Bücher mit dem Tag "schrebergarten"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "schrebergarten" gekennzeichnet haben.

30 Bücher

  1. Cover des Buches Mach mir den Garten, Liebling! (ISBN: 9783746631462)
    Ellen Berg

    Mach mir den Garten, Liebling!

     (117)
    Aktuelle Rezension von: NicoleP
    Luisa lebt für ihre Arbeit, da sind 14-Stunden-Arbeitstage keine Seltenheit. Bürointrigen allerdings auch nicht. Sie hofft auf eine Beförderung, aber stattdessen wird ihr und ihren Kollegen ein neuer Chef präsentiert. Zu allem Überfluss muss sie sich jetzt auch noch um Tante Ruths Schrebergarten kümmern, denn Ruth kommt nach einem Jahr in Italien zu Besuch. Luisa hat zur Gartenpflege einen Gärtner engagiert – was dieser allerdings angerichtet hat, ist eine Katastrophe. Jetzt ist ihr schnelles Improvisationstalent gefragt.

    „Mach mir den Garten, Liebling“ ist ein unterhaltsamer Roman. Der Kleingarten bildet den Rahmen um das Geschehen in Luisas Leben. Dieses ist das reinste Chaos und bietet, genau wie die Geschichte, viel Gelegenheit zum Schmunzeln.

    Die von Ellen Berg geschaffenen Charaktere sind gut ausgearbeitet und haben alle irgendwo eine kleine Macke, welche selbst den neuen Chef sympathisch wirken lässt. Auch die Entwicklungen der Figuren sind mit viel Feingefühl geschrieben.

    Es gibt jedoch keinen großen Spannungsbogen und keine großartige Dramatik. Manchmal kommt die Problemlösung zu einfach daher, und die Figur hat keine Chance, an Herausforderungen zu wachsen.

    Das Buch ist eine entspannende Lektüre, eine kleine Auszeit vom Alltag. Hier ist ein gemütlicher Lesetag garantiert.
  2. Cover des Buches Liebe geht durch den Garten (ISBN: 9783453359918)
    Ulrike Hartmann

    Liebe geht durch den Garten

     (52)
    Aktuelle Rezension von: Annabeth_Book

    Inhalt:

    Anna will ein wenig aus dem Großstadtleben ausbrechen und mietet sich deshalb eine Gartenlaube an. Doch so einfach wie sie es sich vorgestellt hat ist es nicht, denn nicht nur der Vereinsvorsitzende ist mehr als kleinlich sonder auch ihre Nachbarin macht ihr das Leben schwer.

    Erster Satz:

    Der schönste Mann auf Marthas Gartenhochzeit war ihr Cousin Marco.

    Die Meinung von meiner Mama:

    Als das Buch bei uns ankam, habe ich es mir natürlich direkt geschafft, weil das Buch einfach aussah wie als wäre es für mich gemacht und so war es dann auch.

    Kommen wir als erstes zum Cover, dass finde ich auch wirklich nicht schlechte aber ich hätte es netter gefunden, wenn noch der Zwerg Erwin darauf gewesen wäre.

    Der Schreibstil der Autorin, lässt sich sehr gut lesen und er hat wirklich ein Suchtpotenzial, den ich hatte das Buch innerhalb von 2 Tagen durchgelesen.

    Das Buch hat den perfekten Mix zwischen lustig und spannend. Genau, dass macht das Buch auch so interessant und es kam auch gerade richtig zur Urlaubszeit.

    Unsere Protagonistin Anna, war mir auch auf Anhieb wirklich sehr sympathisch und ich kann mir nur zugut vorstellen, wie ihr kleiner Traum von ihrem eigenen kleinen Garten ein paar Risse bekommen hat, als ihr ein paar Menschen versucht haben das Leben schwer zu machen umso besser fand ich es auch, dass sie sich nicht hat unterkriegen lassen.

    Alles in einem finde ich das Buch richtig gut und kann auch wirklich nicht daran meckern und ich kann es jedem empfehlen, der eine kleine Gartenliebe im Herzen hat.

  3. Cover des Buches Radieschen von unten (ISBN: 9783770014897)
    Lotte Minck

    Radieschen von unten

     (76)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Loretta Luchs braucht mal eine Auszeit vom Job und ihrem computersüchtigen Freund. Da kommt ihr das Angebot ihrer Freundin Diana gerade recht. Die hat eine Parzelle mit Häusschen in der Schrebergartenkolonie mit dem schönen Namen „saftiges Radieschen“.

    Doch leider zeigt sich der Ort nicht gerade geeignet zum entspannen,denn da sterben sie wie die Fliegen und Loretta ist immer vor Ort dabei.


    Ich habe nicht das Buch gelesen, sondern es als Hörbuch gehört.


    Das Cover dieses Hörbuches zeigt genau auf, was ich als Hörerin erwarten kann. Sonniges Gartenzwergidyll, aber auch deren Schattenseite mit dem Opfer in der Regentonne.


    Die Sprecherin macht einen super Job und gibt den einzelnen Personen charakteristische Stimmen. Auch der Ruhrpottslang kommt zwischendrin leicht durch.


    Das Leben in solchen Kolonien wird hier auf die Schippe genommen und auch den Rest der Geschichte darf man nicht todernst nehmen. 


    Es gibt viele Passagen zum Schmunzeln und zum Wiedererkennen.


    Mich hat dieser locker, leichte Krimi mit Lokalkolorit gut unterhalten.

    Die Protagonistin war mir sehr sympathisch und auch ihr chaotisches Leben mit einem computersüchtigen Freund konnte eigentlich nur besser werden.

    Schön,dass Loretta schnell Kontakt findet und auch einen netten Freundeskreis hat.


    Frank ist immer zur rechten Zeit zur Stelle und kann Loretta nicht nur gegen Tom unterstützen,sondern auch bei den Ermittlungen.Ich liebe seinen Ruhrpottdialekt.


    Die Kommissarin scheint nicht sonderlich begeistert, als Loretta ihr behilflich sein will. Mitunter scheint sie sogar Loretta zu Verdächtigen und tatsächlich spricht vieles gegen sie.


    Auf jeden Fall für Liebhaber von seichten und lustigen Krimis zu empfehlen.

  4. Cover des Buches Inselaffäre (ISBN: 9783839225769)
    Anja Eichbaum

    Inselaffäre

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Buchwurm05

    Es ist viel los auf Norderney. Die rheinländische Pensionsbesitzerin Daniela heiratet ihren Frank. Inselpolizist Martin Ziegler ist Trauzeuge. Gleichzeitig findet ein Fotoschooting junger Cosplayer statt, bei dem die Polizei auch ein Auge drauf werfen sollte. Doch Martin ist gelassen. Freut sich, dass Polizeipsychologin Ruth Keiser  zur Trauung eingeladen ist. Mit ihr hat er in der Vergangenheit schon zwei Fälle geklärt. Doch dann gerät alles außer Kontrolle. Den Anfang macht die Leiche von Hilmar Hansen, der kopfüber in einem Regenfass steckt.......

