Bücher mit dem Tag "schwäbische alb"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "schwäbische alb" gekennzeichnet haben.

50 Bücher

  1. Cover des Buches Nadelherz (ISBN: 9783453359888)
    Julia Corbin

    Nadelherz

     (81)
    Aktuelle Rezension von: Cindy63

    Nadelherz ist der 3. Teil der Autorin Julia Corbin um das Ermittlerduo Hall & Hellstern. Obwohl ich die beiden anderen Teile nicht gelesen habe, fiel es mir nicht schwer das Buch zu lesen, da die Handlung nicht auf die Teile aufbaut. Es ist sehr spannend geschrieben, im Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Die Vorstellung, dass es Menschen gibt, die andere so mißhandeln, finde ich sehr gruselig. Die Vorstellung der Hauptprotagonisten am Anfang, gefiel mir sehr gut. Ich kann mir zwar nicht vorstellen, dass so viel Frauenpower bei der Kripo in den oberen Chefsesseln sitzen, aber wünschenswert wäre es. Außerdem finde ich es unwahrscheinlich, dass die Tochter zweier Mörder Kriminalkommissarin in der Mordkommission ist, aber wer weiß? Die Erklärungen der Biologin waren mir manchmal etwas zu ausführlich. Ich muss gestehen, ich habe auch nicht alles verstanden. Trotzdem hat mir das Buch gut gefallen und war gut zu lesen. Außerdem war die Lösung des Falls ungewöhnlich und nicht vorhersehbar. Ich kann es nur weiterempfehlen!

  2. Cover des Buches Auerhaus (ISBN: 9783746636320)
    Bov Bjerg

    Auerhaus

     (323)
    Aktuelle Rezension von: sKnaerzle

    Man merkt eine Weile nicht, wie unhaltbar die Verhältnisse im Auerhaus sind. Dort wohnen psychisch kranke Jugendliche, die ihre Impulse nicht genug kontrollieren, und Abiturienten, die gerade lernen, für sich selbst die Verantwortung zu übernehmen zusammen. Und obwohl  sich eine Katastrophe an die nächste reiht, beschützt sie das gemeinsame Leben und der Dorfpolizist spricht es aus: "Ihr kümmert euch umeinander." Diese Ambivalenz machte das Buch interessant und man konnte lange nachdenken.

    Für mein Empfinden leidet das Buch an Konstruktionsmängeln: warum um Himmelswillen geben die Eltern den Kindern nicht genug Geld? Sie leben mietfrei und bescheiden, da müsste ein kleiner Zuschuss von den Eltern und ein wenig jobben weit reichen, dass sie Lebensmittel klauen müssen scheint mir an den Haaren herbeigezogen.

    Und dann trifft der Autor meiner Meinung nach weder die Stimmung auf der Schwäbischen Alb (man kommt von dort nicht mal kurz mit dem Fahrrad nach Stuttgart zum Kreiswehrersatzamt und der Menschenschlag ist anders) noch die der 80er Jahre (man war meinungsstärker, politischer, oder man entdeckte die Freuden des Konsums.) Die wurstige Lustlosigkeit, des Erzählers scheint ihm mehr zu einem Kind der Gegenwart zu machen.

    Diese Oberflächlichkeit zeigt sich auch an dem Lied "Our House". Der Titel hat gepasst, aber der restliche Text nicht, deswegen wird nur über den Titel geredet, und über den Rest nicht. Klar, den haben auch die Bewohner des Auerhauses nicht verstanden, aber eine Vorstellung davon werden sie gehabt haben, wo es doch ihr "Vereinslied" war.

    Ich finde aber, die Qualität von Literatur zeigt sich in den Details und da ist Auerhaus eher schlecht.

  3. Cover des Buches Bruderherz (ISBN: B083HJGYPM)
    Silke Nowak

    Bruderherz

     (42)
    Aktuelle Rezension von: dia78

    Das Buch "Bruderherz" wurde von Silke Nowak verfasst und erschien 2020 im Viktoria Publishing Verlag.

    Die Autorin schreibt aus den 2 Perspektiven der Ermittler. Die eine ist die zurückhaltende, während der andere der draufgängerische ist. Die Protagonisten sind  detailreich beschrieben, so dass man sie vor sich sehen kann, allerdings fehlt immer ein kleines Schippchen, dass sie noch greifbarer oder manche Handlungen nachvollziehbarer werden.

