Bücher mit dem Tag "schön"
108 Bücher
- Mona Kasten
Save You: Special Edition
(2.484)Aktuelle Rezension von: larareads_Nach diesem absolut grausamen Ende von Band eins setzt die Geschichte genau da an, wo unsere Welt stehen geblieben ist. Ruby ist am Boden zerstört und James hat eigentlich alles verloren, woran er geglaubt hat. Während er verzweifelt versucht, die Scherben seiner Existenz und vor allem die Beziehung zu Ruby irgendwie wieder zusammenzuflicken, kämpft sie darum, sich selbst zu schützen. Es ist ein unfassbar intensives Hin und Her zwischen Vergebung und dem Drang, den eigenen Stolz zu bewahren. James muss hier wirklich alles geben, um Ruby zu beweisen, dass er es wert ist, und dieser Weg ist alles andere als leicht oder kitschig.
Was ich an diesem zweiten Teil so unfassbar gelungen finde, ist, dass Ruby eben nicht sofort einknickt. Es ist so erfrischend und echt, wie sie mit ihrem Schmerz umgeht und James spüren lässt, dass man Vertrauen nicht einfach mit einer Entschuldigung zurückkauft. James wiederum hat mir so unendlich leid getan, man sieht in diesem Band einfach so deutlich die verletzte Seele hinter der arroganten Maske, die nie gelernt hat, mit Trauer oder Druck umzugehen. Toll sind für auch die neuen Perspektiven. Dass wir jetzt auch in die Köpfe von Ember und Lydia schauen dürfen, gibt der ganzen Maxton Hall Welt so viel mehr Tiefe. Embers eigene kleine Lovestory ist einfach nur Zucker und war genau der Lichtblick, den ich zwischen dem ganzen Drama gebraucht habe. Der Schreibstil ist dabei wie gewohnt ein einziger Traum, so leicht und trotzdem so voller Gefühl, dass man gar nicht merkt, wie die Seiten verfliegen.
Ein winziger Kritikpunkt ist vielleicht, dass James und Ruby sich manchmal im Kreis drehen, aber wenn man ehrlich ist, macht genau das die Reihe aus, dieses verzweifelte Suchen nach einem gemeinsamen Weg. Und dann dieses Ende. Ich hatte den Moment aus Band eins schon fast wieder verdrängt, aber wie das jetzt alles zusammenfällt und Rubys Welt ein zweites Mal erschüttert, ist einfach nur brutal.
Mein Fazit ist ganz klar, dass dieser Band ein absolutes Muss ist, wenn man Teil eins geliebt hat. Es ist ein Highlight für alle, die gerne mitleiden und diese ganz tiefe, ehrliche Charakterentwicklung feiern. Wer keine Lust auf oberflächlichen Spice hat, sondern echte Gefühle und eine Story mit Substanz sucht, wird hier glücklich.
- Lucinda Riley
Die sieben Schwestern
(1.332)Aktuelle Rezension von: VanessaMia„Die sieben Schwestern“ ist der gelungene Auftakt einer Reihe, in der es um das Herausfinden der wahren Herkunft & Identität jeder einzelnen Schwester geht. Lucinda Riley hat dabei jeder Schwester ein eigenes Buch gewidmet. Band 8 erzählt dann die Geschichte von Pa Salt. Dem geheimnisvollen Mann, der all seine Töchter auf der ganzen Welt gesucht, gefunden, adoptiert & nach Atlantis, dem gemeinsamen Zuhause am Genfer See, gebracht hat.
In diesem Buch geht es um Maia, deren Wurzeln im Herzstück Brasiliens, in Rio de Janeiro, liegen. Da ich selbst in Rio geboren wurde, war diese Geschichte für mich, wie eine wundervolle Reise in mein eigenes Herkunftsland. Mit Maia auf Spurensuche zu gehen, hat mir ganz große Freude bereitet. Lucindas Schreibstil ist atemberaubend und so konnte ich tief in die Geschichte eintauchen, mich fallen lassen & mit den Zeilen jeder Seite verschmelzen. Ich freue mich auf jeden weiteren Band dieser wundervollen Reihe.
- Laura Kneidl
Someone New: Special Edition
(1.683)Aktuelle Rezension von: Another-Ich mag Laura Kneidls Schreibstil sehr und finde ihre Bücher sehr positiv und authentisch. Auch Someone New hat in der Hinsicht dies wieder bestätigt und widergespiegelt.
Zu Anfang und irgendwie gespoilert bin ich trotz allem gut in die Story gestartet und hatte auch immer den Drang weiterzulesen, trotz der Infos die ich dachte schon zu haben. In der Mitte ca. flachte der Spannungsbogen für mich ab und ich habe dann erstmal lange Pause gemacht.
Schlussendlich entschloss ich mich dafür es zu beenden und es stellte sich heraus, dass ich doch keine Ahnung hatte in welche Richtung diese Story geht und mich hat Julians Geheimnis dann wirklich kalt erwischt. Mit einer gehörigen Portion Drama, die ich auch sehr genossen habe an dieser Stelle. Die Charaktere, das Setting und der Schreibstil sind wirklich klasse und gut ausgearbeitet. Die Geschichte ist bestimmt nicht für Jedermann im New Adult Bereich, aber man sollte einen Versuch wagen. Zumindest das Leseerlebnis war dadurch sehr aufregend und hat bei mir auch nachgehallt. Ich konnte Micah und Julian ins Herz schließen und hatte nicht wirklich Probleme mit ihren Entscheidungen und auch Julian konnte ich sehr gut verstehen. Einen Stern ziehe ich ab durch die entstandenen Längen und die Verbindung der Protas, die bei der Thematik hätte noch inniger sein können, da es manchmal etwas aufgesetzt wirkte. Alles in allem hätte die Story noch deeper sein können, gerade auch die Sidestory mit Adrian.
- Delia Owens
Der Gesang der Flusskrebse
(1.453)Aktuelle Rezension von: phantastische_fluchtenEs ist Ende der 50er, Anfang der 60er Jahre. Die kleine Kya lebt mit ihrer Familie in den Marschlanden, nahe der Küstenstadt Barkley Cove. Ihr Vater ist ein gewalttätiger Alkoholiker, der seiner Frau einmal den Himmel auf Erden versprochen hatte. Bekommen hat sie eine Hölle.
