Bücher mit dem Tag "schwedisch"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "schwedisch" gekennzeichnet haben.

70 Bücher

  1. Cover des Buches Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand (ISBN: 9783570585016)
    Jonas Jonasson

    Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

     (5.822)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    "Der Hunderjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand" von Jonas Jonasson trägt leider einen so faden Titel, dass ich mich quasi überwinden musste, das Buch endlich zu lesen. 

    Zunächst fühlte ich mich in dem bestätigt, was ich erwartet hatte: Eine langwierig und unnötig detailreich beschriebene Story über einen Alten, der ... naja, aus dem Fenster steigt und verschwindet. 

    Sobald ich jedoch über die ersten 30 Seiten hinweg gekommen bin, hat die Geschichte Fahrt aufgenommen. Mittlerweile habe ich mich mit dem alles sehr präzise beschreibenden Schreibstil angefreundet ebenso wie damit, dass der Protagonist Allan Karlsson alle zwei Sätze 'Der Hundertjährige' oder 'Das Geburtstagskind' genannt wird. 

    Wer Allan ist und wen er alles auf seiner Flucht auf dem Altersheim trifft - auch da bleibt der Einfallsreichtum bei der Benennung der Hauptfiguren eher begrenzt und klischeehaft (Karlsson, Aronsson, Jonsson ...), was aber nach einer gewissen Zeit auch nicht mehr stört - entpuppt sich als eine äußerst amüsante und äußerst spannende Geschichte. 

    Auch die eingestreuten, teils ganze Kapitel hintereinander füllenden Rückblenden aus Allans Leben sind passend und lassen den Hundertjährigen zu einer sehr interessanten Figur werden: Seine chronologisch erzählte Lebensgeschichte ist eine Art Stationengang über den Erdball. 

    Man könnte Allan als stumpfsinnig, desinteressiert, unbeeindruckt - ja sogar als dümmlich bezeichnen. Jedoch erkennt man mit der Zeit, dass er ein Mann ist, der immer absolut und bedingungslos in der Gegenwart lebt, sich weder Sorgen oder Gedanken um die Zukunft noch um die Vergangenheit macht und dessen Prioritäten auf Höflichkeit und Spaß liegen. 

    Denn was er mag, tut er gerne: Sprengen. Erst, als er beauftragt wird auch Menschen 'wegzusprengen', reflektiert er die Moral in seinem Tun, aber auch das ist ihm dann nicht überaus wichtig. 

    Was er noch mag, ist Schnaps. Wo er Schnaps bekommt und wo er höflich behandelt wird, ist er seinem Gegenüber gut gesinnt. 

    Politik, so lernte er durch seinen verrückt gewordenen Vater, der übermäßig politisch engagiert war, bringt die Menschen gegeneinander auf. Allan interessiert sich nicht für Politik - das ganze ereignisreiche 20. Jahrhundert nicht. Er ist schnell gelangweilt von Parolen der Kommunisten oder Kapitalisten und versteht nicht, wo der ganze Hass auf der Welt herkommt. 

    Das macht ihn aber nicht zu einem komplett gleichgültigen Menschen. Nur die Politik - dargestellt wie ein großer globaler Sandkasten, in dem sich Kleinkinder wie z.B. Lenin, Hitler, Stalin, Truman und Mao mit Sand bewerfen - klammert er in seinem Leben aus. 

    Er widmet sein Leben dem Sprengen. Diese Leidenschaft katapultiert ihn ganz wie von selbst und ungewollt nach Spanien, in die USA, nach Russland, nach China, nach Südkorea, nach Sibirien, nach Paris und schlussendlich als alter Mann wieder nach Schweden. 

    Seine Lebensgeschichte ist beeindruckend und je trockener der Protagonist davon erzählt, desto beeindruckender wird sie. Er traf Truman, Stalin sowie Mao, lernt über fünf Sprachen, überquert den Himalaya zu Fuß und erfindet ganz nebenbei auch noch die Atombombe.

    Klingt unrealistisch? Unlogisch?

    Dieses Buch mit seinen knapp 400 Seiten schafft es, den Leser dazu zu bringen, dem politisch neutral und gleichgültig eingestelltem Protagonisten alles abzukaufen und dann einfach nur zu staunen. Es zeigt aus einem ganz neuen Blickwinkel auf, wie einfach die Weltpolitik (heute wie damals) funktioniert und was in ihr falsch läuft. Allan ist nicht beschränkt: Er ist immer ehrlich, immer unbesorgt und immer besonnen. Somit unterscheidet er sich von 90 Prozent aller Menschen.

