Bücher mit dem Tag "schweine"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "schweine" gekennzeichnet haben.

98 Bücher

  1. Cover des Buches Tschick (ISBN: 9783499256356)
    Wolfgang Herrndorf

    Tschick

     (2.818)
    Aktuelle Rezension von: BraDaPu

    In diesem Buch geht es um einen Roadtrip. Beim gemeinsamen Lesen in der Schule war ich leider die gesamte Zeit gelangweilt. Normalerweise lese ich längere Bücher, aber von diesem Buch würde ich mir keine längere Version antun. Eindeutig keine Empfehlung von mir. Da finde ich Conni Pixie-Bücher unterhaltsamer.

  2. Cover des Buches Grausame Nacht (ISBN: 9783596032631)
    Linda Castillo

    Grausame Nacht

     (200)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy87

    Ein Tornado fegt über Painters Mill hinweg und legt eine seit Jahren versteckte Leiche frei. Nun ist es an Kate herauszufinden wer das war und ob ein Verbrechen vorliegt.

    Gerade der Anfang mit dem Tornado war sehr spannend und auch was sich daraus für Kate entwickelt war echt hart.

    Was mir bei dem Fall besonders gut gefallen hat, das es kein aktuell begangener Mord war, sondern das er schon Jahre zurück lag und wie schwierig sich die Ermittlungen mitunter deswegen gestaltet haben.

    Kate und John fand ich als Privatpersonen auch wieder deutlich harmonischer mit einander, als in dem Band davor und ich hoffe das das so bleibt.

    Alles in allem war das wieder spannende Unterhaltung.

  3. Cover des Buches Der Hof (ISBN: 9783499268380)
    Simon Beckett

    Der Hof

     (644)
    Aktuelle Rezension von: sunny_sun

    Simon Beckett verfügt über einen klaren, verständlichen und geradlinigen Schreibstil, der sich flüssig lesen lässt. 

    Auf eine ganz eigene Art und Weise wurde das ganze Buch über eine super spannende Atmosphäre erzeugt. Die längeren Kapitel sind gut zu lesen. 

    Besonders Beginn und Ende sind sehr gut gelungen. Man ist sofort mittendrin in der Story. 

    Der Hof und die Atmosphäre werden absolut grandios beschrieben, ich habe mich gefühlt als wäre ich mittendrin. Man kann die unerträgliche Hitze des französischen Sommers förmlich durch die Buchseiten auf der Haut spüren, ebenso wie die Feindseligkeit der Dorfbewohner und das spricht absolut Bände über die Erzählkunst des Autors.

    Nach jedem Kapitel in der Gegenwart (Frankreich) folgt meist ein kurzes Kapitel aus der Vergangenheit (London), der Erzählstrang in den Zwischenkapiteln wird immer mehr enthüllt. Außerdem wecken die Rückblenden in die Vergangenheit des Protagonisten die Neugier, wie die Ereignisse in London mit dem Geschehen auf dem Hof zusammenhängen. 

    Dadurch, dass das Buch aus Sicht des Ich-Erzählers geschrieben ist, erfährt man zunächst nicht viel über ihn und man weiß lange Zeit auch nicht seinen Namen. 

    Leider sehr wenige Thriller-Elemente, auf atemlosen Nervenkitzel wartet man bei diesem Buch leider etwas vergeblich. 

    Das Ende (die letzten 100 Seiten) ist allerdings fesselnd und schockierend, hier hätte ich gerne noch weitergelesen und es hätte gerne detaillierter sein dürfen. An mancher Stelle war es dafür etwas langatmiger, aber nie langweilig. 

    Das Buch erhält 4,5 von 5 Sternen 🌟🌟🌟🌟⭐️, da es super Unterhaltung war.

  4. Cover des Buches Das Dorf der Mörder (ISBN: 9783442481149)
    Elisabeth Herrmann

    Das Dorf der Mörder

     (341)
    Aktuelle Rezension von: glueckswinkel

    Für mich kommt hier nicht wirklich Fahrt auf. Schade eigentlich. Während ich Sanela Beara und ihre Art recht sympathisch finde, kann ich mit Jeremy Saaler eher wenig anfangen. Für meinen Geschmack handelt er viel zu unüberlegt, nicht direkt unreif aber er denkt doch sehr mit seinem Geschlechtsteil statt mit dem Kopf. Zum Ende wird das Ganze wieder spannender. Obwohl es ja ein Sanela Beara Band 1 ist, kommt sie einfach zu kurz (und das mein ich nicht nur wegen ihren knapp 1.60m)

  5. Cover des Buches Tiere essen (ISBN: 9783596512850)
    Jonathan Safran Foer

    Tiere essen

     (521)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbaronin

    Um es gleich vorweg klarzustellen: Jonathan Safran Foer liefert in „Tiere essen“ nicht die Lösung für all die Probleme, die die Massentierhaltung mit sich bringt. Er hat nicht diesen einen genialen Einfall, der alle Missstände wie durch Magie aus der Welt schafft. Und viele Fakten, die Foer in seinem Buch zusammenstellt, hat man so oder so ähnlich schon mal irgendwo gelesen oder in Dokumentationen gesehen.

    Und trotzdem bin ich fest davon überzeugt, dass „Tiere essen“ zu den Büchern gehört, die jeder in seinem Leben mal gelesen haben sollte. So komprimiert findet man all diese Infos sonst nirgends – und vor allem so empathisch. Denn Foer hebt nicht mahnend den Zeigefinger oder spielt sich als aktivistischer Veganer auf. Es geht nicht darum, ein schlechtes Gewissen zu erzeugen oder Fleischesser als Monster abzustempeln.

