Bücher mit dem Tag "schreiben"
393 Bücher
- Cornelia Funke
Tintenwelt 1. Tintenherz
(10.902)Aktuelle Rezension von: lealiestzwischen_den_zeilenTintenherz war das erste etwas umfangreichere Buch, das ich als Kind von meiner Oma geschenkt bekommen habe. Anfangs war ich noch kritisch und weigerte mich, so einen für mein damaliges Empfinden "dicken Wälzer" zu lesen; aus Langeweile fing ich dann eines abends dann doch an und konnte das Buch danach kaum mehr aus den Händen legen.
Funkes Schreibstil, der einen förmlich in die Geschichte hineinsaugt, die düster-magische Atmosphäre, die wunderbar ausgearbeiteten Figuren - hier allen voran der Feuertänzer Staubfinger - begeistern mich auch noch heute nach wie vor. Die Beziehung zwischen Protagonistin Meggie und ihrem Vater Mo ist etwas ganz Besonderes und die Beschreibungen von Elinors Bibliothek lassen einem das Wasser im Mund zusammenlaufen.
Die Liebe zu Büchern wird auf jeder Seite spürbar - die Buch-Fürsorge von Buchbinder Mo, Elinors Büchersammlung, Fenoglio als Schöpfer der Tintenwelt und die magische Gabe des Lesens von Vater und Tochter.
Ein gelungener Auftakt für eine der besondersten Jugend-Fantasy-Reihen überhaupt. Ganz klare Lese-Empfehlung für Jung & Alt!
- Cornelia Funke
Tintenwelt 2. Tintenblut
(3.531)Aktuelle Rezension von: AlwaysreadingIch habe das Buch jetzt nach ca. 10 Jahren nochmal rereadet und es genauso sehr geliebt wie beim 1. Lesen.
Cornelia Funke beschreibt die Tintenwelt so gut, dass man das Gefühl hat mit den Charaktere zusammen durch den Weglosen Wald zu wandern oder über den Markt von Ombra zu gehen.
Die Geschichte bleibt die ganze Zeit spannend und es kommt immer wieder zu unerwarteten Wendungen.
Mein Lieblingscharakter ist wie damals schon Staubfinger. Er ist einer dieser Charaktere, die man liebt, weil sie so unperfekt sind. Er hat Ängste und Sorgen und versucht eigentlich nur frei und glücklich zu sein, in einer Welt in der das gar nicht so einfach ist. Und ich würde sooo gerne seine Feuershow sehen.
Also insgesamt ein super gutes Buch.
- Bianca Iosivoni
Falling Fast
(1.086)Aktuelle Rezension von: Kristina_RitterDas Cover gefällt mir in dem lilanem getupften Ton.
Hailee ist auf einem Roadtrip unterwegs und landet wie von selbst am Grab ihres besten Freundes. In einer Bar lernt sie Chase kennen während sie versucht von einem schmierigen Typen wegzukommen. Etwas an ihn fasziniert sie, doch als sie erkennt wer er ist wendet sie sich ab. Ausserdem muss sie sowieso wieder los, da sie mit ihrer Schwester am Ende des Roadtrips verabredet ist.
Mir hat der Start der Geschichte richtig gut gefallen, man konnte sich alles gut vorstellen und war auch direkt betroffen von Jaspers Tod. Ein bisschen an der Kommunikation der beiden hat mir nicht gefallen, ich kann es aber nicht genau benennen. Ich musste in diesem Buch 2 mal richtig weinen.
Mit diesem Ende zurückgelassen zu werden ist echt fies. Mir ist noch nicht so ganz klar, wieso sie am Ende so handelt wie sie es tut. Aber vielleicht wird das in der Fortsetzung besser erklärt, es hätte auch die Spannung rausgenommen wenn man mehr Informationen hätte. Spice ist vorhanden, die Dosierung ist in Ordnung. Man kann sich hier auf Romantik, Herzschmerz und viel Emotionalität einstellen.
Kein Highlight für mich, aber dennoch lesenswert.
- Colleen Hoover
Verity
(1.874)Aktuelle Rezension von: AnnalenaRAllgemeines
Das Cover vom Buch gefällt mir wie bei den meisten Büchern von Colleen Hoover sehr gut. Das Zusammenspiel der Farben ist durchaus sehr stimmig, es verrät aber in meinen Augen nicht zu dem Inhalt des Buches bzw. der Geschichte. Der Klappentext auf der Rückseite ist sehr kurz gehalten, ebenso sind die meisten Kapitel nicht so lange, was ein entspanntes Lesen ermöglicht.
Zusammenfassung
Leider kann man das Buch nicht zu sehr zusammenfassen, da man sonst auch schon einige Punkte aus der Geschichte vorwegnimmt.
Die Jungautorin Lowen Ashleigh bekommt ein Angebot, das sie unmöglich ablehnen kann: Sie soll die gefeierten Psychothriller von Starautorin Verity Crawford zu Ende schreiben. Lowen akzeptiert – auch, weil sie sich zu Veritys Ehemann Jeremy hingezogen fühlt. Während ihrer Recherchen im Haus der Crawfords stößt sie auf einige kuriose Dinge und verliert womöglich langsam den verstand.Protagonisten & Persönliche Meinung
Lowen ist eine tolle junge Frau die durchaus schon einiges in ihrem Leben durchstehen musste und erlebt hat, besonders wenn man daran denkt was direkt zu Beginn der Geschichte passiert. Sie ist sehr offen und hat dennoch einige Zweifel, besonders wegen ihr selbst oder ihrer Arbeit die sie macht. Im verlauf der Geschichte hat man das Gefühl ihre Gänsehaut teilweise selbst spüren zu können.
