Bücher mit dem Tag "schweizer autor-in"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "schweizer autor-in" gekennzeichnet haben.

196 Bücher

  1. Cover des Buches Rocky Mountain Lion (ISBN: 9783906882048)
    Virginia Fox

    Rocky Mountain Lion

     (204)
    Aktuelle Rezension von: KerstinMC

    Auf dem Cover sieht man sehr schön einen wichtigen Bestandteil der Geschichte. Wie der Titel „Rocky Mountain Lion“ schon verrät geht es um den Puma bzw. Berglöwen. Das Tier liegt im unteren Bereich des Bildes ganz entspannt, doch im Buch kommt es nur als Wildtier vor. Auf der anderen Seite deuten kleine Accessoires auf die Jahreszeit hin. Es liegt Schnee in Independence. Ich finde es immer wieder schön, wie hier kleine Details vom Inhalt der Geschichte einen Platz auf dem Cover erhalten.

    Rocky Mountain Lion ist das 9. Hörbuch der Rocky Mountain Reihe. Inzwischen sind 11 Bücher der Reihe eingesprochen und es werden noch einige folgen. Für mich ist diese Reihe genau das richtige, um nebenbei an meinem Schreibtisch zu sitzen und zu basteln. Oder es ist auch gerne ein Begleiter bei einsamen Waldspaziergängen, wobei ich da lieber ein Buch in der Hand halte, um die Natur hören zu können.

    Hörbücher und ich sind seit Kindertagen die besten Freunde und ich kann Stunde um Stunde mich von einer angenehmen Stimme berieseln lassen. Diese habe ich in Karoline Mask von Oppen gefunden. Wie du ganz unweigerlich bei mir schon mitbekommen hast. So hat die Reihe von Virginia Fox bei mir erst eine Chance bekommen. Für alle eine Win Win Situation. Ich weiß jeden Monat was für ein Hörbuch ich mir kaufe. Ich bin gespannt ob das Einsprechen im aktuellen Tempo weitergeht.

    So, aber nun zum aktuellen Hörbuch. Wie oben schon erwähnt spielt der Puma eine ganz wichtige Rolle. Er lebt in den Rocky Mountains noch in freier Wildbahn. Die Ethologin Quinn auf der Lone Wolf Ranch folgt einer Berglöwin durch den Schnee, um ein Bewegungsmuster zu erstellen und das wunderbare Tier abzulichten. Ihr Kollege Archer ist ebenfalls auf der Fährte der Berglöwen, doch aus einer ganz anderen Motivation heraus. 

    Quinn und Archer sind die Protagonisten des Hörbuchs und stehen sich selbst im Weg. Ihre Annäherungsversuche sind amüsant anzuhören und so vergehen die Stunden im Nu. Wie gewohnt ist in der Geschichte auch ein gewisser Spannungsmoment mit eingebaut. Den kannst du dir durch die Inhaltsangabe weiter unten am besten selbst zusammen reimen.

    Für mich war es ein spannendes Hörbuch. Ich habe die Bewohner von Independence inzwischen lieb gewonnen und freue mich jeden Monat auf eine Rückkehr in die Rocky Mountains. Wer auf romantische Serien mit spannenden Elementen steht ist hier genau richtig. Theoretisch ist jedes Buch eine in sich abgeschlossene Geschichte, allerdings werden nebenbei die früheren Liebespaare wieder aufgegriffen und deren Leben weiter erzählt. Wie es halt klassisch für eine Serie ist, die irgendwann süchtig macht. Mich hat die Serie als Unterhaltung für Zwischendurch einfach gepackt und nichts ist besser, als stundenlang dem Hörbuch am Stück lauschen zu können während man über die Autobahn fährt. Von mir gibt es eine klare Hör- bzw. Leseempfehlung. Es macht einfach Spaß.

  2. Cover des Buches Das große Schweigen (ISBN: 9783954516575)
    Katja Montejano

    Das große Schweigen

     (114)
    Aktuelle Rezension von: Tom_Read4u
    Atme, so lang du noch kannst!' – diese bizarre Nachricht erreicht die ehemalige Kripobeamtin Primerose Bouillé kurz nach dem Mordanschlag auf ihren Vater, einen Berner Staranwalt. Es ist für sie der Anfang eines Alptraums. Ein gnadenloser Killer beginnt ein grausames Spiel und tötet Schlag auf Schlag ihre Freunde. Als Primerose erkennt, dass auch ihr Leben bedroht ist, trifft sie eine einsame Entscheidung. Doch auch alleine kämpft sie ums Überleben und um das Geheimnis, was dahinter steckt.  Ihr Vater scheint mehr gewusst zu haben, mehr getan zu haben, als sie sich hat jemals vorstellen können. Wird sie es schaffen oder ist es bereits zu spät ???

    Mit diesem gnadenlosen Krimi bedient sich die Autorin Katja Montejano einem der dunkelsten Kapiteln der schweizer Geschichte mit all seinen Folgen, nämlich über die "administrativ Versorgten" .
    Allein schon der Prolog lässt einem ein Schauern über den Rücken laufen und nicht zuletzt, die Schritt für Schritt ans Tageslicht kommende Fakten verlangen einiges von Primrose und ihren Freunden/ Familie ab, sondern auch von uns Lesern.
    Die Charakterzüge aller beteiligten Personen, besonders Primrose und Luc sind perfekt ausgearbeitet und entwickeln sich im Verlauf so wie es sich jeder vorstellt. Klar sind einige Auffälligkeiten zwischen Primrose mit ihrem Kurzhaarschnitt, schwarzen Kleidungsstil und ihrerm Technikequipment zu Lisbeth Salander aus der Millenium Triologie nicht von der Hand zu weisen, aber das stört eigentlich nicht. Ich persönlich hab einwenig schmunzeln müssen, als ich es gelesen hatte.
    Die vielen unerwarteten kleinerern Wendungen im Verlauf der Geschichte, macht dieses Thema umso spannender und zeigt auch welche Gesellschaftsschichten wohl involviert waren. Alles in allem, ein sehr guter Krimi mit einem tollem Team, von dem man getrost weitere Fälle erwarten könnte -  sofern es die Autorin zulässt. ;)

  3. Cover des Buches Liebe, Sünde, Tod (ISBN: 9783954513611)
    Monika Mansour

    Liebe, Sünde, Tod

     (37)
    Aktuelle Rezension von: eriS

    Cem arbeitet seit 3 Wochen bei der Luzerner Polizei. Als die Zürcher Polizei um Hilfe bei der Auflösung eines Mordfalls bittet, wird er als verdeckter Ermittler eingesetzt. In einer Speditionsfirma soll sich Cem umhören und rausfinden, ob hier jemand etwas mit dem Mord zu tun hat. Den die Tote wurde mit einem Kugelschreiber dieser Speditionsfirma erstochen. Gleich am ersten Tag, darf er mit Lana mitfahren. Lana ist jedoch sehr verschlossen und scheint etwas zu verbergen, jedoch gelingt es Cem nicht sie zum Reden zu bringen. Als Mann fühlt er sich jedoch sehr zu ihr hingezogen und glaubt nicht, dass sie was mit dem Mord zu tun hat.

    Doch plötzlich kommt es zu einem zweiten Mord in Zürich. Cem hat an diesem Abend unerlaubterweise in Zürich ermittelt und gerät selbst in Verdacht etwas mit dem Mord zu tun zu haben. Durch seinen Alleingang wird er vorläufig von den Ermittlungen freigestellt. Doch diese Entscheidung kann er nicht akzeptieren und möchte unbedingt die Unschuld von sich und Lana beweisen. Wird es Cem gelingen die Mord aufzuklären und was verbirgt Lana?

