Bücher mit dem Tag "schokolade"
128 Bücher
- Bianca Iosivoni
Midnight Chronicles - Schattenblick
(773)Aktuelle Rezension von: LinasLeseeckeOfficialKlappentext:
Er hat keine Vergangenheit. Sie keine Zukunft.
Der Auftakt der Midnight Chronicles
449 entflohene Seelen. 449 Tage, um sie zurück in die Unterwelt zu schicken. Roxy weiß, dass ihre Mission so gut wie unmöglich ist. Dass sie jetzt auch noch ein Auge auf den mysteriösen Shaw haben soll, der von einem Geist besessen war und seitdem keinerlei Erinnerungen an seine Vergangenheit hat, passt ihr daher gar nicht. Vor allem weil das Kribbeln zwischen ihnen mit jedem Augenblick, den sie miteinander verbringen, heftiger wird. Und das ist nicht nur für Roxys Herz gefährlich - sondern auch für ihr Leben...
Der Auftakt der Reihe mit Schattenblick - Midnight Chronicles von Bianca Iosivoni und Laura Kneidl bietet einen soliden Einstieg in eine düstere Urban-Fantasy-Welt voller Geheimnisse, Gefahren und übernatürlicher Wesen.
Die Storyline ist insgesamt spannend und gut aufgebaut. Man wird schnell in die Handlung hineingezogen und begleitet Roxy auf ihrem Weg durch eine Welt, die von Schattenjägern und dunklen Kreaturen geprägt ist. Allerdings bleibt die Geschichte in ihrer Tiefe stellenweise etwas zurück - einige Aspekte hätten noch stärker ausgearbeitet werden können, um der Handlung mehr Komplexität zu verleihen.
Sprachlich fällt auf, dass sich bestimmte Formulierungen wiederholen, insbesondere das häufige „Schlucken“ der Charaktere in emotionalen Situationen. Das kann auf Dauer etwas auffällig wirken und den Lesefluss leicht stören, auch wenn es der Spannung keinen gravierenden Abbruch tut.
Das Ende des Buches ist relativ offen gehalten, was gut zur Struktur einer Reihe passt. Roxys Aufgabe ist noch lange nicht abgeschlossen, und viele Fragen bleiben unbeantwortet - ein klarer Anreiz, weiterzulesen und tiefer in die Geschichte einzutauchen.
Fazit:
Ein spannender, wenn auch nicht besonders tiefgründiger Auftakt, der mit einer interessanten Welt und solider Handlung überzeugt. Kleine sprachliche Schwächen und ein eher offenes Ende trüben das Gesamtbild nur leicht, machen aber gleichzeitig neugierig auf die Fortsetzung. - Nino Haratischwili
Das achte Leben (Für Brilka)
(274)Aktuelle Rezension von: Barbara_NeltingEin Buch, was allein durch seinen Umfang schreckt und entsprechend lang bei mir lag, bevor ich mich herangewagt habe. Tja, was soll ich sagen: Ich habe nicht bereut, es gelesen zu haben und vermutlich werden mich die lebensnah geschilderten Protagonistinnen und ihre Schicksale sowie wie vor allem ihre Welt (Georgien als Teil der Sowjetunion über das 20. Jahrhundert hinweg) noch lange begleiten. Auch mochte ich den teils poetischen Schreibstil und, wie alles miteinander verwebt war.
Mehr als 3 Sterne kann und mag ich dennoch nicht geben. Allzu sehr schimmerte durch die Geschichten aller beschriebenen Frauen ein Fatalismus, eine Tragik, eine Schicksalsergebenheit, die meines nicht ist und die ich der Autorin als Eigenschaft unterstelle. Ja, die Zeiten waren hart und schwierig. Ja, es gab Tod, Folter, Vergewaltigung, persönliches Unglück. Aber MUSS denn deshalb wirklich jede einzelne Person dieses Buches eine posttraumatische Belastungsstörung entwickeln, gebrochen sein und fortan unfähig zu Glück, Selbstliebe, etc.? Ich finde: nein, und hätte mir in all dem Schatten mehr Licht gewünscht. Leider war es jedoch über all die mehr als 1200 stolzen Seiten des Romans so, dass, wenn man einmal glaubte, dass es jetzt endlich mal für eine der geschilderten Frauen ganz gut liefe, man sicher sein konnte, dass das Unglück nicht fern war, oft durch eigenes Zutun. Das ermüdet und nervt sogar mit der Zeit, und schmälert die unglaubliche Leistung der Autorin, über 100 Jahre georgischer und europäischer Geschichte mit berührenden, miteinander zusammenhängenden Einzelschicksalen zu verknüpfen, leider arg.
- Cecelia Ahern
Die Liebe deines Lebens
(834)Aktuelle Rezension von: SarahWants2ReadWorum geht es?: Um Adam davon abzuhalten, von einer Brücke zu springen, geht Christine mit ihm einen Deal ein: Bis zu seinem 35. Geburtstag in zwei Wochen beweist sie ihm, dass es sich lohnt, am Leben zu bleiben. Mithilfe von zahlreichen Ratgebern und einem ausführlichen Krisenplan macht sich Christine an die Arbeit. Schon bald bemerkt sie, dass sie nur Erfolg haben kann, wenn sie Adam wieder mit seiner Ex-Freundin Maria zusammenbringt. Und so probiert Christine alles erdenklich Mögliche, ignoriert dabei allerdings das sanfte Kribbeln in ihrem Bauch, wenn Adam bei ihr ist…
Das Cover: Ich liebe das Buchcover. Diese goldene Brücke im Fordergrund zusammen mit dem nachtblauen Hintergrund. Einfach ein toller Kontrast. Einfach tausendmal als die Neuauflagen des PIPER Verlags.