Jeremy ist eigentlich ein Sympathischer Mann, zumindest hat man das immer im Gefühl. Er macht manchmal den Eindruck als hätten all seine Schicksalsschläge, die auch so schnell nacheinander passiert sind keinerlei Probleme davongetragen. In der Geschichte kommt er auch sehr als hilfsbereiter Mensch rüber.
Die neben Protagonisten sind teilweise sehr wenig beschrieben bzw. haben wenig Rolle und sind dann deutlich mehr präsent aber alle passen auf ihre eigene Art perfekt in die Geschichte und haben etwas zu sagen.
Meiner Meinung nach ein ziemlich krasses Buch, dass an manchen Stellen wenig mit einem klassischen Roman zutun hat sondern eher wie ein Psychothriller. Der Schreibstil ist ähnlich wie bei den meisten Büchern von Colleen Hoover, lässt sich sehr flüssig lesen und man ist sehr schnell Teil der Geschichte und kann nicht aufhören zu lesen. Die Geschichte selbst hat mich ab Seite 1 komplett gefesselt und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, teilweise fand ich es aber auch ein wenig Gruselig was und wie beschrieben wurde. Mich hat es tatsächlich auch sehr verwirrt weil ich durchaus mehr mit einem Roman gerechnet habe und das Gefühl hatte das diese Ebene weniger Rolle in der Geschichte hat als die Psychothriller. Am Ende hat man leider noch ca. 40 Seiten übrig wobei man eigentlich schon mit allen Handlungen durch ist, der Epilog ist in dem Buch deutlich länger als in den meisten anderen ihrer Bücher. Beim Epilog muss ich leider Sterne abziehen, da ich ihn teilweise zu sehr in die Länge gezogen fand und auch die Geschichte nicht so zufriedenstellend. Alles in allem ein sehr gutes Buch von Colleen Hoover bei dem man nicht enttäuscht wird wenn man die Kombination aus Psychothriller und Roman mag.
- Carlos Ruiz Zafón
Das Spiel des Engels
(1.412)Aktuelle Rezension von: RosenthalEin wunderschönes Buch aus der Nische magischer Realismus. Ich hatte es vor Jahren gelesen und musste es unbedingt nochmal neu lesen. Es hat von seinem Zauber nichts verloren. Man fühlt sich auch sehr zur Stadt Barcelona und dem Friedhof der verlorenen Bücher hingezogen. Schade das Herr Zafón so früh gestorben ist.
- Mona Kasten
Trust Again
(2.363)Aktuelle Rezension von: Schmoekertante303Nach der schmerzhaften Trennung von ihrem Ex-Freund hat Dawn mit den Männern abgeschlossen und blockt jeden Flirtversuch rigoros ab. Zu groß war der Vertrauensbruch, der ihren Glauben an eine glückliche Beziehung zerstört hat. Erst als sie Spencer trifft, der hartnäckig immer wieder mit ihr flirtet, gerät ihre Standhaftigkeit ins Wanken. Aber die Dämonen ihrer Vergangenheit lassen sie nicht los. Erst als sie erfährt, dass auch Spencer ein gut gehütetes Geheimnis hat, beginnen ihrer Mauern zu bröckeln.
Trust Again ist der zweite Teil der Again Reihe von Mona Kasten. Mona Kasten schreibt spannend, intensiv und mitreißend. So flogen die Seiten nur so dahin und haben mir vom herzhaften Lachen bis zu fließenden Tränen alle möglichen Emotionen entlockt.
Nachdem im ersten Teil Allie und Kaden ihr Glück gefunden haben, sind nun deren Freunde Dawn und Spencer an der Reihe. Dieser Teil knüpft zeitlich an den ersten Teil an und auch die Charaktere aus dem ersten Band sind hier wieder sehr präsent. Trotzdem kann dieser Teil auch unabhängig vom ersten Teil gelesen werden.
Dawn mochte ich eigentlich sehr gern. Leider hat sie mich mit ihrem ewigen Hin und Her irgendwann wirklich genervt. Ja, sie ist enttäuscht und verletzt worden aber trotzdem verhält sie sich Spencer gegenüber oft unmöglich. So konnte ich gerade gegen Ende des Romans ihre Handlungen immer weniger nachvollziehen.
Spencer dagegen hat mir sehr gut gefallen. Er ist einfach ein unglaublich positiver, charmanter und liebenswerter Charakter, der aber auch sein Päckchen zu tragen hat. Im Gegensatz zu Dawn verzweifelt er aber nicht daran, sondern versucht das Beste aus seinem Leben zu machen und jeden Tag wieder als neue Chance zu sehen.
Das Ende an sich fand ich gut, allerdings hat mir das Date der zwe nicht wirklich gefallen. Das hätte ich mir anders gewünscht.
Fazit:
Trust Again ist ein emotionaler, spannender Liebesroman der das Thema Vertrauen und Mut thematisiert. Mir hat er trotz kleiner Schwächen beim Charakter der Hauptprotagonistin sehr gut gefallen.
