Bücher mit dem Tag "schwarzwald"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "schwarzwald" gekennzeichnet haben.

187 Bücher

  1. Cover des Buches Todesmärchen (ISBN: 9783442483129)
    Andreas Gruber

    Todesmärchen

     (513)
    Aktuelle Rezension von: annas_buecher_liebe

    Kurze Inhaltsangabe:

    In Bern wird eine Leiche gefunden, in deren Haut ein geheimnisvolles Zeichen geritzt wurde. Weitere Opfer folgen in kurzer Zeit. Maarten S. Sneider und Sabine Nemez ermitteln in diesen Fällen. Doch der Mörder scheint ihnen immer einen Schritt voraus zu sein. Die junge Psychologin Hannah soll eine Therapiegruppe in einem Gefängnis für geistig abnormale Rechtsbrecher führen. Und trifft dort auf Piet Van Loon, der damals von Sneider hinter Gittern gebracht wurde. Jetzt spielt er wieder eine sehr große Rolle...

    Was hat er mit den aktuellen Morden zu tun ?


    Cover und Schreibstil:

    Das Cover passt mal wieder extrem gut zu dem Inhalt des Buches und war für mich auch ein echter "Eyecatcher". Andreas Grubers Schreibstil war, wie in den Bänden zuvor wieder einfach fantastisch.


    Inhaltsbewertung:

    Nach den tollen ersten beiden Bänden hatte ich echt große Ansprüche an diesen Band. Und ich wurde absolut nicht enttäuscht. Andreas Gruber hat sich meiner Meinung nach in dem Buch selbst übertroffen!

    Man hat schon vor "Todesmärchen" in einem Epilog kurz eine Szene zwischen Sneider und Piet Van Loon mitbekommen, deswegen war ich echt neugierig auf diesen Charakter!

    Sabine und Sneiders Zusammenspiel war wie immer sehr humorvoll, spannend und einfach grandios! Ich kann mir absolut kein besseres Ermittlerteam vorstellen, als diese beiden.

    Alle Handlungsstränge waren in sich extrem spannend und natürlich fügte sich am Ende einfach alles perfekt zusammen.

    Aber nicht ohne extrem krasse Wendungen und Enthüllungen in dem Buch mit einzubauen!

    Mir hat besonders gut gefallen, dass man in dem Band Sneider besser kennen lernt und ihn so auch besser verstehen kann. 

    Zudem spielt das Buch an mehreren Orten in Europa und so wurden auch viele kleinere Rollen mit eingebaut, die alle sehr interessant waren!

    Ich habe an dem Band wirklich absolut nichts auszusetzen und bis jetzt ist dies auch definitiv mein liebster Teil der Reihe!


    Fazit:

    "Todesmärchen" bekommt 5⭐️ von mir und ist wieder ein absolut großartiger Psychothriller!

    Ich kann echt allen Thrillerfans diese Reihe ans Herz legen!

  2. Cover des Buches Trigger (ISBN: 9783453434028)
    Wulf Dorn

    Trigger

     (672)
    Aktuelle Rezension von: _lxrxnx_

    Mein erstes Buch von Wulf Dorn und mein absolutes Lieblingsbuch.

    Eine Patentier wird aus der Psychiatrie entführt, bei der Suche nach ihr, wird ihre behandelnde Ärztin Dr. Ellen Roth selbst zur Zielscheibe und kommt in das Visier des Entführers. Doch nicht alles scheint so logisch zu sein, wie man es am Anfang denkt. Der Autor spielt ein Spiel mit den Lesern, welches der Leser einfach nicht gewinnen kann. Das Buch ist nervenaufreibend und geht wirklich an die eigene Psyche.Jedes Mal, wenn ich dachte, dass ich langsam wüsste um was es geht oder wer dahinter steckt wurde ich eines besseren belehrt und meine Überlegung wurde über den Haufen geworfen. Ich konnte es einfach nicht mehr aus den Händen legen, sodass ich es in einer Nacht durchgelesen habe.  Man wird selbst mitgerissen und möchte unbedingt herausfinden wie die komplexe Geschichte zusammenhängt. Viele der Zusammenhänge und Geschichten die am Anfang erzählt wurden, muss man am Ende in ein ganz neues Licht stellen. Man hat sich hier wirklich mit den Abgründen der menschlichen Psyche befasst und merkt deutlich, dass Wulf Dorn selbst in diesem Bereich tätig war. 

    Ich kann dieses Buch wirklich jedem ans Herz legen, der überrascht werden möchte. Der Bücher mit einer bzw. mehreren Wendungen liebt und gerne verwirrt wird - ein Meisterwerk.

  3. Cover des Buches Midnight Chronicles - Dunkelsplitter (ISBN: 9783736313484)
    Bianca Iosivoni

    Midnight Chronicles - Dunkelsplitter

     (150)
    Aktuelle Rezension von: Lilli_A

    Nach einem mittleren ersten Teil und einem ziemlich überzeugenden und spannungsgeladenen zweiten Teil, war ich sehr gespannt auf den dritten Teil der Midnight Chronicles, auf den noch 3 weitere Teile folgen werde 

    Hinweis: Spoiler in dieser Rezension für die vorrausgegangenen Teile sind nicht ausgeschlossen, die Reihe muss unbedingt in der richtigen Reihenfolge gelesen werden. 

    In diesem Band dreht sich wieder alles um Roxy und Shaw und hier endlich passieren die Entwicklungen, auf die ich im ganzen ersten Teil verzweifelt gewartet habe. Endlich kommen so viele Dinge ans Licht, über die man vorher nur spekulieren konnte und das wurde ganz wunderbar umgesetzt. Man hat einige Plot Twists, mit denen zumindest ich nicht direkt gerechnet habe. Nicht alle Entwicklungen sind gut, aber genau das bringt den Spannungsfaktor in die Geschichte, den ich bisher ein bisschen vermisst habe. 

