Bücher mit dem Tag "schumann"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "schumann" gekennzeichnet haben.

12 Bücher

  1. Cover des Buches Liebesbriefe großer Männer (ISBN: 9783865391872)
    Sabine Anders

    Liebesbriefe großer Männer

     (106)
    Aktuelle Rezension von: Edith_Hornauer
    Pessoa, eins seiner Bücher habe ich immer bei mir. Ob Briefe, Gedichte, Geschichten - sie erzählen vom Leben, von der Vorstellung davon, mit  allem, was  dazu gehört... Was soll ich noch schreiben,
    ich habe mich in seine Literatur verbissen... 
  2. Cover des Buches Aktenzeichen Tod (ISBN: B00WTDKY34)
    René Junge

    Aktenzeichen Tod

     (16)
    Aktuelle Rezension von: annlu

    „Geschichte wiederholt sich nicht? Wer sagt das? ICH wiederhole die Geschichte.“


    Der ehemalige Soldat Simon Stark lebt auf der Straße und verdrängt mit Alkohol seine Erinnerungen. Als Obdachlose verschwinden und seine neue Bekannte Sophie Palmer vom Hilfe-Bus in Schwierigkeiten gerät, muss er sich an seine Ausbildung erinnern und den Soldaten in ihm wieder zum Leben erwecken. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.



    Selten wurde ich mit einem Hauptcharakter wie Simon Stark konfrontiert: traumatisch Erlebnisse aus Afghanistan verfolgen ihn, er wird von seinem Alkoholismus – inklusive einer destruktiven Stimme in seinem Inneren – verführt und lebt unter der Brücke. Sophie bringt zwar einen Gegenpunkt dazu, schließlich ist sie in einer gutsituierten Familie aufgewachsen und hat eine Hilfsorganisation aufgebaut, ihr Charakter bleibt aber etwas farblos und geht in den actiongeladenen Szenen unter.


    Schon bald werden auch die Gegenspieler vorgestellt, sodass der Leser gleich schon in die hochtrabenden Pläne eingeweiht wird. Diese basieren auf die Naziideologie und den Euthanasiegedanken, was ein schweres Thema darstellte. Allerdings wurden damit die Gegner auch gleich als die „Bösen“ dargestellt. Für mich war das fast zu klischeehaft, da man nur ihre schlechten Absichten erfuhr, aber wenig über ihre Psyche.


    Manche der Themen haben mich sehr angesprochen. So fand ich es interessant die Obdachlosen hier in den Mittelpunkt zu stellen und mit Simon auch einen unter ihnen kennenzulernen. In anderen Krimis sind sie öfters Opfer, nie aber Hauptcharakter. Erwähnt wurde auch, wie schnell und wie unverschuldet man selbst alles verlieren kann. Besonders interessant fand ich auch, wie unterschiedliche Begegnungen mit den auf der Straße lebenden verlaufen konnten – von Hooliganangriffen über Nichtbeachtung bis zu netten Plaudereien war alles mit dabei. Auch die Themen Traumabelastung bei Soldaten und Alkoholismus empfand ich als schwierig aber durchaus interessant.


    Die Umsetzung der Geschichte konnte mich leider nicht immer erreichen. Dafür basierte sie zu sehr auf Action und erinnerte viel zu oft an einen Hollywood – Streifen. Simon als ehemaligen Soldaten konnte ich seinen Kampf ja noch abkaufen, aber bisher friedliebende Zivilisten mit Waffen auf eine Geheimagentenmission zu schicken war mir doch zu übertrieben. Ebenso musste ich die rasante Verfolgungsjagd mit der Polizei und die vielen Schusswechsel inklusive jeder Menge Toter waren mir doch zu unrealistisch.


    Fazit: Viele interessante Themen wurden aufgegriffen – für mich war aber zu viel Hollywood-Action-Streifen-Feeling mit dabei.

