Bücher mit dem Tag "schwarmintelligenz"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "schwarmintelligenz" gekennzeichnet haben.

15 Bücher

  1. Cover des Buches Der Schwarm (ISBN: 9783596510856)
    Frank Schätzing

    Der Schwarm

     (5.346)
    Aktuelle Rezension von: AnneE

    ... es intelligentere Lebensformen als den Menschen nicht nur im Weltall, sondern als Paralleluniversum auch auf Erden gibt? Mit dieser Frage beschäftigt sich Frank Schätzings "Der Schwarm" mit vielen unerwarteten Wendungen. 

    Sehr gekonnt werden unterschiedliche Geschichten miteinander verwoben, auch wenn die fiktionalen Entwicklungen vielleicht nicht für jede:n Leser:in gleich zugänglich sind. Wenn man sich aber darauf einlässt, findet man immer wieder Ankerpunkte, die ein Weiterdenken herausfordern, da quasi "nebenbei" auch viel Lehrreiches über Geografie, Biologie, Mechanik, Religionen etc. vermittelt wird. 

    Besonders eindrucksvoll empfand ich zudem die Darstellung der verschiedenen Charaktere, da die meisten - trotz oder gerade wegen - ihrer Eigenarten äußerst sympathisch und authentisch wirkten, sodass ein Eintauchen in die Erzählung durchgängig möglich war. 

    Fazit

    Für alle, denen "Der Schwarm" damals zu sehr gehypt wurde: die Lektüre lohnt sich (immer noch) und das Thema ist heute fast noch zeitgemäßer als damals. 

  2. Cover des Buches Kill Decision (ISBN: 9783499259180)
    Daniel Suarez

    Kill Decision

     (79)
    Aktuelle Rezension von: vormi
    Sie leben nicht. Aber sie töten.
    Blutiger Drohnenangriff auf eine Pilgerstätte im Irak. Ein weiterer Angriff trifft eine kalifornische Universität. Die Biologin Linda McKinney ahnt nichts davon: Sie erforscht gerade eine besonders aggressive Spezies afrikanischer Ameisen, als sie mitten im Dschungel gekidnappt wird. Ihr Entführer heißt Odin, und er hat ihr offenbar das Leben gerettet. Wer sind die Mächte, die Lindas Forschungen zur Schwarmintelligenz unterdrücken wollen? Während sich in den USA grauenhafte Bombardements häufen und in den hintersten Winkeln des Planeten Millionen fliegender Tötungsmaschinen vom Band laufen, macht sich das Team um Odin und McKinney daran, die Menschheit vor der Vernichtung durch ihren eigenen technologischen Fortschritt zu retten …
    Inhaltsangabe auf amazon

    Ein gutes Buch. Handwerklich gut gemacht, eigentlich gibt es hier gar nicht viel zu meckern. Nur hat mir der letzte Pfiff gefehlt.
    Die Idee mit den Drohnen, denen Scjwarmverhalten, gruppenverhalten von Ameisen programmiert wurde, das fand ich eine spitzenmäßige Idee, die eigentlich auch gut umgesetzt war. Nur hat mich der Kick nicht erreicht, noch stundenlang weiterhören zu wollen und nicht genug bekommen zu können...
  3. Cover des Buches The Passage (ISBN: 9780345504968)
    Justin Cronin

    The Passage

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Wortmagie

    „The Passage“ von Justin Cronin ist ein Reread. Ich habe den Auftakt der gleichnamigen Trilogie 2011 schon einmal als „Der Übergang“ gelesen. Für mich stand nie Frage, dass ich „The Passage“ weiterverfolgen würde, aber die langwierige Veröffentlichungsgeschichte der deutschen Folgebände verzögerte dieses Vorhaben und schadete meinen Erinnerungen erheblich. Als das Finale 2018 als deutsches Taschenbuch erschien, wusste ich, dass ich von vorn beginnen musste. Während der Wartezeit veränderte sich allerdings mein Leseverhalten, sodass ich auf die deutschen Ausgaben nicht mehr angewiesen war. Amazon verführte mich mit einem günstigen E-Book-Deal für die gesamte Trilogie in Englisch und ich startete einen zweiten Anlauf mit „The Passage“ im Original.

