Bücher mit dem Tag "schreibratgeber"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "schreibratgeber" gekennzeichnet haben.

90 Bücher

  1. Cover des Buches Das Leben und das Schreiben (ISBN: 9783453435742)
    Stephen King

    Das Leben und das Schreiben

     (358)
    Aktuelle Rezension von: DustBunny

    Sehr interessant und aufschlussreich, ich fand es aber auch ein bisschen "einschüchternd", weil meiner Meinung nach klar wird, wie schwer es ist wirklich gut zu schreiben bzw. was man dabei alles falsch machen kann bzw. wie viel "natürliches" Talent man dafür braucht.

  2. Cover des Buches Leben, schreiben, atmen (ISBN: 9783257070699)
    Doris Dörrie

    Leben, schreiben, atmen

     (32)
    Aktuelle Rezension von: steffi.liest

    Bei dem Buch handelt es sich um eine interessante Mischung aus Schreibratgeber und Biographie. Doris Dörrie schreibt kapitelweise aus ihrem eigenen Leben und am Ende jedes Kapitels gibt sie Schreibanregungen. Beispielsweise: "Schreib über Verlorenes. Wann ist etwas wirklich verloren? Was hast du verloren und wiedergefunden? Was ist für immer verloren? Was vermisst du?". Immer wieder bringt sie dabei auch hilfreiche Tipps mit ein.

    Bei den Schreibübungen geht es vor allem darum, einfach drauflos zu schreiben ohne Nachzudenken - was gar nicht so einfach ist. Ich hatte immer wieder innerlich den Drang, das zu bewerten, was ich schreibe. Aber genau das soll man nicht tun, sondern frei über das schreiben, was einem gerade in den Kopf kommt - und sei es noch so wirr und zusammenhanglos. Denn dadurch tauchen interessante Details auf, Erinnerungen, die man verloren geglaubt hat. Doris Dörrie macht das beispielhaft in ihren biographischen Kapiteln vor und so fällt es einem dann auch selbst ein bisschen leichter. Allgemein empfand ich Doris Dörries persönliche Erinnerungen sehr inspirierend, denn manchmal hat man Ähnliches erlebt und findet sich in ihren Geschichten wieder und es steigen neue Erinnerungsfetzen auf. 

    Ich kann dieses Buch nur wärmstens allen empfehlen, die sich mit dem autobiographischen bzw. mit dem freien Schreiben auseinandersetzen wollen und die bewusster Leben möchten. Denn durch das Schreiben beobachtet man genauer, man wird achtsamer und aufmerksamer. Zudem schreibt die Autorin einfach unheimlich toll - sehr mitreißend, offen, aber auch humorvoll. Ich möchte unbedingt mehr von ihr lesen. 

  3. Cover des Buches Über das Schreiben (ISBN: 9783861509080)
    Sol Stein

    Über das Schreiben

     (58)
    Aktuelle Rezension von: ArsAstrologica

    Man räumt den Arbeitsplatz auf, hat als Telefon abgestellt, eine gute Tasse Tee oder Kaffee neben sich stehen, eine neuen weißen Bogen in die IBM-Kugelkopfschreibmaschine eingefädelt, lauscht der Ruhe dort draußen, atmet tief durch, starrt auf das weiße Blatt, es fällt einem nichts ein und man haut mit der Stirne immer und immer wieder auf den Schreibmaschinendeckel.

    So in etwas beginnt ein ganz durchschnittlicher Autorentag im Ratgeber von Sol Stein. Muss man mehr zu diesem großartigen Buch sagen

    Eigentlich nichts.

    Nur dass man heutzutage vielleicht mit dem blöden Kopf auf die Laptop-Tastatur haut. 

    Ansonsten hat sich seit dem Erscheinen dieses Bestsellern vor ewigen Zeiten im Grunde nichts geändert. 

    Kaufen! 


  4. Cover des Buches Vier Seiten für ein Halleluja (ISBN: 9783940235367)
    Hans Peter Roentgen

    Vier Seiten für ein Halleluja

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Rodrik-Andersen
    Der Titel suggeriert, dass sein Sinn und Zweck darin besteht, Autoren auf eine Veröffentlichung im Verlag vorzubereiten. Dies trifft jedoch nur eingeschränkt zu. Im Vorwort wird aber klargestellt, dass das Sachbuch dazu gedacht ist, Schwächen im eigenen Text zu erkennen und das Potenzial der Geschichte auszuschöpfen. Diesem Anspruch wird der Schreibratgeber meiner Ansicht nach gerecht.

    Der Ansatz, anonymisierte Textbeispiele heranzuziehen, um auf typische Fehler aufmerksam zu machen, finde ich überaus reizvoll. Gerade der Vergleich unterschiedlicher Textversionen kann einem Autor die Augen öffnen. Davon versprach ich mir einen Mehrwert. Zum Großteil wurden meine Erwartungen erfüllt. Neben den anschaulichen Beispielen und eingängigen Metaphern ist mir auch das ein oder andere Zitat namhafter Schriftsteller/innen im Gedächtnis geblieben.

    Leider hält sich der Autor aber nicht konsequent an seine eigenen Ratschläge. Im letzten Drittel des Sachbuches scheinen sich die Lektionen langsam, aber stetig zu wiederholen. Dabei ist der Rotstift bekanntlich der beste Freund des Autors. Warum also hier nicht (Wiedergekäutes) streichen oder durch Texte ersetzen, die neue Aspekte mit sich gebracht hätten? Schade fand ich ebenfalls, dass die Negativ-Beispiele überwiegen; vorbildliche Texte sind mindestens genauso lehr- und auschlussreich. Schwer beeindruckt hat mich, wie es dem Autor trotz schwieriger Voraussetzungen oft gelungen ist, das in einer Geschichte schlummernde Potenzial aufzuzeigen und zu erschließen.

    Fazit: Dieser Schreibratgeber kann Anfängern nur ans Herz gelegt werden. Für Leser, die sich schon eingehend mit dem Schreibhandwerk befasst haben, wird aber eher wenig Neues geboten.
  5. Cover des Buches Von Beruf Schriftsteller (ISBN: 9783442716975)
    Haruki Murakami

    Von Beruf Schriftsteller

     (57)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Allgemeines:

    "Von Beruf Schriftsteller" ist eine Biografie von Haruki Murakami und im Jahr 2018 im btb Verlag erschienen.

    Klappentext:

    Haruki Murakami verkörpert den Typus des zurückgezogenen Schriftstellers wie wenige andere. Der japanische Bestsellerautor gilt als ausgesprochen scheu. Doch nun bricht Murakami das Schweigen und lässt uns an seiner reichen Erfahrung als Schriftsteller teilhaben. Anhand von Kafka, Raymond Chandler, Dostojewski und Hemingway sowie anderen Vertretern der Weltliteratur reflektiert er über Literatur und ihre Bedeutung für ihn selbst. Und der Leser begegnet zum ersten Mal dem Menschen Murakami. Wer weiß schon von seiner großen Kennerschaft der klassischen Musik, seiner Leidenschaft für Jazz? Ein einmaliger Blick in die Werkstatt und das Herz eines der größten und erfolgreichsten Schriftsteller unserer Zeit. Und im Grunde das, was Murakami in seiner Zurückhaltung nie schreiben würde: eine Autobiographie.

