Bücher mit dem Tag "schottland"
1.235 Bücher
- Joanne K. Rowling
Harry Potter und der Stein der Weisen (Harry Potter 1)
(19.557)Aktuelle Rezension von: tina_feuersteinIch habe Harry Potter schon vor vielen Jahren als Kind von meiner Mama vorgelesen bekommen – und jetzt lese ich ihn meinen eigenen Kindern vor. Es ist ein ganz besonderes Gefühl, diese Geschichte weiterzugeben. Für mich trifft hier meine eigene Erinnerung auf die Begeisterung meiner Kinder - und mir selbst. Meine Kinder fiebern mit, lachen und staunen – genau wie ich damals.
Es ist einfach eine unglaublich detailreiche und spannende Welt, in die wir jedes Mal gemeinsam eintauchen. - Diana Gabaldon
Feuer und Stein (Outlander 1)
(2.689)Aktuelle Rezension von: dorothea84Mit Feuer und Stein beginne ich endlich die Outlander-Saga – ein Buch, das schon lange auf mich gewartet hat.
Claire Randall ist eine Protagonistin, die man schnell ins Herz schließt. Sie ist klug, vielschichtig und wirkt durchgehend authentisch. Ihre Gedanken, ihre Entscheidungen, ihre innere Stärke – all das macht sie zu einer Figur, der ich sehr gerne weiter folgen möchte.
Jamie wirkt zu Beginn eher wie eine Randfigur. Doch je mehr er in den Fokus rückt, desto klarer wird, warum diese Figur für so viele Leser*innen ikonisch geworden ist.
Besonders stark ist die Atmosphäre. Schottland wird lebendig beschrieben – die Landschaft, die Stimmung, die historischen Details. Beim Lesen habe ich regelrecht Sehnsucht gespürt, selbst wieder dorthin zu reisen.
Ja, das Buch hat Längen. Manche Passagen ziehen sich. Doch da ich über mehrere Tage gelesen habe, fiel das für mich weniger stark ins Gewicht.
Ein intensiver, atmosphärischer Reihenauftakt mit starken Figuren und historischem Flair – der Lust auf die weiteren Bände macht.
- Joanne K. Rowling
Harry Potter und der Feuerkelch (Harry Potter 4)
(11.497)Aktuelle Rezension von: LiJenAuch in diesen Teil der Harry Potter Reihe ist es J. K. Rowling gelungen einen Kracher hinzulegen.
Das Buch ist spannend, duster, überraschend
Die Aufgaben im Trimagischen Turnier, die Charakter, neue wie auch alte, die Landschaften. Alles ist detailliert beschrieben. Die Spannung hält bis zum Ende.
Auch neue einige 20 Jahre später fesselt mich Harry Potter nach wie vor.
- Joanne K. Rowling
Harry Potter und die Kammer des Schreckens (Harry Potter 2)
(11.554)Aktuelle Rezension von: LiJenMit der Kammer des Schreckens ist es eine gelungen Fortsetzung.
Für mich persönlich sind Spinnen der absolute Graus und es ist recht duster und wegen der Spinnen ist es nicht gerade mein Lieblings Teil der Reihe aber definitiv kann ich das Buch allen nur empfehlen.
Ich persönlich finde man lernt auch viel in diesen Büchern.
- Joanne K. Rowling
Harry Potter und der Orden des Phönix (Harry Potter 5)
(9.978)Aktuelle Rezension von: LiJenDer dunkle Lord ist zurück.
Ein Ministerium das im nicht glaubt.
Eine neue schreckliche Lehrerin in Pink.
Ein ganzes Schuljahr voller Strafen und Albträume.
Mit alldem muss sich Harry herum schlagen.
Zum Glück hat Harry seine Freunde die hinter ihm stehen und ihn unterstützen. Ihn motivieren und vertrauen.
Wieder ein sehr gelungenes Buch.
- Joanne K. Rowling
Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (Harry Potter 7)
(9.853)Aktuelle Rezension von: LiJenDie Heiligtümer des Todes
Drei magische Gegenstände die am Ende über Sieg oder Niederlage entscheiden werden.
Ein Jahr auf der Flucht mit seinen Freunden. Spannungen und Freude.
Das lösen des Rätsels und Suchen der Gegenstände.
Wie werden Sie richtig angewendet.
Die entscheidende Schlacht.
Wer wird fallen und wer stehen.
Werden es alle überleben.
Spannung pur. Muss man gelesen haben
- Diana Gabaldon
Outlander - Die geliehene Zeit
(1.485)Aktuelle Rezension von: traumweltenwandererClaire reist zurück nach Schottland, in das Land, in dem sie einst ihre große Liebe Jamie Fraser fand und zurücklassen musste. Begleitet wird sie von ihrer Tochter Brianna. Sie soll endlich die Wahrheit erfahren. Über ihre Mutter, ihren leiblichen Vater und letztendlich auch sich selbst.
Meine Gedanken:
Kaum hatte ich angefangen zu lesen, hat mich die Geschichte auch schon in ihren Bann gezogen und es war schwer mich wieder von der Welt loszureißen. Schreibstil und Handlung sind mitreißend und auch längere Passagen und ruhigere Momente haben eine innere Spannung, die nie langweilig wird.
Mein dabei größtes Problem waren die teils sehr langen Kapitel. Manchmal wurden mir diese einfach zu viel und ich musste zwischendurch eine Pause einlegen, aber das tut der Handlung keinen Abbruch. Spannung Romantik, einige Überraschungen und fiese Wendungen: dieser Ausflug in die schottische Geschichte hat richtig viel Spaß gemacht und ich fand es spannend, mehr über diese Zeit zu erfahren. Die Autorin hat es darüber hinaus geschafft die historischen Elemente mit einer epischen Liebesgeschichte zu verbinden und in eine Geschichte zu verwandeln, die einen einfach packt.
