Bücher mit dem Tag "schwein"
50 Bücher
- Christopher Paolini
INFINITUM - Die Ewigkeit der Sterne
(238)Aktuelle Rezension von: StephanvaDer Anfang ist ziemlich spannend und fesselnd geschrieben. Ich bin gleich in die Handlung eingetaucht, fand die Konzepte interessant und konnte mich auch mit den Figuren schnell anfreunden. Doch irgendwann wirkte es auf mich zu langatmig. Gerade das zweite Drittel war aus meiner Sicht etwas schwach. Gerne hätte ich hier noch ein bisschen mehr Spannung gehabt und weniger abgedrehte Szenen. Das Ende hat dann wieder einiges wett gemacht. Ich finde auch die Idee der Schiffs-KI ganz gut. Das hat einen guten Drive in die Geschichte gebracht.
- George Orwell
Farm der Tiere
(1.001)Aktuelle Rezension von: Papercut„Farm der Tiere“ ist eine kurze, aber außerordentlich wirkungsvolle politische Parabel. In der scheinbar einfachen Geschichte eines Bauernhofs, auf dem die Tiere die Herrschaft der Menschen abschütteln, entlarvt Orwell mit scharfem Witz und bitterer Ironie die Mechanismen von Macht, Manipulation und Verrat an Idealen. Die anfängliche Hoffnung auf Gleichheit und Gerechtigkeit weicht Schritt für Schritt einer neuen Tyrannei – subtil, logisch und erschreckend plausibel erzählt.
Besonders eindrucksvoll ist Orwells Sprache: klar, zugänglich und dennoch vielschichtig. Die Tiere sind prägnant charakterisiert und stehen symbolisch für gesellschaftliche Gruppen, ohne dabei ihre erzählerische Lebendigkeit zu verlieren. Gerade diese Einfachheit macht die Allegorie so kraftvoll; sie erlaubt Leserinnen und Lesern jeden Alters, die Geschichte zu verstehen, während ihre politische Tiefe mit zunehmender Reflexion immer deutlicher wird.
Trotz seines historischen Bezugs wirkt das Buch zeitlos. Die dargestellten Strategien der Propaganda, die Umdeutung von Regeln und die schleichende Konzentration von Macht sind auch heute noch erschreckend aktuell. „Farm der Tiere“ ist daher nicht nur Pflichtlektüre im schulischen Kontext, sondern ein Werk, das zum kritischen Denken anregt und lange nachhallt.
- Robert Menasse
Die Hauptstadt
(169)Aktuelle Rezension von: Eva_ReichmannVorweg: ich lese gern Menasse. Aber dieses Buch ist angenehm anders als die Menasse-Romane davor.
Eine Kommission der EU benötigt ein besseres Image - und natürlich geht es um die EU. Aber es geht noch um so Vieles mehr (Geschichte aus Europa - um es abzukürzen). Das wirklich großartige an dem Buch aber ist, dass es weder um politische Thesen noch Geschichtsbelehrung geht - sondern um die Geschichten der beteiligten Personen (die halt wegen Beruf oder persönlicher Beziehungen mit der EU-Kommission zu tun haben).
Gut gefallen hat mir die Idee, eine europäische Hauptstadt in Auschwitz einzurichten.
Als Menasse das Buch 2017 veröffentlichte, war es noch möglich von der "Langeweile des Friedens" als Glück und Segen zu sprechen - hätten mehr Politiker das Buch gelesen und ernst genommen, hätten wir diesen zustand heute noch.
- Sarina Bowen
True North - Wo auch immer du bist
(508)Aktuelle Rezension von: Kitty_CatinaEins will ich gleich zu Beginn sagen, nämlich, dass dieses Buch eines dieser ist, welches von der ersten bis zu letzten Seite unterhält, eine gemütliche und wärmende Atmosphäre mit sich bringt und einfach nur ein Wohlgefühl hinterlässt.
Dazu trägt vor allem das super tolle, ländliche und entschleunigte Setting bei, das naturnahe, harte Farmleben, die liebenswerte Familie Shipley als auch die süße, teils echt spicy Liebesgeschichte zwischen Audrey und Griffin. Und vor allem hat es die Autorin zudem geschafft, dieses alles wahnsinnig lebendig und bildlich zu beschreiben, sodass ich mich beim Lesen wie mittendrin im Getümmel gefühlt habe.
Aber auch die Geschichte selbst ist wirklich schön und gemütlich. Zwar gibt es ein bisschen Drama, was bei diesem Genre ja auch irgendwie dazugehört, genauso das obligatorische Hin und Her, doch das alles hat mich gar nicht so sehr gestört. Audrey und Griffin konnten mich nämlich absolut für sich einnehmen und ich habe jede Seite genossen, die ich sie auf ihrem Weg begleiten durfte, selbst, wenn es sich dann doch mal etwas gezogen hat. Und auch Griffins Familie kann man einfach nur lieben. Diese wuselige Großfamilie, bestehend aus Mutter, Großvater und vier Kindern, sowie diversen Angestellten, ist ein Traum, ebenso das harte und dennoch erfüllende Farmleben, wie es nur in Büchern beschrieben werden kann.
