Bücher mit dem Tag "schwarzer humor"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "schwarzer humor" gekennzeichnet haben.

313 Bücher

  1. Cover des Buches Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand (ISBN: 9783328102366)
    Jonas Jonasson

    Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

    (5.952)
    Aktuelle Rezension von: Tanja_Wue

    "Richtig war nicht unbedingt das, was richtig war, sondern das, was von der maßgeblichen Person für richtig erklärt wurde."

    Die Geschichte fängt genauso an, wie der Titel es vorhersage. Der Hunderjährige Allan hat keine Lust seinen 100ten Geburtstag zu feiern und stieg aus dem Fenster des Altenheim und verschwand. Was dann passiert ist sowohl skurill und an manchen Stellen humorvoll. Weil ich mir einfach nicht das vorstellen konnte und kopfschüttelnd lachen musste um mir das was gerade passiert sein soll, vorstellen zu können.

    Insgesamt war es aber mehr eine Erzählung über Allan, wie er aus dem Fenster stieg und was dann passiert, sowie Rückblicke was alles in seinem Leben passiert ist. Fand durch die Erzählung der Schreibstil sehr monoton und dadurch viel es mir schwer manchmal dran zu bleiben, weil es auch schnell langatmig wurde. 

    Eine solide und skurille Geschichte, die bestimmt mal was anderes ist!

  2. Cover des Buches Die Stadt der Träumenden Bücher (ISBN: 9783328107514)
    Walter Moers

    Die Stadt der Träumenden Bücher

    (3.493)
    Aktuelle Rezension von: Lucie

    Dieses Buch ist durch und durch fiktiv und trotzdem extrem gelungen!

    Hildegunst von Mythenmetz erhält von seinem Dichtpaten auf dem Sterbebett ein Manuskript welches ihn nach Buchhaim führt, eine Stadt voller Bücher. Dort erlebt er so einiges, nicht ganz ungefährliches, was er manchmal nur knapp überlebt....

    Ich fand diese Geschichte wirklich gut, da sie, obwohl sie durch und durch erfunden ist, doch einige Wahrheiten enthält und wirklich unterhaltsam geschrieben ist. Außerdem ist es wahrscheinlich das fantasievollste was ich je gelesen habe!

    Einzig und allein, dass alles immer mit Zerstörung enden muss, stört mich an diesem Buch ein wenig.

    Für alle, die mal wieder etwas fantasievolles gebrauchen können, um aus der Realität zu fliehen!

  3. Cover des Buches Er ist wieder da (ISBN: 9783847905998)
    Timur Vermes

    Er ist wieder da

    (3.405)
    Aktuelle Rezension von: deidree

    Das Buch lag schon lange auf meinem Regal und jetzt weiß ich auch warum ich es von mir geschoben habe. Ich finde einfach keinen Zugang zu dieser Art von Humor, falls da irgendwo einer versteckt sein sollte. 

    „Er ist wieder da“ löst bei mir eher Bauchweh aus. Die Vorstellung jederzeit könnte sich ein ähnliches Szenario wiederholen ist weder witzig noch wünschenswert. Leider ist die Möglichkeit nicht völlig auszuschließen. 

    In meinen Augen hat Timur Vermes wohl eine Satire erschaffen wollen. Bei mir kam diese Bemühung nicht an. Zu lesen fand ich die Geschichte einfach, aber emotional hat sich bei mir alles auf Abwehr gestellt. 

    Zugutehalten möchte ich den Versuch aufzuzeigen, dass eben jederzeit wieder ein Mensch mit gefährlicher Ideologie auftauchen könnte und wir aufgerufen sind, gut hinzusehen. Auch ist der Schreibstil flüssig und flott zu lesen. 

  4. Cover des Buches Die Flüsse von London (ISBN: 9783944668475)
    Ben Aaronovitch

    Die Flüsse von London

    (1.932)
    Aktuelle Rezension von: Juliane_Peter

    Der Typ (Peter) ist einfach ein ganz normaler Polizist. Kein Schicksal, keine Prophezeiung. Und dann steht er nachts am Tatort und nimmt die Aussage von einem Geist auf, als wäre das das Normalste der Welt. 


    Magie ist hier nichts Schönes oder Glitzerndes. Das ist Arbeit. Lernen. Fehler machen. Kopfschmerzen bekommen. Wenn du Mist baust, musst du mit den Konsequenzen leben .



    Und London ist nicht nur Kulisse, sondern fühlt sich wie eine eigene Figur an. Vor allem die Flussgötter – die Themse als politische Macht fand ich überraschend cool. Das ist Mythologie, aber komplett in den Alltag eingebaut.


    Plötzlich geht es nicht mehr nur um „oh, Magie ist ja spannend“, sondern darum, was das alles anrichtet. Der Bösewicht ist auch nicht einfach nur böse, sondern eher ein Warnschild: So endet es, wenn Magie ohne Kontrolle benutzt wird.


    Der Stil ist trocken, sehr britisch, teilweise fast nüchtern – das muss man mögen. 


    London ist viel älter, viel gefährlicher – und Magie ist da. Sie wird nur offiziell ignoriert.

  5. Cover des Buches Achtsam morden (ISBN: 9783453428881)
    Karsten Dusse

    Achtsam morden

    (875)
    Aktuelle Rezension von: Martin_Hildebrandt

     

    Da hat Karsten Dusse ein super Konzept entwickelt. Wir begleiten Björn durch seine Beziehungsprobleme, auch die mafiösen, bleihaltigen, und wie er ihnen mithilfe der Lektionen aus einem Achtsamkeitskurs begegnet. Banale Alltagsprobleme und Gebaren der kriminellen Mitspieler und Protagonist Björns eigene Gedanken bekommen durch den Wortwitz einen schwarzhumorigen Anstrich, der ACHTSAM MORDEN zu einem sportlichen Vergnügen macht – denn es trainiert die Lachmuskeln.