    Peter Jaxon hat noch nie die Sterne gesehen. Er wurde in einer Kolonie in Kalifornien geboren, in der es niemals dunkel wird. Dicke Mauern und mächtige Strahler, die die Nacht taghell erleuchten, bieten Schutz vor den blutgierigen Monstern der Dunkelheit: Virals. Die animalischen Infizierten erinnern kaum an die Menschen, die sie einst waren. Angeblich waren die ersten Virals das Ergebnis eines fehlgeschlagenen Militär-Experiments vor beinahe 100 Jahren. Heute beherrschen sie die USA. Vielleicht sind die wenigen Familien, die in der Kolonie Zuflucht fanden, die letzten Überlebenden. Doch eines Tages entdecken die Wachen vor den Toren ein kleines Mädchen. Sie ist allein und etwa sechs Jahre alt. Niemand weiß woher sie kam. In ihrem Nacken befindet sich ein Chip, dessen gespeicherte Informationen eine verwirrende Geschichte erzählen. Das Mädchen heißt Amy und war Teil des gescheiterten Experiments, das die Virals erschuf. Der Chip sendet ein Signal. In der Hoffnung, Antworten und weitere Überlebende zu finden, beschließen Peter und seine Freunde, es bis zu seinem Ursprung zurückzuverfolgen. Amys plötzliches Auftauchen muss etwas bedeuten. Könnte sie die Rettung der Menschheit sein?

    Ich möchte gleich zu Beginn meiner Rezension zu „The Passage“ darauf hinweisen, dass meine Inhaltsangabe lediglich einen Bruchteil der Handlung des Trilogieauftakts abdeckt. Ich habe mit anderen, umfangreicheren Versionen herumgespielt, aber es stellte sich heraus, dass jede Annäherung an den vollständigen Inhalt jeglichen Rahmen sprengte. Daraus könnt ihr ableiten, wie komplex die Geschichte ist, die Justin Cronin erzählt. Der erste Band teilt sich in zwei Zeitabschnitte: zuerst erleben die Leser_innen den Ausbruch der ursprünglichen zwölf Virals und den daraus resultierenden Zusammenbruch der modernen Zivilisation; danach folgt ein enormer Zeitsprung von knapp 100 Jahren in die Zukunft, der die kläglichen Überreste der Menschheit in der von Virals dominierten USA fokussiert. Klingt simpel, ist es aber nicht. Cronin liebt Details. Er ist ein penibler, perfektionistischer Autor, der keine Gelegenheit auslässt, exakte Beschreibungen einzuarbeiten und sein Epos groß aufzuziehen. Seine Zukunftsvision bietet eine spannende Perspektive auf den Vampirmythos, denn Virals sind im Grunde nichts anderes als äußerst grässliche Blutsauger, Glitzereffekt ausgeschlossen. Trotz dieser scheinbar übernatürlichen Thematik ist „The Passage“ vorstellbar und glaubwürdig. Cronin präsentiert fundiert wirkende wissenschaftliche Erklärungen, aus denen sich ein durchaus realistisches Szenario ergibt. Wer weiß schon, womit die Militärs dieser Welt im Geheimen herumpfuschen? In diesem Fall glaubte die US-Armee, sie hätte ein Allheilmittel gegen Krankheiten und den Tod gefunden. Sie injizierten zwölf Todeszelleninsassen ein Virus aus dem bolivianischen Dschungel und hofften auf einen medizinischen Durchbruch. Natürlich ahnten sie nicht, was sie erschufen. Auf gewisse Weise wurden ihre Hoffnungen sogar erfüllt, denn Virals sind albtraumhafte Spitzenprädatoren – unsterblich, beinahe unverwundbar und Menschen in vielerlei Hinsicht überlegen. Mich gruselte vor allem ihre primitive, inhumane Schwarmintelligenz. Diese Monster ließ die Army auf die Welt los, weil sie zu arrogant waren, um zu begreifen, dass ihre Kontrolle über die Virals lediglich Illusion war. Die explosive Eskalation, die Cronin beschreibt, erschien mir vollkommen plausibel. Diesen ersten Part der Geschichte fand ich rasant, atemlos und ausgesprochen aufregend. Mit dem Übergang zum zweiten Part flacht der Spannungsbogen jedoch abrupt ab. Cronin nimmt sich viel Zeit, um die Situation der Kolonie zu etablieren und ergeht sich in langatmigen Darstellungen des Alltags der neuen Figuren, die ich dadurch allerdings intim kennenlernte. Ich bin sicher, sie alle zuverlässig einschätzen zu können. Die Spannungskurve nimmt erst wieder Fahrt auf, als Peter und seine Freunde die Kolonie verlassen, um den Ursprung von Amys Chipsignal ausfindig zu machen. Ihre Reise ist der Beginn der grundlegenden Geschichte: der aktive Kampf um das Überleben der menschlichen Spezies.

    Als ich vor acht Jahren „Der Übergang“ las, war ich überwältigt. Diese Euphorie konnte ich mit der Lektüre von „The Passage“ zwar nicht wiederbeleben, doch das werfe ich Justin Cronin nicht vor. Ich habe seitdem eine Menge Dystopien und postapokalyptische Romane gelesen, weshalb es deutlich schwerer ist, in mir dieselbe Begeisterung zu entfachen. Nichtsdestotrotz beeindruckte er mich mit der gewaltigen, Spannungstiefs rechtfertigenden Dimension seiner Geschichte und der überzeugenden Umsetzung seiner interessanten Ideen. Seine Penibilität gefällt mir, weil ich das Gefühl habe, mich jeder Zeit auf seine Autorität als Autor verlassen zu können. Der einzige kleine Hickser in einem sonst stimmigen Buch ist der nicht zu leugnende christlich-religiöse Einschlag, mit dem ich als Atheistin nichts anfangen kann. Solange dieser jedoch diskret bleibt, werde ich mich daran nicht stören. Eine Vampir-Postapokalypse ist einfach faszinierend, christliche Motive hin oder her.