Dazu kommen die tollen Protagonisten und Nebencharaktere, die allesamt ebenfalls richtig toll und lebendig geschrieben sind. Audrey ist eine geniale Köchin, die in ihrem Job nicht zeigen kann, was sie drauf hat, dafür aber von den Shipleys von Herzen aufgenommen wird. Sie muss ziemlich viel wegstecken, behauptet sich aber dennoch und obwohl sie, bis sie wieder auf Griff trifft, allein dasteht, geht sie ihren Weg und ist zielstrebig. Griff dagegen ist ein grummeliger Farmer mit harter Schale aber einem super weichen Kern. Er lebt für seinen Cider, ist bodenständig und hat die ganze Verantwortung für seine Familie auf seinen Schultern, was ihn total liebenswert macht.
Alles in allem ist dieses Buch ein richtiges Wohlfühlbuch, welches die frische Landluft förmlich beim Lesen spüren lässt, welches eine super süße Liebesgeschichte mit Ups und Downs erzählt und die richtig Lust auf die weiteren Bände der Reihe macht.
- Catherine Shepherd
Dunkle Botschaft: Thriller
(163)Aktuelle Rezension von: LeseRolliMeine Rezension ist auf die angesprochenen Themen im Buch bezogen. Jede Autorin und jeder Autor, macht sich Gedanken, welche Themen im Buch angesprochen werden. Ich bin der Meinung, dass wir uns viel mehr mit diesen auseinandersetzen sollten.
Die Zahlen hierzulande, sind erschreckend. Eine Mitarbeiterin des Vereins Frauen helfen Frauen e.V., erzählte in einem Bericht (02.08.2025 von RTL), dass derzeit bundesweit ca. 15.000 Schutzplätze fehlen, um betroffene Frauen, die von Gewalt in der Partnerschaft betroffen sind, unterzubringen.
Dieser Umstand ist alarmierend. Schließlich können dadurch Frauen, die schutzbedürftig sind, nicht in Sicherheit gebracht werden und sind weiter der Gefahr ausgesetzt. Unterm Strich bedeutet das, dass dieser Zustand dazu führt, dass fast jeden Tag eine Frau ihr Leben verliert.
Kinder, die in ihrer Kindheit durch ein Elternteil Gewalt erleben, sind oftmals traumatisiert. Dabei spielt es keine Rolle, welche Gewalt ausgeübt wird. Das betroffene Kind wird durch Unterwerfung immer versuchen, dem Elternteil zu gefallen und dadurch Fürsorge, statt Misshandlung, zu erfahren.
Diese Reaktion, ist die Folge von traumatischen Erfahrungen durch Gewalt und kann schwerwiegende Folgen für die psychische Gesundheit und Entwicklung haben.
Wer kennt es nicht! Wir stellen einen Antrag und hoffen, dass dieser bewilligt wird. Doch oftmals werden diese erstmal abgelehnt. Dass dies zu Frustrationen führt, kann jeder nachvollziehen, schließlich sind die meisten Anträge wichtig und keiner hat Lust, ewig mit den zuständigen Stellen rumzustreiten.
Die ersten Personen, die den Frust für die Ablehnung erhalten, sind oftmals die Mitarbeiter, die am wenigsten dafür können. Das Verhalten des Antragstellers kann so unangemessen sein, dass sie die andere Person verletzen. Dabei sollte sich jeder die Frage stellen, wie würde ich reagieren, wenn solch eine Reaktion mich trifft. Jeder hat bis zu einem gewissen Punkt Verständnis für ein Verhalten, doch dies darf niemals verletzend sein.
Viele von uns hören gern zu, wenn ältere Menschen über ihre Erfahrungen sprechen. Wir hängen regelrecht an den Lippen und hören jedem einzelnen Wort gespannt zu. Diese Lebenserfahrungen sind meistens so viel wert und dennoch nehmen wir sie uns zu wenig zu Herzen. Irgendwann werden diese Stimmen für immer schweigen und dann wünschen wir uns die Worte zurück. Daher sollten wir die Zeit nutzen, die uns bleibt. Aus den Worten und Erfahrungen, können wir schöne Sachen bauen und aus den Fehlern der Vergangenheit lernen und diese nicht wiederholen.
- Helmut Vorndran
Habakuk
(7)Aktuelle Rezension von: Bellis-PerennisBernd „Lagerfeld“ Schmitt ist nun Vater einer kleinen Tochter und der Haussegen hängt ziemlich schief, weil seine Beste ihn zum Veganer erziehen möchte. Das sei gut fürs Kind. Nun ja, er stillt ja nicht.
Da kommt ihm die Untersuchung der unklaren Todesursache der Mitarbeiterin des Grundbuchamtes nicht ungelegen.
Dass hinter dem scheinbaren Herztod, der Angelika Schöpp mehr steckt, ist den Ermittlern anfangs nicht klar. Als dann noch ein altes Haus in die Luft fliegt, bei dessen Explosion Haderlein in unmittelbarer Nähe ist und eine Polizistin getötet wird, findet man eine gefesselte Leiche im Brandschutt.