Ich mochte besonders die Szenen in der Gegenwart, in der Claire ihrer Tochter über ihre Vergangenheit berichtet. Die Art und Weise wie die Gegenwart und die Vergangenheit miteinander verknüpft wurden, hat mich begeistert und neugierig gemacht. Alte und neue Charaktere schließt man dabei schnell ins Herz. Kein Charakter bleibt zweidimensional, selbst der kleinste Nebencharakter wird durch Diana Gabaldons Feder zu einer Person, die man entweder liebt oder zum Teufel jagen möchte. Jede Figur hat eine Tiefe, die sie greifbar und echt macht.
Der Roman hat vieles, was man sich für einen guten Roman wünscht, Spannung und Romantik allem voran und so einen Detailreichtum wie in Outlander findet man in Romanen nur selten. Das Setting in Schottland und anderen Ländern war wunderschön beschrieben und verschiedene Auflösungen sorgten oft für den entscheidenden Aha-Moment.
Durch die Länge und neben der Liebesgeschichte auch durch den Fokus auf die Geschichte Schottlands, ist der Roman nicht für jedermann geeignet, aber sobald man der Reihe eine Chance gibt, wird man nicht enttäuscht.
- Joanne K. Rowling
Harry Potter und der Gefangene von Askaban (Harry Potter 3)
(11.056)Aktuelle Rezension von: LiJenAuch hier eine gelungene Fortsetzung.
Mit der Gefangene von Askaban ist der Autorin gelungen mir unter anderem einen Lieblings Teil zu bescheren.
Wie Harryy seinen Paten Onkel kennenlernt und eine Beziehung aufbaut nach dem er solange keine richtige Familie hatte finde ich sehr schön.
Au h die Beziehungen vertiefen sich zu seinen Freunden und es kommen neue Feine hinzu.
Ich kann es nur empfehlen.
- Diana Gabaldon
Outlander - Der Ruf der Trommel
(920)Aktuelle Rezension von: Moelli116Die Fortführung der Geschichte von Claire ist hier wieder sehr gelungen. Sie erleben viele Abenteuer die spannend erzählt sind.
Ich finde den Teil der Geschichte über die Tochter Brianna teilweise etwas langatmig. Leider ist das Verhältnis zwischen Brianna und Roger zu sehr eine Kopie von Claire und Jamie.
- Joanne K. Rowling
Harry Potter und der Halbblutprinz (Harry Potter 6)
(9.683)Aktuelle Rezension von: Bigsale3Harry Potter ist mein absolutes Lieblingsbuch und ich empfehle es dringend weiter. Und der sechste Band, der Halbblutprinz ist ein Meisterwerk und es lohnt sich das Buch zu lesen!
Harry kehrt für sein sechstes Schuljahr nach Hogwarts zurück und noch mehr Ruhm und Ansehen erwarten ihn dort. Er ist berühmter denn je. Doch Voldemort ist auf freiem Fuss und deshalb kann er seine Schulzeit gar nicht geniessen. Ein spannendes tragisches Jahr erwartet ihn! Er erfährt vieles über Tom Riddles (Voldemort) Vergangenheit, vielleicht sogar mehr als er wissen wollte... Und was heckt Draco Malfoy eigentlich aus?
- Simon Beckett
Kalte Asche
(3.519)Aktuelle Rezension von: Sarah_K1Nachdem ich von Band 1 so begeistert war, habe ich direkt mit Band 2 angefangen. Im Vergleich dauert es bei "Kalte Asche" jedoch länger, bis sich bei mir wirklich Spannung aufgebaut hatte. Für die ersten etwa 150 Seiten brauchte ich daher ein bisschen länger, dann konnte ich das Buch jedoch nur noch schwer aus der Hand legen.
Wir begleiten David Hunter diesmal auf die Insel Runa. Natürlich erwarten uns auch hier wieder schreckliche Taten die es aufzuklären gilt. Und wieder stellt man sich die Frage, zu was manche Menschen fähig sind? Insbesondere in der zweiten Hälfte des Buches überschlagen sich dann die Ereignisse, mit einigen Wendungen und einem Cliffhanger zum Schluss. Wie gut, dass Band 3 bereit liegt und ich direkt weiterlesen kann...
- Sarah Sprinz
Dunbridge Academy - Anywhere
(1.137)Aktuelle Rezension von: booklovingsandy⭐️ 4,5
Von „Dunbridge Academy“ hatte ich schon viel gehört: Klar, ein schottisches Internat übt einfach eine ganz besondere Faszination aus. Also wollte ich der Reihe unbedingt eine Chance geben und kurz gesagt: Es hat sich definitiv gelohnt.
Der Schreibstil ist angenehm leicht und zugänglich, sodass ich schnell in die Geschichte hineingefunden habe. Nach dem Einstieg war ich zunächst noch etwas unsicher, ob mich die Story wirklich packen kann. Waren mir die Charaktere nicht vielleicht doch zu jung geschrieben? Doch Emmas Entwicklung an ihrer neuen Schule sowie die Story rund um ihren Vater haben mich neugierig gemacht und ich bin drangeblieben. Zum Glück, denn schnell wurde mir klar: Die Geschichte ist DOCH mein Ding.
Das Setting rund um das Internat ist einfach großartig – wer hätte nicht gern selbst dort seine Schulzeit verbracht?
