Bücher mit dem Tag "schneesturm"
137 Bücher
- Sebastian Fitzek
Der Seelenbrecher
(3.438)Aktuelle Rezension von: kidcat283Ein Professor möchte ein Experiment durchführen mit einigen Studenten. Sie müssen nur eine vor sich liegende Patientenakte lesen und bekommen dafür 200 Dollar.
Während ein paar das Risiko dessen nicht eingehen wollen und sie Angst haben sagen sie nein, aber zwei Studenten willigen ein. Zunächst durften sie einen kleinen Ausschnitt lesen, der ziemlich grausam war und es ging um den Seelenbrecher. Dieser hat drei Frauen etwas Schlimmes angetan. Was genau ist passiert?
Meine Meinung:
Wie ziemlich oft muss man einfach drauf los lesen. Aber hier wird man komplett verwirrt. Man wird mit verschiedenen Personen konfrontiert, aber die lassen sich trotzdem recht gut auseinanderhalten. Es ist am Anfang so ein Rumgeplänkel und dauert eine Weile bis was passiert. Dadurch lernt man aber die Protagonisten und das Setting besser kennen. Es wird dann spannend, rätselhaft und geheimnisvoll. Man weiß irgendwie gar nicht was genau passiert und verdächtigt jeden der Seelenbrecher zu sein. Man wird die ganze Zeit im Dunkeln gelassen und erlebt einfach die Geschichte wie sie die Personen erleben die involviert sind, ohne irgendwie hinter die Fassade geschaut zu haben. Es gibt schockierende Szenen, ja, aber jetzt nicht so schockierend, dass man dieses Buch als härtesten Psychothriller bezeichnen kann. Albträume hatte ich jetzt ganz und gar nicht. Ich kann auch verstehen, dass viele kurz vor der Hälfte abgebrochen haben weil sie einfach zu ungeduldig waren anstatt einfach weiterzulesen.
Man fragt sich auch im Laufe der Geschichte warum die Protagonisten genau so handeln und man verdächtigt wieder jeden und stellt sich selbst die Frage was das hier soll und wie das hier enden soll. Beim Lesen spinnt man sich selbst seine Theorien zusammen und ein paar meiner Vermutungen haben sogar gestimmt. Später fand ich es dann ein bisschen langgezogen, aber das war genau der Moment bevor alles aufgelöst wurde. Meine Geduld war schon kurz vorm Ende, aber ich habe durchgehalten und wurde belohnt, denn das Ende war krass und es wurde wirklich komplett alles aufgelöst und es war so simple. Ich war dann so gefangen und teilweise auch sprachlos. Ich wollte dem Buch erst 3 Sterne geben, aber das Ende hat es auf 4 Sterne gerettet. - Sebastian Fitzek
Die Einladung
(701)Aktuelle Rezension von: IslerpIch habe den Psychothriller Die Einladung von Sebastian Fitzek angefangen zu lesen, obwohl ich mit dem Genre noch nicht viel Erfahrung hatte. Vielleicht war genau das mein Problem. Ich bin eher frech bzw. ohne große Vorbereitung eingestiegen und hatte dadurch wahrscheinlich andere Erwartungen.
Am Anfang war die Story für mich noch ganz interessant, aber ich habe relativ schnell gemerkt, das mir der Stil und die ganze Atmosphäre nicht wirklich liegen. Die Handlung wurde für mich zunehmend verwirrend und teilweise auch etwas zu intensiv oder unangenehm, sodass ich mich nicht richtig darauf einlassen konnte.
Ungefähr ab Kapitel 10 habe ich dann abgebrochen, weil ich einfach gemerkt habe, das ist nicht mein Ding. Der typische Psychothriller Spannungsaufbau und die düstere Stimmung haben mich eher abgeschreckt als gefesselt.
Insgesamt kann ich sagen, dass das Buch sicher gut für Fans des Genres ist, aber für mich persönlich war es nichts. Vielleicht lag es daran, das ich neu in diesem Bereich bin, aber ich hatte einfach keine Lust weiterzulesen.
- Arno Strobel
Offline - Du wolltest nicht erreichbar sein. Jetzt sitzt du in der Falle.
(1.138)Aktuelle Rezension von: Stefy87Eine Auszeit gefällig? Ohne Internet, ohne technische Geräte, genau das erleben einige Menschen gemeinsam. Eine junge Gruppe wagt dieses Experiment und verlässt ihre Komfortzone und ihr Zuhause, um einige Tage in einem Bergsteigerhotel auf über 2000 Metern Höhe zu verbringen.
Doch schon am zweiten Tag wird die Auszeit zum absoluten Horror: Einer aus der Gruppe verschwindet und wird später misshandelt aufgefunden. Von diesem Moment an wächst das Misstrauen untereinander, denn plötzlich könnte jeder der Täter sein. Jeder wird verdächtigt.
Ich fand die Geschichte mega spannend, sie hat mich bereits auf der ersten Seite abgeholt. Durch die kurzen Kapitel fliegt man nur so durch die Seiten. Auch wenn sich einige Stellen zwischendurch etwas in die Länge gezogen haben, war der Schreibstil insgesamt sehr flüssig und modern.
Es gab mehrere unerwartete Wendungen, mit denen ich überhaupt nicht gerechnet habe. Die Protagonisten fand ich ebenfalls sehr interessant. Allerdings war es am Anfang etwas schwierig, den Überblick zu behalten, da gleich zu Beginn der Reise alle Charaktere vorgestellt werden. Dadurch fiel es mir zunächst schwer, sie voneinander zu unterscheiden. Im Laufe der Geschichte wurde das jedoch deutlich einfacher.
Das Ende kam für mich komplett unerwartet, bis zuletzt war ich mir nicht sicher, worauf alles hinauslaufen würde.
Ganz klare Leseempfehlung!