    Ansonsten ist ein großer Punkt, den ich positiv hervorheben möchte die Atmosphäre in diesem Buch. Weite Teile der Handlung sind wie ein Roadtrip aufgebaut, weil Roxy und Shaw auf ihrem Weg quer durch Europa sind, um die Seelen einzusammeln, die Roxy vor Beginn des ersten Teils versehentlich freigelassen hat. Genau diese Stimmung eines Roadtrips, der von etwas düsterem Überschattet wird, kam auch bei mir an. Davon abgesehen ist die Stimmung generell sehr gut beschrieben. Das ist ein echtes Highlight. 

    Das Ende dieses Buches ist der Hammer. Ich bin wirklich gespannt, wie das irgendwie noch gerettet werden kann, weil so viel passiert ist, mit dem ich wirklich nicht gerechnet hatte und nun bin ich unglaublich gespannt, was die nächsten Teile bringen werden und in welche Richtung sich die Geschichte weiterentwickeln wird. 

  4. Cover des Buches Die Wanderhure (ISBN: 9783426629345)
    Iny Lorentz

    Die Wanderhure

     (3.742)
    Aktuelle Rezension von: meerohneufer

    Schreckliches Unrecht widerfährt Marie, doch sie gibt sich nicht kampflos geschlagen. Durch ihre Kämpfernatur schafft sie unzählige Hindernisse des Alltags und Intrigen zu meistern. 

    Ich liebe das Frauenbild bei Iny Lorentz, denn es handelt sich in fast allen Büchern um starke, selbstbestimmte Frauen, die nicht leicht aufgeben. 

  5. Cover des Buches Bühlerhöhe (ISBN: 9783471351260)
    Brigitte Glaser

    Bühlerhöhe

     (149)
    Aktuelle Rezension von: abuelita

    was zur Zeit Adenauers so passierte.

    Rosa Silbermann ist eine deutschstämmige Jüdin. Im Auftrag des israelischen Geheimdienst 1952 reist sie nach Deutschland um ein Attentat auf Bundeskanzler Konrad Adenauer zu verhindern. Da Rosa bereits als Kind im Schwarzwald war und sich dort auskennt, scheint sie gut geeignet dafür. Allerdings hat sie null Erfahrung als Agentin und das Nobelhotel Bühlerhöhe verunsichert sie genauso wie die Tatsache, dass ihr angeblicher Ehemann, der diese Mission leiten soll, erst mal gar nicht ankommt ….

    Die Zeit der damals noch ganz jungen Bundesrepublik beschreibt die Autorin sehr gut. Manche Handlungsstränge aber wären wirklich nicht nötig gewesen und auch die vielen Personen kann der Leser eher mühsam im Blick behalten.

    Mir gefiel es ganz gut, aber die Spannung fehlte. Von daher auch nur 3 Sterne.

     

     

     

  6. Cover des Buches So finster, so kalt (ISBN: 9783426514931)
    Diana Menschig

    So finster, so kalt

     (142)
    Aktuelle Rezension von: BUCHWURM20

    Merles Oma ist verstorben, weshalb sie zum Ort ihrer Kindheit zurückkehrt. In Omas Knusperhäuschen, mitten im Wald, stößt sie auf ihre makabere Familiengeschichte. Denn die uralte Erzählung ist wahr! Doch nicht die Alte ist hier die Hexe, sondern vielmehr Greta scheint dämonischer Natur zu sein. 

    Eine bunte Mischung verschiedener Märcheninhalte wurde hier in einen Topf geworfen, ein Hauch"Exorzist" und eine Prise (leider oft kitschige) Romantik zugefügt. Die Ambivalenz und (teils tussig nervige) Unsicherheit der Protagonistin übertragen sich auf den Leser. Eine Einschätzung der Ereignisse ist lange nicht eindeutig möglich, die Entwicklung unvorhersehbar. Es bleibt somit spannend bis zum Schluss. Alles in allem eine gute Lektüre für Zwischendurch. 

  7. Cover des Buches Blut schreit nach Blut (ISBN: 9783743187450)
    Aikaterini Maria Schlösser

    Blut schreit nach Blut

     (92)
    Aktuelle Rezension von: Kayuri

    Das Cover ist leider nicht so meins, ich mag Gesichter auf dem Cover einfach nicht. Der Titel wirkt aggressiv, jedoch ist er wirklich passend gewählt. Auf dem Buchrücken der Wolf. Den hätte ich mir auch vorne gut vorstellen können.

    Die Geschichte finde ich gut. Sie baut sich mit und mit auf. Durch die vielen Beschreibungen der Entwicklung von Luna, konnte ich mich gut in sie rein versetzen. Ich fand es schön und in diesem Fall nicht langatmig. Mehr und mehr wollte ich wissen was nun als Nächstes mit ihr passiert. Jedoch ist dieses Buch nichts für schwache Nerven. Neben Blut und Gewalt gab es auch Übergriffe auf Frauen. Wenn man so etwas nicht lesen kann, sollte man die Finger von dem Buch lassen.

    Den Schreibstil mag ich. Das Buch ist nicht frei von Fehlern aber das stört mich nicht weiter.

    Die Bilder im Buch finde ich passend gewählt. Es macht Spaß sie sich anzuschauen.

    Im Großen und Ganzen mochte ich das Buch. Und es macht Lust auf mehr, endet es doch mit einem Cliffhanger. Bis ich das Buch in Händen halte gehe ich wohl mit meinem kleinen Wolf spazieren, aber besser nicht bei Vollmond, oder was meint ihr?

  8. Cover des Buches Totenhaus (ISBN: 9783442714421)
    Bernhard Aichner

    Totenhaus

     (236)
    Aktuelle Rezension von: WDP

    Inhalt:
    Eine Mörderin auf der Flucht. Brünhilde Blum wacht eines Tages in einem Albtraum auf. Einer der fünf Menschen, die sie umbringen musste, taucht plötzlich wieder auf. Bei einer Exhumierung auf einem Innsbrucker Friedhof werden in einem Sarg zwei Köpfe und vier Beine gefunden. Nur eine Person kommt als Täterin in Frage: die Bestatterin, die die Toten damals eingebettet hat. Blum muss fliehen, und sie muss ihre Kinder zurücklassen. In einem seit zwanzig Jahre leerstehenden Hotel findet sie Zuflucht, an einem Ort, den sie …

    Der Plot:
    Wie es der Zufall haben will. Nach dem ersten Teil, schien alles wieder im Lot zu sein. Doch ‚eine alltägliche Geschichte‘, die Blum eigentlich nicht betrifft, deckt ihre Vergangenheit auf. Bis hierher ist die Storyline in Ordnung. Was danach kommt, ist ein reines Fantasieprodukt. Der verlassene Ort, die morbide Kunst und dazwischen Blum mit ihrer Familie. Hat mir weniger gefallen.

