Bücher mit dem Tag "schubert"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "schubert" gekennzeichnet haben.

12 Bücher

  1. Cover des Buches Unterm Scheffel (ISBN: 9783492301152)
    Maarten 't Hart

    Unterm Scheffel

     (15)
    Aktuelle Rezension von: annewiegner


    Alexander Goudveyl, um die Fünfzig, ist als Pianist und Komponist mit seinem Leben nicht ganz zufrieden: seine Karriere dümpelt so vor sich hin, die Beziehung zu seiner Ehefrau ist eigentlich gar keine mehr. Eines Abends wird der Musiker nach einem Konzert von einer jungen Frau angesprochen. Sie interessiert sich für eines seiner Konzerte. Wenig später schon besucht sie ihn zu Hause, um diese Aufnahme persönlich bei ihm abzuholen. Unüberlegt und voller Leidenschaft stürzt sich Alexander in eine Affäre mit ihr. Doch während seine Liebe wächst, immer intensiver und unbedingter wird, kühlt die seiner Geliebten nur allzu rasch ab. Verzweifelt versucht er, die Kluft zwischen ihnen zu schönzureden. Seine Freunde erkennen, dass er dieses Verhältnis beenden muss, wenn er nicht daran zerbrechen will, aber sein „Alter Ego“ fühlt sich geschmeichelt durch die junge Frau, er glaubt und hofft auf neue Leidenschaft und Kreativität, bindet sich emotional immer enger, während Sylvia sich immer mehr von ihm entfernt. Alles steuert auf ein Tragödie hin.

    Erstaunlicherweise konnte ich mich gut in das Denken, Fühlen und Handeln eines sich in der Midlife-Crisis befindenden Mannes hineinversetzen. Er hatte mein ganzes Mitgefühl. Besonders gut gefallen haben mir auch die immer wieder eingestreuten musikalischen Betrachtungen, sodass ich mir einige Stücke sogar im Internet angehört habe.

  2. Cover des Buches Deutsche Winterreise (ISBN: 9783940018564)
    Stefan Weiller

    Deutsche Winterreise

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  3. Cover des Buches Wiener Passion (ISBN: 9783423136624)
    Lilian Faschinger

    Wiener Passion

     (9)
    Aktuelle Rezension von: awogfli
    Der Roman ist eine viel zu gemächliche Story, deren Rasanz zwar zum morbiden weinerlichen Schneckentempo des Wasserkopfs Wien passt, mich aber nur mittelmäßig begeistert hat.

    Die junge Sängerin Magnolia Brown besucht die Stadt ihrer Vorfahren, um sich bei  Gesangsunterricht auf ihre Rolle der Anna Freud vorzubereiten bzw. ihre Lebensumstände kennenzulernen. Durch ein hundert Jahre altes in einer alten Truhe gefundenes Schriftstück, die Lebensbeichte der Rosa Hawelka, wird ihr und dem Leser das triste Schicksal der Dienstboten in der Kaiserzeit und die Lebensgeschichte ihrer eigenen Großmutter nähergebracht.

    Lilian Faschinger kann und will sich einfach nicht entscheiden, welche Story sie wirklich erzählen will und das ist der Qualität des Romans meiner Meinung nach sehr abträglich, da sich der Inhalt des Romans in seinem Ziel und Zweck komplett in den beiden gleichberechtigen Erzählsträngen verliert. Welches Wien soll denn nun gezeigt näher thematisiert und analysiert werden? Jenes der Jahrundertwende, das die grauenhafte von Armut geprägte Lebensrealität der Dienstboten schildert oder jenes der xenophoben und misanthropen pseudofeinen eingesessenen Wiener Gesellschaft der Innenstadtbezirksbewohner (Nummern 01-09), die angesichts ihrer  diversen ausländischen Wurzeln aus der KUK-Zeit ganz dezent ihre Papalatur halten sollten?

    Es ist unbenommen, dass Faschinger beide Gesellschaften sehr genau und pointiert beschreibt, wer glaubt, die Autorin entwirft klischeehaft irgendwelche Achetypen, dem sei gesagt, die sind wirklich so, sowohl um die Jahrhundertwende als auch jene in der Jetztzeit skizzierten Figuren. Wenn der Roman nach 2010 geschrieben worden wäre, käme auch noch die neuerdings grassierende BOBO-Attitüde der Innenstadtbezirke dazu. Diese Gesellschaftsbeschreibungen sind auch die eigentliche Stärke des Romans, aber die beiden Erzählstränge nehmen wahnsinnig viel Tempo aus der gesamten Geschichte und schaffen eine Distanz des Lesers zu den Figuren, die die Empathie und das Involvement mitunter komplett eindösen lässt.

