Bücher mit dem Tag "schwarze magie"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "schwarze magie" gekennzeichnet haben.

58 Bücher

  1. Cover des Buches Sonea - Die Hüterin (ISBN: 9783570309940)
    Trudi Canavan

    Sonea - Die Hüterin

    (791)
    Aktuelle Rezension von: sweetsoursummer

    Sonea: Die Hüterin war für mich ein richtig guter Auftakt und hat mich wieder in diese Welt hineingezogen. Besonders spannend fand ich die verschiedenen politischen Strukturen und die unterschiedlichen magischen Systeme. Es gibt viele Ebenen, Machtspiele und Konflikte, die neugierig machen und Lust darauf geben, mehr über diese Welt zu erfahren. Die vorherigen Bücher habe ich nicht gelesen, bin aber trotzdem gut reingekommen. Sonea selbst ist eine starke Hauptfigur, auch wenn ich mir manchmal gewünscht hätte, dass sie noch etwas mehr im Mittelpunkt steht. Gerade ihre Entwicklung und ihre Perspektive hätten für mich gerne noch mehr Raum bekommen dürfen.
    Trotzdem hatte die Geschichte immer wieder gute Spannungsbögen und Momente, bei denen ich unbedingt weiterlesen wollte. Es fühlte sich weniger wie ein einzelnes abgeschlossenes Abenteuer an, sondern eher wie der Beginn von etwas Größerem.

  2. Cover des Buches Das Labyrinth von London (ISBN: 9783734161650)
    Benedict Jacka

    Das Labyrinth von London

    (285)
    Aktuelle Rezension von: Silvia_Wolf

    „Das Labyrinth von London“, der erste Band der Alex-Verus-Reihe von Benedict Jacka, hat mich direkt komplett eingesogen.
    Im Mittelpunkt steht Alex Verus, ein Wahrsager, der mögliche Zukünfte sehen kann und dadurch zwischen dunklen Magiern, politischen Intrigen und einem gefährlichen Relikt landet. Klingt erstmal nach klassischer Urban Fantasy, fühlt sich beim Lesen aber angenehm frisch und clever an. 

    Besonders gefallen hat mir der tolle Schreibstil. Das Buch liest sich unglaublich flüssig, die Dialoge wirken natürlich und die Spannung zieht konstant an, ohne dass es jemals überladen wirkt. London als Setting hat genau die richtige Mischung aus Magie, Gefahr und Großstadtflair.

    Auch das Cover passt perfekt zur Reihe, die zumindest bisher ohne  Romance auskommt und nicht auf die typische Mischung aus Schwarz-Blumen, geschwungene Schrift zurückgreift.

    Was Alex als Hauptcharakter so spannend macht: Er ist eben nicht übermächtig. Während andere Magier Feuerbälle werfen oder alles pulverisieren können, muss Alex mit geschicktem Taktieren, Cleverness und Vorausplanung überleben. Gerade das macht die Kämpfe und Konflikte viel interessanter, weil nie klar ist, ob er da wirklich heil rauskommt. 

    Anne und Luna als Nebenfiguren fand ich ebenfalls super interessant. Da steckt definitiv noch viel Potenzial drin und ich bin sehr gespannt, wie sich Annes Rolle und die Beziehung zu Alex in den nächsten Bänden weiterentwickeln werden.

    Für mich ein richtig starker Auftakt der Reihe und genau die Art Urban Fantasy, die ich gesucht habe: spannend, clever und atmosphärisch. Eine klare Empfehlung für jeden, der clevere Bücher mag!

  3. Cover des Buches Krabat: Roman (ISBN: 9783522202343)
    Otfried Preußler

    Krabat: Roman

    (1.964)
    Aktuelle Rezension von: Mi-ka-do

    Die Mühle im Koselbruch ist für mich einer dieser Buchorte, die nach wenigen Seiten schon eine eigene Seele bekommen. Am Anfang konnte ich gut verstehen, warum Krabat dort bleiben möchte: Wärme, Essen, ein Platz unter anderen Jungen. Dass mit diesem Zuhause etwas nicht stimmt, schiebt sich langsam dazwischen. Ich fand gerade dieses allmähliche Unbehagen sehr spannend.

    Preußlers Sprache hat mir unglaublich gut gefallen. Sie ist klar und lässt die unheimlichen Dinge trotzdem geheimnisvoll wirken. Was mich am stärksten an die Geschichte gebunden hat, waren die Beziehungen zwischen den Jungs. Wie sie miteinander arbeiten, einander beobachten und manchmal eben auch schützen. Dadurch bekam die Bedrohung für mich etwas sehr Konkretes. Es ging nicht nur darum, ob ein Zauber funktioniert, sondern darum, was mit den Menschen geschieht, die Krabat wichtig sind.

    Auch die Liebesgeschichte mochte ich. Sie hat etwas Zurückhaltendes, das in dieser dunklen Umgebung umso heller leuchtet. Für mich musste sie gar nicht viel Raum einnehmen, um glaubhaft zu machen, warum Krabat ein anderes Leben will.

    Einzelne Abläufe wiederholen sich, aber das hat mich nicht wirklich gestört. Dieses Kreisen passt irgendwie gut zu dem Gefühl, in der Mühle festzusitzen. Ich habe das Buch mit großer Spannung gelesen und noch eine Weile an die Jungen dort gedacht und an diese Geschichte, deren einfache Sätze doch so einiges in mir ausgelöst haben.



  4. Cover des Buches Vier Farben der Magie (ISBN: 9783596296323)
    V. E. Schwab

    Vier Farben der Magie

    (441)
    Aktuelle Rezension von: Tintenwelten

    Es gibt vier Farben der Magie: Im roten London befindet sie sich im Gleichgewicht mit dem Leben. Im weißen London wird die Magie versklavt, kontrolliert, unterdrückt. Dem grauen London ist sie fast abhandengekommen. Und im schwarzen London hat sie das Leben selbst vertilgt.

    ✨

    Kell gehört zu den wenigen Magiern, die zwischen den Welten reisen können. Als er ein mächtiges magisches Artefakt in die Hände bekommt, gerät er ins Visier gefährlicher Gegner. Auf seiner Flucht begegnet er der schlagfertigen Diebin Lila, die ihm widerwillig zur Seite steht, dafür aber eine Gegenleistung verlangt.

    🤝

    Die Atmosphäre des Buches ist düster und gleichzeitig unglaublich faszinierend. Vor allem die unterschiedlichen Versionen Londons haben es mir angetan. Die Magie ist in diesen Welten jeweils unterschiedlich stark ausgeprägt und hat einen anderen Stellenwert inne. Das weiße London ist beispielsweise ein grauenhafter Ort, der einen das Fürchten lehren kann. Es wird immer wieder ziemlich blutig und brutal. 

    🩸 

    Wir erfahren die Geschichte hauptsächlich aus den Perspektiven von Kell und Lila. Beide sind unheimlich interessante und vielschichtige Charaktere: Kell, der als Bote zwischen den Welten unterwegs ist, sich aber auch gleichzeitig als Schmuggler einen Namen gemacht hat. Lila ist eine selbstbewusste junge Frau, Diebin und Überlebenskünstlerin. Sie will ihrem trostlosen Leben unbedingt entfliehen, Abenteuer erleben und etwas von der Welt sehen. Zusammen ergeben sie ein tolles Duo. Ich mag die Dynamik zwischen ihnen, vor allem die humorvollen Schlagabtausche. 

    ❤️

    Es handelt sich um den Auftakt der Fantasy-Trilogie. Es ist eine Mischung aus Magie, Parallelwelten, Intrigen und Geheimnissen.

    🤫 

    Ich bin ja eigentlich der Meinung, dass das Ende so ganz rund ist. Für mich MÜSSTE es dementsprechend nicht unbedingt weitere Teile geben. Aber das Worldbuilding an sich ist natürlich so interessant, dass man dennoch wissen möchte, wie es weitergeht. 

