Bücher mit dem Tag "schwächen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "schwächen" gekennzeichnet haben.

79 Bücher

  1. Cover des Buches Das Rosie-Projekt (ISBN: 9783596197002)
    Graeme Simsion

    Das Rosie-Projekt

     (1.411)
    Aktuelle Rezension von: sollhaben

    Don Tillman, 39 entwickelt für sein "Ehefrau-Projekt" einen 16seitigen Fragebogen, um so die perfekte Partnerin fürs Leben zu finden. Er als Genetiker stellt Fragen zur Pünktlichkeit, zum Rauchverhalten oder auch ob ein Hang zum Vegetarismus besteht, welche Eissorten gerne gegessen werden und viele mehr. Er weiß, dass seine ganz eigene Persönlichkeit, es ihm schwer macht, eine Lebensgefährtin zu finden. Zusätzlich versucht er sich an diversen professionellen Datingmöglichkeiten, mit mehr oder weniger gutem Erfolg. 

    Da stolpert Rosie zufällig in sein Büro und mit ihr, all das was ihm eigentlich zuwider ist. Rosie raucht, ist chronisch unpünktlich, unorganisiert, isst kein Fleisch ... Doch sie rührt irgendetwas in Don und als Rosie ein anderes Projekt vorstellt, beginnen die beiden einander kennenzulernen. Was als Zweckgemeinschaft begann, entwickelt sich zu einer außergewöhnlichen Freundschaft, die allerdings auch einige Hindernisse zu überwinden hat.


    Mein Fazit:

    Ich maße mir nicht an, über Menschen mit einem "autistischem" Auftreten zu kennen. Ich beurteile sie auch nicht. Das möchte ich hier sofort ansprechen. 

    Ich bin nun ein Don Tillman Fan. Diese Eigenheiten, die er hat und an denen er festhält, manchen ihn zu einem durch und durch sympathischen Menschen. In manchen Feinheiten habe ich mich sogar selbst erkannt und musste schmunzeln. Don geht an sein "Ehepartner Problem" in seiner eigenen Form heran. Er ist Wissenschaftler und geht damit systematisch an das Problem heran. Das ist völlig nachvollziehbar, wenn wir auch das Ergebnis fast schon vorher sagen konnten. 

    Als dann Rosie plötzlich vor ihm steht und seine Welt förmlich auf den Kopf stellt, entzündet sich eine rasante Beziehung/Freundschaft zwischen den beiden. 

    Natürlich steht in der Geschichte Don im Vordergrund, aber auch Rosie erhält Platz, um sich zu entwickeln. Zwei tolle Figuren, die sich in mein Herz geschlichen haben, die mich zum Lachen brachten, aber auch zum Nachdenken. 

    Eine Leseempfehlung von mir, für Leser, die auch "Ich, Eleanor Oliphant" von Gail Honeyman mochten. 

  2. Cover des Buches Der Pfau (ISBN: 9783462048001)
    Isabel Bogdan

    Der Pfau

     (504)
    Aktuelle Rezension von: gaby2707

    von dem britischen Humor, von den außergewöhnlichen Personen, von Verwicklungen, die skurriler nicht sein könnten.

    Aber von Anfang an:

    Zusammen mit ihren Untergebenen Jim, Andrew, David und Bernhard macht sich Chefin Liz zu einem Teambuildingausflug in ein kleines Tal am Fuße der schottischen Highlands auf. Mit dabei Psychologin Rachel und Köchin Helen, die für das leibliche Wohl sorgen wird.

    Lady Fiona und Lord Hamish McIntosh vermieten auf ihrem renovierungsbedürftigen Landsitz, den sie zusammen mit ca. 10 Pfauen, 2 Hunden, einer Gans, dem polnischen Mann für „Alles“ Ryszard und Aileen, der Haushalts- und Putzhilfe bewohnen, kleine Cottages und ein größeres Haus, das jetzt die Mitglieder der Investmentabteilung einer großen Bank übers Wochenende beziehen. Ab Mitte September dreht einer der Pfauen regelmäßig durch, wenn er blau sieht.

    Was das an Verwicklungen und Missverständnissen mit sich bringt, habe ich in diesem Buch von Isabel Bogdan gelesen.

    Im Grund ist es eine kleine Geschichte, die sehr schnell erzählt ist. Aber was die Autorin daraus gemacht hat, hat mich immer wieder zum Lachen gebracht. Einfach köstlich. Vielleicht auch gerade deshalb, weil ich mir das ganze Prozedere in diesem kleinen Tal, wo es plötzlich zu schneien beginnt, der Strom ausfällt und die Menschen untereinander langsam auftauen, so gut vorstellen kann. Und weil jeder meint, sein Wissen für sich behalten zu müssen, was zu den verschiedensten Missverständnissen und Geheimnissen führt. Obwohl ich ja weiß, wie alles zusammenhängt, ist es so amüsant zu lesen, wie die einzelnen Personen mit dem Geschehen umgehen.

    Eine rundum gelungene Geschichte mit einem very britischen Humor. Ich liebe es.

  3. Cover des Buches Der Wolkenatlas (ISBN: 9783499240362)
    David Mitchell

    Der Wolkenatlas

     (507)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Dieses Buch wurde mir sehr oft empfohlen, und so habe ich beschlossen, es auch zu lesen und zu kaufen. Leider hat mir das Buch überhaupt nicht gefallen und habe es abgebrochen, da mir der Schreibstil einfach nicht gefällt. Ich weiß nicht, ob es an der alten Ausgabe liegt, oder dass das einfach so ist. Und wird bei mir mit U. abgekürzt und das stört mich beim Lesen einfach.

  4. Cover des Buches Wächter der Nacht (ISBN: 9783453316188)
    Sergej Lukianenko

    Wächter der Nacht

     (953)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Grasl

    Bereits länger bin ich um die Wächterreihe herumgeschlichen. Jetzt ergab sich endlich die Gelegenheit Wächter der Nacht zu lesen und ich muss sagen, ich bin begeistert.

