Bücher mit dem Tag "schulzeit"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "schulzeit" gekennzeichnet haben.

118 Bücher

  1. Cover des Buches Tschick (ISBN: 9783499256356)
    Wolfgang Herrndorf

    Tschick

     (2.808)
    Aktuelle Rezension von: BraDaPu

    In diesem Buch geht es um einen Roadtrip. Beim gemeinsamen Lesen in der Schule war ich leider die gesamte Zeit gelangweilt. Normalerweise lese ich längere Bücher, aber von diesem Buch würde ich mir keine längere Version antun. Eindeutig keine Empfehlung von mir. Da finde ich Conni Pixie-Bücher unterhaltsamer.

  2. Cover des Buches Vielleicht mag ich dich morgen (ISBN: 9783426516478)
    Mhairi McFarlane

    Vielleicht mag ich dich morgen

     (683)
    Aktuelle Rezension von: EmmaHausser

    ER hat IHR die Schulzeit zur Hölle gemacht. Sie hasst ihn zutiefst und möchte jene Zeit am liebsten vergessen.

    Doch dann steht er plötzlich vor ihr: James. Er erkennt sie nicht. Und sie, Anna, sieht ihre Chance gekommen, um Rache zu nehmen. Es stellt sich jedoch heraus, dass das gar nicht so einfach ist. 

    Die beiden liefern sich während ihrer gemeinsamen Projektarbeit brillante Wortgefechte und lernen sich dabei selbst und auch gegenseitig ganz neu kennen. Auch wenn bei James die Würfel immer noch nicht gefallen sind. 

    Für Anna wird es zunehmend schwieriger, James zu hassen. Sie muss eine Entscheidung treffen ...

    Am Anfang möchte man mit der Protagonistin heulen. Später hat man fast ständig ein Lächeln auf den Lippen, welches nicht selten in lautes Lachen übergeht. Und trotzdem leidet und fühlt man mit Anna. 

    Die Autorin weiß mit Worten umzugehen. Ihre Figuren sind authentisch, ihr Schreibstil ist äußerst angenehm zu lesen und ihr Vokabular scheinbar unerschöpflich. 

    Ein Buch, das alles hat: Liebe, große Emotionen, Humor, Spannung. Man kann es kaum aus der Hand legen und möchte wissen, wie es mit Anna und James ausgeht.

    Obwohl ich keines von McFarlanes Nachfolgeromanen missen möchte, gelesen zu haben, ist das für mich ihr bisher bestes Buch.

  3. Cover des Buches Der Vollstrecker (ISBN: 9783548281100)
    Chris Carter

    Der Vollstrecker

     (927)
    Aktuelle Rezension von: ChristineToulon

    Der Vollstrecker ist der zweite Roman der Robert-Hunter-Reihe. Sie kommt weitgehend ohne Vorwissen zum "Kruzifix-Killer" aus, bis auf wenige Anspielungen, die ich doch gerne verstanden hätte. Da ich den Roman nicht gelesen habe, werde ich mir wohl diesen noch zu Gemüte führen dürfen.

    Stilistisch sicher, führt der Autor den Leser durch die Geschichte, die er dramatisch beginnt und dramatisch beendet. Die Morde an sich sind ausreichend beschrieben, um zumindest ein Gefühl von Unwohlsein zu spüren, ohne aber ernsthaft die letzte Mahlzeit mit den Cops nach oben zu würgen. Trotzdem sollte gesagt werden, dass der Vollstrecker nichts für schwache Nerven ist, denn allein sich die Qualen der Opfer vorzustellen und die Auswirkungen der Handlungen des Täters, verlangt schon einiges vom Leser.

    Besonders beeindruckend ist die Hintergrundgeschichte zu den Morden selbst, die es dem Leser eindrucksvoll leicht mag, die Beweggründe des Mörders zu verstehen. Gepeinigte Seelen gehen manchmal auf grausame Art und Weise kaputt und hinterlassen nichts als ein Monster.

    Grundsätzliche Probleme gibt es kaum mit dem Thriller. Er ist makaber, er ist intensiv, er lebt von den Figuren. Der fehlende Stern soll aber doch erklärt werden:
    Bei aller Belobigung, es ist ein wenig anstrengend, bei nahezu jedem Kapitelende in einen Cliffhanger reingesetzt zu werden, der oft mit dem nachfolgenden Kapitel schon wieder aufgelöst wird. Das baut in den einzelnen Situationen einen unnötigen Spannungsbogen im großen Spannungsbogen auf. Um es kurz zu machen, meines Empfindens nach, stört diese Art und Weise der "Effekthascherei" möchte ich es nennen.

    Zudem ist die leicht esoterische Note auch nicht zwingend notwendig, damit die Geschichte funktioniert. Zumal zwei Mörder in einem Roman doch etwas viel sind.
    Aber die letzten zwei Punkte sind mit Sicherheit Geschmackssache und deswegen sollen diese zwei Punkte, nicht die ansonsten wirklich gute Leistung des Romans schmälern. Wichtig ist am Ende, dass die Geschichte fesseln konnte, dass die Charaktere Spaß gemacht haben und die Thrilleraspekte gut durchgehalten wurden. Diese Punkte hat Chris Carter zu meiner Zufriedenheit erfüllt. Deswegen finde ich 4 Sterne doch sehr gerechtfertigt. 