    Die Charaktere:
    Die Charaktere, die Guten und die Bösen, die Zwielichtigen die Metamorphosen, alle erwachen vor dem geistigen Auge zu Leben. Eine Freude. 

    Die Sprache:
    Über Brnhard Aichner Sprachstil habe ich schon öfter geschrieben. Man liebt ihn, oder hasst ihn. Sehr polarisierend. Hat man sich aber eingelesen, dann ist er faszinierend. Ohne Schnörkel, in kurzen Sätzen. Einzig: Mich nervt die zwanghafte Abweichung von der gewohnten Schreibart. Bindestriche anstelle von Anführungszeichen am Beginn der direkten Rede ohne das Ende zu markieren. Punkteabzug! 

    Fazit:
    Eine spannende Lektüre, wenn man die Logik aus dem Kopf verdrängt. Das Setting ist gut, aber erscheint trotz allem ein wenig zu konstruiert, weshalb ständig ein schaler Nachgeschmack bleibt.

  9. Cover des Buches Demian (ISBN: 9783518463536)
    Hermann Hesse

    Demian

     (597)
    Aktuelle Rezension von: jhahn666

    Sehr inspirierend 

  10. Cover des Buches Der Gesang der Bienen (ISBN: 9783404177776)
    Ralf H. Dorweiler

    Der Gesang der Bienen

     (85)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Elsbeth ist Heilerin und mit dem Zeidler Seyfried verheiratet. Eines Tages bringt ein Medicus ihr ein Mädchen, bei dem er nach einer Abtreibung die Blutung nicht gestillt bekommt. Als Schergen des Vaters das Mädchen bei ihr finden kommt die Heilerin in arge Bedrängnis und Seyfried sieht nur die Chance mittels eines Briefes von Hildegard von Bingen die Sache zu klären.

    Ob er noch rechtzeitig Hilfe erhält und damit seineFamilie retten kann?


    Das Cover zeigte mir gleich auf das es sich wohl um einen historischen Roman des Mittelalters handeln wird. Da das Bienensterben in aller Munde ist, wollte ich gerne erfahren wie die Imkerei im Mittelalter von statten ging.

    Das wurde im Roman auch gut beschrieben, so dass ich mir ein Bild machen konnte.


    Elsbeth ist eine starke Frau. Wie andere Frauen zu ihrer Zeit hatte sie es auch nicht leicht. Zu schnell wurden Frauen, die intelligent waren und über mehr Wissen als so mancher Mann verfügte als mit dem Teufel im Bunde bezichtigt.


    Gerade der Klerus,bestehend aus hin und wieder echt tumben alten Männern war da mit einem Urteil schnell bei der Stange.


    Was sich so mancher Ritter gegenüber dem normalen Volk raus nahm strotzte jeder Beschreibung. Um so erschreckender fand ich das deren Gebaren so lange ungestraft blieb und man ihm immer mehr Glauben schenkte als anderen. Dadurch konnte auch hier sehr viel Unheil in die Welt gebracht werden.


    Da ich schon viel von Hildegard von Bingen gehört habe, da ich jahrelang auf eine Schule ihres Namens ging, konnte ich die Heilige hier noch einmal auf eine faszinierend alltägliche Art kennenlernen. Hier wurde nicht immer nur alles verherrlicht was sie tat, sondern sie auch mal von einer anderen Seite her dargestellt. Sie kam hier viel realer und weltlicher rüber. Sie war gerissen und hatte sogar mitunter etwas verschlagenes, was sie mir ehrlicher und näher an den Menschen dargestellt  ließ und sie , für mich, noch sympathischer machte.


    Begeistert war ich auch von Anna, der Tochter des Zeidlers.Trotz ihrer Jugend und dem doch eher beschützten aufwachsens im Haus des Zeidlers konnte sie ihrer Familie eine Stütze sein und sich selbst treu bleiben.


    Interessant fand ich die Ränkeschmiede unter den Adligen und wie Hildegard diese nutzte. Auch den Zusammenhalt der Reisebegleiter Seyfrieds und die Schilderungen dazu haben mir die Strapazen einer solchen Tour gut vor Augen geführt.


    Die Zeitnot des Zeidlers kam gut rüber und auch ich als Leserin wurde fast wahnsinnig als immer wieder neue Probleme auftauchten die es ihm fast unmöglich machten seinen Auftrag fristgerecht zu erledigen.


    Ich muss sagen das Buch hat mich ehrlich begeistert, auch wenn ich an manchen Stellen fast nicht weiter lesen konnte, weil ich für die Protagonisten Übles ahnte. Der Spannungsbogen war schon fast von Beginn an gut gespannt und an manchen Stellen dachte ich er sei kurz vor dem Reißen, aber er hielt bis zum Ende an und so musste ich meine Arbeit immer schnell beenden, damit ich wieder weiter lesen konnte.

  11. Cover des Buches Die Henkerstochter (ISBN: 9783548610429)
    Oliver Pötzsch

    Die Henkerstochter

     (307)
    Aktuelle Rezension von: Calipso

    Ein unterhaltsamer historischer Roman vermischt mit vielen Fiktiven Begebenheiten. Leichte Lektüre die schnell gelesen werden kann. Eigentlich spielt in dem Buch der Henker J.Kuisl die Hauptrolle, warum das Buch Die Henkerstochter heißt bleibt ein Geheimnis des Autors.