Der Schreibstil: Das Buch wird aus der Ich-Perspektive von Christine erzählt. Der Einstieg in das Buch war wirklich stark. Man lernt Christine schon in wenigen Seiten kennen und dann kommt auch schon das Aufeinandertreffen mit ihr und Adam. Cecelia Ahern hat es geschafft, das Thema Selbstmord sehr behutsam, aber doch klar zu formulieren. So stark das Buch jedoch begonnen hat, umso schwach ging es weiter. Besonders der Mittelteil hatte seine Längen, teilweise passierte in einigen Kapiteln kaum was. Das Ende dagegen war zuckersüß. Schöner hätte ich es mir nicht vorstellen können.
Die Hauptfiguren: Christine ist eine junge Frau, welche kürzlich nach einem Jahr Ehe ihren Mann verlassen hat. Sie fühlt sich unglücklich und muss ihr Leben neu ausrichten. Sie hat eine Leidenschaft für Ratgeber gefunden, die ihr in den unterschiedlichsten Situationen helfen sollen. Christine hat kürzlich miterlebt wie jemand vor ihren Augen sich das Leben nehmen wollte, das hat sie stark traumatisiert. Als sie sieht, wie Adam versucht von der Brücke zu springen, versucht sie ihn aufzuhalten. Diesmal will sie alles richtig machen und ihm vom Leben überzeugen. Christine und Adam schließen einen Deal ab: Wenn Christine es schafft, Adam bis zu seinem Geburtstag vom Leben zu überzeugen bringt er sich nicht um. Aus Freundschaft wird irgendwann mehr, doch will Christine überhaupt eine Beziehung zu Jemanden aufbauen, der überhaupt nicht am Leben festhalten will?
Adam ist ein junger Mann, welcher zutiefst verzweifelt ist. Seine Freundin hat ihn mit seinem besten Freund betrogen und zu allem Überfluss soll er das Familienunternehmen übernehmen, obwohl er darin nicht seine Zukunft sieht. Doch dir Firma an seinen egoistischen Cousin zu übergeben kommt für ihn auch nicht infrage. Adam ist verzweifelt und seine Begegnung mit Christine chaotisch. Adam findet Christines Lebensweisheiten nervig und kann sie nicht ernst nehmen. Aber mit der Zeit freundet er sich mit ihr an und muss sich fragen, ob er wirklich seine Freundin zurückerobern möchte und wo seine Prioritäten im Leben liegen. Lernt Adam wieder das Leben zu lieben?
Endfazit: Vor vielen Jahren habe ich "Die Liebe deines Lebens" gelesen und wusste noch von damals, dass das Setting etwas ganz Besonderes ist. Ich habe die Atmosphäre in diesem Buch geliebt. Themen wie Depression, Selbstmord, Verlustängste, Selbstfindung und noch vielem mehr werden hier behutsam aber toll aufgearbeitet. Der Schreibstil hat mir insgesamt gut gefallen, aber besonders im Mittelteil hat sich das Buch in seinen Längen verloren. Christine und Adam sind großartige Protagonisten, welche Beide gewachsen sind. Eine Leseempfehlung meinerseits!
Das Buch erhält von mir gute 3 von 5 Sternen. - Joanne K. Rowling
Harry Potter and the Prisoner of Azkaban
(938)Aktuelle Rezension von: Jule_EigenerDer dritte Teil hat einen besonderen Platz in meinem Herzen, weil zwei so besondere Charaktere auftauchen.
Das Buch bietet so viele Infos über die „Kindheit“ von Harrys Vater und insbesondere über seine Freunde. Lupins Geschichte berührt mein Herz dabei ganz besonders.
Lupin und Sirius sind eben ganz besondere Freunde gewesen.
Harry wächst in diesem Band wirklich über sich selbst hinaus.
Ein toller dritter Teil!
- Petra Hülsmann
Glück ist, wenn man trotzdem liebt
(713)Aktuelle Rezension von: love1988Das Cover ist ein echter Hingucker und spiegelt die Stimmung der Geschichte perfekt wider.
Isabelle erinnert stark an Sheldon: Sie hat feste Rituale und genaue Abläufe, die man besser nicht durcheinanderbringt. Jeder Tag ist klar durchgeplant – bis jemand kommt, der ihr geordnetes Leben durcheinanderwirbelt. Mehr will ich gar nicht verraten.
Die Charaktere sind liebevoll gestaltet und füllen die Geschichte mit Leben. Der humorvolle Schreibstil macht das Lesen zum Vergnügen, sodass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte. Auch das Setting passt wunderbar und rundet das Gesamtbild stimmig ab.
Von mir eine klare Leseempfehlung!!!!!
- Viola Shipman
Für immer in deinem Herzen
(285)Aktuelle Rezension von: Engelchen07Alle Frauen der Familie Lindsey besitzen ein Armband mit Glücksbringern, Großmutter Lolly, Tochter Arden und Enkelin Lauren. Die Anhänger werden von Generation zu Generation weitergegeben.
Die Großmutter Lolly lebt schon lange alleine. Sie ist im Dorf zwar seh beliebt, aber dennoch fühlt sie sich sehr einsam. Als kleiner Hilferuf schickt sie einen Brief mit Anhängern zu Arden und Lauren. Beide verstehen den Hinweis und eilen zu Lolly.
Dort lernen die beiden mehr über die vielen Anhänger an dem Armband ihrer Großmutter, denn jeder Anhänger hat seine eigenen Geschichte....
Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen. Man sieht regelrecht, wie die Generationen in diesem Buch durch die Familiengeschichte zusammenwachsen. Der Schreibstil der Autorin ist einfach und man kann sehr gut folgen. Mir hat das Buch gut gefallen.
- Katharina Seck
Die silberne Königin
(306)Aktuelle Rezension von: my_bookworld23Emma wohnt in einer Stadt die im ewigem Winter gefangen ist. Das Leben dort ist sehr beschwerlich, da der König sich nicht um die Bewohner kümmert. Als Madame Weltfremd Emma eine Geschichte erzählt wird ihr bewusst, dass sie mehr mit der dieser zu tun hat als sie anfangs gedacht hat. Nachdem sie dann merkwürdige Begegnungen mit einem Schatten hat, realisiert sie das sie handeln muss.
