinem Protagonisten Jens Druwe an dieses Thema gewagt, meiner Meinung nach weitgehend durchaus gelungen. Im noch von den Briten nicht eroberten Teil Schleswig-Holsteins wird ein ranghoher NS-Funktinär ermordet aufgefunden. Jens Druwe kommt so ins Spiel, ein ehemaliger Kripo-Kommissar aus Berlin, nun zum Dorfpolizisten degradiert undsowohl äußerlich wie auch innerlich schwer durch den Krieg gezeichnet. Schnell spürt er einen flüchtigen KL-Insassen auf, der für seine Vorgesetzten von der eigentlich zuständigen Kripo einen Idealen Täter abgibt. Doch Druwe hat aus verschiedenen Gründen seine Zweifel und ermittelt mehr oder weniger auf eigene Faust in den Wirren der letzten Tage des Dritten Reichs. Er entdeckt Hinweise darauf, dass der Funktinär seine Stellung missbraucht hat, um sich persönlich zu bereichern, allerdings scheint er dabei nicht allein gehandelt zu haben. Tatsächlich stand er im Mittelpunkt eines Geflechts der SS, das über die sogenannte "Rattenlinei-Nord" die Flucht von hochrangigen Vertretern dieser verbrecherischen Organisation ins Ausland vorbereiten sollte, die dann sozusagen die Keimzelle eines späteren Wiederaufbaus des Nationalsozialismus in Deutschland übernehmen sollten. Mit seinem Einsatz gelingt es Druwe, diese Flucht zu unterbinden.

    Der Roman beschreibt aber nicht nur den Fall, sondern am Beispiel seines Protagonisten auch, wie schnell man im Dritten Reich schuldig werden konnte und wie unterschiedlich die Menschen mit dieser Schuld umgingen. Auch das macht die Reihe, deren beiden Folgebände ich bereits geordert habe, lesenswert. Leider passieren dem Autoren zwei grobe historische Schnitzer, die leicht vermeidbar gewesen wären. Die Armee, die unter Paulus in Stalingrad unterging, war nicht die siebte, sondern die sechste, und die mit diesem Untergang in Verbindung stehende Sportpalastrede Goebbels war 1943, nicht 44. 

  6. Cover des Buches Herzlichen Glückwunsch, Sie haben gewonnen! (ISBN: 9783423253604)
    Dora Heldt

    Herzlichen Glückwunsch, Sie haben gewonnen!

     (148)
    Aktuelle Rezension von: UlrikesBuecherschrank

    Walter hat eine dreitägige Busreise an die Schlei gewonnen und durch eine kleine Trickserei nimmt er seinen Schwager Heinz mit.Aber statt einer Luxusfahrt wird es eine Verkaufsfahrt die es in sich hat.Angefangen mit dem heruntergekommenen Hotelzimmer bis hin zum Kaffee aus Plastikbechern.

    Der Schreibstil ist sehr leicht,bildhaft und flüssig zu lesen.Die Protagonisten sind sehr sympathisch und passen hervorragend in diesen Roman hinein.Die Spannung nimmt kontinuierlich zu aber der Humor steht doch im Vordergrund.

    Fazit:Ich bin gleich recht gut in diese Geschichte hineingekommen.Nach dem ersten Drittel nimmt die Geschichte im wahrsten Sinne des Wortes an Fahrt auf. So harmlos dieser humorvolle Roman anfängt desto chaotischer und skurriler wird er.Zu Beginn zog sich für mich der Roman etwas hin aber nach und nach wurde die Story für mich immer kurzweiliger zu lesen.Die Charaktere sind mir dabei immer sympathischer geworden nur bei Herrn Dengler wusste ich nicht so genau wie ich ihn einschätzen sollte.Auch ein paar andere Charaktere werden mit der Zeit immer komplexer so dass die Story meiner Meinung nach immer mehr zu einem kleinen Krimi mutiert.Das Buch hat mich überzeugt und sehr gut unterhalten so dass ich schmunzeln und lächeln musste. Je näher aber die Story sich dem Ende nähert desto mehr wurde die Geschichte für mich zum Cosy-Krimi.Dieses Buch ist eine tolle Urlaubslektüre weil sie sehr leicht und kurzweilig geschrieben ist.

