Bücher mit dem Tag "schriftstellerin"
150 Bücher
- David Nicholls
Zwei an einem Tag
(3.716)Aktuelle Rezension von: FelixVEmma und Dexter verbringen nach ihrem Collegeabschluss eine Nacht zusammen, dann trennen sich ihre Wege. Doch jedes Jahr am 15. Juli verfolgen wir ein kurzes Kapitel aus ihrem Leben, in dem sie sich einander annähern, sich verlieren und sukzessive wachsen. Nicholls mischt Humor, Herz und lebendige Brit-Pop-Reflexionen und lässt eine nie vollständig romantisierte, aber zutiefst menschliche Liebe entstehen.
Die Stärke des Romans liegt in seiner ehrlichen Darstellung des Erwachsenwerdens, in der Suche nach Identität und im Spiel zwischen Nähe und Distanz. Emma bleibt bodenständig, kämpft mit Erwartungen, Dexter pendelt zwischen Starrummel und Selbstzweifel. Diese Dualität wird realistisch und ohne Kitsch erzählt. Die ausgewählten Tage reichen aus, um ein ganzes Leben zu spüren, selbst ohne vollständige Chronik der Zwischenzeit. Das Ende trifft dich.
Fazit:
Ein melancholischer Liebesroman, der lange nachhallt. - Bianca Iosivoni
Falling Fast
(1.087)Aktuelle Rezension von: Kristina_RitterDas Cover gefällt mir in dem lilanem getupften Ton.
Hailee ist auf einem Roadtrip unterwegs und landet wie von selbst am Grab ihres besten Freundes. In einer Bar lernt sie Chase kennen während sie versucht von einem schmierigen Typen wegzukommen. Etwas an ihn fasziniert sie, doch als sie erkennt wer er ist wendet sie sich ab. Ausserdem muss sie sowieso wieder los, da sie mit ihrer Schwester am Ende des Roadtrips verabredet ist.
Mir hat der Start der Geschichte richtig gut gefallen, man konnte sich alles gut vorstellen und war auch direkt betroffen von Jaspers Tod. Ein bisschen an der Kommunikation der beiden hat mir nicht gefallen, ich kann es aber nicht genau benennen. Ich musste in diesem Buch 2 mal richtig weinen.
Mit diesem Ende zurückgelassen zu werden ist echt fies. Mir ist noch nicht so ganz klar, wieso sie am Ende so handelt wie sie es tut. Aber vielleicht wird das in der Fortsetzung besser erklärt, es hätte auch die Spannung rausgenommen wenn man mehr Informationen hätte. Spice ist vorhanden, die Dosierung ist in Ordnung. Man kann sich hier auf Romantik, Herzschmerz und viel Emotionalität einstellen.
Kein Highlight für mich, aber dennoch lesenswert.
- Mona Kasten
Trust Again
(2.367)Aktuelle Rezension von: Maike_MerkerWas eine tolle Fortsetzung und es ist so schön, dass alle Protas aus dem ersten Band auch vorkommen und ebenfalls viel zu dem Buch bzw. der Geschichte beitragen. Genauso können wir auch den weiteren Verlauf dieser Charaktere miterleben, was ich mega finde.
In diesem 2ten Band geht es um Dawn und Spencer, die einfach nur so süß zusammen sind😍
Im ersten Band hat man ja schon viel von den beiden mitbekommen, obwohl ich dort tatsächlich Spencer anders gesehen habe als nach diesem Buch.Spencer ist einfache eine wandelnde Green Flag 🤭 ich musste teilweise echt mitleiden und ein Tränchen verdrücken. Er hat es wirklich nicht leicht in seinem Leben, aber versucht trotzdem immer positiv zu bleiben und fröhlich durch sein Leben zu gehen.
Dawns Geschichte hatte ich so vom ersten Band her nicht erwartet und sie tat mir da direkt nochmal mehr leid, weil sie so etwas erleben musste.
Die Story war wirklich toll, der Schreibstil mega und ich bereue es erst jetzt diese Reihe entdeckt zu haben.
Freue mich schon sehr auf den nächsten Band
- Dustin Thao
Bleib bei mir, Sam
(284)Aktuelle Rezension von: annapgnrSowohl Klappentext als auch Cover fand ich wahnsinnig ansprechend, und ich habe mich sehr gefreut, als ich das Buch endlich in meinem lokalen Thalia gefunden habe. Natürlich musste es sofort mit. Leider wurde ich dann ziemlich enttäuscht.
