Bücher mit dem Tag "schneiderin"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "schneiderin" gekennzeichnet haben.

59 Bücher

  1. Cover des Buches Madame Picasso (ISBN: 9783746631387)
    Anne Girard

    Madame Picasso

     (163)
    Aktuelle Rezension von: Runenmädchen

    Trivialliteratur: Kitschig, wie es schlimmer kaum sein könnte. Dass Girard für die Recherche des Romans durch Frankreich und Spanien reiste, kann ich bei diesem Resultat kaum glauben.

    Ich habe vor etlichen Jahren einige Biografien über Picasso gelesen und dachte mir bei dieser Reihe, dass eine Romanbiografie aus weiblicher Sicht ganz spannend sein könnte. Weit gefehlt. Es ist kitschig, theatralisch, pathetisch und es wiederholen sich ständig Aussagen und Fakten, was nun wirklich nicht sein müsste. Der Autorin ist die Vermischung von Realität und Fiktion überhaupt nicht gelungen. Diese von Girard dargestellte Eva ist farblos, flach gezeichnet und absolut keine Protagonistin, die ich ernst nehmen kann. Es wurde schlichtweg ein Groschenroman. 

    Ein äußerst enttäuschender Auftakt, welcher wenig Lust darauf macht, die Reihe weiterzulesen (auch obwohl es andere Autorinnen sind). 

    - Die Malerin

    - Die Malerin des Nordlichts und 

    - Die Tochter des Malers

    stehen auch noch im Regal… Man erkennt ein Muster :) Ob ich wirklich alle lesen werde, weiß ich noch nicht. Habe gerade keine Lust, weitere Romanbiografien zu lesen.

  2. Cover des Buches Nur noch ein bisschen Glück (ISBN: 9783864931505)
    Simona Ahrnstedt

    Nur noch ein bisschen Glück

     (199)
    Aktuelle Rezension von: Susanna_Schober

    Als Stella - ein Großstadtmädchen, im kleinen Örtchen Laholm landet, ist sie erstmals erschlagen von der Stille um sich herum. So schnell wie nur möglich will sie das Haus, das sie geerbt hat verkaufen und wieder abhauen. Dabei hat sie aber die Rechnung ohne ihren 'Nachbarn' gemacht, der ihr nach und nach immer mehr und mehr unter die Haut geht ...

    'Nur noch ein bisschen Glück' war für mich ein süßer Roman für zwischendurch. Weder gab es großes Drama, noch war es irgendwie großartig spannend. Dennoch war die Geschichte eine Schöne und so habe ich sie mir bis Schluss (Hörbuch) angehört. Es ist eben ein Liebesroman, der mit einem niedlichen Happy End endet. (Sorry für den Spoiler.)

    Ich hätte mir vielleicht etwas mehr Spannung gewünscht, etwas mehr 'Nervenkitzel'. Aber auch so bereue ich die Zeit nicht, die ich mit diesem Roman verbracht habe :)

  3. Cover des Buches Saphirblau (ISBN: 9783401506012)
    Kerstin Gier

    Saphirblau

     (6.928)
    Aktuelle Rezension von: Epos45

    Wie der erste Band so fesselt auch der zweite Band, indem es noch spannender wird und die Geschichte rund ums Zeitreisen durchdachter wird. Auch die Charaktere entwickeln sich weiter und sind in diesem Band mehr ausgereift. 

    Wer beim ersten Band der Reihe bereits zum Fan von Gwendolyn und Gideon wurde, wird die beiden auch in diesem Band lieben!

  4. Cover des Buches Zwei Handvoll Leben (ISBN: 9783426282106)
    Katharina Fuchs

    Zwei Handvoll Leben

     (94)
    Aktuelle Rezension von: Rosi25

    In diesem Roman beschreibt die Autorin das Leben ihrer Großmütter, Anna und Charlotte. Beide werden Ende des 19.Jahrhunderts geboren und wachsen sehr unterschiedlich auf. Wir begleiten sie durch die Jugendjahre während des 1.Weltkrieges bis sie Erwachsen werden und ihren beruflichen Weg einschlagen und Familie gründen. Beide begegnen der Liebe und treffen verhängnisvolle Entscheidungen. Eine große Rolle spielt auch der 2.Weltkrieg und ihr schweres Leben während der Zeit. Durch die Ehe ihrer Kinder werden sie miteinander verbunden.

    Die Geschichte wird immer abwechselnd beschrieben, ein Kapitel über Annas Leben und dann über Charlottes Leben. Beide haben unterschiedliche Lebensbedingungen und sind aber starke Frauen, wobei sie sich nicht ähnlich sind. Ich fand beide sehr sympathisch. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut und auch der Aufbau warstimmend. Was ich schade fand, ist, dass der Anfang der Beziehung ihrer Kinder kaum erwähnt wurde. Es gab einen größeren Zeitsprung, den ich sehr irritierend fand. Im ganzen konnte mich das Buch sehr begeistern. Es war fesseln geschrieben.

  5. Cover des Buches Wachstumsschmerz (ISBN: 9783596194179)
    Sarah Kuttner

    Wachstumsschmerz

     (334)
    Aktuelle Rezension von: mariameerhaba

    Das Buch ist völlig banal und bauscht eine Alltagssituation so auf, als wäre der dritte Weltkrieg ausgebrochen. Ja, manche Entscheidung ist nicht einfach. Manchmal zerfrisst es einen dermaßen auf, dass es einen für immer verändert. Doch hier tut die Autorin so, als wäre der Partner der Protagonistin gestorben und sie käme mit dem Schmerz nicht mehr klar. Dabei ist er nur ausgezogen! Er lebt, er atmet, er ist da, bloß eben nicht mehr in ihrer Wohnung. Ich habe die ganze Zeit geglaubt, Flo hätte einen schlimmen Unfall gehabt und würde nun in Fetzen irgendwo liegen.

    Die Handlung bleibt schnell auf der Strecke. Ab der Mitte taucht sie nur noch zwischen den riesigen Absätzen voller Gedanken auf und diese Gedanken lesen sich so, als hätte ein 16-jähriges Emokind, das sich das Wort Schmerz täglich in die Haut ritzt, etwas auf Facebook gepostet, das bloß auf Likes wartet und alles andere ignoriert. Das Buch ist nicht weise, die Gedanken nicht interessant, sondern bloß schlecht. Außerdem verwendet sie ständig das Wort "Kucken" mit K. Als wäre die Zielgruppe Teenager, damit sie sehen, wie schlimm das Erwachsenenleben mit seinen endlosen Entscheidungen ist und man lieber für immer jung bleiben sollte.