  7. Cover des Buches Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war (ISBN: 9783462001518)
    Joachim Meyerhoff

    Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war

     (330)
    Aktuelle Rezension von: beccaris

    Der Klappentext “Zuhause in der Psychiatrie” lässt einen anderen Roman vermuten. Der Autor erzählt jedoch aus seinen Kindheitstagen. Er ist im Norden Deutschlands mit seinen Eltern und den zwei Geschwistern aufgewachsen. Manch lustige Situation in der Familie beschreibt der Autor sehr witzig und geistreich. Aber auch traurige und aussergewöhnliche Geschehnisse machen das Buch zu einer wirklich lebendigen Geschichte, bei der man sich sehr amüsieren kann, die aber auch sehr melancholisch stimmt.

    Die Psychiatrie mit ihren besonderen Menschen spielt hingegen nur eine marginale Rolle. Der Vater des Autors war Heimleiter und die Familie wohnte auf dem Institutionsgelände. Daraus ergeben sich vereinzelte Begegnungen mit den Patienten und der Leser bekommt einen kleinen, jedoch eher unsachlichen Eindruck über das Leben in der Psychiatrie.

    Mir hat die Erzählung ausserordentlich gut gefallen. Sie ist bewegend, versprüht Lebensfreude und ist doch von grosser Ernsthaftigkeit und klug geschrieben.

  8. Cover des Buches Am Haken (ISBN: 9783740803889)
    Arnd Rüskamp

    Am Haken

     (4)
    Aktuelle Rezension von: gaby2707

    Hauptkommissarin Marie Geisler vom LKA in Kiel, die nach einem Sturz aufs Knie durch eine Orthese stark gehandicapt ist, hat es hier mit Einbrüchen in leerstehende Villen Zugezogener zu tun. Dazu kommt, dass bei einem dieser Raubzüge der Wachmann Rüdiger Jensen, 46, der Sicherheitsfirma Bronsky-Security erschlagen wurde. Durch zwei Hauskameras sind die Einbrecher, die wohl vom Wasser her kamen, als verkleidete Wikinger zu identifizieren. Eine am Tatort gefundene Kette mit einem Anhänger „Thors Hammer“ lässt bald auf eine Gruppe junger Frauen schließen, die sich im rechten Umfeld von Holger Sennz tummeln. Privat läuft´s gerade bei Marie auch nicht rund. Und ihre Freundin, die Rechtsmedizinerin Ela Korthaus, ist noch im Urlaub. Also alles sch…


    Obwohl mir sehr schnell klar war, wer der Mörder von Rüdiger Jensen ist, steigt die Spannung, die ab den ersten Seite da ist, weiter an. Es ist so interessant zu lesen, auf welchen Wegen die Ermittler langsam aber sicher immer näher an die Gruppe junger Frauen kommen, die sich dem Wikingerkult zugehörig fühlen und so langsam in die rechtsextreme Ecke abdriften. Auch habe ich mich immer wieder gefragt, wann Judith Jensen endlich hinter das Geheimnis kommt, dass die Anführerin Emma Brinker die ganze Zeit hütet. Und wie Emma es schafft, mit diesem Geheimnis zu leben.

    HK Marie Geisler bekommt in diesem Fall Unterstützung von PHM Gregor Sachse, der auch schon im vorigen Fall mit ihr zusammen gearbeitet hat. Er selbst ist gerade an einer Serie von Graffiti-Schmierereien dran. Bei seinen Grübeleien über ein Motiv stößt er auf Gemeinsamkeiten, die ihn ein ganzes Stück vorwärts bringen und auch noch den Handel mit Stoßzähne und Rhino-Horn-Pulver aufdecken. 

    Mir gefällt die sensible und so taffe Marie Geisler sehr gut. Gefangen zwischen Beruf und Mutter sein, jetzt auch noch mit ihrem kaputten Knie, hält sie nichts davon ab sich voll in die Ermittlungen rein zu hängen. 

    Genau so gefällt mir Gregor Sachse, der hier, wie ich finde, eine sehr positive Entwicklung durchmacht. Auch die anderen Menschen, die ich hier kennenlerne, kommen sehr menschlich und wie aus dem richtigen Leben rüber. Alle haben ihr Pakerl zu tragen, was aber kein Grund sein sollte, so wie die Mädels die Welt ändern zu wollen. 

