Bücher mit dem Tag "schloß"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "schloß" gekennzeichnet haben.

110 Bücher

  1. Cover des Buches Die fernen Stunden (ISBN: 9783453356566)
    Kate Morton

    Die fernen Stunden

     (370)
    Aktuelle Rezension von: Viinchente

    Gemeinsam mit der Protagonistin geht der Leser auf die Suche nach der Geschichte ihrer Mutter welche als Evakuierte des Krieges in ein mysteriöses Haus gesteckt wurde. 

    Der Erzählstil der Autorin spricht mich sehr an. Der Leser bekommt viele Einblicke in die Gefühlswelten und Machenschaften der einzelnen Charaktere. Man kann sich auch gut mit einzelnen Charakteren identifizieren und deren Gedanken nachvollziehen. Alle paar Seiten wird somit ein Sichtwechsel ermöglicht und Spannung aufgebaut.

    Das Buch benötigt einige Zeit um Fahrt aufzunehmen. Nachdem die Spannung erst einmal begonnen hat, lässt einen das Buch nicht mehr los - allerdings ist es dann auch wieder viel zu rasch zu Ende. Persönlich hätte ich mich gefreut, wenn die Autorin dem Ende noch etwas mehr Liebe geschenkt hätte und einige Dinge besser aufgeklärt hätte.

  2. Cover des Buches Garou (ISBN: 9783442473595)
    Leonie Swann

    Garou

     (483)
    Aktuelle Rezension von: Arbutus

    Hortense nickte, hauchte ‚Salut, Becca‘ und war schon wieder auf dem Rückweg, die Wangen rosig, Veilchenduft in den Haaren. Wo sie mitten im Winter die ganzen Veilchen herbekam, hätte die Schafe schon interessiert.

    Mit Thrillern könnt Ihr mich jagen, sowas lese ich nicht. Eigentlich. Bei Leonie Swann habe ich eine Ausnahme gemacht. Eine lohnende Ausnahme.

    Die liebenswerten irischen Schafe, die in „Glenkill“ den Mord an ihrem Schäfer George aufklären mussten und die so anmutige Namen besitzen wie Sir Ritchfield, Miss Maple oder Mopple the Whale, hadern noch ein wenig mit ihrem Schicksal, das sie mit Georges Tochter Rebecca, die sich nun in der Schäferei versucht, auf eine übersichtliche französische Weide verschlagen hat, als dort unheimliche Dinge geschehen. Und bald müssen sich die kriminalistisch veranlagten Wollwesen der Frage stellen, ob es der „Garou“ genannte Psychopath - wenn er überhaupt ein Mensch ist - möglicherweise auf sie selbst, die Schafe, abgesehen hat, oder gar auf ihre Schäferin ... Schon bald sehen sie sich gezwungen, zwecks besseren Fortschritts ihrer Ermittlungen mit den höchst eigentümlichen Ziegen der Nachbarweide zusammenzuarbeiten.

    Leonie Swann versteht es wieder meisterhaft, die Ereignisse liebevoll-skurril aus der Sicht der Schafe zu schildern. Als Leser weiß man dabei meist ein bisschen mehr als die Schafe, aber auch nur ein bisschen. Und - was die Nase geht, haben die Schafe tatsächlich meist den richtigen Riecher.

    Menschenlogik und Schafslogik gehen ja manchmal recht unterschiedliche Wege, wie wir schon aus „Glenkill“ wissen, aber Ziegendemokratie entpuppt sich als noch weit abgefahrener als Schafslogik. Und die Doppeldeutigkeiten in den lakonischen Kommentaren der arroganten Ziegen sind einfach hinreißend!
    Kurz und gut: Ein wunderbares Lesevergnügen.

    Kleiner netter Design-Clou am Rande: auf den unteren Eselsohr-Ecken hat uns der Graphiker als Zugabe noch eine Art Schafs-Daumenkino beschert.

  3. Cover des Buches Das Buch der verlorenen Dinge (ISBN: 9783548609225)
    John Connolly

    Das Buch der verlorenen Dinge

     (273)
    Aktuelle Rezension von: Maza_e_Keqe

    David flüchtet nach dem Tod seiner geliebten Mutter vor dem Vater und dessen neuer Frau und Kind in die Welt der Bücher und fantastischen Geschichten. Dabei verschwimmen Realität und Fiktion immer stärker miteinander. Eines nachts schlüpft er durch einen Mauerspalt im Garten und findet sich in einer seltsamen, ungewohnten und gefährlichen Welt wieder. Der König dieser Welt besitzt „Das Buch der verlorenen Dinge“, das David die Rückkehr in seine Heimat ermöglichen soll. Doch der Weg zum König ist voller Gefahren.

    Auf seiner riskanten Reise lernt David Personen kennen, die ihn unterstützen und erkennt in den Geschichten und Begegnungen deutliche Parallelen zu den Märchen aus seinen Büchern.

    Beim Lesen hatte ich das Vergnügen diese Märchenadaptionen mit den mir bekannten Erzählungen zu vergleichen. Das hat Davids düstere Geschichte zwischendurch ein wenig aufgelockert. Anfangs dachte ich, die Zielgruppe des Buches wären in Davids Alter zwischen 12 und 14 Jahren, war es inhaltlich stellenweise extrem grausam (physisch und psychisch) und sehr blutig und brutal.

    David wird während seines „Abenteuers“ ein deutliches Stück erwachsener und lernt viel über sich selbst.

    Beim Lesen habe ich bis zum Schluss mit gezittert.