  4. Cover des Buches Arclight - Niemand überlebt die Dunkelheit (ISBN: 9783863960353)
    Josin L. McQuein

    Arclight - Niemand überlebt die Dunkelheit

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Damagequeen


    Meine Meinung
    Das Cover ist düster und verrät uns nicht wirklich etwas über die Geschichte. Man sieht einen Menschen darauf, ich gehe einfach mal davon aus, dass es Marina die Hauptprotagonistin darstellen soll. Alles in allem ist es passend für das Buch wenn auch ein wenig zu nichtssagend im Allgemeinen wie ich finde. Ich hätte lieber das "Arclight" abgebildet und diesen Menschen davor stehen lassen...im dunkeln. ;) Aber das ist mein übliches Cover Gemecker.

    Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Die ist mein erstes Buch von dieser Autorin. Also ging ich ohne größere Ansprüche und Vorstellungen an das Werk.
    Die Idee hinter „Arclight“ finde ich klasse und es gab auch einige überraschende Wendungen, die die Spannung gehalten haben. 

    Das Leben im "Arclight" finde ich sehr gut dargestellt, es fiel mir sehr leicht mich direkt in das Buch hineinzufinden.

    Marina wurde vor zwei Monaten im sogenannten Grau der Steppe gefunden, als einzige Überlebende. Viele kamen ums Leben um Sie zu retten. Seitdem lebt sie mit den anderen Menschen im Arclight, einer Lichtkupel, denn nur im Licht ist man vor den Blassen sicher. 
    Marina hat es nicht leicht, alle scheinen sie zu hassen. Alle machen sie für den Tod von neun Menschen verantwortlich, nur weil sie gedacht haben, dass Marina etwas Besonderes sei. Ein Mädchen welches der Dunkelheit trotzt und die Blassen überlebt hat. 
    Marina hat aber leider ihr Gedächtnis verloren und weiß nichts mehr von dem Leben ausserhalb des Arclights.

    Eine Freundin hat sie in der kurzen Zeit nur eine gefunden, ansonsten ist sie auf sich gestellt. Sie ist eine Vollwaise. 
    Und dann ist da Tobin, dessen Vater ebenfalls bei Marinas Rettungsaktion gestorben ist. Er ist eher der undurchsichtige Typ. Er und Marina freunden sich an...irgendwie. Und Gefühle kommen ins Spiel.

    Es ist ein solides aber dennoch ausbaufähiges Debüt, dass leider hier und da seine Schwächen hat. Die Protagonisten könnten stärker ausgeprägt sein und leider fehlen mir auch ab und an mal die Hintergrundinformationen. Die Spannung durch die Bedrohungen, Morde und Überfälle sorgt dennoch für reichlich Spannung. Alles in allem ist das Buch kein schlechter Auftakt zu einer Reihe.

    Fazit
    Solide aber ausbaufähig.
    Bewertung
    Cover:  5/6

    Inhalt: 3/6

    Grundidee 3/6

    Umsetzung 3/6

    Protagonisten: 3/6

    Gesamtpunktzahl:  17 Punkte von 30 Punkten 
  5. Cover des Buches Beute (ISBN: 9783896673022)
    Michael Crichton

    Beute

     (188)
    Aktuelle Rezension von: Tobias_Damaschke

    Michael Crichton ist einer meiner Lieblingsautoren und Prey ("Beute"), das ich vor kurzem ein zweites Mal gelesen habe, beinhaltet alle Zutaten, die mich zu einem Fan des leider ja verstorbenen Mannes machen.

    Kurz zur Handlung: Unser Hauptprotagonist Jack ist Informatiker und wird in die Wüste von Nevada geschickt um einem Unternehmen dabei zu helfen, Mini-Überwachungsanlagen für das Militär zu bauen. Dabei kommt die hochkomplizierte - und wie sich bald auch herausstellt, hochgefährliche - Nanotechnologie zum Zuge. Die droht dann auch schnell außer Kontrolle zu geraten und es wird schnell für alle Beteiligten deutlich, dass mehr auf dem Spiel steht als nur ihre Gehaltschecks ...