    😅

  5. Cover des Buches Die Gilde der Schwarzen Magier - Die Meisterin (ISBN: B004OL2QYE)
    Trudi Canavan

    Die Gilde der Schwarzen Magier - Die Meisterin

    (2.072)
    Aktuelle Rezension von: Yvonne_Voltmann

    Auch das Finale der Trilogie ist aus der Erzähler Perspektive geschrieben. Größtenteils wieder aus Soneas Sicht. 😃

    Die Schreibart ist auch wieder leicht verständlich und flüssig, jedoch hat die Erzählperspektive mich noch immer am richtigen Abtauchen in die Geschichte gehindert. 🫠

    Der finale Band der Reihe knüpft direkt an die Ereignisse des zweiten Teils an. Die bisher aufgebauten Konflikte entwickeln sich weiter und vor allem die Bedrohung durch die anderen Magier sowie Soneas wachsende Verantwortung rücken in den Mittelpunkt. 🤩

    Sonea erfährt die Wahrheit über Akkarin und wird mit ihm von der Gilde verbannt. 🫣

    Doch warum unterstützt Sonea ihn und wird mit ihm verbannt? Was passiert auf der Flucht und bleiben die beiden zusammen oder trennen sich ihre Wege? Wie schaffen die beiden es die Stadt zu retten und werden sie beide den Krieg überleben? 🤔🧐

    Sonea bricht am Ende alle gesellschaftlichen Tabus der Magier und akzeptiert ihre Macht. Eine größere Entwicklung hätte sie nicht durchlaufen können. 💥✨

    Es geht wieder um Krieg, Vertrauen, Misstrauen und unausweichliche Bedrohungen innerhalb der eigenen Reihen sowie von Außenstehenden. Um den Konflikt zwischen Furcht und Rettung und auch die Entscheidung an altem festzuhalten oder sich weiterzuentwickeln. Um Verantwortung für das Schicksal des Landes und ihre Bewohner zu tragen und die Opferbereitschaft dazu. Politische Entscheidungen, Allianzen und Geheimhaltung prägen die Handlung sowie Entscheidungen, bei denen Loyalität und persönliche Überzeugungen nicht immer übereinstimmen. 🤓🤩 


    ⚡Fazit: Magisches Finale mit dramatischen Momenten und emotionalen Wendungen. 🤩


  6. Cover des Buches Diviners – Aller Anfang ist böse (ISBN: 9783423741118)
    Libba Bray

    Diviners – Aller Anfang ist böse

    (363)
    Aktuelle Rezension von: Buch_Versum

    Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, besonders das Setting hat mich neugierig auf die Geschichte gemacht. New York 1926 strahlt und zieht in seinen Bann.


    Besonders Evie sticht sofort heraus. Sie hat sich zu Hause fehl am Platz gefühlt. Bei ihrem Onkel kann sie endlich ihr Talent nutzen. Wobei dadurch natürlich die Gefahr immer näher rückt.


    Nicht zu vergessen: Sam, der Gelegenheitsdieb, der ihr viel zu nahekommt, hat mich in dieser Konstellation sehr fasziniert.


    Was soll ich sagen, sie sind gemeinsam eine tolle Einheit.


    Wo die Magie, das Konstrukt alles steigert, wird Jagd nach dem Täter spannungsgeladen.


    Sprich: die perfekte Mischung für (m)ein einnehmendes Lesevergnügen.


    Wo auch Humor und schlagfertige Austausche nicht fehlen dürfen.


    Ich kann euch sagen, ihr werdet verstrickt sein, es nicht aus der Hand legen und euch nach mehr sehnen.


    Das Buch verspricht ein spannungsgeladenes, fantasievolles Werk zu sein, bietet beeindruckende Charaktere, die sich einem sehr schnell ins Herz schleichen.


    Ich bleibe daher gut unterhalten und von der Stärke der Protas beflügelt zurück.


    Ein toller Einstieg in die Reihe, die viele Persönlichkeiten geboten hat, die hoffentlich bald ihr eigenes Werk erhalten.


  7. Cover des Buches Demon Road (Band 1) - Hölle und Highway (ISBN: 9783743200128)
    Derek Landy

    Demon Road (Band 1) - Hölle und Highway

    (210)
    Aktuelle Rezension von: shinyJulie

    Ambers Eltern wollen sie essen, denn sie sind Dämonen. Also flüchtet Amber über die Demon Road quer durch die USA und versucht so, ihren Eltern zu entkommen. Gemeinsam mit Milo, dessen Auto ein bisschen zu gut funktioniert, um normal zu sein.
    .
    Protagonistin Amber ist noch eine Teenagerin, dementsprechend sind ihre Handlungen manchmal ein wenig impulsiv, aber ich fand sie wirklich sehr sympathisch und es ist nachvollziehbar, dass die ganze Situation ihr sehr zusetzt. Mein Liebling war aber auf jeden Fall Milo, weil er so super mysteriös dargestellt wird. Er gibt kaum etwas von sich preis, aber gleichzeitig tut er auch alles, um Amber zu unterstützen. Bei Glen war ich mir sehr lange recht unsicher, aber alles in allem lockert er die teilweise ernste Handlung durch seine Albernheit wieder auf. Die Handlung ist wirklich spannend aufgebaut und durch die wechselnden Städte liest es sich fast ein wenig episodenhaft. Mit den verschiedenen Fällen hat es mich positiv an Supernatural erinnert. Diese Reihe möchte ich auf jeden Fall weiterverfolgen. Auch der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen.

  8. Cover des Buches Sonea 3 (ISBN: 9783734160172)
    Trudi Canavan

    Sonea 3

    (431)
    Aktuelle Rezension von: Yvonne_Voltmann

    Auch das Buch ist aus der Erzähler Perspektive geschrieben. 😃 Aus Soneas Sicht sowie auch wieder aus den Blickwinkeln von Lorkin und Dannyl. 🤓 Man sieht nun verschiedene Sichten an teilweise zusammenlaufenden oder gleichen Orten. 🤩🫠

    Die Schreibart ist auch wieder verständlich und flüssig, jedoch hat die Erzählperspektive mich auch im finalen Teil am richtigen Abtauchen in die Geschichte gehindert. 🫠

    Der finale Band knüpft auch direkt an die Ereignisse von Band 2 an. 🤓

    Sonea steht immer mehr im Mittelpunkt politischer und persönlicher Konflikte, während sich ihre Rolle als mächtige Magierin weiter festigt. Ihre innere Zerrissenheit zwischen Loyalität, Verantwortung und persönlichen Wünschen ist spürbar. Sie muss sich aber den politischen Konsequenzen stellen, die ihr Handeln mit sich bringt. 👩🏻🧙🏻‍♀️

    Lorkin bringt das Wissen der Verräter mit und baut damit eine Brücke. Jedoch muss er sich den Konsequenzen seines Handelns stellen, denn nicht jeder sieht in dem Fremden etwas Positives. 🧑🏻🧙🏻‍♂️

    Die Konflikte aus den vorherigen Teilen werden weiter ausgebaut und aufgeklärt. 💥 Dennoch finde ich, wirkt das Ende etwas übereilt und unspektakulär. Teilweise finde ich einige Entscheidungen auch schwer nachvollziehbar. 🥴

    Es geht um Intrigen, Widerstand, Misstrauen sowie getroffene Entscheidungen, die das Gleichgewicht beeinflussen. Verschiedene Machtstrukturen, persönliche Entwicklungen sowie den Kampf gegen Unterdrückung. 🤓

    ⚡Fazit: Ein finaler Band mit guter Entwicklung, jedoch wenig Action, aber dennoch ein zufriedenstellender Abschluss. 🤩 

  9. Cover des Buches Sonea 2 (ISBN: 9783442267507)
    Trudi Canavan

    Sonea 2

    (582)
    Aktuelle Rezension von: sweetsoursummer

    Sonea: Die Heilerin hat für mich genau das geschafft, was ich mir von einem zweiten Band wünsche: Die Geschichte wird größer, komplexer und eröffnet immer neue Seiten dieser Welt. Besonders spannend fand ich, wie sich die politischen Intrigen weiterentwickeln. Immer wieder entstehen neue Allianzen und Zusammenarbeiten, mit denen ich überhaupt nicht gerechnet habe. Genau das hat dafür gesorgt, dass die Geschichte für mich nie vorhersehbar wurde. Gleichzeitig merkt man, wie Trudi Canavan den Kosmos rund um Kyralia und die Sachaka immer weiter ausbaut. Mit jedem Kapitel bekommt man ein besseres Verständnis für die verschiedenen Kulturen, Machtstrukturen und die Magie, ohne dass es sich jemals überladen anfühlt. Auch die unterschiedlichen Handlungsstränge greifen immer besser ineinander und sorgen dafür, dass ich ständig wissen wollte, wie es weitergeht. Es gab einige Wendungen, die ich wirklich nicht habe kommen sehen und die die Geschichte noch einmal in eine ganz neue Richtung gelenkt haben.
    Für mich war das ein starker zweiter Band, der die Welt noch einmal erweitert und definitiv Lust auf das Finale macht.