Besonders beeindruckt hat mich aber Emma. Trotz all der Enttäuschungen, die sie in ihrem Leben erlebt hat, bleibt sie eine warmherzige, loyale und unterstützende Person. Von ihr kann man sich wirklich eine Scheibe abschneiden. Henry hingegen ist klug, ehrgeizig und wirkt zunächst wie jemand, dem alles im Leben zufliegt. Zumindest, bis auch er mit unerwarteten Herausforderungen konfrontiert wird.
Durch die beiden und ihre Entwicklung wird die Geschichte sehr emotional und gefühlvoll erzählt. Ab einem bestimmten Punkt hat sie mich einfach mitgerissen. Die Autorin schafft es, echte Emotionen zu vermitteln und zum Nachdenken anzuregen.
Für mich ist dieser Auftakt eine gelungene Friends-to-Lovers-Geschichte im Young-/New-Adult-Bereich, die weit über eine typische Liebesgeschichte hinausgeht und auch tiefere Themen anspricht.
Eine klare Leseempfehlung für alle, die Lust auf eine atmosphärische Internatsgeschichte haben!
- Dan Brown
Der Da Vinci Code
(8.230)Aktuelle Rezension von: LuliaIm Zentrum der Geschichte steht der Symbolologe Robert Langdon der nach dem Tod des Louvre Museumsdirektors eine Reihe kryptischer Hinweise gemeinsam mit der Kryptologin Sophie Neveu lösen muss. Die Spur aus Codes, Anagrammen und kunsthistorischen Rätseln führt die beiden quer durch Paris und später nach London. Die detailreiche Handlung ist sehr realitätsnah und als Leser hat man das Gefühl als wäre man an den Orten live dabei. Nur zum Ende hin wird es etwas zäh.
Bei den Protagonisten steht der clevere und etwas nerdige Robert Langdron im Mittelpunkt der Geschichte, der mit Ruhe, Logik und einem Faible für Kunstgeschichte die Handlung vorranging vorantreibt. Relevante Nebenprotagonisten wie die Kryptologin Sophie Neveu oder der fanatische Mönch Silas bereichern die Handlung und sorgen für ein ausgewogenes Facettenreichtum.
Wer temporeiche Thriller mit Fokus auf Verschwörungstheorien, Rätsel, Codes und kunsthistorische Geheimnisse mag, wird hier fündig.
Der Schreibstil ist schnörkellos, rasant und stark auf Spannung ausgelegt.
Einziger Minuspunkt: Der bereits erwähnte etwas zähe Endteil der Handlung ist etwas zäh und nimmt ein wenig den Lesespaß.
Insgesamt kann ich das Buch empfehlen. - Cecelia Ahern
Flawed – Wie perfekt willst du sein?
(1.198)Aktuelle Rezension von: BuchspinatZum Inhalt:
Celestine führt ein gutes Leben. Ihre Familie gilt als perfekt. Sie gilt als perfekt. Niemand hat etwas auszustehen. Nicht wie die Menschen, die von der Gilde als „fehlerhaft“ beurteilt und ebenso gebrandmarkt und aus der Gesellschaft ausgestoßen werden. Celestine hat eine große Zukunft vor sich und ist glücklich verliebt in Art – den Sohn des obersten Richters der Gilde. Doch dann passiert eines Morgens im Bus etwas, dass Celestines Leben vollkommen aus der Bahn wirft und plötzlich gilt sie selbst als „fehlerhaft“.
Meine Meinung:
Eine Dystopie, die so absurd erscheinen mag beim Lesen und dennoch – wenn man die täglichen Nachrichten liest und hört – in vielen Dingen eine erschreckende Parallele zur gesellschaftlichen und politischen Entwicklung – nicht nur in unserem Land – geworden ist.
Menschen, die nicht den Grundsätzen der Gilde entsprechen und moralisch einwandfreie Menschen sind – wobei die moralischen und ethischen Grundsätze praktischerweise direkt von der Gilde definiert werden – werden als fehlerhafte Menschen gebrandmarkt. An der Schläfe, der rechten Hand, am Brustkorb oder auf der Zunge. Je nach ihrem Vergehen.
Da ist z.B. die junge Frau, die ihre schwerkranke Mutter zum geplanten Suizid ins Ausland begleitet hat und dadurch „fehlerhaft“ wurde.
Das Leben als „fehlerhafter Mensch“ ist schlimm. Nur Grundnahrungsmittel, Ausgangssperre, schlechte Arbeitsbedingungen, ständige Überwachung und viele Repressalien mehr bestimmen den Alltag einer fehlerhaften Person.
Das Celestine eine fehlerhafte Person werden könnte, erscheint ihr vollkommen absurd, doch dann – eines morgens auf dem Weg zu Schule – droht ein fehlerhafter älterer Herr im Bus zu kollabieren. Niemand hilft ihm. Nicht fehlerhaften Menschen ist nämlich das Helfen von fehlerhaften Menschen untersagt. Sonst werden sie selbst zu fehlerhaften Menschen verurteilt.
Celestine kann nicht einfach zusehen, wie der Mann vor ihren Augen stirbt. Egal, ob das erlaubt ist oder nicht. Also greift sie ein. Als Einzige. Alle schauen zu und nehmen in Kauf, dass der Mann vor ihren Augen sterben könnte.
Sie wird verhaftet. Richter Crevan bietet ihr einen Ausweg an. Das Einzige, was sie dafür tun muss, ist zu behaupten, dass sie nicht geholfen hat, sondern nur ihre Mitmenschen vor dem fehlerhaften Mann beschützen wollte und der fehlerhafte Mann selbst an der Situation schuld ist. Dann würde alles wieder gut werden.