    Ein Charakter, der im Nachhinein wahnsinnig schwer zu erfassen und zu beschreiben ist. Noch lange nach der Lektüre hat mich der Stil und der Protagonist mit seiner gleichgültig-klarsichtigen Art zum Nachdenken gebracht. 

    Schließen möchte ich mit dem Beweis dafür, dass Allan Karlsson kein emotions- und gefühlsloser Mensch ist. Der Tod seines Katers Molotow lässt ihn am Ende des Buches wütend werden, geradezu ausrasten. Denn ihn hatte er über Jahre wirklich geliebt. Molotow nimmt nur eine kurze, zweiseitige Episode im Buch ein, jedoch ist umso schwerwiegender und bedeutsamer seine Funktion und seine Wirkung auf Allan. 

    Dieses Buch hat etwas ganz Eigentümliches und Besonderes, das die politischen Ereignisse (die zwei Weltkriege und den Kalten Krieg) aus der Perspektive eines ganz gleichgültigen und zudem durchaus wertvollen Schweden beleuchtet. 

    Ich bin froh, dass ich mich schließlich doch zu der Lektüre aufraffen konnte! Der Film (auf Netflix) ist leider überhaupt nicht zu empfehlen und hat mich sehr enttäuscht. Die Charaktere sowie die Handlung sind aber auch einfach nicht für einen 90-minütigen Film gemacht, weshalb ich eine Verfilmung so oder so nicht für sinnvoll halte.



  2. Cover des Buches Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid (ISBN: 9783596197811)
    Fredrik Backman

    Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid

     (335)
    Aktuelle Rezension von: Christin87

    Elsa´s Oma ist Elsa´s beste und einzige Freundin. Außer Elsa finden jedoch alle Menschen Oma ein bisschen verrückt. Doch was wäre das Leben schon wert, wenn man sich einfach so anpasst.
    Oma erfindet für Elsa zahlreiche Märchen aus dem „Land Fast-noch-wach“. Doch eines Tags ist Oma komisch. Sie schickt Elsa allein auf eine Schatzsuche. Und am nächsten Morgen wacht Oma nicht mehr auf.
    Nun steht die kleine 8-jährige Elsa da, in der großen Welt, ohne einen richtigen Freund. Briefe soll sie in Omas Auftrag finden und diese an bestimmte Menschen aus ihrem Umfeld zustellen. Und mit jedem Brief entdeckt Elsa ein Geheimnis. Mit jedem Brief findet sie einen neuen Freund. Mit jedem Brief wird das „Land Fast-noch-wach“ ein bisschen realer.

    Fredrik Backman hat hier in einer wunderbar erfrischenden, der Hauptprotagonistin entsprechenden kindlichen Art, ein zugleich sehr phantasievolles als auch ernstes Buch zu Papier gebracht, dass das Leben immer auch mit einer guten Prise HUmor Sarkasmus betrachtet.
    Die fast ausnahmslos kantigen, schrägen Charaktere sind erquickend in der Zeit von vielen so gleichgezeichneten  Protagonisten, die es in bestimmten Buchgenres endlos austauschbar gibt.

    Die Geschichte ist intelligent durchdacht und trotz ihrer „Märchenhaftigkeit“ mitten im wahren Leben angesiedelt.

    Dieses war mein erstes Buch des Autors, eine Zufallsentdeckung, an der ich auf Grund des sperrigen Namens hängen geblieben bin, der neugierig gemacht hat. Und mit Sicherheit war es nicht das letzte.

    Volle 5 begeisterte Sterne für dieses schwedische Werk.

  3. Cover des Buches Krähenmädchen (ISBN: 9783442484942)
    Erik Axl Sund

    Krähenmädchen

     (820)
    Aktuelle Rezension von: Saskias-Kapitel

    So brutal und ekelerregend geschrieben. Dieses Buch ist für all die geeignet, die einen brutalen Schreibstil mögen. 