    Die Wortwahl und der Sprachstil sind gut gewählt, allerdings liest es sich passagenweise etwas holprig und starr. Manche Entscheidungen konnte man als Leser nicht nachvollziehen oder wurden erst viel später erklärt, warum es zu so einem Verhalten kam.

    Es ist ein Krimi, der doch sehr spannungsgeladen und mit einigen interessanten Wendungen um die Ecke kommt, so dass ich den Krimi doch empfehlen kann.

  4. Cover des Buches Spielende (ISBN: 9781502901675)
    Silke Nowak

    Spielende

     (24)
    Aktuelle Rezension von: fredhel

    Reich, durchgeknallt und ehrlos, so würde ich die Protagonisten dieses Psychothrillers bezeichnen. 
    Zum einen gibt es das Geschehen rund um die zerrüttete Ehe von Iris und Achim, zum anderen lebt die befreundete Clara unter falscher Identität im selben Ort, um sich vor einem mordenden Stalker zu verstecken. Jede Person hat große Probleme, meist psychischer Art. Alles eskaliert, als Achims Elternhaus in Flammen aufgeht und sein Sohn und seine Schwester danach unauffindbar sind.
    Ich bin etwas indifferent, wie ich diesen Krimi bewerten soll. Einerseits finde ich das Seelenleben der handelnden Personen gut dargestellt, aber insgesamt gibt es von allem etwas Tooo Much, als dass es noch realistisch sein könnte. Da aber Silke Nowak einen absolut fesselnden Schreibstil hat, vergebe ich gut gemeinte 4 Lesesterne.
  5. Cover des Buches Die Fotografin - Am Anfang des Weges (ISBN: 9783734106576)
    Petra Durst-Benning

    Die Fotografin - Am Anfang des Weges

     (95)
    Aktuelle Rezension von: Nanc_y

    Dies war das erste Buch, das ich von der Autorin gelesen habe ich es ist auch schon etwas her seit dem ich das Buch gelesen habe aber mir ist die Geschichte noch sehr gut im Gedächtnis geblieben. 

    Der Schreibstil ist emotional, sehr kraftvoll und könnte mich mit detaillierten Beschreibungen direkt begeistern. 

    Besonders beeindruckt hat mich Hauptprotagonistin Mimi - Sie ist sehr willensstark, mutig und zwar zugleich. Eine perfekte Mischung. Ich habe ihren Weg sehr gerne begleitet.

    Was mir auch sehr gut gefallen hat, war das Setting. Die Beschreibungen zauberten mir direkt detaillierte Bilder in den Kopf. Sowas liebe ich.

    Zum Inhalt werde ich nicht viel sagen, man muss es selber lesen und sich in diesen Bann ziehen lassen.

    Alles was ich sagen kann, ist dass ich die reihe weiter lesen möchte.

  6. Cover des Buches Die Fotografin - Die Stunde der Sehnsucht (ISBN: 9783734106606)
    Petra Durst-Benning

    Die Fotografin - Die Stunde der Sehnsucht

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Hennie

    Band 4 geht spannend weiter und das dramatische Ende der vorherigen Geschichte wird aufgelöst. Zum Glück war der Brand in der Druckerei schnell gelöscht und der entstandene Schaden durch das solidarische Zusammenhalten der Belegschaft mit Mimi und Anton in kurzer Zeit behoben.

    Eine sehr kleine Zeitspanne bleibt den Menschen in Münsingen, in denen sie sorglos den Sommer 1914 genießen können. Dann bricht das Unglück über sie herein. Der Weltkrieg beginnt. Die Männer müssen an die Front. Den Frauen bleibt nichts anderes übrig, als die Arbeiten der Männer zu übernehmen. Schwere Zeiten brechen an.

     

    Für mich war es eine brillante Fortsetzung der vorhergehenden Geschichten. Eingängig und sehr authentisch versteht es Petra Durst-Benning die Schicksale der Menschen während des Krieges zu schildern. Das gilt sowohl für Anton und seine Kameraden an der Front, wie auch für die daheim auf der schwäbischen Alb Gebliebenen. Sehr lebendig und wahnsinnig nah am Geschehen erlebte ich das unvorstellbare Grauen im Schützengraben, auf dem Schlachtfeld und im Lazarett. Das entsetzliche Sterben der jungen Menschen, ihre sinnlosen Tode und das Entsetzen, die Folgen in der Heimat bei den Familien, Müttern, Ehefrauen. Die Schilderung der Kriegsjahre in Münsingen erfolgt sehr detailliert, einfühlsam und anschaulich. Die Münsinger Frauen unter Leitung von Babette als Bürgermeisterin raufen sich in ihrer Notlage zusammen und bilden bald eine verschworene Gemeinschaft. In ihrer Hoffnung, dass der Krieg bald ein Ende hat, sind sie sich gegenseitig eine Stütze. Mimi, Corinne und Babette sind dabei an vorderster Front und wachsen über sich hinaus. Sehr schön, wie diese drei Charaktere von der Autorin gezeichnet wurden, denn auch diese Frauen dürfen ihre schwachen Momente haben. Sie sind mir regelrecht ans Herz gewachsen.

