Bücher mit dem Tag "schrottplatz"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "schrottplatz" gekennzeichnet haben.

210 Bücher

  1. Cover des Buches Winter People - Wer die Toten weckt (ISBN: 9783548286099)
    Jennifer McMahon

    Winter People - Wer die Toten weckt

     (224)
    Aktuelle Rezension von: wambamm

    Ich liebe mystisches Zeug und Spukgschichten fast so sehr wie ich Pizza liebe. Also sehr. Wirklich sehr. Okay. Mit “Winter People” von Jennifer McMahon habe ich nach langer Zeit wieder einen solchen Thriller gelesen, der mich bis zum Schluss mit jeder Seite fühlen ließ. Ein Buch, das mich bis zum Ende festhielt. Ich habe gebangt, war neugierig, habe Erleichterung verspürt. Nahezu jeder Charakter und die Umgebung haben mich für sich vereinnahmt. Die vielen Tagebucheinträge sind nicht nur die Erzählungen von früher, sondern so geschrieben, dass sie einen noch tiefer in die Story hineinziehen und lässt einen als ein Teil der alten Geschichte fühlen. Das Buch erzählt von zwei verschiedenen Zeiten, enger miteinander verknüpft als es zuerst den Anschein macht. Meist bin ich misstrauisch, wenn in Büchern des Öfteren Zeitsprünge passieren, aber hier mochte ich beide Zeiten, beide Geschichten so gern, dass ich auf jeden Sprung gespannt war. Die Atmosphäre war so schön, dass ich diese Welt am liebsten nicht verlassen hätte. Nur zu manchen Ereignissen hätte ich mir gewünscht mehr Informationen zu haben.
    Für mich der beste Thriller, den ich dieses Jahr gelesen habe.

    Persönliche Leseempfehlung für jene, die sich in längst vergangenen Geschichten wohlfühlen und dabei weder Spannung noch Horror missen wollen.

  2. Cover des Buches Obsession (ISBN: 9783499248863)
    Simon Beckett

    Obsession

     (1.178)
    Aktuelle Rezension von: JasMin

    Klappentext übernommen:

    Als seine Frau plötzlich stirbt, ist Ben am Boden zerstört. Allein Sarahs autistischer Sohn Jacob spendet ihm Trost. Aber während er die Schränke der Toten ausräumt, macht Ben eine grausame Entdeckung: Jacob war gar nicht Sarahs Kind. Offenbar hat sie den Jungen entführt, als der noch ein Baby war. Fassungslos macht sich Ben auf die Suche nach Jacobs leiblichen Eltern – und gerät in einen Strudel tödlicher Obsessionen. 

    Ich habe das Buch auf Seite 246 von 414 Seiten abgebrochen.

    Der Klappentext hat mich durchaus angesprochen, leider wurde die Geschichte nach den ersten 50 Seiten überhaupt nicht mehr spannend und nahm, m.E., auch nicht mehr wirklich Fahrt auf. Ab diesem Punkt klärt sich, ob der Junge entführt wurde oder nicht. Später werden nur Lückenfüller genutzt um die Obsessionen von Ben dem Leser halbwegs anschaulich zu erklären. Leider hat mich das Buch dann überhaupt nicht mehr interessiert, da ich auch nicht das Gefühl hatte, einen Thriller zu lesen, sondern ein erweitertes Familiendrama.

    Der Schreibstil ist durchaus angenehm zu lesen - das war´s dann aber auch schon.

    Leider überhaupt nicht vergleichbar mit der David-Hunter-Reihe, die ich bisher verschlungen und auch als sehr gut empfunden habe.

    Ein Unterschied, wie Tag und Nacht - aber immerhin sieht man daran, dass auch ein Simon Beckett zunächst "üben" musste, um richtig gute Bücher schreiben zu können.

  3. Cover des Buches Der sanfte Hauch der Finsternis (ISBN: 9783442375547)
    Jeaniene Frost

    Der sanfte Hauch der Finsternis

     (604)
    Aktuelle Rezension von: Jenni078

    Ich liebe Cat! Ihr Charakter ist so stark und einzigartig, mit Bones hat sie den perfekten Partner gefunden.

  4. Cover des Buches Gesandte des Zwielichts (ISBN: 9783802581861)
    Lara Adrian

    Gesandte des Zwielichts

     (638)
    Aktuelle Rezension von: Argentumverde

    Claire gerät in einen Hinterhalt und ein feuriges Inferno tötet ihre Bodyguards. Aber kein Fremder ist für das brennende Drama verantwortlich, sondern Andreas Reichen, ihr einstiger Geliebter und bis vor kurzem bester Verbündeter des Ordens in Deutschland. Er jagt Claires Gefährten Wilhelm Roth. Und ganz schnell ist Claire mitten in einem brutalen Kampf um Leben und Tod und muss sich mit ihren Gefühlen und Ängsten auseinandersetzen. 

    In Band 6 der Reihe geht es um den charmanten Lebemann und Freund des Ordens Andreas Reichen. Nachdem seine Familie und Freunde ermordet wurden ist er auf einem ganz persönlichen Rachefeldzug und gerät dabei in Konflikt mit seiner alten und immer noch Liebe zu Claire. Die Autorin verleiht beiden Protagonisten besondere und herausragende Fähigkeiten und bietet viel Stoff und Möglichkeiten für eine ganz besondere Story. Bereits in den vorherigen Büchern ist der deutsche Vampir Andreas Reichen eine herausragende charismatische Erscheinung, was natürlich die Erwartungshaltung an diesen Teil nach oben schraubt.

    Leider bleibt die Umsetzung weit hinter diesen Hoffnungen zurück. Der Beginn ist platt und zu einfach, direkt und fast lieblos. Als endlich die gewohnte Leichtigkeit in den Schreibstil zurückkehrt und es beginnt spannender zu werden, kommt aber eine inhaltliche Frage für den Leser immer wieder auf. Fast scheint es als ob sowohl Orden, wie auch Gegenspieler beschränkt sind und erst nach vielen Umwegen fangen beide Seiten an, der bestehenden Blutsverbindung Claires mit ihrem bösartigen Gefährten Bedeutung beizumessen. Ziemlich unverständlich und nicht nachvollziehbar für so intelligente und gut durchdachte Gegenspieler auf beiden Seiten.

    Aber auch in der Beziehung zwischen Reichen und Claire bleibt dieser Band hinter seinen Vorgängern zurück. Alles wirkt irgendwie plastisch, vorhersehbar und die beiden Protagonisten wiederholen sich dauerhaft in denselben Mustern und Verhaltensweisen.

    Mein Fazit: Trotz der eigentlich faszinierendsten Charaktere bisher der schwächste Teil der Reihe, der eher enttäuscht. Ob die Liebesbeziehung oder der Kampf gegen ihre Widersacher, beides bleibt völlig vorhersehbar und dadurch farblos. Ich hoffe nun auf Band 7.



  5. Cover des Buches Es (ISBN: 9783453504080)
    Stephen King

    Es

     (2.258)
    Aktuelle Rezension von: Seitenwelt
    Es ist definitiv eines von Stephen Kings Monumentalwerken. Aber seien wir ehrlich, wäre es wirklich noch so gut, wenn es nur halb so lang wäre? Es ist gerade der für Stephen King übliche langsame, aber stetige Aufbau der Spannung, der dieses Buch ausmacht. Treibt er es damit auf die Spitze? Ja. Natürlich. Aber was soll ich sagen, er kann es eben. Das ist seine große Stärke und das merkt man in dem Buch ganz deutlich.
    Aber beginnen wir am Anfang. In diesem Buch geht es - ganz kurz gesagt - um eine Gruppe Kinder, die eine unbekannte Macht jagen, die Menschen umbringt, und die als Erwachsene zurückkehren, um ihre Taten zu vollenden. Und doch geht es um so viel mehr.
    Wir haben hier eine Gruppe Kinder, die sich mit Morden konfrontiert sehen. Allein das ist schon eine höchst sonderbare Konstellation, zumal diese Kinder nichts besonderes an sich haben. Sie sind einfach nur ganz normale Kinder. Wir lernen diese Kinder auf den vielen Seiten dieses Buches sehr gut kennen, ihre Sorgen, ihre Gedanken, ihre Freuden, aber vor allem ihre Ängste. Hier kommt nun auch schon das erste leider: Leider liegt der Fokus so stark auf den Kindern, dass die meisten andern Figuren eher blass bleiben. Sie verschwimmen im Hintergrund und viele Personen, die für die Kinder wichtig sein sollten, werden sogar nur erwähnt. Die Kinder werden in ihrer eigenen kleinen, kindlichen Blase dargestellt, und nur diese gemeinsame Welt wird gezeigt. Nun ja, andernfalls wäre das Buch vermutlich noch deutlich länger geworden. Und zwar unterscheiden sich die Kinder in ihrer Persönlichkeit und ihren Fähigkeiten sehr stark, der Fokus liegt aber ganz klar auf Bill. Die anderen Kinder haben ihre Momente, aber Bill ist die treibende Kraft, derjenige, der wirklich aktiv wird, derjenige, der alles vorantreibt und die Gruppe zusammenhält. Er ist allerdings auch derjenige aus der Gruppe, den Es am stärksten beeinflusst hat. Schnell wird für die Kinder klar, dass es nicht nur um Rache geht, sondern auch um ihr eigenes Überleben.
    Trotz seiner Länge verliert das Buch nie seine Spannung. Es ist keines der Bücher, von denen man sich nicht losreißen kann, die einen nachts nicht mehr schlafen lassen. Aber diese ständige, leichte Steigerung der Spannung hält einen die ganze Zeit bei der Stange. Was mich stellenweise völlig aus dem Lesefluss gerissen hat, waren die Perspektivwechsel mitten in der Szene, denen ich nicht immer ganz leicht folgen konnte. Aber auch das ist man von Stephen King ja gewöhnt.
    Die Auflösung und der Hintergrund der ganzen Geschichte waren höchst seltsam, Stephen King typisch eben. Obwohl ich mir an der Stelle tatsächlich noch etwas Erklärung gewünscht hätte, warum das denn alles so war und was es damit auf sich hatte. Aber das bleibt nun meiner Fantasie und Interpretation überlassen.
    Wie bereits erwähnt ging es in dem Buch um den Kampf gegen ein unbekanntes mörderisches Monster. Aber es geht um so viel mehr - und das wird sogar in einem Dialog im Buch aufgegriffen. Es geht um Freundschaften, Pflichtgefühl und um Kindheitsängste, und wie sie uns bis ins Erwachsenenalter hinein begleiten können, vielleicht sogar für den Rest unseres Lebens. Letzteres hat mich ganz besonders fasziniert. Wir wissen zwar als Erwachsene, dass es da kein Monster im Schrank oder unter dem Bett gibt (oder was auch immer einem als Kind Angst gemacht hat), aber wenn man dann in eine Situation kommt, in der man daran erinnert wird und in der es wieder so real erscheint… ist die Angst dann wirklich weg? Sind wir dann wirklich die rational denkenden Erwachsenen? Oder kommt das Kinder in uns wieder hervor, wenn wir an usnere Kindheit erinnert werden, und mit ihm all die Ängste? Sind diese Ängste als Erwachsene nicht sogar schlimmer, weil sie nicht in unser gefestigtes Weltbild passen, aber dennoch so echt erscheinen, es aber vernünftigerweise gar nicht sein können? Diese Themen ziehen sich durch das ganze Buch. Es sind Ängste, die jeder einzelne von uns verstehen und nachvollziehen kann. Und gerade das macht dieses Buch so mächtig. Es ist keine abstrakte Angst, die hier geschaffen wird, sondern eine verdammt reale, die in uns schlummert, und die man weckt.