Als Kya sechs Jahre alt ist, verlässt die Mutter die Familie. Das kleine Mädchen steht Monate lang jeden Abend an der Tür der verrotteten Hütte, die sie ihr zuhause nennt, und wartet auf die Rückkehr der Mutter. Doch diese bleibt fort.
Nach und nach verlassen auch die Geschwister die Marschlanden. Als letztes ihr Lieblingsbruder Jodie, der ihr noch Tipps gibt, wie sie die Anzeichen erkennen kann, dass der Vater zur Gewalt greifen wird, und wie sie dem brutalen Vater aus dem Weg gehen kann.
Dann geht auch Jodie und das kleine Mädchen bleibt alleine mit dem Vater zurück. Isoliert von der Welt, einsam, lernt sie die Marschlanden und ihre tierischen Bewohner zu lieben. Sie kann weder lesen noch schreiben, doch sie kennt alle Tier und Pflanzen beim Namen. Sie führt dem Vater den Haushalt und lernt zu kochen, zu waschen und zu putzen. Ihre ersten Versuche fordern den Zorn des Vaters heraus aber es gibt auch rührenden Momente der Annäherung.
Sie muss mit dem Veteranenscheck des Vaters auskommen, um ihn und sich selbst durch das Leben zu bringen. Ihr erster Ausflug in die Stadt ist für sie ein Kampf, hat sie doch nie gelernt, ihre Wünsche zu äußern oder sich mit fremden Menschen zu unterhalten. Sie kennt den Wert der Münzen nicht und hat keine Ahnung, wieviel etwas kostet. Die aufdringlichen Fragen der Verkäuferin verunsichern sie und die Hänseleien der Einwohner kränken sie, so dass sie sich immer mehr zurückzieht.
Als Vertreter des Schulamtes kommen, versteckt sie sich. Erst, als ihr gesagt wird, dass sie in der Schule ein kostenloses Mittagessen bekommt, ist sie bereit, einen Versuch zu starten. Der erste Tag in der Schule endet katastrophal und sie geht nie wieder dorthin. Da sie das Marschland kennt, ist es für sie ein leichtes, sich vor den Menschen zu verstecken, die sie abholen möchten.
Als sie ungefähr 15 Jahre alt ist, tritt Tate in ihr Leben und durchbricht die Isolation des Mädchens.
Er ist behutsam, denn er erkennt, dass Kya wie ein scheues Reh ist, das sofort weglaufen würde, wenn man sie bedrängt. Er bringt dem Mädchen lesen und schreiben bei und nun kann sie ihre Sammlung an Muscheln. Federn und Steinen endlich beschriften. Da sie ein Talent für das Zeichnen besitzt, fertigt sie wunderbare Illustrationen ihrer Schätze an.
Kya wächst dem Lesenden ans Herz und man wünscht ihr alles Glück der Welt, doch der Weg den sie gehen muss, ist schwer. Tate war mit Jodie befreundet und er hat das einsame Mädchen lange beobachtet, bevor er sich ihr nähert. Es entwickelt sich eine wunderbare Freundschaft zwischen den beiden aber der Lesende weiß, dass auch Tate das Mädchen irgendwann verlassen wird. Sie ist das Marschmädchen, dass in der Welt da draußen nicht existieren kann. Er möchte Biologie studieren, was bedeutet, dass er Berkley Cove verlassen muss. Durch seinen Weggang fühlt sich Kya verraten und wendet sich dem Womanizer Chase Andrews zu.
Das Buch macht einen wütend und traurig, obwohl diese Ausgrenzung von Menschen auch heute durchaus noch zum Alltag gehört. Die Geschichte wechselt zwischen 1969 und der Vergangenheit hin und her. Als Chase Andrews stirbt, geben alle die Schuld dem Marschmädchen. Obwohl nicht klar ist, dass es sich um einen Mord handelt, beginnt der Sherif zu ermitteln und nach und nachführen alle Spuren zu Kya.
Es gibt ein Lied „Schließ Dein Herz in Eisen ein“, und dieser Satz passt zu dieser eindringlichen und wunderbaren Geschichte. Denn Kya bleibt nichts anderes übrig, um zu überleben.
Fazit:
Mich hat lange kein Buch mehr so berührt wie dieses. Man möchte eingreifen, helfen, das Kind in den Arm nehmen und ihm die Liebe geben, die es von niemanden bekommt. Die Geschichte wird den Lesenden lange nicht loslassen. Ich meide normalerweise solche plakativ beworbenen Bücher aber dieses Buch hat jedes Lob verdient.
- Erin Watt
Paper Princess
(2.280)Aktuelle Rezension von: JulieFlamingoAuf Empfehlung habe ich mich in dieses Buch gestützt. Den einzigen Fehler den ich dabei machte? Ich ging davon aus, das die Folgebände andere Protas haben und habe mir nicht gleich alle gekauft. Wie so eine Anfängerin.
Ich wollte in eine Geschichte eintauchen, die etwas leichter ist, Gefühle transportiert und mich mitreißt. All das habe ich hier auch bekommen! Die Geschichte fließt einfach so dahin - ohne Längen. Jede einzelne Seite hat mich gut unterhalten und hat mich das Buch in kürzester Zeit lesen lassen. Die Protagonistin Ella ist schlagfertig und nicht auf den Mund gefallen, sowas liebe ich sehr. Doch da sind plötzlich auch noch einige Männer in ihrem Leben. Die Autorinnen haben es geschickt gemacht, dass zwar alle Herren der Schöpfung ihre Auftritte haben, aber sich die Story am Ende nur um die wichtigsten dreht. Alle Nebenprotagonisten sind dabei gut beschrieben und nicht flach.
Solange man hier keine absolut tiefgreifende Story erwartet, kann ich eine klare Leseempfehlung aussprechen.
- Lori Nelson Spielman
Morgen kommt ein neuer Himmel
(2.585)Aktuelle Rezension von: Jasminchen__s_WeltEine Familiengeschichte die mich so in den Bann gezogen hat, als wäre ich dabei gewesen. Obwohl es schon länger her ist seitdem ich das Buch gelesen habe, ist mir Vieles in Erinnerung geblieben. Es geht um eine Junge Frau, die als junges Mädchen ihre Träume aufschrieb und diese als Erwachsene Frau (nicht ganz freiwillig) wieder vor Augen hat. Als Leserin habe ich Höhen und Tiefen mit den Hauptcharakteren erlebt, die Gefühle und Erlebnisse sind so lebendig beschrieben, dass mir die Geschichte mit all ihren Figuren und Wendungen sehr ans Herz gewachsen ist.
