Bücher mit dem Tag "schulen"
4 Bücher
- Jennifer L. Armentrout
Obsidian 2: Onyx. Schattenschimmer
(4.003)Aktuelle Rezension von: JbambiMBand 1 hatte mir richtig gut gefallen, warum ich so lang gewartet habe, mit Band 2 zu starten, weiß ich nicht. Aber leider hat mich Band 2 enttäuscht. Das ewige Hin und her zwischen Katy und Daemon ging mir sehr auf die Nerven. Andauernd ihr "ja aber das ist ja nur wegen der Verbindung"... ich konnte es nicht mehr lesen 🥲
Am Ende hin wurde es wieder besser und spannender. Ich werde bei Band 3 nochmal dranbleiben und hoffen, das Band 2 nur eine Ausnahme war.
- Marcus Sakey
Die Abnormen
(8)Aktuelle Rezension von: Ro_KeKlappentext (Lovelybooks):
In Wyoming kann ein kleines Mädchen in der Art, wie jemand seine Arme verschränkt, seine dunkelsten Geheimnisse lesen. In New York erkennt ein Mann Muster im Auf und Ab der Börse und rafft 300 Milliarden Dollar zusammen. Man nennt sie "Abnorme" oder "Geniale", Menschen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten. Seit 1980 kommt ein Prozent aller Neugeborenen "abnorm" zur Welt - und seitdem ist alles anders. Einer von ihnen ist der Agent Nick Cooper. Seine Gabe macht ihn zum erfolgreichen Terroristenjäger. Er wird auf den vielleicht gefährlichsten Mann der Welt angesetzt, einen Genialen mit dem Blut vieler Menschen an den Händen. Um an ihn heranzukommen, muss Cooper gegen all seine Grundsätze verstoßen... und andere seinesgleichen hintergehen.
Meine Meinung:
Der Auftakt zur „Die Abnormen Trilogie“ hat mich insgesamt sehr gut unterhalten, wenn er sich auch etwas anders gestaltet hat, als ich erwartet habe.
Die Geschichte entwickelt sich zu einem sehr spannenden Agenten-Thriller in einer Welt, die unserer in weitesten Zügen gleicht und wenig ausgeschmückte Science-Fiction-Elemente beherbergt.
Die Ausgangsidee eines Kampfes von „Begabten vs. Unbegabten“ ist sicher nicht neu und gerade wenn man sich im „X-Men-Universum“ Zuhause fühlt, erkennt man Parallelen. Jedoch beschreitet Sakey einen Weg, der weniger auf „actionlastige Krawallszenen“ setzt, sondern die Arbeit eines begabten (Doppel-)Agenten in den Fokus rückt.
Diesen Einsatz zu begleiten, wird zu einem interessanten Erlebnis, bei dem es überraschende Fallstricke und Wendungen gibt, allerdings hätte dem Verlauf an mancher Stelle ein etwas höheres Erzähltempo gut getan.
Der Schreibstil des Autors zeichnet eher wenige besonders lebhaft gestaltete Bilder in den Kopf, ist dafür aber sehr geradlinig, so dass man sehr gut folgen kann. Gleiches gilt für die Charaktere, die man zwar gut voneinander unterscheiden kann, sich jedoch nicht durch auffallende Vielschichtigkeit auszeichnen. Ich habe aber beim Zuhören nicht das Gefühl gehabt, etwas zu vermissen, so dass es für mich einen eher kleinen Kritikpunkt darstellt.
Was mir gut gefallen hat, sind die gesellschaftskritischen Fragen, die das Hören der Geschichte immer mal wieder begleiten und mir Bezüge zu meinem „realen Umfeld“ bieten, denn wer kann sich schon von Vorurteilen freisprechen, wenn „scheinbare Andersartigkeit“ ins eigene Blickfeld gerät oder war schon selbst diesen ausgesetzt.
Ein Auftakt, der also auch zum Nachdenken anregt und mit genügend Potenzial im Gepäck den Blick geschickt auf seine Fortsetzungen lenkt.
Fazit:
Spannender Reihenauftakt, der ein interessantes Szenario vorstellt und als Agenten-Thriller gut unterhält.