    Dieser Krimi ist in einem sehr fesselnden Stil geschrieben. Bis zum Schluss ist nicht klar ob Lana nun wirklich hinter den Morden steckt oder ob es doch jemand anders ist. Der Leser wird dadurch animiert, sich ein eigenes Urteil zu bilden und mit zuraten was hinter den Morden steckt und welche Verbindung die beiden Toten haben. Cem als Hauptcharakter kommt mir sehr sympathisch rüber. Die Erwähnung seiner Lebensgeschichte gibt ein sehr schlüssiges Bild von ihm und erklärt manche seiner Handlungen.

    Die Handlungsorte in Zürich und Luzern inkl. Umgebung sind gut gewählt und lassen ortskundige Leser noch tiefer in die einzelnen Orte eintauchen.

    Für mich ein gelungener Auftakt der Krimi-Reihe rund um Cem und das Ermittlerteam. Ich freue mich bereits die weiteren Bände zu lesen.

  4. Cover des Buches Himmel, Hölle, Mensch (ISBN: 9783954516636)
    Monika Mansour

    Himmel, Hölle, Mensch

     (33)
    Aktuelle Rezension von: eriS

    Der Schweizer Nationalfeiertag beginnt für Cem nicht wie gewünscht. Im Wauwilermoos wird eine nackte Leiche gefunden. Da der Tote von einem Stier angegriffen wird, ist sein Gesicht nicht mehr erkennbar und somit auch nicht klar, um wenn es sich beim Toten handelt. Cem und das Ermittlerteam rund um Barbara stehen vor vielen offenen Fragen. Wer ist der Tote? So wie es scheint ein Chinese mit einem auffälligen Tattoo, doch auch nach diversen Nachforschungen ist noch immer nicht klar, um wenn es sich beim Toten handelt. Handelt es sich um einen tragischen Unfall oder hat da wer nachgeholfen? Was macht ein nackter mitten in einer Weide mit einem Stier? Neben den sehr vielen Unklarheiten geht es auch im Privatleben von Cem turbulent zu und her. Den plötzlich wird er auch noch mit Menschenhändlern konfrontiert und fühlt sich hin und hergerissen zwischen zwei attraktiven Frauen.

    'Himmel, Hölle, Mensch' entführt den Leser aufs Land. Die Umgebung rund um Wauwil wird zum Hauptschauplatz dieses Krimis. Die Landschaft und die Bewohner werden sehr authentisch beschrieben und passen sehr gut zum Setting dieses Krimis.

    Cem als Hauptprotagonist begibt sich auch in seinem zweiten Fall in einige Gefahren und setzt alles daran, den Fall zu lösen. Ich finde es schön, dass die Protagonisten nicht nur oberflächlich dargestellt werden, sondern auch auf das Private eingegangen wird. Für mich als Leser ist es so viel einfacher, sich in die Personen hinein zu versetzen und gewisse Handlungen zu verstehen.

    Der Schreibstil ist sehr flüssig und durch die vielen Ermittlungsansätze wird es nie langweilig. Bis am Schluss ist nicht wirklich klar was es mit dem nackten Toten auf sich hat. Das Buch kann deshalb nicht zur Seite gelegt werden, bis die letzte Seite erreicht wurde.

    Da das Buch in sich geschlossen ist, kann es auch gelesen werden, wenn einem der erste Fall von Cem nicht bekannt ist. 'Himmel, Hölle, Mensch' ist jedem Krimi-Fan wärmstens zu empfehlen. Als Leser ermittelt man nicht nur mit, sondern lernt auch noch die Landschaft rund um Luzern besser und intensiver kennen.

  5. Cover des Buches Rocky Mountain Yoga (ISBN: 9783952422182)
    Virginia Fox

    Rocky Mountain Yoga

     (92)
    Aktuelle Rezension von: Pachi10

    Jasmin flüchtet aus Seattle in die Kleinstadt Independence in den Rocky Mountains. Dort lebt ihre Großmutter und sie kann in dem kleinen Ort zur Ruhe kommen. 

    Sie versteckt sich dort vor ihrem Ex-Freund der offenbar in dubiose Waffengeschäfte verwickelt ist. 

    Die Einwohner von Independence sind eine eingeschworene Gemeinde, Zusammenhalt ist hier groß geschrieben und das Buschtelefon am Land funktioniert auf andere Weise als in der Stadt.

    Jasmine fühlt sich in der neuen Gemeinde sehr wohl. Am meisten angetan ist sie vom Sheriff Jake.


    Ein netter Liebesroman mit sehr sympathischen Charakteren. Spannende Krimielemente sind eingebaut, das macht ihn zu einem sehr kurzweiligen Lesevergnügen. Sehr brav und keusch kommt dieser Roman gänzlich ohne Liebesszenen aus. 

  6. Cover des Buches Rocky Mountain Kid (ISBN: 9783952444740)
    Virginia Fox

    Rocky Mountain Kid

     (63)
    Aktuelle Rezension von: KerstinMC

    Das Cover wird geziert von einer Gebirgskette. Die Bergspitzen werden zum Teil von der Sonne angestrahlt und ragen aus dem Nebel heraus. Im Vordergrund liegt ein Paar rote Schuhe und daneben steht ein kleines Pony. So pass das Cover sehr gut zur Reihe Rocky Mountains von Virginia Fox.

    Das 4. Hörbuch hat in den Hauptrollen Paula mit ihrer Pflegetochter Leslie und den charmanten Tierarzt Nate. Während Paula in den ersten Büchern noch sehr unnahbar wirkt taut sie jetzt langsam aber sicher auf. Zusammen mit Leslie versorgt sie die Tiere auf der Ranch. Die zwei sind zu einem eingespielten Team geworden und tun sich gegenseitig gut. Doch dann taucht ein Zeitungsbericht auf, der alles auf den Kopf stellt.

    Auf die Gefahr hin, dass ich das jetzt zum gefühlt hundertsten Mal schreibe, konnte ich der Stimme von Karoline Mask von Oppen stundenlang lauschen. Inzwischen habe ich auch nicht mehr die Personen von Gansett Island im Kopf bei gewissen Intonationen, sondern bin ganz bei den Charakteren von Independence. Um zu erfahren, was weiter in Independence passiert, könnte ich mir nun auch die Bücher schnappen und lesen. Doch warte ich lieber auf die Produktion der Hörbücher. Und so habe ich dieses Jahr noch ein paar Hörmomente auf die ich mich freuen darf. Am 26. März 2020 erschien der 22. Band der Reihe. Also werden da noch einige Hörbücher für mich folgen.

    Ich war von der Geschichte um Paula und Nate sofort fasziniert. Beide haben ihre ganz eigenen Päckchen zu tragen und versuchen für ihr jeweiliges Mädchen das beste zu tun. Natürlich tauchten auch immer wieder lieb gewonnene Einwohner von Independence auf. Für mich das schöne an einer Serie, die weitere Entwicklung der Beziehungen verfolgen zu können. Beim Hören habe ich dann das Gefühl an einen Ort zurück zukehren und zu beobachten was passiert.

    Für mich war es ein wunderschönes Hörbuch. Ich habe die Geschichte verschlungen und konnte nur schweren Herzens zwischendurch auf Pause drücken. Ich freue mich jetzt schon auf das nächste Hörbuch, das mich bei meinen Spaziergängen im Wald begleiten darf. Von mir gibt es eine ganz klare Lese- bzw. Hörempfehlung. Das Buch macht einfach Freude und genau das richtige in schweren Zeiten.