    Wenn man neben der Spannung und den tollen Dialogen eine große Konstante in Chrichtons Büchern herausstellen möchte, dann wird es wohl seine sehr kritische Auseinandersetzung mit neuen Technologien und generell dem wissenschaftlichen Fortschritt sein. Dabei erhebt er aber nie den Zeigefinger und eine fundamentale Kritik am Fortschritt an sich will der Autor auch gar nicht erreichen.
    Ähnlich wie bei der Gentechnik in Jurassic Park stellt aber auch die Nanotechnologie die Forscher immer wieder vor Probleme, die teilweise auch ethischer Natur sind. Chrichton spricht hier immer wieder diese Problemfelder an und führt dem Leser die Gefahren von einer verantwortungslosen Verwendung dieser Technologien vor Augen und das alles immer ein einer hochspannenden Geschichte verpackt, mit den erwähnten tollen Dialogen und gut ausgearbeiteten Charakteren.

    "Beute" ist einer dieser Thriller, die man in einem Rutsch durchliest. Absolut zu empfehlen.

  6. Cover des Buches Der Unbesiegbare (ISBN: 9783518471487)
    Stanisław Lem

    Der Unbesiegbare

     (85)
    Aktuelle Rezension von: admit

    Auf der Suche nach der "Kondor"  begibt sich das Schiff 'Der Unbesiegbare' auf den Planeten Regis III und trifft dort auf öde endlose Wüsten & seltsame metallene Gebilde. Leben entdeckt man in der Tiefe eines Meeres. Warum die Evolution noch nicht soweit ist, dass Leben auch an Land existiert, bleibt anfangs noch ein Rätsel. Bis schließlich die Kondor samt der toten Mannschaft auftaucht, die alle scheinbar eines natürlichen Todes gestorben sind. Bei medizinischen Untersuchungen wird jedoch festgestellt, dass das Gedächtnis der Menschen annihiliert wurde. Später erfährt man auch von wem. - ACHTUNG SPOILER: Einer fremden Intelligenz, die jedoch unvergleichlich mit jener des Menschen ist. Es handelt sich um eingeschleppte Mikro-Roboter die sich vehement gegen die anderen Lebewesen des Planeten durchgesetzt haben.

  7. Cover des Buches Black*Out (ISBN: 9783401260624)
    Andreas Eschbach

    Black*Out

     (15)
    Aktuelle Rezension von: CirillavonCintra
    Ich habe das Hörbuch fast in einem Rutsch gehört. Die Charaktere sind einzigartig, die Geschichte spannend, mitreißend und die Thematik aktuell und schwierig. Ich werde über dieses Thema wohl noch lange grübeln.
    Stefan Kaminski liest unheimlich spannend und variiert sehr schön mit der Stimme.
  8. Cover des Buches Alien Biosphere (ISBN: 9783426215647)
    Roland Enders

    Alien Biosphere

     (21)
    Aktuelle Rezension von: einz1975

    Die Physiker haben in den letzten Jahrzehnten so manche Überraschung erfunden oder zumindest in der Theorie entwickelt. Ein spannendes Thema aus diesem Bereich ist das Wurmloch. Eine Verbindung zwischen zwei extrem weit entfernten Punkten, welche mehrere Lichtjahre überwinden kann. Das klingt alles nach Humbug und doch hat ein Wissenschaftler sich dieser Thematik gewidmet und er findet einen Weg dies in die Realität umzusetzen. Von allen belächelt, zieht er sich auf eine kleine Insel zurück. Ab jetzt wird es etwas undurchsichtig, denn wo er all das Geld und weitere Mittel herbekommen hat bleibt weitestgehend ein Rätsel.

    Zumindest verändert sich diese Insel. Eine riesige Kuppel wird errichtet und in einigen Jahrzehnten entsteht hier etwas, was die Welt noch nicht gesehen hat – Die „Alien Biosphere“. Mit dem Wurmlochtor haben die Wissenschaftler eine kleine Welt im Sternbild Schwan entdeckt, auf der anderen Leben vermutet wird. Dieses wird auch gefunden und jetzt auf diese Insel transportiert und ein Themenpark entsteht. Richtig gelesen, hier wird nicht etwa mit dem Tor weitergeforscht, sondern fremde Wesen eines Planeten werden in einen Zoo gesteckt, so dass wir Menschen sie uns anschauen können. Ganz nach der Manier von Jurassic Park. Vor der Eröffnung des Themenparks wird eine Gruppe von Gästen durch das sechsstöckige Habitat geführt.

    Jede Ebene ist dabei mehrere Kilometer groß und wird durch verschiedene Mechanismen gesichert. Alles klingt so gemütlich und faszinierend, bis eine Gruppe von Terroristen das Unheil heraufbeschwört. Wo man noch auf den ersten Seiten von der Idee überrascht ist, was die Menschen hier geschaffen haben, fragt man sich später immer mehr, warum und wieso eine Biosphäre? Wäre es nicht sinnvoller gewesen durch das Wurmloch zu reisen und sich die Wesen in freier Wildbahn anzuschauen? Der Autor versucht zu erklären welche Sicherheitsvorkehrungen getroffen wurden, aber mal ganz ehrlich, keiner wusste was da die letzten Jahre wirklich vor sich ging und keiner hat an so einen Zwischenfall gedacht?