    Fazit: eine fantastische Geschichte, in der ein Junge über sich hinauswächst; allerdings sehr blutig und grausam. Daher nichts für sanfte Gemüter.

  4. Cover des Buches Die Schöne und das Biest (ISBN: 9783649624745)
    Gabrielle-Suzanne Barbot de Villeneuve

    Die Schöne und das Biest

     (111)
    Aktuelle Rezension von: Lisbeth_andthebeast

    Eine meiner liebsten Varianten dieser Geschichte :)

  5. Cover des Buches Ich schreib dir morgen wieder (ISBN: 9783596297207)
    Cecelia Ahern

    Ich schreib dir morgen wieder

     (1.089)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    Dies war ein wahrhaft magischer Roman. Zu Beginn des Romans bringt sich Tamaras Vater um, nachdem er sein Vermögen durch Fehlinvestitionen verloren hat. Plötzlich arm, ziehen Tamara und ihre Mutter zu Tamaras Onkel Arthur und Tante Roseleen. Die Stimmung im Haus wird immer angespannter, und dann findet Tamara in der örtlichen Fahrbücherei ein Buch, das alles verändert. Es ist ein Tagebuch, nur dass jemand darin schreibt. Dieser Jemand scheint Tamara zu sein, die einen Tag weiter ist. Plötzlich ist Tamara in der Lage, die Konsequenzen ihres Handelns zu erkennen, und sie muss sich anpassen und ihre Zukunft ändern ... und sich selbst. 

    Mir hat das Buch gut gefallen, auch wenn es anfänglich mehr Tempo hätte haben können und die Hauptfigur Tamara für den einen oder anderen Leser schon ein wenig gewöhnungsbedürftig sein wird. Aber nichts desto trotz bietet es unterhaltsame Lesestunden.

  6. Cover des Buches Lilo auf Löwenstein - Ab ins Schloss (ISBN: 9783414824776)
    Mara Andeck

    Lilo auf Löwenstein - Ab ins Schloss

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Nele75
    Rezension meiner Tochter, 11 Jahre alt:

    Das Buch hat mir nicht von der ersten Seite an gut gefallen. Ich kann nicht genau beschreiben, woran das gelegen hat, allerdings hätte ich am liebsten nach dem ersten Kapitel nicht mehr weitergelesen. Doch zum Glück habe ich das nicht gemacht, denn dann fand ich das Abenteuer, welches Lilo in ihrem neuen Zuhause erlebt, richtig toll.

    Auch hat die Autorin Mara Andeck die Umgebung - und somit das neue Zuhause in einem richtigen Schloss - so beschrieben, dass man sich die Geschichte gut vorstellen konnte. Besonders gefallen hat mir, wie Lilo dort eine neue Freundin findet und wie die beiden gleich in ihr erstes gemeinsames Abenteuer geraten.

    Bei "Lilo auf Löwenstein - Ab ins Schloß" gab es aber noch etwas Besonderes im Buch zu entdecken - und das hat mir wirklich ziemlich gut gefallen. Lilo nimmt mit ihrem Handy regelmäßig "Feelies" auf, nachdem sie entdeckt hat, dass auf Selfies oft nicht so viel überraschendes passiert und auch sonstige Fotos viel zu oft verwackeln. Durch die grüne Schrift weiss man beim Lesen immer ganz genau, wann es im Buch um ein "Feelie" geht, denn damit sind diese hervorgehoben.

    Mir hat der erste Teil von "Lilo auf Löwenstein" zwar nicht von Anfang an gleich gut gefallen, aber ich fand das Buch dann immer schöner und habe Lilo's Geschichte und ihr erstes Abenteuer dann doch zum Glück weiter- und fertiggelesen.
  7. Cover des Buches Rosen, Tee und Kandiszucker (ISBN: 9783956496622)
    Caroline Roberts

    Rosen, Tee und Kandiszucker

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Buch_mit_Tee

    Ein weiterer zauberhafter Roman über Tee wurde von Caroline Roberts geschrieben und heißt "Rosen, Tee und Kandiszucker". Veröffentlicht wurde der Roman 2016 und ist als eBook sowie Taschenbuch erhältlich.

    Handlung:

    In dem Roman geht es um Ellie, Anfang 20, die sich schon lange nicht mehr in ihrem Bürojob wohlfühlt. Aus einer Laune heraus bewirbt sie sich für einen Job in "Clavenham Castle". Dort soll sie die Teestube des Schlosses übernehmen und sieht sich erst einmal dem alten Lord Henry gegenüber, den es davon zu überzeugen gilt, dass sie genau die Richtige für die kleine Teestube ist.

    Glücklicherweise erhält sie Hilfe von Gutsverwalter Joe, der es schafft, den alten Lord davon zu überzeugen, Ellie eine Chance zu geben. Denn der Lord lebt zurückgezogen, hasst Veränderungen und möchte eigentlich alles so belassen, wie es bisher war. 

    Nachdem Ellie den Job bekommen hat, zieht sie erstmals von ihrer Familie weg und im Schloss ein, wo es ab diesem Zeitpunkt darum geht, auf eigenen Beinen zu stehen, eine Teestube mitsamt ihren beiden Angestellten zu führen, die Besucher des Schlosses davon zu überzeugen, dass Ellie nicht nur die Teestube führen sondern auch Kochen und Backen kann und letztlich auch darum, den alten Lord aus seinem Schneckenhaus zu holen. Aber auch die Liebe kommt nicht zu kurz und schon bald befindet sich Ellie in einem Abenteuer, von dem sie nicht einmal zu träumen gewagt hätte.