Ich persönlich finde das Cover wunderbar. Es passt super zum Buch und spiegelt die Stimmung der Geschichte perfekt wieder.
Meiner Meinung nach ist dieses Buch wundervoll.Es handelt von Vergebung und Liebe, was ich persönlich toll finde. Am Anfang wirkt die Geschichte für mich teilweise etwas gezogen. Im Laufe des Buches wird es jedoch um so besser. Ab ungefähr der Hälfte hat mich das Buch total in seinen Bann gezogen und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Auch die Atmosphäre gefällt mir sehr gut. Die Dinge und Momente sind so beschrieben, dass es nicht zu langweilig wird, sondern man sie sich bildlich vorstellen kann und es so möglich ist in die Welt der Geschichte einzutauchen. Der Schreibstil gefällt mir, er war gut und flüssig zu lesen. Das Buch ist nicht in der Ich-Perspekive geschrieben, wobei ich diese etwas lieber mag, da man sich so mehr wie ein Teil der Handlung fühlt. Dies macht das gesamte Buch jedoch nicht wirklich schlechter. Auch dass es neben der Hauptgeschichte auch noch die von der silbernen Königin gibt gefällt mir sehr, da sie beide unterschiedlich sind, jedoch sehr viele Verbindung haben.
Insgesamt finde ich dieses Buch wirklich sehr gut und kann es klar empfehlen. Es enthält wichtige Botschaften die ein Teil einer wunderbaren Fantasy-Geschichte sind.
- Maria Nikolai
Die Schokoladenvilla
(256)Aktuelle Rezension von: InaRomStuttgart, Anfang des 20. Jahrhunderts:
Judith Rothmann ist die Tochter eines angesehenen Schokoladefabrikanten und führt mit ihren jüngeren Zwillingsbrüdern ein privilegiertes Leben. Da sie sich sehr für die Herstellung von neuen Schokoladekreationen interessiert, ist es ihr größter Wunsch einmal die Firma ihres Vaters zu übernehmen. Wilhelm Rothmann hat aber andere Pläne für seine Tochter und arrangiert gegen ihren Willen die Hochzeit mit einem reichen Bankierssohn. Judith wehrt sich mit aller Kraft gegen diese Verbindung mit einem Mann, den sie niemals lieben könnte. Von ihrer geliebten Mutter Hélène kann sie auch keine Hilfe erwarten, da sich diese in ein Sanatorium am Gardasee abgesetzt hat. Doch dann tritt Victor Rheinberger in ihr Leben …
Nachdem ich den Zweiteiler „Little Germany“ von der Autorin Maria Nikolai gelesen hatte, wollte ich unbedingt dieses Buch lesen und wurde nicht enttäuscht. Im Gegenteil, ich flog nur so durch die Seiten und genoss wieder diesen flüssigen, wunderbaren Schreibstil. Die einzelnen Kapitel von insgesamt einundsechzig, haben eine angenehme Länge und ermöglichen somit ein gemütliches Lesen. Ich finde die Dialoge der verschiedenen Charaktere sehr gelungen. Besonders bei dem verbalen Schlagabtausch zwischen Victor und Judith`s Vater musste ich sehr schmunzeln. „Ich stelle Sie auf der Stelle wieder ein, Rheinberger! Sie würden meine Lieferanten in Grund und Boden verhandeln.“ (Zitat: Seite 611).
Die Protagonistin Judith ist mir sehr sympathisch, denn sie verkörpert eine junge, willensstarke Frau, die trotz eigener Schwierigkeiten nie auf das Wohl ihrer jüngeren Brüder vergisst. Alle Charaktere wurden sehr gut vorstellbar gezeichnet. Die Autorin hat wieder toll recherchiert und somit habe ich einiges über das Stuttgart der Jahrhundertwende erfahren. Dass die sogenannte „Zacke“ noch heute fährt, fand ich sehr interessant. Am Ende der Geschichte findet man ein Personenverzeichnis, ein Glossar und Hinweise auf den geschichtlichen Hintergrund. Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen und konnte es kaum zur Seite legen. Ich empfehle dieses Buch unbedingt allen Lesern die gerne Familiengeschichten mit historischem Hintergrund bevorzugen.
- Gabrielle Zevin
Bitterzart
(266)Aktuelle Rezension von: qhanqibe2Ein interessantes Jugendbuch über Anya, die in den 2080er Jahren in New York lebt, wo Wasser, Papier und andere grundlegende Güter sehr knapp sind, andere wie Kakao und Schokolade sogar illegal. Doch gerade sie ist die Tochter des ehemaligen Schokoladenkartell-Bosses Leonyd Balanchine und auch wenn dieser inzwischen ermordet wurde, wird sie weiter in die grausamen Verwicklungen ihrer Mafia-Familie hinein gezogen. Da macht es die Sache nicht besser, dass sie sich gerade in Win verliebt, Sohn des neuen Oberstaatsanwalts von New York, der versprochen hat, in der Stadt mal wieder richtig aufzuräumen. Natürlich macht der Anya bald klar, dass aus der Beziehung nichts werden kann, aber sie kann nicht anders als dafür zu kämpfen. Zwar wird es in diesem Band nicht super spannend, doch man verfolgt schon gern die Handlung und auch wenn man noch keine großen Einzelheiten über die Arbeit des Balanchine-Clans bekommt oder erfährt, warum Schokolade dort genau illegal ist etc., fühlt man sich gut unterhalten, vor allem da einem eine nicht so kitschige und dramatische Romeo-und-Julia-Romanze geboten wird wie erst gedacht, auch wenn gerade zum Ende hin natürlich mit diesem Element gespielt wird. Der Cliffhänger des Bandes bringt einen hier zwar nicht gerade um, aber man ist durchaus ein bisschen neugierig auf die Fortsetzung, gerade da die Geschichte bisher nicht super vorhersehbar war. Anya ist dabei ein überraschend und erfrischend starker Charakter und auch alle anderen handeln sehr verständlich, wenn man auch niemanden extrem genau kennenlernt oder mega sympathisch findet. Der Schreibstil, der aus Anyas Sicht geschrieben ist, liest sich dabei relativ locker und einfach. Insgesamt war der Reihenauftakt zwar eher mittelmäßig, aber die Idee ist sehr interessant und das Buch eignet sich sehr gut für Zwischendurch.
