Bücher mit dem Tag "schönheitswahn"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "schönheitswahn" gekennzeichnet haben.

43 Bücher

  1. Cover des Buches Starters (ISBN: 9783492269322)
    Lissa Price

    Starters

     (1.252)
    Aktuelle Rezension von: buchfeemelanie
    Das Cover finde ich interessant.
    Der Schreibstil finde ich gut - ich habe das Buch direkt durchgelesen.

    Die neue Welt ist für mich als Leserin erst mal interessant gewesen. Sicherlich schrecklich, aber die unterschiede zwischen Starters und Enders waren gut dargestellt.
    Callie fand ich direkt nett. Sie ist Fürsorglich und kümmert sich gut um ihren Bruder. Ihren Mut und den Verstand braucht sie auch. Ein oder zwei mal konnte ich ihre Handlungen zwar nicht nachvollziehen, trotzdem habe ich mit ihr mitgefibert. Spannend war es und ich habe mich gut unterhalten gefühlt.
    Es war mir dann doch etwas Zuviel mit der Body Bank (interessante Idee doch zu viel drum herum). Das Ende hat mich überrascht und ich bin auf den andern Band gespannt.
  2. Cover des Buches Ugly – Pretty – Special 1: Ugly – Verlier nicht dein Gesicht (ISBN: 9783551315878)
    Scott Westerfeld

    Ugly – Pretty – Special 1: Ugly – Verlier nicht dein Gesicht

     (603)
    Aktuelle Rezension von: neja275

    Dieses Buch war meine erste Dystopie und hat mich begeistert. momentan lese ich den zweiten Teil, weil mich das erste Buch so gefesselt hat. Die Handlung ist total spannend und der Schreibstil sehr angenehm. 

    Es geht um Tally, die sich wahnsinnig auf ihren 16. Geburtstag und die dann anstehende Schöhnheitsoperation  freut. Ein paar Monate davor lernt sie Shay kennen, die jedoch gar nicht operiert werden will, sondern kurz vor ihrem Geburtstag flieht. bald beginnt für Tally ein großes Abenteuer. 

    Ich habe nichts an dem Buch auszusetzen und kann es sehr empfehlen.

  3. Cover des Buches Das Mona-Lisa-Virus (ISBN: 9783785725672)
    Tibor Rode

    Das Mona-Lisa-Virus

     (157)
    Aktuelle Rezension von: MartinMeyer

    Die Romanidee mutet an wie ein Vabanque-Spiel: Achtmal blind im Lexikon getippt und die hierbei ertippten Stichwörter zu einem Thriller-Plot entwickelt: Mona Lisa, Ästhetik, Boston, Honigbiene, Virus, Warschau, Goldener Schnitt, Brasilien.
    Diese scheinbar inkommensurablen Ingredienzien verwebt der Autor zu einem Thriller der Extraklasse. Knisternde Spannung, bereits von der ersten Seite, souveränes Wissen, Empathie und Witz. Chapeau.

  4. Cover des Buches Götzenkinder (ISBN: B01C5MXACA)
    Inca Vogt

    Götzenkinder

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Kiki_Wettstein_Weber

    Ich stiess per Zufall auf diese Bücher.

    Da ich die Beschreibung spannend fand und ich immer an neuen Autoren und spezielle spannenden Thriller intressiert bin startete ich mit der Amato Reihe.

    Mittlerweile bin ich beim 3ten Buch und die Bücher begleiten mich jeden Tag als E-Books auf den Weg zur Arbeit, nachhause und zuhause weiter bis zum einschlafen.

    Ich habe viele Bücher durch viele Genre und viele Autoren, es fing mit Stephen King an, dann Festa Bücher, die gehypten Schriftsteller wie z.b Fitzek sagen mir gar nicht zu. Und zuletzt war es die Ethan Cross und Chris Carter Reihe.

    Viele Bücher hab ich auch abgebrochen.

    so ging es mir zuerst mit dem ersten Teil, ich war zuerst verwirrt von den wechselnden Passagen . Doch dann verknüpfte sich alles und ich las weiter. Den Stil finde ich hammer, einzigartig und blicke nie bis zum Schluss durch.

    Das macht für mich ein gelungenes Buch aus tolle Hauptakteure, fesselnde Passagen, Humor und bei den Bücher will man wissen wie es weitergeht in welche Richtung es geht. 

    Wer der Böse ist, die Handlung mit Zoe Winter und den vielen Persönlichkeiten war aussergewöhnlich und hammer mässig auf den Schluss kam ich nicht das dass die Lösung wäre.

    Die Einzigartigkeit der Schreibweise, die verworenen Wege, die tolle Toni mit Pizza und Pasta mit Mario im Schlepptau, und das Herzblut vom Chris.

    Ich kann diese Buchreihe wärmstens empfehlen an Leser die Spannung, komplexe Handlungen, wichtige Themen und Humor in einem Buch vereint lesen wollen.

  5. Cover des Buches American Psycho (ISBN: 9783942656412)
    Bret Easton Ellis

    American Psycho

     (397)
    Aktuelle Rezension von: Wieland

    Ich habe dieses Buch nun nach einer Weile abgebrochen und ich muss sagen, dass ich von "American Psycho" geschrieben von Bret Easton Ellis überhaupt nicht überzeugt bin.

    Im wesentlichen handelt es um Patrick Bateman der bereits mit 27 Jahren Vizepräsident einer fiktiven Investment-Bank ist. Patrick Bateman kommt anfangs als eine diplomatische und linksliberale Persönlichkeit rüber. Schnell stellt sich heraus, dass dies lediglich als Fassade dient und dahinter versteckt sich ein gewalttätiger Psychopath steckt.

    So werden wir auch oft Zeuge von trivialen Morden ohne Motiv und Verstand. Sie dienen lediglich dazu um seine Blutrünstigen Bedürfnisse zu befrieden. Der Ursprung dieser Bedürfnisse ist bis über der Hälfte des Buches nicht bekannt und auch so lässt der Autor kein Spielraum für Spekulationen offen, denn trotz der Ich-Erzählweise bleiben die Morde motivlos. So ziehen sich die weiteren Morde, und auch Straftaten, über mehrere Kapitel, so dass Patrick Bateman weiterhin ein kaltblütiger Mörder bleibt. Durch die Ich-Erzählweise hätte ich mir daher mehr Einblick in die Gedanken und Psyche von Patrick Bateman gewünscht. Warum macht er das gerade so? Warum empfindet er gerade das was er empfindet? Leider erhalten wir nie einen tieferen Einblick, sondern viel mehr einen oberflächlichen. Gepaart mit der Erzählweise hatte ich also permanent das Gefühl, dass mir etwas entgeht, dass da was fehlt und dass der Charakter noch nicht richtig ausgearbeitet wurde. Die Hoffnung dass im laufe der Geschichte Patrick Bateman ein Gesicht bekommt wird zerstreut. Ich hatte bisher nur ein einziges Kapitel gelesen, dass etwas mehr Charakter in Patrick Bateman einfließt und das war es auch. Leider ist der Hauptcharakter dieser Geschichte völlig ein-dimensional.