    Die Lebensbeichte der Rosa Haweka aus der Jahrhundertwende ist insofern informativ, da in der KuK Zeit unter den Dienstboten gar nix Heppi Beppi war, so wie man es in den Sissi-und anderen Filmen immer darstellte. Das wusste man zwar ohnehin,  aber dass die Dienstboten derart rechtelos waren, war mir bisher unbekannt. Ich dachte immer, die Bettgeher- Obdachlosen- und anderen Probleme trafen nur die ungelernten Arbeiter aber nicht das Dienstpersonal. Es existierte ein Dienstbotenkodex der jeglichem Missbrauch der "feinen" Herrschaft Tür und Tor öffnete: Hungern lassen, Gewalt, sexueller Mißbrauch, Ausgangsverbot bzw. eigentlich Freiheitsentzug, 20 stündige Arbeitszeiten, ... im Prizip war alles erlaubt. Die Einbindung von historischen Ereignissen in die Geschichte der Rosa Hawelka ist zwar ob der Zufälle etwas an den Haaren herbeigezogen, aber durchaus nicht ungelungen.

    Auch in der Gegenwart wird ein gutes Psychogramm der Innen-Stadt und ihrer pseudofeinen Bewohner, die sich oft sogar aus den ehemaligen Dienstboten lukrieren, gezeichnet. Wien ist ..... wo sogar die Ausländer xenophob sind (Martin Mucha, Papierkrieg). Die bösartigen "anständigen" alten "Österreicher", von der arbeitenden Bevölkerung mittlerweile mit Höchstpensionen gesponsort, in den mietpreisgebundenen Kaiserzeitwohnungen in den Innenbezirken hausend und Nachmietern mit ihren knochigen Fingern horrende jurisitisch ungerechtfertigte Ablösen von zigtausenden Euro fordernd und selbstverständlich rechtspopulistisch wählend, weil ihnen die pösen Ausländer gar sooo viel angetan haben, sind meinen besten Freunden, die nach dem Studium in Wien geblieben sind, so oft untergekommen, dass man das nicht als Klischee sondern als Epidemie werten muss. Auch der im Roman beschriebene hypochondrische feine Mammasohn mit Hang zur Homöopathie hat mich derart oft in meinem Leben erfolglos angebraten, dass er nicht als Einzelfall gewertet werden kann.  Weiters gefällt mir auch die Tristesse mit der Wien und die Innenstatdtbezirke beschrieben werden, habe erst gestern wieder in einer Musikdokumentation gehört, dass Wien Anfang der 80er Jahre eine der rückständigsten grausten Städte Europas war, im Gegensatz dazu war Moskau hinter dem Eisernen Vorhang eine pulsierende Metropole. Auch das setzte sich so ca. bis Ende der 90er Jahre  in den Innenstadtbezirken außer dem 2. und dem 6. Bezirk fort, die feine WienStadt war ein greises Museum, das eigentliche Leben fand außerhalb des Gürtels und in Transdanubien statt.   

    Fazit: Für mich wäre es am besten gewesen, die Autorin hätte sich auf eine Geschichte konzentriert und die andere nur nebenbei behandelt, so konnte sie beiden nicht ganz gerecht werden.
  4. Cover des Buches Der Wanderer (ISBN: 9783423251976)
    Peter Härtling

    Der Wanderer

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  5. Cover des Buches Andante Spumante (ISBN: 9783462029871)
    Konrad Beikircher

    Andante Spumante

     (5)
    Aktuelle Rezension von: petronella
    Einerstklassiger Konzertführer für die klassische Musik. Informativ und höchst unterhaltsam. Hier werden einem keine Fakten "um die Ohren gehauen", sondern witzige oder interessante Details aus dem Leben der Komponisten erzählt, danach wird das Werk besprochen, das in dem Führer vorgestellt wird. Und auch bei der Werkbesprechung gibt es keine terminologische Faktenflut. Beikircher sucht sich schöne Stellen heraus, erklärt, warum der die schön findet. Dieser Konzertführer ist erfrischend subjektiv in der Auswahl der Werke und unterhaltsam informativ bei fundierter Sachkenntnis. Sollte man in Schulen einführen.
  6. Cover des Buches Andante Spumante (ISBN: 9783936186109)
    Konrad Beikircher