  4. Cover des Buches Flavia de Luce 1 - Mord im Gurkenbeet (ISBN: 9783442376247)
    Alan Bradley

    Flavia de Luce 1 - Mord im Gurkenbeet

     (1.378)
    Aktuelle Rezension von: Frea

    Ich hatte mich schon auf dieses Buch gefreut, da der Klappentext erahnen ließ, dass Flavia nicht die typische Figur ist und ich muss sagen, dass ich ihre Eigenheit mag. Ich finde es immer toll, wenn Charaktere sich von der Maße abheben. Allerdings haben mich oft die vielen Ausschweifungen genervt, da mich einfach keine Seitenlangeerklärungen zur Physik interessiert haben. Generell war mir am Anfang zu wenig los und die Spannung hat sich nur langsam aufgebaut. Auch das Ende war für mich nicht wirklich eine Überraschung. Deshalb gebe ich mit beiden Augen zugedrückt drei Sterne für eine tolle, eigensinnige Protagonistin und einen flüssigen Schreibstill. 

  5. Cover des Buches Will & Will (ISBN: 9783570161036)
    John Green

    Will & Will

     (536)
    Aktuelle Rezension von: Buechersmartiii

    Will Grayson, 17 Jahre alt, wohnhaft in Chicago, Probleme im großen, allumfassenden Bereich Liebe. Und diese Person gibt es doppelt. Zumindest diese oberflächlichen Beschreibungen. Sonst sind die beiden Jungs von Grund auf unterschiedlich. Kennenlernen tun sich die beiden erst kurz vor der Hälfte des Buches.

    Beide Wills müssen erst aus ihrem inneren Versteck hinauskommen und machen somit in diesem Buch eine große Wandlung durch. Beide  brauchen jemanden, der sie einmal kräftig in den Arm nimmt und einfach festhält - sie haben nämlich schon lange aufgehört Schwäche zu zeigen & zuzugeben.

    Ich nenne sie jetzt mal Will1 und Will2. Will1 ist der mit Jane und Will2 der mit Isaac.

    Will1 ist innerlich sehr witzig, aber auch eine Dramaqueen, doch er versteckt sich immer hinter einer coolen Fassade und seinen Regeln. Somit checkt er erst auch gar nichts von seiner Liebe, die anfangs auch irgendwie einem kompliziertem System folgt. Zu Beginn ist er generell allem eher negativ gegenübergestellt. Er kommt einfach nicht aus sich heraus, aber im Laufe des Buches ändert es sich - wie sagt man so schön: Liebe ändert alles!

    Will2 ist meiner Meinung nach etwas spezieller (und das heißt viel, denn Will1 ist auch - individuell!). Er hat Depressionen, daher ist in den Kapiteln aus seiner Sicht eine eher düstere und negative Atmosphäre zu spüren. Nur Isaac und das, was sich daraus ergibt, sind ein Lichtblick für ihn, bis er seine 'Wandlung' durchmacht. 

    Will2s Kapitel sind alle durchgängig in kleiner Schrift geschrieben, daran gewöhnt man sich aber schnell. Dialoge in seinen Kapiteln sind außerdem in Interviewform geschrieben. All das machen seine Kapitel etwas unübersichtlicher zu lesen. 

    Es gibt immer ein Kapitel aus Will1s Sicht und dann abwechselnd eins aus Will2s.

    Fazit: Mit den beiden Charakteren muss man erstmal warmwerden, mit Will1 geht es etwas schneller.

    Es gibt 4 von Anfang an wirklich relevante Nebencharaktere:

    Tiny ist einfach toll! Er tut alles für seine Freunde ohne sich dabei selbst aufzugeben. Er ist einfach komplett extrovertiert, witzig, schließt schnell neue Freundschaften und ist ein guter Tröster. Er will die Welt verändern und kann das mit seinen Ideen auch schaffen. Außerdem ist er laut Will1 der ' schwulste und größte Mensch, denn es auf der Welt gibt.' 

    Jane mag ich total. Sie hat Grips, Humor und versteht Dinge einfach.

    Isaac ist kitschig, aber er schreibt und spricht schön.

     Maura mag ich nicht. Punkt. Aus. Mehr will ich hier nicht spoilern.


    Der Höhepunkt des Buches ist das Musical von Tiny über die Liebe, wobei alles sein Ende findet und es war einfach toll!!!

    Das Buch ist teilweise auch ein LGBTQ+ Buch und es zeigt in ein paar Nebenhandlungen noch Reaktionen auf das Comingout von Will2.

    Der Schreibstil war so gefühlvoll, dass sich mir ab und zu eine Träne in den Augenwinkel schlich oder ich breit grinsen musste.

    Fazit: Zwei unvorhersehbare Lovestorys - gefühlvoller Schreibstil, wunderschöner Plot; alles in allem ein Meisterwerk!

    Es gibt zwar einige negativere Rezensionen, aber von mir gibt es definitiv eine Buchempfehlung!

  6. Cover des Buches That Night - Schuldig für immer (ISBN: 9783596030330)
    Chevy Stevens

    That Night - Schuldig für immer

     (260)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Brigitte

    Ach ja, ich habe das Gefühl, jeder mag Chevy Stevens Bücher außer mir -durchgängig Top-Bewertungen. Daher wollte ich es nun mit diesem "Thriller" noch einmal versuchen. Und jetzt bin ich immer noch enttäuscht.

    Die Story an sich ist gut. Eine Frau ist unschuldig im Gefängnis. Anklage: Sie habe zusammen mit ihrem Freund ihre Schwester ermordet. Im Laufe dieses Romans werden die Hintergründe aufgedeckt. Dabei werden Zeitsprünge vorgenommen zwischen den Geschehnissen damals vor dem Verbrechen und dem Heute, in dem die inhaftierte Protagonistin freigelassen wird.

    Schon beim Anfang hatte ich Probleme mich für die Vergangenheit der Protagonistin zu interessieren. Diese empfand ich als langweilig, öde und nervig. Dann entschied ich mich dafür abzubrechen und zum Ende zu wechseln, damit ich wenigstens den Ausgang erfahre. Und was soll ich sagen, das hat gereicht. Es hat gereicht, die ersten und letzten 50 Seiten zu lesen, den Mittelteil kann man sich dann denken. 