    Meinung:

    Mir hat das Buch wirklich gut gefallen, da es sehr liebevoll geschrieben ist und man sich nicht nur das Schloss sondern auch die Mitwirkenden genau vorstellen kann. Man taucht in die Welt von "Clavenham Castle" ein, aber auch in die direkte Umgebung und die Landschaft des Schlosses. Man fiebert unweigerlich mit Ellie mit, erfährt etwas darüber, welche Widrigkeiten beim Führen einer Teestube auftauchen können, kann sich gut vorstellen, welche Gefühlsachterbahn Ellie durchlebt und auch gibt es die ein oder andere Wendung, die man so nicht erwartet hätte. Ich kann das Buch wirklich empfehlen, wenn man sich in eine "andere Welt" entführen lassen und zwischen Tee, Gebackenem und in den Gängen eines alten Schlosses wandeln möchte.

    Dennoch gebe ich dem Buch nur 4 Sterne, da es an manchen Stellen den Eindruck erweckt, als unterhielten sich naive Jugendliche und keine erwachsenen Menschen miteinander. Dadurch leidet der Schreibstil in diesen Szenen ein wenig und man fragt sich unweigerlich, ob dieser Bruch durch die Übersetzung vom Englischen ins Deutsche kommt, oder ob es am Schreibstil liegt.

    Auch am Ende dieses Buches findet sich ein Rezept, welches zum Nachmachen anregt.

    Habt viel Spaß beim Lesen.

  8. Cover des Buches Die Augen des Drachen (ISBN: 9783453435759)
    Stephen King

    Die Augen des Drachen

     (252)
    Aktuelle Rezension von: PagesofPaddy

    Mit „Die Augen des Drachen“ hat King eine kurzweilige, unterhaltsame Geschichte geschrieben die mir gut gefallen hat. Im ersten Moment fühlt man sich an die dunkle Turm Reihe erinnert (es gibt unzählige Ähnlichkeiten) aber nach einigen Seiten schafft man es, das ganze hinter sich zu lassen und eben diese eigenständige Geschichte zu lesen. Und trotzdem gibt es immer und immer wieder Anspielungen auf andere King Romane. Das lenkt aber nicht wirklich von der Story ab. Die ist nämlich, auch wenn sie sich nicht so wirklich nach King anfühlt (vom Stil her), trotzdem gelungen. Für mich war dieser King ein Snack. Schnell zu lesen und nicht so tief ausgearbeitet wie andere Bücher. Aber dafür mit einem hochinteressanten, eigenen Universum. Eigentlich komisch das es keine Fortsetzung gibt. Die Haupthandlung ist zwar abgeschlossen aber es wird von einer anderen Geschichte berichtet, die aber nie kam. Irgendwie schade. Hätte mich thematisch nämlich schon interessiert. Trotzdem ist die Geschichte, so wie sie ist, durchaus gelungen. Wie gesagt, nichts außergewöhnliches aber trotzdem sympathisch. Es erinnert halt immer wieder ein wenig an die Welt aus der Turm Reihe auch wenn diese hier deutlich Märchenhafter und fantastischer wirkt. Der Turm wirkt ja doch, auf seine Art und Weise, eher bodenständig (zumindest zwischendurch). Aber gut, der Turm ist halt etwas ganz spezielles und „Die Augen des Drachen“ ist einfach eine märchenhafte Fantasy Geschichte die ein bisschen was von „Wind“ hat. Auch wenns thematisch natürlich starke Unterscheide gibt.

     

    FAZIT 

    Eine kurzweilige, knackige Geschichte die man schlecht mit anderen King Büchern vergleichen kann. Durch die vielen Anspielungen etwas besonderes und für Flagg Fans sicherlich ein nettes Buch. Mir fehlte etwas die Tiefe aber trotzdem absolut okay.

  9. Cover des Buches Ein geschenkter Tag (ISBN: 9783596512171)
    Anna Gavalda

    Ein geschenkter Tag

     (305)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Taschenbuch: 149 Seiten

    Verlag: FISCHER Taschenbuch (19. Januar 2012)

    ISBN-13: 978-3596189861

    Originaltitel: L’ Échappée belle

    Übersetzung: Ina Kronenberger

    Preis: 7,99 €

    auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich


    Eine herrlich erfrischende Erzählung


    Inhalt:

    Eigentlich sind Garance und ihr Bruder Simon nebst Frau Carine auf dem Weg zu einer Familienhochzeit. Unterwegs gesellt sich noch ihre Schwester Lou dazu. Nur Bruder Vincent hat keine Zeit zu kommen. Kurzerhand beschließen die drei Geschwister, die Hochzeit Hochzeit sein zu lassen und fahren zu einem Blitzbesuch aufs Land zu Vincent. Sie verbringen zusammen einen herrlich unbeschwerten Tag in Erinnerung an ihre Kindheit, frei von allen Zwängen.


    Meine Meinung:

    Anna Gavaldas Romane gefallen mir aufgrund ihrer Leichtigkeit und ihres Tiefgangs. Dies ist auch bei dieser leider recht kurzen Geschichte (geringe Seitenzahl, große Schrift, breite Ränder) nicht anders. 


