Bücher mit dem Tag "schüler"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "schüler" gekennzeichnet haben.

219 Bücher

  1. Cover des Buches Harry Potter und der Stein der Weisen (Harry Potter 1) (ISBN: 9783551322814)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Stein der Weisen (Harry Potter 1)

    (19.531)
    Aktuelle Rezension von: Michelle0902

    Harry Potter und der Stein der Weisen verzaubert mit einer magischen Welt, die zugleich vertraut und neu wirkt. Humor, Freundschaft und Spannung tragen die Geschichte. Manche Effekte und Figuren bleiben flach, doch als Auftakt ist es charmant, warm und fesselnd. Ein zeitloser Start in ein großes Abenteuer Wow

  2. Cover des Buches Harry Potter und der Feuerkelch (Harry Potter 4) (ISBN: 9783551322845)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Feuerkelch (Harry Potter 4)

    (11.484)
    Aktuelle Rezension von: leniisbooks

    Mit Harry Potter und der Feuerkelch erreicht J.K. Rowlings Reihe einen entscheidenden Wendepunkt. Der vierte Band ist spürbar düsterer, komplexer und emotionaler als seine Vorgänger – und markiert den Übergang von einer magischen Abenteuergeschichte hin zu einer Erzählung über Verlust, Verantwortung und die Realität des Bösen.


    Im Mittelpunkt steht das Trimagische Turnier, ein spektakulärer Wettkampf zwischen drei Zauberschulen, der Spannung, Gefahr und Abwechslung in den Schulalltag von Hogwarts bringt. Dass Harry wider Willen in das Turnier hineingezogen wird, verstärkt das Gefühl von Ausgeliefertsein, das diesen Band prägt. Die Aufgaben sind kreativ, nervenaufreibend und fordern Harry körperlich wie psychisch heraus – doch sie sind letztlich nur der Auftakt zu etwas weitaus Bedrohlicherem.


    Harry selbst macht in diesem Band eine deutliche Entwicklung durch. Er ist isolierter als zuvor, steht unter enormem Druck und wird zunehmend gezwungen, Entscheidungen zu treffen, für die er eigentlich noch zu jung ist. Besonders eindrücklich ist dabei, wie realistisch seine Überforderung dargestellt wird. Er ist kein strahlender Held, sondern ein Jugendlicher, der an den Erwartungen von außen zu zerbrechen droht.


    Auch die Freundschaften stehen nicht mehr selbstverständlich fest. Der Konflikt mit Ron zeigt, dass selbst enge Bindungen unter Misstrauen und Neid leiden können. Umso bedeutender ist die Rolle von Hermine, die sich als emotionale Konstante erweist und den Kern der Freundschaft bewahrt. Diese zwischenmenschlichen Spannungen verleihen der Geschichte zusätzliche Tiefe und Glaubwürdigkeit.


    Die neuen Figuren bereichern den Roman spürbar. Cedric Diggory bleibt als fairer, sympathischer Rivale besonders in Erinnerung, während Charaktere wie Fleur Delacour und Viktor Krum neue Perspektiven auf die Zaubererwelt eröffnen. Auch das Konzept internationaler Zauberschulen erweitert das Universum, selbst wenn dieses Potenzial nicht vollständig ausgeschöpft wird.


    Der wahre Einschnitt erfolgt jedoch im Finale. Die Rückkehr Lord Voldemorts ist kalt, brutal und endgültig. Cedrics Tod trifft unvorbereitet und macht unmissverständlich klar, dass die Zeit der spielerischen Abenteuer vorbei ist. Dieser Moment zerstört die letzte Illusion von Sicherheit und verändert die gesamte Tonalität der Reihe nachhaltig.


    J.K. Rowling gelingt es meisterhaft, Spannung und emotionale Wucht zu verbinden. Der Feuerkelch ist nicht nur ein erzählerisch starker Band, sondern auch ein thematisch wichtiger: Er handelt von dem Verlust von Unschuld, von Angst und davon, wie man weiterlebt, wenn das Böse nicht mehr abstrakt ist.


    Fazit:

    Harry Potter und der Feuerkelch ist ein kraftvoller, düsterer und wegweisender Teil der Reihe. Mit dem Trimagischen Turnier als faszinierendem Rahmen und einem erschütternden Finale setzt der Roman neue Maßstäbe und bereitet den Boden für die kommenden Konflikte. Ein unverzichtbarer Band, der zeigt, wie erwachsen diese Geschichte geworden ist. 


  3. Cover des Buches Erebos (Limited Edition) (ISBN: 9783743205314)
    Ursula Poznanski

    Erebos (Limited Edition)

    (3.794)
    Aktuelle Rezension von: Ramona_Daniela

    Heute stelle ich dir Band 1 "Erebos" von Ursula Poznanski aus dem Loewe Verlag vor.

    Zum Inhalt:

    Tritt ein oder kehr um! Dies ist Erebos.

    Nick ist besessen von Erebos, einem Computerspiel, das an seiner Schule von Hand zu Hand weitergereicht wird. Die Regeln sind äußerst streng: Jeder hat nur eine Chance, Erebos zu spielen. Er muss dabei immer allein sein und darf mit niemandem über Erebos reden. Wer dagegen verstößt oder seine Aufgaben nicht erfüllt, fliegt raus und kann das Spiel nicht mehr starten. Was aber am merkwürdigsten ist: Erebos erteilt Aufträge, die in der realen Welt ausgeführt werden müssen. Und dann befiehlt das Spiel Nick, einen Menschen umzubringen. 