    Der Schreibstil dieser Geschichte lässt relativ schnell zu wünschen übrig. Ich will den Autor und den Übersetzer nicht beleidigen, aber irgendwann hatte ich das Gefühl, dass der Autor und/oder der Übersetzer eine sehr überschaubaren Menge an Bausätzen verinnerlicht hat. Wahllos werden irgendwelche Gegenstände und Kleidungsstücke in die Szene reingeworfen und das wie ein Maschinengewehr. Als Beispiel: "Patrick Bateman trägt eine Krawatte und eine Rolex-Armbanduhr und ein Baumwellhemd und schwarze Schuhe und die Sessel sind Rot und...". Ich war schlussendlich sehr genervt davon und kam auch gar nicht mehr mit, weil so vieles so unpräzise in so kurzer Zeit reingeworfen wurde.

    Damit diese Review allerdings nicht im bösen endet möchte ich gerne sagen, dass die Dialoge mir ganz gut gefallen haben und dass der Autor gut deutlich machen konnte, in welch einer Gesellschaft wir uns befinden. Und wenn man glaubt, dass man irgendwie nun den Durchblick in diesem Sozialen-Konstrukt gefunden hat, kommt wieder irgendetwas daher was einen umdenken lässt. Das fand ich gut, dass hat mich auch ein wenig mitgenommen. Wenn ich ganz ehrlich bin: In den Kreisen in denen sich Patrick bewegt... sie sind zum kotzen... und dass der Autor dass gut mit Steigerungen rüberbringen konnte fand ich gut :)    

  6. Cover des Buches Corpus Delicti (ISBN: 9783641242701)
    Juli Zeh

    Corpus Delicti

     (413)
    Aktuelle Rezension von: buchstabenwald

    „Ich entziehe einer METHODE das Vertrauen, die lieber der DNA eines Menschen als seinen Worten glaubt.“ - Mia Holl. 

    Es fällt mir sehr schwer für dieses unglaublich vielschichtige Buch die richtigen Worte zu finden. Das Buch vermittelt auf wenigen Seiten viel Gedankengut, wobei ich mir schwer tue, die Essenz dessen jetzt herauszufiltern.

    Mias Bruder Moritz wurde trotz seiner Unschuldsbeteuerungen wegen Mordes verurteilt. Das Urteil wurde durch die eindeutige Beweislage der METHODE gefällt. Denn die METHODE ist unfehlbar, die METHODE als totale Regierungsform garantiert den Menschen in dieser Dystopie körperliche und geistige Gesundheit, basierend auf dem unbedingten Lebenswillen jedes einzelnen Lebewesens. 

    Mia, eine analytisch denkende Naturwissenschaftlerin und Verfechterin der Methode, gerät in eine Zwickmühle. Als Schwester glaubt sie an die Unschuld ihres Bruders. Als Naturwissenschaftlerin glaubt sie an die Unfehlbarkeit der Methode. Basierend auf diesem Zwiespalt gerät Mia selbst in den Fokus des ‚Methodenschutzes‘, wird ungewollt zur Revolutionärin und beginnt zu hinterfragen.

    Dieser kleine Überblick kratzt nur an der Oberfläche des Inhalts dieses Buches. Es gibt wirklich viele weitere Aspekte und Gedanken, die ich hier gerne aufschreiben würde. Der wichtigste für mich aber ist: Was bedeutet Freiheit? Und wieviel ist Freiheit wert? Das Leben in der Gesundheitsdiktatur bietet die totale körperliche Sicherheit, Körperfunktionen und -werte müssen per Gesetz ständig überwacht werden um einen funktionierenden Staatsapparat zu gewährleisten. Der Überwachungsstaat reduziert jedoch die persönliche Freiheit auf ein Minimum, das einzelne Individuum wird zur Massenware. Ist für eine funktionierende Gesellschaft das Ausleben eines Extrems von Nöten? Und findet ein Individuum selbst das Gleichgewicht zwischen rational und emotional?

  7. Cover des Buches Ugly – Pretty – Special 2: Pretty - Erkenne dein Gesicht (ISBN: 9783646929416)
    Scott Westerfeld

    Ugly – Pretty – Special 2: Pretty - Erkenne dein Gesicht

     (386)
    Aktuelle Rezension von: Christinagirl

    Dieses Buch war auch nicht schlecht. Habe es auch gerne gelesen. 

    Inhalt des Buches: 

    Tally lest sich zu einem Pretty umoperieren. So feiert sie jeden Tag mit ihren Freunden Partys. Sie wird in die Clique der "Krims" aufgenommen. Der Sinn der Krims besteht immer prickelnd und interessant zu bleiben. Irgendwann kommt ihre Vergangenheit wieder auf sie zu. Sie muss sich entscheiden will sie eine Pretty bleiben oder zurück zu ihren alten Freunden zu den "New Smokies" gehen.... Sie entscheidet sich für die "New Smokies". Mit ihrem Freund nimmt sie die Pillen, die ihr wider ihr altes Denken ermöglichen. Um prickelnd zu bleiben und ihre alten gewonnen Erlebnisse nicht zu vergessen, essen sie fast nichts mehr... Die Frage stellt sich, schaffen es die beiden zu den "New Smokie" zu gelangen und dort wieder zu leben? Wie wird es weitergehen, wenn sie wieder David trifft? Hat sie dann immer noch Gefühle für ihn oder bleibt sie doch lieber bei ihrem jetztigen Freund? Wie wird David und seine Freunde reagieren, wenn sie auf einmal auftauchen? 