Die Ermittler setzen Puzzleteilchen für Puzzleteilchen zusammen und Haderlein hat gemeinsam mit der Riemenschneiderin den richtigen Riecher, denn auf dem Grundbuchamt geht es nicht so verstaubt und bieder zu, wie man meinen möchte.
Meine Meinung:
Ich bin ja ein großer Fan von Haderlein & Co.. Doch diesmal habe ich mich nicht so gut zurecht gefunden. Die Autonomiebestrebungen von Zöder und Hadauer habe ich als Österreicherin nicht so ganz verstanden. OK, die Franken haben ihren Stolz sowie diverse sprachliche Eigenheiten und wollen nicht mehr auf die vier Bundesländer Hessen, Thüringen, Bayern und Baden-Württemberg aufgeteilt sein, sondern ein eigenes Bundesland sein.
Als Lokalkolorit und Sparringpartner für Lagerfeld in Sachen fränggisch sind sie herrlich skurril, aber zur eigentlichen Krimihandlung hat das wenig beigetragen. Super auch der Auftritt Robert „Fidibus“ Suckfüll.
Was mir noch missfallen hat (aber vielleicht liegt es am ebook) - das dauernde Switchen von einer Zeit in die andere ohne Überschriften mit Zeitangaben. Das hat mich, obwohl ich so verschachtelte Handlungsstränge sehr gerne mag, doch ein wenig irritiert. Ich bin gerne in verschiedenen Zeiten unterwegs, doch möchte ich schon gerne wissen, wann genau.
Allerdings hat mich der Schluss wieder versöhnt, denn die Handlungsstränge haben sich gut zusammengefügt. Die Auflösung ist schlüssig und die arme Riemenschneiderin wieder clean.
Fazit:
Der Krimi hat mich gefesselt und gut unterhalten, trotzdem muss ich eine Stern abziehen, daher nur 3 Sterne.
- Helmut Vorndran
Das fünfte Glas
(12)Aktuelle Rezension von: Bellis-PerennisÜblicherweise lassen sich die Krimis aus der Reihe „Haderlein & Co“ problemlos auch außerhalb der Reihenfolge lesen. Dieser 5. Fall sollte allerdings unmittelbar nach seinem Vorgänger „Drei Eichen“ gelesen werden, denn der ist die Vorgeschichte.
Also, worum geht’s?
Als KHK Franz Haderlein und sein Team bei den Räumen der schlagenden Verbindung „Rhenania Bavariae“ eintreffen, ist es zu spät. Viel zu spät - denn sie werden in Coburg von sieben Leichen empfangen, getötet durch gezielte Schüsse aus einer Feuerwaffe. Nur eine fällt aus dem Rahmen: In ihr steckt ein Präzisionspfeil, den die Ermittler schon aus „Drei Eichen“ kennen. Damit ist klar, wer für den Tod dieser Person verantwortlich ist. Wer der andere Täter sein muss, erkennen die Ermittler auch recht bald. Allerdings gibt es weder Zeugen noch verwertbare Spuren. Daher arbeiten Haderlein & Co auf Hochtouren, die nötigen Beweise heranzuschaffen, denn die Zeit drängt. Der Rachefeldzug ist noch nicht vorbei ...
Gleichzeitig will ein amerikanischer Chemiekonzern landwirtschaftliche Flächen für seine Zwecke ankaufen und setzt die Bauern unter Druck. Dann entwischt ein Bienenvolk aus dem Labor und nichts ist mehr wie vorher.
Meine Meinung:
Dieser Mix aus Rachestory und Ökothriller ist skurril und manchmal richtig böse. Er zwingt die Leser zu konzentriertem Lesen.
Die Selbstherrlichkeit, mit der so mancher Politiker die Menschen manipuliert ist, ist schwer zu ertragen. Nicht einmal habe ich die Fäuste geballt.
Schmunzeln musste ich weil derzeit (08.-19.02.2023) die Biathlon WM in Oberhof stattfindet und just dieses Zentrum des Biathlons auch eine Rolle hier spielt.
Außerdem passt auch die Zeitungsmeldung, dass in Kärnten ein Imker Schwierigkeiten mit seinem Imkerverband hat, weil seine Bienen eine etwas andere Färbung als die "offizielle" Kärntner Honigbiene hat, perfekt dazu.
Was es mit dem Titel auf sich hat, erfährt der Leser ziemlich spät.
Das Team um Franz Haderlein leistet wie immer ganze Arbeit, an der Polizeischwein Riemenschneider und Miss Honeypenny einen großen Anteil haben. Die einzige Figur, die mir seit geraumer Zeit auf die Nerven geht ist, Ute, die nicht nur ihrem Bernd „Lagerfeld“ Schmitt das Leben schwer macht. Nicht jede Schwangere mutiert zum Monster.
Fazit:
Diesem rasanten Mix aus Rache und Öko-Thriller gebe ich gerne 4 Sterne. Unbedingt „Drei Eichen“ vorher lesen.