- Helen Fielding
Bridget Jones. Schokolade zum Frühstück
(1.106)Aktuelle Rezension von: BeasondersDieses Buch stand wirklich schon ewig in meinem Schrank und starrte mich fast schon bockig an. Ich hatte ein wirklich schlechtes Gewissen, weil ich es so vernachlässigte, aber ich hatte auch keine richtige Lust auf diese Geschichte. Durch eine Challenge war ich nun aber „gezwungen“, es endlich zu lesen. Was soll ich sagen: ich bin begeistert. Habe mir auch direkt alle 4 Filme angeschaut.
Auch wenn ich ein paar Seiten brauchte, um mit dem Schreibstil und den Abkürzungen klarzukommen, hat das Jahr der Bridget Jones viel Spaß gemacht. Das war eine willkommene Abwechslung und eine tolle Überraschung.
- Carolin Wahl
Larsson Legacy (Crumbling Hearts, Band 3)
(113)Aktuelle Rezension von: Haruki„Larsson Legacy“ ist für mich der stärkste Band der Crumbling-Hearts-Trilogie. Schon in den vorherigen Teilen hat mich der Schreibstil von Carolin Wahl überzeugt, doch hier entfaltet er noch einmal seine ganze Wirkung: flüssig, angenehm und mitreißend, sodass man nur so durch die Seiten fliegt.
Bereits beim ersten Aufeinandertreffen von Lovisa und Theodor wird deutlich, dass zwischen ihnen eine besondere Spannung herrscht. Beide sind starke, selbstbewusste Persönlichkeiten, die engagiert für ihre jeweiligen Familienunternehmen einstehen. Gerade diese Gegensätze und ihr anfängliches Aneinandergeraten sorgen für eine fesselnde Dynamik, die mich beim Lesen immer wieder neugierig gemacht hat, wann und wie sie sich näherkommen.
Besonders gelungen fand ich, wie sich die beiden im Laufe der Geschichte einander öffnen. Sie teilen schmerzhafte Erfahrungen aus ihrer Vergangenheit, was ihnen eine große emotionale Tiefe verleiht. Diese verletzlichen Seiten machen die Figuren authentisch und nahbar – fernab von perfekten Idealbildern.
Auch die charakterliche Entwicklung beider Protagonisten ist sehr gelungen dargestellt. Man spürt, wie sie mit der Zeit ruhiger werden und sich ihre Beziehung verändert: Der anfängliche Konkurrenzkampf tritt in den Hintergrund, während ein liebevolles Necken bestehen bleibt. Vor allem Theos Entwicklung hat mich beeindruckt. Während ich ihn in den ersten beiden Bänden noch eher unsympathisch fand, ist er in diesem Teil deutlich zugänglicher, empathischer und emotionaler geworden – und damit für mich zu einem echten „Bookboyfriend“ gereift.
Abschließend bleibt für mich nur zu sagen, dass ich es sehr schade finde, diese Reihe nun verabschieden zu müssen. Ich habe jede Seite genossen und „Larsson Legacy“ hat die Trilogie für mich auf besonders schöne Weise abgerundet.
- Julie Caplin
Das kleine Chalet in der Schweiz
(238)Aktuelle Rezension von: Stefy87Mina ist eine junge Frau, die das Essen liebt und gerne neue Rezepte ausprobiert. Sie arbeitet in einer Testküche in England, doch ihr Herz wurde auf eine sehr üble Art gebrochen. Sie will weg, ihre Gedanken neu sortieren, und entscheidet sich deshalb kurzerhand, in die Schweiz zu reisen, zu ihrer Patentante Amelie.
Da ihre Tante ein Chalet in den Bergen betreibt, fühlt sich Mina dort erstaunlich schnell wohl. Sie blüht auf und kann wieder einen Lichtstrahl in ihrem Leben sehen, besonders, als sie Luke begegnet. Ich muss zugeben, Julie Caplin beschreibt das Setting unglaublich gut. Obwohl ich selbst in der Schweiz lebe und einige der Ortschaften kenne, entstehen dennoch echte Wohlfühlmomente, und man fühlt sich mitten im Geschehen.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und modern, sodass man förmlich durch die Kapitel fliegt. Die Protagonisten fand ich alle unglaublich süss und liebevoll, vor allem Patentante Amelie, die Mina mit offenen Armen empfängt und sie liebevoll zu verwöhnen versucht.
Es ist ein Neuanfang für Mina, der jedoch nicht ganz so einfach ist. Und doch findet sie ihr Happy End. Sie beginnt ihre neue Geschichte in der Schweiz, geprägt von Besuchen an wunderschönen Orten, dem Kennenlernen besonderer Menschen und der Liebe.
Eine wunderschöne Geschichte über Liebe, Freundschaft, Familie und neue Herausforderungen.
- Manuela Inusa
Die Chocolaterie der Träume
(245)Aktuelle Rezension von: FrauMaus88Willkommen in der Valery Lane!
Die Buchserie geht um 5 Freundinnen, die jede einen eigenen kleinen Laden in der Valery Lane, einer kleinen, schnuckeligen Straße in Oxford haben.
In jedem Band wird eine der 5 Freundinnen genauer ins Auge genommen. Dabei dürfen auch die persönlichen Lebensgeschichten und das Liebesleben nicht zu kurz kommen.