Das Setting an sich gefällt mir unglaublich gut, ebenso die Art, wie der Autor es beschreibt. Als Leser hat man ein wunderschönes Bild vor Augen, das einen durch die gesamte Geschichte begleitet. Die Handlung selbst konnte mich jedoch leider nicht abholen. Abgesehen davon, dass sie nicht unbedingt realistisch ist, was man ja vorher schon weiß, waren mir die Sprünge von Ort zu Ort teilweise zu abrupt, sodass ich mich immer wieder neu orientieren musste.
- Viola Shipman
Für immer in deinem Herzen
(285)Aktuelle Rezension von: Engelchen07Alle Frauen der Familie Lindsey besitzen ein Armband mit Glücksbringern, Großmutter Lolly, Tochter Arden und Enkelin Lauren. Die Anhänger werden von Generation zu Generation weitergegeben.
Die Großmutter Lolly lebt schon lange alleine. Sie ist im Dorf zwar seh beliebt, aber dennoch fühlt sie sich sehr einsam. Als kleiner Hilferuf schickt sie einen Brief mit Anhängern zu Arden und Lauren. Beide verstehen den Hinweis und eilen zu Lolly.
Dort lernen die beiden mehr über die vielen Anhänger an dem Armband ihrer Großmutter, denn jeder Anhänger hat seine eigenen Geschichte....
Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen. Man sieht regelrecht, wie die Generationen in diesem Buch durch die Familiengeschichte zusammenwachsen. Der Schreibstil der Autorin ist einfach und man kann sehr gut folgen. Mir hat das Buch gut gefallen.
- Christelle Dabos
Die Spiegelreisende 4 - Im Sturm der Echos
(330)Aktuelle Rezension von: AnimantCrumbInhalt
Im vierten Band der Reihe steht Ophelia vor der endgültigen Enthüllung der Geheimnisse um die zersplitterten Archen und ihre Familiengeister. Während die Welt zunehmend ins Chaos stürzt, reist sie durch verschiedene Archen, um die Wahrheit über deren Ursprung und die rätselhafte Macht hinter allem aufzudecken.
Gemeinsam mit Thorn gerät sie in ein Netz aus Intrigen, Identitätsfragen und existenziellen Entscheidungen. Nach und nach fügen sich die Puzzleteile zusammen – und alles steuert auf ein folgenschweres, weltveränderndes Finale zu.
Meinung
Der Abschlussband der Spiegelreisenden-Reihe ist erzählerisch ein wahres Meisterwerk. Die Handlung ist wunderbar ausgeführt – dicht, klug konstruiert und voller Details, die zeigen, wie sorgfältig diese Welt über vier Bände hinweg aufgebaut wurde. Jede Enthüllung fühlt sich verdient an, jede Wendung fügt sich stimmig in das große Ganze ein.
Besonders beeindruckend ist, wie die Autorin die komplexen Themen – Identität, Erinnerung, Macht und Verantwortung – nicht nur andeutet, sondern konsequent zu Ende denkt. Man fiebert mit Ophelia mit, leidet mit ihr, zweifelt mit ihr. Ihre Entwicklung wirkt glaubwürdig und tiefgreifend, und auch Thorn erhält bewegende, intensive Momente.
Die Atmosphäre ist dabei durchgehend spannungsgeladen. Bis zu den letzten Seiten bleibt unklar, wie sich die Ereignisse auflösen werden. Gerade diese Ungewissheit macht den Reiz des Buches aus – man kann es kaum aus der Hand legen.
Und doch hat mich das Ende sprachlos zurückgelassen. Nicht, weil es schlecht wäre – im Gegenteil, es ist mutig, ungewöhnlich und konsequent gedacht. Aber es wirkte auf mich unvollständig. Nach all den offenen Fragen, nach der epischen Reise und den emotionalen Höhen und Tiefen hätte ich mir einen klareren, greifbareren Abschluss gewünscht. Stattdessen bleibt vieles bewusst offen, fast fragmentarisch – wie ein Echo, das nicht ganz verklingt.