    Andante Spumante

     (2)
    Aktuelle Rezension von: petronella
    Super! Ich habe das Buch, das hat mich schon begeistert ( siehe Rezension dort). Diese CDs sind klasse. Hier kommt man über die unterhaltsam vorgetragenen Informationen in den Genuss einiger Hörbeispiele, so dass man noch besser nachvollziehen kann, warum Beikircher die ein oder andere schöne Stelle aus einem Werk herausgepickt hat. Hier wird allerdings nur das Werk vorgestellet und besprochen, die Anekdoten über die Komponisten fallen leider weg. Schade.
  7. Cover des Buches Schubert (ISBN: 9783462300208)
    Peter Härtling

    Schubert

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Bob68
    Härtling versucht sich in den Komponisten Schubert hineinzuleben und zu -denken, ohne dass ein Gefühl der Anmaßung aufsteigt. Es ist eine bewußt subjektive und zutiefst empathische biographische Darstellung. Er erweckt den geschundenen Genius zum Leben und lässt dessen Werk noch einmal neu erleben. Eine Meisterleistung!
  8. Cover des Buches Brendels Fantasie (ISBN: 9783570580035)
    Günther Freitag

    Brendels Fantasie

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Birgit_M
    Höller ist schwer krank. Seine Ärzte haben bei ihm einen inoperablen, bösartigen Hirntumor diagnostiziert. Ihm bleiben noch allerhöchstens ein bis zwei Jahre. Auf diese Diagnose hin, beschliesst Höller, seinen Lebenstraum zu erfüllen: die perfekte Aufführung der Wanderfantasie von Schubert gespielt vom berühmten Pianisten Alfred Brendel. Dafür will er das Unternehmen, das er jahrelang erfolgreich aufgebaut hat, an russische Investoren verkaufen. Seine Familie, allen voran seine Frau Sophie, eine ehrgeizige Prozessanwältin, sowie die beiden gemeinsamen Kinder, Clemens den karrieregeilen Sohn und Nathalie, die weltfremde Tochter, lässt er, um sein Projekt nicht zu gefährden, über seinen Gesundheitszustand sowie sein Vorhaben im Unklaren. Auf der Suche nach dem idealen Aufführungsort verschlägt es Höller nach Italien. In einem malerischen Dorf in der Toskana findet er den perfekten Aufführungsort. Dort in diesem kleinen italienischen Ort richtet er sich ein. Er erkundet das Terrain, legt sich seinen Schlachtplan zurecht und beginnt seine Fäden zu ziehen. Getrieben von seinem Vorhaben beginnt Höller, systematisch die Umgebung zu erforschen und knüpft Kontakte. Er bezieht La Torre, ein Haus in der Gegend, das ihm repräsentativ genug erscheint und von wo er das grosse Ereignis steuern will. Den alten Gemeindesaal, beschliesst er, müsste natürlich abgerissen werden. Einen neuen Saal, gebaut nach akustischen Gesichtspunkten, würde er dem Sindalco, dem Gemeindechef, schon schmackhaft machen können. Den Bösendorfer Flügel aus dem Wiener Musikverein würde er gegen entsprechende Bezahlung herschaffen können. Und auch an der Zusage Brendels, dem er fast täglich nach England telegraphiert, zweifelt er nicht. Er ist sicher, dass diese noch kommen wird. Gepeinigt von immer stärkeren Kopfschmerzen und zurückgeworfen von einigen unvorhergesehenen Ereignissen, schreitet er trotzdem unbeirrt voran in seinem Vorhaben. Aus dem örtlichen Altenheim sucht er seine Saaldiener aus. Er lässt die Auffahrt zu La Torre neu asphaltieren. Er beschwichtigt seine Familie zu Hause und schliesst schliesslich sehr zum Missfallen seiner Frau den „Russendeal“, den Verkauf seines Unternehmens ab. Je mehr er sich bemüht, desto näher kommt man allerdings auch an das Ende seiner Geschichte. Und schliesslich rechnet man schon damit, dass seinem Vorhaben kein Erfolg beschieden sein wird, als er tatsächlich eines Morgens die Zeitung aufschlägt, welche eine Hiobsbotschaft für ihn enthält: Alfred Brendel, der von ihm so sehr verehrte Pianist, hat beschlossen seine Konzertkarriere zu beenden. Insbesondere die Fantasie, ein „athletisch anspruchsvolles Werk“, das er seit mehreren Jahren schon gemieden hatte zu spielen, würde er nie mehr aufführen. Es ist ein leises, feines Buch über die grosse Liebe und Leidenschaft im Leben Höllers, die Musik. Es ist kein Buch, das man aufschlägt, um dann Seite um Seite zu verschlingen. Und doch hinterlässt es einen starken Eindruck und eine Bewunderung für Höller, für seinen unbedingten Willen, sich diesen seinen letzten Wunsch noch zu erfüllen. Es reisst nicht mit, aber es berührt, so kann man es kurz zusammenfassen.
  9. Cover des Buches Sprechen wir über Musik (ISBN: 9783442747122)
    Joachim Kaiser