    Dem Autor gelingt es gekonnt Vampire, Magier, Hexen, Zauberer, Tierwesen und vieles mehr in unserer realen Welt anzusiedeln. Hauptschauplatz ist in diesem Fall Moskau und der Fokus liegt auf der Nachtwache. Jene Lichten, wie sie genannt werden, sind dafür zuständig die Wesen der Nacht zu kontrollieren und ihr Verhalten wenn nötig im Zaum zu halten.

    Gleich zu beginn bekommt es der Hauptprotagonist Anton mit einer zunächst unscheinbaren Frau und einem Jungen zu tun. Beides mag auf den ersten Blick keinen Zusammenhang  besitzen, entwickelt sich jedoch im weiteren Verlauf der Geschichte zu einem immer wiederkehrenden Knoten, der vom Autor nur mit ganz leichten Unterbrechungen ausgeschmückt wird.

    Was man jedoch auch sagen muss ist, dass die Gedankengänge der Figuren oftmals sprunghaft von Statten gehen. Manchmal auch fürs Lesen schlicht zu schnell und so dauert es doch auch, bis man hinter die eigentlichen Beweggründe der Wächter der Nacht und ihrem Chef kommt. Zeitgleich verleitet es genau darum beständig weiterzulesen, da man auf viele offene Fragen eine Antwort erhalten will und sie nach und nach präsentiert bekommt.


    Fazit: In diesem Buch tummeln sich die verschiedensten Wesen angefangen beim klassischen Vampir bishin zur Hexe. Man findet recht schnell seine Lieblinge und ist gespannt darauf, wie es im Storyverlauf weitergeht.

  5. Cover des Buches Mercy - Gefangen (ISBN: 9783473400645)
    Rebecca Lim

    Mercy - Gefangen

     (247)
    Aktuelle Rezension von: MsChili

    Bei diesem Buch hatte ich eine seichte Lovestory erwartet, bin jedoch positiv überrascht worden. Dennoch bleiben viele Fragen offen. Mercy, die Hauptperson schlüpft für kurze Zeit in andere Menschen, kann sich aber selten an diese Zeit erinnern. Sie ist selbstbewusst und anpassungsfähig, doch was sie eigentlich ist und warum sie sich nicht erinnert, bleibt ungeklärt.

    Der lebendige, aber einfache Schreibstil lässt sich super lesen und einmal angefangen, konnte ich nicht mehr aufhören. Einiges ist mir zu vorhersehbar, anders wiederrum unerwartet, somit eine gute und zeitgleich interessante Mischung. Das offene Ende hat meine Neugier geweckt und macht Lust auf Band 2.


    Ein gelungener Auftakt!

  6. Cover des Buches Der Alte, dem Kugeln nichts anhaben konnten (ISBN: 9783351035686)
    Daniel Friedman

    Der Alte, dem Kugeln nichts anhaben konnten

     (72)
    Aktuelle Rezension von: buchpinguin
    Buck Schatz, ehemaliger Soldat/Polizist/gelenkiger Mensch zählt stolze 87 Jahre, als ihm sein alter Armeekamerad auf dem Sterbebett ein Geheimnis anvertraut: Der Nazi-Offizier, der die beiden (vorrangig den jüdischen Buck) in einem Lager gefoltert hat, ist noch am Leben - und hat auf seiner Flucht mehrere Barren Gold mitgenommen!

    Zusammen mit seinem Enkel begibt sich Buck schließlich auf die Suche nach dem Schatz. Was wie ein harmloses Abenteuer gilt, wird bald gefährlich. Der Armeekumpel hat dieses Geheimnis nämlich auch noch seinem Schwiegersohn anvertraut, der ebenfalls fest entschlossen ist, das Gold zu bekommen. Als ob das alles noch nicht genug wäre, werden einige Leute in unmittelbarer Umgebung des Alten ermordet, was die Aufmerksamkeit eines Detektives der Mordkommission erregt...

    Das Buch ist ein absoluter Lesetipp! Der kettenrauchende Hauptprotagonist, der um keinen blöden Spruch verlegen ist, ist eine erfrischende Abwechslung zu "normalen" Romanfiguren und wirkt dabei absolut glaubhaft. Auch die weiteren Figuren des Buches sind wie aus dem Leben gegriffen, zudem ist die Handlung wundervoll ausgearbeitet, wendungsreich und fesselnd - einfach großartig!
  7. Cover des Buches Geister (ISBN: 9783492311984)
    Nathan Hill

    Geister

     (123)
    Aktuelle Rezension von: katzenminze
    Es ist eine Krux mit besonders dicken Büchern: Eben weil sie so dick sind bleiben sie oft lange ungelesen. Wenn man dann aber mal zu einem greift, ist es meistens ein besonders gutes Buch. So war es auch bei Geister.

    Als Samuel elf Jahre alt ist, verlässt ihn seine Mutter. Erst Jahre später – er ist mittlerweile Dozent für Literatur – hört er ganz unerwartet wieder von ihr. Sie soll einen populäern konservativen Politiker angegriffen haben und ist an einen außergewöhnlich harten Richter geraten. Warum dieser Angriff? Was steckt hinter den Gerüchten von Prostitution und Radikalität? Und warum ist sie damals überhaupt so plötzlich aus seinem Leben verschwunden? Gezwungenermaßen begibt sich Samuel auf eine Reise in seine und ihre Vergangenheit und kommt langsam den Ereignissen auf die Spur, die ihrer beider Leben so stark geprägt haben.

    Besonders gefallen haben mir die Passagen aus Samuels Kindheit mit Bishop und Bethany. Aber auch Pwnage und die Onlinespielewelt von Elfscape oder Laura Pottsdam waren jedes Mal ein kleines Highlight. Hier hat Nathan Hill auf subtile Art großen Humor bewiesen: Lauras Rechtfertigungen vor sich selbst oder ihre Diskussion mit Samuel waren Gold wert. Ebenso Pwnages Besuch im Biosupermarkt und seine zum scheitern verurteilten Lebenspläne. Ich musste des öfteren Schmunzeln, mochte aber auch Hills Art die beide nicht lächerlich zu machen, sondern durch ihre Schwächen eben besonders menschlich.