  3. Cover des Buches The Tokyo Diaries (ISBN: 9783941376014)
    David Schumann

    The Tokyo Diaries

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Diara
    Interessant, wenn man mehr über das absurde und seltsame Leben in Japan erfahren möchte. Sex, Drugs & Rock'n'Roll inklusive - und das nicht zu knapp. Irre Story, die man fast kaum glauben mag. Unterhaltsam und verrückt.
  4. Cover des Buches Martha Argerich (ISBN: 9783570580233)
    Olivier Bellamy

    Martha Argerich

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Wedma

    Die Biographie von Martha Argerich aus der Feder von Olivier Bellamy habe ich sehr gern gelesen. Ich habe nicht nur eine spannende Persönlichkeit und eine äußerst talentierte Künstlerin, sondern auch ihre nicht weniger spektakulären Freunde und Familie kennengelernt. In Marthas Gesellschaft fühlte ich mich sehr wohl, konnte ihre Beweggründe prima nachvollziehen, bin gerne durch die wichtigsten Ereignisse ihres Lebens gegangen, der Unterhaltungsfaktor ist dabei kaum auf der Strecke geblieben.

    Martha stammt, wie auch Hannah Arendt, Daniel Barenboim, uvm. von den russischen Juden ab. Ihre Mutter, allg. als Juanita bekannt, wurde „in eine Familie russischer Juden hineingeboren, die Ende des neunzehnten Jahrhunderts vor zaristischen Pogromen nach Argentinien geflohen war…“ S. 16. Der Vater war halb Kroate, halb Katalane. Es gibt ein Dorf in Kroatien, das Argeric heißt.

    Marthas außergewöhnliche Begabung wurde früh genug wahrgenommen und von den Eltern aus allen Kräften befördert. Sie bekommt mit drei Jahren ein Klavier und wird zu den besten Lehrern geschickt. Zu Hause wird sie von ihrer Mutter zu endlosen Übungen motiviert. Mit fünf Jahren bekommt die einen neuen Lehrer Vincenco Scaramuzza, der ihr v.a. Lampenfieber eingeprägt hat.

    Später in Wien, als 14-Jährige, lernt sie eine Zeit lang bei Friedrich Gulda, der sie auf einer Augenhöhe wahrnimmt und entspr. mit ihr umgeht.

    Was Marthas Spiel betrifft, so liest man auf S. 91: „Man begeisterte sich für ihr ‚kindliches Lächeln‘, ihr ‚unbewegtes Gesicht‘, und einer der Kritiker beendete seinen Artikel gar mit den Worten: ‚Ich habe keine Frau erlebt, die Klavier spielt, sondern eine Künstlerin, die sich aus ihrem Innersten heraus die Musik verzehrt.‘“ Oder auch: „… er hatte das Gefühl, in Marthas Spiel den Pulsschlag des Universums zu vernehmen. Sie ‚spielte‘ nicht Bach – nein, sie ließ die Sonne über dem Erdball aufgehen.“ S. 126.

    Zugegeben, ist in dieser Bio der Kindheit recht viel Raum gegeben.  Ab dem 20-sten Lebensjahr, spätestens nach hundert Seiten wird es richtig spannend, da Marthas Persönlichkeit zutage tritt.

    Marthas Hilfsbereitschaft und Nichtvoreingenommenheit von ihrem eigenen beachtlichen Talent kamen sehr sympathisch und für heutige Zeig vllt überraschend rüber. Sie förderte auch viele Künstler durch ihre Beziehungen in der Szene, ließ sie Kontakte knüpfen, bei den bedeutenden Förderern auftreten, auch bei sich im Haus wohnen, denn sie hatte eine andere Vorstellung vom Familiären leben. Vllt durch die Ehe ihrer Eltern von der trauten Zweisamkeit abgeschreckt, mietete sie größere Häuser, in denen die befreundeten Künstler wohnten, und ihre Freunde ein- und ausgehen konnten, wie es gerade gut für sie erschien. Auch als Martha ihre Töchter bekam, alle drei von verschiedenen Vätern: einem Chinesen, einem Franzosen, dem bekannten Dirigenten Charles Dutoit und einem Kroaten, dem Pianisten und Dirigenten Stephen Kovacevich, änderte sich kaum etwas daran.

