Bücher mit dem Tag "schweinegrippe"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "schweinegrippe" gekennzeichnet haben.

8 Bücher

  1. Cover des Buches Tiere essen (ISBN: 9783596512850)
    Jonathan Safran Foer

    Tiere essen

     (518)
    Aktuelle Rezension von: Natascha_W

    Warum essen wir Tiere? Und wie kommt das Fleisch eigentlich in die Geschäfte? Welche Wege geht es, bis es im Laden zum Verkauf steht?
    Im Buch wird alles rund um das Thema Tiere mästen und schlachten besprochen.

    Viele Informationen waren mir vor dem Buch schon bewusst, all zu gerne verdrängt man diese aber. Einige Situationen hatte ich mir nie so schlimm ausgemalt, wie sie im Buch geschildert werden. Vor allem war ich schockiert darüber, dass auch auf die Sicht der Angestellten im Schlachtbetrieb eingegangen wird und ich teilweise nachvollziehen konnte, wieso man da drin gaga wird und die Tiere noch schlechter behandelt, als es eh schon Standard ist. 

    Das Thema wird rundum beleuchtet und sachlich wiedergegeben, was gesehen und gehört wurde. Wem schnell schlecht wird, der sollte sich viel Zeit beim Lesen nehmen - einige Stellen im Buch sind wirklich grenzwertig! Aber es ist nunmal die Realität und ich wünsche mir, dass öfter hin- anstatt weggeschaut wird! Ein veganer Lebensstil ist die einzige Möglichkeit das Leid der Tiere in den Griff zu bekommen.

  2. Cover des Buches Verteidigung der Missionarsstellung (ISBN: 9783423215107)
    Wolf Haas

    Verteidigung der Missionarsstellung

     (101)
    Aktuelle Rezension von: Jossele

    Vorweg: Ich habe dieses Buch, das schon einige Zeit in meinem Regal steht, zufällig jetzt in der Corona- Zeit in die Hand genommen, aber es verschaffte mir beim Lesen zusätzliche Freude, es ausgerechnet jetzt zu lesen. Es geht um Benjamin Lee Baumgartner, der sich immer zu dem Zeitpunkt und an dem Ort verliebt, wo gerade eine Seuche ausbricht. BSE, Vogel- und Schweinegrippe und am Ende EHEC.

    Noch nie war ich bei einem Buch des Autors so hin- und hergerissen, denn eigentlich bin ich ein großer Haas-Fan, weshalb ich auch alle Bücher, bis auf den „Jungen Mann“ von ihm bereits gelesen habe.

    Und auch diesmal liest es sich gut an, wie Benjamin Lee Baumgartner um den Imbisswagen herumschleicht, weil er sich in die Verkäuferin verliebt hat. Wie von Haas gewohnt, herrliche Formulierungen, skurrile Ideen und schon bald schöne, gut ausgedachte Verwicklungen. Schließlich lernen sich der Ich-Autor und Benjamin kennen und die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt.

    Zwischendrin aber verlor ich fast die Lust, denn die Mittel, die der Autor da einsetzt, habe ich einfach nicht verstanden und fand sie auch nicht lustig. Leere Seiten, Seiten in chinesischer Sprache, Zeilen im Kreis, Zeilen schräg über die Seite (Querlesen), Regieanweisungen etc. Das zieht sich viel zu lang und ward mir daher fad.

    Am Ende wird’s wieder besser, als noch ein paar witzige Verwicklungen hinzukommen, aber insgesamt meiner Meinung der bisher schwächste Haas. Mir zwei Sterne wert.

  3. Cover des Buches Eating Animals (ISBN: 9780316127165)
    Jonathan Safran Foer

    Eating Animals

     (72)
    Aktuelle Rezension von: Yvonne-liest
    Der Inhalt von Jonathan Safran Foers Buch "Eating Animals" (deutscher Titel: "Tiere essen") wird im Klappentext folgendermaßen zusammengefasst:

    "Eating Animals is a uniquely passionate, powerful and provocative exploration of what we eat and why. It is both a personal quest which goes to the very heart of what it means to be human and a riveting exposé of the horrors and dangers of factory farming."