  4. Cover des Buches Britt-Marie war hier (ISBN: 9783596033317)
    Fredrik Backman

    Britt-Marie war hier

     (204)
    Aktuelle Rezension von: Christin87

    Britt-Marie Wieslander, schrullige Nebenfigur in "Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid" bekommt hier ihren eigenen Roman und damit ein eigenes Leben.
    Als Mädchen musste Britt-Marie den Tot ihrer Schwester miterleben und bekam von ihrer Mutter nur Abneigung zu spüren. In der Liebe wird sie erst verlassen und dann zu einem Heimchen dekratiert. Ein Schicksal, mit dem sie sich in ihren 60 Jahren abgefunden zu haben scheint. Bis die Affäre ihres Mannes Kent für sie zur Realität wird. Das ist der Moment, in dem Britt-Marie ihr Leben selbst in die Hand nimmt. Sie sucht sich einen Job und landet im trostlosen kleinen Städtchen Borg. Hier findet Sie nach einigen Startschwierigkeiten endlich Freunde, Anerkennung, "Sonnenscheinmomente", einen Draht zu dem so verhassten Fußball und wohl am wichtigsten: sich selbst.

    In "Oma lässt grüßen . . ." war Britt-Marie nur die nervige Mietpartei, die keiner mögen konnte. Doch hier erfährt man warum Sie zu dem wurde, der sie ist. Hier zeigt sie endlich Gefühl und man findet einen Draht zu dieser einsamen Seele, die sich durch Borg´s Bewohner endlich ein wenig öffnen kann. Es hat wieder Spaß gemacht in diese spezielle Welt des Autors einzutauchen, die Entwicklungen der Personen zu verfolgen, ein Teil von Borg zu werden.
    Der Roman ist eine Geschichte darüber sich selbst zu finden, seinen Horizont zu erweitern, über seine Schatten zu springen und Sonnenscheinmomente zu finden. :)

  5. Cover des Buches Die Eishexe (ISBN: 9783471351079)
    Camilla Läckberg

    Die Eishexe

     (173)
    Aktuelle Rezension von: heinoko

     

    Dieses Buch habe ich mehrmals begonnen, dann wieder abgebrochen, zu einem späteren Zeitpunkt wieder begonnen und jetzt erst bis zum Ende durchgehalten. Denn ich hatte einen spannenden Krimi erwartet in der Qualität der früher erschienenen Bände. Doch dieses Mal hatte ich leider keine ungetrübte Freude beim Lesen.

     

    In Fjällbacka, einem beschaulichen Küstenort, ist ein kleines Mädchen verschwunden. Genau wie es schon einmal vor 30 Jahren passiert war. Damals war das Kind tot aufgefunden worden. Die Tat blieb bis heute ungeklärt. Verständlich, dass Hauptkommissar Patrik Hedström mehr als beunruhigt ist. Seine Frau, die Schriftstellerin Erica Falck, recherchiert schon seit längerer Zeit in dem alten Fall. Gibt es einen Zusammenhang mit dem jetzt verschwundenen Kind? Was hat es mit der alten Legende aus dem 17. Jahrhundert auf sich? Oder was ist mit den Flüchtlingen vor Ort? 

     

    Zwar ist der Krimi, was den Schreibstil der Autorin betrifft, gewohnt angenehm und flüssig zu lesen, die Beschreibungen sind knapp gehalten, aber sehr plastisch. Was ist also an diesem Buch anders als bei den vorherigen, was macht es für den Leser so sperrig? Mir kommt es so vor, als wollte Camilla Läckberg in dieses Buch viel zu viel hineinpacken. Damit gerät der eigentlich vom Leser erwartete Fokus auf den Fall ins Hintertreffen und recht viel der Spannung ging verloren. Die verschiedenen Handlungsstränge finden letztlich nicht  zueinander. Wozu also das Ganze? Wozu auch die irgendwie kitschig wirkende Behandlung des Themas rund um die syrischen Flüchtlinge? Und warum wird auch noch das Thema Mobbing oben drauf gepackt? Als wäre das nicht genug, bekommen wir es auch noch mit Hexenverfolgung zu tun. Nein, das war mir schlichtweg zu viel des Guten.

     

  6. Cover des Buches Die Kinder aus Bullerbü (ISBN: 9783789158629)
    Astrid Lindgren

    Die Kinder aus Bullerbü

     (406)
    Aktuelle Rezension von: Viiivian

    Dies ist meine persönliche Meinung. Meine Meinung wurde nicht gefälscht. Alles was ich schreibe kommt von mir. Falls Du das Buch lesen möchtest, bitte ich dich, bei den Buchhandlungen deines Vertrauens oder bei den kleineren zu kaufen. Sie brauchen unsere Unterstützung. Dieses Buch habe ich auf Youtube im Gelesene Bücher September vorgestellt. Schaut gerne darin vorbei. Freue mich auf Euren Besuch

    Ich liebe Geschichten aus Bullerbü. Die sind einfach und kurz und witzig geschrieben und lassen das was in der Realität grad passiert, einfach vergessen. Astrid Lindgren wusste schon immer wie man Kindergeschichten schreibt und ich bin unendlich dankbar mit ihr ein Stückchen weit groß geworden zu sein. 