    Meine Meinung:

    Die Reihe ist mir auf Instagram immer wieder begegnet und ich war sehr neugierig auf die Geschichte. Was für ein dramatisches, fesselndes und interessantes Szenario. Ein Spiel, das so Real agiert und die Jugendlichen in ihren Bann zieht. (Gar nicht so weit weg von der Realität) Der Schreibstil ist altersgerecht, bildlich und detailliert. Nick ist ein Charakter, den man einerseits durch seine Aktionen schütteln will, andererseits war er mir gar nicht so sympathisch. In dieser Geschichte aber auch kein Muss, denn die Schilderungen sind realistisch! Wie sich das Computerspiel auf die Gesellschaft auswirkt, müsst ihr selbst lesen! Ich empfand es als absoluten Pageturner!

    Fazit: 

    Ich bin gespannt auf die Fortsetzung und kann das Jugendbuch weiterempfehlen. 

  4. Cover des Buches Tote Mädchen lügen nicht (ISBN: 9783910531215)
    Jay Asher

    Tote Mädchen lügen nicht

    (5.006)
    Aktuelle Rezension von: Luisa7

    Hannah Baker hat Selbstmord begangen und hinterlässt dreizehn Audiokassetten, auf denen sie die dreizehn Personen benennt und die Gründe erläutert, die ihrer Meinung nach zu ihrem tragischen Entschluss geführt haben. Der Leser folgt dem Verlauf der Geschichte hauptsächlich durch die Perspektive von Clay Jensen, einem Mitschüler und Freund Hannahs, während dieser die belastenden Aufnahmen chronologisch durch die Stadt hört.

    Das Buch war definitiv mitreißend und zwang mich, mich so intensiv mit dem Thema auseinanderzusetzen, wie wahrscheinlich nie zuvor. Ich habe die Geschichten der einzelnen Kassetten Besitzer wirklich gern verfolgt . Jay weiß es auch hier gekonnt stilistisch die Spannung zu halten und gleichzeitig war jede weitere Person eine neue große Überraschung. 

    Eine wichtige Lektion hat hoffentlich jeder aus dieser schrecklichen Thematik und dem noch schrecklicheren Unwissen ihres Umfelds mitgenommen: Bitte achtet auf eure Mitmenschen und vor allem engsten Kreis., bitte bietet lieber doch dreimal eure Unterstützung an, anstatt einmal zu wenig. 😘

  5. Cover des Buches Nach dem Sommer (ISBN: 9783839001677)
    Maggie Stiefvater

    Nach dem Sommer

    (2.940)
    Aktuelle Rezension von: QueerBeetReads

    Ich hatte große Hoffnung in dieses Buch gesteckt: Die Prämisse mit Werwölfen, die Jahreszeiten und die Liebe zwischen Sam und Grace klingt toll und der Anfang macht das auch nicht schlecht. Die Beschreibung der Wälder um Mercy Falls, die jahreszeitlichen Wechsel und die Grundidee, dass Sam nur im Sommer Mensch sein kann, haben mich neugierig gemacht.

    Allerdings kam schon nach einiger Zeit die Ernüchterung:

    • Erzähltakt & Spannung: Über lange Strecken passiert relativ wenig. Einige Abschnitte zogen sich für mich wie Kaugummi, und ich hatte oft das Gefühl, die Handlung komme nicht richtig voran.

    • Übersetzung: Ja, manche Stellen wirken einfach hölzern oder nicht ganz rund – als hätte die Übersetzung an manchen Orten stark nachgebessert werden müssen. Das stört, wenn man sich eigentlich in der Geschichte verlieren möchte.

    • Emotionale Bindung: Ich konnte mich mit den Charakteren nicht so stark identifizieren, wie ich gehofft hatte. Sam und Grace bleiben in manchen Momenten zu distanziert, was dazu führt, dass mich die Gefühle nicht durchgehend mitgerissen haben.

    Ich habe das Buch nach etwa 200 Seiten abgebrochen, weil ich nicht das Gefühl hatte, weiterzukommen oder wirklich „drin“ zu sein. Vielleicht lohnt sich die Reihe für Fans von Werwolf-Jugendfantasy, die mit langsamer Entwicklung leben können. Aber für mich war es nicht stark genug, um durchzuhalten.

    Fazit: Gute Idee, schöne Elemente – aber in der Umsetzung schwach in puncto Tempo und Emotion. Daher nur drei Sterne von mir und keine Empfehlung, wenn man lesen will, um ganz abzutauchen.

  6. Cover des Buches Harry Potter und das verwunschene Kind. Teil eins und zwei (Deutsche Bühnenfassung) (Harry Potter) (ISBN: 9783551559180)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und das verwunschene Kind. Teil eins und zwei (Deutsche Bühnenfassung) (Harry Potter)

    (2.086)
    Aktuelle Rezension von: Paulichrissy

    Ich bin seitdem ich klein bin und das erste Harry Potter Buch lesen durfte, ein ziemlicher Potterhead und habe mich natürlich auch darauf gefreut, dass es eine Art Fortsetzung der Bücher gibt. 

    Mir war klar, dass es sich um eine Drehbuchfassung handelt und das ist auch vollkommen in Ordnung. 

    Was mich jedoch ziemlich enttäuscht hat, war, dass die Story keine wirkliche Tiefe hat. Der Inhalt der Geschichte und der Dialoge lässt komplett die Magie fehlen, die man in den ursprünglichen Büchern gespürt hat. Kein richtiger Aufbau, sondern eher ein "schnell alles erwähnen, was irgendwie rein muss". 

    Die Geschichte ist ganz interessant aber wirkt doch eher so als hätte man auf Krampf irgendwie die Harry Potter Geschichte fortführen wollen. 

    Ich musste zwischendurch auch nochmal prüfen, ob wirklich J.K. Rowling die Autorin ist, da es eher wirkte, als hätte ein anderer Autor das Ganze geschrieben. 

    Wahrscheinlich wirkt es als Theaterstück nochmal ganz anders, aber die reine Story wurde den vorherigen Büchern nicht gerecht.  