  6. Cover des Buches Frühling, Sommer, Herbst und Tod (ISBN: 9783453436886)
    Stephen King

    Frühling, Sommer, Herbst und Tod

     (317)
    Aktuelle Rezension von: ShalimaMoon

    Pin up

    Die Handlung: Andy Dufresne landet im Shawshank-Gefängnis, da er seine Frau ermordet haben soll. Obwohl er all die Zeit die Tat leugnet, muss er sich an den Alltag im Gefängnis gewöhnen.

    Meine Meinung: Ich habe die Verurteilten bisher zwar nur einmal gesehen, aber dennoch hatte ich während der ganzen Geschichte die Stimme von Norman Freeman im Ohr. Das liegt daran, dass die Verfilmung sehr nah an der Geschichte ist und sie nur minimal ein bisschen ausbaut. Wem der Film gefallen hat, dem wird auch die Geschichte gefallen, wobei das Buch hier auch keinen Mehrwert – im Sinne von mehr/zusätzliche Informationen – bietet. Stephen King schafft es hier tatsächlich die Geschichte sehr auf den Punkt zu erzählen. Keine Szene ist unnötig, alles hat eine gute Länge, um spannend zu bleiben. Dabei ist es zugleich auch ein sehr spannender Einblick in ein Gefängnisleben. Denn King hat diesmal keine übernatürlichen Elemente eingebaut, aber dafür ist das Grauen im Gefängnisalltag selbst. Den Launen von Wärtern und Leitern ausgesetzt, aber vor allem auch den anderen Mitinsassen, da möchte man nicht tauschen.

    Der Musterschüler

    Die Handlung: Todd Bowden, 13 Jahre alt, ist wohl das, was man einen Musterschüler nennt. Bis er eines Tages an der Haustür von Mr. Denker klopft, einem ruhigen älteren Herr, und ihn als Kurt Dussander, einem Naziverbrecher, der sich absetzten konnte, identifiziert. Doch Todd ist gar nicht daran gelesen, Herrn Dussander auffliegen zu lassen, vielmehr möchte er die Informationen über die Konzentrationslager aus erster Hand erfahren.

    Meine Meinung: Das ist wohl die Geschichte von Stephen King, mit der ich bisher am meisten Probleme hatte. Nicht nur widmet er sich hier einem sehr schwierigen Thema, auch die Umsetzung ist es, die mich stellenweise störte. Dabei beginnt die Geschichte ganz interessant, in dem King geschickt mit dem Opfer/Täter-Schema spielt. Stellenweise erwischt man sich, wie man mit einem Naziverbrecher Mitleid empfindet. Doch das dreht sich sehr schnell und das nachfolgende ist sehr heftig. Ich möchte hier nicht ins Detail gehen, aber bei einigen Sachen fragt man sich schon, ob es nötig war, so etwas aufzuschreiben. Aber auch abgesehen davon wird halt das spannende Ausgangsdilemma nicht wirklich weiter verfolgt, was sehr schade ist. Letztendlich möchte man zwar immer noch wissen, wie die Geschichte ausgeht, doch das Ende lässt einen dann auch etwas unbefriedigt zurück, was irgendwie nicht für die Geschichte spricht. Auf jeden Fall ließ mich die Geschichte voller Diskussionsbedarf zurück, weswegen es umso toller war, dass mein bester Freund daraufhin auch mal eben schnell die Novelle gelesen hat und wir dann darüber reden konnten.

    Die Leiche

    Die Handlung: Eine Gruppe von Jungen beschließen zu einer Leiche eines vom Zug überfahrenden Jungen zu wandern. Da sie zu Fuß unterwegs sind, brauchen sie zwei Tage. Unterwegs haben sie einige Erlebnisse. Vor allem geht es aber auch um ihr Umfeld und wie das geprägt hat.

    Meine Meinung: Nach der Musterschüler bot die Leiche wieder ein bisschen Entspannung. Klar ist das Grundziel, nämlich zu einer Leiche zu wandern, nicht gerade leichte Kost, und auch die Gespräche der Jungen haben es zwischenzeitlich in sich, aber dennoch ist die Grundatmosphäre sehr entspannt. Es geht um Freundschaft, aber vor allem auch um die Einflüsse der Eltern. So plätschert die Geschichte eine ganze Weile vor sich hin. Es ist halt eine Geschichte, bei der man sich eher auf die Atmosphäre einlassen muss. Ein heißer Sommertag und eine Gruppe von Freunden, die losziehen, um ein Abenteuer zu erleben. Wobei hier ganz klar der Weg das Ziel ist. Man kann es am ehesten ein bisschen mit Es vergleichen, zumal es auch hier eine jüngere Freundesgruppe gibt und eine rivalisierende Ältere. Aber gleichzeitig hinkt der Vergleich auch  wieder, ist auch dies eine Geschichte ohne übernatürliche Komponente. Ich habe die Verfilmung bisher noch nicht gesehen, bin aber schon etwas gespannt, wie man die Handlung zu einem ganzen Film strecken kann. Vielleicht hol ich den einfach demnächst mal nach.

    Atemtechnik

    Die Handlung: David Atley wird von seinem Chef eingeladen, ihn in einen Herrenclub zu begleiten. Ihm kommt der Club zwar etwas seltsam vor, er wagt es aber nicht etwas zu hinterfragen. Kurz vor Weihnachten erzählt einer der Anwesenden eine Geschichte. In der geht es um eine schwangere Frau, die von ihrem Arzt Atemübungen gelehrt bekommt.

    Meine Meinung: In der kürzesten Novelle des Buches steckt King gleich nochmal zwei Geschichten rein. Als Rahmenhandlung dient „Der Klub“, der von David Atley und dem Herrenclub erzählt. Unterbrochen wird dies von der erzählten Geschichte „Atemtechnik“, also einer Geschichte in einer Geschichte. Beides sind irgendwo auch ganz nette Geschichten und die Novelle lässt sich gut weglesen. Den größeren Sinn dahinter erschließt sich mir nicht, aber grundsätzlich muss so eine Geschichte für mich auch nicht immer eine Aussage haben. An sich waren beide auch spannend, man wollte bei beiden wissen, wie es weitergeht. Atemtechnik ist für mich auch abgeschlossen. Bei Der Klub habe ich noch offene Fragen. Er soll wohl in einer weiteren Kurzgeschichte (Im Morgengrauen heißt der Sammelband) erwähnt werden, ich bezweifel aber, ob man da wirklich mehr erfährt. Etwas schade, allerdings auch nicht weiter tragisch.

    Das Fazit

    Frühling, Sommer, Herbst und Tod ist ein Buch von Stephen King, dass wenig übernatürliches zu bieten hat. Auch die Horrorelemente sind kleiner aus gewöhnlich und eher menschlicher Natur. Die Geschichten sind sehr unterschiedlich, aber überwiegend gut. Lediglich der Musterschüler hat mich ziemlich abgeschreckt. Mit insgesamt 700 Seiten ist das Buch zwar immer noch dick, aber für kingsche Verhältnisse doch noch sehr dünn. Auf jeden Fall lohnt sich ein Blick, nicht nur für King Fans.

  7. Cover des Buches Tage voller Weihnachtszauber (ISBN: 9783404183784)
    Anja Marschall

    Tage voller Weihnachtszauber

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Babajaga

    Das Buch:

    Ich kenne Anja Marschall als Autorin historischer Kriminalromane. Mit diesem Buch zeigt sie ihre besinnliche und vor allem sehr humorvolle Art. Mehr als einmal musste ich lachen, während ich diese Geschichte gelesen habe. Vom Titel sollte sich der geneigte Leser keineswegs abschrecken lassen. Er klingt vielleicht ein bisschen kitschig - die Geschichte ist es nicht!

    Worum geht’s?

    Manni - ein alternder Rocker, im Grunde obdachlos und bekennender Weihnachtshasser - wird kurz vor Weihnachten von Henriette - ihrerseits Leiterin eines Kinderheims - als neuer Aushilfsweihnachtsmann entdeckt. Erstaunlich eigentlich, denn sie erwischt ihn beim Klauen. Seine Aufgabe ist nichts einfacheres als am Heiligen Abend für die Kinder ihres Kinderheims ein fröhliches Hohoho zu verbreiten und die Weihnachtsgeschichte zu erzählen. Bevor es aber dazu kommt, hat Manni noch eine Mission...

    Charaktere:

    Manni war mir von Anfang an total sympathisch. Seine grummelige Art und jegliche Ablehnung des ganzen Weihnachtsrummels fand ich toll. In seinem alten Wohnwagen brüllen AC/DC aus den Lautsprechern statt besinnliche Weihnachtsmusik. Und trotzdem merkt man von Anfang an, dass es mit dieser Figur mehr auf sich hat und dass in dieser rauhen Hülle weit mehr steckt als ein alter, grummeliger Mann. Es macht ausgesprochen viel Spaß zu erleben, wie er sich während seiner Mission verändert, wie Weihnachten doch Einzug in sein Herz hält. Er hat tolle Ideen und ist ein Macher. Diese Eigenschaften sind auch dringend notwendig um den Menschen um ihn herum, die er schnell in sein Herz schließt, fröhliche Weihnachten zu bescheren.