    Die einzelnen Gruppen von Menschen fliehen nun durch die Ebenen, wobei man so manch seltsames Wesen kennenlernt. Nett beschrieben und mit anschaulichen Worten dargestellt, erinnern viele Wesen eher an Mutationen unserer heimischen Tiere, aber es gibt eben doch kleine Unterschiede. Das Ende wirkt leider auch recht abrupt, auch wenn es die Geschichte an sich schön abschließt. Es wird gestorben, gerannt, entschärft, gebetet und gestaunt. Eine Flucht, die eigentlich nicht hätte sein müssen und doch hat der Mensch mal wieder mehr Fehler gemacht als gute Ideen gehabt.

    Fazit:
    Leben gibt es überall und es gehört frei, nicht eingesperrt! Bücher, Filme und Geschichten sagen es voraus und doch machen die Menschen hier wieder gleiche Fehler. Das fremde Leben eines Planeten fangen, hier auf unserer Erde einsperren und bestaunen lassen… Es gibt kein Beispiel, ob in der Fiktion, noch in der Realität wo dies ungestraft funktioniert hat und auch hier schlägt das Schicksal zu. Roland Enders bringt neue Ideen des Lebens mit, vergisst aber dabei seine handelnden Figuren. Viele sind recht farblos und wenn es den ein oder anderen erwischt – es gibt genug. Selbst die Idee der Biosphäre klingt nach Jurassic Park und endet auch so. Eine leider in sich nicht gänzlich durchdachte Geschichte, aber mit vielen seltsamen neuen Wesen.

    Matthias Göbel

    Autor: Roland Enders
    Taschenbuch: 406 Seiten
    Verlag: Droemer Knaur Verlag
    Erscheinungsdatum: 11.01.2016
    ISBN: 9783426215647

  9. Cover des Buches Verfressen, sauschnell, unkaputtbar. (ISBN: 9783548374130)
    Hannes Sprado

    Verfressen, sauschnell, unkaputtbar.

     (5)
    Aktuelle Rezension von: sabatayn76
    Inhalt:
    Das Interesse des Autors an Schaben beginnt in einem New Yorker Hotelzimmer und dem Besuch der Schabe Paula. Nach mehreren Tötungsversuchen gibt der Autor auf und gelangt zu der 'Überzeugung, dass Paula es verdiente, mit dem Leben davonzukommen'.

    In 'Verfressen, sauschnell, unkaputtbar' erzählt er vom Leben und den Talenten der Schaben, bietet Einblicke in die Psychologie (z.B. klassische Konditionierung), berichtet von ihrem Liebesleben, von ihrer Evolution, aber auch von Methoden ihrer Vernichtung, vom Essen (sowohl, was Schaben essen, als auch, wer Schaben isst) sowie von übertragenen Krankheiten und von ihrer Arbeit im Bereich der Forschung.

    Mein Eindruck:
    Auf dem Deckel und überall im Buch finden sich Zeichnungen einer wirklich niedlichen Kakerlake, und anfangs wurden mir die eigentlich verhassten Tierchen deshalb richtig sympathisch, und ich habe sie fast ein bisschen ins Herz geschlossen. Das hat sich aber irgendwann wieder geändert: man will sie nicht im Haus haben, man findet sie nicht süß, und irgendwie findet man es auch nicht nur spannend, wie unkaputtbar sie sind und wie sie sich an alle Situationen anpassen können, sondern man findet das extrem gruselig und beginnt, mit der Taschenlampe in dunkle Ecken zu leuchten.

    Alles in allem kann ich sagen, dass mir die Lektüre richtig Spaß gemacht hat. Man kann hier sehr viel lernen, der Humor des Autors hat mir gefallen, zwischendurch kann man immer mal kichern, bevor es einen wieder schüttelt und man manches arg unappetitlich findet.

    Mein Resümee:
    Spannend. Ich bin zwar alles andere als eine Kakerlakenfreundin geworden, aber eine gewisse Faszination empfinde ich für die Tierchen - solange sie sich nicht bei mir einnisten.

    'Wenn sich Kakerlaken im Kino zu gewaltigen Armeen zusammenschließen, um die Menschen zu versklaven und die Weltherrschaft zu übernehmen, schütteln die echten Schaben unter den Kinositzen die Köpfe. Weltherrschaft übernehmen? Die haben wir doch längst!'
  10. Cover des Buches Kontrolle (ISBN: 9783453316584)
    Robert Charles Wilson

    Kontrolle

     (7)
    Aktuelle Rezension von: einz1975
    Alles fängt an... vielleicht ist es in diesem Fall schwierig wirklich mit dem Anfang zu beginnen. Denn vielmehr entwickelt sich erst im Lauf der Geschichte der eigentliche Hintergrund, warum hier wer auf der Flucht ist. Cassie, ein junges Mädchen, hat vor einigen Jahren ihre Eltern verloren. Zusammen mit ihrem Bruder lebt sie aktuell bei ihrer Tante. Als Leser erfahren wir auch ziemlich schnell, dass dafür seltsame menschenähnliche Wesen mit grünem Blut verantwortlich sind. Das klingt ganz nach Marsianer, aber weit gefehlt, vielmehr kommen sie direkt von der Erde. Sie stammen von der Hyperkolonie, eine Art Energie, welche sich um den gesamten Globus erstreckt.

