Bücher mit dem Tag "schloss"
220 Bücher
- Sarah J. Maas
Throne of Glass – Die Erwählte
(3.258)Aktuelle Rezension von: SchnudlCelaena Sardothien ist eine gefährliche Assassinin und zum Tode verurteilt. Als ihr angeboten wird an einer Prüfung teilzunehmen, um der Champion des Königs zu werden, nimmt sie das Angebot an, denn nur so kann sie ihre Freiheit zurück gewinnen. Nichtsahnend, dass der Tod nicht nur bei den Prüfungskämpfen lauert, sondern ein Grauen, die Welt zum Wanken bringt.
Ich glaube jeder der mich kennt weiß, dass ich diese Reihe abgöttisch liebe. Es gibt nur eine Reihe, die das nochmal toppen kann. Deshalb muss ich natürlich einen Reread starten bevor die neuen Bände von Acotar erscheinen und das ganze Sarah J. Maas Universum wieder auf mich einprasselt.
Der Auftakt der Reihe ist nicht annähernd das, was uns in der gesamten Reihe erwartet. Wir haben hier ein High Fantasy Epos, was nach und nach komplexer, tiefgründiger und atemberaubender wird. Das wird im ersten Band tatsächlich noch gar nicht so klar. Aber wir brauchen diesen Band um anzukommen und vor allem um mitzukommen.
Wir lernen Celaena kennen und lieben. Eine unglaublich starke und mutige Frau. Sie ist selbstbewusst und schlagfertig und lässt sich so schnell nichts sagen und unterkriegen. Das fand ich von Anfang an stark, denn sonst haben wir oft die naive und verletzliche Protagonistin. Mit ihren 18 Jahren hat sie gefühlt schon alles erlebt.
Die Reihe lebt von den einzelnen Charakteren, es sind viele und man sollte wirklich niemanden vergessen, denn die tauchen alle immer wieder auf. Gerade beim Reread fällt nochmal so viel auf, was beim ersten lesen nicht hängen bleibt. Und doch finde ich, schmeißt uns die Autorin nicht alles vor den Latz, sondern gibt uns als Lesern den Raum, anzukommen und erst nach und nach kommen die Charaktere dazu.
Es ist actionreich, spannend und voller Geheimnisse, langweilig wird es uns hier sicher nicht. Ja es ist nicht mehr ganz zeitgemäß und hat einige Frauenfeindliche Aspekte, was mich aber nicht stört und man nicht vergessen darf, dass die Autorin dieses Buch mit 16 Jahren geschrieben hat.
Freu mich auf den zweiten Teil.
- Kerstin Gier
Silber - Das zweite Buch der Träume
(4.666)Aktuelle Rezension von: _mit_punkt_und_komma_Es macht wieder so Spaß, mit Liv und Henry den Traumkorridor zu erkunden! Absolutes Highlight war für mich die Sache mit dem Buchsbaum-Pfau Mr. Snuggles...zum Schreien komisch. Henry hat auf einmal Geheimnisse und Livs Neugier sorgt für interessante Momente. Die Sache mit Mias Schlafwandeln war tatsächlich ein bisschen gruselig. Aber sie hat auch mal wieder gezeigt, dass Grayson vermutlich einer meiner absoluten Lieblingsnebencharaktere ist.
- Kiera Cass
Selection – Die Elite
(4.675)Aktuelle Rezension von: EuropeantravelgirlPrinz Maxon sucht weiterhin seine Bachelorette, und America kann sich glücklich schätzen, noch dabei zu sein.
Zweite Bände von Reihen sind eine undankbare Sache, denn sie erfüllen eine Art Übergangsfunktion, und oft genug fällt es schwer, die im ersten Teil aufgebaute Spannung bis hin zum finalen dritten Band aufrecht zu erhalten. Das kennt man von vielen anderen Reihen, und leider schlägt dieser Fluch auch bei Selection zu. Die Handlung schreitet nicht wirklich voran, sondern tritt auf der Stelle. Vieles wiederholt sich und wenig entwickelt sich. Gerade der Handlungsstrang rund um die Rebellion im Staat unterscheidet sich nicht wirklich groß von den Vorkommnissen im ersten Band.
Richtig stark fand ich hingegen Americas nun klare und mutige Positionierung gegen das bestehende Kastensystem. Das wurde hier stärker thematisiert und man merkt beim Lesen, dass sich da etwas zusammenbraut.
America steht immer noch zwischen Prinz Maxon und ihrer Jugendliebe Aspen, und dieses Mal wirkt sie deutlich unentschlossener und weiß durchgehend kaum, wem der beiden sie vertrauen soll: „Irgendwo tief in mir drin machte ich mir aber auch Sorgen, wie leicht ich seinen Worten Glauben schenkte.“ Kein Wunder, dass sie in ihrer Haltung ständig schwankt und ihren Favoriten mehrfach wechselt, so dass auch wir beim Lesen kaum ahnen können, wie das Ganze enden soll. Beim Lesen möchte man America einfach schütteln, weil sie sich immer wieder umstimmen lässt und wankt.