    Meinung:

    Wer hier eine richtige Biografie oder gar eine Art Schreibratgeber erwartet, wird ziemlich enttäuscht werden. Haruki Murakami gibt, wie man es wohl von ihm gewohnt ist, sehr wenig über sein Privatleben und sein Leben als Schriftsteller preis. Klar soll und darf sich ein Schriftsteller bedeckt halten, aber ich hätte mir hier etwas mehr versprochen. Etwas mehr Haruki Murakami.

    Bei dem Buch handelt es sich um eine Zusammenstellung von 11 Essays, weshalb ein durchgehender roter Faden fehlt. Murakami wandert beinahe ziellos von einem Thema zum nächsten. Zudem erzählt er eher kühl und distanziert, mit viel zu vielen Wiederholungen, von seinem Leben. Auffallend ist, dass er auch ziemlich gerne um den "heißen Brei" herumredet. 

    Zudem gibt es so einige Widersprüchlichkeiten in dieser Biografie. Zum einen beteuert er, seine Leserschaft nicht zu kennen, gleichzeitig sagt er aber auch, wie wichtig ihm seine Leser sind und dass unter seinen Lesern viele attraktive Frauen seien. Zum anderen beteuert er, wie egal ihm die Literaturkritik ist und wenig später, wie sehr es ihn trotzdem verletzt habe. Ja, Murakami-san, was stimmt denn nun?

    Nichtsdestotrotz bietet das Buch einige spannende Einblicke in seine Welt, seine Erlebnisse und sein Schaffen und es findet sich auch der ein oder andere hilfreiche Tipp für angehende Schriftsteller. Beispielsweise fand ich es sehr eindrücklich, dass er gesagt hat, man solle auf sein eigenes Bauchgefühl hören, den Mut aufbringen und es einfach mal versuchen. 

    Fazit/Empfehlung:

    Im Großen und Ganzen hat mich die Biografie etwas ernüchtert zurückgelassen. Ich hätte gerne mehr von Haruki Murakami erfahren. Dennoch fühlte sich das Lesen an, wie eine nette Plauderei unter Kumpels.

    Wer sich das Buch jedoch als eine Art Schreibratgeber anschaffen will, dem rate ich eher vom Kauf ab. 

    Sternewertung:

    2.5 Sterne

  6. Cover des Buches Wie man einem verdammt guten Roman schreibt (ISBN: 9783924491321)
    James N Frey

    Wie man einem verdammt guten Roman schreibt

     (49)
    Aktuelle Rezension von: SabWe

    Wie schafft man runde Figuren und wie entsteht eine spannende Story? Was genau ist eine Prämisse, der sich jeder Roman zu unterwerfen hat, und wofür sollte sie gut sein? Warum ist es für geniale oder zumindest talentierte Schreiber oft viel schwieriger, einen Roman zu verfassen, als für disziplinierte Arbeitstiere? Weshalb ist es so wichtig, ehrlich zu sich selbst zu sein, wenn man einen guten Roman schreiben will?

    Der amerikanische Schriftsteller und Universitätsdozent für kreatives Schreiben, James N. Frey, verfasste seinen Ratgeber, in dem er diese und weitere Themen behandelt, bereits 1987. Und ich bin unendlich froh, ihn ein paar Jahrzehnte später endlich entdeckt und gelesen zu haben.

    Natürlich ist der Mann umstritten und natürlich ist seine Sicht auf die Dinge zutiefst in der amerikanischen Literatur und Dramaturgie verwurzelt. Man stelle sich einen deutschen Literaturprofessor vor, der unter Auslassung jeglicher Demutsformel behauptet, zu wissen, wie man einen verdammt guten Roman schreibt. Undenkbar, ein Skandal!

    James N. Frey, geboren 1945 in New York, ist Schriftsteller und unterrichtete kreatives Schreiben an amerikanischen Universitäten, lange bevor man in Deutschland überhaupt zu glauben vermochte, dass es sich lehren und erlernen lässt, wie Literatur entsteht. Ganz ohne Geniekult und Strukturalismus-Debatten.

    Und natürlich weiß der Mann sehr genau, dass es „den“ verdammt guten Roman nicht gibt, dass er im Grunde eine Anleitung verfasst hat, wie man eine prima Drehbuchvorlage für den nächsten Tatort schreibt. Denn es geht ihm, wie Volker Neuhaus es im Vorwort zusammenfasst, „um den dramatischen Roman – um nicht mehr. Den Experimentalroman, den unsere Kritiker fast ausschließlich besprechen, schließt er ausdrücklich aus.“

    Man darf sich also diesem Buch nicht mit der Vorstellung nähern, eine Rezeptur für alles und jedes zu erhalten, die das eigene disziplinierte Arbeiten am Manuskript, das Schreiben und Verwerfen, Fluchen und Jauchzen, das rasche Entwerfen und langsame Überarbeiten überflüssig macht. Im Gegenteil. Wer Freys Anleitung ernst nimmt, sieht eine Menge harter Arbeit auf sich zukommen. Ganz anders, als es die zuckersüßen Ratgeber verheißen, die den kreativen Schreibfluss anregen wollen, nicht aber zum Klotzen und Ackern auffordern.


    Vergiss Schreibübungen und konzentriere dich auf deine Prämisse

    Zentrale Bedeutung kommt Frey zufolge der Prämisse eines Romans zu. Die Prämisse ist letzter Grund des jeweiligen Romans und bestimmt dessen Aufbau, Handlung, Konflikte und Spannungsbögen. Sie stellt eine organische Einheit der Handlung aller Figuren her, sie muss bewiesen und ins Extrem geführt werden. Ohne eine Prämisse könnte der Roman immer noch nett und lesenswert sein, würde aber bei näherem Hinsehen in seine Einzelteile zersplittern.

    Dabei kann die Prämisse selbst durchaus banal sein. Sie kann beispielsweise lauten „Sex vor der Ehe führt ins Unglück“ – oder auch vom genauen Gegenteil ausgehen. Es kommt nicht darauf an, dass die Prämisse wahr ist, sondern darauf, dass der Autor sie beweisen will und die Beweisführung auf seine Figuren, deren Konflikte und Motive überträgt.

    Ist die Prämisse erst gefunden, müssen alle Szenen und Handlungen daraufhin überprüft werden, ob sie in einem Zusammenhang zu ihr stehen. Das klingt nach einer starken Einschränkung und so, als dürfe sich alles nur um ein Thema drehen und winden. Und gerade die hohe Bedeutung, die Frey der Prämisse zuspricht, führte teilweise zu Verrissen und negativen Rezensionen seines Schreibratgebers. Tatsächlich nimmt sie in seiner Anleitung einen wichtigen Stellenwert ein, letztlich aber nicht den allein selig machenden.

    Mir hat die Vorstellung einer solchen Prämisse enorm geholfen, zu verstehen, was mich an meinem eigenen Erstlingswerk stört: Der Roman ist schon okay, schwächelt aber, weil es ihm an einer solchen eindeutigen Prämisse fehlt, was bedeutet, er wirkt zersplittert, findet nicht zu sich selbst und zu einer überzeugenden Einheitlichkeit. Was bislang nur ein Gefühl war, an dem sich nichts ändern ließ, ist auf diese Weise zu einer Erkenntnis geworden, mit der sich arbeiten und ein neuer Versuch starten lässt. Und dafür bin ich schon heute zutiefst dankbar.

