Bücher mit dem Tag "schlösser"
8 Bücher
- JP Delaney
The Girl Before - Sie war wie du. Und jetzt ist sie tot.
(388)Aktuelle Rezension von: Gin_ahab das buch im urlaub gelesen und es war schon fesselnd und eine interessante idee. auch die abwechslung zwischen der vorherigen und der jetzigen frau und auch, dass beide charaktere eine gewisse tiefe besitzen. jedoch war es teilweise ein wenig zu lang, und ohne die gänsefüßchen bei den rückblicken war mein lesefluss ein wenig unterbrochen.
die idee, eines hauses mit system, minimalismus und alles war jedoch interessant und ich denk auch nach dem beenden das buches teilweise darüber nach- natürlichen nur bis zu einem gewissen grad, aber was brauchen wir eigentlich wirklich? was ist unverzichtbar?
naja, ob ich das buch empfehlen würde, weiß ich dennoch nicht. Da gibt es doch spannendere Bücher, mit einem angenehmeren Lesefluss und Schreibstil. Schlecht war es jedoch auch nicht, deshalb 3 Sterne.
- Jean-Luc Bannalec
Bretonische Geheimnisse
(98)Aktuelle Rezension von: Lesepixie7Und schon wieder muss Kommissar Dupin außerhalb seines Zuständigkeitsbereichs ermitteln. Nachdem ihm Jean im letzten Fall half, schuldetw er ihm noch einen Gefallen. Diesen will er nun einlösen. Er soll einen Artus-Forscher befragen und verbindet dies mit einem Betriebsausflug in den Forêt de Brocéliande. Dort ereignen sich aber einige Mordanschläge und er wird unversehens mit seinem Team für Sonderermittlungen eingespannt. Dabei erfahren wir so einiges über die Artus-Legende und den geheimnisvollen Wald in der Bretagne. Mit wieder sehr stimmungsvollen Landschaftsbeschreibungrn reisen wir dort mit den Ermittlern umher, erleben unliebsame Überraschungen, stellen Vermutungen zum Täter an und wohnen der Auflösing des Falls in nur 2 Tagen bei. Wieder sehr schön zu lesen. Dass Chrétien de Troyes die Artuslegende aufgeschrieben hat, war mir bekannt, dass er aber dabei schon auf einen noch älteren Urtext zurückgegriffen haben soll, wusste ich nicht. Auch war mir das Ausmaß seiner Aufzeichnungen von mehreren Bänden neu. Ich glaube, ich werde die Artus-Legende, die ich in 2 Bänden von Jacques Boulanger auf Französisch zu Hause habe, doch mal ausführlicher lesen.
- Catherine Duval
Mord an der Loire
(15)Aktuelle Rezension von: AMCLiestCatherine Duval hat einen charmanten Krimi geschrieben, der im wunderschönen Tal der Loire mit den vielen historischen Schlössern spielt.
Der "Held wider Willen" ist Baron Philippe du Plessis, ein Privatermittler, von seinem Bruder verachtet, aber von seinem Onkel, der Schloss Cotignac besitzt, geliebt. Er ist ein echter Lebemann, der gutes Essen und schöne Frauen liebt. Ein echter Adeliger eben, dem nur seine "Angélique" zu fehlen scheint. Im Zuge seiner Ermittlungen um ein verschollenes Gemälde als auch einem geheimnisvollen Kästchen, das seiner Familie gehört, begegnet ihm aber die Kommissarin Charlotte Maigret, die seinem Frauenbild wirklich nicht entspricht, und die absolut immun gegenüber seinem Charme ist. Gemeinsam müssen sie nicht nur dem Diebstahl des Gemäldes, sondern auch einem Mord aufklären. Dabei bekleckert sich Philippe nicht immer mit Ruhm.
Anfangs sind viel zu viele Klischees zu lesen, bis der Krimi dann doch an Fahrt aufnimmt und auch an Spannung gewinnt, Auch wenn die Leserschaft ziemlich bald den Täter errät, braucht es bei Philippe etwas länger, was aber amüsant zu lesen ist. Auch die Templer spielen bei den Ermittlungen eine wichtige Rolle, die allerdings ein bisschen an den Haaren herbeigezogen ist.
Wer noch dazu einmal im Loiretal unterwegs war, schätzt auch die wundervollen Beschreibungen der Landschaft und der Städte wie Tours und Chinon und fühlt sich schnell heimisch.