Hier lernen wir als zweite im Bunde Keira genauer kennen und lieben und machen uns mit ihr auf die Suche nach Glück. Dabei kommt es natürlich auch zu diversen Komplikationen.
Immer mit dabei sind natürlich ihre Freundinnen und allgegenwärtig ist auch die Liebe zur Schokolade und allem, was damit zu tun hat.
Ich persönlich finde diese Buchreihe so großartig geschrieben, dass ich sie bereits vor einigen Jahren komplett gelesen habe, mich aber vor einigen Monaten dazu entschieden habe, sie nochmal zu lesen - was bei mir sehr selten vorkommt.
Daher von mir absolute Empfehlung! - Joanne Harris
Chocolat
(222)Aktuelle Rezension von: Hope66Dieses Buch entdeckte ich in einem öffentlichen Bücherschrank. Ich dachte es wäre interessant und genau richtig für diese Jahreszeit und Weihnachten, weil ich mal ein ähnliches Buch gelesen habe. Ich glaube es hieß Schokolade zum Frühstück. Dass hier könnte die französische Variante gewesen sein. Ich begann also zu lesen und fand es von Anfang an schon langweilig und wollte es schon abbrechen, doch ich passierte über die Feiertage und las dann die zweite Hälfte bis zum bitteren Ende. Doch es blieb weiter langweilig. Das Buch zählte ganze 330 Seiten. Für Schokoladen Fans genau das Richtige. Ich sah zwar bunte Bilder beim Lesen , aber das war's dann auch. Schade, nur zwei Sterne kann ich hierfür vergeben.
- Maria Nikolai
Die Schokoladenvilla – Goldene Jahre
(164)Aktuelle Rezension von: KiraNearTitel: Die Schokoladenvilla - Goldene Jahre
Autor*in: Maria Nikolai
Erschienen in Deutschland: 2019
Originaltitel: -
Erschienen in -: -
Übersetzer*in: -
Weitere Informationen:
Genre: Historisch, Hetero, Drama, Slice of Life
Preis: € 10,00 [D] | € 10,30 [A]
Seiten: 718
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-328-10406-3
Verlag: Penguin Verlag
Rezensionsexemplar: Nein
Inhalt:
Stuttgart, 1926: Die junge, abenteuerlustige Serafina zieht zu ihrem Halbbruder Victor in dessen prächtiges Familienanwesen, das alle nur "Die Schokoladenvilla" nennen. Denn die Rothmanns sind weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt für ihre feinen Schokoladenkreationen, von denen sich auch Serafina nur zu gern verführen lässt. Mit ganzen Herzen stürzt sie sich in die Verlockungen der aufregenden neuen Zeit, und als sie den attraktiven Anton kennenlernt, verliebt sie sich Hals über Kopf. Doch Anton ist im Begriff, sich mit einer anderen zu verloben. Derweil wird das Schokoladenimperium der Rothmanns durch heimtückische Sabotageakte bedroht - und Serafina von einem dunklen Kapitel ihrer Vergangenheit eingeholt ...
Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):
Das hier ist der einzige Band der Reihe, das ich selbst besitze, sowohl Band 1 als auch 3 habe ich mir aus der Bibliothek ausgeliehen. Genau kann ich es nicht mehr sagen, aber ich glaube, das Buch hier war bei den vielen Büchern dabei, die ich im Herbst 2023 geschenkt bekommen habe. Zumindest ist es meine größte Vermutung, auch, ich hab es mal irgendwo günstig kaufen können, da es sich um ein preisreduziertes Mängelexemplar handelt.
Mal unabhängig davon habe ich ja vor kurzem den ersten Band gelesen und da er mir doch recht gut gefallen hat, wollte ich natürlich dann auch den zweiten Band lesen. Ganz ehrlich, ich bin froh, dass ich den Aufwand betrieben und mir die beiden anderen Bände aus der Bibliothek geholt habe. Klar, der Fokus liegt in diesem Buch auf Serafina, und nicht mehr wie im ersten Band auf Judith, dennoch gab es sehr viele Ereignisse, die im ersten Band passieren und auf diese baut der zweite Band auf, sprich, ich hätte sehr viele Wissenslücken gehabt. All das zu kennen, besonders die Geheimnisse, die auch noch im zweiten Band existieren, war dagegen erfrischend und hilfreich. Wie oft hatte ich beim Lesen das Gefühl, als hätte ich was verpasst, bis ich dann enttäuscht herausfand, dass es noch Bücher davor gibt? Zu oft, ganz ehrlich.
Hier war wenigstens auf der Innenseite des Einbands gekennzeichnet, dass es sich hierbei um den zweiten Band handelt, ich wäre sonst echt böse auf die Nase gefallen.
Btw, böse auf die Nase fallen, irgendwie bin ich das dann doch, was einfach daran liegt, dass hier viel zu viele Personen eine wichtige Rolle spielen, es damit viel zu viele POVs gibt und auch viel zu viele Handlungsstränge. Da gibt es Serafina, die neben ihrem finsteren Geheimnis auch mit Problemen in der Liebe zu kämpfen hat. Dazu sieht man auch die Perspektive einer Helferin von ihr. Außerdem auch von Anton und Karl, Viktoria und Hélène. Und natürlich ihre entsprechenden Subplots. So wird es besonders beim Liebeschaos ziemlich schnell unübersichtlich und ich wusste für eine kurze Zeit lang nicht mehr, wer jetzt nun auf wen steht oder nicht. Erst später wird mal Klartext gesprochen und es wird eine Lösung für alle Beteiligten gefunden. Es ist zwar ein bisschen zu glatt, zu schnell abgehandelt worden, aber ich bin recht froh, dass es bei dieser Sache keinen Verlierer gibt.