    Sprechen wir über Musik

     (5)
    Aktuelle Rezension von: HeikeG
    Bitte keinen falschen Vibrationsalarm und auch kein "molto subito . Es ist immer wieder zu erleben: Man sitzt im Konzertsaal oder der Oper. Gerade wird eine leise, besonders gefühlvolle Passage gespielt. Da reißt urplötzlich das nervige Gedudel eines Handys die ergriffenen Zuschauer aus ihrem Bann. Hektisch untersucht man seine Utensilien. Vielleicht schrillt das vibrierende Ungeheuer gar aus den Tiefen der eigenen Tasche? Puuh... noch einmal Glück gehabt. Es kommt von einem Platz drei Sitze weiter links. Bloß gut, dass man selbst den Vibrationsalarm eingeschalten hatte. Aber auch wenn sich persönliche Erleichterung breitmacht, die Konzentration und der Genuss sind hin. . Apropos Vibrationsalarm. Eine der 58 Abhandlungen übertitelt der Autor mit eben jenem Begriff. Aber nicht seinen Unmut über die moderne "Immerzu-erreichbar-sein-Gesellschaft" lässt er dort aus, sondern Joachim Kaiser resümiert über das gewünschte, vielfach aber auch von diversen Dirigenten eines Orchesters verbotene und als verpönt geltende Vibrato auf der Geige etc. Er wiederum ist der Meinung, dass selbiges den Ton verschönt und lebendig macht, ja dass es "zum humanen Ausdruck der Musik" gehört. "Also bitte keinen falschen Vibrationsalarm.", schreibt der 1928 geborene Musikwissenschaftler, Germanist, Philosoph und Soziologe. . Gegliedert in sechs Kapitel (Von Klängen und Werken / Auf der Bühne, hinter der Bühne / Geschmackssachen / Tonkünstler, Überschätzte und Vergessene / Hochverehrtes Publikum / Aus dem Leben eines Kritikers) plaudert der "Hohepriester der Klassischen Musik" über die "Bibel der klassischen Musik", als welche Bachs Goldberg- oder Beethovens Diabelli-Variationen gern bezeichnet werden, beantwortet die Frage, ob das Adagio aus dem Klarinettenkonzert in A-Dur das Wunderbarste ist, was Mozart je komponiert hat (und dessen erste Takte übrigens vorn auf dem Buchcover abgedruckt sind) oder resümiert darüber, wie viel Stille die klassische Musik braucht und ob Pausen eine Farbe haben. Kaiser zeigt auf, was einen guten oder schlechten Sänger ausmacht, was Glenn Gould an Beethovens Sonaten störte, ob frühe Hörerlebnisse prägend sind oder falsch spielen eine Sünde ist. . Das Grundgerüst bilden Fragen von Musik-Interessierten, die ihm an die Redaktion der Süddeutschen Zeitung schrieben, für die er viele Jahrzehnte tätig war. Dieses "Frage-Antwort-Spiel" entfaltet sich als äußerst vielfältiges Themenspektrum über klassische Musik. Kurz und knapp, jedoch kompetent und geistreich, dabei immer charmant, witzig und unterhaltsam, lässt der Großkritiker der so genannten E-Musik den Leser an seiner immensen Sachkenntnis teilhaben. Einen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt Joachim Kaiser keineswegs, sondern er möchte einzig sein fragendes "Publikum" bedienen. Ganz nach dem Motto: Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten. Dabei fließen zwangsläufig zahlreiche eigene Impressionen und Erfahrungen ein, die er in seinem langen Kritikerdasein machen durfte. Zuweilen schweift er ab, streut einige Anekdoten über Persönlichkeiten wie Karajan, Friedell oder Furtwängler ein, lockert mit ein wenig Partyplausch auf oder widerspricht gar seinem Lehrer Theodor W. Adorno oder Thomas Mann. . Fazit: "Mir ging es nicht darum, theoretische Abhandlungen zu liefern, sondern Musik durch persönliche Eindrücke lebendig werden zu lassen.", schreibt Joachim Kaiser in seinem Vorwort. Dies kann uneingeschränkt bestätigt werden. "Sprechen wir über Musik" dürfte sowohl für Kenner abwechslungsreich sein, aber auch dem interessierten Laien einen informativen Einblick in die wunderbare Welt der klassischen Musik geben. Ein Büchlein, indem man immer wieder blättern kann, ohne einem "molto subito" (sehr schnell wenden) zu unterliegen. Vielleicht öffnet es sogar dem ein oder anderen ein Tor zu selbiger (wenn nicht bereits geschehen). Die gelegentlich verwendeten Fachtermini und das mitunter vorausgesetzte musikwissenschaftliche Verständnis überfordern den Ungeübten allerdings keineswegs, wird dies durch Kaisers unkonventionelle, bodenständige Art und Weise mehr als wettgemacht. Letztendlich fühlt man sich bestens informiert und unterhalten. Zudem verspürt man während der Lektüre den steten Drang, die eine oder andere Aufnahme in den CD-Player zu legen und unbedingt den Konzertplan des "eigenen Haus- und Hoforchesters" zu studieren. Eines hat Joachim Kaiser auf einnehmende Art und Weise klargemacht, dass Musik das Seelische gleich in mehrere Dimensionen transportieren kann.
  10. Cover des Buches Berühmte Komponisten im Spiegel der Medizin 1 (ISBN: 9783850521895)
  11. Cover des Buches Die Unmöglichkeit des vierhändigen Spiels (ISBN: 9783423141376)
    Stefan Moster