Das einzige was mich beim Lesen des E-books massiv gestört hat, war das pdf Format, das den Lesefluss massiv beeinträchtigt hat, daher nur drei Sterne.
- Sabine Weiß
Blüte der Zeit
(55)Aktuelle Rezension von: Thommy28Einen kurzen Blick auf das Geschehen ermöglicht die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:
Ich liebe solche historischen Romane, die echte historische Fakten mit einer ansprechenden fiktiven Handlung verknüpfen. Das ist der Autorin mit dem vorliegenden Buch exzellent gelungen. Die Handlung ist gut aufgebaut und durch die zwei wesentlichen Handlungsebenen hervorragend abwechslungsreich gestaltet.
Die Protagonisten und die historischen Persönlichkeiten sind gut und mit Tiefe gezeichnet. Spannende und unterhaltsame Handlzungsteile sind geschickt miteinander verwoben. Nur ab und zu ist es zu ein paar verschmerzbaren Längen gekommen.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen und ich werde sicher noch weitere Bücher der Autorin lesen....!
- Bodo Plachta
Dichterhäuser
(5)Aktuelle Rezension von: HEIDIZIch liebe Literatur, Bücher sind mein Leben und so liebe ich es auch, Häuer zu besuchen, in denen Schriftsteller gelebt haben.
Neulich ist mir ein Buch aufgefallen, welches ich in den letzten Tagen gelesen und die Aufnahmen betrachtet habe. Es ist einfach rundherum gelungen - ich möchte euch davon berichten ...
"Dichterhäuser": erzählt von Bodo Plachta mit Fotografien von Achim Bednorz
ist ein Bild-Text-Band, der mich gefesselt hat. Hierin kann man sich Anregungen holen für Reisen zu Dichterhäusern, aber auch Wissen aufsaugen und Fotografien betrachten.
Das Buch ist folgendermaßen gegliedert:
Einleitung
Ruinen und Spurensuche
Der Dichter öffnet sein Haus
Bei den klassischen "Weltbewohnern"
Romantische Lebenswelten
Rückzüge ins Private, Vertreibung aus der Öffentlichkeit
Zwischen Vertiko, Chaiselongue und Schreibtisch
Hartnäckige Villenbesitzer oder die Kunst, schön zu wohnen
Literarische Schauplätze
Rückzugsorte und Zufluchten
Rückkehr und Neuanfang
Erinnerungsort, Archiv und Museum
Anhang
Wundervolle mitunter ganzseitige perfekt wirkende lebendige aussagekräftige Aufnahmen nehmen den Betrachter mit zu den Dichterhäusern von außen und innen.
z. B.: Büchergang in Haus Kreienhoop, dem Wohnsitz Walter Kempowskis, dem Junozimmer in Goethes Wohnhaus mit dem Abguss der römischen Kolossalbüste der Juno Ludivisi, dem Pfarrhaus von Cleversulzbach, Mörikes Amtssitz bis hin zur ehemaligen Oberförsterei in Wolflingen, die jahrzehntelang Wohnsitz Ernst Jüngers war, um nur einige zu nennen.
In Wort und Bild wird man davongetragen zu den Dichtern und ihrem Leben hinter den Mauern, die sie sich ausgesucht haben zum Leben und Arbeiten, die mitunter Museen oder Gedenkstätten beherbergen.
Die Texte und Fotografien ergeben eine untrennbare Einheit. Die Texte sind informativ geschrieben, lesen sich angenehm und nicht trocken, sondern im Gegenteil spannend und aufschlussreich, machen echt Lust darauf, diese Orte live zu erleben.
Dieses Buch ist ein literarischer Rundgang durch die Dichterorte, den man gern irgendwann auch einmal wirklich gehen möchte. Ganz tolles Buchprojekt, perfekt und gelungen - ich empfehle das Buch für Interessierte Leser !!!