    Die Beziehung der Geschwister zueinander ist herzerfrischend. Für jedes „Problem“ gibt es eine andere Bezugsperson, aber immer ist jemand für einen da. Die Liebe der vier Geschwister sprüht aus allen Seiten. Es macht einfach Spaß, mit ihnen diesen unbeschwerten, unkonventionellen und albernen Tag zu durchleben. Vor allem, weil man anfangs noch Carine erlebt, Simons Frau, die zu allem eine absolut strikte Meinung hat und einfach nicht genießen kann - ein krasser Gegensatz zu den vier lockeren Geschwistern.


    Fazit:

    Ein kleines Gute-Laune-Buch, bestens geeignet zum Verschenken für Gern-Leser und Nicht-so-gern-Leser.


    ★★★★☆


  10. Cover des Buches Das Gespenst von Canterville (ISBN: 9783866472440)
    Oscar Wilde

    Das Gespenst von Canterville

     (66)
    Aktuelle Rezension von: Julia250916

    Das Gespenst von Canterville ist eine spannende und ergreifende Gruselgeschichte. Der glückliche Prinz ist ein zutiefst packendes Gesellschaftsdrama. Die Nachtigall und die Rose ist eine traurige Liebesgeschichte. Der selbstsüchtige Riese ist ein Märchen, welches bereits während meiner Grundschulzeit einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat. Lord Arthur Saviles Verbrechen ist eine spannende Mysterygeschichte. Alles in Allem Top!


    Alle Geschichten umfassen meines Erachtens verschiedene Genres. In jedem ist der Dreh- und Angelpunkt allerdings der Tod. Alles in Allem ist das Buch fantastisch geschrieben und gehört zu meinen absoluten Favoriten. 

    Für mich definitiv ein Muss für alle Klassikerfans. 

  11. Cover des Buches Der dunkle Wächter (ISBN: 9783596521173)
    Carlos Ruiz Zafón

    Der dunkle Wächter

     (399)
    Aktuelle Rezension von: Luna

    Carlos Ruiz Zafón  Der dunkle Wächter


    (Aus dem Spanischen von Lisa Grüneisen)


    gruselig - unheimlich - spannend - creepy - fantasievoll - atmosphärisch 


    Bewertung: 5/5 Sterne 


    Auf dem geheimnisvollen Anwesen Cravenmoore lebt der Spielzeugfabrikant Lazurs Jann mit seinen selbst gebauten Konstruktionen.

    Mechanische Menschen, Automaten, Spielzeuge, die sich bewegen und den Anschein erwecken, ein Eigenleben zu haben.


    Nach dem Tod ihres Mannes zieht Simone Sauvelle mit ihren beiden Kindern Irene und Dorian in das kleine Dorf an der Küste der Normandie, weil sie eine Anstellung auf dem Anwesen des Spielzeugfabrikanten erhält.


    Zunächst leben sie glücklich dort und freunden sich mit dem Spielzeugfabrikanten an. 


    Nachdem Irenes Freundin Hannah tot  aufgefunden wird, decken Irene und ihr Freund Ismael nach und nach die Geheimnisse von Cravenmoore und die Lebens- und Liebesgeschichte von Lazarus Jann auf.

    Der Schatten der Vergangenheit wird zu einem  gefährlichen Gegner. 


    Ich habe dieses Buch, so wie alle Romane von Carlos Ruiz Zafón in kurzer Zeit verschlungen. Diese Geschichte ist so spannend, dass man sie nicht zur Seite legen mag.


    Auch dieses Buch ist ein absolutes Muss für alle Thriller-, Horror- und Gruselgeschichten Leser ! 

    Der Autor schafft es die Leser/innen mitzureißen und sich jeden beschriebenen Ort atmosphärisch und wundervoll vorzustellen.

    Jede Szene der Geschichte ist so wunderbar beschrieben, als würde man einen Film schauen.


    Ich empfehle diesen Schauerroman gerne weiter! Er erhält von mir 5/5 Sterne. 


    Lest auch noch von Carlos Ruiz Zafón:

     

    ♡Der Schatten des Windes 

    ♡Marina 

    ♡Der Nebelfürst 

    ♡Der Mitternachtspalast

  12. Cover des Buches Die Alchimistin (ISBN: 9783453419049)
    Kai Meyer

    Die Alchimistin

     (389)
    Aktuelle Rezension von: n8eulchen

    Die Geschichte spielt Ende des 19. Jahrhunderts. Aura Institoris, Tochter eines Alchimisten, wächst in einem düsteren Schloss am Meer auf. Auf dem Weg nach Zürich, wo sie ein Mädcheninternat besuchen soll, verliebt sie sich in den Mörder ihres verhassten Vaters und gerät mit ihm in einen Krieg zwischen Templern und Unsterblichen, der über Jahrhunderte voller Hass brodelt.

    Meine Meinung:
    - düstere Atmosphäre
    - durchweg fesselnd und spannend
    - teils grausame Szenen
    - detailreiche Landschafts- und Charakterbeschreibungen
    - gerade die detaillierten Beschreibungen in Verbindung mit dem leicht und schnell zu lesenden Schreibstil gefiel mir sehr.
    - leider blieben die Charaktere bezüglich ihrer Gedanken und Emotionen etwas farblos
    - die eigentliche Geschichte beginnt erst ab ca der Hälfte und ab da nahm leider auch die Spannung etwas ab, da das vorangegangene Rätseln von Antworten abgelöst wurde.