  7. Cover des Buches Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken (ISBN: 9783846600733)
    Sabaa Tahir

    Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken

    (1.334)
    Aktuelle Rezension von: nymeria

    Nachdem ich erst "Heir" der Autorin gelesen habe, also sozusagen eine Fortsetzung in derselben Welt wie Elias & Laia, war ich so gefesselt von der Welt und dem Schreibstil, dass ich mir die vorherige Reihe besorgt habe. Jetzt habe ich endlich Teil 1 gelesen und bin restlos begeistert und freue mich darauf, auch die restlichen Bücher dazuzulesen. Sabaa Tahir schafft es, die Geschichte sehr fesselnd zu erzählen. Ab Seite 1 an ist man mitten drin, kommt aber sehr schnell in die Charaktere rein, da Sabaa Tahir sehr gefühlvoll schreibt, ohne sich zu sehr in inneren Monologen zu verfangen. Die Geschichte plätschert auch nicht vor sich hin, sondern ist eigentlich immer in Bewegung. Macht einfach Spaß zu lesen!

    Laias Familie wird überfallen. Ihre Großeltern werden getötet, ihr Bruder verhaftet von "Masken". Wir verfolgen hier Laias Zwiespalt: Helfen wir ihm? Laufen wir weg und retten uns erst einmal selbst? Und wie können wir ihm dann später zur Hilfe kommen? Durch einige Verwicklungen hat Laia dann die Aufgabe: Spionieren als Sklavin; im Tausch für Informationen wird ihrem Bruder geholfen.

    Elias dagegen ist genau eine solche "Maske", aber hasst alles an dem militärischen System und dem Imperium, in dem er lebt. Sein Zwiespalt ist: Genau so, bin ich aufgewachsen und erzogen worden, aber nichts darin bin wirklich ich. Seine ganze Welt ist aber in der Militärschule, alle seine Freunde, auch seine beste Freundin, und auch sein Großvater hat große Erwartungen an ihn.

    Die Wege kreuzen sich natürlich, und obwohl man natürlich weiß, dass es zwischen den Beiden wohl knistern wird, fand ich es an keiner Stelle irgendwie übertrieben oder ähnliches. Alles wurde sehr vorsichtig geschrieben, sehr sensibel, und trotz all der Widersprüche oder Vorbehalte, die die Charaktere fühlen, folgt man den Beiden sehr gern. Fands wirklich super!

    Kann es nur empfehlen!

  8. Cover des Buches Weil ich Layken liebe (ISBN: 9783944668482)
    Colleen Hoover

    Weil ich Layken liebe

    (3.953)
    Aktuelle Rezension von: Liden

    Bedingte Leseempfehlung

    Datum : 13.09.2025


    ✨Handlung✨

    Layken zieht mit ihrer Mutter und ihrem Bruder um, nachdem ihr Vater überraschend verstorben ist. In der neuen Stadt verliebt sie sich Instant und die Liebe wird auch erwidert. Allerdings „darf“ die Liebe nicht sein. 

     

    ✨Protagonisten✨

    Charakter zeichnen ist das, was CoHo kann - auch wenn ich einige Dinge übertrieben und stark artifiziell empfand, so mochte ich die Charaktere. Besonders der kleine Bruder von Layken hat mein Herz erobert. 


    ✨Setting✨

    Okay come one. Die große Liebe nach 3 Tage ? Really? Ich bin kein großer Verfechter von Liebesromanen oder Jugendbüchern, vielleicht liegt es daran. 

    Es gab so 2 große Plottwist (ich Spoiler nicht) wovon mir einer ein Augenrollen entfacht hat, der andere mich aber echt mitgenommen hat. Ich mag es, dass CoHo tiefgründige Themen in ihren Büchern behandelt. 


    ✨Schreibstil✨

    CoHo schreibt wie immer schnörkellos - passend zu einem Thema im Buch, Poetry Slam (daher auch der englische Buchname Slammed, den ich soviel besser finde als die sperrige deutsche Übersetzung). Ich mag Poesie, ich mag Metaphern und um die Ecke denken. Allerdings fand ich die Poesie in dem Buch ausdruckslos. Naja, ich fand sie wirklich schlecht und sie hat mich 0 berührt.


    ✨Fazit✨

    Man hat gemerkt, das es eines der ersten Bücher von CoHo ist. Nach dem ersten Buch wusste ich, ich werde die Reihe nicht fortführen, dafür ist mir die Story um Will und Layken zu gleichgültig. Ich würde es bedingt weiterempfehlen, die passende Altersgruppe wäre wohl 14-25 Jahre.

  9. Cover des Buches Hope Again (ISBN: 9783736308343)
    Mona Kasten

    Hope Again

    (1.084)
    Aktuelle Rezension von: Its_angie

     "Es tut mir leid, dass ich ununterbrochen an den Tag denke, an dem du mich geküsst hast. Es tut mir leid, dass es mir das Herz zerbricht, dich traurig zu sehen. Und es tut mir leid, dass ich zu dir gekommen bin, obwohl ich es eigentlich besser weiß."

     Hope Again ist eine schöne und fesselnde Dozent-Studentin Geschichte. Zudem erhält es Selbstfindung und tiefgründige Emotionen, womit es unter die Haut geht. Der Schreibstil ist sehr flüssig und fesselnd. Ich fand die Kommunikation zwischen Everly und Nolan sehr toll und hatte das noch nicht in meinen bisherigen gelesenen Büchern. Beide Charaktere wirken sympathisch und liebenswert. Allerdings wurde ich mit den Charakteren nicht so richtig warm, für mich hat manchmal Everly ein bisschen genervt, mit ihren Gefühlsausbrüchen, die fand ich manchmal zu viel. 

  10. Cover des Buches Bartimäus (ISBN: 9783442367627)
    Jonathan Stroud

    Bartimäus

    (1.927)
    Aktuelle Rezension von: Nefina

    Ich habe Das Amulett von Samarkand auf Empfehlung einer Freundin gelesen, für die dieses Buch pure Kindheitsnostalgie ist. Und das merkt man: Wenn man damit aufgewachsen ist, gibt’s sicher eine ganz andere Verbindung zu dieser Geschichte. Für mich – spät eingestiegen, ohne rosarote Erinnerungsgläser – hat es leider nicht ganz gezündet. Vielleicht bin ich einfach zu alt (oder zu ungeduldig), aber diese Magierwelt hat mich eher gestreift als mitgerissen.