- Colleen Hoover
Weil ich Layken liebe
(3.953)Aktuelle Rezension von: LidenBedingte Leseempfehlung
Datum : 13.09.2025
✨Handlung✨
Layken zieht mit ihrer Mutter und ihrem Bruder um, nachdem ihr Vater überraschend verstorben ist. In der neuen Stadt verliebt sie sich Instant und die Liebe wird auch erwidert. Allerdings „darf“ die Liebe nicht sein.
✨Protagonisten✨
Charakter zeichnen ist das, was CoHo kann - auch wenn ich einige Dinge übertrieben und stark artifiziell empfand, so mochte ich die Charaktere. Besonders der kleine Bruder von Layken hat mein Herz erobert.
✨Setting✨
Okay come one. Die große Liebe nach 3 Tage ? Really? Ich bin kein großer Verfechter von Liebesromanen oder Jugendbüchern, vielleicht liegt es daran.
Es gab so 2 große Plottwist (ich Spoiler nicht) wovon mir einer ein Augenrollen entfacht hat, der andere mich aber echt mitgenommen hat. Ich mag es, dass CoHo tiefgründige Themen in ihren Büchern behandelt.
✨Schreibstil✨
CoHo schreibt wie immer schnörkellos - passend zu einem Thema im Buch, Poetry Slam (daher auch der englische Buchname Slammed, den ich soviel besser finde als die sperrige deutsche Übersetzung). Ich mag Poesie, ich mag Metaphern und um die Ecke denken. Allerdings fand ich die Poesie in dem Buch ausdruckslos. Naja, ich fand sie wirklich schlecht und sie hat mich 0 berührt.
✨Fazit✨
Man hat gemerkt, das es eines der ersten Bücher von CoHo ist. Nach dem ersten Buch wusste ich, ich werde die Reihe nicht fortführen, dafür ist mir die Story um Will und Layken zu gleichgültig. Ich würde es bedingt weiterempfehlen, die passende Altersgruppe wäre wohl 14-25 Jahre.
- Joël Dicker
Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert
(964)Aktuelle Rezension von: JewegoNormalerweise bewege ich mich eher bei den typischen 400-Seiten Romanen, daher hat mich der Umfang dieses Romans (320 Seiten mehr) zunächst etwas eingeschüchtert - ich mag keine Bücher, in denen stundenlang über die Umgebung gesprochen wird. Es interessiert mich nicht, wie GENAU der Raum aussah, aus welchem Holz der Wohnzimmertisch geschnitzt ist und ich brauche auch keine ganze Seite, die mir das Wetter beschreibt. Bei langen Romanen habe ich oft die Sorge, genau das vorzufinden: ausschweifende Länge. In diesem Roman war das allerdings gar nicht der Fall. Mit unglaublichem Geschick hat Dicker es geschafft, verschiedene Perspektiven und verschiedene Zeiten miteinander zu vereinen, Wahrheiten zunächst zu verschleiern oder nach und nach preiszugeben, ohne auch nur ein an den Leser gerichtetes Versprechen nicht zu halten. Alle offenen Fragen wurden bis zum Ende erklärt und haben einem bis dahin eine tolle Lesereise beschert.
Der Umfang des Buchs geriet beinahe in Vergessenheit, so schnell wie man die Seiten umgeschlagen hatte und darin verschwunden war. Ich bin definitiv positiv überrascht und froh, mich nicht abschrecken lassen zu haben.
Ich verstehe zwar nicht, worauf diese Beziehung genau beruht und was sie so wunderbar macht (vor allem für einen erwachsenen Mann), aber das heißt ja nicht, dass es sowas nicht trotzdem genauso gegeben haben könnte oder sogar auch gibt.
Viele kritisieren die verschiedenen Erzählperspektiven, da dadurch Dopplungen auftauchen, aber ich denke, das ist die falsche Betrachtungsweise. Es sind quasi Aussagen verschiedener Leute und oft verändert sich auch mal ein Detail, was einen als Leser dazu ermutigt, wachsam zu bleiben und dem Ganzen auf die Spur zu kommen. Darüber hinaus kam es mir jetzt aber auch nicht übermäßig gedoppelt vor und wenn doch (zum Beispiel, wenn eine Aufnahme nochmal abgespielt wurde) dann überfliegt man den Text eben, wenn man sich noch so gut dran erinnert. Wer vielleicht mehr als ein paar wenige Tage an dem Buch sitzt findet die kurzen Erinnerungen dann auch ganz hilfreich. Aber wie gesagt, es kam nicht ständig vor und war eher die Ausnahme - so oder so. - Colleen Hoover
Weil ich Will liebe
(2.318)Aktuelle Rezension von: JaniAuch der zweite Teil der Trilogie ist ein super emotionales Buch. Ich habe gelacht gebangt und Tränen gelassen. Diese Story ist so rührend und hat weiterhin Schicksalsschläge. Ob die beiden jemals Ruhe bekommen in ihrem nicht chronologisch laufenden Leben? Ihr werdet es erfahren wenn ihr die Trilogie lest.
- Colleen Hoover
Maybe Someday
(1.667)Aktuelle Rezension von: BellaNoelleBei Colleen Hoover gibt es nur hopp oder top. Ich hab schon einige Bücher von ihr gelesen, die mir super gut gefallen haben. Aber genauso viele, die mir absolut nicht gefallen haben. Dieses hier reiht sich leider wirklich ganz unten ein.