    Martha ist auch eine außergewöhnliche Mutter:„Außerstande, ihr eigenes Leben und ihre Karriere zu steuern, unternahm Martha nicht einmal den Versuch, ihren Kindern gegenüber als Autoritätsperson aufzutreten.“ S. 187.

    Etwas zu kurz kamen die Töchter in dieser Bio insgesamt. Zu gerne hätte ich gewusst, was aus ihnen geworden ist. Aber gut, sie haben ihr Privatleben und wollen ihre Ruhe haben.

    Auch Marthas Krebserkrankung in der zweiten Lebenshälfte und wie sie damit umging, kam im letzten Drittel anschaulich zur Sprache. Nur eine mutige, durch und durch starke Person konnte den Schicksalsschlägen auf diese Art begegnen.

    Martha hat ihre Meinung und vertritt diese auch konsequent. Sie ist im Juri von diversen Klavier-Wettbewerben, die manchmal auch einen Eklat mitbringen. Z.B. Marthas Mut und Selbstlosigkeit, das Festival in Buenos Aires finanziell allein zu stemmen,  haben leider keine Chance gegen die Fehler des Systems gehabt. „In Stich gelassen von der High Society von Buenos Aires, verkündete Martha, dass sie den Festivaljahrgang 2005 aus eigener Kraft stemmen wolle. Schließlich kam es für sie nicht in Frage, diese Niederlage hinzunehmen und sich von der Arroganz des Geldes bestimmen zu lassen. Im Jahr darauf musste sie eine weitere böse Überraschung erleben. Unzufrieden mit ihren Arbeitsbedingungen und mageren Löhnen, begannen die Orchestermitglieder und Techniker des Teatro Cólon ausgerechnet am Abend ihres Auftritts mit Charles Dutoit zu streiken. Martha wurde an ihrer linken Flanke angegriffen, von denjenigen, deren Loyalität sie sich stets so gewiss gefühlt hatte. Sofort schlug sie sich auf die Seite der Streikenden und unterstützte ihre Forderungen im Fernsehen. Doch in ihrem tiefsten Innern war sie verletzt.“ S. 260-261.

    Die Biographie lässt sich insgesamt gut und leicht lesen. Die Seiten fliegen nur so dahin. Manches ist weniger chronologisch geradlinig dargelegt worden, da nach Themen geordnet, sodass man in den Zeiten vor und zurückspringt. Aber es tut dem Lesevergnügen keinen großen Abbruch.

    Es gibt auch Fotos, die Martha als Kind, mit Juanita im Meer, in jungen Jahren mit ihrem Vater und Bruder, und auch mit ihren Töchtern, und extra Fotos mit ihren Männern zeigen. Ein klarer Pluspunkt.

    Was diese Bio auch so lesenswert macht, sind die Zusammenfassungen von Lebensläufen der Künstler, die in Marthas Leben eine Rolle gespielt haben, die Namen s.o. So wird auch deutlich, in welchem Netzwerk sie agiert hat, welche Menschen einen Einfluss auf ihr Leben und Schaffen genommen haben, etc.

    Fazit: Ich hatte viel Vergnügen und Freude, Martha Argerich und ihre Freunde kennenzulernen und durch die wichtigen Stationen ihres Lebens zu gehen. Martha ist eine großartige Person. Daniel Barenboim soll einmal über sie gesagt haben, sie sei ein wunderschönes Gemälde ohne Rahmen, S. 268. So stelle ich sie mir auch vor. Herrlich. Gerne lese ich weitere Bios und Ausführungen zu Marthas Leben und Schaffen, und vergebe für diese Bio sowohl die fünf wohl verdienten Sterne, als auch eine Empfehlung für die Liebhaber der Biographien, und für diejenigen, die es werden wollen.