- Ayla Dade
Like Fire We Burn
(538)Aktuelle Rezension von: Bookish_DreamerDieses Buch hat mich komplett abgeholt. Ich habe jede Seite gefühlt – die Wärme, die Kälte, das Kribbeln und dieses ständige Mitfiebern, das einen nicht mehr loslässt. Ayla Dade schafft es einfach, Emotionen so greifbar zu machen, dass man sich fühlt, als wäre man selbst Teil der Geschichte.
Besonders die Charaktere haben es mir angetan: authentisch, tiefgründig und voller Gefühl. Ihre Entwicklung, ihre inneren Kämpfe und die Verbindung zwischen ihnen haben mich von Anfang bis Ende mitgerissen. Die Storyline war spannend, intensiv und emotional – ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
Auch wenn mir der erste Band insgesamt noch ein kleines bisschen besser gefallen hat, steht Like Fire We Burn ihm in nichts nach. Der zweite Teil hat mich ebenfalls überzeugt, berührt und zum Mitfiebern gebracht. Es ist eine Geschichte, die unter die Haut geht und noch lange nachhallt.
Ein wunderschönes, emotionales Buch für alle, die Romance lieben und gerne mit ganzem Herzen lesen. ❤️🔥
- Stephen King
Mind Control
(273)Aktuelle Rezension von: JulieFlamingoDies ist der dritte Band der Trilogie und nachdem mich Band 2 nicht ganz abgeholt hat, ist dieser wieder in dir richtige Richtung gesteuert.
Bill Hodges konnte Mr. Mercedes aka Brady Hartsfield nie hinter sich lassen. Nachdem er nun lange Zeit im Koma lag und anschließend nur von sich hin vegetiert hat, hatte sich etwas verändert. Es kam plötzlich zu mehreren Selbstmorden wobei die Personen alle rund um das Attentat zu Schaden kamen. Bei Hodges schrillten die Alarmglocken. Doch Hartsfield lag im Krankenhaus und war vermeintlich nicht in der Lage sich wirklich zu bewegen oder zu sprechen. Wie ist das möglich? Und was haben rosa Fische und eine Spielekonsole damit zu tun?
Leider haben mich die ständigen Erklärungen zu Infos aus den vorherigen Teilen gestört, ich habe immer mal wieder ein paar kleinere Absätze übersprungen.
Das Buch war nicht so gut wie das erste, das hatte mich wirklich gefesselt. Hier waren Dinge oft schnell klar und das Ende war vorhersehbar, dennoch eine Empfehlung, bei der man nichts falsch machen kann, wenn man die ersten Teile schon gelesen hat.
- Julia Dippel
A Song to Raise a Storm: Die Sonnenfeuer-Ballade 1
(342)Aktuelle Rezension von: Hortensia13In einer Welt, in der die Menschen Städte und Siedlungen beherrschen, während die magischen Qidhe die Wälder durchstreifen, kämpft Sintha mit dem Misstrauen beider Seiten. Halb Mensch, halb Qidhe hält sie sich wenig an die strikten Regeln des Friedensabkommens. Als ein Schneesturm sie zwingt, Schutz in einem kleinen Gasthof zu suchen, gerät sie mitten in einen Mordfall, der die Ankunft des gefürchteten Anführers der Vakàr nach sich zieht. Dabei muss sie sich nicht nur gegen die Ermittlungen behaupten, sondern auch gegen die wachsende Anziehung zu Arezander, die alles komplizierter macht.
Dieses Buch ist der erste Band der Sonnenfeuer-Ballade. Die Geschichte hat mich sofort in ihren Bann gezogen. Die Welt ist detailreich und bildgewaltig, voller gefährlicher Intrigen, spannender Begegnungen und überraschender Wendungen. Besonders spannend fand ich die Dynamik zwischen Sintha und Arezander. Die Mischung aus Feindschaft und aufkeimender Nähe erzeugt eine prickelnde Spannung. Auch der Mordfall fügt sich geschickt in die Handlung ein und treibt die Charaktere zu unerwarteten Entscheidungen. Trotz der komplexen Welt war es leicht, der Handlung zu folgen, und die Mischung aus Abenteuer, Magie und Romantik macht das Buch zu einem echten Pageturner.
Mein Fazit: Die Geschichte überzeugt mit einer faszinierenden Fantasy-Welt und vielschichtigen Charakteren. Spannend, fesselnd und mit einem Ende, das neugierig auf die Fortsetzung macht. 5 Sterne.
- Lilly Lucas
New Dreams
(676)Aktuelle Rezension von: EuropeantravelgirlWarum ein Buch nochmal lesen? Und warum eine andere Ausgabe?
Nun, zunächst einmal ist der dritte Band der Reihe ein ganz besonders zauberhafter, der frischen Wind nach Green Valley bringt. Elara ist die Enkelin von Milly McAbbott, nach deren Pumpkin Pie der ganze Ort verrückt ist. Und eigentlich lebt Elara im sonnigen Phoenix, Arizona. Nach einem Streit mit ihrer Mutter packt sie Hals über Kopf ihre Sachen und fährt schnurstracks zu ihrer Grandma nach Colorado. Nur leider doch nicht ganz so schnurstracks, denn sie hat die Witterungsverhältnisse der Rocky Mountains unterschätzt. Zum Glück ist Noah zur Stelle, der Sohn des Reverends. Bald kommen die beiden sich näher, doch Noahs Herz ist nicht frei.
Für mich vereint dieser Band zwei ganz wunderbare Charaktere. Elara ist mir tatsächlich die liebste der Reihe, und Noah interessiert sich für Sternbilder – wie schön geht´s bitte? Das ist mein absolutes Herzensding. Jeden Sommer findet man mich nachts mit Blick aufs Himmelszelt – im heimischen Garten, aber auch in Utah. Seit ich letztes Jahr in Arizona und Kalifornien war, verstehe ich tatsächlich auch den Gag mit den Temperaturunterschieden noch einmal besser! Ist nämlich wirklich so!