Vielleicht liegt genau darin die Stärke des Romans: Er traut sich, nicht alles auszusprechen. Und doch bleibt bei mir ein Gefühl von Wehmut zurück, als hätte ich eine Tür geöffnet, hinter der sich noch ein letzter Raum verbirgt, den ich nicht betreten durfte.
Trotz dieses ambivalenten Gefühls ist „Im Sturm der Echos“ ein würdiger Abschluss einer außergewöhnlichen Fantasy-Reihe – anspruchsvoll, atmosphärisch und emotional tiefgehend. Eine Geschichte, die noch lange nachhallt.
- Elena Ferrante
Die Geschichte des verlorenen Kindes
(239)Aktuelle Rezension von: Alina35Die Geschichte des verlorenen Kindes ist ein grandioser Abschluss der Neapolitanischen Saga. Ferrante erzählt mit einer beeindruckenden Intensität, wie sich Elenas und Lilas Wege erneut kreuzen – voller Nähe, Schmerz, Rivalität und unausgesprochener Verbundenheit. Die emotionalen Höhen und Tiefen treffen mitten ins Herz, und die Darstellung Neapels wirkt so lebendig wie nie. Dieser Band ist roh, klug und zutiefst menschlich – ein Finale, das lange nachhallt.
- Sylvia Plath
Die Glasglocke
(414)Aktuelle Rezension von: HenriLMatosDie Glasglocke ist kein Roman über Depression. Er ist ein Roman über eine Frau, die die Diskrepanz zwischen dem, was sie ist, und dem, was sie sein soll, nicht mehr aufrechterhalten kann. Esther Greenwood scheitert nicht an sich selbst, sie scheitert an einem System sozialer Erwartungen, das ihr keine andere Möglichkeit lässt. Plath schreibt nicht über Gefühle; sie dokumentiert sie mit einer klinischen Kälte, die das Lesen zu einer verstörenden Erfahrung macht.
- Julia Quinn
Bridgerton - Penelope & Colin
(302)Aktuelle Rezension von: LinasLeseeckeOfficialKlappentext
Wer ist Lady Whistledown?
London, 1824: Seit langem ist Penelope heimlich in den umschwärmten Colin Bridgerton verliebt – hoffnungslos, da der begehrte Junggeselle sie, ein unscheinbares Mauerblümchen, bis jetzt gar nicht wahrgenommen hat. Doch dann begegnet sie ihm im Haus seiner Schwester. In einem bewegenden Gespräch gesteht Colin ihr, wie sehr er sich nach wahrer Liebe sehnt, und küsst sie zärtlich. Fortan hat er nur noch Augen für sie. Aber Penelope hat ein Geheimnis, dessen Enthüllung ihr unverhofftes Glück gefährden würde: Unter dem Pseudonym Lady Whistledown schreibt sie pikante, manchmal skandalöse Kolumnen über die Mitglieder der Gesellschaft. Jeder will wissen, wer die Lady mit der Giftfeder ist. Was, wenn Colin es herausfindet?
Der vierte Band der Bridgerton-Reihe widmet sich der Geschichte von Penelope Featherington und Colin Bridgerton, die stark auf dem beliebten Friends-to-Lovers-Trope basiert – kombiniert mit dem Motiv „verliebt in den Bruder meiner besten Freundin“. Diese Dynamik bringt zwar eine gewisse Vertrautheit und emotionale Tiefe mit sich, wirkt aber gleichzeitig auch etwas befremdlich, da die beiden Hauptfiguren praktisch miteinander aufgewachsen sind. Gerade dieser Aspekt kann das Leseerlebnis zwiespältig machen und hat für mich bereits in der Serienumsetzung nicht vollständig überzeugt.
Ein weiterer Punkt, der die Spannung des Buches beeinflusst, ist die Tatsache, dass durch die Serie ein zentrales Geheimnis der Handlung bereits vorweggenommen wurde. Dadurch fehlt es stellenweise an Überraschungsmomenten, die die Geschichte ansonsten deutlich fesselnder hätten machen können. Einige Entwicklungen wirken dadurch vorhersehbarer und verlieren an emotionaler Wirkung.