Die Hauptprotagonist*innen waren mir sehr unsympathisch, die Geschichte fand ich ziemlich inhaltlos - man hätte das Ganze auch auf 100 Seiten packen können. Insgesamt habe ich glaube ich selten so häufig die Augen verdreht beim Lesen eines Buches wie bei diesem hier. Sydney und Ridge sollen 22 und 24 sein, benehmen sich aber wie 16. Und Sydney hat quasi in jedem Kapitel geweint, unabhängig davon, welche Emotion sie damit ausdrücken wollte. Sie hat IMMER geweint. Und ja, es ist selbstverständlich in Ordnung, emotional zu sein und das ist auch nicht der Punkt meiner Kritik. Aber wenn in einem Buch JEDE EMOTION der Frau (natürlich nur der Frau) durch Weinen dargestellt wird, nervt es irgendwann extrem.
Es ist auch eine ordentliche Ladung Sexismus im Buch enthalten. Und diesen angeblichen Feminismus von wegen die Hauptprotagonistin ist eigentlich stark und unabhängig, aber in den entscheidenden Momenten dem Mann dann doch vollkommen verfallen, kann ich auch nicht ab. Was für ein Blödsinn. Soll das vermitteln, dass egal, wie unabhängig eine Frau ist, sie früher oder später doch immer einsehen wird, dass sie den Mann braucht? Liebe bedeutet nicht Abhängigkeit. Nein, auch wahre Liebe nicht.
Und zum Inhalt kann ich nur sagen: ja, es kann passieren, dass man sich in mehr als einen Menschen verliebt - aber das sollte auch nicht per se verteufelt werden. Es ist immer nur die Frage, wie damit umgegangen wird. Und hier wird nicht gut damit umgegangen.
Das Ende war meines Erachtens nach vollkommen unrealistisch und sowas von kitschig, da bleibt mir nichts mehr zu zusagen. Naja, vielleicht bin ich aus diesen New Adult Büchern auch einfach rausgewachsen, aber mir ist es ein Rätsel, wie diese ganzen guten Bewertungen zustande kommen. Ich war einfach nur froh, als ich mich zu Ende durch das Buch gequält hatte.
- Elizabeth Gilbert
Eat, Pray, Love
(923)Aktuelle Rezension von: DoraLupinNatürlich habe ich schon von diesem Buch und dem Film mit Julia Roberts gehört, aber ich hatte bisher keine Gelegenheit das Buch kennen zu lernen. Deshalb habe ich mich gefreut die Geschichte nun mit diesem Hörbuch zu erleben!
Die Geschichte dreht handelt in New York: um drei Uhr nachts erwacht Elizabeth Gilbert weinend im Badezimmer. Sie ist über dreißig mit Mann und Haus, doch nein, glücklich ist sie nicht. Sie macht sich auf die Suche nach drei Dingen, die ihr fehlen: Freude, Hingabe und innere Balance. Ihre Reise führt sie nach Rom, wo sie Italienisch lernt, nach Indien, wo sie in einem Ashram erfährt, dass man zur Erleuchtung nachts Böden schrubben muss, und nach Bali, wo sie den Pfad zum inneren Gleichgewicht findet. Und so kommt das Glück.
Ich bin gut ins Hörbuch reingekommen, der Schreibstil ist locker und leicht verständlich und anfangs hatte mich die Autorin mit ihrer eigenen Geschichte auch packen können, wie sie aus ihrem alten Leben ausbrechen möchte und zu neuen Ufern finden. Italien hat mir deshalb auch richtig gut gefallen und ich habe diese Zeit gemeinsam mit der Autorin gerne erlebt. In Indien jedoch wurde mir das Buch dann doch zu spirituell und der Alltag im Ashram wurde mir persönlich doch zu ausführlich beschrieben und hatte einige Längen. Bali hat mir dann wieder besser gefallen, vorallem fand ich das Leben der Menschen auf Bali sehr interessant und spannend. Alles in allem eine schöne Geschichte, die aber so ihre Längen hat. Sehr gut gefallen hat mir aber die Hoffnung die das Buch ausstrahlt nach einem völlig verzweifelten Augenblick wieder ins Leben finden zu können!
Die Sprecherin hat das Hörbuch sehr angenehm gelesen, das Buch hätte ich eventuell auch abgebrochen, durch die Längen in der Mitte, aber das Hörbuch hat mich dann doch motiviert durchzuhalten und dann noch eine schöne Geschichte zuende zu hören.
- Colleen Hoover
Nächstes Jahr am selben Tag
(1.276)Aktuelle Rezension von: Ebru88Colleen Hoover steckt sehr viel liebe in das Buch mit viel Humor und Emotionen. Emotionen die jemandem tief ins Herz gehen. Fallon will ihre Schuspielkarriere nicht beenden und Ben möchte Schriftsteller werden daher wollen sie sich nicht im Weg stehen und versuchen die Beziehung (Fernbeziehung) irgendwie ungewohnt auf Beinen zu halten.
- Mona Kasten
Hope Again
(1.085)Aktuelle Rezension von: Its_angie"Es tut mir leid, dass ich ununterbrochen an den Tag denke, an dem du mich geküsst hast. Es tut mir leid, dass es mir das Herz zerbricht, dich traurig zu sehen. Und es tut mir leid, dass ich zu dir gekommen bin, obwohl ich es eigentlich besser weiß."