- Mascha Matysiak
Flips - Ein Wollschwein legt los
(49)Aktuelle Rezension von: HallodryaneMir gefällt das Cover des Buches, auf dem ein süßes Flips fressendes Wollschwein abgebildet ist, sehr gut und ich finde es sehr witzig und ansprechend gestaltet, vor allem für Kinder ab 8 Jahren. Auch der Inhalt ist genau das Richtige für die jungen Leser: ein Mädchen namens Toni findet auf dem Schulweg ein Wollschwein, das sie mit nach Hause nimmt. Dort muss es aber das sich nicht als Haustier eignende Schwein vor ihren Eltern und der Vermieterin verstecken. Dies bringt natürlich einige Schwierigkeiten mit sich. Wie gut, dass es da noch den Nachbarsjungen Jonte gibt, der Toni bei ihrem Vorhaben unterstützt. Im Laufe der Geschichte wollen die beiden nun herausfinden, woher das Wollschwein kommt und wem es wohl gehört. Dieses Versteck- und Suchspiel macht das Kinderbuch zu einem richtigen Lesevergnügen für kleine und auch große Leser.
- Matthias F. Mangold
Schwaben. Meine kulinarische Heimat
(25)Aktuelle Rezension von: DagiwesselNette Rezepte, nette Fotos über eine Gegend, die man als Norddeutscher so nicht kennt.
Die Bilder zu den Gerichten wirken sehr plastisch.
Auch die weiteren Bilder vermitteln einen hübschen Eindruck
Man kann sich vorstellen dort Urlaub zu machen.
Ich hab gern reingesehen und fand es gut und empfehle es gern
- Anne B. Ragde
Das Lügenhaus
(162)Aktuelle Rezension von: izzy_booksEin stiller und berührender Roman über familiäre Konflikte, unausgesprochene Sehnsüchte und tief verborgene Geheimnisse. Anne B. Ragde erzählt atmosphärisch dicht, feinfühlig und mit großem Gespür für Zwischentöne. So entsteht ein intensiver Auftakt, der die Neshov-Trilogie vielversprechend eröffnet.
- Henning Löhlein
Ich wäre so gerne ...
(1)Aktuelle Rezension von: gaby2707Das kleine Schwein, der kleine Hase, der kleine Esel, die kleine Kuh, der kleine Hund und viel andere kleine Tiere träumen, was sie gerne wären, wenn sie groß sind.
Das ist so lustig und es macht Spaß zu lesen, wer sich hier was wünscht oder zu raten, wer wer anderes sein möchte. Die 98 bunten, verstärkten Seiten machen Lust, sich auch selbst damit zu beschäftigen, was man gerne mal sein möchte.
Ein nettes kleines Buch in einem Format, dass man es sehr gut überall mit hinnehmen kann. Uns bringt es immer wieder Spaß. - Joe R. Lansdale
Das Dickicht
(40)Aktuelle Rezension von: wanderer-of-wordsJoe R. Lansdale liefert einen unkonventionellen Spät-Western, der spannend, blutig, skurril und humorvoll zugleich ist. Gestorben wird viel und oft sehr brutal. Gleichzeitig ist das Buch stellenweise so witzig, dass ich laut lachen musste.
Die Geschichte wird aus Sicht von Jack erzählt, er berichtet rückblickend über seine damaligen Erlebnisse als 16-jähriger. Die Charaktere sind durchgängig verschroben und eigenwillig, Jack und seine skurrilen Begleiter schließt man gerade deshalb sehr schnell ins Herz. Eine hochtrabende Sprache sucht man vergebens, Lansdale schreibt schnörkellos und pfeift auf jegliche politische Korrektheit.
Insgesamt fand ich die Geschichte sehr gut erzählt, mit einem meist sehr konstanten Spannungsbogen. An einzelnen Stellen wurde mir etwas zu viel geredet, da hat sich das Buch dann etwas gezogen. Den großen Showdown fand ich ein wenig kurz geraten, dafür dass ich die verrückte Gruppe eine ganze Weile auf ihrer Reise begleitet habe ging mir das am Schluss dann zu schnell.
Fazit
Ein schräger Coming-of-Age-Trip bei dem man heroische Westernhelden vergeblich sucht. Es ist kein literarisches Meisterwerk, aber ein Buch mit hohem Unterhaltungswert, mir hat es gut gefallen. - Ulla Mersmeyer
Bär & Schwein – Ein Dieb kommt selten allein (Bär & Schwein, Bd. 2)
(2)Aktuelle Rezension von: papa.hirsch.liest🦊 Dieses Bilderbuch - ab 4 - des Ueberreuter Verlags @ueberreuterverlag(Annette Betz), geschrieben und illustriert von Ulla Mersmeyer @ulla_mersmeyer, ist ein witziges Buch über Klauen.
Im Buch geht es um Schwein, das am heutigen Pfannkuchentag einen riesigen Berg an Pfannkuchen bäckt. Doch Schwein stellte fest, dass es keine Honig mehr hat und Pfannkuchen ohne Honig schmecken nunmal nicht. Hase und Fuchs, die Schwein beim Backen beobachteten, hatten den Vorschlag Schwein zu Helfen, da sie gern etwas von den leckeren Pfannkuchen ab haben wollten. Sie hatten die Idee zu Bär zu gehen, der an diesem Vormittag immer unterwegs war. Also machten sie sich auf den Weg zu Bär, der einen großen Topf Kastanienhonig versteckt hatte. Bär war in dieser Zeit unterwegs und wurde vom Duft der Pfannkuchen abgelenkt.