  10. Cover des Buches Fallen Angels - Die Ankunft (ISBN: 9783453529823)
    J.R.Ward

    Fallen Angels - Die Ankunft

    (303)
    Aktuelle Rezension von: Bücherfuchs_Zeilenmagie

    Das Ende der Welt soll entschieden werden. Sieben Seelen wurden dazu ausgesucht, um erlöst oder in die ewige Verdammnis geschickt zu werden. Doch wie soll das entschieden werden?

    Die Antwort ist einstimmig: Ein Erlöser muss her und diesen undankbaren Job bekommt Jim Heron aufs Auge gedrückt. 

    Er muss diesen sieben Seelen am Scheideweg beistehen und ihnen helfen die richtige Entscheidung zu treffen. Jede Seele bringt für die entsprechende Seite einen Sieg. Wer am Ende mehr Punkte hat, hat gewonnen.

    Simpel, oder?

    Nicht unbedingt.

    Jim ist alles andere als ein Engel und wenig begeistert von seinem neuen Job als Englein. Vor allem weil der Gegenpart aus der Hölle nicht zimperlich ist und obendrein aussieht wie ein Victoria Secret Model.

    Für seinen ersten Fall bekommt Jim einen kleinen Hinweis in Form des Films „Pretty Woman“. Er muss einem Geschäftsmann mit dunkler Vergangenheit helfen die richtige Entscheidung am Scheideweg zu treffen. 

    Die neue Aufgabe ist nicht leicht und birgt viele Risiken.

    Der Roman ist anders als die „Black Dagger“-Reihe der Autorin. Die Charaktere haben allesamt ihre Eigenarten, Witz und Charme.

    Der Schreibstil der Autorin ist spitze und brachte mich auch das ein oder andere Mal zum schmunzeln. Die Story ist gut durchdacht und mal etwas anderes als Vampire. Die Geschehnisse sind bis zur letzten Seite gut miteinander verflochten und fügen sich am Ende zu einem Ganzen zusammen. 

  11. Cover des Buches Die amerikanische Nacht (ISBN: 9783596183326)
    Marisha Pessl

    Die amerikanische Nacht

    (175)
    Aktuelle Rezension von: Trishen77

    "Romane sind tiefe Blüten, in denen ein Kelch in die Sinne der Wirklichkeit führt."
    Jean Améry

    Die meisten Romane beginnen schlicht und behutsam, wie ein neuer Tag oder ein Regenschauer; unspektakulär breiten sie ihr Umfeld aus und führen in die Figuren und Ebenen der Handlung ein. Doch schon der Anfang, der Prolog, von Marisha Pessls "Die amerikanische Nacht" ist wie die erste Einstellung eines mit Sog angereicherten Films - ein stummer, tiefer Paukenschlag – eine Reise quer durch Worte, Schatten und Nacht.

    "Was auch immer Sie von Cordoba halten, egal wie besessen Sie von seinem Werk sind oder wie gleichgültig es Ihnen ist - man muss sich gegen ihn zur Wehr setzen. Er ist ein Abgrund, ein schwarzes Loch, eine unbestimmte Gefahr, der erbarmungslose Ausbruch des Unbekannten in unserer überbelichteten Welt."

    Darin: der erste Funken des Themas: Cordoba, die vielleicht gewagteste und gelungenste Erfindung diese Romanjahres, perfekt zwischen Fiktion und Realität angesiedelt, in Szene gesetzt durch ins Buch eingefügte Artikel, Blogeinträge, Anekdoten - und den Sog der Geschichte selbst. Eine Geschichte über Selbstmord, Fiktionen, Lügen, Hexerei, eine Geschichte auf der Suche, der Spur nach der Wahrheit und im Bann einer hypnotischen Idee von Leben als einem wandelbaren Blick auf die Wirklichkeit...

    Wer ist Cordoba? Ein Regisseur der Nacht und der menschlichen Abgründe, ein zurückgezogen lebendes Genie, das in seinem Werk über die Dunkelheit in uns allen meditiert; über diese Spule der Finsternis, die in uns abläuft und -läuft, die in uns ist, wie eine mit unheimlichen Melodien gefüllte CD in einem lange vergessenen Discman, den man sich eines Tages aufsetzt und von der Musik wie von einer berauschenden Erhebung, einem Schwimmen in traumtiefen Gewässern getroffen wird. Und bei der man sich fragt, ob sie eine reale Macht hat, auch, wenn man die Kopfhörer wieder abnimmt. (Wie) Verändert alles, was wir erleben, unser (Er)Leben?

    "Denn jeder von uns hat eine Kiste, eine dunkle Kammer, in der er das verwahrt, was sein Herz durchbohrt. Sie enthält das, wofür wir alles tun würden, das, nachdem wir trachten, für das wir alles um uns herum verletzen würden. Und wenn wir sie öffnen könnte, würde uns das befreien?. Nein. Denn das wirklich ausbruchsichere Gefängnis mit dem nicht zu öffnenden Schloss ist unser eigener Kopf."

    So weit zum düsteren Umhang dieses Romans, der geschickt subtile Spannung mit Ästhetik, vielen Ideen und einem ständigen Neubewerten der Perspektiven verbindet. Es ist eine Geschichte wie ein Abenteuer und doch ist auch eine lange, sich herauskristallisierende Botschaft über die Realität der Träume und die Träume der Realität, und das, was dahinter ist, wartet, unerreichbar, weil die Träume der Weg dahin, dieses Ding aber nicht das Ziel ist.

    Ich habe mich, nach einer atemberaubenden Lektüre der 790 Seiten, schwer damit getan, das Buch aus den Händen zu legen. Das liegt zum einen an der wirklichen brillanten Erfindung, die Pessl ins Zentrum ihres Romans gestellt hat: dieses Symbol eines Künstler, in dessen Widerschein all die Fragen nach authentischer und vollendeter Kunst, in Verknüpfung mit Leben, Ethik und Wirklichkeitssinn, mit Sein und Darstellung, zu Tage treten und in der sich die allgemeine Verzerrung des Wirklichen durch Fiktion, Internet, Meinungen und Mythos so anschaulich zeigt, wie es nur selten umfassend gelingt, wenn man es nicht durch das vielschichtige Erleben einer gut erzählten Geschichte aufbereitet.

    Wirklich gut erzählt, denn Marisha Pessl ist zugleich eine wunderbare Stilistin, die Spannung, Ruhe und Nähe, aber auch ein Aufleuchten vollendeter Bildschönheit im Vergleich, erreichen kann. Eine kleine Kostprobe:

    "Der Morgen schien den Himmel müde mit einem Schwamm abzuwaschen, er tauchte die Straßenschilder und Frontscheiben in ein trübes Badewasserlicht, während der Rhythmus des Highways unter den Reifen pochte."