    Kurz um: Ich kann dieses Buch nicht empfehlen. Keine Spannung, nur Langeweile. Falls du zu der großen Menge der Bewunderer von Chevy Stevens gehörst, freut es mich, dass dir dieser Roman (kein Thriller) etwas geben konnte. Wahrscheinlich muss man mit einer anderen Vorstellung an dieses Buch herangehen. Erwarte hier keinen Thriller! Eher einen Unterhaltungsroman über vorhersehbare Teenagerprobleme.

    Fazit

    THAT NIGHT:SCHULDIG FÜR IMMER ist ein Thriller ohne Thrill mit einer vorhersehbaren Story ohne Überraschungsmomente -Es konnte mich nicht packen, nicht unterhalten, nicht emotional berühren.

    That nicht. Schuldig für immer| Chevy Stevens| Fischer Taschenbuch Verlag| 2015| 464 Seiten| 9,99€




  7. Cover des Buches 1Q84 (Buch 1, 2) (ISBN: 9783442743629)
    Haruki Murakami

    1Q84 (Buch 1, 2)

     (710)
    Aktuelle Rezension von: Gwennilein

    In gewohnter Haruki Murakami-Manier wird sicher wieder sehr viel Zeit für die einzelnen Charaktere und deren Geschichten genommen. Wer gerne liest und sich von dicken Büchern nicht abschrecken lässt, kommt hier wieder voll auf seine Kosten. Es macht einfach einen Unterscheid, wenn man sich Zeit lässt für die Details und völlig unaufgeregt durchs Buch wandert. Auch wenn die Thematik einer Fiktion und unrealistischen Geschichte normalerweise nicht meinem Geschmack entspricht, feiere ich dieses Buch wieder hart! Wie Haruki Murakami den Leser in Geschichten zieht, ist einmalig. Da wurde ich auch hier wieder nicht enttäuscht, sodass ich im Anschluss direkt in die Fortsetzung gestartet bin.

  8. Cover des Buches Harry Potter und der Halbblutprinz (ISBN: 9783551557469)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Halbblutprinz

     (9.393)
    Aktuelle Rezension von: heartbeat-for-books

    Harry startet mit seinen Freunden das 6. Schuljahr in Hogwarts. Seitdem bekannt ist, dass der dunkle Lord wirklich auferstanden ist, gelten strengere Regeln dort. Dumbledore versucht mit Harry mehr über den Dunklen Lord herauszufinden. Nebenbei muss aber auch der normale Schulaltag bewältigt werden und hierbei erhält Harry Hilfe durch den „Halbblutprinzen“, dem vorher das Zaubertrankbuch gehörte. Doch wer ist dieser „Halbblutprinz“?

     

    Wieder einmal kann man in die magische Welt eintauchen und auch nach dem wiederholten Lesen (jedes Jahr wird ein Harry Potter Band in der Herbstzeit gelesen) wird die Geschichte nicht langweilig. Harry und seine Freunde sind keine Kinder mehr. Sie werden langsam zu jungen Erwachsenen und daher spielt auch die Liebe und die Eifersucht eine größere Rolle in diesem Buch, was ich sehr sympathisch finde.

    Ebenfalls kommen die Filme nicht an die Bücher heran, gerade im 6. Band erfährt man so vieles mehr über die Vergangenheit von Lord Voldemort und wie er teils zu dem wurde, den wir alle kennen.

    Einziges Manko an diesem Band, daher auch „nur“ 4 Sterne. Ich habe das Gefühl, dass sich das Buch zwischenzeitlich doch immer wieder etwas in die Länge zog und die Action zwischendurch einfach fehlte.

  9. Cover des Buches Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (ISBN: 9783551557476)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und die Heiligtümer des Todes

     (9.598)
    Aktuelle Rezension von: EkstasederKrawatte

    Auch Jahre nach der ersten Lektüre nehme ich die Harry Potter Bücher immer wieder gerne zur Hand und lasse mich von der magischen Welt in Hogwarts faszinieren. Es war wundervoll mit den Charaktären erwachsen zu werden doch auch jetzt haben sie nichts von ihrem Charme eingebüst. Gerne schaue ich die Videos der "Super Carlin Brothers" auf Youtube, in denen Theorien zu noch ungeklärten Fragen zur Saga erörtert werden  und lasse mich voller Freude in die Welt der Magie entführen.

  10. Cover des Buches Nichts (ISBN: 9783423625173)
    Janne Teller

    Nichts

     (1.032)
    Aktuelle Rezension von: Ann-Kathrin1604

    Nichts, was im Leben wichtig ist - Janne Teller 

    Rezension ohne Spoiler 

    ***
    Der Junge Pierre Anthon ist der Meinung, nichts hätte eine Bedeutung, weshalb es keinen Sinn macht, überhaupt etwas zu tun.
    Daraufhin beschließen seine Mitschüler ihm zu zeigen, dass es durchaus Dinge gibt, die Bedeutung haben. Jeder dieser Schüler entscheidet, was jemand anderem von ihnen besonders viel bedeutet, und genau diese Dinge werden gesammelt.
    Leider nimmt diese Tat grausame Ausmaße an, denn das, was die jungen Schüler/innen „opfern“ müssen ist alles andere als harmlos! 