    "Inselaffäre" ist der dritte Band um den Inselpolizist Martin Ziegler und der Polizeipsychologin Ruth Keiser. Aber auch unabhängig von den Vorgängern lässt sich der Krimi gut lesen. Am Anfang werden die beteiligten Personen vorgestellt. Das sind ziemlich viele. So habe ich ein wenig gebraucht um in einen Lesefluss zu kommen. Geholfen hat mir dabei ein Personenregister. Der Krimi beginnt gemächlich. Mit sehr viel Inselfeeling, gepaart mit rheinländischer Mentalität. Was mich bei einigen Szenen zum Schmunzeln gebracht hat. Die Figuren sind allesamt liebevoll ausgearbeitet. Prima konnte ich mich in sie hineinversetzen. Ab zirka der Hälfte beginnt sich langsam ein Fall zu entwickeln. Wobei ich zugeben muss, dass ich eine Ahnung hatte, wer der Täter sein könnte. Trotzdem konnte mich die Autorin am Ende noch überraschen.

    Fazit: Ein Norderney Krimi, der durch seine liebevoll ausgearbeiteten Figuren glänzt. Mir so unterhaltsame Lesestunden beschert hat und ich die Auszeit auf Norderney genossen habe. Ein bisschen zu kurz kam mir jedoch der Krimianteil. Aber das hat mich jetzt nicht so sehr gestört. Wer einen Krimi mit einer ordentlichen Portion Inselfeeling mag, ist hier genau richtig. Empfehle ich gerne weiter. 

  5. Cover des Buches Das schräge Haus (ISBN: 9783499000515)
    Susanne Bohne

    Das schräge Haus

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Jessy1189

    In dem Roman „Das schräge Haus“ von Susanne Bohne geht es um Ella, die laut ihrer Großmutter Mina ein Haus mit einem schrägen Giebel und Fensterläden aus Mimosenblättern hat. Natürlich nicht in echt, sondern das Haus soll Ellas Charakter verkörpern. Mina kann nämlich die Häuser aller Menschen sehen. Eine Gabe, die Ella auch gern hätte, deshalb ist sie Psychotherapeutin geworden. Aber es will ihr einfach nicht gelingen, die Häuser ihrer Patienten zu sehen und den Giebel ihres eigenen Hauses wieder gerade zu rücken.

    Mich hat der Roman nach und nach in seinen Bann gezogen. Die Autorin hat eine wunderschöne bildhafte Sprache und skizziert ihre Figuren so lebendig, tiefgründig und authentisch, dass ich mich richtig in das Buch verliebt habe. Es werden so viele liebevolle Details beschrieben, die wie eine Art „Running Gag“ immer wieder im Buch auftauchen und dafür sorgen, dass man sich als Leser Zuhause fühlt. Am schönsten sind die vielen Vergleiche, die die Protagonistin immer wieder zieht und die oft urkomisch sind und oft nachdenklich stimmen.

    „Es kreiste immer auch ein bisschen Mitleid über dem Fondue oder über dem Osterbrunch oder über dem Adventskaffeekränzchen, wenn die alleinstehende Mitte- dreißig- Ella eingeladen war, die gar nicht so recht mitreden konnte. Das war genau so, als würde man dem Schäferhundzuchtverein beitreten und hätte nur ein Meerschweinchen an der Leine.“ 

    (Zitat Seite 225)

    Ich war richtig traurig, als das Buch zu Ende war und ich aus der sommerlichen Schrebergarten Idylle wieder in die Realität auftauchen musste. Und ich habe mir fest vorgenommen, das Buch im Sommer noch einmal zu lesen, weil es bestimmt noch einige Details zu entdecken gibt, die ich überlesen habe.

    Fazit: Leseempfehlung!

  6. Cover des Buches Unter allen Beeten ist Ruh (ISBN: 9783548610375)
    Auerbach & Keller

    Unter allen Beeten ist Ruh

     (104)
    Aktuelle Rezension von: Krimiliebe

    Inhalt:

    Pippa Bolle möchte eigentlich nur etwas Ruhe haben, um an der Übersetzung des “Haubentauchers“ zu arbeiten. Als sie diese in ihrer quirligen Wohnsiedlung nicht findet, nimmt sie das Angebot auf eine Insel zu fliehen, gerne an. Doch schnell merkt sie, dass auch hier von einer Idylle keine Rede sein kann. Schlimmer noch, die Ereignisse scheinen sich zu überschlagen, bis es dann auch noch zu einem Unglück kommt und es einen Toten gibt.


    Meine Meinung:

    Ich habe eine zeitlang gebraucht, um in das Buch hineinzufinden, da am Anfang einige schwierige Formulierungen und Vergleiche aufgeführt werden, über die man nachdenken muss. So hat mein Lesefluss immer wieder gestockt. Das wird später allerdings besser. Die Beschreibungen finde ich ansonsten sehr gut und man kann sich ein schönes Bild von der Umgebung - vorallem von Schreberwerder – machen.

    Die Schilderungen der Ereignisse, Personen und Schauplätze sind sehr ausführlich. Zum Einen machen sie das Buch authentisch, zum Anderen wird die Handlung dadurch in die Länge gezogen. Es hat eine Weile gedauert, bis es zum Unglück kommt. Da kann man als Krimileser schon etwas ungeduldig werden, obwohl die Hintergrundgeschichte auch ohne Blut interessant ist.

    Auch nach Auffinden des Toten gibt es noch keine Ermittlung. Erst am Ende wird näher darauf eingegangen und später auch ein Täter präsentiert. Aber meiner Meinung nach, war das keine richtige Ermittlungsarbeit und auch die Auflösung ist keine Überraschung. Der Krimianteil in diesem Buch ist leider viel zu gering.


    Fazit:

    Ein interessantes Buch, das auch unterhaltsam ist. Meiner Meinung nach jedoch kein Krimi, denn der Anteil ist viel zu gering und es wird kaum auf die Ermittlungen eingegangen. Auch der Umfang des Buches hätte etwas kürzer sein dürfen.

  7. Cover des Buches Die Gartenschwestern (ISBN: 9783734107085)
    Ella Kordes

    Die Gartenschwestern

     (24)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Dieser Roman spielt auf 2 Zeitebenen, was ich sehr gerne lese. 

    In der Gegenwart wollen 3 ältere Freundinnen eine Gartenlaube in Berlin pachten und kümmern sich darum. 

    In der Vergangenheit geht es um Lissa, die im 2. Weltkrieg alles verliert und in Berlin ein neues Leben beginnt. 

    Der Roman konnte mich ab der ersten Seite in ihren Bann ziehen und konnte das Buch nur sehr schwer aus der Hand legen. Ich mochte die Protagonisten alle und fieberte mit ihnen mit. Der Schreibstil war leicht zu lesen. 

    Die Gegenwart war sehr locker geschrieben und brachte mich öfter zum schmunzeln. 

    Die Vergangenheit war in der Ich-Form von Lissa geschrieben. Schrecklich was sie mitmachen musste. Alles kam sehr authentisch rüber, berührte mich und machte mich nachdenklich. 

    Mich haben beide Stränge gleichermaßen  begeistern können. Ich fand die Gegensätze in den 2 Zeitebenen gelungen und empfehle dieses Buch sehr gerne weiter. 