  7. Cover des Buches Solothurn trägt Schwarz (ISBN: 9783954517831)
    Christof Gasser

    Solothurn trägt Schwarz

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Lesezeichenfee

    Fee erzählt von der Geschichte:
    Dominik Dornach arbeitet bei der Solothurner Kantonspolizei. Die Freundin seiner Tochter Pia wird entführt und seine Tochter ist selbst mehrfach in Lebensgefahr. Dazu noch ein toter Journalist, eine undurchsichtige Ärztin (die Mutter von Pias Freundin) und eine Majorin von der österreichischen Polizei (Jana Cranach). 

    Fee zum Buch:
    Erstmal muss ich unbedingt einer meiner Lieblingsautorinnen Milena Moser danken, weil sie Christoph Gasser bestärkt hat, dass er dranbleiben soll, Bücher zu schreiben. Erst war ich von Blutlauenen begeistert und nun von Solothurn trägt Schwarz. 

    Das Cover:
    Mir gefällt das Cover zwar sehr gut, hat aber irgendwie – meiner Meinung - nach nicht viel mit dem Buch zu tun. Der Rückentext ist ok. Am Schluss kommt dann noch die Legende mit den Begriffserklärungen. Das fand ich toll, denn alles kannte ich auch noch nicht. 

    Der Schreibstil und die Geschichte:
    Die ersten 50 Seiten fand gut und war gleich in der Geschichte drin. Am nächsten Abend habe ich etwa 180 Seiten gelesen, weil das Buch so spannend war, danach konnte ich nachts kaum schlafen und sobald ich weiterlesen konnte, hab ich den Rest gelesen. Es war schön, dass Pia und die Majorin auf den Markt gehen konnte, so war dann doch noch kurz ein wenig Ruhe in der Geschichte, bevor dann das letzte – aufregende – Highlight kam. Ich fand das Buch so wahnsinnig spannend, dass ich sehr begeistert bin und ganz sicher weitere Bücher des Autors lesen werde. 

    Lokalkolorit:
    Dadurch, dass einige Schauplätze von wichtigen Szenen in der Stadt (Markt, Kaffee) und auch außerhalb stattfanden, kam dann noch ein wenig Lokalkolorit ins Buch. Aber soweit ich mich erinnern kann, gab es keinen, der Schweizerdeutsch sprach, was ich schade fand. 

    Charaktere:
    Die Charaktere sind auch sehr gut beschrieben, so dass ich mir alle vorstellen konnte. Meine Lieblingscharaktere waren Jana und Pia. Ich konnte mir alles gut vorstellen und mich gut in sie hineinversetzen. Da hoffe ich doch, dass es noch ein Wiedersehen mit den beiden gibt. Vielleicht kann ja dann doch noch ein „besseres“ Ende, als dieses „leider total reale“ Ende herauskommen. 

    Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
    Ich bin total begeistert von dem Buch. Es war so megaspannend, mit tollen Charakteren und durchaus nachvollziehbaren Geschehen. Tatsächlich fand ich diese Geschichte noch besser als Blutlauenen, obwohl mir das Buch schon sehr gut gefiel. Ja, was soll ich sagen? 5 Sterne sind um einiges zu wenig für dieses Buch und ich halt schon Ausschau nach weiteren Büchern des Autors. 


    • Cover des Buches Drei Frauen im Schnee (ISBN: 9783037633076)
      Blanca Imboden

      Drei Frauen im Schnee

       (51)
      Aktuelle Rezension von: luisa_loves_literature

      Drei Frauen im Schnee ist für mich eine ganz nette, anspruchslose Geschichte, die einigermaßen unterhält, aber nicht vom Hocker haut, und deren Reiz wohl zu einem Großteil darin besteht, dass sie eine Weihnachts-Silvester-Story ist. Die Protagonistin ist eine Frau Anfang 40, die sich im Spannungsfeld von untreuem Ehemann, geltungssüchtiger Schwiegermutter, pubertären Zwillingstöchtern und freigeistiger Schwester wiederfindet und so schließlich die Flucht ergreift. In den Bergen der Schweiz findet sie Freundschaften und das Glück kehrt zu ihr zurück.

       

      Der Roman plätschert durchaus gefällig dahin, mehr aber auch leider nicht. Die überaus konventionelle Story, die ab der Hälfte auch noch unglaublich vorhersehbar wird, wird in flüssigem, aber unspannendem Stil erzählt. Weder inhaltlich noch sprachlich kommt es hier zu Überraschungsmomenten und leider ist es für mich daher nicht vielmehr als eine gutgemeinte Lektüre für den Nachmittag zwischen Bügelbrett und Waschmaschine. Keine der Figuren ist überaus reizvoll und die angestrebte Situationskomik und Familienkomödie ist einfach zu bieder, um zu überzeugen. Dazu wird jede Problematik im Zuckerguss erstickt, der Hallodri ist vom ersten Satz an als solcher zu erkennen, und das Happy End ist selbst für eine Weihnachtsgeschichte zu wohlmeinend. Dennoch wäre das Buch sicherlich die perfekte Grundlage für einen Weihnachtsfilm, den man aber leider doch schnell wieder vergessen würde. Mein Fazit: ganz nett, muss man aber nicht unbedingt lesen.

    • Cover des Buches Mission: Weisse Weihnachten (ISBN: 9783037631225)
      Andreas Benz

      Mission: Weisse Weihnachten

       (37)
      Aktuelle Rezension von: AnjaKoenig

      wunderschön, wie ein paar senioren/innen ihrer freundin aus dem heim ihren letzten wunsch erfüllen, was sie hierfür alles versuchen und aushecken. immer wieder wird ein neuer plan benötigt da was schiefläuft, köstlich was sie sich so alles einfallen lassen und was daraus dann noch entsteht. liest sich super dieses buch und die mischung aus ernstem thema und der witzigen umsetzung ist grossartig. auch über die einrichtung und das leben dort wird bisserl was geschrieben und die gedanken und gefühle der einwohner werden schön beschrieben. wirklich lesenswert und kurzweilig dieses buch. absolut empfehlenswert für jeder mann/frau.

    • Cover des Buches Rocky Mountain Life (ISBN: 9783906882000)
      Virginia Fox

      Rocky Mountain Life

       (53)
      Aktuelle Rezension von: KerstinMC

      Das Cover zeigt wieder einen kleinen Ausschnitt der Rocky Mountains bei Sonnenaufgang. Vor der wunderschönen Bergkulisse stehen ein paar Cowboy Stiefel samt Lasso und Stetson auf dem Boden. Daneben liegt ein Strauß mit Wildblumen. Eine gelungene Komposition passend zur Protagonistin der Geschichte. 

      Im siebten Hörbuch der Rocky Mountain Reihe von Virginia Fox durfte ich Lara und Hank kennenlernen. Zwei ganz neue Personen für mich in Independence. Lara ist wirklich neu im Ort, denn die gebürtige Schweizerin lebt erst ganz neu in Independence. Das Testament ihres Vaters hat sie einmal quer über den Atlantik in die Rocky Mountains geführt. Hank ist für mich auch ein neuer Charakter in Independence. Seine Schwester Rebecca tauchte vorher schon mal auf. Nun habe ich Gelegenheit beide näher kennenzulernen.