    Diese wiederum scheint eine ganz eigene Art von Leben zu sein, welche mit dem ersten Radiosignal eindeckt wurde. Soviel zum Hintergrund, gegen was oder besser, gegen wen man hier auf der Hut sein muss. Wir befinden uns zwar im Jahr 2014, sind technologisch aber auf dem Stand der 50er Jahre stehen geblieben. Das mag zum einen ein Vorteil sein, weil wir einige der schlimmsten Erfindungen noch nicht am Menschen ausprobiert haben, aber auf der anderen Seite, werden wir Menschen in unserer Entwicklung gestoppt. Wie schnell und rasant sich in den letzten Jahren die Elektronik entwickelt hat, gerät hier völlig in Vergessenheit.

    Cassie erkennt nun, dass diese Wesen hinter ihr her sind. Sie flieht und als zweite Story, startet auch ein Wissenschaftler mit der Flucht, als eines dieser Wesen an seine Haustür klopft. Es passieren noch einige wirklich gruslige Taten, welche rückblickend wohl nur ein Mensch verüben kann. Was Leben ist oder wie es geschätzt wird, scheint in diesem Buch nicht wirklich eine Rolle zu spielen. So versteht sich irgendwie auch das Ende. Wo vorher noch von Leben und Reproduktion gesprochen wird, haben die Menschen nichts Besseres zu tun, als sich plötzlich die Köpfe einzuschlagen. Interessant war jedoch der Gedanken, dass wir alle nur gesteuert werden.

    Nicht wirklich neu, aber in diesem Fall wurden eben die Radiosignale neu interpretiert. Sanfte Worte für den aufbrausenden Humanoiden. Dennoch verläuft der Roman sehr vorhersehbar und selbst die großen Überraschungen am Ende sind schon von Anfang an zu erkennen. Nette kleine Beschreibungen helfen zwar sich das Geschehen gut vorzustellen, jedoch bleibt der Ablauf einfach zu stumpf. Gerade hier wären die interessanten Gespräche mit diesen Wesen viel wichtiger gewesen, als plumpe Aktion, in der halbe Kinder mit Waffen unterwegs sind. Irgendwie schade, denn Robert Charles Wilson hat wirklich einen eigenen Stil sich die Welt in der Zukunft vorzustellen.

    Fazit:
    Kontrolle hat, wer nicht zulässt, dass ein anderer sie bekommt. Menschen lieben ihre Freiheit und so sollte jeder auch leben können. Robert Charles Wilson schickt uns jedoch in einen fast aussichtslosen Kampf gegen ein Bewusstsein, welches uns zwar Frieden bringt, aber unter Kontrolle hält. Leider verläuft sie Story sehr schwerfällig und nur selten horcht man als Leser auf. Die Charaktere handeln nicht immer logisch und oft auch unnötig brutal. Ohne groß mit der Moral zu winken, schließt er auch das Ende ein und es bleibt die Frage offen, ob wir Menschen nicht vielleicht doch besser unter Kontrolle gehalten werden sollten.

    Matthias Göbel

    Autor: Robert Charles Wilson
    Taschenbuch: 398 Seiten
    Verlag: Heyne Verlag
    Erscheinungsdatum: 01.02.2017
    ISBN: 9783453316584
  11. Cover des Buches Schwarmdumm (ISBN: 9783442159505)
    Gunter Dueck

    Schwarmdumm

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Alira

    Ein Buch, das einleuchtend und unterhaltsam sowohl das absurde Gebaren von Wirtschaftsunternehmen als auch den Kleingeist der Konsumenten beschreibt und anhand vieler Beispiele erklärt, wie es im Laufe der letzten Jahrzehnte dazu kommen konnte.

    Man erfährt viel Neues aber leider nur wenig, das zu Hoffnung Anlass gäbe. Die Abwärtsspirale, die durch „Schwarmdummheit“ entsteht (der Kunde will aus Profitgier nicht den vollen Preis zahlen, der Produzent/Dienstleister will aus Profitgier so viele Kunden wie möglich beliefern/abfertigen), wird daher auch in naher Zukunft immer wieder zwangsläufig in die Todesspirale übergehen (siehe Finanzkrise 2008, VW-Abgaskrise 2016 ...)