     

    Die Handlung spielt im wesentlichen in der Zeit von 1914 bis 1918.

     

    Im abschließenden fünften Teil bin ich nun auf die weiteren Entwicklungen gespannt. Denn: Es gibt erneut einen ungewissen Ausgang für einige Personen Auf die neuen Ereignisse bin ich sehr neugierig.

     

    Auch hier gibt es von mir wieder hochverdiente fünf Sterne.

  7. Cover des Buches Die Fotografin - Die Zeit der Entscheidung (ISBN: 9783734106583)
    Petra Durst-Benning

    Die Fotografin - Die Zeit der Entscheidung

     (63)
    Aktuelle Rezension von: Hennie

    1911 in Laichingen – die Serie mit der Wanderfotografin Mimi Reventlow geht interessant weiter. Entgegen ihren Vorstellungen wird sie im Ort festgehalten. Sie kümmert sich aufopferungsvoll um ihren schwerkranken Onkel Josef und darüber hinaus auch um die Belange der teilweise bettelarmen Bürger des kleinen Leinenweberstädtchens. Mimi hilft mit Rat und Tat, wo sie kann und gibt den Leuten Hoffnung in scheinbar ausweglosen Situationen.

    Liest sich wie von selbst. Die schweren Lebensumstände der Bürger von Laichingen sind erdrückend. Mimi Reventlow, die Fotografin, versucht die Menschen aus ihrer Lethargie zu wecken. Teilweise gelingt ihr das auch.

    Die junge Frau entspricht so gar nicht dem Zeitgeist und ist vor allen den Honoratioren des Ortes ein Dorn im Auge. Webereibesitzer Gehringer versucht das vorwitzige, aufmüpfige Frauenzimmer immer wieder in ihre gesellschaftlichen Schranken zu verweisen. Doch sie läßt sich nicht entmutigen und bringt frischen Wind auf die schwäbische Alb. An ihre Grenzen kommt Mimi als sich ihr persönliches Glück als Trugschluß erweist, und sie erkennen muss, dass sie nur benutzt wurde. Die einzig richtige Entscheidung: Sie verläßt Laichingen und begibt sich erneut auf Wanderschaft.

    Ich folgte der Geschichte und den handelnden Personen und deren Entwicklung mit steigendem Interesse und plötzlich war das Buch zu Ende.

    Im Anhang des Buches befinden sich mehrere Fotos in schwarz/weiß aus der Zeit. Außerdem erhält der Leser einen Einblick in den nächsten Band: "Die Fotografin - Die Welt von morgen."

  8. Cover des Buches Helle Tage, helle Nächte (ISBN: 9783596298549)
    Hiltrud Baier

    Helle Tage, helle Nächte

     (96)
    Aktuelle Rezension von: Lesekerstin

    Ein sehr schönes Buch, was die Verwirrungen der Liebe und des Lebens zeigt!

    Sehr schön und nachvollziehbar geschrieben. 

    Zu der Handlung werde ich, wie immer, nichts schreiben, da ich es schrecklich finde in Rezessionen schon alles zu erfahren. 

    Doch dieses Buch kann ich denen empfehlen die gerne über Familiengeheimnisse lesen.

  9. Cover des Buches Die Fotografin - Die Welt von morgen (ISBN: 9783734106590)
    Petra Durst-Benning

    Die Fotografin - Die Welt von morgen

     (63)
    Aktuelle Rezension von: Hennie

    1912: Das ereignisreiche Leben der Wanderfotografin Mimi Reventlow geht weiter. Sie verläßt nach dem Tod ihres Onkels das Weberstädtchen Laichingen und versucht ihre fotografische Tätigkeit in verschiedenen Ortschaften erneut aufzunehmen. Der Gastwirtsohn Anton Schaufler ist an ihrer Seite und sie helfen sich gegenseitig. Gemeinsam versuchen sie die Welt von morgen mitzugestalten, indem sie nicht aufgeben und ständig mit wechselndem Erfolg an neuen Plänen arbeiten. Das versteht die Autorin in wunderbare Ereignisse, in Begegnungen mit interessanten Menschen einzubinden. Schon bekannte Personen werden mit neuen Charakteren verflochten. So entsteht eine lebendige Erzählung, die mir die Gesellschaft kurz vor dem ersten Weltkrieg nahebrachte.