    Unter dem Klappentext wird die Cosmopolitain zitiert, die Kuttners Sprache als "phantasievoll und originell" beschreibt. Das ist eine Lüge, ein billiger PR-Gag, der einen potentiellen Leser zum Kauf verleiten soll. Es ist nicht originell, nicht fantasievoll, nichts Besonders, sondern bloß platt und oberflächlich und vor allem unschön und langweilig.

    Und was meint die Autorin, wenn sie sagt, eine Frau würde in ihren Bart murmeln? Das kam einige Male vor und jedes Mal hat mich das irritiert. Haben die weiblichen Figuren in ihrem Buch Bärte und die männlichen nicht?

    Die Randfiguren wirken alle so, als hätte man sie aus einer Seifenoper genommen, die absolutes Klischees sind und deren Persönlichkeit sich auf diese beschränken.

    Die eine Stelle, wo sie bei ihrem Vater verzweifelt und zu weinen beginnt, die war gut, das hat mir gefallen, das war stimmig und kraftvoll. Aber es war kurz und ging schnell unter, um im restlichen Verlauf keine sichtbaren Spuren zu hinterlassen.

    Dann kam dieses verdammte Ende. Diese schreckliche Scheißende! Man liest das alles, man quält sich durch die langen Gedankenabsätze, man folgt der spärlichen Handlung und dann kommt ein Ende, das sich so anfühlt, als hätte die Autorin sich über den Leser lustig gemacht.

    Sie labert so viel über ihren Herzschmerz, über ihre Probleme, über ihr verdammtes Gefühlsleben und dann *SPOILER* fickt sie am Schluss irgendeine gesichtslose Figur. Und das meine ich so: Er hat kein Gesicht! Keinen Namen, kein Leben, keine Persönlichkeit. Er ist ein niemand, der aus dem Nichts auftaucht, sie von hinten umarmt, weil sie im Schnee steht und auf der nächsten Seite fickt sie ihn und sucht dabei nach dem Geruch von Flo. Was sollte das? Wieso macht die Autorin so etwas. Das ist kein offenes Ende, das ist bloß ein riesiger Mittelfinger, der den Leser auslacht und gleichzeitig zeigt, dass die Autorin selbst nicht gewusst hat, wie sie das Buch zu Ende führen soll. Es muss nicht gleich ein Happyend sein, aber ein Ende, das nicht den Eindruck erweckt, als hätte sie es aus den Fingern gesaugt.

    Normalerweise schenke ich meine Bücher her, damit sie jemand anderer liest. Aber das hier habe ich in die Mülltonne gestopft. Nicht in den Papierkorb, sondern in den Restmüll, um Essensreste darauf zukippen. Wegen mir soll kein anderer diesen Schund lesen.

  6. Cover des Buches Trinity - Brennendes Verlangen (ISBN: 9783548289380)
    Audrey Carlan

    Trinity - Brennendes Verlangen

     (108)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen ersten Eindruck vom Geschehen kann sich der Leser hier auf der Buchseite verschaffe. Meine persönliche Meinung:

    Dies ist nun das definitiv letzte Buch der Trinity-Reihe - und das ist auch gut. Mehr wäre sicher nur noch schwer zu verkraften gewesen!

    Nun muss nur noch das letzte noch nicht vereinte Paar unter die Haube gebracht werden. Das geschieht diesmal ohne spürbare Spannungsmomente, dafür aber mit viel Dramatik und einer Menge Hin- und Her..!

    Die Protagonisten sind dem Reihenleser ja allesamt bekannt, an meiner Meinung zur Charakterisierung der Figuren habe ich mich ja bereits mehrfach geäussert: Ohne Tiefe und jedem Klischee entsprechend.

    Die Schreibweise ist gut, leicht lesbar, manchmal etwas zu langatmig.

    Der Sex kommt nicht zu kurz, ist aber (Gott sei es gedankt) nich ganz zu in den Vordergrund drängend.

    Insgesamt eine Reihe die man lesen kann, aber nicht muss - da bleibt wenig bis nichts im Gedächtnis. Was sie aber bei mir bewirkt hat: Ich werde eine geraume Zeit keine erotischen Bücher mehr lesen: Fühle mich einfach "überfüttert"!

  7. Cover des Buches Unter dem Südseemond (ISBN: 9783453411531)
    Regina Gärtner

    Unter dem Südseemond

     (108)
    Aktuelle Rezension von: Keltica
    Unter dem Südseemond


    Inhalt:
    Köln/Samoa 1899: Vom Vater gedrängt heiratet Alma den älteren Hermann, Leiter einer Kolonialhandelsgesellschaft, und begleitet ihn in die Südsee. Für Alma bedeutet es das Ende ihrer Welt – in jeder Hinsicht. Sie muss sich an das unkonventionelle Leben in der Kolonie und die Riten ihrer exotischen Einwohner gewöhnen und sich als Frau behaupten. In dem australischen Seemann Joshua findet Alma ihre große Liebe, aber sie ist verheiratet. Doch nicht nur das macht ihr das Herz schwer, denn es wird immer deutlicher, dass ein bedrohliches Geheimnis über ihrer Familie liegt.

    Fazit:
    Dieser Roman ist der erste von zwei Teilen.
    Wer sich zu einem historischen und romantischen Abenteuer in die Südsee begeben möchte, findet hier genau die richtige Unterhaltung. Die Autorin hat es geschafft, mich von Anfang an, an das Buch zu fesseln. Die Beschreibung der Menschen und der Landschaft und ihren Schicksalen, lässt keine Langeweile aufkommen. Ganz nebenbei erfährt man auch noch geschichtliches aus der Kolonialzeit.
    Ich habe mit Alma gelitten und gebangt und manchmal auch gedacht: “Das darf doch nicht wahr sein!“
    Die überraschenden Wendungen in der Geschichte sorgen dafür, dass der Spannungsbogen immer schön erhalten bleibt.
    Den zweiten Band über Alma und Joshua werde ich mir auf jeden Fall auch noch holen.  Er heißt:  Der Glanz von Südseemuscheln

    Über die Autorin:
    Regina Gärtner ist am Niederrhein aufgewachsen, hat an der RWTH Aachen Germanistik und Politikwissenschaften studiert, und danach als Pressereferentin, Werbefachfrau und PR-Manager für internationale Kinofilme gearbeitet. Zuletzt war sie lange Jahre als Anzeigenleiterin in einem Fachverlag tätig, bevor sie sich als Projektmanagerin selbstständig gemacht hat. Seit 2012 widmet sie sich ganz dem Schreiben.