    Henriette Jonas habe ich als fürsorgliche Heimleiterin wahrgenommen. Obwohl sie es mit den Kindern, insbesondere den 4 Sandkastenmachos, nicht immer leicht hat, wird sehr deutlich, dass sie stets hinter ihnen steht und ihnen ihr trauriges Schicksal - ohne Eltern aufwachsen zu müssen - so schön wie möglich gestalten will. Sie hat Erfahrung und ein sehr, sehr großes Herz. Nur durch diese Eigenschaften erkennt sie mehr in Manni als viele andere Menschen. 

    Es ist absolut rührend wie sowohl Henriette als auch Manni dem jeweils anderen weder eingestehen wollen, dass sie sich gut leiden können, noch dass sie die Situation eigentlich ganz schön finden. Daraus entspinnt ein hübsches zwischenmenschliches Spiel, das dem Leser das Herz erwärmen muss.

    Nach knapp 5 Jahren wird die kleine Lena ins Kinderheim zurück gebracht. Diese Szene hat mich tieftraurig gestimmt, denn es sieht anfänglich wirklich nicht gut für sie aus. Der Autorin gelingt es aber bereits am Anfang die kleine Kröte, wie Manni sie nennt, ins Herz des Lesers zu schreiben. Man kann sie sich sehr genau vorstellen, wie sie mit ihrer Püppi im Arm die Fragen eines Kindes stellt und dabei auch den grummeligen Manni keineswegs kalt lässt. Und als sie ihm - in seiner Funktion als Aushilfsweihnachtsmann - auch noch ihren größten Weihnachtswunsch verrät, hat sie Manni in der Tasche. Lena hat die Fähigkeit wirklich jeden noch so harten Brocken zu erweichen. Sie ist zuckersüß und einfach liebenswert. 

    Der viel zu schüchterne Erzieher Lukas ist verliebt und traut sich nicht, seine Angebetete anzusprechen. Auch hier tut Manni alles, um den beiden endlich auf die Sprünge zu helfen - mit Erfolg. Eigentlich mag ich Liebesgeschichten eher nicht so sehr, aber das Zusammenspiel zwischen Lukas und Carla war total authentisch und überhaupt nicht kitschig. Es kann schließlich nicht jeder ein Macho sein und seine Liebe im Sturm erobern. Mir gefiel es sehr, wie diese beiden sich so ganz langsam angenähert haben und feststellten, dass der andere perfekt ist. Und dabei ging es so überhaupt nicht um Äußerlichkeiten, sondern wirklich um die innere Größe der beiden Charaktere. 

    Schreibstil:

    Die Autorin hat hier einen Pageturner geschrieben. Die Geschichte liest sich so weg und ist damit einfach geeignet für das schmuddelige Wetter, kurz vor der Weihnachtszeit. Mit wenigen, aber sehr treffenden Details fängt sie die Stimmung ein, die wir uns wohl alle wünschen, wenn es auf Weihnachten zu geht. 

    Andererseits vergisst sie jedoch auch nicht die Hektik, die wohl ebenso dazu gehört. Immerhin hat Henriette das Problem, dass ihr eigentlicher Weihnachtsmann in diesem Jahr seinen Job nicht machen kann. 

    Die Geschichte ist einfach zu lesen. Es gibt keine Längen, keine Langeweile. Es gibt Spannung und ganz viele Emotionen. Und mehr als einmal habe ich mir vorgestellt, dass diese Geschichte durchaus tauglich wäre in der Weihnachtszeit über den Bildschirm zu flimmern - für die ganze Familie. 

    Mir hat am besten gefallen, dass Anja Marschall die Geschichte mit einem Augenzwinkern geschrieben hat. Es geht nicht darum, dass alles tatsächlich möglich sein muss, vielmehr geht es um den Zauber der Weihnacht und um den Glauben an die Familie und die Menschlichkeit. Sie schafft es auch, dass sich der Leser die frage stellt, was ist passiert und was war nur ein Traum. 

    Am Ende des Buches lässt sie dann auch ausgerechnet Manni in kurzen Worten erklären, was Weihnachten wirklich ist. Da musste ich mir dann doch schon ein Tränchen wegdrücken. Anja Marschall schreibt nicht nur für den Kopf sondern ganz besonders fürs Herz. 

    Die Stadt, in der diese Geschichte spielt, hat übrigens keinen Namen. Aber an so mancher Stelle hatte ich den Verdacht, dass ihre Heimatstadt Hamburg Pate stand; jedenfalls fühlte es sich für mich so an. Mir gefiel das, denn Hamburg im Winter kann eine wundervoll romantische Kulisse sein, denke ich. 

    Trotz aller Romantik und Feinfühligkeit kommt die Spannung aber keineswegs zu kurz. Die Autorin spannt immer wieder Bögen, die einfach Spaß machen. Und auch, wenn ich etwa zur Hälfte des Buches meinen Verdacht in Bezug auf Lenas Weihnachtswunsch bestätigt sah, ist es herrlich zu lesen, wie sich alle Handlungsstränge am Ende auflösen und zu einem großen Happy End führen. Toll!

    Fazit:

    Eine Geschichte mit und fürs Herz und mit einer riesigen Portion Humor erzählt. Auch wer Weihnachten vielleicht nicht so richtig mag, wird an dieser Geschichte seine Freude haben - Weihnachtsliebhaber auf jeden Fall. Es soll ja doch Weihnachtswunder geben… 5 von 5 Sternen. 

  8. Cover des Buches Stolperherz (ISBN: 9783414823816)
    Britta Sabbag

    Stolperherz

     (97)
    Aktuelle Rezension von: mariesblog

    Klappentext: 


    Sanny, 15 kann ihr Glück kaum fassen: Ausgerechnet Greg, der coole Bassist der Schulband Crystal, lädt sie ein, bei der letzten Probe vor den Sommerferien dabei zu sein. Doch es kommt noch besser: Die Jungs fragen sie, ob sie die Band auf ihrer Tour begleiten will. Bisher war Sanny immer nur das unscheinbare Mädchen mit dem Stolperherzen, das mit einem Herzfehler geboren wurde, Doch Sanny zögert nicht - sie tischt ihrer Mutter eine Lüge auf und steht am nächsten Morgen pünktlich am Treffpunkt. Dort zeigt sich, dass auch die schöne Kira und die erfahrenen Michelle mit von der Partie sind. Doch einmal unterwegs beginnt für Sanny die aufregendste Zeit ihres Lebens, denn auch die Liebe kann ein Herz ganz schön aus dem Takt bringen. 


    Cover:


    Ein buntes, fröhliches Cover was einem sofort ins Auge springt. Der Kleinbus, die Gitarre, das Herz alles deutet auf einen aufregenden, musikalischen, romantischen Sommer hin, finde ich wirklich sehr schön. 

    Meine Meinung: 


    Gleich am Anfang lernt man die 15-jährige Sanny näher kennen. Aufgrund ihrem angeborenem Herzfehler wird sie ständig von ihrer Mutter Lisa kontrolliert und umsorgt. Durch ihr Herzproblem versucht sie daher im Hintergrund zu bleiben und versteckt sich in ihrem Dasein als graue Maus. Aber auch zuhause hat sie es nicht leicht, als ihre Eltern dann ihr auch noch beichten, dass sie sich scheiden lassen und ihre Mutter sie ungefragt bei einer Kur an der Küste angemeldet habe, fängt Sanny an zu rebellieren. Angefangen mit einem neuen Style - ihren neuen feuerroten gefärbten Haare. Dem Bassisten Greg, in den sie heimlich verliebt ist, fällt das nächsten Tag sofort auf und lädt sie spontan zur nächsten Probe ihrer Schulband ein und es kommt noch besser sie darf die Jungs mit auf ihre Tour begleiten. Und damit fängt auch schon der aufregendste, beste Sommer ihres Lebens an... Ob Sanny, das Mädchen mit dem kaputten Herzen, die Reise unbeschadet überstehen wird, müsst ihr selbst herausfinden. 
    Die Protagonistin Sanny ist ein wahnsinniges, liebevolles und dazu noch unglaubliches mutiges Mädchen. Wie sie ihren eigenen Weg zu sich selbst findet, ein Selbstvertrauen entwickelt und ihren Mut findet, hat mich wirklich umgehauen, Sie wächst einem schnell ans Herz und bringt einem oft zum Nachdenken, manchmal ist mein Herz ebenfalls zum Stolpern gekommen. 
    Dieses Buch hab ich regelrecht verschlungen, dass war wirklich so ein 24h Buch, eher man sich versieht, ist das Buch auch schon zu Ende. Mit diesem lockerleichten Stil von Britta Stabbag und ihrer geschaffenen, wohligen Atmosphäre hat sie es geschafft mich zum Grübeln, aber auch zum Lächeln zu bringen - Ich mag die Geschichte. Punkt. :-)

    Inspirierende Zitate:
    Jeder braucht sein Stück vom Unerreichbaren. Und Sehnsucht ist aus Verzweiflung, Hoffnung und Zuversicht gemacht. Sie allein ist der Grund, warum wir leben. -Seite 22 

    Mutig ist nicht der , der keine Ängste hat,  sondern der, der sich ihnen stellt. 
    -Seite 8 


    Liebe wird größer, wenn man sie teilt.
    -Seite 138
    Jeder von uns hat eine verborgene Geschichte, eine, die von außen nicht sichtbar war.  Ich hatte ein kaputtes Herz, das tickte wie eine Zeitbombe.  Im Grunde waren wir alle gleich - jeder von uns hatte Angst vor etwas, liebte etwas, hatte schon mal etwas verloren.  Es sind die Dinge die man liebt, die einen stark machen werden lassen. Und die Menschen. -Seite 172

    Fazit: 


    Eine gelungener Road-Trip quer durch Deutschland mit ganz großen Gefühlen. Mir hat die Geschichte wirklich verdammt gut gefallen. Leseempfehlung besonders an junge Leser an dieser Stelle, aber auch an alles anderen die Jugendbücher gerne lesen! :-)  5 Sterne <3  
  9. Cover des Buches Leiden sollst du (ISBN: 9783862784974)
    Laura Wulff