  8. Cover des Buches Shades of Fifty (ISBN: 9783701505906)
    Sandra Schönthal

    Shades of Fifty

     (15)
    Aktuelle Rezension von: kris006
    Es geht um eine Protagonistin die begreift das sie altert und so recht sich damit nicht abfinden will. Dabei wird recherchiert, gekauft, gewachst und sich aufgebrezelt. Alles nur um wieder jung auszusehen. Doch all das scheint nichts zu bringen - nicht mal das flirten an der Bar bringt etwas. Auch bei einer Single-Reisegruppe wird sie wegen ihres Alters abgelehnt, das kann doch alles nicht wahr sein. Auch für Sport ist sie nicht gemacht. Und so bedient sie sich an jedem Klischee welches ihr vor die Füße fällt. Um schließlich einzusehen das man so bleiben soll wie man ist. Angesprochen haben mich sowohl das lustig-skurrile Cover als auch der Titel. Beides finde ich toll. Auch der angewandte Humor trifft den meinen. Da ich es mag wenn in Büchern mit Klischees gespielt wird, war ich von der Thematik recht begeistert. Jetzt kommt aber das große Manko - der Schreibstil. Mit dem kam ich gar nicht zurecht. Anfangs dachte ich das ich mich daran gewöhne, doch leider wurde es immer schwieriger und unverständlicher für mich, so dass es ab der Hälfte des Buches für mich auch keinen Spaß mehr machte weiter zu lesen. Das finde ich wirklich schade, da ich mich auf das Buch sehr gefreut habe. Mein Fazit ist, das dass Buch ein tolles Thema hat mit viel Potential, doch leider hat der verwirrende Schreibstil für mich alles kaputt gemacht. Leider kann ich das Buch nicht weiterempfehlen.
  9. Cover des Buches Flawed – Wie perfekt willst du sein? (ISBN: 9783596033836)
    Cecelia Ahern

    Flawed – Wie perfekt willst du sein?

     (1.075)
    Aktuelle Rezension von: leoniebaggins

    Von der ersten bis zur letzten Seite spannend! Ich konnte das Buch gar nicht aus der Hand legen!

  10. Cover des Buches Das Affenhaus (ISBN: 9783499256196)
    Sara Gruen

    Das Affenhaus

     (169)
    Aktuelle Rezension von: Leseleni

    Ich hatte große Erwartungen an das Buch, weil ich von Affen immer wieder fasziniert bin.

    Ich fand die Story persönlich aber eher schwach. Zwar ganz anderes, als sonstige aber irgendwie auch nicht überraschend. Aber auch nicht so, dass man am Anfang weiß wie es ausgehen wird, aber auch nicht so, dass ich sage: wow mit dieser Wendung hätte ich jetzt nicht mitgerechnet. Teilweise wirken Sidestorys wie die plötzliche entdeckte Vaterschaft als Lückenfüller um das Buch voll zu bekommen, nicht aber wirklich so, dass es dir Story enorm weiterbringt.

    Habe es allen im allen gerne gelesen, aber wahrscheinlich waren meine Erwartungen an das Buch einfach zu hoch oder es passte gerade nicht zu meiner Lese-Stimmung.

    Ich würde auch keinem Abraten, dass Buch nicht zu lesen, aber mich hat es nicht gepackt.

  11. Cover des Buches Die Formel (ISBN: 9783492704694)
    Dan Wells

    Die Formel

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Imagine_daydreaming


    In dem Thiller „Die Formel“ von Dan Wells geht es um den Wissenschaftler Lyle Fontanelle der für die Firma NewYew arbeitet und in der Kosmetik Branche tätig ist. In diesem Zusammenhang entwickelt er eine Anti Aging Creme die über das Eingreifen in die DNA Falten verschwinden lassen soll. Dabei stellt sich jedoch heraus, dass diese Creme weitaus mehr am Menschlichen Körper verändern kann. Hierbei wird davon gesprochen, dass Krankheiten komplett geheilt werden können und diese Creme somit ein Wunderheilmittel ist. Doch als die Firma das Produkt nicht als Heilmittel auf dem Marktbringen will, sondern damit Geldverdienen will Läuft alles aus dem Ruder.
    Der Thriller beschäftigt sich schön mit dem Gedankenspiel, was würde passieren, wenn XYZ eintrifft. Er ist eine schöne Mischung aus Wissenschaft, Spannung und dem Drang selbst nachzudenken, wie man in dieser Situation reagieren würde. Der Thriller begleitet im größten Teil Lyle und ich persönlich muss sagen, dass er mir gegen Ende immer mehr missfallen hat. Viele seiner Taten handeln aus persönlichem Interesse, aber sein Verhalten lässt einen auch überlegen, ob man nicht selber genauso in dieser Situation reagieren würde.
    Zusammenfassend ist zu sagen, dass ich ein riesiger Fan dieses Thrillers bin und mir nun auch weitere Bücher von Dan Wells zulegen werde, in der Hoffnung, dass diese genau so hervorragend geschrieben sind wie dieser. Gerade das Letzte Kapitel hat mir gut gefallen, denn in gewisser Weise hat sich das Vorhaben der Charaktere aus dem letzten viertel des Thrillers in die Realität umgesetzt, auch wenn es nicht in der Art und weise war, wie sie es sich erhofft  haben.


  12. Cover des Buches Glamorama (ISBN: 9783462318951)
    Bret Easton Ellis

    Glamorama

     (76)
    Aktuelle Rezension von: Babscha
    Die story:

    Victor Johnson, der sich selbst Victor Ward nennt, ist Mitte der Neunziger der gekürte „boy of the moment“. Seine äußeren Vorzüge öffnen ihm sämtliche Türen in der amerikanischen Club- und Modelszene, einer Welt aus Drogen und Dekadenz, die er in vollen Zügen genießt. Selbst völlig mittellos, träumt er von einem eigenen Restaurant in Manhattan und einer Filmrolle in Hollywood. Liiert mit einem der weltweit angesagtesten Supermodels hat er keinerlei Probleme, dieses nach Strich und Faden mit sämtlichen Frauen zu betrügen, die er in die Finger kriegen kann. Bis er auf seinem Egotrip dann irgendwann den Bogen überspannt und sich mit einflussreichen Größen der Szene anlegt. Ein dubioser Mann tritt auf den Plan und bietet ihm einen hohen Geldbetrag, wenn er sich nach London begibt und von dort ein Mädchen, das er noch aus seiner Collegezeit kennt, zurück nach New York holt. Mangels Alternativen und ohne jede weitere Information willigt er in den Deal ein. Und damit beginnt der Horror.