    Die Geschichte ist flüssig geschrieben und ich habe es als Kind aus Kassette angehört und musste es endlich schriftlich lesen. Auch wenn ich „die Geschichte kannte“ war es schön sie zu lesen. Sie war recht kurz. Ich werde wahrscheinlich noch weitere Bände kaufen müssen, aber das dann in einem Jahr. 

    Lisa feiert ihrem Geburtstag und die Kinder gehen zusammen in die Schule. Man erfährt einiges über die Kinder aus Bullerbü und es ist kaum vorstellbar, das es mal so was gab. Vor allem durch einen Schneesturm sind die Kinder auch gelaufen. Diese Geschichte wurde ebenfalls aus einer Kassette gelesen und es war spannend. Ich mag es gerne wenn man unterschiedlichen Personen Stimmen hört, da werde ich aufmerksam und höre zu. Bei ein oder zwei Stimmen höre ich nicht mehr zu. 

    Das Buchcover ist kindgerecht und farbenfroh. Es gibt eins in blau oder in rot und man sieht die Kinder aus Bullerbü. 

    Alles in allem ein tolles Buch. Hat mir sehr gut gefallen und Kinder werden es lieben. Davon gehe ich aus. 

  7. Cover des Buches Välkomna! / Arbeitsbuch (A1 + A2) (ISBN: 9783125279438)
  8. Cover des Buches Populärmusik aus Vittula (ISBN: 9783442738915)
    Mikael Niemi

    Populärmusik aus Vittula

     (221)
    Aktuelle Rezension von: AnjaLG87
    Niemi erzählt, wie der junge Protagonist und seine Freunde in Schweden aufwachsen. Zur ohnehin schon schwierigen Pubertät mit den üblichen Problemen rund um Pickel, Bier und Mädchen gesellen sich außerdem die Konflikte in der Familie sowie jene zwischen Schweden und Finnen, wodurch eine grundlegende Identitätsfrage aufgeworfen wird. Was macht mein Leben eigentlich aus, was hält mich in Vittula, und wenn mich hier nichts mehr hält, wo will ich eigentlich hin, wenn ich mit den Leuten im Dorf, im Nachbarort und möglicherweise in der nächsten großen Stadt nicht zurechtkomme und für meine Herkunft ohnehin "degradiert" werde? Niemi erzählt in einer nüchternen, aber auch total witzigen Sprache von vielen schönen Kindheitserinnerungen, Familienfesten und Freundschaften, aber genauso auch von viel Tragischem, was dem Buch die richtige Portion Tiefgründigkeit verleiht. Eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe und eine klare Leseempfehlung von mir!
  9. Cover des Buches Neid (ISBN: 9783492306812)
    Arne Dahl

    Neid

     (35)
    Aktuelle Rezension von: ban-aislingeach

    Der Thriller „Neid“ wurde von Arne Dahl geschrieben und es handelt sich dabei um den dritten Teil der Opcop-Europol Reihe. Ich finde es wichtig, alle Bücher der Reihe in der richtigen Reihenfolge zu lesen, um dieses jedoch ganz verstehen zu können, sollte man auf jeden Fall mit dem ersten Buch der Reihe, welches den Titel „Gier“ trägt, anfangen. „Neid“ ist am 17.02.2014 erschienen und umfasst 508 Seiten. Das Buch ist in der dritten Person Singular aus der Sicht der Opcop Mitglieder geschrieben. 


    Endlich hat sich Europa es sich zur Aufgabe gemacht etwas gegen die Bettlermafia zu machen, schnell merkt man jedoch, dass dies nur ein Teil des Menschenhandels ist und es nicht verschiedene Organisationen sind. Auf einem Festival trifft Paul Hjelm, der Chef der Opcop Gruppe, die EU-Kommissarin Marianne Barrière, welche einen revolutionären Gesetzvorschlag entworfen hat. Sie wird jedoch erpresst und zugleich wird ein Professor in Schweden, welcher für sie arbeitet auf offener Straße ermordet. Gehören diese Fälle zusammen und wird es Paul gelingen Marianne zu helfen? 