Hope Again ist eine schöne und fesselnde Dozent-Studentin Geschichte. Zudem erhält es Selbstfindung und tiefgründige Emotionen, womit es unter die Haut geht. Der Schreibstil ist sehr flüssig und fesselnd. Ich fand die Kommunikation zwischen Everly und Nolan sehr toll und hatte das noch nicht in meinen bisherigen gelesenen Büchern. Beide Charaktere wirken sympathisch und liebenswert. Allerdings wurde ich mit den Charakteren nicht so richtig warm, für mich hat manchmal Everly ein bisschen genervt, mit ihren Gefühlsausbrüchen, die fand ich manchmal zu viel.
- Benedict Wells
Vom Ende der Einsamkeit
(1.103)Aktuelle Rezension von: LydiaW"Vom Ende der Einsamkeit" von Benedict Wells ist eines meiner liebsten Bücher aller Zeiten, das ich inzwischen schon mehrmals gelesen habe. Es ist eine feinfühlige, zarte und doch alles und jeden mitreißende Erzählung über Familie, Zusammenhalt, Liebe, Chancen, Hoffnungen, Verlust und das Leben. Ganz große Empfehlung von Herzen!
- Stephen King
Das Leben und das Schreiben
(405)Aktuelle Rezension von: das_lesende_ich✍🏻
𝘚𝘤𝘩𝘳𝘦𝘪𝘣𝘦𝘯 𝘪𝘴𝘵 𝘷𝘦𝘳𝘦𝘥𝘦𝘭𝘵𝘦𝘴 𝘋𝘦𝘯𝘬𝘦𝘯.⁽ᵁᴺᴮᴱᶻᴬᴴᴸᵀᴱ ᵂᴱᴿᴮᵁᴺᴳ ⁻ ˢᴱᴸᴮˢᵀᴷᴬᵁᶠ⁾
💭
Mit 𝘋𝘢𝘴 𝘓𝘦𝘣𝘦𝘯 𝘶𝘯𝘥 𝘥𝘢𝘴 𝘚𝘤𝘩𝘳𝘦𝘪𝘣𝘦𝘯 habe ich nun mein 44. Buch von Stephen King gelesen und dieses Mal keinen Roman, sondern einen Schreibratgeber. Gleichzeitig ist es bereits mein dritter Schreibratgeber insgesamt, was den Vergleich umso spannender gemacht hat.Was dieses Buch für mich besonders macht, ist der sehr persönliche Zugang. King erzählt offen von seinem Leben, seinen Anfängen als Schriftsteller, Rückschlägen, Erfolgen und auch von dunkleren Phasen. Diese autobiografischen Passagen lesen sich fast wie ein Roman und geben einen ehrlichen, oft schonungslosen Einblick in seinen Werdegang. Gerade dieser Teil hat mich besonders gefesselt.
Aber auch Kings Tipps zum Schreiben sind spannend und praxisnah. Sie wirken nie belehrend, sondern motivierend und realistisch. Statt großer Theorien geht es um Handwerk, Disziplin, Sprache und den eigenen Umgang mit dem Schreiben. Das ganze immer wieder durchzogen von Kings trockenem Humor und seiner klaren Haltung zum Erzählen.
Die Mischung aus autobiografischen Anekdoten und konkreten Schreibtipps ist hervorragend gelungen und macht das Buch sowohl für Autoren als auch für Leser interessant, die einfach mehr über Stephen King als Mensch erfahren möchten. Für King-Fans ist dieses Buch meiner Meinung nach ohnehin ein Muss.
Ein Buch, das motiviert, ohne Druck aufzubauen.
Für mich war 𝘋𝘢𝘴 𝘓𝘦𝘣𝘦𝘯 𝘶𝘯𝘥 𝘥𝘢𝘴 𝘚𝘤𝘩𝘳𝘦𝘪𝘣𝘦𝘯 eine sehr willkommene Abwechslung.⭐️⭐️⭐️⭐️☆,₅
(9/10) - Jennifer Niven
All die verdammt perfekten Tage
(768)Aktuelle Rezension von: MoidlvomberchIch fand das Cover sehr interessant gestaltet und der Klappentext machten mich neugierig auf den Inhalt des Buches.
Nun ich wurde absolut nicht enttäuscht, die Geschichte fängt schon sehr gut an und so wurde ich immer weiter in den Bann gezogen,
zwischen all der Dramatik musste ich immer mal wieder schmunzeln, das Buch was für mich hoch emotional und ich habe mitgefiebert.
Ein Buch dass ich dank des sehr guten Schreib- und erzählstils nicht mehr so einfach aus der Hand gelegt habe, ich habe das Buch zimmerhalb weniger Stunden komplett ausgelesen, fand ich aber auch das Thema sehr interessant.
Ein tolles Buch das bei mir immer noch nachhallt und mir noch lange im Kopf bleibt!
ganz klare Leseempfehlung!!
- Jojo Moyes
Mein Herz in zwei Welten
(669)Aktuelle Rezension von: martina400„Man kann nie wirklich glücklich werden, weil man von dem Moment an, in dem man weg geht, zwei Identitäten hat, und ganz egal, wo die eine Hälfte ist, sehnt sie sich nach der anderen.“ S. 374
Inhalt:
Louisa wagt sich nach New York und beginnt bei einer Familie als persönliche Assistenz zu arbeiten. Doch dafür muss sie ihre neue Liebe Sam zurück lassen und merkt bald, dass ihr Herz in zwei Welten schlägt. Nun muss sie nur noch herausfinden, wer Louisa Clark tatsächlich ist und wohin sie gehört und das ist schwieriger als gedacht.