  12. Cover des Buches Die Vernetzung der Welt (ISBN: 9783498064228)
    Eric Schmidt

    Die Vernetzung der Welt

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  13. Cover des Buches Supermacht Wissenschaft (ISBN: 9783579086828)
    Lars Jaeger

    Supermacht Wissenschaft

     (10)
    Aktuelle Rezension von: MelaKafer
    Die modernen Wissenschaften eröffnen uns eine Welt, die scheinbar alles möglich macht. Wir werden immer älter, die Molekulargenetik macht es möglich, dass z.B. Erbkrankheiten einfach "herausgeschnitten" werden, die Schaffung perfekter Menschen und der Sieg über den Tod rücken in greifbare Nähe. Fleisch wird in 3D-Druckern hergestellt, die Computertechnologie schreitet in rasantem Tempo voran, Roboter ersetzen die menschliche Arbeitskraft. Der Fortschritt hat unser Leben vereinfacht und verbessert. Wir müssen nicht mehr an Krankheiten sterben, die noch vor Jahrzehnten das sichere Ende bedeuteten. Aber dieser Fortschritt birgt auch Gefahren, die abzuschätzen wir kaum noch in der Lage sind. Lars Jäger zeigt in seinem sehr umfangreichen Werk "Supermacht Wissenschaften" das für und wieder auf. Wenn wir weiterhin selbst bestimmt leben wollen, müssen wir genau hinschauen und kritisch hinterfragen, wie sich die Wissenschaften entwickeln und was manche Entwicklungen für uns bedeuten können. Unsere Zukunft liegt zwischen Himmel und Hölle, wie es der Autor treffend bezeichnet. Wir haben es in der Hand, indem wir verantwortungsvoll mit den Möglichkeiten, die uns die Naturwissenschaften bieten, umzugehen lernen. Das Buch liefert die nötigen Informationen dazu.
    Durch die sehr übersichtliche Gestaltung, die Einteilung in viele Kapitel und eine einfache Sprache, ist diese umfangreiche Werk angenehm zu lesen. 
  14. Cover des Buches Kill Decision (ISBN: B00CIXSB6C)
    Daniel Suarez

    Kill Decision

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Gwhynwhyfar
    Hörbuch, 14 Stunden, 5 Minuten gesprochen von Tobias Kluckert

    Ein Buch, das Gänsehaut erzeugt, weil es so verdammt real klingt! Ein Science Fiction Roman, mag man denken. Aber die C-Scout-Mikrosensortechnik gibt es tatsächlich. Die Zusammensetzung aus Geruchsproben sammelnden und bündelnden Preconcentrator-Vorrichtung sowie einem SSA (Self Sensing Array), wird heute schon zum Durchsuchen von Frachtschiffcontainern verwendet, um Giftstoffe, Drogen, chemische oder biologische Waffen, aber auch blinde Passagiere aufzuspüren.

    Zum Buch: Linda McKinney, Biologin, untersucht das Schwarmverhalten von Weberameisen in Afrika, als sie gerade noch einer Explosion entgehen kann. Ihr Camp wird zerstört, sie wird von einer Söldnertruppe, die von „Odin“ angeführt wird, gekidnappt. Die Gruppe fliegt nach Kansas City und bringt Linda in eine geheimen Basis. Sie erfährt, dass es Drohnenanschläge auf verschiedene Menschen gegeben hat, dass auch sie von Drohnen angegriffen wurde und dass ihre Forschungsergebnisse über Ameisen für diese Drohnen benutzt wurden. Linda ist misstrauisch, glaubt nicht, dass sie sich auf einer Militärbasis befindet und flieht, wendet sich ans FBI. Nun mischt sich die Homeland Security ein und wieder rettet ihr Odin das Leben. Nun wird auch Odins Gruppe von Drohnen gejagt. Wer steckt hinter der ganzen Sache? Die Spuren führen nach ganz oben und in die Rüstungsindustrie.

    Drohen die aussehen wie Käfer oder Vögel, nicht auffallen, die sich formieren können wie Insekten. Sie finden dich überall, denn sie sind auf dich programmiert, mit Gesichtserkennung, Physiognomieerkennung, Körperbewegungserkennung. Gut, das Buch ist im Stil des American Hero geschrieben, Action, Verfolgungsjagten, Romanze, alles dabei … aber bedeutend ist der technische Teil der dahintersteht. Drohnen werden nicht nur auf visuelle Erkennung programmiert, sondern auch auf Gerüche. Was passiert, wenn die Kriegsmaschinerie von Drohnen übernommen wird? Maschinen, die hemmungslos alles das zerstören, auf das sie programmiert werden? Drohnen die Metall zerschneiden, Schiffe die sinken, Flugzeuge, die abstürzen. Drohnen, die die chemische Zusammensetzung der Luft analysieren und feststellen, welche Organismen sich in ihrer Nähe befinden und angreifen, aus was man sie programmiert hat, wie Insekten Duftstoffe hinterlassen, um nachfolgende Drohnen zu informieren. Tötungsmaschinen und Zerstörer, die missbraucht werden können, denn sie erzählen nichts, Technik, die niemand mehr im Griff hat, die im Geheimen operieren kann.