     

    Am Ende dieses dritten Bandes befinden sich die beiden Protagonisten Mimi und Anton erneut auf der Schwäbischen Alb, nachdem sie zuvor in Berlin waren. Der Zufall führt sie nach Münsingen in die Nähe von Bernadotte, der Schafsbaronin. Sie verwirklichen ein waghalsiges Vorhaben. Ihr Mut zahlt sich aus. Sie haben Erfolg. Doch das Buch endet mit einem Cliffhanger, der Unheil vermuten lässt und sehr neugierig auf die Fortsetzung macht.

     

    Ich kann die Reihe wärmstens empfehlen. Sie erfüllte bisher meine Erwartungen mit bester Unterhaltung. Toll geschrieben!

  10. Cover des Buches Maultaschenmambo (ISBN: 9783740807740)
    Kevin Butler

    Maultaschenmambo

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Melanie_Brigl

    Am Anfang musste ich mich etwas an den Schreibstil gewöhnen, daher habe ich bei der Bewertung einen Stern abgezogen. Aber nachdem ich mich "eingelesen" hatte, war ich total begeistert. Besonders gefallen hat mir, dass ich den Täter nicht sofort erkennen konnte und während des Lesens immer wieder geschwankt habe, wer denn der BÖSE sein könnte. Erst ziemlich gegen Ende war ich auf der richtigen Spur. 
    Mein persönlicher Favorit in dem Buch war allerdings nicht die Hauptdarstellerin, sondern die "nette Verwandschaft", die unsere Hauptdarstellerin an die Hand genomme hat und auch immer mal wieder zwischen ihr und ihrer Liebe "vermittelt" hat. Ich habe diese nette Dame bildlich vor mir gesehen.
    Ich freue mich schon auf ein weiteres Buch des Autors :)
    Zum Inhalt selbst:
    Eine Bibliothekarin ist mit der Arbeit, der Polizei nicht zufrieden. Dumm nur, dass ausgerechnet ihre "Liebe" bei der Polizei arbeitet. Das macht das Zusammenleben nicht einfacher. Am Schluss greift die Bibliothekarin selbst ein und kommt dem Täter dabei gefährlich - fast schon tödlich - nahe.

  11. Cover des Buches Die Herrin der Burg (ISBN: 9783426626627)
    Ulrike Schweikert

    Die Herrin der Burg

     (83)
    Aktuelle Rezension von: busdriver

    Ich habe schon einige Romane der Autorin gelesen und mag ihre Geschichten.

    In dieser hier wird man direkt in die ungeschönte Zeit des 13. Jahrhunderts katapultiert. Mit allen Schrecken und Grausamkeiten, die diese Zeit zu bieten hatte. Sehr deutlich wird diesmal die Rolle der Frau im Mittelalter in Szene gesetzt. Es ist keine romantische Rittergeschichte, eher ein etwas düsteres Abbild der Zeit. 

    Die beiden Hauptpersonen Tilia und Gret haben denselben Vater. Allerdings wächst die eine als adlige Tochter, des Ritters von Wehrstein auf, während sich die andere als unfreie Magd verdingen muss.

    Beide werden auf die Burg der Zollern geschickt und das Schicksal nimmt seinen Lauf.

    Schonungslos offen, teils sehr brutal, schildert Ulrike Schweickert das Leben dort. Intrigen, Gewalt, Unterdrückung bestimmen das Leben.

    Spannend und unterhaltsam!

    Zum Buchcover kann ich nichts sagen, dass hat sich im Laufe der Jahre mehrmals geändert.

  12. Cover des Buches Grafeneck (ISBN: 9783442471188)
    Rainer Gross

    Grafeneck

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Christinagirl

    Herman Mauser ist Grundschulehrer in Buttenhausden in einem Dorf auf der Schwäbischen Alb. Er ist 61 und seit 30 Jahren Lehrer. Da er gerne Nachforschungen betreibt, findet er durch Zufall eine Leiche in einer Hölle. Soe wie es aussieht wurde der Mann schon in der Nazizeit umgebracht. Durch diese Leiche kommen alte Erinnerungen von seinem Vater hoch, der damals Polizit war. Auch die Pistole, die er von seinem Vater bekommen hat, hat etwas mit dem Mord von damals zu tun....