    Top oder Flop?
    - für mich persönlich eher Top

    Empfehlung?
    - Für Freunde von Genremix, historischen Romanen (Templer), Krimis/Thriller mit Fantasy/Mysterytouch

  13. Cover des Buches Terror-Tantchen (ISBN: 9783499217418)
    David Walliams

    Terror-Tantchen

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    INHALT
    Habt ihr auch diesen einen Verwandten, bei dem sich euch die Nackenhaare aufstellen? Den keiner richtig mag, aber irgendwie gehört er ja doch zur Familie, selbst wenn er vielleicht gemein zu den Kindern oder einfach ein alter Geizknochen ist? Stella Saxby hat so eine Verwandte, nämlich ihre Tante Alberta. Nur dass diese auch vor Mord, Erpressung und Folter nicht zurückschreckt. Und dieses Terror-Tantchen will an Stellas Erbe, koste es was es wolle. Das Mädchen muss all ihren Mut und ihr Wissen aufbringen, um sich vor ihrer Tante und deren abgerichteten Bayrischen Berg-Uhu in Sicherheit zu bringen. 

    MEINE MEINUNG
    ,Terror-Tantchen‘ ist eines dieser Bücher, dass man in einem Rutsch verschlingt, weil man einfach wissen muss, wie es ausgeht. Dieses Gefühl habe ich selten bei Kinderbüchern, aber dieses hat es geschafft, mich gebannt Stellas waghalsige Fluchtmanöver und den Kampf gegen ihre garstige Tante zu verfolgen. Vielleicht liegt da auch der Haken, denn für ein Kinderbuch fand ich die Thematik relativ ‚erwachsen‘ und ich würde nicht ‚brutal‘ sagen, aber ‚unbarmherzig.‘ Wenn ich bedenke, dass ich mich als Erwachsener sogar stellenweise bei dieser Geschichte gegruselt habe, würde ich das Buch wirklich erst für Kinder ab 10 Jahre empfehlen.Aufgelockert wird das Ganze durch die tollen Illustrationen und den einzigartigen Humor. Der schuselige Butler Gibbon ist einfach zum Schießen (also im metaphorischen Sinn).

    FAZIT
    Alles in allem handelt es sich hier um eine spannende, schön illustrierte Geschichte, die sich auch gut zum Vorlesen eignet (nur vielleicht nicht gerade als Gute-Nacht-Geschichte xD). Von mir gibt es für die gute Unterhaltung 5 Sterne.
  14. Cover des Buches Das letzte Einhorn (ISBN: 9783608935967)
    Peter S. Beagle

    Das letzte Einhorn

     (265)
    Aktuelle Rezension von: Momone

    Ich habe das letzte Einhorn im Kino gesehen und seitdem fast jedes Jahr zu Weihnachten, zuletzt mit meinen Kindern, geguckt. Das Buch ist ebenfalls ganz wunderbar, es ist allerdings kein Kinderbuch, weder sprachlich noch erzählerisch. Für den Erwachsenen, der noch ein bisschen Kind geblieben ist - das perfekte Buch!

  15. Cover des Buches Blind Date mit einem Vampir (ISBN: 9783802590689)
    Katie MacAlister

    Blind Date mit einem Vampir

     (515)
    Aktuelle Rezension von: ems

    Als ich das Buch angefangen habe, erwartete ich eine düsterne Vampir Romanze. Dies war aber überhaupt nicht der Fall! 

    Die Story ist sehr humorvoll & übertrieben geschrieben, was zum Teil sehr unterhaltsam war doch manchmal war es dann doch ein bisschen zu viel. Die Protagonistin, sowie die meisten andere Charaktere waren in lebensgefährlichen/traumatisierenden  Situationen völlig entspannt. Fand ich persönlich eher unrealistisch & ich konnte nicht ganz darüber hinwegsehen. 

    Was den Humor betrifft, bin ich sehr positiv überrascht! War genau meins, die Dialoge und Charaktere waren lustig. vor allem Roxy war einfach nur geil :p 

    Das Ende fand ich so lala, allgemein war die Geschichte nichts Weltbewegendes, aber durch den angenehmen Schreibstil war es wirklich super leicht zu lesen & auf jeden Fall was schönes für zwischendurch! :) 

    Ob ich die Reihe weiter lese weiß ich noch nicht so genau.. die vielen Teile schrecken mich ein wenig ab

  16. Cover des Buches Der einzige Brief (ISBN: 9783492309875)
    Judith Lennox

    Der einzige Brief

     (91)
    Aktuelle Rezension von: Kleine8310

    "Der einzige Brief" ist ein Roman der Autorin Judith Lennox. In diesem Buch geht es um die Protagonistin Bess. Bess hat bis zum Tod ihres Mannes in Indien gelebt, aber nun beschließt sie sich in ihrer Heimat Schottland niederzulassen und nocheinmal ganz neu anzufangen. Ihren kleinen Sohn Frazer lässt Bess schweren Herzens bei ihrer Schwiegermutter zurück, mit dem Plan ihn bald nachholen zu können. 


    In den unsteten Zeiten des ersten Weltkriegs entscheidet sich Bess nocheinmal zu heiraten, aber ihren Sohn vergisst sie trotzdem niemals. In unzähligen Briefen berichtet sie über ihr und fragt ihn über sein Leben, doch alle Briefe an ihn bleiben unbeantwortet. Jahre später steht Bess einem inzwischen erwachsenen Frazer gegenüber, doch das Wiedersehen mit ihm läuft ganz anders, als Bess es sich gewünscht hätte ...

    Der Einstieg in diese Geschichte ist mir dank des detaillierten, bildhaften und dennoch flüssigen Schreibstils von Judith Lennox wirklich gut gelungen. Ich mag ihre Art zu erzählen, und wie die Autorin es schafft Bilder vor den Augen entstehen zu lassen - einfach toll!