    Ja, Bartimäus ist witzig, sarkastisch, kennt halb Ägypten persönlich und kommentiert jede Szene, als würde er neben dir auf dem Sofa sitzen. Seine Fußnoten sprühen vor Charme – oder zumindest beim ersten Mal. Beim zwanzigsten Mal reißen sie mich eher aus dem Lesefluss als dass sie ihn bereichern. Und Nathanael? Ein Wunderkind mit Racheplan, aber gleichzeitig so distanziert und... naja, manchmal einfach ein kleiner Besserwisser ohne großen emotionalen Zugang. Dass die beiden kein Buddy-Duo im klassischen Sinne sind, ist völlig okay – aber es macht es auch schwer, als Leser wirklich irgendwo anzudocken.

    Die Welt ist durchaus interessant – Zauberer, Dämonen, politische Intrigen, alles da. Aber irgendwie plätschert es oft dahin, statt richtig Tempo aufzunehmen. Gerade die erste Hälfte zieht sich wie ein magischer Kaugummi, der sich weigert, abzukauen. Erst am Ende wird’s wirklich spannender, mit einem Showdown, der dann nochmal zeigt, was drin gewesen wäre, wenn man vorher etwas mehr Tempo gemacht hätte.

    Versteht mich nicht falsch: Die Idee mit den Beschwörungen, geheimen Namen und rebellischen Dschinns hat was. Auch die Einblicke in die Hierarchien dieser magischen Gesellschaft sind cool gemacht. Aber es bleibt irgendwie auf Abstand – clever, aber kühl. Und mir persönlich hat der emotionale Anker gefehlt, der das Ganze für mich mehr als „nett, aber zäh“ gemacht hätte.

    Ich kann absolut verstehen, warum man dieses Buch lieben kann – vor allem, wenn man es mit 12 zum ersten Mal verschlungen hat. Aber als Neuleserin ohne Nostalgiebrille hat mich der Zauber leider nicht komplett erwischt.

    Trotzdem: Ein origineller Ansatz, ein außergewöhnlicher Erzähler und genug Potential, um vielleicht in den Folgebänden mehr mitzureißen. Für mich endet es hier aber vorerst.

  11. Cover des Buches Cinder & Ella (ISBN: 9783846600702)
    Kelly Oram

    Cinder & Ella

    (1.691)
    Aktuelle Rezension von: Liden

    BUCH

    review

    Autor

    Kelly Oram

    Genre des Buches :

    Young Adult Liebesroman

    Was ist das Hauptthema oder die Message des Buches ?

    Diversität - Erste Liebe - Back to Life - Hollywood

    Würde ich es weiterempfehlen?

    Bedingt (Altersgruppe : 14-25)


    Datum

    30.11.2025

    Bewertung

    Titel Cinder & Ella

    Zusammenfassung des Buches in meinen eigenen Worten:

    Ella überlebt einen schweren Autounfall, bei dem ihre Mutter verstirbt. Nach langer Reha und Klinik zieht sie zu ihrem Vater, den sie seit Kindheitstagen nicht mehr gesehen hat. Ihre einzige Konstante ist Cinder, ihr Chatfreund. Beide sind heimlich ineinander verliebt. Cinder ist ein Hollywoodstar und führt einen gegen - sätzlichen Lifestyle

    Mein Fazit zu diesem Buch :

    Im Zuge eines SuB Abbaus habe ich das Buch gelesen. Gefallen hat mir die Tiefgründigkeit bei bestimmten Themen. Dafür waren andere Themen arg artifiziell und unglaubwürdig. Das Ende war mir too much. Oram hat einen flüssigen und leichten Schreibstil.

    Die Fortsetzung interessiert mich nicht. Cinder war mir für die gewählte Zielgruppe zu ordinär.

  12. Cover des Buches All die verdammt perfekten Tage (ISBN: 9783734104657)
    Jennifer Niven

    All die verdammt perfekten Tage

    (768)
    Aktuelle Rezension von: Moidlvomberch

    Ich fand das Cover sehr interessant gestaltet und der Klappentext machten mich neugierig auf den Inhalt des Buches.

    Nun ich wurde absolut nicht enttäuscht, die Geschichte fängt schon sehr gut an und so wurde ich immer weiter in den Bann gezogen, 

    zwischen all der Dramatik musste ich immer mal wieder schmunzeln, das Buch was für mich hoch emotional und ich habe mitgefiebert.

    Ein Buch dass ich dank des sehr guten Schreib- und erzählstils nicht mehr so einfach aus der Hand gelegt habe, ich habe das Buch zimmerhalb weniger Stunden komplett ausgelesen, fand ich aber auch das Thema sehr interessant.

    Ein tolles Buch das bei mir immer noch nachhallt und mir noch lange im Kopf bleibt!

    ganz klare Leseempfehlung!!

  13. Cover des Buches Spieltrieb (ISBN: 9783641242749)
    Juli Zeh

    Spieltrieb

    (426)
    Aktuelle Rezension von: Wortwelten-LikeTheStory

    „Spieltrieb“ von Juli Zeh erzählt die fesselnde Geschichte der Schüler Ada und Alev, die sich in ein moralisch fragwürdiges Spiel um Macht, Sex und Manipulation verstricken. Die beiden Jugendlichen wählen ihren Lehrer Smutek als Ziel einer ausgeklügelten Erpressung. Die Handlung entfaltet sich in einem Spannungsfeld zwischen jugendlicher Rebellion und moralischen Abgründen, wobei die Grenzen zwischen Spiel und Ernsthaftigkeit zunehmend verschwimmen.