    Leiden sollst du

     (91)
    Aktuelle Rezension von: Becky_loves_books
    Cover: Das Cover gefällt mir richtig gut. Der Titel scheint mit Blut eine Wand geschmiert worden zu sein. Das und die Lichtverhältnisse erzeugen eine düstere Stimmung.
    Meinung: Dieser Thriller subte schon viel zu lange bei mir rum. Schlimm, wenn man an keinem Buch vorbeigehen kann und es dann oftmals trotzdem länger liegt. Jetzt habe ich mich also endlich rangewagt und hätte es gern schneller gelesen, mir fehlte aber schlichtweg die Zeit. Das Buch startet mit einem super spannenden Prolog, der mir gleich mal eine Gänsehaut bescherte. Leider ging der Spannungbogen danach zunächst mal steil nach unten. Der Leser lernt Daniel und Marie Zucker kennen. Er, Kripobeamter, ist seit noch nicht allzu langer Zeit dank eines Unfalls an den Rollstuhl gefesselt und hat damit zu kämpfen, momentan nicht im aktiven Dienst zu sein. Seine Frau Marie unterstützt ihn so gut sie kann, hat es mit ihm aber nicht wirklich leicht. Sympathisch waren sie mir beide von Anfang an. Die privaten Passagen der beiden wirken etwas zu langatmig, sind weniger spannend, aber dennoch wichtig, um die Charaktere und deren Handlungsweisen besser kennenzulernen. Der eigentliche Fall beginnt daher schleichend und plötzlich ist man schon mittendrin. Lange war mir nicht klar, wohin mich das Ganze führen würde, gewann die Handlung mit jeder Erkenntnis mehr und mehr an Komplexität. Zum Ende hin hatte ich schon eine Vermutung, was den Täter betraf und der Ermittler kam dann ebenfalls drauf. 😉 Wie gesagt mochte ich Daniel und Marie. Durch den Schicksalsschlag müssen sie langsam wieder zueinander finden. Diese schwierige Situation hat die Autorin sehr gut beschrieben. Die Handlung ansich ist vielschichtig und baut erst zur Buchmitte wieder ordentlich Spannung auf. Die Beschreibungen der Taten und Opfersind sehr detailliert und ziemlich grausam. Diese Brutalität lässt die Leser definitiv schlucken.
    Fazit:  Mir hat das Buch insgesamt gut gefallen. Die Autorin hat eine ausgefeilte Story gestrickt und hält ihre Leser mit Spannung und immer neuen Details am Ball. Ein brutaler, aber intelligenter Täter und ein etwas anderer Ermittler. Spannende Lesestunden sind hier garantiert.
  10. Cover des Buches Fall (ISBN: 9783518469279)
    Candice Fox

    Fall

     (73)
    Aktuelle Rezension von: DustBunny

    Wie Band 1 & 2 ist auch "Fall" unterhaltsam, spannend und bietet wirklich originelle, schräge Charaktere sowie tolle Settings. Die vielen Erzählstränge finden zum Ende in zusammen und entfalten ihr gesamtes Grauen!

    Es geht um Opfer, die zu Tätern werden, ich würde sogar so weit gehen zu sagen: sie werden regelrecht dazu getrieben, die himmelhoch schreiende Ungerechtigkeit, die sie ertragen mussten, zu rächen bzw. das Gleichgewicht wieder herzustellen. Ihr Leidensweg  wird sehr einfühlsam sowie psychologisch durchdacht dargestellt und ich hatte einfach nur Mitleid mit ihnen. 

    Eden hat sich nach dem Traum aus Band 2 verändert: sie ist verletzlicher und ängstlicher, die Jägerin in ihr wird dadurch aber nicht schwächer, sondern perfider raffinierter...

    Frank erweist sich immer mehr als schlauer Idiot, er ist unfassbar ignorant und ahnungslos wenn es wirklich darauf ankommt - und er muss einen hohen Preis dafür bezahlen...

    Es gibt auch eine neue Figur, eine junge Frau, die sich in die Ermittlungen sowie die komplizierten Beziehung zwischen Eden, Hades, Frank und seiner Freundin Imogen einmischt...

    Die Entwicklung der Charaktere und der Geschichte ist grandios! Der Schreibstil ist flüssig, modern sowie schwarzhumorig. Zudem steckt "Fall" voller Überraschungen und unvorhergesehener Wendungen.


  11. Cover des Buches Phönixakademie - Windsegler (ISBN: B01L9VPPYE)
    I. Reen Bow

    Phönixakademie - Windsegler

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Rebecc4

    In diesem Teil der Reihe lernen wir mit Robin erstmals ruhigere Gefilde kennen, neue Freunde, ja, fast schon eine Art innerer Frieden mit einer neu gewonnenen Familie.

    Dass es dabei nicht bleiben würde, ist uns glaube ich allen klar, aber trotzdem darf man ja mal kurz hoffen und danach wehmütig zurück blicken.

    Gekonnt schreibt die Autorin in diesem Teil der Reihe über die Verwicklungen, lässt kurz etwas Ruhe rein kommen, ehe es stürmisch und spannend weiter geht.

  12. Cover des Buches Wintermärchen in Virgin River (ISBN: 9783745701036)
    Robyn Carr

    Wintermärchen in Virgin River

     (115)
    Aktuelle Rezension von: Roros_buecherwelt

    "Ich war dabei zu sterben. Das hast du gewusst. Du hast das geändert. Es ist das, was du immer wolltest... Etwas bewirken."


    Worum geht's?

    Marcie sucht nach dem Tod ihres Mannes den Mann, der ihm am nächsten stand und der sich seit geraumer Zeit nicht mehr gemeldet hatte - Ian. 

    Denn Ian ist dafür verantwortlich, dass Marcie sich überhaupt von ihrem Mann verabschieden konnte. Bobby und Ian waren zusammen bei den Marines. Bei einem Angriff wurde Bobby lebensgefährlich verletzt und Ian hat ihn gerettet. 

    Marcie versteht nicht, wieso Ian sich so lange nicht mehr gemeldet hat und sucht ihn nun, um mit sihh im Reinen zu kommen und um heraus zu finden, was passiert ist. 


    Achtung: Bei diesem Buch handelt es sich um den 4. Teil einer 18-teiligen Reihe. Ich kenne weder die anderen Bücher noch die Serie, konnte mich aber gut im Buch zurecht finden. 


    Schreibstil/Gestaltung:

    Das Buch ist aus der Sicht des allgemeinen Erzählers geschrieben, wobei er auch in der 3. Person des jeweiligen Protagonisten schreibt. 

    Ich habe das Buch als eBook gelesen und muss sagen, dass mich die Länge der einzelnen Kapitel doch sehr erschlagen hat. Dennoch fand ich, dass man diese auch nicht wirklich hätte kürzer halten können. 

    Trotz der Erzählperspektive, die mir leider nicht so liegt, fand ich den Schreibstil leicht und kam gut durch das Buch. 

    Die sprachliche Gestaltung des Buches hat mir sehr gut gefallen. Während des Lesens habe ich mich in diese wunderbare Welt von Virgin River geträumt. Konnte mir z.B. den großen Weihnachtsbaum im Ort vorstellen, wie schön er geschmückt ist und wie alle drum herum stehen. Auch die Bar von Jack konnte ich mir sehr gut vorstellen. 

    Rundum, mir hat das Setting sehr gut gefallen und auch die verschiedenen Charaktere waren so harmonisch beschrieben, dass man am liebsten selbst Teil der Gemeinschaft sein möchte. 


    Meine Meinung:

    Das Vorwort zu Beginn fand ich toll. Es wurde darauf hingewiesen, dass man das Buch unabhängig vom Rest der Reihe lesen kann. Für die Leute, die die Reihe aber kennen, gab es den Hinweis, zu welcher Zeit das Buch ca spielt bzw dass es eine Geschichte ist, die zur gleichen Zeit wie ein anderes Buch spielt.

    Wie schon oben erwähnt, hat mir das. Besondere Setting von Virgin River sehr gut gefallen. Man möchte am liebsten selbst in diesem Örtchen leben und mit den Menschen in Kontakt treten. Zumindest erging es mir so beim lesen. 

    Ich mag die Perspektive, aus der das Buch geschrieben ist, leider nicht so gern, weswegen ich mich wohl auch am Anfang sehr schwer getan habe. Ich musste mich erstmal daran gewöhnen. 

    Manche Abschnitte fand ich sehr sprunghaft, was mich nicht gestört hätte, wenn es immer Absätze im Text gegeben hätte (manchmal gab es sie dann doch). Als Beispiel: In dem einen Moment wurde noch gebadet und im nächsten Moment saß man beim Essen. 


    Mein Fazit:

    Eine niedliche Liebesgeschichte, die vielleicht noch etwas tiefgründiger hätte sein können. Dennoch hat man in die Sichtweise von Kriegsveteranen hineinblicken können. 

    4/5 ⭐

  13. Cover des Buches Regenroman (ISBN: 9783442469161)
    Karen Duve

    Regenroman

     (136)
    Aktuelle Rezension von: liyah40

    Ich entdeckte das Buch in einem hiesigen Secondhand-Buchladen und da ich Taxi sehr mochte, nahm ich es mit.

    Karen Duve erzählt die Geschichte eines jungen Ehepaars, dass kaum das sie sich kennengelernt haben, heirateten. Leon ist ein erfolgloser Schriftsteller der sich an Gedichten versucht, Martina ist Mitte zwanzig, eine bildschöne, unsichere Frau, die unter Bulimie leidet. Harry, Leons bester Freund, vermittelt ihm einen Auftrag: Er soll die Biografie des Zuhälters und Boxers Pfitzners schreiben. Pfitzner gibt ihm einen Vorschuss und seinen alten Mercedes, den Rest bekommt er nach Fertigstellung des Buches. Endlich besitzt Leon Geld und träumt von einem eigenen Haus im grünen und zieht mit seiner Frau gen Osten. Dort finden sie in einem kleinen Dorf ein Haus, umgeben von einem Moor, die Natur fasziniert Leon und er träumt von einer großen Schriftsteller Karriere.