    Foer zeigt in eindringlichen, gut verständlichen Worten, was Massentierhaltung und Aquakultur bedeutet. Was es für die Tiere bedeutet, aber auch, was es für die Menschen bedeutet, die dieses Fleisch kaufen und essen – und diese Maschinerie damit unterstützen. Ich habe beim Lesen oft Pausen gemacht, weil ich über viele Dinge nachdenken musste und bei anderen Infos richtig fassungslos war.

    „Tiere essen“ ist kein Aufruf zu Vegetarismus oder Veganismus. Foer will seine Leser auch nicht erziehen und nach seinen Moralvorstellungen formen. Es ist ein Plädoyer dafür, Tiere nicht wie leblose Waren zu behandeln und verlorene Empathie wiederzuentdecken. Und es ist eine Bitte, nicht die Augen zu verschließen vor dem Leid, das unsere moderne Ernährung den Tieren und unserer Umwelt antut.

  6. Cover des Buches Farm der Tiere (ISBN: 9783257057140)
    George Orwell

    Farm der Tiere

     (750)
    Aktuelle Rezension von: rica

    Die Tiere einer Farm vertreiben die Menschen und wollen gemeinschaftlich leben. Alle Tiere sind gleich, manche sind gleicher, am Ende sind die Schweine zu Menschen mutiert.

    Eine Parabel darüber, wie Revolutionen in der Ausgangssituation ähnlichen Zuständen enden. Im Hinblick auf die Entstehungszeit deutliche Anlehnung an die russische Revolution.

  7. Cover des Buches Der Hof (ISBN: 9783839813010)
    Simon Beckett

    Der Hof

     (53)
    Aktuelle Rezension von: anna_eben
    Das Buch hat mir an sich gut gefallen, jedoch fehlte mir irgendwie die Spannung und ich konnte keine Beziehung zu den Figuren aufbauen
  8. Cover des Buches Die Sekte (ISBN: 9783442468355)
    Mo Hayder

    Die Sekte

     (215)
    Aktuelle Rezension von: JuliaAndMyself
    Der Thriller handelt vom Journalist Joe Oakes, der die einmalige Gelegenheit bekommt, auf eine Sekte auf einer Insel in Großbrittanien zu besuchen und die Ansichten und Lebensweisen zu erkunden. Durch sein Investigatismus begibt nicht er sich in Gefahr und tritt mit seinem Erscheinen auf der Insel eine Lawine der Gewalt los. Während seinem Aufenthalt auf der Insel löst er zudem das Geheimnis der Sekte.
    Die Autorin generiert eine Spannung, die den Leser dazu bringen, das Buch nicht mehr aus der Hand zu legen. Leser die auf Ekel und Grußel stehen werden auf ihre Kosten kommen. Die Charaktere sind sehr interessant gestaltet. Leider befinden sich im Buch einige Lücken in der Story und es bleiben einige Fragen auf. Auch die Nummerierung der Kapitel ist etwas seltsam gestaltet. Besonders das Ende ist der Autorin sehr gelungen, da es nicht wie erwartet ausfällt. Insgesamt kann ich das Buch sehr empfehlen, auch wenn ich von einigen Entwicklungen im Buch etwas enttäuscht bin, da sie etwas antiklimaktisch sind.
  9. Cover des Buches Schweinsgalopp (ISBN: 9783442437795)
    Terry Pratchett

    Schweinsgalopp

     (339)
    Aktuelle Rezension von: saphira13

    Ich habe mich schon lang auf dieses Buch gefreut, ein Tod-Roman in der Weinachtszeit - das kann nur köstlich werden.

    Doch ich muss sagen, dass ich gleich am Anfang Schwierigkeiten hatte, in das Buch wirklich einzutauchen. Langsam kommt für mich die ganze Sache dann ins Rollen.

    Es gab für mich Handlungsstränge nicht so gut funktionieren. In einem geht es um einen Assassinen, der vorhat den Schneevater (So heißt der Weinachtsmann in der Scheibenwelt.) umzubringen. Eigentlich witzige Idee, auch gut durchdacht umgesetzt, allerdings mangelte es hier für meinen Geschmack an Witz und fand ich einfach nicht sehr unterhaltend.

    In dem anderen, nicht so gut funktionierenden Handlungsstrang, geht es um Susanne, Tods Enkelin, die für mich als Character leider ziemlich blass blieb. Erst als ein gewisser Halbgott dazu kommt, fand ich es besser.

    Aber kommen wir mal zu dem positiven: Es geht hier unter anderem auch um die Zauberer der Unsichtbaren Universität (Riduccly, der Dekan usw.), die ich wie immer sehr amüsant fand.

    Das köstlichste an diesem Buch aber, ist Tod, der den Schneevater vertreten muss. Es er geben sich wirklich sehr kuriose Begegnungen wo ich mehrmals auflachen musste. Wenn Tod sich nach der sozialen Ungerechtigkeit fragt, wirkt er nachdenklich.

    Und dann kommt natürlich bei allem on Top: Die Schreibweise von Terry-Pratchett. Die ist wirklich wie gewohnt super.

    Im Fazit sei erwähnt, dass mir die Übersetzung leicht veraltet vorkam, vor allem wenn ich an die Bezeichnung eines Monsters denke.