    Offen gestanden war dies für mich, trotz des gemächlichen Tempos, eine anstrengende Lektüre. Juli Zehs Schreibstil ist in diesem Buch eher intellektuell anspruchsvoll. Die Charaktere sind komplex und vielschichtig, und die zahlreichen Rückblenden, Perspektivwechsel sowie inneren Monologe erfordern eine gewisse Konzentration. Manchmal fühlte ich mich fast wie in einem intellektuellen Wettlauf, bei dem ich nicht immer sicher war, ob ich das Ziel rechtzeitig erreichen würde.


    Doch das Ende hat mich dann wirklich gepackt! Die letzten rund 100 Seiten habe ich in einem Rutsch gelesen, so spannend war es. Die Wendungen und die Intensität der letzten Kapitel haben mich regelrecht mitgerissen und dafür gesorgt, dass ich das Buch mit einem positiven Gefühl beendet habe.

    Fazit:

     „Spieltrieb“ ist ein tiefgründiger und provokanter Roman, der den Leser zum Nachdenken anregt. Trotz der Herausforderungen, die das Lesen mit sich brachte, hat mich die Geschichte letztendlich überzeugt. Ich vergebe 3,0 von 5 Sternen.

  14. Cover des Buches Tagebuch eines Vampirs - Im Zwielicht (ISBN: B004OEA1MU)
    Lisa J. Smith

    Tagebuch eines Vampirs - Im Zwielicht

    (1.278)
    Aktuelle Rezension von: Scxrlett

    Ich habe versucht, das Buch unabhängig von einer meiner absoluten Lieblingsserie fair zu bewerten. Ich muss zugeben, das war gar nicht so leicht. Letztlich hat es meine Bewertung aber vermutlich sogar verbessert.

    Versteht mich nicht falsch: Das Buch war per se nicht schlecht, aber eben auch nicht besonders gut. Das lag hauptsächlich an der fehlenden Tiefe der Charaktere. Ich konnte weder nachvollziehen, warum Elena Gefühle für Stefano entwickelt, noch umgekehrt. Ein Großteil ihrer Dialoge beschränkt sich auf „Oh, Elena …“ oder „Oh, Stefano …“ darüber hinaus gibt es kaum Tiefe. Ohne Kenntnis der Serie hätte ich mir Stefanos Charaktereigenschaften nur schwer vorstellen können. Hinzu kommt, dass Stefano angeblich 500 Jahre alt ist, sich emotional jedoch wie ein Teenager verhält, der sein damaliges Trauma nie verarbeitet hat. Nicht sehr überzeugend. Wie auch andere bereits angemerkt haben, fehlte mir beim Lesen das gewisse Kribbeln. Vieles blieb sehr oberflächlich.

    An Elena und Catarina, die sich stark von der Serie unterscheiden, musste ich mich zunächst gewöhnen. Grundsätzlich würde ich die Geschichte allein deshalb nicht schlechter bewerten, allerdings blieben mir beide Charaktere recht unsympathisch.

    Die einzigen Figuren, die zumindest etwas mehr Charaktereigenschaften zeigten, waren Bonnie und Matt. Diese beiden mochte ich im Buch wirklich gern.

    Insgesamt hat mir das Lesen dennoch ein wenig Spaß gemacht, und ich werde die Reihe definitiv weiterverfolgen. Ich finde es außerdem ganz unterhaltsam, mir das Buch als eine Art alternatives Universum zur Serie vorzustellen. Eines, in dem Elena und Catarina blond sind und Stefano schwarze Haare hat, haha. Ich bin gespannt, wie es weitergeht, und habe noch die Hoffnung, dass die späteren Bände mit der Zeit mehr Tiefe entwickeln.

    Bis dahin einen riesengroßen Dank an die Autorin für die Basis von The Vampire Diaries! :)

  15. Cover des Buches Time School - Auf ewig dein (ISBN: 9783846600481)
    Eva Völler

    Time School - Auf ewig dein

    (379)
    Aktuelle Rezension von: spozal89

    Ich kannte die Zeitenzauber-Reihe von Eva Völler zuvor noch nicht und hatte hier und da Probleme in die Geschichte hineinzufinden. Es hat mich Anfangs auch ein wenig an die Rubin-Reihe erinnert. Als ich dann aber weiter gelesen habe, hat es mir immer besser gefallen. Tolle Charaktere, spannende Storygestaltung und wirklich cool, der Mix aus Vergangenheit und Gegenwart. Für Fans von Zeitreisegeschichten genau das Richtige Buch.

  16. Cover des Buches Morton Rhue "Die Welle", Literaturseiten (ISBN: 9783956867842)
    Morton Rhue

    Morton Rhue "Die Welle", Literaturseiten

    (2.333)
    Aktuelle Rezension von: Perse
    • Details:

    Ausgabe: Taschenbuch 

    Originaltitel: The Wave

    Erscheinungsjahr: 1984 (in Deutschland)

    Altersempfehlung: ab 12 Jahren

    Verlag: Ravensburger 

    Genre: Jugendliteratur 

    Seitenanzahl: 186

    • Inhalt:

    In einer Amerikanischen Schule ereignete sich folgendes (nach einer wahren Begebenheit)... Im Geschichtsunterricht wird der Nationalsozialismus behandelt und den Schülern kommen Fragen auf: "Wie konnten die Deutschen behaupten sie hätten von alldem nichts gewusst?" und "Wie konnte es überhaupt soweit kommen?". Ein Lehrer beschließt daraus ein Experiment zu machen, dass sich verselbständigt und zu weit geht...

    • Wie das Buch zu mir gefunden hat:

    Ich hatte das Buch damals im Schulunterricht gelesen, als wir das Thema "Nationalsozialismus" behandelt hatten. Im Zuge dessen, haben wir uns auch ein Theaterstück dazu angesehen. Das Buch habe ich nie vergessen und wollte es noch einmal gelesen haben. Ich habe mir wieder eine "BIBCARD" gemacht und habe dann das Buch ausgeliehen...