    Was diesen Roman so mitreißend und abwechslungsreich macht, sind die vielen Erzählebenen: Wir lesen über Samuels aktuelles Leben mit all seinen Problemen und Unsicherheiten aber auch über seine Kindheit seine jüngere Vergangenheit. Wir lernen Pwnage kennen und Profigeigerin Bethany. Wir folgen Samuels Mutter Faye in ihre Kindheit und ihre Teenagerjahre in den 60ern, erleben den krassen Kontrast von propagierter Freier Liebe und der Realität mit verschämten Annäherungsversuchen und einer seltsamen Verklärung des weiblichen Körpers, der unter allen Umständen rein und sauber gehalten werden muss. Wir hören norwegische Mythen von Hausgeistern und bekommen Einblick in die sehr eigene Gedankenwelt einer Collegestudentin. Und wir bekommen einen sehr lebendigen Einblick in die '68er Protestbewegung in Chicago bis zu ihrem gewaltsamen Höhepunkt am Parteitag der Demokraten.

    Nathan Hill spielt bei alldem wunderbar mit dem Thema Entscheidungen: War die Entscheidung richtig, die man in einem bestimmten Moment getroffen habe? Und was, wenn ich merke, dass sie falsch war? Auch, wie die Entscheidungen der Eltern oder Großeltern das eigene Leben, ja das große Ganze beeinflussen. Wie weit muss man zurückgehen um etwas in Ordnung zu bringen?

    Diese Gedankenspiele passieren ganz nebenbei. Ich war erstaunt wie leichtgängig dieser Roman war, der ja eigentlich einen verlassenen Sohn und seine Mutter zu seinem Hauptthema macht. Aber Hill mischt so viele Themen, so viele Leben, dass einem nie langweilig wird. Mal nachdenklich, mal ironisch, mal traurig, mal lustig führt er durch diese bunte Geschichte über Familie, Verlust, Erwachsenwerden und Vergangenheit. Ein wunderbarer Roman, dessen Figuren ich sehr lieb gewonnen habe und der alle Leser mit einer Vorliebe für weitschweifige amerikanische Familienromane ebenso begeistern dürfte wie mich.
  8. Cover des Buches Wächter der Ewigkeit (ISBN: 9783453522558)
    Sergej Lukianenko

    Wächter der Ewigkeit

     (396)
    Aktuelle Rezension von: Zhunami
    Die Geschichte von Anton Gorodezki und den Wächtern geht weiter. Nachdem ich die ersten drei Teile in einem Band gelesen hatte, war dieser hier eher ungewohnt zu sehen. Verhältnismäßig große Schrift und dicke Seiten. Ich war ziemlich schnell durch mit dem Buch. Ich vermute, dass es den gleichen Umfang hatte wie schon die anderen Bände, es kam mir aber kürzer vor. Oder vielleicht ging es auch so schnell, weil dieses wieder eines der Bücher war, die mich sehr gefesselt haben. Man begegnet in diesem Roman wieder den altbekannten Figuren aus den vorherigen Teilen, die sich, wie es Lukianenkos Art ist, wieder in eine komplizierte Handlung verstricken. Was harmlos und unwichtig anfängt, wird zu einem Debakel, das die ganze Welt aus den Fugen reißen könnte. Großartig inszeniert, detailreich und lebendig geschrieben, ein echtes Lesevergnügen und sehr zu empfehlen. Dafür gibt's von mir alle 5 Sterne!
  9. Cover des Buches Wächter des Tages (ISBN: 9783453316195)
    Sergej Lukianenko

    Wächter des Tages

     (512)
    Aktuelle Rezension von: Olaf_Raack

    Wie bereits beim ersten Band, unterteilt sich dieses Buch in drei einzelne Geschichten, die jedoch spätestens in der dritten wieder miteinander verknüpft werden. Auch Inhalte des ersten Buches werden neu beleuchtet, weshalb ein Quereinstieg in diese komplexe Geschichte aus Intrigen und strategischen, das Schicksal beeinflussenden Handlungen nicht empfehlenswert ist.

    Dieses Buch beschäftigt sich vermehrt mit den Dunklen. Magier, Hexen, Tierwesen und Vampire, die in der Tagwache ihren Dienst ableisten und das Gegengewicht zu den Lichten Wesen der Nachtwache bilden. Ein Gleichgewicht, das durch geschickte Schachzüge beider Seiten aus den Fugen zu geraten droht und nur von der regulativ eingreifenden Inquisition und der zwischenweltlichen Existenzebene des Zwielichtes wieder ins Lot gebracht werden kann. Spannend, intrigant, um Ecken gedacht, manchmal verwirrend und letztlich doch wieder schlüssig. Eine klasse Fortsetzung des ersten Teils und ebenso empfehlenswert.

  10. Cover des Buches Die Mondscheinbäckerin (ISBN: 9783442477234)
    Sarah Addison Allen

    Die Mondscheinbäckerin

     (52)
    Aktuelle Rezension von: Kleinbrina

    Mit „Die Mondscheinbäckerin“ bin ich ein großes Risiko eingegangen, denn ich habe das Buch einzig und allein wegen dem Cover gekauft und habe nicht einmal den Klappentext gelesen. Manche Spontankäufe können dadurch schnell in die Hose gehen, aber zum Glück nicht dieses, denn „Die Mondscheinbäckerin“ hat mich positiv überrascht, sodass dieser Kauf definitiv eine gute Entscheidung war.

    Sarah Addison Allen besitzt einen wunderschönen Schreibstil, der mich schnell verzaubern konnte. Charaktere und Ortschaften werden sehr detailliert beschrieben, sodass ich mir sehr viel davon bildlich vorstellen konnte. Obwohl die Hauptfigur Emily gerade einmal 17 Jahre alt ist, würde ich dieses Buch nicht unbedingt als Jugendbuch bezeichnen, da auch viele erwachsene Figuren eine große Rolle spielen und es um so viel mehr geht, als die üblichen Schwärmereien von Teenagern. „Die Mondscheinbäckerin“ ist phantasievoll, tragisch, oftmals melancholisch, aber auch humorvoll, was hierbei eine perfekte Mischung bildet.