    Es regnet, es regnet ununterbrochen, dass Haus ist klamm, feucht und voller Schimmel, vergeblich versucht das Ehepaar, beide mit zwei linken Händen ausgestattet, das Haus in Schuss zu kriegen, was ihnen nicht gelingen mag. Ihre nächsten Nachbarn sind zwei seltsame Schwestern, doch freundet Martina sich mit der burschikosen Kay an, die ihnen von da an zur Hand geht. Dem Ehepaar ist ein Hund zugelaufen und Martina macht es sich zur Aufgabe ihn zu retten, aber immer mehr bekommt man das Gefühl, dass er Martina rettet, in diesem zunehmend beklemmenden Leben, denn nicht nur der Regen schlägt aufs Gemüt, sondern auch Pfitzners Besuche, der nicht zufrieden mit Leons arbeiten ist und zunehmend Druck ausübt...

    Ein atmosphärisch dichter Roman, die Geschichte kriecht in den Leser, wie die Feuchtigkeit in das Haus. Ein Buch das einen an manchen Stellen ekelt, dass einen Schmunzeln lässt, dass einen von Anfang an in seinen Bann zieht. Schnappt euch eine Decke und eine schöne Tasse Tee und fangt an zu lesen- es lohnt sich!

     

  14. Cover des Buches Die drei ??? und das Gespensterschloss (ISBN: 9783440119211)
    Robert Arthur

    Die drei ??? und das Gespensterschloss

     (64)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt:

    Da Alfred Hitchcock auf der Suche nach einem Geisterschloss für sein nächstes Filmprojekt ist, bieten die drei Fragezeichen Justus, Peter und Bob ihm ihre Hilfe an.

    Ein sagenumwobenes Schloss ist schnell gefunden, es muss jedoch noch auf Echtheit getestet werden.

    Eine ganze Nacht wollen die drei Detektive im Schloss verbringen.

    Ob das blaue Phantom ihnen einen Besuch abstatten wird?


    Covergestaltung:

    Die von Aiga Rasch gezeichneten Cover sind inzwischen Kult und haben einen hohen Wiedererkennungswert.

    Das Buch ist schwarz eingebunden und das Cover zeigt das besagte Schloss inkl. einem freundlich winkenden, gespenstisch leuchtenden Geist. 

    Das Cover weckt die Neugier des Lesers, wirkt jedoch nicht allzu gruselig.


    Altersempfehlung:

    ab 9 Jahren (zum selbstlesen)


    Mein Eindruck zur Buchreihe (Buchaufbau und Charaktere):

    Mit den drei Detektiven bin ich großgeworden und habe mittlerweile all ihre Fälle gelesen und gehört.

    Die ersten sind mir in besonderer Erinnerung geblieben und ich lese/höre sie immer wieder gerne.

    Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und jeder der drei Fragezeichen hat seine Stärken und Schwächen. Bei ihren Ermittlungen ergänzen sie sich perfekt. Auch findet jeder Leser mindestens einen Detektiv, mit dem er sich identifizieren und so beim Fall mitfiebern kann.

    Justus Jonas ist der erste Detektiv und der Kopf des Trios. Auch wenn er wie ein wandelndes Lexikon (gerne altklug) erscheint, ist auch er hin und wieder mit seinem Latein am Ende.

    Peter Shaw ist der zweite Detektiv und der sportlichste der drei. Dank seines Dietrich-Sets knackt er jedes Schloss. Um unnötige halsbrecherische Aktionen macht er gerne einen großen Bogen.

    Bob Andrews der kleinste im Bunde und zuständig für Recherchen in der Bücherei (es gab ja noch kein Google) und die Aktenführung.

    Im Vorwort werden die drei Jungs aus Rocky Beach und ihr Detektivbüro (ein ausgedienter Campinganhänger vollgestopft mit Technik und Detektivausrüstung) von Alfred Hitchcock vorgestellt für all jene, die sie (noch) nicht kennen. Es ist somit nicht ausschlaggebend mit welchem Buch man beginnt.

    Wie ein Rahmen legt sich dies um die Geschichte, denn abschließen erläutern Justus, Peter und Bob die letzten offen gebliebenen Fragen mit Alfred Hitchcock und legen ihm ein Protokoll des Falles vor.

    Auch während der Ermittlungen meldet sich der Meister des Suspens immer wieder mit Fingerzeig und hilfreichen Tipps und Hinweisen an den Leser.


    Meine Meinung zum "Gespensterschloss":

    Bei den wenigsten Bücher weiß ich noch so genau, wo und wann ich sie zum ersten Mal gelesen habe.

    Als mein Kinderzimmer renoviert wurde, habe ich ein paar Nächte im spielzimmer auf dem ausgebauten Dachboden geschlafen. Natürlich hat man dann nichts besseres zu tun, als vor dem Einschlafen ein Grusel-Buch zu lesen ;-)

    Die schaurige Atmosphäre, die diese Geschichte ausmacht, ist mir derart in Erinnerung geblieben und auch heute noch, wenn ich das Buch lese/das Hörspiel höre jagt spätestens beim Auftritt des blauen Phantoms ein kalter Schauer über den Rücken.

    Obwohl anfänglich noch nichts geschieht, während die Detektive im Schloss ihre Erkundungen anstellen, erzeugt allein die Beschreibung des gruseligen Ortes und die Vorstellung, was passieren könnte, eine Gänsehaut.

    Justus, Peter und Bob sind nie in Gefahr (hierauf weist Justus explizit hin), denn weder Nebel noch Orgelmusik haben je einer Person Schaden zugefügt.

    Neben der Atmosphäre hat mir die Hintergrundgeschichte des Schlossbesitzers Stephan Terril "der Mann mit den tausend Gesichtern" sehr gut gefallen. Dessen zurückgezogenes Leben und plötzlicher, mysteriöser Tod regt weitere Spekulationen an.

    Die Neben-Charaktere sind wie immer großartig: z.B. bekommt der Chauffeur Morton einen größeren Auftritt und unterstützt die drei Detektive.

    Einer der Klassiker und einer meiner Lieblingsfälle!


    Für Nerds: Dies ist der erste Fall der drei Fragezeichen (auch wenn das Hörspiel erst an elfter Stelle erschienen ist) und beinhaltet daher die erste Begegnung mit Alfred Hitchcock und die Hintergründe dafür, warum er jeden Fall der drei Detektive begleitet. Zusätzlich erklärt sich, warum die drei von Morton in einem Rolls Royce chauffiert werden.



    Fazit:

    Der Klassiker schlechthin: schaurig schöne Gruselatmosphäre, Geistererscheinungen und ein verfluchtes Schloss.

    Spannend mit Gänsehautgarantie bis zum Schluss!


    ...
    Rezensiertes Buch "Die drei Fragezeichen und das Gespensterschloss" gebundene Ausgabe aus dem Jahr 1987

  15. Cover des Buches Ein kaltes Herz (ISBN: 9783442471348)
    Ian Rankin

    Ein kaltes Herz

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Zsadista

    Gravy ist zurückgeblieben. Als eines Tages sein Freund mit viel Geld, einem geklauten Wagen und einer Schussverletzung auftaucht, muss Gravy ihm natürlich helfen. 

     

    Natürlich sind noch andere hinter dem Geld her und Gravy ist nicht mehr sicher. 

     

    „Ein kaltes Herz“ ist ein Mini-Krimi aus der Feder des Autors Ian Rankin. 

     

    Das Büchlein hat nur 110 Seiten. Davon sind alle am Ende der Kapitel halb bis fast leer. Also sind es eigentlich noch weniger Seiten. Man kann das Büchlein nicht als Buch bezeichnen, höchstens als Kurzgeschichte. 

     

    Dazu kommt, dass mich der Anfang nervte, dass ich nur bis Seite 32 gekommen bin. Ich hatte eigentlich gedacht, dass ich locker durch das Buch komme. Mittlerweile habe ich aber keine Lust mehr, mich durch Bücher zu quälen, nur damit ich sie fertig gelesen habe. 

     

    Das Cover ist wirklich schön. Diese irisch keltischen Kreuze, die grüne Wiese mit den Bergen erinnert direkt an Irland. Ich weiß allerdings noch nicht einmal, ob die Story in Irland spielt. Auf allen anderen Büchern, die ich gefunden habe, ist es kein irisch keltisches Kreuz und man sieht ein blaues Meer mit Segelschiff. Da gefällt mir mein irisches Cover deutlich besser. Wobei das Cover auch nicht mehr Sterne bringt, als den einen, den ich vergebe.

  16. Cover des Buches Die drei ??? und die schwarze Katze (ISBN: 9783865364326)
    William Arden

    Die drei ??? und die schwarze Katze

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Zwillingsmama2015

    Im vierten Fall der drei Juniordetektive geht es um den Diebstahl einer schwarzen Plüschkatze. Wer klaut Stofftiere und warum? 

    Die drei Fragezeichen ermitteln diesmal auf dem Jahrmarkt/ Wanderzirkus, immer wieder scheint ihnen jemand in die Quere zu kommen und ihre Ermittlungen zu stören und sie ermitteln dabei Zusammenhänge, die auf einen ungeklärten Bankraub hinweisen. 

    Eine interessante Folge, bei der man ständig grübelt, was es wohl damit auf sich hat und warum dieses Katze so wertvoll ist! Eine wirklich gelungene Auflösung!

  17. Cover des Buches Die drei ???, und der Super-Papagei (drei Fragezeichen) (ISBN: 9783440129241)
    Robert Arthur

    Die drei ???, und der Super-Papagei (drei Fragezeichen)

     (55)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt:

    Ein verschwundenener Papagei gibt den drei Detektiven Justus Jonas, Peter Shaw und Bob Andrews Rätsel auf.

    Und als später noch weitere Papageien ins Spiel kommen, häufen sich mehr Fragen als Antworten: Warum zitieren die Papageien seltsame Sprüche? Und weshalb zitieren sie diese stellenweise falsch?

    Welche Bedeutung hat der schwarze Papagei Blackbeard?

    Eine harte Rätselnuss gilt es zu knacken!


    Covergestaltung:

    Die von Aiga Rasch gestalteten Cover sind inzwischen Kult und haben einen hohen Wiedererkennungswert.

    Das Buch ist schwarz eingebunden und das Cover ziert einen buntschillernden Papagei mit einem Grabstein daneben und einem weiteren im Hintergrund im Hintergrund. 

    Es weckt die Neugier und verrät dem Leser im Vorfeld nicht zuviel.


    Altersempfehlung:

    ab 8 Jahren (zum selbstlesen)


    Mein Eindruck zur Buchreihe (Buchaufbau und Charaktere):

    Mit den drei Detektiven bin ich großgeworden und habe mittlerweile all ihre Fälle gelesen und gehört.