    Das Buch hatte einige Stellen, die mir für Scheibenweltverhältnisse schon eher schwach vorkahmen. (Insgesamt wären für mich 100 Seiten kürzer auch ok gewesen.) Trotzdem gab es auch Szenen, die sehr viel Spaß gemacht haben. Oder wie Tod es in diesem Roman ausgedrückt hätte: HO HO HO.

  10. Cover des Buches Wenn das Schlachten vorbei ist (ISBN: 9783423216258)
    T. C. Boyle

    Wenn das Schlachten vorbei ist

     (106)
    Aktuelle Rezension von: Olaf_Raack

    Der von vielen Kritikern angekündigte «furiose» Roman war das aus meiner Sicht nicht. Boyle kann fantastisch schreiben, keine Frage! Er verschachtelt viele Sätze, aber das mag ich durchaus, zumal sie auch beim Punkt noch Sinn ergeben.

    Nur leider plätschert die Geschichte, trotz der vielen Perspektiv- und Zeitwechsel enorm dahin. Teilweise kommt eine Form von fast greifbarer Spannung auf, nur um zügig wieder zu versanden. Ich habe bis zur letzten Seite auf einen Knall gewartet, darauf, dass etwas passiert, womit ich nicht gerechnet hätte. Vielleicht war meine Erwartungshaltung auch eine andere, denn das Buch ist kein Öko-Thriller, sondern eine Erzählung, eine Geschichte, wie sie realistischer kaum sein könnte. Mir fehlte das Besondere. Das Buch lässt mich mit gespaltenen Gefühlen zurück, denn das Thema an sich bietet viel Potenzial zum Nachdenken oder eben für einen Roman. Aber irgendwie wurde das hier nicht genutzt.

  11. Cover des Buches Grausame Nacht (ISBN: 9783839814628)
    Linda Castillo

    Grausame Nacht

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Claudias-Buecherregal

    Dieses Mal bekommt Kate Burkholder es mit einem alten Fall zu tun. Als ein Tornado viele Gebäude in Painters Mill zerstört, werden bei den Aufräumarbeiten an einer alten Scheune die Überreste eines menschlichen Skeletts gefunden. Burkholder wartet auf die Ergebnisse der Forensik, auch wenn sie sich nicht allzu viele Erkenntnisse erhofft, und geht die Vermisstenanzeigen der letzten Jahre und Jahrzehnte durch. Schnell hat sie einen ersten Verdacht, zu wem die Knochen gehören könnten, doch das Sammeln von Beweisen gestaltet sich sehr schwierig, da der Fall viele Jahre zurückliegt und kaum jemand mit ihr reden möchte. Sie muss jedoch zwingend klären, ob es sich um einen natürlichen Tod, einen Unfall oder einen Mord handelt – denn Mord würde nicht verjähren.

     

    Ich höre mich aktuell durch die Amish-Reihe um die Protagonistin Kate Burkholder und mir werden die Romane von Linda Castillo nicht langweilig. Das liegt zum einen bestimmt an Tanja Geke, denn ihre Stimme passt so perfekt zu einem Spannungsroman und zu Kate Burkholder. Ihr kann man wirklich stundenlang lauschen und ich freue mich sehr darauf, die nächsten Fälle auch von ihr vorgelesen zu bekommen.

     

    Zum anderen sind aber auch die Fälle, die alle im Amish-County in Ohio spielen, interessant. Dieses Mal geht es um einen alten Fall, der evtl. ein Mordfall sein könnte. Die Aufarbeitung ist spannend gewesen, denn Beweise zu sichern ist nach so vielen Jahren nicht einfach und die Menschen in Burkholders Einsatzgebiet sind nicht gerade auskunftsfreudig. Auch im Privatleben von Kate Burkholder geht es weiter und dieses Mal recht holprig.

     

    Fazit: Die Reihe bleibt auch im siebten Fall unterhaltsam und interessant. Meiner Meinung nach ist das Hörbuch nicht unbedingt ein Thriller, was es laut dem Aufdruck auf der Taschenbuchausgabe sein soll, aber ein unterhaltsamer Krimi, der mich wieder ins Amish-County gebracht hat und der extrem gut von Tanja Geke vorgetragen wird. Für mich wird es bald mit Band 8 („Böse Seelen“) weitergehen.

  12. Cover des Buches Tod eines Lehrers (ISBN: 9783426553251)
    Andreas Franz

    Tod eines Lehrers

     (217)
    Aktuelle Rezension von: niknak

    Inhalt (Klappentext):

    Als Oberstudienrat Schirner ermordet und grausam verstümmelt aufgefunden wird, reagiert seine Umgebung zunächst fassungslos: Der Lehrer war überall beliebt und führte eine glückliche Ehe. Hauptkommissar Peter Brandt beginnt gründlicher in Schirners beruflichem Umfeld zu recherchieren und entdeckt, dass an dem Gymnasium Dinge vorgingen, die offenbar nicht an die Öffentlichkeit dringen sollten. In diesem Roman begegnet dem Fan von Andreas Franz' Krimis ein neues Ermittlerduo: der unkonventionelle Hauptkommissar Peter Brandt und die coole Offenbacher Jung-Staatsanwältin Elvira Klein. Für Zündstoff sorgen ihre gegensätzlichen Charaktere - für Spannung die bewährte Hand des Erfolgsautors! Ein neues Ermittlerduo betritt die Bühne!