    Ein Kritikpunkt wäre jedoch die Vorhersehbarkeit, denn stellenweise war es mir fast schon zu schnell klar, worauf einige Handlungsstränge hinauslaufen werden. Ein weiterer, kleiner Kritikpunkt ist die Tatsache, dass ich die Geschichte aus der Ich-Perspektive noch besser gefunden hätte. Eine neutrale Erzählung ist zwar auch ganz nett, aber dadurch sind mir zu viele Gefühle und Gedanken der einzelnen Figuren verloren gegangen, was ich ganz besonders bei Julia sehr schade finde. Dennoch hat mich die Geschichte von der ersten bis zur letzten Seite gut unterhalten.

    In diesem Buch werden gleich mehrere Geschichten erzählt und nicht nur eine. Obwohl alles in irgendeiner Art und Weise miteinander zusammenhängt, werden gleich mehrere Schicksale aufgearbeitet, die es in sich haben. Emilys Mutter stirbt und da sie keine Angehörigen hat, muss sie nach Mullaby, damit sich ihr bislang vollkommen unbekannter Großvater um sie kümmern kann. Da ihre Mutter in diesem Ort nicht unbedingt der beliebteste Mensch war und für eine schreckliche Sache verantwortlich gemacht wird, halten sich viele von Emily fern und geben ihr das Gefühl, dass sie nicht erwünscht wäre. Lediglich Win Coffey, Sohn des Bürgermeisters, scheint sich für sie zu interessieren und steht ihr bei. Gleichzeitig lernt man auch Julias Geschichte kennen. Sie ist ebenfalls erst seit kurzer Zeit wieder in Mullaby, da sie das Restaurant ihres verstorbenen Vaters übernommen hat. Sie hat kaum gute Erinnerungen an Mullaby und möchte am liebsten sofort wieder weg, allerdings muss sie erst noch das Restaurant weiterführen, um es hinterher für viel mehr Geld zu verkaufen. Dabei muss sie sich auch mit ihrer Vergangenheit und Sawyer, einem One Night Stand aus der Schulzeit, auseinandersetzen. Außerdem wird die Geschichte der Coffeys erzählt. Diese sind schon sehr lange in Mullaby und tragen ein Geheimnis mit sich herum, dass nicht an die Öffentlichkeit gelangen darf. Zwar wurde dieses Geheimnis vor vielen Jahren schon einmal aufgedeckt, wird seitdem jedoch totgeschwiegen und so hoffen alle Beteiligten, dass das Geheimnis kein weiteres Mal ans Tageslicht kommt. Die Männer der Familie Coffey dürfen bei Dunkelheit nicht das Haus verlassen und sind auch sonst sehr auf ihr Image bedacht.

    Wer jetzt beim Thema Dunkelheit auf Vampire oder Werwölfe hofft, der wird enttäuscht sein, denn die Antwort ist viel simpler, aber dafür auch sehr viel schöner. Zwar werden zu dieser Thematik nicht unbedingt viele Fragen beantwortet, aber dennoch fühlte ich mich bestens unterhalten, auch wenn nicht alle Fragen beantwortet wurden.

    Die Covergestaltung ist wunderschön und für mich Kaufgrund Nummer 1. Die Schmetterlinge, die Sterne, der Mond und die Haltung des Paares hat mir so gut gefallen, dass „Die Mondscheinbäckerin“ einfach in mein Regal musste. Dazu ist das Cover sogar durchaus passend zur Geschichte. Die Kurzbeschreibung ist ebenfalls gelungen und sehr ansprechend. Dabei wird weder zu viel, noch zu wenig verraten.

    Insgesamt bin ich von „Die Mondscheinbäckerin“ positiv überrascht und habe eine Geschichte vorgefunden, die an vielen Stellen zwar sehr vorhersehbar erscheint, aber dennoch mit interessanten Figuren punkten kann. „Die Mondscheinbäckerin“ wird mit Sicherheit nicht mein letztes Buch von Sarah Addison Allen gewesen sein. Sehr empfehlenswert!

  11. Cover des Buches Frisch gemacht (ISBN: 9783596510603)
    Susanne Fröhlich

    Frisch gemacht

     (184)
    Aktuelle Rezension von: Karschtl
    Ich habe den ersten Teil der Geschichte um Andrea Schnidt - Frisch gepresst - gelesen, als ich selbst gerade frisch mit einem Baby aus dem Krankenhaus gekommen bin. Das hat wunderbar gepasst. Beim 2. Teil bin ich ihr nun etwas voraus (d.h. schon länger wieder zurück im Job), aber da ich mich noch gut an diese erste Zeit und das dazugehörige Alter der Kinder erinnern kann, habe ich auch hier wieder viele Parallelen entdeckt, konnte herzhaft lachen und vor allem an vielen Stellen mitfühlen mit Andrea. 

    Für mein Gefühl ist Susanne Fröhlich hier ein recht realitätsgetreuer, vor allem aber unterhaltsamer Bericht über das Leben als junge Mutter und nach dem Wiedereinstieg in den Beruf gelungen.
  12. Cover des Buches Die Schule der magischen Tiere - Top oder Flop! (ISBN: 9783551652751)
    Margit Auer

    Die Schule der magischen Tiere - Top oder Flop!

     (45)
    Aktuelle Rezension von: Carolinchen89

    Zum Inhalt:
    Die Schule der magischen Tiere ist zurück. Und dieses Mal mit einem ganz besonderen Band. Miss Cornfields Klasse darf an einem Wettbewerb teilnehmen, der im Fernsehen ausgestrahlt wird und den alle Kinder gerne anschauen. Top oder Flop heißt die TV-Show. Bestens vorbereitet und mit ihren magischen Tieren im Gepäck kann eigentlich nichts mehr schief gehen. Eigentlich. Denn irgendwas scheint nicht zu stimmen. Miss Cornfields Klasse werden Steine in den Weg gelegt, die so eigentlich nicht da sein dürften. Das geht doch nicht mit rechten Dingen zu.


    Meine Meinung:
    Dies ist mittlerweile der fünfte Band der Reihe um die magischen Tiere. Bisher fand ich alle Bände sehr amüsant und auch dieser Band hat mir sehr gut gefallen und mich nicht nur einmal zum Lachen gebracht.