    Gemeinsam mit ihrem Mann lebt Regina Gärtner in Köln, ist aber häufig in der Welt-Geschichte unterwegs: Sie hat bereits alle fünf Kontinente mehrfach bereist. Von der pazifischen Region ist sie aber besonders angetan.
  8. Cover des Buches Das Leben ist ein Seidenkleid (ISBN: 9783959671637)
    Tanja Wekwerth

    Das Leben ist ein Seidenkleid

     (50)
    Aktuelle Rezension von: Lesehoernchen99

    Bewertet mit 5 Sternen

    Ein Kleid kann ein Leben verändern, sagt Maja. Jede Nacht sitzt sie allein an ihrer Nähmaschine und zaubert bestickte Mäntel oder raffinierte Röcke - die kaum jemand zu Gesicht bekommt. Dazu fehlt ihr der Mut. Bis sie sich mit Leonhard anfreundet, einem sanftmütigen älteren Herrn. Seit dem Tod seiner Frau Luise hat niemand mehr ihr Ankleidezimmer betreten dürfen, niemand außer Maja. Dort, zwischen Petticoats und Maßband, stellt sie mit Leos Hilfe bald fest, dass Lebensträume keinem Schnittmuster folgen.

    Ein wunderschönes Cover, das mich sofort ansprach.
    Der Roman ist sehr flüssig zu lesen, eine sehr berührende Geschichte, die mal nicht mir der sieben zwischen zwei Menschen beginnt, sondern der Liebe zu einem Kleid, zu Stoff.
    Eine berührende Geschichte über Maya, die mich sehr gut unterhalten hat. Mal was anderes, aber einfach nur wunderschön zu lesen.

  9. Cover des Buches City of Girls (ISBN: 9783839818039)
    Elizabeth Gilbert

    City of Girls

     (43)
    Aktuelle Rezension von: Ilona67

    Cover

    Bis auf die Skyline eigentlich nicht sehr aussagekräftig

     

    Klappentext

    Nach einer Jugend in der Provinz und dem Rausschmiss aus dem College stürzt sich die 19-jährige Vivian kopfüber in das wilde Leben Manhattans: Musicals, Bars, Jazz und Gangster. Um jede Ecke biegt eine neue Liebe, erst recht im Lily Playhouse, dem sympathisch heruntergekommenen Theater, für das sie Kostüme näht. Doch dann begeht sie einen skandalösen Fehler, der den Lauf ihres Lebens grundlegend verändert. Und sie Jahre später doch erkennen lässt: »Es kommt der Punkt im Leben einer Frau, an dem sie es leid ist, sich ständig nur zu schämen. Danach steht ihr frei zu werden, wer immer sie wirklich ist!«

     Ein außergewöhnliches Hörbuch über den kompromisslosen Freiheitsdrang einer Frau und ihre unbedingte Hingabe an die eigenen Träume.

     

     

    Die ältere Version von Vivian erzählt hier ihr Leben völlig schonungslos und die Geschichte ihres Lebens lässt uns manchmal die Stirn runzeln aber auch die Herausforderung einer selbständigen Frau zu dieser Zeit sehen. Ein unbekümmertes Mädchen das nach Party´s hungert kommt nach New York und wir erleben den Glamour der Revueshows bei ihrer Tante Peg. Dann begeht sie nach damaligen Zeiten, in der es noch ein ganz anders Sittenbild von Frauen gab, einen großen Fehler und dann bricht der 2. Weltkrieg aus. Doch Vivian kämpft sich durch und setzt sich auch für andere Frauen ein deren Lebensstil damals so gar nicht in das Weltbild passte. 

    Eine schöne Geschichte die mich gut unterhalten hat und die uns in die Zeit zurück versetzt.

  10. Cover des Buches Die Duftnäherin (ISBN: 9783426512937)
    Caren Benedikt

    Die Duftnäherin

     (62)
    Aktuelle Rezension von: Engelchen07

    Die 16 jährige Anna flüchtet vor ihrem gewalttätigen Vater. Auf ihrer Flucht lernt sie Gawin kennen, der schon seit Jahren alleine im Wald lebt. Gawin zieht mit Anna weiter Richtung Bremen und lernt unterwegs seine Fähigkeiten als Zimmermann bzw. Künstler schätzen.

    In Bremen angekommen wohnen Anna und Gawin bei der Seifensiederin Margrite, die Anna die Kunst des Seifensiedens beibringt. Anna, die schon immer Schneiderin war, findet heraus, dass es etwas ganz besonders ist, wenn man in die Kleidernähte Seife einarbeitet. Schnell werden die Kleider bei den hochstehenden Damen der Stadt ein Verkaufsschlager und Anna beginnt damit richtig Geld zu machen.

    Generell sind historische Romane nicht mein Fall, doch dieser hier hat mich sofort begeistert. Anna und auch Gawin sind einem sofort ans Herz gewachsen und  ich wollte unbedingt wissen, wie die Geschichte der beiden weitergeht. Toll geschriebener Roman!

  11. Cover des Buches Drei Wunder (ISBN: 9783596854066)
    Alexandra Bullen

    Drei Wunder

     (93)
    Aktuelle Rezension von: Katykate
    Handlung & Umsetzung
    Der Klappentext hat für mich sehr vielversprechend geklungen, aber leider konnte mich die Story nicht so richtig packen. Anfangs war es noch ganz interessant, aber irgendwann war leider ein bisschen die Spannung draußen. Ich bin mir nicht sicher, ob es an dem Buch lag oder daran, dass ich vorher ein Buch des selben Genres gelesen habe und es deshalb immer damit verglichen habe.
    Meiner Meinung nach waren in dem Buch leider ein paar kleine Logikfehler. So wurde zum Beispiel geschrieben, dass es für Violett als Geist schwierig bzw. unmöglich war eine Kaffeetasse hochzuheben, doch später kann Violett plötzlich so ziemlich alles hochheben und Olivia sogar berühren, was mich schon etwas verwirrt hat. Ein weiteres Beispiel wäre, dass Olivia darüber nachdenkt, dass Soren nicht mal nach ihrer Telefonnummer gefragt hat, was sie traurig macht. Doch kurz darauf ruft sie ihn an, wo ich mich nur gefragt habe, wo sie denn plötzlich seine Nummer herhat.
    Insgesamt betrachtet sind die Wünsche und die Zauberkleider etwas untergegangen. Natürlich waren sie der zentrale Kernpunkt der Handlung, aber dennoch hätte ich mir gewünscht, dass sie etwas mehr vorgekommen oder hervorgehoben worden wären. So ist mir auch Posey viel zu kurz vorgekommen.
    Ich muss zugeben, dass ich zwischendurch mit dem Gedanken gespielt habe, es abzubrechen und zu einem späteren Zeitpunkt weiterzulesen. Es war nicht so schlecht, dass ich es gar nicht mehr lesen wollte, aber es konnte mich auch nicht wirklich fesseln, sodass ich viel lieber etwas anderes gelesen hätte. Aber zum Glück habe ich nicht abgebrochen, denn das Ende des Buches war wirklich noch toll! Es war ganz anders als erwartet, denn ich hatte das typische Teeniefilm-Ende erwartet; dass sie ihre Wünsche bereut und sie rückgängig macht, dass sich ihr Schwarm als Idiot herausstellt und sie mit dem unscheinbaren Freund, der ihr von Anfang an zur Seite stand, zusammenkommt. Aber so kam es letztendlich nicht, worüber ich mich sehr gefreut habe. Das Ende war überraschend, schön und emotional. Ich habe sogar ein paar Tränchen vergossen.