Doch das wäre gelogen. Das wird ihr sehr schnell klar. Und Celestine – trotz großer Angst vor dem Leben als Fehlerhafte – stellt plötzlich das gesamte Regime in Frage und kann es nicht mit ihren eigenen ethischen Grundsätzen vereinbaren, zu lügen.
Was dann geschieht? Das verrate ich Euch nicht. Nur so viel: Celestine wird zum Aushängeschild einer Revolution, die längst überfällig ist. Eine Revolution, in der die Menschen, die unterdrückt werden, die nicht dem gesellschaftlichen Standard entsprechen, aufbegehren. Einer Revolution gegen eine Gesellschaft, in der die Menschen mit Angst und Drohungen stillgehalten werden, damit die Machthaber ihre Macht behalten und ausbauen können.
Menschen, die Sachverhalte und Situationen hinterfragen, sind für Diktatoren und ähnliche Konstrukte sehr gefährlich. Also müssen sie klein gehalten werden. Das geschieht am besten, in dem man Angst schürt. Immer wieder. In dem man Exempel statuiert.
Doch Celestine ist nicht allein. Das wird ihr allmählich bewusst – als sie sich auf die Suche nach Informationen begibt. Ihr Tun ist gefährlich, doch sie kann nicht mehr zurück. Fehlerhaft ist sie sowieso. Dann kann sie auch dafür kämpfen, dass sich etwas ändert. Denn viel schlimmer kann es nicht mehr werden…
Die Geschichte geht unter die Haut und oftmals bin ich beim Lesen unfassbar wütend geworden. Auf Menschen, die ein System ungefragt kaufen. Die sich einreden lassen, dass ethische Grundsätze „fehlerhaft“ sind. Die Menschen vorverurteilen und sie auf unaussprechliche Art und Weise aus der Gesellschaft ausschließen. Weil sie nicht ins Bild passen. Weil sie anders sind. Sich anders entschieden haben.
Schon immer werden Menschen, die nicht „perfekt“ in unsere Gesellschaft passen, diskriminiert und ausgegrenzt. Ob damals zu Zeiten der Sklaverei, der Apartheit, des zweiten Weltkriegs. Sei es bei Menschen mit körperlicher oder geistiger Behinderung, Menschen mit Migrationshintergrund, Menschen mit LGBTQ-Hintergrund. Menschen, die Bürgergeld beziehen oder aus anderen Gründen nicht in die Gesellschaft passen. Die Liste ist noch lange nicht am Ende.
Das bringt mich zu folgender Frage: wer definiert denn, wer in einer Gesellschaft überhaupt perfekt ist und dazugehören darf? Und wer nicht? Wer entscheidet das?
Das muss aufhören. Jeder Mensch ist wertvoll. Einzigartig. Und auf seine Weise perfekt.
Denn – um Margot Friedländer zu zitieren: „Es gibt kein jüdisches, kein muslemisches und kein christliches Blut. Es gibt nur menschliches Blut. Drum sei Mensch!“
Meine Rezension findet Ijr auch auf www.buchspinat.de - Sarah Sprinz
Dunbridge Academy - Anyone
(596)Aktuelle Rezension von: mxchellex678Der Einstieg in Anyone fiel mir ziemlich leicht. Ich war schnell wieder im Dunbridge-Feeling drin und konnte gut in die Geschichte zurückfinden.
Die Protagonistin mochte ich sehr gerne. Sie war mir von Anfang an sympathisch und ihre Gedanken und Entscheidungen konnte ich gut nachvollziehen. Auch der männliche Love Interest hat mir gut gefallen – ebenfalls sehr sympathisch und angenehm zu lesen.
Zwischen den beiden waren die Gefühle relativ schnell intensiv, aber für mich hat sich das trotzdem glaubwürdig angefühlt. Ihre Dynamik wirkte nachvollziehbar und hat gut zur Geschichte gepasst.
Trotzdem muss ich sagen, dass mich die Reihe emotional bisher nicht komplett abholt. Ich lese sie gern, aber diese starken Gefühle, die einen richtig mitreißen, bleiben für mich irgendwie aus. Deshalb bin ich mir auch noch nicht ganz sicher, ob ich die Reihe unbedingt weiterverfolgen möchte.
Das Setting der Dunbridge Academy hat mir allerdings wieder sehr gut gefallen. Dieses Internatsgefühl mochte ich schon im ersten Band, und auch hier trägt es viel zur Atmosphäre bei.
Und dann kommt das Ende …
Was bitte war das für ein Cliffhanger? Genau wegen dieses offenen Endes bin ich jetzt doch wieder neugierig geworden und könnte mir vorstellen, den nächsten Band zu lesen.Insgesamt hat mir dieser Band etwas besser gefallen als der erste Teil, auch wenn er mich emotional nicht komplett packen konnte.
- Diana Gabaldon
Outlander - Ferne Ufer
(1.152)Aktuelle Rezension von: traumweltenwandererClaire erfährt, dass ihre große Liebe Jamie Fraser die Schlacht von Culloden überlebt hat und reist erneut zurück in der Zeit, um ihn zu finden. Doch mittlerweile sind für beide 20 Jahre vergangen. Können sie ihre alte Liebe wiederfinden oder wäre es besser gewesen, wenn Claire nie durch den Steinkreis zu Jamie zurückgekehrt wäre?
