Bücher mit dem Tag "schreibtisch"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "schreibtisch" gekennzeichnet haben.

44 Bücher

  1. Cover des Buches Paper Princess (ISBN: 9783492060714)
    Erin Watt

    Paper Princess

     (2.111)
    Aktuelle Rezension von: Kathis_bunte_Welt_der_Buecher

    Ella Harper ist 17 Jahre alt und muss sich nach dem Tod ihrer Mutter mit verschiedenen Jobs über Wasser halten. Als dann Callum Royal vor ihr steht und behauptet ihr Vormund zu sein und sie mit ihm mitkommen soll, versteht sie die Welt nicht mehr. Ella wird in eine Welt voller Geld, Macht und Gerüchten geworfen und muss nun versuchen so gut es geht zwischen den 5 Royal-Brüdern zu überleben. Dass dabei alle 5 Jungs wahnsinnig gut aussehen, macht es Ella nicht einfacher Anschluss zu finden.

    Ich war sehr zwiegespalten was dieses Buch betrifft. Einerseits waren viele Leser begeistert davon, andererseits gab es aber auch viele negative Stimmen zu diesem Buch.  Anfangs konnte ich noch nicht einordnen inwieweit mir die Geschichte zusagen soll, waren es doch vorwiegend negative Gefühle die Ella entgegen geschwappt sind und die man normalerweise von New-Adult-Büchern  nicht gewohnt ist. Ich fand keinen Zugang zu Ella und auch Reed Royal war schwer zu greifen, weil seine Reaktionen und Gefühle gegenüber Ella doch immer sehr widersprüchlich waren. Auch die anderen Brüder Gideon, Sawyer und Sebastian haben mich nicht von sich überzeugen können. Einzig und allein Easton war mir von den Royal-Brüdern von Anfang an sympathisch und ich habe zwischenzeitlich sehr mit ihm mitgefühlt obwohl er nicht gerade ein Engel ist. Valerie als Nebencharakter fand ich gut und ich mochte ihre ehrliche Art und Weise wie sie Ella begegnet ist. Brooke und Callum als Quasi-Eltern fand ich anfangs gut, doch nach und nach haben sich ihre Schwächen und Fehler doch sehr in den Vordergrund gedrängt.  Zwischenzeitlich hat mir die Geschichte dann doch gefallen, doch durch die oft teils sehr vulgäre und direkte Sprache der Geschichte wurde ich immer wieder etwas herausgerissen, da mir das teilweise too much war und mir dann die grundlegende Thematik doch sehr unangenehm war. 

    Dieses Buch konnte mich nicht wirklich überzeugen und mir fehlten zugängliche Charaktere, das gewisse Knistern zwischen den handelnden Personen und die angenehme Atmosphäre. Trotz allem bin ich doch gespannt wie die Geschichte weitergeht und hoffe das mir die anderen Bände besser zusagen. 

  2. Cover des Buches Beautiful Bastard (ISBN: 9783956490545)
    Christina Lauren

    Beautiful Bastard

     (563)
    Aktuelle Rezension von: lyla_2912

    *Beautiful Bastard* von Christina Lauren hat mir als Taschenbuch leider kaum gefallen. Die derbe Sprache macht die ganze Geschichte zur Nebensache. 

    Chloe hasst ihren Chef Bennett, lässt ihn sie jedoch berühren, was zu einer Arbeitsaffäre der expliziten Art führt. Alles was folgt wirkt wie eine Aneinanderreihung von Nebensächlichkeiten und ist kaum ergreifend. 

    Zu Beginn gefiel mir der bissige Ton von Chloe, da sie sich gegenüber ihrem Chef scheinbar durchsetzen konnte. Als sie ihn dann deutliche Grenzen überschreiten lässt, bewegt sich die Geschichte stetig an gesellschaftlichen Grauzonen, wie nah darf der eigene Chef einem sein? Und schnell wurde mir die derbe Sprache zu viel.

    Als er sie Miststück nennt und genau erläutert, was er ihr "antut" war es für mich endgültig vorbei und die Geschichte nicht mehr zeitgemäß. 

    Kämpfen nicht weltweit Frauen um Unabhängigkeit und Respekt? Jemandem zu verfallen ist nicht generell etwas schlimmes, aber wo bleibt denn da die eigene Würde? 

    Ich empfehle eine Angabe über expliziten Inhalt. Dann kann jede*r selbst entscheiden und ist vorgewarnt. 

    Andere Bücher des Autorinnen-Teams haben mir bislang immer sehr gut gefallen. 


  3. Cover des Buches Schändung (ISBN: 9783423214278)
    Jussi Adler-Olsen

    Schändung

     (1.511)
    Aktuelle Rezension von: full-bookshelves

    Meinung: Der zweite Teil rund um das Sonderdezernat Q mit Carl, Assad und Rose, die neu ins Team dazu kommt. Es geht um eine Leiche, die vor zwanzig Jahren gefunden wurde. Der Mörder sitzt im Gefängnis. Aber es tauchen neue Hinweise auf, dass der falsche gefasst wurde oder noch mehr Menschen daran beteiligt waren. Mit der Zeit vermutet Carl, dass eine Gruppe von Teenagern damals etwas damit zu tun hatte. Doch heute sind diese Leute sehr reiche und angesehene Persönlichkeiten, was die Ermittlungen nicht gerade einfach macht.
    Die Charaktere sind toll ausgearbeitet, jeder von ihnen hat so seine Macken. Assad hat sich allerdings im Gegensatz zum ersten Teil sehr verändert, was ich etwas störend fand. Rose ist allgemein relativ nervig, man gewöhnt sich aber mit der Zeit daran. Insgesamt ergeben sie ein etwas chaotisches, aber sehr passendes Team. Die Dialoge zwischen den dreien lockern die bedrückenden Themen des Thrillers auf und bringen sogar einige Lacher in die Geschichte.
    Die Handlung geht schnell los, die Spannung war vor allem am Anfang und am Ende sehr weit oben. In der Mitte vom Buch flacht sie etwas ab und man liest eher so vor sich hin. Ich fand es faszinierend zu lesen wie beschrieben wird, dass Menschen einfach aus Spaß töten. Der Autor hat das wahnsinnig spannend verpackt.
    Die Themen hätten auf alle Fälle eine Triggerwarnung verdient, es werden viele Szenen sehr brutal und genau beschrieben.
     Das Ende fand ich leider sehr unbefriedigend, es bleiben viele Fragen offen und Hintergründe werden kaum erklärt.

    Fazit: Ein spannender Thriller, der sich gut lesen lässt, aber sicher nicht der beste Teil der Reihe.