Und warum nun die Schmuckausgabe? Ganz ehrlich, weil sie zum Niederknien schön und hochwertig ist! Ich liebe die wahnsinnig liebevoll gestalteten Illustrationen, die der an sich schon gefühlvollen Geschichte noch einmal ein wunderschönes Gesicht verleihen. Zudem mag ich die originelle Gestaltung mit dem Guckfenster sehr, und der farblich abgestimmte Farbschnitt ergänzt das Buchschätzchen perfekt. Absolut Zucker ist auch das Bonuskapitel, und spätestens beim letzten Satz bin ich dahingeschmolzen wie Vanilleeis in der Sonne.
- Sarah Pearse
Das Sanatorium
(300)Aktuelle Rezension von: belli4charlotteIch bin mit echter Vorfreude in diese Geschichte gestartet. Der Klappentext klang nach genau der Art Thriller, die mich normalerweise komplett verschlingt – abgeschiedenes Hotel, düstere Vergangenheit, ein Schneesturm, der alles von der Außenwelt abschneidet. Und der Einstieg hat mich sofort gepackt: intensiv, unheimlich, voller Versprechen.
Doch je weiter ich las, desto mehr entglitt mir die Geschichte. Es fühlte sich an, als würden ständig neue Themen auf mich einprasseln, ohne dass eines davon wirklich Raum bekam. Die Hauptfigur kämpft mit ihrer Vergangenheit, ihrer Psyche, ihrer Familie – und gleichzeitig soll sie einen Mordfall lösen. Statt Spannung entstand bei mir eher ein Gefühl von Überforderung, als würde ich durch Nebel laufen, in dem sich nichts klar abzeichnet.
Mit der Protagonistin bin ich leider nie richtig warm geworden. Ihre Unsicherheiten hätten Tiefe geben können, doch sie blieben wie ein grauer Schleier über allem liegen. Auch die Nebenfiguren wirkten für mich eher wie Schatten, die kurz auftauchen und wieder verschwinden, ohne Spuren zu hinterlassen. Dadurch fehlte mir jemand, an den ich mich emotional heften konnte.
Das Setting – eigentlich ein Geschenk für jeden Thriller – blieb erstaunlich blass. Ich wollte die Kälte spüren, die Wände des alten Sanatoriums atmen hören, dieses Gefühl von Bedrohung, das in den Bergen lauert. Stattdessen blieb vieles vage, fast austauschbar, als hätte man die Kulisse nur grob skizziert.
Und dann das Ende. Ich hatte gehofft, dass sich die losen Fäden zu einem starken Finale verweben würden. Stattdessen wirkte die Auflösung für mich hastig, wenig nachvollziehbar und emotional nicht vorbereitet. Einige Entscheidungen der Figuren fühlten sich unlogisch an, manche Wendungen eher wie Abkürzungen.
Trotzdem: Das Buch hat Momente, die funktionieren. Einzelne Szenen sind atmosphärisch dicht, manche Ideen wirklich stark. Aber das Gesamtbild bleibt für mich brüchig – ein Thriller, der viel will, aber nicht alles tragen kann.
Mein Fazit: Ein Roman mit großem Potenzial und starken Ansätzen, der mich aber emotional nicht erreicht hat. Solide, aber nicht fesselnd. Drei Sterne für gute Ideen, ein starkes Setting – und die leise Traurigkeit darüber, was daraus hätte werden können.
- Richard Schwartz
Das Erste Horn
(277)Aktuelle Rezension von: WanderdracheDer Roman scheint direkt einem Pen-&-Paper-Spielbrett zu entspringen. Das meine ich aber nicht negativ. Natürlich gab es viele klassische Motive, aber die waren so arrangiert, dass sie einen unterhaltsamen Mix ergaben. Im Bereich Männer- und Frauenbilder hätte dem Buch allerdings mehr Reflexion gewaltig gutgetan.
Schreibstil:
Der Schreibstil kommt etwas altertümelnd daher, was ich etwas schwierig fand. Insgesamt ist er aber konsistent. Es gibt Details, die dafür sorgen, dass man sich Schauplätze und Figuren vorstellen kann, allerdings kaum schöne Metaphern oder Vergleiche.
4 Sterne
Charaktere:
Die Figuren besitzen Eigenheiten, ohne dabei wirklich Tiefgang zu entwickeln. Um der Geschichte zu folgen, waren sie aber ausgestaltet genug.
4 Sterne
Handlung und Struktur:
Die Handlung ist kurzweilig, kaum wird ein Geheimnis gelüftet, taucht schon das nächste Rätsel auf, sodass die Leser*innen immer gut bei Laune gehalten werden.
5 Sterne
Tiefgang:
Das Buch will unterhalten, mehr nicht.
Was ich tatsächlich schwierig fand, ist, dass sich ein großer Teil der Handlung darum dreht, ob die Wirtstöchter nun von Banditen vergewaltigt werden oder nicht. In dieser Welt scheint das ein relativ normales Schicksal für Frauen zu sein. Man sagt dann zwar mal „Das ist schlimm“, aber dann geht es wieder zurück zur Tagesordnung. Männer werden dabei als triebdeterminiert dargestellt: Sie müssen Frauen Gewalt antun, um sich abzureagieren, wieder zu sich zu kommen. Dass der Protagonist auch schon einmal eine Frau vergewaltigt hat, fällt in einer Erzählung, und es wird abgetan, als wäre das eine Art Jugendsünde, weil das halt alle Männer machen, wenn sie mal „lange keine Frau mehr hatten“. In einer derart radikalen Situation der sexuellen Abstinenz können sie ja nicht anders. Soso.