Cover:
Das Cover lehnt sich an die Vorgänger der Reihe an. Man sieht einen Scherenschnitt und eine unterschiedliche Farbgebung zu den anderen Bänden.
Meine persönliche Meinung:
Neun Jahre ist es her, dass ich Band 2 gelesen habe. Trotzdem kam ich schnell rein in die Geschichte und es machte nicht viel aus, dass ich mich kaum mehr an Band 2 erinnern konnte. Es ist ein richtiger Wohlfühlroman und man kann sich richtig entspannen. Selten habe ich einen Roman gelesen, der so gemütlich ist und trotzdem nicht langweilig wird. Die vielen Seiten schreckten mich ein wenig ab, aber ich hab es dann doch überraschend schnell gelesen und genossen. Das Ende rundet die Geschichte von Louisa ab. Sehr emotional ist die ganze Trilogie, doch auch dieser einzelne Roman drückte mir ein Tränchen ins Auge.
Fazit:
Ein wunderschöner Abschluss der Reihe mit viel Emotion, wie Louisa zu sich selbst findet. - Caroline Wahl
Windstärke 17
(680)Aktuelle Rezension von: JackolinoBei Windstärke 17 handelt es sich um den Folgeroman von „22 Bahnen“ von Caroline Wahl. Dieses Mal dreht sich alles um Ida, die jüngere Schwester von Tilda und die Handlung spielt 10 Jahre nach Tildas Wegzug aus der Fröhlichstraße nach Berlin. Ida war damals mit der alkoholkranken Mutter allein zurückgeblieben, hatte die Schule beendet und war dann nach einem Wochenendtrip mit ihrer Freundin zu der toten Mutter zurückgekehrt. Die hatte sich an diesem Wochenende das Leben genommen.
Ida gibt sich die Schuld am Tod ihrer Mutter, sie kann schwer damit umgehen, dass sie genau an diesem Wochenende nicht zuhause war und dass ihre Mutter allein sterben musste. Tilda hat sie eingeladen, zu ihr zu kommen, aber Ida fährt über Hamburg hinaus einfach weiter und landet auf Rügen.
Wie schon im Vorgängerband, so spielt auch in diesem Buch das Wasser eine wichtige Rolle. Tilda hatte Struktur in ihr Leben gebracht, indem sie täglich im Schwimmbad ihre 22 Bahnen absolvierte und sie hatte diese Liebe zum Wasser auch an Ida weitergegeben. Ida ist von der Ostsee begeistert, als erstes wirft sie sich in die Wellen und powert sich vollkommen aus. Das Meer ist ein Ort zum Abtauchen und Vergessen.
Ihr Glück ist es, dass sie auf einen älteren Mann, Knut, trifft, der ihr einen Kellnerinnenjob in seiner Kneipe anbietet. So beginnt ihre Freundschaft mit ihm und seiner Frau Marianne und bald zieht sie bei den beiden ein.
Dieses Familienleben bietet ihr viel von dem, was sie in Kindheit und Jugend verpasst hat, weil ihre Mutter mit eigenen Problemen zu tun hatte. Dennoch holen sie die Erinnerungen viel zu oft ein. Oft kann ihr nur ein Tauchgang helfen.
Ida ist wütend und ihre Wut äußert sich in Brüllattacken, in einem häufig schnippischen und trotzigen Verhalten ihren Mitmenschen gegenüber. Der Umgang mit ihr ist nicht einfach, das erfahren auch Marianne und Knut. Bald aber auch Leif, der eine besondere Anziehungskraft auf sie ausübt. Er ist ähnlich gestrickt, trägt ebenfalls sein Herz nicht auf der Zunge.
Caroline Wahls Schreibstil ist besonders. Jemand hatte es mit einem Theatermanuskript verglichen und genauso liest es sich, wenn es um Gespräche miteinander geht.
Oft erfahren wir zunächst, was Ida denkt und dann drückt sie es gleich oder in verkürzter Form noch einmal in Worten aus. Die Gedanken teilen dem Leser einen Sachverhalt meistens etwas ausführlicher mit, in der Aussprache ihrer Gedanken ist Ida eher kurz angebunden.
Das Buch endet offen, aber nicht unbedingt ohne Hoffnung. Der Rückzug nach Rügen hat Ida auf jeden Fall gutgetan und ihr durch andere auftauchende Probleme Abstand vor sich selbst geschaffen.
Trotz des eigenwilligen Schreibstils ließ sich für mich das Buch gut lesen und ich empfehle es gerne weiter.