Was mir auch ein bisschen zu schnell ging, war die Auflösung der beiden wichtigsten Storyteile. Beide Teile werden über den Verlauf der Geschichte langsam und geduldig aufgebaut, spielen natürlich die größten Rollen und nehmen dementsprechend viel Platz im Text ein. Wie das Ganze dann aber jeweils aufgelöst wird, ist dagegen irgendwie ungeduldig schnell, so abrupt. Als hätte die Autorin beim Schreiben gemerkt, dass es zu viele Seiten werden und ist dann in die Eisen gestiegen, um noch unter 800 Buchseiten zu bleiben. Ist jetzt natürlich nur eine haltlose Vermutung, aber so kommt es mir halt vor. Und das ist schade. Den einen oder anderen Showdown hätte dem Buch echt gut getan. So gibt es statt drei spannenden Stellen nur eine.
Fazit:
Ja, das Buch ist ein bisschen chaotisch und ich bin ehrlich, der eine oder andere Nebenstrang (oder der eine oder andere Charakter) weniger hätte dem Buch vielleicht gut getan. So musste ich mich oft geistig umorientieren, und überlegen, wer nochmal die Person war, das war nicht immer spaßig. Klar, ich hatte Spaß beim Lesen, aber nicht so sehr wie beim ersten Band. Trotzdem bin ich neugierig, wie der letzte Band der Reihe sein wird.
Von mir bekommt das Buch drei Sterne, sorry, es hat mir leider nicht so gut gefallen wie der Vorgänger :/
- Kyra Groh
Zeilenflüstern (Sweet Lemon Agency, Band 1)
(415)Aktuelle Rezension von: ChristineE... dazu Liebe und Gedanken und viel Herzschmerz - alles in einem Buch und wenn es auch für junge oder jüngere Erwachsene ist, habe ich es gerne gelesen und zwischen den Zeilen viel gefunden - viel gelacht und nachgedacht. Ein tolles Buch in einem sehr guten Schreibstil - modern, frisch und freundlich und man fühlt direkt mit den Personen mit - leidet mit ihnen und freut sich mit Klara und ihrem Freundeskreis.
- Ewald Arenz
Der Duft von Schokolade
(137)Aktuelle Rezension von: Hubertus_FeldmannMan könnte dieses Werk locker als kopfloses Süßholzgeraspel bezeichnen, und bei einem flatterhaften Überfliegen des Geschriebenen wäre diese Zuschreibung durchaus naheliegend. Wären da nur nicht die Gefühle, die durch die opulenten, wie feinsinnigen Beschreibungen von Duftbouquets ausgelöst werden – gerade auch im Zusammenhang mit dem größten Gefühl überhaupt: der Liebe: „Später dachte er manchmal, dass Düfte wie Schlüssel sein können und dass mache Türen in einem für immer versperrt und vergessen blieben, weil der richtige Schlüssel dazu nie gefunden wurde. Elenas Duft, das Gemisch aus afrikanischen Gewürzen, aus Rauch, aus kühlen und heißen Aromen wie hellgrüner Minze und glimmendem Heu, dieser Duft über und in und um ihren Kuss, dieser Duft war ein Schlüssel, der in August einen Raum öffnete, von dem er bisher nichts gewusst hatte.“
Kitschig, nicht wahr? Oder doch nicht? Wenn man sich in das Gesamtwerk vertieft und dabei diesen beiden Protagonisten zugeneigt ist (man kann sich der Zuneigung kaum erwehren), wird man es eher als eine Suche nach dem richtigen, dem passenden Gefühl sehen können. Ohnehin geht es um die besonderen, die außergewöhnlichen Gerüche, Gerüche, die in Farben und Bildern auftauchen oder als Geschmack – zumindest für jene, die diese Fähigkeit besitzen, wie dem genannten und den Düften wie der Liebe verfallenen ehemaligen Leutnant der kaiserlichen und königlichen Armee Österreich-Ungarns August Liebeskind. Wissenschaftlich wird dies Fähigkeit als kognitive Synästhesie bezeichnet.
Wie seit längerem bekannt ist der Geruchssinn (unter Zuhilfenahme von Duftmolekülen) der einzige Sinn, der das limbische Gehirn ohne Umweg über den Thalamus ansteuert und dort unmittelbar die Gefühlswelt, die Emotionen in Schwingungen versetzt, das mag positiv („Was für ein himmlischer Duft!“) wie negativ („Es stinkt!“) ausgehen. Auch wenn wir hier nur über die vielseitigsten Düfte, in teils atemraubenden Kombinationen, zu lesen bekommen, so erzeugen sie doch beim Leser eine außergewöhnliche, teils berauschende Assoziationsspirale. Einfach schön.
Einziger Wehrmutstropfen: Nach all den ab- und aufbauenden Beziehungsdramen will man eigentlich eine Lösung, die dem beim Leser hervorgerufenen Gefühl entspricht, und nicht eine neue Liebesgeschichte, die die ursprüngliche ersetzt, hören. Dafür war die in Duftkompositionen eingebettete „erste“ Liebe einfach zu facettenreich. Nun gut, es wird hierdurch ein wenig Spannung erzeugt und damit der Frage nachgegangen, inwieweit Elena am Tod ihres Gatten zumindest mitschuldig war. Und der historisch verbriefte Brand im Ringtheater von Wien (mit mehreren hundert Toten) ermöglicht eine weitere Runde im leidenschaftlichen Duftgeflüster.
Ein Roman für Romantiker, die Rationalisten werde sich möglicherweise indigniert abwenden. Aber die Zukunft gehört den Emotionen – und guten Geschichten, die das eigene Leben etwas leichter machen können.
(24.7.2024)
- Lena Johannson
Die Villa an der Elbchaussee
(94)Aktuelle Rezension von: SternenstaubfeeDie Geschichte von Frieda beginnt kurz nach dem ersten Weltkrieg, was ich an sich schon spannend finde. Eine schwierige und spannende Zeit! Zudem spielt die Geschichte in Hamburg, und es geht um Kakao und Schokolade. Also schon drei Gründe, die dieses Buch für mich interessant machten! :-)
Ich hatte dann auch tatsächlich sehr viel Freude mit dem Buch und habe Frieda und ihre Familie/Freunde sehr gerne begleitet. Die Charaktere konnten mich alle überzeugen; ich hatte von allen ein gutes Bild vor Augen. Auch die Zeit nach dem ersten Weltkrieg und das Kriegstrauma, das Friedas Bruder Hans durchlebt, wurden sehr glaubhaft dargestellt.