Und dass der Typ die Frau küsst, nachdem sie ihm eine Absage erteilt hat, ist natürlich übergriffig und ein No-Go. Dass es dann auch noch so dargestellt wird, als wollte sie es ja – trotz ihrer Abweisung – eigentlich auch, ist ein Mindset, das man heutzutage wohl „Rape Culture“ nennen würde. Dazu passt natürlich auch, dass eine Frau sich auf einen Mann einlässt, der sie vorher behandelt hat, als wäre sie eine Sache – sie erniedrigt, begrapscht, gegen ihren Willen geküsst etc. Es wird so dargestellt, als hätte er gute Gründe dafür gehabt – aber im Ernst: gibt es dafür gute Gründe?
Darüber hinaus ist dann gerne mal die Rede von „einer typisch weiblichen Geste“ oder „weiblichem Gerede“ – als ob es so etwas gäbe.
Das Buch ist nicht durchgängig sexistisch. Es gibt durchaus selbstbewusste Frauen, die sich auch wehren können, und auch wenn der Protagonist eine deutlich jüngere weibliche Person ständig lüstern anschmachtet, kann man nun nicht sagen, dass er triebgesteuert wäre. Und es wird ja durchaus gezeigt, wie sehr die Frauen unter dem Damoklesschwert leiden, das da über ihren Kopf hängt, es geht um Angst und um Tränen, so lapidar, wie es zunächst scheinen mag, ist das Ganze letztlich nicht. Außerdem geht es ja dann auch wieder darum, die Frauen vor den Banditen zu beschützen, durch ihren Vater, eine Ritterin, einen Ritter …
Insgesamt ist das aber keine gute Konzeption, wobei ich das Männerbild noch schlimmer fand als das Frauenbild. Außerdem finde ich es nicht unbedingt gewinnbringend, eine Fantasywelt zu entwerfen, in der Frauen so abgewertet werden. Mag sein, dass das auch in der Realität vorkam, aber in einem High-Fantasy-Roman hat man doch als Autor jede Freiheit und könnte auch von gleichberechtigten Welt erzählen. Was ist der Sinn dieser Unterdrückung, wenn sie als Thema nicht aufgearbeitet wird?
1 Sterne
Worldbuilding:
Als DnD-Spieler kam mir natürlich vieles bekannt vor. Eine Heldengruppe, die sich in einem Gasthaus zusammenfindet, Geheimtüren, Werwölfe, Zombies, magische Artefakte … In gewisser Weise ist diese Welt katastrophal wenig innovativ. Auf der anderen Seite ist auch klar, dass sie das nicht sein möchte. Es soll sich einfach wie eine Kampagne anfühlen und genau das gelingt perfekt.
4 Sterne
Der Roman ist in vielen Bereichen solide, sticht aber kaum heraus. „Das erste Horn“ ist ein unterhaltsames Buch für zwischendurch. Irgendwie mochte ich einfach auch das DnD-Kampagnen-Setting – wahrscheinlich hätte ich das Buch gerne selber durchgespielt. Der Sexismus im Roman macht das Ganze aber etwas schwer verdaulich. Ich hoffe, dass zumindest die Vergewaltigungsthematik nun durch ist und der Folgeband besser lesbar wird. Nun ja, das Buch hat ja auch schon ein paar Jährchen auf dem Buckel. Ich habe es schon mal gelesen, als es noch frischer war (was mich betrifft, bedeutet das also in wesentlich unreiferem und unbeleseneren Zustand) und da sind mir diese Dinge gar nicht so stark ins Auge gesprungen. Aber Zeiten ändern sich und zum Glück wird heutzutage mehr reflektiert.
Gesamtwertung: 3,6 Sterne, macht gerundet 4 Sterne
- Scarlett St. Clair
A Touch of Malice
(163)Aktuelle Rezension von: EllenKnorrIch habe mehrmals überlegt ob ich das Buch abbreche. Da jedoch auch der letzte Teil bereits in meinem Bücherregal auf mich wartet, habe ich es durchgezogen:
Es passiert nicht viel. Erst auf den letzten paar hundert Seiten könnte man die Handlung als "spannend" bezeichnen. Die Beziehung zwischen Persephone und Hades finde ich mittlerweile einfach nur anstrengend. Beide können absolut nicht miteinander reden und es gibt so viel Gefühlsduselei die hätte vermieden werden können. Die Entwicklung von Persephone´s Macht ist für mich auch nicht nachvollziehbar. Erst hat sie Probleme und betrauert ihre "Unzulänglichkeit" und 100 Seiten später legt sie sich mit einem der mächtigsten Götter an? Das ist für mich nicht stimmig.
Außerdem waren mir sexuelle Handlungen in diesem Band einfach zu häufig vertreten. Diese wurden gefühlt einfach wahllos in die Handlung mit eingeworfen und haben auch manchmal einfach nicht zur Stimmung im Buch gepasst. Oder wer fühlt sich erregt nach dem !!SPOILER!! einem Dornen aus der Haut gebrochen sind und man eben einen Mord an mehreren Menschen begangen hat?
Für mich der bis jetzt schwächste Teil.
Mal sehen wie der Abschluss wird.
- Kristen Callihan
Idol - Gib mir deine Liebe
(235)Aktuelle Rezension von: Jannette21Für mich ist Jax der spannendste Charakter der Band bzw. der Geschichte. Man lernt ihn bereits in Band 1&2 kennen und erfährt schon etwas über seine psychische Situation. Die Story fing sehr humorvoll an und wurde immer emotionaler und tiefgründiger als es für Jax darum ging sich Stella zu öffnen. Für mich eine absolute Leseempfehlung!
- Tess Gerritsen
Totengrund
(653)Aktuelle Rezension von: Gute_NachtInhalt
In Kingdom Come will Dr. Maura Isles Zuflucht vor dem Schneechaos finden. Doch es sieht aus, als hätten nur Minuten vor ihrer Ankunft die Bewohner ihre Häuser fluchtartig verlassen: Fenster und Türen stehen offen, Tische sind gedeckt – doch das Essen auf den Tellern ist festgefroren. Kein Mensch weit und breit … Mauras Spur verliert sich. Bis Jane Rizzoli in Boston eine Unfallmeldung erreicht: Ein Wagen mit vier Insassen ist in eine Schlucht gestürzt. Eine Frau in Mauras Alter ist unter den Toten und ihr Gepäck liegt im Fond …
Fazit
Ich liebe diese Reihe einfach!