    Ich habe die 1. Staffel noch nicht gesehen, aber dachte, wenn das sogar verfilmt wurde, muss es ja tendenziell gut sein. Und nach dem 1. Teil, der mit einer Pointe endet, habe ich mir gleich den zweiten genommen … 

  6. Cover des Buches Per Anhalter durch die Galaxis (ISBN: 9783036959542)
    Douglas Adams

    Per Anhalter durch die Galaxis

    (3.292)
    Aktuelle Rezension von: Gilbeau

    Auch im Universum geht alles seinen bürokratischen geregelten Gang, alles wird nach Antrag gehandhabt. Jeder kann sich die Planungsunterlagen des Bauvorhabens ansehen und wenn geboten, Einspruch erheben. Was können die Vogonen dafür, dass die Erdbewohner die Genehmigungsunterlagen zum Bau einer Schnellstraße durch die Milchstraße nicht gelesen haben und deren Bau verhindert haben? Somit haben sie mit vollem Recht, nach bestem Wissen und Gewissen die Erden, welche dem Bau im Weg war, gesprengt.

    Der Beginn einer wilden Reise durch das Universum, bei der es unbedingt nötige ist, auf keinen Fall in Panic zu geragten. 

  7. Cover des Buches A Long Way Down (ISBN: 9783426615362)
    Nick Hornby

    A Long Way Down

    (2.423)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Der Klappentext hat mich angesprochen, da ich selbst in einer schwierigen Lebenssituation stecke und dementsprechend viel an mir arbeite. In Büchern lese ich gerne zwischen den Zeilen, denn daraus ergeben sich für mich neue Perspektiven, durch die ich Eigenschaften an mir erkennen kann, die mir vielleicht lange verborgen waren. Selbst Bücher, die mir nicht so gut gefallen, schenken mir immer ein oder zwei wichtige Impulse. 

    Auch hier war es wieder so. Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten und die Protagonisten nehmen beinahe kein Blatt vor dem Mund. Jeder der vier Menschen kommt abwechselnd in einem eigenen Abschnitt zu Wort. Ich würde es spannender finden, wenn Maureen, Martin, Jess und JJ unterschiedlicher sein würden, denn das würde die Gruppendynamik nochmals verändern und mehr Tiefe in die Geschichte bringen. Auch aus der Handlung hätte man meiner Meinung nach mehr herausholen können. Es wurde viel gestritten und fast alle Protagonisten haben ständig mit Schimpfwörter um sich geschlagen. Ich glaube, dass vielleicht auch dadurch der eigentliche Kern etwas verloren ging. 

    Man hätte definitiv mehr daraus machen können, aber das ist eben auch eine Geschmackssache. Ich werde das Buch bzw. Bücher in dieser Art vermutlich kein weiteres Mal lesen. 

  8. Cover des Buches Rumo & die Wunder im Dunkeln (ISBN: 9783328601906)
    Walter Moers

    Rumo & die Wunder im Dunkeln

    (1.424)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    "Rumo & die Wunder im Dunkeln“ ist Teil der großen Zamonien-Reihe von Walter Moers....einer Sammlung von Romanen, die alle in derselben fantastischen Welt spielen, aber jeweils eigene Geschichten erzählen. (Später mehr davon 😅)

    "Rumo und die Wunder im Dunkeln“ ist kein gewöhnliches Fantasybuch. Es ist ein seltsam schönes Abenteuer voller skurriler Wesen, sprachlicher Genialität und überraschender Tiefe. Zwischen all dem Witz, dem Wahnsinn und den wunderlichen Ideen steckt auch viel Dunkelheit... aber auf diese ehrliche, fast tröstliche Art, die einen noch lange nachdenken lässt.

    Walter Moers schreibt, als hätte er die Fantasie persönlich gefrühstückt.

    Wer ihn nur vom Kleinen Arschloch kennt, wird hier feststellen:  Moers kann nicht nur derb, sondern auch tief, klug und richtig, richtig schön. 😄

    Unbedingt auch lesen:

    ❤️ Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär“ 

    – Das erste Zamonien-Buch. Eine irrwitzige Lebensgeschichte voller Abenteuer, Absurditäten und Wortwitz. (Hier taucht Rumo übrigens das erste Mal als Nebenfigur auf!)

    ❤️ „Ensel und Krete“ 

    – Eine zamonische Version von Hänsel und Gretel, aber mit Moers’schem Tiefgang und Humor. Erzählt vom Schriftsteller Hildegunst von Mythenmetz.

    ❤️  „Die Stadt der träumenden Bücher“ 

    – Ein Meisterwerk für Buchliebhaber! Hildegunst von Mythenmetz sucht in der Stadt Buchhaim nach einem mysteriösen Autor.

    ❤️  „Der Schrecksenmeister“ 

    – Eine düstere, skurrile und berührende Geschichte, inspiriert von Gottfried Keller.

    ❤️ „Das Labyrinth der träumenden Bücher“ 

    – Die Fortsetzung zu „Die Stadt der träumenden Bücher“. 

    💔 Die Insel der tausend Leuchttürme“ 

    – hab ich leider noch nicht gelesen. Schande über's Wuschelhaupt 🙈

  9. Cover des Buches The Bourbon Kid - Das Buch ohne Namen (ISBN: 9783751733151)
    Anonymus

    The Bourbon Kid - Das Buch ohne Namen

    (643)
    Aktuelle Rezension von: junia

    Wie kam ich zu diesem Buch?

    Durch Zufall wurde ich auf das Buch aufmerksam. Nachdem es einige Zeit im Bücherregal vor sich hin schlummerte, entdeckte ich die Hörbuch-Version und dachte mir: Och, warum nicht?


    Wie finde ich Cover und Titel?

    Das Cover meiner Taschenbuchausgabe gefällt mir besser, es ist etwas subtiler und weniger reißerisch. Den Titel finde ich gut, er macht auf jeden Fall neugierig.


    Um was geht’s?