Meine Gedanken:
Spannung, Verrat, Liebe, Humor, dieses Buch und diese Reihe hat einfach alles. Der Roman ist grandios geschrieben, sodass es einen nicht mehr loslässt und mit allen Charakteren mitfühlen lässt. Besonders hat mir hier wieder der Anfang gefallen, wo die zwei Zeitebenen, eine in der Gegenwart bei Claire und eine in der Vergangenheit bei Jamie, aufeinander treffen und von den Leben erzählt, die sie ohne einander geführt haben. Das hat die Spannung auf das Wiedersehen gut aufgebaut.
Der Schreibstil von Diana Gabaldon ist packend und gerade durch den Detailreichtum einzigartig. Die Atmosphäre wirkt anziehend und auch die Handlung sorgt dafür, dass man so schnell wie möglich weiterlesen möchte. Die Seitenanzahl ist dabei eher abschreckend und auch die langen Kapitel lassen einen teils vorm Lesen zögern.
Outlander liest man nicht gerade so nebenher. Doch wenn man sich darauf einlässt, erwartet einen ein historisches Meisterwerk, eine epische Liebesgeschichte, sympathische, liebevolle und dreidimensionale Charaktere und eine Handlung zwischen Realität und Fiktion, die einen mitreißen und begeistern kann.
Es wurde nie langweilig, eigentlich eher im Gegenteil, denn zwischendurch und ganz stark am Ende laufen viele Fäden und Informationen, die man für unwichtig hielt zusammen und ergeben ein großes überraschendes Bild. Viele Wendungen waren unvorhersehbar und das Ende konnte die Spannung bis zur letzten Seite gut aufrecht erhalten.
Für mich ist Outlander ein einzigartiger Epos, den man so schnell nicht nachmachen kann. Hier passt wirklich alles zusammen und trotz der Länge des Romans und der einzelnen Kapitel fiebert man sofort den Fortsetzungen entgegen.
- Rachel Joyce
Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry
(1.385)Aktuelle Rezension von: HerzenswegeDie Handlung beginnt sanft und ohne besondere Spannung, schafft es aber einem rasch in ihren Bann zu ziehen. Harold läuft einfach los quer durch England, um ? Wegzulaufen - oder eine Kranke zu retten? Oder? Die Autorin führt den Leser, die Leserin wunderbar sensibel in die Innenwelten der Hauptpersonen Harold und Maureen und lässt uns miterleben wie Harold während seiner Reise seine eigene Geschichte und sein Leben reflektiert und sich entscheidende Fragen zum Leben stellt. Die täglichen Herausforderungen eines Lebens alleine auf der Straße, die Kontakte zu anderen Menschen und die Naturerlebnisse vermitteln eine ganz besondere Atmosphäre welche den Leser, die Leserin Harolds Gefühle, Tragik, Hilflosigkeit aber auch Mut, neue Hoffnung sowie Freude und Liebe miterleben lassen.
Mich hat das buch beeindruckt und berührt - 5 Sterne
- Jussi Adler-Olsen
Erlösung
(1.268)Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicisKlappentext / Zusammenfassung:
Ein rätselhafter Fund stellt Carl Mørck und sein Team vom Sonderdezernat Q vor eine erschütternde Aufgabe: In einer alten, verstaubten Flaschenpost, die vor über 15 Jahren angeschwemmt wurde, entdecken sie eine mit Blut geschriebene, kaum noch lesbare Botschaft – ein stummer Hilferuf zweier Jungen, die offenbar entführt wurden. Doch das mutmaßliche Verbrechen scheint nie angezeigt worden zu sein. Warum hat niemand diese Kinder vermisst?
Die Ermittlungen führen das Team in ein Milieu aus religiösem Fanatismus, abgeschotteten Gemeinschaften und einem Netz aus Angst und Schweigen. Mit zunehmender Intensität verfolgt das Sonderdezernat Spuren, durchleuchtet Familienstrukturen, ideologische Abgründe und sektenähnliche Organisationen – bis es zu einem dramatischen und beklemmenden Höhepunkt kommt.
Meinung:
Für mich ist Erlösung bisher der spannendste Band der Reihe. Jussi Adler-Olsen gelingt mit dem dritten Fall für das Sonderdezernat Q ein düsterer, atmosphärisch dichter Thriller, der sich tief in psychologische Abgründe und das Thema manipulativer Machtstrukturen vorwagt. Die Geschichte bewegt sich in einem komplexen Spannungsfeld aus persönlichem Trauma und religiösen Dogmen.
Die Handlung wird auf mehreren Zeitebenen erzählt. Die Ermittlungen in der Gegenwart werden ergänzt durch Einblicke in das Leben des Täters sowie Rückblenden in dessen Vergangenheit. Diese Erzählstruktur ist anspruchsvoll und erfordert Konzentration – verleiht dem Roman jedoch Tiefe und einen vielschichtigen Spannungsbogen.
Adler-Olsen setzt nicht auf schnelle Action, sondern auf eine stetig wachsende Spannung, die sich manchmal zwar nur schleichend, aber unaufhaltsam verdichtet. Kleine Hinweise, scheinbar nebensächliche Details und psychologisch präzise gesetzte Szenen entfalten nach und nach ein erschütterndes Gesamtbild. Zwar ist der Aufbau stellenweise recht langsam – besonders dann, wenn sich die Ermittlungen festfahren –, doch gerade das wirkt authentisch und realitätsnah. Man braucht zu Beginn etwas Geduld, wird aber später mit einer dichten und intensiv erzählten Geschichte belohnt.