    Meinung:

    In der ersten Hälfte dieses äußerst umfangreich geratenen Buches wird der Leser entführt in die fragile Blendwelt und die Exzesse der Reichen und Schönen der Musik-, Film- und Schönheitsindustrie. Mit einer gehörigen Portion Sarkasmus und zeitweise geradezu diebischer Schadenfreude führt der Autor hier eine Gesellschaft durchgeknallter, labiler, lebens- und geldgeiler Individuen vor, denen Genuss und Selbstdarstellung über alles geht. Allen voran seine insofern gut gelungene Figur Victor, ein schwacher, zutiefst verängstigter Charakter, der außer seinem Körper absolut nichts in die Waagschale zu werfen hat und mittels permanenter Drogenzufuhr krampfhaft versucht, in der von ihm vergötterten Schickeria irgendwie Fuß zu fassen. Was ihm anfangs auch ganz gut gelingt.
    Dieser Teil des Buches ist -trotz der vom Autor bewusst und unablässig eingestreuten Namen wirklich sämtlicher Promis der Neunziger- insgesamt gut gemacht und kurzweilig zu lesen.

    Ab dem Zeitpunkt von Victors Abreise nach Europa gerät die Geschichte dann leider aus den Fugen und wirkt auch auf den konzentrierten Leser irgendwie nur noch konfus. Die eigentliche aus der Perspektive des Victor erzählte Handlung wird eingebettet in das endlos wiederholte Szenario eines fiktiven (nur in seinem Kopf agierenden) Filmsets, an dem diese komplett aufgezeichnet wird. Der Sinn dessen hat sich mir nicht erschlossen, für den Lesefluss ist es jedenfalls reichlich störend. Die verschiedenen Handlungsstränge einschließlich diverser neu hinzukommender, jedoch nicht ausreichend erklärter Figuren werden zunehmend unglaubwürdig. Obwohl man natürlich weiß, welchen Autor man liest, erstaunen außerdem die ganzen expliziten Sex- und vor allem grenzwertigen Gewaltdarstellungen. Völlig überzeichnet und im Grunde für die Geschichte selbst ohne Belang. 

    Und wie sich dann nach über 800 Seiten der Kreis schließt, ist für ein Werk dieses Umfangs nach meinem Empfinden auch irgendwie zu dünn und zu konstruiert.

    Ein Buch mit einigen Stärken, aber leider noch mehr Schwächen. Aus meiner Sicht insgesamt knappe 3 Sterne. 
  13. Cover des Buches Lebenslust (ISBN: 9783426417133)
    Manfred Lütz

    Lebenslust

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Lütz gelingt es wunderbar, all den Diätenunsinn und Abnehmstress mal in Ruhe und mit Humor aber auch mit einem Blick zum Nachdenken in eine neue Richtung zu schicken. Wunderbares Buch für alle die, die Essen wieder zu einem "Sinnvollen" und "Genussvollen" Leben hinzu führen wollen und zwar ohne schlechtem Gewissen! Zudem lernt man noch eine ganze Menge über was sein muss und was sein kann :-)
  14. Cover des Buches Bodies (ISBN: 9783037900383)
    Susie Orbach

    Bodies

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Wortmagie

    Susie Orbach ist eine Koryphäe auf dem Gebiet der Psychoanalyse und der Psychotherapie. Als Expertin für Essstörungen und das enge Verhältnis von Körper und Selbstwertgefühl führt sie seit Jahrzehnten eine Praxis in London, gründete 1976 das „Women’s Therapy Centre“, veröffentlichte mehrere Bücher (darunter der Bestseller „Anti-Diät-Buch“) und behandelte Prinzessin Diana wegen ihrer Bulimie. Sie ist eine engagierte Feministin, die unermüdlich die Prozesse unserer Gesellschaft demaskiert, die unser Körpergefühl zielgerichtet unterminieren, Unsicherheiten bewusst provozieren, aus selbigen profitieren und uns in einen Krieg gegen den eigenen Körper treiben. Sie trug entscheidend zur feministischen Debatte bei, in der das Empfinden von Körperlichkeit heute mehr denn je als essenzieller Faktor für die Entwicklung einer gesunden Persönlichkeit angesehen wird.


    Absurd unrealistische Schönheitsideale vom klassischen Sixpack bis zur berüchtigten „Thigh Gap“, Essstörungen, Body-Shaming, Fat-Shaming und die vollkommene Fixierung auf oberflächliche Äußerlichkeiten sind längst keine Ammenmärchen des feministischen Untergrunds mehr. Diese und viele weitere körperbezogene Phänomene sind in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Sie sind bekannt. Wir sind entsetzt, lesen wir vom Selbstmord eines jungen Mädchens, die von den diskriminierenden Facebook-Kommentaren ihrer Mitschüler_innen bezüglich der Breite ihrer Hüften in den Tod getrieben wurde. Wir schütteln den Kopf, sehen das soziale Netzwerk in der Pflicht, verlangen, dass diese Kommentare strenger kontrolliert werden. Wir regen uns auf – und rennen dann ins Fitnessstudio, um zur „bestmöglichsten Version unserer selbst“ zu werden. Wir treiben Sport bis zur Erschöpfung, wir halten Diät, wir verzichten, nehmen Appetitzügler, kaufen formende Unterwäsche, die unsere Organe einquetscht, verlassen uns auf überteuerte, fragwürdige Pharmazie und Kosmetikartikel und glauben der Industrie jede noch so paradoxe Lüge. Hilft das alles nicht, tritt die Schönheitschirurgie auf den Plan. Schönheit, die theoretisch im Auge des Betrachters liegen sollte, ist ein globales Milliarden-Geschäft.


    In „Bodies: Schlachtfelder der Schönheit“ untersucht Susie Orbach die Auswirkungen des weltweiten Schönheitswahns und postuliert eine Theorie, inwiefern das zwanghafte Streben nach dem perfekten Körper ihrer Meinung nach ein gestörtes, ungesundes Körpergefühl verursacht. Anhand verschiedener Fallbeispiele und Studienergebnisse zeigt sie die extremen Spielarten des modernen Körperkults, analysiert entwicklungspsychologische Faktoren und hinterfragt Einflüsse und Verantwortlichkeit von Schönheitschirurgie, Werbe-, Diät- und Pharmaindustrie. Sie nennt das Problem mutig beim Namen: Körperhass. Die totale Ablehnung des eigenen, physischen Ichs, dessen Individualität nicht als Stärke, sondern als Makel angesehen wird, den es in aller Konsequenz auszumerzen gilt. Der Körper als Dauerbaustelle.