    Auf den Inhalt gehe ich an dieser Stelle nicht allzu detailliert ein, den Klappentext könnt ihr ja selbst lesen, und eine Zusammenfassung des Buches muss ja nun nicht in die Rezension. Lasst euch aber gesagt sein, dass so einiges passiert in Santa Mondega, einer seltsamen Stadt mit noch seltsameren Einwohnern. Die Story ist spannend aufgebaut und hatte einige für mich überraschende Wendungen.


    Wie ist es geschrieben?

    Es handelt sich um den 1. Teil einer Serie, und ich hatte keine Probleme, in die Geschichte einzutauchen. Der Schreibstil ist flüssig und zügig zu lesen, der Ausdruck ist leicht zu verstehen. Sehr gut gefällt mir, dass die Erzählperspektive wechselt, so bekommt man sehr viel aus verschiedenen Sichtweisen mit. Die Beschreibungen sind nicht zu ausschweifend, aber detailliert und bildhaft genug, um gleich in der Story zu sein. Ja, es ist blutig, und hier wird viel und vielfältig gestorben. Die Gegebenheiten konnte ich mir sehr gut vorstellen. Der Text scheint ganz schön gekürzt zu sein, wenn ich mir das Taschenbuch so anschaue, aber als Hörer konnte ich der Story trotzdem gut folgen. 


    Wer spielt mit?

    Die Vielzahl der Charaktere ist erstmal etwas überfordernd, man muss echt dranbleiben. Allerdings erleben auch nicht alle das Ende. Ich mag den Sprecher, er war mit der Grund, warum ich mir das Hörbuch vorgenommen habe. Er spricht in verschiedenen Tonlagen, das ist schon fast ein Hörspiel.


    Mein Fazit?

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen, somit erhält es von mir 5 von 5 Sternchen und kann guten Gewissens weiterempfohlen werden. Es wird nicht das letzte Buch des Autors (der natürlich auch eine Autorin sein könnte) sein, das ich lese. Leider gibt es nur die ersten drei Teile als Hörbuch.

  10. Cover des Buches Der Schrecksenmeister (ISBN: 9783328107507)
    Walter Moers

    Der Schrecksenmeister

    (1.219)
    Aktuelle Rezension von: buch_klatsch

    ╰ 𝗠𝗘𝗜𝗡 𝗟𝗘𝗦𝗘𝗘𝗜𝗡𝗗𝗥𝗨𝗖𝗞 

    Walter Moers entführt erneut in das skurrile und verrückte Zamonien. Diesmal allerdings mit einer deutlich düsteren Note. 


    Die Geschichte rund um das sympathische Krätzchen Echo, welches einen Pakt mit dem mysteriösen Alchemisten Succubius eingeht, ist definitiv kreativ, hat sich aber für mich stellenweise in die Länge gezogen. 


    Der Funke für die Geschichte ist bei mir leider erst ab dem Mittelteil übergesprungen, obwohl das Buch mit dem gewohnten Wortwitz und den fantasievollen Beschreibungen für unterhaltsame Momente sorgte. 


    Insgesamt konnte mich diese Reise ins Zamonien-Abenteuer leider nicht ganz überzeugen.


    ╰ 𝗠𝗘𝗜𝗡 𝗙𝗔𝗭𝗜𝗧 

    Ein solides, aber für mich nicht überragendes Zamonien-Abenteuer. 


    ╰ 𝗠𝗘𝗜𝗡𝗘 𝗕𝗘𝗪𝗘𝗥𝗧𝗨𝗡𝗚 

    3 / 5 ⭐️


    Liebste Grüße 📚📖,

    Jeanette.

  11. Cover des Buches Skulduggery Pleasant (Band 1) - Der Gentleman mit der Feuerhand (ISBN: 9783785577868)
    Derek Landy

    Skulduggery Pleasant (Band 1) - Der Gentleman mit der Feuerhand

    (1.137)
    Aktuelle Rezension von: Fynn_Augustus

    Dieses Buch habe ich gehört. Es ist originell, es kommen sowohl typische "Jugendprobleme" als auch Magie vor. Mir hat es sehr gut gefallen und denke, dass wenn ich es früher gelesen hätte, es sogar 5/5 Sternen bekommen hätte. Es kommt nicht an Harry Potter heran, aber welcher Autor schafft das schon! Mir gefiel es wirklich gut und ich habe es innerhalb kurzer Zeit durchgehört.

  12. Cover des Buches Der Donnerstagsmordclub (Die Mordclub-Serie 1) (ISBN: 9783548066530)
    Richard Osman

    Der Donnerstagsmordclub (Die Mordclub-Serie 1)

    (509)
    Aktuelle Rezension von: Dana_Greve

    In einer idyllischen Seniorenresidenz trifft sich jeden Donnerstag eine ungewöhnliche Gruppe aus vier hochbetagten Hobby-Ermittlern. Sie durchforsten alte ungeklärte Kriminalfälle. Als in ihrer unmittelbaren Umgebung plötzlich tatsächlich ein Mord geschieht, wird aus der theoretischen Spielerei bitterer Ernst.

    Das ist der Auftakt zu einer Reihe rund um vier Senioren und ihren Donnerstagsmordclub. 

    "Der Donnerstagsmordclub" ist ein äußerst charmant erzählter Auftakt zu der beliebten Krimireihe rund um vier pfiffige Senioren, die ihre Donnerstage damit verbringen, ungelöste Mordfälle zu durchleuchten. Richard Osman gelingt es, eine warmherzige, humorvolle und zugleich überraschend spannende Erzählung zu schaffen, die sich wirklich vom klassischen Krimi abhebt.