      Wie schon in den ersten sechs Bänden konnte ich mich immer nur schwer vom Hörbuch trennen. Auch wenn ich mich hier wiederhole kann ich der Sprecherin Karoline Mask von Oppen einfach stundenlang zuhören. Sie ist mir mit ihrer Stimme ans Herz gewachsen. Und so verfolge ich aktuell zwei Serien, die sie einspricht. 

      Die Geschichte um Lara und Hank wird spannend erzählt. Auch wenn sich das Schema des Kennenlernens in Independence wiederholt, verfolge ich doch gerne den Weg. So war ich fasziniert von Laras Aufnahme im Ort. Alles spielte sich mal wieder rund um die Familie Carter ab. So tauchten immer wieder lieb gewonnene Charaktere auf. 

      Bei Hörbüchern setze ich gerne auf längere Reihen. Die kann man gut nebenbei hören und man hat immer wieder das Gefühl nach Hause zu kommen. Ich habe mich in den kleinen Ort in den Rocky Mountains inzwischen verliebt und freue mich jedesmal darauf bekannte Personen zu treffen. Wie entwickelt sich ein Paar weiter? Was wird aus den Kindern? Und welche Abendteuer lassen sich noch in die Rocky Mountains verorten?

      Die Geschichte „Rocky Mountains Life“ ist in sich abgeschlossen. Sie könnte theoretisch auch unabhängig von den ersten Bücher gelesen bzw. gehört werden. Denn alle wichtigen Information für das Verständnis fließen einfach mit ein. Doch baut man mit Vorkenntnissen eine ganz andere Beziehung zu den Personen auf. Für mich ist es eine schöne Hörbuchreihe wo aktuell noch kein Ende in Sicht ist. Ich habe gerade gesehen, dass das 10. Buch veröffentlicht wurde. Also sind meine nächsten Hörstunden schon mal gesichert. Von mir gibt es eine klare Hörempfehlung.

    • Cover des Buches Rocky Mountain Dogs (ISBN: 9783952444726)
      Virginia Fox

      Rocky Mountain Dogs

       (57)
      Aktuelle Rezension von: Ariane-AYNIALB
      Der Klappentext:

      Mit Männern hat man nichts als Ärger, findet Kat. Hunde sind da eine viel bessere Wahl. Kein Wunder floriert ihr Hundesalon in Seattle. 


      Als ihre zwei besten Freunde nacheinander nach Independence, Colorado ziehen, beschließt sie jedoch, es den beiden gleich zu tun. Sie freut sich darauf, ihr Leben in der Kleinstadt einzurichten und mit ihrer Bordeaux-Dogge Rocky die Umgebung zu erkunden. 

      Der einzige Störfaktor in ihren Plänen ist der arrogante Hockeyspieler Sam, der sie permanent zur Weißglut treibt. Da hilft auch nicht, dass er aussieht wie ein nordischer Gott. 

      Doch dann findet sie den ersten verletzten Hund. Und wenig später den zweiten. Die sonst so rege Gerüchteküche schweigt und Kat hat einen schrecklichen Verdacht: illegale Hundekämpfe. Als ihr niemand Glauben schenken will, sichert sie sich kurzerhand Sams willige Unterstützung und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln.

      Die Charaktere:

      Kat - eine junge, erfolgreiche Frau die mit beiden Beinen fest im Leben steht und eines nicht will - einen Mann, der ihr Leben durcheinander bringen könnte. Sie ist sehr tierlieb und kann auch schnell Kontakte zu anderen Menschen knüpfen.

      Sam - Hockeyspieler, attraktiv und unverschämt selbstbewusst. Erst auf den zweiten Blick entdeckt man, was für ein liebevolles, tierliebes und fürsorgliches Herz in ihm schlägt

      Meine Meinung:

      Der Schreibstil der Autorin ist auch im dritten Band der "Rocky Mountain Reihe" wie gewohnt locker, bildlich und gefühlvoll. Mir gefällt ihre Art zu schreiben und vor allem, das Zwischenmenschliche auf den Punkt zu bringen.

      Dieser Band gefällt mir bislang tatsächlich am Besten. Tolle und wirklich unglaublich sympathische Hauptprotagonisten, der typische Independence Charme mit den herzlichen, aber etwas ungewöhnlichen Einwohnern sowie eine große Portion Spannung und Herzschmerz. Gerade die Geschichte um Kat's Mutter ist mir persönlich sehr nahe gegangen, so dass ich richtig mitgefiebert habe.

      Desweiteren gefällt mir die Verbindung der Charaktere durch die ganze Reihe. Sie macht die ganze Geschichte irgendwie vollkommen und rundet das Gesamtbild ab. 

      Mir gefiel das Buch wirklich sehr gut, weshalb ich 5 von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung geben kann.

    • Cover des Buches Höllgrotten (ISBN: 9783740803087)
      Monika Mansour

      Höllgrotten

       (20)
      Aktuelle Rezension von: Gwhynwhyfar
      Der Anfang: »Ich wurde in die Hölle hineingeboren. Auf verbrannter Erde traf ich einen weißen Engel. Er gab mir ein Geschenk.«

      Von der Lorzentobelbrücke ist eine farbige Frau herabgestürzt. Kommissarin Sara Jung steht vor einem Rätsel: Mord – Selbstmord?, und wer ist diese Frau, die keine Papiere bei sich trägt? »Kipekapeka« hat sie auf einen Zeh geschrieben. Die Obduktion ergibt, diese Frau hat ein paar Tage vor ihrem Tod entbunden und in ihrem Magen befindet sich ein Rohdiamant- ein Blutdiamant. Wo ist das Baby und welche Verbindung stellt sich nun zum Kongo ein, Diamantenschmuggel?

      Tom hat einen Termin für ein Vorstellungsgespräch bei den Kriegers, sie suchen einen Bodyguard für Natalie, die erwachsene Tochter. Sie ist ein so genanntes »Schmetterlingskind«, leidet an einer seltenen Hautkrankheit, Epidermolysis bullosa, bei der die Haut so verletzlich ist, wie der Flügel eines Schmetterlings. Jede feste Berührung, ein wenig Druck, verletzt die Haut dieser Menschen, ein kleiner Sturz kann zur Katastrophe führen, ein Gendefekt, bei dem die Verbindung der einzelnen Hautschichten gestört ist. Diese schwer gezeichneten Menschen werden in der Regel nicht sehr alt und erleiden ihr gesamtes Leben ständig höllische Schmerzen. Tom hat keine Lust auf Babysitting, kommt zu spät, ist knurrig. Aber Natalie will genau ihn einstellen.