    Die Sprache ist immer klar und verständlich, wie es von einem solch erfolgreichen Autor zu erwarten ist. Die Hintergründe sind gut recherchiert: auch der informierte Leser kann hier noch sehr viel lernen. Foer geht hauptsächlich auf die Industriestandards und verschiedenen Praktiken und Arbeitsschritte bei der Produktion von Fleisch und Fisch ein, daneben aber auch auf die verherenden Folgen auf Umwelt, Klima und Gesundheit.

    Das Buch ist ein klarer Appell gegen die Grausamkeiten der Massentierhaltungsbetriebe. Die recherchierten Fakten werden offen dargelegt, oft ist es schwer weiterzulesen. Man sollte es trotzdem tun. "Eating Animals" weißt darauf hin, dass wir dem Grauen, welches wir durch unser Konsumverhalten verursachen, ins Auge schauen müssen.

    Als Alternative zu den verschmähten Massentierhaltungsbetrieben ("factory farms") stellt Foer kleine, familiär geführte Bauernhöfe dar. Dabei übersieht er, dass auch in solchen Betrieben äußerst ineffizient und klimaschädlich Nahrung hergestellt wird.

    Leider geht Foer nicht ausreichend auf die moralische Fragestellung ein, weshalb es gerechtfertigt ist, Tiere zu essen. Nach seiner Darstellung ist es völlig ausreichend, den Tieren ein einigermaßen leidfreies Leben und einen kurzen Tod zu geben. Dies sollte keine genügende Rechtfertigung darstellen, da ja im Normallfall kein zwingender Grund besteht, das Tier überhaupt zu essen.

    Die im Buch interviewten Vegetarier und Veganer geben als ihre Beweggründe ihr Mitgefühl mit den Tieren an. Diese sentimentale Darstellung geht an der Fragestellung vorbei. Beim Verzicht auf Tierprodukte geht es um fundamentale Gerechtigkeit. Tiere sollten nicht wie bloße Produktionsmittel behandelt werden. Zur weiteren Lektüre zu diesem Thema empfehle ich die Bücher von Gary Francione und Anna Charlton.
  4. Cover des Buches Winterstarre (ISBN: 9783548610757)
    Joachim Rangnick

    Winterstarre

     (30)
    Aktuelle Rezension von: campino246
    In einer Berghütte werden Leichen gefunden, doch wie kamen diese dahin?
    So spannend der Beginn des Buches ist, so überrascht war ich, dass es so langweilig weiter geht. Wie die Geschwister zu den Leiharbeitern kommen, was dann weiter passiert. Alles wird haargenau geschildert, aber spannend wird das nicht. Man weiß einfach schon, was weiter passieren wird. Nachdem ich mich 100 Seiten gequält hatte, habe ich entschieden, dass ich das Buch abbreche.
    Bis dahin war auch kaum Robert Walcher in Erscheinung getreten. Und wie er zu dem Fall kommt, war dann auch an den Haaren herbei gezogen.

    Fazit: Leider fehlt es an Spannung, sodass ich das Buch nicht weiterempfehlen möchte.
  5. Cover des Buches Fleischlos schwanger mit Pilates (ISBN: 9783462042931)
    Harald Schmidt

    Fleischlos schwanger mit Pilates

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Schmidtis Focus-Kolumne mal zum Zu-Hause-lesen, man braucht also nicht mehr am Kiosk in der doofen Zeitschrift zu blättern, um da die Kolumne lesen zu können. Inhaltlich wenig überraschend (Berlin, Kita, Rachida Dati, Lothar Matthäus), ist Schmidt mit seinem Humor und seiner Formulierungskunst den übrigen kleinwüchsigen deutschen "Comedians" doch meilenweit voraus.
  6. Cover des Buches Die Wahrheit aufgedeckt 3 (ISBN: 9783959633284)
    Derek Barclay

    Die Wahrheit aufgedeckt 3

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  7. Cover des Buches Unzensiert 2011 (ISBN: 9783942016568)
    Andreas von Rétyi

    Unzensiert 2011

     (4)
    Aktuelle Rezension von: R_Manthey
    Am Ende eines jeden Jahres kann man sich vor Jahres-Rückblicken nicht mehr retten. Die kostengünstige Zweitverwertung von Ereignissen der vergangenen zwölf Monate ist inzwischen auch in der Bücherwelt angekommen. Dieses Werk nun möchte einige der Geschehnisse von 2010 wahrheitsgetreuer darstellen, als das bisher in den großen deutschen Medien der Fall gewesen sein soll.