- Cathy O'Neil
Weapons of Math Destruction: How Big Data Increases Inequality and Threatens Democracy
(2)Aktuelle Rezension von: vertygoCathy O'Neil ist Mathematikerin und hat im Finanzwesen Big Data-Analysen durchgeführt. Je länger sie sich mit dem Thema beschäftigt hat, desto deutlicher wurde ihr: Die Datenökonomie diskriminiert Nichtweiße und Arme, weil ihre Kategorienbildung schnell zum Klischee gerinnt und dafür sorgt, dass Menschen aus bestimmten Gegenden oder mit gewissen Namen keine Wohnung bekommen, häufiger von der Polizei kontrolliert werden, eher zu Gefängnisstrafen verurteilt werden und entweder keinen Kredit erhalten oder welchen zu besonders schlechten Bedingungen, was ihre ökonomische Lage weiter verschlechtert, die Ungleichheit weiter verstärkt und Einzelne in Elend undRuin treibt. Zudem werden sie mit maßgeschneiderten Verführungen manipuliert, die wir anderen gar nicht sehen, weil die digitalen Medien jeden und jede in gefilterte Kanäle sperrt, um optimale Pruktplatzierung zu gewährleisten. That's capitalism, würde ich sagen, und jede Effizienzsteigerung verstärkt die vorhandenen Grundtendenzen. Besser wäre es, sagt die Autorin, wenn man die Erkenntnisse aus der Musterdetektion dazu nutzen würde, staatliche Mittel dorthin zu lenken, wo sie am meisten gebraucht würden, anstatt die dort angesiedelten Menschen noch mehr zu benachteiligen. Wie immer liegt weder das Problem noch seine Lösung in der Technik, sondern in Politik und Gesellschaft...
- Norbert Peschke
Zwickau: Damals und Heute
(1)Aktuelle Rezension von: mabuerele„...Zwickau feiert im Jahre 2018 das 900. Jubiläum seiner ersten schriftlichen Erwähnung am 1. Mai 1118...“
Mit diesem Worten beginnt ein Bildband, der mich auf einen virtuellen Rundgang durch die Zwickauer Innenstadt führt. Er beginnt am Hauptmarkt mit Rathaus und Gewandhaus und endet an der Äußeren Schneeberger Straße. Gleichzeitig ist es ein interessanter Exkurs in Handel und Wandel in Zwickau. Die Fotos geben einen Einblick in die letzten 150 Jahre. Weiter zurück reicht nur das Bild, das Jeremias Vollrath um 1673 vom Rathaus gezeichnet hat.
Von jedem Haltepunkt des virtuellen Rundgangs werden zwei oder drei Aufnahmen aus unterschiedlichen Zeiten gegenübergestellt. Ein Foto stammt immer aus dem Jahre 2017. Beim westlichen Teil des Hauptmarkts wurde außerdem eine Aufnahme von 1868 verwendet. Beim Kornmarkt kann ich den gegenwärtigen Zustand mit den Fotos von 1910 und 1945 vergleichen. An vielen Stellen werden die Zerstörung durch die Bombenangriffe gegen Ende des Krieges deutlich. Einige wenige Bilder vermitteln einen Eindruck vom Hochwasser des Jahres 1954 in der Zwickauer Innenstadt.
Interessant fand ich manche Kleinigkeiten auf den Fotos. So sah die Straßenbahn im Jahre 1930 nicht wesentlich anders aus wie 50 oder 60 Jahre später. Auf einer Aufnahme des Jahres 1919 sind die Omnibusse der Zwickauer Automobil Omnibus GmbH zu sehen. Natürlich gehören in einen Bildband von Zwickau auch Fotos mit dem Trabant. Krieg und Zerstörung überlebt hat ebenfalls das Robert-Schumann-Denkmal.
Auffallend bei der Betrachtung der Fotos ist, wie sich Zwickau auch in der Innenstadt zu einer Stadt mit viel Grün entwickelt hat.
Doch nicht nur die alten Aufnahmen sind etwas Besonderes. In den Texten wird zu vielen der Häuser kurz skizziert, wer die Besitzer waren und welche Geschäfte im Laufe der Zeit in der Innenstadt angesiedelt wurden.
Gleichzeitig wird aufgeführt, wie sich die Namen der Straßen und Plätze im Rahmen geschichtlicher Veränderung ebenfalls geändert haben. Allerdings gibt es in der Stadt auch einige Konstanten wie die Hauptstraße und die Marienstraße.
Der Bildband hat mir ausgezeichnet gefallen.