    Die Unmöglichkeit des vierhändigen Spiels

     (26)
    Aktuelle Rezension von: EvaMinna

    Man nehme ein Kreuzfahrtschiff, platziere eine Mutter und ihren entfremdeten, erwachsenen Sohn darauf, verpasse ihnen den Beruf einer Bordpsychologin und eines Barpianisten, lasse ihre Wege ganz zufällig kreuzen, streue eine Prise DDR Geschichte darüber und würze das ganze mit einem Schuss klassischer Musik,  und schon hat man einen wirklich anspruchsvollen und unterhaltsamen Roman in Händen. Ich kann Stefan Moster zu dieser wunderbar erzählten Geschichte nur gratulieren!

  12. Cover des Buches Ewig dein ... (ISBN: 9783650400741)
    Hans-Georg Klemm

    Ewig dein ...

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Das Buch hätte so schön sein können. Denn der Autor hat die Wortgewalt einzulösen, was der Klappentext verspricht: "Was könnte schöner sein als die Liebe? Was bewegender als die Musik? Musik und Liebe sind, um es mit den Worten von Hector Berlioz zu sagen, die 'beiden Flügel der Seele'. In seinem neuen Buch vereint Hans-Georg Klemm diese beiden Seiten der Seele und zeigt, welche ›unsterblichen Geliebten‹ große Komponisten wie Beethoven, Berlioz, Chopin, Liszt oder auch Schumann zu ihren Meisterwerken inspirierten. Eingängig geschrieben und mit viel Einfühlungsvermögen setzt Hans-Georg Klemm den Frauen hinter den genialen Musikern, deren Namen und Schicksal nur wenigen bekannt sein dürfte, ein Denkmal. Ihr Einfluss auf das Schaffen der Künstler kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden.Denn ohne die Leidenschaft, die sie in ihren Herzen entfachten, wäre so manches Meisterwerk wie Berlioz' ›Symphonie fantastique‹ oder Schumanns ›Fantasie C-Dur‹ wohl nie entstanden. Die beiliegende CD vereint die schönsten dieser unvergänglichen Kompositionen"

    Leider hat das Buch einen völlig wirren Aufbau. Es geht chronologisch vor, springt alle paar Absätze von einem Komponisten zum anderen und es ist jedes einzelne Mal ein Rätselraten, um welche Person es gerade geht! Da emotional dran zu bleiben, bei den Liebesgeschichten mitzufiebern wird durch diese Zerrissenheit in der Struktur unmöglich gemacht.

    So interessieren mich zwar weiterhin die Geschichten, bringe es aber seit Wochen nicht über mich über die Hälfte hinaus das Buch zu Ende zu lesen. Inhalt super. Aufbau katastrophal. Durchschnitt drei Sterne.
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