    Klasse fand ich die Idee der TV-Show. Mit Spannung verfolgte ich die Teilnahme der Kinder und merkte wie ich immer entrüsteter wurde, als es anfing unfair zu werden. Im Nachhinein amüsiere ich mich selbst, dass mich ein Kinderbuch so mitgerissen hat. Das spricht allerdings sehr für das Buch. Durch die Manipulation wurde das Buch stellenweise sehr spannend und ich drückte den Kindern total die Daumen, dass sie diese auflösen würden. Natürlich geht am Ende alles gut aus und die Gerechtigkeit gewinnt.


    Abseits des Wettbewerbs gibt es natürlich auch in diesem Band wieder neue magische Tiere für einige Kinder, was ich jedes Mal einfach spannend zu beobachten finde. Welches Kind wird es sein? Welches Tier wird es bekommen? Wie wird das Zusammenspiel zwischen Tier und Kind sein? Und was ich jedes Mal auch total interessant zu beobachten finde, ist wie sich die Kinder verändern, sobald sie ein magisches Tier bekommen. Außenseiter werden selbstbewusst, die eingebildeten spucken plötzlich gar nicht mehr so große Töne und auch allgemein wächst die Klasse immer mehr zusammen.


    Der Schreibstil von Margit Auer ist einfach wie immer herrlich leicht zu lesen und perfekt für die Zielgruppe. Da die Geschichte, wie schon aus den vorherigen Bänden bekannt, immer wieder von Zeichnungen der Tiere und Situationen unterbrochen wird, haben Kinder mit 8 Jahren, die ja meistens noch Leseanfänger sind, sicherlich keine Probleme mit der Geschichte.


    Fazit:
    Ein weiterer Band aus der Reihe "Die Schule der magischen Tiere", der mir sehr gut gefallen hat. Der Wettbewerb, die neuen magischen Tiere, die Veränderungen, die diese mit sich bringen, machen auch diesen Band zu einem tollen Erlebnis.

  13. Cover des Buches Wächter des Zwielichts (ISBN: 9783453316201)
    Sergej Lukianenko

    Wächter des Zwielichts

     (425)
    Aktuelle Rezension von: Olaf_Raack

    Zwielicht – das beschriebt die Welt am besten, in die der Autor seine Leserschaft verfrachtet. Alles wirkt leicht düster und beklemmend. Niemandem, egal wie freundlich, ist zu trauen. Ein permanentes Gefühl von zuschnappenden Fallen und boshaften Intrigen hat mich beim Lesen begleitet. Das Buch ist, wie gewohnt, in drei Teile aufgesplittet, deren einzelnen Geschichten am Ende brillant miteinander verwoben werden.

    Das, was Lukianenko hier abliefert, ist wie in den ersten beiden Büchern, ganz hohe Kunst. Keinesfalls fällt dieser Band gegenüber den ersten beiden ab, sondern setzt die Geschichte eindrucksvoll fort.

    Der Stil ist fesselnd und hat mich das Buch fast nicht aus der Hand legen lassen. Wer die Wächter-Reihe nicht kennt, sich einer urbanen Fantasygeschichte gegenüber aufgeschlossen zeigt und schon immer mal eine andere, düstere und zwielichtige Seite Russlands kennenlernen wollte, sollte hier unbedingt einen Blick riskieren. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!

  14. Cover des Buches Gipskind (ISBN: 9783711720986)
    Gabriele Kögl

    Gipskind

     (36)
    Aktuelle Rezension von: brauneye29

    Zum Inhalt:

    Andrea ist anders als die Eltern ihr Kind erwartet haben. Sie ist nicht gewillt, dass zu tun, was die Eltern erwarten und sucht die Liebe mehr bei der Oma als bei den Eltern, die zu sehr mit dem täglichen Leben als mit den Kindern beschäftigt sind und die Kinder eher als Mittel zu Zweck betrachten. Aber Andrea kämpft um das Leben und das Glück, wie sie es haben möchte und nicht wie es erwartet wird.

    Meine Meinung:

    Die Geschichte an sich hat schon was. Genauso kann man sich so manche Jugend in den sechzigern vorstellen und gerade wenn dann ein Kind noch beeinträchtigt ist, ist wahrscheinlich der Umgang noch schwieriger. Von der Seite hat mir das Buch durchaus gefallen. Womit ich mich aber extrem schwer getan habe, war der Schreibstil. Ich habe ihn als enorm sperrig und nicht sonderlich gut lesbar empfunden. Viele abgehackte Sätze, die keinen Lesefluss entstehen ließen. 

    Fazit:

    Sperriger Schreibstil

  15. Cover des Buches Asterix der Gallier (ISBN: 9783770430734)
    René Goscinny

    Asterix der Gallier

     (222)
    Aktuelle Rezension von: Almeri

    Im Band eins erfährt man, wer in dem Taschenbuch alles mitwirkt und warum die Römer es so schwer haben, ein kleines Dorf in Gallien, nicht einnehmen zu können. Ein spezieller Zaubertrank – gebraut vom ehrwürdigen Druiden Miraculix, verhilft dem Asterix, ein kleiner listiger Krieger und seinen Dorfbewohner zu starken Kräften. Mit wunderschönen Illustrationen und lustigen Sprechblasen. Ich bin wundervoll unterhalten worden.

  16. Cover des Buches Diana (ISBN: 9783426301586)
    Tina Brown

    Diana

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Vanessa92

    Über kaum ein Mitglied der königliches Familie wurde wohl mehr berichtet als über sie: Diana Spencer Prinzessin von Wales, Königin der Herzen, selbst über 20 Jahre nach ihrem viel zu frühen Tod ist die Faszination ihrer Person ungebrochen. Ich fand die Biografie äußerst gut recherchiert und es war sehr interessant zu lesen, da man vieles noch nicht wusste. Ich kann mich leider kaum bzw. gar nicht mehr an Diana erinnern, da ich keine 5 Jahre alt war als sie starb. Dies wird sicher nicht mein letztes Buch gewesen sein das ich über sie lese.