    Finde das Buch mittelmässig

  13. Cover des Buches Das Nachtfräuleinspiel (ISBN: 9783423219181)
    Anja Jonuleit

    Das Nachtfräuleinspiel

     (60)
    Aktuelle Rezension von: Murmel_2016

    Zum Inhalt möchte ich ehrlich gesagt nichts sagen, entnehmt es vom Klappentext und ansonsten lasst euch einfach auf die Geschichte ein. So habe ich es getan und ich wurde wirklich richtig überrascht davon. Es wird in verschiedenen Zeitebenen erzählt und ich fand lange keinen Zusammenhang darin. Die Zeitebenen kann man sehr gut von einander unterscheiden und man kommt auch sofort wieder in die jeweiligen Zeiten rein. Man liest und liest weil man wissen will wo der Zusammenhang steckt. Irgendwann fängt es an dass man eine Vorahnung hat und da kommt dann eines nach dem anderen und man hört einfach nicht auf mit lesen. Der Spannungsbogen wird sehr hoch gehalten. Die Charaktere sind realistisch dargestellt und haben ihre Ecken und Kanten. Durch die unterschiedlichen Perspektiven kann man sich ganz gut in sie reinversetzen. Liane fand ich erschreckend und mehr als gnadenlos. Des Öfteren hat mich die Autorin zum Nachdenken und zum Kopfschütteln gebracht. Man wird von der ersten Seite an gepackt und nicht mehr los gelassen. Es ist unvorhersehbar und hat eine Wendung mit der ich nicht gerechnet hatte und die mich schockierte. Es passiert so viel, dass Langeweile hier keinen Platz findet. Die Autorin hat ein Thema richtig gut ausgearbeitet. Ich bin wirklich begeistert. Daher gibt es eine Leseempfehlung und volle 5 von 5 ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

  14. Cover des Buches Lebkuchenküsse (ISBN: 9783732585458)
    Elaine Winter

    Lebkuchenküsse

     (53)
    Aktuelle Rezension von: abuelita

    …die Lust auf Schnee, Weihnachtsplätzchen und festlichen Lichterglanz macht.

    Außerdem natürlich eine Liebesgeschichte…viel mehr ist dazu wirklich nicht zu sagen. Alles sehr schön beschrieben, im Anhang gibt es dann auch noch Rezepte.

     

     

  15. Cover des Buches Albspargel (ISBN: 9783842511866)
    Günther Bentele

    Albspargel

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  16. Cover des Buches Kettenacker (ISBN: 9783865322715)
    Rainer Gross

    Kettenacker

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Konnte von dem Buch nicht lassen und habe es fast in einem Rutsch gelesen. Fasziniert war dabei nicht das frueh erkennbare Ende, sondern die Darstellung und der Erfindungsreichtum der beiden Hauptakteure. Ein etwas anderer Krimi für anspruchsvolle Leser. Hoffe, das Duo schafft im jetzt schon fortgeschrittenen Alter noch einen weiteren Fall. War mir allerdings nicht ganz klar, in welcher Zeit der Krimi spielt.
  17. Cover des Buches Die Venus aus dem Eis (ISBN: 9783813503760)
    Nicholas J. Conard

    Die Venus aus dem Eis

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Im September 2008 machte das Team um den amerikanisch-deutschen Archäologen Nicholas Conard in einer Höhle auf der Schwäbischen Alb einen spektakulären Fund. Die 40 000 Jahre alte kleine "Venus vom Hohle Fels" ist bis heute die älteste bekannte Darstellung einer menschlichen Figur. Um die Sensation perfekt zu machen, wurden in ihrer Nähe auch noch die ältesten Musikinstrumente der Welt ausgegraben.

    Die vielen Fragen, die sich im Zusammenhang nach den Menschen ergaben, die diese Kunstwerke angefertigt hatten, führte schließlich zur Entstehung dieses Buches, das die Autoren als archäo-literarischen Versuch bezeichnen. Der Paläolithiker ist befangen, weil er nur über das Auskunft geben kann, was sich mit den Methoden seines Faches belegen lässt. Darüber zu spekulieren, wer diese Menschen waren, oder was sich in ihrem Lebensumfeld zugetragen hatte, bleibt ihm versagt. Das Zusammentreffen mit einem Literaturwissenschaftler, einem berufsmäßigen Interpreten und Fabulierer erwies sich als Glücksfall, kann und darf er doch Theorien in Geschichten verwandeln. Dass sie nicht den Anspruch erheben, eine längst vergangene Wirklichkeit authentisch abzubilden, ist selbstverständlich, sind doch weder Worte noch Gedanken jener eiszeitlichen Menschen in anderer Form als in ihren Hinterlassenschaften überliefert.