Sprachlich bleibt Julia Quinn ihrem gewohnt leichten und flüssigen Stil treu, der sich angenehm lesen lässt. Dennoch driftet die Geschichte für meinen Geschmack stellenweise zu sehr ins Kitschige ab. Die romantischen Elemente sind zwar präsent und für Fans des Genres sicherlich ansprechend, wirkten auf mich jedoch teilweise überzogen und weniger authentisch.
Fazit:
Band 4 der Bridgerton-Reihe bietet eine solide romantische Geschichte mit bekannten Tropes, kann jedoch nicht ganz mit der Frische und Spannung früherer Teile mithalten. Die Dynamik der Figuren ist Geschmackssache, und durch die Vorwegnahme wichtiger Handlungselemente verliert das Buch spürbar an Reiz. Für Fans der Reihe dennoch lesenswert, wenn auch nicht der stärkste Teil. - Karen Duve
Fräulein Nettes kurzer Sommer
(80)Aktuelle Rezension von: Stefanie-BFräulein Nettes kurzer Sonmer erzählt als Roman von dem Leben der Annette von Droste Hülshoff und stellt die damalige
Zeit (Anfang des 19. Jh.) und ihren Bezug zur Dichtkunst dar.
Vorangestellt möchte ich sagen, dass das Buch eigentlich nicht zu der Sorte Bücher gehört, die ich normalerweise lese. Dennoch - oder vielleicht auch gerade deshalb - war ich überrascht, wie gut ich es im Endeffekt fand. Ich muss das Buch nicht unbedingt nochmal lesen, und werde es wohl nicht begeistert weiterempfehlen, aber wenn man auf der Suche nach einem solchen Roman sucht, welcher etwas ernster, etwas „abgedroschen“, etwas historisch und dabei trotzdem flüssig ist, kann man ihn hier finden.
Zum Teil war das Buch eher langatmig. Andererseits wurde ich aber positiv überrascht, wie gut es die Autorin geschafft hat, das Leben der Anette von Drosde Hülshoff, die Gesellschaft und Belleristik in einen Roman zu verpacken, der flüssig zu lesen ist, eine Prise Humor enthält, Beziehungen und Charaktere erschafft und eine gewisse Begeisterung für das Buch aufbaut. Für mich war es nicht schwer danach zu greifen und ein paar Kapitel zu lesen, ich hatte Freude dabei. Auch wenn das Buch einen eher ernsten Stil hat und ich es daher nicht jedem empfehlen kann, ist
es also für das was ich erwartet hatte, wirklich gut geschrieben ✨.
- Zsuzsa Bánk
Schlafen werden wir später
(64)Aktuelle Rezension von: Lucinda4Zwei langjährige Freundinnen, eine Lyrikerin und 3-fache verheiratete Mutter und eine von ihrem Mann verlassene Deutschlehrerin, die über Annette von Droste-Hülshoff forscht, tauschen sich in zahlreichen E-Mails über ihre Sorgen und Nöte aus. Probleme von Familienmutter wie Alleinstehender werden ehrlich angesprochen, das ist toll. Und eigentlich mag ich Zsuzsa Banks ruhige, stimmungsvolle Schreibe sehr, aber bei diesem Buch ist es einfach irgenwann zu viel Stimmung, zu viel vielsilbige Adjektive, zu viele kursiv gesetzte Literaturzitate. Als Briefwechsel zwischen Freundinnen ist es bestimmt wunderbar, als Buch mit fast 700 Seiten wird es irgendwann sehr zäh.
- Elena Ferrante
Die Geschichte der getrennten Wege
(280)Aktuelle Rezension von: Alina35Die Geschichte der getrennten Wege ist für mich einer der kraftvollsten Bände der Neapolitanischen Saga. Ferrante erzählt Elenas und Lilas Erwachsenenjahre mit einer beeindruckenden Klarheit und emotionalen Wucht. Die Freundschaft der beiden bleibt komplex, widersprüchlich und zutiefst menschlich – mal Nähe, mal Distanz, immer voller Spannung. Besonders stark ist, wie Ferrante die politischen und gesellschaftlichen Umbrüche Neapels mit den inneren Kämpfen der Figuren verwebt. Ein fesselnder, reifer Roman, der lange nachhallt.