  12. Cover des Buches Solang die Welt noch schläft (ISBN: 9783548285412)
    Petra Durst-Benning

    Solang die Welt noch schläft

     (132)
    Aktuelle Rezension von: Schlehenfee
    Im deutschen Kaiserreich der 1890er Jahre ist Radfahren für Frauen verpönt und skandalös. Doch die junge Berlinerin Josefine ist davon fasziniert und riskiert alles für ihren Traum. Durch das Radfahren freundet sie sich mit der reichen Isabelle und der Apotheker-Tochter Clara an. Alle drei Frauen versuchen, innerhalb der rigiden gesellschaftlichen Konventionen für Frauen ihr Glück zu finden.
    Petra Durst-Bennings historischer Roman „Solang die Welt noch schläft“ hat ein ungewöhnliches Thema: die Anfänge des Radfahrens bei Frauen und als Volkssport generell.

    Wie so vieles mussten sich auch die Frauen in Deutschland erkämpfen, dass man es nicht als Abart ansah, wenn sie auf dem Sattel sitzen. Schon im Einband sind Originalzitate aus der Feder von Ärzten oder anderen Vertretern der Männerwelt abgedruckt, die für sich sprechen.

    Mir gefiel sehr, dass das Thema Frauenrechte über das Radfahren angegangen wurde. Nebenbei erfährt man auch einiges über das Fahrrad in verschiedenen Entwicklungsstadien. Es ist schon überraschend zu denken, dass das Fahrrad, wie wir es heute kennen noch nicht einmal 150 Jahre alt ist.

    Die drei Protagonistinnen sind sympathisch und vor allem Josefine sehr unkonventionell und fortschrittlich. Das ist mittlerweile aber so verbreitet in historischen Romanen, um die Handlung voranzutreiben und die Charaktere unserer Denkart anzupassen, dass ich es nicht als Kritikpunkt sehe.

    Der Spannungsbogen wurde gegen Ende der Handlung leider etwas flacher und vieles wurde vorhersehbar. Auch Standesunterschiede wurden meiner Meinung nach zu leicht überwunden. Im Großen und Ganzen ist „Solang die Welt noch schläft“ aber ein sehr kurzweiliger und interessanter Roman, der vor allem durch das Thema Radfahren aus der Masse heraussticht. Ich habe ihn gern gelesen.
  13. Cover des Buches Das Geheimnis des Glasbläsers (ISBN: 9783404176274)
    Ralf H. Dorweiler

    Das Geheimnis des Glasbläsers

     (51)
    Aktuelle Rezension von: engineerwife

    Was für eine Reise durch Europa! Ich bin noch ganz außer Atem, nachdem ich Simon und Ulf bei ihrem Abenteuer vom Schwarzwald bis ins ferne Konstantinopel begleiten durfte. Hier hat einfach alles gepasst, die lebendige Beschreibung der verschiedenen Charaktere, die ausdrucksvoll gezeichneten Landschaften, die lebendigen Kampfszenen und natürlich die Kapriolen der Liebe – denn ewig lockt das Weib ... 

    Es war schon ein außergewöhnliches Trüppchen was sich schließlich nach einer über einjährigen Odyssee am Bosporus tummelte, um die schöne Marietta aus den Klauen des Bösen zu retten. Es mangelte bei dem ungewöhnlichen Unterfangen vornehmlich an die Rezeptur des Kristallglases zu kommen nicht an gefährlichen Situationen, sei es bei der Alpenüberquerung, im trubeligen Venedig oder an der Mauer in der byzantinischen Hauptstadt, die auch als das „zweite Rom“ bekannt war. Dafür war es umso herzerwärmender zu beobachten, wie Simon und Ulf allmählich zu einer Einheit verschmolzen. Die beiden Kerle, die sich erst nicht riechen konnten. Und die dann mal so ganz nebenbei auch noch den Kreuzmörder zur Strecke brachten. 

    Lieber Ulf, das von dir kreierte Abenteuer hat mir aber nicht nur viel Spaß beim Lesen bereitet, sondern mich auch viel gelehrt über die wunderbare Kunst der Glasbläserei, über das Leben in Venedig im 15. Jahrhundert und über die Eroberung Konstantinopels, die gleichzeitig den Untergang des byzantinischen Reichs bedeutete. Das Rezept für „Spaghetti alla puttanesca“ ist schon auf meinen Speiseplan gewandert und wird nachgekocht. Ich werde beim Genießen an dich denken ;)

    Von mir bekommt dein tollkühnes Unterfangen in Schriftform die volle Punktzahl und natürlich eine Leseempfehlung. 

  14. Cover des Buches Der Blogger (ISBN: 9783954516766)
    Patrick Brosi

    Der Blogger

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Lenny
    Die Pharmaindustrie macht sich die Welt, wie sie ihr gefällt!
    Ein Ruderer verschwindet...war es Selbstmord? Das ist der Start  der Ermittlungen, die dann in eine riesengroße Welle an Ermittlung auslöst! Sehr spannend und die vielen Cliffhänger lassen oft keine Lesepause zu! 
    Das Ende ist noch nicht ganz verdaut. Es hat mich sehr sprachlos zurückgelassen! 
  15. Cover des Buches Die Henkerstochter und der schwarze Mönch (ISBN: 9783548611037)
    Oliver Pötzsch

    Die Henkerstochter und der schwarze Mönch

     (162)
    Aktuelle Rezension von: ManuelaP

    Nachdem ich den ersten Teil gelesen hatte und total begeistert war, habe ich mir die Folgebände gebraucht gekauft.
    Auch hier beim 2. Teil wurde ich von dem fesselnden Prolog sofort ins Jahr 1660 entführt und in den Bann bis zum Epilog und Nachwort gezogen.

    Bekannte Charaktere trifft man erneut, aber auch viele neue kamen dazu.
    Ein Giftmord an den Pfarrer, Händler werden ausgeraubt und ermordet, viele Rätsel müssen gelöst werden und Magdalena in großer Gefahr.
    Was haben all diese Ereignisse nur gemeinsam? Was haben die Templer damit zu tun? Wer steckt hinter der oder den Räubern?
    Alles wird bis zum Epilog hin aufgelöst und ich hätte nicht gerechnet, dass eine bestimmte Person ein falsches Spiel spielt.

    Historisches sehr gut recherchiert, Ahnen des Autors, (die Kuisl Familie gab und gibt es wirklich).