  4. Cover des Buches Das Meer in deinem Namen (ISBN: 9783596031887)
    Patricia Koelle

    Das Meer in deinem Namen

     (251)
    Aktuelle Rezension von: Blackfairy71

    Zitat: "Das Meer in deinem Namen...", flüsterte sie. "Ralph, das Meer hat uns in Vaters Namen einen Seestern geschenkt. Er ist...hier - spürst du das?" S. 349

    Berlin 1999. Carly ist Mitte zwanzig, hat ihr Astronomiestudium abgeschlossen und arbeitet als Assistentin für Professor Thore Sjöberg. In ihm sieht sie ihren Seelenverwandten, aber Thore ist verheiratet, hat zwei Kinder und erwidert ihre Gefühle nicht auf dieselbe Weise. Da bietet er ihr an für ihn an die Ostsee zu fahren, nach Ahrenshoop. Er hat dort von einer Verwandten ein Häuschen geerbt, hat aber selbst keine Zeit dorthin zu fahren, um eine Bestandsaufnahme für einen Verkauf zu machen. Carly sieht darin auch eine Chance, endlich ihre Angst vor dem Meer zu überwinden, die sie seit dem Tod ihrer Eltern begleitet. Angekommen in "Naurulokki", wie das Haus heißt, findet sie überall Notizen und Briefe der verstorbenen Henny Badonin. So fühlt sie sich ihr bald sehr nahe und erfährt viel über die Künstlerin, ihr Leben und ihre Vergangenheit. Es dauert nicht lange und Carly verliebt sich: in das Haus, die Gegend, das Meer und in die Menschen, denen sie begegnet. Sie ist fasziniert davon, wie hell die Sterne hier leuchten, wie dunkel die Nacht tatsächlich sein kann, abseits der Großstadtlichter. Und sie spürt, hier gibt es etwas, das sie in Berlin nie gefunden hat: ein Zuhause. 

    Zitat: "Auf diese Weise gibt mir das Meer in deinem Namen zu verstehen, dass du nicht weit fort bist, nicht so weit, als dass du mir nicht doch nahe bist..." S. 195

    "Das Meer in deinem Namen" ist der erste Teil der Ostseetrilogie von Patricia Koelle. Man kann es aber auch sehr gut als eigenständiges Buch lesen. Der Autorin gelingt es mit manchmal fast schon poetischen Beschreibungen, die Gegend um Ahrenshoop, das Meer am Tage wie auch in der Nacht, das Leben am Bodden lebendig werden zu lassen. Man hört das Meeresrauschen, den Ostseewind, schmeckt das Salz und auch den Tee. Dazu gibt es auch noch einen Hauch von Magie und Mystik. Auch die Beschreibung des Hauses ist sehr schön. Man begleitet Carly durch die Räume, sieht alles direkt vor sich. Ich finde es immer schön, einem Haus einen Namen zu geben, in England ist das ja auch üblich. Naurulokki ist übrigens finnisch und bedeutet Lachmöwe.

    Die Geschichte um Carly, die früh ihre Eltern verloren hat und dann zusammen mit ihrem Bruder bei ihrer Tante aufwuchs, zieht den Leser von Anfang an in ihren Bann. Man fühlt mit ihr und ich konnte mich sehr gut in sie hinein versetzen. Tante Alissa fördert unbewusst Carlys Angst vor dem Meer, in dem sie nie mit ihr über den Tod ihrer Eltern spricht und alles, was mit dem Meer zu tun hat, aus ihrem Leben verbannt. Es gibt nicht mal Fischstäbchen. Trotzdem fühlt Carly immer eine Sehnsucht nach dem Meer und schließlich nutzt sie Thores Angebot als Chance, einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen.

    Zitat: "...das Meer hat auf alles eine Antwort. Aber es hat auch sehr viel Zeit. Es dauert, ehe man sie hören kann." S. 173

    Dann sind da noch die anderen Charaktere, die ebenfalls mit viel Liebe zum Detail gezeichnet sind, wie Carlys Bruder Ralph, ihr bester Freund Orje, der Nachbar Jakob und seine Tochter Anna-Lisa sowie die Küstenbewohner von Ahrenshoop, Synne, Daniel, Harry und Myra.

    Und natürlich Henny und Joram. Von ihnen erfahren wir viel durch kleine Rückblicke und durch die Notizen, die Carly überall im Haus findet.

    Die Handlungen der Figuren sind oft so normal, aber doch etwas Besonderes. Und ich denke, das ist auch das Besondere an diesem Buch. Eine Geschichte, die jedem passieren könnte.

    Und nicht zu vergessen: Es finden sich tolle Rezepte, die man nachkochen oder -backen kann. Die Sanddornmuffins zum Beispiel klingen sehr lecker.

    Zitat: "Wusstest du, dass Sjöberg Meeresfelsen bedeutet?" ... Das Meer in deinem Namen, dachte sie. Bei ihm trifft es also wörtlich zu. Das sieht ihm ähnlich. S. 520

    Fazit: Eine wunderbare Sommerlektüre, nicht schmalzig oder kitschig, sondern ehrlich und leicht, aber trotzdem mit Tiefgang. Es gibt traurige, freudige und auch komische Momente.


  5. Cover des Buches Golden Cage. Trau ihm nicht. Trau niemandem. (ISBN: 9783471351734)
    Camilla Läckberg

    Golden Cage. Trau ihm nicht. Trau niemandem.

     (308)
    Aktuelle Rezension von: Nicola89

    Inhalt:

    Faye und Jack sind das absolute Traumpaar. Sie haben das erfolgreichste Unternehmen Stockholms aufgebaut, wohnen in einem luxuriösen Apartment und sind umgeben von den Reichen und Schönen. Die gemeinsame Tochter Julienne ist die Krönung ihres Glücks. Doch der Schein trügt. Fayes Leben dreht sich nur noch um den verzweifelten Versuch, Jack zu gefallen. Seine Verachtung ist in jeder seiner Gesten spürbar. Was verbirgt ihr einst liebevoller Mann vor ihr?

    Als Jack und Julienne von einem Bootstrip nicht zurückkehren und die Polizei eine Blutlache im Apartment entdeckt, fällt der Verdacht schnell auf Jack. Hat er seine eigene Tochter ermordet? Nichts in Fayes Leben ist mehr so, wie sie es kannte ...


    Fazit:

    Dies war mein erster Thriller von Camilla Läckberg und ganz sicher nicht der letzte.

    Der Schreibstil ist sehr flüssig und die Geschichte hat mich gefesselt, sodass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Durch die Rückblicke hat man auch noch etwas mehr über Fayes Vergangenheit erfahren.

    Besonders Fayes charakterliche Entwicklung zur selbstbewussten Frau im Laufe der Geschichte hat mir gut gefallen und auch die anderen Charaktere waren gut ausgearbeitet.

    Ein gelungener Thriller mit überraschenden Wendungen.

  6. Cover des Buches Jamaica Lane - Heimliche Liebe (ISBN: 9783548286358)
    Samantha Young

    Jamaica Lane - Heimliche Liebe

     (583)
    Aktuelle Rezension von: Booksworld_lightdark

    Meine Meinung:

    Jamaica Lane ist der dritte Band der Edinburgh Love Stories von Samantha Young. Das Buch erzählt eine Friends to Lover Geschichte. Das Buch handelt von der schüchternen und unerfahrenen Olivia und ihrem besten Freund und Womanizer Nate. Um Olivia mit ihrem Crush weiterzuhelfen, nähern sich Olivia und Nate an, soch es bleibt nicht lange bei nur rein freundschaftlichen Gefühle, doch Nates Vergangenheit holt ihn immer wieder ein und lässt ihn nicht los.

    Samanthas Schreibstil ist super flüssig und die Dialoge zwischen Nate und Olivia sehr erfrischend und tiefgründig. Generell sind die Charaktere in der gesamten Reihe realistisch und trotzdem liebenswert. Jeder Band der Edinburgh Reihe handelt von unterschiedlichen Protagonisten einer Freundesgruppe. Beispielsweise lernte man sowohl Nate als auch Olivia in dem zweiten Band der Reihe kennen. Es ist aber nicht notwendig diese zuvor gelesen zu haben. Das Buch scheint ein bereis oft gesehenes und häufig beschriebenes Thema zu sprechen, dabei ist es noch sehr viel mehr.