Die Figuren sind – wie in den vorigen Bänden – vielschichtig und glaubwürdig. Carl Mørck bleibt ein ambivalenter Protagonist mit Ecken, Kanten und einem trockenen Humor, der ihn sympathisch macht, ohne ihn zu idealisieren. Assad ist nicht nur für sprachliche und kulturelle Reibungspunkte zuständig, sondern auch ein cleverer, aufmerksamer Beobachter, dessen Rolle im Team zunehmend an Bedeutung gewinnt. Doch seine Herkunft wirft immer mehr Fragen auf – wer ist er wirklich? Rose bringt mit ihrer kratzbürstigen, aber eigenständigen Art frischen Wind ins Team und offenbart neue Facetten ihrer Persönlichkeit.
Besonders eindrucksvoll gelingt Adler-Olsen die Darstellung des Täters. Er wirkt über weite Strecken beinahe übermächtig – hochintelligent, manipulativ, mit einem perfekt ausgearbeiteten Plan und erschreckender psychologischer Kontrolle. Trotz (oder gerade wegen) dieser Überhöhung bleibt seine Figur fesselnd, weil ihre Beweggründe glaubwürdig aus einer gewalttätigen Kindheit und einem ideologisch geprägten Umfeld erwachsen.
Der Schreibstil ist klar und hochgradig atmosphärisch. Adler-Olsen versteht es, Spannung aufzubauen, ohne in übertriebene Effekthascherei zu verfallen. Die Schauplätze sind greifbar, die Stimmung ist durchgehend beklemmend – und genau das verleiht dem Roman seine Wirkung.
Fazit:
Erlösung ist ein vielschichtiger, psychologisch intensiver Thriller, der durch seine durchdachte Konstruktion, seine beklemmende Atmosphäre und seine klug gezeichneten Figuren überzeugt. Jussi Adler-Olsen erzählt eine verstörende Geschichte über Schuld, Verdrängung und zerstörerische Machtverhältnisse – leise, aber nachhaltig. Wer Krimis mit Substanz, Tiefe und emotionaler Wucht schätzt, findet hier einen der stärksten Bände der Reihe.
- Jojo Moyes
Weit weg und ganz nah
(1.909)Aktuelle Rezension von: lumokelAlleinerziehend, ständig die täglichen Kosten vor Augen und selbst immer einstecken müssen.
Fast aus dem Alltag gegriffen, beschreibt Jojo Moys diese Geschichte.
Rührend die Tochter, die so gerne auf die Privatschule möchte und ein egoistischer Vater, der für seine verlassene Familie nicht aufkommt.
Viele Probleme scheinen zu verschwinden, als die alleinerziehende Mutter dieses Geld findet. Wenn da nicht der Besitzer des Geldes wäre und die Gefühle für ihn....
Happy End?
Wie sollte es auch sonst sein :)
Lesenswert. Feinfühlig geschrieben, so wie man JoJo Moys kennt.
- Jenny Han
To all the boys I've loved before
(762)Aktuelle Rezension von: anne_liestLara Jean’s Liebesleben ist außer Kontrolle geraten, als ihre Liebesbriefe, die eigentlich nur für sie bestimmt waren, an die jeweiligen Empfänger versandt wurden.
Das Buch von Jenny Han war mein erstes Buch nach langer Zeit, das ich mir in Englisch durchgelesen habe. Mein Englisch ist nicht das Beste, muss ich dazu sagen. Aber da ich den Film bereits kannte und liebte, habe ich alles gut verstehen können.
Das Buch ist aber in vielen Szenen anders als der Film. Trotzdem hat mir die Highschool-Story sehr gut gefallen und ich kann es auch für englische Leseanfänger empfehlen.
- Cecelia Ahern
Perfect – Willst du die perfekte Welt?
(858)Aktuelle Rezension von: BuchspinatZum Inhalt:
Celestine hat sich bei ihrem Großvater versteckt. Doch der oberste Richter Crevan gibt keine Ruhe. Er will Celestine unbedingt aufspüren, denn sie ist im Besitz von etwas, dass ihm sehr gefährlich werden und sogar das ganze Regime stürzen könnte. Das muss er unbedingt vereiteln.
Eigentlich will Celestine nur, dass alles so wird wie früher, doch das wird nicht geschehen. Dessen ist sie sich sehr bewusst. Was bleibt, außer zu kämpfen? Und sie ist nicht allein. Carrick taucht wieder auf und überredet sie, nicht mehr zu fliehen, sondern für die Freiheit zu kämpfen…
Meine Meinung:
Ich kann Euch nicht zu viel verraten. Das würde die Spannung zerstören. Band Zwei der Dilogie geht genauso spannend und temporeich weiter, wie Band Eins angefangen hat. Von daher kann ich den zweiten Band genauso empfehlen, wie den ersten Teil dieser großartigen Geschichte.
Celestine beginnt, über sich hinauszuwachsen. Immer mehr Menschen stehen plötzlich hinter ihr und dem Wunsch nach Freiheit. Auch nicht fehlerhafte Menschen. Sie findet Verbündete, muss aber auch lernen, dass manche Verbündete nur ihren eigenen Vorteil suchen und bereit sind, Celestine danach über die Klinge springen zu lassen. Das macht Vertrauen schwer. Doch ohne Vertrauen geht es nicht.
Celestine lernt schnell und steckt irgendwann mittendrin in einer Revolution, die sich sich Wochen zuvor niemals hätte vorstellen können. Als ihre Anführerin. Mit einer Courage, die mich stark beeindruckt hat.