    Ich fand „Bodies“ definitiv sehr interessant. Dieses Sachbuch zwingt die Leser_innen nahezu, sich selbst zu hinterfragen und das Verhältnis zum eigenen Körper auf den Prüfstand zu stellen. Ich konnte nicht verhindern, mich zu fragen, warum ich eigentlich Joggen gehe, obwohl mir das Laufen an sich keinen Spaß macht, wieso ich esse, ohne Hunger zu haben und inwieweit mein Blick in den Spiegel von gesellschaftlichen ästhetischen Idealvorstellungen getrübt ist. Wessen Gedanken treiben mich an? Meine eigenen? Oder sind es die Ideen profitorientierter Wirtschaftsunternehmen? Bin ich fähig, mich selbst so zu akzeptieren, wie ich bin? Lebe ich in Frieden mit und in meinem Körper? Bin ich in der Lage, mich selbst „schön“ zu finden? Diese Fragen sind zweifellos unangenehm. Ich kann mir vorstellen, dass es Leser_innen gibt, die Susie Orbachs Ausführungen als Angriff werten und sich in die Defensive gedrängt fühlen, weil sie soziokulturelle Prozesse kritisiert, die uns alle betreffen. Mit dem rasanten Fortschreiten von Globalisierung und Digitalisierung wird es immer schwieriger, sich dem Einfluss einer ganzen Armee von Industriezweigen, die uns vorbeten, wie wir auszusehen und unseren Körper zu behandeln haben, zu entziehen. Treibe Sport, verzichte auf Kohlenhydrate, lass deine Nase richten – tu etwas für dich, denn du trägst die Verantwortung für dein Projekt „Körper“.


    Laut Orbach werden wir pro Woche schätzungsweise zwischen 2000 und 5000 Mal mit Bildern digital manipulierter, retuschierter Körper konfrontiert. Ich finde das enorm viel und darüber hinaus empörend. Bis zu 5000 Mal wird mir also vor Augen gehalten, wie ich nicht aussehe, niemals aussehen werde und auch gar nicht aussehen kann. Menschen, die sich ausschließlich für mein Geld interessieren, belästigen mich mit unrealistischen Illusionen, die mir ein schlechtes Gewissen einreden sollen. Unsicherheit wird zielgerichtet in meinen Kopf verpflanzt. Das ist unverschämt. Das Schlimme daran ist, dass ich, obwohl ich für diese systematische Manipulation bereits sensibilisiert bin, mich immer wieder bewusst daran erinnern muss, dass ich nicht „falsch“ oder unzureichend bin, nur weil ich nicht einem willkürlich gesetzten Ideal entspreche. Selbstliebe ist harte Arbeit.


    Orbach sieht jedoch nicht nur äußere Einflüsse als entscheidende Faktoren hinsichtlich der Ausbildung eines gestörten Körpergefühls. „Bodies“ ist kein gift- und gallespuckender, hysterischer Feldzug gegen die Industrie, obwohl die Autorin die Ausbeutung des Körpers und das Verschwinden der Körpervielfalt selbstverständlich anprangert. Sie beleuchtet verschiedene, teilweise interagierende Ursachen und beruft sich auf Studien, die nahelegen, dass das Empfinden von Körperlichkeit bereits im frühesten Kindesalter determiniert wird und maßgeblich von der physischen Interaktion mit den Eltern abhängt. Babys, die eine Form von Vernachlässigung ihrer psychischen Bedürfnisse erleben – werden sie beispielsweise nicht getröstet, wenn sie weinen – modifizieren ihre eigene Psyche und die damit verbundenen Neuralbahnen, um zu gefallen, weil sie annehmen (soweit man in diesem Entwicklungsstadium davon sprechen kann), dass mit ihnen etwas nicht stimmt. Sie stellen die Aspekte ihres Ichs in den Vordergrund, die positive Resonanz erhalten, um ihr Bestreben nach Anerkennung zu befriedigen, während andere Aspekte unterentwickelt bleiben. Ist diese psychische, neurale Struktur erst einmal gefestigt, kann sie sich bis ins Erwachsenenalter fortsetzen, wodurch sich ein fragiles Körpergefühl einstellen kann, da allem misstraut wird, das aus der betreffenden Person selbst kommt.
    Ich habe meine Eltern gefragt: soweit sie sich erinnern, haben sie mich als Baby nie schreien lassen.


    Die Psychotherapeutin berichtet von einer Patientin, die seit ihrer Jugend an wiederkehrender Bulimie litt. Im Laufe der Behandlung stellte sich heraus, dass besagte Patientin nie viel von ihrer Mutter berührt worden war, stattdessen jedoch Gefühle von Trauer, Entsetzen, Schmerz, Scham, Angst und Unsicherheit übermittelt bekam. Sie lebte in einem „falschen“ Körper, in dem sie sich nie ganz wohlfühlte, weil ihre Mutter die Ausbildung ihres „wahren“ Körpers beschnitten hatte.
    Dieser Fall ist ein hervorragendes Beispiel dafür, warum „Bodies“ von mir trotz seines höchst informativen Charakters lediglich 4 Sterne erhält. Die Schilderung von Orbachs Beziehung und Interaktion mit dieser Patientin empfand ich als schwer nachvollziehbar, ja beinahe esoterisch. Nun möchte ich ihre Erlebnisse als Therapeutin selbstverständlich nicht in Frage stellen, aber die intensive Bindung zwischen ihnen, in der Orbach die unterschwelligen, unbewussten Gefühle ihrer Patientin, die ihr von ihrer Mutter vermittelt worden waren, körperlich wahrnahm, ist zweifellos schwer zu glauben.


    Darüber hinaus war mir nicht immer klar, wo genau Susie Orbach die Grenze zwischen Psyche und Körper zieht. Mir erscheint der Übergang fließend und ich könnte nicht determinieren, wann sich ein gestörtes Körpergefühl tatsächlich aus einer gestörten Beziehung zum eigenen Körper speist und wann es Ausdruck eines psychischen Traumas ist. Ich habe ihre Ausführung nicht völlig verstanden, weil sie sich teilweise abstrakt ausdrückt und oft weit ausholt, um einen bestimmten Punkt zu erörtern. Ich bin nicht sicher, ob sie überhaupt einen Unterschied zwischen psychischer und physischer Existenz sieht oder ob diese ihrer Meinung nach nicht zu trennen sind.