    Bilder entstehen sehr gut durch den fantastischen Schreibstil.
    Von mir gibt es 🌟🌟🌟🌟🌟 Sterne für diese tolle Fortsetzung

  16. Cover des Buches Reset (ISBN: B00RUGFXFY)
    Jens Bühler

    Reset

     (37)
    Aktuelle Rezension von: mallory66
    Ich schaue keinen Tatort, auch sonst nur selten deutsche Krimis. Die Atmosphäre ist mir meist zu ernst, zu nüchtern. Viel lieber mag ich amerikanische Krimiserien, Popcornkino im Stundenformat. So war ich auch nach den ersten Kapiteln des Romans nicht sicher, ob ich dieses Buch weiterlesen soll. Denn tatsächlich beginnt es eher wie ein Tatort, mit einem Komissar bei Polizeieinsätzen, zwei türkischen Kleinkriminellen, die scheinbar jedes Klischee erfüllen, einer Armeekommandantin, die ich auch nicht recht einzuschätzen wusste. Doch dann ging es los...

    »Die Horde kreischte, wie tausend kaputte Kreissägen. Wovor liefen die weg? Demirs Verstand blockierte. Während die Bilder durch seine Augen hindurch ins Nichts liefen, meldete sich ein urzeitlicher Instinkt. Die flohen nicht. Die jagten.«

    Ab diesem Zeitpunkt baut der Autor eine ungemeine Spannung auf, 40 Kapitel voll Flucht, Kampf, Hoffnung, Verzweiflung, Angriff und Gegenwehr, ich habe seit gestern Mittag bis gerade eben fast 500 Seiten verschlungen, nur widerwillig unterbrochen durch ein paar Stunden benötigten Schlaf. Der Autor braucht sich hinter amerikanischen Filmen oder Büchern dieser Art eindeutig nicht zu verstecken, dazu gelingt ihm eine Glaubwürdigkeit, die bei den genannten oft fehlt. Wenn die Helden aus einer scheinbar ausweglosen Situation entkommen, dann, indem sie Opfer bringen, es sterben auch die Guten und es nicht abzusehen wie die Menschheit ihrem Untergang entgehen soll. Der Autor hat extrem gut recherchiert, zumindest für mich als Laie scheint es so, und man wird mit Unmengen von militärischer und wissenschaftlicher Information gefüttert, allerdings fast immer so, dass es interessant bleibt und vor allem verständlich. 
    Der Roman war für mich eine absolute Überraschung, vor allem nach den ersten Kapiteln, die nach einem typisch deutschen Krimi aussahen. Ich kann das Buch nur empfehlen, muss allerdings eine Warnung aussprechen: Das Ende ist deutsch, nicht amerikanisch.
  17. Cover des Buches Eine Handvoll Sommerglück (ISBN: 9783548286600)
    Heike Wanner

    Eine Handvoll Sommerglück

     (55)
    Aktuelle Rezension von: elycalxa
    In diesem Buch von Heike Sommer geht es um Christin. Christine hat sich letzten Monate vor Lexi´s Tod um ihre Freundin gekümmert. Lexi hat Christine ein großzügiges Erbe hinterlassen.
    Christine hat das Haus im Schwarzwald von Lexi geerbt. Im Schwarzwald soll Christine über ihre Trauer hinweg kommen. Jedoch bewältigt Christine dort nicht nur ihre Trauer, sondern kommt auch ihrer Tochter Jule und ihrer Mutter Helga wieder näher.
    Die Personen kommen sehr authentisch und charismatisch rüber, so dass man sich sehr gut in die Protagonisten hinein versetzen kann.
    Heike Wanner schreibt in diesem Roman sehr gefühlvoll über den Tod und was es bedeutet für die Angehörigen abschied zu nehmen. Es ist jedoch nicht traurig geschrieben, sondern eher selbstverständlich. Jule erlebt in diesem Sommer ihre erste große Liebe, doch ihr kommen Zweifel.
    Ich kann diesen Roman nur empfehlen. Es geht um Liebe, Trauer und Familie. Er ist schön geschrieben und lässt sich gut und flüssig lesen.
  18. Cover des Buches Unter dem Mitternachtsmond (ISBN: 9783957342324)
    Elisabeth Büchle

    Unter dem Mitternachtsmond

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Buchbloggerin

    Ich hoffe, der Titel dieser Überschrift – endlich mal im abgewandelten Stil als die vorigen Titel – lädt zum Lesen an (anstatt zum schnellen Weiterscrollen). Wenn ihr diesen Beitrag also gerade lest, wisst ihr, dass es sich hierin um Unter dem Mitternachtsmond – den dritten Romen der Unter der – Winterromanreihe, wie die Autorin diese Serie selbst nennt – handelt. Zwar habe ich ihn schon im Herbst gelesen, aber da wir in neun Wochen sowieso schon Weihnachten haben, denke ich nicht, dass es zu früh war … seid ihr übrigens schon in Weihnachtsstimmung?

    Und nun zum Inhalt…
    Nach dem Unfalltod seiner Frau lebt Patrick in der ständigen Angst, dass auch seinem siebenjährigen Sohn Leo etwas zustoßen könnte. Der Umzug auf einen alten Gutshof in idyllischer Gegend des Schwarzwaldes soll Abhilfe schaffen. Allerdings lebt dort auch die unkonventionelle Künstlerin Debora, die zu Leos Freude – und zu Patricks Missfallen – den Alltag der beiden gehörig aufmischt. Mit ihren Dreadlocks, den Stahlkappenstiefeln und der Schweißerausrüstung sieht sie nicht nur gewöhnungsbedürftig aus, vielmehr hat sie auch ein paar eigenartige Angewohnheiten. Was treibt sie immer um Mitternacht im Garten? Und was versucht sie vor Patrick zu verbergen?

    Auf Instagram hatte ich bereits erwähnt, dass mir der erste Band dieser Reihe – Unter dem Polarlicht – bisher am besten gefallen hat. Es war so ein richtiges 5-Sterne-Buch, woran ich mich immer noch ganz gerne erinnere.
    Zwar geht es mir mit dem vorliegenden Roman nicht genauso, das Gefühl kommt dem aber ganz nah.
    Um ehrlich zu sein, hatte ich einige Probleme mit dem Einstieg in die Geschichte. Es war alles irgendwie zu vorhersehbar und an einigen Stellen hatte ich den Gedanken, kitschiger könnte diese oder jene Szene nicht sein! Daher dauerte es auch etwas, bis ich den Roman zuende gelesen habe.