    Die vier Protagonisten Elizabeth, Joyce, Ibrahim und Ron sind liebevoll gezeichnet und überzeugen durch Witz, Eigenheiten und eine Mischung aus Lebenserfahrung und Sturheit, die sie zu einem unschlagbaren Team macht. Besonders gelungen ist der Ton des Romans. Er ist leichtfüßig, pointiert, aber nie zu albern. Die Handlung vermischt kleinere Rätsel, Hinweise und persönliche Geschichten, sodass man als Leser sowohl mitfiebert als auch schmunzelt. Besonders gut gefallen hat mir, dass Osman seine Figuren nie ins Lächerliche zieht und ihnen gegenüber sehr viel Respekt zeigt. Bisher sind Joyce und Ron meine Lieblingssenioren, Elizabeth empfinde ich als schwierig.

    Die Krimihandlung ist nicht übermäßig düster, aber ausreichend komplex. Wer einen Thriller voller Tempo erwartet, wird weniger abgeholt. Wer jedoch britischen Humor, schrullige und sympathische Figuren und gemütliche Whodunit-Atmosphäre liebt, kommt voll auf seine Kosten. Trotz der vielen Stärken weist die Geschichte einige Längen auf, die stellenweise den Lesefluss trüben. Dieser kleine Schwachpunkt schmälert den Gesamteindruck jedoch nur geringfügig, da die Figuren und der Charme der Geschichte weiterhin tragen.

    Fazit: Insgesamt ist "Der Donnerstagsmordclub" ein warmherziger, origineller und sehr unterhaltsamer Reihenauftakt, der Lust auf weitere Abenteuer der vier Senioren macht. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung. 

  13. Cover des Buches Das Kind in mir will achtsam morden (ISBN: 9783453424449)
    Karsten Dusse

    Das Kind in mir will achtsam morden

    (326)
    Aktuelle Rezension von: Martin_Hildebrandt

    Die Fortsetzung setzt ein halbes Jahr nach Teil 1 ein, aber an dessen Ende wird anders angeknüpft, als ich gedacht habe. Der Wortwitz ist wieder top, die Dialoge Hammer, die Alltagsquerelen mischen sich wieder mit Björns Mafiaproblemen. Am Ende bekommt er zwar alles mithilfe der Inneren-Kind-Methode geregelt, aber mir war es diesmal zu wenig Action und Spannung. Den einen oder anderen Toten en passant hätte die Handlung gut vertragen. Manches war mir zu lax. Mafiabusiness ist eben kein Kindergärtner. Die Verschiedenheit der beiden Tätigkeitsfelder hätte durch krassere Gewaltszenen im ersteren Bereich für ein stärkeres Spannungslevel gesorgt. Aber egal, das ganzheitliche Gesamtkonzept verspricht noch viel entsprechenden Lesestoff. Die aktuell drei weiteren Bücher kommen auf alle Fälle auch auf meinen Lesestapel.

     

  14. Cover des Buches Demon Road (Band 1) - Hölle und Highway (ISBN: 9783743200128)
    Derek Landy

    Demon Road (Band 1) - Hölle und Highway

    (209)
    Aktuelle Rezension von: shinyJulie

    Ambers Eltern wollen sie essen, denn sie sind Dämonen. Also flüchtet Amber über die Demon Road quer durch die USA und versucht so, ihren Eltern zu entkommen. Gemeinsam mit Milo, dessen Auto ein bisschen zu gut funktioniert, um normal zu sein.
    .
    Protagonistin Amber ist noch eine Teenagerin, dementsprechend sind ihre Handlungen manchmal ein wenig impulsiv, aber ich fand sie wirklich sehr sympathisch und es ist nachvollziehbar, dass die ganze Situation ihr sehr zusetzt. Mein Liebling war aber auf jeden Fall Milo, weil er so super mysteriös dargestellt wird. Er gibt kaum etwas von sich preis, aber gleichzeitig tut er auch alles, um Amber zu unterstützen. Bei Glen war ich mir sehr lange recht unsicher, aber alles in allem lockert er die teilweise ernste Handlung durch seine Albernheit wieder auf. Die Handlung ist wirklich spannend aufgebaut und durch die wechselnden Städte liest es sich fast ein wenig episodenhaft. Mit den verschiedenen Fällen hat es mich positiv an Supernatural erinnert. Diese Reihe möchte ich auf jeden Fall weiterverfolgen. Auch der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen.

  15. Cover des Buches Bockmist (ISBN: 9783453433243)
    Hugh Laurie

    Bockmist

    (248)
    Aktuelle Rezension von: Bibliomania

    Hugh Laurie hat ein Buch geschrieben? Davon war ich zunächst überrascht und äußerst skeptisch. Was macht der Mann denn noch alles? Schauspielern, Musik machen und nun versucht er sich auch noch als Autor? Das Ergebnis war unerwartet positiv.

    Thomas Lang, Waffen- und Nahkampfspezialist, hat es im Leben nicht leicht. Ständig muss er Jobs suchen und hat auch bei Frauen nicht unbedingt den richtigen Riecher. Und dann taucht Sarah Woolf auf. Wieder eine Frau, die für ihn nur Ärger bedeutet, denn plötzlich sieht er sich gefangen in einer internationalen Affäre um Drogen- und Waffenhandel. Dass er auch noch als Kopfgeldjäger engagiert werden soll, schmeckt ihm gar nicht. Doch aus dieser Sache kommt er nicht so leicht heraus. Im Gegenteil, es tauchen immer wieder neue Probleme und Menschen auf, die ihn für ihre Zwecke missbrauchen wollen.

    Das Buch „Bockmist“ ist viel witziger und humorvoller als erwartet. Es wurde vielfach kritisiert und als eher lahm dargestellt. Doch die witzigen Dialoge und Gedanken des Protagonisten lassen den Leser grinsen und teilweise auch lachen. Der Sprachstil ist flüssig und die Lektüre nicht schwerfällig. Von Anspruch kann vielleicht nicht gerade gesprochen werden, aber es unterhält und ist humorvoll. Als ein wenig störend empfand ich die permanente Witzelei des Protagonisten. Anscheinend konnte er in keiner Situation, selbst in einer, in der Ernsthaftigkeit geboten wäre, ernst sein.