- David Levithan
Letztendlich sind wir dem Universum egal
(1.327)Aktuelle Rezension von: Buecherfreak_M"LETZTENDLICH SIND WIR DEM UNIVERSUM EGAL" 🪐✨️ 4/5 Sterne - eine Rezension ohne Spoiler
"Letztendlich sind wir dem Universum egal" erzählt die außergewöhnliche Geschichte von A, einer Seele ohne festen Körper. Jeden Tag erwacht A in einem neuen Körper und lebt ein neues Leben. Die Grundidee finde ich total interessant und einzigartig - sowas habe ich noch nie zuvor gelesen! Die Geschichte von A wird gefühlvoll und flüssig erzählt, mir gefällt der Aufbau des Buches sehr, nämlich dass jeder Tag ein neues Kapitel ist. Es ähnelt dem Aufbau eines Tagebuchs wie ich finde.
Was mir ebenfalls total gut gefallen hat, ist dass der Autor A in so viele ganz verschiedene Menschen gesteckt hat: Depressionen, familiäre Probleme, Übergewicht, LGBTQ - all das und noch viel mehr hat dabei in dem Buch Platz gefunden.
Ziemlich unerwartet für mich war die Tiefe an einigen Stellen des Buches. Ich habe mir tatsächlich einen Marker genommen und ein paar Zitate bzw. Aussagen hervorgehoben, die ich super schön geschrieben fand. Hier ein paar Beispiele:
⋆。𖦹° "Wenn ich eins gelernt habe, dann das: Wir alle wollen, dass immer alles okay ist. Wir streben gar nicht so nach so sehr nach phantastisch oder grandios oder hervorragend. Wir geben uns gerne mit okay zufrieden, denn in den meisten Fällen ist okay völlig ausreichend." ⋆❀˖° (Seite 14)
♡₊˚ "Ich denke so oft ans Ausbrechen - da ist es echt schön, es tatsächlich mal zu tun. Für einen Tag. Statt ewig aus dem Fenster zu starren, tut es gut, mal auf der anderen Seite vom Fenster zu sein."・₊✧ (Seite 22)
Einziger Minuspunkt ist, dass ich die Beziehung zwischen A und Rhiannon etwas schnell und unrealistisch fand. A war an einigen Stellen ziemlich voreilig (auch körperlich, er wollte sie echt früh küssen, Händchen halten usw). In Wirklichkeit hätte Rhiannon wohl schon ziemlich schnell das Weite gesucht. Rhiannons Charakter finde ich ebenfalls nicht so gut gelungen. Er ist leider nicht tiefgründig genug beschrieben und sie kommt mir manchmal sehr oberflächlich und unentschlossen vor. Trotzdem war die Liebesgeschichte zwischen den beiden sehr schön und regt zum Nachdenken an: Zählt, wer wir sind - oder wie wir aussehen?
- Katharine McGee
Beautiful Liars, Band 1: Verbotene Gefühle
(614)Aktuelle Rezension von: Nicole_ThoeneDer Auftakt der „Beautiful Liars“-Reihe kommt nicht einfach daher – er stolpert dir quasi mit High Heels und einem Glas Champagner in der Hand direkt ins Gesicht. Von der ersten Seite an wird man in ein Netz aus Lügen, Intrigen und ein bisschen zu viel Drama (im besten Sinne) gezogen. Eine verhängnisvolle Nacht, die nicht nur gebrochene Herzen, sondern auch einen Toten hinterlässt, wirbelt das Leben mehrerer Charaktere gehörig durcheinander – und ganz ehrlich: Wer hier noch den Überblick behält, hat Nerven aus Stahl.
Dank der wechselnden Perspektiven fühlt man sich fast wie ein allwissender Gossip-Gott, der heimlich überall mithört. Avery, Leda, Watt, Rylin und Eris – jeder von ihnen bringt genug emotionale Baustellen, Geheimnisse und (sagen wir mal) fragwürdige Entscheidungen mit, um eine eigene Reality-Show zu füllen. Und trotzdem: Man kann ihnen einfach nicht böse sein. Man leidet mit, man fiebert mit… und manchmal möchte man sie auch leicht schütteln.
Das futuristische Setting mit seinem luxuriösen Turm und den sozialen Abgründen hat genau die richtige Mischung aus Glamour und „Oh wow, das ist eigentlich ziemlich düster“. Es knistert nicht nur zwischen den Figuren, sondern auch in der Atmosphäre – ein bisschen dystopisch, ein bisschen dekadent und definitiv spannend.
Zugegeben, der Einstieg nimmt sich Zeit – aber hey, auch ein gutes Drama braucht einen langsamen Aufbau, bevor es richtig eskaliert. Und wenn es dann Fahrt aufnimmt? Dann gibt’s kein Halten mehr. Das Finale kommt mit einem Cliffhanger, der einen praktisch dazu zwingt, direkt weiterzulesen (und vielleicht ein bisschen innerlich zu schreien).
Unterm Strich: Eine Geschichte voller Emotionen, Geheimnisse, Verrat – und genau der richtigen Portion „Spice“, um einen nicht mehr loszulassen. Ganz nebenbei hält sie unserer eigenen Gesellschaft einen ziemlich ungeschönten Spiegel vor. Und mal ehrlich… wir schauen doch alle ein bisschen zu gern hin.
- John Boyne
Der Junge im gestreiften Pyjama
(2.386)Aktuelle Rezension von: Louise_SountoulidisMit “Der Junge im gestreiften Pyjama" von John Boyne habe ich mich erneut in die Zeit des Nationalsozialismus begeben und mich meiner Angst vor den aufkommenden Emotionen gestellt.