    Nichtsdestotrotz stimme ich ihrer These, dass sich die moderne Auffassung vom Thema Körperlichkeit ändern muss, uneingeschränkt zu. Der Druck, einem bestimmten Ideal entsprechen zu müssen, ist unkontrolliert mutiert und bringt uns in eine Lage, in der wir oft kein Maß mehr finden. Wir sind verunsichert und haben verlernt, die Signale unserer Körper zu deuten. Das Bestreben, äußerlich perfekt zu sein, stürzt uns in ein tiefes psychisches Ungleichgewicht, das uns veranlasst, unsere Körper hyperkritisch zu beurteilen. Wir wollen jede noch so kleine Körperfunktion kontrollieren und können das reine Erleben nicht mehr genießen.


    Öffentliche Körper-Toleranz ist maximal ein erster Schritt; eine wahrhafte Veränderung kann nur dann ihr Potential entfalten, wenn sie an den Stellen greift, die von unserem instabilen Verhältnis zum Körper profitieren: in der Industrie. Leider habe ich keine Hoffnungen, dass die entsprechenden Industriezweige für das Allgemeinwohl auf haufenweise Geld verzichten. Was bleibt also übrig? Ich denke, die einzige Waffe gegen den Einfluss des globalen Schönheitswahns ist der eigene Geist. Wir müssen bewusst entscheiden, uns so zu akzeptieren, wie wir sind und die Manipulationsversuche zu ignorieren. Damit möchte ich nicht sagen, dass niemand mehr Sport treiben oder eine Schönheitsoperation vornehmen lassen sollte, aber ich halte es für wichtig, eine ganz individuelle Balance zu finden, statt sich in einen Krieg gegen den eigenen Körper drängen zu lassen.


    Ich habe durch „Bodies: Schlachtfelder der Schönheit“ sehr viel gelernt und ich bin dankbar, dass Menschen wie Susie Orbach versuchen, unser Bewusstsein für den gesellschaftlichen Umgang mit Körperlichkeit zu schärfen. Ich schätze ihre Arbeit sehr und kann dieses Sachbuch guten Gewissens empfehlen.
    Abschließend möchte ich nur noch eines sagen: überprüft eure Gedanken, während ihr den Spiegel blickt. Tötet die fiese Stimme, die euch zuflüstert, dass ihr nicht genügt, dass ihr zu dick, zu krumm, zu hässlich seid. Sie lügt.

  15. Cover des Buches Die Schönen und die Reichen (ISBN: 9783442745456)
    Barbara Bongartz

    Die Schönen und die Reichen

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Daphne1962

    Dr Martin Saunders ist ein amerikanischer Kunsthistoriker in Berlin, seine Mutter eine Deutsche Auswanderin, die vor der Spießigkeit ihrer Eltern floh. Martini von seinen Kollegen genannt, lernt durch Zufall David Perlensamt kennen. Einen eigenartigen Mann, der anziehend und geheimnisvoll auf die Menschen wirkt.

    Wenige Tage nach dieser ungewöhnlichen Begegnung geschieht in Perlensamts Wohnung in der Fasanenstraße ein Mord. Dem Auktionshaus, für das Martin Saunders arbeitet, wird fast zeitgleich ein Courbet angeboten. Exakt das Bild, das Saunders in der Wohnung Perlensamts gesehen hat. Gibt es dort einen Zusammenhang? Martin fängt an sich mit David Perlensamt anzufreunden, ja er genießt sogar die Treffen mit ihm. Weshalb kann er sich auch nicht so genau erklären. Er stößt auf viele Ungereimtheiten, die ihn aber immer weiter hineinziehen.

    *Jean Désiré Gustave Courbet (*1819 in Ornans bei Besancon -  †1877 in der Schweiz war ein französischer
    Maler des Realismus.
    Seine Bilder hängen in allen Galerien der Welt. Die meisten wahrscheinlich in Frankreich.

    "Perlensamt" ist kein wirklicher Kriminal denn eher ein Gesellschaftsroman, der das große Thema Raubkunst aufblättert und auf den Spuren bedeutender Werke und ihrer 'Sammler' zwischen Berlin, Paris, New York wandelt. Unweigerlich kommen einem die gefundenen Bilder von "Gurlitt" ins Gedächtnis, Raubkunst oder auch gekaufte Kunst, die die Besitzer noch schnell vor der Flucht zu Geld machen wollten oder mussten. Oder alles nur Bluff?
     
    Es lag immer eine gewisse Spannung in der Luft beim Lesen dieser äußerst faszettenreichen Geschichte um Kunst, Freundschaft, Liebe und unerfüllter Anerkennung, verwundeten Seelen und Grausamkeiten an den Menschen. Es lohnt sich sicherlich noch andere Bücher der Autorin Barbara Bongartz' zu lesen. Mache mich gleich mal auf zur Recherche.

    'Barbara Bongartz, 1957 in Köln geboren. Studium der Theater- und Filmwissenschaft, Kunstgeschichte und Philosophie in Paris, München, Köln. Lebte in Düsseldorf und New York, seit 2003 in Berlin.
  16. Cover des Buches Adele feiert Begräbnis (Kurzgeschichte, Krimi) (Die 'booksnacks' Kurzgeschichten Reihe) (ISBN: 9783960870609)
    Daniela Noitz

    Adele feiert Begräbnis (Kurzgeschichte, Krimi) (Die 'booksnacks' Kurzgeschichten Reihe)

     (23)
    Aktuelle Rezension von: PMelittaM

    Adele hat Angst davor, bei ihrem Begräbnis eine schlechte Figur zu machen, also zieht sie es vor, ihre Beerdigung selbst zu planen und zu inszenieren.

    Booksnacks sind Kurzgeschichten und sollen kurze Wartezeiten überwinden helfen. Endlich habe ich einmal wieder einen gelesen, und dabei auch einen Glückstreffer gelandet, denn „Adele feiert Begräbnis“ ist äußerst gelungen, vor allem, wenn man, wie ich, böse Pointen mag. Alleine die Thematik gibt ja bereits die Richtung vor, man kann sich vorstellen, dass man es hier mit einer schwarzhumorigen Geschichte zu tun bekommt. Dennoch habe ich mit dieser Pointe nicht gerechnet, sie passt aber wunderbar als Abschluss dieser skurrilen Erzählung.

    Gerne vergebe ich volle Punktzahl und eine Leseempfehlung an alle, die skurrile Geschichten und schwarzen Humor mögen.