  17. Cover des Buches Regenzauber (ISBN: 9783548261416)
    Dennis Lehane

    Regenzauber

     (57)
    Aktuelle Rezension von: mapefue

    Regenzauber, der fünfte und vorletzte Thriller aus der Kenzie&Gennaro-Reihe, im Original „Prayers for rain“ 1999, deutsche Erstausgabe 2001. Diesmal im ersten Drittel ohne Angela Gennaro, die im Teil 4 Gone Baby Gone aus der Wohnung von Kenzie nach moralischen Diskrepanzen ausgezogen ist – vor neun Monaten. Das Fehlen von Angela nimmt dem Thriller viel an seiner Qualität, bei aller Sympathie für Patrick Kenzie ist er nur die Hälfte wert. Aber wie sich Patrick nach Angela sehnt, tut es der Leser. Und Lehane weiß das.

    Die 26 Jahre junge Karen Nichols bittet Privatdetektiv Patrick Kenzie um Schutz vor einem Stalker, Cody Falk, der sie bedroht. Er erledigt diesen Auftrag in kürzester Zeit, doch als Karen sechs Monate später von einem Bostoner Hochhaus nackt in den Tod springt, ist er erschüttert. Kenzie hat ein schlechtes Gewissen, denn der er hat ihre späteren Hilferufe ignoriert. 

    Die Sprache ist, wie in allen Romanen Lehanes ein herausragendes Qualitätsmerkmal: Nur zwei Beispiele: „Alle sind natürlich depressiv. Aber wer ist das nicht? Wachen wir jeden Morgen auf und denken: ‘Wow, macht das Leben Spaß‘?“ „Wer hat denn gesagt, das Leben soll Spaß machen?“ Die Antwort: „Wer hat denn gesagt, es soll keinen Spaß machen?“

    Kenzies Instinkt sagt ihm, dass mehr hinter dem vermeintlichen Selbstmord Karens steckt. Und recht haben sollte. Angela ‚Angie‘ ‚Ange‘ Gennaro, die Karen Kenzie empfohlen hat taucht aus ihrer Selbstisolation auf und bildet mit Bubba, dem Mann fürs Grobe das Dreierteam, das die spannenden und gefährlichen Ermittlungen gegen einen Sadisten aufnehmen und sich gegen dessen Psychoterrormethoden wehren müssen.    

    Der Showdown ist so spektakulär wie blutig, doch Lehane kann nicht anders, als für den Leser eine finale Überraschung parat zu haben. Wie sagt Kenzie zum Schluss: „Und endlich sah ich das ganze Brett.“

    Ich liebe Patrick und Angela als Detektivpaar, ihren Umgang miteinander und Lehane mit diesen wunderbaren erstklassigen Thrillern und freue mich auf Moonlight Mile, die Nummer 6 aus der Kenzie/Gennaro-Reihe

  18. Cover des Buches Zwischen jetzt und immer (ISBN: 9783423717540)
    Sarah Dessen

    Zwischen jetzt und immer

     (166)
    Aktuelle Rezension von: buch_freak
    Inhalt:
    Macy weiß, was sie keinesfalls will: Chaos. Also sucht sie sich einen hyperintelligenten Freund, der auf alles eine Antwort hat. Was er ihr nicht geben kann, ist Wärme. Trotzdem ist Macy am Boden zerstört, als Jason eine Beziehungspause vorschlägt. Und obwohl sie es so gründlich aus ihrem Leben verbannt hat, scheint jetzt eine gute Portion Chaos ihre einzige Rettung. Die kann sie haben - indem sie einen Job bei Wish Catering annimmt. Denn die Menschen, denen sie dort begegnet, bringen ihr Leben ins Rollen.

    Meinung:
    Zu dem Buch habe ich zwei unterschiedliche Meinungen. Zum einen hat es mir sehr gut gefallen wie Sarah Dessen die Perfektion und das Chaos immer wieder gegenüberstellt. Auf die Protagonistin prallen zwei unterschiedliche Welten, die einen inneren Konflikt in ihr Auslösen. Sie muss einige Entscheidungen für sich treffen um ihren ganz persönlichen Weg gehen zu können.  Macy macht in dem Buch eine ganz besondere Wandlung durch, die mir unheimlich gut gefallen hat. Diese Wandlung, die durch das Chaos in ihrem neuen Job beim Wish Catering ausgelöst wurde, hat sich wie ein roter Faden durch die gesamte Geschichte gezogen. Die Botschaft der Buchs und die Wandlung der Protagonistin haben mir sehr gut gefallen.
    Leider hatte das Buch in meinen Augen auch einige Schwachstellen. Sarah Dessen hat es leider nicht geschafft mir die Protagonisten näher zu bringen. Ich hatte nach dem Beenden das Gefühl, dass mir die Charaktere Fremd waren und leider hatte ich nicht das Gefühl, einen Teil von ihrem Leben erfahren zu haben, sowie es eigentlich sein sollte. Dadurch herrschte eine gewisse Distanz, durch die ich nicht das Bedürfnis hatte immer weiter lesen zu wollen, um mehr zu Erfahren.

    Zitate:
    • ,,Ich arbeitete hart, um perfekt zu werden - Betonung auf Arbeit -, während diese Mädchen längst perfekt waren.'' ~ Seite 62
    • ,,Aber es war völlig okay, irgendwo nicht dazuzugehören, solange es einen Ort gab, wo man dazugehörte.'' ~ Seite 230
    • ,,>>Trauern macht einen nicht zu einem perfekten oder nicht perfekten Menschen<<, sagte Delia ruhig.. >>Trauern macht einen überhaupt erst zu einem Menschen.<<'' ~ Seite 388
    • ,,>>Perfekt. Sie ist perfekt<<, antwortete ich. Und ausnahmsweise war es genau das richtige Wort.'' ~Seite 401

    Fazit:
    ,,Zwischen jetzt und immer'' hat einige gute, aber auch einige schlechte Aspekte. Ich habe lange überlegt wie ich dieses Buch bewerten soll. Schlussendlich habe ich mich dazu entschlossen die Mitte zu wählen. Deswegen habe ich dem Buch 3 von 5 Sternen gegeben.
  19. Cover des Buches Das Schwarmpotenzial (ISBN: 9783947860050)
    Kristin-Juliane Helmes

    Das Schwarmpotenzial

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Chrissysbuchzeit

    Klappentext (gekürzt):

    Hey du, ja genau du, dich meine ich. Wir brauchen dich. Ohne dich verlieren wir. Wer gestaltet die Welt zwischen Klimawandel, Corona und künstlicher Intelligenz? Du. Du bist die Antwort. Es wird Zeit, dass du dein volles Potenzial aktivierst und in die Welt bringst. Es ist Zeit für ein neues Zeitalter, das Zeitalter von Schwarmpotenzial.