Intro:
Immer wieder ist mir „Der Junge im gestreiften Pyjama“ in der Buchwelt begegnet, sei es in den sozialen Medien oder in den Auslagen der Buchhandlungen. Dennoch habe ich mich lange, lange Zeit vor diesem Buch gedrückt. Ich hatte schlichtweg Angst davor, mich mit dessen Inhalt zu befassen. Angst vor den Emotionen, die die Thematik bei mir auslösen könnte. Wenn man das Cover sieht und den Titel liest, weiß man einfach schon vorher, dass diese Seiten viel Leid und Schmerz in sich tragen werden. Was mich dennoch dazu gebracht hat, es zu lesen? Es ist eigentlich ganz einfach: Dieses Thema ist zu wichtig, und das damit verbundene Grauen darf niemals vergessen werden! Man darf die Augen nicht davor verschließen! Und ja, so hart das in dem Moment auch sein mag, Bücher dieser Art müssen weh tun, damit man sie verinnerlicht und stets im Herzen trägt.
Also habe ich es gewagt und mich dem so leidvollen und bedrückenden Teil der deutschen Vergangenheit gestellt. Denn trotz seiner Bedeutsamkeit und Finsternis ist er aktueller denn je.
Zur Handlung:
Bruno lebt mit seiner Familie in Berlin. Sie bewohnen eine geräumige Villa und haben mehrere Angestellte. Bis sein Vater eines Tages damit beauftragt wird, die Führung eines Konzentrationslagers zu übernehmen. Bruno muss seine Freunde und sein geliebtes Zuhause zurücklassen und sich an einem neuen Ort eingewöhnen, der deutlich spartanischer ist und kaum Abwechslung bietet. Wenn man von den auf der anderen Seite des Zauns lebenden Menschen absieht, die er von seinem Fenster aus beobachten kann. Zu gern würde er sich mit ihnen unterhalten oder mit den Kindern spielen. Doch der Stacheldrahtzaun ist viel zu hoch und eine Kontaktaufnahme strengstens untersagt. Bis er eines Tages einen anderen kleinen Jungen dicht am Zaun sitzen sieht…
Die Figuren:
Die Figuren wurden äußerst lebendig und ausgereift kreiert. Sie agieren allesamt absolut authentisch und ich konnte jeden einzelnen Charakter fühlen. Den gestrengen Herrn Vater und den hasserfüllten jungen SS-Mann Oberleutnant Kurt Kotler genauso wie die beiden kleinen Jungen Bruno und Schmuel mit ihren kindlichen Blicken auf die Dinge, die sie zwar sehen und aus unterschiedlichen Gründen ängstigen, deren Tragweite aber überhaupt nicht begreifen können.
Der Schreibstil:
John Boyne hat einen sehr schön leicht zu lesenden und gut verständlichen Schreibstil. Ich bin reibungslos in die Handlung eingestiegen und konnte dem roten Faden stets gut folgen.
Der Autor hat sich extrem gut in die Sichtweise eines Kindes hineinversetzt und so den perfekten, zu den beiden Jungen absolut passenden, Blick auf das Grauen darstellen können. Authentischer Weise ist Brunos Sicht deutlich naiver und beschönigender gezeichnet worden als die von Schmuel, dessen Augen ganz andere Dinge gesehen haben.
Ich muss zugeben, dass ich für den kindlichen Blick, welcher stets mit Positivität und Zuversicht angefüllt ist, sehr dankbar war, denn das hat der Handlung etwas die Schwere genommen.
Auch hinsichtlich der Zielgruppe junger LeserInnen ab neun Jahren ist das sehr treffend gewählt, denn es sorgt dafür, dass der Roman trotz seiner Dramatik zwar erinnert und aufrüttelt, sich dabei aber nicht traumatisierend auswirkt.
Zum Setting muss ich gar nicht so viel sagen. Es ist zwar sehr bildhaft und authentisch gezeichnet worden, doch ist es kein Ort, an dem man gern verweilt. Man möchte einfach nur fliehen, und das ganz, ganz schnell.
Fazit:
Mit “Der Junge im gestreiften Pyjama” hat John Boyne ein wichtiges literarisches Werk geschaffen und mich mit einer besonderen Leichtigkeit hindurch getragen. Er hat mit ganz viel Feingefühl die Betrachtungsweise zweier Kinder dargestellt, welche sich in einer Zeit begegnen, die mit ihrem finsteren Gedankengut und den massenweise stattgefundenen Gräueltaten jedem Einzelnen mehr als nur die Unbekümmertheit zu rauben vermochte.
- Amy Ewing
Das Juwel - Die Weiße Rose
(979)Aktuelle Rezension von: ApplesreadingIm zweiten Band der Das Juwel-Reihe setzt Amy Ewing die Geschichte von Violet Lasting fort. Nachdem sie von der Herzogin vom See enttarnt wurde, flieht Violet mit ihren Gefährten Ash und Raven aus dem Palast. Doch die Flucht ist alles andere als einfach. Das Juwel zu verlassen ist gefährlich, und die Verfolger des Adels sind ihnen ständig auf den Fersen. Auf ihrer Reise stößt Violet auf eine geheime Rebellengruppe, die ihr neue Hoffnung und Antworten auf ihre Fragen bietet. Dabei entdeckt sie, dass ihre Gabe weit mächtiger ist, als sie dachte.
Wie schon im ersten Band bleibt der Schreibstil von Amy Ewing eine Herausforderung. Allerdings wird er im zweiten Band noch komplizierter. Beim ersten Band bereits wirkt der Stil schon kompliziert, aber in Die Weiße Rose noch schwerer und leider unnötig komplex.
Band 2 ist ein packender, aber sprachlich anstrengender zweiter Band. Die spannende Handlung und die Weiterentwicklung von Violet sind nach wie vor fesselnd, doch der immer komplexer werdende Schreibstil macht die Lektüre schwieriger als nötig. Wer den ersten Band mochte, wird auch diesen Band mögen, muss jedoch erneut Geduld mit dem Stil aufbringen. - Tillie Cole
All Your Kisses
(432)Aktuelle Rezension von: Nina_VoEs ist ist ein Buch, das man nicht einfach liest, man fühlt es. Tief im Herzen. Und oft mit Tränen in den Augen.
Die Geschichte beginnt, als Poppy fünf Jahre alt ist. Genau in dieser Zeit zieht ein Junge namens Rune nebenan ein. Die beiden werden Nachbarn und fast sofort unzertrennlich. Doch während diese neue Freundschaft entsteht, liegt Poppys geliebte Oma im Sterben. Kurz vor ihrem Tod gibt sie Poppy eine besondere Aufgabe mit auf den Weg. Sie soll in ihrem Leben tausend Boy Kisses sammeln, Küsse, die sich so besonders anfühlen, dass einem das Herz dabei fast zerspringt.