     

    Mein Kommentar:

    Dies ist der erste Teil einer neuen Reihe des Erfolgsautors Andreas Franz rund um den Hauptkommissar Peter Brandt. Ich kenne bisher schon einige Teile des Autors von der Julia Durant Reihe. Und ich mag seine spannenden und fesselnden Bücher und wurde auch diesmal nicht enttäuscht.

    Peter Brandt ist ein sehr sympathischer Hauptkommissar, der dazu auch noch alleinerziehender Vater ist und sich liebevoll um seine zwei Töchter kümmert. Dennoch schafft er den Spagat zwischen Familie und Arbeit sehr gut zu meistern. Er kommt sehr authentisch und sympathisch rüber und man fiebert mit ihm mit und versucht den Fall aufzuklären. Wie ich es vom Autor ja schon kannte, hat er auch in diesem Buch wieder einige Überraschungen und spannende Wendungen eingebaut, mit denen man als Leser nicht rechnet. So blieb das Buch die meiste Zeit über spannend. Leider wurde der Mord recht früh aufgeklärt und das letzte Viertel des Buches beantwortete nur noch die offenen Fragen und setzte die letzten Puzzleteile zusammen. Da fehlte mir dann auch ein wenig die pannung und das Buch plätscherte nur noch dahin. Auch wenn hier noch ein paar Überraschungen eingebaut waren, waren mir hier einige Szenen zu lang beschrieben und ich denke, da hätte man noch mehr herausholen können aus der Geschichte.

    Dennoch hat mich das Buch sehr gut unterhalten und hat mir spannende Momente verschafft. Ich finde allerdings, dass der Autor bei dieser Reihe noch Potential nach oben hat und hoffe, dass er dies beim nächsten Band noch ausnutzen wird.

    Die Thematik, welche dieses Buch befasst, hat mich sprachlos zurückgelassen. Man denkt eindeutig darüber nach und sie lässt einen auch nach dem Beenden des Buches nicht sofort los. Ich denke, dass dies sicher vom Autor so beabsichtigt war und fand es sehr gut. Denn man sollte mehr auf die Kinder und Jugendlichen achten und sie schützen. Worum es genau geht, will ich aber nicht genauer beschreiben, um die Spannung nicht vorweg zu nehmen.

     

    Mein Fazit:

    Ein wirklich gelungener Auftakt zu einer neuen Reihe mit noch kleinen Schwächen, die hoffentlich beim nächsten Band weniger werden. Ich  freue mich schon darauf, wie es weitergeht mit Peter Brandt – beruflich und privat.

     

    Ganz liebe Grüße,

    Niknak

  13. Cover des Buches Die Sau ist tot (ISBN: 9783954514618)
    Rudolf Jagusch

    Die Sau ist tot

     (31)
    Aktuelle Rezension von: supersusi

    Klaus sitzt in U-Haft und bittet seinen Freund, seine Verteidigung zu übernehmen. Er schildert ihm, was ihn dazu gebracht hat, seinen Schwiegervater zu ermorden und den Schweinen zum Fraß vorzuwerfen. Die Abgründe, die sich auftun, sind erschreckend und man kann Klaus sehr gut verstehen, ja, man fragt sich, ob einem selbst eine andere Lösung eingefallen wäre.

    Anfangs tat ich mich mit den hölzernen, steifen Dialogen etwas schwer (Gespräch zwischen Klaus und seinem Anwalt-Freund, Kennenlernen von Helene), aber als Klaus dann ins erzählen kommt, bessert sich dies. Die Geschichte von Klaus liest sich flüssig, die Charaktere sind gut dargestellt und nur Helene bleibt etwas blass und wirkt nicht ganz so authentisch. Via Mala in der Eifel mit einem überraschenden Ende.

    Wer kurze Lokalkrimis mag, die etwas düster sind, ist hier richtig. Ich möchte gar nicht wissen, in wievielen Familien es so zugeht. 

  14. Cover des Buches Emmas Glück (ISBN: 9783442463039)
    Claudia Schreiber

    Emmas Glück

     (139)
    Aktuelle Rezension von: Quacki24

                


     Das nenne ich mal entspannende, leichte Lektüre für zwischendurch. In letzter Zeit habe ich so viele Bücher mit schweren Themen gelesen, da war dieses hier direkt eine Wohltat. Ein wunderbares Setting auf einem Bauernhof im Nirgendwo, schön verschrobene Charaktere, Wissenswertes über Schweine und Hühner, viele Schmunzelmomente und sogar ein bisschen Tiefgang. Ich bin total happy, dieses Buch gelesen zu haben.              
  15. Cover des Buches Animal Farm (ISBN: 9781440455865)
    George Orwell

    Animal Farm

     (318)
    Aktuelle Rezension von: Nelebooks

    Cover: The Cover is well fitting to the the story with the farm. Of course it is an elderly version and because of that maybe not as attractive to potential readers as other books/covers.

    Opinion: From the beginning ongoing the book took me because it was something else, interesting, entertaining and diverting. It was all written from the view of the animals and was interesting to get to know the different animals and the characters. I always wanted to know what will happen to everyone and the farm. It became more and more terrifying! It makes me feel more empathy for the animals.

    A book which everybody should have read.

  16. Cover des Buches Rampensau (ISBN: 9783442378128)
    Arne Blum

    Rampensau

     (21)
    Aktuelle Rezension von: BeaRa
    Zur Ausgabe vom Limes Verlag.


    Cover:

    Das Cover macht vielleicht nicht so neugierig, der Titel in Verbindung dazu aber auf jeden Fall schon.