     

    Was mir sehr gut gefallen hat ist die Atmosphäre, die sich durch die Tatsache einstellt, in welchen Jahren die Geschichte spielt. Das Leben von Bess wird über den ersten und auch den zweiten Weltkrieg geschildert und hier hat es mir gut gefallen, wie Frau Lennox die historischen Fakten und Gegebenheiten in ihre Geschichte einwebt. 

     

    Die Charaktere wurden recht gut ausgearbeitet, aber bei den Nebencharakteren hat mir etwas gefehlt, was sie in Erinnerung bleiben lässt. Die Protagonistin Bess wurde toll dargestellt und ihr Leben ist durchaus emotional und bewegend. 

     

    Was ich ein bisschen schade fand ist, dass nach ca der Hälfte des Buches die Handlung an Tempo verliert und auch weniger interessant ist. Rund um das Wiedersehen von Bess und Frazer hat mir leider die detailverliebtheit gefehlt, die die Autorin sonst einbringt. Auch das Emotionale und der Tiefgang waren mir, dafür dass die Thematik der Kern des Buches bzw der rote Faden sein sollte, zu oberflächlich und zu schnell abgehandelt. 

    Positiv: 

    * schöner bildhafter Schreibstil

    * interessante Handlung und Entwicklung der Protagonistin

    * schöne Darstellung emotionaler Momente

     

    Negativ: 

    * ab der Hälfte verliert die Geschichte, meiner Meinung nach, leider an Spannung

     

    "Der einzige Brief" ist ein schöner Roman, der mich mit den Jahren in denen er spielt und der emotionalen Handlung gut unterhalten hat!

  17. Cover des Buches Martha im Gepäck (ISBN: 9783547711806)
    Ulrike Herwig

    Martha im Gepäck

     (78)
    Aktuelle Rezension von: Nickels_Buchwelt

    Klappentext:

    Karen Thieme freut sich auf die Sommerferien, da sitzt plötzlich Tante Martha auf der Rückbank des Familienkombis. So viel Nähe sollte eigentlich nicht sein. Doch Tante Martha stellt die Schottlandreise auf den Kopf.

    Sie zockt Truckfahrer beim Pokern ab, kennt sich überraschend gut mit Whisky aus und bringt die Familie in einem hochherrschaftlichen Castle unter. Und Martha hat noch mehr Trümpfe im Ärmel!

     

    Meine Meinung:

    Ein witzig, charmantes Buch, das einen mit auf eine abenteuerliche Reise nach Schottland nimmt. Tante Martha ist immer für Überraschungen gut. Aber auch der Rest der Familie ist jeder für sich durchaus sympathisch. Je weiter die Reise geht, umso mehr blüht die gesamte Familie auf, was sie Tante Martha zu verdanken haben.

    Ein Buch für jeden, der gerne auf Abenteuer aus ist. Es ist witzig erzählt, nichts spannendes, aber durchaus lesenswert. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und habe mich bis zum Schluss gefragt, was die alte Dame noch so verheimlicht. Aber lest selbst!

  18. Cover des Buches Das Schloß (ISBN: 9783746765839)
    Franz Kafka

    Das Schloß

     (304)
    Aktuelle Rezension von: Frau_J_von_T
    In Kafkas "Das Schloss" begleitet der Leser den angeblichen Landvermesser K., welcher in ein Dorf am Fuße eines Schlosses kommt um dort zu arbeiten. 
    Schnell merkt er, dass Fremde im Dorf nicht gern gesehen sind und dass man sich dem Willen des Schlosses zu fügen hat, egal wie langsam die Mühlen der Bürokratie auch mahlen.

    Mir hat das Romanfragment Kafkas sehr gut gefallen. Auch wenn es nicht immer ganz leicht und flüssig zu lesen und stellenweise wirklich langatmig war, so konnte ich mich der Sogwirkung des Romans nicht entziehen. Obwohl die Figuren eher oberflächlich bleiben und vor alles sehr surreal wirkt, so kann man sich doch auch selbst sehr gut in K. hineinversetzen. Das ewige Bemühen an sein Ziel zu gelangen und immer wieder Steine in den Weg gelegt zu bekommen... Sich ohne Erfolg abzustrampeln... jeder kennt es irgendwie. 

    "Das Schloss" ist ein Roman auf den man sich voll und ganz konzentrieren muss, um nicht darin unter zu gehen. Man liest es nicht einfach mal eben nebenbei. 
    In dieser Ausgabe des Manesse Verlags, die nicht nur super aussieht, befindet sich am Ende noch ein Nachwort von Norbert Gstrein welches ich sehr interessant fand.
  19. Cover des Buches Dhampir 02 (ISBN: 9783802584893)
    Barb Hendee

    Dhampir 02

     (69)
    Aktuelle Rezension von: annlu

    *In Miiska hatten sie Jagd auf drei Untote gemacht. Doch Bela war mindestens zwanzig mal so groß, wie die kleine Hafenstadt. Innerhalb der drei Wehrwälle mussten sie einen Untoten finden und der einzige Hinweis bestand aus der Leiche eines jungen Mädchens.*


    Dhampir 2


    Magiere und Leesil sind gerade wieder dazu bereit, ihre Taverne in Miiska zu öffnen, als sie nicht nur mit anfallenden Steuern, sondern auch der schlechten wirtschaftlichen Lage in der Hafenstadt konfrontiert werden. Da sie nicht ganz unschuldig an der Situation sind, nimmt Magiere widerwillig das Angebot eines Ratsherren aus der Hauptstadt Bela an. Sie soll den Untoten zur Strecke bringen, der seine Tochter auf dem Gewissen hat. Doch ganz so einfach wie in Miiska wird ihr die Jagd hier nicht gemacht.