    Ich kenne Ella Kordes bereits unter ihrem anderen Pseudonym Tania Krätschmar. Bisher gefiel mir dieser Roman von ihr am besten. 

  8. Cover des Buches Denk-an-Sätze (ISBN: 9783990934746)
    Andreas Engel

    Denk-an-Sätze

     (17)
    Aktuelle Rezension von: tardy

    Immer wenn ich in meiner Lieblingsstadt Wien bin, muss ich unbedingt mindestens einmal mit der Tram fahren. Am liebsten weit hinaus in die Vorstadt, denn dort trifft man sie ganz sicher. Leute wie die Frau Mariann und Leute wie den Havlitschek. Still, wie ein Mäuschen, lausche ich dann ihren Gesprächen, und auch, wenn ich den geliebten Wiener Dialekt nicht immer hundertprozentig verstehe, so ist es jedes Mal ein ganz großer Genuss.

    Das selbe Gefühl überkommt mich, wenn ich wieder einmal eines der Bücher von Andreas V. Engel in die Hand nehme. Ich lese und habe sofort diese wunderbare Sprachmelodie, dieses einzigartige Raunzen im Ohr. Sehe Wien vor meinem inneren Auge und bekomme wieder mal eine unbändige Sehnsucht nach dieser Stadt.

    Der Autor hat Wien und seinen Bewohnern ein ganz besonderes Denkmal gesetzt. Keines aus Stein und Bronze, aber eines aus wunderbaren Sätzen, die, egal ob in Reimform oder in Prosa, stets exakt den Nagel auf den Kopf treffen. Seine Gedichte und Texte sind witzig und, in einer angenehmen Art und Weise, auch spitz. Gerade so, dass es ein wenig weh tut, aber doch nicht zu sehr. Besser kann man die Wiener nicht kennenlernen, außer natürlich, man fährt direkt hin.

    Der Autor zeigt uns aber nicht nur die Seele der Wiener, sondern er spricht auch Dinge an, die jeden von uns betreffen können, die manch einer lieber nicht hören möchte. Er hält uns einen Spiegel vor, der manchmal noch etwas beschlagen ist und weichzeichnet, manchmal aber in der gnadenlosen Härte eines Bahnhofsneonröhrenlichts zuschlägt. Wenn man dann, wie ich, manches reflektiert und mal über sich selbst nachdenkt, hat der Schriftsteller schon sein Ziel erreicht.

    Ich wünsche uns Lesern, dass der Autor noch viele seiner zündenden Denk-an-Sätze mit uns teilt und, dass wir noch viel von ihm hören werden.

  9. Cover des Buches Unter dem Elbsand (ISBN: 9783492303705)
    Christiane Fux

    Unter dem Elbsand

     (24)
    Aktuelle Rezension von: julestodo

    Ich kann mich noch gut an die verherende Sturmflut 1962 in Hamburg erinnern....inmitten dieses Geschehens wird man bei mLesen des Buches zurückversetzt.

    Theo ist wieder mal gefordert und hat seinen bisher persönlichsten Fall zu lösen.

    Für mich der bisher beste Teil dieser Reihe!

  10. Cover des Buches Mach mir den Garten, Liebling! (ISBN: 9783945733073)
    Ellen Berg

    Mach mir den Garten, Liebling!

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Petra_Mayer
    Die Hörbücher von Ellen Berg mag ich sehr. Einfach zum schmunzeln und zum abschalten. Der Roman hat mich gefesselt und mir ist es ab CD 3 schwer gefallen mal kurz auf dem Stopp-Knopf zu drücken.

    Gekürzte Hörbuchfassung - 6 CDs - 492 Minuten - 95 Tracks


    Inhalt:

    Die Lust am Gärtnern – und am Gärtner …

    Zur Hölle mit dem Job! Statt der überfälligen Beförderung bekommt Luisa einen arroganten Fiesling vor die Nase gesetzt. Sie ist frustriert. 14-Stunden-Arbeitstage und Bürointrigen – wofür das alles? 
    Ausgerechnet jetzt muss sie sich um den Schrebergarten ihrer Tante Ruth kümmern. Komposthaufen statt Karriere, geht gar nicht. Doch dann stellt Luisa fest, dass Gärtnern sogar glücklich machen kann. Wenn nur nicht dieser rasend charmante Mann im Nachbargarten wäre, der so gar nicht in ihr Leben passt …
  11. Cover des Buches Mein Leben im Schrebergarten (ISBN: 9783442542703)
    Wladimir Kaminer

    Mein Leben im Schrebergarten

     (87)
    Aktuelle Rezension von: Favole

    Ich kannte den Autor, Wladimir Kaminer, ja bislang gar nicht. Dieses Buch habe ich mal von meiner Brieffreundin bekommen, nachdem sie sich einen Schrebergarten zugelegt hatte. Meine Eltern hatten auch zu DDR-Zeiten einen und ich habe zumindest einen Garten am Haus. Nichts desto trotz stand das Buch einige Jahre im Regal, bevor es jetzt in meiner SUB-Abbau Liste für mich ausgewählt wurde. Und siehe da, das zweite Buch auf meiner Liste ist wieder was ganz Besonderes. 

    Cover: Die Umschlagseite in Verbindung mit dem Titel suggerierten mir
    ein wenig amüsante Lektüre und ich wurde nicht enttäuscht. 

    Inhalt/Handlung: Herr Kaminer bewirbt sich auf Wunsch seiner Frau um einen Schrebergarten, den er gar nicht will. Und der Leser darf an seinem Kleingartenleben teilhaben. Und doch führen seine Gedanken oft in eine andere Richtung, schweifen ab und verlieren mich als Leser doch nicht.

    Charaktere: Herr Kaminer - ich Erzähler, nach der Wende von Russland nach Berlin gekommen, seine Familie, auch die angeheiratete im Kaukasus, und so mancher Kleingärtner. Ganz ehrlich habe ich immer noch keine Ahnung, ob dieses Buch eine Biografie, Fiktion oder beides ist. Macht aber für meine Bewertung auch keinen Unterschied. Seine Figuren beschreibt er sicherlich nicht immer im besten Licht, aber doch stets mit liebevollem Humor.

    Stil: Der Autor schreibt leichtfüßig, gefühlt immer mit einem Zwinkern in den Augen, schreckt vor keinem Klischee zurück, kann es aber stets geschickt einbetten. Und doch hatte ich immer das Gefühl, dass da ein Profi am Werk ist, der gut recherchiert hat, sein Werkzeug beherrscht und doch als Ich-Erzähler irgendwie nahbar bleibt.

    Meinung: Ein tolles Buch! Vermutlich werde ich es nicht nochmal lesen, aber ich werde mich wohl mal in unserer Bibliothek nach weiteren Büchern von ihm umschauen. Fast schade, dass das Buch so lange ein Schattendasein in meinem Bücherschrank fristen musste. Die gut 220 Seiten waren schnell weggelesen, die teils kurzen Kapitel, z.T. auch mal Notizen für sein Buch oder ein Gedicht, taten Ihres dazu. Und das wichtigste für mich: ich musste wirklich mehrmals laut lachen. Eine Gutelaunebuch für mich. 