- Rainbow Rowell
Fangirl
(450)Aktuelle Rezension von: qhanqibe2Ein süßes Romance-Buch über die Studentin Cath, die leidenschaftlich gern Fanfictions schreibt und sich etwas verloren fühlt als ihre Zwillingsschwester Wren sich im Studium immer weiter von ihr entfernt. Doch dann kommt sie Levi näher, den sie eigentlich für den festen Freund ihrer Mitbewohnerin hält und lebt sich langsam aber sicher auf dem College ein. Der Schreibstil schildert aus der Erzählerperspektive und das relativ einfach und leicht, so dass man die Geschichte gern verfolgt. Und auch die Charaktere sind gut ausgearbeitet; Cath ist von sozialen Ängsten und ihrer Zurückgezogenheit gezeichnet und auch die Familiendynamik zwischen ihr, ihrem Vater und Wren ist interessant und teilweise ziemlich tiefgründig und realistisch. Aber auch Levi ist sympathisch, ganz ohne das Klischee des perfekten Love Interests zu verköpern. Generell ist die Story "mehr" als eine Lovestory; es ist auch Caths Coming of Age-Geschichte, denn sie erkennt mehr und mehr, was sie vom Leben will und lässt sich auf neue Menschen ein. Aber auch auf die Liebe zu ihren Fanfictions wird eingegangen, was ein sehr interessantes Thema ist. Ab und an liest sie auch ein paar Passagen daraus vor und die Autorin hat sich da echt Mühe gegeben. Insgesamt also ein schönes Buch zum Wohlfühlen und fallen lassen, das aber auch Abwechslung bietet und mal emotionaler wird.
- Paul Auster
4 3 2 1
(126)Aktuelle Rezension von: Steve914 3 2 1 wurde 2017 auf deutsch veröffentlicht und ist Paul Austers Opus magnum. In diesem über 1200 Seiten langen Roman stellt Auster vier verschiedenen ablaufende Leben ein und derselben Person vor, nämlich die Leben des Archie Ferguson.
Die einzelnen Versionen von Archies Leben werden dabei in zeitliche Abschnitte unterteilt, von der Kindheit bis zum jungen Erwachsenenalter, also circa bis zum Ende des Studiums.
Es sind nicht nur die Entscheidungen Archies sondern auch die Entscheidungen seiner Mitmenschen und deren Handlungen, die Zufälle und Schicksale, die deren Leben bestimmen, die die jeweils andere Version von Archies Leben entstehen lassen und vorantreiben.
Es gibt einige zentrale Figuren, wie natürlich seine Eltern, Freunde und Verwandte, die sich in allen Varianten von Archies Leben wiederfinden. Aber auch hier ändert sich, je nach Vergangenheit und Ereignissen, der Umgang miteinander. Diesen Entwicklungen zu folgen ist dabei nicht immer einfach, 4 3 2 1 ist kein Werk, das man zwischendurch liest. Wer aber durchhält, und dazu kann ich nur jedem raten, wird mit einer bzw. vier Geschichten belohnt, die sich intensiv mit der Frage nach Schicksal, nach Zufall und der Selbstbestimmtheit unseres Lebens auseinandersetzen.
Austers Sprachgewalt ist dabei beeindruckend. Manche Sätze gehen über mehrere Seiten, sind dabei aber nicht langatmig und treiben die umfangreiche Handlung weiter voran. Die Dialoge sind pointiert und genau, jede Figur wird auf ihre Weise durch ihre Tätigkeiten und ihre Sprache unverwechselbar.
Neben den zentralen Fragen des Romans, Schicksal und Zufall und die Konsequenzen unserer Entscheidungen, findet sich hier auch ein Ritt durch die amerikanische Nachkriegsgeschichte, vor allem durch die Veränderungen der Gesellschaft der USA in den 1960er Jahren. Eine Auseinandersetzung mit den Studentenprotesten, mit dem Vietnam Krieg, mit Baseball und Basketball, mit Literatur, nicht zuletzt mit der Sexualität.
Austers Werk hat mich tief beeindruckt. Seine Sprachgewalt, seine Auseinandersetzung mit den zentralen Fragen des Schicksals und des Zufalls sowie die umfangreiche Darstellung so vieler Themen - Geschichte, Politik, Sport, Literatur und viele mehr - machen 4 3 2 1 für mich zu einem Roman, den Liebhaber anspruchsvoller Literatur gelesen haben müssen. - Stephen King
Sie
(961)Aktuelle Rezension von: julia___Als Leser wird man sofort in das Geschehen geschleudert, ich persönlich bin nicht so schnell in die Geschichte reingekommen. Doch irgendwann hatte ich eine morbide Faszination für die Geschichte entwickelt und konnte nicht mehr aufhören zu lesen.
Es ist brillant, dabei aber wirklich verstörend, krank, grausam und niederträchtig.
An sich hat das Buch nicht viele Wendungen oder Handlungen, aber die unterschwellige Spannung und die bedrückende Atmosphäre haben mich so gebannt und neugierig gemacht. Das Buch hat ab einem bestimmten Punkt einen extremen Sog auf mich ausgeübt, ich hab es wahrlich verschlungen.
Auch dieses Stephen King Buch kann ich nur empfehlen, aber es wird nicht für jeden etwas sein.
- Daniel Glattauer
Gut gegen Nordwind
(5.616)Aktuelle Rezension von: kristinaliestIch habe das ein oder andere Buch des Autors schon gelesen und wollte nun auch endlich dieses Buch hier lesen. Ich fand es spritzig und erfrischen, aber leider waren die E-Mails teilweise such sehr anstrengend zu lesen. Das Ende fand ich, salopp gesagt echt blöd und mocht es so gar nicht. Glaube die Verfilmung könnte ganz gut sein.