    Immer wieder hat sie einen impressionistischen Blick für die Umgebung, die Stimmung, und man fühlt sich im ganzen Buch jederzeit wie in einer gelungenen Kulisse, in der nie zu wenige und nie zu viele Details anwesend sind, in der die Lesevorstellung eine Anregung, einen Rahmen, aber keinen Käfig hat; manchmal erzählt sie ganz unverfänglich dahin - und dann ist es wieder so, als würde das Buch plötzlich unserem Herzschlag lauschen und ihn Stück für Stück mit neuen Impulsen füttern. Man würde nicht von einem hochgestochenen oder kunstvollen Werk reden, aber von einem sehr sprachbewussten Roman, der in jeder Szene genau weiß, was er will und was er kann, was er sagt und was besser ausdeutbar bleibt; wo also wir selbst entscheiden müssen welches Erleben der Augenblick in uns nachvollzieht.
    Pessl hat ihren Roman und auch ihre Hauptfiguren etwas zwischen die Stühle gestellt. Bolano, Auster, Kafka - ein paar Namen fallen einem am Rande als Verwandtschaft zu diesem und jenem Augenblick, dieser oder jener Struktur ein, wenn man ihr Buch durchwandert. In seiner Konsequenz und seinen vielen Ebenen ist das Buch jedoch eine sehr eigenständige Schöpfung, auf gewisse Weise einfach und doch sehr innovativ in der Wirkung. Das Gespinst aus Figuren, Ansichten und Entdeckungen, hat dabei immer etwas von einer Balance aus Schein und Suggestion, in welchem sich sehr selten ein Moment ergibt, den man ganz real nennen kann, was wohl auch daran liegen mag, das der Roman aus einer Ich-Erzähler-Perspektive erzählt wird und alle anderen, auch die beiden anderen Hauptfiguren, nie ganz die Fülle eines durchschaubaren Charakters erreichen. Über das ganze Buch ist diese Stimmung der Nacht und ihrer fließenden Grenzen gelegt, als hätten wir den eindringlichen, somatischen Prolog, mit seinem fesselnden Eindruck, nie verlassen.

    Bei all dem ist das Buch keine letzte Konsequenz, auch wenn man es atemlos liest und für die paar Stunden, in denen man dieses Buch liest, existiert auch wenig anderes. Aber es ist mehr wie ein guter, düstrer, eindringlicher Film, als ein Roman, der vorhat, sich am Ende selbst zu erfassen. Er bleibt ein ausdeutbares Spiel mit vielen, vielen Möglichkeiten - und es ist dieses Spiel der Möglichkeiten, das ihn so großartig macht und ihn uns immer wieder neu betrachten, einschätzen lässt. Man ist gefangen in der Lektüre (beinahe im wahrsten Sinne des Wortes) wie einem Labyrinth - doch es geht nicht darum, den Ausgang zu finden, sondern zu erkennen, das manche Phänomene, vielleicht sogar das Leben selbst, eben ein Labyrinth sind.

    Das Leben hält uns immer wieder einen ganz anderen Herzschlag hin. Wir gehen durch Zeiten, Stimmungen und Tage und wir verändern uns und die Welt verändert sich. Immer wieder können wir Erfahrungen machen, außergewöhnliche Erfahrungen. Zu diesen gehört Marisha Pessels Roman "Die amerikanische Nacht". Für mich ist es das Buch des Jahres.

    "My films are just stories. But that's all we have. The stories we tell others and the stories we tell ourselves. When you talk to the elderly, men and women at the end of their lives, yous see that's what's left behind as the body disintegrates. Our Stories. Our Children will decide whether or not to keep telling them."

  12. Cover des Buches Am Rande der Schatten (ISBN: 9783442266296)
    Brent Weeks

    Am Rande der Schatten

    (211)
    Aktuelle Rezension von: Drachenbuecherhort

    „Am Rande der Schatten“ ist der zweite Band der Schatten-Trilogie von Brent Weeks. Nach dem packenden ersten Teil, „Der Weg in die Schatten“, setzt Weeks die Geschichte des ehemaligen Gassenjungen Azoth, der nun als Kylar Stern bekannt ist, fort.

    Die Geschichte beginnt mit Kylars Versuch, ein normales Leben als Kräuterkundiger zu führen, nachdem er dem Leben als Assassine den Rücken gekehrt hat. Doch die Schatten seiner Vergangenheit lassen ihn nicht los. Als er erfährt, dass sein bester Freund Logan möglicherweise noch lebt, wird Kylar erneut in die dunklen Machenschaften der Stadt Cenaria hineingezogen. Der Gottkönig von Khalidor hat die Stadt erobert und führt eine Schreckensherrschaft, die Kylar dazu zwingt, seine Fähigkeiten als Assassine wieder einzusetzen.

    Weeks’ Schreibstil ist packend und atmosphärisch. Die düstere und oft brutale Welt von Cenaria wird lebendig beschrieben, und die actionreichen Szenen halten den Leser in Atem. Weeks’ Fähigkeit, Spannung aufzubauen und zu halten, ist bemerkenswert. Ob es sich um einen tödlichen Kampf, eine heimliche Mission oder eine magische Auseinandersetzung handelt, die Action ist stets dynamisch und mitreißend. Man kann die Anspannung und das Adrenalin förmlich spüren, während man Seite um Seite umblättert. Die komplexen politischen Intrigen und die ständigen Machtkämpfe sorgen dafür, dass es nie langweilig wird. Auch die magischen Elemente sind geschickt in die Handlung integriert und verleihen der Geschichte eine zusätzliche Ebene der Faszination. Jede Wendung und Überraschung hält den Leser gespannt und neugierig auf das, was als Nächstes kommt. Wenn auch der Anfang etwas langatmig ist, lohnt es sich, durchzuhalten. Weeks nimmt sich die Zeit, die Welt und die Charaktere gründlich einzuführen, was anfangs etwas langsam erscheinen mag. Doch diese sorgfältige Einführung zahlt sich aus, da sie eine solide Grundlage für die komplexe und vielschichtige Handlung schafft.

    Brent Weeks zeichnet seine Charaktere mit großer Tiefe und Komplexität. Kylar Stern, der Protagonist, kämpft ständig mit seiner eigenen Identität und seinem Platz in der Welt. Er ist hin- und hergerissen zwischen seinem Wunsch nach einem friedlichen Leben und seiner Rolle als Assassine. Diese innere Zerrissenheit macht ihn zu einer vielschichtigen und faszinierenden Figur. Die Entscheidungen, die die Charaktere treffen müssen, sind oft nicht einfach und haben weitreichende Konsequenzen. Weeks zeigt, dass die Grenzen zwischen Gut und Böse oft verschwimmen und dass selbst die besten Absichten zu schrecklichen Taten führen können. Diese moralische Komplexität verleiht der Geschichte eine Tiefe, die den Leser lange nach dem Lesen noch beschäftigt.

    „Am Rande der Schatten“ behandelt Themen wie Macht, Verrat, Freundschaft und die Suche nach Identität. Weeks stellt die moralischen Dilemmata seiner Charaktere in den Vordergrund und zwingt den Leser, über die Natur von Gut und Böse nachzudenken. In einer Welt, in der Vertrauen selten und Verrat allgegenwärtig ist, müssen sie lernen, wem sie trauen können und wem nicht. Diese ständige Unsicherheit schafft eine Atmosphäre der Spannung und des Misstrauens, die den Leser in ihren Bann zieht. Trotz der düsteren und oft brutalen Welt, in der sie leben, finden die Charaktere Trost und Unterstützung in ihren Freundschaften. Diese Beziehungen bieten einen Lichtblick in der Dunkelheit und zeigen, dass selbst in den schwierigsten Zeiten Hoffnung und Menschlichkeit bestehen können.

    „Am Rande der Schatten” ist eine gelungene, wenn auch etwas schwächere Fortsetzung der Schatten-Trilogie und empfehlenswert für alle Fans düsterer High Fantasy. Wer auf der Suche nach einer spannenden und tiefgründigen Fantasy-Geschichte ist, kann mit dieser Reihe nichts falsch machen.