     

    Die Frage aller Fragen: Willst du einen verdammt guten Roman schreiben oder nicht?

    Freys eher knappe Anleitung war nicht der erste Schreibratgeber, den ich las. Ich wünschte, er wäre es gewesen. Denn es ist der erste, der mich wirklich voranbringt. Was ihn für mich so wertvoll macht und von anderen Ratgebern unterscheidet, ist, dass er keine gelenkten Schreibübungen enthält, deren Sinn sich niemandem erschließt und die den angehenden Autor stets nur in der Abhängigkeit von Experten halten, die es besser wissen. Frey stellt den Leser, der so gern ein Autor sein möchte, im Grunde vor eine einzige grundlegende Frage: Willst du nun einen verdammt guten Roman schreiben oder nicht?

    Ob man sich dann Freys Vorstellungen von einem solch eigenwilligen Genre wie dem „verdammt guten Roman“ gänzlich unterwirft, bleibt jedem selbst überlassen. Klar ist nur: Ein guter Roman duldet keine Ausflüchte. Schreib ihn mit ganzer Kraft und Intensität oder lass die Finger davon. Sei ehrlich zu dir selbst, halte dich fern von Kritikern, die dich nicht zerpflücken und anfeuern, und opfere zur Not auch deine Lieblingsszenen dem Rotstift, denn „nur Schriftsteller wissen, wie man einen Text umschreibt. Diese Fähigkeit allein macht den Amateur zum Profi“.

    Na dann: erfolgreiches Schaffen!

     

    Die Zitate wurden der deutschen Ausgabe aus dem Jahr 2008 entnommen.

     

  7. Cover des Buches Die 50 Werkzeuge für gutes Schreiben (ISBN: 9783866710313)
    Roy Peter Clark

    Die 50 Werkzeuge für gutes Schreiben

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Gwhynwhyfar

    «Sie werden feststelle, dass ich mir die Beispiele für gutes Schreiben aus verschiedenen Gattungen geholt habe: aus Erzählung und Poesie, Journalismus und Sachliteratur, Essays und autobiografischen Texten. Ich halte das für wichtig. Die Bandbreite der Beiträge zeigt uns, dass man unter allen erdenklichen Umständen großartige Texte hervorbringen kann ...»


    Schreiben ist Handwerk. Natürlich gehört dazu ein wenig Talent – aber Schreiben ist wie jede Kunstform auch mit handwerklichem Rüstzeug zu lernen, zu verbessern. In diesem Buch geht es nicht um den Aufbau von Geschichten, sondern um den Umgang mit Sprache. Im ersten Teil geht es um die Wort-, Satz- und Absatzebene. Betonen durch Platzierung von starken Wörtern, starke, aktive Verben, die Verwendung des Passivs, Adverbien, Zeichensetzung; der lange Satz – wie schreibt man ihn? Im zweiten Teil werden Klarheit und Wirtschaftlichkeit mit Worten und Originalität behandelt: Einfacher Ausdruck, der Umgang mit Wiederholungen, das Spielen mit Wörtern und Namen, Ideen finden, Satz- und Absatzlänge, die eigene Stimme entwickeln. 


    Roy Peter Clark erklärt an praktischen Beispielen und Zitaten die einzelnen Tipps, und am Ende jedes der 50 Kapitel findet sich ein «Workshop» mit Übungen. Im dritten Teil geht es um Aufbau und Organisation von Texten. Hier befasst sich der Autor mit dem Dialogaufbau, dem Legen von Spuren, dem Foreshadowing, Cliffhangern, der «Schatzsuche» für den Leser und anderen wichtigen Themen, wie Erzählhaltung, Szenen, durchbrochene Erzählformen, Archetypen. Im letzten Kapitel werden nützliche Tipps zum Schreiben im Allgemeinen gegeben, wie Zielvorgaben, Recherche, Schreibgruppen.


    Roy Peter Clark hat sich mit diesem Standardwerk für Journalist*innen und Schriftsteller*innen aller Genres etabliert und es wird verwendet als Nachschlagwerk für den guten Umgang mit Sprache, bei dem Stil, Ausdruck und sprachliche Wirkung im Vordergrund stehen, sowie verschiedene Textformen für die journalistische Arbeit. Für Anfänger des Schreibens absolut empfehlenswert.


    Roy Peter Clark ist Vizepräsident des Poynter Institute, St. Petersburg, Florida – eine der renommiertesten Journalistenschulen der Welt. Er hat 17 Bücher zum Thema Schreiben und Journalismus herausgegeben und geschrieben.


     https://literaturblog-sabine-ibing.blogspot.com/p/die-50-werkzeuge-fur-gutes-schreiben.html


  8. Cover des Buches Romane schreiben (ISBN: 9783709934746)
    Gustav Ernst

    Romane schreiben

     (23)
    Aktuelle Rezension von: awogfli

    Offen gestanden bin ich ein blutiger Anfänger im Lesen von Ratgebern zum Schreiben von Romanen, denn dies ist meine Premiere. Ich fühlte mich bisher noch nie bemüßigt, solche Bücher zu lesen, obwohl Das Leben und das Schreiben von Stephen King schon seit längerem auf meiner Wunschliste steht. Insofern muss ich natürlich anmerken, dass ich überhaupt keine Vergleichsmöglichkeiten und Referenzwerte zur Bewertung dieser Gattung von Ratgebern aufweise. Dennoch möchte ich frei von der Leber weg beurteilen und Euch mitteilen, ich bin recht angetan von diesem sehr kompakten, praxisorientierten Leitfaden.

    Warum ich ausgerechnet zu diesem Schreibratgeber gegriffen habe, ist auch sehr leicht erklärt: Er stammt aus der Feder der Ausbilder der Leondinger Akademie für Literatur. Sehr viele erfolgreiche Autor*innnen, die in den letzten drei Jahren mit Neuerscheinungen auf dem österreichischen Buchmarkt brillieren konnten, haben ebendiese Akademie abgeschlossen. Das stand immer relativ unspektakulär in der Biografie im Klappentext, häufte sich dann aber derart, dass es mir positiv ins Auge sprang. Insofern wollte ich natürlich unbedingt wissen, was mir diese erfolgreichen Lehrer und Mentoren zu sagen haben.

    Eine Eigenschaft war in diesen völlig unterschiedlichen Autorendebüts, die inhaltlich, sprachlich und strukturell nichts gemeinsam hatten, doch annähernd gleich: Sie waren alle für die Leser geschrieben, respektive von Dramaturgie und Aufbau absolut nicht mühsam und angenehm rezipierbar und sie waren ausnahmslos in einer außerordentlich erfreulichen Länge so ungefähr zwischen 200 und 300 Seiten. Nicht zu kurz und nicht zu lang, genau richtig, ohne unnötige Redundanzen und trotzdem ohne fehlende Inhalte.

    Bei der Betrachtung des kleinen Büchleins fällt gleich auf, dass es sehr dünn ist, kein Lehrbuchwälzer und nicht ganz so ausführlich. Das sehe ich nach Beendigung der Lektüre als Chance, als Einstiegsratgeber zu fungieren, damit die Hürde der Regeln für angehende Autoren nicht zu hoch zu gestalten und nicht mit theoretischen literaturhistorischen Exkursen zu nerven. Zu viele Regulierungen und theoretisches Blabla sind ohnehin der Tod von Inspiration und Kreativität.