    • Meinung:

    Der Nationalsozialismus ist ein sehr intensives Thema und deswegen ist dieses Werk so wichtig, weil es aufzeigt das wir Individuen sind die die Gabe haben selber zu Denken und zu hinterfragen. Denn das Handeln in der Gruppe, mindert nicht die Schuld am getanen.

    • Fazit:

    Ich habe das Buch gerne und zügig gelesen. Für mich gehört dieses Werk zu den Klassikern der Jugendliteratur und ist zu Recht eine Pflichtlektüre. 

    Ich hoffe, dass sich daran auch nichts ändert!

    • Empfehlung:

    Für alle, die etwas zum Thema "Nationalsozialismus" und/oder Sozialexperiment lesen möchten.

    Eine Kauf- und Leseempfehlung von mir! 

    • Tipp:

    - Schaut euch den gleichnamigen Film von 2008 an.

    - Die Welle als Theaterstück ist nur zu empfehlen.

    • Lieblingszitate:

    "»Was damals geschehen ist, kann man heute nicht mehr ändern.« »Aber man darf es auch nicht vergessen«..."

    Kapitel 3 - Seite 28

    "Als er dann in die Klasse stürzte, erwartete er, eine Art Irrenhaus vorzufinden, doch er erlebte eine Überraschung."

    Kapitel 6 - Seite 57

    "»Du darfst nur nicht vergessen, dass das Beliebte durchaus nicht immer das Richtige sein muss «"

    Kapitel 7 - Seite 70

    "Und obgleich sie es wie im Scherz sagte, hoffte sie doch, das er es als Warnung verstünde."

    Kapitel 7 - Seite 73

    "»Laurie, wenn du einmal untersuchst, war für Menschen sich solchen Gemeinschaften anschließen, dann wirst du feststellen, dass es fast immer Menschen sind, die mit sich selbst und ihrem Leben unzufrieden sind. Sie sehen diesen Kult als eine Möglichkeit der Veränderung, eines neuen Anfangs, einer Art Wiedergeburt....«"

    Kapitel 9 - Seite 95

    "Man musste sich verstecken, wenn man nicht dazugehörte!"

    Kapitel 12 - Seite 119

    "»Faschismus, das ist nicht etwas, das nur andere Menschen betrifft. Faschismus ist hier mitten unter uns und in jedem von uns.«"

    Kapitel 17 - Seite 177

    "Einstein hat einmal gesagt: »Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen.«"

    Nachbemerkungen des Verlages - Seite 185

  17. Cover des Buches Good Girl, Bad Blood (ISBN: 9783846602461)
    Holly Jackson

    Good Girl, Bad Blood

    (283)
    Aktuelle Rezension von: seelenseiten

    Der letzte Satz meiner Rezension zu „A Good Girl's Guide to Murder“ lautete: „Das Buch bzw. der Fall ‚Andie Bell‘ konnte mich super unterhalten, und ich kann mit 100%iger Sicherheit sagen, dass ich als Jugendliche ein aktiver Teil dieses Hypes gewesen wäre.“
    Nach „Good Girl, Bad Blood“ hatte ich zwei Erleuchtungen:
    1. Ab jetzt bin ich auch ein aktiver Teil des Hypes – und das als Erwachsene.
    2. Ich möchte niemals in Little Kilton wohnen. Was da so alles passiert… nein, danke!
    Aber ich lese gerne über Little Kilton bzw. darüber, wie Pippa einen weitaus kompetenteren Job macht als die örtliche Polizei.

    Gleich zu Beginn dieses Romans spürt man, was Pippas Ermittlungen im vorherigen Teil alles in Little Kilton ausgelöst haben – in ihr selbst, in Ravi und in all den betroffenen Personen im Fall „Andie Bell“.
    Diese Schwere zieht sich durch den gesamten Roman und macht deutlich, dass Pip die Ermittlungen auf persönlicher Ebene unglaublich schwerfallen.
    Im Allgemeinen hat die emotionale Ebene in diesem Teil eine große Wirkung.
    Der Fall „Andie Bell“ war für Pippa ursprünglich nur ein Schulprojekt – eine Sache, die sie zuerst nur auf sachlicher Ebene betrachtet hat.
    Diesen Fall kann Pip nicht sachlich oder neutral angehen. Es geht um den verschwundenen Bruder ihres Freundes Connor, und er, seine Familie und Little Kilton verlassen sich auf sie.
    Wie soll man da keinen Druck empfinden?!

    Durch die emotionale Ebene kamen mir die Ermittlungen gleich viel wichtiger und entscheidender vor.
    Jeder kleinste Hinweis war kriegsentscheidend, jede Sackgasse hat die Luft zum Atmen dünner gemacht – die Spannungskurve hat sich immer weiter bis zu einer unerwarteten Auflösung gesteigert.
    Ich war komplett gefangen in Pippas neuem Fall, und in meinem Kopf haben die Zahnräder nur so gerattert.
    Dabei ist der Schreibstil in Form von Interviews im Rahmen von Pippas Podcast wirklich angenehm zu lesen.

    Ein wirklich schönes Stilelement, das Holly Jackson gewählt hat.
    Von mir gibt es eine dicke Leseempfehlung, und ich mache mich gleich mal auf den Weg zu Hugendubel, um den nächsten Teil zu kaufen!

  18. Cover des Buches Chill mal, Frau Freitag (ISBN: 9783548373997)
    Frau Freitag

    Chill mal, Frau Freitag

    (426)
    Aktuelle Rezension von: Jani

    Es ist mal was ganz anderes. Ich konnte lachen, schmunzeln und musste auch das ein oder andere mal den Satz zweimal lesen. Es hat sich so angefühlt als wäre ich wieder in der Schule zurück katapultiert worden. Es kommt einen aus der Schulzeit so vieles bekannt vor. Meine Klasse war auch so eine Problem Klasse bis zum Schluß. Doch wenn was war haben wir gemeinsam dafür gekämpft, egal welche Verhältnisse, Streits oder sonst was war. Also im großen und ganzen war es wie ein klassen Treffen. 