    Rezension:

    Dieses Buch beinhaltet informative Inhalte und Tipps über die Entdeckung und den Ausbau des eigenen Potenzials. Hierzu werden auch viele hilfreiche Tipps und Übungen vorgestellt, wie zum Beispiel die Potenzialhaus-Methode.


    Im weiteren Verlauf des Buches wird das Konzept Schwarmpotenzial vorgestellt. 

    Auch sind in dem Buch viele interessante und spannende Interviews und Gast-Beiträge zu finden.


    Die Kapitel bauen sehr sinnvoll aufeinander auf und behandeln viele wichtige und aktuelle Themenbereiche aus dem Leben und der Gesellschaft.


    Der Schreibstil lässt sich angenehm und flüssig lesen. Auch wird der Inhalt des Buches sehr verständlich vermittelt, was ein weiterer Pluspunkt ist.


    Dieses informative und hilfreiche Buch hat mir sehr gut gefallen. Ich kann es allen weiterempfehlen  - vor allem Lesern, die sich für solche Themenbereiche interessieren.

    Ich gebe dem Buch 5 von 5 Sternen.



  20. Cover des Buches Asterix 25 (ISBN: 9783841390257)
    Albert Uderzo

    Asterix 25

     (74)
    Aktuelle Rezension von: Luise_Kenner

    Inhalt:

    Asterix und Obelix werden zur Hilfe gerufen, weil sich ein gallisches Dorf zerstritten hat und nun mit einem Graben in seiner Mitte leben muss. 

    Meinung:

    Ich habe Asterix und Obelix schon als Kind geliebt und lese sie auch als erwachsene immer wieder gerne. Ich finde es sehr spannend, wie es René Goscinny,  und Albert Uderzo schaffen, Themen so zu vermitteln, dass sie kindgerecht sind, für erwachsene aber noch mal eine ganz andere Ebene aufzeigen. Schließlich wird irgendwo auf der Welt ständig ein Graben ausgehoben, eine Mauer gebaut oder eine Grenze errichtet.

    In diesem Teil wir das Thema mit viel Witz und den gewohnten Asterix und Obelix Marotten verpackt, sodass groß und klein viel Spaß beim lesen haben werden.

    Fazit:

    Lese ich immer wieder gerne einfach wunderbar! 



  21. Cover des Buches Leise Menschen - starke Wirkung (ISBN: 9783492306997)
    Sylvia Löhken

    Leise Menschen - starke Wirkung

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Sunnyrose

    Leise Menschen - wow, was für eine schöne Beschreibung! Erst einmal wird nämlich aufgeräumt. Introvertiert und still KANN dasselbe sein, muss es aber keineswegs. Des weiteren wird beschrieben wie denn intro´s und extro´s vom Hirn her funktionieren und das beides seine Vorteile hat, nur eben anders funktionert. Und das ist schonmal ein super Plus. Es gibt auch viele hilfreiche Tipps. Wie ist das mit einem extra- Partner? Oder einem Intro-Kind? Was wenn der Chef ein lauter ist der einem das Wort nimmt, nur weil man selbst nicht brüllt? Interessantes Thema und es lohnt sich zu lesen :) 

  22. Cover des Buches David und Goliath (ISBN: 9783593399188)
    Malcolm Gladwell

    David und Goliath

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Dr_M
    Malcolm Gladwell gilt als brillanter Geschichtenerzähler. Auch in diesem unterhaltsamen Buch glänz er damit wieder. Geschickt überdeckt seine Erzählkunst jedoch die Tatsache, dass einige seiner Geschichten nicht wirklich bis zum Ende durchdacht sind. In diesem Buch fällt das an mehreren Stellen auf. Spätestens wenn der Leser anfängt zu stutzen und sich fragt, was denn die eine oder andere Story in diesem Buch noch mit dem Titel zu tun hat, wird er sich vielleicht auch an anderen Stellen zu wundern beginnen.

    Eigentlich geht es in diesem Buch um falsche Wahrnehmungen, denen man aus den verschiedensten Gründen unterliegt und darum, wie daraus intellektuelle Kopfgeburten entstehen, die der Wirklichkeit nicht standhalten können, weil sie mit ihr eben nichts zu tun haben.

    Die Geschichte von David und Goliath wird fast immer so interpretiert, dass ein vermeintlich Schwächerer einen vermeintlich übermächtigen Gegner durch eine verblüffende Taktik schlägt. Wenn David allerdings aus der Zukunft gekommen wäre und eine moderne Schusswaffe benutzt hätte, wäre eine ganz andere Wahrnehmung entstanden und die ganze Geschichte hätte niemals ihre merkwürdige Berühmtheit erlangt. Aber die Steinschleuder, die David benutzte, besitzt eine ähnliche Wirkung wie eine moderne Schusswaffe. Wir können uns das eben nur nicht vorstellen, weil wir diese Technik nicht kennen.

    Um solche falschen Wahrnehmungen geht es letztlich bei allen Geschichten in diesem Buch. Das ist die große Klammer, die alles zusammenhält. Allerdings scheint das dem Autor selbst nicht ganz klar zu sein, denn er erwähnt das nirgends deutlich.

    Obwohl Gladwell die Geschichte von David und Goliath eigentlich richtig erklärt, reitet er später dennoch auf der üblichen Interpretation herum. Er erzählt zum Beispiel von Menschen mit einer Lese- und Rechtschreibschwäche, die gerade wegen dieser Schwierigkeit zu großen Erfolgen kamen, weil sie gezwungen waren, sich andere als normale Strategien zum Vorwärtskommen zurechtzulegen.

    Das sind alles schön zurechtgebogene Storys. Sie passen allerdings weder in eine der Wirklichkeit nahe kommenden Interpretation der David-und-Goliath-Geschichte, noch sind sie zwingend. Nicht alle Menschen mit dieser Schwäche haben es weit gebracht. Gladwell blendet einfach andere Vorzüge der von ihm präsentierten Erfolgsmenschen aus, weil sie nämlich die vermeintliche Logik seiner Geschichten ins Wanken bringen könnten.