    Meine Meinung:

    Ich habe "Rampensau - ein Schweinekrimi" letztes Jahr beim Weihnachtswichteln geschenkt bekommen und fand den Titel auf anhieb witzig. Irgendwie hatte ich dabei ein Rockstarschwein vor Augen und auch ein bisschen Animal Farm. So ganz von der Hand zu weisen war der Gedanke an Animal Farm dann auch nicht, zumindest wenn es um Che geht, einem von Kims Mitbewohnern.

    Neben Kim, Dörthe, Lunke und Che gibt es noch jede Menge Charaktere, die zum Glück zu Beginn des Buches in einer Übersicht vorgestellt werden. Auf diese habe ich auch in den ersten Kapiteln des Buches häufiger zurückgegriffen, bis ich so langsam die Nebencharaktere verinnerlicht hatte. Erzählt wird "Rampensau" aus Sicht der klugen Schweinedame Kim, die ich schon bald als echt coole Socke zu schätzen wusste. Es war interessant wie sie die Macken der anderen Schweine wahrnimmt, sich reflektiert, verändert und immer mehr über sich selbst lernt. Auch ihr kriminalistisches Gespür ist nicht zu verachten. Unterstützt wird sie von Lunke, einem in sie verschossenen Wildschwein, das nicht unbedingt der hellste ist und Bertie, einem redefreudigen Wollschwein mit Zen-Mentalität.
    Und auch wenn die Menschen abfällig auf die Schweine herabblicken, sind doch sie diejenigen, die sich im Dreck suhlen. Mehr als ein schwarzer Fleck auf der Weste tritt zutage und Kim muss mehr als einen Tod aufklären, um die zu retten, die ihr wichtig sind.

    Leseempfehlung:

    Für mich war "Rampensau" ein netter Ausflug in die Welt der Schweine. Zunächst war ich etwas überfordert durch die vielen Charaktere, aber das gab sich nach und nach. Es war interessant und teilweise spannend Kim bei ihren Beobachtungen und Abenteuern zu folgen, ihren Schlussfolgerungen beizuwohnen und eine unerwartete Auflösung zu erleben. Zwar hat mich "Rampensau" nicht gänzlich überzeugt, aber ich hatte schöne Lesestunden.
  17. Cover des Buches Erika (ISBN: 9783499235139)
    Elke Heidenreich

    Erika

     (127)
    Aktuelle Rezension von: Rija21
    Es ist eine wirklich schöne Geschichte für zwischen durch wie z.B eine kurze Pause. Ein toller Charakter und die Handlung ist auch sehr gut nachzuvollziehen. 
  18. Cover des Buches Eating Animals (ISBN: 9780316127165)
    Jonathan Safran Foer

    Eating Animals

     (72)
    Aktuelle Rezension von: Yvonne-liest
    Der Inhalt von Jonathan Safran Foers Buch "Eating Animals" (deutscher Titel: "Tiere essen") wird im Klappentext folgendermaßen zusammengefasst:

    "Eating Animals is a uniquely passionate, powerful and provocative exploration of what we eat and why. It is both a personal quest which goes to the very heart of what it means to be human and a riveting exposé of the horrors and dangers of factory farming."

    Die Sprache ist immer klar und verständlich, wie es von einem solch erfolgreichen Autor zu erwarten ist. Die Hintergründe sind gut recherchiert: auch der informierte Leser kann hier noch sehr viel lernen. Foer geht hauptsächlich auf die Industriestandards und verschiedenen Praktiken und Arbeitsschritte bei der Produktion von Fleisch und Fisch ein, daneben aber auch auf die verherenden Folgen auf Umwelt, Klima und Gesundheit.

    Das Buch ist ein klarer Appell gegen die Grausamkeiten der Massentierhaltungsbetriebe. Die recherchierten Fakten werden offen dargelegt, oft ist es schwer weiterzulesen. Man sollte es trotzdem tun. "Eating Animals" weißt darauf hin, dass wir dem Grauen, welches wir durch unser Konsumverhalten verursachen, ins Auge schauen müssen.

    Als Alternative zu den verschmähten Massentierhaltungsbetrieben ("factory farms") stellt Foer kleine, familiär geführte Bauernhöfe dar. Dabei übersieht er, dass auch in solchen Betrieben äußerst ineffizient und klimaschädlich Nahrung hergestellt wird.

    Leider geht Foer nicht ausreichend auf die moralische Fragestellung ein, weshalb es gerechtfertigt ist, Tiere zu essen. Nach seiner Darstellung ist es völlig ausreichend, den Tieren ein einigermaßen leidfreies Leben und einen kurzen Tod zu geben. Dies sollte keine genügende Rechtfertigung darstellen, da ja im Normallfall kein zwingender Grund besteht, das Tier überhaupt zu essen.