Wird Bär bemerken, dass er bestohlen wurde?
Eigener Eindruck:
Ein sehr witzig geschriebenes und nicht minder liebevoll gezeichnetes Buch über zwei Freunde die die gleiche Idee haben, nur auf unterschiedliche Art und Weise. Erlebt, wie Beide mit ihren Vorhaben umgehen und was passiert wenn sie aufeinander treffen. Ein wirklich zu empfehlendes Buch bei dem wir oft gelacht oder geschmunzelt haben. Und nun habe ich auch Lust auf Pfannkuchen.
Bewertung: 🦊🦊🦊🦊🦊
Geht mit Euren Kindern auf eine tolle Reise zu Schwein und Bär.
Viel Freude beim Lesen, Vorlesen und Träumen. 🦊
- Rudolf Jaeger
Grillen – BBQ – Smoken
(1)Aktuelle Rezension von: MissStrawberryWer leidenschaftlich gern grillt, landet früher oder später auf der Internetpräsenz des Grillsportvereins und lernt da Rudolf Jaeger kennen. Der Verein hat eine Unmenge an Rezepten rund um das Grillvergnügen entwickelt, weiterentwickelt, verfeinert und perfektioniert. Diese findet man auf der Homepage, aber auch als „altmodische“ Bücher. Mir persönlich sind Rezepte in Büchern immer lieber, als im Internet und die Sammlung an Koch-, Back- und Grillbüchern kann sich sehen lassen.
Im Bereich grillen ist meine erste Wahl tatsächlich immer der Grillsportverein, danach direkt Weber. Das vorliegende Buch verzichtet auf die Erklärungen rund um die Grillarten und die Techniken, wie sie in den anderen Büchern des GSV zu finden sind, da es die besten Rezepte aus 20 Jahren GSV präsentiert und es hier eben nur darum geht: Rezepte.
Aufgeteilt ist es in die Rubriken Rind, Schwein, Geflügel, Wild & Lamm, Fisch, Beilagen und Dessert. In allen Kapiteln findet man eine tolle Auswahl, um die nächste Grillparty ganz besonders gelungen feiern zu können. Nur wenige Rezepte sind nicht bebildert. Dafür haben alle Rezepte gut sichtbare Symbole für Holzkohlegrill, Gasgrill, Dutch Oven, Holzbackofen, Smoker, Drehspieß und Wok. So erkennt man auf den ersten Blick, ob das Rezept für die Grillart, die man nutzt, geeignet ist.
Die Zutatenliste ist übersichtlich gestellt und man weiß auch sofort, für wie viele Personen sie gedacht sind. Die Zubereitungserklärungen sind verständlich und logisch. Hin und wieder findet sich ein Extra-Tipp in einem orangen Kreis. Die eingestreute Werbung ist nicht unbedingt schön, aber man kann darüber hinwegsehen. Dafür ist das Buch prall voll mit tollen Rezepten und das zu einem sehr guten Preis.
Nicht das allerbeste GSV-Rezeptbuch, aber prima zum Mitnehmen, Verschenken und immer mal wieder Nachschlagen. Von daher gebe ich vier Sterne. - Mimi Jean Pamfiloff
Yours - Atemlose Liebe
(61)Aktuelle Rezension von: BonzeiTaylor will die Welt mit ihrem Job verbessern, doch ihre Klienten, überwiegend reiche Geschäftsmänner sehen nur die sexy Frau die sie gerne flachlegen würden.
Bennett Wayne ist wohl so einer, er ist reich, gutaussehend und unverschämt. Doch da sie pleite ist, nimmt sie sein Jobangebot an und ab da geht es in ihrem Gefühlsleben drunter und drüber.
Die Geschichte ist lässig, locker und lustig geschrieben. Sie ist nichts für Feministinnen oder jemand der ernste Literatur erwartet, dafür konnte ich sie nicht aus der Hand legen. Und auch die ständigen Aufs und Abs macht mir hier nichts aus, da mich die Autorin mit ihrem humorvollen lockeren Schreibstil gefesselt hat.
- Markus Niederschick
Siena - Das Theater um William Shakespeare
(9)Aktuelle Rezension von: danielamariaursulaPinselohrschwein Siena, der scheue Gorilla Argento und extrovertierte Fledermaus Nero wohnen in Nord-Süd-Westafrika bei ihrem väterlichen Freund Herrn Zinnober auf dem Hausboot „la Colombe“. Dort versuchen die Tiere Theater zu spielen, wobei es zu Streit über die Aufgabenverteilung kommt. Herr Zinnober erzählt ihnen daraufhin von dem berühmtesten Dramatiker aller Zeiten, William Shakespeare und von den völlig anderen Verhältnissen damals. Das macht seine tierischen Freunde neugierig und sie möchten sich das gerne live anschauen. Kein Problem. Pinselohrschwein Siena kann mit ihren Pinselohren sich und ihre Freunde in jedes Szenario der Welt malen und diesmal geht es nach London zu Zeiten William Shakespeares. Dort treffen sie auf dem Weg zum legendären Globe Theater auf den gefangen Fuchs Henry, dem sie bei seiner Flucht helfen. Trotz seiner anfänglichen Rivalität mit Nero schließt er sich den Freunden an, froh der Tierkampfarena des Herrn Jakob entkommen zu sein. Jakob buhlt gerade mit seiner Tierkampfarena um die Gunst von Königin Elisabeth I, diese wird nur einen „Unterhaltungstempel“ unterstützen, Jakobs Tierkämpfe oder das Globe Theater. Natürlich wollen die Tiere das Globe unterstützen und ihre Hilfe ist aufgrund fieser Sabotage Akte von Jakob bitter nötig.