    Da ich selbst auch Dr. House sehr gerne verfolgt habe, wollte ich das Buch unbedingt lesen. Es gehört vielleicht nicht zu den besten Büchern, die ich je gelesen habe, hat sich aber als nette Urlaubslektüre herausgestellt.

  16. Cover des Buches Morgen ist leider auch noch ein Tag (ISBN: 9783499629273)
    Tobi Katze

    Morgen ist leider auch noch ein Tag

    (147)
    Aktuelle Rezension von: Schnee_prinzessin

    Es ist schwer das Buch so schlecht zu bewerten weil es ist der Umgang vom Autor mit seinen eigenen Depressionen. Teile vom Buch waren echt toll man hat sich reinfühlen können, die Wohnung die aussieht wie Sau, das Gefühl das man falsch ist weil man nicht glücklich ist, aber viele Kapitel wirken einfach wie aneinander gereihte Wörter die nichts dazu beitragen außer da Buch zu stecken. Ich glaube mit weniger Seiten wäre die Geschichte besser rübergekommen dazu war der Humor einfach nicht meins. 

  17. Cover des Buches Club der roten Bänder (ISBN: 9783442221769)
    Albert Espinosa

    Club der roten Bänder

    (201)
    Aktuelle Rezension von: booksforever

    Als Buchverlage zur Serie beworben konnte das Buch dahingehend meine Erwartungen nicht ganz erfüllen. Einige Erzählungen konnte man wiederfinden, allerdings ging es eher um Albert Espinosa und seine 23 Erfahrungen, die er aus seinem Kampf gegen den Krebs erlangt hat. Diesen Teil fand ich sehr gelungen, es gab inspirierende Zitate und Texte, die zum Nachdenken anregen. Im letzten Viertel des Buches ging es um die Gelben, damit konnte ich nicht wirklich etwas anfangen, weshalb ich dem Buch insgesamt 3,5 Sterne vergebe. 

  18. Cover des Buches Der Teufel trägt Prada (ISBN: 9783641034078)
    Lauren Weisberger

    Der Teufel trägt Prada

    (837)
    Aktuelle Rezension von: Muriel_Zimmermann

    Zusammenfassung:

    Andrea Sachs hat ihren Kolleg-Abschluss geschafft und kommt von einer Weltreise mit ihrem Freund wieder zurück nach Hause. Da sie auf eigenen Beinen stehen möchte, sucht sie sich einen Job bei verschiedenen Zeitschriften. Als sie von der Zeitschrift Runway zum Vorstellungsgespräch eingeladen wurde und den Job schließlich erhält, wurde sie die persönliche Assistentin von der Herausgeberin Miranda Priestly. Sie erhoffte sich, dass der Job sich in ihrem Lebenslauf für später gut machte, wenn sie sich für ihren Traumjob als Journalistin der Zeitschrift New Yorker bewarb und würden ja nicht Millionen junger Frauen ihr Leben für diesen Job geben?

    Leider entpuppte sich dieser Job, als die reinste Katastrophe…


    Fazit:

    Die Geschichte ist sehr einfach und vor allem humorvoll geschrieben. Man konnte gut in die Geschichte eintauchen. Obwohl ich den Film schon mehrmals gesehen habe, kommt mir das Buch ein wenig besser vor und auch viele Stellen waren ganz anders im Film statt wie es im Buch steht.

    Ich persönlich hätte da wahrscheinlich Miranda nicht ausgehalten, sowie es Andy tat. Die Arbeitsbedingungen sind ja sehr fragwürdig. 

    Die Geschichte hat mich auch sehr zum Nachdenken bewegt, wie der Job Auswirkungen auf das Private Leben von Andrea hat. Das kann manchmal sehr schwierig sein, alles unter einem Hut zu kriegen.

  19. Cover des Buches Der Keller (ISBN: 9783453433519)
    Richard Laymon

    Der Keller

    (225)
    Aktuelle Rezension von: lucatrkis

    Da „Der Keller“ ein Sammelband ist, in dem auf 1200 Seiten die ersten drei Teile von Richard Laymons „Beast House Chronicles“ enthalten sind, werde ich im Folgenden jede Geschichte einzeln bewerten, ehe ich abschließend ein Fazit ziehe:


    Der erste Roman „Im Keller“ war ein typischer Laymon: Auf knappen 250 Seiten wurde eine Geschichte voller Gewalt und Obszönitäten erzählt, in der kein Raum für Langeweile blieb. Meine Sorge, der Plot könnte – angesichts der brutalen Bestie – in einen reinen Splatter ausarten, bei dem die eigentliche Handlung durch stumpfes Blutvergießen in den Hintergrund gedrängt würde, erfüllte sich nicht, für Laymons Verhältnisse hielt sich die Anzahl der Massakrierten sogar in Grenzen.

    Ich mochte Donna, Sandy, Judge und Larry auf Anhieb – dass sie manchmal etwas merkwürdig agierten und in den unangebrachtesten Augenblicken Zärtlichkeiten austauschten, muss man bei Laymon einfach hinnehmen. Das Horrorhaus war, wie Malcasa Point im Allgemeinen, ein fantastisches Setting – gerade bei Nacht: der große Garten, welcher in einem Wald mündete, der viktorianische Baustil mit seinen vielen Verwinklungen und der typisch-amerikanische Horrorrorman-Flair. Maggies Führung setzte das alles sehr eindrücklich in Szene.

    Insbesondere zum Finale hin glänzte der Plot mit Hochspannung, allerdings sagte mir der Epilog nicht zu (obgleich er überraschend und völlig in Horrormanier war).

    Ich vergebe viereinhalb Sterne – einen halben ziehe ich ab, weil das Buch nichts an sich hatte, was mich überaus begeisterte.