    Die ersten sind mir in besonderer Erinnerung geblieben und ich lese/höre sie immer wieder gerne.

    Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und jeder der drei Fragezeichen hat seine Stärken und Schwächen. Bei ihren Ermittlungen ergänzen sie sich perfekt. Auch findet jeder Leser mindestens einen Detektiv, mit dem er sich identifizieren und so beim Fall mitfiebern kann.

    Justus (Superhirn) Jonas ist der erste Detektiv und der Kopf des Trios. Auch wenn er wie ein wandelndes Lexikon (gerne altklug) erscheint, ist auch er hin und wieder mit seinem Latein am Ende.

    Peter (der Schisser) Shaw ist der zweite Detektiv und der sportlichste der drei. Dank seines Dietrich-Sets knackt er jedes Schloss.

    Bob (Vierauge) Andrews der kleinste im Bunde und zuständig für Recherchen in der Bücherei (es gab ja noch kein Google) und die Aktenführung.

    Im Vorwort werden die drei Jungs aus Rocky Beach und ihr Detektivbüro (ein ausgedienter Campinganhänger vollgestopft mit Technik und Detektivausrüstung) von Alfred Hitchcock vorgestellt für all jene, die sie (noch) nicht kennen. Es ist somit nicht ausschlaggebend mit welchem Buch man beginnt.

    Wie ein Rahmen legt sich dies um die Geschichte, denn abschließen erläutern Justus, Peter und Bob die letzten offen gebliebenen Fragen mit Alfred Hitchcock und legen ihm ein Protokoll des Falles vor.

    Auch während der Ermittlungen meldet sich der Meister des Suspens immer wieder mit Fingerzeig und hilfreichen Tipps und Hinweisen an den Leser.


    Meine Meinung zum spezialgelagerten Sonderfall "Super-Papagei":

    Das Rätsel um die Papageien ist eine besonders harte Nuss:

    Jeder Papagei zitiert einen speziellen Rätseltext, den es nicht nur in die richtige Reihenfolge zu bringen sondern anschließend auch zu lösen gilt.

    Mein Favorit bei drei ??? sind die Fälle, in denen geknobelt wird. Die Rätsel sind (im Nachhinein betrachtet) gar nicht so schwer zu lösen.

    Die Bücher haben zusätzlich den Vorteil, dass sie ungekürzt wiedergeben, wie die drei Detektive auf des Rätsels Lösung kommen.

    Der Fall des Superpapageis ist zudem spannend und abwechslungsreich erzählt. 

    Die Nebenakteure wie z.B. der herzensgute Carlos oder der aufbrausende Mr. Claudius runden die Geschichte sehr gut ab.

    Das Miträtseln und Knobeln hat mir besonders viel Spaß gemacht, obwohl ich nicht auf die Lösung gekommen bin.

    Das Finale und des Rätsels Auflösung auf dem Friedhof bei Nacht und Nebel habe ich als Kind als gruselig empfunden. Auch heute noch jagt es beim Lesen einen leichten Schauer über den Rücken.


    Fazit:

    Ein spannender, spezialgelagerter Sonderfall voller Rätsel für die drei Detektive.


    ...
    Rezensiertes Buch "Die drei Fragezeichen und der Super-Papagei" gebundene Ausgabe aus dem Jahr 1978

  18. Cover des Buches Die drei ??? und das Bergmonster (ISBN: 9783865364524)
    M. V. Carey

    Die drei ??? und das Bergmonster

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt:

    Gemeinsam mit den Gehilfen des Schrottplatzes Kenneth und Patrick reisen die drei Detektive Justus, Peter und Bob in die Berge, um die Cousine der beiden Iren zu besuchen.

    Dort sind alle in Aufruhr: verschwundene Schlüsse sorgen für Aufregung und mysteriöse Hotelgäste für Verwirrung.

    Die große Frage: Verbirgt sich in den Bergen tatsächlich ein sonderbares Monster?



    Altersempfehlung:

    ab 8 Jahren


    Mein Eindruck zur Reihe (Charaktere):

    Mit den drei Detektiven bin ich großgeworden und habe mittlerweile all ihre Fälle gelesen und gehört.

    Die ersten sind mir in besonderer Erinnerung geblieben und ich lese/höre sie immer wieder gerne.

    Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und jeder der drei Fragezeichen hat seine Stärken und Schwächen. Bei ihren Ermittlungen ergänzen sie sich perfekt. Auch findet jeder Leser mindestens einen Detektiv, mit dem er sich identifizieren und so beim Fall mitfiebern kann. Stimmlich kann man die drei ebenfalls gut auseinander halten und obwohl die Stimmen der drei Detektive mit den Jahren altern, haben sie ihren typischen Klang beibehalten. Ohne die Original-Besetzung aus Oliver Rohrbeck, Jens Wawrczeck und Andreas Fröhlich wären vierzig Hörspieljahre vermutlich undenkbar gewesen.

    Justus Jonas ist der erste Detektiv und der Kopf des Trios. Auch wenn er wie ein wandelndes Lexikon erscheint, ist auch er hin und wieder mit seinem Latein am Ende.

    Peter Shaw ist der zweite Detektiv und der sportlichste der drei. Dank seines Dietrich-Sets knackt er jedes Schloss.

    Bob Andrews der kleinste im Bunde und zuständig für Recherchen in der Bücherei (es gab ja noch kein Google) und die Aktenführung.

    Alfred Hitchcock (gesprochen von Peter Passeti) taucht bei den Hörspielen ebenfalls auf:
    Er übernimmt die Rolle des Erzählers und während der Ermittlungen meldet sich der Meister des Suspens immer wieder mit hilfreichen Tipps und Hinweisen an den Hörer.

    Abschließen erläutern Justus, Peter und Bob die letzten offen gebliebenen Fragen mit Alfred Hitchcock und legen ihm ein Protokoll des Falles vor.


    Meine Meinung zum "Bergmonster":


    Dieser Fall ist einer der schwächeren, obwohl ich mit Stolz behaupten kann, vor den drei Detektiven eines der Rätsel gelöst zu haben ;-)

    Hauptgeschichte ist die Suche nach Cousine Kathleens verlorenem Schlüssel und die Umgestaltung (Schwimmbecken) des Hotels.

    Das Titelgebende Bergmonster wird zur Randfigur und letztlich wird dieses Rätsel nicht vollständig gelöst, aber es scheint, als gebe es dieses Wesen tatsächlich.

    Somit ist dies der erste und einzige Fall in der Karriere der drei Fragezeichen bei dem das Mysterium nicht durch menschliches Zutun (Projektion bzw. Trick oder Verkleidung) erklärt werden kann.

    Was mir zusätzlich nicht gefallen hat, ist, dass die sonst so liebevoll ausgearbeiteten Neben-Charaktere keinen bleibenden Eindruck hinterlassen und sonderbar zusammengestückelt wirken:

    - Mr. Smathers, Hotelgast und vegetrarischer Naturfreund,

    - Mr. Jensen, Hotelgast, leidenschaftlicher Fleischesser und Berufsfotograf,

    - der undurchsichtige Ehemann, Mr. Joe Hammond,

    - Cousine Kathleen Hammond (ehemals O'Hara) verwirrt und fahrig.

    Da nicht jeder der zu sein scheint, der er vorgibt zu sein, muss man sehr genau aufpassen, um die Personen nicht durcheinander zu werfen: Mr. Smathers und Mr. Jensen sind gefühlt eine Person.

    Positiv zu bewerten sind die beiden Iren Patrick und Kenneth, die sonst nur als Randerscheinung auf dem Schrottplatz oder im Lieferwagen auftreten dürfen.
    Sie bekommen hier eine größere Rolle zugewiesen und deren Sprecher (z. B. Wolfgang Kubach als Patrick) bleiben im Ohr.


    Fazit:

    Eine der schwächeren Detektiv-Geschichten dieser Reihe: Titelfigur ist eigentlich nur eine Randfigur, das Rätsel selbst nichts besonderes.

    Da können auch die tollen Charaktere und Sprecher nicht mehr viel retten!


    ...
    Rezensiertes Hörspiel "Die drei Fragezeichen und das Bergmonster"





  19. Cover des Buches Die Spiderwick Geheimnisse - Die Rache der Kobolde (ISBN: 9783570226605)
    Holly Black

    Die Spiderwick Geheimnisse - Die Rache der Kobolde

     (108)
    Aktuelle Rezension von: Jisbon
    "Die Rache der Kobolde" ist ein guter Abschluss der Geschichte um Jared, Simon und Mallory. Die große Schlacht war packend und im Umgang mit den magischen Wesen ziemlich schonungslos; die Kinder hatten dabei natürlich einiges an Glück, aber trotzdem haben sie sich sehr gut geschlagen und mir hat gefallen, dass es nicht zu leicht war, aber alle drei einen entscheidenden Anteil an den Ereignissen hatten.

    Alle Handlungsstränge der vorherigen Bände laufen hier zusammen und viele der noch offenen Fragen wurden beantwortet. Dazu gibt es am Ende noch einen sehr emotionalen Moment, der den Abschluss nicht perfekt, sondern eher bittersüß macht. Ein Kapitel ist beendet und ein neues wird beginnen. Ich muss aber sagen, dass dieser Moment - obwohl er das Buch gut abschließt - mir zu kurz kam und er dadurch kaum bedeutsam zu sein schien, was ich ein bisschen schade fand. 
    Dennoch hat mir die "Spiderwick"-Reihe sehr gefallen; es sind spannende, wunderschön illustrierte Kinderbücher, die man auch Erwachsenen empfehlen kann.
  20. Cover des Buches Die drei ??? und das Gold der Wikinger (ISBN: 9783865365149)
    William Arden

    Die drei ??? und das Gold der Wikinger

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Hellena92
    Als die drei Jungs Fotos für den Vater schießen sollen, werden sie unfreiwillig Zeugen von etwas, was sie nicht sehen sollten. Während sie verfolgen, werden sie ebenso verfolgt.

    Mein Fazit: Ich mag die Hörspielverarbeitung der ???. Die Sprecher sind wirklich einmalig und die Spannung ist wunderbar :)
  21. Cover des Buches Die drei ??? und der verschwundene Schatz (ISBN: 9783440052105)
    Alfred Hitchcock

    Die drei ??? und der verschwundene Schatz

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt:

    Ein juwelenbesetzter Gürtel wird aus der Ausstellung japanischer Kunstgegenstände gestohlen. 