    Doch bald schon kam eine Stelle – leider kann ich nicht genau sagen, welche – an der es mir plötzlich ganz anders mit der Handlung ging. Auf einmal konnte ich es nicht abwarten, weiterzulesen, denn es folgten mehrere Wendungen, die mich „aufhorchen“ ließen und mich nicht mehr so schnell losließen: ich wollte nur noch wissen, wie es weitergehen würde.

    Bevor ich aber noch weiter über meine Gefühle über diesen Roman schreibe, sollte ich besser zum Roman selbst kommen.
    Tatsächlich hat es etwas gedauert, bis ich mich eingefunden habe – sowohl in den Charakteren als auch in der Geschichte. Ich wusste einfach nicht, wie ich Debora einschätzen sollte. Patrick und seinen Sohn Leo kannte ich bereits schon aus den früheren Bänden.
    Debora war eine ungewöhnliche, etwas verrückte Frau, was sie aber auf ganz besondere Art liebenswert machte. Sie ließ sich außerdem nichts anmerken, wenn sie sich mal ungerecht behandelt oder (vor-)verurteilt fühlte. Diese Seite hat mir an ihr besonders gefallen.

    Währenddessen war Patrick, besonders seit dem Tod seiner Frau, zu einem zurückgezogenen und übervorsichtigen Vater geworden, denn er hatte Angst, auch seinen Sohn Leo zu verlieren.
    Die Gegensätzlichkeit zwischen Debora und Patrick ließ es anfangs unmöglich erscheinen, dass die beiden die in irgendeiner Weise überhaupt näherkommen könnten. Doch durch Deboras Geduld und Durchhaltevermögen, wie sie Patrick geholfen hat, das Loslassen zu Lernen (hauptsächlich in Bezug auf Leo), hat sich dadurch ausgezahlt, dass aus den einander fremden Menschen bald schon gute Nachbarn wurden.

    Allerdings ahnt man zu Beginn noch nicht, dass auch Debora schon Schlimmes in ihrem Leben erlebt hat. In ihrem Leben gab es eine Sache, an die sie gar nicht gern zurückdachte, denn daran hatte sie nur schmerzlich Erinnerungen – und Narben, was uns eigentlich auch schon zu der Kernaussage dieses Romans führt.

    Mit dieser Geschichte wollte die Autorin weitersagen, dass es im Leben nicht auf die äußere, vergängliche, sondern auf die innere, unvergängliche Schönheit ankommt. Es ist wichtig, dass wir die Menschen, die nicht dem unseren oder dem gängigen (Schönheits-)Ideal entsprechen, nicht als minderwertig betrachten. Es darf aber auch nicht passieren, dass wir uns selbst herabstufen, weil wir unserem eigenem Ideal nicht entsprechen.
    Denn: jeder Mensch wurde von Gott erschaffen und auch darauf wird in diesem Roman hingewiesen.
    Zwar habe ich mir dann und wann gewünscht, dass der Glaube öfter angesprochen würde, doch die wenigen Anspielungen fand ich passend gewählt.

    Es ist schon einige Tage (vielleicht auch eine Woche?) her, dass ich dieses Buch beendet habe, doch ich denke gerne daran zurück. Auch wenn es anfangs nicht so schien, hat es mir letztendlich doch sehr gefallen. Es zählt zu den Büchern, die man drinnen sitzend bei stürmisch kaltem Wetter lesen sollte (gerne aber auch zu anderen Jahreszeiten bei anderen Wetterbedingungen ;)).
    Um zu meiner Frage im Titel zurückzukehren: man sollte diesen Roman lesen, weil darin wichtige Themen angesprochen werden, aber auch, weil die Handlung mitreißend ist!
    Von mir gibt es 4 von 5 Sterne und beim Gerth und Medien Verlag bedanke ich mich ganz herzlich für dieses zur Verfügung gestellte Exemplar!

  19. Cover des Buches Schwarzwälder Morde (ISBN: 9783499002083)
    Linda Graze

    Schwarzwälder Morde

     (75)
    Aktuelle Rezension von: evafl

    Nichts zu tun auf dem Polizeirevier in Bad Wildbad – die Kommissare Schmälzle und Scholz langweilen sich bzw. basteln Papierflieger. Bis eine Moorleiche gefunden wird – doch: die ist so alt, dass selbst der Täter schon tot ist… was gibt es da also zu ermitteln? Außerdem wird ein Investor bedroht, der hier ein Luxusressort bauen möchte, denn das gefällt nicht allen…

    Auf diesen Regionalkrimi war ich gespannt, länger hatte ich keinen Krimi gelesen, auch keinen regionalen. Und im Schwarzwald war ich so auch schon länger nicht mehr. Die Figuren der Kommissare sind irgendwie typisch für einen Krimi, selbst im Tatort ist es ja so, dass die Ermittler immer irgendwelche speziellen persönlichen Geschichten haben, was auch hier der Fall ist. Was mich auch noch ein bisschen gestört hat, war das vegane „Getue“ um Kommissar Justin Schmälzle, der immer wieder einen Reismilch-Macchiato trinkt – und den auch im kleinen Kurstädtchen selbstverständlich überall bekommt. (Finde ich ein bisschen abstrus alles…) 

    Der Schreibstil ist ganz in Ordnung, manchmal war es für mich ein bisschen zu langatmig und zu weit ausgeholt. Grundsätzlich lässt es sich aber gut lesen, ist verständlich geschrieben, hier braucht man keine Ortskenntnisse oder muss das vorherige Buch gelesen haben.  

    Die Ermittlungen sind grundsätzlich spannend, durchaus auch lustig und unterhaltsam, konnten mich aber nicht so gesamt begeistern. Für mich hat es sich teilweise etwas hingezogen, leider. Die kurzen Kapitel, die einen in die Zeit der Moorleiche versetzen, sind spannend, sollen das ganze noch abwechslungsreicher machen. Für mich war das etwas verworren, irgendwie wollte man hier Sachen miteinander verbinden, die nicht so ganz für mich gepasst haben. 