    Ich kann sowohl dieses Buch, als auch die ganze Edinburgh Love Stories Reihe herzlich Empfehlen. Die Geschichten bringen Feuer, Liebe, Tiefgründigkeit und auch erfrischende Momente mit sich!✨

    Mein Lieblingszitat:

    “Was sind Eriketten?”
    “So eine Art unsichtbarr Aufkleber, die andere Leute auf dich draufkleben und auf denen steht, was sie in dir sehen. Aber es spielt keine Rolle, für wen oder was andere dich halten. Es spielt nur eine Rolle, für wen oder was du dich hälst.”

    5 von 5 🌟

  7. Cover des Buches Blackwood (ISBN: 9783841440136)
    Britta Sabbag

    Blackwood

     (159)
    Aktuelle Rezension von: Lienne

    Inhalt:


    Stell dir vor, du bekommst einen Brief von deinem zukünftigen Ich. Würdest du ihn lesen?
    Romantisch, spannend und humorvoll – der große All-Age-Roman von Bestsellerautorin Britta Sabbag

    Für Gesine ist das keine Frage. Natürlich würde sie. Denn nach dem Tod ihrer Mutter muss sie alleine zu einer Verwandten nach Irland ziehen. In dem kleinen, verschlafenen Dörfchen Blackwood hat sie niemanden, mit dem sie so richtig über ihren Kummer sprechen kann. Auch nicht über Arian Mary, den unverschämt gutaussehenden Sohn der örtlichen Butterdynastie. Noch dazu machen sie die Dorfbewohner mit Geschichten über allerlei übernatürliches Zeug verrückt. Alles Quatsch, denkt sich Gesine. Bis sie in einem geheimnisvollen alten Schreibtisch einen Brief von ihrem zukünftigen Ich findet, der ihre Welt ganz schön durcheinanderbringt…

    © FJB


    Meine Meinung:

    “Du bist, wer du bist, mit allen Ecken und Kanten, mit jedem Fettnäpfchen, das du mitnimmst, jedem unpassenden Spruch und Lacher, die dir an der falschesten Stelle rausrutschen, genauso wie mit all den mutigen und tollen Sachen, die du tust.” 

    [Zitat aus “Blackwood”, Kapitel 18, Kindle-Position 3413]

    Ich muss leider zugeben, dass ich anfangs Schwierigkeiten hatte in die Geschichte hineinzufinden. Die ersten 15 % des Buches wusste ich ehrlich gesagt nicht, was ich von Ge, Blackwood und seinen Bewohnern halten soll. Doch je weiter die Geschichte fortschritt, umso mehr war ich mittendrin in diesem kleinen schrägen Ort, wo die Uhren ein wenig anders ticken. 

    Britta Sabbags Humor ist einmalig! Ich musste so häufig schmunzeln und grinsen. Der Schreibstil ist flüssig und lockerleicht. Die Atmosphäre ist ein wenig mystisch und geheimnisvoll. Da fragt man sich, ob die ganzen Geschichten der Einheimischen denn wahr sein können?  In einem schönen Lesetempo, begleitet man Ge durch ihre schwere Zeit und lernt so allerlei über das junge Mädchen, die erste Liebe und auch über das Leben.

    Ge’s Schicksal hat mich sehr berührt, ihr Verlust tat mir so unglaublich leid und unter diesen Umständen einen Neuanfang zu wagen fand ich sehr mutig. Das oben erwähnte Zitat ist so wunderschön und aufmunternd! Danke für diese Zeilen! Ich denke, jeder kommt mal an einen Punkt, an dem er an sich selbst zweifelt. Da können einem solche Worte guttun und Selbstvertrauen aufbauen. 

    Auch alle weiteren Charaktere sind authentisch und (die meisten) sympathisch! Mimi und ihre Backlust – da hätte ich gerne mal von ihren verrückten Kreationen genascht! Aber auch alle anderen Gestalten sind so speziell und besonders, dass man sie ins Herz schließen muss. 

    Die Handlung ist interessant und hat einige spannende Überraschungen zu bieten. Vorallem zum Ende hin bekommt man nochmal richtig Herzklopfen auf die eine oder andere Art. Das Ende ist passend, rund und stimmig.

     

    Fazit:

    Dieses Buch ist etwas besonderes, genauso verrückt wie Blackwood und seine Bewohner und einfach wunderschön! Freut euch auf authentische Charaktere, einige Geheimnisse, Romantik und eine Portion Fantasie. Ein lesenswertes Jugendbuch

  8. Cover des Buches Die alltägliche Physik des Unglücks (ISBN: 9783596170739)
    Marisha Pessl

    Die alltägliche Physik des Unglücks

     (607)
    Aktuelle Rezension von: noelli

    Was für ein Buch. 

    Wer es noch nicht gelesen hat, sollte dies unbedingt nachholen. 

    Ich brauchte anfangs ein wenig bis ich richtig in dieses Buch hinein kann. Doch des lohnt sich so sehr. 

    Das Buch ist spannend, lustig, traurig, regt zum nachdenken an und enthält nebenbei noch sehr interessante Zitate von vielen Klassikern.

    Das Buch ist nicht vergleichbar mit anderen Büchern die ich kenne. Eine willkommene erfrischende Abwechslung.

  9. Cover des Buches Das Glücksbüro (ISBN: 9783832162252)
    Andreas Izquierdo

    Das Glücksbüro

     (200)
    Aktuelle Rezension von: MamaSandra

    Inhalt:

    Albert Glück arbeitet im Amt für Verwaltungsangelegenheit und führt seit über 30 Jahren einen sehr geregelten Alltag: 5 Uhr klingelt der Wecker, es wird sich frisch gemacht und ein grauer gebügelter Anzug angezogen. Jeden Tag hat irgendwer im Amt Geburtstag, sodass Albert das passende Büro für die belegten Brötchen ansteuert, jeden Morgen begrüßt er die gleichen Kollegen, jeden Morgen bringt Susanne ihm Anträge, die er pünktlich bis 16 Uhr erledigt. Jeder Tag hat die gleiche Routine, den gleichen Rhythmus, noch dazu wohnt Albert heimlich im Keller des Amtes und war seit Jahren nicht mehr draußen. Doch plötzlich liegt auf seinem Tisch der Antrag E45 von dem er noch nie gehört hat. Die Antragstellerin Anna Sugus beantragt auch gar nichts. Auch schreddern hilft nichts, sodass Albert gezwungen ist dem auf den Grund zu gehen, denn er kann den Antrag ja nicht ignorieren. Und schon wirbelt Anna sein strikt geordnetes Leben völlig durcheinander…

     

    Meine Einschätzung:

    Ich selbst arbeite zwar nicht auf dem Amt für Verwaltungsangelegenheiten, aber dennoch in einer Verwaltung und kämpfe mich auch oft durch Anträge und Regularien. Daher fühlte ich mich im Büro von Albert sofort sehr wohl. Ich musste an sehr vielen Stellen einfach schmunzeln und konnte mich sehr gut mit ihm oder teils mit anderen Kollegen identifizieren.

    Albert ist recht menschenscheu und hat sicherlich viele Gründe für sein zurückgezogenes und sehr einsames Leben, aber er scheint soweit glücklich zu sein. Er leidet unter einigen Zwängen, die ihn so einschränken. Ich konnte förmlich fühlen wie sehr es ihn beschäftigt diesen einen Antrag nicht korrekt bearbeiten zu können. Es ist dem Autor dann sehr gut gelungen Alberts Abenteuer in die Welt zu beschreiben. Ein Mann, der nach 30 Jahren die Pforte des Amtes überschreitet und in die wilde und chaotische Welt hinausgeht, lernt eine Künstlerin kennen und lieben. Und irgendwie zeigt Anna ihm auch, wie man anderen Menschen bei den Anträgen der Ämter helfen kann und somit viel Glück verbreitet.