    Natürlich ist dieser Anspruch lobenswert, doch wenn man nicht naiv ist, dann wird man sofort verstehen, dass man allerhöchstens einige neue und vielleicht auch interessante Aspekte vorgetragen bekommen wird. Ob dies der Leser dann auch wirklich so empfindet, hängt selbstverständlich ganz entscheidend von seinem Informationsstand ab. Ich habe jedenfalls nicht viel Neues erfahren, doch die paar wirklich interessanten Aspekte konnten am Ende meinen zeitweiligen (subjektiven) Ärger über den gelegentlich ziemlich zähen Text abmildern.

    Dieses Buch ist ein Auftragswerk, und solche Texte gehen in der Regel schwer aus der Feder, zumal der Autor ganz offensichtlich nicht auf allen Gebieten, die er in seinem Buch beleuchtet, wirkliches Spezialwissen besitzt. Er stützt sich deshalb oft auf Publikationen anderer Autoren des Verlages und unterteilt sein Buch in sechs Kapitel: Geheimpolitik und Geostrategie, Skandale 2010, Was geschah wirklich im Falle..., Das schmutzige Geschäft mit der Gesundheit, Archäologie im Visier, An den Grenzen der Wissenschaft.

    Im ersten Kapitel geht es zunächst um die Frage, ob die CIA nach dem letzten Weltkrieg über einem französischen Dorf LSD versprüht hat. An diesem Beispiel kann man gut die Herangehensweise des Autors verfolgen. Es gab in diesem Dorf zu einem bestimmten Zeitpunkt des Jahres 1951 gehäufte Fälle von Halluzinationen, die auch in heftigen Aggressionen endeten. Beweisen lässt sich die Behauptung, die der Autor übernimmt, gegenwärtig nicht. Sie ist jedoch auch nicht unglaubwürdig, denn in dieser Zeit wurden in den USA selbst nachweislich geheime Experimente mit Trinkwasser unternommen und Soldaten der US-Armee absichtlich verstrahlt. Mit anderen Worten: Es bestehen berechtigte Zweifel an der offiziellen Version, aber keine Tatsachenbeweise für eine andere. Das ist bis auf wenige Ausnahmen der rote Faden des Buches, für den der Autor letztlich aber nichts kann.

    Anschließend untersucht er im gleichen Stil die Beziehungen zwischen Google und der CIA, die Deepwater-Horizon-Katastrophe, die Lage der Bilderberger und den Afghanistan-Krieg. Dass deutsche Soldaten in einem Land sterben, das nach dem Machtverlust der Taliban nun für über 90 Prozent der weltweiten Opium-Produktion verantwortlich ist, erscheint deshalb noch bitterer als ohnehin schon. Da dieser Krieg vom Friedensnobelpreisträger Obama geführt wird, darf auch ein Abschnitt über ihn nicht fehlen.

    Im zweiten Kapitel kommen die Finanzkrise, der Drohnen-Einsatz zur Bürgerüberwachung, die Mixa-Affäre, Thilo Sarrazin, eine Weizenkrankheit, die Nacktscanner-Diskussion und Julian Assange zur Sprache. Insbesondere im letzten Fall nimmt der Autor eine gänzlich andere Position ein als die offiziellen Medien.

    Das dritte Kapitel betrachtet unter anderem den Absturz von Smolensk und den angeblichen Selbstmord von Kirsten Heisig, der in der Tat einige Rätsel aufgibt. Danach klärt uns der Autor über die Machenschaften der Pharmamafia bei der inszenierten Schweinegrippenpanik auf und berichtet über Neues aus der Krebsmedizin.

    Das 5. Kapitel schildert überwiegend die Machenschaften des ägyptischen Ober-Archäologen Dr. Hawass. Im letzten Kapitel erfahren wir etwas über ein merkwürdiges Phänomen am norwegischen Himmel und entsprechende geheime Forschungen, über unsere Sonne und ihre Aktivitäten, geheime Mikrowellen-Waffen und Nahtod-Erfahrungen. Schließlich macht der Autor uns auch noch klar, dass Marsflüge nicht ganz so einfach sind, wie sie immer in den Medien dargestellt werden.