    Ich begleite die Mitglieder der Opcop Reihe nun schon durch einige Bücher und habe dadurch zu allen Charakteren Beziehungen aufgebaut und kann deren Handlungen nachvollziehen. Zu meiner Freude kommen zwei neue Mitglieder und eine davon ist Donatella Bruno, die ehemalige Chefin der Opcop-Einheit in Rom, zu der Gruppe dazu. Diese Frau mochte ich schon davor und habe mich deswegen sehr über sie gefreut. Das Böse hat verschiedene Formen wie auch deren Opfer und wir bekommen auf einige Fragen Antworten, welche aus dem ersten Buch stammen, was ich sehr genial fand. Erschreckend finde ich jedoch die Söldner, welche ich bisher noch nicht als das Böse angesehen habe, aber nach diesem Buch hat sich dies jedoch grundlegend geändert, obwohl es dort draußen bestimmt auch gute Menschen gibt, welche diesen Beruf ausüben. Gegen Ende des Buches kam eine neue Frage auf und so bin ich gespannt wer die wirklichen Bösen sind und ob wir darauf eine Antwort im letzten Band erhalten werden. 


    Alle Bücher der Reihe sind in einem angenehmen Schreibstil geschrieben und ich konnte dank der guten Beschreibungen der Orte gleich tief in die Geschichte eindringen. Ich fand es vom ersten Moment an spannend, auch wenn es einige ruhige Szenen gab, aber diese fand ich passend und somit haben sie mich nicht gestört. Diesmal kam ich zwar schnell auf die Söldner, aber dann habe ich den roten Faden verloren und das Ende hat mich überrascht, jedoch muss ich sagen, dass es absolut passend war. Im letzten Kapitel warteten dann nochmal sehr große Überraschungen auf mich, so dass ich sehr gespannt auf den vierten und letzten Band der Reihe bin. Diesmal lernte ich mehr über die Bettlermafia und bin regelrecht schockiert darüber, auch wenn ich davor schon einiges wusste und ahnte. Doch es gibt in dem Buch auch noch ein anderes Thema und dieses passt perfekt in die heutige Zeit, mehr kann ich nicht sagen, weil ich sonst zu viel verraten würde. 


    Auch wenn mir das Buch sehr gefallen hat und ich alle Bücher der Reihe empfehlen kann, war es kein Highlight für mich wie das zweite Buch der Reihe. 

  10. Cover des Buches Made in Sweden (ISBN: 9783404269655)
    Torbjörn Flygt

    Made in Sweden

     (29)
    Aktuelle Rezension von: batzn
    Die längsten Sätze die ich jemals gelesen habe. Aber trotz alledem witziges Buch
  11. Cover des Buches Tala svenska Schwedisch A1 (ISBN: 9783933119117)
    Erbrou O. Guttke

    Tala svenska Schwedisch A1

     (4)
    Noch keine Rezension vorhanden
  12. Cover des Buches Schwedisch - Wort für Wort (ISBN: 9783894160388)
    Karl-Axel Daude

    Schwedisch - Wort für Wort

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  13. Cover des Buches Engel aus Eis (ISBN: 9783548287201)
    Camilla Läckberg

    Engel aus Eis

     (147)
    Aktuelle Rezension von: Engelchen07

    Auch in diesem Kriminalroman um Kriminalkommissar Patrik Hedström ist es wieder spannend bis zum Schluß. Patrik ist im Erziehungsurlaub und kümmert sich um Maja. Doch bei einem Einsatz treffen die Kommissare unterwegs zufällig Patrik und bitten ihn mitzukommen um sich den Tatort anzusehen. Zwei Jugendliche sind in das Haus des ehemaligen Geschichtslehrers Erik Frankel eingebrochen und haben dort dessen Leiche gefunden. Frankel wurde ermordert. Erika wird unbewußt in die Sache mit hineingezogen: sie hat beim Ausräumen der Sachen ihrer Mutter ein Nazikreuz gefunden und dies um nähere Betrachtung an Erik Frankel weitergegeben um genaueres darüber zu erfahren und nun ist Frankel tot.

    Durchaus wieder spannend geschrieben und ich konnte das Buch keine Sekunde aus der Hand legen. Mir hat hier ganz gut gefallen, dass dieses Mal Erika mehr im Zentrum der Geschichte gestanden hat und auch sehr viel selber ermittelt hat.

  14. Cover des Buches Mordet på fjorden (ISBN: 9783817496624)
    Helena Svensson

    Mordet på fjorden

     (4)
    Noch keine Rezension vorhanden
  15. Cover des Buches Välkomna! (ISBN: 9783125279414)

    Välkomna!