    Fazit: Ein sehr amüsantes Buch, auch für Kleingärtner. Ein bisschen Gartenhintergrundwissen kann nicht schaden, ist aber vermutlich nicht notwendig. Von diesem Autor werde ich sicher noch mehr lesen. =)



  12. Cover des Buches Mops und Möhren (ISBN: 9783839213445)
    Silke Porath

    Mops und Möhren

     (49)
    Aktuelle Rezension von: zauberblume
    "Mops und Möhren" von Silke Porath ist ein äußerst unterhaltsamer Roman. Dies ist zwar schon der zweite Roman aus der Mops-Reihe - und ich kenne den ersten Teil leider noch nicht - aber die Bücher können unanhängig voneinander gelesen werden. Ich bin total begeistert von Earl of Cockwood und seinem Welpen Mudel.

    Kurzbeschreibung: Stuttgarts charmanteste WG mit Tanja, dem Männerpärchen Rolf und Chris und natürlich dem Mops Earl of Cockwood geht unter die Schrebergärtner! Doch das Idyll der Laubenkolonie ist bedroht, denn ein Investor will dort schicke Lofts bauen. Doch nicht nur das: Chris und Rolf verlieren beinahe gleichzeitig ihre Jobs und dann taucht auch noch die Ex von Tanjas Freund Arne wieder auf....

    Der Schreibstil der Autorin hat mich sofort begeistert und ich bin gleich in die WG von Tanja, Chris und Rolf eingezogen. Und dann noch diesen süßen Kerlchen, die würde man am liebsten gleich adoptieren. Hier muss man sich einfach wohlfühlen. Die drei sind ein eingeschweißtes Team, das so schnell nichts aus der Ruhe bringen kann. Und Arne ist auch ein netter Kerl. Den Tiernotruf finde ich klasse, so etwas müßte es überall geben, eine wunderbare Idee. Und Tanja und Arne sind ja wirklich ein Dreamteam, wenn es um die Versorgung der Tiere geht. Auch sonst scheinen die beiden sich prächtig zu verstehen, wenn da nur nicht Arnes Ex wäre. Und dann dieser Ärger mit der Kleingartenkolonie. So ein Schrebergarten ist schon was einmaliges und Chris und Rolf wollen ja aus dem ihren ein kleines Schmuckstück machen. Wären da nicht die großen Immobielenhaie. Eine wirklich großartige Unterhaltungslektüre, da muss man sich beim Lesen einfach wohlfühlen. Eine unterhaltsame Geschichte, wunderbare Protagonisten und zwei Traumhunde. Es passt alles perfekt.

    Das herrliche Cover ist für mich schon ein echter Hingucker. Besser könnte es gar nicht sein. Für dieses gelungene Unterhaltungsbuch vergebe ich gerne 5 Sterne und freue mich schon auf den nächsten Teil. Will ja schließlich wissen, wie es mit dem Earl of Cockwood weitergeht
  13. Cover des Buches Growing Love. Als wir uns fanden: New Adult Romance über die Hürden der Liebe und des Lebens (ISBN: B0913D9283)
    Fam Schaper

    Growing Love. Als wir uns fanden: New Adult Romance über die Hürden der Liebe und des Lebens

     (11)
    Aktuelle Rezension von: conny_reads

    Inhalt:

    Nach dem Tod ihrer Eltern übernimmt Lotta die Verantwortung für ihre 13-jährige Schwester Rosa. Dies erweist sich jedoch mehr als schwierig, denn Rosa lässt sie nicht mehr an sich heran und benimmt sich total zickig. Als sie eines Abends betrunken in den Schrebergarten ihrer toten Großmutter flieht, stolpert sie direkt über Jasper. Der hat sich dort unerlaubter Weise eingenistet. Nachdem Jasper von ihren Schwierigkeiten erfährt, bietet er Lotta einen Deal an: Er hilft ihr mit Rosa, dafür darf er weiter im Schrebergarten schlafen. Lotta geht auf den Deal ein. Womit sie allerdings nicht rechnet, sind die Gefühle, die Jasper schon bald in ihr hervorruft.

     

    Meine Meinung:

    Das Buch hat mir unheimlich gut gefallen. Der Schrebergarten als Setting war definitiv mal was anderes und wurde sehr gut aufgegriffen. Der Schreibstil von Fam Schaper liest sich leicht und flüssig.

    Die Charaktere waren sehr authentisch und gut ausgearbeitet. Lotta hat zwar ihre eigenen Probleme, versucht aber für ihre Schwester stark zu sein. Mir hat besonders gut gefallen, dass sie trotz Rosas abwesendem und verletzendem Verhalte durchhält und sie nicht aufgibt. Sie ist stark, mutig und ehrlich. Trotz ihrer 20 Jahre ist sie schon sehr erwachsen und verantwortungsbewusst, auch wenn sie das insgeheim anders sieht. Sie geht arbeiten und kümmert sich aber gleichzeitig um Rosa und versucht, ihr Verhältnis zueinander wieder zu verbessern.

    Jasper war mir von Anfang an sympathisch. Seine sarkastische und witzige Art hat mich mehr als einmal lachen lassen. Aber er hat auch eine gefühlvolle und verständnisvolle Seite, die ich sehr an ihm geliebt haben. Zwischendrin hätte ich ihn zwar mal am liebsten an die Wand geklatscht, das hat sich aber bald wieder geändert. Zum Ende hin war er wieder ganz der Jasper, den Lotta und ich lieben gelernt hatten. 

    Die Beziehung zwischen Lotta und Jasper hat sich zart und in einem angenehmen Tempo entwickelt. Auch die Konflikte waren plausibel und kamen mir nicht aus der Luft gegriffen vor.

    Rosa war anfangs sehr schwierig. Das regte einen zwar auf, aber ich konnte ihre Beweggründe und Gefühle sehr gut nachvollziehen. Doch mit jeder weiteren Seite wurde sie liebenswerter und mir ist sie nach und nach sehr ans Herz gewachsen.

     

    Fazit:

    Growing Love ist eine emotionale Geschichte die zum Mitfühlen einlädt. Absolute Leseempfehlung! 

  14. Cover des Buches Allein unter Gurken (ISBN: 9783492272490)
    Andreas Hoppe

    Allein unter Gurken

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Tshael
    Schade, ich hatte mir mehr von dem Buch versprochen. Irgendwie hatte ich das Gefühl, der Autor konnte sich nicht entscheiden worüber er nun schreiben will: Über seine glückliche Kindheit im Schrebergarten seiner Großeltern, über seine Streifzüge durch Bioläden, die sich kaum ein Normalbürger leisten kann, über seinen eigenen Gemüseanbau oder über seine Dreharbeiten ... EIN Thema hätte er wählen sollen, oder zwei ... Ansonsten war mir das alles zu viel heile Welt - aussäen und ernten - fertig. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass das leider nicht so einfach ist, es gehört schon ein wenig mehr dazu.
  15. Cover des Buches Schrebergarten-Kochbuch (ISBN: 9783517097862)
    Christiane Leesker

    Schrebergarten-Kochbuch

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Eva_G

    "Da ist diees neue Sehnsucht nach dem Echten, Usprünglichen, nach Arbeit mit den eigenen Händen, nach Kreativität, Nachhaltigkeit und der Erholung von der digitalen Welt. Dann die Freude und der Stolz darüber, die Früchte der Arbeit zu sehen, zu ernten, zu verwerten und zu genießen."