- Stephen King
Dead Zone – Das Attentat
(386)Aktuelle Rezension von: KayuriJohn Smith hat als Kind einen Unfall. Nun kann er zwischendurch Sachen vorher erahnen oder sehen. Jahre später, als sich weder er noch seine Eltern an den Unfall erinnern schlägt das Schicksal zu. Nach einem Jahre andauernden Koma wacht er auf und sieht plötzlich zu vieles voraus.
Die Geschichte ist hierbei wirklich gut geschrieben. Dennoch hatte sie einige Längen die irgendwie wenn ich das Ende betrachte nicht so recht gut gelungen sind. Die Szenen in denen die Geschichte wirklich voran getrieben wurde waren gut und einnehmend gestaltet.
Die Charaktere gefallen mir nicht zu 100%. Dennoch kann ich beispielsweise die Beweggründe von Johnny verstehen. Auch die Art wie die Geschichte zwischen verschiedenen Ereignissen springt war gut, da man so die anderen Charaktere besser verstand bzw. Die Geschichte die sich daraus ergab nachvollziehen konnte.
- Cora Carmack
Stormheart - Die Rebellin
(355)Aktuelle Rezension von: Natiibooks
3 🌟🌟🌟Inhalt:
Blicke dem Sturm in die Seele und finde dein Herz! Von der jungen Königstochter Aurora wird erwartet, dass sie ihre besonderen Fähigkeiten nutzt, um ihr Volk vor den zerstörerischen Stürmen zu schützen. Was keiner weiß: Noch hat Aurora diese Fähigkeiten nicht. Um ihr Geheimnis zu wahren, scheint eine arrangierte Heirat der einzige Ausweg. Doch bevor es dazu kommt, flieht sie aus dem Palast und schließt sich einer Gruppe von Sturmjägern an. Während sie eine ganz besondere Verbindung zu Stürmen findet, läuft sie Gefahr, ihr Herz zu verlieren.
Ein opulenter Auftakt zur Stormheart-Trilogie mit einem spannenden Kampf gegen Naturgewalten!
Meinung:
Hier bin ich schon seit langer Zeit Überlegung ob ich das Buch lesen will also habe ich beschlossen als Hörbuch zuhören. Es hat wirklich gut angefangen bis es für mich eine Richtung genommen hat die nicht mochte. Dadurch habe ich mehrmals darüber nachgedacht es Abzubrechen und war mir immer unsicher denn ich hatte wirklich viel Potenzial für die Geschichte. Ich hab beschlossen das Buch dann doch zu beenden aber kann bereits sagen das ich es in Zukunft wahrscheinlich nochmal eine Chance geben werde denn leider hat es mir nicht so gefallen wie erwartet. Und ich weiß nicht an was das gelegen hat aber ich gehe davon aus das ich es gleich nach ACOSAF gehört habe und das war der Fehler. Denn ich hab einfach zu viel erwartet und hatte Probleme mit der Protagonistin und ihre Endscheidungen denn manchmal kam ich damit nicht klar. Deswegen kann ich nicht viel sagen nur das Geschichte an sich aufregend anhört und ich in Zukunft es wahrscheinlich wieder lesen oder hören werde für denn Moment will ich es einfach nur zu Seite legen. Auch wenn es gegen Ende besser wurde.
- Lia Louis
Acht perfekte Stunden
(136)Aktuelle Rezension von: belli4charlotte
Cover
Das Cover ist optisch ansprechend gestaltet und wirkt hochwertig, unter anderem durch den Glanzeffekt. Die floralen Elemente passen thematisch zur Geschichte und werten das Gesamtbild auf. Farblich konnte es mich jedoch nicht vollständig überzeugen, da der Orangeton für mich eher wenig ansprechend ist. Insgesamt ein schönes, aber nicht herausragendes Cover.
Inhalt
Die Geschichte beginnt mit einer vielversprechenden Idee: Noelle und Sam lernen sich während eines Schneesturms im Stau kennen und verbringen acht Stunden mit intensiven Gesprächen. Diese Ausgangssituation weckt hohe Erwartungen, wird jedoch recht schnell abgehandelt. Entgegen des Klappentextes spielt der Stau nur einen kleinen Teil der Handlung, danach basiert die Geschichte vor allem auf wiederholten, zufälligen Begegnungen der beiden. Die Handlung lebt stark vom Schicksalsmotiv, das stellenweise übertrieben und konstruiert wirkt. Zwar werden emotionale Themen angeschnitten, doch bleiben Charaktere und Beziehung insgesamt eher oberflächlich.
Meinung
Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und flüssig, wodurch sich das Buch leicht lesen lässt. Dennoch fiel es mir schwer, eine echte Verbindung zu den Protagonisten aufzubauen. Besonders Noelles verkopfte und unsichere Art empfand ich stellenweise als anstrengend. Die Emotionen und die romantische Spannung waren zwar teilweise spürbar, konnten mich aber nicht durchgehend erreichen. Auch die vielen Zufälle nahmen der Geschichte an Glaubwürdigkeit. Insgesamt plätschert die Handlung über weite Strecken vor sich hin, ohne wirklich zu fesseln.
Fazit
Acht perfekte Stunden ist eine nette Geschichte für zwischendurch, die mit einer starken Grundidee startet, diese jedoch nicht konsequent ausschöpft. Es fehlte mir an Tiefe, emotionaler Intensität und einer klaren gemeinsamen Entwicklung der Protagonisten. Gegen Ende wird die Geschichte zwar etwas spannender, konnte meine Erwartungen insgesamt aber nicht erfüllen. Für Leserinnen und Leser, die eine leichte, unaufgeregte Liebesgeschichte suchen, ist das Buch dennoch geeignet – mich hat es jedoch nur teilweise überzeugt.