Das Buch ist sehr hochwertig mit Lesebändchen ausgestattet. Dieses benötigten wir anfangs auch dringend, da im Anhang ein Personenverzeichnis auflistet ist, mit kurzen Steckbriefen der tierischen Helden, des Herrn Zinnober, William Shakespeare und Richard Burbage. Da dies unser erster Siena Band ist, auch wenn es sich um den zweiten Band handelt, half uns dies sehr die Charaktere schneller kennenzulernen, vor allem, weil Leseanfängern William Shakespeare und Richard Burbage kein Begriff sein dürften.
Die Schrift ist schön fett auf sehr dickem Papier gedruckt, daß meine Tochter sehr angenehm im Griff fand (zum Papier äußert sie sich normalerweise nicht, hier fiel es ihr allerdings schon positiv auf). Allerdings ist es für unser Empfinden (Ende 2. Schuljahr) trotz farbiger Illustrationen bisweilen etwas viel Text pro Seite für Anfänger. Die liebevollen handgezeichneten Illustrationen von Christina Denham passen genau zum Text und man merkt sofort, daß Illustratorin den Text wirklich genau kennt.
Mir als Mutter gefiel sehr gut, der Bezug zu Shakespeares „Sommernachtstraum“. Auch die völlig anderen Lebensumstände damals, auch zur Volksbelustigung war sehr interessant. Heute sieht man ja keine Pferdekarren mit Tierkäfigen mehr über Brücken fahren u.ä. Ebenso der Einblick in den Aufbau des Globe Theatre war sehr aufschlussreich, da völlig anders, als die den Kindern heute bekannten Theatergebäude.
Die Passagen mit William Shakespeare sind dann auch entsprechend in etwas der damaligen Sprache angepassten Worten gefasst. Dies empfinde ich als sehr schönes Stilmittel, das meine Tochter auch durchaus verstanden hat. Sie empfand die Sprache zwar als ungewöhnlich aber nicht unverständlich.
Das Abenteuer ist kindgerecht lustig und spannend. Die Zankereien zwischen Nero und Fuchs Henry erinnern ein wenig an Geschwisterstreitigkeiten. Neben der Uraufführung des Sommernachtstraums, geht es auch um Tierquälerei und artgerechte Haltung. Die Geschichte hat uns gut gefallen, allerdings waren es mir ein wenig zu viele Themen für die Kürze des Buches, wobei die Geschichte durchaus in sich schlüssig ist. Wahrscheinlich blieben mir die Charaktere bei der Kürze des Buches einfach ein wenig zu blass.
Insgesamt ein wirklich gutes Buch, mit dem auch Leseanfänger noch einiges über den berühmten Dramatiker Shakespeare und die Lebensverhältnisse zu seiner Zeit lernen können, eingebettet in ein kleines Tierschutzabenteuer.
Wir empfehlen es gerne mit 4 von 5 Sternen weiter.
- Michael Sowa
Erika
(7)Aktuelle Rezension von: pardenES WAR, ALS HÄTTE ICH ZU LEBEN VERGESSEN...
Erika ist ein Schwein. Ein Schwein aus hellrosa Plüsch und lebensgroß mit vier strammen Beinen, einem dicken Kopf, weichen Ohren und großen himmelblauen Glasaugen mit einem unbeschreiblichen Ausdruck - vertrauensvoll, gutmütig, neugierig und mit einer Art gelassener Pfiffigkeit.
Elisabeth, eine Frau in den mittleren Jahren in Berlin, ist kurz vor Weihnachten völlig ausgepowert, hat im vergangenen Jahr viel gearbeitet, dabei aber vergessen zu leben. Als sie eine Einladung von ihrem Exfreund Franz erhält, sie über Weihnachten in Lugano zu besuchen, sagt sie spontan zu. Schnell macht sie noch einen Abstecher ins KaDeWe, um Franz seinen Lieblingssenf zu besorgen, als ihr Blick auf Erika fällt.
Der Senf ist vergessen, Elisabeth gibt eine Unsumme für das Plüschschwein aus - und schon beginnt die Welt rundherum sich zu verändern. Alle freuen sich, Erika zu begegnen, lächeln und wollen sie streicheln. Mit ihr unterm Arm werden die Menschen zutraulich und pflegeleicht. Und das Leben so herrlich, dass Betty Franz am Bahnhof stehen lässt und einfach in eine ungewisse Zukunft weiterreist, die im Verlaufe der Geschichte allerdings ein wenig an Gewissheit gewinnt. Und so beginnt ein Weihnachtstag, der völlig anders verläuft als vorhergesehen.