    Die im Buch interviewten Vegetarier und Veganer geben als ihre Beweggründe ihr Mitgefühl mit den Tieren an. Diese sentimentale Darstellung geht an der Fragestellung vorbei. Beim Verzicht auf Tierprodukte geht es um fundamentale Gerechtigkeit. Tiere sollten nicht wie bloße Produktionsmittel behandelt werden. Zur weiteren Lektüre zu diesem Thema empfehle ich die Bücher von Gary Francione und Anna Charlton.
  19. Cover des Buches Einsiedlerkrebse (ISBN: 9783442715725)
    Anne B. Ragde

    Einsiedlerkrebse

     (82)
    Aktuelle Rezension von: Eori
    Anne B. Radge hat ihren ganz eigenen Stil, der ganz ausgezeichnet eine gewisse Trostlosigkeit ausstrahlen kann. Natürlich passt das hervorragend zu der Stimmung im Buch. Aber irgendwie war es mir diesmal fast zu viel.
    Der Text ist häufig in lagen, schachteligen Sätzen verfasst, dann plötzlich wieder nur ganz kurze. Aber genau so gehen Gedanken nun mal. Springen von einem Thema zum nächsten und schweifen gerne mal ab. Und außerdem ist die Autorin sehr direkt, beschönigt nichts und schreibt einfach gerade heraus wie es ist.

    Mir gefallen die verschiedenen Handlungsstränge, bei denen man einen wunderbaren Einblick in das Leben einiger so verschiedener Figuren erhält. 
    - Tor, der Vater, lebt mit seinem Vater auf einem Schweinehof irgendwo im Nirgendwo und will sich nicht eingestehen, dass er Hilfe annehmen muss. Sei es bei der Arbeit im Haushalt oder auf dem Hof.
    - Torunn, seine Tochter besucht ihn aber doch dann und wann, verliebt sich in einen anderen Hundemenschen und hat genügend mit ihrer Arbeit zu tun. Wirklich glücklich ist sie trotz allem aber irgendwie nicht.
    - Margido, ihr Onkel ist Bestatter und führt auch ein sehr einsames Leben. Ihn lernt man irgendwie am wenigsten kennen, und doch ist er sympatisch.
    - Erlend und Krumme, ein unglaublich faszinierendes schwules Paar, die gerne Essenseinladungen machen und einen ganz speziellen Geschmack in Sachen Kleidung und Wohnungseinrichtung haben.

    Alle diese Charaktere sind ganz unterschiedlich, aber passend zu Titel in ihrem Leben nicht ganz zufrieden, eben Einsam. Und so wirklich Hilfe annehmen will im ersten Moment auch keiner. Am liebsten würden alle ihr Leben so weiterleben, wie es vorher war. Aber das geht eben nicht.

    Ich habe das Buch gerne gelesen, und liebe alle Figuren. Aber das Lesen hat mich immer mehr bedrückt, denn im Buch gab es selten fröhliche Momente. Muss ja auch nicht sein. Denn das Leben ist manchmal einfach nicht zum lachen.
  20. Cover des Buches Die Nacht des Verfolgers (ISBN: 9783442479269)
    Martha Grimes

    Die Nacht des Verfolgers

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Alais
    Andi Oliver ist eine junge Frau, die eines Tages in einem Motel aufgewacht war und sich an nichts, was vor diesem Tag geschah, erinnern konnte. Ihr ganzes bisheriges Leben, ihr Name, ihre Herkunft - alles ist wie ausgelöscht. Etwas Schreckliches muss in dieser Nacht geschehen sein, das ist auch fast schon alles, was sie weiß - und dass ihr ein Mann folgt, der keine guten Absichten zu haben scheint.
    Auf ihrer Flucht zu Fuß durch die USA hilft sie einem vernachlässigten Esel in seiner Not und nimmt ihn kurzerhand mit. Zu zweit gelangen sie in eine Kleinstadt, in der Andi schnell Anschluss und ein neues Zuhause findet, doch ihr Verfolger ist immer noch auf ihrer Spur und an ihrem Zufluchtsort macht sie sich neue Feinde, da sie das Grauen der Massentierhaltung in einem nahegelegenen Schweinemastbetrieb nicht einfach so hinnehmen kann ...
    Anderen Lesern der Werke von Martha Grimes ist Andi Oliver bereits in "Das Mädchen ohne Namen" schon einmal begegnet, mir leider nicht und ich möchte diese Lektüre unbedingt noch nachholen. Zwar erschien es mir absolut nicht erforderlich, den ersten Band gelesen zu haben, um der Geschichte von "Die Nacht des Verfolgers" folgen zu können, aber mit Andi Oliver hat die Autorin eine Romanheldin geschaffen, über die man gar nicht genug lesen kann. Eine junge Frau, die einfach das macht, was ihr Herz für richtig hält, sich so in große Schwierigkeiten bringt, aber eben auch das eine oder andere bewirken kann.
    Die Geschichte hat trotz aller Ernsthaftigkeit auch einige humorvolle Stellen und weicht in vielem vom üblichen Schema eines Kriminalromans ab. Ich fürchte, dass nicht alle Leser damit zurechtkommen und diesen Roman vielleicht sogar regelrecht hassen werden, da er sie mit ein paar unbequemen Wahrheiten über die Welt, in der wir leben, konfrontiert und ihnen zeigt, dass es durchaus Alternativen zur "Das-ist-halt-so-da-kann-man-nichts-machen"-Haltung gibt. Das macht manche Menschen wütend, weil sie eben lieber auf Menschen, die einen anderen Weg einschlagen, wütend sind, anstatt zuzulassen, dass ihnen selbst Zweifel an ihrem eigenen Handeln oder Nichthandeln kommen könnten. Martha Grimes hat, wie auf Seite 205 deutlich wird, diesen Mechanismus erkannt und dennoch dieses Buch geschrieben. Sie scheint ihrer Romanheldin an Zivilcourage in nichts nachzustehen - chapeau!
    Das Ende hätte ich mir etwas weniger offen gewünscht, allerdings lässt es hoffen, dass Martha Grimes vielleicht noch einen weiteren Roman über Andi Oliver schreiben wird, mich würde es jedenfalls sehr freuen.
  21. Cover des Buches Das Lügenhaus (ISBN: 9783442715701)
    Anne B. Ragde

    Das Lügenhaus

     (154)
    Aktuelle Rezension von: Iris_Hell

    Trondheim, Norwegen, in der Gegenwart. Die Bäuerin Anna stirbt kurz vor Weihnachten an den Folgen eines Schlaganfalls. Nach Jahren der familiären Funkstille versammeln sich die Hinterbliebenen – drei Söhne, der Witwer und ein Überraschungsgast – auf dem zwischenzeitlich heruntergewirtschafteten Anwesen.