    Alles in allem war der Krimi mal ganz unterhaltsam, mir aber in gewisser Weise einfach zu speziell. Die Grundideen sind verständlich und durchdacht, bei der Umsetzung hat es mich nicht so gepackt wie es ein Krimi tun sollte. Hinsichtlich einer Empfehlung bin ich hier unentschlossen und kann lediglich 3 von 5 Sternen vergeben, eher schon eine Tendenz zu 2 Sternen.  

  20. Cover des Buches Waldesruh (ISBN: 9783939459842)
    Anja Bagus

    Waldesruh

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Monkberg
    Ich habe schon einige Steampunk-Romane gelesen, kannte aber die Aetherwelt von Anja Bagus bisher noch nicht. Sie unterscheidet sich von der gewohnten Mischung aus Dampfmaschinen-Technologie und Fantasy insofern, als hier das Auto, also der Verbrennungsmotor, durchaus eine tragende Rolle für  den Verlauf der Handlung spielt. Auch die Fantasy-Elemente sind völlig andere.
    Sie kommen aus der Sagenwelt des Schwarzwald mit einem Spritzer aus dem Keltischen.

    Die Handlung ist schnell umrissen: Junge, toughe Witwe trifft auf reichen Junggesellen, es gibt einen Mord, der aufgeklärt werden muss, eine egoistische Mutter, die sich ständig ins Rampenlicht spielt, zackiges Militärpersonal und allerhand "Dorfpersonal", das mal helfend, mal absolut hindernd eingreift, bis der Herr des Waldes die Sache übernimmt und den ganzen Knoten in der Silvesternacht auflöst.
    Die Bösen werden bestraft, die junge Witwe und der reiche Junggeselle erleben ein Happy-End und es gibt sogar Hoffnung, dass die Mutter der besagten jungen Witwe ein anderes Opfer findet, an dem sie auf die Nerven fallen wird.

    Insgesamt ein heiter bis spannendes Abenteuer, das ich gerne gelesen habe. Wer es zu ernst nimmt, ist selbst schuld.
  21. Cover des Buches Harry Potter und der Stein der Weisen (Harry Potter 1) (ISBN: 9783551320117)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Stein der Weisen (Harry Potter 1)

     (19.067)
    Aktuelle Rezension von: Ares2101

    Da ich die Filme schon mehrmals gesehen habe und auch schon länger ein Fan von Harry Potter bin, war ich mir nicht sicher, ob es nicht vielleicht langweilig sein könnte, dass Buch zu lesen. Schließlich kannte ich ja eigentlich schon alles und es fällt mir meistens dann doch schwer etwas zu lesen, dass ich schon kenne. (Ausnahmen gibt es natürlich immer ;) )

    Aber da ja doch einiges in den Filmen wegelassen wurde, war es dann doch echt schön die Bücher endlich zu lesen. (Das erste auf jeden Fall, aber ich denke bei den anderen wird es genauso sein)

    Ja was kann man sagen, was hier nicht schon tausend mal erwähnt wurde?

    Ich persönlich mag Dumbledore überhaupt gar nicht, er kommt mir manchmal wie ein riesiges Kind vor, und alle anderen Personen sind seine Spielfiguren mit denen er spielt. Außerdem finde ich das Ende dann doch irgendwie unfair gegenüber Slytherin. Stellt euch mal vor ihr strengt euch das ganze Jahr über an, um Punkte für euer Haus zu sammeln und dann kommt Dumbledore und meint 50 Punkte für ein Schachspiel zu geben. (Mal ganz davon ab, dass die drei eigentlich gar nicht da runter durften).

    Ansonsten fand ich das Buch echt gut.

  22. Cover des Buches Winterleuchten am Liliensee (ISBN: 9783957346612)
    Elisabeth Büchle

    Winterleuchten am Liliensee

     (32)
    Aktuelle Rezension von: tinstamp

    Es ist schon eine Weile her, dass ich diesen Roman von Elisabeth Büchle gelesen habe, aber im Moment passt er perfekt in die Zeit. Außerdem überlege ich gerade, ob ich mir nicht auch den zweiten Band in den nächsten Monaten kaufen soll, der "Fühlingsfunkeln am Liliensee" heißt.

    Unsere Protagonistin Lisa ist ohne Mutterliebe aufgewachsen. Nach ihrem Tod wird sie von Charlotte Vogel, einer Freundin ihrer Mutter eingeladen, die mit ihrer Familie im Schwarzwald wohnt. Die junge Frau, die an Selbstzweifeln leidet, hofft auf eine schöne Zeit in den Bergen und etwas Ablenkung. Bei ihrer Ankunft sind ihr jedoch nicht alle Hausbewohner wohl gesonnen. Die drei Söhne von Charlotte sind skeptisch und Lisa gegenüber alles andere als aufgeschlossen. Dabei würde sie die junge Frau am liebsten mit einem ihrer Söhne verkuppeln, damit sie endlich unter die Haube kommen. Für Charlotte wäre ihr mittlerer Sohn Georg der geeignete Kandidat. Sie versucht alles, um Georg von Lisa zu überzeugen. Großvater Johann ist jedoch anderer Meinung: Er setzt auf seinen ältesten Enkel Robert und schießt bei Charlottes Verkupplungsversuchen gehörig dazwischen. Das kann nur zu einem heillosen Durcheinander führen. Ein gemeinsamer Ausflug in die Berge endet nicht wie geplant, denn Robert und Lisa werden von einem Schneesturm überrascht und müssen sich in eine Hütte flüchten, wo sie nun gemeinsam festsitzen…