    ***
    Meine Meinung:
    Ich bin im Nachhinein so schockiert von diesem Buch, dass ich das Ganze erstmal verdauen muss. Für diese kurze Seitenzahl passiert so viel, was nicht in Worte gefasst werden kann.
    Die Geschichte beginnt so harmlos und wird im Laufe immer schrecklicher, damit hätte ich nicht gerechnet!
    Die Nachricht, die sich hinter dem Buch verbirgt, ist wirklich wichtig und hat sich deutlich bei mir eingeprägt. Mir kam beim Lesen immer wieder die Frage in den Sinn: „Was hat eigentlich für mich eine Bedeutung?“ und ich denke, genau das möchte die Autorin auch erreichen.
    Doch viel prägnanter, als diese Nachricht, finde ich wirklich die Tatsache, was die Charaktere in diesem Buch tun und besonders, was sie von ihren Mitschülern verlangen zu tun. Es geht um körperliche Gewalt, Gewalt an Tieren und um eine Menge anderer Dinge, auf die ich niemals gekommen wäre. Diese Boshaftigkeit, die sich im Laufe des Buches bei den Charakteren entwickelt, ist so deutlich zu spüren, dass ich teilweise Gänsehaut hatte. Besonders bleibt mir diesbezüglich eine Person im Sinn.
    Die Geschichte mag dabei aber, so grausam und schockierend sie ist, genauso realitätsfern sein.
    Einige Taten dieser Kinder sind so heftig, dass ich die „Konsequenzen“ daraufhin nicht verstehe. Irgendwie wurde mir vermittelt, dass solche Dinge ruhig passieren können, dann bekommt man halt mal Hausarrest und andere Strafen und die Sache ist gegessen. Da hat mir etwas der Bezug zur Realität gefehlt bei einem sonst so wichtigen und aktuellen Thema. 

    Sonst bin ich einfach nur begeistert und schockiert zugleich und kann wirklich sagen, dass dieses Buch eindeutig zu meinen derzeitigen Highlights in diesem Jahr gehört!

  11. Cover des Buches Deine Worte in meiner Seele (ISBN: 9783736310520)
    Brittainy C. Cherry

    Deine Worte in meiner Seele

     (536)
    Aktuelle Rezension von: ReadAndTravel

    Unsere Liebe verboten zu nennen war einfach. Doch die Gefühle zwischen Daniel und mir waren mehr als nur Leidenschaft. Es ging um Familie. Um Verlust. Um das Gefühl endlich wieder lebendig zu sein. Unsere Liebe war verrückt und schmerzhaft. Vielleicht war sie verboten. Trotzdem war sie wundervoll. Und deshalb werde ich es nie bereuen, dass ich mich in meinen Lehrer Mr Daniels verliebt habe. 

    Ach ja. Es ist schwer dieses Buch in Worte zu fassen. Es hat mich gut unterhalten, war aber auch nur wenig anspruchsvoll. Das Buch war wirklich gut für was leichtes Zwischendurch. Bei diesem Genre habe ich generell nur wenige Ansprüche und erwarte nicht viel. Das Buch hat viele Klischees bedient und einige Szenen war doch sehr kitschig. Manche Begebenheiten haben für mich keinen Sinn ergeben und ich hatte eher das Gefühl, dass diese eingebaut wurden, um etwas Drama und Emotionen reinzubringen.

    Trotzdem hat es die Autorin wieder geschafft mir ab und zu Tränen in die Augen zutreiben, vor allem wenn es um Gabby ging. Auch wenn dieses Buch nicht mit ihrer Elementereihe mithalten konnte, werde ich definitiv weitere Bücher von ihr lesen.

  12. Cover des Buches Silber - Das erste Buch der Träume (ISBN: 9783596522897)
    Kerstin Gier

    Silber - Das erste Buch der Träume

     (7.085)
    Aktuelle Rezension von: JenniferPetri

    Silber - Das erste Buch der Träume ist der erste Band einer Trilogie. 

    Es ist spannend und wunderbar witzig. Den Schreibstil von Kerstin Gier habe ich schon immer geliebt. Auch die Charaktere sind mir bereits jetzt schon ans Herz gewachsen. Ich bin unheimlich gespannt darauf, wie es in den anderen Teilen weitergeht. Absolute Empfehlung von mir. 

  13. Cover des Buches Sternschnuppenstunden (ISBN: 9783734850073)
    Rachel McIntyre

    Sternschnuppenstunden

     (144)
    Aktuelle Rezension von: UnendlicheGeschichte

    Meine Meinung 

    Bereits vor einigen Jahren hatte ich „Sternschnuppenstunden“ aus der Stadtbibliothek ausgeliehen, aber ungelesen zurückgegeben. Einige Zeit später habe ich es dann gebraucht bei einer größeren Bestellung mitbestellt und nun endlich gelesen.

    Das Cover hat mich schon damals sehr angesprochen. Es hat die Optik eines leicht abgegriffenen Tagebuchs, was sehr passend ist, da die Geschichte durch die Tagebucheinträge der Protagonistin Lara erzählt wird.

    Die Erzählform hat mir sehr gut gefallen, da es mir auf diese Weise leicht gefallen ist, eine intensive Beziehung zu Lara aufzubauen.

    Die 15-jährige Schülerin ist ein eher untypischer Teenager. Sie ist ausgesprochen klug und hat die Gabe, ihre Mitmenschen und Umgebung zu beobachten und auf ungewollt humorvolle Weise zu beschreiben. Ihr zerrüttetes Familienleben und ihr schwerer Stand in der Schule geben ihr leider viel Gelegenheit dazu.

    Anhand von Laras Geschichte bekommt man einen ziemlich schonungslosen Einblick in das Thema Mobbing. Von Seite zu Seite hat es mich mehr schockiert, einerseits, zu welchen Grausamkeiten Menschen in der Lage sind und anderseits, was ein Mensch alles aushalten kann.

    Lara gerät immer tiefer in einen Strudel aus Ängsten, Selbsthass und Verdrängung. Leider ist die einzige Person, die sie aus diesem Strudel herausholen kann und ihr wieder einen Grund gibt, um morgens aufzustehen, die Person, zu der sie keine Beziehung aufbauen darf.