  19. Cover des Buches Becks letzter Sommer (ISBN: 9783257609271)
    Benedict Wells

    Becks letzter Sommer

    (458)
    Aktuelle Rezension von: Hubertus_Feldmann

    Es ist eine Binse und dennoch bestimmt diese unser Leben: Letztlich sind es die Zufälle und die daraus entstehenden Möglichkeiten, die unser weiteres Leben bestimmen. Man kann noch so ein begnadeter Künstler sein, wenn dieses Talent nicht entdeckt und gefördert wird, versandet es im Ungefähren. Diese Zusammenhänge werden in diesem Roman auf eine interessante und gleichwohl in Teilen traurig stimmende Weise dargestellt. Wie sich schlussendlich doch alles fügt, da Erfahrenes, Erlebtes eben nicht spurlos an einem vorüberzieht und immer wieder neue Chancen entstehen sind die tröstenden Gewissheiten, die durch dieses Buch gespeist werden – auch wenn es gilt Träume mit der Realität zu konfrontieren und Abschiede in ihrer Konsequenz oft brutal und schmerzhaft sind. Schlussendlich sind es die Erinnerungen, die darüber entscheiden, ob man sein Leben nicht verschwendet hat: „‘[…] Wenn ich alt bin, werde ich mir davon [Erinnerungen] leider nichts kaufen können. Jedenfalls nichts, was mich noch glücklich machen könnte, wenn ich – mal pathetisch gesagt – im Rollstuhl sitze oder im Bett liege. Das Einzige, was ich dann noch habe, sind meine Erinnerungen. Und, tut mir leid, aber wenn ich tatsächlich irgendwann mal meinen Enkeln von meinem Leben erzählen sollte, dann will ich nicht die Geschichte eines Mannes erzählen, der nur deshalb Lehrer gewesen ist, weil es halt so bequem und sicher für ihn war.‘“

    Keine Bange, so getragen geht es in diesem Roman nicht nur zu. Es sind auch zahlreiche spaßige Elemente darunter, die in Verbindung mit den Fragen an das Leben dieses Buch zu einem besonderen Buch machen: es unterhält, ohne banal zu sein. Dafür sind die zentralen Punkte zu sehr am Leben orientiert: Es geht ums Altern, um den Sinn des Lebens, um Ziele und Träume, um Chancen und Entscheidungen – und darum, an diesen Fragen nicht zu scheitern. Dies alles wird in eine Geschichte gebettet, die zwei große Themen miteinander verbinden: Musik und Liebe. Und was in diesem Zusammenhang passieren kann, wird hier an menschlichen Beziehungen dargestellt, die es in sich haben: ein Lehrer, der lieber Musiker geworden wäre, ein Farbiger, der an seinen Gefühlen (ver)zweifelt, ein Heranwachsender, der die Musik im Blut hat, aber der Liebe hinterherläuft – und eine Fahrt durch den halben Kontinent, in der diese verschiedenen Charaktere mit ihren unterschiedlichen Befindlichkeiten enger zueinanderfinden und doch auch immer wieder auseinandergerissen werden.

    Aus diesem Wechselspiel der Gefühle ergibt sich ein stimmiges Bild aus Lebensentwürfen, die an ihren jeweiligen Realitäten gemessen werden. Dies geschieht in stimmungsvollen Episoden und zahlreichen Repliken auf die Musikszene. Und wie hier Musik beschrieben und hörbar gemacht wird, ohne sie hören zu können, gehört mit zum Besten, was ich je gelesen habe. Und wie hier der Autor quasi eine Statistenrolle übernimmt und zum Gesprächspartner (in zeitlicher Distanz) wird, ist sowohl in ihrer Anlage als auch Ausführung brillant.

  20. Cover des Buches Die Pfeiler der Macht (ISBN: 9783404172320)
    Ken Follett

    Die Pfeiler der Macht

    (769)
    Aktuelle Rezension von: Mikey

    Das Bankhaus Pilaster ist eine der angesehensten und größten Banken in London. Grund dafür ist auch die Art und Weise, wie das Unternehmen geführt wird. Oberste Priorität hat die Sicherheit der Anlagen und die Ehrbarkeit der Leitung. So müssen selbst auch Angehörige der Familie, die es in der Bank zu etwas bringen wollen, von klein auf alle relevanten Abteilungen in der Bank durchlaufen. Protegierung gibt es nicht.
    Dieses Prinzip gilt umso mehr für Hugh Pilaster, dessen Vater einst sein Kapital aus der Bank gezogen hat, um sich selbstständig zu machen und deshalb als das schwarze Schaf der Familie gilt; erst recht natürlich, als er bankrott geht und sich umbringt. Ein schweres Erbe für Hugh.

    Und dann ist da noch seine Tante Augusta Pilaster, deren ehrgeizigen Ziele es sind, ihren Mann als Seniorpartner, gern auch im Adelsstand und natürlich auch ihren unfähigen Sohn Edward in gehobener Stellung zu sehen, sowie dessen toxische Beziehung zu seinem Jugendfreund Micky Miranda, der, ebenfalls von Ehrgeiz zerfressen, seine Stellung in der Familie ausnutzt und versucht, für seinen Vater in Cordoba mittels dubioser Geldanlagen Kapital von der Bank zu bekommen und dafür auch vor mehrfachen Mord nicht zurückschreckt. Dieses Dreiergespann führt letztendlich zum Bankrott des angesehenen Bankhauses.