    Der Erzählstil ist durch die laufend wechselnden Perspektiven und die kurzen Kapitel sehr schnell und trotzdem flüssig und leicht zu lesen. Ich bin nur so durch die Seiten dahin geflogen. Arnd Rüskamp werde ich mir als Autor auf alle Fälle merken. 

    Da der Autor immer wieder mal kleine norddeutsche Sätze oder Worte einfließen lässt, kommt der lokale Kolorit sehr gut durch. Er hat mit seinen Bildern meine Sehnsucht nach einem Urlaub zwischen Eckernförde, Maasholm und Schleswig richtig angestachelt. 

    Ein sehr spannungsgeladener und abwechslungsreicher Küsten-Krimi mit interessanten Personen und mit einem Motiv, dass ich nur schwer nachvollziehen kann. Ich habe auch wieder etwas gelernt über die Wikinger und den Kriegshammer, die magische Waffe des Gottes Thor. Absolut lesenswert.

  9. Cover des Buches Totenschlüssel (ISBN: 9783897055865)
    Dietmar Lykk

    Totenschlüssel

     (5)
    Noch keine Rezension vorhanden
  10. Cover des Buches Zündstoff (ISBN: 9783958190191)
    Gea Nicolaisen

    Zündstoff

     (35)
    Aktuelle Rezension von: ConnySch
    Das Buch „Zündstoff“ von Gea Nicolaisen beginnt mit der Beerdigung von Fenja. Die junge Frau hat sich das Leben genommen. Ihre Freundin Lucie (sie ist der Hauptcharakter des Buches) kann es nicht fassen. Wie konnte sich Fenja nur wegen so jemanden wie Ragnar Calliesen (in ihn war Fenja augenscheinlich unglücklich verliebt) umbringen?
    Als Lucie den letzten Wunsch ihrer Freundin erfüllen und sich mit Ragnar treffen möchte, um ihm Fenjas Tagebuch zu übergeben, wird das Treffen durch eine Bombendrohung vereitelt. Zufall? Oder war dies geplant, um das Treffen zu verhindern?
    Malte, ein ehemaliger Schulfreund sowohl von Fenja als auch von Ragnar, glaubt nicht an einen Selbstmord und möchte alles tun um den Tod der jungen Frau aufzuklären. Lucie bietet ihm ihre Hilfe an, obwohl sie nicht wirklich an einen Mordfall in dieser Angelegenheit glaubt.
    … und dann kommt es erneut zu einer Bombendrohung. Diesmal gegen das Architekturbüro von Ragnars Vater. Wieder war Lucie vor Ort. Hat es etwas mit ihr zu tun? Oder mit der Familie Calliesen?

    Fazit:
    Das Buch ist ein durchaus gelungener Krimi, der sich meiner Meinung nach etwas zu sehr in die Länge zieht. Was mich auch noch etwas gestört hat, war die gelegentliche Verwendung von nicht sehr gebräuchlichen Fremdwörtern.

  11. Cover des Buches Die Kinder der Meerfrau (ISBN: 9783455401905)
    Konrad Hansen

    Die Kinder der Meerfrau

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Thaila
    Norddeutschland, 18. Jahrhundert: Die Brüder Thiess und Momme führen ein eher einsames Leben als Fischer, als sie eines Tages eine junge Frau am Meeresstrand finden, die halb ertrunken ist. Lena weigert sich etwas über ihre Vergangenheit zu verraten. Aufgrund ihres Aussehens gilt sie im Dorf bald als die "Wendische". Da sie über die Fähigkeit verfügt zu heilen, aber auch auf magische Weise Schaden anzurichten, ist sie in der Gegend bald gleichermaßen respektiert wie gefürchtet. Zwischen Thiess, Momme und Lena entwickelt sich bald eine harmonische Dreierbeziehung. Keiner weiß, wer der Vater der vier Kinder ist, die nach und nach geboren werden - es interessiert aber auch niemanden von ihnen. Nur im Dorf gibt es Gerede und der Pfarrer wird angehalten, für Zucht und Ordnung zu sorgen. Lenas Söhne und Enkel bleiben nicht im engen Leben an der südjüdländischen Küste. Es verschlägt sie in alle Welt. Einer wird Walfänger, er arbeitet sich vom Hilfsjungen bis zum erfolgreiche Kapitän herauf. Ein anderer wird Maler und reist bis in die Karibik. Ein Enkel wird Sklavenhändler wider Willen. Indem Konrad Hansen einzelne Familienschicksale herauslöst, macht er ein breites Panorama an Themen und Landschaften auf. Leider wirkt der Roman dadurch gelegentlich überfrachtet. Weniger wäre manchmal mehr gewesen, vor allem über die weiblichen Personen der Familie hätte ich manchmal gerne mer erfahren. Die Qualität der einzelnen Erzählstränge varriert, besonders gelungen fand ich die Passagen, die auf dem Meer spielen. Die sind so eindringlich geschrieben, dass mein einen lebhaften Eindruck von der Faszination des Meeres, aber auch vom mühseligen Leben an Bord eines Segelschiffes bekommt. Insgesamt ist Die Kinder der Meerfrau ein gelungener historischer Roman, von einem Autor, der weiß wovon er schreibt.
  12. Cover des Buches Unwiederbringlich (ISBN: 9783742406866)
    Theodor Fontane