    Ähnliche Situationen hat sicher schon jeder in einem Buch gelesen - egal, ob ein Gewitter, Platzregen oder Schneesturm....ein typisches Ereignis für eine Lovestory. Ein Klischee, bei dem ich immer öfter mit den Augen rollen muss und der auch bei diesem Buch Abzüge in der Bewertung bringt.
    Jedoch hat Elisabeth Büchle ihre Charaktere so wunderbar lebendig angelegt, dass man mit ihnen mitfühlt und ihnen wirklich nahe kommt. In dieser auswegslosen Situation müssen Robert und Lisa versuchen sich gegenseitig zu vertrauen und sich zu öffnen..
    So erfährt auch der Leser mehr über Lisas Schicksal, die ohne Mutterliebe aufgewachsen ist. Einzig ihre Großtante Camille hat dem Kind etwas Liebe entgegengebracht, doch ein Familienleben ist Lisa unbekannt. Bei den Vogels wird ihr das einmal mehr schmerzlich bewusst. Gleichzeitig genießt sie den dort gelebten Zusammenhalt und das liebevolle Miteinander.
    Robert knabbert seinerseits an einer schlechten Erfahrung und lässt seitdem keine Frau näher an sich heran. Da soll auch Lisa keine Ausnahme sein. Er ist eher griesgrämig und ein Einzelgänger. Georg hingegen ist ein offener und fröhlicher junger Mann, Charlotte eine warmherzige Frau, die nur das Beste für ihre Familie möchte. Sie kann dabei aber auch furchtbar nerven.

    Die Naturbeschreibungen rund um das Forsthaus und den See sind sehr bildhaft und gelungen. Auch die Szenen in der Schutzhütte am Berg, mit Massen an Schnee, konnte ich mir zu jeder Zeit vorstellen.

    Elisabeth Büchles Romane erscheinen im christlichen Gerth Medien Verlag. Ich bin nicht sehr gläubig und trotzdem lese ich Romane aus diesem Verlag (und vom Francke Verlag) sehr gerne. Dabei habe ich schon einige Schätzchen entdeckt. Der christliche Aspekt ist nicht vordergründig im Roman zu finden, taucht aber immer wieder auf. Es geht dabei aber um Fragen, über die sich jeder Mensch Gedanken machen sollte, wie zum Thema Familie oder Zusammenhalt, aber auch gegen Vorurteile Menschen gegenüber, über die wir nicht viel wissen oder über die wir wegen Äußerlichkeiten urteilen.

    Neben den ernsteren Themen fand ich auch den Humor wunderbar. Vorallem, wenn Großvater Johann mit allerlei Tricks versucht Lisa und Robert zusammenzubringen und Charlottes Ideen zu manipulieren.


    Fazit:
    Ein warmherziger und atmosphärischer Wohlfühlroman mit einigen klischeehaften Szenen. Nicht wirklich etwas Neues, aber man weiß, was man bekommt. Zum Entspannen und Abtauchen perfekt geeignet.

  23. Cover des Buches Aetherhertz (ISBN: 9781484903537)
    Anja Bagus

    Aetherhertz

     (62)
    Aktuelle Rezension von: strange_bookaholic

    Wir schreiben das Jahr 1910 in Baden Baden. Allerdings in einer alternativen Welt, in der ein Stoff namens Aether die Menschen  in Angst versetzt und die in "Verdorbene" verwandelt, die ihm zu nahe kommen. 

    Irgendwo zwischen denen, die sich am Nutzen des Aether bereichern und denen, die unter seinen Auswirkungen leiden, ist die junge Annabelle Rosenherz. Begeistert von der Wissenschaft, verzweifelt wegen des Verschwindens ihres Vaters und gezwängt in die Rolle einer jungen ledigen Frau des frühen 20. Jahrhunderts. Dennoch kommt sie auf die Spur einer Verbrechers. Ob sie sich von der Verfolgung abbringen lässt?

    Mehr möchte ich von der Geschichte nicht verraten. Je tiefer man eindringt, desto mehr spürt man die Zahnräder klicken und die Dampfmaschinen brummen. Steampunk Fans wird die Geschichte auf jeden Fall Spaß machen. Auch sprachlich finde ich es gut gemacht, auch wenn manche Wendung dann doch etwas aus der Zeit fällt, das ist aber kaum störend.

    Besonders erfreulich ist, dass dieser Roman nur der Auftakt einer ganzen Reihe ist, in der man sich verlieren kann.

  24. Cover des Buches Die Kräutersammlerin (ISBN: 9783740806378)
    Heidrun Hurst

    Die Kräutersammlerin

     (29)
    Aktuelle Rezension von: littlecalimero

    Ich liebe es, Bücher aus dem Mittelalter zu lesen, besonders wenn es noch wissenswerte Hintergründe liefert. Sowohl was die Heilkunst zur damaligen Zeit angeht, aber auch die Tätigkeit der Flösser ist interessant geschildert und wurde genau passend in der Geschichte integriert. 

    Das Cover vermittelt eine düstere Stimmung durch den Dunst über dem Wald und steigert noch mehr die Spannung und Erwartungshaltung. 

    Die Geschichte spielt im Schwarzwälder Schiltachtal und von Anfang bis Ende wird man wirklich mit verschiedenen spannenden Geschehnissen überrascht. Ein totes Mädchen lässt Fragen aufkommen und während die tapfere, mutige  und sympathische Heilerin Johanna versucht, die Zusammenhänge zu finden, wird sie immer mehr in ein Abenteuer hineingezogen, was wirklich überraschende Wendungen nimmt.  Besonders wenn Alchemie und Wahnsinn aufeinander treffen, man nicht mehr weiß, wer Freund oder Feind ist, wer dahinter stecken  könnte und auch die Einheimischen sich seltsam verhalten. 

    Die Charaktere sind dafür sehr gut ausgewählt und passend umschrieben und die Handlung ist so spannend geschildert, dass man das Gefühl hat, man kann die Gerüche des Waldes, die Nebel, die Spannung und Eindrücke am eigenen Körper spüren. Und natürlich wurde im Mittelalter nicht zimperlich gehandelt und gewisse Abläufe sind auch nicht immer so angenehm. 

    Ein besonderes Highlight für mich war das Wolfsmädchen, die einen ganz speziellen Platz in der Geschichte verdient hat,  gerade weil die Wölfe die Dramatik noch verstärkt haben und genau das mich am meisten überrascht hat. 

    Die Handlung des Alchemisten fand ich etwas unverständlich und nicht ganz nachvollziehbar, was den Sternabzug erklärt,  aber sonst ist die Erzählung  echt spannend und überraschend, teilweise zwar auch etwas düster aber durch etliche schöne niedliche Passagen  wieder etwas ausgewogen. 

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