    Obwohl die drei Juniordetektive Justus, Peter und Bob hautnah dabei waren und daher dem japanischen Sicherheitsbeamten Mr. Togati ihre Hilfe bei der Ermittlung anbieten, möchte dieser die drei Jungen nicht bei der Aufklärung des dreisten Diebstahls beauftragen.

    Stattdessen liefert Alfred Hitchcock ihnen einen neuen und mysteriösen Fall:

    Tag und Nacht wird die alte Mrs. Agawam von kleinen "Gnomen" belästigt. 

    Auch wenn die drei Detektive die Existenz dieser Märchengestalten anzweifeln, legen sie sich bei Mrs. Agawam nachts auf die Lauer.

    Sie staunen nicht schlecht, als sie merkwürdige kleine Gestalten beobachten, die Radschlagen und im Garten Bockspringen ...


    Covergestaltung:

    Die von Aiga Rasch gestalteten Cover sind inzwischen Kult und haben einen hohen Wiedererkennungswert.

    Das Buch ist schwarz eingebunden und das Cover zeigt unspektakulär einen Mann mit asiatischen Zügen, der einen Sack über der Schulter trägt.


    Altersempfehlung:

    ab 8 Jahren (zum selbstlesen)


    Mein Eindruck zur Buchreihe (Buchaufbau und Charaktere):

    Mit den drei Detektiven bin ich großgeworden und habe mittlerweile all ihre Fälle gelesen und gehört.

    Die ersten sind mir in besonderer Erinnerung geblieben und ich lese/höre sie immer wieder gerne.

    Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und jeder der drei Fragezeichen hat seine Stärken und Schwächen. Bei ihren Ermittlungen ergänzen sie sich perfekt. Auch findet jeder Leser mindestens einen Detektiv, mit dem er sich identifizieren und so beim Fall mitfiebern kann.

    Justus Jonas ist der erste Detektiv und der Kopf des Trios. Auch wenn er wie ein wandelndes Lexikon (gerne altklug) erscheint, ist auch er hin und wieder mit seinem Latein am Ende.

    Peter Shaw ist der zweite Detektiv und der sportlichste der drei. Um unnötige halsbrecherische Aktionen macht er gerne einen großen Bogen. Die Existenz von Übernatürlichem und Mysteriösem zweifelt er zwar (nach außen hin) an, ist allerdings übervorsichtig bei solchen Ermittlungen.

    Bob Andrews der kleinste im Bunde und zuständig für Recherchen in der Bücherei (es gab ja noch kein Google) und die Aktenführung.

    Im Vorwort werden die drei Jungs aus Rocky Beach und ihr Detektivbüro (ein ausgedienter Campinganhänger vollgestopft mit Technik und Detektivausrüstung) von Alfred Hitchcock vorgestellt für all jene, die sie (noch) nicht kennen. Es ist somit nicht ausschlaggebend mit welchem Buch man beginnt.

    Wie ein Rahmen legt sich dies um die Geschichte, denn abschließen erläutern Justus, Peter und Bob die letzten offen gebliebenen Fragen mit Alfred Hitchcock und legen ihm ein Protokoll des Falles vor.

    Auch während der Ermittlungen meldet sich der Meister des Suspens immer wieder mit Fingerzeig und hilfreichen Tipps und Hinweisen an den Leser.


    Meine Meinung zum "verschwundenen Schatz":

    Diese Geschichte scheint zunächst vielversprechend. Ein im Beisein der drei Detektive gestohlener Wertgegenstand klingt vielversprechend und man ist - ebenso wie Justus Jonas - schwer enttäuscht, dass nicht offiziell ermittelt werden darf.

    Zum Glück liefert Alfred Hitchcock gleich den nächsten Fall: sonderbare Gestalten, die die alte Mrs. Agawam belästigen.

    Natürlich ermitteln die drei Detektive parallel und so laufen die Aufklärung des Diebstahls und die des Gnomen-Mysteriums lange Zeit nebeneinander her.

    Mir hat der Fall "Gnome" immer am besten gefallen. Bei fast alles Abenteurern der drei ??? schwingt etwas Übernatürliches oder Mysteriöses mit. Auch wenn am Ende alles banal aufgeklärt wird.

    Der Kriminalfall "gestohlener Gürtel" und die Handlung rund um Mr. Togati und seinen Sohn Taro läuft irgendwie nebenher.

    Spannend wird es, sobald sich die Fälle kreuzen.

    Besonders mitreißend ist das Finale, welches dank Bobs Hilfe während der Verfolgungsjagd für seine Freunden Justus und Peter ein gutes Ende nimmt.


    Fazit:

    Ein solider Kriminalfall und mysteriöse Gnome: perfekte Kombination führt zu einem spannenden und unterhaltsamen Lesevergnügen!



    ...
    Rezensiertes Buch "Die drei Fragezeichen und der verschwundene Schatz" gebundene Ausgabe aus dem Jahr 1984


  22. Cover des Buches Die drei ??? und der Phantomsee (ISBN: 9783440124369)
    William Arden

    Die drei ??? und der Phantomsee

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt:

    Onkel Titus Jonas ersteht eine geheimnisvollen alte Schiffstruhe, die damals auf der "Argyll Queen" mitsegelte, bis das Schiff vor etwa 100 Jahren vor der kalifornischen Küste sank.

    Die drei Detektive Justus, Peter und Bob sind sofort Feuer und Flamme:

    Was hat es mit der alten Truhe des Angus Gunn auf sich?  Versteckt sich in dem alten Tagebuch des Seefahrers tatsächlich eine geheime Botschaft?

    Plötzlich stecken die drei Fragezeichen mitten in einer turbulenten Schatzsuche.


    Covergestaltung:

    Die von Aiga Rasch gestalteten Cover sind inzwischen Kult und haben einen hohen Wiedererkennungswert.

    Das Buch ist schwarz eingebunden und das Cover ist nur in Blautönen gehalten und skizziert einen Wassergeist.

    Es weckt die Neugier und verrät dem Leser im Vorfeld nicht zuviel.


    Altersempfehlung:

    ab 8 Jahren (zum selbstlesen)


    Mein Eindruck zur Buchreihe (Buchaufbau und Charaktere):

    Mit den drei Detektiven bin ich großgeworden und habe mittlerweile all ihre Fälle gelesen und gehört.

    Die ersten sind mir in besonderer Erinnerung geblieben und ich lese/höre sie immer wieder gerne.

    Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und jeder der drei Fragezeichen hat seine Stärken und Schwächen. Bei ihren Ermittlungen ergänzen sie sich perfekt. Auch findet jeder Leser mindestens einen Detektiv, mit dem er sich identifizieren und so beim Fall mitfiebern kann.

    Justus (Superhirn) Jonas ist der erste Detektiv und der Kopf des Trios. Auch wenn er wie ein wandelndes Lexikon (gerne altklug) erscheint, ist auch er hin und wieder mit seinem Latein am Ende.

    Peter (der Schisser) Shaw ist der zweite Detektiv und der sportlichste der drei. Dank seines Dietrich-Sets knackt er jedes Schloss.

    Bob (Brillenschlange) Andrews der kleinste im Bunde und zuständig für Recherchen in der Bücherei (es gab ja noch kein Google) und die Aktenführung.

    Im Vorwort werden die drei Jungs aus Rocky Beach und ihr Detektivbüro (ein ausgedienter Campinganhänger vollgestopft mit Technik und Detektivausrüstung) von Alfred Hitchcock vorgestellt für all jene, die sie (noch) nicht kennen. Es ist somit nicht ausschlaggebend mit welchem Buch man beginnt.

    Wie ein Rahmen legt sich dies um die Geschichte, denn abschließen erläutern Justus, Peter und Bob die letzten offen gebliebenen Fragen mit Alfred Hitchcock und legen ihm ein Protokoll des Falles vor.

    Auch während der Ermittlungen meldet sich der Meister des Suspens immer wieder mit Fingerzeig und hilfreichen Tipps und Hinweisen an den Leser.


    Meine Meinung zum Fall "Phantomsee":

    Herausragend ist der mysteriöse Gegenspieler der drei Jungs genannt Java-Jim, dessen Identität zunächst unbekannt ist und der viele Rätsel aufwirft.

    Auch Professor Shay, der beim historischen Forschungsinstitut arbeitet lässt sich nicht recht einordnen.

    Neben den Grübeleien ob Freund oder Feind, hat mir auch dasi Mitknobeln Spaß gemacht.

    Die Reise in die Vergangenheit und die abenteuerliche Schatzsuche sind stimmig und spannend gestaltet. Man fiebert mit den Detektiven mit.

    Noch dazu führt die abwechslungsreiche Spurensuche die drei Fragezeichen an sonderbare Orte. Beispielsweise die Goldgräberstadt hat mir aufgrund der geheimnisvollen Atmosphäre besonders gut gefallen. 

    Überhaupt sind die Beschreibungen derart gut gelungen, dass man beim Lesen vor seinem geistigen Auge geradezu den im Nebel liegenden Phantomsee mit einer kleinen Zypresseninsel in seiner Mitte sehen kann.

    Die Atmosphäre liegt irgendwo zwischen Grusel-Abenteuer und aufregender Schatzsuche.


    Fazit:
    Ein spannender Fall voller Rätsel für die drei Detektive mit einer stimmungsvollen Atmosphäre und mysteriösen Gegenspielern.


    ...
    Rezensiertes Buch "Die drei Fragezeichen und der Phantomsee" gebundene Ausgabe aus dem Jahr 1982

  23. Cover des Buches Die drei ??? und der grüne Geist (ISBN: 9783440041529)
    Robert Arthur

    Die drei ??? und der grüne Geist

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt:

    Die beiden Detektive Peter und Bob geraten durch Zufall an eine Gruppe Spaziergänger und beobachten eine geisterhafte Erscheinung im alten Anwesen des Matthias Green. Spukt der verstorbene Hausherr dort umher?

    Welches Geheimnis verbirgt sich hinter den unscheinbar wirkenden Geisterperlen?

    Als der grüne Geist auch auf dem Weingut der Nachfahren von Matthias Green erscheint, ermitteln zwei der Detektive vor Ort.