    Unwiederbringlich

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Pongokater
    Dieser Fontane-Roman, genial wie immer gelesen von Gert Westphal, spielt im Schleswig des 19. Jahrhunderts, als die Provinz noch zum Königreich Dänemark gehörte. Im Mittelpunkt steht Gutsherr Helmut von Holk. Holk ist zwar Anhänger der prodeutschen Kräfte in der Provinz und dennoch ein treuer Diener des dänischen Hofes in Kopenhagen. Genauso zerissen und inkonsequent wie in der Politik ist Holk auch in der Liebe. Er hängt an seiner Frau und lässt sich doch auf ein Liebesabenteuer mit einer Hofdame ein. Holk nimmt dieses Affäre ernst, nicht aber die Hofdame. Nach der Scheidung von seiner Frau scheint es mit einer zweiten Hochzeit ein Zurück zu geben. Doch es scheint eben nur so, denn die alte Liebe ist UNWIEDERBRINGLICH.
  13. Cover des Buches Wer waren denn die Wikinger? (ISBN: 9783804211582)
    Marlis Kahlsdorf

    Wer waren denn die Wikinger?

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  14. Cover des Buches Zwischen den Fahnen (ISBN: 9783898764124)
    Hartmut Hein

    Zwischen den Fahnen

     (1)
    Aktuelle Rezension von: smutcop
    Fast ein wissenschftliches Werk. Wer sich nebenbei für Geschichte begeistern kann, der liegt hier genau richtig. Der Autor beleuchtet das Leben, die Umstände und die politischen Entwicklungen in Schleswig und Holstein in den Jahren 1835 bis 1851 aus verschiedenen Winkeln. Da sind einmal die Bewohner des Johannsenhofs in Struxby und einmal der fortschrittliche Schleswiger Arzt Dr. Finck. Toll ist es zu lesen, wie sich das Leben auf einem Hof Mitte des 19.Jh im Norden abgespielt hat. Die ganz normalen Alltagssorgen, das Arbeiten, die Liebe, Kinder und der Fortschritt, der von den Einen verdammt und den Anderen sehnlichst erwartet wird. Für Fortschritt ist auch Dr. Finck, nur rennt er mit seinen neumodischen Methoden, wie z.B. "Hygiene" auch noch oft gegen Wände. Wie ein roter Faden zieht sich durchs Buch die brodelnde, politischen Lage im Norden des Reichs. Parteien werden gebildet und Freunde werden zu Feinden. Auf der Stadt wie auf dem Land. Selbst der Bauer muß erdulden, dass sich seine Frau zu den "Dänischen" hingezogen fühlt. Schließlich kommt es zum Krieg. Der ...für mich... einzige Wermuttropfen des Buches sind die bisweilen sehr langen politischen Debatten und Monolge, die historisch vermutlich völlig korrekt, zum Kurzweil aber eher ungeeignet sind. Auf jeden Fall ist man nach der Lektüre völlig aufgeklärt über das Zustandekommen des nördlichsten Bundeslandes.
  15. Cover des Buches Brautsee (ISBN: 9783959623230)
    Lucia S. Wiemer