    Aus dem Wunsch, die Methode der Archäologie und die der Erzählung zu verbinden, erwuchs dieses Projekt, das man auch als "Wissenschaftsfiktion" bezeichnen könnte. Um die Rahmenbedingungen vorzugeben, wurden folgende Spielregeln festgelegt:

    •     Alles,     was definitiv nicht ausgeschlossen werden kann, muss möglich sein.    

    •     Es     darf nicht verboten sein, die ferne Wirklichkeit mit heutiger     Sprache zu benennen.    

    •     Es     muss verboten sein, die ferne Wirklichkeit mit heutiger Psychologie     zu beschreiben.    

    •     Keine     Möglichkeit darf ausgeschlossen werden, weil sie ungewöhnlich ist.

    •     Jede     Möglichkeit, die ausgeschlossen werden kann, muss verworfen werden.

    Mit dem Bewusstsein von PC-Nutzern Eiszeitrituale ergründen zu wollen, ist ein an sich fragwürdiges Vorhaben, geben die beiden Autoren bereits im Vorwort zu, doch gilt das nicht generell für alle historischen Romane, habe ich mich gefragt? Mir ist es nicht einmal möglich, mich in die Zeit vor 400 Jahren zurückzuversetzen, also können mich noch viel fernere Zeiten ebenfalls nicht abschrecken, habe ich mir gedacht, und mich gerne auf das ungewöhnliche wissenschaftlich-literarische Experiment eingelassen.

    Die ersten Kapitel vermochten zwar noch keine Begeisterung hervorzurufen, doch langsam hat mich diese unvorstellbar ferne und fremde Welt völlig in ihren Bann gezogen. Dabei war es nicht so sehr der Inhalt, das Zusammentreffen der in Europa seit etwa 300 000 Jahren lebenden Neandertaler und der aus Afrika eingewanderten ersten modernen Menschen, der mich gefesselt hat, sondern die meisterhafte Sprache, die schließlich eine unheimliche Sogwirkung auf mich ausübte.

    Wie muss es für unsere frühen Vorfahren gewesen sein, monatelang in Kälte und Dunkelheit auszuharren? Wie haben sie den Hunger ertragen und die Angst vor den Wildtieren, von denen ihr Überleben  doch grundsätzlich abhing? Wie reagierten sie auf Fremde, wie unterschieden sie zwischen Freund und Feind? Wen akzeptierten, und wen bekämpften sie? Wie nahmen sie eine sich klimatisch verändernde Umwelt wahr, wie erlebten sie Vulkanausbrüche und andere Naturphänomene? Wie muss es gewesen sein, in unbekanntes Territorium vorzudringen, nicht wissend, was der nächste Schritt für ein kleines Grüppchen von oft nur 20 Mitgliedern zu bedeuten hatte?

    Die Hauptsorge galt sicherlich der Nahrungsbeschaffung, der Unterkunft und der Bekleidung, doch wurden auch körperlich beeinträchtigte Gruppenmitglieder versorgt, Wunden oft sogar recht erfolgreich behandelt und die Verstorbenen mit Grabbeigaben bestattet, die auf Totenrituale und Jenseitsvorstellungen schließen lassen. Dennoch wurde dem Individuum längst keine so große Bedeutung beigemessen wie heute. Zwar agierten diese frühen Menschen sozial, aber nur dann, wenn ihre Handlungsweise den Fortbestand der Gruppe nicht gefährdete und keine zusätzliche Belastung darstellte. Andernfalls wurden auch Schädel zertrümmert oder Alte und Kranke ihrem Schicksal überlassen. Trotz dieses unerbittlichen Daseinskampfes entwickelten die Menschen der Eiszeit eine erstaunlich vielfältige Kreativität, die sich in Wandmalereien, in der Anfertigung kleiner Kunstgegenstände und sogar Musikinstrumenten zeigte. 

    Alle diese Themen werden in der fiktiven Erzählung behandelt, die sehr deutlich auch immer wieder auf das magische Denken und oft intuitive Handeln der Gruppenmitglieder verweist. Jürgen Wertheimer hat sich der gestellten Aufgabe meiner Meinung nach sehr einfühlsam genähert, weshalb die Geschichte nie ins Irreale oder nicht mehr Nachvollziehbare abgeglitten ist.