Ich freue mich daher sehr auf den dritten Band, in dem es zur finalen Entscheidung kommt!
- Kiera Cass
Selection
(5.425)Aktuelle Rezension von: KapitelwanderinSelection – Kiera Cass
OH MEIN GOTT! ICH LIEBE DIESES BUCH! 😭
Es war so gut, so lustig, so herzlich & einfach so toll. Ja, es richtet sich definitiv an ein etwas jüngeres Publikum, aber ich war trotzdem komplett hin & weg. Ich habe es einfach geliebt!
Dieses fiktive Zukunftsszenario & das Kastensystem fand ich super spannend und interessant. Aber primär? Ich mochte das Casting-Setting übelst! 🤣 Ich meine ... Prinzen-Casting? Her damit!
Allerdings ist mir Prinz Maxon irgendwie zu Green Flag. Da muss doch noch was kommen, oder?
Ich liebe natürlich, wie lieb er ist, keine Frage! Und auch seine teilweise ziemlich kindliche Art ist einfach absolut süß. ABER irgendwo, irgendwie muss doch da noch was sein! Irgendwo muss doch ein Haken sein?! Das kann doch nicht alles gewesen sein. 👀
Aspen ist auch super süß ... gewesen! Ich check bei dem Typen allerdings gar nichts mehr?! Erst so, dann so? Wollte er ihr wirklich kein schlechtes Gewissen machen und dafür sorgen, dass sie ihre Chance nutzt? Oder wollte er ihr doch ein schlechtes Gewissen einreden? ICH CHECK NICHTS!!! 🤣
Also der Typ ist weird.
Die Einberufung war irgendwie vorhersehbar. Aber dann auch noch DAS?! Uff! Ich wusste teilweise echt nicht mehr, was ich von ihm halten soll. Aber dennoch: weird!
America mochte ich dafür unglaublich gerne. Ihre widerspenstige Art, dass sie sich einfach nichts gefallen lässt & generell ihre ganze Art. Auch ihre Gefühle wirkten für mich total natürlich und authentisch.
Und dass sie eigentlich mit jedem irgendwie freundschaftlich sein kann? Liebe ich! Sie ist einfach so anders als das, was man in diesem königlichen Setting vielleicht erwarten würde – und genau deshalb passt sie für mich so unglaublich gut hinein.
Sie wäre für mich tatsächlich eine richtig tolle Königin. Es war einfach superklasse!
Und dann kam das Ende von Buch 1.
ICH WURDE SCHOCKIERT UND ÜBERrumpelt! 😭
Das kann doch nicht ernsthaft das Ende sein!!!! Ich hab das Buch nur ausgeliehen!!!! Ich muss mir die Reihe jetzt dringend selbst kaufen.
Was für ein Highlight, alter Verwalter. 😭❤️
- Kerstin Gier
Wolkenschloss
(1.600)Aktuelle Rezension von: Schnee_prinzessinWolkenschloss hat mich von Anfang an richtig gut unterhalten. Kerstin Gier schreibt mit so viel Witz, dass ich beim Lesen immer wieder schmunzeln musste. Gerade diese Mischung aus Humor, Spannung und den vielen eigenwilligen Charakteren hat für mich wunderbar funktioniert.
Besonders gut gefallen hat mir das Wolkenschloss selbst. Das alte Grandhotel mitten in den Schweizer Bergen wird so malerisch beschrieben, dass ich mir die verschachtelten Flure, die vielen Treppen und die ganze besondere Atmosphäre richtig gut vorstellen konnte. Gleichzeitig wirkt das Hotel herrlich verschroben und passt damit perfekt zu den Menschen, die dort unterwegs sind.
Und von denen gibt es einige. Die Charaktere sind für mich eine der größten Stärken des Buches. Besonders der fiese neunjährige Junge ist mir im Gedächtnis geblieben ausgerechnet so eine kleine Figur kann für ordentlich Chaos sorgen. Auch die beiden Love Interests fand ich interessant, vor allem die Interaktionen zwischen den Figuren haben mir richtig viel Spaß gemacht.
Fanny war für mich ebenfalls ein Highlight. Gerade die Szenen mit ihm haben noch einmal eine ganz eigene Dynamik in die Geschichte gebracht.
Die Handlung selbst nimmt spätestens ab dem ersten Drittel richtig Fahrt auf. Anfangs lernt man vor allem das Hotel, Fanny und die ganzen merkwürdigen Gäste kennen, aber nach und nach wird klar, dass hier längst nicht alle mit offenen Karten spielen. Geheimnisse, verdächtige Gäste und seltsame Ereignisse sorgen schließlich für immer mehr Spannung.
Besonders mochte ich, dass neben dem humorvollen und romantischen Teil auch eine kleine Thriller-Atmosphäre entsteht. Dadurch wurde die Geschichte für mich nie langweilig und ich wollte immer wissen, was hinter den ganzen Geheimnissen steckt.
Insgesamt war Wolkenschloss für mich einfach ein unglaublich tolles Buch. Die malerische Kulisse, der typische Kerstin-Gier-Humor, die ungewöhnlichen Charaktere und die spannende Handlung haben mich komplett abgeholt.