    Um niemanden zu spoilern, gehe ich auf diesen Teil der Handlung hier nicht näher ein. Ich kann jedoch sagen, dass mich das Buch am Ende mit einer Vielzahl unterschiedlichster Gedanken und Gefühle zurückgelassen hat. So gut ich Laras Gefühle auch nachvollziehen konnte, so sehr hat die Vernunft an mich appelliert, dass sich etwas mächtig in die falsche Richtung entwickelt.

    Es war mir unmöglich herauszufinden, was ich mir für Lara und ihre Zukunft gewünscht hätte. Aber vielleicht liegt gerade darin das Besondere der Geschichte.

    Letztlich ist wahrscheinlich einfach nur wichtig, dass Lara an all dem Chaos gewachsen ist. Gerade dieses gnadenlos realistische Ende unterstreicht wohl die wichtige Botschaft.

    Über die Bedeutung des Titels habe ich lange gerätselt, die Auflösung hat mir sehr gut gefallen.

    Mein Fazit

    Insgesamt hat mir „Sternschnuppenstunden“ wirklich gut gefallen. Ich habe die Geschichte in wenigen Stunden durchgelesen und noch Tage später viel darüber nachgedacht! Ein lesenswertes Jugendbuch der anderen Art!

  14. Cover des Buches Auf Erden sind wir kurz grandios (ISBN: 9783446263895)
    Ocean Vuong

    Auf Erden sind wir kurz grandios

     (109)
    Aktuelle Rezension von: _leserin_

    Der Roman ist eine Hommage des Autors an seine Mutter, als Brief geschrieben, den diese nie lesen wird – sie ist Analphabetin. Vieles hat sie bestimmt nicht richtig gemacht, hat ihn oft geprügelt, ihn nicht verstanden, konnte aber nicht anders, ihre Sprache war Gewalt. 

     

    Mit der Distanz des Erwachsenen gelingt es ihm, zu beschreiben, wie es ihm als Kind und Jugendlicher ergangen ist, ohne ihr dies zum Vorwurf zu machen oder mit ihr abzurechnen. Seine Erinnerungen sind keine schönen Bilder. Sie erzählen von Armut, seinem Leben als Außenseiter, Rassismus, den psychischen Folgen des Vietnamkrieges der Vorgeneration und den ersten homosexuellen Erfahrungen.  

     

    Ein emotionaler Fels in der Brandung ist die schwer traumatisierte und psychisch kranke Großmutter Lan. Sie bildet eine Stütze in seinem Leben, jedoch nur bedingt. In ihrem Kopf ist der Krieg noch nicht beendet. Alltagsbilder und –geräusche vermischen sich mit Erlebnissen aus dem Krieg. 

     

    Ein grandioser Roman, sprachlich wie inhaltlich – herzzerreißend und traurig, aber wichtig. 

  15. Cover des Buches Die alltägliche Physik des Unglücks (ISBN: 9783596170739)
    Marisha Pessl

    Die alltägliche Physik des Unglücks

     (607)
    Aktuelle Rezension von: noelli

    Was für ein Buch. 

    Wer es noch nicht gelesen hat, sollte dies unbedingt nachholen. 

    Ich brauchte anfangs ein wenig bis ich richtig in dieses Buch hinein kann. Doch des lohnt sich so sehr. 

    Das Buch ist spannend, lustig, traurig, regt zum nachdenken an und enthält nebenbei noch sehr interessante Zitate von vielen Klassikern.

    Das Buch ist nicht vergleichbar mit anderen Büchern die ich kenne. Eine willkommene erfrischende Abwechslung.

  16. Cover des Buches Herbstleuchten (ISBN: 9783734102943)
    Debbie Macomber

    Herbstleuchten

     (66)
    Aktuelle Rezension von: AeppelwoiAstra

    Das Cover ist wie bei allen Rose Harbour Inn-Büchern einfach wunderschön und sehr passend. Man sieht das typische Fenster mit herbstliche Farben und herbstliche Motiven, wie zum Beispiel mehrere Kürbisse. Dadurch bekommt man direkt Lust auf den Herbst und auf die Geschichte.


    In der Geschichte geht es wie immer um Jo Marie, Rover und Mark. Dazu kommen diesmal die Gäste Coco und Katie. Die zwei jungen Frauen sind auf die High School in Cedar Cove gegangen und haben einiges an seelischem Gepäck mitgenommen, als sie den Ort verlassen haben. Nun sind sie zurückgekehrt, da ihr 10jähriges Jubiläum ansteht und sie mit alten Klassenkameraden feiern möchten. Die drei Frauen im Rose Harbour Inn haben alle ihr Seelenpaket und helfen sich gegenseitig ein bisschen bei ihren Problemen, was ich sehr sympatisch finde.

    Die Geschichte wird wieder so sympatisch erzählt, dass ich sehr schnell durch das Buch kam. Allerdings konnte ich mich an manchen Tagen auch nur schwer vom Buch loseisen...das ist immer der (sehr positive) Nachteil an den Debbie Macomber-Büchern. Es war ein sehr schöner vorletzter Band.

  17. Cover des Buches Der Junge muss an die frische Luft (ISBN: 9783492320009)
    Hape Kerkeling

    Der Junge muss an die frische Luft

     (366)
    Aktuelle Rezension von: Kiki2705

    In dem autobiografischen Buch „Der Junge muss an die frische Luft“ erzählt Hape Kerkeling aus seiner Kindheit im Ruhrpott. Er geht dabei auf lustige Anekdoten, aber auch auf das wohl einschneidendste Kindheitserlebnis - den Freitod seiner Mutter – ein.