    Brautsee

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Isbel
    "Brautsee" ist mit 128 Seiten eine kurze Geschichte von Lucia S. Wiemer. Das Buch ist als ebook im Papierverzierer Verlag erschienen und erzählt, woher der Brautsee vielleicht seinen Namen bekommen hat. Alles beginnt mit Trine, die den einen liebt und einen anderen heiraten soll. Ihr Versuch, der Hochzeit zu entgehen, zeigt nicht nur die wahren Gesichter der Menschen, denen sie vertraut, sondern bestimmt auch letztendlich ihren Weg.
    Auf 128 Seiten kann man keine unglaublich emotionale und ausladende Geschichte erwarten. Es ist komprimiert auf die wichtigsten Begegnungen und Gefühle. Wie es nun mal in Kurzgeschichten so ist.

    Trine mochte ich. Eine junge Frau, die im 17. Jahrhundert versucht ihr Glück zu finden und gleichzeitig in der Moral der damaligen Zeit gefangen ist. Auch wenn ich, durch eine ähnliche Saga in meinem Heimatort, ahnte, wie es enden wird, habe ich trotzdem mit Trine gehofft, dass jemand ihr wohlgesonnen ist und ihr hilft, der Heirat zu entkommen. Durch das Schicksal ihres Vaters wurde es auch für mich sehr glaubwürdig, warum sie nicht einfach wegläuft, sondern andere Wege versucht.
    Die Charakterzüge der Nebencharaktere sind der Länge der Geschichte angepasst. Keine unnötigen Informationen zu ihnen, sondern nur die, die die Geschichte voranbringen.

    Manchmal wirkte die Geschichte auf mich nicht an die Zeit angepasst, in der sie spielt. Aber alles in allem las ich hier eine schön geschriebene und traurige Geschichte über zwei Liebende, die zusammen sein wollen.
  16. Cover des Buches Mordkompott meerumschlungen (ISBN: 9783939689683)
    Heike Gerdes

    Mordkompott meerumschlungen

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  17. Cover des Buches Historischer Atlas Schleswig-Holstein vom Mittelalter bis 1867 (ISBN: 9783529024474)
  18. Cover des Buches Kleine Geschichte deutscher Länder: Regionen, Staaten, Bundesländer (ISBN: 9783902475305)
  19. Cover des Buches Rungholt (ISBN: 9783458172741)
    Hans Peter Duerr

    Rungholt

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Ein Winter unter Hirschen (ISBN: 9783518455241)
    Ralf Rothmann

    Ein Winter unter Hirschen

     (18)
    Aktuelle Rezension von: damentennis
    ich dachte eigentlich, das buch hieße etwas mit rehen: rehe am meer oder so. das ist bestimmt nur ein anderes buch von ralf rothmann. jedenfalls wollte ich eigentlich schreiben, dass ich jetzt immer, wenn ich rehe sehe, an ralf rothmann denken muss. das ist nicht unbedingt schön. weil: auf dem autorenfoto raucht ralf rothmann eine zigarette. genauer: er raucht diese zigarette so, dass man das rauch zwingend mit adjektiven beschreiben muss: cool? lassiv? demonstrativ? hach, mit adjekitven hatte ich es noch nie, mein leben kommt ganz gut ohne aus. so sieht das nämlich aus: ich kann jahrelang adjektivlos alt werden werden, ralf rothmann kann nicht mal ohne adjektiv eine zigarette rauchen! das buch ist aber schön, mit hirschgeweihen auf dem hardcover und kurzen "stories" innen, die leider alle nach lassiver zigarette riechen. das muss nichts machen, kann es aber, je nach nichtraucherhaushalt. wahrscheinlich ließe sich sagen: rothmann schreibt cool. ja, ich glaube, dass dies mehrheitsfähig wäre. eine umfrage! menschen, was assoziiert ihr mit ralf rothmann? daneben das autorenfoto mit der zigarette. wir haben 100 leute gefragt. cool ist die topantwort. auf den plätzen folgen: 2. berlin 3. lassiv 4. rehe am strand.
  21. Cover des Buches Der Sternengarten (ISBN: 9783833309090)
    Katrin Burseg