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  16. Cover des Buches Ein Buchladen zum Verlieben (ISBN: 9783442717743)
    Katarina Bivald

    Ein Buchladen zum Verlieben

     (368)
    Aktuelle Rezension von: schlumpitschi_liebt_buecher

    Sara reist nach Broken Wheel um endlich ihre Brieffreundin Amy kennenzulernen.
    Das Problem ist nur, dass diese kurz vor Saras Ankunft gestorben ist.
    Schafft es Sara trotzdem ihren Urlaub irgendwie zu genießen und was haben die Bücher mit alledem zu tun?

    Das Buch war echt entzückend und ich habe es verschlungen in kürzester Zeit.

    Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und mit netten Witzen und Anekdoten gespickt.
    Besonders nett waren die Briefe an Sara von Amy, dass man ihre Brieffreundschaft besser verstehen konnte.

    Die Charaktere in dem Buch sind alle etwas besonderes und jeder ist für sich alleine Gold wert. Ich konnte mir super gut vorstellen wie sie alle in dieser kleinen Stadt zusammenhalten, gewollt oder nicht.
    Es war außerdem schön zu beobachten, dass nicht nur Sara sondern auch alle anderen in der Zeit eine Entwicklung durchlaufen.
    Das jemand eine ganze Stadt verändern kann, ist ein schöner Gedanke.

    Das Besondere an dem Buch ist aber, dass so schön auf Bücher eingegangen wird, dass ist ein wundervoller Gedanke, dass es für jeden Menschen ein Buch gibt, dass ihm oder ihr gefällt.

    Das Buch hat etwas leichtes unbeschwertes und ist das Richtige für jeden Bücherwurm.

    Ich empfehle es wirklich weiter.

  17. Cover des Buches Der unglückliche Mörder (ISBN: 9783800092949)
    Hakan Nesser

    Der unglückliche Mörder

     (144)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Das erste Opfer, ein Jugendlicher, liegt tot im Straßengraben. Ein zweites Opfer wird in einem Gebüsch aufgefunden.
    Hängen die Schicksale dieser beiden Opfer auf irgendeine Art zusammen?
    Und wenn ja, wie?
    Während noch niemand so richtig die Fährte nach dem Mörder aufgenommen hat, ist Kommissar Van Veeteren einerseits in Trauer um seinen Sohn, andererseits erwacht in dem Pensionär der Ruf nach Sühne für den, der seinen Sohn auf dem Gewissen hat.
    Und dann wird auch noch die Leiche einer Frau gefunden...

    Hakan Nesser ist Schwedens Garant für skandinavische Krimis. Seine Fälle um Kommissar Van Veeteren sind spannend, dabei ist Van Veeteren aus einem ganz besonderen Holz geschnitzt: mit einem ganz ureigenen intuitiven Fingerspitzengefühl ist er seinen Kollegen immer noch weit voraus, obwohl er sich bereits im wohlverdienten Ruhestand befindet.

    Der lockere Schreibstil katapultiert mich sofort mitten ins Geschehen, so dass ich mich sehr schnell in die Story einarbeiten kann und die Seiten nur so dahin fliegen.
    Den Spannungsbogen zieht Nesser perfekt, das Finale birgt nach einer sich immer weiter nach oben schraubenden Spannungsspirale ein Ende, das nochmal für Aufsehen sorgt.

    Fazit: Der unglückliche Mörder ist ein astreiner Skaninavien-Krimi, der kurzweilige spannende Unterhaltung bietet.  
  18. Cover des Buches Blutstein (ISBN: 9783492274487)
    Johan Theorin

    Blutstein

     (102)
    Aktuelle Rezension von: JochenBender

    Ein unerwartetes Geschenk war der Krimi für mich. In dem schwedischen Krimi stimmt einfach alles: Eine Szene zu Anfang machte neugierig, ließ mich die ganze Zeit rätseln, wie sie in den Plot eingebaut wird. Viele Handlungsstränge mit unterschiedlichen, stimmigen Chrarakteren, die hohe Erzählkunst des Autors, ein Hauch von Mystik und eine schlüssige Story. Danke Herr Theorin!

  19. Cover des Buches Tala svenska - Schwedisch A1 (ISBN: 9783933119018)
    Erbrou O. Guttke

    Tala svenska - Schwedisch A1

     (5)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Döden i Göteborg (ISBN: 9783817493142)
    Lotta Bakos

    Döden i Göteborg

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Grossstadtheldin

    Ich mache momentan einen Schwedischkurs auf A.1.3 Niveau an der Abendschule. Der Kurs findet einmal in der Woche statt, allerdings setzt er in den Schulferien aus. Daher war ich auf der Suche nach einer Alternative für die unterrichtsfreie Zeit, um nicht aus der Übung zu kommen.
    Bei dieser Suche stieß ich dann auch auf die schwedischen Lernkrimis.