Eine kleine, aber durchaus lohnenswerte Geschichte von Elke Heidenreich, die mit ihren sechsundfünfzig Seiten rasch gelesen ist. Eine Geschichte voller Poesie, ergänzt durch Zeichnungen des Malers Michael Sowa, die dem kleinen Werk noch einen ganz besonderen Charme verleihen. Ideal als nettes Geschenk unter dem Tannenbaum - oder auch einfach mal so!
© Parden
- Cornelia Engel
Herzklopfen unterm Sternenhimmel
(82)Aktuelle Rezension von: NannchenBand 2 der Reihe "Verliebt auf Borkum" stellt Tierarzt Hark und Gastwirtin Ella in den Mittelpunkt. Die Lektüre ist auch ohne Kenntnis von Band 1 problemlos möglich.
Einst waren Ella und Hark das Traumpaar der Insel gewesen, doch verletzte Gefühle und Enttäuschungen ließ ihre große Liebe enden. Nachdem sie sich 20 Jahre lang weitgehend aus dem Weg gegangen sind, kreuzen sich ihre Wege nun immer öfter. Sie versuchen schließlich, eine Freundschaft aufzubauen, doch funken die alten vergessen geglaubten Gefühle gewaltig dazwischen.
Und als wäre das nicht schon schlimm genug, muss sich Ella auch noch gegen die Intrigen eines großen Hotels zur Wehr setzen, das alles daran setzt, sich ihre Kneipe unter den Nagel zu reißen. Gleichzeitig haben beide auch noch mit ihren jeweiligen Müttern zu kämpfen, die ihnen das Leben nicht unbedingt einfacher machen.
So mischt sich in die Liebesgeschichte ein Hauch von Drama, was die Spannung bis zum Schluss aufrechterhält.
An sich sind Hark und Ella sympathische Figuren, auch wenn ihre Sturheit bei mir für so manches Augenrollen sorgte. Der Leser merkt sofort, dass die alten Gefühle zwischen den beiden keineswegs Geschichte sind, und so wird fleißig mitgefiebert, ob sie sich nun doch noch eine Chance zugestehen und am Ende hoffentlich glücklich werden.
Von den Nebenfiguren liebte ich am meisten Ellas Angestellte Carla mit ihrem komischen Talent, sämtliche Redewendungen auf kreative Weise neu zu interpretieren, z.B. "Interessiert mich nicht die Paprika".
Der Schreibstil ist flüssig, so dass die Lektüre für eine kurzweilige Ablenkung vom Alltag sorgt.
- Uwe Timm
Rennschwein Rudi Rüssel
(82)Aktuelle Rezension von: Buechermaus96Gelesen in der 5. Klasse und wie das nunmal so ist, wenn man in der Schule ein Buch liest, eine willkommene Abwechslung zu meist relativ langweiligen Schulalltag ;) Schön geschrieben, lustig - genau das richtige für junge Leser. - Elsa Klever
Baby Pixi (unkaputtbar) 78: Wem gehört der lange Rüssel?
(1)Aktuelle Rezension von: gaby2707Dieses kleine Buch aus dem carlsenverlag aus der Serie Babypixi ist unkaputtbar und für alle kleinen Lesemäuse ab ca. 1 Jahr. Da es wirklich alles mitmacht, kann man es überall hin mitnehmen und es passt in die kleinste Tasche.
Auf Auf der einen der sechs Seiten werden ein Ringelschwänzchen, spitze Ohren, ein gestreifter Rücken, ein Rüssel, eine Zunge und ein Eis gezeigt. Blättert man um kommen die dazugehörigen Tiere zum Vorschein bzw. auf der letzten Seite ein kleines Mädchen.
Auch wenn die Kleinen die Tiere schon kennen, macht es Spaß zu erraten, was zu wem gehört. Es regt zum sprechen an. Die Texte bestehen jeweils aus nur einem Satz. Dafür sind die Illustrationen von Elsa Klever um so farbenfroher und detailreicher.
Ein einfaches, aber wunderschönes kleines Buch für unsere Allerkleinsten.
- SUSAN MALLERY
Küsse haben keine Kalorien
(51)Aktuelle Rezension von: Engelchen07Allison Thomas ist Cafebesitzerin und macht ihre Kunden mit selbstgemachter Schokolade, Pralinen und Trüffeln glücklich. Sie ist stolz diesen Laden alleine aufgebaut und erfolgreich gemacht zu haben. Für Männer hat sie keine Zeit, wenn ihre Mutter sich auch nichts sehnlicher wünscht als Enkelkinder. Doch ohne einen Mann wird das schwierig. Eines Tages steht der geheimnisvolle Matt Baker vor ihr um ihr im Laden verschiedenen Handwerksarbeiten zu erledigen.
Ein netter voraussehbarer Roman, stellenweise war er mir einfach nur zu langatmig.
- Nastja Holtfreter
Sei kein Frosch und küss mich!
(4)Aktuelle Rezension von: Linker_MopsKüss mich! Ich bin ein verzauberter Prinz. Bis man den Prinz aber wiederbekommt, hat das Kind wunde Lippen.