  5. Cover des Buches Andante Spumante (ISBN: 9783462029871)
    Konrad Beikircher

    Andante Spumante

     (5)
    Aktuelle Rezension von: petronella
    Einerstklassiger Konzertführer für die klassische Musik. Informativ und höchst unterhaltsam. Hier werden einem keine Fakten "um die Ohren gehauen", sondern witzige oder interessante Details aus dem Leben der Komponisten erzählt, danach wird das Werk besprochen, das in dem Führer vorgestellt wird. Und auch bei der Werkbesprechung gibt es keine terminologische Faktenflut. Beikircher sucht sich schöne Stellen heraus, erklärt, warum der die schön findet. Dieser Konzertführer ist erfrischend subjektiv in der Auswahl der Werke und unterhaltsam informativ bei fundierter Sachkenntnis. Sollte man in Schulen einführen.
  6. Cover des Buches Andante Spumante (ISBN: 9783936186109)
    Konrad Beikircher

    Andante Spumante

     (2)
    Aktuelle Rezension von: petronella
    Super! Ich habe das Buch, das hat mich schon begeistert ( siehe Rezension dort). Diese CDs sind klasse. Hier kommt man über die unterhaltsam vorgetragenen Informationen in den Genuss einiger Hörbeispiele, so dass man noch besser nachvollziehen kann, warum Beikircher die ein oder andere schöne Stelle aus einem Werk herausgepickt hat. Hier wird allerdings nur das Werk vorgestellet und besprochen, die Anekdoten über die Komponisten fallen leider weg. Schade.
  7. Cover des Buches Clara Schumann, Klavier (ISBN: 9783596907120)
    Dieter Kühn

    Clara Schumann, Klavier

     (6)
    Noch keine Rezension vorhanden
  8. Cover des Buches Sprechen wir über Musik (ISBN: 9783442747122)
    Joachim Kaiser

    Sprechen wir über Musik

     (5)
    Aktuelle Rezension von: HeikeG
    Bitte keinen falschen Vibrationsalarm und auch kein "molto subito . Es ist immer wieder zu erleben: Man sitzt im Konzertsaal oder der Oper. Gerade wird eine leise, besonders gefühlvolle Passage gespielt. Da reißt urplötzlich das nervige Gedudel eines Handys die ergriffenen Zuschauer aus ihrem Bann. Hektisch untersucht man seine Utensilien. Vielleicht schrillt das vibrierende Ungeheuer gar aus den Tiefen der eigenen Tasche? Puuh... noch einmal Glück gehabt. Es kommt von einem Platz drei Sitze weiter links. Bloß gut, dass man selbst den Vibrationsalarm eingeschalten hatte. Aber auch wenn sich persönliche Erleichterung breitmacht, die Konzentration und der Genuss sind hin. . Apropos Vibrationsalarm. Eine der 58 Abhandlungen übertitelt der Autor mit eben jenem Begriff. Aber nicht seinen Unmut über die moderne "Immerzu-erreichbar-sein-Gesellschaft" lässt er dort aus, sondern Joachim Kaiser resümiert über das gewünschte, vielfach aber auch von diversen Dirigenten eines Orchesters verbotene und als verpönt geltende Vibrato auf der Geige etc. Er wiederum ist der Meinung, dass selbiges den Ton verschönt und lebendig macht, ja dass es "zum humanen Ausdruck der Musik" gehört. "Also bitte keinen falschen Vibrationsalarm.", schreibt der 1928 geborene Musikwissenschaftler, Germanist, Philosoph und Soziologe. . Gegliedert in sechs Kapitel (Von Klängen und Werken / Auf der Bühne, hinter der Bühne / Geschmackssachen / Tonkünstler, Überschätzte und Vergessene / Hochverehrtes Publikum / Aus dem Leben eines Kritikers) plaudert der "Hohepriester der Klassischen Musik" über die "Bibel der klassischen Musik", als welche Bachs Goldberg- oder Beethovens Diabelli-Variationen gern bezeichnet werden, beantwortet die Frage, ob das Adagio aus dem Klarinettenkonzert in A-Dur das Wunderbarste ist, was Mozart je komponiert hat (und dessen erste Takte übrigens vorn auf dem Buchcover abgedruckt sind) oder resümiert darüber, wie viel Stille die klassische Musik braucht und ob Pausen eine Farbe haben. Kaiser zeigt auf, was einen guten oder schlechten Sänger ausmacht, was Glenn Gould an Beethovens Sonaten störte, ob frühe Hörerlebnisse prägend sind oder falsch spielen eine Sünde ist. . Das Grundgerüst bilden Fragen von Musik-Interessierten, die ihm an die Redaktion der Süddeutschen Zeitung schrieben, für die er viele Jahrzehnte tätig war. Dieses "Frage-Antwort-Spiel" entfaltet sich als äußerst vielfältiges Themenspektrum über klassische Musik. Kurz und knapp, jedoch kompetent und geistreich, dabei immer charmant, witzig und unterhaltsam, lässt der Großkritiker der so genannten E-Musik den Leser an seiner immensen Sachkenntnis teilhaben. Einen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt Joachim Kaiser keineswegs, sondern er möchte einzig sein fragendes "Publikum" bedienen. Ganz nach dem Motto: Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten. Dabei fließen zwangsläufig zahlreiche eigene Impressionen und Erfahrungen ein, die er in seinem langen Kritikerdasein machen durfte. Zuweilen schweift er ab, streut einige Anekdoten über Persönlichkeiten wie Karajan, Friedell oder Furtwängler ein, lockert mit ein wenig Partyplausch auf oder widerspricht gar seinem Lehrer Theodor W. Adorno oder Thomas Mann. . Fazit: "Mir ging es nicht darum, theoretische Abhandlungen zu liefern, sondern Musik durch persönliche Eindrücke lebendig werden zu lassen.", schreibt Joachim Kaiser in seinem Vorwort. Dies kann uneingeschränkt bestätigt werden. "Sprechen wir über Musik" dürfte sowohl für Kenner abwechslungsreich sein, aber auch dem interessierten Laien einen informativen Einblick in die wunderbare Welt der klassischen Musik geben. Ein Büchlein, indem man immer wieder blättern kann, ohne einem "molto subito" (sehr schnell wenden) zu unterliegen. Vielleicht öffnet es sogar dem ein oder anderen ein Tor zu selbiger (wenn nicht bereits geschehen). Die gelegentlich verwendeten Fachtermini und das mitunter vorausgesetzte musikwissenschaftliche Verständnis überfordern den Ungeübten allerdings keineswegs, wird dies durch Kaisers unkonventionelle, bodenständige Art und Weise mehr als wettgemacht. Letztendlich fühlt man sich bestens informiert und unterhalten. Zudem verspürt man während der Lektüre den steten Drang, die eine oder andere Aufnahme in den CD-Player zu legen und unbedingt den Konzertplan des "eigenen Haus- und Hoforchesters" zu studieren. Eines hat Joachim Kaiser auf einnehmende Art und Weise klargemacht, dass Musik das Seelische gleich in mehrere Dimensionen transportieren kann.
  9. Cover des Buches Ewig dein ... (ISBN: 9783650400741)
    Hans-Georg Klemm

    Ewig dein ...

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Das Buch hätte so schön sein können. Denn der Autor hat die Wortgewalt einzulösen, was der Klappentext verspricht: "Was könnte schöner sein als die Liebe? Was bewegender als die Musik? Musik und Liebe sind, um es mit den Worten von Hector Berlioz zu sagen, die 'beiden Flügel der Seele'. In seinem neuen Buch vereint Hans-Georg Klemm diese beiden Seiten der Seele und zeigt, welche ›unsterblichen Geliebten‹ große Komponisten wie Beethoven, Berlioz, Chopin, Liszt oder auch Schumann zu ihren Meisterwerken inspirierten. Eingängig geschrieben und mit viel Einfühlungsvermögen setzt Hans-Georg Klemm den Frauen hinter den genialen Musikern, deren Namen und Schicksal nur wenigen bekannt sein dürfte, ein Denkmal. Ihr Einfluss auf das Schaffen der Künstler kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden.Denn ohne die Leidenschaft, die sie in ihren Herzen entfachten, wäre so manches Meisterwerk wie Berlioz' ›Symphonie fantastique‹ oder Schumanns ›Fantasie C-Dur‹ wohl nie entstanden. Die beiliegende CD vereint die schönsten dieser unvergänglichen Kompositionen"

    Leider hat das Buch einen völlig wirren Aufbau. Es geht chronologisch vor, springt alle paar Absätze von einem Komponisten zum anderen und es ist jedes einzelne Mal ein Rätselraten, um welche Person es gerade geht! Da emotional dran zu bleiben, bei den Liebesgeschichten mitzufiebern wird durch diese Zerrissenheit in der Struktur unmöglich gemacht.

    So interessieren mich zwar weiterhin die Geschichten, bringe es aber seit Wochen nicht über mich über die Hälfte hinaus das Buch zu Ende zu lesen. Inhalt super. Aufbau katastrophal. Durchschnitt drei Sterne.
  10. Cover des Buches Das Schumann-Hörbuch (ISBN: 9783940665171)
    Corinna Hesse

    Das Schumann-Hörbuch

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Leserrezension2010
    H24 Das Schumann Hörbuch von Corinna Hesse Kategorie: Hörbuch Wenn Töne sprechen „Die Musik zeigt den Menschen eine Vergangenheit und eine Zukunft, die sie nie erleben. Wenn Töne sprechen, müssen wir zugleich uns erinnern und uns sehnen. Rinnen nun in den Tönen Vergangenheit und Zukunft des Herzens zusammen und fehlt ihnen die Gegenwart, die beide scheidet: so sind sie ja das irdische Echo der Ewigkeit, und der Mensch hört an ihnen kein Außen, sondern nur sein Innen und ewiges Ich.“ Man könnte meinen, der Dichter Jean Paul habe in diesen Worten an einen bestimmten Mann gedacht. Sein facettenreiches Werk und sein von romantischer Liebe und genialem Schaffensdrang geprägter Lebensweg faszinieren bis heute die Menschen in aller Welt. Ein Komponist, der sein Inneres in Klang verwandeln sollte und dessen Geburtstag sich am 8. Juni 2010 zum 200. Mal jährt. Und wie es der Zufall will: Robert Schumann findet sich vor allem in den Werken Jean Pauls wieder, ja, er äußerte sogar einmal, dass er bei ihm mehr Kontrapunkt gelernt habe als bei seinem Theorielehrer. Der im sächsischen Zwickau geborene Komponist war, angeregt durch seinen Vater - ein Schriftsteller, Übersetzer und Verleger - auch ein leidenschaftlicher Literat. Als 8-jähriger schmiedet er bereits Verse und bringt Räuberkomödien auf die häusliche Bühne. Abgerundet wird das bürgerliche Bildungsprogramm durch Musik und erste Stunden am Klavier. „Was ich eigentlich bin, weiß ich selbst noch nicht klar: Phantasie, glaub’ ich, hab’ ich: und sie wird mir auch von keinem abgesprochen: tiefer Denker bin ich nicht: ich kann niemals logisch einen Faden fortgehen, den ich vielleicht gut angeknüpft habe. Ob ich Dichter bin – denn werden kann man es nie – soll die Nachwelt entscheiden.“, schreibt er mit 15 Jahren in sein Tagebuch. Letztendlich hat die Musik den Vorrang bekommen, auch wenn Schumann ein Leben lang aus den literarischen Quellen von Shakespeare, Schiller, Lord Byron oder Hölderlin schöpfen wird. Klavierschüler bei Friedrich Wieck, Theorieunterricht beim Leipziger Hofkapellmeister Heinrich Dorn, ein exzessives Leben: „Geradezu süchtig improvisiert er stundenlang am Klavier. Die großen Virtuosen wachen über ihn: Kleine Statuetten von Paganini, Thalberg und Liszt stehen auf seinem Schreibtisch. Doch seineeigenen Finger stolpern unfolgsam! Schumann spannt sie in Apparaturen ein, um Kraft zu erzwingen – bis Zeige- und Mittelfinger der rechten Hand gelähmt sind. Seine Karriere als Pianist ist dahin. Doch wäre der schüchterne, junge Mann überhaupt für ein Leben im Rampenlicht geeignet gewesen?“, intoniert der gebürtige Dresdner, Schauspieler Dietmar Mues, gemeinsam mit seiner Kollegin Anne Moll, die den Part Clara Schumanns übernimmt, das großartige Hörbuch aus dem Silberfuchs-Verlag. Stück für Stück nimmt der Hörer teil an dem Lebenslauf des genialen, aber nicht immer einfachen Zeitgenossen Schumann, bis dieser schließlich mit nur 46 Jahren in geistiger Umnachtung, eine offensichtliche Spätfolge einer Syphilis-Infektion, am 29. Juli 1856 stirbt. Mit wachen Sinnen verfolgt man den Werdegang Robert Schumanns. Kumulierend wirken die gezielt eingesetzten Untermalungen aus dem reichhaltigen musischen Schaffen des Künstlers. So erklingen zum Beispiel Auszüge aus seinem Violinkonzert d-Moll, der 3. Sinfonie, seiner berühmten „Träumerei“ oder Dietrich Fischer-Dieskau intoniert „Ich will meine Seele tauchen“. Alles in allem weckt das Hörbuch ein Lust auf „mehr“. „Denn darum geht es natürlich vor allem:“, schreibt Dr. Ingrid Bodsch, die Direktorin des StadtMuseums Bonn und Projektleiterin des Schumann-Netzwerkes, in ihrem Vorwort, „vielen Menschen den Zugang zur Musik von Robert Schumann zu eröffnen und sie als begeisterte Zuhörer zu gewinnen, die über das Hörbuch auch den Weg in die Konzertsäle finden.“ Fazit: „Das Schumann Hörbuch“ offenbart sich als wunderbares Kleinod, das eine ansprechende Kurzbiografie geschickt mit dem Werk des Künstlers im Allgemeinen und der wunderbaren Musik Robert Schumanns im Besonderen vereint. Konzept, textliche Auswahl, inhaltliche Dramaturgie und zwei wohltuende Sprecher tragen zum Gesamtgelingen bei. Corinna Hesse Das Schumann-Hörbuch. Silberfuchs Verlag, Hamburg (Mai 2010) 1 CD, ca. 80 min ISBN-10: 3940665177 ISBN-13: 978-3940665171 Preis: 16,99 EURO
  11. Cover des Buches Auf der Töne goldenen Schwingen (ISBN: B0000BIB45)
    Bernhard Funck

    Auf der Töne goldenen Schwingen

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  12. Cover des Buches Die Lebenstricks der Meister (ISBN: 9783945788035)
    Ralf Lengen

    Die Lebenstricks der Meister

     (9)
    Aktuelle Rezension von: abetterway
    Inhalt:
    "Das Leben ist eines der härtesten. Leichter wird es mit den Lebenstricks von Clara Schumann. Und von Knigge lernen können Sie hier auch, zwar nicht für den Umgang mit Messer und Gabel, sondern mit - Menschen.
    Nach Schreiben, Reden und Managen ist jetzt das Leben dran: Der Lebenstricks-Fächer enthält wie seine Gewschwister je drei Tricks von zehn verschiedenen Meistern: Sie lernen unter anderem von Clara Schumann, auf Sport wert zu legen. Von Knigge, verlässlich zu sein. Und von Salomo, einfach mal zu genießen. Von Dostojewski, nee, lesen Sie selber nach!"

    Meinung:
    Der fächer ist sehr interessant, allerdings finde ich es nicht ausführlich genug. Allerdings ist es nicht besonders ausführlich. Ich finde es nett gestaltet aber ich glaube der Fächer ist nur mit anderen Büchern gut nutzbar. Aber eine nette Idee.

    Fazit:
    Der Fächer ist interessant, aber leider nicht ausfürhlich genug für die Anwendung.
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