Ich bin jetzt sehr gespannt, wie es im zweiten Band weitergehen wird und freue mich darauf, die Charaktere bald "wiederzusehen"! - Lisa Graf-Riemann
Lindt & Sprüngli
(106)Aktuelle Rezension von: Buechertanz_ChrissyDas Buch „Lindt & Sprüngli – Zwei Familien, eine Leidenschaft“ ist der Auftakt einer Buchreihe, die im 19. Jahrhundert spielt und die Gründungen der Schokoladen-Manufakturen „Lindt“ und „Sprüngli“ zeigt.
Als großer Fan von historischen Familiensagas waren meine Erwartungen an den Auftakt der neuen Reihe von Lisa Graf vermutlich sehr hoch gesteckt. Nach dem Lesen bleibe ich jedoch mit gemischten Gefühlen zurück: Die Geschichte ist keineswegs schlecht, aber für mich war sie leider auch kein absolutes Highlight.
Was Lisa Graf ohne Zweifel beherrscht, ist das Zeichnen von vielfältigen und feinen Charakteren. Die Figuren sind interessant und tiefgründig gestaltet, was dazu führte, dass ich trotz einiger Kritikpunkte immer wissen wollte, wie es mit ihnen weitergeht. Auch der Zeitgeist der damaligen Epoche wurde wunderbar eingefangen; man merkt der Autorin die fundierte Recherche an, die den historischen Hintergrund lebendig werden lässt.
Mein Hauptproblem war jedoch die Gewichtung der Themen. Ich hatte mich auf einen Roman gefreut, in dem das Handwerk der Schokoladenherstellung und die Leidenschaft für das Produkt im absoluten Mittelpunkt stehen. Zwar gibt es Passagen, in denen die Thematik erklärt wird, doch für meinen Geschmack blieb dieser Aspekt viel zu sehr im Hintergrund. Stattdessen nehmen die ständigen, teils ermüdenden Auseinandersetzungen zwischen Vater und Sohn Sprüngli sehr viel Raum ein.
Zudem verliert sich die Erzählung in meinen Augen in zu vielen Nebenfiguren und Handlungssträngen, die die eigentliche Geschichte nicht wirklich vorantreiben. Das sorgte für einige Längen, die den Lesefluss etwas gebremst haben. Mein größter Kritikpunkt ist jedoch der Titel im Verhältnis zum Inhalt: Die Firma Lindt spielt in diesem ersten Band praktisch noch keine Rolle. Das war für mich enttäuschend, da ich eine parallele Entwicklung beider Schokoladen-Dynastien erwartet hatte.
Fazit: Das Buch „Lindt und Sprüngli – Zwei Familien, eine Leidenschaft“ von Lisa Graf ist ein solider historischer Roman mit interessanten Protagonisten, der mich aber emotional nicht vollends abholen konnte. Wer eine Familiensaga mit Fokus auf Generationenkonflikten sucht, wird hier fündig – wer jedoch wie ich auf die volle Ladung „Schokoladen-Geschichte“ gehofft hat, muss wohl auf den zweiten Band setzen. - Christine Thürmer
Laufen. Essen. Schlafen.
(115)Aktuelle Rezension von: MarigoldIch habe das Buch „Laufen.Essen.Schlafen“ von Christine Thürmer gelesen und, was soll ich sagen, es ist toll. Christine stammt wie ich aus Franken, ist dann nach Berlin und hat dort Karriere gemacht. Durch eine unfreiwillige Berufspause konnte sie ihren Wunsch einer Weitwanderung nach dem Ultra-Leicht-Prinzip ermöglichen. In diesem Buch erzählt sie von ihren ersten drei großen Weitwanderungen auf den bekanntesten Trails der USA 🇺🇸. Der Schreibstil ist flüssig, die Beschreibungen sind anschaulich und die Begegnungen mit anderen Wanderinnen und Wanderern sehr menschlich und liebevoll beschrieben. Sie lässt die Leserin und den Leser teilhaben an den Strapazen einer Tour über mehrere Monate hinweg, sei es der Weg an sich, das Wetter oder die geplante Nahrungsversorgung während der einzelnen Etappen. Aber das für mich Wichtigste, sie sprüht vor Begeisterung und diese Freude zieht sich durch das ganze Buch. Für mich, eine eher unsportliche Frau Mitte 40 mit keinerlei Ambitionen zum Wandern, ein wirklich tolles und beeindruckendes Buch. Die einzelnen Details zum Ultraleichtwandern haben mich sehr fasziniert, eine Welt, die ich so nicht kenne. Ich werde mir deshalb auch die anderen Werke von Christine Thürmer zulegen, da mir ihre persönliche und sympathische Art sehr gut gefällt. Für mich eine absolute Empfehlung.
- Teresa Simon
Die Frauen der Rosenvilla
(267)Aktuelle Rezension von: Yvihh85Die Geschichte ist eine schöne Sommerromanze mit viel Schokolade und etwas historischem Anteil über Dresden und ihre Bewohner.
Ich fand die Frauen der Geschichte gut geschrieben und es blieb bis zum Schluss spannend.