    Unterschiedlicher könnten die Brüder nicht sein: Ein Schweinezüchter, ein Bestatter und ein schwuler Schaufensterdekorateur. Eine spannende Mischung?

    Der Älteste, ein Junggeselle Anfang fünfzig, bevorzugt seit Jahren die Gegenwart seiner Zuchtsäue samt Ferkel jeglicher menschlicher Gesellschaft.

    Der Mittvierziger, ein verschrobener, einzelgängerischer Bestatter, steckt eventuell vorhandene Empathie voll und ganz in den Beruf, wenn es darum geht, den Familien der Verstorbenen einen würdevollen Abschied zu ermöglichen.

    Und der Jüngste? Bietet ein komplettes Kontrastprogramm zu seinen älteren Brüdern. Vor zwei Jahrzehnten der norwegischen Provinz in die weltoffene Großstadt Kopenhagen entflohen, um dort seine Homosexualität frei zu leben, bedient er jegliches Klischee des divenhaften Schwulen. Vom obligatorischen Glitzerohrring, über den Deko-Tick, den extravaganten Lebensstil bis hin zum Faible für Kristallfigürchen lebt er hemmungslos seine Gefühle und Allüren aus und ist lange Zeit die einzige Figur mit Identifikationspotenzial. Die beiden anderen, die Schweine, respektive Tote, den lebenden Menschen vorziehen, wirken emotionslos, abgestumpft.

    Wen wundert es bei dieser Polarität der Charaktere, dass der Kontakt zwischen den einzelnen Geschwistern seit Jahren nicht mehr besteht? Auch dem Elternhaus haben sie den Rücken gekehrt, was niemanden recht zu stören scheint. Ohne den Tod der Mutter hätte es wohl keinen Anlass für die Rückkehr des Brüdertrios zu den Stätten ihrer Kindheit und Jugend oder auch nur für ein Aufeinandertreffen gegeben.

    Nordisch by nature. Konservativ. Heimatverbunden. Menschenscheu. Wortkarg. Letzteres bei einer der Figuren auf die Spitze getrieben. Erst ganz zum Schluss kommt sie zu Wort, schweigt bis dahin durchgehend, so jedenfalls die Wahrnehmung.

    Wer die Norweger kennt, begegnet bestimmt auch deren zum Teil gnadenloser Gelassenheit. Mitteleuropäische Gewohnheit, Geschwindigkeitsbegrenzungen um mindestens 10 km/h zu überschreiten, ist auf Skandinaviens Straßen fehl am Platz. Nicht aus Liebe zur Korrektheit. Vielmehr gilt hier der Grundsatz der Entschleunigung. Ob ein direkter Zusammenhang mit dem, trotz horrender Preise, immensen Konsum (hochprozentigen) Alkohols besteht, kann der nicht-norwegische Leser nur mutmaßen.

    Eins ist sicher: Dieser Roman bleibt der skandinavischen Mentalität treu. Es wird zum Teil wenig gesprochen, dafür umso mehr getrunken und generell herrscht eine Behäbigkeit, die zwar auffällt, aber nie nervt, wenn man sich denn auf sie einlässt. Der Roman plätschert im ersten Drittel skandinavientypisch langsam, fast schon träge, ohne große Ereignisse dahin, dass man sich fragt, ob überhaupt noch irgendetwas Spannendes auf den rund 300 Seiten passiert.

    Thriller-Fans oder Freunde von Actiongeschichten, in denen ein Ereignis das andere jagt, auf fast jeder Seite neue Szenen und Überraschungen lauern, sind bei diesem Buch falsch. Nichtsdestotrotz liest sich der Roman mit seiner ruhigen Erzählweise angenehm und die Hoffnung auf ein Ereignis, das die Geschichte aus dem sanftem Plätschermodus eines Gletscherbächleins reißt, wird irgendwann belohnt.

    Wie der Titel unschwer erahnen lässt, lastet auf der Familie eine Lüge. Doch welche? Auf die Auflösung muss der Leser – wie es sich für einen soliden Roman gehört – bis zum Schluss warten. Und die ist dann alles andere als nordisch by nature.

  22. Cover des Buches Hitzewelle (ISBN: 9783442715718)
    Anne B. Ragde

    Hitzewelle

     (69)
    Aktuelle Rezension von: GudrunMaria
    Dies ist der 3. Band der "Lügenhaus-Serie".

    Der erste Band lautet "Das Lügenhaus", der 2. Band "Einsiedlerkrebse" und der 4. Band "Sonntags in Trondheim".

    Habe mich zuerst für dieses Buch aufgrund des witzigen Covers interessiert. Da wollte ich mir doch gleich die Beschreibung und die Leseprobe durchlesen und die haben mich dann neugierig gemacht. Also, nochmal zurück zum Cover. Die Farben sind total stimmig und fallen gleich ins Auge. Die Abbildungen lassen auf humorvollen Inhalt schließen.