     

    „Das Horrorhaus“, der zweite enthaltene Roman, war meiner Ansicht nach ungefähr auf dem Niveau des ersten Teils. Die neuen Protagonisten Tyler, Nora, Abe und Jack mochte ich gern und am Ende der Geschichte gab es sogar ein Wiedersehen mit Donna und Sandy (wenngleich sie sich in jenem Zustand befanden, der schon im Epilog von „Im Keller“ angedeutet worden war und mir nicht ganz so gefiel).

    Mein einziger Kritikpunkt wäre, dass die Fortsetzung wenig bahnbrechend Neues lieferte, wodurch sie eine dringende Daseinsberechtigung bekäme – genauer gesagt wiederholten sich sogar manche Dinge (etwa der nahezu identische Text von Maggies Führung durch das Horrorhaus oder Auszüge aus Lilly Thorns Tagebuch). Da man als Leser bereits über die Bestie und Malcasa Point Bescheid wusste, wirkten diese erneuten Erklärungen manchmal ein wenig redundant, allerdings muss man dem Autor die ursprünglich eigenständige Publikation der drei Bücher zugutehalten – wenn man sie nicht direkt hintereinander liest, ist es schließlich sogar positiv, eine kurze Neueinführung zu erhalten.

    Das Finale fand ich etwas schwächer als das des ersten Teils, vor allem, weil ich mir einen ausführlicheren Epilog gewünscht hätte, in dem auch Gormans Taten näher beleuchtet worden wären, ansonsten floss selbstverständlich wieder eine Menge Blut.

    Insgesamt gebe ich abermals viereinhalb Sterne.

     

    „Mitternachtstour“, mit über sechshundert Seiten der umfangreichste Roman der „Beast House“-Reihe, griff die in Band zwei eingeführten Charaktere nicht mehr auf, bot allerdings ein erneutes Wiedersehen mit Sandy sowie neue Protagonisten (Tuck und Dana), die ich sofort lieben lernte. Repetitive Stellen, die man in den ersten beiden Teilen so ähnlich schon mal gelesen hatte, waren wieder vorhanden, gleichwohl deutlich reduzierter und – zumindest für mich – weniger störend.

    Der Fokus lag diesmal nicht auf der Bestie – was eventuell ganz gut war, denn ein dritter Roman mit nahezu identischem Plot wäre wirklich nicht mehr nötig gewesen –, stattdessen gab es einen Zeitsprung von beinahe zwanzig Jahren, nach dem Malcasa Point und das Horrorhaus durch zahlreiche Verfilmungen der Bestienmorde zu einer größeren Touristenattraktion geworden waren. Brutal wurde es dabei erst gegen Ende, vorher gab es eine Menge Sex, Spannereien und atmosphärische, teils unheimliche Szenen beim Horrorhaus, sodass ich die meiste Zeit dennoch gefesselt war (an manchen Stellen hätte man vielleicht minimal kürzen können, besonders die Sandy-Kapitel, welche noch in der Vergangenheit spielten).

    Man merkte ziemlich gut, dass es sich bei „Mitternachtstour“ um einen späteren Laymon handelte: Es gab noch mehr Dialoge, die oftmals so schön stumpf waren, wie man es von ihm gewohnt ist, was die Geschichte deutlich locker zu lesen machte. Vermehrt kamen nun auch absurdere, durchgedrehtere Szenen vor (SPOILER), mir blieb diesbezüglich insbesondere die im Kopf, in der Sandy am Rand eines frisch ausgehobenen Grabes stand, in dem sich Harry und Lib/Bambi unter lautstarkem Gerede liebten. (SPOILER ENDE) Der Dialog war hier einfach zum Schreien!

    Außerdem fielen mir an zwei Stellen Referenzen zu anderen Werken von Laymon auf: Auf Seite 624 wurde beschrieben, dass der Leichnam einer der in „Das Horrorhaus“ getöteten Bestien in Jaspers Kuriositätenkabinett im Funland-Vergnügungspark in Boleta Bay, bekannt aus Laymons „Jahrmarkt des Grauens“ (in der Neuauflage: „Die Gang“), ausgestellt worden sei, ehe ihn jemand gestohlen habe. Sogar Wayne, ein Charakter aus jenem referenzierten Roman, trat kurz auf. Des Weiteren wurde auf Seite 1147 eine relativ unbekannte, 1982 erschienene Novelle eines nicht näher beschriebenen Horrorautoren erwähnt, in der es um ein Kino ging, in dem nur Horrorfilme gezeigt werden. Ich musste dabei sofort an „Licht aus!“ von Laymon denken, denn obwohl ich das Buch noch nicht gelesen habe, passt die Beschreibung zum Klappentext und es ist tatsächlich 1982 herausgekommen.

    Nach einem fulminanten Finale mochte ich das allerletzte Kapitel – wie schon beim Auftakt der Reihe – nicht besonders gern, wenngleich es vielen Horrorfans wohl zusagen dürfte. Dafür fand ich die Auflösung krass (SPOILER), dass es sich bei der sympathischen Polizistin Eve in Wahrheit um Sandy handelte und dass ihr Bestiensohn Eric zum Schluss immer noch am Leben war. Die zwei kurzen Abschnitte aus seiner Perspektive waren für mich echte Highlights. (SPOILER ENDE)

    Insgesamt hat mir „Mitternachtstour“ wahrscheinlich am besten gefallen; da der Unterschied jedoch geringfügiger Natur war, vergebe ich auch hier viereinhalb Sterne.


    Fazit: Somit erhält Laymons Sammelband „Der Keller“ von mir ebenso viereinhalb Sterne, was ich zu vieren abrunde. Trotz der Dicke lag das Buch beim Lesen die meiste Zeit gut in der Hand, unhandlich oder schwer wurde es nur ganz am Anfang beziehungsweise ganz am Ende. Für Laymon-Fans ist das Buch natürlich ein Muss, obwohl ich persönlich jenen Stimmen, welche die „Beast House“-Reihe als sein bestes Werk lobpreisen, nicht zustimmen würde. Man sollte sich auf jeden Fall der stellenweise wiederholenden Abschnitte bewusst sein, mich störte dies indes kaum.