    Ich muss sagen, als ich vor kurzem Folletts Buch „Die Brücken der Freiheit“ als erstes Buch von ihm gelesen habe, war ich schwer von diesem Autor enttäuscht. Ich hatte gar schon einen Hype um diesen Autor vermutet, der nicht gerechtfertigt ist. Hier bin ich aber angenehm überrascht. Sicher, es ist und bleibt Unterhaltungsliteratur, reicht nicht an ähnliche Familiensagas, z.B. Galsworthys Forsyte-Saga oder Thomas Manns Buddenbrooks (auch wenn die Ähnlichkeit der Thematik zu letzterem unverkennbar ist) heran, will es aber auch gar nicht.
     Die Geschichte ist spannend erzählt und man fiebert mit. Am Ende geht natürlich (wie oft bei solcher Literatur) wieder alles hopplahop. Wer meine Rezensionen kennt, weiß, dass ich dahinter in der Regel immer Bestrebungen des Autors vermute, endlich fertig zu werden. Aber diesmal sind trotzdem 4 Sterne durchaus gerechtfertigt. Ein Buch, was erstmal bei mir bleibt und nicht zurück zum Büchertausch wandert.

  21. Cover des Buches Mordsfreunde (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 2) (ISBN: 9783548291789)
    Nele Neuhaus

    Mordsfreunde (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 2)

    (798)
    Aktuelle Rezension von: mxchellex678

    Das Buch war für mich ganz solide – nichts, was mich komplett umgehauen hat, aber definitiv gut zu lesen. Es war so ein typischer Krimi für zwischendurch, den man gut weglesen kann, ohne dass er allzu lange im Kopf bleibt.


    Der Fall war spannend aufgebaut, mit einigen Wendungen und Verstrickungen, die ich so nicht gleich durchschaut habe. Trotzdem hat es mich nicht so stark gepackt, dass ich noch Tage später darüber nachdenken musste. Eher so ein Krimi, den man liest, miträtselt, zur Seite legt – und sich nach ein paar Wochen schon nicht mehr genau erinnert, wie alles ausgegangen ist.


    Positiv war aber, dass sich die Charaktere Bodenstein und Kirchhoff weiterentwickeln und man mehr von ihrer Dynamik mitbekommt. Das macht für mich den Reiz der Reihe aus und motiviert auch, weiterzulesen.


    Alles in allem: Kein Highlight, aber nett für zwischendurch und ein ordentlicher zweiter Band der Reihe.


  22. Cover des Buches Wenn's einfach wär, würd's jeder machen (ISBN: 9783404191970)
    Petra Hülsmann

    Wenn's einfach wär, würd's jeder machen

    (420)
    Aktuelle Rezension von: Kaesekuchen

    „Wenn’s einfach wär, würd’s jeder machen“ erzählt die Geschichte von Annika, einer engagierten Deutschlehrerin, die plötzlich aus ihrer Komfortzone gerissen wird und an eine Problemschule versetzt wird. Was zunächst wie ein Albtraum wirkt, entwickelt sich zu einer turbulenten, aber auch herzerwärmenden Reise voller Humor, Chaos und ein bisschen Romantik.

    Besonders gefallen hat mir der lockere, witzige Ton des Buches. Die Mischung aus „Fack ju Göhte“-Charme und „Glee“-Vibes sorgt für viele unterhaltsame Momente, gerade wenn Annika mit ihrer wenig talentierten Musical-AG kämpft. Die romantischen Szenen sind gefühlvoll geschrieben und laden zum Mitfiebern ein. Auch wenn die Schule voller Klischees steckt, bleibt die Geschichte sympathisch und berührt immer wieder mit kleinen, ehrlichen Momenten. Als Lehrkraft erkennt man sich in manchen Situationen wieder und kann über die Überzeichnung schmunzeln. Auch der Schreibstil und allgemein die Figuren konnten mich sehr überzeugen. Gerade die Figuren sind alle so echt und verschroben gezeichnet, dass man sie einfach nur liebhaben muss. Sogar das Liebesdreieck, was irgendwann aufgebaut wird, war aushaltbar, obwohl ich das sonst eigentlich gar nicht mag. 

    Weniger überzeugt hat mich der Einstieg: Die ersten hundert Seiten ziehen sich etwas, da passiert einfach zu wenig. Sobald die Handlung aber Fahrt aufnimmt, fiebert man richtig mit und möchte wissen, wie Annika sich schlägt.

    Fazit:
    Ein schönes, unterhaltsames Buch, das besonders Fans von „Fack ju Göhte“ und „Glee“ gefallen dürfte. Trotz kleiner Längen zu Beginn eine klare Empfehlung.

  23. Cover des Buches Auerhaus (ISBN: 9783746636320)
    Bov Bjerg

    Auerhaus

    (362)
    Aktuelle Rezension von: rkuehne

    Eine schöne und wirklich ganz klassische Coming-of-Age Geschichte. Frieder versucht sich das Leben zu nehmen, scheitert und soll oder will nach dem Klinikaufenthalt nicht mehr alleine wohnen und zieht mit einigen seiner Schulfreunde in ein altes Bauernhaus seines Opas. Das Auerhaus. Grundsätzlich solide Geschichte, auch gut geschrieben, aber der Funke ist zu mir nicht übergesprungen, ich hab kaum Bindung zu den Figuren gewonnen und daher verbleibt es im Mittelmaß.

  24. Cover des Buches Neunzehn Minuten (ISBN: 9783492959759)
    Jodi Picoult

    Neunzehn Minuten

    (954)
    Aktuelle Rezension von: Katrin1

    Als ich das Buch beendet hatte, musste ich googeln nach der wahren Geschichte, die hinter diesem Buch steckt. Mit Erstaunen stellte ich fest - es gibt keine. Es ist tatsächlich nur eine Geschichte in einem Buch. Tatsächlich hat es sich so gelesen, als wenn es diese Menschen gegeben hätte und ein Überlebender dieses Buch geschrieben hätte. So autentisch geschrieben, dass man absolut mitfühlen kann. 

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