Und sie ist nicht allein. In Carrick hat sie einen Mitstreiter gefunden, der ebenso mutig ist wie sie. Der ähnliche Werte hat. Der Menschen überzeugen kann, ihr Vorhaben zu unterstützen. Und der ihr etwas bedeutet. Und sie ihm. Trotz aller Schwierigkeiten bahnt sich zwischen den Beiden etwas an, dass größer ist als das, was Celestine einst mit Art (Richter Crevans Sohn) geteilt hat…
Manchmal hat man einfach keine andere Wahl. Dann muss man für das kämpfen, was einem wichtig ist. Für Freiheit. Für Demokratie. Für gleiche Rechte. Egal ob man „fehlerhaft“ ist oder nicht. Gemeinsam.
Das gilt für uns alle. Gerade in Zeiten, wo die Rechte von Minderheiten beschränkt werden sollen. Wo finanziell schwache Menschen ausgegrenzt werden sollen. Wo die Reichen und Mächtigen für eine immer größere Schere zwischen Arm und Reich sorgen. Wo jeden Tag von Rassismus und Gewalt zu lesen ist. Von Femiziden. Von Rechtsextremismus. Von Kriegen. Von Menschen, die ihr Hab und Gut verlieren und aus Angst vor Ermordung ihr Heimatland verlassen müssen.
Lasst uns füreinander einstehen. Für Demokratie. Für Freiheit. Für Rechtsstaatlichkeit.
Solidarisch. Mit einem offenen Herzen. Füreinander. Denn wir sind alle gleich. Wir sind Menschen.
Meine Rezension findet Ihr auch unter www.buchspinat.de
- Diana Gabaldon
Outlander - Echo der Hoffnung
(349)Aktuelle Rezension von: SarahWants2ReadWorum geht es?: Inmitten der Wirren des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges beschließt Jamie Fraser 1777, mit seiner geliebten Claire nach Schottland zu reisen. Er will seine Druckerpresse aus Edinburgh holen, um die Rebellen zu unterstützen. Heißt es nicht, die Feder sei mächtiger als das Schwert? Die Reise birgt so manche Gefahr für die Liebenden, während ihre Freunde sich in den zunehmend blutigeren Gefechten auf verfeindeten Seiten wiederfinden.
Das Cover: Das Buchcover des Blanvalet-Verlags gefällt mir gar nicht. Ich bin ja sehr vorsichtig mit dem Lesen meiner Bücher, aber bei diesem Cover war nichts zu machen. Die Goldschrift auf dem Cover geht so schnell ab und dann ist das Cover so dünn, zu dünn für 1000 Seiten, sodass es Segelohren nun hat. Ich bin total enttäuscht und werde künftig nur noch die Bücher des Knaur Verlags kaufen. Die halten deutlich mehr aus.
Der Schreibstil: Die Kapitel aus der Sicht von Claire werden aus der Ich-Perspektive erzählt. Bei allen anderen Protagonisten ist es die Erzähler-Perspektive. Der Schreibstil in diesem Buch war ein Auf und Ab. Die ersten paar Kapitel waren gut, danach war es sehr langweilig und die letzten 200 Seiten konnten mich wieder catchen. Ich verstehe immer noch nicht, warum die Autorin so ausladend schreiben muss. Ja, sie kann eine tolle Welt erschaffen, aber muss man wirklich alles bis ins kleinste Detail erzählen? Hätte das Buch mehr spannende Kapitel eingebaut, dann hätte ich nicht einige Kapitel überflogen.
Die Hauptfiguren: Brianna und Roger sind wieder in die Zukunft zurückgereist und müssen nun wieder in ihrer Zeit zurechtfinden. Besonders Jemmy leidet unter dem Kulturschock und hat zunehmend Probleme in der Schule. Brianna fragt sich derweil, was ihre Eltern so machen und wie sie den Krieg überstanden haben. Dann findet Brianna Briefe von Claire an sie. > > Claire und Jamie beschließen, zurück nach Schottland zu reisen. Hier hat mir besonders gefallen, dass auch frühere Charaktere wie Ian und Jenny wieder mit eingebunden wurden. Aber das passierte leider viel zu spät. Auf ihrer Reise begegnen sie unter anderem Lord John und William. Es war bislang Jamie und John super gelungen, ihr Geheimnis zu bewahren, doch William sieht seinem Vater immer ähnlicher.
Endfazit: Mit dieser Buchreihe habe ich mittlerweile eine Hassliebe entwickelt. Ich liebe die Charaktere und das Worldbuilding, das Diana Gabaldon geschaffen hat. Ehrlich gesagt hätte ich aber lieber bei der TV-Serie bleiben sollen und nicht die Bücher lesen sollen. Es ist einfach zu detailliert und zu ausladend. Mal kurz ein paar Kapitel zu lesen, geht bei diesem Buch einfach nicht. Ich muss mich komplett auf dieses Buch konzentrieren und da kann keine Musik im Hintergrund laufen. Die Charaktere haben eine tolle Entwicklung gemacht und natürlich werde ich auch den nächsten Band lesen. Dennoch kann ich ehrlich jedem Fan nur empfehlen, bei der TV-Serie zu bleiben. Dort wurde vieles gekürzt, was ehrlich gesagt der Story sogar gut getan hat.
Das Buch erhält von mir enttäuschte 2 von 5 Sterne.
- Diana Gabaldon
Outlander - Ein Schatten von Verrat und Liebe
(207)Aktuelle Rezension von: SarahWants2ReadWorum geht es?: Jamie Fraser kehrt von den Toten zurück – doch seine große Liebe Claire hat seinen besten Freund geheiratet …
»Outlander – Ein Schatten von Verrat und Liebe« ist der dramatische 8. Teil der Welt-Bestseller-Saga von Diana Gabaldon: ein hochspannender, gefühlvoll erzählter und exakt recherchierter Mix aus historischem Roman, Zeitreise-Abenteuer und Familiensaga.