    Das schreibt die Autorin in ihrem Vorwort und sie trifft das Thema ihres Buches darin perfekt. Denn die Menschen in der jetzigen Situation wollen wieder mehr Zeit draußen verbringen und dort den Ausgleich zu ihrem Alltag finden. 

    Gegliedert ist das Buch in die vier Jahreszeiten und den Produkten, die man zur jeweiligen Zeit im Garten ernten kann. Es beginnt mit dem Frühling und dem Bärlauch, aus dem man Pesto und damit dann Foccacia zubereiten kann, ebenso Rezepte mit Spargel, Erdbeeren, Radieschen, Waldmeister und vielen anderen saisonalen Produkten. Das wird im Sommer, Herbst und Winter mit den zu diesen Zeiten reifen Gemüse- und Obstsorten so weitergeführt. Alles ist wunderschön illustriert mit vielen Fotos, aber auch kleinen Zeichnungen. 

    Die Rezepte sind alle einfach und gelingsicher, sodass der Spaß beim Zubereiten immer erhalten bleibt und nicht durch komplizierte Zubereitungsmethoden verdorben wird. Außerdem werden in vielen Anmerkungen noch zusätzliche Tipps gegeben, wie zum Beispiel die Grundlagen beim Einkochen von Marmelade oder die vielen Varianten, die aus einem Rezept gemacht werden können. 

    Ich habe mich sofort in dieses Buch verliebt, denn es vereint den Genuss, es einfach durchzublättern und darin zu schmökern, aber macht auch Lust, Zeit in der Küche zu verbringen und etwas daraus zuzubereiten. Ich habe zwar selbst keinen Schrebergarten, sondern meinen eigenen großen Gemüsegarten und einige Obstbäume und Beerensträucher, trotzdem passt dieses Buch perfekt. Da ich immer Obst und Gemüse übrig habe, bin ich dankbar für neue Zubereitungsideen und diese finden sich hier zuhauf! Nochmals vielen Dank an die Autoren für dieses wunderschöne Buch, das durch seine einfachen Rezepte, Hintergrundinformationen und stimmungsvollen Illustrationen überzeugt!

  16. Cover des Buches Rita räumt die Hecke auf (ISBN: 9783426523735)
    Carsten Uekötter

    Rita räumt die Hecke auf

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Als erstes muss ich leider sagen, dass ich das Buch nicht gut fande. Allerdings dachte ich am Anfang das liege nur daran, dass es nicht gerade meine Ansprechsgruppe war, aber als ich dann nochmal drüber nachgedacht habe sind mir ein paar Dinge aufgefallen, die ich gerne mal ansprechen wollte.

    Also, zum Beispiel fand ich einige Charakterentwicklungen unlogisch. Ich bin jetzt kein Pessimist, aber auf einmal waren alle dann gut und auf der lieben Seite. Merkt ihr selber, oder? Ich mein klar, einer kann von mir aus gut werden, oder netter, aber dass auf einmal alle Regenbogen kotzen.

    Das Ende war mir auch zu gewollt. Ich mein hätte man dir erste Rettung nicht machen können. Die mit dem Mehrgenerationenwettbewerb? So kam das alles so gewollt rüber. Und dass Sythenstein auf einmal auch ein Garten möchte, und freundlicher wird, macht für mich nicht so viel Sinn. Das hat bei mir den Anschein geweckt, dass man dann auf einmal das Buch zu Ende bringen wollte. Ich hätte mir gewünscht, dass das ein bisschen besser erklärt wird, warum Sythenstein dann auf einmal so einen Sinneswandel hatte.

    Und bei der Stelle wo die dort Garten haben, die Abendröte fertig gemacht haben für den Mehrgenerationenwettbewerb, hatten alle zufälliger Weise frei. Realistisch gesehen unrealistisch. Warum? Tja, wann ist es im echten Leben bitte so, dass alle Zeit haben. Dort war es so, und das war schon ein bisschen unlogisch.

    Außerdem verstehen sich dort alle, kann von mir aus passieren, aber schon nicht ganz realistisch.

    Das ist allerdings nur meine Meinung, jeder kann das Buch für anders empfinden.

  17. Cover des Buches Das fünfte Foto (ISBN: 9783894254179)
    Lucie Flebbe

    Das fünfte Foto

     (30)
    Aktuelle Rezension von: ReadAndTravel
    Sabine Kopelski ist weg. Ihre Nachbarinnen wollen sich später nicht vorwerfen lassen, sie hätten nichts unternommen, und engagieren Detektiv Ben Danner und seine junge Partnerin Lila Ziegler, um herauszufinden, was mit Bine passiert ist. Ein Verdacht steht gleich im Raum: Alwin Kopelski hat seine Frau im Streit um Geld getötet und unter seinem neu angelegten Schrebergartenteich verscharrt. 
    Also pachten die beiden Detektive eine Parzelle in der Schrebergartenanlage ›Zum friedlichen Nachbarn‹. Dass der Name der Realität Hohn spottet, liegt bald auf der Hand. Und dass nicht nur Alwin Kopelski als möglicher Mörder Bines infrage kommt, auch. Doch solange ihre Leiche nicht gefunden ist, bleibt alles Spekulation. 
    Lila und Ben sind so damit beschäftigt, einen Weg zu finden, wie man Kopelskis Teich auf den Grund gehen kann, dass ihnen entgeht, in das Visier eines Stalkers geraten zu sein. Erst als auf Danner geschossen wird, realisieren sie, dass sie vor mehr Problemen stehen als nur vor der Frage: Wo ist Sabine Kopelski?Ich habe die Reihe vor einer langen Weile begonnen und irgendwann einfach nicht mehr weiter gelesen. Jetzt habe ich mit einfach drei weitere Teile auf Avelle bestellt. Denn ich wollte doch noch lesen wie es mit Lila und Ben weiter geht. Ich kann mich noch erinnern,  dass mir die Bücher wirklich sehr gut gefallen haben. Und das ist immer noch so, doch bin ich nicht mehr ganz so begeistert. Es ist keine besondere Geschichte, nicht tiefgründiges und unbedingt fesselnd. Es war dennoch ein netter und kurzer Krimi für Zwischendurch. Ich werde die Reihe auf jeden Fall beenden.
  18. Cover des Buches Marieke & Ben - Zug ins Unbekannte: Roman (ISBN: 9783962152345)
    Tabea Petersen