  17. Cover des Buches Das Bildnis des Dorian Gray (ISBN: 9783962816490)
    Oscar Wilde

    Das Bildnis des Dorian Gray

     (1.831)
    Aktuelle Rezension von: Rosecarie

    Dieser Klassiker erzählt die Geschichte des besonders gutaussehenden jungen Mannes, Dorian Grey. Alle werden von seiner Schönheit magisch in den Bann gezogen. Das gilt auch für Basil Hallward, einem Künstler, welcher ihn sofort malen muss. Es ist ihm ein dringendes Bedürfnis. Lord Henry Wotton bemerkt, dass dieser junge Mann leicht zu beeinflussen ist und macht ihn auf die spaßigen Dinge der Welt aufmerksam und lässt ihn glauben, dass Moral nicht weiter von Bedeutung ist. Er bringt Dorian dazu zu denken, dass seine Schönheit das einzige ist, was von Relevanz ist. Erschrocken von dem Gedanken, seine Schönheit eines Tages zu verlieren, wünscht er sich, dass das von Basil gezeichnete Bild statt seiner älter und hässlicher wird. Seine Schönheit will er sich unbedingt bewahren. Als die Schauspielerin Sibyl Vane auftaucht, verliebt er sich sofort unsterblich. Und als diese Liebe zu Bruch geht, macht er eine erstaunliche Entdeckung.

    Die Geschichte hat sooo einen langen Vorlauf. Das Spannende und wirklich Relevante der Geschichte kommt erst richtig spät. Man kann so zwar die Welt, den Zeitgeist und die Charaktere sehr gut kennenlernen, es war aber doch sehr zäh...

    Was ich sehr gut fand, waren die beeindruckend wortgewandten Dialoge und der Sarkasmus, der sich durch die komplette Geschichte zieht. Ich musste ständig schmunzeln. Das war großartig :D Lord Henry haut einen philosophischen Spruch nach dem anderen raus und hat zu allem und jedem eine Meinung, und zwar sehr außergewöhnliche. Das hat mir so gut gefallen, auch wenn ich nicht immer mit ihm d'accord ging. Aber er bringt neue Perspektiven in die Geschichte und in eigene Denkmuster, er regt zum Nachdenken an. Auch wenn man am Ende zum Schluss gelangt, dass viele seiner Ansichten Blödsinn sind - man kommt ins Grübeln. Ich muss aber auch zugeben, dass mir das Gesagte manchmal einfach zu hoch war. Ich habe nicht alles verstanden... Der Kerl ist einfach zu intelligent für mich und rhetorisch richtig gut.

    Mit Ausnahme der Dialoge und dem satirischen Charakter der Geschichte, konnte ich mit dem Buch nicht so viel anfangen. Die Idee ist spannend und die Moral der Geschichte hat mir schon auch gefallen. Verbrechen zahlen sich nicht aus… aber insgesamt… hmm…

    Also ich bin mir ziemlich sicher, dass sich mir die größere Bedeutung dieser Geschichte nicht erschlossen hat. Es steckt bestimmt viel mehr dahinter, als ich erkennen konnte. Ich hab das Buch schlicht weg nicht verstanden. Habe deshalb jetzt auch schlimme Minderwertigkeitskomplexe :D Habe mich trotzdem ganz gut unterhalten gefühlt. 3 Sterne find ich angemessen ^^

  18. Cover des Buches Feuchtgebiete (ISBN: 9783832164225)
    Charlotte Roche

    Feuchtgebiete

     (2.303)
    Aktuelle Rezension von: mapefue

    Passiert mir nicht oft, dass ich ein Buch nicht fertig lese, aber bei den "Feuchtgebieten" ist es geschehen. Da lese ich liebe das Buch über Piaui Parnaiba in Brasilien

  19. Cover des Buches Die Maske (ISBN: 9783453433489)
    Gary Braver

    Die Maske

     (6)
    Aktuelle Rezension von: SunnyNici
    Dieser Thriller hat das Genre Thriller wirklich verdient. Es geht in diesem Buch um einen Killer, der seine Opfer während dem Geschlechtsakt tötet. Detective Steve Markarian muss dieses Fall lösen und ahnt dabei gar nicht, wie sehr seine Frau in Gefahr ist... . "Die Maske" hat mir wirklich gut gefallen und ich habe das Buch recht zügig durchlesen können. Man fiebert mit wer wohl der Täter sein könnte und die Spannung wird bis zum Ende hin auf Hochtouren gebracht.
  20. Cover des Buches Dann bin ich eben weg (ISBN: 9783641211370)
    Christine Fehér

    Dann bin ich eben weg

     (329)
    Aktuelle Rezension von: Lichterregen

    Ich habe früher bereits mehrere Bücher über Magersucht gelesen. Die meisten, wie auch dieses, sind sich sehr ähnlich und bedienen viele Klischees. Für Menschen, die ein schwieriges Verhältnis zum Essen haben ist das Buch nicht empfehlenswert. Man kann sich in die Protagonistin hineinversetzen und versteht vor allem zu Beginn, wie sie sich fühlt. Auf den wenigen Seiten ist es schwer, eine ganze Welt zu erschaffen und einiges zu den Hintergründen bleibt etwas auf der Stecke. Dafür lässt sich das Buch leicht in wenigen Stunden weglesen. Besonders gefällt mir der Beginn der Kapitel mit den Ernährungstagebuch und Gewichtsangaben, da man anschaulich sehen kann, wie sich die Krankheit bei Sina entwickelt. Dies ist wohl aber sicher auch ein Trigger für Menschen mit Problemen in der Richtung. Für mich war das Buch ein wenig einseitig. Die Krankheit verläuft extrem linear, ohne große Ausrutscher, Fressattacken und der Körperhass kommt nicht wirklich rüber, damit ist das Buch meiner Meinung nach nicht sehr realitätsnah. Trotzdem ist es interessant, hier den Werdegang der Krankheit bei Sina zu sehen, den man auch irgendwie nachvollziehen kann.

    Ich finde es kritisch, dass das Buch ab 12 Jahren empfohlen wird, da es in dem Alter relativ normal ist, dass Jugendliche Selbstzweifel haben. Im Nachhinein würde ich auch sagen, dass ich ebenfalls zu jung war, um solche Bücher differenziert zu betrachten und mich nicht zu sehr davon beeinflussen zu lassen (war glaub 13 oder 14).