    Gleich zu Beginn wird die Zielgruppe definiert und klar gemacht, dass auch Privatpersonen literarisch schreiben können. Das Buch ist als Leitfaden und als allgemeine Zusammenfassung der Literaturworkshoppraxis in Leonding entstanden.

    In den ersten Tipps geht es um die Selbstorganisation von nebenberuflichen Autoren, sich vom Tagesgeschäft freizuspielen und einen strukturierten, regelmäßigen Schreibprozess in den Alltag zu integrieren. Sehr gut fand ich auch die Vorschläge zum Umgang mit Kritik am Werk, diese nicht nur vordergründig als Kränkung zu sehen (dieses Problem haben sowohl Anfänger als auch Bestsellerautor*innen) sondern diese konstruktiv zu nutzen, sie zu objektivieren, sich vom eigenen Werk emotional zu lösen und es aus der Distanz zu betrachten.

    Im Kapitel literarischer Blick, literarische Sprache wird der Leserschaft zuerst der Unterschied zum journalistischen Schreiben mit praktischen Beispielen dargelegt und eine einzige Szene mit mannigfaltigem Fokus und literarischer Absicht mehrmals umgeschrieben, um die Theorie zu verdeutlichen. Das fand ich richtig gut.

    Weiters wird in diesem Startkapitel bereits darauf eingegangen, wie Autor*innen zwar literarisch, aber auch für die Leser rezipierbar ihre Werke professionell konzipieren sollen

    Das Rekonstruieren eines verlorengegangenen Sinns (durch schlechten Schreibstil, falsche Rückbezüge, Redundanzen, chaotische Beschreibungen, Verwirrung stiftende Erzählzeiten, ungenaue Begriffe …), ist nicht Aufgabe des Lesers. Der Einwand des angehenden Autors „Kunst ist geheimnisvoll und dieser Text ist nun mal Kunst“, gilt nicht. Das Neuartige eines Textes mag manchmal durchaus in der Dehnung und Lockerung der grammatikalischen und stilistischen Regeln bestehen. Jeder grammatikalische Fehler, jeder Stilbruch ob absichtlich gesetzt oder nicht, ist ein Aufmerksam-Machen des Lesers. Ein paar derartige Hürden beim Verständnis toleriert er, doch irgendwann „bricht“ der Text wie ein verschmutzter See, dem Leser wird es zu bunt und er gibt auf. (verkürzt und sinngemäß zusammengefasst)

    Die Folgekapitel Dramaturgie mit Figuren, Handlung und Spannungsaufbau zeigen exakt, kurz und knackig mit Anleihen aus der Sicht der Drehbuchkonzeption, wie eine spannende konsistente Geschichte aufgebaut werden sollte. Am Ende des Kapitels gibt es wieder einen außerordentlich hilfreichen Tipp.

    Man sollte sich die dramaturgischen Gesetze und Regeln gründlich einprägen, sie dann vergessen und losschreiben.

    Dieser Rat hilft sicher sehr, um bei all den Regeln den Autor nicht zu verschulen und die Inspiration abzuwürgen. Erst bei Kritik und Korrektur kommen die Regeln wieder zur Anwendung.

    Grundlagen zur Erzählperspektive, Ratschläge, wie ein spannender Dialog konzipiert und wie er konsistent in den Rest der Geschichte eingegliedert werden kann, die Anwendung von Montagetechnik, Der Umgang mit Komik, Ironie und Humor und die detailliert beschriebenen sprachliche No-gos wie falsche Relativsätze, falsch gesetzte Konjunktive, Kitsch, unnötige Übertreibungen, Verdopplungen, falsch gesetzte Zeiten … runden sehr kompakt mit vielen praktischen Beispielen die Regeln für gute Literatur ab.

    Am Ende des Buches werden noch nützliche Ratschläge erteilt, wie Autoren passende Verlage suchen und wie sie mit ihnen umgehen sollten. Ein kleiner Einblick in die Praxis der Verlage, Manuskripte auszuwählen, ist hier auch sehr hilfreich. Weiters werden Vorschläge zu weiterführender Literatur und nützliche Adressen für Autoren angeboten. Leider fehlt mir ein Kapitel mit Tipps zum Eigenverlag, zumal es in diesem Bereich in den letzten Jahren eine enorme Entwicklung mit mehreren erfolgreichen Paradebeispielen gegeben hat und sich auch eine völlig neue Branche mit Plattformen und Netzwerken etabliert hat.

    Abschließend ist zu sagen, das Buch ist gut strukturiert, liest sich spannend, mit vielen anschaulichen praktischen Beispielen, als Einstiegslektüre ist es grandios, manchmal beschlich mich aber ob der Kürze und Kompaktheit das Gefühl, in einzelnen Kapiteln in der Tiefe vielleicht mehr wissen zu sollen. Dieses Gefühl ist aber recht unbestimmt, denn da ich ja noch keinen anderen Ratgeber gelesen habe, wüsste ich nicht, was fehlen könnte. In der Breite sind auf jeden Fall fast (bis auf den Eigenverlag) alle relevanten Themen zum Schreiben von Romanen vollumfänglich abgedeckt.

    Lektorat bitte! Zwei Seitenhiebe kann ich mir selbstverständlich bei so einem Werk nicht verkneifen. Im Kapitel Umgang mit Humor habe ich einen semantischen Fehler gefunden. Da steht

    Der österreichische Humor wird in der BRD nicht unbedingt goutiert.

    Inhaltlich zwar ein ausgezeichneter Hinweis, aber die BRD gibt es seit 1990 nicht mehr – jetzt heißt es Westdeutschland – besser gesagt in dem Fall sogar Nord- West- und Mitteldeutschland, denn die Bayern verstehen österreichischen Humor sehr gut.

    Zudem hätte ich mir wirklich gewünscht, dass in den heutigen Zeiten nicht gar so exzessiv auf dem generischen Maskulinum herumgeritten worden wäre. Abgesehen vom Vorwort existiert ausschließlich nur der Leser, der Autor und Er. Nicht mal einen halbherzigen Hinweis, dass aus Gründen der Lesbarkeit das generische Maskulinum angewendet wurde, habe ich gefunden. Eine Autorenschmiede und Ausbildungsstätte, die Schriftsteller*innen coacht und auf solche Strömungen (respektive auch gesetzliche Bestimmungen) total pfeift, finde ich sehr bedenklich.

    Fazit: Gute kurze kompakte knackige und gut zu lesende Einstiegslektüre mit vielen praktischen Beispielen zum Schreiben von Romanen. Konsistent und logisch aufgebauter Leitfaden. Ich finde ihn gut.