Von mir gibt es deshalb 5 von 5 Sternen. Eine wunderbar unterhaltsame Geschichte mit ganz viel Charme, Humor, Romantik und einer ordentlichen Prise Thriller.
- Marah Woolf
WiccaCreed | Zeichen & Omen
(476)Aktuelle Rezension von: Freedom4meMir hat die Geschichte wirklich gut gefallen.
Es wird extrem viel Mühe auf das World-Building verwendet. Es gibt vier Völker (Menschen, Wicca, Hexen/r und Strigoi) und einiges an Regeln, Magie, Herrschern, Vergangenheit, politischen Problemen,...
Das wird alles wirklich gut nach und nach dargelegt und es wird zunehmend komplexer - auch wenn ich mir bei einigen Nebenfiguren nicht merken konnte, wie deren Charakter ist und zu welchem Volk sie gehören.Stellenweise hat es mich ein wenig genervt, dass es so viel Alltag zwischen den Völkern gab. Das war zwar einerseits schön und die Dynamiken auch wirklich gut geschrieben, mich stört es nur immer, wenn es ein großes Problem (bevorstehender Krieg, persönlicher Auftrag von Valea) gibt und die Figuren dieses dann ewig einfach ignorieren und andere Dinge tun. Hallo? Bleibt bei der Sache! Wie, tagelang ist ihr Auftrag nicht von Bedeutung?...
Zusammen mit dem Worldbuilding ist auch die Story wirklich gut und am Ende läuft alles noch besser zusammen, als ich gedacht hätte. Gleichzeitig kommt es hier auch zu vielen Wendungen, Problemen, Rückschläge, Enthüllungen - das war für meinen Geschmack etwas zu viel und ging alles zu schnell - gerade im Vergleich zum Mittelteil, wo wirklich lange handlungstechnisch keine Fortschritte gemacht werden und es mehr/nur darum geht, was für Beziehungen die Figuren zueinander aufbauen.
Fazit: Ein Buch mit einem gut ausgeklügelten und vielversprechenden Worldbuilding, auch wenn etwas viel Wendung und Information in die letzten Kapitel gesteckt wurde. Am Ende steht dadurch aber ein vielversprechendes Setting für den zweiten Band.
Wicca Creed I: Zeichen und Omen bekommt von mir 4 / 5 Sterne.
- Khaled Hosseini
Tausend strahlende Sonnen
(1.281)Aktuelle Rezension von: KarinJMich hat das Buch schnell in Bann geschlagen durch die Erzählweise und das Thema. Es ist keine Geschichte, die einem häufig begegnet wäre, und auch der Schauplatz Afghanistan ist eher ungewöhnlich. Sie ist zudem überaus glaubwürdig erzählt und die Erzählung der Handlung wurde geschickt verflochten mit Beobachtungen, Erinnerungen und Gedanken. Das Leiden der beiden Frauen Mariam und Laila war sehr gut nachvollziehbar, ohne dass es übermässig geschildert worden wäre. Eine Szene reicht, um dem Leser zu vermitteln, wie die nächsten 20 Jahre, die übersprungen werden, für Mariam gestaltet werden. Mir hat nicht gefallen das Verständnis der Mutterrolle. Unklar blieb mir, ob der Autor nur Mariams und Leilas Geschichte erzählte oder auch zum Leser gesprochen hat und ihre Haltung als Ideal darstellt. Als Ideal sehe ich nämlich die Idee des Aushaltenmüssens als problematisch. Ein wenig gestört haben mich die vielen fremdsprachigen Vokabeln. Man kann sich zwar deren ungefähre Bedeutung leicht erschliessen, sie haben aber etwas den Lesefluss gehemmt. Zusammengefasst bewerte ich diesen Roman mit 5 Sternen.
- Freida McFadden
Wenn sie wüsste
(1.261)Aktuelle Rezension von: FalkenflugIch habe das Buch von einer Freundin empfohlen bekommen. Erst dachte ich, okay, klingt gut, doch es plätschert vor sich hin. Dann allerdings nimmt der Thriller Fahrt auf. Milly, die als Hausmädchen angestellt wird, bemerkt ziemlich schnell, dass etwas nicht stimmt. Sie hat immer wieder ein komisches Bauchgefühl, wegen bestimmten Situationen. Erst denkt sie dass die Hausdame verrückt ist, immerhin schickaniert sie "Nina" von oben herab und verhält sich völlig merkwürdig. Erst später erkennt Milly, dass es sich anders verhält als sie glaube. Wenn sie halt wüsste... das ist der Titel, der hiermit auch Anklang findet.