    Im Prinzip ist die Idee des Buches bis zum Ende des zweiten Drittels einfach toll. Es zeigt, dass man auch mal hinter eine Fassade schauen sollte, dass man mehr helfen kann als nur Papier von A nach B zu schieben und dass auch hinter jedem Antrag mehr steckt als nur Buchstaben. Zudem wurde eine Thematik, die zum Nachdenken anregt auch etwas mit Witz und Charme verpackt.

    Leider erfährt man zu wenig über die Zusammenhänge. Man lernt Albert nicht richtig kennen, denn von seiner Vergangenheit fehlt trotz aller Aufklärung seiner Wohnsituation noch vieles. Was mir in manchen Büchern vielleicht viel zu ausschweifend erzählt wird, fehlte hier zu viel. Ich hätte mir auch gewünscht, dass er mal recherchiert warum das Konto seines Freundes aufgelöst wurde – auch wenn ich mir das am Ende dann denken konnte. Ich hätte auch gern mehr über Anna erfahren, die ja doch eine Randfigur darstellt obwohl sie Albert so umkrempelt.  Und eigentlich war mir die Wendung, die die Story dann genommen hat viel zu traurig und ich habe nicht ganz verstanden, warum Albert so eine Geschichte bekommt. Sollte das auch einen Hintergrund fürs Nachdenken haben? Dann habe ich ihn nicht verstanden.

    Wenn es einen anderen Schluss gegeben hätte, hätte es Potential zum Lieblingsbuch, aber leider gefiel mir die Wendung gar nicht und passte nicht ganz zum Rest. Das trübte dann doch die Wertung.

  10. Cover des Buches Reckless - Steinernes Fleisch (ISBN: 9783791500959)
    Cornelia Funke

    Reckless - Steinernes Fleisch

     (1.722)
    Aktuelle Rezension von: HeartofHope

    Cornelia Funke konnte damals mit der „Tintenherz“- Trilogie meine Leidenschaft zum Lesen entfesseln. Umso sehr freute ich mich heute, etliche Jahre später, wieder einen Roman meiner Kindheitsheldin in der Hand halten zu können. Doch leider merkte ich schnell, dass mir diese Geschichte und auch der Schreibstil doch etwas Probleme bereiten würde…

    Das Setting, die Spiegelwelt könnte unglaublich sein und wenn man sich mal ein bisschen darauf eingelassen hat, wirkt sie auch so. Zu Beginn jedoch, kam sie mir einfach nur wie eine falsche Märchenwelt vor:  düster, gefährlich, ohne Happy Ends für Märchen wie Dornröschen… was mich aber am allermeisten störte, war der Fortschritt in dieser Welt. Keiner denkt doch an eine Märchenwelt, in welcher Elektrizität erfunden wird, in welcher es Dampflockomotive gibt, die sich einfach so weiter entwickelt, wie unsere es vor geraumer Zeit getan hatte. Je weiter ich mich aber dafür öffnete, umso gewagter, faszinierender fand ich dieses ganze Setting, sodass ich es gegen Ende hin zwar immer noch dürstet und gefährlich, aber dennoch unglaublich fand. 

    Bei den Charakteren fand ich es auch nicht so leicht, hinter deren Fassade zu blicken. Im Grunde fand ich sie alle sehr geheimnisvoll, zurückgezogen und eigentlich zu sehr mit ihren eigenen Gedanken beschäftigt. Nur mühsam konnte ich eine Bindung zu ihnen aufbauen. Jacob, welcher schon früh gelernt hatte, sich alleine in der Spiegelwelt zurechtzufinden, hatte sich bereits vollkommen an diese mystische Welt angepasst, so lernte ich ihn auch kennen: In sich gekehrt, still und geheimnisvoll. Doch letztendlich war er bereit, viele Gefahren für seinen Bruder auf sich zu nehmen und gab den Kampf um diesen einfach nicht auf. Über Will selber erfuhr ich nicht viel. Er war einfach zu sehr Jacobs kleiner Bruder, über seinen wahren Charakter konnte ich kaum etwas erfahren. Auch bei Clara ging es mir ähnlich, nur dass sie schnell zeigte, wie groß ihre Liebe zu Will war, wie sehr sie bereit war, alles für ihn zu opfern. Die einzige, welche mir wirklich von Beginn an gefallen hatte, war Fuchs. Die Gestaltwandlerin, welche doch alles für Jacob tun würde, zeigte schnell, welch wichtige Rolle sie für diesen spielte, wie sehr sie ihn immer wieder zurück in die Wirklichkeit holte und es somit vermied, dass er gänzlich in die Verwirrungen der Spiegelwelt abtauchte. Bei ihr hoffe ich sehr, dass sie,  vor allem in ihrer menschlichen Gestalt, mit all den dazugehörigen Gefühlen, eine größere Rolle in den nachfolgenden Büchern bekommen wird.

    Die Handlug war aber meine größte Herausforderung. Ich wurde direkt in das Geschehen hineinkatapultiert und hatte zu Beginn wirklich meine Schwierigkeiten, vollkommen in die Geschichte hineinzufinden. Stellenweise war ich mir sogar unsicher, ob dies tatsächlich der erste Band wäre, so sehr hatte ich das Gefühl, etwas verpasst, nicht mitbekommen zu haben. Dies legte sich während des Lesens nur langsam. An sich fand ich die Handlung auch stark monoton, eigentlich wurde die Geschichte nur erzählt, es gab für mich viel zu wenige Dialoge, lediglich nur Monologe und eine große Darstellung der Gedankenwelt der Protagonisten. Dadurch fand ich auch den Spannungsbogen relativ niedrig. Dennoch war die Story selbst recht interessant, nachdem ich mich in der Welt zurecht gefunden hatte, nachdem ich mich an die Charaktere und den Schreibstil gewöhnt hatte, wurde mein Interesse immer mehr geweckt und ich wollte wissen, ob Jacob seine gefährliche Mission überstehen wird. Jetzt, nachdem ich einige Zeit über das Buch nachdenken konnte, denke ich, dass es dennoch eine tolle Geschichte ist, auf welche man sich einfach einlassen muss und vielleicht auch etwas länger braucht, um sie vollkommen zu verstehen. 

    Früher habe ich den jugendlich leichten Schreibstil der Autorin sehr gemocht, hier habe ich leider nicht wirklich viel davon gefunden. Zwischendurch hatte ich immer mal wieder das Gefühl, dass dieser durchkommt, doch leider nicht von Dauer. An sich war mir wirkich einfach vieles zu Monoton, der Lesefluss ließ sich hier leider nicht so 100% aufbauen und ich musste mich immer recht stark konzentrieren, um den Überblick zu behalten. 