    Man sieht schon allein an der Fülle und der Verschiedenheit der Themen, dass man zwar viele interessante Dinge dargeboten bekommt, viel Tiefe oder wirklich belastbare Aussagen aber nicht erwarten sollte. In einigen Fällen sind die Auslassungen des Autors sehr dünn, zum Beispiel in den Abschnitten über die Finanzkrise oder Sarrazin. In anderen Fällen, in denen er sich offenbar viel besser auskennt, trifft man dagegen auf wirklich interessante Behauptungen. Mir hat insbesondere das Kapitel über die Pharma-Industrie gut gefallen.

    Fazit.
    Das Buch ist ein Gemisch von sehr verschiedenen Kapiteln, die darüber hinaus auch eine recht unterschiedliche Qualität aufweisen. Manchmal habe ich dem Autor bewundernd zugesehen, wie er seitenlang mit letzter Gewissheit über eine eigentlich unbestimmte Situation fabulieren kann. Doch dann folgten auch wieder recht interessante Ausführungen. Für mich war das eine eher durchwachsene, aber auch in der Gesamtheit nicht uninteressante Lektüre.
  8. Cover des Buches Katzen würden Mäuse kaufen (ISBN: 9783426787687)
    Hans-Ulrich Grimm

    Katzen würden Mäuse kaufen

     (51)
    Aktuelle Rezension von: Angelsammy

    Früher haben Tiere, Katzen, Hunde, Rinder, Schweine, Pferde und all die anderen intakte Instinkte besessen und genau gewußt, wie sie sich ernähren mußten, um ausgewogen leben zu müssen. 

    Die Katze schloß sich den Menschen an, der Hund wurde domestiziert, ebenso wurden Nutztiere "erschaffen" und in der Moderne kamen nach und nach noch andere Haustiere hinzu, Vögel, Schildkröten, Kaninchen usw. 

    Im sechsten Kapitel wird erläutert, wie das Haustier zum Partner wurde. Und wie es zum Wandel kam, daß das Tier, auch Katzen und Hunde "einen Nutzen" haben mußten, aber dann mehr und mehr zu Kuschelpartnern wurden.

    Alles, was gewinnträchtig wirkt, wird eruiert und der moderne Mensch mag es oft bequem und zeitsparend. Und wenn der Mensch das Beste für sein Haustier will, dann ist es doch gewiß das Ideale, die hochgepriesene Tiernahrung zu kaufen, die so hochglänzend beworben wird. Es ist doch alles drin? Hochwertiges Fleisch, alle Vitamine und Mineralien? Von wegen! 

    Jede gängige Tierfuttermarke der großen Player, egal ob die mit W ..., K..., I... anfangen und sogar die Hochpreisigen sind deutlich auf den Punkt gebracht: der letzte widerliche Dreck! Des öfteren war ich während des Lesens regelrecht angeekelt und wütend! 

    Fragwürdigste Schlachtabfälle und andere "Produkte" aus Abdeckereien sind der Rohstoff für das ach so tolle Tierfutter, darunter fällt leider auch die Marke, die mit S ... anfängt und immerzu ein Petersilienblatt in der Werbung aufweist. Diese Schlachtabfälle waren schon sehr oft mit Dioxin belastet, von Medikamentenrückständen und mikrobieller Belastung ganz zu schweigen. Das ist ein sehr anrüchiges Geschäft, in das die Mafia verwickelt ist und immer wieder laufen die Fäden auch in Belgien und den Niederlanden zusammen.

    Weil dieser miese Fraß, als Fettgrundlage und Tiermehl kein Tier essen würde, muß mit Chemie aus Frankensteins Labor aufgehübscht werden, maskiert, was bitter oder ranzig bzw. sonstwie widerwärtig schmeckt. Fragwürdige Additiva, die Krebs und andere Krankheiten auslösen können, vom potentiellen Dioxin mal ganz zu schweigen. Sogar Klärschlamm ( ! ) und Erdgas wird als Grundlage für Tiernahrung benutzt! Igitt! Additiva, damit der Dreck auch gut riecht. Ich hingegen roch aber mal die tagelang eingetrocknete Soße der Marke S ...., die anfänglich "gut" roch und dann nur noch widerlich stank, weil die Maske sich offenbar verflüchtigt hatte. 

    Wir hatten diverse Dioxinskandale und garantiert erinnern sich noch viele an den BSE - Skandal, als Rinder zu Kannibalen gemacht wurden, weil sie das Tiermehl pulverisierter, prionenkranker Artgenossen "maskiert" essen mußten. Die kriminelle Energie kennt wahrhaftig keine Grenzen. 