    Charaktere
    Olivia ist ein sehr trauriges Mädchen, das schon vor dem Tod ihrer Schwester eher zurückhaltend und in sich gekehrt war. Durch ihre Erinnerungen erfährt man, dass Violett die fröhliche und aufgeschlossene von ihnen war. Sie hatte es immer leicht mit fremden Leuten zu sprechen und sich mit ihnen anzufreunden, während Olivia sich selbst eher als Anhängsel betrachtet hat. Ihre Freunde sind eigentlich immer Violetts Freunde gewesen. Es ist schnell klargeworden, dass Olivia Violett auf eine Art Podest und sich selbst in deren Schatten gestellt hat.
    Violett ist ein sehr aufgeschlossenes Mädchen (oder Geist), das mit seinem Tod ganz anders umgeht als es die meisten wahrscheinlich tun würden. Violett sieht das Gute daran, nämlich dass sie ein tolles Leben hatte und gelebt hat. Sie ist fröhlich und humorvoll und hilft Olivia in allen Lebenssituationen. Bis zum Schluss merkt man, dass sie nur das Beste für Olivia will.
    Soren ist ein freundlicher, sympathischer Junge, mit dem man offensichtlich viel Spaß haben kann und der einem immer ein Lächeln ins Gesicht zaubern kann. Trotzdem konnte ich keine richtige Verbindung zu ihm aufbauen. Ich konnte ihn mir nicht wirklich vorstellen und er war mir im gesamten Buch sehr fern.



    Schreibstil
    Der Schreibstil an sich war eigentlich recht gut, aber mir sind einige Dinge aufgefallen, die mich zum Schmunzeln gebracht haben. So telefonieren Olivia und Soren einmal, doch das Gespräch ist einem Chatverlauf nachempfunden, was ich überhaupt nicht nachvollziehen konnte und sehr ungewöhnlich fand.
    Außerdem hatte ich das Gefühl, dass alle Jungs der Schule gleich beschrieben wurden; dünn und zierlich. Es wirkte nicht besonders vielfältig.


    Fazit
    Mittelteil des Buches zog sich ein bisschen schleppend dahin, doch das Ende konnte noch überraschen und war sehr toll!
  12. Cover des Buches Aprilgewitter (ISBN: 9783426504147)
    Iny Lorentz

    Aprilgewitter

     (153)
    Aktuelle Rezension von: Muschel

    Leider konnte mch diese Reihe nicht fesseln.es war fuer mich nicht spannend so wie die anderen Romane des Autorenpaares. Schade.

  13. Cover des Buches Bis ins Herz der Ewigkeit (ISBN: 9783646600407)
    Alana Falk

    Bis ins Herz der Ewigkeit

     (71)
    Aktuelle Rezension von: NatisWelt

    Schon im Prolog wird man direkt in das Geschehen hinein geschmissen und ich denke...ich verrate nicht zu viel, wenn ich sage das Sarah zu diesem Zeitpunkt bereits tot ist. Mir stellten sich zu Anfang eine Menge Fragen, die sich aber im Laufe der Geschichte von selbst beantworten. Man verfolgt die Geschichte in verschiedenen Zeiten. Einmal die "jetzige" Zeit in der Sarah bereits verstorben ist und dann auch bekommt man in der Vergangenheit Einblick in Sarahs Leben, wie sie Jan kennengelernt hat, wie sie gelebt hat und letztendlich auch warum sie gestorben ist.

    Im Buch gibt es 2-3 Situationen/Wendungen da habe ich nur mit dem Kopf geschüttelt und gedacht....Okaaaay, genial ! Alana Falk hat es auch geschafft die Spannung konsequent während der Geschichte zu halten, so dass es nie langweilig wurde. Im Gegenteil es ereigneten sich Dinge mit denen man niemals gerechnet hatte und ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen.

    Der Schreibstil von Alana Falk lässt sich einfach und flüssig lesen, sodass man sehr gut voran kommt beim lesen und nicht das Gefühl hat auf der Stelle zu laufen.

  14. Cover des Buches Die Fäden des Glücks (ISBN: 9783426226551)
    Julia Fischer

    Die Fäden des Glücks

     (34)
    Aktuelle Rezension von: aly53

    Julia Fischer hat mich schon mit ihrem Roman „Die Galerie der Düfte“ unglaublich beeindruckt. Sie hat eine einzigartige und besondere Art, die mir durch und durch ging. Denn sie legt so unglaublich viel zwischen die Zeilen,was ich für so wichtig erachte.

    Ihr Roman „Die Fäden des Glücks“ ist definitiv anders, aber nicht schlecht anders.

    Sondern einfach anders

    Ich hab mir dazu auch das Hörbuch angehört.

    Diese Frau schreibt nicht nur toll, sie schafft es mit ihrer Stimme, Emotionen und ein ganz besonderes Erlebnis zu transportieren.


    Ihr Schreibstil ist einfach einnehmend, fesselnd und wahnsinnig atmosphärisch.

    Ich mochte die Figuren sofort.

    Besonders Vincenzo und Carlotta haben mich ganz tief beeindruckt und nicht losgelassen.

    Carlotta ist eine ganz besondere Frau.

    Feinfühlig, stark, mutig, aber auch sehr verletzlich und sanft.

    Ich mochte das unglaublich gern.