    Der Einsieg ins Buch ist mir dieses Mal leichter gefallen, als im ersten Band. Das lag wohl auch daran, dass von Beginn an Leesil einen großen Anteil an der Geschichte nahm und ich den Halbelfen mittlerweile interessant finde. Dass es zwischen ihm und Magiere immer wieder zu Spannungen kommt, die auf laufende Missverständnisse beruhen, war zwar nicht immer ganz so meins, eine schnelle Annäherung der Beiden hätte aber auch nicht in die Geschichte und schon gar nicht zu Magieres Distanziertheit gepasst.


    Wie im ersten Band auch, kamen hier auch wieder die Vampire zu Wort. Dass wir Rattenjunge wieder begegnen war nicht verwunderlich, umso mehr aber seine Wandlung in einen besonnenen Meister, der sich seine eigenen Vampirsklaven schafft. Dazu gehört auch der junge Adelige Chane, der zwar unter dem Einfluss seines Meisters steht, der mir aber immer als die größte Gefahr für Magiere und Leesil vorkam. Sein Können in den arkanen Beschwörungen, aber auch seine Intelligenz fand ich interessant. Leider wurde dadurch seine Faszination dem grausameren Blutrausch gegenüber nicht verdrängt, sodass er trotz allem der „Bösewicht“ blieb.


    Der zweite Band hat mir bei weitem besser gefallen, als der erste. Das mag daran liegen, dass Magiere und Leesil nun wissen, mit welchen Gegnern sie es zu tun haben, an den durchaus interessanten Vampircharakteren oder einfach nur daran, dass sich Magiere nicht mehr so zurückweisend und unsympathisch verhielt. Auch fand ich die Suche nach den Vampiren, die hier nicht mehr dem Zufall zuzuschreiben war, sondern eine wirkliche Jagd darstellte, spannender, als die Ereignisse des ersten Bandes.

  20. Cover des Buches Grimmbart (ISBN: 9783869522852)
    Volker Klüpfel und Michael Kobr

    Grimmbart

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Minzeminze

    Abermals ermittelt Volker Klüpfels und Michael Kobrs Kluftinger im Fall einer Toten im Märchenschloss .

    Gleichzeitig steckt er in der Vorbereitung der Hochzeit seines Sohnes Marcus . Damit einher geht das die Familie von Miko anreist. Jetzt ist Klufti gefragt mit seiner ganz eigenen Art die Familie miteinander bekannt zu machen. 

    Das führt zu allerlei witzigen aber skurilen Situationen , die mich beim hören immmer wieder herzhaft haben lachen lassen. 

    Es ist spannend und witzig und etwas düstef zu gleich. 

    Ich liebe die Hörbücher.  

  21. Cover des Buches Glanz und Schatten (ISBN: 9783492230483)
    Susanna Kearsley

    Glanz und Schatten

     (29)
    Aktuelle Rezension von: DarkReader
    Ich habe schon einige Bücher der Autorin gelesen und nach diesem werde ich sicher weiter eine ihrer eifrigen Leserinnen bleiben.
    Ich mag ihren Schreibstil sehr, er ist einfühlsam und sehr plastisch.
    Ich kann mir ihre Locations sehr gut vorstellen und bin quasi ein "Zuschauer". Ich liebe ihre detaillierten Ortsbeschreibungen, ich kann mir die Plätze und Orte sehr gut vor meinem geistigen Auge vorstellen.
    Und gerade bei diesem Buch war das exorbitant, denn natürlich habe ich Chateau Chinon gegoogelt und bin von der Anlage begeistert! Alle im Buch beschriebenen Schauplätze gibt es wirklich und das finde ich einfach toll! Nachdem ich mir die Bilder angesehen habe, lief das "Kopfkino" natürlich nochmal so gut und ich konnte kaum noch aufhören zu lesen.
    Ich kann jedem Leser des Buches nur raten, das Schloß, das eigentlich eher eine Burg ist, zu googeln.
    Die geschichtlichen Zusammenhänge werden sehr interessant geschildert, ebenfalls etwas, was ich sehr mag.
    Spannend war es auch, denn bis zum Schluß weiß der Leser nicht, wo Harry, der Vetter der Protagonistin geblieben ist und weche Rolle der geheimnisvolle Zigeuner spielt.
    Mehr möchte ich nicht verraten, nur noch eine Leseempfehlung abgeben für alle, die Geheimnisse und eine spannende Lektüre mögen.