      »Vor dreissig Jahren war die Region ein kleines Paradies gewesen, die Schweiz Afrikas nannte man sie. ... Dann kamen die Kriege, und aus dem Paradies wurde die Hölle. Der Westen schaute gern weg, solange er eines der rohstoffreichsten Länder der Welt zum eigenen Vorteil ausschlachten konnte«

      »Kipekapeka« wurde von Natalie gegründet. Schwer gezeichnet von ihrer Krankheit, schwer reich und absolut isoliert von der Außenwelt will sie sich sozial engagieren. Sie möchte anderen Menschen helfen, schafft sich so eine gefährliche Aufgabe im Darknet, in der sie ganz aufgeht. Sie hilft Afrikanern, in die Schweiz zu kommen, besorgt neue Papiere, Identitäten, Unterschlüpfe. Besonders engagiert ist sie im Kongo. Emeline, die Tote, stand unter Natalies Schutz. Doch sich mit kongolesischen Warlords und Diamantenschmugglern anzulegen, ist eine ganz andere Hausnummer als das, was Natalie zuvor gewagt hatte …

      »Natalie ist krank. Zeig Mitgefühl. Geht das, ja, dieses eine Mal?‹
      ›Tu ich ja. Ich mache mir Sorgen. Wenn mich Natalie belügt und sich hinter meinem Rücken mit GeoFoss, kongolesischen Rebellen oder korrupten Regierungen anlegt, könnte sie die nächste sein, die fliegen lernen muss.«

      Monika Monsour hat nach ihrer Serie um Kommissar Cengez nun eine andere Art von Krimi geschrieben. Die Kommissarin Sara ist eine Nebenfigur, im Mittelpunkt stehen die privaten Detektive. Natalie sucht das Baby von Emeline (genauso wie die Kommissarin), aber sie hat einen Wissensvorsprung. Natalie lügt nicht unbedingt, nennen wir es Informationspolitik des Verschweigens. Darin ist sie ziemlich gut. Sie taktiert und spielt dabei mit Menschen, bringt sich und andere in Gefahr. Sympathisch ist sie nicht, denn sie spielt mit ihrer Behinderung, nutzt andere Menschen aus, manipuliert, wo es nur geht. Für ihre Intelligenz ein wenig zu naiv, immer denselben Fehler zu begehen und dabei andere in schwere Gefahr zu bringen, sie überschätzt sich gewaltig. Sie hilft anderen Menschen, natürlich, aber sie ist letztendlich eine Narzisstin, denn ihr eigenes Anliegen geht über alles, ebenso passt hierhinein ihr übersteigertes Selbstbewusstsein. Sie umgibt sich bis zur letzten Seite mit Menschen, die ihr etwas schuldig sind, die ihr ergeben sind, sich herumschubsen lassen. Tom ist der nette Typ von nebenan, der alles verzeiht und entschuldigt, der hilft, wo er kann und laufend Prügel bezieht, inklusive von der Exfrau. Sara, die empathielose Karrierefrau, die im Umgang mit Menschen wie ein Holzklotz wirkt, alles Protagonisten aus dem wahren Leben, eben das macht sie sympathisch. Sie wirken keinesfalls sympathisch konstruiert. »Schmetterlingskinder« sind ein Themenstrang, Monika Mansour gibt einer seltene Krankheit Aufmerksamkeit und das mit viel Fachwissen. Auch der Kongo ist ihr ein Anliegen, ein prächtiges, reiches Land, einstmals; vom Westen ausgebeutet bis heute, in Kriege getrieben, von Warlords beherrscht. Mir hat es gefallen, dass die Autorin dieses Thema aufnimmt, Fluchtursachen der Menschen aufzeigt, Afrika, ein Kontinent, ausgepresst von Amerika, China und Europa, reich an Bodenschätzen, die durch Konzerne anderer Länder abgeschöpft werden. In einem dritten Strang kommt Emeline zu Wort, ihr Tagebuch wird in Zwischenkapiteln eingeblendet.

      Monika Mansour hat einen soliden Krimi auf das Papier gebracht, gut recherchiert und glaubwürdig. Der auktoriale Erzähler springt in Cliffhangern von Figur zu Figur, erklärt, der Leser ist dicht an allen Charakteren. Natalie war mir anfänglich nicht schlüssig, da sie immer wieder den gleichen Fehler machte. Doch letztendlich ist die Figur konsequent, Narzissten sind manipulativ, definieren sich über ihr Ego, waghalsig, undurchdacht, selbstüberschätzend, aalen sich dann im Ruhm, oder jammern, suchen Mitleid, wenn sie fehlschlagen. Das ist Natalie. Ein spannender Krimi mit einer Menge Antihelden. Sprachlich kann die Autorin noch eine Schippe drauflegen, da ist noch einiges drin. Insgesamt liest sich der Roman gut, packend, gesellschaftskritisch und informativ, als Gesamtpaket.
    • Cover des Buches Bretonisch mit Aussicht (ISBN: 9783740811587)
      Gabriela Kasperski

      Bretonisch mit Aussicht

       (25)
      Aktuelle Rezension von: MK262

      Mich hat sofort das tolle Cover angesprochen war mein erstes Buch von der Autorin. Hat mich aber sofort überzeugt. Ihr ist hier ein Kriminalroman gelungen den man schon fast als keinen Urlaubsführer nehmen könnte. Fühlte mich an die schönen Bretagne versetzt als ich Ihn gelesen haben Urlaubsgefühle von unserer Frankreichrundfahrt sind sofort wieder hochgekommen und ich hatte schöne Bilder, Düfte und feines Essen im Kopf. Der Atlantik ist einfach berauschend auch wenn ich nicht unbedingt ihn Ihm schwimmen möchte wegen seiner Kälte. Da ich leider kein französisch spreche habe ich mich natürlich mit Ausdrücke und Worte ein bisschen schwer getan. Aber da muss man einfach drüber weg lesen. Einen anderen freut es und somit hat die Autorin es geschafft viele zu begeistern. Hier ist wirklich von allem ein bisschen was dabei, kann das Buch nur jedem Frankreich Fan schwer ans Herz legen.

    • Cover des Buches Die Tote vom Titlis (ISBN: 9783740805197)
      Monika Mansour

      Die Tote vom Titlis

       (25)
      Aktuelle Rezension von: eriS

      Eva und Cem möchten in Engelberg ein ruhiges Wochenende nach ihrer Hochzeit verbringen. Ein Ausflug auf den Titlis macht ihre Pläne aber zunichte. Eine Hochzeitsfeier in der Gletschergrotte findet einen tödlichen Abschluss. Die Braut wird vor dem Jawort erschossen. Ein aufkommender Orkan verhindert, dass die Ermittler auf den Titlis hoch können und von den Hochzeitsgästen schaffen es auch nicht mehr alle ins Tal. So sind Eva und Cem zusammen mit 20 anderen Hochzeitsgästen auf dem Titlis gefangen und müssen die Ermittlungen selbst in die Hand nehmen. Doch bei der einen Toten bleibt es nicht. Wer unter diesen 20 Hochzeitsgästen ist der Mörder und was ist mit der Leiche der Braut passiert? Seltsame Vorfälle, die zahlreichen verwinkelten Gänge und Gebäude sowie ein Geist machen es den beiden Ermittlern nicht einfacher und sie begeben sich selbst in Gefahr. Wer ist verantwortlich für die Vorfälle und die Morde? Kommen Cem und Eva heil aus der Sache raus?

      'Die Tote vom Titlis' fesselt den Leser bereits auf der ersten Seite. Die beiden Charaktere Eva und Cem wachsen einem ans Herzen und als Leser hofft man sehr, das alles aufgeklärt wird und dabei niemand weiteres zu Schaden kommt. Da es immer wieder zu seltsamen Vorfällen kommt, ist es sehr lange nicht klar, wer wirklich dahinter steckt und man beginnt richtig mit zuraten, wer ein Motiv gehabt hat und wer von der ganzen Sache profitiert. Erst in den letzten Kapiteln fügen sich die einzelnen Puzzlestücke zusammen und ergeben ein klares Bild. Die Spannung wird bis zur letzten Seite aufrechterhalten und das Buch zur Seite legen ist nur sehr schwer möglich. Der Titlis als mehr oder weniger einzigen Schauplatz ist perfekt in Szene gesetzt. Der Sturm, der viele Schnee, die Kälte und die verschiedenen Räume in der Bergstation geben dem Krimi die Atmosphäre für einen wirklich packenden Lesespass.