  21. Cover des Buches Schöne Seelen (ISBN: 9783036959597)
    Philipp Tingler

    Schöne Seelen

     (55)
    Aktuelle Rezension von: Hennie
    Dieses Buch gewann ich vor längerer Zeit bei Vorablesen für das Buchzitat der Woche. Da ich mir stets Notizen beim Lesen mache, fielen mir diese beim Aufräumen erst jetzt in die Hände.

    Die Geschichte beginnt mit Millvina van Runkle, die nach unzähligen Schönheitsoperationen im Sterben liegt. Das letzte Facelift war ein Eingriff zuviel. Ihre „Abdankungsfeier“ plante sie selbst bis ins Kleinste, programmiert von einem in der „Saison“ angesagten Designer. Sie will sich ja nicht auch noch im Tode schämen! Eine ihrer bezeichnenden Aussagen zum bevorstehenden Ende: „Wenigstens sterbe ich reich!“ Der Tod wird als gesellschaftliche Veranstaltung zelebriert werden. Wie es sich in diesen Kreisen gehört!

    Viktor hat Eheprobleme mit seiner Frau Mildred (Tochter von Millvina), die ihm vorschlägt eine Therapie zu machen. Dafür hat er überhaupt keine Zeit und er bittet seinen Freund Oskar diese statt seiner zu machen. „Du gehst für mich in die Therapie!" So meint Viktor. Das hätte „komparative Vorteile“ und wäre so was wie eine Inspiration für Oskar. Nach kurzem Hin und Her beginnt der Freund schließlich die Therapie. Der weitere Verlauf der Story war für mich einfach nur abstrus. Die Situationen, die geschildert werden, waren meilenweit von der Realität, vom wirklichen Leben entfernt und das sicher nicht nur von meinem Leben. Immerhin muss ich es bis zur Seite 210 von 352 Seiten (Taschenbuch) geschafft haben. Das war mein letzter Eintrag zum Buch. Ich legte es weg und vergaß es.

    Auszüge aus meinen Notizen:
    Oberflächlichkeit der Beziehungen untereinander, wohin man schaut, auf Äußerlichkeiten begrenzt, Luftküsse, Gemeinplätze, Geringschätzung, tiefe Indifferenz...

    „Gesichter voller Eitelkeit, mit Hyaluronsäure gefüllt“

    „...Schein und Einbildung waren überaus real in dieser Gesellschaft;...“

    „Der Schein war der Sinn jener Menschen, der Sinn ohne den die Wirklichkeit, ihre Wirklichkeit, ins Nichts der Wesenlosigkeit zerfallen würde.“

    „Schöne Seelen“ ist eine sehr sarkastische Draufsicht auf das hohle, inhaltsleere Leben einiger Reichen und Schönen. Ich empfand es für mich nicht lesenswert. Deshalb brachte ich das Buch nicht zu Ende. Es ist mir so lebensfremd wie irgendwas und es langweilte mich. Ich möchte deshalb extra hier betonen, dass „Schöne Seelen“ für andere vielleicht die richtige Lektüre ist!
    Die Wortwahl des Autoren Philipp Tingler ist außergewöhnlich, bildhaft, exzentrisch wie seine Charaktere. Er verwendet sehr viele Fremdworte in ungewöhnlichem Zusammenhang. Er geht mit der Sprache meisterlich um. Er bildet Wörter und Wortgruppen, die selten oder nicht alltäglich sind. Es kann sogar sein, dass er einige für die Darstellung der abgehobenen Gesellschaft erfand!? Tingler besitzt eine scharfe Beobachtungsgabe und verfügt über einen spitzzüngigen, sezierenden Schreibstil.

    Dieses Buch ist nichts für Leser, die eine landläufig schöne Geschichte erwarten!

  22. Cover des Buches Fuck Beauty! (ISBN: 9783462051179)
    Nunu Kaller

    Fuck Beauty!

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Kati_Ebner
    Durch den Klappentext wurde meine Neugier auf das Buch geweckt.

    Nunu Kaller beschreibt hier den Schönheitswahn der heutigen Gesellschaft, natürlich hauptsächlich der Frauen.
    Ich muss zugeben, dass ich viele Dinge vorher nie so gesehen habe.
    Das Buch hat ich zum Nachdenken angeregt warum ich viele Dinge so mache beziehungsweise trage wie ich es tue. Schminke ich mich, weil es mir selbst gefällt oder weil andere erwarten, dass ich so und so aussehe? Trage ich diesen Pullover, weil ich mich damit wohlfühle oder weil er weniger aufträgt?

    Viele Dinge machen wir ganz automatisch, ohne darüber nachzudenken, weil es immer schon so war.
    Das "Anti-Spiegel-Experiment" habe ich sehr interessant gefunden. Auch ich könnte ohne Spiegel weder meine Kontaktlinsen einsetzen, noch den Eyeliner auftragen, ohne dass ich ihn überall im Gesicht habe.
    Sehr gut hat mir gefallen, dass Nunu Kaller nicht nur über Theoretisches schreibt und wie "ungesund" Social Media für viele, vor allem junge, Mädchen und Frauen sein kann, sondern alles an sich selbst ausprobiert. Dadurch bekommt das Buch mehr Authentizität.

    Das Buch hat mir einen Denkanstoß gegeben und ich finde diesen würden mehr Personen benötigen.
    Das Buch kann ich auf jeden Fall weiterempfehlen!
  23. Cover des Buches In Schönheit sterben (ISBN: 9783548290485)
    Stefan Ulrich

    In Schönheit sterben

     (59)
    Aktuelle Rezension von: Gattina
    Wenn Stefan Ulrich ein Buch über Italien schreibt, dann spürt man seine Liebe zu diesem Land. Nicht nur in seinem Bestseller "Quattro stagioni", sondern auch bei seinen Krimis. Was er über dieses Land erzählt, ist auch tatsächlich so! Da schreibt endlich mal einer, der sich in Italien auch auskennt! Seine Krimis sind nicht nur unterhaltend, sondern auch spannend geschrieben. Ich freue mich schon auf sein neues Buch.
  24. Cover des Buches Die Tribute von Panem 1 (ISBN: 9783789121272)
    Suzanne Collins

    Die Tribute von Panem 1

     (17.420)
    Aktuelle Rezension von: Sabrina1988

    Eindeutig Bestseller!! Habe ich schon öfters gelesen und bin jedesmal aufs neue begeistert 

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