- Kate Eberlen
Miss you
(216)Aktuelle Rezension von: MonikaisreadingEine total schöne Liebesgeschichte um zwei Menschen die sich im Laufe des Lebens immer wieder knapp verpassen. Ich habe mit beiden geweint, geflucht gelitten und mich gefreut. Ich zähle es zu meinen Lieblingsbüchern
- Sarah Lark
Der Ruf des Kiwis
(238)Aktuelle Rezension von: AlinchenIch mag die Geschichten von Lilian und Jack, aber ich liebe die Geschichte von Gloria. Dabei hat sie das härteste Schicksal von allen. Lilys Leben erinnert mich hingegen ein wenig an das ihrer Großmutter Fleurette. Aber so schlimm wie Gloria ging es niemandem, nicht einmal Elaine.
Ich habe dieses Buch als Erstes in der Trilogie gelesen und kann es auch beim erneuten Lesen kaum aus den Händen legen.
- Karin Slaughter
Die gute Tochter
(233)Aktuelle Rezension von: Pascal_MaessRezension: Die gute Tochter von Karin Slaughter
Direkt von Anfang an packend – die Geschichte zieht einen sofort in ihren Bann. Der Spannungsbogen ist gelungen und die Handlung gut aufgebaut. Besonders die Hauptcharaktere sind beeindruckend stark gezeichnet: Ihre Entwicklungen sind nachvollziehbar, ihre Gefühle greifbar, und die Beziehungen untereinander sind fein ausgearbeitet. Man begleitet ihre emotionale Reise so intensiv, dass man die Figuren nach dem Ende des Buches beinahe vermisst.
Allerdings wirken die Rückblicke in die Vergangenheit stellenweise etwas langatmig und scheinen gelegentlich nur Seiten zu füllen. Zudem können sie an manchen Stellen verwirrend sein. Auch die Handlung fühlt sich hin und wieder ein wenig zu zufällig an, als ob bestimmte Wendungen eher konstruiert als organisch wirken.
Das Ende bietet zwar keine allzu große Überraschung, aber der Fokus auf die Charaktere steht klar im Vordergrund – und genau hier liegt die Stärke des Romans.
Fazit:
Die Story ist solide, doch was Die gute Tochter wirklich auszeichnet, sind die vielschichtigen, lebendig gezeichneten Charaktere.
⭐️⭐️⭐️⭐️ (4 von 5 Sternen)
- Anna Savas
Keeping Hope
(133)Aktuelle Rezension von: ReaderButterflySonst hat Ella Liebesgeschichten geschrieben und war glücklich mit ihrem Freund. Doch dann hat sie herausgefundenen, dass er sie betrügt. So ging nicht nur ihre Beziehung in die Brüche, sondern auch ihre Leidenschaft fürs Schreiben. Ella sehnt sich nach einer neuen Verbindung und findet mithilfe ihrer Freundin neue Dates, für die es noch viel zu früh ist. Als ihr Ex wieder vor der Tür steht, platzt ihrem besten Freund Jamie der Kragen. Jamie und Ella geraten in einen fiesen Streit der damit endet, dass sie die Nacht zusammen verbringen. Und ihre Freundschaft danach nicht mehr die gleiche ist.
Meine zweite Reihe der Autorin hab ich mit sehr viel Abstand zwischen den Bändern gelesen und hab so ein bisschen gebraucht bis ich die Charaktere sortiert habe. Ein paar Mal wusste ich nicht genau über was gerade gesprochen wird, aber das hat mich nicht gestört.
Ella mochte ich gerne. Ihre Liebe fürs Schreiben fand ich ganz toll. Darin findet sich wahrscheinlich jeder der schreibt wieder und so auch ich. Es war wie ein Blick hinter die Kulissen und bin ich sehr neugierig auf die nächste Reihe der Autorin geworden.
Jamie ist der Musiker. Er spielt Klavier und so „hört“ man ihn spielen, ist dabei wenn er komponiert, das war richtig toll umgesetzt. Jamie halst sich immer mehr auf, möchte für seine Freunde und seine Familie da sein und nebenbei noch sein vollgepacktes Studium schaffen.