      Das Cover vermittelt den Hauptschauplatz des Krimis, könnte jedoch noch ein bisschen dramatischer sein.

      Die weiteren Charaktere scheinen teilweise so einiges zu verbergen und sorgen immer wieder für Explosionsstoff auf dem Titlis. Die vielen Zwischenfälle und Ablenkungsmanöver sind teilweise fast ein bisschen zu viel und gerade zu Beginn ist es schwierig den Überblick zu behalten, welche Charaktere wie zu einander stehen.

      Dieser Krimi ist sehr zu empfehlen. Man lernt nicht nur die Hauptcharaktere in einer aussergewöhnlichen Situation kennen, sondern auch den Hauptschauplatz auf dem Titlis.

    • Cover des Buches Rocky Mountain Star (ISBN: 9783952444702)
      Virginia Fox

      Rocky Mountain Star

       (54)
      Aktuelle Rezension von: RoRezepte

      Endlich wieder in Independence: Jaz geht es nach ihrem Überfall besser, ihre Leidenschaft Joga, ihr Königspudel Rambo und ihr Freund Jake, der Sherif in Independence tuen ihr gut. Jake ist mittlerweile schon bei Jaz eingezogen ;) Aber auch die Anwesenheit ihres besten Freundes Pat aus Seattle, welcher sie vorübergehend nach Independence begleitet hat und in Jakes alter Wohnung lebt, helfen ihr bei der Bewältigung ihrer Erlebnisse.

      Pat hat das Angebot von Mr. Wilkinson angenommen und restauriert mittlerweile dessen altes Haus. Doch dem jungen Kampfsportfanatiker geht eine bestimmte Frau nicht mehr aus dem Kopf. Primaballerina Tyler, welche er letzten Sommer zum Indie Rockfestival kennengelernt hatte.

      Tyler ist gefrustet, sie könnte platzen vor Wut und Müdigkeit. Ihr Knie ist kaputt, die Zweitbesetzung für die Giselle hat ihre Solorolle geklaut, ihre Karriere, all das wofür sie im Leben gekämpft hatte, ist futsch, ihr Leben ist im Arsch.. so übertreibt Tyler! Doch davon darf keiner etwas wissen.. Der Star von Independence ist auf Heimatbesuch, als ein Stalker es auf sie abgesehen hat. Mit toten Krähen will er sie zum Fall bringen - aber es wird nicht dabei bleiben! Und das schlimmste? Keiner kennt ihn, er geht über all ein und aus und besucht Tyler sogar persönlich im Krankenhaus ....

      Virginia Fox schreibt mit Rocky Mountain II Star wieder einen spannenden und packenden Roman über die Kleinstadt Independence und ihren (neuen) Bewohnern. Eine solche hässliche Stalkerjagd zog an den Nerven - man musste wissen wie es weiterging. Auch wenn man sich als Leser mit der Zeit denken konnte wer der Bösewicht war (und das konnte ich mir leider zu früh), so war ich stets interessiert, was noch alles Unheilvolles geschehen mag. Ich freue mich definitiv auf den 3. Band!

      Die Rezepte aus Rocky Mountain Star findet ihr unter www.rorezepte.com & http://rorezepte.com/rocky-mountain-ii-star-tylerpat-virginia-fox

    • Cover des Buches Rüebliland (ISBN: 9783740806316)
      Ina Haller

      Rüebliland

       (19)
      Aktuelle Rezension von: peedee

      Samantha Kälin, Band 1: Samantha Kälin freut sich auf Ferien mit ihren Eltern, doch als sie bei ihnen zu Hause eintrifft, findet sie sie ermordet auf! Kurz darauf wird sie von der Inderin Ranjana kontaktiert, die meint, Samantha könnte ihre im Babyalter verschwundene Schwester sein. Samantha fällt aus allen Wolken – sie wurde sehr wohl als Baby von ihren Schweizer Eltern adoptiert, aber die Geschichte zu ihrer Herkunft wurde ihr ganz anders erzählt. Sie muss herausfinden, was wahr ist – und begibt sich in grosse Gefahr…

      Erster Eindruck: Das Cover gefällt mir von den Farben her gut. Der Buchtitel steht in keinem Zusammenhang dazu, aber wenn man weiss, dass der Kanton Aargau auch das Rüebliland genannt wird, passt es zu diesem Krimi.

      Welch‘ ein Horror, als Samantha ihre Eltern tot auffindet! Diese Situation hat mich sprach- und machtlos gemacht. Wer hat sie umgebracht? Denn dass es kein natürlicher Tod war, konnte die Polizei sehr schnell feststellen. Samantha muss sich zahllosen Fragen stellen, unter anderem auch denen, ob sie Fremdenfeindlichkeiten ausgesetzt war, da aufgrund ihres Äusseren ja leicht festzustellen war, dass sie fremdländische Wurzeln hat. Nein, habe sie nicht. Ob ihre Eltern sich in letzter Zeit anders verhalten habe? Wäre ihr nicht aufgefallen. Fehlt etwas im Haus? Samantha meint nein, hat aber auch nicht richtig darauf geachtet.
      Nach der Beerdigung will Samantha wieder arbeiten, um auf andere Gedanken zu kommen. Die Kontaktaufnahme von Ranjana aus Indien bringt sie ins Grübeln. Samantha muss für einen verunfallten Kollegen einspringen und mit ihrem Vorgesetzten Joel Gyger nach Indien reisen, um diverse Zulieferfirmen der AarePharm zu auditieren. Indien? Sie wollte schon seit Jahren mal in das Land ihrer leiblichen Eltern reisen. Und nun soll es soweit sein? Kann sie Ranjana treffen und etwas über ihre Herkunft erfahren?

      Es war ein ganz anderer Krimi, als ich es sonst gewohnt bin. Hier hat nicht die Polizei die Hauptrolle gespielt, sondern Samantha Kälin. Die Geschichte hat sich flüssig lesen lassen und ich war sehr gespannt, wie sie ausging. Bei Krimis, wo ich die Örtlichkeiten (hier natürlich „nur“ die Schweizer Orte) kenne, sind immer noch etwas Besonderes für mich. Der Showdown war spannend und auch nervenaufreibend. Etwas zu viel Zufall war für mich, dass Samantha von ihrer vermeintlichen Schwester Ranjana aus Indien kontaktiert wird, just in dem Moment, wo sie auch gleich eine Geschäftsreise nach Indien – genau an den Ort, wo Ranjana lebt – machen wird… Indien ist ja sooooo klein. Von mir gibt es 4 Sterne und ich freue mich auf die Fortsetzung.

    • Cover des Buches Bretonisch mit Meerblick (ISBN: 9783740807962)
      Gabriela Kasperski

      Bretonisch mit Meerblick

       (27)
      Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

      Dieser Krimi ist der erste der Reihe rund um Tereza Berger, einer Schweizer Buchhändlerin, die ein altes Haus in der Bretagne erbt und es eigentlich schnell loswerden will. 

      Die Menschen sind so rau wie der Atlantik, der an die Felsen schlägt. Vor allem sind die Dorfbewohner in zwei Fraktionen gespalten: auf der einen Seite engagierte Frauen, die das Dorf sanft aus seinem Dornröschenschlaf wecken wollen und andererseits die „Anciennes“, jene Männer, die am Alten, Traditionellen festhalten.  

      Meine Meinung: 

      Der Krimi ist als Urlaubskrimi gut geeignet. Der Leser kann in die wild romantische Landschaft des Finis Terrae eintauchen.  