  13. Cover des Buches Schattenmond (ISBN: 9783453422506)
    Nora Roberts

    Schattenmond

    (89)
    Aktuelle Rezension von: Buechergarten

    》EIGENE MEINUNG:

    Seit über 20 Jahren lese und liebe ich Bücher von Nora Roberts, doch diese Trilogie stand lange ungelesen in meinem Regal – weil ich Sorge hatte, dass mir der Bezug zu Corona nicht gefallen würde und die Liebesgeschichte scheinbar nicht erst entsteht, sondern schon besteht. Dazu nun meine Meinung:

    • Das Buch ist tatsächlich bereits vor Corona entstanden und ja: Es basiert auf der Idee einer weltweiten Pandemie. Hier jedoch ausgelöst durch Magie, aber dennoch nicht weniger erschreckend. Im Mittelpunkt steht also nicht die Pandemie an sich, sondern quasi das extrem veränderte Leben danach, denn: Hier ist die Zivilisation daran zerbrochen, jedoch wurde zugleich Magie zurück in die Welt gebracht. Ich würde es als eine Dystopie beschreiben, die vor allem in den USA spielt, und deren Grundlage Urban Fantasy ist.
    • Die Liebesgeschichte zwischen Lana und Max besteht bereits und so geht es in diesem Auftaktband vor allem um das World-Building, wir lernen die Handlungsorte und eine Vielzahl an Personen kennen.
    • Diese sind alle Überlebende der Pandemie und wahnsinnig unterschiedlich ausgestaltet – sowohl in Bezug auf Alter, Fähigkeit, Charakter sowie vieles mehr. Ich musste mir zwischendurch sogar einen kleinen Spickzettel schreiben, hätte jedoch auch auf keine Figur verzichten wollen.
    • Besonders spannend ist die Idee, dass nicht Lana die Hauptfigur in dieser Trilogie innehaben wird, sondern das Kind, welches sie unter dem Herzen trägt.
    • So gilt es Verluste zu verwinden, ums Überleben zu kämpfen, Grundbedürfnisse zu sichern, aber auch zwischen guten wie bösen Mitgliedern der verbliebenen Menschheit den eigenen Platz und Sinn zu finden. Ich empfinde diesen Auftaktband etwas als „Reise“, auch wortwörtlich.
    • Passend zu der Art magischen Apokalypse treffen wir neben der ganzen Bandbreite an Menschen auch auf Feen, Hexen, Gestaltwandler und viele mehr.
    • Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig und angenehm zu lesen. Allerdings gab es für mich auch die ein oder andere Länge in der Handlung. Das Cover wird aus meiner Sicht weder der im Buch beschriebenen Postapokalypse, noch der Fantasy im Buch richtig gerecht und der Klappentext verrät einfach schon zu viel. 

     

    》FAZIT:

    Außergewöhnliche Dystopie von Nora Roberts, mit vielen magischen Elementen und nach unserem eigenen Erleben einer Pandemie besonders tief wirkt. Man überlegt unweigerlich ob das beschriebene Szenario wirklich so unvorstellbar oder sogar sehr realistisch wäre…

  14. Cover des Buches Jenseits der Schatten (ISBN: 9783442266302)
    Brent Weeks

    Jenseits der Schatten

    (189)
    Aktuelle Rezension von: Drachenbuecherhort

    „Jenseits der Schatten“ ist der atemberaubende Abschluss der Schatten-Trilogie von Brent Weeks. In diesem packenden Finale begleiten wir erneut Kylar Stern, der einst als der beste Assassine der Welt bekannt wurde. Nach unzähligen blutigen Aufträgen hat er jedoch dem Töten abgeschworen und versucht, ein friedliches Leben zu führen. Doch das Schicksal hat andere Pläne für ihn. Als seine Heimat von dunklen Mächten bedroht wird, sieht sich Kylar gezwungen, seine tödlichen Fähigkeiten erneut einzusetzen. Die Last der Verantwortung drückt schwer auf seinen Schultern, denn die Hoffnung seiner Freunde und das Vertrauen seines Königs ruhen auf ihm. Sein Plan, das Reich zu retten, ist nahezu selbstmörderisch: Er muss einen Gott ermorden. Diese schier unmögliche Aufgabe stellt ihn vor die größten Herausforderungen seines Lebens.

    Weeks’ Schreibstil ist wie gewohnt flüssig und fesselnd, doch im dritten Band der Schatten-Trilogie scheint er sich noch einmal selbst übertroffen zu haben. Seine Fähigkeit, die Leser von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln, ist beeindruckend. Jede Seite ist durchzogen von Spannung und Emotionen, die den Leser unweigerlich in ihren Bann ziehen. Die detaillierten Beschreibungen und die lebendige Welt, die er erschafft, lassen die Leser tief in die Geschichte eintauchen. Man kann förmlich die Atmosphäre spüren, die Farben sehen und die Geräusche hören, die Weeks so meisterhaft beschreibt. Diese immersive Erzählweise macht den Roman zu einem unvergesslichen Leseerlebnis, den man nicht so schnell aus der Hand legen möchte.

    Brent Weeks greift in diesem Buch zahlreiche tiefgründige Themen auf, die den Leser zum Nachdenken anregen. Opferbereitschaft steht im Mittelpunkt der Geschichte, da die Charaktere immer wieder vor schwierige Entscheidungen gestellt werden, bei denen sie persönliche Opfer bringen müssen, um das Wohl anderer zu sichern. Diese Thematik wird durch die engen Freundschaften, die sich im Laufe der Handlung entwickeln, noch verstärkt. Die Bande der Freundschaft, die zwischen den Charakteren geknüpft werden, sind stark und unerschütterlich, und sie bieten einen emotionalen Anker inmitten der turbulenten Ereignisse.

    Ein weiteres zentrales Thema ist die Frage nach dem moralischen Kompass. Die Charaktere werden ständig mit moralischen Dilemmata konfrontiert, die sie zwingen, ihre eigenen Werte und Überzeugungen zu hinterfragen. Diese inneren Konflikte tragen wesentlich zur düsteren Atmosphäre des Buches bei und machen die Geschichte besonders fesselnd. Die Leser werden in eine Welt hineingezogen, in der die Grenzen zwischen Gut und Böse oft verschwimmen und jede Entscheidung weitreichende Konsequenzen hat.

    Die Charakterentwicklung von Kylar Stern ist erneut bemerkenswert und steht im Mittelpunkt der Geschichte. Kylar durchläuft eine tiefgreifende Transformation, die ihn von einem skrupellosen Assassinen zu einem wahren Helden werden lässt. Zu Beginn der Trilogie ist Kylar ein kaltblütiger Killer, der nur für sich selbst lebt und keine Skrupel kennt. Doch im Laufe der Handlung wird er mit Herausforderungen und moralischen Dilemmata konfrontiert, die ihn zwingen, seine Werte und Überzeugungen zu hinterfragen. Diese innere Reise führt Kylar zu einer bemerkenswerten Wandlung. Er entwickelt sich zu einem Helden, der bereit ist, alles zu opfern, um seine Heimat und die Menschen, die ihm wichtig sind, zu retten. Seine Bereitschaft, sein eigenes Leben aufs Spiel zu setzen, um das größere Wohl zu sichern, macht ihn zu einer inspirierenden Figur. Diese Transformation ist nicht nur glaubwürdig, sondern auch tief bewegend und zeigt die Komplexität und Tiefe von Kylars Charakter.

    Auch die Nebencharaktere spielen entscheidende Rollen und tragen maßgeblich zur Tiefe der Geschichte bei. Figuren wie Durzo Blint, Kylars ehemaliger Mentor, und Elene, seine große Liebe, sind nicht nur bloße Nebenfiguren, sondern komplexe Charaktere mit eigenen Entwicklungen und Motivationen. Ihre Interaktionen mit Kylar und ihre eigenen Geschichten bereichern die Handlung und verleihen ihr zusätzliche Dimensionen.

    „Jenseits der Schatten“ ist ein würdiger Abschluss der Schatten-Trilogie. In diesem finalen Band gelingt es Brent Weeks meisterhaft, alle losen Fäden der komplexen Handlung zusammenzuführen und ein befriedigendes und packendes Ende zu schaffen. Die zahlreichen Handlungsstränge, die sich über die gesamte Reihe hinweg entwickelt haben, werden geschickt miteinander verwoben und zu einem stimmigen Abschluss gebracht. Absolut empfehlenswert für alle, die epische Fantasy mit Herz und Verstand schätzen.