    Marieke & Ben - Zug ins Unbekannte: Roman

     (13)
    Aktuelle Rezension von: leseratte_lovelybooks
    Mit ihrem Roman „Marieke & Ben - Zug ins Unbekannte“ nimmt uns Autorin Tabea Petersen mit auf einen besonderen Roadtrip, in deren Verlauf aus verschiedenen Zufallsbekanntschaften echte Freundschaften und sogar mehr werden.
    Das Buch erzählt die Geschichte der 16jährigen Marieke, die eigentlich auf dem Weg ins Wochenende bei ihrem von der Familie getrennt lebenden Vater ist, und des 18jährigen Ben, der getrost als Außenseiter und sogar Kleinkrimineller beschrieben werden kann. Ihre Wege kreuzen sich zufällig bei einer Zugfahrt, die beide ohne Fahrschein absolvieren und landen bei ihrer gemeinsam Flucht vor dem Schaffner irgendwo im Nirgendwo.
    Obwohl beide aus absolut gegensätzlichen Verhältnissen kommen, Marieke behütet aufgewachsen in einem zumindest weitgehend heilen Familienumfeld ,unter dessen Decke es aber doch brodelt, Ben aus schwierigen Verhältnissen mit alkoholkranker Mutter und chronischem Geldmangel, scheinen sie einander besser zu verstehen, als man meinen sollte.
    Mit der rüstigen Seniorin Malou wird das Trio komplett und gerade für Ben entwickelt sich vieles zu Guten.
    Die Charaktere sind sympathisch und liebenswert geschildert, die Schreibeweise flüssig und unkompliziert. An die Jugendsprache muss man sich anfangs etwas gewöhnen, aber sie passt zu den jugendlichen Protagonisten. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Marieke und Ben geschildert, was die Erzählweise noch abwechslungsreicher macht.
    Das Cover ist sehr witzig, einfach und doch sehr aussagekräftig, gefällt mir sehr gut.
    Nur mit einem Satz aus dem Klappentext konnte ich nichts anfangen: „Vor kurzem hat sie herausgefunden, wieso ihre Mutter ihren Vater selbst Jahre nach der Scheidung noch hasst. Nun traut sie sich nicht zu dem geplanten Vater-Besuch…“ – dieser Aspekt wurde mir zu wenig deutlich herausgearbeitet…
    Alles in allem ein wirklich schönes Jugendbuch, manchmal vielleicht ein bisschen zu blauäugig, wie schnell sich alles zum Guten wendet, aber insgesamt sehr stimmig geschrieben!
  19. Cover des Buches Die Kaminski-Kids: Der Selfie-Betrüger (ISBN: 9783038481348)
    Carlo Meier

    Die Kaminski-Kids: Der Selfie-Betrüger

     (8)
    Aktuelle Rezension von: blessed

    Simon Kaminski wird beschuldigt bei der Mathe-Prüfung mit Hilfe eines Handys betrogen zu haben. Alles spricht gegen ihn und wenn er seine Unschuld nicht beweisen kann, muss er das Schuljahr wiederholen. Ein Mädchen aus Simons Klasse kennt die Wahrheit und könnte ihm helfen. Doch sie ist plötzlich spurlos verschwunden. Verzweifelt machen sich die Kaminski-Kids mit ihren Freunden auf die Suche…

    Im neuesten Band der Kaminski-Kids Reihe greift Autor Carlo Meier ein brandaktuelles Thema auf. Kindgerecht und einfühlsam zeigt er auf, welche Folgen der Missbrauch von Smartphones und Messenger-Apps haben kann. Des Weiteren wird in der Geschichte ergründet, wie man sich verhalten kann, wenn man zu Unrecht für etwas beschuldigt wird. Opa Kaminski erzählt den Kindern die biblische Geschichte von Josef und wie dieser gehandelt hat, als er falsch beschuldigt wurde und dafür sogar ins Gefängnis geschickt wurde.

    Das Buch bietet Spannung pur und vermittelt dabei wichtige Werte. Die Kapitel sind nicht zu lang und zudem in kürzere Abschnitte unterteilt, so dass Kinder ab ungefähr 8 oder 9 Jahren das Buch eigenständig lesen können. Illustrationen von Matthias Leutwyler ergänzen die Geschichte, die übrigens auch unabhängig von den anderen Bänden gelesen werden kann.

    Auf jeden Fall empfehlenswert!

  20. Cover des Buches Mein Leben im Schrebergarten (ISBN: 9783866046702)
    Wladimir Kaminer

    Mein Leben im Schrebergarten

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Wedma

    Lange habe ich es vor mir hergeschoben, zumindest ein Buch von W. Kaminer kennenzulernen. Im Rahmen der Challenge war es soweit. Ich habe den ganzen Mut gefasst und mir das Buch angehört.

    Klappentext beschreibt den Inhalt ganz gut: „Spießeridylle? Gartenzwergbiotop? Nein - der Schrebergarten ist das letzte wahre Paradies auf Erden. Und der perfekte Ort, um allerlei Abenteuer zu erleben. Wladimir Kaminer, Inhaber von Parzelle 118 in der Kleingartenkolonie "Glückliche Hütten", äußert sich hinreißend komisch über Apfelernte, Hummeln und Rhabarberkompott, deutschen Vorschriftswahn und viele interessante Bekanntschaften.“

    Von der Form her ist eine lose Ansammlung von Kurzgeschichten, die das Leben der Familie Kaminer beim Kauf des Schrebergartens, davor und danach beschreibt. Leicht humorig, recht unterhaltsam. Paar Mal musste ich auflachen. Weiß nicht so genau, ob es vom Witz der Geschichten kam, von der Situationskomik oder von der eigenwilligen Interpretation der Aussprache manch deutscher Wörter. Vllt war es der Mix aus allem.

    Je weiter ich hörte, desto mehr drängte sich der Gedanke auf, dass diese seltsame Aussprache durchaus gewollt war, um nun endgültig alle Klischees eines Deutsch sprechenden Russen zu erfüllen. Da gehören nicht nur hart ausgesprochene „R“s und „H“s dazu. Manch anderes wiederholte sich und blieb in jedem Teil des Buches unverändert: Das Wort „durch“ hörte sich immer wie „dürch“ an: zwischendürch, dürcheinander, dürchquert, etc. Das Wort Stück dagegen war immer ein Stuck: statt des Theaterstücks gab es Theaterstuck, statt des Grundstücks Grundstuck usw. Die Unterstützung war aber eine Unterstutzung. Die Brötchen waren bei Kaminer Brotchen. Eröffnete war ein eroffnete. Sonst war alles grammatikalisch korrekt und sonst recht verständlich. Was im krassen Kontrast zur akustischen Darbietung des Autors stand. Manche Zuhörer scheinen es zu mögen. Mich kostete es Überwindung, dabei zu bleiben. Habe früher nach den ersten paar Sätzen gleich ausgeschaltet. Aber nun… Was macht man nicht so alles für die Challenge?

    Da ist noch etwas, was mir keine Freude bereitete: Diese Pauschalisierungen, die als der Wahrheit letzter Schlag serviert wurden, nervten mich unsäglich, denn es war manchmal pure Irreführung, was auf diese Art und Weise betrieben wurde. Kaminer sprang manchmal gedanklich in die Vergangenheit: So und so war es früher in Russland. Zack. Alle, die es nicht besser wissen, müssen nun daran glauben. Z.B. Erzählt er vom Rhabarber in seinem Garten. Er weiß nichts damit anzufangen. Da klopft er einfach so dahin, in Russland gab es keinen Rhabarber. An früherer Stelle gab er zwar zu, dass er keine Ahnung vom Gärtnern hatte und in der Großstadt aufgewachsen war, aber es hielt ihn nicht davon ab, die Statements über die Dinge abzugeben, von denen er keine Ahnung hat. Nach diesem Prinzip funktioniert sein Geschichtenerzählen. Er, der große Russlandexperte, sagt Bescheid, was man von Russland zu denken hat. Das Groß des Publikums kann eh nicht beurteilen, ob er gerade veräppelt wird. Da musste ich an einen alten Witz denken: Fragte man mal die Blinden, wie ein Elefant aussieht, dabei hielt der eine seinen Rüssel, der andere seinen Schwanz, der dritte tastete das Bein des Tieres ab und dementsprechend fiel die Vorstellung der Blinden aus, wie ein Elefant aussieht.