Mittlerweile habe ich zwei Bände der London is Lonley Reihe gelesen und ich finde die Autorin hat sich sehr verbessert. In Keeping Hope ist der Schreibstil schon richtig gut und doch merkt man den Unterschied. Die Schauplätze wurden wieder lebendig und ich hab die Szenen im Happiness geliebt. Auch von Ella und Jamie hab ich ein Bild bekommen. Ein paar Wortwiederholungen sind mir aufgefallen, aber sonst hat mir das Buch gefallen. Die Szene zum Schluss fand ich unnötig und wirkte wie auf Krampf nochmal das Thema reinbringen. Insgesamt hat mit der letzte Band Spaß gemacht und ich freue mich auf weitere Bücher.
- Delphine Vigan
Nach einer wahren Geschichte
(161)Aktuelle Rezension von: liceys_buecherwunderland[𝕦𝕟𝕓𝕖𝕫𝕒𝕙𝕝𝕥𝕖 𝕎𝕖𝕣𝕓𝕦𝕟𝕘]
𝔹𝕦𝕔𝕙𝕔𝕝𝕦𝕓𝕓𝕦𝕔𝕙 im #Buchclub_Buchgefluester
𝕋𝕚𝕥𝕖𝕝: Nach einer wahren Geschichte
𝔸𝕦𝕤 𝕕𝕖𝕣 𝔽𝕖𝕕𝕖𝕣 𝕧𝕠𝕟: Delphine de Vigan
𝕍𝕖𝕣𝕝𝕒𝕘: Dumont (TB) / Random House Audio (HB)
𝔾𝕖𝕤𝕡𝕣𝕠𝕔𝕙𝕖𝕟 𝕧𝕠𝕟: Martina Gedeck
𝔾𝕖𝕝𝕖𝕤𝕖𝕟/𝔾𝕖𝕙𝕠𝕖𝕣𝕥 𝕒𝕦𝕗: Deutsch
𝕌𝕖𝕓𝕖𝕣𝕤𝕖𝕥𝕫𝕥 𝕧𝕠𝕟: Doris Heinemann (aus dem Französischen)
𝔽𝕣𝕒𝕘𝕖: Mögt ihr lieber Fiktion oder Bücher nach einer wahren Begebenheit?
𝔻𝕣𝕖𝕚 𝕎𝕠𝕖𝕣𝕥𝕖𝕣 𝕫𝕦𝕞 𝔹𝕦𝕔𝕙:
Spannend - Verwirrend - Gut
𝕀𝕟𝕙𝕒𝕝𝕥:
Auf einer Party trifft Delphine auf L.
Aus gelegentlichen Treffen, wird nach und nach eine Freundschaft. Langsam nimmt L. immer mehr Raum in Delphines Leben ein. Doch was als Freundschaft beginnt nimmt bald einen Verlauf, den Delphine nicht vorausgeahnt hat.
𝕄𝕖𝕚𝕟𝕖 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕦𝕟𝕘:
Ich wusste nicht, was mich hier erwartet und wurde positiv überrascht.
Das Buch ist spannend, auch wenn es zwischendurch ein paar verwirrende oder überflüssige Stellen gibt. 👀
Vor allem beeindruckt hat mich die Darstellung von toxischen Charakteren und Freundschaften. 🤔
Es gibt richtig viel zu interpretieren und im Laufe der Geschichte es wird immer mehr dem Leser überlassen, die Ereignisse zu interpretieren.
Das Buch hat mich auf jeden Fall gut unterhalten und war eine schöne Abwechslung.
In das Hörbuch habe ich auch rein gehört. Die Sprecherin macht einen guten Job, auch wenn ich das Hörbuch auf jeden Fall schneller stellen musste. 🤭
𝕃𝕖𝕤𝕖𝕖𝕞𝕡𝕗𝕖𝕙𝕝𝕦𝕟𝕘?
Ja, hier kann ich eine Empfehlung aussprechen. Aber nicht für Leute, die am Ende keine offenen Fragen wollen. 😂
𝔼𝕦𝕣𝕖 𝕃𝕚𝕔𝕖𝕪 ☘️ - Brittainy C. Cherry
Deine Worte in meiner Seele
(587)Aktuelle Rezension von: mxchellex678Verliebt in Mr. Daniels ist ohne Frage ein emotionales Buch. Die Themen sind schwer, sensibel und eigentlich genau das, was unter die Haut gehen sollte. Trotzdem hat mich die Geschichte leider nicht erreicht.