Ein wirklich spannendes Buch! Lesenwert. Es bekommt bei mir alle 5 Sterne. - Leonie Swann
Garou
(507)Aktuelle Rezension von: sansolDie Schafe aus Glennkill befinden sich auf Wanderschaft und sind gerade in Frankreich. Vieles dort ist ihrer Meinung nach sehr strange - die Menschen können nicht verständlich sprechen, die Ziegen auf der Nachbarwiese sind verrückt und es gibt ein fremdes, ungeschorenes Schaf. Ihre Schäferin Rebecca hat Besuch von ihrer Mama (die für Humbug zuständig ist und ein zweites Gesicht hat). Doch das ist gar noch nichts denn der Garou treibt sein mörderisches Unwesen. Mensch? Wolf? Werwolf?
Ich mochte Glennkill wirklich sehr, der Schreibstil hier ist ähnlich speziell und die Schafe sind wieder sehr tolle Charaktere mit teils hervorragenden Unterhaltungen. Doch bei aller Schaf-Logik hier herrschte für mich leider ein großes Durcheinander und unnötig verworren. Thriller? Nein wirklich nicht (hätte ich auch nicht erwartet).
Band 3 liegt hier bereits, daher erhalten die Schafe trotz dieser schwachen Fortsetzung eine weitere Chance. - Julia Kuhn
Ravenhall Academy 1: Verborgene Magie
(611)Aktuelle Rezension von: Schnee_prinzessin„Ravenhall Academy – Verborgene Magie“ ist der Debütroman von Julia Kuhn und das merkt man für mich an einigen Stellen durchaus. Gleichzeitig ist es ein Buch, das sich sehr leicht lesen lässt und gerade für Fantasy-Einsteiger*innen sicherlich gut funktionieren kann.
Der Schreibstil ist angenehm und unkompliziert, sodass ich schnell in die Geschichte hineingefunden habe. Auch die Charaktere sind grundsätzlich gut aufgebaut und lassen sich leicht kennenlernen. Besonders gut gefallen hat mir die Beziehung zwischen Lilly und ihrer Mitbewohnerin. Ihre Freundschaft hat für mich deutlich mehr Tiefe und Natürlichkeit bekommen als manche anderen Beziehungen im Buch.
Das Academy-Setting hat mir grundsätzlich gefallen, allerdings war mir die gesamte Geschichte persönlich zu einfach und vorhersehbar. Gerade als jemand, der schon sehr viel Fantasy gelesen hat, hatte ich häufig das Gefühl, dass ich ähnliche Elemente bereits aus anderen Geschichten kenne. Besonders die Parallelen zu Harry Potter sind teilweise ziemlich deutlich angefangen beim Academy-Konzept bis hin zu einigen anderen bekannten Fantasy-Elementen.
Eine tolle Bereicherung waren für mich die tierischen Gefährten der Hexen. Besonders Mrs Blueberry, Lillys Gefährtin, fand ich unglaublich süß. Auch die anderen tierischen Begleiter bringen etwas Besonderes in die Geschichte und haben mir gut gefallen.
Eine nette Idee waren außerdem die Auszüge aus dem Hexenbuch, die sich am Anfang der Kapitel befinden. Das hat mir richtig gut gefallen und war eine schöne Möglichkeit, zusätzliche Informationen über die magische Welt einzubauen.
Etwas anstrengend fand ich dagegen, dass Lilly mehrfach Gespräche belauscht. Nach dem dritten Mal musste ich irgendwann wirklich den Kopf schütteln, weil es sich für mich einfach zu offensichtlich wiederholt hat.
Auch die Liebesgeschichte zwischen Lilly und ihrem Love Interest war für mich zwar magisch und nett zu lesen, aber gleichzeitig hatte ich immer wieder das Gefühl, dass vieles davon schon einmal dagewesen ist. Es fehlte mir einfach etwas Eigenständiges, das die Geschichte von anderen Academy-Fantasy-Romanen abhebt.
Das bedeutet allerdings nicht, dass das Buch schlecht ist. Im Gegenteil: Für Fantasy-Anfänger*innen kann ich mir gut vorstellen, dass „Ravenhall Academy“ richtig viel Spaß macht. Die Geschichte ist leicht zugänglich, hat Magie, Freundschaft, tierische Gefährten, eine romantische Handlung und ein Academy-Setting, in dem man sich schnell zurechtfindet.
Für mich persönlich war es nach vielen Fantasybüchern allerdings einfach zu wenig neu und zu wenig gewagt. Die Geschichte funktioniert, aber sie hat mich nicht wirklich überrascht.
- Franz Kafka
Das Schloss
(321)Aktuelle Rezension von: HenriLMatosK. kämpft nicht gegen ein böses System, sondern gegen eines, das schlicht keine Eingangstür für ihn vorgesehen hat. Kafka radikalisiert hier seinen eigenen Ansatz aus dem Prozess: Der Antagonist hat kein Gesicht, keinen Namen, keine Absicht. Er ist einfach da, unzugänglich, vollständig und uninteressiert. Das Schloss ist Kafkas reifste Untersuchung der Frage, was Identität bedeutet, wenn das System sie nicht anerkennt.