     

    Noch eine kleine Anmerkung: Auf Seite 382 steht „Seine Handflächen streichelte ihr Gesicht“ statt „Seine Handflächen streichelten ihr Gesicht“, auf Seite 505 „den Eingang zu Tunnel“ statt „den Eingang zum Tunnel“, auf Seite 521 „Doch irgendwie bin ich nie dazugekommen“ statt „Doch irgendwie bin ich nie dazu gekommen“, auf Seite 621 steht „Patti“ statt „Patty“, auf Seite 634 „barfuss“ statt „barfuß“, auf Seite 708 befindet sich am Absatzende ein Paragrafzeichen, auf Seite 760 steht ein Punkt statt einem Fragezeichen und auf Seite 837 befindet sich bei „Je länger desto besser“ kein Komma.

  20. Cover des Buches Skulduggery Pleasant 2 - Das Groteskerium kehrt zurück (ISBN: 9783732000685)
    Derek Landy

    Skulduggery Pleasant 2 - Das Groteskerium kehrt zurück

    (672)
    Aktuelle Rezension von: shinyJulie

    Stephanie führt kein normales Leben mehr, stattdessen macht sie gemeinsam mit dem Skelett Skulduggery Pleasant Jagd auf das Böse.
    .
    Stephanie, Skulduggery und die restlichen Charaktere sind einfach nur toll. Auf der einen Seite sind sie natürlich stark überzeichnet, aber auf der anderen Seite wirken sie auch gerade deswegen auch realistisch. Aber mein wahres Highlight ist noch immer der spezielle Humor und Skulduggerys Art, die die Reihe einfach einzigartig machen. Die Handlung war wieder sehr spannend und dank dem angenehmen Schreibstil lässt sich das Buch extrem schnell lesen. Ich freue mich schon auf den nächsten Band.

  21. Cover des Buches Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens (ISBN: 9783862654833)
    Sebastian Niedlich

    Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens

    (312)
    Aktuelle Rezension von: MissAlekto

    "Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens" von Sebastian Niedlich ist eine faszinierende und ideenreiche Geschichte, die mich positiv überrascht hat.
    Die Vorstellung des Lebens nach dem Tod wird auf schöne Weise präsentiert, wobei der Tod nicht als bedrohlicher Bestimmer, sondern als sanfter Begleiter erscheint.
    Die Handlung, die sich in Berlin während der 80er, 90er und 2000er Jahre abspielt, ist geschickt in reale Ereignisse eingebettet. Trotz anfänglicher Erwartungen an eine schwarzhumorige Komödie entpuppt sich die Geschichte als vielschichtige Lebensgeschichte voller Höhen, Tiefen, Humor und Trauer.

    Besonders beeindruckend ist die Darstellung des Todes als beruhigender Charakter mit einem Kescher anstelle einer traditionellen Sense. Die Protagonisten Martin und der Tod werden facettenreich und nachvollziehbar dargestellt. Die philosophischen Elemente zum Thema Tod sind nicht deprimierend, sondern regen zum Nachdenken an. Die Erzählung bleibt bis zum Ende fesselnd, und die entscheidende Wendung macht es umso mehr lesenswert.

    "Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens" eine gelungene Mischung aus Unterhaltung und Tiefgang. Absolut empfehlenswert, vor allem für Leser ab 14 Jahren.

  22. Cover des Buches Never Too Close (ISBN: 9783736311220)
    Morgane Moncomble

    Never Too Close

    (503)
    Aktuelle Rezension von: Vanessax1


    Ich wollte dieses Buch so gerne mögen und lieben...

    Ich mag Violette und Loan und wie die beiden miteinander umgehen sehr. Ich liebe die Art und Weise wie die beiden miteinander kommunizieren und sich scheinbar ohne Worte verstehen. Die Vertrautheit zwischen den beiden ist nicht schön, berührend und einzigartig. Das war aber leider auch schon alles was ich an dem Buch wirklich mochte, denn abgesehen von der Beziehung zwischen den beiden gab es so einige Dinge, die ich einfach problematisch fand und denen ich leider nicht sonderlich viel positives abgewinnen kann.

    Zum einen ist da der Freundeskreis, der gefühlt nur aus 🍑-löchern besteht, die einen sexistischen und vulgären Kommentar nach dem anderen abgeben. Und davon sind tatsächlich nicht nur die männlichen Freunde betroffen. Auch Zoe bringt manchmal Kommentare, die ich leider gar nicht lustig finde und die mich eher die Stirn runzeln lassen. Violette als Protagonistin ist da leider nicht von ausgeschlossen. Schwarzen Humor finde ich absolut in Ordnung, auch wenn er grenzwertig sein kann. Wenn das aber so weit geht Witze über Vergewaltigung und Pädophilie zu machen, finde ich das nur noch geschmacklos.

    Und dann wäre da noch die Untreue. Obwohl hier in der Vergangenheit Dinge passiert sind, die das eigentlich zu einem No-Go machen sollten, treffen beide Protagonisten doch äußert fragwürdige Entscheidungen und sehen es dann nicht einmal ein, dass sie eventuell etwas falsch gemacht haben, können sich nicht vernünftig entschuldigen und gehen für meinen Geschmack viel zu lapidar mit ihren Fehltritten um. Die toxische Männlichkeit, die dann an gewissen Stellen noch auftritt setzt dem ganzen die Krone auf. Leider kann ich bei gewissen Szenen auch kein Mitleid mit der Protagonistin empfinden, wenn ihr ihr eigenes Verhalten dann das berechtigte Karma bereitet.

    Alles in allem waren mir leider alle Charaktere äußerst unsympathisch, mit Ausnahme von Loan. Und den einzigen Nebencharakter, der noch irgendwie das Herz am rechten Fleck hatte, ereilt dann ein nicht so schönes Schicksal. 🙃

    Never Too Close war leider nicht meins... schade.