    Neben der Story ist dies ein sorgfältig recherchiertes Buch, das Technik offenlegt, über die mancher von uns nicht einmal wagt nachzudenken. Es ist aber schon alles vorhanden. Die Kritik an der Manipulation durch soziale Netzwerke zur Meinungsbildung ist gekonnt impliziert. Da sagt eine Marketingberaterin, sie vertrete nur die Interessen ihrer Kunden, ob Diktator, Popstar oder Firma, man müsse sie puschen. Der IT-Spezialist amüsiert sich darüber, wie er mit gefakten Personen in sozialen Netzwerken die Meinung der Masse beherrscht, wie seine Fakes sogar jede Menge Follower besitzen. Überwachung durch Kameras, Handys, soziale Netzwerke, Offenlegung aller persönlicher Daten als Pflicht durch elektronische Datensammlung. Wohin führt die Zukunft?

    Der Roman ist die Vorlage zu einem Aktionthriller a la Hollywood und die Charaktere sind oberflächlich. Dafür ist die Darstellung technischer Möglichkeiten detailliert und schlüssig. Ein wenig weniger Bum, Bum und streichen der Liebesbeziehung hätte mir besser gefallen. Man kann nicht alles in einem Buch erwarten. Spannung pur und ein Blick in die Zukunft, mir hat es gefallen. 
  15. Cover des Buches Schwarmintelligenz (ISBN: 9783821865256)
    Len Fisher

    Schwarmintelligenz

     (4)
    Aktuelle Rezension von: monja1995
    Sachbuch

    Klappentext:

    Fisch- oder Vogelschwärme bewegen sich in verblüffenden Formationen, gelenkt durch unsichtbare Gesetzmäßigkeiten. Unsere Begeisterung für die Schönheit komplexer Systeme in der Natur kommt nicht von ungefähr, sagt der Naturwissenschaftler Len Fisher: Sie faszinieren uns, weil wir uns selbst nach den Prinzipien von Schwarmintelligenz verhalten.

    Unterhaltsam und anschaulich zeigt Len Fisher nicht nur, welche Bedeutung die Intelligenz der Vielen in der Natur und für unser Leben hat, sondern wie sie funktioniert: bei der Lenkung von Verkehrsströmen, in sozialen Netzwerken wie Twitter – und bei der Suche nach dem besten Restaurant.

    Mein Umriss:

    Len Fischer zeigt in Beispielen das Verhalten von Bienen-, Heuschrecken-, Vogel- und Ameisenschwärmen auf und wie sich diese wie ein zufällig zusammen gefügter Organismus reagieren. Dass sich auch Menschen das Schwarmverhalten , sobald sie sich in der Masse befinden, zu eigen machen, erklärt er auf anschauliche Weise unter anderem mit übersichtlichen Zeichnungen. Was aus Schwarmverhalten entstehen und wie dieses zu beeinflussen ist, veranschaulicht er in diversen Rechen- und Tabellenbeispielen.
    Dass sich z.B. Bienen in ihrem Schwarmverhalten beeinflussen lassen, zeigte er anhand eines Beispieles, bei dem den Tieren die Nasonov-Drüsen mit einem Farbtupfer verklebt wurden.
    Anhand der Anmerkungen am Ende des Buches lassen sich Fishers Recherchewege gut nachverfolgen, wobei die Möglichkeit gegeben ist, sich weiter in diese interessante Materie einzulesen.

    Mein Eindruck:

    Dieses Buch war für mich leider eine herbe Enttäuschung. Mit Euphorie machte ich mich ans Lesen, erfuhr jedoch nur etwas über das Verhalten der Schwärme, das Wie und Warum blieb Len Fisher mir schuldig. 187 Seiten mehr oder weniger Blabla um nichts und bis Seite 268 Querverweise auf seine Recherchepunkte ließen mich dieses Buch eher unbefriedigt weglegen.
    Für ein Sachbuch zwar eher leicht verfasst, sodass sich jeder Leser relativ schnell in der Materie wieder findet, aber leider nicht so lehrreich und informativ, wie ich es von einem Sachbuch eines Naturwissenschaftlers erwartet hätte.
    Len Fisher wäre besser bedient gewesen, nur die Recherchepunkte in einem Handout zu veröffentlichen und den Rest dem Leser selbst zu überlassen. Nur so wird dieser über kurz oder lang die Informationen sammeln können, die er gerne zu diesem wirklich überaus interessanten Thema haben möchte.

    Mein Fazit:

    Ein Buch, das zwar optisch gut aufgestellt ist, aber dessen Inhalt mehr als zu wünschen übrig lässt.
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