- Elly Blake
Fire & Frost, Band 1: Vom Eis berührt
(746)Aktuelle Rezension von: CEMaDRoIn Fire & Frost lebt die junge Ruby als Fireblood in einem Königreich, das von Frostbloods beherrscht wird. Ihre Feuerkräfte machen sie zur Gejagten… Fire & Frost ist ein spannender und fesselnder Auftakt einer Fantasy-Trilogie, der sich mühelos an zwei Abenden durchlesen lässt. Der Schreibstil ist flüssig, die Welt düster, aber faszinierend, und der Mix aus Fantasy, Action und Romantik sorgt für viel Abwechslung. Besonders gelungen ist die Liebesgeschichte zwischen Ruby und Arcus, die nicht nur emotional mitreißt, sondern auch eine schöne Botschaft transportiert: Es ist nicht das Äußere, das zählt, sondern der Charakter und das, was einen im Inneren ausmacht. Die Romantik steht deutlich im Vordergrund und ist ein Highlight für Fans von Enemies-to-Lovers-Dynamiken. Auch die Action kommt nicht zu kurz – mit temporeichen Kampfszenen und düsteren Bedrohungen bleibt die Spannung bis zum Ende hoch. Leider bleibt dabei manchmal die Tiefe der Figuren und der Welt etwas auf der Strecke. Einige Aspekte der Handlung wirken vorhersehbar oder zu vertraut, gerade wenn man viel in diesem Genre liest. Bewertung: 3.5-4
- Daphne du Maurier
Rebecca
(458)Aktuelle Rezension von: HenriLMatosRebecca ist ein Meisterwerk des psychologischen Unbehagens. Die namenlose Ich-Erzählerin ist nicht nur namenlos, sie ist identitätslos. Sie existiert in Manderley als Nachahmung einer Frau, die sie nie gekannt hat, und jeder um sie herum hilft dabei, dieses Phantom lebendig zu halten. Du Maurier hat etwas beschrieben, das tiefer geht als Eifersucht: die Auslöschung eines Selbsts durch die bloße Existenz eines anderen. Psychologisch präzise und atmosphärisch unübertroffen.
- Cecelia Ahern
Ich schreib dir morgen wieder
(1.102)Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicisLeider konnte mich dieses Buch nicht überzeugen und das lag vor allem an dieser schrecklichen und egozentrischen Protagonistin. Tamara Goodwin ist eine verwöhnte, undankbare, vorlaute und rotzfreche Göre, die mir einfach nur höllisch auf den Senkel gegangen ist. Sie soll scheinbar 17 Jahre alt sein und gemäß ihren Aussagen fühlte sie sich doppelt so alt – im wahrsten Sinne des Wortes sagte sie «Aber in den letzten Monaten bin ich um Jahre gealtert.». Ah ja? Wo denn? Sie verhält sich wie eine Zwölfjährige, die mit der Situation und ihren Gefühlen nicht klarkommt. Von Reife keine Spur. Von den elendig langen Monologen und Erzählungen ganz zu schweigen. Es war zum Haareraufen.
Von allen anderen Charakteren waren höchstens noch ihre Tante und die Klosterschwester (ich glaube, ihr Name war Schwester Ignatius) interessant, da die beiden Personen etwas Geheimnisvolles umgaben. Die Tante im negativen und die Klosterschwester im positiven Sinne. Mehr kann ich dazu, aufgrund der Spoilergefahr, nicht verraten.
Die Idee fand ich eigentlich recht interessant. Ich meine: Ein Tagebuch, dass die Zukunft zeigt? Das ist doch wirklich interessant. Leider war die Umsetzung mies, nicht sonderlich spannend oder gut durchdacht. Über das Tagebuch erfährt man nicht wirklich viel. Es ist einfach da. Woher es kommt? Wie es funktioniert? Das erfährt der Leser mit keiner Silbe. Es ist da. Punkt. Komm damit klar. Und Tamara selber hegt keinerlei Ambitionen hinter das Geheimnis des Tagebuchs zu kommen. Sehr schade.
Die Geschichte an sich ist größtenteils langweilig und fade. Die Handlung plätschert vor sich hin und es geschieht nicht wirklich viel Interessantes. Stattdessen verliert sich die Autorin in Nebensächlichkeiten und vielen Wiederholungen. Die interessanten Dinge werden auf die letzten 100 Seiten gepresst. Plötzlich geht alles Schlag auf Schlag und das gut behütete Familiengeheimnis wird gelüftet. Bäm! Da hast du es! … Äh? Warum? WARUM tut die Autorin denn sowas? Ich begreife es nicht. Dieses Familiengeheimnis wäre ein toller Spannungsbogen gewesen, der sich durch die gesamte Geschichte hätte ziehen können. Aber nein, warum auch?
Der Schreibstil an sich – tja… Da die Geschichte aus Tamaras Sicht geschrieben wurde, passte der Schreibstil hervorragend zu dieser unreifen 17-Jährigen. Sorry, ich weiß, ich höre mich gerade sehr herablassend an, aber diese Hauptprotagonistin hat mir total die Geschichte vermiest. Ich kann ihr kaum etwas Positives abgewinnen – zumindest hatte sie mich gegen Ende etwas milder gestimmt und sie schien tatsächlich etwas reifer geworden zu sein.