Während des Lesens hatte ich ständig das Gefühl, nur von außen zuzuschauen. Die Emotionalität war da, sie war auch gut geschrieben und teilweise wirklich schön – aber sie hat mich nicht berührt. Es fehlte diese Verbindung, dieses Mitfühlen, das mich sonst durch solche Geschichten trägt.
Weder die Beziehung noch die inneren Konflikte konnten mich richtig abholen, obwohl objektiv vieles gut gemacht ist. Es lag also weniger am Buch selbst, sondern eher daran, dass es einfach nicht zu mir gepasst hat.
Trotzdem werde ich der Autorin noch eine weitere Chance geben, weil ihr Schreibstil Potenzial hat – nur dieses Buch war leider nicht meins.
- Melanie Raabe
Die Falle
(659)Aktuelle Rezension von: lucatrkis„Die Falle“ hatte schon sehr lange auf meiner Leseliste gestanden, ehe ich nun zu dem Buch griff. Wie erwartet, war der Erzählstil eher ein wenig dehnend und recht gedankenbetont, obgleich es der Geschichte dennoch gelang, mich zu fesseln. Zeitweise flog ich sogar durch die „Seiten“ (ich habe den Roman als E-Book gelesen, weswegen es natürlich keine echten Seiten gab), was unter anderem mit Lindas sympathischer und doch mysteriöser Art zusammenhing.
Störend fand ich hingegen, dass regelmäßig Kapitel aus ihrem „Thriller“ (laut Lindas Verleger Norbert eine als Thriller verkleidete Liebesgeschichte) über den Mord ihrer Schwester Anna in den Plot eingewoben wurden. Zwar war dies eine innovative Art, Vergangenes zu berichten, doch hätten einige Stellen ohne Probleme weggelassen werden können, zumal die Schrift im fiktiven Roman deutlich kleiner war als im normalen Erzähltext.
Zu dem Interview – der im Klappentext und Titel versprochenen Falle – mit dem Journalisten sowie vermeintlichen Mörder Victor Lenzen kam es erfreulicherweise bereits im ersten Drittel, und trotz der Tatsache, dass sich Linda und er dabei einige Male im Kreis drehten, wurde es aufgrund des raschen Dialogwechsels nicht langweilig.
Kurz vor dem Schluss versuchte Melanie Raabe noch eine falsche Fährte zu legen (SPOILER), indem sich Linda unter Drogeneinfluss daran zu erinnern meinte, ihre Schwester Anna selbst ermordet zu haben (SPOILER ENDE), das wurde aber sehr schnell als solche aufgeklärt und abgekauft hatte ich ihr das auch nicht wirklich. Überraschend war die Auflösung somit kaum, gerade weil sie so offensichtlich war, hatte ich vorher jedoch nicht daran glauben mögen (SPOILER), dass Lenzen tatsächlich der Mörder war.
Nur nebenbei erwähnt, war mir der Gärtner, der Lenzens Schauspiel während des Interviews durch Pfeifen des für Linda so traumatischen Beatles-Songs aufdecken konnte, extrem sympathisch, weshalb ich gern mehr von ihm gelesen hätte – Gleiches galt für Charlotte.
Nach Lenzens vorher so gerissenen Art enttäuschte es mich, dass er am Ende alles matt und unter Tränen gestand, wenngleich der obligatorische Versuch, die Zeugin (Linda) umzubringen, dann doch nicht fehlen durfte. (SPOILER ENDE) Hier hätte ich mir ein spannenderes Finale erhofft.
Fazit: „Die Falle“ ist wahrlich nichts Besonderes, kann als Thriller aber durchaus für ein wenig Unterhaltung sorgen. Das Buch bediente sich vieler klassischer Elemente eines Spannungsromans, setzte diese meiner Ansicht nach indes nicht immer besonders gut um.
- Ashley Poston
Dead Romantics
(247)Aktuelle Rezension von: JenniferRottIch hab die Rom-Com von Ashley Poston sehr genossen. Sie hat mich wirklich gut unterhalten. Ich fand schon die Grundidee von Florence, einer Autorin die Geister sehen kann grandios und wurde auch nicht enttäuscht. Sehr humrorvoll, gerade das Ende aber auch traurig und emotional. Sehr gute Unterhaltung!