    Der Sternengarten

     (22)
    Aktuelle Rezension von: SigiLovesBooks

    Ein sehr gut recherchierter und stilistisch sehr niveauvoll geschriebener historischer Roman, der mir viele interessante und schöne Lesestunden in längst vergangenen Zeiten bescheren konnte. Die Autorin hat sich mit dem Bau des Globus und dessen Schwester, der Sphaera Copernicana sehr intensiv beschäftigt und den Bau der beiden wissenschaftlich hochinteressanten Objekte sehr detailliert beschrieben. Der Auftraggeber, Herzog Friedrich III. hatte sich damit einen Lebenstraum erfüllt - etwas Unsterbliches zu schaffen. Allerdings konnte er dies nicht ohne die Hilfe der Ritterschaft - den Ständen. Zum Tragen kommen in diesem Zusammenhang auch Ränkeschmiede, die es in der Politik immer schon gegeben hat, wobei der Kanzler des Herzogs hierbei eine wichtige und eindeutige Rolle spielt. Eingebettet ist die historische Geschichte um die Entstehung des Globus in die Familiengeschichte um Sophie, die früh ihre Mutter und später auch ihren Vater und ihren Bruder verliert. Letzterer nimmt in dem Roman um Rache und Vergeltung auch eine wichtige Posiition ein. Sophie muss immer wieder für sich selbst entscheiden, sie wächst an jenem, was sie erlebt und setzt sich immer wieder neue Ziele, für die es sich lohnt zu kämpfen - ohne an dem Erlebten zu zerbrechen. Dies hat mich in dem Roman von Katrin Burseg sehr beeindruckt, da es auch glaubwürdig wiedergegeben ist. Eine sehr wichtige Rolle nimmt auch der Protagonist Farid ein, ein Perser, der die Expedition nach Gottdorf zurück begleitet und das Gärtnerhandwerk - ebenso wie Sophie - erlernen möchte. Als Tochter eines Gärtnermeisters erfreute ich mich auch an den Details, die die Entstehung des "Neuwerks" in aller gärtnerischen Pracht beschrieben einschließlich der Pflanzennamen - und der Erwähnung des Gottorfer Codex, in dem alle Pflanzen von bedeutenden Pflanzenmalern festgehalten wurden.
    Fazit:
    Ein rundum gelungenes Buch, ein historischer Roman mit Tiefgang und zahlreichen Details, die gute Recherche erfordern. Stimmig in der Handlung, flüssig und sehr gut geschrieben. Gerne würde ich weitere Werke der Autorin lesen!

  22. Cover des Buches Der den Himmel lenkt (ISBN: 9783865914552)
    Dorothea Morgenroth

    Der den Himmel lenkt

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Wildpony
    Der den Himmel lenkt - Dorothea Morgenroth Kurzbeschreibung Amazon: Kopenhagen, Anfang des 19. Jahrhunderts: Die vierjährige Sophie Becker gelangt aufgrund unglücklicher familiärer Umstände in die Obhut des dänischen Werftbesitzers Johan Kjeldsen. Der Mann nimmt das Mädchen fast wie eine eigene Tochter in seine Familie auf. Je älter Sophie wird, desto mehr macht ihr jedoch zu schaffen, dass ihr Leben in der hohen Gesellschaft Dänemarks im krassen Widerspruch zu ihrer wahren Herkunft steht. Als sie dann auch noch eine schmerzhafte Enttäuschung erlebt, droht ihr Leben aus den Fugen zu geraten. Doch dann besinnt sie sich auf das Vermächtnis ihrer Mutter, das entscheidend mit dem Lied "Befiehl du deine Wege" zu tun hat ... Mein Leseeindruck: Ein sehr emotionales und gefühlsbeladenes Buch - mit vielen christlichen Einwürfen - aber sehr schön und angenehm zu lesen. Man fühlt mit den Hauptprotagonisten sehr gut mit und ich konnte mich in die Geschichte richtig rein versetzen. Natürlich muß man manche Handlungsweisen versuchen zu verstehen, aber das Buch spielt in einer Zeit, in der noch sehr viel auf Stand und die Gesellschaft geachtet wurde. Und es zeigt auf, daß wenn man an Gott glaubt er auch seine Hilfe mit einfließen lässt. Daher auch ein schönes Happy End, über das ich mich sehr gefreut habe. Kann das Buch jedem anraten, der gern historische Geschichten und christliche Bücher liest. Vergebe dem Buch 4 Sterne und empfehle es gern weiter.
  23. Zeige:
    • 8
    • 12
    • 24

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks