Bücher mit dem Tag "schwaben"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "schwaben" gekennzeichnet haben.

52 Bücher

  1. Cover des Buches Winterengel (ISBN: 9783548063393)
    Corina Bomann

    Winterengel

    (163)
    Aktuelle Rezension von: Fidelity

    Inhalt:

    Anna verkauft auf einem schwäbischen Markt selbst gegossene Glasengel, die in Streichholzschachteln passen, um ihrer verwitweten Mutter und jüngeren Schwester unter die Arme zu greifen. Unerwartet steht plötzlich ein Abgesandter der Queen Victoria vor der Haustür und bittet Anna an den englischen Hof. Die Queen ist hellauf begeistert von ihrer handwerklichen Fähigkeit und wünscht für einen Weihnachtsbaum Annas kleine Engel zu erwerben. Mit dem Diener John macht sich die junge Frau auf den Weg nach England und erlebt ein spannendes Abenteuer. 

    Fazit:

    Der Schreibstil macht es dem Leser leicht, mit Anna auf die unerwartete Reise zu gehen. Die Liebe steht nicht im Vordergrund, was ich erfrischend fand. 

    Ich habe Anna sehr gern bei ihrem Abenteuer begleitet . Uneingeschränkte Kaufempfehlung!  


  2. Cover des Buches Der Zankapfel (ISBN: 9783842514621)
  3. Cover des Buches From Spring to Winter – London in Love (ISBN: 9783945227688)
    C. M. Hafen

    From Spring to Winter – London in Love

    (25)
    Aktuelle Rezension von: Janne1

    London ist nicht nur eine aufregende Stadt, sondern auch der Name einer jungen Frau, die Stuttgart verlässt, um in der großen Metropole einen Neustart zu versuchen. Und natürlich wird es nach einem One-Night-Stand turbulent.

    Das Cover ist wirklich schön. Die Protagonistin kommt leicht verpeilt (so scheint es mir), doch sympathisch daher. Alle übrigen Personen sind in der Geschichte hautnah zu erleben, weil gut beschrieben. Für mich ein leichter, vergnüglicher und ansprechender Roman, auch um einfach gut runterzukommen in Stresszeiten.

  4. Cover des Buches Schwaben. Meine kulinarische Heimat (ISBN: 9783910228184)
    Matthias F. Mangold

    Schwaben. Meine kulinarische Heimat

    (25)
    Aktuelle Rezension von: Dagiwessel

    Nette Rezepte, nette Fotos über eine Gegend, die man als Norddeutscher so nicht kennt.

    Die Bilder zu den Gerichten wirken sehr plastisch.

    Auch die weiteren Bilder vermitteln einen hübschen Eindruck 

    Man kann sich vorstellen dort Urlaub zu machen.

    Ich hab gern reingesehen und fand es gut und empfehle es gern

  5. Cover des Buches Zur Sache, Schätzle! (ISBN: 9783426517024)
    Elisabeth Kabatek

    Zur Sache, Schätzle!

    (31)
    Aktuelle Rezension von: Pitzi

    Da ist guter Rat teuer! Pipeline und ihr Freund Leon suchen dringend eine eigene Wohnung, doch die Suche entpuppt sich als wahrer Höllentrip, den Pipeline allein absolvieren muss, da ihr Freund Leon leider momentan im fernen China weilt. So muss sie bei Wohnungsbesichtigungen in Stuttgart unmoralische Angebote ebenso ertragen, wie Fragebogen gereicht zu bekommen, die kein Mensch ehrlich beantworten würde. Doch die Zeit drängt, denn Leon kommt bald zurück. Zu allem Überfluss eröffnet ihr ihre unerbittliche Chefin Arminia, dass jemand aus dem Büro bald versetzt wird, weil ein neuer Firmenableger aufgebaut werden soll. Da keiner ihrer Kollegen und selbstredend auch nicht Pipeline Interesse daran hat, bald in einer anderen Stadt leben zu müssen, beschließen sie in einem Anfall von Übermut ihrer Chefin heimlich Bachblüten zu verabreichen, damit diese endlich einmal ein wenig umgänglicher und menschlicher wird.

    Auch Pipelines Kollege, der genau wie auch Pipeline das Katastrophen-Gen besitzt, ist einem wahnwitzigen Plan verfallen. Er hat erfahren, dass Forscher aus den USA ein Medikament entwickelt haben, dass das Katastrophen-Gen stoppen kann und bittet Pipeline darum, ihn in die Staaten zu begleiten, was Pipeline mit einem klaren NEIN beantwortet.

    Aber auch privat wird Pipeline arg gebeutelt, denn kein geringerer als „ihr“ Polizist“ Simon, der in der Vergangenheit immer zur Stelle war, wenn sie einmal wieder alles um sich herum ins Chaos gestürzt hat, eröffnet ihr eines Abends, als er stalkend in seinem Auto vor ihrer Wohnung sitzt, dass er in ein paar Tagen heiraten wird, doch in Wahrheit immer nur Pipeline geliebt hat. Dazu raubt er ihr auch noch einen leidenschaftlichen Kuss, der Pipeline in ein wahres Gefühlschaos stürzt…

    Nachdem ich vor einiger Zeit „Ein Häusle in Cornwall“ von Elisabeth Kabatek las, das mir rein vom Schreibstil her ganz gut gefallen hatte, obwohl mich die Protagonisten der Geschichte leider nicht begeistern konnten, wollte ich noch einen Versuch starten, da mir bereits viele Bekannte diese Serie ans Herz gelegt haben und mich erneut das poppige, bunte Cover angezogen hat. Um es vorweg zu sagen: Pipeline und ihre chaotischen und quirligen Freunde haben es tatsächlich geschafft, dass ich am Ball geblieben bin, denn sie sind eindeutig sympathischer geraten, als die Akteure in „Ein Häusle in Cornwall“, doch leider muss ich zugeben, dass hier in Sachen Dialekt wohl zwei Welten aufeinandergeprallt sind, denn ich „Ruhrpottler“ hatte große Mühen damit, die Dialoge in Schwäbisch überhaupt beim ersten Lesen zu verstehen, so dass mein Lesefluss immer wieder gestört wurde.

    Außerdem muss ich wohl langsam hinnehmen, dass der Kabatek’sche Humor einfach nicht der meine ist- sprich, ich fand die teilweise doch sehr abstrusen Einfälle (siehe Rescue Tropfen) viel zu überdreht für meinen Geschmack, so dass ich noch nicht einmal darüber schmunzeln konnte. Auch manche der Protagonisten, selbst wenn ich sie sympathisch fand, wirkten mir zu sehr wie Abziehbilder von Roman oder Filmcharakteren, die einem schon sehr oft in Filmen oder Büchern begegnet sind.

    Dennoch, auch wenn der Roman nicht meinen persönlichen Lesegeschmack getroffen hat, wird „Zur Sache, Schätzle“ sicher viele Fans finden; schon allein der eingängige Schreibstil und die vielen Situationen in die die Heldin mit dem Katastrophen-Gen schlittert, lassen keine Langeweile beim Lesen aufkommen. 3.5 von 5 Punkten.

  6. Cover des Buches Nur tote Schwaben schweigen (ISBN: 9783740807559)
    Max Abele

    Nur tote Schwaben schweigen

    (23)
    Aktuelle Rezension von: abuelita

    …so sind die Botschaften eines Mörders an die Kripo unterschrieben. Dazu Verse in Reimform , denn die Opfer werden mit Vogelnamen belegt und eben mit diesen Gedichten, einem Kinderlied nachempfunden, angekündigt.

    Kein einfacher Fall für Eugen Querlinger, denn die Morde sind schon wirklich bizarr. Dazu hängt bei ihm daheim auch noch der Haussegen schief und die alten Bekannten im Team fetzen sich nach wie vor….

    Die Dialoge sind manchmal witzig, aber manchmal auch zu viel und zu bemüht. Zudem blitzt immer wieder die Ähnlichkeit mit Kommissar Kluftiger durch.. 😊

    Zwischendurch erzählt auch die „Schwarze Henne“ einiges – was aber nicht unbedingt hilft, hinter den Täter zu kommen…

    Da die Ermittlungen endlos dauern, werden sie auch lang und breit und breit und lang ausgeführt – für meinen Geschmack nun doch etwas ZU ausführlich. Trotzdem ist das Buch gut zu lesen und ich bin gespannt, ob es noch weitere Bände geben wird….

     

     

     

     

  7. Cover des Buches Schwabendoomsday (ISBN: 9783981771701)
    Sven Schmidt

    Schwabendoomsday

    (8)
    Aktuelle Rezension von: Lesewunder

    Maximilian plant Kaiser von Deutschland zu werden. Um Deutschland ins Chaos zu stürzen und dann die Macht zu ergreifen, lässt er neben der Liederhalle in Stuttgart die Mutter aller Bomben, die von den Amerikanern gestohlen wurde, explodieren. Tausende sterben und noch mehr werden verletzt. Das gewünschte Chaos bricht aus. Deutschland erklärt den Kriegsfall. Es kommt zu Demonstrationen gegen die USA. Der Autor greift nun einzelne Personen heraus und schildert ihre Erlebnisse und Gefühle kurz vor
    und nach der Katastrophe. Da ist der Reporter Florian, der seine Chance gekommen sieht, Karriere zu machen. Pia, die ihren Onkel , den Professor Falk verliert und ihre Freundin Ali, deren Mutter beim Anschlag getötet wird. Auf diese Weise bekommt das unfassbare Geschehen ein Gesicht und der Leser wird emotional tiefer in die Geschichte hinein gezogen. Ali möchte verstehen, warum ihre Mutter sterben musste und versucht Gründe für den Terroranschlag zu finden. Möglicherweise hat die Tat etwas mit Pias Onkel zu tun, der in seinen Briefen andeutet, dass er eine epochale Entdeckung gemacht hat. Als ihre Freundin Pia entführt wird und als Lösegeld die Briefe verlangt werden, ist sich Ali sicher, dass keine ausländische Macht hinter dem Anschlag steckt. Einziger Beweis für ihre Annahme sind die Briefe. Ali steht vor der Entscheidung, Pias Leben oder die Aufdeckung der Verschwörung. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Dadurch dass der Roman im Jahr 2020 spielt, kann man sich gut darauf einlassen, dass es nur  Fiktion ist. Gleichzeitig baut der Autor aktuelle Bezüge mit ein und schafft einen realistischen Unterbau, so dass sich ein leichtes Unbehagen einstellt, ob diese vorgestellte Zukunft nicht doch möglich wäre. Da ich in den Naturwissenschaften nicht so bewandert bin, waren die Ausführungen des Professors zu seiner Entdeckung für mich sehr ermüdend. Eine kürzere Darstellung hätte ich als angenehm empfunden. Da das Buch mit einem Cliffhanger endet, sollte man unbedingt auch den 2. Band lesen, da sonst die Geschichte unbeendet bleibt.
  8. Cover des Buches Nebeljagd (ISBN: 9783751716680)
    Julia Hofelich

    Nebeljagd

    (48)
    Aktuelle Rezension von: Elli1909

    Inhalt:

    In einem kleinen Dorf auf der schwäbischen Alb wird die betagte Ines Schneider ermordet. Hauptverdächtiger: ihr Pflegesohn Jo Haug. Jo ist vorbestraft, außerdem geistern seit Jahren Gerüchte durchs Dorf, dass Haug auch seine vor 15 Jahren verschwundene Jugendfreundin Vanessa skrupellos und qualvoll getötet haben soll. Für die Dorfgemeinschaft steht fest: Nur er kann der Täter sein. Jos Verteidigerin Linn Geller hält jedoch nichts von solchen Vorurteilen und recherchiert unabhängig von der örtlichen Polizei. Ihre Ermittlungen rütteln an gefährlichen Geheimnissen, die die eingeschworene Dorfgemeinschaft lieber auf ewig in Schweigen gehüllt hätte...

    Meinung:

    Dies ist der zweite Teil mit der Anwältin Linn Geller, für mich war es aber das erste Buch von Julia Hofelich und es kann auch ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Ein sehr flüssiger, fesselnder und bildhafter Schreibstil packte mich von Anfang an und die Dramatik, die sich schnell entwickelte, hatte eine unglaubliche Sogwirkung auf mich, so dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte. Die Protagonisten sind durchweg differenziert und authentisch gezeichnet, sie waren mir ziemlich schnell entweder sympathisch oder unsympathisch, allein Jo Haug konnte ich schlecht einordnen, bei ihm schwankte ich ständig zwischen Mitleid und Abneigung, bis hin zu Ekel. Immer wieder gibt es neue, überraschende Wendungen und ich wurde bis zum Schluss aufs Glatteis geführt. Ob und wie der neue und der alte Mordfall zusammenhängen und welche Rolle Jo Haug sowie die Dorfgemeinschaft dabei spielen, das hat mich ziemlich verblüfft, denn die Auflösung ist so unvorhersehbar wie stimmig, weil sich am Ende herausstellt, dass der Schein trügt und nicht alles so ist, wie gedacht.

    Fazit:

    "Nebeljagd" ist ein spannender und tiefgründiger Krimi, bei dem man als Leser tatsächlich bis zum Schluss "im Nebel stochert". Von der ersten bis zur letzten Seite ein Lesegenuss, kann ich dieses Buch wirklich allen Krimi-Liebhabern wärmstens empfehlen! Ich bin froh, eine mir noch unbekannte Autorin für mich entdeckt zu haben und möchte nun den ersten Teil "Totwasser" auch noch lesen.


  9. Cover des Buches Es geht um die Wurst (ISBN: 9783813507102)
    Wolfger Pöhlmann

    Es geht um die Wurst

    (2)
    Aktuelle Rezension von: twentytwo
    Wurst – Nahrungsmittel oder Kultobjekt? Wolfger Pöhlmann, geboren und aufgewachsen im Wurstland Niederbayern, hat sich auf eine beeindruckende Spurensuche dieses typisch deutschen Lebensmittels begeben. Neben vielen kulinarischen Highlights, entdeckt er dabei etliche Kuriositäten rund um das Kultobjekt Wurst, die auch so exklusive Genüsse, wie Weißwursteis oder weihnachtliche Fleischkäseplätzchen nicht ausklammern.

    Fazit
    Eine vergnügliche und unterhaltsame Wurstreise, die durch beinahe sämtliche Bundesländer führt und zum Nachschmecken und eigenen Erkundungen rund um die Wurst einlädt.
  10. Cover des Buches Der Dorfschulmeister (ISBN: 9783842514669)
  11. Cover des Buches Das Mahnmal (ISBN: 9783746793610)
    Kiara Lameika

    Das Mahnmal

    (15)
    Aktuelle Rezension von: labelloprincess

    Das Mahnmal von Kiara Lameika ist ein eindrucksvoller historischer Roman, der mit einem flüssigen und angenehm zu lesenden Schreibstil überzeugt. Die Autorin versteht es, ihre Leserinnen und Leser emotional mitzunehmen und gleichzeitig ein authentisches Bild vom Leben in jener Zeit zu zeichnen. Besonders gelungen ist die Charakterentwicklung von Mathes, der durch seine Erlebnisse und Herausforderungen sichtbar wächst. Seine Geschichte hat mich berührt und nachhaltig beschäftigt. Die Handlung entwickelt sich insgesamt stimmig, auch wenn es zwischenzeitlich zu einigen Längen kommt, die den Lesefluss ein wenig ausbremsen. Etwas kürzere Kapitel hätten hier sicher zu mehr Spannung beigetragen. Das Cover hat mich persönlich nicht besonders angesprochen, wirkt aber dennoch stimmig zum Genre und vermittelt die ernste Thematik des Romans passend. Trotz kleiner Kritikpunkte ist Das Mahnmal ein lesenswertes Buch, das inhaltlich überzeugt, zum Nachdenken anregt und einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Gut gefallen hat mir auch, dass am Ende alles gut nachvollziehbar aufgeklärt wurde.

    Ich vergebe dafür 4 von 5 Sternen. 

  12. Cover des Buches Langosch zum Frühstück (ISBN: B09R29M49B)
    Coco Eberhardt

    Langosch zum Frühstück

    (2)
    Aktuelle Rezension von: KarinJ

    Inhalt: Julian ist Mitte 30, als ihm seine Jugendliebe Isi gesteht, dass sie schwanger ist. Natürlich nicht von Julian, denn es ist lange bereits aus zwischen ihnen. Sie ist schwanger von ihrer Langzeitbeziehung Antonio, den Julian nicht leiden kann. Julian ist von dieser Neuigkeit ein wenig erschüttert, denn Isi ist ihm immer noch wichtig, und er denkt, dass sich jetzt alles für ihn (nicht zum Guten) ändert.

    Bewertung: In diesem Roman erlebt man keine klassische Liebesgeschichte mit. Vielmehr blickt Julian an diesem Wendepunkt zurück auf sein Leben und versucht gleichzeitig in der Gegenwart, die Situation zu bewältigen. Man erfährt, wie das denn war und mit der Zeit wurde zwischen Julian und Isi, und welche wichtigen Beziehungen es in Julians Leben überhaupt gab und gibt. Dabei geht es um Frauen, aber auch um Freunde und Familie. Die Geschichte beginnt am ersten Wendepunkt von Julians Leben: dem Tag, als er und seine Mutter nach der Scheidung in die neue Wohnung gezogen sind. An diesem Tag traf er auch Isi, die im selben Haus lebte. Noch im selben Kapitel macht die Geschichte ihren ersten Sprung, zur Gegenwart und dem nächsten Umbruch. Auf diese Weise springt die Handlung immer wieder hin und zurück; in die Vergangenheit, ins Heute, und von einer wichtigen Begegnung zur nächsten. Trotzdem kann man dem Ganzen leicht folgen. Erzählt aus der Ich-Perspektive und aus Julians Augen heraus, ist der Leser stets mitten im Geschehen und hat nie das Gefühl, nicht durchzublicken, obwohl sich Julians Geschichte in allen Details erst mit der Zeit enthüllt. Ich fand den Aufbau der Story sehr geschickt und die Art, wie sich alles schlüssig, verständlich und interessant zusammensetzt, kunstvoll. Auch sprachlich fand ich das Buch schön. Die Sprache ist klar und effizient - mit wenigen Worten werden Situationen und Personen trotzdem lebendig beschrieben. Die Figuren wirken sehr authentisch und lebensecht. Von mir erhält das Buch eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne.

  13. Cover des Buches Hollywood Ladies (ISBN: 9783734724527)
    Lena Troll

    Hollywood Ladies

    (19)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Die Geschichte besticht mit tollen, facettenreichen Charakteren und zieht einen so in ihren Bann.
    Man wird mit den meisten warm und schließt sie doch ins Herz.

    Die Handlung ist abwechslungsreich und nicht zu vorhersehbar, sodass man gespannt ist weiterzulesen. 

    Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen. 

    Insgesamt ist es ein schönes Buch! 


  14. Cover des Buches Tote Schwaben leben länger (ISBN: 9783740812331)
    Max Abele

    Tote Schwaben leben länger

    (23)
    Aktuelle Rezension von: Chattys_Buecherblog

    Ach, ich liebe es! Ein regionaler Krimi mit viiiiiel Lokalkolorit, die nicht belehrend wirken. Und dann noch dialektische Einlagen, ja, das ist genau mein Ding. Und genau dieses habe ich in diesem Buch vorgefunden. 

    Eugen Querlinger, ein typisch schwäbischer Ermittler, wie man schon an seinem Vornamen erkennen kann. So ein bisschen erinnerte er mich an Ernst Bienzle, den schwäbischen Tatortkommissar, der immer so ein bisschen die schwäbische Mentalität in die Geschichte brachte. Aber zurück zu Querlinger, seines Zeichens erster Kriminalhauptkommissar beim K1 der Ulmer Kripo. Er hat eine stille Leidenschaft. Nein, nicht unbedingt seine Frau, die ihn zum Gesundheitsfanatiker erziehen möchte. Nein, es ist seine Vorliebe für Erdnüsse, die er zu jeder Gelegenheit nascht. Ich habe mich aber auch desöfteren gefragt, was er wohl mit den Schalen gemacht hatte. Denn von deren Entsorgung wurde nie wirklich gesprochen. Oder bleiben diese etwa immer in der Jackentasche?

    Witzig fand ich auch den mittäglichen Yoga-Schnarch. Ich denke, dass diese Wortkreation schon viel über Autor und Protagonist aussagt.

    Wie dem auch sei, in diesem Krimi fügt sich irgendwie alle zusammen. Eine tolle, interessante und einfallsreiche Story und detaillierte Beschreibungen von Land und Leuten. Auf mich wirkte alles sehr stimmig, so dass ich mich über eine baldige Fortsetzung sehr freuen würde.

  15. Cover des Buches Mehlpütt und Trollinger (ISBN: 9783945195932)
    Peter Jürß

    Mehlpütt und Trollinger

    (2)
    Aktuelle Rezension von: PietWolf
    Ostfriesland einmal anders: schnell, mit Power und international - als Hinweis: es geht nicht um Wein. Hier bekommen die Exilschwaben eine Stimme, allerdings kommen auch Osfriesen nicht zu kurz. Ein Privatdetektiv gekonnt mit all seinen Macken in Szene gesetzt.
  16. Cover des Buches Jahrmarkt in der Stadt / Kleine Lichter (ISBN: 9783746715445)
    Nikolaus Klammer

    Jahrmarkt in der Stadt / Kleine Lichter

    (5)
    Aktuelle Rezension von: Lesefreude
    Das Buch von Nikolaus Klammer besteht aus drei Teilen. Zwei Erzählungen und einem Kurzroman. 
    Der Schreibstil gefällt mir gut, der Kurzroman "Ein kleines Licht" konnte mich jedoch leider nicht so ganz überzeugen. Es geht um einen versoffenen Pseudolyriker, der mich einfach nur aggressiv gemacht hat. Da ich mich in ihn dadurch nicht reinversetzen und keine Symphatien aufbauen konnte, fand ich den Roman gerade hintenraus recht langatmig. Die lyrischen Ausflüge zwischendurch in Andernajs Schreibkünste haben mir dagegen teilweise wieder wirklich gut gefallen!
    Die zwei Erzählungen waren relativ kurz (ca. 50 und 65 Seiten). Beide haben mir gut gefallen, die zweite "Die Lichtung" ist allerdings mein Favorit! Die erste "Pasenows Schöpfung" habe ich auch gerne gelesen, wobei sie meiner Meinung nach nicht an "Die Lichtung" ran kommt. Mir hat die Vorstellung, dass ein Bild so eine Kraft auf jemanden auswirken kann besonders gefallen. Der Autor hat das auch gut dargestellt, ich habe mir diese Lichtung mit ihrer Macht richtig vorstellen können. Schade ist natürlich nur, dass es diese dann scheinbar nicht mehr gab, was für mich allerdings auch wieder einen realistischen Touch dargestellt hat. Heutzutage wird doch alles schöne abgerissen und zugebaut ;)
    Für mich ist das Buch also in drei Kategorien einzuteilen: in ein kleines, mittleres und großes Licht. Ich denke man kann rauslesen, welche Geschichte für mich welches Licht darstellt.

    Alles in allem hatte ich ein paar unterhaltsam lyrische Stunden, vielen Dank an den Autor dafür!

  17. Cover des Buches Der Stoff, aus dem die Freiheit ist (ISBN: 9783863342913)
    Nathalie Schaller

    Der Stoff, aus dem die Freiheit ist

    (11)
    Aktuelle Rezension von: Buchperlentaucher

    Tue das, was du willst für dein Leben. Beende ungesunde Beziehungen. Mach etwas, worauf du Bock hast, auch wenn es verrückt erscheint. Vertraue deinen Gefühlen, wage Beziehungen. Lasse dich von deinen eigenen Fähigkeiten überraschen. (Seite 37 + 38)

    Diese Tipps zum Glücklich sein stammen nicht aus einem der vielen Ratgeber-Bücher. Es ist das, was Nathalie Schaller immer gelebt hat. Mit gleicher Konsequenz hat sie ihr Ziel verfolgt, nicht dem Mainstream der Mode-Branche zu folgen. 

     
    Faire Mode ist deshalb teuer, weil beim Anbau von biologischer Baumwolle auf giftige Pestizide und chemischen Dünger verzichtet wird. Die Zulieferer garantieren existenzsichernde Löhne, eine feste Anstellung, Gesundheitsschutz, keine Kinder- und Zwangsarbeit und vernünftige Arbeitszeiten. (Seite 59)

    Wie man auch mit einem solchen Konzept erfolgreich arbeiten kann, zeigt Nathalie Schaller eindrücklich auf. 

  18. Cover des Buches Der Ginkönig muss sterben (ISBN: 9783886277933)
    Jochen Bender

    Der Ginkönig muss sterben

    (12)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Nitschke
    Der Krimi hat mir richtig Lust auf eine Reise nach Mallorca gemacht. Besonders gut gefällt mir die Journalistin Cora, die frech und selbstbewusst und trotzdem ganz Frau ist. Aber auch der politisch unkorrekte Kommissar Hurlebaus hat einen Platz in meinem Herzen bekommen. Es hat mir Spaß gemacht mit ihm zu Rätseln, was da eigentlich passiert ist und wer es war. Das ganze hatte mit seinem Tempo durchaus Thriller-Elemente.
  19. Cover des Buches Tod auf dem Neckar (Schäfers Ermittlungen 7) (ISBN: B08JQH2ZSX)
    Mona Frick

    Tod auf dem Neckar (Schäfers Ermittlungen 7)

    (20)
    Aktuelle Rezension von: Pixibuch

    Ein Kurzkrimi, den man schnell gelesen hat, der es aber in sich hat. Heute soll nun endlich die Trauung von Hauptkommissar Schäfer und seiner Maria stattfinden. Es ist für alles gesorgt. Die Schifffahrt auf dem Neckar, das Catering mit schwäbischen Maultaschen. Schäfer ist nun 67 und möchte alles gelassen angehen. Sein Kollege Florian schenkt ihm eine Ente und Schäfer ahnt schon schlimmes, denn Enten = Tod. Auch Bromstetter ist eingeladen und mitten unter der Zeremonie wird in der Küche ein Toter gefunden. Für Schäfer ist nun die Hochzeit Nebensache, denn sein Ermitt.lerblut kommt in Wallung. Dies ist bereits der siebte Band um Hauptkommissar Schäfer. Die Autorin versteht es tadellos, auch in kurzen Krimi sehr spannend und interessant zu schreiben. Ihre Sprache ist recht einfach gehalten, daher läßt sich das Buch flott und gut lesen. Insbesondere die schwäbischen Einflüsse, die hier immer wieder eingeschoben werden, geben dem ganzen eben seinen  gewissen Touch, denn das Schwäbisch hört sich so gemütlich an. Ich wurde hier wieder sehr gut unterhalten und hoffe, dass dies nicht der letzte Einsatz für Schäfer war.

  20. Cover des Buches Schwaben-Donnerwetter (ISBN: 9783954415236)
    Klaus Wanninger

    Schwaben-Donnerwetter

    (1)
    Aktuelle Rezension von: detlef_knut

    Mehr als zwanzig Romane, die alle regional in Schwaben verortet sind, gehen auf die Kappe von Klaus Wanninger. »Schwaben-Donnerwetter« ist der neueste, im Mai 2020 erschienene Kriminalroman.

    Der junger Kriminalpolizist Loose aus Berlin will Berufspraxis in anderen Großstädten Deutschlands erwerben und bewirbt sich für ein entsprechendes bundesweites Programm. Zwar wird er angenommen, doch statt nach Hamburg, Düsseldorf oder München verschlägt es ihn in die schwäbische Provinz. Hier sprechen offenbar alle Bürger nur „spanisch“, denn er versteht kein Wort. Zumal er gleich vom ersten Tag an in einem sehr eitlen Dorf ermitteln muss. Denn beim großen Fest der Heimattage Schwabens wird der Volksmusiksänger Heinzi entführt, samt mobiler Toilette, in welcher er sich vor seinem Auftritt ein letztes Mal entleeren wollte.

    Wanninger schaut den Leuten kräftig auf’s Maul und nimmt mit den verschiedenen Dialekten, besonders aber mit dem schwäbischen, einen interessanten Bezug zu seinen Figuren auf. Allerdings schließt er mit dem starken schwäbischen Dialekt, den fast alle Figuren sprechen, eine große Zahl von Lesern aus. Das ist schade. Den Humor und die Spitzbübigkeit kann man dem Autor allerdings nicht absprechen. Nicht nur die Volksmusikszene, sondern auch die Provinzpolitiker werden arg auf’s Korn genommen. Das macht Spaß!

    Die Spannung hat mir ebenfalls sehr gut gefallen, es muss nicht immer mit viel Blut abgehen. Es gibt auch Verbrechen, die nicht einen Wirbel in der Öffentlichkeit machen und im Roman dennoch für Spannung sorgen.

    Neben all der Unterhaltung sorgt der Autor dafür, dass die Leser etwas über die schwäbische Region erfahren. Historische Begebenheiten und regionale Besonderheiten werden gekonnt eingeflochten und dargestellt.

    Ein besonderer Bonus für diejenigen, die sich mit dem Schwäbischen nicht ganz so auskennen, ist das schwäbische Schimpfwörterlexikon. Ein kleines Schmankerl!

    Alles in allem ein Krimi, den man schnell weglesen kann, der Informationen einer deutscher Region enthält und der etwas hintergründig auf die Mitmenschen schaut. Immer wieder empfehlenswert!

    © Detlef Knut, Düsseldorf 2020

  21. Cover des Buches Schwabenschmerz (ISBN: 9783958192645)
    Matthias Ernst

    Schwabenschmerz

    (10)
    Aktuelle Rezension von: wampy
    Buchmeinung zu Matthias Ernst – Schwabenschmerz

    „Schwabenschmerz“ ist ein Kriminalroman von Matthias Ernst, der 2019 bei Midnight erschienen ist. Dies ist der vierte Band um die im schwäbischen Feigenbach ermittelnde Kommissarin Inge Vill.

    Zum Autor:
    Matthias Ernst wurde 1980 in Ulm/Donau geboren. Bereits in seiner Jugend begeisterte er sich für Literatur und verfasste Romane und Kurzgeschichten. Nach dem Studium der Psychologie begann er eine Weiterbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten und arbeitete in mehreren Akut- und Rehakliniken in Süddeutschland. In seinen Kriminalromanen verbindet er seine beiden größten Leidenschaften miteinander, das Schreiben und die Psychotherapie.
    Matthias Ernst lebt und arbeitet in Oberschwaben. Er ist Mitglied im SYNDIKAT - Autorengruppe deutschsprachige Kriminalliteratur und bei den BartBroAuthors.

    Klappentext:
    Kommissarin Inge Vill wird mal wieder nachts aus dem Bett geklingelt: eine Leiche wurde gefunden. Die Wohnung des Toten Anton Gruibinger ist komplett verwüstet, sein Körper durch unzählige Stichverletzungen verstümmelt. Bald ist klar: Die Tote hatte gerade im Lotto gewonnen. War es Raubmord? Doch rund um die Leiche ist alles klinisch sauber. Wie passt das zusammen?
    Inge und ihre Kollegen machen sich sofort an die Ermittlungen, wenn auch unter erschwerten Bedingungen: Ein neuer Kollege kommt hinzu. Und der hat, genau wie Inge, die potenzielle Dienststellenleitung im Auge. Und so beginnt nicht nur eine verzweifelte Suche nach dem Täter oder wenigstens einem Motiv, sondern auch ein nervenraubender Wettbewerb unter den Ermittlern…

    Meine Meinung:
    Mein erster Schwabenkrimi aus der Serie um Inge Vill hat mir gut gefallen. Neben der eigentlichen Krimihandlung nimmt die Erkrankung der Mutter großen Raum ein. Die Mischung aus privaten Themen und fallrelevanten Themen ist gut gelungen. Inge Vill hat ihre Ecken und Kanten, aber sie wirkt sympathisch und man fiebert mit ihr mit. Der durch ihren Chef ausgerufene Wettbewerb wirkt etwas aufgesetzt, sorgt aber für einige Überraschungen. Inge Vill agiert kompetent und versucht den Spagat zwischen Familie und Beruf nach besten Kräften zu bewältigen. Der Autor schildert ihre Gefühle sehr eindringlich und nachvollziehbar. Mehrmals leidet man mit der Kommissarin mit und hofft, dass sich die Dinge bessern. In diesen Passagen wirkt der Roman der realitätsnah.
    Der Kriminalfall ist interessant und bietet Raum für einige falsche Ansätze. Im Endeffekt bringen Bauchgefühl, Zufall und Hartnäckigkeit die Ermittlungen voran. Der neue Kollege wirkt etwas überzeichnet, aber der Wettbewerbsdruck ist schon enorm.
    Der Schreibstil ist unaufgeregt, mit humorvollen und mit ernsten Passagen gespickt. Als Quereinsteiger hatte ich keine Verständnisprobleme.

    Fazit:
    Ein Schwabenkrimi, der den Spagat zwischen beruflichen und privaten Themen gut meistert und mit glaubwürdigen Figuren punktet. Von mir gibt es vier von fünf Sternen (80 von 100 Punkten) und eine klare Leseempfehlung. 
  22. Cover des Buches Vinzent und die Tote in der Villa (ISBN: 9783755473817)
    Coco Eberhardt

    Vinzent und die Tote in der Villa

    (1)
    Aktuelle Rezension von: KarinJ

    Mir hat dieser Cosy Crime-Roman sehr gut gefallen. Mit ihrer Art zu erzählen, hat die Autorin mich sofort gefangen. Es war mein erster Roman von ihr. Erzählt wird aus der Ich-Perspektive und fast immer ganz dicht am Geschehen. Es gab nur drei oder vier Stellen, an denen ich dachte, dass ich gerade nicht wissen muss oder will, was eine Person anhat oder wie die Landschaft aussieht. Solche Beschreibungen fügen sich bei Coco Eberhardt sonst sehr geschmeidig ein. Mir hat gefallen, dass sie nicht unbedingt sofort, wenn eine neue Figur auftaucht, mit dem Beschreiben beginnt. Sondern sie gibt solche Info meist dann, wenn es in die Story passt. Ein oder zweimal hat das dazu geführt, dass mich ein Detail überraschte, weil ich mir die Figur bis dahin anders vorgestellt hatte. Aber die Figuren und die Handlung wirkten auf mich trotzdem sehr harmonisch. Der Roman war flüssig zu lesen und ich verfolgte mit Interesse die Handlung, die für mich keine Längen und Redundanzen aufwies. Zu "bemängeln" in diesem Zusammenhang wäre lediglich die Vorliebe der Autorin für eng anliegende Kleidung (wenn es um Kleidung geht, dann trägt man körperbetont), während die verschiedenen Handlungsstränge (der Krimi und das Private) sehr gut aufeinander abgestimmt waren. Dass die Handlung eher einfach aufgebaut ist, bemerkt man erst im Rückblick, wenn der Mord aufgeklärt wird; das Ende habe ich nicht kommen sehen. Die Figuren mochte ich auch. Besonders die Hauptfigur Vinzent war mir sympathisch. Ein Anti-Held, der gar kein Ermittler sein will. Er wird mitgezogen. Ich fand es außerdem gut, dass Vinzent ein recht normaler Kerl ist und nichts Besonderes (noch 29 Jahre, gutaussehend, Fotograf, lebt wieder bei den Eltern, etwas unorganisiert). Diese Idee, wenn auch nicht vollkommen neu, fand ich eine angenehme Abwechslung zur üblichen Rollengestaltung in Krimis. Die Atmosphäre des Romans mochte ich. Etwas Spannung, ein bißchen Drama, aber kein Splatter. Das Konzept von Cosy Crime wurde sehr gut umgesetzt. Die schwäbische Note muss man allerdings fast suchen. An drei bis vier Stellen schwäbelt mal jemand. Aber sonst weiß man nur, wenn eine Ortsbezeichnung fallengelassen wird, dass man in Schwaben ist. Nicht gefallen hat mir an dem lektorierten Roman, dass dem Lektorat viel durchgegangen ist. Das waren einerseits Fehler (Rechtschreibung, mal ein fehlendes Komma oder ein fehlendes Wort). Andererseits fand ich die Wortwahl teils etwas ältlich (z.B. "entfleucht"), etwas unangemessen (es wird so viel "gehockt" beispielsweise) und sich wiederholend; die Bildsprache fand ich etwas arg konventionell (obwohl teils auch überraschend). Mit diesen Abstrichen komme ich insgesamt zu einer Bewertung von 4 Sternen.

  23. Cover des Buches Albwolf (ISBN: 9783965550223)
    Jochen Bender

    Albwolf

    (10)
    Aktuelle Rezension von: Corrado

    Vor zwanzig Jahren kehrten die Wölfe nach Deutschland zurück und breiten sich seitdem aus. Derzeit gibt es bundesweit 105 Wolfsrudel, sagt das Bundesamt für Naturschutz, was etwa 275 bis 301 erwachsene Tiere ausmacht, die durchaus auch Einzelgänger sein können. In der gesamten EU sind die Wölfe streng geschützt und dürfen nur dann geschossen werden, wenn es keine Alternative gibt, jedoch vorbeugend, wenn sie, wie es vermehrt geschieht, Nutztiere bedrohen, wie ein im Dezember des vergangenen Jahres vom Bundestag verabschiedetes Gesetz beschlossen hat. Das Risiko, dass Menschen von einem Wolf angefallen werden, ist äußerst gering, so wird behauptet, zumal seit der Wiederkehr der Wölfe in Deutschland noch kein Zwischenfall dokumentiert wurde, in dem sich eines der Tiere einem Menschen gegenüber aggressiv gezeigt hätte.

    Soweit die Fakten, die der Autor Jochen Bender zum Hintergrund seines Schwabenkrimis „Albwolf“ gewählt hat. Dass der Wolf zudem das zur Zeit wohl politischste Tier in der Bundesrepublik ist, um dessentwillen sich Politiker aller Parteien gerne mal streiten, wie man im vergangenen Herbst bei den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg, den Bundesländern mit der höchsten Wolfspopulation, mit Verwunderung und auch einer Spur Belustigung verfolgen konnte, wurde im vorliegenden Krimi ebenso thematisiert – auch hier zur nicht geringen Verblüffung des Lesers, zu der sich alsbald Abscheu gesellte gegenüber den politischen Ränkespielen, die dem Machterhalt und der möglichst aufsteigenden Karriere so mancher Staatsvertreter dienen, denen man nur von ganzem Herzen wünscht, dass ihre üblen Machenschaften von dem fähigen Ermittlerteam, das freilich immer wieder „von oben“ ausgebremst wurde, aufgedeckt werden mögen.

    Aber worum geht es eigentlich in der Geschichte, deren Handlung komplex und – diese Gefahr besteht bei einer solchen immer – mitunter reichlich verwirrend ist, wozu die Tatsache beiträgt, dass besagte Handlung eben nicht linear verläuft, sondern gespeist wird von einigen Nebensträngen, die sich zwar nach und nach mit dem Hauptstrang verbinden, am Ende aber dennoch nicht zu einem homogenen Ganzen verschmelzen sondern, dieses Bild gewinnt man während des Lesens immer wieder, irgendwie ausgefranst im Nichts hängenbleiben?

    Ein Exemplar der extrem scheuen Spezies Wolf scheint doch tatsächlich seinen Weg auch ins Ländle, in die Schwäbische Alb, gefunden und dort einem Wanderer den Garaus gemacht zu haben! Alle Spuren deuten darauf hin – und bringen sogleich die Umweltschützer auf den Plan, diejenigen also, die im Wolf, dem sagenumwobenen und seit Urzeiten gefürchteten Raubtier, das idealisierte, das zu verehrende heilige Tier sehen, das keiner Menschenseele etwas zu Leide tun kann und zu Unrecht verteufelt wurde und wird. Hier kochen die Emotionen über – und zwar nicht nur bei den erklärten Wolfsschützern, sondern auch bei denen, für die der Wolf besagter Sündenbock ist und ausgerottet gehört. Sie rücken zu Scharen an und verwüsten den Tatort, was, und das ist sehr bildhaft geschrieben, die Ermittlungen der aus Stuttgart angeforderten Kommissare Jens Hurlebaus und seiner Kollegin Bianca Walter, deren verantwortlicher Staatsanwalt ihnen von Anfang an, zunächst unerklärlicherweise, Steine in den Weg legt, zusätzlich erschwert.

    Der eigenwillige und, wie im Verlauf der Geschichte immer klarer wird, sehr aufrechte und gewiss nicht katzbuckelnde Kommissar mit dem ungewöhnlichen Namen, von dem man nicht so recht weiß, auf welcher Silbe er zu betonen ist, lässt sich jedoch nicht abschrecken, obwohl er ahnt, dass von ganz oben die unmissverständliche Anweisung gekommen ist, den Fall möglichst rasch ad acta zu legen und keinesfalls weiterzubohren. Gemeinsam mit seiner Partnerin versucht er, wie das ordentliche Polizeiarbeit verlangt, den Tathergang zu rekonstruieren – und stößt bei seinen Nachforschungen im Umfeld des vermeintlich von Wölfen gerissenen Opfers, einem introvertierten Einzelgänger ohne nennenswerte Sozialkontakte, auf einige Ungereimtheiten, die auf Mord hindeuten. Mord, der durch einen Wolfsangriff kaschiert werden soll? Dient das verehrt-gehasste Tier gar als Instrument, als Mittel zum Zweck? Während der zähen, nicht leicht zu lesenden, mit vielen Dialogen, die man oft ein zweites oder drittes Mal lesen muss, um zu wissen, wer da eigentlich spricht, durchsetzten Recherchen verdichtet sich Hurlebaus zunächst vager Verdacht zur Gewissheit. Er deckt immer wieder Neues auf, marschiert dabei von einer, freilich nicht ihm selbst anzulastenden, Sackgasse in die nächste – und scheint sich doch im Kreise zu drehen, was den Lesefluss weiterhin erschwert, so wie es die undurchsichtigen Geschäfte der abstoßend gierigen und gewiss unmoralischen Reichen und Mächtigen tun, die ihre Pfründe auf ungesetzlichen Wegen zu erhalten und vermehren suchen, die er nur mit sehr unorthodoxen Mitteln, die ihm durchaus den Job kosten können, beweisen und zur Strafverfolgung bringen kann.

    Aber werden die nimmersatten und manipulativen, an den Schalthebeln der Macht sitzenden Staatsdiener, die, dieser Verdacht drängt sich geradezu auf, die eigentlichen Wölfe aus dem Märchen sind, schließlich tatsächlich ihrer gerechten Strafe zugeführt? So genau weiß man's nicht, mag es aber mit Fug und Recht bezweifeln, denn irgendwie gewinnt man den Eindruck, dass „die da oben“ immer Mittel und Wege finden, sich auch aus dem größten, selbst produzierten, Dreck herauszulavieren und sträflich ungeschoren davonkommen, was ja auch der Erfahrung entspricht und dem, was man oft genug in den Zeitungen lesen kann!

    Fazit: ein nicht alltäglicher, nicht nebenbei lesbarer Regionalkrimi mit brisant-aktuellen Themen, mit denen er allerdings ein wenig überfrachtet ist. Manchmal könnte weniger halt doch mehr sein! Doch die Mankos werden allemal wettgemacht durch die Protagonisten, das unerschrockene Ermittlerpaar, das so gar nicht zueinander zu passen scheint und, trotz gelegentlicher Meinungsverschiedenheiten, die den unterschiedlichen Charakteren geschuldet sind, wunderbar harmoniert und – meistens – an einem Strang zieht. Vor allem der als unbequem verschriene Kommissar Hurlebaus hat Potential, er ist so menschlich wie vielschichtig und interessant, überzeugt durch seine Anständigkeit wie auch durch seine immer wieder zutage tretenden Schwächen – und ist ganz gewiss jemand, der sich dem Leser einprägt und von dem man gerne, sehr gerne, mehr lesen möchte!

  24. Cover des Buches Mopssturm (ISBN: 9783958199279)
    Martina Richter

    Mopssturm

    (8)
    Aktuelle Rezension von: Lerchie
    In Knieslingen taucht der junge Graf auf, dem die Burgruine gehört. Er will ein Hotel bauen und die Ruine mit einbeziehen. Doch die Ruine steht unter Denkmalschutz und es müssen bestimmte Auflagen erfüllt werden. Miro, Holmes‘ Herrchen, kann den Architektenjob ergattern, doch es gibt auch Gegner dieses Projekts. Es gibt Sabotagen und letztendlich sogar einen Toten. Holmes und Waterson ermitteln.

    Meine Meinung
    Dieses Buch ist sehr leicht zu lesen. Es gibt keine Unklarheiten im Text. Der Mops Holmes ermittel sehr amüsant wie immer. Doch inzwischen hat er auch eine Gefährtin, eine Frau, die ihm fünf Welpen geworfen hat. Und einer davon kommt zu Waterson und Jackie. Ihn bezieht Holmes in die Ermittlungen mit ein. Er lernt ihn sozusagen an. Er ist immer wieder lustig, wenn Waterson herausfinden will oder muss, was Holmes ihm wohl zu sagen hat. Schließlich kann der Mops ja nicht sprechen. Aber er ist klug und weiß, was er tun muss. Ich finde diese Bücher klasse und lese sie immer mit Begeisterung. Denn wie die Vorgänger hat mich auch dieses Buch in seinen Bann gezogen, hat mich gefesselt, amüsiert und gut unterhalten. Ich habe es in einem Rutsch gelesen. Von mir eine Empfehlung und volle Bewertungszahl.

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