  9. Cover des Buches Federleicht - Die kreative Schreibwerkstatt (ISBN: 9783778792797)
    Barbara Pachl-Eberhart

    Federleicht - Die kreative Schreibwerkstatt

     (13)
    Aktuelle Rezension von: sarahscourtofbooks

    Titel: Federleicht – die kreative Schreibwerkstatt – Wie die Kraft ihrer Worte zur Lebenskraft wird

    Autor: Barbara Pachl-Eberhart

    Verlag: integral

    Seitenanzahl: 384 Seiten

    Preis: D:19,99€ A:20,60€

    Inhalt

    So wird der Traum vom Schreiben Wirklichkeit
    Losschreiben, wenn die Seele drückt. Schreiben, wenn die Stimme gerade nichts sagen kann. Schreiben, wenn die eigene Meinung einen Platz haben will. Schreiben, um kostbare Momente festzuhalten und Erinnerungen wachzuküssen … 

    Schreiben kann ganz einfach sein – und das  Leben auf ungeahnte Weise bereichern. Barbara Pachl-Eberhart führt ihre  Leserinnen und Leser vom ersten, federleichten Schreibschritt bis hin  zur Veröffentlichung eigener Texte. Die kostbare Nebenwirkung: Jede Art  zu schreiben stärkt eine neue Facette an Lebenskraft. So ist nicht nur  der fertige Text das Ziel – sondern auch ein Leben, das von der eigenen  Stimme getragen ist. Ein freudvolles, sinnerfülltes, kreatives Leben:  Das ist es, was das Schreiben uns schenken kann. Federleicht – Die kreative Schreibwerkstatt zeigt, wie es geht. 

    Cover

    Das Cover ist nicht zu aufringlich, was ich bei Ratgebern sehr gut finde. Man sieht um welches Thema es sich handelt ohne etwas lesen zu müssen.

    Geschichte&Schreibstil

    Barbara Pachl-Eberhart erzählte in dem Buch wie sie zum Schreiben gekommen ist und wie sie ihre ersten Bücher veröffentlichen konnte. Mit vielen Tipps und Übungen erklärt sie in dem Buch mit einigen Beispielen wie man es schafft sich die Seele loszuschreiben. Das Buch ist in kreatives und in therapeutisches Schreiben eingeteilt. Der Schreibstil ist nicht immer einfach zu lesen, was bei mir vielleicht auch daran lag, dass ich oft abgeschweift bin, aber mir hat es gut gefallen, dass die Autorin viele Beispiele gemacht hat. Man konnte es sich dadurch viel bildlicher vorstellen.

    Fazit

    Mir hat das Buch wirklich gut gefallen. Am besten finde ich, dass man das Buch nicht am Stück lesen MUSS, sondern sich auch einfach Tipps zu einem bestimmten Thema raussucht oder sich zum Beispiel nur fürs Therapeutische Schreiben entscheiden kann. Ein absolutes 5 Sterne Buch.

  10. Cover des Buches Big Magic (ISBN: 9783596034932)
    Elizabeth Gilbert

    Big Magic

     (89)
    Aktuelle Rezension von: EmilyTodd

    Dieses Buch hat viel in mir bewegt und ich hatte eigentlich nichts davon erwartet. Umso überraschter war ich wie es sich auf mich ausgewirkt hat. Ich kann dieses Buch wirklich nur weiterempfehlen. Es hat mich nachhaltig verändert und geprägt.
    Ich kann nur sagen, lest es, wenn ihr an euch und euren kreativen Weg zweifelt. Mir hat es meine Zweifel genommen und mich dazu bewegt endlich wieder kreativ zu schreiben und tätig zu sein.

    5 Sterne

  11. Cover des Buches Fantasy schreiben und veröffentlichen. Phantastische Welten und Figuren erschaffen (ISBN: 9783866711273)
    Sylvia Englert

    Fantasy schreiben und veröffentlichen. Phantastische Welten und Figuren erschaffen

     (8)
    Aktuelle Rezension von: NicoleGozdek

    "Fantasy schreiben und veröffentlichen - phantastische Welten und Figuren erschaffen" - so lautet der ehrgeizige Titel von Sylvia Englert, die den meisten Leserinnen und Lesern wohl eher unter ihrem Pseudonym Katja Brandis bekannt ist.

    Es handelt sich bei dem Buch um ein Handbuch, das sich vor allem an Schreibanfänger richtet, die Fantasy schreiben und veröffentlichen möchten. Das Buch ist unterhaltsam geschrieben, keine Frage, und bietet eine bunte Mischung aus Tipps, Anekdoten, Buchzitaten, Checklisten sowie kurzen Zitaten von anderen Autoren, Lektoren, Buchhändlern und Bloggern. Dennoch habe ich viereinhalb Monate gebraucht, um das Buch zu beenden, und ich muss sagen, dass es mich etwas zwiegespalten zurückgelassen hat.

    Fangen wir mit dem Positiven an: 

    1.) Der Schreibstil: Unterhaltsam und für Einsteiger nicht überfordernd führt die Autorin durch das Handbuch. Sie berichtet anschaulich von ihren eigenen Erfahrungen und die Zusammenfassungen in Form von hervorgehobenen Tipps sind für Einsteiger hilfreich.

    2.) Die Interviews: Sylvia Englert lässt auch andere Autoren sowie Lektoren und anderen Fantasy-Kenner zu Wort kommen, sodass sich ein breites Bild in die Denkweise aller Beteiligten bietet. Worauf legen Verlage und Lektoren wert? Welche Tipps haben andere Autoren für Anfänger parat? Hier erfährt man es.

    3.) Die Checklisten: Ich kann eigentlich sagen, immer wenn ich die Buchseiten mit einem Post-It beklebt haben, dann um eine Checkliste zu markieren. Diese sind wirklich hilfreiche Zusammenfassungen und bieten wertvolle Informationen auf einen Blick zum Beispiel zu möglichen Fantasy-Grundthemen, zum Weltenbau, zur Entwicklung von phantastischen Völkern oder Figuren, inneren und äußeren Konflikten, etc. Auch die gelegentlichen Links sowie die Verlagsübersicht am Ende sind hilfreich, auch wenn man bedenken muss, dass das Buch von 2015 ist und einige der Informationen inzwischen veraltet sind.

    4.) Die Themenbreite: Eins muss man Sylvia Englert zugutehalten, die Leser finden zu jedem relevanten Thema etwas. Beginnend mit der Unterscheidung der Genres, Besonderheiten der Zielgruppen, Ideenfindung, Worldbuilding, Figurenentwicklung, Perspektiven, Schreiben, Überarbeiten bis zu verschiedenen Möglichkeiten der Veröffentlichung. Auch ein Abschnitt zum Thema Selfpublishing ist enthalten.

    Kommen wir nun zu den Punkten, wo mich das Buch nicht überzeugt hat:

    1.) Die Informationstiefe: Sylvia Englert reißt viele Themen an - das ist das Ziel eines Handbuchs -, doch wer einen Schreibratgeber für Fantasyautoren sucht, wird hier nicht fündig werden. Sylvia Englert bietet eine Übersicht, aber wer mehr zu einem Thema erfahren will, zum Beispiel, worauf man beim Schreiben achten sollte, der sollte zur Vertiefung weitere (Schreib-)Ratgeber lesen. Und wenn man, so wie ich, bereits Fantasyromane geschrieben hat, dann findet man nicht allzu viel Neues. Das Handbuch ist wirklich mehr für Einsteiger gedacht, die sich einen ersten Überblick verschaffen möchten.

    2.) Die ständige Werbung: Sorry, aber das hat mich wirklich genervt! Wozu muss man unbedingt ganzseitige Cover-Abbildungen in einem Handbuch platzieren? Es sind nicht nur Cover der Autorin selbst, sondern auch von anderen Autoren. Hier kam mir schnell der Verdacht auf, als hätte Sylvia Englert einigen (nicht allen) ihren Interviewpartnern Produktplatzierungen versprochen, damit sie ihr Rede und Antwort stehen.