    Mein Fazit:

    Cornelia Funke konnte mit der Tintenherz Trilogie meine Leideschaft zum Lesen erwecken. Sehr hatte ich mich daher auf eine weitere Reihe von ihr gefreut. Doch musste ich sehr schnell feststellen, dass dieses Buch so ganz anders ist, als die Bücher, welche ich vorher von ihr gelesen hatte. Schon allein die Spiegelwelt bereitete mir etwas Schwierigkeiten: sie wirkte auf mich sehr düster, gefährlich, Märchen wie Dornröschen bekamen kein Happy End, aber auch gleichzeitig viel zu Fortschrittlich durch Dampflockomotiven und die Erfindung von Elektrizität. Doch umso mehr ich mich auf das Setting einließ, umso mehr musste ich mir eingestehen, dass es zwar wirklich ungewohnt und vielleicht auch etwas befremdlich, aber gleichzeitig auch irgendwie genial war. Bei den Charakteren hatte ich auch zu Beginn etwas Schwierigkeiten. Ich fand, sie haben sich alle schwer hinter die Fassade blicken lassen. Man erfuhr zwar einiges über deren Gedanken in der jeweiligen Situation, allerdings wenig darüber, wie es wirklich in ihnen aussah. Die einzige, welche mich wirklich von Anfang an begeistern konnte war Fuchs. Die Gestaltwandlerin konnte mich einfach durch ihre Art, wie sie Jacob immer wieder half und aussprach, was sich kein anderer traute, begeistern. Von ihr würde ich in den nachvollgenden Büchern gerne noch mehr erfahren. Die Handlung konnte mich nicht catchen. Bereits zu Beginn hatte ich sehr große Schwierigkeiten, in die Geschichte hineinzukommen, ich war stellenweise so verwirrt, dass ich wirklich nochmal nachsehen musste, ob ich tatsächlich Band 1 der Reihe in der Hand hielt, so sehr hatte ich das Gefühl, irgendwas verpasst zu haben. Auch fand ich die Handlung an sich recht monoton, für meinen Geschmack gab es viel zu wenige Dialoge, eigentlich war es mehr eine Erzählung. Dennoch fand ich alles irgendwie auch interessant, sodass ich einfach weiterlesen musste, ich wollte wissen, wie es ausgeht. Im Nachhinein denke ich, dass dieses Buch einfach anders ist, als alles, was ich bisher gelesen habe und dass, wenn man sich einfach mal auf die Geschichte einlässt, man hier eine doch recht interessante, faszinierende Welt findet. Ich für meinen Teil werde Band 2 auf jedenfall noch lesen.


  11. Cover des Buches Deine Juliet (ISBN: 9783442713844)
    Mary Ann Shaffer

    Deine Juliet

     (307)
    Aktuelle Rezension von: Jessica-Lang

    Deine Juliet habe ich vorweg als Film gesehen und musste mir danach das Buch kaufen um noch einmal in den Genuss zu kommen. Es ist eine wunderbare Geschichte die einem zeigt wieviel Wert einem die Menschlichkeit gibt und wie unzufrieden man sein kann wenn man bereits alles hat.

    Als Frau im Journalismus hat man es schwer und noch schwerer wird es wenn man sich im Jahr nach dem 2. Weltkrieg befindet. Doch Juliet ist mit vollem Herzen bei der Sache und lässt sich nicht unterkriegen. Als sie auf einen Brief der Guernseyer Freunde von Dichtung und Kartoffelschalenauflauf stößt, macht sie sich auf den Weg genau diese Menschen kennenzulernen und ihre Geschichte in Erfahrung zu bringen. Doch dies gestaltet sich schwieriger als erwartet, den Juliet trifft auf eine Gruppe Menschen die teilweise tief verletzt und verstört sind und ein Interview oder ein einfacher Vier-Augen-Gespräch wird beinahe so gut wie unmöglich.

    Juliet verliert ihr Herz vollkommen an die kleine Gruppe und opfert ihr Herz und ihre wenige Zeit mit ihrem beinahe Verlobten um alles in Erfahrung zu bringen und den Menschen das Leid aus dieser Zeit zu nehmen, das sie gar nicht merk wie unglücklich sie in London ist und die Verbindung zu ihrem Verlobten reißt immer stärker ein. Der nette und attraktive Bauer Dawsey Adams tut dem Ganzen wirrwarr in ihrem Herzen gar nicht gut und beinahe ist sie soweit alles abzubrechen und ihr Leben als Journalistin aufzugeben.

  12. Cover des Buches Jägerin der Dunkelheit (ISBN: 9783453533097)
    Christine Feehan

    Jägerin der Dunkelheit

     (118)
    Aktuelle Rezension von: SheilaEnglish

    This is the first in the series. It talks about how the Ghostwalkers were created in a government lab. They soldiers who volunteered were experimented on and we discover there's evil intent so they must escape.

    Ryland is in charge and with the help of Lily, a scientist, they work together to escape as they also find love together.

    There's a lot of adventure and romance as well as science fiction.

  13. Cover des Buches Klassentreffen (ISBN: 9783453722514)
    Simone van der Vlugt

    Klassentreffen

     (366)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Es ist der erste Roman den ich von Simone van der Vlugt gelesen habe und wird garantiert nicht der letzte sein. Auch den historischen Roman den diese Autorin geschrieben hat möchte ich unbedingt lesen. 

    Der Schreibstil von Simone van der Vlugt gefiel mir sehr sehr gut und die Geschichte konnte mich gleich fesseln. Sabine mochte ich gleich und konnte mich gut in sie hineinversetzen. Sie hatte es wirklich nicht leicht in der Schule und auf der Arbeit. Durch das Mobbing erlitt sie einen Burn-Out und Depressionen. Wirklich sehr traurig. Die Geschichte war sehr interessant und ich habe sie sehr gerne gelesen. Das Ende war für mich nicht voraussehbar. Ich vergebe 4 Sterne und eine Leseempfehlung für Leser, die es eher unblutig und ruhiger mögen. Ein Stern Abzug gibt es wegen dem Ende. Ich hätte es mir anders gewünscht. 


  14. Cover des Buches Der Club der toten Dichter (ISBN: 9783404115662)
    N.H. Kleinbaum

    Der Club der toten Dichter

     (242)
    Aktuelle Rezension von: Mrs. Dalloway

    Seit ich den Film in der Schule gesehen habe, liebe ich den Club der Toten Dichter. Das Buch hat nur wenige Seiten, die entsprechend schnell gelesen sind. Dennoch fehlt es ihnen nicht an Tiefe. Ich finde es total spannend, einen Einblick in das Schulsystem der vergangenen Jahrzehnte zu bekommen und meine Literaturkenntnisse ein wenig aufzufrischen. Ein Klassiker, den jeder gelesen haben sollte.

  15. Cover des Buches Ein Schreibtisch voller Träume (ISBN: 9783775158312)
    Rachel Hauck

    Ein Schreibtisch voller Träume

     (20)
    Aktuelle Rezension von: book-wide

    Zum Inhalt:

    Tenley Roth ist eine gefeierte Autorin. Ihr erster Roman hat große Erfolge erzielt und nun wird ein Folgeroman erwartet. Ihre Schreibblockade und Familiäre Umstände erschweren ihr den Prozess, auf der Suche nach der Inspiration. Ein Jahrhundert vorher lebt Birdie in einer reichen Familie und versucht aus dem Käfig der Erwartungen und Verbindlichkeiten der Gesellschaft auszubrechen. 