    Als einziger Kritikpunkt sei mir der Einwand erlaubt, dass ich den altsteinzeitlichen Menschen weniger vorausschauend und zukunftsorientiert dargestellt hätte. Seine Lebensspanne umfasste gerade einmal 25 - 40 Jahre, und die Bewältigung seiner Aufgaben war wohl mehr auf das Gegenwärtige als auf das Zukünftige ausgerichtet. Vielleicht irre ich mich aber auch, wissen wir doch, dass er abstrakt denken, dass er planen und über das Heute hinausblicken konnte. Wer weiß, zu welchen Gedankenflügen unser früher Verwandter fähig war, wenn er am nächtlichen Lagerfeuer den Blick zum Sternenhimmel erhob.

    Besonders gut hat mir gefallen, dass an passender Stelle im literarischen Text immer wieder kurze wissenschaftliche Passagen eingefügt worden sind. In eigens gekennzeichneten Rubriken wird der Leser nicht nur über die genetische Vermischung von Neandertaler und Homo sapiens aufgeklärt, sondern auch über das eiszeitliche Klima, über Flora und Fauna, Wohnraum und Bekleidung, über Geräte, Werkzeuge und Waffen, Schnitzereien und Schmuck, über Musik und Sprache, soziale Strukturen und Kunstwerke der altsteinzeitlichen Jäger- und Sammlergesellschaft informiert.

    Beeindruckend verstehen die Autoren den Menschen des Aurignaciens in seiner Umwelt darzustellen, dessen hartes Leben in und mit der Natur wir heute in keiner Weise mehr nachempfinden können. Unser ferner Vorfahre erhält in diesem Buch aber nicht nur einen Namen und ein Gesicht, sondern auch eine Stimme. Jürgen Wertheimer lässt ihn musizieren, lachen, lieben, hassen, leiden, kämpfen und töten, sodass wir durch die Jahrtausende hindurch unser eigenes Abbild wie in einem fernen Spiegel zu erkennen vermögen.

    Sehr gut hat er sie meiner Meinung nach erzählt, unser aller Geschichte, die genauso gewesen sein könnte, und wahrscheinlich doch nie so stattgefunden hat.

  18. Cover des Buches Die Herrin der Burg (ISBN: 9783426660973)
    Ulrike Schweikert

    Die Herrin der Burg

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Akantha
    Leider ein wenig überzeugender Roman. Ich fand vor allem den Einstieg in das Buch sehr schwierig. Der Leser wird direkt mit sehr vielen Personen konfrontiert aber lernt niemanden, bis auf die Protagonistin, so richtig kennen. Es ist zwar eine schöne Idee die Figuren mit unterschiedlichen Anreden zu betiteln um einen abwechslungsreichen Schreibfluss zu erhalten, für mich war es allerdings so um einiges schwieriger die verschiedenen Charaktere auseinander zu halten. Selbst wenn es im Mittelalter so üblich war, finde ich hier vor allem die Namensgebung des Grafen von Zollern (Friedrich) und seiner Söhne (Friedrich und Friedrich) eher unglücklich, da gerade das Auseinanderhalten der letzten beiden sehr wichtig ist. Dies geht jetzt allerdings schon zu sehr ins Detail. Obwohl ich gemeinhin an einem historischen Roman gerade die politischen Geplänkel und Machenschaften sehr schätze, muss ich mich meinen Vorrednern anschließen, dass es hier einfach zu verworren ist. Ulrike Schweikert versucht viele Akteure zunächst unerkannt zulassen um die Spannung zu steigern. Dies verkehrt allerdings ins Gegenteil, weil es ab einem gewissen Punkt die Geduld und das Interesse des Lesers lahmlegt. Schade ist es auch, dass viele wichtige Handlungen unaufgeklärt bleiben (diverse Briefe). Auch das Ende wirkt leider erzwungen und fadenscheinig, da die Autorin dem Leser die ganzen 400 Seiten vorher immer wieder vor Augen geführt hat, dass es so eigentlich gar nicht kommen kann (um nichts zu verderben: Verhältnis Zollernbrüder untereinander, Macht des Grafen). Wichtig ist mir, zuletzt noch zu erwähnen, dass auch ich den Anteil an Gewaltexzessen maßlos übertrieben finde. Natürlich war im Mittelalter gerade für Frauen eine unterdrückende Zeit, aber der Roman vermittelt in dieser Hinsicht ein Gefühl von Anarchie und Dystopie. Insgesamt 2 von 5 Sternen, weil ich trotz dieser ganzen Mängel Tilias traurige Geschichte um ihre Verluste herausfiltern und beweinen konnte.
  19. Cover des Buches Das Stuttgarter Hutzelmännlein (ISBN: 9783940086549)
    Eduard Mörike