    3.) Die Buchzitate: Dieser Punkt hängt leider eng mit meinem zweiten Kritikpunkt zusammen. Mir war nicht ersichtlich, warum es die Zitate aus den Fantasyromanen gebraucht hat. Denn leider dienten die Zitate in erster Linie nicht dem Zweck, dem Leser einen wichtigen Schreibtipp zu verdeutlichen oder eine Aussage zu unterstreichen. Sie waren schlicht nichts anderes wir die ganzseitigen Cover-Abbildungen, nämlich Werbung.

    Und diese Werbung war auch der Grund, warum ich so lange für das Buch gebraucht habe. Es war nicht so, dass der Handbuch schlecht war. Im Gegenteil, für Anfängerautoren bietet das Handbuch einen guten Überblick zum Einstieg und das Buch ist gut geschrieben, sodass es sich zügig durchlesen lassen würde ... ja, wenn die Werbung nicht wäre, die mir persönlich leider das Lesevergnügen stark vermiest hat. Daher habe ich mich am Ende auch nur für 3 Sterne entschieden.

  12. Cover des Buches Story Turbo (ISBN: B073JBP961)
    L.C. Frey

    Story Turbo

     (11)
    Aktuelle Rezension von: TheBookAndTheOwl
    Es waren wirklich interessante Tipps dabei, das muss ich schon zugeben. Aber war es wirklich, wirklich hilfreich? Nicht wirklich. 

    Die ersten 100 - 150 Seiten ging es nur um inhaltsloses Geschwafel, in welchem das Werk an sich angepriesen wurde etc pp.: Genauso wie man es aus den "Ich mach dich zum Millionär"-Videos kennt, die aufpumpen, wenn man seinen Adblocker nicht enabled hat. Ätzend. 

    Danach ging es einigermaßen Bergauf, erreichte aber nach kurzer Zeit wieder Flachland. Auch wenn L.C. Frey in seinem Buch schrieb, dass es sich hierbei um keine Motivationshilfe handele, war es im Endeffekt doch eine. Vielleicht auch ein gnädiger Arschtritt in die richtige Richtung, damit die Traumblase endlich platzte und man sich mit der harten Realität abfand. Aber bin ich dadurch schneller geworden? Nein. 

    80% der Tipps und Ratschläge in diesem Buch kannte ich bereits, was an sich wirklich schade um das gute Geld ist, was ich hierfür bezahlt habe. 

    Wer einen guten Roman schreiben will, sollte sich nicht mit Büchern aufhalten, die versprechen, den Menschen schneller zu machen, wenn doch schon allein das Lesen vergeudete Zeit ist, die man besser mit dem Schreiben an sich verbracht hätte. Das ist bisher die einzige Lehre, die ich aus dem Buch gezogen habe.
  13. Cover des Buches Deutsch für junge Profis (ISBN: 9783499626296)
    Wolf Schneider

    Deutsch für junge Profis

     (42)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Humorvoll geschrieben, mit vielen Beispielen aus der Praxis.

  14. Cover des Buches Drei Seiten für ein Exposé (ISBN: 9783940235909)
    Hans P Roentgen

    Drei Seiten für ein Exposé

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Inhalt/ Klappentext:

    Exposés sind das Fegefeuer der Autoren. Leichter quetscht man einen Elefanten durch ein Nadelöhr, als dass man einen 400-Seiten Roman auf drei Seiten Exposé eindampft. Hier erfahren Sie, wie Sie ein Exposé schreiben, es verbessern und für Ihren Roman nutzen, um Schwachstellen Ihrer Geschichte aufzuspüren. Was ein Kurzexposé und ein Pitch ist und was Sie an Verlage und Literaturagenten schicken müssen. - 14 Beispielexposés und wie man sie verbessert - 6 erfolgreiche Exposés, die zu einem Verlagsvertrag führten, darunter eins von Titus Müller - Sieben namhafte Literaturagenten verraten im Interview, was ihnen wichtig ist.


    Persönliche Meinung:

    Ich befinde mich gerade selbst in der Phase  mein erstes Expose für eine Bewerbung bei einer Literaturagentur bzw. auch einem Verlag zu schreiben. Hier habe ich unglaublich wertvolle Tipps erhalten und konnte anhand anschaulicher Beispiele einen guten Eindruck über die do´s und dont`s eines Expose erfahren. Nun kann ich mich voller Motivation dieser Aufgabe zuwenden.

  15. Cover des Buches Wie man einen verdammt guten Roman schreibt (ISBN: 9783897051287)
    James N Frey

    Wie man einen verdammt guten Roman schreibt

     (25)
    Aktuelle Rezension von: anuleiko

    Ich habe gleich im Anschluss an den ersten Teil, den zweiten Teil von "Wie man einen verdammt guten Roman schreibt" gelesen. Um ehrlich zu sein, ist meine Meinung darüber fast die genau gleiche wie über den ersten.

    Besonders die Kapitel über Prämissen und "Die Sieben Todsünden" fand ich interessant. Vor allem wenn man Prämissen nach dem ersten Teil noch nicht ganz verstanden hat. 😉


    Was mich diesmal wirklich genervt hat, waren die unzähligen Textbeispiele. Ich verstehe, dass der Autor seine Ratschläge mit eigenen Texten oder Auszügen aus beliebten Romanen veranschaulichen möchte, aber seitenlange Beispieltexte sind dann doch zu viel des Guten. Ich hab mich mehr und mehr dabei ertappt, sie zu überspringen. Vor allem die Negativbeispiele! Okay, Frey möchte zeigen, wie man es *nicht* macht, doch ich will mir nicht absatzweise Negativbeispiele durchlesen; am Ende präge ich sie mir noch ein (statt den guten Beispielen).


    Fazit. Meiner Meinung nach reicht es aus, den ersten Teil zu lesen. Wer wirklich noch nicht genug hat, kann sich den zweiten Teil ja gebraucht kaufen. Ein paar tolle Tipps sind auf jeden Fall dabei!

  16. Cover des Buches On Writing (ISBN: 9781439193631)
    Stephen King

    On Writing

     (42)
    Aktuelle Rezension von: EvaMinna

    Ich kann Stephen King für dieses Sachbuch über das Schreiben gar nicht genug danken! Und wenn man Stephen King kennt, dann weiß man, dass Spannung und Unterhaltung vorprogrammiert sind. Das Buch enthält viel Autobiografisches, es erzählt vom Kampf gegen seine inneren Dämone und von einem Mann, dem letztendlich die Liebe zu seiner Frau wichtiger ist als sein Erfolg als Schriftsteller. Er schwört dem Alkohol ab, glaubt, dass das das Ende seiner Karriere bedeutet, und schreibt dennoch einen Bestseller nach dem anderen. Vieles, was der Autor über das Schreiben sagt, hat mir geholfen, meinen ersten Roman fertigzustellen. Eine absolute Leseempfehlung für alle Menschen in deren Leben Bücher eine Rolle spielen.