    Meine Meinung:

    Rachel Hauck ist eine begandete Autorin mit einem unvergleichlichen Schreibstil. Sie schreibt wunderbar flüssig, mit viel Leichtigkeit und Leidenschaft und einem Gespür für fesselnde Handlungen. Ich habe mich sofort in das Buch verliebt und es hat all meine Erwartungen erfüllt. Der Aufbau des Buches ist sehr strukturiert. Es wird aus 4 verschiedenen Sichtweisen erzählt. Zum einen aus Tenleys und Jonas Sicht (Heutige Zeit) und aus Birdies und Elijahs (Damalige Zeit). Klingt kompliziert? Ist es absolut nicht, denn die Zeitsprünge sind sehr gut gemeistert. Der Inhalt der Story ist am interessantesten. Schon der Klappentext verspricht eine spannende, mal etwas andere Story, die man so noch nicht gelesen hat. Tenley ist die Nachfahrin eines berühmten Schriftstellers und der Druck lastet so stark auf ihr, dass sie in eine Schreibblockade fällt. Als sie von New York zu ihrer kranken Mutter nach Cocoa Beach fährt, findet sie dort eine Bibliothek mit einem alten Schreibtisch. Auf der Suche nach Inspiration klammert sie sich an das alte Stück und versucht sich zu finden. Birdie dagegen lebt in einem anderen Jahrhundert und ihre Fantasie und ihre Geschichten fließen förmlich aus ihren Fingern. Doch die damalige Zeit und ihre Mutter verwehren ihr den Traum eines Schriftstellerlebens. Elijah, ein alter Bekannter, steht ihr bei, gibt ihr Mut und doch scheint es keine Zukunft für beide zu geben. Ich habe die beiden Frauen besonders ins Herz geschlossen. Ich mochte ihre Eigenarten, ihre Leben, ihre Geschichten. Es war eine wunderbare Story, die mich tief bewegt hat und zeigt, wie zwei Leben zwischen Jahrhunderten verbunden sein können.

    Fazit:

    Wer Lust auf eine etwas andere Geschichte hat, mit tollen Charakteren, wunderbaren Konversationen und Themen wie Liebe, Vergebung, Schreibprozessen, Glaube und mutigen Frauen, sollte "Ein Schreibtisch voller Träume" lesen.
  16. Cover des Buches Schemen (ISBN: 9783404164813)
    Bentley Little

    Schemen

     (50)
    Aktuelle Rezension von: Tapsi0709
    Am Anfang muss ich leider zugeben hat mich dieses Buch schon sehr enttäuscht. Es war sehr zäh und langweilig ... es wollte einfach keine Spannung aufkommen, wie ich es sonst von Bentley Little gewohnt war. Erst ab etwa der Hälfte des Buches würde es etwas besser ... da kam Action und Spannung dazu, die aber auch nicht so richtig zu greifen war ... Ich würde dieses Buch nicht als Horror bezeichnen vom Genre her ... es ist teilweise sehr unterhaltsam und lässt einen die Welt in einem anderen Licht sehen und über gewisse Dinge nachdenken, die wir als selbstverständlich ansehen.
    Wenn man es wirklch als Horror bezeichnet, dann ist es ideal für Einsteiger und Menschen die gerne philosophieren. 
    Alles in allem habe ich mich dennoch gut unterhalten gefühlt, würde das Buch jedoch nicht unbedingt weiter empfehlen, da ich selbst er as anderes erwartet hatte.
  17. Cover des Buches Der Todeskurier (ISBN: 9783426503539)
    Ava McCarthy

    Der Todeskurier

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Carol-Grayson
    AVA MCCARTHY versteht es hervorragend, den Leser von Beginn an in eine actionreiche Story zu verwickeln: Henrietta Martinez, kurz „Harry“, erhält einen recht merkwürdigen Auftrag, der ihre Qualitäten als PC-und Tresor-Spezialistin erfordert. Es geht um die Scheidung ihrer Klientin Beth Oliver, die aus dem Tresor ihres gewalttätigen Mannes dessen Laptop benötigt, um an wichtige Informationen zu kommen. Doch stattdessen verschwinden aus dem Safe wertvolle Diamanten und ein Toter liegt davor: Beths Ehemann. Und Beth selbst ist verschwunden! Harry hat ihre liebe Not, ihre eigene Unschuld gegenüber der Polizei zu beweisen und stellt daher selbst Ermittlungen an, die sie auf ein Gestüt nahe Dublin führen ebenso wie nach Südafrika. Und die ganze Zeit wird sie von einem Mörder verfolgt! Die Autorin entwickelt eine komplexe Geschichte um Diamantenhandel und dessen blutige Spuren. Ein zweiter Handlungsstrang in dem Roman beschäftigt sich mit dem Leben des Südafrikaners Mani, was zunächst völlig zusammenhanglos erscheint. Erst später führen Harrys Aktionen und der Überlebenskampf des ausgebeuteten Minenarbeiters zusammen und enthüllen ein brutales Geschäft, in dem Menschenleben nichts wert sind. Der Killer und dessen Motive schweben allerdings zunächst im Dunkeln, nur dessen Auftraggeber tritt in Erscheinung. Alle Charaktere bleiben bis auf die clevere Harry undurchsichtig, und die Autorin fügt nach und nach die Puzzlestücke und Informationen zusammen, um dem Leser erst ganz zum Schluss das vollständige Bild zu zeigen. Ein absolut fesselnder Thriller!
  18. Cover des Buches Sarah in Mirathasia (Sarah & Nico) (ISBN: B008ZO0QN4)
    Veronika Aretz

    Sarah in Mirathasia (Sarah & Nico)

     (12)
    Aktuelle Rezension von: angel1843

    Sarah ist 11, als sie durch einen Zufall im Internet in Mirathasia landet. Dort entdeckt sie nicht nur unglaubliches, sondern findet auch neue Freunde. Jedoch wird dies alles getrübt durch das Geheimnis ihrer Familie. Laut denen darf Sarah nicht ins Internet um herauszufinden, was wirklich mit ihrer Mutter passiert ist. Das jedoch hält Sarah nicht davon ab diesem Geheimnis auf die Spur kommen zu wollen...

    Der erste Band von „Sarah in Mirathasia“ ist die Parallelgeschichte zu „Nico in Mirathasie“, und kann unabhängig von der jeweils anderen gelesen werden. Jedoch ist es schon sehr spannend zu wissen was bei dem jeweils anderem so passiert, da sich die Beiden immer mal wieder über den Weg laufen und gemeinsam Abenteuer überstehen müssen. Nichtsdestotrotz versuchen Beide mit ihrem Schicksal klar zu kommen. So versucht Sarah nun herauszufinden wieso sie nicht im Internet surfen darf, und was es mit ihrer Mutter auf sich hat... Leider kommt Sarah dem Geheimnis noch nicht auf die Spur und muss sich weiter heimlich ins Internet schleichen um es herauszufinden...

    Aber da ich nicht zu viel verraten möchte höre ich hier mal auf mit der Erzählung, und sage nur selber lesen. Es lohnt sich.

    Fazit: Ein sehr spannender Anfang, der doch hoffen lässt, das Sarah dem Geheimnis ihrer Familie näher kommt.