1778 ist ein dramatisches Jahr für die Frasers: Der amerikanische Unabhängigkeitskrieg steuert auf seinen blutigen Höhepunkt zu; William, der junge Graf von Ellesmere, findet zu seinem Entsetzen heraus, dass er Jamies unehelicher Sohn ist und damit von einem Rebellen und verurteilten Verbrecher abstammt; und die verwitwete Claire hat in die Ehe mit Lord John Grey eingewilligt, Jamies bestem Freund. Ihr Herz droht zum zweiten Mal zu brechen, als etwas geschieht, das sie in ihren kühnsten Träumen nicht zu hoffen gewagt hätte: Eines Tages steht der totgeglaubte Jamie quicklebendig vor ihr.
Zumindest wissen Claire und Jamie ihre Tochter Brianna im 20. Jahrhundert in Sicherheit – oder?
Das Cover: Das Cover des Buches wirkt sehr edel und passt hervorragend zum Genre historischer Romane. Die Farbgebung ist stimmig und ansprechend, sodass das Buch optisch sofort ins Auge fällt.
Der Schreibstil: Der Schreibstil ist typisch für Diana Gabaldon: detailreich, verschachtelt und aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Claire berichtet in der Ich-Perspektive, während andere Figuren wie Jamie oder William aus der Erzähler-Perspektive begleitet werden. Die Kapitel variieren stark in ihrer Länge – manche umfassen nur wenige Seiten, andere ziehen sich über mehr als dreißig Seiten. Während der Anfang des Romans sehr stark ist, verliert die Handlung danach deutlich an Tempo. Viele Passagen wirken langatmig, und das Buch hat insgesamt zu viele Längen. Einige Abschnitte waren für mich so zäh, dass ich sie übersprungen habe, weil sie die Handlung kaum voranbrachten.
Die Hauptfiguren: Die Hauptfiguren bleiben zwar emotional präsent, doch ihre Entwicklungen wirken zunehmend stagnierend. Claire und Jamie kämpfen weiterhin tapfer gegen die Wirren des Krieges, doch ihre Konflikte wiederholen sich teilweise. Brianna und Roger erleben zwar dramatische Ereignisse, doch auch hier fehlt es an frischen Impulsen. Lord John Grey und William stecken in politischen Intrigen fest, die zwar interessant beginnen, sich aber ebenfalls in die Länge ziehen.
Endfazit: Mein Endfazit fällt daher ernüchternd aus: Ich nehme mir jedes Jahr ein Buch der Reihe vor, in der Hoffnung, dass noch ein großer Knall kommt – doch meiner Meinung nach ist die Luft inzwischen raus. Die vielen Längen und die stagnierenden Charakterentwicklungen machen den Lesefluss schwer. Überraschenderweise hat die Serienadaption, die viele Handlungsstränge gekürzt hat, der Geschichte gutgetan. Ich hätte es nie gedacht, aber die Serie Outlander ist für mich inzwischen deutlich besser als die Bücher. Der Start dieses Bandes war vielversprechend, doch er hat im Verlauf stark nachgelassen.
Das Buch erhält von mir enttäuschte 2 von 5 Sterne.
- Lucinda Riley
Die Perlenschwester
(594)Aktuelle Rezension von: baileyolafDie Perlenschwester - Die sieben Schwestern Band 4 hat mir wieder sehr gut gefallen und reiht sich für mich problemlos in die gesamte Reihe ein. Ich gehe an die Bücher von Lucinda Riley immer mit Respekt heran, weil sie Zeit brauchen und nicht einfach „weggelesen“ werden. Genau so war es auch hier - nicht kompliziert, aber eben anders als viele andere Romane.
Meine Erwartungen waren ehrlich gesagt vorsichtig, da Teile von Ceces Geschichte bereits aus Stars Perspektive bekannt waren. Umso positiver überrascht war ich davon, wie gut sich dieser Band aus Ceces Sicht anfühlt. Die Geschichte wirkt vollständig, schlüssig und ergänzt das bisher Erzählte sinnvoll. Für mich stehen alle Bände der Reihe auf einem sehr ähnlichen Niveau - keiner sticht heraus.
Die Stimmung ist überwiegend hoffnungsvoll und stellenweise nostalgisch. Die Spannung entsteht nicht durch schnelle Wendungen, sondern durch das Erzählen selbst. Besonders gefallen haben mir die Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit sowie die Ortswechsel. Ich habe mich jedes Mal darauf gefreut, egal in welcher Zeitebene die Geschichte gerade war - keine war besser oder schwächer als die andere.
Am besten an dem ganzen Buch hat mir die Geschichte gefallen, auf der alles aufbaut.
Cece habe ich als sympathisch, stark und gut nachvollziehbar empfunden. Man ist beim Lesen sehr nah bei ihr und versteht ihre Entwicklung. Sie wird im Laufe der Geschichte mutiger und klarer darin, wer sie ist und was sie möchte - das wirkt nicht überzogen, sondern natürlich.
Der Schreibstil ist wie gewohnt fesselnd. Ich habe etwa zwei Wochen für das Buch gebraucht, weil ich mir bewusst Zeit dafür genommen habe.
Kritikpunkte habe ich keine. Für mich ist auch dieser Band ein Herzensbuch. Ich empfehle ihn allen Fans der Reihe sowie Leser:innen von Familienromanen.