Die Geschichte der Schokolade in den 1930 hätte für mich noch weiter ausgeführt werden können bzw die Geschichte der Schokolade im Allgemeinen
- Elisabeth Herrmann
Zartbittertod
(47)Aktuelle Rezension von: SarangeDiesen Thriller, eigentlich für Jugendliche, habe ich in einem Nachmittag und einer Nacht weginhaliert und kann ihn auch für Erwachsene wärmstens empfehlen, auch wenn es einem mit mehr Leseerfahrung vielleicht der eine oder andere nur bedingt nötige Twist zuviel ist. Das Buch ist rasant, spannend und aufwühlend im wahrsten Sinne des Wortes - die deutsche Kolonialgeschichte in Namibia wird aufgewühlt, der Völkermord an den Herero, die vielfachen Verschlingungen, die einige Familien und Unternehmen (Schokolade!) mit diesem schlimmen Kapitel der deutschen Geschichte auch hundert Jahre später noch haben. Die sympathische Heldin der Geschichte ist 19 Jahre jung und will eigentlich nur in ihrer Heimatstadt Meißen Pralinen herstellen. Doch es kommt anders...
- Emily Bold
Wenn Liebe nach Pralinen schmeckt
(71)Aktuelle Rezension von: PitziViele Jahre zuvor:
Schon als Archer seine Kendra, genannt Kiki kennenlernt, ahnt er gleich, dass er die Frau fürs Leben vor sich hat.
Archer ist Bäcker, doch seine Leidenschaft gilt der Herstellung von Pralinen. Jeden Tag schenkt er Kiki eine seiner Kreationen und diese bestärkt ihn darin, seinen Job zu kündigen und sich selbstständig zu machen. Ein Standort ist schnell gefunden, genauso wie auch ein Geldgeber, doch dieser hat auch eine schöne und eiskalte Tochter, die sich Archer um jeden Preis angeln möchte…
Gegenwart:
Amy Bishop hat nach dem Tod ihres geliebten Großvaters Archer, dessen Pralinenfabrik übernommen. Doch die Fabrik schreibt seit diversen technischen Neuerungen rote Zahlen. Zudem ist es einer Fremdfirma gelungen, Anteile an der Fabrik zu erwerben. Da diese Firma nun Sorge um ihre Investition hat, schickt sie den Berater Ryan Scandrik, der in Amys Fabrik nach dem Rechten schauen soll. Ryan Scandrik mag zwar auf den ersten Blick überaus attraktiv sein, doch fährt er einen harten Kurs und Amy muss schnell befürchten, dass er zahlreiche Mitarbeiter der Fabrik vor die Tür setzen will. Dementsprechend aufgeladen ist die Atmosphäre zwischen ihnen beiden. Als Amy fürchtet, dass es keinen Ausweg mehr für ihre Firma geben kann, schmiedet sie einen Plan. Obwohl Ryan fürchtet, dass dieser Plan fehlschlagen wird, wartet er zunächst ab, denn er hat sich längst, Hals über Kopf in Amy verliebt. Beruht diese Liebe aber auf Gegenseitigkeit?
Ich habe schon von vielen Freunden und Bekannten die Liebesromane der deutschen Autorin Emily Bold ans Herz gelegt bekommen und war dementsprechend sehr neugierig auf „Wenn Liebe nach Pralinen schmeckt“. Hier haben wir es mit einem Liebesroman zu tun, der immer im Wechsel, auf zwei Zeitebenen spielt. Während der Plot Jahre zuvor, die Liebesgeschichte zwischen Archer und Kendra erzählt, bekommen wir es in der Gegenwart mit Archers Enkelin Amy zu tun, die zunächst eher eine Hassliebe mit Ryan Scandrik verbindet.
Ich fand eigentlich beide Liebesgeschichten interessant konzipiert, zudem lässt sich der Roman insgesamt gesehen auch wie im Flug lesen. Allerdings haben mich doch ein paar Kleinigkeiten beim Lesen gestört, so dass ich dem Roman nicht die Höchstbewertung geben konnte. Zum einen fand ich, dass sich die Protagonisten, rein von der Wortwahl her, ein wenig zu pubertär ausdrücken- will sagen ich fand, dass ihre Ausdrucksweise stellenweise nicht zu Menschen ihrer Altersklasse passte, sondern eher zu Teenagern und zum anderen fehlte mir ein wenig mehr Tiefgang, besonders in der ersten Hälfte des Romans. Zwar fand ich die Wortgeplänkel zwischen Amy und Ryan durchaus witzig, doch fehlte es dafür an Gedankengängen der Beiden, besonders was Ryans Gefühls- und Gedankenwelt anging. Es fehlte mir zudem an tiefschürfenden Gesprächen zwischen dem Paar und ehrlich gesagt fand ich es auch schade, dass die Autorin auf prickelnde Liebesszenen (abgesehen von Kussszenen) verzichtet, die, wie ich finde, eigentlich zu einem tollen Liebesroman, der in der Gegenwart spielt, dazugehören. Auch die Intrigenspielchen von Archers „Klette“ wurden mir viel zu kurz und knapp abgehandelt.
Nach meinen Kritikpunkten nun aber auch noch ein Lob. Archers und Kendras Story gewinnt besonders auf den letzten Seiten an Intensität- hier hat die Autorin alles richtig gemacht; plötzlich ist man den Figuren als Leser nahe und kann die Tragik in all ihren Facetten spüren.
- Margit Auer
Die Schule der magischen Tiere - Voller Löcher!
(106)Aktuelle Rezension von: NephilimleserInhalt:
In der Wintersteinschule soll ein Theaterstück aufgeführt werden. Doch rund um die Schule gibt es plötzlich seltsame Löcher.
Ida bekommt Besuch von ihrer besten Freundin und bricht den Schwur. Sie verrät ihrer Freundin alles.
Unterdessen bekommt Anna-Lena einen magischen Tierfreund und Schoki wünscht sich auch nicht mehr als ein Tier. Vor allem seit er bei seinem Opa wohnen muss.
Meine Meinung:
Das Buch ist im Stil von Band 1 geschrieben. Es gefällt mir vom Stil und auch den Illustrationen wieder sehr gut. Einziger Minuspunkt ist wirklich für mich persönlich, dass Ida ihrer Freundin vom Geheimnis erzählt.