    Vincenzo wirkte auf mich oft verloren, einsam und in sich gekehrt.

    Zu Daniele hingegen fand ich leider nie einem Draht, was ich aber nicht als schlimm erachte, denn das was wirklich zählt und die Menschen ausmacht, wird so unglaublich schön transportiert.

    Insgesamt empfand ich sie als sehr authentisch und greifbar. Mich in sie hineinzuversetzen und ihre Gedankengänge nachzuvollziehen, fiel mir sehr leicht.


    La Dolce Vita.

    Ich liebe das Setting, es weckt Fernweh und ich hätte mich zu gern an Carlottas Seite teleportiert.

    Ich mochte die Beschreibungen sehr ,es hatte etwas prachtvolles und sanftes und daneben ist die Atmosphäre sehr bittersüß, oft auch melancholisch und ein Hauch Romantik liegt dazwischen.

    Ich rate hier, nicht den Klappentext zu lesen, denn der nimmt einfach schon zuviel vorweg.

    Wodurch für mich die Story leider vorhersehbar wurde.

    Ich glaub, es hat nicht lange gedauert und ich wusste bereits, wie es endet.

    Aber kein Drama. Mir hat es trotzdem unglaublich gut gefallen.

    Denn die Poesie, die Einfühlsamkeit und Schwere hat mir sehr gut gefallen.

    Es ist eine eine leise Melodie, die dir nicht mehr aus dem Kopf geht und du permanent dranbleiben musst.


    Julia Fischer legt den Fokus auf die zwischenmenschlichen Aspekte, was mir sehr gut gefallen hat.

    Sie dreht ihr Innerstes nach außen und man wird mit Dingen konfrontiert, die man nicht unbedingt sehen möchte, die aber trotzdem für ordentlich Zündstoff sorgen.

    Und manchmal sind genau diese Dinge wichtig, damit man endlich die Wahrheit dahinter erkennen kann.

    Manchmal mit Schmerz und Sehnsucht verbunden, manchmal bittersüß, ehrlich und heilsam.


    Julia Fischer hat hier eine wunderschöne Liebesgeschichte erschaffen, die mich ganz tief drinnen berührt hat.

    Zwar blieben Überraschungen aus, dafür wird man mit einem wunderbaren Setting belohnt.

    Es gibt Intrigen, es gibt Arroganz und es gibt eine Reise zu sich selbst, in der man erkennen muss, wer man wirklich ist, um sich auch für andere öffnen zu können.

    Und dann haben wir Charaktere, die einfach zum lachen bringen und das Herz auf der Zunge tragen.

    Es hat mir richtig gut gefallen, auch wenn ich am Anfang etwas brauchte, um mich der Story hinzugeben


    Fazit:

    Julia Fischer hat mit „Die Fäden des Glücks“ einen romantischen, bittersüßen und einfach wunderschönen Roman erschaffen, in dem es um mehr als Liebe geht.

    Ein wunderschönes Setting, das Fernweh weckt ,Charaktere die zum lachen bringen und so die leichte Schwere nehmen.

    Ein besonderer Roman voller Intensität, Poesie und Melancholie, der mich ganz tief drinnen berührt hat.

  15. Cover des Buches Balzac und die kleine chinesische Schneiderin (ISBN: 9783492272315)
    Dai Sijie

    Balzac und die kleine chinesische Schneiderin

     (406)
    Aktuelle Rezension von: Schlehenfee

    China zur Zeit von Maos Kulturrevolution: Ein namenloser Ich-Erzähler und sein bester Freund Luo werden zur Umerziehung in ein Bergdorf geschickt. Dorthin ist kein Fortschritt gedrungen und die beiden sehnen sich nach etwas Abwechslung von ihrer tumben Plackerei. Sie vermuten, dass ein anderer Umerzogener einen Koffer voller verbotener westlicher Literatur versteckt und wollen diesen nun unbedingt in ihren Besitz bringen. Durch die Werke von Balzac, Dumas und anderen verschaffen sie sich nicht nur selbst etwas Fantasie und Freiheit, sondern auch der Kleinen Schneiderin, in die Luo verliebt ist, mit ungeahnten Folgen.


    Über die sogenannte „Kulturrevolution“ in China und die „Umerziehung“ von Intellektuellen und ihren Familien, die durch harte, bäuerliche Arbeit über einige Jahre erreicht werden sollte, hatte ich bisher nur ein paar vage Informationen aufgeschnappt. Von den Erfahrungen der beiden jungen Männer zu lesen, war daher höchst interessant.


    Durch die Klassiker aus dem Koffer können sie wieder Hoffnung schöpfen, träumen und ihre Fantasie walten lassen. Die Geschichten schenken ihnen Freiheit, zumindest im Geiste. Doch nicht nur ihnen, auch den anderen Bergbewohnern, denen sie diese Geschichten erzählen und die dafür offen sind, das heißt nicht zu stark verankert in der kommunistischen Ideologie Maos. So emanzipiert sich auch die junge Frau, die als Tochter eines Schneiders sonst wohl nicht aus den Bergen weggekommen wäre. Neugier und Verstand werden niemals unterdrückt werden können. Diese Botschaft und der Bezug zur Literatur gefiel mir außerordentlich gut!


    Nur das Ende war mir zu abrupt und ließ für meinen Geschmack zu viele Fragen offen. Ohne zu spoilern kann ich hier kaum eine nennen, doch hätte es mich zum Beispiel interessiert, wie es für die beiden in der Umerziehung weiterging und wie lange sie noch in dem Bergdorf bleiben mussten. Fünfzig Seiten mehr hätten es ruhig noch sein dürfen.


    So vergebe ich für „Balzac und die kleine chinesische Schneiderin“ 4 Sterne.

  16. Cover des Buches Die Glücksschneiderin (ISBN: 9783453424890)
    Ulrike Sosnitza

    Die Glücksschneiderin

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Redrose

    Clara hat mit ihrer Cousine Sonja ein Nähcafé in Würzburg eröffnet. Aber während das Café gut besucht ist, lässt der Erfolg der Änderungsschneiderei noch auf sich warten. Da entdeckt Clara auf einem Flohmarkt ein altes Vintage-Kleid und damit ändert sich ihr Leben. Auch ihre Jugendliebe Finn taucht plötzlich wieder auf und Clara will unbedingt herausfinden, warum er sie damals ohne ein Wort verlassen hat. 

     

    Interessant fand ich, dass es auch Tipps gab zum Upcycling von gebrauchter Kleidung. Ernsthafte Themen, verpackt in einer Liebesgeschichte.