Jeder Kuss wird auf einem kleinen, rosafarbenen Zettel festgehalten und in ein Glas gelegt. Darauf stehen Erinnerungen wie:
Kuss unter dem Kirschblütenbaum mit meinem Rune. Mein Herz wollte zerspringen.
Von diesem Moment an ist klar Rune ist nicht einfach nur ein Junge aus der Nachbarschaft er ist Poppys Seelenverwandter. Gemeinsam wachsen sie auf, teilen Glück, Lachen und unzählige dieser Momente. Der Kirschblütenbaum, der Lieblingsort ihrer Oma, wird zu einem Symbol ihrer Liebe und zu ihrem ganz eigenen Zufluchtsort.
Doch mit 15 Jahren ändert sich alles. Rune erfährt, dass seine Familie zurück nach Norwegen ziehen muss. Beide sind am Boden zerstört vor allem Rune, der ohne Poppy einen großen Teil von sich selbst verliert. Und während er weg ist, geschehen Dinge, die alles für immer verändern.
Mehr möchte ich an dieser Stelle bewusst nicht verraten.
Was ich aber sagen kann: Dieses Buch hat mich zerstört und gleichzeitig auf die schönste Art wieder zusammengesetzt. Ich habe so viel geweint und trotzdem war jede Seite es wert.
Dieses Buch ist traurig, ja. Aber es ist auch voller Liebe, Hoffnung und Tiefe. Es geht um Verlust, um Abschied, um das Erwachsenwerden aber vor allem um eine Liebe, die selbst das Schwerste übersteht. Die Dynamik zwischen Rune und Poppy ist wunderschön, der Schreibstil emotional und poetisch. Man leidet mit ihnen, man lächelt mit ihnen.
Diese Geschichte zeigt, was es bedeutet, jemanden über alles glücklich machen zu wollen selbst dann, wenn es einen selbst etwas kostet.
⭐ 5 von 5 Sternen und ehrlich gesagt wären es noch mehr, wenn es möglich wäre.
Dieses Buch hat sich einen festen Platz in meinem Herzen.
- Kiera Cass
Siren
(679)Aktuelle Rezension von: mxchellex678Ich bin wirklich leicht in die Geschichte reingekommen – es war sofort verständlich, hatte ein angenehmes Tempo und einen schönen, ruhigen Einstieg.
Kahlen mochte ich von Anfang an. Sie ist schlau, sanft, nachdenklich und hat etwas sehr Besonderes an sich, was sie als Protagonistin interessant macht. Auch Akinli war richtig liebenswert, und zusammen haben die beiden für mich total gut funktioniert. Ihre Verbindung hat sich für mich echt angefühlt, auch wenn es stellenweise ein bisschen schnell ging.
Der Sirenen-Mythos war für mich komplett neu und ich fand ihn überraschend spannend umgesetzt. Besonders gefallen hat mir die Dynamik zwischen den Sirenenschwestern – das war wie eine gefundene Familie, sehr warm, sehr unterstützend und irgendwie ein Highlight der Geschichte.
Die Atmosphäre im Buch ist eindeutig magisch, aber stellenweise auch düster – eine Mischung, die richtig gut gepasst hat. Emotional hat mich nichts extrem getroffen, aber es war insgesamt stimmig und angenehm zu lesen.
Der Schreibstil war typisch Kiera Cass: leicht, zugänglich und bildhaft, ohne zu kitschig zu werden.
Das Ende fand ich ein bisschen abrupt, obwohl es grundsätzlich gut abgeschlossen war. Ein paar Seiten mehr hätten der Geschichte definitiv gut getan.
Fazit:
Ein ruhiges, stimmungsvolles Buch mit einer schönen Idee, sympathischen Figuren und einer magischen Atmosphäre. Kein Highlight, aber definitiv lesenswert.
- Simona Ahrnstedt
Die Erbin
(437)Aktuelle Rezension von: FeatherstoneInhalt:
Als sich Natalia de la Grip in David Hammar verliebt ahnt sie nicht, dass er ihr etwas Entscheidendes verheimlicht: Viele Jahre zuvor hat Natalias Familie Davids Leben zerstört und er setzt daher alles daran die Familie de la Grip zu ruinieren und sich für das erlittene Unrecht zu rächen. Um dies zu erreichen plant David einen der größten Coups, die die schwedische Finanzwelt bislang gesehen hat. Mit einem hat David jedoch nicht gerechnet: Er muss sich eingestehen, dass er Natalia liebt und seine Rachepläne stehen einer gemeinsamen Zukunft mit ihr entgegen…
Dieser Coup wäre ein Meilenstein, der die Geschichte der schwedischen Wirtschaft für alle Zeit in ein Davor und ein Danach teilen würde. Aus diesem Grund musste er einen kühlen Kopf bewahren. […] Und deswegen durfte ihm nicht andauernd Natalia im Kopf herumschwirren. (S. 235)
Meine Meinung:
Das erste was ich diesem Buch zugutehalten muss ist, dass ich ihm die rund 600 Seiten kaum angemerkt habe und stattdessen den Eindruck hatte ein deutlich kürzeres Buch zu lesen. Das liegt daran, dass eine richtig mitreißende Geschichte erzählt wird, die einem relativ schnell in ihren Bann zieht und einem durch die Seiten fliegen lässt. Es werden große Gefühle und eine Menge Drama und Herzschmerz geboten. Außerdem werden Intrigen gesponnen und es kommen einige Geheimnisse ans Licht. Man fragt sich was David in seiner Vergangenheit widerfahren ist und in ihm den Wunsch nach Rache geweckt hat. Außerdem ist man gespannt wie genau der von ihm geplante unternehmerische Coup aussehen wird mit dem er die Familie de la Grip ruinieren will. Darüber hinaus wird eine wirklich schöne und rührende Liebesgeschichte erzählt, die einem mitfiebern lässt.