- J. Lynn
Frigid
(551)Aktuelle Rezension von: ReaderButterflySydney und Kyler sind seit Kindertagen beste Freunde. Während Kyler eine Frau nach der nächsten abschleppt, geht Syd lieber mit einem guten Buch ins Bett. Nun stehen die Winterferien an, wo sich alle in einer Skihütte treffen. Doch der Schneesturm wütet und wird stärker, so dass nur die beiden es zur Hütte schaffen. Während Kyler ein Mädchen mit auf sein Zimmer nimmt, fällt es Sydney immer schwerer ihre Gefühl für ihren besten Freund zu verbergen. Währenddessen treibt draußen ein Unbekannter sein Unwesen, so müssen sich die zwei bald fragen, ob sie in der Hütte überhaupt sicher sind.
Diese Reihe stand vor langer Zeit auf meine Wunschliste und als das Buch in einem Bücherschrank stand, musste es mit. Ich hab mir nichts episches erwartet, sondern etwas, das in Richtung der Anfänge von New Adult geht und genau das hab ich bekommen.
Sydney ist etwas unsicher und hegt schon lange Gefühle für ihren besten Freund. Ihr Charakter ist ein bisschen Klischee, aber ich fand das nicht schlimm. Ich mochte ihre Art gerne und sie war mir sympathisch. Bei ein paar Details bin ich mir unsicher, wie ich sie finden soll, wie dass Syd eins fünfzig groß ist und ihre Hand so klein ist, im Vergleich zu Kylers.
So war Kyler das Gegenteil, groß, hat jeden Tag eine andere. Im Laufe der Geschichte fand ich ihn dann besser beschrieben und ich mochte ihn und Syd gerne zusammen.
Vielleicht liegt es daran, dass das Buch älter ist, aber ein paar Aussagen haben mich gestört. Wie dass andere Mädchen mehrmals als Tussis beschimpft werden oder, dass es Sydneys Lippen „peinlich ungeschminkt“ sind. Die erste Hälfte ist recht ruhig fand ich und hat mir gut gefallen, während die zweite spicy ist. Manchmal fand ich diese Szenen gut, ja schon süß, während ich bei anderen dachte, dass es jetzt auch wieder reicht.
Der Schreibstil war locker zu lesen, so dass man das Buch schnell durch hat und sich gut vorstellen kann was passiert. Durch das Setting und die Umstände bekommt das Buch etwas Winterliches, was gut in den Januar passt. So kuschelt man sich beim Lesen gerne in eine warme Decken. Für Zwischendurch fand ich das Buch gut, man darf sich allerdings nicht zu viel erhoffen.
- Thomas Olde Heuvelt
Echo
(54)Aktuelle Rezension von: walli007Sam eilt ans Krankenbett seines Lebensgefährten Nick. Dieser war mit seinem Bergtouren-Kumpel Augustine zu einer Tour aufgebrochen und schwerverletzt wiedergekommen. Augustine ist nicht nach hause zurückgekehrt. Was ist passiert? Nick kann sich zunächst nicht äußern. Seine schweren Gesichtsverletzungen hindern ihn am Sprechen und er ist von der Narkose noch benommen. Es scheint allerdings so als sei Nick verändert. Sam weiß nicht, wie er sich verhalten soll. Er muss zugeben, er hat Angst vor dem neuen Gesicht. Dann bricht Nicks Pflegerin die Behandlung ab und verlässt fluchtartig das Krankenhaus. Für Sam wird die Situation immer unheimlicher.
Wenn man erwartet, von einer Bergtour zu lesen, bei der etwas schief geht, wird man in gewisser Weise enttäuscht. Zwar liest man in Nicks Berichten davon, mehr geht es aber darum, was danach geschieht. Wie geht Sam, der auch eine gewisse Beziehung zu den Bergen hat, mit der Situation um? Wie verläuft Nicks Heilung, wenn sie überhaupt möglich ist? Wie ist das mit dem neuen schrecklichen Gesicht? Und was hat Nick noch vom Berg mitgebracht? Und was hat er oben gelassen? In Nicks Umgebung häufen isch die seltsamen Ereignisse. Und auch Sam spürt seine Veränderung, will sie jedoch nicht wahrhaben.
Dieser Roman ist nicht ganz leicht einzuordnen, es gibt Horror-, Thriller-, Suspense- und andere Elemente. Vielleicht hat der Autor ein wenig zu viel hineingemischt. Dennoch sind die Berichte von Nick und Sam spannend und gut zu lesen. Vielleicht ist man dem Horror-Genre nicht so zugetan, dann kann man überlegen, ob der Roman wirklich richtig für einen ist. Die verschiedenen Sichtweisen machen die Handlung nachvollziehbar und man will wissen, ob es eine Lösung geben kann, die Nick wenigstens seine Ganzheit zurückbringen kann. Man zweifelt und bleibt am Ball, weil man die Hoffnung nicht aufgeben will. Insgesamt ein interessantes Buch, dass vielleicht das Interesse an weiteren Büchern des Autors wecken kann.
3,5 Sterne
- Judith Merchant
SCHWEIG!
(397)Aktuelle Rezension von: AleshaneeDen Einstieg fand ich schon mal sehr originell und ausdrucksstark: Wir sind freie Menschen. Wir können denken, tun und handeln, wie wir wollen - natürlich mit den Konsequenzen, die das mit sich bringt.
Eine Familie kann man allerdings nicht einfach "wegdenken" oder "ignorieren". Doch, werdet ihr sagen, aber die Familie ist dennoch noch da. Ob weit weg, übergangen, vergessen oder verstorben - sie gehört immer zum Leben dazu, ob man will, oder nicht.
Es ist der 23. Dezember.