  19. Cover des Buches Das große Haus (ISBN: 9783499257261)
    Nicole Krauss

    Das große Haus

     (19)
    Aktuelle Rezension von: dominona
    Alles rankt sich um einen Schreibtisch, den ein Kunsthändler sucht, um das Zimmer seiner Kindheit nachzustellen. Die Möbelstücke wurden von den Nazis gestohlen und alles bis auf den Schreibtisch, der mittlerweile durch verschiedene Hände ging, hat wieder zu seinem Besitzer zurückgefunden. Um diese Menschen, ihre Beziehungen und die Einstellung zur jüdischen Geschichte geht es im Grunde.
    Mich hat das Buch bis zum Schluss nicht richtig gepackt, was aber nicht am Thema sondern an der Schreibe liegt. Immer wieder springt man zwischen Figuren hin und her, muss sich alles selbst zusammenpuzzeln und darf nicht verweilen. Soetwas stört mich, wenn dann der "Kleber" zwischen den einzelnen Teilen und Absätzen fehlt. So wie die Figuren im Buch Schwierigkeiten haben Beziehungen aufzubauen, ging es mir mit den Figuren selbst.
  20. Cover des Buches Im Herzen der Angst (ISBN: 9783956490842)
    Maya Banks

    Im Herzen der Angst

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Pitzi

    Jules Welt ist schon vor ein paar Jahren aus den Fugen geraten, als sie während eines Frankreichurlaubs von einem Unbekannten angesprochen wurde, der sie unter der Androhung, ihrer Familie zu schaden falls sie nicht kooperiert, für seine terroristische Organisation rekrutierte. Jules musste lernen andere Menschen zu töten und erfuhr, dass auch ihre wahren Eltern einst dieser Organisation dienten, bevor sie ermordet wurden.

    Nun, drei Jahre später, wird sie von ihren Adoptiveltern aufgespürt, denn Jules hatte alle Brücken hinter sich abgebrochen, aus Angst davor, dass die Organisation ihr das Liebste, das sie hat, nämlich ihre Ersatzfamilie, tötet. Bevor sie sich mit den Eltern aussprechen kann, fliegt Jules Hütte in die Luft. Jules überlebt schwer verletzt und wird in ein Krankenhaus gebracht. Dort erwacht sie unter großen Schmerzen; neben ihr sitzt Manuel, der Mann, der sie einst als Kleinkind von der Straße auflas und der sie zu ihren Adoptiveltern brachte. Auch Manuel wuchs dort auf und ist tieftraurig, als er erfährt, dass die Eltern bei der Explosion ums Leben gekommen sind. Was Manuel jedoch nicht ahnt, ist, dass Jules in den Jahren, in denen sie verschwand, zur Killerin ausgebildet wurde. Und Jules weiß nicht, dass Manuel ein CIA Mann ist, der die Aufgabe hat, Jules zu seinen Vorgesetzten zu schaffen, denn Jules Organisation ist der CIA ein Dorn im Auge…

    Ich habe vor einiger Zeit bereits einige Historical Romances der Autorin gelesen, von denen mir einige sehr gut und andere weniger gut gefallen haben. Vielleicht war es daher reine Neugierde, die mich bewog, auch einmal einen Romantic Suspense von Maya Banks ausprobieren zu wollen. Dafür sprach dann auch, dass es sich bei „Im Herzen der Angst“ um einen Einzeltitel handelt.
    Gleich der Anfang der Geschichte startet mit einem Schockeffekt und auch der weitere Verlauf der Story gestaltet sich sehr rasant und actionreich. Allerdings leider auch ein wenig zu sehr an amerikanische Actionreißer angelehnt. Mir persönlich wirkte es einfach ein wenig zu stark aufgetragen, als sich Jules und Manuel auf der Flucht vor Verfolgern auf der Autobahn eine wilde Schießerei lieferten und Manuels Mittelsmann und Partner bei der CIA dann allein durch einen Telefonanruf alle Schwierigkeiten aus dem Wege räumen konnte. Überhaupt erschien einem „Tony“ als eine Art Tausendsassa, der sogar seinem Chef die wichtigsten Informationen vorenthalten konnte, was dann irgendwann völlig unglaubwürdig wirkte.
    Kleine Schwierigkeiten hatte ich auch, mir vorzustellen, dass sich zwei Menschen, die wie Bruder und Schwester miteinander aufwuchsen, plötzlich in Liebe zugetan sind und trotz aller Innigkeit solche Schwierigkeiten zu haben schienen, sich einander ihre Geheimnisse anzuvertrauen.

    Immerhin geschieht das dann ab der Mitte des Romans, doch fand ich es, trotz aller Nachsichtigkeit, dass es sich hier um eine Romance handelt, die man nicht allzu bierernst nehmen sollte, auch äußerst merkwürdig, dass eine Frau, die behütet aufwuchs, innerhalb von drei Jahren zu einer top ausgebildeten Killermaschine wurde, wohingegen Manuel, als ebenfalls top ausgebildeter CIA Mann, während diverser Schießereien, Jules nicht das Wasser reichen kann und sogar von ihr gerettet werden musste. Was dann allerdings gegen Jules Professionalität sprach, war die Tatsache, dass sie erst so spät darauf kam, dass ihr eventuell ein Peilsender eingepflanzt wurde.

    Überhaupt schien sich die Autorin nicht ganz entscheiden zu können, fand ich, wie sie Jules und Manuel charakterisieren sollte. Mal wird Jules von Angstattacken verfolgt und dann kann sie so einfach wieder umschalten in den „Killer-Modus“ und völlig kühl agieren und töten?
    Und Manuels blindes Vertrauen in Jules und sein ewiger Beschützerinstinkt nervten mich leider dann auch. Man erfährt kaum mehr über ihn, als dass er Jules liebt und auf Händen tragen möchte, was auf die Dauer dann etwas fade wirkt.
    Und obwohl ich so viele Kritikpunkte aufführe, möchte ich dennoch nicht weniger als 3.5 Bewertungspunkte vergeben, weil der Roman, dennoch kurzweilige und teilweise auch spannende und actionreiche Unterhaltung bietet, wenn ich mir auch eine stärker durchdachte Story und eine tiefgründigere Charakterisierung des Heldenpaars gewünscht hätte. 3.5 von 5 Punkten.

  21. Cover des Buches Totenmesse (ISBN: 9783492259002)
    Arne Dahl

    Totenmesse

     (95)
    Aktuelle Rezension von: lesemaus17
              Meine Rezension zu "Totenmesse"

    Klappentext: Cilla Hjelm betritt und 10:39 Uhr die Bank im vornehmen Stockholmer Viertel Östermalm. Hätte sie geahnt, was ihr bevorsteht, sie hätte einen anderen Tag für ihren Tag gewählt. Um genau 10:40 Uhr brüllen die Maschinengewehre der zwei Maskierten los, Glas splittert, und Cilla presst ihr Gesicht flach auf den Marmorboden. Was aussieht wie ein brutaler Banküberfall, entpuppt sich bald als etwas viel Ernsteres, Weitreichenderes: Die beiden russischen Bankräuber, mit denen das A-Team um Kerstin Holm un Cillas Exmann Paul Hjelm verhandelt, sind nicht auf das Geld aus. Denn plötzlich sind sie verschwunden, und ihre Spur führt bis nach Berlin und Wolgograd, bis in eine Zeit des Kalten Kriegs und der Jagd nach einer wertvollen chemischen Formel, für die viele Leute über Leichen gehen würden.

    Im ersten Moment erinnert der Klappentext von "Totenmesse" an Haus des Geldes: Zwei Maskierte, Tokio und Nairobi, beginnen, in diesem Fall in der Banknotendruckerei, um sich zu schießen. Hierbei ist man jedoch nicht auf das Geld aus, sondern auf eine chemische Formel.

    Das Buch ist äußerst spannend und sehr zu empfehlen. 
            