  23. Cover des Buches QualityLand (QualityLand 1) (ISBN: 9783844917376)
    Marc-Uwe Kling

    QualityLand (QualityLand 1)

    (213)
    Aktuelle Rezension von: Minijane

    Oh je, die Zukunft, die Marc Uwe Kling in Qualityland beschreibt ist abschreckend und doch nur die Welt von heute ein Stückchen weitergedacht.

    In dieser schönen, neuen Welt, werden den Menschen die Entscheidungen abgenommen, denn der Algorithmus weiß sowieso was jeder will. 


    Geschichte:

    Peter ( Arbeitsloser) ist sauer, weil ihm „The Shop“ einen rosafarbene  Delfin-Vibrator geschickt hat, den er sich wohl unbewusst gewünscht hat. Er versucht das Teil erfolglos wieder loszuwerden und scheitert immer wieder. 

    Doch Peter gibt nicht auf und fixiert sich immer mehr auf die Idee, den Gründer von „ The Shop“ persönlich zu behelligen.

    Ein zweiter Handlungsstrang erzählt von dem Androiden - Präsidentschaftskandidaten John of us , der im Wahlkampf gegen den rechtsradikalen Kandidaten zu bestehen versucht.

    Und auf einer 3. Erzählebene geht es um das Ehepaar Martyn ( Politiker) und Denise( Ehefrau und Mutter) . Martyn ist eifersüchtig auf den digitalen Freund seiner Frau.

    Die Geschichten werden nebeneinander erzählt und ergeben nicht wirklich einen Zusammenhang. Trotzdem ist jede Situation, in die die Figuren geworfen werden sehr unterhaltsam und witzig.

    .

    Ich würde sagen, alle die die Känguru Geschichten mochten, werden auch an Qualityland ihre Freude haben. Denn auch hier sprüht der Autor wieder vor Ideen und es macht einfach Spaß ihm zuzuhören. 



  24. Cover des Buches Tagebuch eines Buchhändlers (ISBN: 9783442718658)
    Shaun Bythell

    Tagebuch eines Buchhändlers

    (218)
    Aktuelle Rezension von: Marco_Dussler

    Cover:
    Ich habe die deutsche Erstausgabe des BTB-Verlags von 2019 gelesen. Das Cover gibt, wie ich finde, sehr gut wieder, worum es im Buch geht. Es bietet einen interessanten, nicht zu detaillierten Einblick in das Leben eines Antiquars und Buchhändlers, wobei uns der Autor an ausgewählten Momenten teilhaben lässt.
     Wir sehen die Front eines Hauses und blicken durch die Fenster in verschiedene Räume, die vollgestellt sind mit Bücherregalen und Stapeln von Büchern. In den Räumen befindet sich eine bunte Mischung aus Kunden und Angestellten, was den manchmal gemütlichen, manchmal lebhaften Alltag im Buchhandel widerspiegelt. Vor der Eingangstür steht der Besitzer – der Mittelpunkt des Buches – mit einer Kaffeetasse in der Hand.

    Inhalt:
    Shaun Bythell beschreibt seinen Alltag mit bissigem Witz und einer ordentlichen Prise Humor. Wir begleiten den Besitzer des größten Second-Hand-Buchladens Schottlands durch das Jahr 2014. Dabei kommt auch das ländliche Idyll von Wigtown und dessen teils spleenige Bewohner nicht zu kurz. Besonders gut gefallen haben mir die Aushilfe Nicky, die gerne halb verdorbene Lebensmittel rettet und ganz eigene Vorstellungen davon hat, wie ein Buchhandel zu führen ist, sowie Sandy, der tätowierte Heide, ein wiederkehrender Stammkunde.
     Darüber hinaus spielt auch die Kleinstadt Wigtown selbst mit ihrem wirklich malerischen Umland eine wichtige Rolle. Als passionierter Radsportler und Angler berichtet Bythell immer wieder von den umliegenden Wäldern, Seen und Flüssen. Trotz ihrer überschaubaren Größe verzeichnet die Stadt ein reges Kommen und Gehen von Touristen – wohl nicht zuletzt wegen der malerischen Landschaft, der beachtlichen Anzahl an Buchläden (sieben Stück) und der Wigtown Fair, einer jährlich stattfindenden Buchmesse.

    Umrahmt wird das Ganze durch Zitate aus George Orwells Essay Bookshop Memories. Bythell kommentiert diese zu Beginn jedes Monats (also jedes Kapitels) und zieht dabei Vergleiche zum modernen Buchhandel oder seinem Alltag.
     Orwell schreibt etwa:

    „Es gibt immer eine Menge nicht ganz zurechnungsfähiger Verrückter, die die Straßen bevölkern, und sie neigen dazu, sich zu Buchläden hingezogen zu fühlen…“

    Worauf Bythell erwidert:

    „Alles in allem – zumindest in meinem Laden – hat mich der ständige Ansturm langweiliger Fragen und das unaufhörliche, zermürbende Feilschen der Kundschaft zu dem gemacht, was ich inzwischen bin.“

    Fazit:
    Im Großen und Ganzen hält das Buch genau das, was der Titel verspricht: In Form von Tagebucheinträgen erhält man einen ehrlichen Einblick in den Alltag, die Freuden und Sorgen eines Buchhändlers. Die teils zynische, teils ironische Schreibweise des Autors ist sicher nicht jedermanns Geschmack, mir hat sie jedoch sehr gefallen. Abgerundet wird das Ganze durch die einleitenden Zitate Orwells.
     Ein kleiner Wermutstropfen ist für mich, dass Bythell manche Ereignisse kurz anspricht, aber im weiteren Verlauf nicht mehr aufgreift. Das ist wahrscheinlich der Tagebuchform geschuldet, ich fand es trotzdem etwas schade. Insgesamt halte ich Tagebuch eines Buchhändlers für ein gelungenes Werk und vergebe 4 Sterne.

     

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