    Menschen lieben einfache Antworten auf alle Fragen, die sie haben. Und besonders lieben sie lineare Zusammenhänge, ohne sich dessen allerdings wirklich bewusst zu sein. Gladwell demonstriert diesen Aberglauben an zwei interessanten Beispielen. Dass eine geringe Klassenstärke in Schulen für die Entwicklungen von Kindern gut wäre, ist eine gängige Annahme. Sie stimmt auch, so lange man Klassenstärken von 18-24 Schülern mit Klassenstärken von 30 bis 40 Schülern vergleicht. Fällt die Klassenstärke jedoch wesentlich unter 18, dann kippt der Zusammenhang ins Gegenteil. Gladwell erklärt das überzeugend im Text. Der lineare Zusammenhang (je weniger, desto besser) gilt eben nicht durchgängig.

    Noch interessanter wird es, wenn Gladwell die Frage untersucht, ob man tatsächlich immer an den vermeintlich besten Hochschulen studieren sollte. Auch hier entsteht die falsche Wahrnehmung, dass je besser die Universität ist, umso besser auch die persönlichen Erfolgsaussichten seien. Im Buch zeigt der Autor, dass diese Annahme in der Regel häufig nicht stimmt. Die Wirklichkeit ist komplexer, als dass man sie auf einfache Zusammenhänge reduzieren könnte.

    Gladwell kommt dann gegen Ende des Buches auf den Nordirland-Konflikt und die Kriminalitätsraten in Kalifornien zu sprechen. Was das nun noch mit David und Goliath zu tun haben soll, hat sich mir nicht erschlossen. Allerdings geht es auch hier in Wirklichkeit um falsche Wahrnehmungen, aus denen man falsche Schlüsse gezogen hat. In Kalifornien wurde unter dem Eindruck eines Gewaltverbrechens ein Gesetz erlassen, dass Wiederholungstäter immer härter bestraft. Inzwischen wurde dieses Gesetz durch einen Volksentscheid wieder zurückgenommen, denn man musste einsehen, dass härte Strafen ab einem gewissen Punkt ihre Wirkung verlieren.

    Gladwell spricht dabei gerne vom Gesetz der umgekehrten Parabel. Das soll bedeuten, dass ein Zusammenhang bis zu einem gewissen Punkt so besteht, wie man denkt, sich aber danach ins Gegenteil verkehrt. Wenn man das Buch unter diesem Gesichtspunkt liest, zeigt es einige spannende Beispiele, wie Menschen die komplexe Wirklichkeit für sich in angenehmer Weise interpretieren, weil sie sie nur unter bestimmten Aspekten wahrnehmen oder wahrnehmen wollen und andere Dinge einfach ausblenden. Spätestens wenn man aus der schiefen Wahrnehmung praktische Schlüsse zieht und sie umzusetzen versucht, wird man den Konflikt mit der Realität zu spüren bekommen.

    Gewöhnlich kommentiere ich Rechtschreibfehler oder andere Flüchtigkeiten nicht, weil sie mich nicht interessieren. Allerdings nervt mich schlechtes Deutsch. Ich kann mich zum Beispiel nicht an den schwachsinnigen Gebrauch von "die Studierenden" gewöhnen, der nur dazu da ist, sich den politisch korrekten weiblichen Plural von Studenten zu ersparen. Man merkt dem Buch leider an, dass es hastig übersetzt wurde. Um es mit Gladwell zu sagen: Ab einem gewissen Punkt bringt der Wunsch, besonders schnell zu sein, keinen positiven Effekt mehr, sondern ruiniert nur noch das Image.

    Das Buch erwies sich als gut geschriebene und unterhaltsame Lektüre. Besonders konsequent durchdacht erschien sie mir allerdings nicht.
  23. Cover des Buches Mein Kind ist genau richtig, wie es ist (ISBN: 9783466346745)
    Heidemarie Brosche

    Mein Kind ist genau richtig, wie es ist

     (19)
    Aktuelle Rezension von: jackdeck
    Viele Eltern hören von Lehrern, Erzieherinnen, Freunden oder anderen Familienmitgliedern: Ihr Kind sei zu laut oder zu leise, zu aufgedreht oder zu ernst, zu ruhig oder zu aggressiv – jedenfalls nicht so, wie es sein sollte.
    Heidemarie Brosche ermuntert Eltern, solche Zuschreibungen kritisch zu hinterfragen und mutig anders zu sehen. Ist ein Kind in den Augen seiner Lehrerin zum Beispiel zu langsam, kann das heißen, dass es ganz bei sich ist und nicht zu übereiltem Handeln neigt. Oder wird ein Kind als zu dominant und aggressiv beschrieben, kann die positive Seite Durchsetzungs- und Willensstärke sein.
    Ein Mutmachbuch für Eltern, das stärkt und Zuversicht schenkt.
    Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Ich fand es sehr interessant, die vielen Beispiele zu lesen, was aus den ehemals zu langsamen, zu ängstlichen, zu.... Kindern geworden ist. Als Eltern gerät man heute bei den vielen Untersuchungen beim Arzt, im Kindergarten oder in der Schule schnell in Versuchung zu denken, das mit dem eigenen Kind etwas nicht stimmt. Gerade beim ersten Kind, wenn man unsicher ist uä, kann so etwas schnell zu einer großen Sache werden. Besonders gut gefallen hat es mir dabei, dass sie in diesem Buch zahlreiche wissenschaftliche Studien und Publikationen zitiert (alles stets mit Fußnoten versehen) und im Anhang ein umfangreiches Literaturverzeichnis mit anbietet. Hier begegnen dem Leser viele bekannte Persönlichkeiten, wie beispielsweise Albert Einstein, Eckhard von Hirschhausen, Remo Largo, Jan-Uwe Rogge oder auch Jesper Juul. Hier merkt man deutlich, wie intensiv sich die Autorin mit dem Thema auseinandergesetzt hat und wie fundiert ihre Ausführungen sind.

  24. Cover des Buches Mission Munroe - Die Touristin (ISBN: 9783442478231)
    Taylor Stevens

    Mission Munroe - Die Touristin

     (68)
    Aktuelle Rezension von: Fire

     

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