      Der Schreibstil selbst ist eher einfach. Stellenweise gibt es kurze Längen und Tereza ist hin und hergerissen zwischen bleiben und gehen. Diesem Gefühlsdilemma wird leider ein wenig zu viel Bedeutung beigemessen, daher kommt der Krimi zu kurz. Die Charaktere wirken alle ein wenig verschroben. 

      Ein Recherchefehler, der nicht passieren hätte dürfen, ist die Erwähnung von 1.000-Euro-Noten. Diese hat es niemals gegeben. Schweizer Franken, D-Mark oder Schilling - das ja, aber nicht im Euro.  

      Fazit: 

      Ein netter Urlaubskrimi, der noch ein bisschen Luft nach oben hat. Gerne gebe ich hier 3 gute Sterne.

       

       

    • Cover des Buches Chriesimord (ISBN: 9783740807917)
      Ina Haller

      Chriesimord

       (18)
      Aktuelle Rezension von: Wildpony

      Chriesimord - Ina Haller

      Kurzbeschreibung:

      Kurz nacheinander kommen der Bruder und die Mutter von Reto Bürgi, Chef des Pharmaunternehmens AarePharm, ums Leben. Erste Anzeichen deuten auf Vergiftungen hin. Als auch noch eine Mitarbeiterin spurlos verschwindet, macht sich Angst bei den Angestellten breit. Samantha, die bei AarePharm arbeitet, beginnt Nachforschungen anzustellen. Ist der Grund für die Ereignisse im Testament des vor einiger Zeit verstorbenen Eigentümers der Firma zu suchen? 

      Mein Leseeindruck:

      Eine tolle Fortsetzung der Samantha-Reihe, die mich bereits mit Rübliland schon voll begeistern konnte.

      Man trifft hier auf bereits bekannte Protagonisten und so fällt der Einstieg ins Buch auch super leicht. 

      Natürlich ist es gleich schon sehr merkwürdig, da mehrere Familienmitglieder der Fam. Bürgi so schnell hintereinander ums Leben kommen. Ebenfalls verschwindet eine Mitarbeiterin spurlos... Grund genug für Samantha hier Nachforschungen anzustellen. Denn beide Familienmitglieder sterben an einer Vergiftung durch Kirschbrottorte, welche in der Familie so gern gegessen wird. 

      Leicht hat es Samantha nicht, denn es herrscht in der Fa. AarePharm nicht wirklich eitel Sonnenschein und auch Fremdenfeindlichkeit bekommt sie zu spüren. 

      Wieder einmal versteht es unsere Autorin meisterhaft zwischen den einzelnen Handlungen hin und her zu springen und damit den Leser an das Buch zu fesseln. Es ist nichts vorhersehbar und das macht auch die große Spannung des Krimis aus.

      Viele überraschende Wendungen und ein aufregender Show-Down führen dann zu einem gelungenen Ende.

      Fazit:

      Wieder ein absolut gelungener Krimi aus der schönen Schweiz von der tollen Krimi-Autorin Ina Haller. Ich habe schon Ihre Aargau-Reihe - ebenfalls im Emons-Verlag erschienen - so sehr geliebt.

      Auch dieser Krimi ist wieder ein Lesehighlight und ich kann die beiden Bücher dieser Samantha-Reihe nur empfehlen. Am besten mit Band 2 anfangen (Rübliland), dann macht der Krimi noch mehr Spaß!

      Von mir gibt es wieder begeisterte 5 Sterne und eine ganz große Leseempfehlung! *****

    • Cover des Buches Die Nacht der Vergessenen (ISBN: 9783038481515)
      Iris Muhl

      Die Nacht der Vergessenen

       (30)
      Aktuelle Rezension von: mabuerele

      „...Niki erinnert sich sehr genau an die ersten Abende in der roten Meile. Sie schob sich anfangs erst zögerlich, dann immer forscher durch die dunklen Gassen, an den Menschen vorbei, an Männern, Frauen und Schaulustigen, unerschütterlich...“


      Niki arbeitet in Zürich bei der Heilsarmee. Es ist Heiligabend, als sich Niki mit Heidi zusammen in die rote Meile aufmacht. Dort leben Obdachlose und Prostituierte. Niki und Heidi haben Geschenke für sie dabei. Doch seit langem hadert Niki mit ihrer Aufgabe und mit Gott. Es gelingt ihr nicht mehr, Frauen zum Ausstieg aus dem Milieu zu bewegen. Viele Türen bleiben ihnen verschlossen.

      Die Autorin hat eine bewegende Weihnachtsgeschichte geschrieben. Sehr feinfühlig geht sie mit dem schwierigen Thema um.

      Der Schriftstil ist dem Thema angemessen. Es ist eher ein leises Buch mit behutsamen und taktvollen Worten.

      Schon Nikis Weg ging nicht gerade. Sie wuchs in einem wohlhabenden Elternhaus auf, hat sich mit dem Studium davon gelöst und erst nach Umwegen ihre Bestimmung gefunden. Ihr Mann Markus will nicht, dass sie an den Abend das Haus verlässt.

      Die Unterschiede zwischen Niki und Heidi werden so formuliert:


      „...Heidi ist der Klebstoff, der die Kontakte und Beziehungen zusammenhält, sie unterbricht alle im Satz, unüberlegt und intuitiv. Niki jedoch analysiert, interpretiert und versucht die Umstände,in denen sich die Frauen bewegen, mit scharfer Beobachtungsgabe zu durchschauen...“


      Dann erzählt die Autorin die Schicksale verschiedener Frauen, die auf der Straße leben. Sie haben sich dieses Leben meist nicht ausgesucht. Mit ihrem Verdienst unterhalten die Familien, sei es in Moldawien oder in Brasilien. Aus den Worten der Frauen spricht die Sehnsucht nach den Eltern, nach den Kindern, nach Geborgenheit. Hart sind die Fälle, wo die Familie das Geld nimmt – und die Arbeit verachtet, wenn sie davon erfährt. 

      Und dann ist da Meta, die einem Bordell vorsteht und sich im Auftrag des Zuhälters um die Frauen kümmert. Sie hat für Ordnung gesorgt, entscheidet, wer Zutritt bekommt und hat die Ernährung und die Lebensverhältnisse der Frauen verbessert. Nur eines bleibt unverändert. Die Frauen dürfen das Haus nicht verlassen. Für dies Arbeit aber hat sie einen hohen Preis bezahlt.

      Drei Mal versuchen Heidi und Meta in dieser Einlass in das Haus zu bekommen. Zwei Mal bleibt die Tür geschlossen. Dann geschieht ein Wunder. 

      Auch einer der Zuhälter wird in Buch beschrieben. Selbst hier gibt es kein gut oder Böse.Das Leben ist komplizierter. Er war nicht von Anfang an das, was er jetzt ist. Seine Familie weiß nichts von seiner Arbeit. Sie kennen ihn als Handwerker.

      Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es mahnt uns, vorsichtig mit unserem Urteil und unseren Vorurteilen zu sein. Besonders eindrücklich wirkt das Buch, weil es auf einer wahren Geschichte beruht.

    • Cover des Buches Zürcher Filz (ISBN: 9783740809300)
      Gabriela Kasperski

      Zürcher Filz

       (25)
      Aktuelle Rezension von: PiaOConnell

      „Zürich Filz“ ist der sechste Band um das Ermittler Team Zita Schnyder und Werner Meier, aber mein erstes Buch, das ich von der Schweizer Autorin Gabriela Kasperski gelesen habe. Es wird bestimmt nicht das Letzte sein. Die Autorin hat mich mit diesem rasant unterhaltsamen Zürich Krimi gefesselt.