  17. Cover des Buches Das Zauberer-Handbuch (ISBN: 9783492267915)
    Michael Peinkofer

    Das Zauberer-Handbuch

     (14)
    Aktuelle Rezension von: n8eulchen

    Meine Meinung:
    Michael Peinkofer erzählt unterhaltsam aus dem Nähkästchen. Anhand von Beispielen und Auszügen seiner eigenen Romane gibt er hilfreiche Tipps und Tricks zum Schreiben, Erschaffen von Welten und Figuren. Durch die Schreibweise ist dieser Schreibratgeber überhaupt nicht trocken und auch für Leser:innen ohne "Schreib-Hintergrund" geeignet. Ich selbst habe eigentlich nicht die Absicht ein Fantasybuch zu schreiben, mich interessierte viel mehr die Praxis des Autorenberufs, speziell in diesem Genre, da ich eben überwiegend Fantasy lese. Da Michael Peinkofer nicht erst seit gestern Fantasybücher schreibt konnte er auch viele Hintergründe zur Entstehung des Fantasygenres und seiner Subgenre erläutern. Ich fand das alles hochinteressant.

    Top oder Flop?
    Top!

    Empfehlung?
    Für mich war das Zaubererhandbuch ein äußerst interessantes und aufschlussreiches Werk. Ob es auch für angehende Fantasy-Autor:innen und Schreibinteressierte hilfreich ist, kann ich aus meiner (Leser-) Perspektive schwer sagen. In jedem Fall denke ich aber, dass es hilfreiche Informationen, Tipps und Tricks bietet, die speziell auf das Fantasygenre ausgelegt sind.

  18. Cover des Buches Schriftsteller werden (ISBN: 9783866710696)
    Dorothea Brande

    Schriftsteller werden

     (25)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Inhalt:

    Das Buch ist in 17 einzelne Kapitel aufgeteilt und jedes davon behandelt ein gewisses Thema, die ich zur Veranschaulichung kurz beleuchten werde.

    Vorwort: Die Autorin berichtet von ihrer eigenen Tätigkeit in dieser Branche und ihren Erfahrungen mit anderen Schriftstellern. Zum umstrittenen Thema „Genie/Talent kann nicht gelehrt werden“ nimmt sie klar Stellung und glaubt sehr wohl daran, dass man Schreiben lernen kann. Die Zauberformel, wie Brande es in ihrem Buch nennt, möchte sie dem Schüler gerne näher bringen und ihm lehren diese Formel zu entdecken und für sich zu nutzen.

    Kapitel 1: Behandelt die meistgefürchtete und meistgehasste Blockade aller Schriftsteller – Die Schreibblockade. Anhand Brandes Ausführungen gibt es insgesamt 4 davon, zum einen „Die Schwierigkeit überhaupt zu schreiben“, „Der Einzelbuchautor“, „Der Gelegenheitsschreiber“ und „Der uneinheitliche Schreiber“.

    Kapitel 2: Handelt vom Schriftsteller und seinem Charakter. Es wird zwischen echten und unechten Künstlern unterschieden und beleuchtet die beiden Seelen in der Brust eines Schriftstellers.

    Kapitel 3: Nennt die Vorteile zweier Seelen in einem Körper und gibt Ratschläge, wie man am besten damit umgeht. Zum Beispiel werden folgende Fragen beleuchtet: In welcher Situation ist der Künstler am Werk und wann das Alltags-Ich und in welchem Augenblick soll man wen in den Vordergrund schicken? Am Ende dieses Kapitels gibt es eine Übung, welche einem dabei hilft sich selbst und andere objektiv zu betrachten.

    Kapitel 4: Gibt Ratschläge zum Thema Kräfte sparen, Vorstellungskraft und der richtigen Grundhaltung. Auch das Thema Gewohnheiten wird kurz angeschnitten, aber erst im nächsten Kapitel ausführlicher behandelt. Das letzte Unterkapitel wendet sich an Lehrende und macht darauf aufmerksam das, wenn Schüler ihre Werke vorlesen müssen, es eher schadet, als hilft.

    Kapitel 5: Beleuchtet das Unbewusste und wie man es anhand einiger Übungen bewusst steuert. Zudem kann man anhand einer Übung lernen flüssig und leicht zu schreiben.

    Kapitel 6: Zeigt einem wie man das Schreiben mithilfe fester Schreibzeiten zur Gewohnheit macht.

    Kapitel 7 und 8: Dreht es sich um die eigenen Texte, welche man kritisch betrachten und seine eigenen Stärken und Schwächen analysieren soll. Dorothea Brande rät zusätzlich, weitere Dinge zu finden, die einem guttun und beim Schreiben unterstützend wirken.

    Kapitel 10: Beschäftigt sich mit der Nachahmung anderer Autoren und was man durchaus nachahmen kann und soll aber auch damit, was man unbedingt unterlassen soll.

    Kapitel 11: Hier dreht sich alles um das kindliche Interesse an der Welt. Anhand vorgeschlagener Übungen, lernt man wieder richtig zu sehen und alles als „Neu und noch nie da gewesen“ aufzunehmen.

    Kapitel 12: Anhand Kapitel 12 geht man besonders auf die Originalität und Einzigartigkeit jedes Menschen ein. Hier wird dem Leser bewusst gemacht, dass eine einzige Idee in hunderten verschiedenen Geschichten enden kann.

    Kapitel 13: Beschäftigt sich besonders mit der Freizeitgestaltung.

    Mithilfe von Kapitel 14 wird schließlich eine Übungsgeschichte erstellt und in Kapitel 15-17 wird das „große Geheimnis“ der Schriftsteller aufgedeckt.

    Meinung:

    Dieser Schreibratgeber behandelt nicht das Thema „Wie schreibt man“ sondern „Wie wird man Schriftsteller“. Es stützt sich daher mehr auf das Innenleben eines Schriftstellers, als auf Schreibtechniken. Eigentlich sehr spannend, doch trotzdem konnte mich das Buch nicht wirklich überzeugen.

    Es wird sehr viel um den „heißen Brei“ herumgeredet, sprich, die Autorin kommt nicht zum Punkt. Einige Kapitel sind sehr oberflächlich und vage gehalten, was mehr Fragen aufwirft als beantwortet. Ein gutes Beispiel ist das Kapitel mit den Schreibblockaden. Diese 4 Arten werden zwar kurz beleuchtet aber nirgends steht geschrieben, wie man am besten damit umgeht. Es steht zwar geschrieben, dass man diese Blockaden bzw. innere Hemmung überwinden muss, aber wo bleibt das Wie?

    Zudem findet man im Buch einige Stellen, in denen man sich wiedererkennt und mit dem Kopf nickt, wobei sich dies durch die fehlende Tiefe eher ernüchternd auswirkt.

    Die Arbeit zwischen Bewusstsein und Unbewusstsein, welches im Buch eingehend thematisiert wird, ist hingegen sehr spannend und aufschlussreich. Zudem macht Brande dem angehenden Schriftsteller Mut, sagt aber auch klipp und klar, wann man seinen Traum begraben sollte.

    Die Untertitel finde ich, zumindest zum Teil, sehr schlecht gewählt. Beispiel: „Wie Sie sich zum Schriftsteller entwickeln“. Wenn ich den Titel lese, erwarte ich, dass man mir auch sagt, wie ich mich am besten zum Schriftsteller entwickle und nicht nur „In erster Linie geht es darum, das Temperament eines Schriftstellers in sich zu entwickeln.“. Ja, was ist denn damit genau gemeint? Die Liebe zum Schreiben? Die Fantasie? Die Impulse zu Schreiben? Was genau ist mit Temperament gemeint?

    Die Übungen, die einem im Buch zur Verfügung gestellt werden sind sehr hilfreich, aber auch hier fehlt zum Teil eine genaue Anleitung.