  22. Cover des Buches Stunde der Vergeltung (ISBN: 9783802588570)
    Shannon McKenna

    Stunde der Vergeltung

     (41)
    Aktuelle Rezension von: DianaE

    Shannon Mc Kenna – Mc Cloud Brothers, 6, Stunde der Vergeltung


    Die knallharte Tamara Steele, die tödliche Schmuckstücke designt und mittlerweile in den Mc Clouds und deren Frauen sowas wie ihre Familie gefunden hat, eine nervende und übervorsorgliche Familie zwar, aber immerhin..., hat eine kleine Tochter adoptiert, die nun zur Zielscheibe gleich zwei Verbrecherorganisationen wird. Aber sie steht auch im Mittelpunkt einiger Ermittlungen, und so wird sie schnell zur Gejagten.

    Ausgerechnet der Auftragskiller Val Janos soll sie observieren, manipulieren und seinem Auftraggeber ausliefern, doch schon die Beschattung der kriminellen Schönheit stellt ihn vor einer Herausforderung. Das sie ein Kind hat, wurde ihm verschwiegen, dass sie ihn anturnt, darüber könnte er noch hinweg sehen, aber das er plötzlich damit konfrontiert wird, was der Auftraggeber tatsächlich mit ihr vor hat, das kann er nicht zu lassen.. aber er muss, denn ein ihm geliebter Mensch wird mit dem Leben bedroht und so geht er auf die Forderungen ein.

    Als er sich in ihr Leben einschleicht und ihre harte Schale zum schmelzen bringt, ist Val absolut klar, dass er dabei sterben könnte. Denn Tamara macht keine Gefangenen, wer sie hintergeht stirbt!


    Auf den sechsten Band der “Mc Cloud”-Reihe habe ich mich besonders gefreut. Wie immer kann jeder Band einzeln und unabhängig von den anderen gelesen werden, und auch wenn ein Vorwissen nicht nötig ist, empfehle ich die Storys in der Reihenfolge zu lesen. Ich persönlich bin immer noch kein Fan des allerersten Bandes, aber ich bin froh, damals die Reihe weiter gelesen zu haben.


    Auch hier ist der Schreibstil von Shannon McKenna flüssig und temporeich, die Geschichte hat eine gute Balance zwischen Action, Erotik und Spannung, auch eine Portion Humor und Emotionen dürfen nicht fehlen. Ich mag den verbalen Schlagabtausch zwischen den Figuren, die immer noch eins drauf setzen.

    Die Charaktere wirken gut ausgearbeitet, lebendig und facettenreich. Besonders gut hat mir hier Tamara gefallen, die wir in den letzten Bänden als eiskaltes Miststück kennenlernen durften, und die eine besondere Art hat, mit ihren Mitmenschen umzugehen. Wärme und Geborgenheit? Fehlanzeige. Sie wirkt immer beherrscht und auch irgendwie durchgängig distanziert, wütend, agressiv und angespannt. Doch in diesem Buch lernen wir ihre verletzliche Seite kennen, die Val Janos hervorbringt. Der Kontrast ist gut gelungen, absolut glaubhaft und nachvollziehbar.

    Val Janos ist der eiskalte Killer, der seine Aufträge ernst nimmt, aber wenn es um Kinder geht hat er (zum Glück) Hemmungen, auch wenn es seine derzeitigen Auftraggeber nicht interessiert. Deswegen hatte er schon einen Auftrag platzen lassen und steht nun unter Beobachtung. Schwer zu erraten, dass er auf der Abschussliste steht und mit dem Auftrag um Tamara eine letzte Chance erhält. Er ist dominant und auch ein wenig aufdringlich, aber seine Zerissenheit ist spürbar, die Fragen die ihn beschäftigen wirken authentisch und ich mochte ihn trotz seiner brutalen, rauen Art gern.

    Die beiden Bösewichte kennen wir bereits aus den Vorgängerbänden, und ich finde gut, wie die Autorin insgesamt die Parteien ausspielt. Dabei geht es natürlich um Leben und Tod, nicht zuletzt bringen sich die Hauptfiguren selbst in Lebensgefahr um an ihre Ziele zu kommen oder diejenigen zu schützen, die sie lieben.

    Diese Story war kurzweilig und unterhaltsam, für mich war es der beste Band der Reihe, auch wenn ein paar Kleinigkeiten mich nicht überzeugen konnten.

    Die erotischen Szenen wirken teilweise brutal, sind detailliert ausgearbeitet und das Buch ist sicherlich nichts für jüngere Leser.


    Das Cover passt sehr gut in die Reihe und ist ein netter Blickfang.


    Fazit: Für mich der beste Band der Reihe. Crime, Erotik, Spannung, Emotionen... Knappe 5 Sterne.

  23. Cover des Buches Envy - Neid (ISBN: 9783442368723)
    Sandra Brown

    Envy - Neid

     (128)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ich mag die Bücher der Autorin und habe sie früher verschlungen. Dieses Buch kannte ich allerdings noch nicht. Es war gewohnt flüssig geschrieben und bot mir einen Mix aus Krimi, genialen Verstrickungen,die aber etwas vorhersehbar waren und Erotik. Wer mit letzterem Probleme hat,sollte das Buch besser nicht lesen, alle anderen werden ihre Freude haben,auch wenn es nicht perfekt ist und vielleicht für einen Krimi eine Spur zu erotisch war.

    Mir gefielen die Zusammenhänge gut und ich konnte mich in die Denkweisen gut reinversetzen,auch wenn man schon recht früh das Ende erahnte. Trotzdem ist es ein gelungenes Buch, mit authentischen Protas, welches ich empfehlen kann.


    Geeiget für Krimi und Erotikfans gleichermaßen

  24. Cover des Buches Deine Juliet (ISBN: 9783839893906)
    Mary Ann Shaffer

    Deine Juliet

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Leonis
    Inhalt: Die Londoner Schriftstellerin Juliet Ashton muss wie jeder andere wieder lernen, dass der Krieg vorbei ist und jetzt eine andere Zeit begonnen hat. Da erreicht sie unerwartet ein Brief aus Guernsey.  Der Schreiber, Dawsey Adams hat ein Buch erworben, welches früher Juliet gehörte und in dem ihre Adresse verzeichnet ist. Da es auf seiner Insel an allem fehlt und sie der einzige Kontakt zum Festland ist, bittet er Juliet ihm Bücher zu schicken. Die Literaturliebhaberin kann ihm diese Bitte natürlich nicht ausschlagen. 
    Auf diesen Brief folgen viele weitere und Juliet erfährt Dawseys Geschichte und die eines Buchclubs mit dem Namen "Club der Guernseyer Freunde von Dichtung und Kartoffelschalenauflauf"
    Das die Autorin da nicht in London sitzen bleiben kann, sondern sich auf nach Guernsey macht ist klar, doch dass diese Reise ihr ganzes Leben verändern wird, ist ihr noch nicht bewusst als sie ihre Koffer packt.

    Meine Meinung: Das Buch bietet eine Geschichte mit vielen verschiedenen Gefühlen. Während des Hörens konnte ich mir das ein oder andere Lächeln nicht verkneifen, wohingegen andere Stellen einen wirklich nachdenklich und traurig machen.
    Die Briefform des Romans ist am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, aber man kommt schnell damit klar. Da die Briefe von verschiedenen Personen gelesen werden, kommt man da auch nicht durcheinander.
    Des weiteren bringen die Leser die Emotionen sehr passend rüber.
    Die Geschichte besitzt keine große Spannung, dennoch ist die Handlung nicht langweilig oder vorhersehbar.
    Ich persönlich finde das Ende etwas kurz und abrupt, was wahrscheinlich mit der Geschichte der Autorin, Mary Ann Shaffer zusammenhängt.

    Fazit: Ein schönes Hörbuch, das man zwischendurch mit hören kann.

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