Esthers Kinder machen sich für den letzten Schultag fertig, ihr Mann fürs Büro und einen letzten kurzen Termin - um dann in die wohlverdienten Feiertage abzutrudeln. Doch Esther hat noch etwas zu erledigen. Einen kurzen Besuch bei ihrer Schwester, die frisch geschieden und alleine in einem Haus im Wald lebt. Weit ist es nicht und Esther möchte diese Sache einfach erledigen und nachmittags wieder zuhause sein, um alle Weihnachtsvorbereitungen fertig zu machen.
Das Haus mitten im Wald liegt sehr einsam. Sue ist nicht gerade erfreut, als ihre Schwester sie überraschend besucht, denn sie liebt es, die menschenleere Natur um sich zu haben und die Ruhe, um mit sich selbst allein zu sein.
Der Besuch wird schwierig und wird in wechselnder Perspektive von den Schwestern erzählt. Dabei gibt es auch Rückblicke auf das letzte Weihnachten und in ihre Kindheit und man merkt recht schnell, wie unterschiedlich die Wahrnehmungen der beiden sind. Wie die Erinnerung ihre Erlebnisse verzerrt, wie jede aus ihrer Sicht bestimmte Situationen völlig anders eingeschätzt und erlebt haben und wie daraus diese höchst toxische Beziehung entstehen konnte.
Die Autorin versteht es sehr gut, dass man schwankt, wem man glauben soll. Für beide ist ja das wahr, was sie glauben und damit wird es schwer zu trennen, was tatsächlich passiert ist.
Fürsorge kann sich recht schnell in Kontrolle verwandeln - und manchmal sollte man den Wunsch respektieren, dass jemand keine Hilfe annehmen möchte.
Gleichzeitig aber auch, dass nichts ohne Grund passiert bzw. Menschen so sind, wie sie sind, weil sie gewisse Erfahrungen gemacht und Erlebnisse gehabt haben. Trauma können lange nachwirken, ein Leben lang und wie schon gesagt, die Muster stricken sich von selbst und sie wieder aufzutrennen ist eine unglaublich langwierige Prozedur. Vor allem wenn man nicht sieht, dass sich ein "Fehler" in dieses Muster geschlichen hat.
Ein trauriges und erschreckendes Zusammenspiel von Menschen, die sich in ihre Rollen hineingelebt haben und nicht wissen, wie sie entkommen können. Das Drama steigert sich immer weiter, während man dem Gespräch der beiden Schwestern lauscht, die zuerst versuchen, sich so schnell wie möglich wieder voneinander zu lösen, dann aber immer tiefer in ihre Gefühlswelten rutschen und es zu Aussprachen kommt, die besser ungesagt geblieben wären.
Es kommt noch ein dritter Charakter zu Wort - und alle drei hat Judith Merchant wirklich sehr virtuos in Szene gesetzt. Die ganzen tief liegenden Gefühle werden Stück für Stück frei gelegt und offenbaren ein dramatisches Ende, das ich sehr geschickt eingefädelt fand.
Auch wenn ich am Ende noch gehofft hatte, etwas bestimmtes zu erfahren - das war dann zwar nicht so; aber selbst und gerade mit diesem Abschluss hat sie das Tüpfelchen noch aufs i gemacht.
Mit allein zwei Figuren so ein psychologisches Duell hinzulegen ist nicht einfach: die Autorin hat das hier wirklich mit Bravour gemeistert! Super spannend! - Luana Lewis
Lügenmädchen
(122)Aktuelle Rezension von: LennyEin Buch, dass im Klappentext sehr hoch gelobt wird, konnte mich allerdings nicht so sehr begeistern.
ICh wollte nach 100 Seiten eigentlich abbrechen und habe dann den Klappentext und die guten Kritiken gelesen und mir dann gesagt, dass ich tapfer weiterlese, denn der große Clou wird schon noch kommen. Das ist dann leider nicht passiert, so dass ich mich am Ende geärgert habe, es doch weiter gelesen zu haben. Schade.
- Kim Nina Ocker
One Of Six - Verrat
(229)Aktuelle Rezension von: abouteverybookIch lese wirklich gerne Romance Suspence und auch diese Geschichte hat sich spannend angehört. Im Grunde genommen war sie das auch, aber sie hat sich auch sehr gezogen. Es ist eine ganze Weile nichts passiert, was der Auflösung näher gekommen wäre. Die meisten Situationen haben auch wenig Sinn ergeben und gerade die Polizisten erschienen mir suspekt. Es sind die komischsten Dinge passiert, die mich schon längst dazu gebracht hätten nach Hause zu fahren, aber alle sind einfach geblieben. Job hin oder her, aber irgendwo ist auch die Grenze.
Luca war schon recht sympathisch, aber doch auch irgendwie naiv. Wenn sie wirklich glaubt, dass etwas nicht stimmt, warum trifft sie dann Entscheidungen, die diesem Gefühl widersprechen? Teilweise habe ich mich schon wie in dem offensichtlichsten Horrorfilm gefühlt. Jedenfalls was ihre Handlungen betrifft. Die restliche Gesamtsituation ist für mich, sogar jetzt noch bis zum Ende des Buches, undurchsichtig gewesen, was definitiv nicht schlimm ist, sondern zur Spannung beigetragen hat. Dadurch werde ich den zweiten Teil auch lesen müssen.
Devan ist eigentlich auch echt nett, aber manchmal hat es mich schon aufgeregt, wenn er Luca unterschwellig nicht geglaubt hat. So als ob er das alles irgendwie besser wüsste.
Ich gebe dem Buch 3/5 Sterne. Leider bin ich mit den Charakteren nicht unbedingt warmgeworden. Ich hätte mir gewünscht, dass es eine größere Annäherung an die Auflösung gibt. Da ich dennoch neugierig bin, werde ich dem zweiten Teil eine Chance geben. - Stefanie Hasse
Single All the Way. A Christmas Roadtrip
(168)Aktuelle Rezension von: Jojo4102Das Buch war einfach genau das was man sich wünscht, wenn draußen alles weiß ist und man in eine Decke mit Tee gekuschelt ein bisschen die Ruhe genießen will.