Fazit:
Die unausstehliche Protagonistin und eine größtenteils langweilige Geschichte… Ich bin echt enttäuscht. Diese Geschichte hätte spannend werden können.
- Laura Labas
Ein Thron aus Knochen und Schatten
(178)Aktuelle Rezension von: WombombeUnd die tolle Reihe geht aufregend weiter. Alison muss sich in diesem Band entscheiden wofür sie steht. Verfolgt sie den Plan, die sie schon als Kind hatte und findet den Mörder ihrer Familie und nimmt Rache oder nimmt sie den Plan von den Rebellen an und sorgt so für eine große Veränderung der Welt. Alison steht zwischen den Fronten und ist ein wichtiges Puzzleteil – für die gesamte Welt oder nur für ihre eigene Zukunft.
Auch ich bin mit dem zweiten Teil recht happy. An manchen Stellen zieht sich die Story etwas und man könnte ein paar Stellen einkürzen, doch im Großen und Ganzen bin ich bereit für Teil 3. Denn was war denn das bitte wieder für ein Ende? Zum Glück muss ich dafür nicht mehr so lang warten.
- Isabel Bogdan
Der Pfau
(631)Aktuelle Rezension von: Daniel_RogerDer Pfau von Isabel Bogdan ist wieder eines dieser Bücher, die einfach Spaß machen. Die Geschichte ist absurd, schräg und voller unerwarteter Momente. Genau das hat mich von Anfang an abgeholt. Die Figuren stolpern von einer peinlichen Situation in die nächste und man kann oft nicht anders, als zu lachen. Trotz all des Humors steckt auch viel Menschlichkeit in der Erzählung. Für mich ist es ein Buch, das man nicht nur liest, sondern genießt. Ich habe es über alles geliebt.
- Valentina Fast
Royal 1: Ein Leben aus Glas
(724)Aktuelle Rezension von: Maya_LuerigIch habe diese Reihe jetzt schon 5 Mal gelesen!
Ein ganz klares Muss für alle die bildschöne Prinzessinen, Skandale in Königshäuser, geheimnisvolle Prinzen und das Spiel um die Liebe oder die Krone mögen!
Ich liebe liebe liebe einfach die Hauptfiguren und alles was zwischen ihnen passiert. Sogar die Sidecharaktere haben es mir angetan.Der Weltenaufbau ist wirklich großartig und wer denkt hier geht es nur um eine kitschige lovestory, Fehlanzeige! Denn hinter den Kulissen ist noch etwas viel größeres im Gange, also worauf wartet ihr. Holt euch diese Reihe, denn wer sie nicht liest verpasst aufjedenfall etwas!
- Diana Wynne Jones
Das wandelnde Schloss
(343)Aktuelle Rezension von: EllenKnorrMich konnte das Buch leider gar nicht überzeugen. Die Handlungen sind wirr und machen an manchen Stellen schlichtweg keinen Sinn. Es gab für mich auch keinen roten Faden im Buch. Alles ist chaotisch, verwirrend und man sieht bei den ganzen Charakteren irgendwann nicht mehr richtig durch. Gefühlt hat die Autorin das Buch nach dem Prinzip - je verrückter und abgedrehter umso besser - geschrieben. War leider nicht meins.
- Eva Stachniak
Der Winterpalast
(286)Aktuelle Rezension von: EgataDas Dienstmädchen Varvara kommt an den russischen Zarenhof. Sie lernt alle wichtigen Leute kennen, vor allem auch die spätere Katharina die Große, mit der sie sich anfreundet. Die Geschichte erzählt, wie aus der vierzehnjährigen deutschen Prinzessin die russische Kaiserin wird. Dabei erfahren wir viel über die Intrigen und das Leben am Hof, den Neid und den Streit zwischen den vielen Günstlingen, stilistisch sicher, spannend und interessant erzählt. Lesenswert!
- Kate Morton
Die fernen Stunden
(379)Aktuelle Rezension von: MademoiselleMeowNeben 𝐃𝐞𝐫 𝐯𝐞𝐫𝐛𝐨𝐫𝐠𝐞𝐧𝐞 𝐆𝐚𝐫𝐭𝐞𝐧, ist 𝐃𝐢𝐞 𝐟𝐞𝐫𝐧𝐞𝐧 𝐒𝐭𝐮𝐧𝐝𝐞𝐧 mein zweitliebster Roman von Kate Morton. Waren das noch Zeiten, als alte Schlösser und ehrwürdige Familien die Hauptrolle in ihren Romanen spielten….
Im Jahr 1993 leben die drei greisen Schwestern Blythe in dem zunehmend verfallenen Schloss Milderhurst. Vom einstigen Glanz ist nicht viel übrig, von unerfüllten Hoffnungen umso mehr.
Von der Welt fast vergessen, werden sie von der jungen Lektorin Edie überrascht. Diese folgt einem vor Jahren verschwundenen Brief ihrer Mutter, welche in den 30ern als Evakuierte im Schloss lebte. Um ihrer entfremdeten Mutter näher zu kommen, beschließt sie dem geheimnisvollen Brief auf den Grund zu gehen. Dieser führt sie zur jüngsten der drei Schwestern und ihrer traurigen Vergangenheit.