      Die Wohnungsnot macht auch vor dem steinreichen Zürich nicht halt. Ganz im Gegenteil. Wohnraum ist teuer und eine bezahlbare Wohnung wird mit allen Mitteln umkämpft. Da käme eine Stiftungswohnung der Lombardi Stiftung wie gerufen. Doch leider geht dort nicht alles mit rechten Dingen zu und manche Menschen sind bereit für eine Wohnung über Leichen zu gehen.

      Die Protagonisten werden lebendig geschildert. Es ist eine diverse Gesellschaft, die realistisch dargestellt wird. Am besten gefiel mir die Figur der Jessie, die sich um ihre alkoholkranke Mutter kümmert. 

      Der Kreis der möglichen Täter ist groß und die Autorin jagt die Leserin von einem möglichen Verdächtigen zu nächsten, bis es am Ende zu einer überraschenden Enthüllung kommt.

      Es hat mir Spaß gemacht in den „Züricher Filz“ einzutauchen und ich freue mich schon auf das nächste Buch der Autorin.

       

    • Cover des Buches Rocky Mountain Race (ISBN: 9783906882024)
      Virginia Fox

      Rocky Mountain Race

       (33)
      Aktuelle Rezension von: KerstinMC

      Auf dem Cover liegt links ganz gemütlich ein Hund mit Schlappohren, der die Pfoten lässig übereinander geschlagen hat. Auf der rechten Seite sitzt ein kleines Kätzchen bei einem Sattel. Im Hintergrund rundet eine Gebirgskette das Bild wieder ab. Es passt sehr gut zur Reihe und gibt einen kleinen Hinweis auf die Protagonisten. 

      „Rocky Mountain Race“ ist der achte Teil der Rocky Mountain Reihe von Virginia Fox. Das Hörbuch wird wieder von der mir so bekannten Sprecherin Karoline Mask von Oppen gelesen. Damit sind schon zwei Vorgaben gegeben, die einen unterhaltsamen Hörgenuss versprechen. Genau das richtige, um nebenbei den Haushalt zu schmeißen oder ganz entspannt am Schreibtisch ein wenig zu basteln.

      Zwölfeinhalb Stunden hat mich das Hörbuch um die Protagonisten Becca Mirren und Adrian Lopez begleitet. Dabei habe ich gelernt, was genau sich hinter Barrel Racing versteckt. Außerdem durfte ich Lara und Hank wiedersehen bzw. -hören, die mir in Rocky Mountain Life ans Herz gewachsen waren. Das finde ich das schöne an so einer längeren Reihe, dass man immer wieder alte Bekannte trifft und weiter an deren Leben teilhaben kann.

      Mit start des Hörbuchs war ich sofort wieder mitten in den Rocky Mountains in Independence. Nahezu nahtlos knüpft der achte Band an den siebten an und schweißt so die Hörbücher zusammen. Neben der anbahnenden Romance bei Rebecca ist auch wieder Gefahr im Verzug. Diese spitzt sich bis zum Ende immer weiter zu und hielt mich so stundenlang am Hörbuch gefesselt. Als Hörer hatte ich die ganze Zeit einen enormen Wissensvorsprung, vor der Protagonistin und musste zwangsläufig abwarten, bis sie selbst zu meinen Erkenntnissen kommt. Diesen Weg finde ich immer wieder spannend. Und so stört mich das auch nicht, wenn der Plott von einem Buch zum nächsten sich sehr ähnelt. Nur der Inhalt der Geschichte ist jeweils ein anderer. 

      Für mich war es wieder ein hörenswertes Buch, dass nicht das letzte Buch aus der Rocky Mountains Reihe für mich gewesen ist. Mit meinem nächsten Audible Guthaben kaufe ich mir direkt den neunten Band und bin gespannt, was ich dann in Independence erleben darf.

    • Cover des Buches Chienbäse (ISBN: 9783740811235)
      Ina Haller

      Chienbäse

       (25)
      Aktuelle Rezension von: twentytwo

      Der Mord, an einem der Besenträger während des Chienbäse-Umzugs, ist der Anfang einer ganzen Mordserie, die für alle Beteiligten zu einer nervenaufreibenden Zerreißprobe wird. Alte Wunden brechen auf und stellen vieles infrage was bisher nie offen ausdiskutiert worden ist. Samantha, die durch ihren Freund ungewollt in die Geschichte hineingezogen worden ist, versucht mit allen Kräften zur Aufklärung der unheimlichen Mordserie beizutragen. Doch ihre Bemühungen sind vergebens. Obwohl sie sich damit selbst in höchste Gefahr begibt, sieht sie am Ende keine andere Möglichkeit, als in einem spektakulären Alleingang auf volles Risiko zu setzen.

      Fazit
      Ein wendungsreicher und spannender Krimi, der bis zum Ende alle Optionen offen lässt.

    • Cover des Buches Aargau-Fieber (ISBN: 9783740800581)
      Ina Haller

      Aargau-Fieber

       (12)
      Aktuelle Rezension von: Pixibuch
      Das Cover dieses Buches hat es mir besonders angetan. Zuerst wußte ich damit nichts anzufangen. Aber dann später beim Lesen kommt man drauf, warum es so ist, wie es ist. Andrina wird wieder in einen Kriminalfall verwickelt, ohne viel dazugetan zu haben. Ihren Job macht sie nicht gerade mit  großer Lust, als plötzlich ein ominöser Bruder ihres Mannes auftaucht. Er behauptet, er und Marco hätten den gleichen Vater. Marco hat Andrina endlich einen Heiratsantrag gemach. Doch dann wird Andrinas Schwester plötzlich von einer unbekannten Krankheit getroffen, sie schwebt in Lebensgefahr. Dann gerät die Pharmafirma Enricos in die Schlagzeilen und Enrico wird wegen Mordes gesucht. Andrina flieht mit ihm und beide werden verfolgt und nach deren Leben wird getrachtet. Eine Verfolgung wie bei James Bond echt. Marcos Mutter hat Andrina mit Enrico zusammen gesehen und falsche Schlüsse gezogen. Deswegen schaltet auch Marco auf stur und will von der Hochzeit nichts mehr wissen. Andrina steckt mitten im Schlamassel. Kommt sie da heil wieder heraus?????? Ina Haller hat auch mit diesem Band ihrer Aargau-Krimis wieder ins Schwarze getroffen. Dieser Teil steht in seinen Vorgängerbänden in nichts nach. Spannung pur.
    • Cover des Buches Paris (ISBN: 9783037631263)
      Blanca Imboden

      Paris

       (15)
      Aktuelle Rezension von: MiaMai



      Ein schönerer Ausblick vom Arbeitsplatz aus als auf die Bergwelt gibt es wohl kaum. Hier arbeitet Judith und das mit Freude. Sie hat alles was sie sich zu wünschen vermag und führt ein gutes Leben. Bis sie in der Lotterie Glück hat und sich ihr Privatleben auf den Kopf stellt. Sie sieht sich plötzlich vor ganz neuen Herausforderungen und muss ihr Leben alleine meistern. Das gelingt ihr vortrefflich und der erzwungene Neuanfang im Spätsommer des Lebens verhilft ihr zu einem zweiten Frühling.
      Besonders schön und liebenswert sind die Ausflüge ins Schweizerdeutsch und es macht insgesamt große Freude Judith bei ihrem Neuanfang zu begleiten.

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