  17. Cover des Buches Ein Gentleman in Moskau (ISBN: 9783548290720)
    Amor Towles

    Ein Gentleman in Moskau

     (113)
    Aktuelle Rezension von: schokoloko29

    Durch die russische Revolution wird der Graf Rostov im Grande Metropol verbannt. Falls er sich der Verbannung entzieht, wird er erschossen. Der Graf Rostov versucht das beste aus dieser Situation zu machen. Er muss in eine kleine Dachgeschoßwohnung umziehen. Ein Teil seiner Habe darf er mitnehmen; der Rest gehört dann der Öffentlichkeit. In dem Falle gehört das dann dem Hotel.

    Er freundet sich mit einem neun- jährigem Mädchen (Nina) an. Die zeigt ihm die ganzen Räumlichkeiten, wo sich das Personal aufhält und so, dass er ein Einblick hinter den Kulissen erhält. Er freundet sich dann im Laufe der Zeit auch mit dem Personal an. Die Gerichte, die der Graf dort im Metropol- Hotel serviert bekommt, werden sehr detailiert vorgestellt, so dass dem Leser das Wasser im Munde zusammenläuft.

    Aber für mein Empfinden wird das Buch doch recht monoton erzählt. Ich finde das Buch hat wenig Handlung, viel Atmosphäre. Es ist eher ein Genussbuch, bei dem inhaltlich nicht viel passiert.

    Dieses Buch kann ich empfehlen

    Als Wohlfühlbuch (bei dem inhaltlich nicht viel herumkommt, aber die Speisen zelebriret werden)

    Zu Weihnachten (der Zeit der Einkehr, wo man das Buch langsam mit Genuss konsumiert)

    oder wenn man in Quarantäne oder lange das Bett hüten muss, da man krank ist.

    Für mich war es leider zu wenig Inhalt und zuviel Atmosphäre. Aber irgendwann denke ich wird die Zeit reif sein dieses Buch nochmal zu lesen. Jetzt ist irgendwie nicht der richtige Zeitpunkt.

  18. Cover des Buches Brautflug (ISBN: 9783596511778)
    Marieke van der Pol

    Brautflug

     (125)
    Aktuelle Rezension von: Simone_081

    "Brautflug" von Marie van der Pol ist ein klassischer Frauenroman, der aber gerne ein bisschen mehr sein möchte. Das merkt man z.B. an der besonderen (jedoch anstrengenden) Sprache oder an den ausgeklügelten Charakteren, die tatsächlich ein bisschen mehr Substanz haben als in den meisten anderen Frauenromanen.

    Dann hört es allerdings auf, da sich der Roman genauso wie die meisten anderen Frauenromane mit Themen wie Ehe & Heirat, Kinderkriegen (ja oder nein!) und Emanzipation befasst. Der Hintergrund mit dem Flugzeugrennen in den 50ern ist originell genauso wie der Schauplatz Neuseeland, trotzdem wirkt der Roman furchtbar bieder und altbacken auf mich. Neues wird einem nicht wirklich geboten. Ständig hat man das Gefühl, das eine oder andere schon einmal irgendwo anders gelesen zu haben.

    Auch mit den Charakteren konnte ich nichts anfangen. Marieke van der Pol hat zwar wie gesagt versucht ihren Figuren Tiefe zu verleihen, trotzdem wirken sie austauschbar, distanziert und unsympathisch. Das Ganze wird irgendwie noch verstärkt durch die Sprache, die seltsam emotionslos und nüchtern wirkt. Es wird eigentlich nur beschrieben, was die Personen tun ("Dann tat sie das und dann jenes und dann ging sie dorthin und traf jenen..."), nicht aber, wie es ihnen dabei ging.

    "Brautflug" ist ein seltsamer Roman, der nicht Fisch und nicht Fleisch ist. Ich habe nur bis Seite 300 durchgehalten, dann habe ich abgebrochen. Leider kann ich den ganzen positiven Kommentaren nicht beipflichten. Vielleicht ist dieser Roman etwas für Leute, die gerne Frauenromane lesen, vielleicht aber auch nicht.


  19. Cover des Buches Kung-Fu Mama (ISBN: 9783492316514)
    Petra Liebkind

    Kung-Fu Mama

     (23)
    Aktuelle Rezension von: mama_liestvor

    Die Autorin Petra Liebkind ist auch eine Kung-Fu-Mama mit Superkräften und lässt dadurch die Protagonistin des Buches,Marlene ,authentisch auf den Leser wirken. Der Taschenbuchroman mit 380 Seiten ist im Piper Verlag erschienen und das farbenfrohe,witzige Buchcover passt sehr gut zur Geschichte...

    Marlene ist alleinerziehend und hat es als Vollzeit arbeitende Mama,nicht gerade einfach in ihrem Leben.Von ihrer Familie bekommt sie keinerlei Unterstützung und der chaotische Kindsvater Charly,nimmt seine Paparolle auch nicht sehr ernst.Marlenes kleiner Sonnenschein Stephan hält sie auch ununterbrochen auf Trab. Die anstrengende und humorlose Lehrerin ihres Sohnes macht es ihrem Mamaleben auch nicht gerade einfach. Kurzerhand beschließt die taffe Marlene,es muß sich was Ändern!Sie meldet Stephan zu einem Kung-Fu-Kurs an und findet selbst gefallen an dieser auspowernden Sportart.Endlich wieder den Kopf frei machen von Alltagssorgen und den eigenen Körper kennen und lieben lernen... Das tut den Beiden sehr gut!Und tatsächlich sorgt Kung-Fu nicht nur für Muskelkater,sondern mit dem attraktiven Lehrer Liwei auch für ganz viel kribbelnde Schmetterlinge in Marlenes Bauch...

    Humorvoll,authentisch und sehr kurzweilig,liest sich das Buch von Petra Liebkind. Die Kapitel mit den spannenden Überschriften,haben eine angenehme Leselänge und lassen die Buchseiten nur so dahinfliegen. Marlene schließe ich sofort in mein Herz und bewundere ihre Kraft und ihr Durchsetzungsvermögen...eine starke Frau,die nicht aufgibt.Tapfer meistert sie als alleinerziehende Mama ihr Leben und ist auf der Suche nach einem neuen Liebesglück.Mit Liwei,ihrem ruhigen und bedachten Kung Fu Lehrer,wünsche ich ihr von Anfang an,ein neues Liebesglück.Der kleine Sohn Stephan ist ein niedliches,aufgewecktes Kerlchen,der beim Leser viel Lesespaß entfacht.Für mich ein leichter,abwechslungsreicher und humorvoller Roman,der mir sehr gut gefallen hat und daher unbedingt fünf fabelhafte Lesesterne verdient.