Schloss Milderhurst ist ein wahr gewordener Traum für alle, die den morbiden Charme alter Gemäuer lieben. Man sollte einige Schlösser genauso konservieren, wie sie um 1900 ausgehen haben.
Kate Morton beschreibt, und ich finde das wird in diesem Roman besonders deutlich, die Atmosphäre eines alten Schlosses so perfekt, dass man förmlich selbst durch die staubigen Flure wandelt, in denen das Echo der Vergangenheit widerhallt.
Da war ich manchmal fast beleidigt, als zwei der Schwestern das Schloss am liebsten für immer hinter sich lassen würden. Warum Milderhurst aber für sie mit so viel Schrecken verbunden ist, wird natürlich aufgeklärt und führt uns zu dem typischen melancholischen Ende, das wir von Kate Morton so gut kennen.
Ich mag solche Enden ja, auch wenn sie mir manchmal zu traurig sind. Hier hat es für mich aber gepasst, da ein kleiner Teil des Romans dermaßen romantisch war, dass ich den tragischen Ausgang der Liebesgeschichte als Ausgleich brauchte.
Ausgangspunkt des ganzen Unglücks ist der Roman im Roman, „Die wahre Geschichte vom Modermann“, geschrieben vom Vater der drei Schwestern, einem Autor, der später den Verstand verloren hat. Ähnlich wie in „Der verborgene Garten“, stellt Kate Morton auch hier ihr Talent als Märchenerzählerin unter Beweis. Nur handelt es sich dieses mal um ein wahres Horrormärchen, dessen Ursprung noch grauenvoller ist.
Rückblickend ist es wohl eher ein Buch für den Herbst, aber da der Sommer bis vor kurzem eh sehr herbstlich war, hat es doch irgendwie gepasst.
Schloss Milderhurst konnte mich erneut in seinen Bann ziehen und bekommt von mir
- David Safier
Miss Merkel: Mord in der Uckermark
(272)Aktuelle Rezension von: kapitel_nach_mitternachtVorab, ich liebe diese Bücher einfach. Es war so spaßig das Buch zu lesen. Und ich hab es bereits letztes Jahr gelesen. Die Idee, dass Angela Merkel nach ihrer Kanzlerschaft auf einmal Kriminalfälle löst, ist einfach urkomisch und wurde sehr unterhaltsam umgesetzt. Der Humor trifft genau meinen Geschmack. Die Kombi aus Angela, ihrem Mann und ihrem Bodyguard sind als Team so passend und lustig und sorgen immer wieder für witzige Momente. Die Geschichte ist spannend und ich wollte natürlich wissen, wer hinter dem Mord steckt und die Auflösung fand ich super. Ich hatte zwar irgendwann eine Vermutung, wo sich der Mörder verstecken könnte, habe aber selbst nicht geglaubt, dass es tatsächlich so ist. Das Buch, oder die Reihe generell, ist ein leichter, humorvoller Krimi mit sympathischen Figuren, einer Mischung aus Humor und Spannung und einer süßen Geschichte. Ihr müsst das Buch lesen, wenn mal was anderes lesen wollt als die üblichen Krimis und Thriller.
- Lexi Ryan
Court of Sun 1
(402)Aktuelle Rezension von: Sunny92_"Court of Sun" hatte für mich von Anfang an genau die Zutaten, die ich an Romantasy liebe: Fae, zwei gegensätzliche Höfe, Prinzen, Geheimnisse und natürlich ein Love Triangle. Die Mischung hat für mich sehr gut funktioniert und ich hatte definitiv Spaß dabei, Brie auf ihrer Reise durch die Welt der Fae zu begleiten.
Besonders gut gefallen haben mir die beiden Prinzen und die unterschiedlichen Dynamiken, die sich zwischen ihnen und Brie entwickeln. Trotz der teilweise etwas anstrengenden Naivität mochte ich Brie als Protagonistin und vor allem ihre Loyalität und ihren Willen, für die Menschen zu kämpfen, die ihr wichtig sind.
Die Geschichte selbst hat mir gut gefallen, auch wenn einige Entwicklungen für mich recht vorhersehbar waren. Manche Wendungen konnte ich schon früh erahnen, wodurch der ein oder andere Überraschungsmoment leider etwas verloren ging. Trotzdem wollte ich immer wissen, wie es weitergeht und welche Geheimnisse noch ans Licht kommen.
Auch das Worldbuilding rund um die verschiedenen Fae-Höfe fand ich interessant. Ich hätte mir an manchen Stellen zwar noch etwas mehr Tiefe gewünscht, aber die unterschiedlichen Höfe, ihre Machtstrukturen und die Geheimnisse, die sich nach und nach offenbaren, haben mich neugierig gemacht.
Der Schreibstil von Lexi Ryan ist eher einfach und unkompliziert. Er lässt sich sehr angenehm und entspannt lesen. Für mich ist "Court of Sun" deshalb tatsächlich ein perfektes Buch, um abends noch ein paar Kapitel vor dem Schlafengehen zu lesen.