    Was ich hingegen toll finde, ist die Tatsache, dass Brande dem Schüler zeigen will, dass man mit einer positiven Grundhaltung mehr erreichen kann, als wenn man ständig behauptet „das kann ich nicht“.

    Die Übungsgeschichte ist das Highlight im Buch, weswegen ich jedem, der sich das Buch zulegen will, rate, diese Übung mit bestem Wissen und Gewissen auszuführen.

    Fazit/Empfehlung:

    Es hat einige gute Ansätze und trotzdem bleibt es oft oberflächlich und schwammig. Ich hätte mir da mehr Tiefgang gewünscht.

    Daher empfehle ich dieses Buch wirklich nur blutigen Anfängern und niemandem, der sich bereits intensiver mit dem Thema „Schreiben“ auseinandergesetzt hat. Dorothea Brande sagt selbst, dass es sich an Anfänger richtet und es deshalb vor dem eigentlichen Schreibprozess gelesen werden soll.

  19. Cover des Buches Klappentext, Pitch und anderes Getier: Klappentext leichtgemacht (ISBN: 9783744851060)
    Hans Peter Roentgen

    Klappentext, Pitch und anderes Getier: Klappentext leichtgemacht

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Inhalt/Klappentext:

    Klappentext und Pitch leichtgemacht


    Horror vorm Klappentext? Endloses Grübeln über wenige Sätze? Das muss nicht sein.

    Hier kommt die Lösung:

    Lernen Sie, wie Sie einen werbewirksamen Klappentext entwerfen und verbessern! Wie Sie die Hollywoodformel für die Rückseite Ihres Buches nutzen. Welche Elemente sich dafür eignen. Wie acht erfolgreiche Selfpublisher und Verlagsleute Klappentexte entwerfen.

    Warum der Pitch, der eine Satz über Ihr Buch, so wichtig für den Erfolg ist und wie Sie ihn formulieren.


    Persönliche Meinung:


    In der Vorebereitung auf meine Manuskripteinsendung habe ich mich mit dem Schreibratgeber beschäftigt. Viele hilfreiche Tipps an anschaulichen Textbeispielen, die Kommentare des Lektorats enthalten. Absolut empfehlenswert.

  20. Cover des Buches 30 Tage Schreibchallenge (ISBN: 9783741857515)
    Tinka Beere

    30 Tage Schreibchallenge

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Mimi_Schreiberling

    Welcher Schreibanfänger kennt das nicht? Man ist voller Ideen und setzt sich an ein Projekt. Am Anfang läuft alles rund, man schreibt Seite um Seite, haucht seinen Charakteren Leben ein und erschafft neue Welten. Doch irgendwann geht einem die Luft aus. Neue Ideen für (vermeintlich) noch viel bessere Geschichten kommen einem, man findet sein altes Projekt plötzlich schlecht und möchte es am liebsten hinwerfen.

    Geduld, Disziplin und Durchhaltevermögen sind das A und O, wenn man ein Buch schreiben möchte. Das wird euch jeder bestätigen, der schon einmal das magische Wörtchen „Ende“ unter ein Manuskript gesetzt hat. Was kann also helfen, bis zum Schluss an der Geschichte dran zu bleiben? Die Antwort ist ganz einfach: eine gute Schreibroutine! Wenn das Schreiben dir in Fleisch und Blut übergegangen ist, wird es dir leichter fallen, deine Manuskripte auch zu beenden.

    Weiterlesen? Hier geht's zur kompletten Rezension: https://myna-kaltschnee.com/2016/10/07/rezension-30-tage-schreibchallenge-von-tinka-beere/

  21. Cover des Buches Die Kunst des Erzählens (ISBN: 9783499630163)
    James Wood

    Die Kunst des Erzählens

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Jewego

    Vorab sei gesagt: Ich habe dieses Buch gekauft und gelesen, um eine Schreibblockade zu überwinden und mich als Autorin weiterzuentwickeln. Ich schätze dieses Werk für neugierige Leser, die selbst nichts mit dem Schreiben zu tun haben, als eher ungeeignet ein. Literaturbegeisterte, in Bezug auf klassische Romane, könnten eine Ausnahme sein. Meine nachfolgenden Worte sind also aus der Sicht einer Autorin über dieses Werk geschrieben worden und soll vor allem meinen Kollegen helfen, einen Eindruck über diese Lektüre zu gewinnen.


    Das erste Drittel des Buches hat mir besonders gefallen. James Wood geht hier insbesondere auf den Erzählstil ein und wie man diesen am besten darstellt. Inhaltlich ist es interessant aufgebaut und einfach dargestellt. Zahlreiche Beispiele aus bekannten Werken literarischer Weltgeschichte werden uns präsentiert und besprochen. Woods Erzähl- und vor allem Erklärstil gefällt mir wahnsinnig gut und es macht Spaß dranzubleiben. Dieser Teil war also am sinnvollsten und machte auch für meine 4-Sterne Bewertung den Großteil aus. Ich habe hier zwar nicht *viel* gelernt, aber dafür etwas Wichtiges und auf angenehme Art und Weise. 


    Die letzten beiden Drittel hingegen waren aus meiner Sicht wenig interessant oder gar hilfreich (wie gesagt; für Autoren). Es geht um Realismus, Sprache und auch Theater. Ich muss sagen, einige Stellen, und da bin ich ganz ehrlich, haben hier meinen Horizont überstiegen. Gerade im Theaterbereich kenne ich mich absolut nicht aus. Auch mit den Beispielen konnte ich hier wenig anfangen. Bis ungefähr Seite 90 habe ich viel aus dem Buch mitnehmen können und danach leider gar nichts mehr.


    Trotzdem ist dieses Werk nicht schlecht. Wood hat interessante Ansichten und ich habe sein Buch gern gelesen. Die Übersetzung wurde gut umgesetzt und Beispiele, bei denen die englische Sprache eine Rolle spiele, wurden innerhalb des Buches übersetzt, sodass man Beispiele teilweise in beiden Sprachen vorfand.


    Unterm Strich würde ich das Buch weiterempfehlen. Das erste Drittel hat mich überzeugt und vielleicht könnt ihr ja auch mehr mit dem Rest anfangen.
  22. Cover des Buches Vom Abenteuer, einen Roman zu schreiben (ISBN: 9783737527347)
  23. Cover des Buches Klare Charaktere: Wie man Figuren für einen Roman entwickelt (Self-Publishing-Day WORKSHOP Nr. 1) (ISBN: B01KRXOTGU)
  24. Cover des Buches Kreativ Schreiben (ISBN: 9783832161194)
    Fritz Gesing

    Kreativ Schreiben

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Ruth_Tuescher

    Dieser Schreibratgeber ist weniger als Inspiration für Menschen geeignet, die davon träumen, einmal ein Buch zu schreiben. Dafür ist er etwas zu nüchtern. Wer es aber ernst meint und das Handwerk gründlich erlernen will, ist hier gut bedient.

    Zahlreiche Beispiele aus der Literatur machen verständlich, worum es geht.

    Positiv hebt sich für mich die Auswahl der Beispiele ab: Von Goethe über Hemingway und  Proust bis hin zum unvermeidlichen Harry Potter ist alles dabei.

    Ich habe das Buch mit Interesse und Gewinn gelesen und werde sicher immer wieder darin nachschlagen.

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