  20. Cover des Buches Glückskekssommer (ISBN: 9783839211472)
    Kerstin Hohlfeld

    Glückskekssommer

     (64)
    Aktuelle Rezension von: Bluesky_13

    INHALT

    Rosa Redlich machte mit ihren 27 Jahren gerade eine Ausbildung in der Schneiderei von Helena Senner. Sie war immer sehr bodenständig und glaubte nicht an Prophezeihungen.

    Ihre Oma war total vernarrt in Asien und sie versorgte ihre Enkelin immer mit Glückskeksen und wollte natürlich auch wissen, was die Glückskekse so ankündigten.

    Rosa gab da nichts drauf und sie verteilte die Kekse an ihre Kolleginnen, die dann natürlich orakelten.


    An dem einen Tag jedoch stand in dem Glückskeks „heute Abend hält das Schicksal etwas für sie bereit“. Das war genau an dem Tag, an dem eine sehr prominente Frau ausgerechnet das Kleid, das Gesellenstück von Rosa trug. Sie trug es in Berlin auf dem roten Teppich bei der Filmnacht, sie wurde auch mit einem Preis ausgezeichnet. Das heißt, man würde das Kleid sehr genau sehen und darauf war Rosa sehr stolz.

    Doch dann kam es zu einer Tragödie, zumindest für Rosa.

    Als Eva Andrees die Treppe hoch lief um ihren Preis entgegenzunehmen, die die hintere Naht auf. Gott war das Rosa peinlich, sie schaltet sofort den Fernseher aus. In der Zeitung am nächsten Tag wurde dann auch noch der Name ihrer Chefin genannt, sie hatte die Schneiderei und ihre Chefin bis auf die Knochen blamiert.

    So, jetzt hasste die die Glückskekse um so mehr.



    MEINE MEINUNG

    Das Buch ist in Kapitel unterteilt und jedes geht mir einem Spruch aus den besagten Glückskeksen an.

    Rosa und Lila teilen sich eine Wohnung und sie sehen sich sehr ähnlich, obwohl sie nur Cousinen sind.

    In diesem Buch liest Rosa immer diese kleinen Zettelchen aus den Glückskeksen und danach passiert immer irgendwas.


    Ich habe die ersten paar Seiten wirklich sehr gelacht, weil das ganze auch so amüsant geschrieben ist.

    Ich ging zu Anfang sehr skeptisch an dieses Buch, doch mit dem lesen kann dann auch der Spaß. Es macht richtig Freude, dieses Buch zu lesen.

    Da sind zwei junge Frauen, die so unzertrennlich schienen, doch das war alles gar nicht so. Es gab Neid, Hass und einen gewaltigen Willen der anderen das leben zu zerstören.

    Das ist eine nicht ganz weltfremde Geschichte, denn so etwas gibt es wirklich. Es gibt im leben nichts schlimmeres, als auf eine Frau zu treffen, die nur neidisch ist. Das kann eine schwere Belastungsprobe werden.

    Leider gibt es solche Menschen, die auf wirklich alles neidisch sind.

    Das was solche Menschen dann vorhaben und auch ausführen ist leider schwer zu verstehen.


    Dieses Buch ist wirklich super geschrieben.

    So witzig, so emotionsgeladen, so voller Esprit, einfach toll. Dieses Buch zeigt uns, was für einen Wandel wir in kurzer Zeit durchleben könnten, wenn wir wollten.


    Ich hab bei dem Buch jede Seite genossen, es war so toll zu lesen, ich kann es allen Romantikerinnen nur empfehlen.

    Die Frauen, die auf Romantik stehen, die müssen dieses Buch einfach lesen.

    Ich vergebe hier die vollen 5 Sternchen, weil das Buch wirklich sehr amüsant ist und es sich einfach nur flüssig weg lesen lässt. Ein Buch, das man zum Entspannen lesen kann, einfach mal abschalten und Spaß haben.



    Eure Bluesky_13

    Rosi


  21. Cover des Buches Herbsttagebuch (ISBN: 9783839212929)
    Kerstin Hohlfeld

    Herbsttagebuch

     (53)
    Aktuelle Rezension von: peedee
    Rosa Redlich, Band 2: Rosa Redlich findet in der umfangreichen Bibliothek ihrer Freundin Vicki ein altes Tagebuch – es ist das Tagebuch von Augusta von Liesen, einer lange verstorbenen Verwandten von Vicki. Nachdem sie es mühsam schafft, die Schrift lesen zu können, taucht sie in das Leben Augustas ein. Als die Einträge plötzlich enden, will Rosa unbedingt herausfinden, was aus der Tagebuchschreiberin geworden ist. Sie will ein altes Geheimnis eines unbekannten Menschen lösen, stolpert aber im eigenen Leben gerade von einem Fettnapf in den anderen. Sollte sie nicht besser ihr Privatleben aufräumen?

    Erster Eindruck: Ein auffälliges Cover mit den knallroten Spangen-Lackpumps auf Herbstblättern. Gefällt mir gut.

    Dies ist Band 2 der Reihe, kann aber unabhängig vom Vorgängerband gelesen werden. Ich empfehle jedoch trotzdem, mit Band 1 zu beginnen.

    Rosa wohnt nach wie vor bei Vicki, obwohl diese frisch verheiratet ist. Wird sie nun ausziehen müssen? Nein, denn Daniel wird in seiner eigenen Wohnung bleiben – moderne Beziehung eben. Das alte Tagebuch, das Rosa gefunden hat, führt sie über hundert Jahre zurück in ein anderes Leben. Sie findet trotz allem gewisse Parallelen zu ihrem eigenen Leben. Vicki ist nicht davon angetan, mehr über ihre Ahnin Augusta zu erfahren. Vicki verhält sich eh etwas komisch – was ist mit ihr los?
    Für Rosa läuft es eigentlich ganz gut: Sie hat arbeitsmässig gut zu tun und sie hat einen lieben Freund, Basti. Sie fühlt sich jedoch ein wenig von ihm vernachlässigt, da er als Arzt nicht immer alle Dates einhalten kann. Und komischerweise hat er in letzter Zeit sehr viele Tagungen auswärts – sehr oft in Hamburg… Ob sie da misstrauisch sein müsste?
    Der berühmte Regisseur Leopold Weidenhain taucht plötzlich bei Rosa auf und will, dass sie für sein neustes Theaterstück die Chef-Kostümdesignerin wird. Ein übrigens sehr cooler Typ, dieser Regisseur, richtig schnieke… Aber stopp, Rosa hat ja ihren Basti. Genau.