Natalia und David schließt man schnell ins Herz und es wird richtig schön beschrieben wie sich die beiden näherkommen und feststellen, dass sie mehr Gemeinsamkeiten haben als es zunächst den Anschein hat. Man bekommt sowohl Einblicke in Natalias als auch in Davids Gefühls- und Gedankenwelt, weshalb man sich in beide sehr gut hineinversetzen kann. Einerseits bangt man mit Natalia, weil sie ihr Herz an David verliert ohne zu ahnen, dass er ihr mit seinem Geheimnis schon bald das Herz brechen könnte. Andererseits geht einem aber auch Davids Schicksal nahe und man kann verstehen, dass er Rachepläne hegt.
Die Liebesgeschichte zwischen Natalia und David wird sehr berührend beschrieben und geht zu Herzen. Zwar verheimlicht David ihr seine Pläne bzgl. der Unternehmensübernahme mit der er ihrer Familie schaden will, aber er nutzt Natalia nicht aus um durch sie an Insiderinformationen zu gelangen. Davids Liebe für Natalia ist aufrichtig und es ist klar, dass sie ihm wirklich etwas bedeutet. Allein deshalb trifft er sich weiterhin mit ihr. Umso herzzerreißender ist es, dass einem trotz der gegenseitigen Zuneigung der beiden klar ist, dass alles unweigerlich auf ein großes Drama hinausläuft, denn sobald David seine Pläne in die Tat umgesetzt haben wird wird Natalia erfahren, dass er ihr Vertrauen missbraucht hat und sie wird seine Gefühle ihr gegenüber in Frage stellen. Diese Situation stützt auch David zunehmend in einen Gewissenskonflikt, denn er will zwar seine Rachepläne um jeden Preis in die Tat umsetzen, aber er beginnt zugleich auch von einer gemeinsamen Zukunft mit Natalia zu träumen, die dadurch bedroht ist.
In einem Nebenhandlungsstrang wird noch eine weitere Liebesgeschichte erzählt, die ebenfalls richtig schön und vor allem auch ziemlich amüsant ist: Die Liebe zwischen Natalias bester Freundin Asa und Davids Geschäftspartner Michel. Diese beiden haben eine etwas komplizierte gemeinsame Vergangenheit. Seit Jahren haben sie Gefühle füreinander, aber Michel und vor allem Asa haben Probleme damit zu diesen Gefühlen zu stehen. Aus Angst verletzt zu werden erscheint es beiden zunächst undenkbar dem jeweils anderen die eigenen Gefühle zu offenbaren. Dementsprechend kracht es mehrmals als die beiden Sturköpfe aufeinandertreffen, aber es fliegen auch die Funken. Vor allem Asa treibt Michel mit ihrer arroganten, provozierenden und aufbrausenden Art in den Wahnsinn. Michel lässt sich davon aber nicht abschrecken und kämpft um sie, denn sie ist für ihn auch nach all den Jahren noch immer seine große Liebe. Er setzt alles daran ihre abweisende und harte Schale zu durchdringen um ein Teil ihres Lebens zu werden.
Es gibt eine Reihe sehr bewegender Momente. So ist es richtig traurig und herzzerreißend wie sehr sich Natalia hintergangen und gedemütigt fühlt als sie hinter Davids Geheimnis kommt. Sie muss befürchten, dass er ihr auch seine Gefühle nur vorgespielt hat und das stürzt sie in tiefste Verzweiflung. Umso schöner und emotionaler ist es dann zu verfolgen wie David später alles gibt um sie von der Aufrichtigkeit seiner Gefühle zu überzeugen und ihr Vertrauen zurückzugewinnen. Natalia macht es ihrem David verständlicherweise nicht ganz leicht als er voll Reue zurückkehrt. Ein weiterer richtig bewegender Moment ist die Enthüllung dessen was David in seiner Vergangenheit zugestoßen ist. Er vertraut Natalia schließlich an welchen Schikanen, Demütigungen, und körperlichen Angriffen er während seiner Internatszeit hilflos ausgeliert war und wie schließlich auch noch seine Schwester ein Opfer seiner grausamen Mitschüler wurde. Das ist umso erschütternder wenn man bedenkt, dass 2013 tatsächlich ein schwedisches Eliteinternat in die Schlagzeilen geraten ist, weil Schüler dort misshandelt wurden (wenn man die Schlagwort „Eliteinternat“, „Bügeleisen“, „Schweden“ und „Anklage“ im Internet eingibt findet man die entsprechenden Zeitungsartikel).
Positiv möchte ich auch noch hervorheben, dass dieses Buch (anders als die vielen anderen dieses Genres) zur Abwechslung mal in Schweden spielt. Neben den Städtenamen fällt einem das dadurch auf, dass sich die Charaktere zuweilen mit „hej“ begrüßen bzw. sich mit „hejdå“ verabschieden. Darüber hinaus bekommt man einen interessanten Einblick in die schwedische Finanzwelt, der sehr gut in die Handlung eingewoben wird, einem zu keinem Zeitpunkt langweilt und auch nicht zu ausführlich geraten ist. Die Pläne rund um die Unternehmensübernahme werden auf für Laien leicht verständlich erklärt. Auch die Einblicke in das Leben der schwedischen High Society haben die Geschichte bereichert.
Die Geschichte hat ein emotionales, versöhnliches und hoffnungsvolles Ende mit einem perfekten Happy End für die Protagonisten. Vielleicht hätte der Drama- und Unterhaltungsfaktor an der einen oder anderen Stelle ein kleines bisschen heruntergefahren werden können. Außerdem ist das Happy End schon fast zu perfekt. Das finde ich aber nicht weiter schlimm, weil einem das Buch richtig schöne Lesestunden schenkt und man manchmal eben einfach eine unterhaltsame Geschichte fürs Herz braucht.
Fazit:
Ich hätte nicht gedacht, dass mich dieses Buch derart gut unterhält. Wer auf der Suche nach einer spannenden und dramatischen Liebesgeschichte mit viel Gefühl, Herzschmerz und Drama ist wird dieses Buch sehr gerne mögen. Man schließt die Protagonisten schnell ins Herz und ihre Liebesgeschichte lässt einem sehr mitfiebern. Außerdem bereichern auch die Nebenfiguren die Geschichte sehr.
Ich werde dem zweiten Band auf jeden Fall auch noch eine Chance geben!