  15. Cover des Buches Heaven's End – Wen die Geister lieben (ISBN: 9783737341349)
    Kim Kestner

    Heaven's End – Wen die Geister lieben

    (137)
    Aktuelle Rezension von: Ellaa_

    Meine Meinung:
    •Achtung! Diese Rezension kann Spuren von Spoilern enthalten! Es handelt sich um den Auftakt einer Trilogie.• Ich wurde sehr Gut unterhalten von diesem Buch, bin aber ein wenig ratlos, ob die Reihe nun noch fortgesetzt wird? :/ Es scheint mir fast nicht so zu sein.
    Das Buch beinhaltet eine spannende Geschichte über Geister, die Vergangenheit und mysteriöse Flüche.

    Cover: Das Cover des Buches gefällt mir wirklich sehr! Wir sehen das Fuchsmädchen darauf- Jojo. (:
    Ihre wallende rote Mähne, ist der Eyecatcher des Buches und verbindet man sofort mit Schottland. Auf ihren Kopf erkennt man dazu noch eine rote Brille. Sie trägt ein schlichtes schwarzes T-Shirt mit blauen Zeichen darauf- aber auffallend sind eher die zwei weißen Wiesel die sich um sie herum tummeln. (: Über ihren Kopf kann man noch den Schatten eines riesigen Schlosses erkennen, was auch perfekt zu der Story passt. Diese erhebt sich vor einem düsteren, nur spärlich erleuchtenden Nachthimmel. Auch die zahlreichen goldenen Verzierungen rund um das Cover gefallen mir sehr. Der Titel unten, erscheint fast wie ein altes Eingangsschild zu einem urigen Örtchen.

    Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin gefiel mir wirklich sehr Gut. Es war das erste Werk das ich von ihr verschlungen habe. (:
    Typisch für ein Jugendbuch war das Buch sehr locker und leicht geschrieben. Die Atmosphäre würde ich als sehr angenehm und leicht düster beschreiben.
    Ich habe die Thematiken wirklich sehr gemocht- nicht nur die Geister, sondern auch die Flüche und das Eintauchen in die Vergangenheit. Alles scheint miteinander verknüpft zu sein- sehr toller Aufbau. (: Allerdings gab es auch ein paar Rituale und düstere Szenen- darum ist das Buch nicht für komplett schwache Nerven geeignet. (:
    Ich freue mich auf weitere Werke der Autorin und bin gespannt was sie sonst noch so in der Schublade hat.

    Idee: Die Idee des Buches hat mir Gut gefallen. :) Wir lernen die chaotische Jojo kennen. Jojos Familie besitzt schon seit Generationen eine Gabe: Und zwar können sie die Geister ihrer Vorfahren sehen. Jojo lebt also nicht nur mit ihrem Bruder und ihren Eltern zusammen auf einem kleinen Cottage, sondern mit ein paar sehr urigen, sehr eigensinnigen Geistern. Und diese haben es echt in sich..
    Das Ganze spielt in dem wunderschönen Schottland, mit einer wahnsinnig tollen Kulisse. ♡
    Und darum geht es genauer:
    Ein Mädchen in der Stadt wird in ihrem zu Hause heimgesucht und Jojo beschließt ihr zu helfen.
    Immermehr Geheimnisse werden aufgedeckt. Denn plötzlich wird klar: Da steckt mehr dahinter- und es hat mit dem Schwarzmagier Throckmorton zu tun der vor über 500 Jahren lebte. Nicht nur das Mädchen scheint verflucht zu sein, sondern auch Jojo. Und dazu kommt das Throckmorton wohl alles tut um wieder unter den lebenden zu wandeln.. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.. Wenn dann nicht auch noch Jojos verflixte Herz wäre, welches immer schneller schlägt, wenn dieser ganz bestimmte, gutaussehende Kerl ihr über den Weg läuft..


    Kapitel: Von Kapitel zu Kapitel steigerte sich die Spannung.
    Ich muss jedoch sagen, dass das Buch eher sehr gemächlich daherkommt.
    Es gab jetzt keine absoluten Highlights oder brachiale Spannungsbögen, wo man denkt: Wooah. Aber gerade die außergewöhnlichen Charaktere und die kleine Liebesgeschichte machen das Buch wirklich lesenswert. (:
    Das Ende war nochmal sehr spannend. Ich bin sehr neugierig, wie es weitergeht! Aber irgendwie habe ich die Befürchtung das die Reihe nicht fortgesetzt wird. :/ Band zwei sollte 2020 erscheinen und noch ist davon nichts in Sicht, was sehr schade wäre! ♡ Ergänzung: Gerade mit den Verlag geschrieben, die Reihe wird nicht fortgesetzt.. määh.

    Charaktere: Die Charaktere haben mir wirklich sehr Gut gefallen. Gerade die Geister in dieser Geschichte waren einfach nur toll- ich mochte all ihre Eigenheiten und sie sind mir tatsächlich sehr ans Herz gewachsen. Kein Wunder das es Jojo genauso geht, obwohl ihr davon manchmal die Haare zu Berge stehen. (: Egal ob Sir Robert oder Miss Duff.. Sie sind unglaublich niedlich.
    Jojo mochte ich tatsächlich sehr gerne. Ihre Bodenständigkeit und auch oft ihre selbstkritische Art gefielen mir sehr. Schon witzig, dass sie sich selbst oftmals gar nicht so für voll nimmt. Aber das machte sie auch so authentisch. (:
    Ihre besten Freunde Kate und Benny waren tatsächlich zusammen wie Feuer und Wasser. Aber sie sind wirklich so genial und voller Humor! Während Benny die absolute Dramaqueen ist, kann Kate glaube ich gar nichtmehr taffer werden. (: Sie ist absolut hart im nehmen und komplett loyal Jojo gegenüber.
    Auch alle anderen Nebencharaktere fande ich wirklich super. ♡

    Mein Fazit: Ich vergebe herzliche 4,5 Sternchen. Das Buch war wirklich süß für Zwischendurch und hat mich gut unterhalten können, gerade im letzten Drittel. Ich bin ein großer Fan von Geistergeschichten- und gerade diese ist hervorragend für Jugendliche ab 12 Jahren geeignet. Ab und an wurde es schon etwas düster, aber nicht zu sehr, dass man es jüngeren Lesern nicht empfehlen könnte. (: Da die Reihe anscheinend nichtmehr fortgesetzt wird, gebe ich keine Empfehlung ab, einfach weil es richtig doof ist, wenn Reihen abgebrochen werden.

  16. Cover des Buches Diner des Grauens (ISBN: 9783492281096)
    A. Lee Martinez

    Diner des Grauens

    (167)
    Aktuelle Rezension von: Angel12_07

    Eine coole, gruselige, mörderische Geschichte mit Charakteren, die einfach anders sind und die man mögen muss...irgendwie...

    Hier laufen einem ganz selbstverständlich Vampire, Werwölfe (bzw einer), Geister, Ghule, Zombies und noch so einiges Übernatürliches über den Weg... Als wenn es nix Neues wäre, kämpft man mal eben gegen den Untergang der Welt. Die Protas untereinander haben eine Dynamik, die ich einfach nur klasse finde... Ganz klar mein Humor.

    Die Story liest sich fließend in einem Rutsch, ohne dass es langweilig wird und mir hat es richtig Spaß gemacht.

    Absoluter Lesespaß der einen ein paar Stunden beschäftigt.

  17. Cover des Buches Léon & Claire (ISBN: 9783570164273)
    Ulrike Schweikert

    Léon & Claire

    (74)
    Aktuelle Rezension von: dreamsbooksandfantasy

    Claire Nicolas ist gerade von Amerika nach Frankreich gezogen und wohnt nun in Paris, der Stadt der Liebe. Ihre neuen Klassenkameraden sind fast alle nett und sie wird auch direkt auf Adrien's Party eingeladen. Allerdings ist es keine normale Party, sondern eine illegale in den Katakomben von Paris.