    Covergestaltung:

    Die von Aiga Rasch gezeichneten Cover sind inzwischen Kult und haben einen hohen Wiedererkennungswert.

    Das Buch ist schwarz eingebunden und das Cover zeigt eine durchsichtiggrüne und geisterhaft schwebende Gestalt mit asiatischen Gesichtszügen.

    Das Cover weckt die Neugier des Lesers ohne zuviel zu verraten. Dass es um einen Geist geht, zeigt schließlich bereits der Buchtitel.


    Altersempfehlung:

    ab 8 Jahren (zum selbstlesen)


    Mein Eindruck zur Buchreihe (Buchaufbau und Charaktere):

    Mit den drei Detektiven bin ich großgeworden und habe mittlerweile all ihre Fälle gelesen und gehört.

    Die ersten sind mir in besonderer Erinnerung geblieben und ich lese/höre sie immer wieder gerne.

    Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und jeder der drei Fragezeichen hat seine Stärken und Schwächen. Bei ihren Ermittlungen ergänzen sie sich perfekt. Auch findet jeder Leser mindestens einen Detektiv, mit dem er sich identifizieren und so beim Fall mitfiebern kann.

    Justus Jonas ist der erste Detektiv und der Kopf des Trios. Auch wenn er wie ein wandelndes Lexikon (gerne altklug) erscheint, ist auch er hin und wieder mit seinem Latein am Ende.

    Peter Shaw ist der zweite Detektiv und der sportlichste der drei. Dank seines Dietrich-Sets knackt er jedes Schloss. Um unnötige halsbrecherische Aktionen macht er gerne einen großen Bogen.

    Bob Andrews der kleinste im Bunde und zuständig für Recherchen in der Bücherei (es gab ja noch kein Google) und die Aktenführung.

    Im Vorwort werden die drei Jungs aus Rocky Beach und ihr Detektivbüro (ein ausgedienter Campinganhänger vollgestopft mit Technik und Detektivausrüstung) von Alfred Hitchcock vorgestellt für all jene, die sie (noch) nicht kennen. Es ist somit nicht ausschlaggebend mit welchem Buch man beginnt.

    Wie ein Rahmen legt sich dies um die Geschichte, denn abschließen erläutern Justus, Peter und Bob die letzten offen gebliebenen Fragen mit Alfred Hitchcock und legen ihm ein Protokoll des Falles vor.

    Auch während der Ermittlungen meldet sich der Meister des Suspens immer wieder mit Fingerzeig und hilfreichen Tipps und Hinweisen an den Leser.


    Meine Meinung zum Fall "grüner Geist":

    Der grüne Geist zählt definitiv nicht zu meinen Lieblingsfolgen.

    Justus spielt hier nur eine Nebenrolle, denn da Peter und Bob die Geistererscheinung gesehen haben, werden nur die beiden von Lydia Green nach Verdand Valley eingeladen.

    Obwohl Justus von zu Hause aus ermittelt, ist er sm Ende derjenige, der den Fall löst, wohingegen Peter und Bob vor Ort gefühlt gar nichts tun.

    Helfershelfer - quasi das vierte Fragezeichen - ist in dieser Folge Chang der Neffe von Lydia Green. Auch er trägt zur Lösung des Falles nichts bei.

    Zusätzlich empfinde ich die Geschichte über Changs Vorfahren als langatmig.

    Das Hauptthema schwankt zwischen grünem Geist, Geisterperlen und Sabotage auf dem Weingut. Ein roter Faden fehlt in der Geschichte.


    Fazit:
    Rätselhafte Geisterperlen und einen grüne Geistererscheinung sowie getrennt ermittelnde drei Fragezeichen.

    Nicht der beste Fall der drei Detektive.


    ...
    Rezensiertes Buch "Die drei Fragezeichen und der grüne Geist" gebundene Ausgabe aus dem Jahr 1986

  24. Cover des Buches Die drei ??? - Der geheime Schlüssel (ISBN: 9783865361264)
    André Marx

    Die drei ??? - Der geheime Schlüssel

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Buechergarten

    INHALT:

    Justus ist irritiert: Gleich drei Kunden fragen innerhalb kürzester Zeit beim Gebrauchtwarenhandel von Onkel Titus nach altem Blechspielzeug der Firma Kopperschmidt. Als dem ersten Detektiv durch Zufall auch noch ein verschlüsseltes Rätsel aus einem der Spielzeuge in die Hände fällt ist sein Spürsinn geweckt! Doch aus der Freude am Ermitteln wird schnell bitterer Ernst, als der geniale Spielzeugmacher spurlos verschwindet und Schüsse auf Peter fallen. Die drei Fragezeichen stecken mitten in einem neuen, gefährlichen Abenteuer und müssen all ihre Kombinationsfähigkeiten bündeln um die verstreuten Puzzleteile dieses Falles richtig zusammen zu setzen!

     

    EIGENE MEINUNG:

    Das Cover von Folge 119 zeigt einen dunklen Raum, einzig erhellt durch eine Schreibtischlampe. Darum herum sieht man drei Personen die im Lichtkegel der Lampe auf ein mechanisch aufziehbares Männlein blicken.

    Dieser Fall hat mir wieder sehr gut gefallen! Die Grundidee von altem Blechspielzeug, einer Menge an Rätseln und einer zerstrittenen Familie war eine tolle Mischung! Bei den Rätseln kann man auch wirklich selbst aktiv werden und die Stimmung im Hörspiel hat mich toll gefangen genommen. Hier sind es weniger die spektakulären Momente, als die ruhigen und gefühlsbetonten, die das Hörspiel für mich zur Freude haben werden lassen!

     

    Tracks:

    1.    Wertvolle Sammlerstücke

    2.    Ein original Mobimec

    3.    Drei fanatische Sammler

    4.    Schlupfkrabbler

    5.    Erdbebensicher

    6.    Raus aus der Schusslinie

    7.    Was ist in der Kiste?

    8.    Der kreative Kopf der Firma

    9.    Roboter

    10.  Rohrpost der besonderen Art

    11.  Die Stadt der Engel

    12.  Im Dämmerlicht der Kirche

    13.  Zahlenrätsel

    14.  Kostenlose Werbung

     

    Trivia:

    ·         Felix Kopperschmidts Rätsel zum Nachlesen und Mitraten:

     

    1.)   Ein Krabbler ohne Arm und Bein und ohne Schlüssel - kann das sein?

    Zudem fehlt auch zu sei´m Verduss das Loch, in das er schlüpfen muss.

    Drum findet alles, was ihm fehlt, das ist das Einzige, was zählt.

    Die Höhle, die der Krabbler braucht, das sei verraten, ist verraucht.

    Im roten Turm, den lange Zeit kein Mensch erklommen weit und breit, ist sie verborgen, gut getarnt. Es ist gefährlich, seid gewarnt!

    Denn damals, als kurz vor dem Ziel der ganze Rest zu Staub zerfiel,

    blieb nur der Turm, ganz kahl und nackt. Seitdem ist er nicht mehr intakt.

    Doch wer erklimmt den roten Stein, der wird der Antwort näher sein.

     

    2.)   Es liegt schon lange Zeit zurück, da schuf ich, fast durch pures Glück, ein Meisterwerk, so wunderbar und wertvoll, wie kein andres war.

    Doch nun ziehn dunkle Wolken auf, die Dinge nehmen ihren Lauf:

    Der größte Feind, den ich je kannt´, hat mich nun fest in seiner Hand.

    Ich weiß, dass er, dies ist sein Ziel, mein Meisterwerk vernichten will.

    Ihr könnt verhindern noch die Tat: Die Schwarze Dame fragt um Rat!

    Sie wird euch helfen, denn sie hat, den Schlüssel zum verborgnen Pfad.

     

    3.)   Es ist schon ziemlich lange her, da fuhr ein junger Mann aufs Meer,

    um von Karthargo fortzugehn, nach Rom und dort die Welt zu sehn.

    Doch seine fromme Mutter war nicht glücklich, wie ein jeder sah.

    Sie war vom Wunsche nur beseelt, dass ihrem Sohn es an nichts fehlt, dass er zum Glauben übertritt, sich taufen lässt und keinen Schritt mehr ohne Gottes Segen wagt und allem Laster schnell entsagt. So wie einst schon ihr Ehemann es auf ihr Drängen hin getan. Sie weinte jeden Tag um ihn, und betete auf wunden Knien.

    Ihr Flehen wurde bald erhört, ihr Sohn getauft und auch bekehrt.

    Und viele Jahre später dann wurde aus ihm ein heil´ger Mann.

    Und auch die Mutter wurd´ernannt zur Heiligen und weltbekannt.

    Benannt nach ihr ist eine Stadt, die Engel in der Nähe hat.

    Fahrt nun an diesen Ort und geht zur Kirche, die am Wasser steht.

    Sie wurd´benannt nach ihrem Sohn, steht mehr als hundert Jahre schon.

    Gleich bei den Kerzen findet ihr das nächste kleine Stück Papier.

     

    4.)   Ihr sucht den Pfad, der dorthin führt, wo Schwarz gewinnt und Weiß verliert. Doch braucht´s den Schlüssel, braucht´s die Zahl, die richtet und verbiegt den Stahl.

    Nehmt eins von zwei und zwei von drei und gleich danach die drei von zwei. Nehmt fünf von sechs und eins von neun, ihr werdet´s sicher nicht bereu´n.

    Von fünfzehn nehmet nun die drei, oder von achtzehn - einerlei.

    Die zwei von dreiundsechzig jetzt! Das Werk sich in Bewegung setzt,

    wenn ihr noch nehmt von zwei die vier. Die sieben da oder auch hier,

    einmal von zehn, das andre Mal von achtzehn, das ist ganz egal.

    Nehmt zwei von vier und zwei von sieben, wo ist nur das Licht geblieben?

    Fünf oder auch sechs von zehn. Hat jemand unsren Zug gesehn?

    Vom Allerletzten nehmt die zwei, dann ist die Rätseljagd vorbei.

    Ihr findet, das sei euch gesagt, ganz sicher den verborgnen Pfad.

                (Quelle: https://www.3fragezeichen.net/?ziel=https://www.3fragezeichen.net/folgendb.php?nr=119)

     

    FAZIT:

    Eine tolle Folge mit einer interessanten Geschichte, kniffligen Rätseln und einer tollen Stimmung! Daumen hoch! :)

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