Meine Tochter stellt sich dieser Herausforderung aktuell jeden Abend und zwar mit grosser Begeisterung. Und ich kann sie verstehen.
Denn das Buch ist wirklich witzig. Schon allein der Text in Reimform ist klasse. Ein wenig schnodderig und mit mimimi, aber auf sehr witzige Art.
Hinzu kommen die schönen Illustrationen. Detailliert, bunt und wann sieht man schon mal einen Frosch mit gespitzten Lippen.
Von uns also volle Kauf- und Leseempfehlung!
- Erhard Dietl
Drei dicke Freunde feiern Weihnachten: Laterne, Laterne. 1. Klasse
(1)Aktuelle Rezension von: Aischa„Drei dicke Freunde feiern Weihnachten“ aus der Reihe "Laterne, Laterne" ist eine witzige und unterhaltsame Weihnachtsgeschichte. Die drei kleinen Schweinchen Karla, Fips und Eduard wollen gemeinsam in einem selbstgebauten Iglu Weihnachten feiern, als plötzlich der Weihnachtsmann in einem UFO neben ihnen landet – eine herrlich absurde Idee, die sofort für Spannung und Humor sorgt.
Es folgen komische Verstrickungen, bei denen der Spaß klar im Vordergrund steht. Auf eine große Moral verzichtet die Geschichte weitgehend, was ich in Ordnung finde, auch wenn ein kleiner Moment irritiert: Eine Figur wird dafür bestraft, fremde Geschenke ausgepackt zu haben, obwohl sie gar nicht wissen konnte, dass diese nicht für sie bestimmt waren.
Der Text ist in großer Fibelschrift gehalten und eignet sich sehr gut für Erstleser*innen. Insgesamt ist das Buch eine kurzweilige, humorvolle Geschichte mit sympathischen Figuren, die vor allem eines ist: einfach unterhaltsam.
- Anne Möller
Hör mal (Soundbuch): Der Bauernhof
(6)Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_ZamonienInhalt:
Wie klingt das Krähen des Hahns?
Und wie das Grunzen eines Schweines?
Entdecke die Natur und höre sechs echte Naturgeräusche.
Illustrationen:
Die Gestaltung der Tiere gefällt uns sehr gut. Die Illustrationen wirken nicht überladen und doch gibt es reichlich zu entdecken.
Altersempfehlung:
ab 2-3 Jahre (beim Drücken muss manchmal nachgeholfen werden)
Meine Meinung:
Für kleine Weltendecker ist diese Buchreihe sehr gut geeignet. Wir haben sie zusätzlich bereits mehrfach verschenkt und selbst geschenkt bekommen, denn leuchtende Kinderaugen auf Knopfdruck ;-) sind unbezahlbar.
Oft wurde dann von den Erwachsenen fleißig weitergedrückt und durchgetestet. Ein Spaß für Groß und Klein!
Die jeweiligen Geräusche sind kurz und von angenehmer Lautstärke.
Die Batterie hält erstaunlich lange, wir mussten sie noch nie wechseln.
Die Pappseiten sind dick und stabil und sie können von kleinen Händen sehr gut alleine geblättert werden. Auch empfinde ich die Größe des Buches als angenehm: nicht zu groß und nicht zu klein.
Einziges Manko sind die kleinen Knöpfe. Zwar ist mit einer farbigen Umrandung gekennzeichnet wie man beispielsweise den Hahn krähen lassen kann, das Drücken dieses Knöfpchen gestaltet sich für kleine Kinderhände jedoch als schwierig. Bei uns musste zu Anfang immer ein Erwachsener nachhelfen.
Neben den tollen Geräuschen (das Wiehern des Pferdes oder das Grunzen der Schweine) und den wunderschönen Illustrationen haben mir die Texte gut gefallen.
Auf jeder Doppelseite wird z.B. ein Tier vorgestellt in Bild, Ton und Wort. Die Texte sind kurz und knapp und lassen sich prima Vorlesen.
Etwas zu Lernen gibt es auch dabei, z.B. wird bei der Kuh kurz und knapp etwas zur Milch (zuerst fürs Kalb und später für den Menschen) erklärt.
Zusätzlich gibt es auf der letzten Doppelseite (hier befindet sich auch der Lautsprecher, wodurch die Geräusche auf den letzten Seiten etwas lauter klingen als zu Beginn) Fragen oder Anregungen: "Versuche doch mal, wie ein Pferd zu wiehern!"
Was übrigens sehr von Vorteil ist: Bei uns waren die Bücher in der Buchhandlung immer eingeschweißt, so dass man vor dem Kauf keinen Blick in das Buch werfen konnte. Jedoch zeigt das Cover bereits einen Vorgeschmack auf die Geräusche/Tiere, die einen erwarten: Pferd, Hund, Katze, Hahn, Schaf und Schwein ;-)
Also: Naturentdecker, Ohren auf und hingeschaut!
Fazit:
Zauberhaft illustriertes Büchlein mit tollem und nicht zu lauten Sound.
Das Drücken der Knöpfe gestaltet sich etwas schwer.
...
Rezensiertes Buch: „Hör mal - Der Bauernhof" aus dem Jahr 2014