    Von Beginn an hatte ich das Gefühl , als würde Hape Kerkeling persönlich mir die Geschichte erzählen. Der Schreibstil ist so gehalten, dass man ihn sofort wieder erkennt – seinen Humor, aber auch seine nachdenkliche Seite.


    Der Aufbau des Buches gefällt mir dabei sehr gut – nach einer kurzen Einleitung geht er über in seine Kindheit. Hier erfährt man sehr viel über Hape Kerkeling, was man aus seinen zahlreichen illustren Fernsehauftritten so noch nicht kannte. Seine Familie und vor allem seine detaillierte und charmante Beschreibung seiner Verwandtschaft hat mir beim Lesen immer wieder ein Lächeln entlockt.

    Auch die Darstellung seiner jüngsten Kindheit empfand ich als sehr idyllisch. Man saß förmlich mit ihm auf der Ladentheke.


    Hape Kerkeling gelingt es jedoch auch, seine schlimmen Erinnerungen mit Charme, Selbstironie und ein klein wenig Humor dem Leser näher zu bringen. Bei der Erzählung seiner schicksalhaften Jahre, die letztlich im Tod seiner Mutter endeten, hatte ich die ganze Zeit einen Kloß im Hals. Jedoch kommt hier auch die Stärke seiner Familie zum Tragen. Wie er auch explizit erwähnt, wäre er heute nicht der, der er ist, wenn er nicht die tolle Unterstützung seiner Großeltern in einer unsagbar schweren Zeit gehabt hätte.


    Was mir sehr gut gefallen hat, ist, dass man auch mal hinter die Fassade des Entertainers schauen konnte. Dass er mittlerweile zurückgezogen vom öffentlichen Trubel lebt, finde ich persönlich sehr schade und als Verlust für die Fernsehkulisse. Wenn man jedoch sein Buch liest, merkt man, dass er viele Figuren und auch seine Fernsehkarriere nur als Kapitel seines Lebens ansieht und man gönnt ihm von Herzen auch das nächste Kapitel aufzuschlagen.


    Dieses Buch ist auf keinen Fall vergleichbar mit „Ich bin dann mal weg“, welches ich verschlungen habe, jedoch auf seine ruhigere bewegende Weise gebe ich eine klare Lesempfehlung für alle, die gern mehr über den kleinen Jungen aus dem Ruhrpott erfahren wollen.



  18. Cover des Buches The Perks of Being a Wallflower (ISBN: 9781471100482)
    Stephen Chbosky

    The Perks of Being a Wallflower

     (603)
    Aktuelle Rezension von: fiona

    Diese wunderbare Coming of Age Geschichte ist auf eine wunderbare Weise traurig, doch wunderschön zugleich. Die Geschichte acht einen und die Charaktere wuchsen mir extrem schnell ans Herz. Es erzählt über Probleme beim Erwachsenwerden und übers Einsam sein. Momente im Buch wie die Tunnelszene übertrifft jegliche Vorstellungen die ich vor dem Lesen hatte und wärmte mir das Herz beim Lesen. Der Schreibstil ist etwas neues, etwas was ich zuvor noch nicht kannte. In Briefen zu kommunizieren ist sehr speziell und gibt diesem Buch noch etwas dazu. Ich würde das Buch auf der Stelle nochmals lesen. Dieses Buch ist ein Must-Read für alle!!

  19. Cover des Buches Living the Dream. Liebe kennt keinen Plan (ISBN: 9783551300638)
    Amelie Murmann

    Living the Dream. Liebe kennt keinen Plan

     (96)
    Aktuelle Rezension von: _bookadventures_

    Klappentext: Mein Plan! Mein Chaos! Mein Leben! 

    Inhalt: Lilli merkt zu Anfang des Schuljahrs, dass sie in ihrem Leben bis jetzt noch nicht wirklich etwas erlebt hat, wie es in den ganzen Highschool-Teeny-filmen gezeigt wird. Sie erstellt einen Plan, mit Dingen die ihrer Meinung nach zu einem ordentlichen Teenagerleben gehören, wie zum Beispiel „Hab so ein richtig schnulziges, kitschiges Date“. Doch dabei kommt ihr immer wieder Zachery aus ihrer Schule dazwischen und bringt ihren ganzen Plan durcheinander. 

    ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

    Charaktere: Lilli ist sehr lebensfroh, humorvoll und selbstironisch beschrieben, wodurch ich sie sofort mochte und man schnell in die Geschichte eintauchen konnte. Doch hinter dieser Fassade von Lilli wartet ebenfalls ein Geheimnis, das im Verlauf des Buches gelüftet wird. Zachery wurde als der typische Draufgänger und Bad boy beschrieben, obwohl ich ihn anfangs nicht wirklich als ein Bad boy wahrgenommen habe. Auch er ist sehr humorvoll und wirkt zudem ziemlich verschlossen. Doch nach und nach erfährt man auch mehr über ihn und seine Hintergründe und versteht sein Handeln. 

    ⭐️⭐️⭐️⭐️

    Story: Die Story ist leicht zu verstehen und man kann problemlos folgen. Man wurde schnell in den Bann des Buches gerissen und ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Die Spannung wurde gut aufrecht erhalten, zum einen wollte man wissen, wie es mit Lillis Liste weiter ging und zum anderen wollte man mehr über die Hintergründe der beiden Hauptfiguren erfahren. 

    ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

    Schreibstil: Amelie Murmanns Schreibstil ist eher schlicht und einfach gehalten, dafür aber sehr humorvoll, locker und leicht, was das Lesen sehr angenehm gestaltet hat. Die Dialoge waren voller ironischer Wortwitze, aber nicht zu sehr, sodass die Figuren authentisch rüber kamen. 

    ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

    Meinung: Ich hatte anfangs eigentlich nur auf eine nett, süße Geschichte für Zwischendurch gehofft, doch meine Erwartungen wurden bei weitem übertroffen. Das Buch nahm dann doch überraschende Wendungen zu ernsteren Themen und überzeugte genau durch diese Mischung. Jetzt gehört es zu einem meiner absoluten Wohlfül-Büchern, denn die lebensfrohe Atmosphäre, die von dem Buch ausgeht ist einfach richtig schön. Eine klare Leseempfehlung! 


  20. Cover des Buches Normal People (ISBN: 9780571334650)
    Sally Rooney

    Normal People

     (78)
    Aktuelle Rezension von: sasa_moon

    "Life ist the thing you bring with you inside your own head.“ (S. 201)

    Sally Rooney war überall. Sie wurde gelobt; insbesondere ihre Art und Weise alltägliche Situationen zu beschreiben. Letzteres kann ich nur bestätigen. Jedes Mal aufs Neue war ich erstaunt, wie greifbar Sally Rooney Gespräche und Situationen in Worte verpacken konnte. Es war beinahe als wäre ich direkt im Raum anwesend und würde alles aus nächster Nähe miterleben. Dieses Buch ist etwas Besonderes und dabei eines der ruhigeren Töne.

    Das Cover: Auf dem englischen Cover ist eine flache Konservendose auf einem orangenen Untergrund abgebildet, in welcher eine Frau und ein Mann eng umschlungen liegen. Mir ist das Motiv jedoch erst bei genauerem Hinsehen richtig deutlich geworden und ich musste sogleich über dessen Bedeutung nachdenken. Das ausgewählte Motiv ist durchaus spannend!

    Die Handlung: Connell und Marianne kennen sich bereits aus der Schule. Beide von Grund auf verschieden – Connell sehr beliebt, während Marianne keinen Anschluss findet. Nur Connell scheint Zeit mit ihr verbringen zu wollen, jedoch im Geheimen, bis sie eines Tages getrennte Wege gehen. Jahre später treffen sie sich wieder – diesmal mit vertauschten Rollen: Marianne die Beliebte, und Connell, der sich eher als Außenseiter sieht. Beide nähern sich wieder an, doch das Leben fällt manchmal mit der Tür ins Haus…

    Meine Meinung: Diese Geschichte hat mich sehr zum Nachdenken gebracht. Sie hat sich in meine Gedanken tätowiert und wird dort wohl noch eine Weile bleiben. Aufgrund des recht allgemeinen Klappentextes konnte ich mir nicht allzu viel unter der Geschichte vorstellen, umso überraschter war ich, welche ernsten Untertöne "Normal People“ anschlagen würde. Es war teilweise nicht leicht zu lesen. Umso mehr konnte es mich an vielen Stellen berühren. Während des Lesens habe ich mich immer wieder gewundert, was mich denn nun an dem Buch so sehr packte. War es die Handlung, obwohl man eigentlich „nur“ zwei Menschen durch ihren Alltag begleitet? Letzteres stimmt, doch Sally Rooney schafft es mit ihren Worten, dass man einfach wissen muss, wie es mit Connell und Marianne weitergeht. Auch wenn ich an einigen Stellen nicht völlig Zugang zur Geschichte finden konnte, so konnte sie mich trotzdem überzeugen. Ich könnte mir jedoch vorstellen, dass sie nicht für jede*n etwas ist, da sie so besonders und eigen ist.

    Die Charaktere: Für mich das, was sich am schwierigsten beschreiben lässt. Wann immer ich das Gefühl hatte, dass ich sie durchschaut hätte, machten sie mir einen Strich durch die Rechnung. Marianne musste in ihrem Leben bereits viel durchmachen. Ihr Selbsthass frisst sie auf und sie scheint sich immer mit den falschen Menschen einzulassen. Zu ihr einen Zugang zu finden war sehr, sehr schwierig. Trotzdem konnte sie mich auf irgendeine Art und Weise überzeugen, nur lässt sich das nicht ganz in Worte fassen. Connell war deutlich greifbarer. Ihn mochte ich ausgesprochen gerne, auch wenn es etwas länger gedauert hat. Ich vermute jedoch, dass es nicht unbedingt die Absicht der Autorin war die sympathischsten Charaktere zu erschaffen, sondern zwei Menschen, die ihre eckigsten Kanten haben und so auch im Bekanntenkreis bestehen könnten.

    Fazit: Ein eindrucksvolles Buch, welches ich immer noch nicht recht verarbeitet habe. Es war berührend, unfassbar authentisch geschrieben und etwas anders. Ich kann durchaus verstehen, warum es so beliebt ist, und werde in Zukunft noch weitere Bücher von der Autorin lesen. Von mir gibt es hier 4/5, da mir trotzdem die Nähe zu den Charakteren gefehlt hatte und ich nicht an allen Stellen völlig eintauchen konnte.

    "All of life is an artistic technique.“ (S. 198)

  21. Cover des Buches Bis ans Ende aller Tage (ISBN: 9783492263139)
    Jodi Picoult

    Bis ans Ende aller Tage

     (476)
    Aktuelle Rezension von: HeLo23
    Ich bin durch Zufall auf diese Buch gestoßen. (in einer öffentlichen Buchecke) Bis zum Schluss habe ich nicht realisiert gehabt, dass es von der gleichen Autorin ist wie "Beim Leben meiner Schwester". Die Tatsache, dass Jodi Picoult sich in ihren Büchern immer mit wichtigen Themen wie Selbstmord, Knochenmarktransplantation und Kindesmissbrauch auseinander setzt finde ich toll. So werden diese Tabuthemen wieder einmal klar und bewusst gemacht. Gerade diese Bücher und Themen sind es die mir immer noch lange im Kopf herumschwirren und mich bewusst zum nachdenken bringen.