- Jessie Burton
Das Geheimnis der Muse
(140)Aktuelle Rezension von: MaFuWas wie eine Liebesgeschichte startet, entwickelt sich zu einem Beziehungsdrama rund um ein spektakuläres Kunstwerk. In Spanien im Jahr 1936 entstanden, taucht es im London der 1960er wieder auf. Odelle, eine junge Frau aus der Karibik, versucht das Rätsel seiner Herkunft zu lösen.
Lesefutter ist das erste, was mir zu diesem Buch einfällt. Gut geschrieben, auch spannend, aber irgendwie bleibt es immer an der Oberfläche, ich bekomme kein genaueres Bild von der Personen. Gern eine Empfehlung als Urlaubslektüre, wenn man mehr als eine Liebesgeschichte von einem Buch erwartet, aber für ein FünfSterneBuch reicht es leider nicht.
- Emma Sternberg
Azurblau für zwei
(121)Aktuelle Rezension von: nicole_hfrNachdem ich zuvor einige intensivere Bücher gelesen habe, wollte ich eine leichtere, einfach zu lesende Geschichte für zwischendurch. Dafür kann ich das Buch absolut empfehlen.
Ich mag es, wenn solche Bücher kurze Kapitel haben und dennoch flüssig zu lesen sind. Man kommt leicht in die Geschichte rein und bekommt auch schnell Lust auf Sommer und Urlaub in Italien oder Apfelstreuselkuchen ;) Natürlich darf eine ordentliche Portion Liebe und Humor nicht fehlen.
Ein Punkt Abzug, weil schon auf den ersten Seiten der Ausgang oder die Entwicklung des Buches vorherzusagen war.
- Tess Gerritsen
Das Schattenhaus
(129)Aktuelle Rezension von: Jenny_SieberDie Geschichte ist nicht annähernd so spannend wie die gewohnten Romane der Autorin. Trotzdem habe ich es bis zum Schluss gelesen. Da geht aber mehr und ich hoffe dass die Autorin dies auch wieder erreicht. Dieser Roman war Durchschnitt. Dabei liebe ich Tess Gerritsen für ihren fesselnden spannenden Schreibstil. Ich hoffe das nächste wird wieder besser.
- Hakan Nesser
Die Lebenden und Toten von Winsford
(62)Aktuelle Rezension von: GivemeabookExmoor, an einem trüben Tag im November: Was will die allein reisende Frau mit Hund in dieser abgelegenen Gegend? Was hat sie zu verbergen? Wer ist hinter ihr her?
Die Inhaltsangabe auf der Rückseite:
Als ich zu dem Fenster hinaufblickte, entdeckte ich das Gesicht. Es war bleich, fast weiß, und gehörte einem jungen Mann, der uns offenbar beobachtete. Vollkommen reglos, so dass ich mir für einen kurzen Moment einbildete, es handelte sich um eine Puppe. Aber es war keine Puppe. Als wir ungefähr zehn Sekunden so gestanden und einander angeschaut hatten, hob er sachte seine rechte Hand und zog sie quer über die Kehle, die Bedeutung war unmissverständlich.
Das lässt einen Thriller erwarten, aber "Die Lebenden und die Toten von Winsford" ist kein konventioneller Krimi sondern ein Roman voller Spannung, für den man sich Zeit nehmen muss.
Die 55-jährige Schwedin Maria Anderson zieht im Spätherbst in das englische Dorf Winsford. Maria gibt sich als Schriftstellerin aus, die ein halbes Jahr lang zurückgezogen an einem Buch arbeiten möchte. Sie macht mit ihrem Hund Castor lange Spaziergänge und lernt die Bewohner von Winsford kennen, die ihre Anwesenheit ohne große Nachfragen schnell akzeptieren. Den wirklichen Grund für ihren Rückzug nach England sollten sie auch lieber nicht erfahren, er ist nämlich äußerst grausam. Die Handlung entfaltet sich nach und nach durch eine Vielzahl kleinerer Geschichten, die teilweise etwas abschweifend und manchmal zu detailliert geschildert sind.
Dieses Buch wird mich noch eine Weile gedanklich beschäftigen. Perfekt für kalte Herbst- und Wintertage bietet es alles, was man sich wünschen kann. Spannung, Stimmung, Atmosphäre, Schrecken, Unterhaltung und eine absolute Leseempfehlung.