    Als plötzlich die Polizei die Party stürmt, gerät Claire in Panik, denn auf keinen Fall möchte sie von ihren Eltern aus einer Polizeizelle abgeholt werden.

    Doch dann taucht Léon auf, der sie direkt aus den Katakomben hinausführt und ihr somit eine Menge Ärger erspart. Aber wer genau ist Léon eigentlich? Wo kommt er her?


    Kennt ihr das, wenn ihr ein Buch anfangt und ihr nach den ersten 30 Seiten schon merkt, dass da eine ganz besondere Geschichte auf euch wartet?

    So ging es mir mit diesem wundervollen Buch!


    Eine Geschichte wie diese habe ich noch nicht gelesen, einfach weil mir das Thema "Licht gegen Dunkel" noch nie unter gekommen ist.

    Auch die Umsetzung dieses Thema fand ich sehr gut. Der Handlungsort Paris ist nicht nur wunderschön, sondern passt mit seinen Katakomben auch perfekt zur Geschichte.


    Die Handlung konnte mich von Anfang an komplett für sich einnehmen.

    Auch wenn es verhältnismäßig lange gedauert hat bis man als Leser das Thema wirklich erklärt bekommt, war es an keiner Stelle wirklich unverständlich.

    Im Nachhinein fühlt es sich für mich so an, als wäre das Buch nicht nur 474 Seiten lang gewesen, sondern deutlich länger aufgrund der vielen Dinge, die passiert sind.

    An keiner Stelle kommt Langeweile auf.


    Die Charaktere fand ich durchweg sehr gut, da sie perfekt harmonieren.

    Claire hat mir nicht ganz so gut gefallen, da sie mir manchmal zu naiv und leichtgläubig war, auch wenn es zur Geschichte und Handlung gepasst hat.

    Léon hingegen hat mir super gut gefallen, da sein mysteriöser und undurchschaubare Charakter sehr fasziniert und teilweise auch sehr berührend ist.

    Auch alle anderen Charaktere bringen die perfekte Stimmung in die Geschichte.


    Der Schreibstil der Autorin hat mir größtenteils sehr gut gefallen.

    Was man beim Lesen allerdings wirklich merkt ist, dass sie eine deutsche Autorin ist, was überhaupt nicht negativ gemeint ist.

    Im Gegenteil: ich finde es richtig klasse, wenn deutsche Autoren auch mal Wörter benutzen, die vielleicht nicht ganz so alltäglich sind und auch in keiner Übersetzung verwendet werden.

    Außerdem war der Schreibstil zu erwachsen für ein Jugendbuch, was mich aber nicht unbedingt gestört hat.

    Außerdem hat die Autorin teilweise sehr französische Dinge mit eingebaut, weshalb ich es ab und zu ein bisschen schwierig zu folgen fand, wenn man den Ort oder diese Art der Franzosen nicht kennt.

    Trotzdem würde ich insgesamt sagen, dass er sehr gut war, da die emotionalen Szenen mich sehr berührt und die spannenden Szenen mich haben mitfiebern lassen.


    Alles in allem fand ich das Buch sehr gut. Besonders gut gefallen hat mir der Handlungsort Paris und die außergewöhnliche Handlung, die definitiv abwechslungsreich und mal was anderes ist.

    Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.


  18. Cover des Buches Cult - Spiel der Toten (ISBN: 9783426500323)
    Douglas Preston

    Cult - Spiel der Toten

    (155)
    Aktuelle Rezension von: Argentumverde

    Ein schwerer Schock für Special Agent Pendergast und Lieutenant D’Agosta: Bill Smithback wurde auf bestialische Weise ermordet. Der Mörder ist dank Kameras und Zeugen glasklar identifiziert, dumm nur, dass er selbst vor knapp 2 Wochen verstorben ist. Laut Gerichtsmedizin und Zeugen läuft also ein Toter durch New York und schlachtet Menschen ab. Die Presse hat natürlich den perfekten Reißer: Zombies in New York!  Angst macht sich breit und schnell beginnt eine wilde Hexenjagd. Der Verdacht fällt auf eine obskure Sekte, die in einer abgelegenen Kirche blutige Rituale vollziehen soll…

     Das Autorenduo greift hier ein recht auslutschtet Thema auf: Zombies. Untote und New York! Immer wieder tauchen Voodoo-Gegenstände im Rahmen der Ereignisse und Ermittlungen auf. Zeugen schwören Stein und Bein, wen sie gesehen haben, wie er sich bewegt hat, wie eigenartig er sich verhielt…. Pendergast bleibt vollkommen ernst und trocken in seinen Ermittlungen, so dass der Leser immer schwankt, ob es und vor Allem wie es möglich sein soll, damit es plausibel bleibt. Das Autorenduo kombiniert geschickt den Gänsehautfaktor mit spritzigen, witzigen Momenten und Dialogen. Nicht ganz ohne Ekelfaktor und durchgehend spannend gelingt es ihnen dem Thema eine eigene Note zu verleihen.

    Mein Fazit: Etwas skeptisch stand ich dem Thema gegenüber, aber auch hier gelang es den Autoren mich abzuholen und mir ein gutes Ende zu präsentieren. Vielleicht nicht mein Lieblingsbuch aus der Reihe, aber definitiv lesenswert und der nächste Teil folgt garantiert.

  19. Cover des Buches Das Ritual von London (ISBN: 9783734161698)
    Benedict Jacka

    Das Ritual von London

    (128)
    Aktuelle Rezension von: Gute_Nacht

    Inhalt 

    Bei einer Reise nach London ist der Besuch im Emporium Arcana - dem Zauberladen des Magiers Alex Verus - sehr zu empfehlen. Zum Beispiel gab es hier bis vor kurzem einen magischen Wunscherfüller. Doch er wurde gestohlen. Um endlich mit dem Mann zusammensein zu können, den sie liebte, versuchte die junge Luna, mit ihm einen Fluch zu brechen. Doch magische Wunscherfüller machen nie nur das, was man ihnen aufträgt, und sie fordern immer einen schrecklichen Preis. Während Alex Verus alles versucht, um Luna zu schützen, und nebenbei skrupellose Magier bekämpft, wird ihm eines klar: Die Freundschaft mit einer Spinne ist unbezahlbar!

    Fazit 

    Ein mitreißendes Buch mit sehr gutem, witzigem Schreibstil, das von der ersten Seite an fesselt. Der Ton ist lebendig und humorvoll, ohne dabei flach zu werden; die Sprache trifft genau den richtigen Rhythmus, sodass sich Szenen leichtlesen und gleichzeitig pointiert anfühlen. Man ist von Anfang an im Geschehen — die Erzählung startet unmittelbar und hält das Tempo konstant. Die Charaktere sind hervorragend ausgearbeitet: äußerst facettenreich, glaubwürdig und mit echtem Tiefgang. Kleine Eigenheiten und innere Konflikte werden so fein gezeichnet, dass man schnell mitfühlt und miträtselt. Die Story ist spannend und abwechslungsreich; Wendungen kommen organisch und überraschen, ohne konstruiert zu wirken. Spannung, Atmosphäre und Tempo wechseln geschickt, sodass Langeweile keine Chance hat.


  20. Cover des Buches Buttercream Witch (ISBN: 9783982575391)
    Lea Melcher

    Buttercream Witch

    (99)
    Aktuelle Rezension von: MsStorymaker

    Während die Basis des Buches schön war, konnte ich mich weder mit Remi noch mit Millie anfreunden.
    Auch dass Millie gleich alles über die Hexen ausgeplaudert hat nach Seite 30 fand ich etwas irritierend.

    Dazu gab es einige Logiklücken, die verwirrend waren.

    Dazu kam, dass die plötzlich Spice Scene im Buch mir persönlich nicht gepasst hat. Leider hatte die Autorin das nicht vermittelt. Ich mag Spice, aber wenn ich Cozy lese, erwarte ich kein Spice. Für mich passt es einfach nicht.