    Fazit: Meins ist es nicht.

  21. Cover des Buches Lust auf Laube (ISBN: 9783421040572)
    Caroline Lahusen

    Lust auf Laube

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste
    Gute Laune und Inspiration pur!

    Als ich dieses Buch sah, wusste ich, dass muss ich  haben!!
    Und nun liegt es vor mir.
    Viele Tage habe ich darin geblättert, gelesen, geträumt.
    Schön ist das Buch, inspirierend und bereichernd.
    Man möchte sich gleich auf die Suche machen nach einem ähnlichen Ort, gleichzeitig lernt man interessante Leute kennen.
    *
    Ich weiß gar nicht ob ich das hier erwähnen soll, weil das was ich sagen werde einen ein bisschen aus seinen Träumen raus holt.
    Wer ohne Desillusion nur etwas  über das Buchlesen möchte der liest am besten nach den roten Sternchen weiter. Wer etwas über meine persönliche Schrebergarten Erlebnisse erfahren möchte kann direkt weiter lesen.

    *
    Als ich meinen Mann vor über 20 Jahren kennenlernte war er stolzer Besitzer eines Schrebergartens obwohl er ein Haus mit Garten besaß.
    Sein Garten war zwar sehr groß aber zum Anbau von Kräutern, Obst und Gemüse ungeeignet, da die Bäume der Nachbarn den ganzen Garten in Schatten hüllten.
    Hier wuchs nicht viel.
    Umso schöner der Schrebergarten. Hell, sonnig, freundlich mit kleinem Häuschen aus Stein.
    Nicht groß. Ein Raum genau nach Schrebergartenverordnung erbaut. Mit fließend Wasser, ohne Toilette, ohne Strom. Übernachten durfte man hier offiziell auch nicht. Wer des dennoch machte bekam gleich ein Schreiben des Vorsitzenden der Anlage.
    Es war genau geregelt wie viel Blumen ,Bäume, Sträucher, Wiesefläche etc. dieses kleine Einod bildeten.
    Dazu die festgelegten Termine zur allgemeinen Gartenpflege. Pflege der Anlage.
    Ich musste mich erst in dieses Gefüge hineindenken, war zunächst aber ohnehin nicht häufig zugegen.
    Erst als unsere Kinder geboren wurden kam ich immer mit raus.
    Die Nachbarn waren freundlich aber Freundschaft kam nicht auf. Weinte das Kind in der Mittagsstunde kam gleich mindestens ein Nachbar um sich zu beschweren.
    Mein Mann stellte für den Kleinen ein Bettchen auf, das durch die geöffnete Tür zu sehen war. Was kam, muss ich hier wohl nicht weiter ausführen.
    Richtig schlimm wurde es als ich schwanger war mit Kleinkind und mein Mann schwer erkrankte. Ich konnte die Arbeit im Garten zeitlich nicht bewerkstelligen .Kam 14 Tage nicht hin. Unkraut wuchs. Winzig klein aber groß genug für einen riesigen Aufstand der Nachbaren.
    Als ich dann auch noch erklärte, dass ich immer der Meinung war,dass man sich im Verein hilft wenn Not am, Mann ist und auf den Gedanken des Herrn Schreber anspielte bekamen wir eine Abmahnung mit Aufforderung ........ eine lange Liste folgte, binnen 6 Tagen in Ordnung zu bringen.
    Ging leider nicht denn die Schwangerschaft verlief nicht so reibungslos, ich musste liegen. Mein Mann immer noch krank und der Arbeitsdienst  stand an, zu dem wir uns entschuldigten aber dennoch wieder einen netten Brief bekamen.
    Nach gut einem Jahr Spießrutenlaufen beschlossen wir schweren Herzens den Garten zu verkaufen, den mein Mann über 20 Jahre gehegt und gepflegt hatte.
    Noch heute fast 15 Jahre später vergeht kein Tag an dem mein Mann nicht seinem Garten hinterher trauert auch wenn wir unseren Garten wunderschön hergerichtet haben mit viel Obst ,Gemüse und allem drum und dran.
    Und ich gebe zu, den kleinen Garten mit dem gemütlichen Häuschen den vermisse ich auch nur das drum herum nicht.
    Es ist wirklich etwas andere als ein Garten zuhause.
    Da ist man Zuhause, erreichbar, präsent. In einem Schrebergarten ist das wie Kurzurlaub. Abtauchen vom Alltag.
    Im Laufe der Jahre habe ich viele Schrebergartenanlagen kennengelernt.
    Einige waren so wie unsere viele aber auch so wie ich sie mir gewünscht hätte. Mit Gemeinschaft, Freundschaft und der Möglichkeit sich frei zu entfalten.
    Man muss halt genau hin sehen wo man sich niederlässt.
    *
    Ob ich wieder einen Schrebergarten möchte?
    Ich weiß es nicht.
    War mir sehr gut gefallen hat war das Projekt meiner Eltern, die mit ihren Freunden ein sehr großes Wiesengelände auf 30 Jahre gepachtet hatten.
    Es wurde ein Gemeinschaftshaus gebaut und jeder steckte sich ein Stück Land ab.
    Einfach da wo es ihm gefiel.
    Jeder setzte ein kleines Häuschen drauf, so wies ihm gefiel.
    Man Lebte in den Ferien und Wochenenden gemeinsam dort, aber ohne Verpflichtungen, einfach nur Gemeinschaft.
    Es hat gut 10 Jahre wunderbar funktioniert bis Leute weg zogen und andere dazu kamen. Diese Neuen meinten es muss Ordnung in das Chaos und fingen an zu Ordnen. Das ging nicht lange gut, sie zogen weiter, es war Ruhe bis nach und nach sich die Gemeinschaft auflöste weil immer mehr Eigenheime bauten oder aus beruflichen Gründen weg zogen.
    Die Häuschen wurden abgebaut die Wiese war leerer.
    Nur das Gemeinschaftshaus stand am Ende noch da mitten auf der groooßen Wiese. Der Bauer freute sich über eine Abstellmöglichkeit für seine Geräte. Später nutzte er es als Hühnerstall.
    Alles hat seine Zeit.
    Vergänglich wie das Leben.

    *************

    Nun aber weiter mit diesem Buch,
    das ich hier ja eigentlich vorstellen möchte.