Zum Schluss noch zwei der schönsten Zitate aus dem Buch:
„Du kennst den Spruch, dass es besser ist, geliebt und verloren zu haben, als nie geliebt zu haben? […] Das ist Blödsinn. Nichts ist schlimmer, als diejenigen zu verlieren, die man liebt.“ (S. 471)
„Aber zwischen uns kann doch nie etwas werden“, sagte sie und hörte, dass ihre Stimme nicht recht trug. […] „Nur weil es keine Zukunft für uns gibt, bedeutet es nicht, dass es im Hier und Jetzt nicht gut sein kann“, murmelte er. (S. 421/422)
- Vanessa Sangue
Cold Princess
(340)Aktuelle Rezension von: Leni_Melia_EbertSaphira ist die mächtigste Frau in Italien. Sie ist wahrscheinlich die einzige Frau in diesem Land das so viel Macht hat. Denn sie führt eine Familia. Einer ihrer Leibwächter regt Gefühle in ihr die sie nicht verspüren sollte. Und ihre kalte Maske bekommt ein paar Risse. Doch dann……. Wird es lebensgefärlich….
- Jojo Moyes
Me Before You (English Edition)
(261)Aktuelle Rezension von: SchiggyAls Leser:in fühlt man die gesamte Zeit mit den Figuren mit, freut sich, ärgert sich, hofft. Die Geschichte hat mich zutiefst berührt, manchmal hat sie mich sehr traurig gemacht, gleichzeitig finde ich die Geschichte dennoch schön. Die Figuren - nicht nur die zwei Hauptcharaktere - sind alles andere als oberflächlich, die Konversationen sind gut geschrieben, es bleibt spannend und man bekommt eine völlig neue Perspektive auf Dinge, die man für selbstverständlich hält.
- Aprilynne Pike
Elfenkuss
(1.054)Aktuelle Rezension von: JanniversumIch war auf einem Bücherflohmarkt und dieses Buch ist mir direkt (wegen der Schrift) aufgafallen (-; Da habe ich mir den Kalppentext durchgelesen und fand das Buch sehr ansprechend. Im nachhinein muss ich dsagen, dasss mir dieses Buch sehr gut gefallen hat! Ich mag die Charactere sehr und den Schreibstil. Die Idee ist ganz gut, doch man hätte ds b<uch ein bisschen besser umsetzen können. einige Szenen haben mir nicht besonders gut gefallen, weshalb ich auch zwischen 5 und 4 Sternen geschwankt habe. Dann haben aber, wie man sieht die fünf gewonnen. Auch das Liebesdreieck sit gut gelungen- auch wenn das Liebesdreick abgenutzt ist, dass hat mich aber nicht besonders gestört. Manchmal hab ich die Entscheidungen von Laurel nicht ganz verstanden. Ich bin schon gespannt auf dem zweiten Teil, denn das ist iene Rehe mit insgesamt vier.
EIne halb Emphelung
Viel Lesespaß bei diesem aber auch beu allen anderen bücher
- Jenny Han
Der Sommer, als ich schön wurde
(508)Aktuelle Rezension von: My_little_libraryBelly fährt jeden Sommer mit ihrer Familie nach Cousins in ein Strandhaus und verbringt dort die Zeit mit den Söhnen der besten Freundin ihrer Mutter. Schon immer war sie in den mysteriösen älteren Sohn Conrad verliebt. Doch genau wie Jeremiah sah er in Belly nie mehr als eine kleine Schwester; bis zu diesem Sommer. Denn Belly hat sich verändert, nun zeigen beide Brüder ein gewisses Interesse an ihr und auf einmal weiß sie nicht, sollte sie sich für Conrad oder doch Jeremiah entscheiden.
Um ehrlich zu sein hat mich das Buch nicht so ganz überzeugt. Die Charaktere wahren gleich von Beginn an ziemlich unsympathisch und haben sich unreif verhalten, ich fand sie ziemlich egoistisch und nervig, vor allem Belly. Mir fiel es dadurch ziemlich schwer ihre Entscheidungen und Gedanken zu verstehen. Was mir gut gefallen hat, war der Schreibstil, sodass man schnell in der Story drin war. Ich konnte das Buch auch dadurch und durch die geringe Seitenzahl relativ schnell beenden.
Das Buch war also kein Highlight, aber ich werde dennoch die nächsten Teile lesen. Gerade für jüngere Jugendliche, die eine süße Liebesgeschichte ohne Spice suchen ist das Buch eine Empfehlung, wenn ihr aber eine Geschichte mit viel Tiefe erwartet werdet ihr wahrscheinlich enttäuscht.
- Naomi Novik
Das kalte Reich des Silbers
(162)Aktuelle Rezension von: lucypferIch hab das Buch angefangen, weil ich ein anderes Buch der Autorin gelesen hatte und dieses wirklich gut und spannend fand und dann viel Hoffnung in das neue Buch gesetzt hatte. Kurz nach Beginn des Buches fingen die ersten Perspektivwechsel an, allerdings ohne jede Vorwarnung. Ich hatte zunächst keine Ahnung, dass die Perspektive gewechselt hatte und verstand die Geschichte überhaupt nicht mehr. Dann hab ich die Perspektivenwechsel irgendwann so langsam verstanden. Mein Problem war aber weiterhin das sie relativ unangekündigt und mitten im Kapitel passierten.
- E. Lockhart
We Were Liars
(363)Aktuelle Rezension von: MottelchenZuerst wusste ich nicht ganz, ob ich das Buch mag. Direkt zu Beginn gab es richtig viele Charaktere und ohne den Stammbaum im Buch wäre ich total aufgeschmissen gewesen. Es gab auch immer wieder Stellen, die sich mir nicht ganz erschlossen haben, aber dann kam ein Plottwist, der mich sooo aus der Bahn geworfen hat, dass im Nachhinein so viel Sinn ergibt. Im Grunde dreht sich alles um diesen Plottwist.
.Wer keine Ahnung hat, worum es geh: Es spielt auf einer Insel, die einer Familie gehört, die Teil der High Society Amerikas ist. Cadence ist die Tochter der ältesten Tochter des Ehepaares, welche die Insel in Besitz genommen haben und die Protagonistin. Sie hatte im "Sommer 16", wie sie es nennen, einen Unfall und kann sich nicht erinnern. Ein Sommer später, also "Sommer 17" versucht sie herauszufinden, was geschehen ist (besagter Plottwist).