- Daniel Glattauer
Alle sieben Wellen
(2.248)Aktuelle Rezension von: Julia92Inhalt: 1.) Sie kennen Emmi Rothner und Leo Leike? Dann haben Sie also "Gut gegen Nordwind" gelesen, jene ungewöhnliche Liebesgeschichte, in der sich zwei Menschen, die einander nie gesehen haben, per E-Mail rettungslos verlieben. 2.) Für Sie ist die Geschichte von Emmi und Leo abgeschlossen. Mag sein. Aber nicht für Emmi und Leo! 3.) Sie sind der Ansicht, dass die Liebenden zumindest eine einzige wirkliche Begegnung und der Roman eine zweite Chance auf ein anderes Ende verdient hätten? Bitte, hier haben Sie's! 4.) Sie haben keine Ahnung, wovon hier die Rede ist? Sie steigen ohne Nordwind-Kenntnisse in "Alle sieben Wellen" ein? Kein Problem. Sie erfahren alles ...
Meinung: Kürzlich habe ich "Gut gegen Nordwind" im öffentlichen Bücherschrank entdeckt und bei mir einziehen lassen. Der Roman hinterließ gemischte Gefühle bei mir. Der Aufbau war gewöhnungsbedürftig, aber interessant. Dasselbe gilt für Emmi und Leo. Leo ist sich sicher, einer der langweiligsten Menschen auf dem Planeten zu sein und dennoch ist Emmi trotz ihrer Ehe verrückt nach seinen Nachrichten. Emmi war im ersten Teil sehr anstrengend und ich fragte mich die ganze Zeit über, was er wohl an ihr findet, da sie ihn sehr oft kritisierte und sich selbst viel zu wichtig nahm. Das Ende ließ mich trotzdem nicht los und so bestellte ich mir die Fortsetzung "Alle sieben Wellen". Am 10.09. eingetrudelt, am 11.09. ausgelesen. Ich war sofort wieder im Mail-Universum der beiden drin, obwohl ich zwischendurch ein anderes Buch gelesen habe.
Leos Persönlichkeit hat sich nicht wirklich weiterentwickelt, wie ich fand. Obwohl zwischen den beiden Büchern mehrere Monate und Schicksalsänderungen liegen, ist er ganz der Alte. Emmi hingegen hat mich verblüfft. Sie ist zwar immer noch besitzergreifend und aufbrausend, aber in viel geringerem Maße als in Teil 1. Das Buch war sehr viel angenehmer zu lesen. Ich konnte es kaum zur Seite legen und als dann auch noch das Ende nach meinem Geschmack war, konnte es gar nicht anders kommen, als dass ich 5 von 5 Sternen vergebe. Hier hat alles gepasst: Die Hintergrundstory, ihre getrennten Welten und die Welt, in der es nur sie beide gibt, die Emotionen (die ich in "Gut gegen Nordwind" vermisst habe). Natürlich habe ich Emmi und Leo ständig vorgeworfen, sie würden ihre Partner mit dem Mail-Verkehr betrügen und ich befürchtete schon, dass es in einem Desaster enden würde, aber sie sind zur Vernunft gekommen, haben gelitten (und ich mit ihnen) und sind wieder aufgestanden. Das letzte Kapitel beinhaltet lediglich 3 Absätze, die mein Herz getroffen haben. Ich bin sehr froh, trotz Skepsis den zweiten Band gelesen zu haben. Wer sich ebenso wenig mit dem Ende von Teil 1 zufrieden gibt, sollte "Alle sieben Wellen" unbedingt lesen!
- Beth O'Leary
Love to share – Liebe ist die halbe Miete
(733)Aktuelle Rezension von: thewonderlandofbooksDieses Buch lag viel zu lange auf meinem SuB. Die Idee fand ich cool, aber ich habe es trotzdem immer wieder vor mir hergeschoben. Jetzt bin ich so froh, dass ich es endlich gelesen habe!
Erzählt wird abwechselnd aus Leons und Tiffys Sicht und genau das hat die Geschichte für mich so besonders gemacht. Beide Figuren haben ihre eigenen Baustellen, ihre Emotionen sind so greifbar und ehrlich. Dieser Perspektivwechsel hat der Story enorm viel Tiefe gegeben.
Die Ausgangssituation ist super: Zwei Menschen teilen sich eine Wohnung sehen sich aber nie und kommunizieren nur über kleine Zettel. Tiffy ist frisch getrennt und kämpft noch mit dem Liebeskummer Leon ist anfangs noch in einer Beziehung das hat mich zuerst kurz zögern lassen. Ich dachte das fühlt sich vielleicht komisch an. Aber meine Zweifel waren komplett unbegründet. Es war richtig authentisch und hat mich emotional total abgeholt.
Besonders berührt hat mich Leons Job auf der Palliativstation. Die Nebenfiguren dort und Leons Bruder haben der Geschichte eine tolle Tiefe verliehen. Auch Tiffys Alltag und der Plot mit ihrem Ex habe ich so nicht erwartet das hat die Story nochmal spannender gemacht.
Am Anfang brauchte ich ein paar Seiten um richtig reinzukommen und es gab ein, zwei ruhigere Stellen die ich nicht unbedingt gebraucht hätte. Aber insgesamt bin ich nur so durch die Seiten geflogen.
Die kleinen Zettel die Gesten und das langsame Kennenlernen das war so schön erzählt und hat mich total gepackt. Die Story wird mit jeder Seite besser ernster und auch witziger. Die Nebenhandlungen vor allem rund um Leons Bruder haben mich echt berührt.
Fazit:
Eine wunderschöne Liebesgeschichte mit viel Herz und berührenden Momenten. Charmant tiefgründig witzig und emotional ich bin so froh dass ich das Buch eine Chance gegeben habe.
4,5/5