    Ich bin sehr begeistert von den schwedischen Lernkrimis (Bisher gibt es leider nur zwei: "Mordet på fjorden" auf A1 Niveau und "Döden i Göteburg" auf A2 Niveau).

    Der Lernkrimi ist sehr handlich, nicht schwer und passt daher perfekt in die Tasche für Unterwegs.

    Von den Autoren als unbekannt vorausgesetzte Wörter sind jeweils rot gedruckt und auf jeder Seite befindet sich zu diesen unbekannteren Wörtern ein Vokabelkasten mit deutscher Übersetzung. Trotz dessen brauchte ich manchmal zusätzlich ein Wörterbuch, aber vieles erschloss sich auch aus dem Zusammenhang. Ich fand es spannend, die Kurzgeschichten nach und nach zu ergründen. Wenn man mal etwas im Wörterbuch nachschlagen muss, fühlt man sich selbst ein bisschen wie ein Detektiv. Was ja dann sehr gut zur Krimithematik passt!

    Zusätzlich zu den Vokabellisten gibt kurze Übungen zum Textverständnis und zur schwedischen Grammatik mit einem Lösungsteil am Ende des Heftes.

    Die Geschichten sind alle nicht all zu lang. Somit bleibt man motiviert und fühlt sich nicht überfordert. Und falls einen doch mal die Lust verlässt, kann man auch zwischen den einzelnen Geschichten Pausen einlegen, ohne aus der Handlung herauszukommen, da es in sich geschlossene Kurzgeschichten sind.
    Man erlernt beim Lesen neue Redewendungen und Wörter, besonders auch Krimivokabular, das man höchstwahrscheinlich in keinem Sprachkurs lernen würde.
    Es ist ein tolles Gefühl, ein schwedisches Buch gelesen zu haben. Man erhält spielerisch ein besseres Gefühl für die Sprache und lernt auch noch einiges zu den Schweden und ihrer Kultur.

    Das Buch kann natürlich nichts zur Aussprache und Betonung bieten. Daher denke ich, macht die Lektüre mehr Sinn, wenn man schon einige Vorkenntnisse hat. Für mich war es eine super Ergänzung zu meinem Sprachkurs.

  21. Cover des Buches Schwedisch lernen mit The Grooves (ISBN: 9783869761183)
    Eva Brandecker

    Schwedisch lernen mit The Grooves

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Ritja
    Schwedisch Lernen mal anders. Unterlegt mit grooviger Musik werden verschiedene Alltagssätze gelehrt. Zuerst wird der Saz in Deutsch gesprochen, danach mit unterschiedlicher Betonung in Schwedisch. Man hört also den Satz mehrmals und kann so auch das Nachsprechen üben. Manchmal war die Musik etwas zu laut im Gegensatz zu den gesprochenen Sätzen, aber insgesamt durchaus lohnenswert.
  22. Cover des Buches Die Bestie (ISBN: 9783596510887)
    Anders Roslund

    Die Bestie

     (93)
    Aktuelle Rezension von: TheSilencer
    Ein Sexualstraftäter kann aus der Haft fliehen. Wie ein freigelassenes Tier, das nach jahrelangem Wegschließen seine Freiheit nutzt, spürt er wieder ein kleines Mädchen auf. Er vergeht sich auf bestialische Weise an ihm und tötet es.
    Der Vater des Kindes erkennt die Hilflosigkeit der ermittelnden Behörden und macht sich selbst auf die Suche nach dem Psychopathen. Als er ihn findet, erschießt er ihn.

    Das, was dieses Autorenduo da abliefert, ist mit einer grauen tristen Schicht der Realität überzogen. Das Buch nimmt einen gefangen, man ist angewidert und tut es sich trotzdem an.

    Eine Hauptfigur im eigentlichen Sinne mag man nicht ausmachen. Da gibt es den Vater, den Psychopathen, die Kinder, die Polizisten, Knastinsassen, Gefängniswärter und den Staatsanwalt. In jeden Kopf darf man mal kurz reinschauen.