    Das Stuttgarter Hutzelmännlein

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Mit Kindern unterwegs – Schwäbische Alb umsonst (ISBN: 9783842513082)
    Sabine Ries

    Mit Kindern unterwegs – Schwäbische Alb umsonst

     (1)
    Aktuelle Rezension von: nicolecarina

    Die Eisheiligen hauchen heuer ihre letzten kalten Atemzüge aus, dann gibts wirklich keinen Grund mehr, daheim rum zu hocken. Sollte der Nachwuchs ebenfalls schon quengeln, gibts eine gute Nachricht: mit Sabine Ries’ neuem Buch “Mit Kindern unterwegs. Schwäbische Alb umsonst” kommen über 100 Ausflugsziele ins Haus. Umsonst heißt in dem Fall nicht, dass man sich die Schwäbische Alb sparen kann, sondern dass sich ganz nebenbei die Familienkasse freut, denn alle vorgestellten Abenteuer kosten garantiert keinen Euro.

    Wer jetzt denkt, kostenlos kann man gerade mal einen Tag lang in den Himmel gucken, der irrt: Römerwellness, Entenrennen, Kurzurlaub am Stausee, Klettern an der Lauchert, Burgabenteuer, Bobbycar und Seifenkistenrennen, wildromantische Waldabenteuer, mit dem Fahrrad fliegen, Ruddern, Paddeln, Baden sowie Burgen und Höhlen entdecken, verspricht Spaß und Spannung pur!

    Auch zahlreiche Museen laden zu kostenlosen Entdeckungstouren und Zeitreisen durch die Jahrhunderte: das Feuerwehrmuseum in Kirchheim/Teck zum Beispiel, das Postmuseum in Winterlingen, das Fossilienmuseum in Dotternhausen oder das exotische Korallenmuseum in Nattheim.

    Auf dem Gnadenhof Emeringen, im Wildgehege an der Kaserne Geißbühl, im Haupt- und Landesgestüt Marbach, im Historischen Schneckengarten zwischen Gundelfingen und Hayingen sowie auf zahlreichen Erlebnispfaden lassen sich Tiere und Natur zum Teil hautnah kennen lernen.

    Wer’s sportlich mag, kann auf den Königsbronner Skischanzen talwärts rasen, Eishockey spielen und Pirouetten auf dem Eis drehen oder sich im Skatepark an der Donaupromenade austoben.

    Alle Ziele sind dank Sabine Ries’ gewohnt flotter Schreibe lebhaft vorstellbar, ein Serviceteil mit allen wichtigen Infos erleichtert die Vorab-Planung. Karten, Adressen und weiterführend Tipps zu weiteren lohnenswerten Zielen in der jeweiligen Umgebung ergänzen den handlichen Ausflugsführer.

    Ich weiß jedenfalls, wo ich demnächst ein paar Wochenende verbringen werde!

  21. Cover des Buches Remsmord (ISBN: 9783740808150)
    Tanja Roth

    Remsmord

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    In einem historischen Fluchtgang wird ein toter junger Mann in Schwäbisch Gmünd gefunden.  Ein Fall für das Ermittlerteam Eva Brenner und Gerhard Vollrath. 

    Es ist der zweite Fall des Ermittlerteams Brenner/Vollrath, er kann aber auch ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Wir erhalten gut recherchierte Einblicke zu Motorradclubs, Schutzgelderpressung, Drogenhandel. Die Autorin schreibt flüssig und fesselnd. Das Buch ist angenehm zu lesen. Es bleibt spannend bis zum Schluss. Nach einigen Irrungen und Wirrungen wird der Täter, den ich nicht in Verdacht hatte, überführt. Die Protagonisten sind authentisch beschrieben und ich habe Einblicke in das Privatleben und die Ermittlungsarbeit bekommen. 

    Ich empfehle das Buch gerne weiter. 


  22. Cover des Buches DuMont BILDATLAS Stuttgart (ISBN: 9783616013091)
    Dina Stahn

    DuMont BILDATLAS Stuttgart

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches 101 Sachen machen – Alles, was Du auf der Schwäbischen Alb erlebt haben musst (ISBN: 9783862467150)
  24. Cover des Buches Schwäbische Alb MM-Wandern Wanderführer Michael Müller Verlag (ISBN: 9783899539837)

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