    Es zeigt wie schön Schrebergarten sein kann. Wie viel einem solch ein Garten an Lebensqualität geben kann.
    Rein optisch und haptisch ist dieses Buch schon einladen.
    Die Fotos fordern einen förmlich auf das Buch zu entdecken.
    Die Frau mit dem Strohhut scheint uns zu zurufen:
    " Hereinspaziert!"
    "Kommen sie, sehen sie...."
    Das große Bild mit den vielen Jungen Leuten macht deutlich, hier ist es bunt, frei, spaßig.
    Gute Laune pur.
    Das Buch riecht auch so angenehm.
    Im Inhaltsverzeichnis jeweils ein kleines Foto des Gartens dessen Besitzen mit seiner kleinen Oase vorgestellt wird.
    Da gibt es den
    "Steinesammler" aus Köln,
    "den sanften Vorsitzenden" aus Berlin,
    "die Schöpfer" aus Essen,
    "die Kämpferin"  in Hamburg
    "die Anthroposophin "
    und den "Perfektionisten
    den "nordischen Freigeist" und die "Rechtwinkligen"

    Insgesamt 20 Gärten und ihre Besitzer lassen uns an ihrem ganz persönlichem Glück als Laubenbesitzer teilhaben.
    Den Anfang machen "Die Schöngeister"
    Cüneyt Yilmaz, Marketingmanager und Tobias Völker, Turkuloge und Islamwissenschaftler mit ihrem Garten in Hamburg -Wilhelmsburg.
    Ein freundschaftlicher Plausch über den Gartenzaun, eine grüne Oase mit einem roten Holzhaus, innen hell eingerichteten . Weiß etwas Vintage mit skandinavischem Flair in Kombination mit AntikenMöbeln.. Hier haben sich zwei einen sehr gemütlichen Rückzugsort geschaffen.
    Wie sie ihren Garten beschreiben?
    "Kontrollierte Wildheit" 
    Viele Rosen, ein Mix aus Büschen, Bäumen und Wiesemit Blick auf die angrenzende Rinderweide. Idylle pur. Ein wirklicher Rückszugsort.
    *
    Auch Gabi Weiss von Beruf Schaupielerinlässt uns in ihren Garten gucken.
    Sie strahlt uns schon im Karo Hemd mit Strohhut entgegen.
    Ein Glas Marmelade steht auf dem Tisch Blumen in einer Vase daneben ein Apfel.
    Die Aussage klar, hier wird gelebt und gearbeitet.
    Die nächsten Fotos, so bunt wie ihr Garten und die Leute die zu besuch kommen.
    Sogar Bienen hat Gabi Weiss in ihrer kleinen Oase.
    *
    Sehr futuristisch und ungewöhnlich für eine Gartenlaube ist die des "Paradiesvogels"
    besser gesagt der Paradies Vögel, Tina Jaschke Brinkmann und Mike Jaschke.
    Ihr Domizil zu beschreiben ist schwierig. In der Hamburger Gartengemeinschaft Ochsenwerder sind sich auch nicht alle einig ob sie es gut finden.
    Um so bemerkenswerter, dass diese Laube überhaupt noch steht. Mit den Normhäuschen des Schrebergartengesetztes und deren Bau- Verordnungen ist hier nicht annähernd zu rechnen.
    Ein Beispiel für die neue Vielseitigkeit und Toleranz?
    *
    Wie sieht es dann bei den "Perfektionisten aus.
    Hier haben sich Sonja und Christian den Traum von einen "luftigen Sommergarten" erfüllt.
    Sie zeigen wie man auch in einen akribisch durchgestylten Garten sehr viel Gemütlichkeit erleben kann.
    *
    Zu Besuch bei Sibylle Dawson, Weberin und Christoph Benning, Dipl.Kaufmann erleben wir eine Idylle, die uns an das typische Landleben auf einem Bauernhof erinnert.
    Doch bis es soweit war, dass sie ihr Gemeinschaftsprojekt "Gartendorf" verwirklichen konnten war es ein langer Weg, an dem sie uns teilnehmen lässt.
    *
    So unterschiedlich wie die Menschen, so unterschiedlich sind ihre Gärten.
    *
    Das Buch ist ein Traum, dass einen für kurze Zeit in unterschiedliche Welten entführt, die eines gemeinsam haben, sie lassen einen träumen und zu Ruhe kommen. Gleichzeitig inspirieren sie uns eigene Ideen zu entwickeln.
    Wer schon mit dem Gedanken spielt Laubebesitzer zu werden, der wird spätestens nach der Lektüre dieses Buches seinen Plan fossieren.
    Wer schon einen Ort gefunden hat findet mit Sicherheit noch Anregungen und wer keinen Garten plant, der erfreut sich einfach nur an den wunderbaren Fotos und den Berichten.
    *
    Mich hat dieses Buch gefangen genommen so wie die unterschiedlichen Menschen, die uns erlaubt haben ein Stück ihres Lebens kennen zu lernen.
    Ich finde es gebührt ihnen einen großem Dank genauso wie den Machern dieses wunder wunderbaren Buches.
  22. Cover des Buches Ortsgespräch (ISBN: 9783453405332)
    Florian Illies

    Ortsgespräch

     (43)
    Aktuelle Rezension von: supersusi

    Vom Autor von "Geneneration Golf" liegt nun eine humorvolle Homage an seine Heimat vor, ein kleiner Ort namens Schlitz in der deuteschen Provinz.

    Das Buch ist weder spannend noch hat es eine Handlung, ab er es ist witzig und liebevoll geschrieben, sodass das Lesen Spaß macht. Man kann es auch immer wieder weglegen und bei Gelegenheit wieder ein Stückchen weiterlesen, da einzelne Anekdoten aneinander gereiht sind und es keinen Handlungsstrang gibt. Vieles erkennt man wieder oder denkt," ja, genauso isses" oder fühlt sich in seinem Klischee von der Provinz bestätigt. Das Buch plätschert seicht dahin, ohne viel Tiefgang, ist aber mal ganz nett für zwischendurch und man muß oft schmunzeln. Es ist nicht zum Brüllen komisch, aber man muß doch ab und zu lächeln.

    Hier eine kleine Kostprobe S. 190. Es geht um einen Toaster, bei dem man die Runterdrücktaste mit einem Gummiband an derm Tisch befestigt hat, da sie sonst nicht unten bleibt, anstatt einen neuen zu kaufen : " Leider wird man allzuoft an den Toaster und das Gummiband erst wieder durch den irritierenden Satz : "Es riecht hier so komisch." erinnert.

  23. Cover des Buches Pilz inne Buxe (ISBN: 9783837504910)
    Ludger Stratmann

    Pilz inne Buxe

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Der Comic zu Doc Stratmanns Kabarettabenden. Er beschreibt medizinischen Igittigitt-Phänomene (Milben und ihre Ernährung, Genitalpilz) genauso wie den Ruhrgebietsalltag und seine dialektischen Eigenheiten. Jupp (Stratmanns alter ego) kommt dabei nicht immer gut weg, da beweist der Doktor eine Menge Selbstironie. Ich fands kurzweilig und sehr empfehlenswert. Am besten gefiel mir die Milben-Prostituierte.
  24. Cover des Buches Notizen aus Gärten (ISBN: 9783852564890)
    Carmen Müller

    Notizen aus Gärten

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden

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