- Robert Preis
111 schaurige Orte in der Steiermark, die man gesehen haben muss
(15)Aktuelle Rezension von: Annette126In diesem Buch geht es um die wunderbare Steiermark - wo ich schon immer mal Interesse dafür hatte. Genauer gesagt - um 111 schaurige und gruselige Plätze/ Orte dort, die man wirklich mal gesehen haben muß. Ich habe daher den großen Mut gewagt.......und diese Buchreise mitgemacht - meine Erkenntnis davon - sie hat mir wirklich sehr gefallen. Ich habe mir dieses Buch in aller Ruhe durchgelesen. Inhaltlich gesehen ist es hervorragend gestaltet, mit Text auf der linken Seite und den Bildern zu den gruseligen/schaurigen Orten auf der rechten Seite - beides zusammen hat mich beim Lesen wunderbar beeindruckt. Und an manch Stelle habe ich auch wirklich etwas geschauert, wie z.B. bei der Geistermesse, wo der tote Mann seiner Frau die Hand hielt um die Mitternacht rum. Mit Mut intus hat mir diese Geschichte dabei wirklich sehr gefallen - Geister sind schließlich auch freundliche Wesen - die beachtet werden wollen....Es liest sich dabei wirklich sehr leicht und angenehm. Mein Gesamteindruck von diesem Buch ist daher wirklich sehr gut. ------ Mein Fazit: Das Buch ist dabei so gut, das es die vollen 5 Sterne dabei auch verdient hat plus ein grosses Lob dabei an alle daran Beteiligten. ----Nach dem Lesen des Buches ist ein Besuch in die echte Steiermark auf jeden Fall sehr lohnenswert aus meiner Sicht. ------Empfehlen kann ich es daher jedem Mutigen, der gruselige und auch schaurige Orte dabei mag -----Holt es Euch - es lohnt sich wirklich------- - Rolf Toman
Burgen und Schlösser
(3)Aktuelle Rezension von: sommerleseDer Bildband "Burgen und Schlösser - Reisen zu den schönsten Meisterwerken der Baukunst in Deutschland und Österreich" von Rolf Toman erscheint im Vista Point Verlag.
Die prachtvollsten Repräsentationsbauten aus achthundert Jahren Baugeschichte in Panorama und Detail. Interessante Essays und Begleittexte liefern den kunsthistorischen Background.
Bei diesem großformatigen Bildband reicht der historische Bilderbogen von den Wohnburgen des Hochmittelalters über die Herrschaftsbauten der Renaissancefürsten bis zu den prunkvollen Bauten des Barock und dem Klassizismus. Dank der Textabschnitte erhält man einen Einblick über die historische Einordnung des Bauwerkes, seine Entstehungsgeschichte und Besonderheiten zu Bewohnern und Ausstattung der Gebäude.
In der Einleitung werden die zeitlichen Epochen näher erklärt, mit Beispielen versehen und die besonderen Merkmale der Baustile hervorgestellt.
Die Aufteilung der Kapitel erfolgt nach geografischen Maßstäben. Es startet vom Münsterland bis ins Rheintal, umfasst Preußen,Sachsen und Böhmen, geht von Unterfranken nach Oberbayern und schliesslich von Wien bis Tirol.
Die zahlreichen Farbfotos erfreuen mit ihren Anblicken von architektonischen Meisterbauten, neben den professionellen Außenansichten werden auch Aufnahmen vom Innenbereich der Burgen und Schlösser gezeigt. Es ist wie eine Schlossbesichtigung auf dem Papier und man erlebt alles ohne Besucherströme und kann die Ansichten auf sich wirken lassen.
Die vorgestellten Bauwerke sind zahlreich, es sind über 70 und um nur einige zu nennen:
Kaiserpfalz Goslar, Burg Eltz, Schloss Linderhof, Schloss Tratzberg, Schloss Schönbrunn, Schloss Sanssouci, Prager Hradschin, Nürnberger Burg, Burg Hülshoff, Würzburger Residenz, Wasserschloß Raesfeld, Moyland und Anholt. Natürlich dürfen auch Schloss Hohenschwangau und Schloss Neuschwanstein nicht fehlen.Beim Betrachter der Bilder kommen auch eigene Erinnerungen an die Besuche der Bauwerke auf, und man erhält durch die besonderen Blickwinkel einen umfassenden Eindruck der Außenanlagen, besonderen Bauteilen und Einrichtungsbildern, die man selbst so vielleicht nicht zu sehen bekommt.
Ein wirklich umfassender und wunderschöner Band der spektakulären Bauwerke, für die Menschen aus aller Welt zu uns reisen. Und mit den historischen Einblicken über Erbauer und Bewohner ist das Buch auch für Geschichtsfreunde ein lehrreicher Ausflug.
Dieses Buch ermöglicht einen kunstgeschichtlichen Spaziergang durch prunkvolle Schlösser und Burgen aller Epochen Deutschlands und Österreichs mit Abstechern nach Böhmen. Es ist eine Augenweide und wissenswert für alle, die sich für Geschichte, Architektur oder einfach nur für Schlösser und ihre Anlagen interessieren.