    Die Geschichte eskaliert am Ende. Und mit der Frage, ob und ab wann man Selbstjustiz beim gestörtesten Kindermörder anwenden darf, um weitere Kinder zu schützen, bleibt man zurück.
  23. Cover des Buches Die Schattenfrau (ISBN: 9783548609386)
    Åke Edwardson

    Die Schattenfrau

     (78)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Inhalt: s. LB *** *** *** *** *** *** *** Schreibstil: Keine Besonderheiten. *** *** *** *** *** *** *** Quintessenz: Tja, dafür dass der Autor so gerühmt wird, finde ich das Buch ziemlich zäh. Ich konnte es lesen, aber von Spannung weit und breit keine Spur. Die vielen Details verdrängen für meinen Geschmack den Bogen, den ein Krimi braucht, um spannend zu sein. Außerdem sind die Ermittlungsschritte dermaßen gering, dass mir auch hier die Entwicklungsschritte für den Roman einfach viel zu klein sind. Ich versuche jetzt noch den dritten Band. Wenn der nicht spannender ist, dann lass ich im Sommer den Winter sein... *** *** *** *** *** *** ***
  24. Cover des Buches Der Pavian (ISBN: 9783833310171)
    Anna Karolina Larsson

    Der Pavian

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Thomas_Lawall
    Alles entwickelt sich so, wie es Amanda geplant hatte. Sie weiß, wie Männer funktionieren. Magnus, Kommissar und Unsympath im Raubdezernat, kontrollierte ihr Smartphone. Heimlich, wie er dachte. Doch weit gefehlt, denn das alles gehört zu Amandas Plan. Auch jene SMS, die sie demonstrativ gespeichert hatte und die nun Magnus auf die Palme bringt ...

    Sie hat alle Zeit der Welt. Gut Ding will Weile haben. Vier Jahre liegt der Selbstmord ihrer Schwester Sanna zurück. Damals rief sie an und erzählte, sie wäre vergewaltigt worden. Danach war sie nicht mehr zu erreichen. Als Amanda nach ein paar Tagen nach Stockholm fuhr, fand sie ihre Schwester tot in ihrer Wohnung vor. Sanna hatte gleich mehrere Vorkehrungen getroffen, damit ihr Selbstmord gelingt.

    Ein Krieg beginnt. In Amandas Fall auf leisen Sohlen, denn erst einmal hat sie eine Ausbildung zur Polizistin absolvieren müssen, um an denjenigen heranzukommen, den sie im Visier hat, und der zu den Personen gehört, die den Tod ihrer Schwester zu verantworten haben.

    Der andere Krieg kündigt sich weitaus auffälliger an. Jedenfalls in den Gruppierungen, die an allerlei illegalen Geschäften beteiligt sind. Zu diesem Milieu gehört Adnan, der wegen Drogendelikten eine anderthalbjährige Gefängnisstrafe abgesessen hat. Adnan steht ebenfalls auf Amandas Liste und neben ihrem Kollegen ganz oben.

    Kleinkrieg gibt es auch. In unerwarteten Reihen. Das Privatleben des Kommissars gestaltet sich alles andere als harmonisch. Magnus hat Probleme, die es zu vertuschen gilt. Mit immensem Kraftaufwand konnte er bisher einen Skandal verhindern. Es brennt also an allen Ecken. Gutgehen kann das auf Dauer nicht ...

    "Schnell, witzig und ganz schön hart", verspricht der Klappentext. Weder noch. Schnell ist "Der Pavian" nicht, eher zäh und kantig, ungeschliffen und allzu gewöhnlich. Witzig ist er ebenfalls nicht, denn Komisches fand der Rezensent gar nicht. Im Gegenteil, denn zumindest am Anfang bewegt sich die Autorin am Rande der Langeweile. Personen und Beweggründe müssen vorgestellt werden. Das übliche Prozedere eben. Leider bleiben alle Personen gesichtslos. Es entstehen keinerlei Bilder.

    Amanda geht unkonventionelle Wege, aber die Wege und Beziehungen, die sie aufbaut, sind unglaubwürdig und überzeugen zu keiner Zeit. "Hart" ist auch so eine Ansichtssache und der Rezensent kennt eine Unzahl "härtere" ... und solche, die es tatsächlich sind. Immerhin kann die Autorin mit einer fetzigen Story dienen. Rache kommt immer gut, und wenn eine Frau am Start ist, um so besser. 

    Leider überzeugt auch das Ende, in Bezug auf den Rachegedanken, nur teilweise. Einziger Knalleffekt ist ein unappetitliches Detail, welches den Roman aber auch nicht aus einer gewissen Gewöhnlichkeit erheben kann. Spannende (in die Länge gezogene) Unterhaltung ist immerhin geboten.

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