Der Male Charakter war ganz süß und im Nachhinein ziemlich verständlich. Der Plotttwist am Ende war unerwartet und hat einen soliden Abschluss gegeben.
Die Charaktere waren alle realistisch geschrieben und nachvollziehbar.
Sehr süße Liebesgeschichte zum Träumen 🥰
- Rebecca Yarros
Weil ich an dich glaube – Great and Precious Things
(230)Aktuelle Rezension von: MaryKateInhalt:Zwei Dinge hat Camden Daniels sich für seine Rückkehr in seine Heimatstadt Alba in Colorado vorgenommen: Er wird seinem kranken Vater die medizinische Behandlung ermöglichen, die dieser sich wünscht. Und er wird seine Kindheitsliebe Willow auf Abstand halten – die Frau, die er schon immer geliebt hat, die er aufgrund der Vergangenheit aber nicht lieben darf.
Willow ist allerdings ganz und gar nicht gewillt, sich von Camden fernzuhalten. Als die beiden sich unwillkürlich nahekommen und Willow sich in aller Öffentlichkeit bedingungslos hinter Camden stellt, könnte das jedoch alles zerstören, was ihnen wichtig ist …
Meine Meinung: Zwei Junge Menschen, die sich schon seit ihrer Kindheit kennen. Camden Daniels kehrt nach langer Zeit in seinen Heimatstadt Alba in Colorada zurück. Sein Vater braucht medizinische Hilfe um die Behandlung zu bekommen die er möchte. Willow die er schon seit seiner Kindheit kennt und liebt auf Abstand zu halten doch aufgrund seiner Vergangenheit darf er sie nicht lieben. Willow setzt sich für ihn ein und stärkt ihm in der Öffentlichkeit den Rücken. Eine berührende und herzerwärmende Geschichte die einen berührt. Der Schreibstil wirkt lebendig und und frisch und verleiht der Story eine gewisse Dynamik. Beide Charaktere sind gut beschrieben und man lernt beide gut kennen. Eine schöne romantische Geschichte mit viel Herz und Gefühl.
- Julia R. Kelly
Das Geschenk des Meeres
(194)Aktuelle Rezension von: lesen_hoeren_rezensierenDas ist ein so berührendes Buch, voller Drama und Liebe, eine Tragödie und doch voller Hoffnung und Mut. Das Buch beginnt ganz sanft und wechselt zwischen Gegenwart und Vergangenheit hin und her.
Am Anfang habe ich mich gefragt, wo die Reise hingeht. Nach und nach gibt Kelly die Geheimnisse der jungen Frau preis, die in das Fischerdorf gezogen ist und als Lehrerin arbeitet. Und doch bleibt sie im Dorf eine Fremde. Zu viele ungesagte Worte und Missverständnisse verschwenden mehr als ein Leben. Die Figuren sind so nah und echt, ich habe mitgelitten, den Schmerz von Dorothy gefühlt und so gehofft, dass es ein gutes Ende nimmt ….
Dieses Buch ist traurig und doch voller Liebe. Das Frauenbild geprägt von seiner Zeit und der Erziehung. Bloß funktionieren, Gefühle sind überbewertet und immer tun, was Männer und Kirche verlangen, gruselig. Man spürt die Last der Frauen, so wunderbar ist der Schreibstil, so bildhaft und eindringlich.
Fazit:
Ein Buch voller Empathie und Spannung, was lange nachhallt und mich durch die wunderbare Sprache beeindruckt hat. Ein Lob der Übersetzerin Claudia Feldmann, die diese Stimmung übertragen konnte. Eines meiner Highlights in diesem Jahr, soviel ist klar. - Travis Mulhauser
Sweetgirl
(127)Aktuelle Rezension von: Seehase1977Eigentlich sucht die 16-jährige Percy im Haus von Drogendealer Shelton nur ihre vermutlich zugedröhnte Mutter, doch stattdessen findet das Mädchen ein vernachlässigtes und halb erfrorenes Baby. Dessen Mutter und Shelton liegen unten, völlig weggeschossen und Percy weiß nur eins, sie muss dieses Kind in ein Krankenhaus bringen. Ein Schneesturm und das unwegsame Gelände machen das Unterfangen gefährlich und die Rettungsaktion wird auch noch zur Flucht, als Drogendealer Shelton aus seinem Delirium erwacht und das Baby nirgends finden kann...
Meine Meinung:
"Sweetgirl" ist der Debütroman von Travis Mulhauser. Es handelt von einer Rettungsaktion in der eisigen Kälte Michigans und beschreibt eigentlich doch viel mehr als das. Es geht ums Erwachsenwerden, um das Treffen von Entscheidungen und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, auch unter ganz besonderen, unbequemen Umständen.
Mulhauser erzählt temporeich und atmosphärisch. Die eisige Kälte Michigans, der Schneesturm und die beschwerliche Flucht, um die süße kleine Jenna zu retten, war für mich fast körperlich spürbar. Wie ein Schatten habe ich Percy verfolgt, mit ihr gelitten, mich gesorgt, geschimpft und geflucht.
Percy ist nach außen ein starker Teenager, sie spielt heile Welt, obwohl das Leben mit ihrer drogensüchtigen Mutter und die Sorgen ums Geld dem Mädchen zu schaffen machen, auch wenn Percy sich das und schon gar nicht ihrer Schwester gegenüber, die mit ihrem Mann weit weg wohnt, eingestehen will. Sicherlich steht das Mädchen stellvertretend für viele Jugendliche, die zu schnell erwachsen werden müssen, um ihre Schicksale zu meistern.
Der Roman ist gespickt mit Situationskomik, die das Drama in den Bergen und die Tragik, die zwischen den Zeilen mitschwingt, leichter erträglich macht. Ein kurzweiliges Buch, das mir gut gefallen hat und das ich gerne weiterempfehle.