Für Band 2 hoffe ich vor allem auf ganz viel Finn! Von Anfang an hatte er für mich eine ganz besondere Ausstrahlung und ich fand ihn deutlich interessanter als die anderen Charaktere. Seine Motive und seine Vergangenheit bieten meiner Meinung nach jede Menge Potenzial für die weitere Geschichte. Ich hoffe sehr, dass Band 2 ihm mehr Raum gibt. Denn bisher ist Finn für mich ganz klar der Charakter mit dem größten Potenzial.
Für mich war "Court of Sun" ein unterhaltsamer Romantasy-Auftakt für alle, die Fae, verschiedene Höfe, Prinzen, Love Triangles, Geheimnisse und eine ordentliche Portion Romantik mögen. Wer dabei ein besonders komplexes Worldbuilding oder überraschende Wendungen erwartet, könnte an manchen Stellen etwas enttäuscht sein.
Für mich hat die Mischung aus Fae-Fantasy und Romance aber trotzdem sehr gut funktioniert.
- D.C. Odesza
DARK gleam CASTLE
(207)Aktuelle Rezension von: beccyMadison fährt auf eine Insel um die Schulden ihres Bruders bei den sogenannten Lords abzuzahlen. Dummerweise hat sie nicht an die Zinsen gedacht und muss die Zinsen anderweitig wieder gut machen 🌝... Nun ja das Ende vom Lied ist das sie innerhalb weniger Seiten durch das halbe Sonnensystem geb*mst wird, den die Lords heißen alle wie Planeten Jupiter, Saturno, Nepurno, Plutao, Joaquin.
Die Story ist mega weird und gleichzeitig extrem unterhaltsam. Bitte nur lesen wenn ihr das alles nicht so ernst nehmt 😂... Es ist pure Unterhaltungslektüre für zwischendurch.
- Rhiannon Thomas
Liebe brennt ewig
(132)Aktuelle Rezension von: RoksanaIn einem Königreich vor langer Zeit wurde eine wunderschöne Prinzessin namens Aurora geboren. Das Königspaar lud alle wichtigen Persönlichkeiten zu einem Ball zu Ehren der jungen Prinzessin ein. Doch eine wichtige Person, die Hexe Celestine haben sie nicht eingeladen, denn Celestine wurde von allen gefürchtet ... Wutentbrannt über die Verschmähung belegte Celestine Aurora mit einem Fluch...sie soll sich noch vor ihrem 18. Geburtstag mit einer Spindel in den Finger stechen und anschließend in einen langen, magischen Schlaf verfallen. Doch sie könne von einem Kuss der wahren Liebe wiederauferweckt werden. Oder etwa nicht?
100 Jahre später erwacht Aurora als Prinz Rodric sie wachküsst. Sie ist verwirrt, erschrocken und zugleich total verängstigt und versteht nicht wie sie 100 Jahre geschlafen haben sollte, während ihre Eltern schon lange gestorben sind. Die Prinzessin leidet ganz eindeutig unter dem Posttraumatischen Belastungssyndrom ihr wird aber keine Zeit gegeben sich an ihr neues Schicksal zu gewöhnen. Sie soll Prinz Rodric heiraten, ihre wahre Liebe und ihrem Volk somit Wohlstand bringen...doch warum liebt sie Rodric nicht? Warum hängt ihr Herz an Prinz Finnegan aus Vanhelm? Wie kann Aurora Liebe und das Wohl ihres Volkes unter einen Hut bringen, und will sie das überhaupt? Zudem entdeckt sie magische Kräfte in ihrem Inneren, die mit den majestätischen Drachen aus Vanhelm in Verbindung zu stehen scheinen. Das alles verkompliziert die Sache nur noch mehr...
Die Geschichte von Aurora, Rodric und Finnegan finde ich wirklich interessant. Was ich allerdings absolut nicht nachvollziehen konnte, war die Geschichte um Tristan, den Rebellen, der meiner Meinung nach nur als Lückenfüller galt und nicht wirklich wichtig für die Geschichte an sich war. Aurora nervt nach einer Weile wirklich, weil sie von allem keine Ahnung zu haben scheint. Nicht Mal ihre eigenen Gefühle möchte sie sich eingestehen. Bis zu einem gewissen Punkt ist das alles ja nachvollziehbar aber sie möchte den König stürzen und auf alle Fragen antwortet sie stets mit "Ich weiß es nicht / Ich weiß nicht". Die Protagonistin habe ich nicht gemocht. Aber Rodric und Finnegan scheinen ganz tolle Charaktere zu sein. Distel, die Sängerin wurde meiner Meinung nach zu wenig vorgestellt. Sie ist zwar interessant aber schal und gar nicht tiefgründig.
Aufgrund der mangelnden Tiefgründigkeit der Charaktere, aber aufgrund des guten Schreibstils bekommt das Buch gerade noch so 4 Sterne (eher 3,5)🌟🌟🌟,🌟