    Wer aber Cozy und Spice mag, wird das Buch mögen :) 

  21. Cover des Buches Septimus Heap - Flyte (ISBN: 9783423623711)
    Angie Sage

    Septimus Heap - Flyte

    (329)
    Aktuelle Rezension von: LadyMuffinchen

    Der mächtige DomDaniel ist besiegt und Septimus, der siebte verschollen geglaubte Sohn der Heaps, ist wieder da. Alle scheinen glücklich und zufrieden, bis auf einen: Septimus älterer Bruder Simon ist voller Neid und Missgunst. So kann er leicht zum Werkzeug des zurückgekehrten DomDaniel werden. Wird es dem schwarzen Zauberer gelingen, erneut die Herrschaft über die Burg an sich zu reißen? Oder reichen Septimus' magische Fähigkeiten schon aus, um sich seinem Bruder und DomDaniel entgegenzustellen? 


    Nachdem ich von Band eins alles andere als begeistert war, muss ich doch sagen, dass Band zwei schon eine "immense" Steigerung ist. Obwohl ich erst ab der Hälfte wirklich überzeugter war, hat es mir ab da an auch mal Spaß gemacht zu lesen. 

    Septimus ist hier, wie auch bereits im ersten Band, nur einer der Charaktere, welchen wir durch die Geschichte begleiten. Er ist jedoch sehr cool drauf und für seine bisher kurze Ausbildung hat er doch so einiges auf dem Kasten. Septimus ist einfach magisch begabt und so ist klar, dass er nicht nur als Zauberer genial ist, sondern auch als Drachenvater. Als Charakter finde ich ihn ganz angenehm, im Gegensatz zu anderen, wie Simon, seinem neidisch Bekloppte Bruder oder auch Jenna. Letztere fand ich in Teil eins noch ganz nett, jetzt jedoch fängt sie an Starallüren raushängen zu lassen, was mich doch ziemlich geärgert hat. Nur, weil man Prinzessin ist, muss man sich nicht immer so benehmen oder aber im 'Notfall' darauf pochen. Und Simon... Na ja, er ist halt neidisch und lässt sich davon und von seinem Unmut nicht als Lehrling der außergewöhnlichen Zauberin ausgewählt worden zu sein leiten und denkt dabei gefühlt nicht darüber nach, was für Konsequenzen sein Handeln nach sich zieht.

    Was die Story angeht, so fand ich sie auch dieses Mal leider wieder sehr vorhersehbar. Tatsächlich hat mich alleine der Klappentext schon soweit gebracht, dass ich mir schon vorstellen konnte, wohin die Reise geht. Nach ein paar Seiten war mir der Rest der Story auch klar... Ich sage nur Schatten, Gerippe, schöner grüner Stein. Aber dennoch war die Geschichte gut beschrieben und durch manche humuröse Anekdote hat es mir wie gesagt auch ab der Hälfte einigermaßen Spaß gemacht. 

    Der Schreibstil war hier ebenfalls besser, als in Band eins. Leichter und weniger unnötig ausschmückend. Für Kinder ist dies sicherlich eine gute Reihe, da die Erwartungen dann noch nicht so hoch sind. 

    Insgesamt kann ich demnach 2,5 Sterne vergeben. Es ist immer noch viel Luft nach oben, aber es hat mir diesmal besser gefallen, wie die Welt um Septimus mitsamt Magie und Drachen umgesetzt worden ist - selbst, wenn es vorhersehbar ist und wenig Überraschungseffekt beinhaltet. 

  22. Cover des Buches Septimus Heap - Queste (ISBN: 9783423624718)
    Angie Sage

    Septimus Heap - Queste

    (196)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Inhalt:

    Das vierte Fantasy-Abenteuer des Septimus Heap: DomDaniels gelehrigster Schüler Merrin ist unbemerkt aus den Ödlanden zurückgekehrt. Er hat nur eines im Sinn, Septimus Heap zu besiegen, und verbündet sich mit Tertius Fume, dem verschlagenen Geist des Ahnen aller Obermagiemeister. Septimus ahnt nichts von alledem. Er sorgt sich um zwei Gefährten, die in der Vergangenheit verschollen sind. Ein magischer Suchstein soll ihn und Prinzessin Jenna zum geheimnisumwobenen Foryx-Haus führen, wo sich Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft vereinen. Doch Tertius Fume hat ihm diesen Stein untergeschoben und will ihn geradewegs ins Verderben führen ... 


    Meinung:

    Ich habe mal vor einigen Jahren diese Reihe gelesen, nicht der Reihe nach, aber einige Teile.

    Ich fand die Reihe immer ganz toll, darum habe ich jetzt gedacht, lese doch mal wieder ein Teil.

    Mir sind die Personen gleich wieder alle Bekannt vorgekommen und ich war schnell wieder im geschehen drinnen.

    Aber- irgendwie hat mich das ganze jetzt nicht mehr so mitgerissen wie früher. Ich war schnell mit den Gedanken wo anders und immer wieder abgelenkt.

    irgendwann habe ich das ganze dann doch abgebrochen, jetzt ist es einfach nichts mehr für mich.

    Dennoch bekommt das Buch von mir 3 Sterne, da die Geschichte eigentlich ganz gut ist, eben nur nichts mehr für mich..

  23. Cover des Buches Rosemarys Baby (ISBN: 9783942261661)
    Ira Levin

    Rosemarys Baby

    (70)
    Aktuelle Rezension von: Die-Glimmerfeen
    Rosemarie und ihr Mann der Schauspieler Guy hatten schon immer ein Auge auf eine Wohnung im Bramford House geworfen und nun bietet sich endlich die Gelegenheit dort einzuziehen. Es ist fast zu schön um wahr zu sein, nette Nachbarn und die Wohnung, von der man immer geträumt hat. Nur Rosemaries väterlicher Freund Hutch meldet seine Bedenken an, denn in diesem Haus sind schon einige gruselige Dinge geschehen. Die Bedenken werden schnell in den Wind geschlagen und Rosemarie und Guy ziehen ins Bramford House und plötzlich scheint sich alles in ihrem Leben zum Guten zu kehren. Guy bekommt jetzt die Rollen auf die er immer gehofft hat und ist nun bereit auch Vater zu werden…

    Dieser Klassiker ist nach wie vor für Freunde des psychologisch gut aufgebautem Horror-Genre eine Empfehlung wert. Es gibt keine Splatter-Elemente sondern das bedrohliche Gefühl, des Ausgeliefertseins und der Schlinge, die sich immer enger zuzieht. Wie sollte man sich den teufluschen Nachbarn auch entziehen, wenn die wichtigste Vertrauensperson in ihrem Leben, sich unbemerkt der anderen Seite zugewandt hat? Hier geht es um Satanskult und wie lange man die Augen vor etwas Unglaublichem verschließen kann. Das Buch erinntert mich ein wenig an ‚Der Mieter‘ von Roland Topor, das ja auch von Roman Polanski verfilmt wurde. Mich konnte das Buch fesseln, obwohl ich die Verfilmung kannte, aber das Sehen liegt schon viele Jahre zurück.

    Warum man vielleicht zu diesem Buch greifen sollte:
    1. Weil man gerne ein gruseliges Buch lesen möchte, das psychologisch gut aufgebaut ist
    2. Man den Film kennt und nun Lust auf das Buch hat
    3. Es ein Klassiker dieses Genres ist

    Fazit: Das Buch hat mir Lust gemacht auch einige andere Bücher des Autors lesen zu wollen.
  24. Cover des Buches Septimus Heap - Darke (ISBN: 9783423625500)
    Angie Sage

    Septimus Heap - Darke

    (94)
    Aktuelle Rezension von: Jujuliebtihrebabe

    Dieser Band war zwischenzeitlich sehr durcheinander und es passierte einiges auf einmal. Aber die Spannung konnte oben behalten werden und hat mich wie bisher jeder Teil gefesselt. Die einzelnen Bilder, Karten und auch das Cover machen diese Reihe einzigartig. 

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