    Kritische Tierärzte stellten fest, daß mit dem wachsenden Umsatz der Tiernahrungsbranche auch die Krankheitsrate bei den Haustieren sprunghaft ansteigt, Krebs, Dysplasien, krankhaftes Übergewicht, Allergien, psychische Veränderungen, Hautkrankheiten und und und. Glutamat und andere Extrakte, als auch Zucker ( was hat Zucker in Tiernahrung verloren? Oder fangen Katzen zuckerkranke Mäuse und mögen deswegen diesen Geschmack? Abartig! ), sorgen oft dafür, daß das Tier "süchtig" nach diesen Produkten wird und die damit erhoffte Bindung ans Produkt erreicht wird. 

    Leider gibt es viele Tierärzte, die auch wegen Sponsoring nicht kritisch und unabhängig sind. Fast alle Veterinärprofessoren und Forscher sind offenbar ebenfalls befangen, weil industriell eingebunden. So muß man deren Studien, daß Fertigfutter so toll ist, grundsätzlich mißtrauen, denn die Hand, die bezahlt, beißt man nicht. 

    Das Konglomerat der ( unkritischen ) Tierärzte, Tiernahrungsindustrie und Pharmaindustrie ist eine Unheilige Allianz. Mein Fazit ist, daß es im Interesse diverser Tierärzte  ( die wirklich engagierten und kritischen wie unabhängigen einmal ausgenommen ) und der Pharmaindustrie ist, wenn Haustiere infolge des industriellen Drecks krank werden, je kränker, desto besser, denn wenn Frauchen und / oder Herrchen sich die Behandlung leisten kann, spülen Operationen, Bestrahlungen, Untersuchungen, Medikamente eine Unmenge Geld in die Kassen. Ich kenne wirklich nur einen Bruchteil Tierärzte, mit denen ich aber nur negative Erfahrungen gemacht habe. Es ist zwar subjektiv, aber ich stehe der Zunft der Tierärzte sehr kritisch gegenüber. Natürlich gibt es immer rühmliche Ausnahmen.

    Rinder werden artfremd mit Getreide ernährt ( Mais ), was die Kühe nicht vollständig verdauen können und den gefährlichen bakteriellen Erreger Ehec fördert, was schon des öfteren Todesfälle bei Menschen verursachte nach Fleischverzehr, oft Kinder. 

    Bei menschlicher Nahrung gab es auch schon viele Skandale und das zieht sich offenbar durch alle Branchen. Die Kriminalität der "weißen Kragen" hat wahrhaftig keine Hemmungen und Skrupel, geht über menschliche und tierische Leichen, nur um der lieben Habgier willen! Auch wenn man nicht gläubig ist, Gier ist zurecht eine der sieben Todsünden! 

    Was ist mit Barfing? Zurück zur Natur? Könnte das die Lösung sein? Vielleicht! Aber woher will man wissen, daß man dem Metzger seines Vertrauens und den assoziierten Bauern wirklich trauen kann, sogar bei Bio gab es schon Skandale? Ist das Fleisch wirklich gesund, im Sinne von vormals artgerechter Ernährung und enthält es keine Medikamentenrückstände? So macht man unter anderem mit dem gut gemeinten Barfing den Bock zum Gärtner! 

    Es gab in den USA sogar einen Skandal, daß Tiermehl aus Abdeckereien vormaliger Katzen und Hunde zu Tiernahrung verarbeitet wurde und Hunde als auch Katzen so zu Kannibalen wurden. Perverser geht es gar nicht mehr!

    Sehr kritisch und sarkastisch deckt Hans-Ulrich Grimm verständlich diese dreckigen Machenschaften auf, behandelt ebenso, daß zuviele Vitamine und Mineralien im Futter Schäden oft genug verursachen, zum Beispiel die gefürchtete Hüftdysplasie. 

    Kein Tier braucht künstliche Aromen, Glutamat, Zucker und solchen Dreck! Wem also etwas an einem langen, gesunden Leben seines geliebten Tieres liegt, kritisch sein oder bleiben und mündig nach echten Alternativen suchen! Die gibt es nämlich! Investigativ hochwertig und scharf sezierend sollte dieses Buch uns allen eine Warnung sein, denn letztendlich fällt alles auf den Mensch zurück!

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