    Ein Buch um Gefühle, Liebe, Freundschaft sowie um ein Geheimnis… Wie soll ich das Buch nun bewerten? Ich bin weit davon entfernt, Rosas Handeln gutheissen zu können – seeeehr weit! Ich hätte sie zeitweilig am liebsten geschüttelt… Aber hat mich das Buch gut unterhalten? Ja. Die Geschichte rund um Augusta von Liesen hat mich am meisten interessiert. Daher vergebe ich gerne 4 Sterne.
  22. Cover des Buches Wie Zuckerwatte mit Silberfäden (ISBN: 9783551311900)
    Sophia Bennett

    Wie Zuckerwatte mit Silberfäden

     (90)
    Aktuelle Rezension von: civetta

    Ich muss zugeben, dass ich von alleine nie zu diesem Buch gegriffen hätte, weil ich ein absoluter Cover-Bücherwurm bin. Auch das ich zu dem Buch gegriffen habe, war eher Zufall und ich hatte echt keine Erwartungen. Umso glücklicher bin ich, dass es mir geschenkt wurde, denn das Buch war überraschend gut!  

    Bei Jugendbücher bemängel ich häufig, dass mir der Schreibstil zu “jugendbuchig” ist, aber hier hat die Autorin einen guten Grad gefunden. Die Sprache war einfach nicht übermäßig hoch, aber auch nicht so wie “Oh mein Gott, schaut alle her, ich bin eine Teenagerin!!” Ich hoffe das ist verständlich… 

    Die Autorin greift ein interessantes, spannendes und auch wichtiges Thema auf, welches ich in dieser Form noch nie in einem Buch entdeckt habe, hier allerdings auch nicht beenennen möchte, da ihm Klappentext nicht darauf eingegangen wird. Allerdings kann ich nur sagen, dass es sich schon wegen des Themas absolut lohnt, das Buch zu lesen!  

    Am Anfang hatte ich ein bisschen die Befürchtung, dass Mode die komplette Hauptrolle spielt und damit habe ich ehrlich gesagt so gar nichts mit zu tun. Hier mochte ich es jedoch sehr gerne, da es gut mit in die restliche Handlung eingebracht und auch immer gut erklärt wird.  

    Da die drei Hauptprotagonistinnen unterschiedlich gar nicht sein könnten, hatten sie auch verschiedene Baustellen und Themen mit denen sie sich beschäftigten, was die Geschichte sehr spannend gemacht hat.  

    Fazit:

    Ein Buch, das mich komplett überrascht und begeistert hat! Ich bewerte es mit 4,5 Sternen und empfehle es ab 12 Jahren.

  23. Cover des Buches Die Medica von Bologna (ISBN: B00K0IK3FO)
    Wolf Serno

    Die Medica von Bologna

     (59)
    Aktuelle Rezension von: Marjuvin
    Klappentext:
    Mit einem entstellenden Feuermal - für die Inquisition ein Schandmal der Sünde - kommt Carla zur Welt. Um sich von diesem Makel zu befreien, träumt sie davon, eine Medica zu werden. Doch ein Medizinstudium ist ihr als Frau verwehrt. Carla gibt nicht auf und setzt all ihre Hoffnung in den jungen, charismatischen Chirurgen Gaspare Tagliacozzi. Sie verliebt sich rettungslos in ihn...

    Rezension:
    Ich bin von diesem Buch hin- und hergerissen. Ich finde es eine fantastische Buchidee Medizin des 16. Jahrhunderts mit Inquisition und einem Feuermal zu verarbeiten. Ich interessiere mich selbst für medizinische Themen, deshalb war ich insbesondere von den Schautafeln im Anhang, die eine damalige Nasenrekonstruktion darstellen, hingerissen. Ich habe inzwischen auch ein wenig "hinterhergegoogelt" und festgestellt, dass manche historischen Personen und Gegebenheiten nachgewiesen sind und allein deshalb muss man das Buch mögen. Aber auch deshalb weil es gespickt ist mit allerhand interessanten Fakten. Andererseits hinterlässt es mich nun sonst doch ein bisschen unbefriedigt. Das mag daran liegen, dass ich mit Carla nicht ganz mitfühlen konnte, was ihren Jähzorn und manche Gedankengänge angehen. Es war für mich auch keine stringente Handlung erkennbar, die am Ende sogar ein wenig versandet ist. Manchesmal ergab sich das Gefühl, dass schriftstellerische Ideen und historische Fakten - zugegeben spannende - aneinandergereiht wurden, damit sie eben "untergebracht" wurden. Es sind also nun doch nur 3 Sterne geworden - schade.
  24. Cover des Buches Unschuldiges Herz: Nadelstiche (ISBN: 9783744813815)
    Jana S. Morgan

    Unschuldiges Herz: Nadelstiche

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Jasmin_Naumann

    Inhalt:

    Liv und ihre Schwester Sybille werden nachts von einem Fremden überrascht. Er verschafft sich zutritt zu ihrem Haus und hält die beiden von nun an gefangen, damit keiner Verdacht schöpft müssen dennoch die alltäglichen Aufgaben erledigt werden...

    Wie lange wird dieser Albtraum andauern?
    Wer ist der Fremde und was will er bloß von ihnen?
    Wird er ihnen etwas antun?
    Kommt Hilfe oder wird er irgendwann verschwinden?

    Meine Meinung:

    Der Schreibstil ist sehr angenehm und man findet sich sofort in der Geschichte zurecht.
    Was mir sehr gefallen hat ist, dass man es geschafft hat eine spannende Geschichte zu schreiben in der nicht sooo viel passieren musste.
    Die Handlung spielt sich zum größten Teil im Haus ab, ist aber nicht langatmig. Die Protagonisten sind toll ausgearbeitet, nur Livs Verhalten konnte ich nicht immer nachvollziehen und das Ende hätte man sich ein wenig länger gewünscht. Da es aber keinen bösen Cliffhanger gibt, bin ich mit dem Schluss so wie er sich entwickelt hat sehr zufrieden :)

    Fazit:

    Spannung mit einem Hauch Erotik gespickt.
    Das Buch hat mich gefesselt und es viel einem schwer mal eine Pause einzulegen.
    Ich bin schon sehr auf den 2. Teil gespannt und frage mich was noch alles passieren wird.
    Von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung!

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