  22. Cover des Buches Pala - Und die seltsame Verflüchtigung der Worte (ISBN: 9783404154128)
    Ralf Isau

    Pala - Und die seltsame Verflüchtigung der Worte

     (100)
    Aktuelle Rezension von: Smeralda
    Inhalt: In Silencia, Stadt der Dichter und Erzähler, greift eine seltsame Krankheit um sich, die man "Verflüchtigung der Worte" nennt. Um der unheimlichen Veränderung auf den Grund zu gehen, steigt das Mädchen Pala zu der verfallenen Zitadelle über der Stadt hinauf und gerät in das verwunsche Reich der Worte. Meine Meinung: Die Geschichte ist im Großen und Ganzen eine süße Idee allerdings hätte man es besser umsetzen können. Für mich war es nicht wirklich fesselnd. Vom Schreibstil her ist es schon ein bisschen anspruchsvoller sodass man hin und wieder einen Satz doppelt lesen muss um richtig mitzukommen. Von mir gibt es nur 2 Sterne. Es ist nicht schlecht, aber meiner Meinung nach auch nicht sehr empfehlenswert...
  23. Cover des Buches Fionrirs Reise (ISBN: 9783945532102)
    Andreas Arnold

    Fionrirs Reise

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Wortbibliothekar

    Meinung:

    Ich muss zugeben, dass ich das Buch förmlich verschlungen habe. Zwar ist das Buch als Kinderbuch ausgeschrieben, aber es funktioniert in seiner Art auch wunderbar als eine kleine Leselektüre für Zwischendurch für jeden junggebliebenen Erwachsenen.

    Der Schreibstil ist sehr bildlich, aber einfach gehalten, weshalb es sich hervorragend für Kinder eignet und auch als Selbstleser für Kinder wunderbar funktionieren kann. Dennoch hat man viele Beschreibungen und Wortgefüge, die man einem Kind durchaus erklären muss.

    Und gerade das Erklären und die Interaktion zwischen Kind und Erwachsenem ist bei dem Buch auf jeden Fall gefragt. Es spielt mit einer großen Moralstruktur und vielen kritischen Themen, die mit einem Kind auf jeden Fall kommuniziert werden müssen, damit es die richtigen Schlüsse zieht. Daher funktioniert das Kinderbuch aus meiner Sicht wirklich gut: man muss sich miteinander beschäftigen. Generell greift das Buch viele der heutigen Probleme der Gesellschaft auf und verpackt sie niedlich aber eben auch mit dem nötigen Ernst in einer lustigen und erzählerisch prima umgesetzten Geschichte. Auch die Zeichnungen fügen sich gut in das verspielt-ernste ein.

    Die Charaktere fand ich alle sehr schön gezeichnet, jeder bekommt eine gewisse Persönlichkeit und Stärke und die Figuren harmonieren wunderbar untereinander.


    Fazit:

    Für mich ist Band 1 von „Fionrirs Reise“ ein super Kinderbuch mit einer gut gewählten Altersempfehlung, gerade, was hier das erste Selbstlesen betrifft. Kommunikation zwischen den Eltern und Kindern ist für das Buch sehr wichtig, da es mit seinen bunten, witzigen und kuriosen Figuren viele Themen aufgreift und moralisch etwas präsentieren und lehren will, was man durchaus erklären muss. Aber gerade das macht für mich den Reiz aus.

    Der Schreibstil ist super flüssig und lässt sich auch für Kinder in den Leseanfängen sicher einfach lesen, aber auch für Erwachsene empfinde ich das Buch als eine Leseempfehlung für Zwischendurch. Mein Neffe hatte auf jeden Fall seine Freude daran!

    Das Buch und die Handlung haben mir super gefallen und auch die szenischen Zeichnungen fand ich an den richtigen Stellen positioniert. Tatsächlich müsste ich mir etwas aus den Fingern saugen, um etwas Negatives über das Buch zu sagen.

  24. Cover des Buches Die fernen Stunden (ISBN: 9783837114447)
    Kate Morton

    Die fernen Stunden

     (50)
    Aktuelle Rezension von: mangomops
    Inhalt: 
    Es beginnt mit einem verloren geglaubten Brief. Ein halbes Jahrhundert hat er darauf gewartet, gelesen zu werden. Die Suche nach dem Absender führt die junge Edie nach Millderhurst Castle, wo seit Jahrzehnten die exzentrischen Blythe-Schwestern leben. Als Edie das verfallene Schloss betritt, beginnt sie zu ahnen, dass hinter den alten Mauern der Schlüssel zur rätselhaften Vergangenheit ihrer Mutter liegt.
    London 1940: Als die ersten Bomben auf die Stadt fallen, befindet sich die zwölfjährige Meredith mit einer Gruppe evakuierter Kinder auf dem Weg nach Kent, wo sie Zuflucht bei einer fremden Familie findet. Staunend und eingeschüchtert zieht sie auf das herrschaftliche Millderhurst Castle, wo die siebzehnjährige Juniper mit ihren Zwillingsschwestern und ihrem Vater, dem bekannten Schriftsteller Raymond Blythe, lebt. Sie taucht ein in eine Welt der Geschichten und der Fantasie — bis etwas geschieht, das das Leben des Mädchens für immer verändert. Nie ist sie nach Millderhurst zurückgekehrt, doch das Auftauchen eines lange verschollenen Postsacks führt ihre Tochter Edith auf die Spur einer geheimnisvollen Vergangenheit. Innerhalb der düsteren Gemäuer kommt mehr ans Licht, als Edith sich je hätte vorstellen können. Damals geriet auch die Welt der jungen Juniper Blythe aus den Angeln, doch vielleicht ist es noch nicht zu spät, Vergangenheit und Gegenwart miteinander zu versöhnen.

    Meine Meinung: 
    Das Hörbuch hat mir richtig gut gefallen. Die Story war interessant. Die Charaktere sind sympatisch, bis auf die Blythe Schwestern, obwohl ich sie am Ende dann doch etwas besser fand. Es wurde erstaunlich gut gelesen, was ich am Anfang nicht gedachte hätte. 
    Ich kann es auf jeden Fall empfehlen. 

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