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Dabei lernt man ihre Familie kennen und kommt in Kontakt mit Themen wie Rassismus, Macht und Geld und wie man sich nach außen hin "zeigen muss", wenn man zur High Society gehört. Ich hab es leider nicht geschafft, eine tiefe Bindung zu den Charakteren herzustellen, was auch an der Länge des Buches liegen kann.
All in all war es aber eine gute Story und wer es nicht lesen will, der kann ja die Serie schauen. - Abbi Glines
Rush of Love – Erlöst
(1.248)Aktuelle Rezension von: Xenia_FBlaire hat Rush verlassen und ist wieder in Summit. Doch womit sie nicht gerechnet hat ist eine Schwangerschaft. Während Blaire selbst damit klarkommenden muss, versucht Bethy sie wieder nach Rosemary zu bringen. Dort muss sich Blaire nun entscheiden ob und wann sie Rush einweiht und wie es grundsätzlich für sie weitergeht. Doch Rush schafft es ihr Herz zurück zu gewinnen und trotz auch allen Steinen, die ihnen seine Familie in den Weg wirft.
Es ist toll, dass Rush und Blaire wieder zueinander finden. Auch wenn Blaire etwas mehr Selbstvertrauen haben könnte, ist es angenehm zu lesen. Die Handlung ist zum mitfiebern und emotional. Die Charaktere sind ansprechend und man kann ihre Handlungen nachvollziehen.Das Buch ist für alle geeignet die wissen wollen wie es mit Blaire und Rush weitergeht.
- Gabriella Santos de Lima
Flaming Clouds – Der Himmel in deinen Farben
(219)Aktuelle Rezension von: lillyfeereadsEinfach nur ja und ja und ja.
Dieses Buch hat sich direkt in meinen Herz bebrannt, mich fühlen, lachen, weinen und schmachten lassen.
Nick und Olivia. Olivia und Nick. Die beiden haben mich so sehr berührt.
Der Schreibstil ist soo toll, auch wenn man manchmal das Gefühl hatte, dass einige Infos fehlten und das Ende gerne länger hätte werden dürfen passt alles.
Das Buch ist schon während des Lesens auf meiner Lielingsbücherliste gelandet.
Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Es ist ein absolutes Wohlfühlbuch mit so viel Liebe und Schmerz und so realistisch.
Die Charaktere fand ich toll, toll beschrieben. June und Lilah sind so tolle Freundinnen, ich fand die Harmonie der 3 toll!
Nick und Olivia haben beide ihre eigenen Dinge zu bekämpfen und ich finde es toll wie sie das hinbekommen und sich gegenseitig unterstützen und vertrauen können. Da war so viel Liebe.
Es war auch spannend mehr vom Flugbegleiter:innen/Pilot:innen Leben mitzubekommen.
Die Posie der Zeilen hat sich magisch angefühlt und das Buch zu etwas ganz besonderem gemacht.
- Jamie Shaw
Rock my Heart
(935)Aktuelle Rezension von: NyncoRock my Heart hat mich von der ersten Seite an begeistert! Die Geschichte von Rowan und Adam ist einfach wunderschön und voller Emotionen. Ihr erstes Treffen auf dem Konzert, der spontane Kuss und ihr Verschwinden wie bei Cinderella – einfach magisch! Später treffen sie sich wieder, ohne zu wissen, wer der andere wirklich ist, und diese Spannung war einfach zum Dahinschmelzen. Rowan ist klug, bodenständig und liebenswert, während Adam als Rockstar mit Herz sofort mein Herz erobert hat. Die Chemie zwischen den beiden ist unglaublich intensiv, und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Jamie Shaws Schreibstil ist gefühlvoll, humorvoll und mitreißend.
- Emma Scott
Never Doubt
(464)Aktuelle Rezension von: Eliza_KoopmannIn dem Moment in dem ich Never Doubt von Emma Scott beendet hab war mir klar, dass ich zu diesem Buch unbedingt einen Beitrag posten muss.
Doch dann hat es mich doch mehr Überwindung gekostet, als ich gedacht habe, da der Beitrag doch persönlicher gewordenes als beabsichtigt.
Darum gehts: Willow hat eine schlimme Geschichte aus der Vergangenheit, doch sie traut sich nicht mit jemandem darüber zu reden. Sie hat seitdem sozusagen ihre Stimme „verloren". Erst als die zum Theater kommt und den Jungen Issac kennenlernt, lernt sie mithilfe den Worten Shakespeares ihre eigene Geschichte zu erzählen.
Meine Meinung:
Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie unfassbar gut das Buch war. Der Schreibstil der Autorin war unglaublich aber noch mehr war es die Geschichte und die Nachricht dahinter die mich in ihren Bann gezogen hat. Es geht um Mut und Vertrauen und vor allem darum den Mut aufzubringen seine eigene Geschichte zu erzählen. Ich glaube es geht vielen ähnlich wie Willow. Bei mir ist es ehrlich gesagt nicht anders.
Ich teile nicht die Vergangenheit von Willow worüber ich auch sehr dankbar bin. Und trotzdem verstehe ich das Gefühl von ihr nicht von sich aus sagen zu können was man denkt. Wer mich kennt weiß, sobald ich mich bei jemandem wohlfühle bin ich laut, gut drauf und höre nicht mehr auf zu reden. Doch wer mich kennt weiß auch, dass ich dabei selten über mich selbst rede. Ich erzähle über Bücher, über andere Menschen aber nichts darüber was ich denke, wie es mir geht, oder was ich zusagen hab. Willow spricht ihre Worte durch das Theater aus. Bei mir ist es eher das Schreiben und vielleicht, auch wenn ich es nicht bewusst tue erzählen meine Charaktere mehr meine Geschichte, als ich es selbst zu.
Aber ich denke das ist okay so. Jeder hat etwas zu sagen und jeder wird gehört nur eben auf unterschiedliche Weise. Man muss nur die richtigen Menschen finden, die einem zuhören.
- Kate Eberlen
Miss you
(216)Aktuelle Rezension von: MonikaisreadingEine total schöne Liebesgeschichte um zwei Menschen die sich im Laufe des Lebens immer wieder knapp verpassen. Ich habe mit beiden geweint, geflucht gelitten und mich gefreut. Ich zähle es zu meinen Lieblingsbüchern