    Der Schreibstil ist ganz okay und lässt sich flüssig lesen. Jedoch stören die ständigen Erläuterungen zu bereits genannten Emotionen. Dies führt dazu, dass man das Buch sehr oberflächlich liest, weil man ja nicht andauernd Wiederholungen haben will. Hier hatte ich den Eindruck, als sollten Seiten gefüllt werden. Schade.



    Die Darstellung der Charaktere ist an sich gut, jedoch wird vieles überspitzt, was zwar ab und an witzig ist, allerdings ist hier zu viel des Guten davon und das wirkt dann eher gegenteilig und erzwungen. Mit charmantem Humor hat das für mich nichts mehr zu tun.



    Die Idee der Geschichte finde ich okay, denn ansonsten hätte ich mich nach der Leseprobe nicht dafür interessiert. Jedoch wird alles so in die Länge gezogen, der Witz flacht durch bereits genannte Gründe ab, so dass ich mich eher durch´s Buch quälen musste.



    Mein Fazit: meine Erwartung aufgrund des Covers und der Leseprobe war hoch - diese wurde leider durch überspitzten Humor und Wiederholungen enttäuscht
  23. Cover des Buches Die Bibel. nach der Übersetzung Martin Luthers, mit Apokryphen. Standardausgabe in alter Rechtschreibung (ISBN: 9783438015716)
    Martin Luther

    Die Bibel. nach der Übersetzung Martin Luthers, mit Apokryphen. Standardausgabe in alter Rechtschreibung

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Huebner
    Ein sehr kluges, inspirierendes Buch. Man muss nicht religiös sein, um die BIBEL zu mögen. Ich liebe sie, weil sie mich inspiriert, mich staunen lässt und mich so oft wütend macht. Ich liebe den Übersetzungsstil Luthers, die vielen Konjunktionen machen das ganze zu etwas Selbstverständlichem. Ich bin zur Bibel erst durch die Arbeit als Lehrerin und Autorin gekommen - Deutschunterricht und Historische Romane schreiben, geht einfach nicht ohne Bibel (man nehme Brechts "Galilei", Lessings "Nathan" oder Celans "Todesfuge"). Da stecken unglaubliche Geschichten drin, auf denen Jahrhunderte von Literatur, Musik, Bildende Kunst und sogar Architektur gebaut haben, das hat kein anderes Buch bisher vermocht. (I. Hübner)
  24. Cover des Buches Sauglück (ISBN: 9783740800550)
    Veronika A. Grager

    Sauglück

     (25)
    Aktuelle Rezension von: mariameerhaba

    "Sie wies durch das Fenster nach draußen, wo Dornröschen eben wieder einen seiner sagenhaften Auftritte bot" - Wie sieht dieser sagenhafte Auftritt aus? Was verpasse ich da gerade? Wieso beschreibt das die Autorin nicht, sondern lässt den Leser im Dunklen tappen? Wenn das hier nur einmal vorkommen würde, würde ich das ja irgendwie noch verkraften, aber es passiert ständig.

    "Tumultartige Szenen waren die Folge." Die Autorin beschreibt nicht, was passiert, sondern kürzt es mit einem Satz ab. Die meisten Beschreibungen gehen daher verloren. Man kann nicht damit argumentieren, dass der Leser selbst interpretieren soll, denn wenn ich das ständig mache, kann ich auch beginnen, zu fantasieren und brauche dafür kein Buch.

    Die Figuren werden schnell in Schwarz und Weiß geordnet. Das sind die Guten, das sind eindeutig die Bösen. Keine einzige Figur ist vielschichtig, sondern jeder begrenzt auf Gier oder Mitgefühl. Das macht die Figuren unsympathisch, vor allem langweilig.

    Ihr schlichter Stil sorgt nicht für eine Atmosphäre und wie sie die Geschehnisse hinunterrattert, macht sie den Eindruck, als wollte sie so schnell wie möglich zum Kern der Geschichte kommen. Darunter leidet der Spannungsbogen und gerade in einem Krimi ist die Spannung das Wichtigste.

    Als man die Leiche entdeckt, werden die Geschehnisse bis zu dem Zeitpunkt stichwortartig erzählt. Statt eine Szene aufzubauen, überspringt sie alles und schafft es nicht, irgendein Bild herzustellen. Dabei wird die Leiche in einer Jauchegrube entdeckt, wo der alte Mann in Tierurin schwimmt, was ein übles Bild ist, erschreckend und ekelhaft, aber darauf geht sie nicht ein. Leiche gefunden, nächste Szene und plötzlich sind die Polizisten da, die das Sauwetter kritisieren.

    Die Dialoge wirken meistens gekünstelt, wie bei einem Protokoll, beschränkt auf das Eigentliche, ohne auf die Reaktionen der Figuren einzugehen. Meistens sind sie kalt formuliert. Erst als die Autorin den Dialekt ins Spiel bringt, bekommen die Dialoge zwar etwas Farbe, aber das lag wohl eher daran, dass ich mir beim Lesen einen richtigen Wiener vorgestellt habe und ich große Schwierigkeiten hatte, ihn auch zu verstehen.

    In meinen Augen funktioniert das Buch nicht. Man merkt, dass da eine richtige Anfängerin dran war, die leidenschaftslos und ohne jegliche Liebe geschrieben hat.

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