    Eine spannende, traurige und zugleich auch rührende Liebesgeschichte zwischen zwei jungen Menschen bei der man die Verzweiflung richtig spüren kann. In kürzester Zeit habe ich das Buch verschlungen und war begeistert von den Charakteren und den ausführlichen Beschreibungen der Vorgeschichten. Ich mag es, wenn Bücher auch in die Vergangenheit blicken und man so einen besseren Überblick über das Leben und die Gegebenheiten bekommt. Man fühlt sich beinahe wie ein Mitglied der beiden Familien und kann vollkommen ins Geschehen einfühlen und mitfiebern.
    Bis auf eine kurze Stelle ziemlich Mittig im Buch fand ich es sehr kurzweilig und spannend zu lesen. Der Schluss war für mich überraschend aber nicht unbefriedigend.
    Im Großen und Ganzen kann ich dieses Buch wirklich empfehlen.
  22. Cover des Buches STRAFE (ISBN: 9783442756063)
    Paula Polanski

    STRAFE

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Ohne Vorwarnung erhält der Schriftsteller Max Schmeling einen Brief von seinem ehemaligen Schulkameraden Tibor Schittkowski. Dieser bittet ihn um einen Gefallen. Obwohl sich die beiden nie gut kannten und sich auch nicht sehr nahe standen, lässt sich Max auf die Forderung ein. Und damit auch auf ein gefährliches und überraschendes Spiel...

    Dieses Buch hat mich absolut begeistert und ich kann jetzt schon verraten, dass es sich mit seinen letzten Seiten auf die Liste meiner Lieblingsbücher katapultiert hat. Der Roman hat alles das, was ich mir von einem Buch wünsche. Es gibt eine interessante Grundgeschichte, die immer wieder neue Wendungen erfährt, den Leser in seinen Bann zieht und dafür sorgt, dass er nicht mehr aufhören kann, zu lesen. Weiterhin ist die Sprache sehr einfach und gut lesbar, aber dennoch sehr wirkungsvoll. Die Figuren, ihre Umgebung und ihre Gedanken werden tiefgründig beschrieben, sodass man als Leser das Gefühl hat, den Protagonisten und die Nebenfiguren auswendig zu kennen. Gleichzeitig blieben in der Geschichte die ganze Zeit über aber auch Fragen offen, die dann zum Schluss in überraschender Art und Weise geklärt wurden.

    Schon während des Lesens war ich mir sicher, dass das Buch von mir mindestens vier Sterne bekommen wird. Meine einzigen beiden Kritikpunkte waren die Art des Erzählers und dass die Handlung im Präsens geschrieben ist. Dadurch war es immer ein kleines bisschen beschwerlich, die Geschichte zu lesen, weil ich diese Art des Schreibens nicht gewohnt bin. Dass es aber selbst für diese Kritikpunkte am Ende des Romans eine logische Erklärung gab, hat mich dann dazu veranlasst, dem Buch 5 Sterne zu geben.

    Fazit:
    Der Roman ist ein von vorne bis hinten perfekt gelungenes Buchkonzept, dass der Leser aber erst zum Ende durchschaut. Nie im Leben hätte ich mit diesem Ende und dieser Auflösung der Geschichte gerechnet! Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung! Fünf Sterne sind eigentlich zu wenig für dieses tolle Buch!
  23. Cover des Buches Dear Evan Hansen (ISBN: 9783570314159)
    Val Emmich

    Dear Evan Hansen

     (105)
    Aktuelle Rezension von: bines_buecherwelt

    Es tut mir leid, das sagen zu müssen, aber leider konnte es mich nicht so begeistern wie die meisten anderen.


    Zugegeben, anfangs fand ich es sehr berührend. Habe mich an die Zeit zurück erinnert, als ich in der Schule gemobbt wurde. Und ja, es flossen auch ein paar Tränchen, denn auch nach so vielen Jahren, vergisst man dieses Gefühl nicht.


    Der Schreibstil war einfach und flüssig zu lesen. Und durch die Chats, Mails und Briefe wurde es schön aufgelockert. Die Gefühle und Empfindungen konnte man so schon nachempfinden.


    Ich konnte anfangs auch noch nachvollziehen, warum er es gemacht hat und auch, dass er Probleme hatte, aus dieser Spirale wieder raus zu kommen. Aber irgendwann schwand es. Natürlich möchte man nicht zurück, zurück zu diesem Gefühl, dass man nicht akzeptiert wurde, dass man unsichtbar war. Aber sich Freunde und Anerkennung durch Lügen zu erschleichen, finde ich auch schwierig. Und die Erklärung am Ende konnte ich auch nicht so ganz nachvollziehen. Ich hatte dann bis zum Ende irgendwie immer ein schlechtes Gefühl beim Lesen 😏


    Ich weiß, ich stehe mit meiner Meinung/Empfindung relativ alleine da 😅, aber gut, es ist eben so 🤷


    Ich habe schon gehört, dass der Film, das alles noch besser verarbeiten soll. Deswegen werde ich mir den wahrscheinlich auch mal anschauen. Mal sehen, wie dann meine Meinung ist 😉

  24. Cover des Buches Dein eines, wildes, kostbares Leben (ISBN: 9783551315618)
    Jessi Kirby

    Dein eines, wildes, kostbares Leben

     (245)
    Aktuelle Rezension von: Fantasticfox

    Der Klappentext ist toll und auch der Schreibstil gefällt mir gut.

    Locker leicht kann man so ein paar Kapitel lesen und wird gleichzeitig nachdenklich gestimmt.

    Alles in allem ein tolles Jugendbuch für zwischendurch, das zum Nachdenken anregt.

    Dennoch wohl eher für etwas jüngeres Publikum geeignet.

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks