Bücher mit dem Tag "schwerter"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "schwerter" gekennzeichnet haben.

48 Bücher

  1. Cover des Buches Das Reich der sieben Höfe − Sterne und Schwerter (ISBN: 9783423718882)
    Sarah J. Maas

    Das Reich der sieben Höfe − Sterne und Schwerter

    (2.097)
    Aktuelle Rezension von: Nataliteratur

    Die Geschichte entfaltet sich noch epischer als zuvor und verbindet Spannung, Emotionen und überraschende Wendungen zu einem packenden Leseerlebnis. Besonders gelungen fand ich die Charakterentwicklung – Feyre zeigt eine beeindruckende Mischung aus Stärke, Verletzlichkeit und strategischem Geschick.


    Auch die Dynamik zwischen den Figuren, vor allem innerhalb des Hofs der Nacht, ist intensiver und berührender denn je. Die Welt wirkt größer, düsterer und gleichzeitig unglaublich faszinierend. Der Schreibstil bleibt atmosphärisch und bildhaft, sodass man regelrecht in die Handlung hineingezogen wird.


    Insgesamt ein großartiger, mitreißender Band, der die Reihe auf ein neues Level hebt. Für mich eines der Highlights der Serie – ich fand ihn einfach sehr toll.


  2. Cover des Buches Das Reich der Vampire (ISBN: 9783596700400)
    Jay Kristoff

    Das Reich der Vampire

    (361)
    Aktuelle Rezension von: wanderer-of-words

    Aus dem Fantasy-Genre lese ich seit Jahren kaum noch Bücher, aber „Das Reich der Vampire“ hat mich so neugierig gemacht, dass ich mal wieder einen Ausflug wagen wollte – und ich wurde nicht enttäuscht.

    Es ist mit seinen 1.000 Seiten schon ein wahnsinnig dicker Wälzer, liest sich aber zum Glück so flüssig, dass man sehr gut vorankommt. Story und vor allem die toll ausgearbeiteten Charaktere konnten mich absolut überzeugen. Gut, das viele Gefluche hätte ich nicht gebraucht, es wird aber damit irgendwann besser (oder ich habe mich einfach nur daran gewöhnt).

    Fazit
    Ich wurde wunderbar unterhalten und werde auch die Nachfolger noch lesen!

  3. Cover des Buches Der Drachenbeinthron (ISBN: 9783608961614)
    Tad Williams

    Der Drachenbeinthron

    (510)
    Aktuelle Rezension von: SunnySue

    "Weder Krieg noch gewaltsamer Tod haben irgendetwas Erhebendes, und doch sind sie die Kerze, in welche die Menschheit immer wieder hineinfliegt, so ungerührt wie die gemeine Motte. Wer je auf einem Schlachtfeld gewesen ist und sich von allgemein verbreiteten Vorstellungen nicht blenden lässt, wird bestätigen, dass die Menschheit auf solchem Boden eine Hölle auf Erden geschaffen hat, und zwar allein aus Ungeduld - und anstelle der echten Hölle, in der, wenn denn die Priester recht haben, die meisten von uns am Ende ohnehin landen werden."

    Mit "Der Drachenbeinthron" beginnt Tad Williams Osten Ard-Buchreihe "Das Geheimnis der großen Schwerter". Übersetzt aus dem Amerikanischen von Verena C. Harksen.

    Auf 979 Seiten erzählt Williams die Geschichte um den jungen Küchenjungen Simon, der nach dem Tod des alten Königs Johann Presbyter in die Auseinandersetzungen rund um die Herrschaft über Osten Ard hineingezogen wird. Nach einigen unschönen und unglaublichen Ereignissen in der Burg, muss Simon durch ein immer gefährlicheres Osten Ard flüchten. Sein Weg führt ihn nach Naglimund, wo er zusammen mit Prinz Josua, dem Troll Binabik und einigen Getreuen des Prinzen einen Rat abhält und beschließt die Schreckensherrschaft von König Elias zu beenden. Dieser hat sich nämlich mit dem Sturmkönig Ineluki verbündet und laut der alten Schriften können nur die drei großen Schwerter "Dorn", "Leid" und "Minneyar" die Rückkehr besagten Sturmkönigs, der Leid und Unheil über Osten Ard bringen wird, verhindern. Doch auch die Gegenseite will diese Schwerter ...

    Bereits letzten Monat habe ich die Vorgeschichte "Die Brüder des Windes" gelesen und ich muss sagen, dass es gut war sie vorher gelesen zu haben. Denn so kannte ich schon die Hintergründe Inelukis und kann mir vorstellen, wie Ineluki überhaupt zu dem besagten Sturmkönig wurde. Was für mich wirklich wertvoll war.

    Nun geht die eigentliche Geschichte im "Drachenbeinthron" los und ich bin wahrhaftig hin und weg. Tad Williams lässt mit seinen Beschreibungen eine atemberaubende, wunderschöne Welt entstehen und zaubert mich mitten hinein in dieses Abenteuer. Ein Abenteuer, das mein Fantasyherz berührt und ganz weit öffnet, denn klassische, epische High-Fantasy mit einer Heldenreise à la "Herr der Ringe" haben heutzutage ja leider Seltenheitswert. Daher bin ich in dieser Geschichte voll und ganz aufgefangen. Williams' Schreibstil ist ganz wundervoll und sehr bildlich und die Übersetzerin hat ihr wirklich einen großartigen Job gemacht und tolle Worte gewählt, die der Geschichte etwas Wichtiges und Erhabenes verleihen.

    Ein großartiger, spannender Auftakt, der mich neugierig auf mehr macht.

  4. Cover des Buches Der Weg der Könige (ISBN: 9783453317109)
    Brandon Sanderson

    Der Weg der Könige

    (303)
    Aktuelle Rezension von: Yvonne_Geiseler

    Ich schaue meist bevor ich lese. Gott sei Dank! Nichts ist so furchtbar, wenn man eine so lange Serie beginnt und dann ist sie noch nicht fertig geschrieben. Diese schon und sie ist von Anfang bis Ende fesselnd. Sie gehört zu den Reihen, an deren Ende man das Gefühl hat eine liebgewordenen Begleiter zu verlieren....

  5. Cover des Buches Frostfluch (ISBN: 9783492280327)
    Jennifer Estep

    Frostfluch

    (1.751)
    Aktuelle Rezension von: Wauwuschel

    – Reread nach über 10 Jahren –

    Nach dem Desaster im Herbst haben es die Schnitter nun auf Gwen Frost abgesehen und sie wird bis zum Ski-Resort verfolgt. Trotz der Gefahr versucht sie bestmöglich, genauso gut kämpfen zu lernen wie die anderen Schüler und ihre Magie zu meistern, doch nicht immer läuft alles nach Plan.

    “Das Schwert grummelte missbilligend und klappte sein Auge zu, während es seinen Strich von Mund schmollend verzog. Und die Leute hielten Jugendliche für launisch. Bitte. Gegen uralte, blutrünstige, redende Schwerter waren wir harmlos.” -Gwen über Vic

    Auch der zweite Band der Mythos-Academy liefert ab und mal wieder habe ich die wichtigen Sachen im Leben vernachlässigt, um zu lesen. Zum Setting und dem Hintergrund der Geschichte muss ich nicht mehr viel sagen, das habe ich in meiner ersten Rezension getan und nach wie vor ist es spannend und geheimnisvoll. Leider hat sich der Anfang ein wenig gezogen, weil erzählt wird, was im ersten Band alles passiert ist und mindestens die ersten 50 Seiten nur wiederholende Informationen beinhalten. Aber es war okay und für Jugendliche vielleicht genau das Richtige. Was mich positiv überraschte, waren die zusätzlichen Informationen am Ende des Buches, denn sie waren unterhaltsam, witzig und interessant. So könnten alle Autoren ihre Bücher beenden.

    Außerdem bleibt das Tempo langsam und die Geschichte entwickelt sich Stück für Stück. Ich genieße die teilweise langgezogenen Szenen und entweder haben wir eine Situation voller Humor und Lebensfreude, Gefühle und Liebe oder Spannung und Kämpfe. Man möchte die ganze Zeit weiterlesen und wenn man weiß, dass noch vier Bücher auf einen zukommen, macht das alles auch Sinn. Mit Daphne, ihrem Freund und Logan haben wir noch mehr Personen, die in den Vordergrund rücken und mehr Inhalt bekommen. Es macht Spaß, ihnen und Gwen zuzuschauen und man merkt, dass sich die Autorin mit der Gestaltung jeder einzelnen Person etwas gedacht hat. So mag ich die kleinen aber besonderen Merkmale von ihnen, wie beispielsweise Gwens Comicsliebe oder Daphnes Computerwahnsinn. 

    Des Weiteren bleiben einige Personen auch mysteriös, sodass wir ihren Hintergrund und ihre Gedanken erfahren wollen. Das trifft am meisten auf Logan zu, bei dem irgendwas hinter der Fassade steckt oder auf Oliver oder gar auf die auffällige Person, die sich während des Ausflugs an Gwen ranmacht. Jeder könnte gut oder böse sein und als Leser müssen wir ständig damit rechnen, dass das schlimmste Ereignis eintritt und nicht jeder so ist wie er scheint. Besonders gut hat mir der Aufbau der anbahnenden Liebesstory gefallen, denn zwischen Gwen und Logan knistert es gewaltig und der Slow-Burn hat es in sich. Beide fühlen sich zueinander hingezogen und es steht immer etwas oder jemand zwischen ihnen und das bringt Spannung in die Handlung. Immerhin kommen wir (weitestgehend, wir sind immer noch in einer Romantasy für Jugendliche) ohne Klischees aus und unsere Protagonistin ist zu sich und der Welt ehrlich und die beiden kommunizieren miteinander, was man von anderen nicht behaupten kann.

    Damit ist und bleibt Gwen meine Lieblingsfigur des Buches (und ja, man darf die Protagonistin nehmen; Wenn sie nicht gilt, nehme ich eben unser aller Lieblingsschwert Vic) und ihre Stärke, ihr Mut und ihre Entschlossenheit überzeugen mich komplett. Sie kämpft und trainiert für sich selbst und ihre Aufgabe, während sie sich um ihre Freunde kümmert und sich ihre Magie weiterentwickelt. Hier kann noch viel passieren und ich bin mir sicher, dass wir noch nicht alles über ihre Berührungsmagie wissen, was der ganzen Geschichte den besonderen Kick gibt. Gwen kämpft für andere und mit anderen und wenn sie nicht in der Liebesgeschichte untergeht, kann sie zu einer der stärksten Protagonisten jemals werden. Auch ihre Entwicklung ist realistisch, sodass sie nicht direkt gut kämpfen und mit den anderen mithalten kann, sondern sich noch auf die anderen verlässt und langsam an Kraft gewinnt. Meiner Meinung nach ist das viel besser als die jungen Frauen, die direkt unbesiegbar werden.

    Genauso wie der Rest des Buches, kommt auch der Plot langsam in Schwung und wird von Seite zu Seite aufregender. Ging es am Anfang noch um das Schulleben und normale Alltagsaufgaben mit Jugendproblemen (aka Tratsch und Klatsch), wird es schnell ernst und die Gefahr, dass ein Schnitter sie umbringt, wird größer. Zu den richtigen Momenten haben wir Emotionen und an anderer Stelle ist es spannend wie sonst nichts im Buch, wodurch der Lesespaß immer höher steigt und in einem gelungenen Finale endet. Unvorhergesehene Twists und Entwicklungen überraschen sowohl Gwen, als auch uns Leser. Dadurch kann ich beim besten Willen nicht sagen, wie es ausgehen wird, außer dass es irgendwie zu einem Happy End kommt, doch das Wie und Warum ist entscheidend. Ich bin weiter gespannt und hoffe sehnlichst, dass die Buchreihe dieses hohe Niveau halten kann.

    Insgesamt ist dieses Buch ein würdiger Folger nach dem Auftakt der Reihe und es bleibt mitreißend!

  6. Cover des Buches Das eisige Feuer der Magie (ISBN: 9783492281782)
    Jennifer Estep

    Das eisige Feuer der Magie

    (999)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Mal wieder ein Meisterwerk von Jennifer Estep. 

    Eine Magische Diebin die versucht denn Familien aus denn weg zu gehen und natürlich voll mit reingezogen wird und als Leibwächterin fungieren soll. 

    Ich liebe denn trockenen Humor der Protagonisten. Die Entwicklung der Beziehung und vor allem aber ihrer Emotionen. 


    5/5 Sterne

  7. Cover des Buches Die Chroniken der Seelenwächter - Band 1: Die Suche beginnt (ISBN: B0C6M4N1BN)
    Nicole Böhm

    Die Chroniken der Seelenwächter - Band 1: Die Suche beginnt

    (377)
    Aktuelle Rezension von: Shanlira

    Zur Geschichte

    Calliope Jessamin Harris sucht verzweifelt ihre Mutter, die vor etlichen Jahren verschwunden ist. Der letzte Hinweis auf sie, wurde von Jess Vormund Ariadne verbrannt, damit sie die Suche endlich aufgibt. Doch das kann sie nicht. Deshalb versucht sie mit einem Ritual, den Erfasser des Briefes Pfarrer Mikael Stevens zu beschwören, weil dieser beim Brand in der Kirche verstorben ist. Doch das Ritual hat nicht funktioniert, stattdessen trifft sie auf ihre erste Schattendämonin Joanne und damit verändert sich ihr Leben schlagartig.

    Die Unfähigkeit meiner Beute verdarb mir den Geschmack an der Jagd. Ich sollte es rasch beenden, anstatt weiter mit ihr zu spielen.
    eBook S. 5 von 150

    Jaydee Stevens ist der Ziehsohn von Pfarrer Stevens, der beim Brand ums Leben gekommen ist. Nach dem schrecklichen Verlust landet er bei den Seelenwächtern, die ihn helfen mit seiner Empathie klarzukommen. Seitdem kämpft er mit ihnen Seite an Seite gegen Schattendämonen und auch gegen seine dunkle Seite, dem Jäger.

    Zur Autorin

    Bedauerlicherweise zähle ich nicht zu den Menschen, die bereits als Kind wussten, was sie gerne mit ihrem Leben anfangen möchten. Ich wusste es auch nicht als Teenager oder als Mittzwanzigerin oder in den Dreißigern. Stetig von dem Gedanken getrieben „Jetzt musst du mal was anständiges machen“, probierte ich viel aus. Von der Kosmetikausbildung (eigentlich wollte ich Maskenbildnerin am Theater werden), über ein Zeichenstudium in Phoenix, Arizona (Disney hat nur auf mich gewartet – und tut es heute noch, ich bin davon überzeugt), über eine Musicalausbildung in New York, einem anschließenden dreimonatigen Schwenker nach Wien, zurück in heimatliche Gefilde, um am Ende als Assistentin einer Rechtsabteilung zu arbeiten.

    Ich schätze, mein Leben verlief nicht ganz so geradlinig, und über so manche Kurve, um die ich gegangen bin, war selbst ich erstaunt. Aber vielleicht hat mich das am Ende ja zum Schreiben gebracht, wer weiß das schon. Eins war mir jedoch immer klar: Ich musste kreativ sein! So schnappte ich mir 2005 zum ersten Mal eine Spiegelreflex und begann, mein Pferd zu fotografieren. Schnell merkte ich, dass ich das Fotografieren liebte. Ich fing an, die Pferde der Miteinsteller zu knipsen, bekam erste Kundenaufträge und konnte meine Bilder schließlich über eine Fotoagentur an Bücher und Zeitschriften verkaufen. Heute fotografiere ich zwar immer noch, habe aber die Kundenaufträge komplett zurückgeschraubt.

    Jetzt, mit Ende vierzig, kann ich zumindest behaupten, dass ich nicht das Gefühl habe, irgendetwas im Leben verpasst zu haben. Das mit dem anständigen Job habe ich auch ausprobiert, musste aber feststellen, dass ich zu kreativ bin, um im Büro zu sitzen. Also habe ich mich 2017 entschlossen, den Weg in die Selbstständigkeit zu gehen und bin nun freiberufliche Autorin mit Herz und Seele.
     (Lovelybooks)

    "Die Chroniken der Seelenwächter" ist eine aufeinanderfolgende Reihe und kann nicht unabhängig voneinander gelesen werden. Der Schreibstil ist angenehm und in der Ich-Perspektive der jeweiligen Figur erzählt.

    Zu den Sprechern

    Pia-Rhona Saxe - Calliope Jessamin Harris
    Jan Langer - Jaydee Stevens
     Cornelia Prescher - Ariadne Lewis

    Ich finde die Sprecher sehr angenehm, ich könnte mir niemand besseres für die Hörbuchreihe vorstellen.

    Meine Meinung

    "Die Chroniken der Seelenwächter" ist eine meiner Lieblings-Fantasy-Reihen, ich habe sie bereits durchgesuchtet und bin aktuell in den letzten Zügen der Hörbücher. Da ich die Sprecher sehr mochte, musste ich die Reihe nochmals als Hörbuch beginnen. Den Soundtrack am Anfang, werde ich wohl immer im Kopf haben, wenn ich an die Reihe denken werde.

    "Du leuchtest wie der Abendstern, Jess", sagte Violet zu mir, als ich sie fragte, warum das nötig war. "Es gibt Wesen da draußen, die sich von diesem Strahlen angezogen fühlen, daher dämme ich es ein."
    eBook S. 14 von 150

    Jaydee ist zwar nicht so hot wie mein Mann, aber kommt schon ganz nah heran ;-) Er ist eine Urgewalt und hat sehr mit "dem Jäger" zu kämpfen. Er lebt seit 9 Jahren bei den Seelenwächtern.
    Jess will alles tun, um ihre Mutter wiederzufinden und begibt sich in Gefahren, die sie noch nicht abschätzen kann.
    Violet ist Jess Fylgja und wurde beschworen, um sie zu beschützen.
    Ariadne ist Jess Vormund und die beste Freundin ihrer Mutter.
    Zachary ist Jess bester Freund.
    Joanne ist eine Schattendämonin.
    Ilai ist das Oberhaupt der Seelenwächter Familie in Arizona und ein Feuerwächter.
    Akil ist ein Erdwächter und der beste Freund von Jaydee.
    Will ist ebenso ein Feuerwächter.
     Anna ist eine Luftwächterin.

    Ich liebe die Charaktere einfach, jeder hat so eine tolle Art, dass man sie von Anfang an ins Herz schließen kann. Der Beste ist Akil, er weiß das er gut aussieht und hat immer einen flirtenden Spruch auf den Lippen. Er weiß auch ganz genau, wie er mit Jaydee umgehen muss. Ihn könnte ich mir als besten Freund sehr gut vorstellen.

    Fazit

    "Die Chroniken der Seelenwächter" ist einfach toll, ich werde die Reihe echt vermissen, wenn ich sie erneut beendet habe. Aber ich schließe nicht aus, dass ich die Reihe irgendwann erneut wiederholen werde. Wer die Reihe also noch nicht kennt, muss dies unbedingt nachholen.

  8. Cover des Buches Der Pfad der Winde (ISBN: 9783453317680)
    Brandon Sanderson

    Der Pfad der Winde

    (204)
    Aktuelle Rezension von: Drachenbuecherhort

    Mit „Der Pfad der Winde“ präsentiert Brandon Sanderson den zweiten Teil seiner epischen Fantasy-Saga, den Sturmlicht-Chroniken, die die Leser in die faszinierende Sturmwelt Roschar wirft. Dieser Band setzt direkt dort an, wo der erste Teil mit spannenden Cliffhangern endete, und wirft uns unmittelbar in das Geschehen.

    Kaladin überlebt den Großsturm auf wundersame Weise, doch seitdem scheint etwas anders an ihm zu sein. Teft beobachtet Kaladins Genesung aufmerksam und löchert ihn mit – aus Kaladins Sicht – merkwürdigen Fragen, die ihn zunehmend irritieren. Auch Syl, das kleine Windsprengsel, zeigt ein immer seltsameres Verhalten, das Kaladin vor neue Rätsel stellt. Gleichzeitig wächst der Druck auf Kaladin weiter: Seine Brückenmannschaft bekommt einen neuen Hauptmann, der zusammen mit seiner Frau nichts lieber sehen würde, als Kaladin und seine Männer tot. Kaladin muss sich diesen Gefahren stellen, während er mit seinen eigenen Veränderungen und den immer größeren Herausforderungen zu kämpfen hat.

    Durch die Entscheidung, den zweiten Part des englischen Originals in einem eigenständigen Buch zu veröffentlichen, gelingt ein nahtloser Übergang in die Handlung. Ohne unnötige Wiederholungen oder lange Einleitungen können Fans der Reihe genau dort weiterlesen, wo sie zuletzt gebannt aufgehört haben – mitten in der dynamischen Entwicklung der Geschichte und den packenden Konflikten der Charaktere.

    Da man inzwischen tief in die Welt von Roschar eingetaucht ist, wirken die spezifischen Begriffe und Eigenheiten dieser fantastischen Welt vertraut und intuitiv. Ohne lange Eingewöhnungszeit versteht man die Handlung sofort und findet sich mühelos in der Geschichte zurecht. Brandon Sanderson beweist erneut sein meisterhaftes Geschick in der Gestaltung von Dialogen. Diese sind nicht nur lebendig und fesselnd, sondern auch ein Schlüssel, um die Welt von Roschar noch besser zu begreifen. Die Unterschiede zwischen den gesellschaftlichen Ständen, Kulturen und sogar den regionalen Dialekten treten in den Gesprächen besonders klar hervor. Zudem spiegelt sich in den Dialogen die Persönlichkeit jeder Figur wider – von den charmanten Nuancen bis hin zu den tiefsten Konflikten. Es ist genau diese Detailverliebtheit, die Sandersons Welt so lebendig und seine Charaktere so glaubwürdig macht.

    Die Charaktere verleihen dem Roman eine besondere Stärke und Tiefe. Kaladin sticht dabei als herausragende Figur hervor, doch es geht nicht nur darum, seine Kapitel zu verfolgen – jede Perspektive ist faszinierend und trägt auf ihre Weise zur Geschichte bei. Die Figuren sind auf beeindruckende Weise ausbalanciert: Zwar gibt es Momente, in denen man einen besonders spannenden Handlungsstrang weiterverfolgen möchte, doch schnell wird klar, dass alle Erzählstränge gleich bedeutend sind und auf ein gemeinsames Ziel zusteuern. Mit jedem Kapitel wachsen die Charaktere einem mehr ans Herz, und ihre Herausforderungen und Konflikte lassen einen mitfiebern und mitfühlen. Interessanterweise sind längst nicht alle Figuren einander begegnet, doch es zeigen sich bereits subtile Verbindungen und Parallelen zwischen ihnen, die die Geschichte umso spannender machen.

    „Der Pfad der Winde“ ist, wie bereits sein Vorgänger, eine klare Empfehlung für Fans epischer High-Fantasy-Romanreihen, die Wert auf eine detailliert ausgearbeitete Welt und tiefgründige Charaktere legen. Das Buch bietet eine fesselnde Leseerfahrung und überzeugt auf ganzer Linie. Aufgrund der Komplexität der Handlung und der zahlreichen Verbindungen zwischen den Figuren und Ereignissen ist es jedoch ratsam, mit „Der Weg der Könige“ zu beginnen, um die Geschichte in ihrer ganzen Tiefe zu verstehen.

  9. Cover des Buches Die Worte des Lichts (ISBN: 9783453318236)
    Brandon Sanderson

    Die Worte des Lichts

    (145)
    Aktuelle Rezension von: Drachenbuecherhort

    Mit „Die Worte des Lichts“, dem dritten Band der deutschen Ausgabe der Sturmlicht-Chroniken, gelingt Brandon Sanderson erneut ein Geniestreich der High Fantasy. Obwohl es sich im englischen Original um den zweiten Band (Words of Radiance) handelt, ist es in der deutschen Reihenfolge Band 3 – da der erste englische Band (The Way of Kings) in Deutschland auf zwei Bände aufgeteilt wurde. Nach „Der Weg der Könige“ und „Der Pfad der Winde“ geht die epische Reise in der Welt Roschar nun in eine neue, noch tiefere Phase über. Der Roman erweitert nicht nur die komplexe Welt, sondern bietet auch bewegende Charakterentwicklungen und einen fesselnden Plot, der sich immer weiter zuspitzt.

    Schon in den ersten beiden Bänden hat Brandon Sanderson eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass er zu den größten Architekten fantastischer Welten unserer Zeit zählt. Seine Welt Roschar ist nicht nur eine bloße Kulisse für epische Abenteuer, sondern ein atmendes, schlagendes Herzstück der gesamten Erzählung – ein Ort voller Sturm, Stein und Seele. In „Die Worte des Lichts“ gelingt es ihm erneut – und mehr denn je –, diese Welt auf vielschichtige Weise zu erweitern. Geografisch werden neue Landschaften und Städte erschlossen, die ebenso visuell wie atmosphärisch greifbar werden. Kulturell tauchen wir tiefer in die Eigenheiten der Völker ein, entdecken alte Bräuche, Gebräuche und Weltanschauungen, die in ihrer Vielfalt und Tiefe echtes anthropologisches Gewicht haben. Und auf mythologischer Ebene öffnet Sanderson Türen zu uralten Wahrheiten, vergessenen Göttern und einem Kosmos voller Rätsel, der immer mehr seine Schleier lüftet. Dabei ist es gerade seine Liebe zum Detail, die Roschar zu einem der glaubwürdigsten und faszinierendsten Weltenkonstrukte der modernen Fantasy macht. Kein Name, kein Symbol, keine Redewendung steht isoliert – alles ist durchzogen von Geschichte, Bedeutung und innerer Logik. Selbst beiläufige Hinweise entfalten später enorme Bedeutung, was dem Leser das Gefühl gibt, Teil eines viel größeren Ganzen zu sein.

    Roschar wirkt uralt, mit Narben und Geheimnissen aus Jahrtausenden – und zugleich frisch und voller Überraschungen. Es ist eine Welt, die man nicht nur betrachtet, sondern erlebt. Und wenn man einmal eingetaucht ist, möchte man sie nicht mehr verlassen. Vielmehr wächst mit jeder Seite der Wunsch, noch tiefer zu graben, noch mehr zu verstehen – bis man sich völlig in diesem gewaltigen, stürmischen Universum verloren hat.

    So beeindruckend Sandersons Weltbau auch ist – es sind seine Charaktere, die die Sturmlicht-Chroniken zu einem emotional so intensiven Erlebnis machen. Die Geschichte lebt nicht nur von epischen Schlachten und uralten Mysterien, sondern vor allem von den Figuren, die in dieser sturmgepeitschten Welt ihr Schicksal suchen und formen. In diesem Band rücken vor allem zwei Figuren ins Zentrum des Geschehens: Kaladin und Schallan – beide auf ganz unterschiedliche Weise zerrissen, und beide auf dem Weg zu etwas Größerem, als sie selbst begreifen können.

    Kaladin, der ehemalige Sklave, Soldat, Heiler und nun Hauptmann der Leibgarde, bleibt eine der eindrucksvollsten Figuren moderner Fantasy. Er kämpft nicht mehr nur gegen äußere Feinde, sondern vor allem gegen die Schatten in sich selbst – gegen Misstrauen, Zorn, Schuld und die lähmende Angst zu versagen. Sanderson führt uns tief in Kaladins Gedankenwelt, lässt uns seine inneren Konflikte miterleben, seine Zweifel, seine Opfer. Und dennoch – oder gerade deshalb – bleibt er ein Fanal der Hoffnung, ein Symbol für Integrität in einer Welt, die von Verrat, Machtgier und Zynismus geprägt ist.

    Schallan Davar wächst in diesem Band regelrecht über sich hinaus. Was in den vorherigen Bänden noch wie ein faszinierender, aber teils verspielter Nebenstrang wirkte, entwickelt sich nun zu einem der emotionalen und inhaltlichen Kernstücke des Romans. Schallan ist klug, kreativ und innerlich zutiefst zerrissen – ihre Reise ist ebenso mutig wie schmerzhaft. Sie konfrontiert nicht nur äußere Gefahren, sondern vor allem ihr eigenes zersplittertes Selbstbild, ihre verdrängten Erinnerungen und die Masken, hinter denen sie sich zu verstecken versucht. Ihre Fähigkeit, durch Illusionen Wahrheit zu offenbaren, ist nicht nur Magie, sondern Metapher – und ihre Kapitel gehören zweifellos zu den stärksten des gesamten Buches. In beiden Figuren steckt eine enorme psychologische Tiefe, die selten in diesem Genre zu finden ist. Sanderson scheut sich nicht, seine Helden zerbrechlich zu zeigen – menschlich, fehlerhaft, aber gerade deshalb so greifbar. Ihre Entwicklung ist kein plötzlicher Wandel, sondern ein glaubwürdiger, oft schmerzhafter Prozess, der den Leser tief berührt.

    Brandon Sanderson ist ein Autor, der seine Geschichten nicht überstürzt erzählt. Er verzichtet auf hastige Wendungen oder Effekthascherei – stattdessen baut er Spannung mit der Präzision eines Architekten. „Die Worte des Lichts“ ist kein Buch, das von einer einzigen Explosion zur nächsten hetzt, sondern eines, das seine Wucht aus dem stetigen, druckvollen Aufbau seiner Konflikte bezieht. Der Plot dieses Bandes ist geprägt von leisen Tönen und schwelenden Spannungen, die sich langsam, aber unaufhaltsam in Richtung eines gewaltigen Höhepunkts bewegen. Intrigen spinnen sich enger, politische Fronten verhärten sich, und der Schatten der kommenden Katastrophe wird mit jeder Seite greifbarer. Es ist, als würde sich ein Sturm am Horizont sammeln – man sieht ihn noch nicht ganz, doch man spürt schon die ersten Böen, das Knistern in der Luft, das leise Grollen in der Ferne. Dabei schafft Sanderson es meisterhaft, verschiedene Handlungsstränge elegant miteinander zu verweben. Was anfangs wie separate Erzählfäden wirkt, verschmilzt im Laufe des Romans zu einem kunstvoll geknüpften Netz aus Ursachen und Wirkungen, Geheimnissen und Enthüllungen. Jeder Schritt, den die Figuren machen, hat Konsequenzen – manchmal unerwartet, manchmal verheerend, aber immer bedeutungsvoll. Besonders gelungen ist dabei die Art und Weise, wie Sanderson Andeutungen streut, falsche Fährten legt und den Leser dazu einlädt, mitzudenken, zu spekulieren, mitzufiebern. Wenn sich dann am Ende einzelne Puzzleteile zusammenfügen, ergibt sich ein Bild von epischer Tragweite, das nicht nur überrascht, sondern regelrecht erschüttert.

    Mit knapp 976 Seiten ist „Die Worte des Lichts“ ein echter Brocken. Doch Sanderson beweist erneut, dass Umfang und Spannung sich nicht ausschließen müssen. Selbst die ruhigeren Momente – sei es eine innere Reflexion, ein strategisches Gespräch oder eine unerwartete Entdeckung – sind voller Substanz und tragen zur Gesamterfahrung bei. Die Kapitel sind so konstruiert, dass man immer weiter lesen muss. Kaum ein anderer Autor versteht es so gut, den Leser auf ein literarisches Abenteuer mitzunehmen, das keine Seite zu viel hat.

    „Die Worte des Lichts“ ist nicht einfach nur ein guter Fantasy-Roman – es ist ein literarisches Erlebnis. Die Charaktere wachsen, die Welt entfaltet sich, und der übergeordnete Konflikt beginnt seine volle Wucht zu entfalten. Wer High Fantasy liebt, die sowohl epische Dimensionen als auch intime Charakterdramen vereint, wird hier voll auf seine Kosten kommen. Brandon Sanderson liefert ein Buch ab, das zum Träumen, Mitfühlen und Staunen einlädt – und am Ende will man nichts sehnlicher, als sofort mit dem nächsten Band weiterzumachen.

  10. Cover des Buches Das dunkle Herz der Magie (ISBN: 9783492281799)
    Jennifer Estep

    Das dunkle Herz der Magie

    (651)
    Aktuelle Rezension von: Alissila

    Also ich muss sagen, der zweite Teil ging interessant weiter.

    Leider hat mich die Geschichte trotzdem irgendwie stehen lassen.

    Es hatte Enthüllungen mit denen ich nicht gerechnet habe, aber es hat ein wenig an Spannung gefehlt. Auch die Protagonisten die jetzt dazu kamen haben mich auch nicht überzeugt, aber für die Geschichte an sich war das Buch schon interessant.

  11. Cover des Buches Grabesstille (ISBN: 9783734108150)
    Tess Gerritsen

    Grabesstille

    (453)
    Aktuelle Rezension von: Simone_081

    Mir ging es genauso wie einigen anderen Leser*innen: "Grabesstille" war für mich kein Highlight der Rizzoli/Isles-Reihe. Zwar treten beide Damen wieder gekonnt routiniert, souverän und sympathisch auf, und auch der Schreibstil ließ einen die Zeit vergessen und einigermaßen mit den Heldinnen mitfiebern, jedoch hat mich die Thematik nicht interessiert. Die Geschichte ist stark von chinesischer Mythologie und Tradition geprägt. Es geht größtenteils um chinesische Einwanderer und deren Familienbande.
    Gerritsen nennt diesen Roman einen sehr persönlichen Roman, was wohl daran liegt, dass sie selbst chinesische Wurzeln hat, jedoch ist mir die Thematik kulturell einfach zu weit "weg", um für mich ansprechend zu sein.

    Zudem haben mich die typischen amerikanischen Klischees (Frauen sind alle wunderschön, Männer verhalten sich alle heldenhaft und tapfer) auf die Dauer sehr gestört.

    Nur für absolute Fans geeignet.

  12. Cover des Buches Bulle & Bär, Band 2: Der Weg des Schwerts (Thriller) (Die 'Bulle & Bär' Reihe) (ISBN: 9783960871613)
    Thomas Lang

    Bulle & Bär, Band 2: Der Weg des Schwerts (Thriller) (Die 'Bulle & Bär' Reihe)

    (8)
    Aktuelle Rezension von: frenzelchen90

    Meine Meinung: Der 2. Band der Reihe "Bulle & Bär" ist als "Wirtschafts-Thriller" gekennzeichnet. Letzteres kommt leider nur in geringen Teilen durch. Eher die Geschichte Japans und die der japanischen Schwerter stehen im Vordergrund. Durch die vielen, durchaus auch sehr interessanten Ausführungen, rückt die eigentliche Handlung gänzlich in den Hintergrund. Stellenweise war es dann doch zu langatmig und irrelevant für den eigentlichen Fall. Durch die vielen japanischen Namen und ständig wechselnden Orte verliert man schnell den Überblick im Geschehen. Ohne das ganze Drumherum wäre das Buch deutlich kürzer wie auch spannender ausgefallen.

    Mein Fazit: Für mich kein richtiger Thriller, aber durchaus interessant für Fans japanischer Geschichte.

  13. Cover des Buches Der Ruf der Klingen (ISBN: 9783453320901)
    Brandon Sanderson

    Der Ruf der Klingen

    (62)
    Aktuelle Rezension von: Drachenbuecherhort

    Mit „Der Ruf der Klingen“ eröffnet Brandon Sanderson nach dem monumentalen Höhepunkt von „Die Stürme des Zorns“ ein neues Kapitel in den Sturmlicht-Chroniken. Schon zu Beginn wird spürbar, dass sich das Erzähltempo wandelt: An die Stelle von gigantischen Schlachten, politischen Intrigen und weltbewegenden Enthüllungen tritt nun eine Phase der Sammlung – die sprichwörtliche Ruhe nach dem Sturm. Diese Verlangsamung bedeutet jedoch keineswegs Stillstand. Vielmehr nutzt Sanderson sie gezielt, um seinen Figuren und der Welt von Roschar mehr Tiefe zu verleihen und den Lesenden Raum für Reflexion zu geben.

    Sanderson hat sich längst den Ruf erarbeitet, ein Meister des Weltenbaus zu sein. Mit akribischer Detailfreude entwirft er Kulturen, Religionen, politische Gefüge und Magiesysteme, die so komplex wie faszinierend sind, und führt seine Leserschaft behutsam Schritt für Schritt in diese Geflechte ein. In „Der Ruf der Klingen“ treibt er dieses Vorgehen jedoch noch intensiver voran. Er nimmt sich die Zeit, Zusammenhänge nicht nur zu schildern, sondern sie auch zu ordnen, zu erklären und in neue Kontexte zu stellen. Die Magie wird aus ungewohnten Blickwinkeln beleuchtet, politische Strukturen verschieben sich, alte Gewissheiten werden hinterfragt. Für jene, die den hohen Pulsschlag der vorherigen Bände gewohnt sind, mag dieses gedrosselte Tempo zunächst irritierend wirken. Doch gerade in dieser Ruhe entfaltet sich die wahre Stärke des Romans: Sie erlaubt es, die dramatischen Ereignisse der Vergangenheit zu verarbeiten, Figuren und Entwicklungen neu zu verorten und ein tieferes Verständnis für die Bühne zu gewinnen, auf der das große Epos weitergeschrieben wird.

    Ein wesentlicher Unterschied zu den Vorgängerbänden ist der deutlich stärkere Fokus auf Dalinar. Während er bisher vor allem als verlässliche Stütze und strategischer Kopf in Erscheinung trat, rückt er in diesem Band endgültig ins Zentrum des Geschehens. Sanderson nimmt sich die Zeit, hinter die Fassade des unbeugsamen Heerführers zu blicken, und zeichnet das Bild eines Mannes, der gleichermaßen von Visionen angetrieben wie von Schuldgefühlen verfolgt wird. Dalinars Streben nach Einheit und Frieden kollidiert immer wieder mit den Schatten seiner Vergangenheit, die ihn nicht loslassen und ihn zugleich formen. Besonders eindringlich gelingt dies in den Rückblicken, die Stück für Stück Mosaiksteine seiner Geschichte enthüllen – mal erschütternd, mal erhellend, stets aber mit großer emotionaler Wucht. Dadurch entsteht ein facettenreiches Porträt, das ihn nicht nur als charismatischen Anführer, sondern auch als zutiefst menschliche Figur zeigt: einen Helden, der sich mit den Konsequenzen seiner eigenen Entscheidungen auseinandersetzen muss und dabei Gefahr läuft, sowohl an sich selbst als auch an der Verantwortung gegenüber seinem Volk zu zerbrechen.

    Anstatt sich in spektakulären Schlachten oder actiongeladenen Höhepunkten zu verlieren, schlägt Sanderson diesmal bewusst einen leiseren Ton an und richtet den Blick nach innen. Die großen Konflikte treten in den Hintergrund, um Platz für die feinen Nuancen zwischenmenschlicher Beziehungen zu schaffen. Freundschaften festigen sich, alte Wunden brechen wieder auf, und selbst Nebenfiguren gewinnen an Tiefe, weil ihre persönlichen Kämpfe und Sehnsüchte in den Vordergrund rücken. Die Konflikte, die nun ausgetragen werden, sind weniger Schlachten auf offenem Feld als vielmehr innere Auseinandersetzungen und Machtspiele im Kleinen – dadurch wirken sie umso intensiver und greifbarer.

    Gleichzeitig erweitert sich der Blick auf die Gesellschaft von Roschar. Strukturen, die bisher nur angedeutet wurden, treten deutlicher hervor; wir bekommen Einblicke in Hierarchien, Traditionen und Bruchlinien, die das Fundament dieser Welt tragen – und bedrohen. Unter der scheinbaren Ordnung schwillt ein Spannungsfeld aus religiösen, politischen und kulturellen Gegensätzen, das jederzeit eskalieren könnte. Gerade diese Verbindung aus intimer Charakterarbeit und groß angelegtem Weltenbau macht den Band zu einem unverzichtbaren Baustein des Gesamtwerks.

    Wer nach dem Donnerhall von „Die Stürme des Zorns“ ein weiteres Feuerwerk erwartet, könnte zunächst überrascht oder gar ernüchtert sein: „Der Ruf der Klingen“ ist nicht der lauteste, nicht der spektakulärste Band der Sturmlicht-Chroniken. Doch gerade in dieser Zurückhaltung liegt seine eigentliche Stärke. Denn während andere Teile der Reihe mit monumentalen Schlachten und atemberaubenden Enthüllungen glänzen, übernimmt dieser Band die Rolle des Architekten, der die Grundmauern für das Kommende legt. Sanderson beweist dabei einmal mehr, dass er sein Epos wie ein gewaltiges Bauwerk konstruiert. Jeder Band ist ein sorgfältig geformter Baustein in einer Konstruktion, die weit über das hinausgeht, was man beim ersten Lesen erfassen kann. „Der Ruf der Klingen“ mag nicht mit den ganz großen Gesten aufwarten, doch er zementiert das Fundament, auf dem künftige Konflikte, Enthüllungen und emotionale Höhepunkte ruhen werden. Wer bereit ist, diesen Abschnitt als notwendige Phase der Sammlung und Vorbereitung zu begreifen, erkennt seine unverzichtbare Bedeutung für das große Ganze.

    „Der Ruf der Klingen“ ist damit weniger ein Buch der großen Explosionen als vielmehr der stillen, aber tragenden Pfeiler. Es überzeugt nicht durch atemlose Spannung, sondern durch die Sorgfalt, mit der Sanderson seine Welt neu ausrichtet, seine Figuren vertieft und den Weg für die kommenden Ereignisse ebnet. Wer bereit ist, das langsamere Tempo als Teil dieser architektonischen Meisterleistung zu begreifen, wird mit wertvollen Einblicken belohnt – und mit dem Gefühl, beim Lesen Zeuge zu sein, wie sich Stück für Stück das Fundament eines der größten Fantasy-Epen unserer Zeit festigt.

  14. Cover des Buches Der Abschiedsstein (ISBN: 9783608961621)
    Tad Williams

    Der Abschiedsstein

    (288)
    Aktuelle Rezension von: SunnySue

    "Seltsam, wie die Zukunft untrennbar mit der Vergangenheit verknüpft zu sein schien, sodass beide sich um die Gegenwart drehten wie in einem riesigen Rad ..."

    Tad Williams' "Der Abschiedsstein" ist der zweite Band seiner wirklich unglaublich bildgewaltigen High Fantasy Reihe über Osten Ard. Übersetzt aus dem Amerikanischen von Verena C. Harksen.

    Zum Inhalt möchte ich an dieser Stelle gar nicht so viel verraten, da es sich hier um den zweiten Band handelt und ich euch nicht spoilern mag.

    Der zweite Band ist in Teilen recht komplex, denn im Gegensatz zum ersten Band, wo wir die meiste Zeit mit Simon verbringen, verfolgen wir nun noch mehr Handlungsstränge. Denn die Gefährten müssen sich trennen oder werden unfreiwillig getrennt. Hinzu kommen nun auch noch die Nebencharaktere, die zwar im ersten Band auch schon mehr oder weniger präsent sind, wie die oberste Kammerfrau vom Hochhorst Rachel, die hier eine wirkliche tolle Rolle zugedacht bekommen hat, und der Jäger Ingen Jegger. Letzterem folge ich nicht ganz so gerne, einfach weil ich ihn überhaupt nicht ausstehen kann. Zum Glück ist sein Bühnenanteil sehr gering.

    Den Schreibstil von Williams mag ich sehr, hier weiß jemand definitiv mit Worten umzugehen, und an dieser Stelle muss auch die Übersetzerin gelobt werden, die einen großartigen Job gemacht hat und genau die richtigen Worte findet. Und auch wenn seitenweise kaum etwas passiert, schreibt Williams doch so eindringlich, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen kann, weil die Story einen richtigen Sog entwickelt.

    Tad Williams hat hier wirklich wieder Großartiges geschaffen. Eine wundervolle Welt mit sehr lebendigen Charakteren, die sowohl hassenswert wie liebenswert sind. Mein Star ist definitiv der Troll Binabik 🥰 Ich liebe es wie er redet, sein unglaublich großes Herz und seine Treue zu seinen Gefährten.

    Ich liebe diese Reihe bisher wirklich sehr und genieße jeden Moment, den ich in diese Geschichte abtauchen kann.

  15. Cover des Buches Die Nornenkönigin (ISBN: 9783608961638)
    Tad Williams

    Die Nornenkönigin

    (257)
    Aktuelle Rezension von: SunnySue

    "Simon merkte, dass es leicht war zu hassen, wenn man nicht nachdachte. Wenn er die Gesichter der Feinde nur als blasse Flecken unter den Helmen sah, ihre aufgerissenen Münder nur als grausige schwarze Löcher, fiel es ihm nicht schwer, auf sie zuzureiten und aus Leibeskräften auf sie einzuschlagen, um die knotigen Köpfe und fuchtelnden Glieder vom Körper zu trennen, bis die verhassten Ungeheuer tot waren."

    Mit "Die Nornenkönigin", dem dritten Band der Osten Ard-Saga, entführt uns Tad Williams zum wiederholten Male in eine magische Welt, mit allerlei Geheimnissen. Die Story selbst, wie auch die Charaktere, gewinnen im Laufe der Reihe immer mehr Tiefe. Williams ist definitiv jemand, der es schafft mit seinen detailreichen Erklärungen eine so lebendige Welt zu erschaffen, dass ich mich jedesmal aufs Neue mitten im Geschehen finde. Und so war ich live dabei, als Prinzessin Miriamel mit Cadrach, Isgrimnur, Camaris und Tiamak in einem Boot durch die Sümpfe des wilden Wrans stakten. Ich fühlte mich schmutzig, verschwitzt und von Mücken zerstochen wie der Rest der Truppe. Und ich war auch dabei, als Josua, Simon und Binabik gegen Elias' Mannen kämpfen musste. Ich habe dort gefroren und mir nasse, kalte Füße geholt. Um so schöner war es dann sich am Lagerfeuer aufzuwärmen. Ich habe eine ganze Weile darüber nachgedacht, was es eigentlich ist, das diese Geschichte so lebendig macht. Und ich glaube es ist der Fakt, dass Williams das Leben seiner Figuren bis in den hintersten Winkel, mit all ihrem Handeln, mit einbezieht und so eine wirklich eindringliche Authentizität schafft, dass alle Figuren so real wirken. Es ist wirklich ein Zauber, der mich beim Lesen erfasst und mein Herz ausfüllt.

    Auch die Charakterentwicklung muss ich nochmal explizit lobend erwähnen. Ganz besonders Simon und Miriamel machen eine beachtliche, aber auch glaubwürdige Entwicklung durch. Sie reifen während dieser Reihe von Teenagern zu jungen Erwachsenen heran und verlieren so ganz allmählich den anfänglichen trotzigen Egoismus, den junge Menschen sich zu eigen machen, und bekommen einen Blick für ihre Umwelt und die Wünsche und Ängste anderer.

    Die Story scheint manchmal Längen zu haben, aber die dienen Williams oftmals dazu, die Charaktere mit moralischen Fragen zu konfrontieren, damit wir ein noch umfassenderes Bild von ihnen bekommen. Abgesehen davon, liebe ich es aber auch, mich von Williams durch das Land führen zu lassen.

    "Die Nornenkönigin" ist eine mehr als gelungene Fortsetzung! Tad Williams ist wirklich ein Meister seines Fach und darf definitiv in meinem Autoren-Olymp Platz nehmen.

    "Sie ist ein Teil von mir, meine Gutrun. Im Lauf der Jahre sind wir zusammengewachsen, ineinander verschlungen wie zwei alte Bäume."

  16. Cover des Buches Die Stürme des Zorns (ISBN: 9783453318649)
    Brandon Sanderson

    Die Stürme des Zorns

    (119)
    Aktuelle Rezension von: Drachenbuecherhort

    Mit „Die Stürme des Zorns“, dem vierten Band der deutschen Sturmlicht-Chroniken, erreicht Brandon Sandersons episches Fantasy-Werk einen ersten erzählerischen Höhepunkt. Der Roman bildet den zweiten Teil des englischen Originals „Words of Radiance“ und führt die Erzählstränge aus „Die Worte des Lichts“ konsequent und mit großer erzählerischer Kraft zu einem furiosen Finale.

    In „Die Stürme des Zorns“ spitzen sich die Konflikte auf Roschar dramatisch zu. Politische Intrigen, alte Feindschaften und uralte Mächte prallen aufeinander, während die Protagonisten gezwungen sind, Entscheidungen von historischer Tragweite zu treffen. Kaladin steht vor einer Prüfung, die ihn nicht nur körperlich, sondern auch moralisch bis an seine Grenzen bringt. Die Frage, was es bedeutet, jemanden zu beschützen – auch wenn es der Feind ist – wird auf beklemmende Weise greifbar.

    „Die Stürme des Zorns“ entfaltet sich mit wachsender Wucht. Während der erste Teil von „Words of Radiance“ Raum für Charakterentwicklung, politische Feinheiten und Mythologie bot, steigert sich der zweite Teil zu einem echten Sturm an Handlung, Enthüllungen und Action. Sanderson gelingt es, über 800 Seiten hinweg eine kontinuierliche Spannung zu erzeugen, die in einem der spektakulärsten Finalkapitel der modernen Fantasy gipfelt. Gleichzeitig bleibt der Autor seiner Linie treu: Die emotionalen Entwicklungen der Figuren stehen nie im Schatten der spektakulären Magie oder Schlachten.

    Die Figurenentwicklung zählt zu den eindrucksvollsten Stärken des Romans – und steht beispielhaft für Sandersons Fähigkeit, tiefgründige Charaktere inmitten einer gewaltigen Welt glaubhaft zu formen. Besonders Kaladin sticht hervor: Einst ein entrechteter Sklave und widerwilliger Soldat, wandelt er sich in „Die Stürme des Zorns“ immer deutlicher zu einer Figur von ikonischer Strahlkraft – einem Symbol des Schutzes in einer Welt, die von Verrat, Angst und Machtgier geprägt ist. Doch diese Entwicklung verläuft nicht geradlinig. Kaladin kämpft unablässig mit seinem Selbstwert, mit Schuldgefühlen, Misstrauen und der Frage, ob es überhaupt möglich ist, gerecht zu handeln in einer zutiefst ungerechten Welt. Seine Zerrissenheit wird nicht romantisiert, sondern mit realistischer psychologischer Tiefe dargestellt. Dabei entsteht das eindrucksvolle Bild eines Helden, der nicht durch Unfehlbarkeit glänzt, sondern durch seine Bereitschaft, trotz innerer Dunkelheit immer wieder aufzustehen – für jene, die Schutz brauchen, auch wenn sie es vielleicht nicht verdienen. Gerade dieser innere Konflikt macht Kaladin zu einem der nuanciertesten und menschlichsten Protagonisten der modernen Fantasy. Er verkörpert nicht nur physische Stärke, sondern auch moralische Komplexität – und bleibt lange nach der letzten Seite im Gedächtnis.

    Schallan Davar nimmt in „Die Stürme des Zorns“ eine zentrale Rolle ein und entfaltet sich zu einer der stärksten und tragischsten Figuren der Sturmlicht-Chroniken. Hinter der Fassade der höflichen, scharfsinnigen Adligen verbirgt sich eine zutiefst zerrissene Persönlichkeit. Ihre Fähigkeit, sich selbst und andere durch Illusionen zu verwandeln, ist nicht nur magisch von Bedeutung – sie spiegelt zugleich ihr inneres Ringen mit Identität, Wahrheit und Verdrängung wider. Schallans Reise ist ein behutsam aufgebautes Porträt einer Frau, die versucht, sich vor ihrer Vergangenheit zu schützen, indem sie sich in Lügen kleidet – so geschickt, dass sie selbst kaum noch weiß, wo die Masken enden und sie selbst beginnt. Ihre Transformation zur Lichtweberin ist nicht nur eine physische, sondern eine seelische Metamorphose: von Unsicherheit und Verleugnung hin zu Kontrolle, Erkenntnis und letztlich dem Mut, sich selbst mit all ihren Narben zu sehen. Was Schallan so bemerkenswert macht, ist nicht nur ihr Talent oder ihre Intelligenz, sondern ihre Verletzlichkeit – und der stille, oft schmerzhafte Weg, diese nicht länger als Schwäche zu sehen. In einer Welt, in der Wissen gefährlich und Erinnerung eine Waffe sein kann, wird sie zu einer Schlüsselfigur im Geflecht aus Geschichte, Magie und Macht.

    Dalinar Kholin, der sogenannte „Schwarzdorn“, verkörpert in „Die Stürme des Zorns“ den moralischen Kern der Handlung. Einst ein unbarmherziger Kriegsherr, strebt er nun nach Einheit, Ehre und einer besseren Welt – und stellt sich dabei nicht nur äußeren Widerständen, sondern vor allem seinem eigenen dunklen Erbe. Dalinars Entwicklung ist geprägt von Schuld und dem unermüdlichen Versuch, Erlösung zu finden, ohne der Versuchung der Selbstverleugnung zu erliegen. Seine Visionen, die ihn mit einer mystischen Vergangenheit verbinden, fordern ihn nicht nur als Strategen, sondern auch als Mensch. Immer wieder muss er sich entscheiden: zwischen Macht und Prinzipien, zwischen Loyalität und Wahrheit. Was ihn so besonders macht, ist sein unbeirrbarer Wille, Verantwortung zu tragen – nicht nur für seine Armee oder sein Reich, sondern auch für seine eigenen Fehler. In einer Welt, in der Stärke oft mit Grausamkeit gleichgesetzt wird, steht Dalinar für eine andere Form der Größe: für Integrität, Reue und den Glauben, dass Menschen sich ändern können. Er ist der stille Fels inmitten des Sturms – gezeichnet, aber aufrecht. Und vielleicht gerade deshalb einer der glaubwürdigsten und bewundernswertesten Anführer der epischen Fantasy.

    „Die Stürme des Zorns“ verwebt seine Handlung mit einer thematischen Tiefe, die weit über das hinausgeht, was klassische High Fantasy oft bietet. Im Zentrum stehen große, universelle Fragen: Wer bin ich – und wer will ich sein? Was bedeutet Verantwortung, wenn die Wahrheit schmerzt? Und wie geht man mit Schuld um, die sich nicht mehr ungeschehen machen lässt?

    Sanderson nutzt seine vielschichtigen Figuren nicht nur zur Spannungserzeugung, sondern als Spiegel einer Welt im Umbruch. Identität, Verantwortung, Trauma, Loyalität und die oft unbequeme Wahrheit durchziehen den gesamten Roman wie ein moralisches Fundament, das nie starr, sondern ständig in Bewegung ist. Helden und Schurken gibt es hier nicht im klassischen Sinn – vielmehr zeigt sich, wie dünn und durchlässig diese Grenze sein kann. Fast jede Figur trägt innere Narben, trifft zweifelhafte Entscheidungen oder ringt mit ihrer Vergangenheit. Gerade diese Ambivalenz macht sie glaubwürdig, menschlich – und zutiefst berührend. Besonders hervorzuheben ist der moralische Unterbau der Geschichte: Ehre wird nicht als starres Ideal präsentiert, sondern als Konzept, das im Laufe der Handlung immer wieder hinterfragt, gebrochen und neu definiert wird. Was heißt es, ehrenhaft zu handeln, wenn die Welt selbst zutiefst ungerecht ist? Wie viel Wahrheit verträgt ein Mensch – oder eine Gesellschaft – bevor sie daran zerbricht?

    Sanderson beantwortet diese Fragen nicht mit einfachen Parolen. Er lässt sie offen, stellt sie klug in den Raum – und überlässt es den Lesern, eigene Schlüsse zu ziehen. Dabei bleibt der Roman stets zugänglich und emotional packend, ohne jemals belehrend zu wirken. Gerade dadurch entsteht eine intensive Auseinandersetzung mit Themen wie Führung, Schuld, Vergebung und der Suche nach einem Platz in einer Welt, die keinen Halt zu geben scheint. Das Resultat ist ein Werk, das nicht nur unterhält, sondern nachhallt – und dessen ethische Tiefe sich erst mit der Zeit vollständig entfaltet.

    Mit „Die Stürme des Zorns“ liefert Brandon Sanderson einen mitreißenden Abschluss für den zweiten Originalband der Sturmlicht-Chroniken. Der Roman vereint alles, was epische Fantasy ausmacht: tiefgründige Figuren, ein durchdachtes Magiesystem, dramatische Wendungen und ein Finale, das Gänsehaut hinterlässt.

  17. Cover des Buches Ein Reif von Eisen (ISBN: 9783499273568)
    Stephan M. Rother

    Ein Reif von Eisen

    (106)
    Aktuelle Rezension von: Elenas-ZeilenZauber

    ‘*‘ Meine Meinung ‘*‘
    Der Auftakt der Trilogie besitzt ein hübsches Worldbuilding, welches in die Handlung eingearbeitet wurde. Allerdings war es zu Beginn schwierig, die wichtigen Charaktere zu identifizieren, denn es gibt sehr sehr viele Figuren und manchmal verlor ich ein bisschen den Überblick. Drei Handlungsstränge erleichterten die Zuordnung auch nicht wirklich. Aber der Hälfte des Buches hatte ich mich akklimatisiert und dann startete auch endlich die Spannung, die vorher nur leicht angestiegen war.
    Die Hauptcharaktere waren klasse. Die drei Frauen sind jede auf ihre Art stark und gehen ihren Weg, der nicht unbedingt einfach ist. Endlich mal Fantasy, in denen die Frauen nicht nur Beiwerk sind. Obwohl sie nicht zu den Herrschern gehören.
    Rothers Schreibstil ist eine hübsche Mischung aus detailfreudigen Beschreibungen und kurz-knackigen Action-Szene. Deshalb war es mir auch egal, wenn ich mal nicht genau wusste, wer mit wem wie zusammenhängt. Die Handlung wurde vorangetrieben und nur das zählte.
     Alles in allem hat mir der Auftakt gefallen und ich halte mal die beiden Folgebände im Hinterkopf. Es gibt klare 4 Eisen-Sterne. 

    ‘*‘ Klappentext ‘*‘

    Im Kaiserreich der Esche herrscht Unruhe. Die Blätter des heiligen Baumes beginnen zu welken – ein Machtwechsel steht kurz bevor.

    Stammesfürst Morwa sucht in der düsteren Zeit die Völker des Nordens unter seinem Banner zu einen. Nur einen Stamm gilt es noch zu besiegen. Eile ist geboten, er spürt sein Ende nahen. Einzig die Kräfte einer geheimnisvollen Sklavin erkaufen ihm eine letzte Frist. Doch welchem seiner Söhne soll er den Reif des Anführers anvertrauen? Die falsche Entscheidung könnte die Welt in Dunkelheit stürzen.

    Zur selben Zeit will die junge Leyken aus dem Oasenvolk des Südens einen Schwur erfüllen: Sie begibt sich auf die Suche nach ihrer Schwester Ildris und fällt dabei in die Hände von Söldnern. Kurz darauf findet sie sich in der kaiserlichen Rabenstadt im Netz höfischer Intrigen wieder.

     In der längsten und kältesten Nacht des Jahres spitzen sich die Ereignisse zu, das Schicksal der Welt liegt in den Händen dreier Frauen: Ildris’, die ein Geheimnis mit sich trägt, der ehrgeizigen Leyken und Morwas unehelicher Tochter Sölva. Können sie gegen die Dunkelheit bestehen? Kann eine von ihnen das Land aus der Dunkelheit führen?

  18. Cover des Buches Kings & Fools -  Verdammtes Königreich (ISBN: 9783958820692)
    Natalie Matt

    Kings & Fools - Verdammtes Königreich

    (204)
    Aktuelle Rezension von: halo123

    Das Buch lag wirklich sehr lange in meinem Regal weil ich die Hälfte des ersten Kapitels mehrmals gelesen habe, aber das Buch jedes Mal abgebrochen habe. Der Start ist bei diesem Buch einfach etwas schwieriger. 

    Was aber sehr gut gelungen ist, ist die Atmosphäre die sich durch den ganzen Band zieht. Dieses düstere Ungewisse. Wir werden wie Lucas im Dunkeln gehalten, wissen nichts über das Ziel sowie über den Internatsleiter. Der Mystery Part hat mir wirklich gut gefallen. 

    Das Buch hat mich anfangs sehr an die Magisterium Reihe von Holly Black und Cassandra Clare erinnert; im positiven. Das ganze Internat, dass sich unter der Erde befindet...

    nur halt in einem mittelalterlichen Setting. Hier verstehe ich auch den Vergleich zu Game of Thrones.

    Über das Königreich erfahren wir aber trotzdem wenig und nach dem Lesen hat man weiterhin noch viele offene Fragen. So geht es jedenfalls mir. 

    Der Schreibstil war zwischendurch manchmal etwas abgehackt und nicht so flüssig wie ich es mir erhofft hatte. Gerade der Start hat mir wie schon erwähnt Probleme bereitet.


    Das Buch hatte wirklich etwas von einer TV-Serie (was auch das Ziel der Autoren war) und ich konnte mir die einzelnen Szenen, eigentlich die komplette Handlung, sehr gut bildlich vorstellen wie es im Filmformat umgesetzt wird. 


    Ich werde sehr wahrscheinlich die restlichen Bücher lesen, da mich diese Fantasy Welt nun doch interessiert. Die Bücher sind schnell gelesen, da der eigentliche Roman ohne die Extras hinten nur rund 200 Seiten hat.

  19. Cover des Buches Die Splitter der Macht (ISBN: 9783453424883)
    Brandon Sanderson

    Die Splitter der Macht

    (60)
    Aktuelle Rezension von: ElOlorDeUnLibro

    Dieser Band setzt nahtlos an den Vorgänger an, da die Bücher im deutschen ja gesplittet wurden. Allerdings ist bei mir doch ein bisschen Zeit zwischen den beiden Büchern vergangen, sodass ich mir definitiv einen recap gewünscht hätte. Ich hab mir zunächst absolut schwer getan, wieder in die Handlung, die Charaktere und die Komplexität der Welt zu finden.

    Doch dann so ab 150 Seiten wurde es wieder besser, mehr und mehr Details kamen zurück und ich konnte wieder besser mit der story connecten.

    Nichtsdestotrotz habe ich wirklich lange für dieses Buch gebraucht, gute zwei Wochen hab ich jetzt daran gelesen (zwischendurch auch mal leichtere Kost eingeschoben). 

    Es ist also definitiv nichts, was man mal so eben wegliest.

    Der große Plottwist des Buchs wurde tatsächlich mehrfach durch foreshadowing angeteasert, aber als es dann so war, war ich doch echt geplättet. Die Welt Roschar ergibt nun so viel mehr Sinn!

    Ab diesem Plottwist wurde es auch wieder aaaabsolut episch - und etwas wirr... Die POVs haben sich dann wirklich halbseitig gewechselt. Und das war mir persönlich doch ein bisschen zu viel.

    Daher kann ich keine fünf Sterne vergeben, ich hab mir teils einfach doch schwer getan mit dem Buch.

    Trotzdem freue ich mich auf die Fortsetzungen, umso mehr, da Band 5 ja nun endlich auf englisch erschienen ist, und noch dieses Jahr auch auf deutsch veröffentlicht wird.


    Fazit:

    Wer auf Fantasy steht, kommt an Sanderson einfach nicht vorbei.

  20. Cover des Buches Hologrammatica (ISBN: 9783785756973)
    Tom Hillenbrand

    Hologrammatica

    (22)
    Aktuelle Rezension von: Joroka

    Schon vor ca. 8Jahren hat sich Tim Hillenbrand in seinem Roman mit diesem hochaktuellen Thema beschäftigt. Die Handlung entführt uns zum Ende des 21. Jahrhunderts. Und was dann im Verlauf geschildert wird, ließ mir häufiger mal die Gänsehaut über den Rücken laufen, da es tatsächlich genau so geschehen könnte. Und dabei ist die Phantasie mit Herrn Hillenbrand doch ganz schön durchgegangen. Nun, bei manchem bezweifle ich, dass das schon in ca. 70 Jahren umgesetzt sein könnte. Aber, das hat meinem Lesevergnügen bzw. Hörvergnügen keinen Abbruch getan.

    Die Hauptfigur Galahad Singh war mir sofort sympathisch und auch alle psychischen Höhen und Tiefen wurden nachvollziehbar beschrieben. In rasantem Tempo werden wir zum Schluss durch die Geschichte geschleust. Der Autor legt verschiedene Fährten, klärt jedoch nicht endgültig auf, auch das hat mir gut gefallen.

    Es handelt sich um eine ungekürzte Lesung mit ca. 16,5 Stunden, gelesen von Oliver Siebeck, und der macht seine Sache sehr gut.


    Fazit: Packend erzählter SciFi-Thriller


  21. Cover des Buches One Piece, Band 1 (ISBN: 9783551744913)
    Eiichiro Oda

    One Piece, Band 1

    (168)
    Aktuelle Rezension von: Wauwuschel

    — SPOILER für den gesamten Anime/Manga — 

    Die Story kennt vermutlich jeder. Luffy möchte Piratenkönig werden und versammelt für sein Ziel eine Mannschaft aus den verschiedensten Personen. Mit seiner Gummi-Frucht kämpfen er und seine Kameraden gegen jeden Feind und segeln von Insel zu Insel, um das One Piece am Ende zu finden. Es ist eine lange Reise voller Abenteuer, Spaß und hitzigen Schlachten.

    Ich muss gestehen, dass ich sowohl den Anime mit 1125 Folgen, als auch den Manga mit 1145 Kapiteln gelesen habe (Stand jetzt, schließlich ist der Manga noch nicht abgeschlossen, aber es kann nur besser werden). Damit habe ich ziemlich viel Zeit investiert - wer rechnen kann, man müsste den Anime etwa 18 Tage ohne Pause durchschauen, um auf den aktuellen Stand zu kommen plus den Manga oben drauf - und habe keine Minute daran verschwendet. „One Piece“ ist genauso gut, wie es jeder sagt, wenn nicht noch besser und verdient einer der meistverkauftesten Werke der Welt. Tatsächlich könnte ich gar nicht in Worte fassen, wie gut der Anime ist, weshalb ich mit dieser Rezension nur eine weitere positive Statistik für den Autor bin.

    Die Charaktere allein sind unglaublich. Jeder hat seine Hintergrundgeschichte und seine eigenen Quirks und Persönlichkeiten, die sie jeweils ausmachen. Und es gibt unglaublich viele Personen in dem Universum, die einem alle irgendwie im Kopf bleiben. Mit den Protagonisten fiebert man mit und die emotionalen Momente sind genauso schön wie die actiongeladenen Szenen. Luffy ist ein Wohlfühlcharakter, der nichts allzu ernst nimmt, aber in den richtigen Momenten für seine Freunde einsteht und für sich gesehen perfekt zu dieser Manga-Reihe passt. Man muss ihn einfach lieben und es gibt keinen, der ihn nicht ins Herz geschlossen hat. 

    Hinzu kommt seine Crew mit Zorro, Sanji, Usopp, Nami, Robin, Chopper, Brook, Frankie und Jimbei, die alle des namenhalber erwähnt werden.  Würde ich alle Personen vorbildlich charakterisieren wollen, würde ich noch Stunden später hier sitzen. Sie machen jedoch die Story aus und man mag jeden auf seine Art. Aber auch die anderen Charaktere des Animes sind wunderbar und lassen die Spannung nie verfliegen. Seien es die anderen Piraten, die Navy, die Revolutionsarmee oder nur normale Inselbewohner. Ohne sie würde der Anime nicht der sein, der er heute ist und es ist einfach fantastisch.

    Mit dem Plot und dem Setting möchte ich gar nicht erst anfangen. Stück für Stück baut sich die Handlung auf und kleine Kämpfe gegen schwache Gegner am Anfang, die ja schon interessant waren, werden zu Kriegen, die die Welt zerstören. Die Piraten werden immer wichtiger in der Weltgeschichte und der Konflikt immer größer, obwohl das Ziel einfach ist: Das One Piece finden, von dem noch niemand eine Ahnung hat, was es ist. Jeden Kampf habe ich voller Intrigen verfolgt, egal wie lang er andauerte, und auch die Sidestories dazwischen und die Informationen, die uns viel zu langsam für meinen Geschmack verfüttert werden, lassen einen den Manga weiterverfolgen, der schon seit Generationen besteht. Egal um welche Insel es geht, alles birgt Geheimnisse, die man enthüllen möchte und man fiebert mit jedem Kapitel und mit jeder Folge mit. 

    Außerdem ist die Welt auch gut ausgearbeitet, auch wenn es mit den Meeren und den einzelnen Inseln recht einfach gehalten wurde. Ich könnte jetzt noch jeden Arc in der Reihenfolge aufzählen, einfach weil er sich in mein Gedächtnis gebrannt hat. Der Zeichenstil ist fantastisch, wozu man nur sagen kann, was für ein Genie Eiichiro Oda ist. Insbesondere der Anime wurde wunderbar und fantastisch dargestellt und mit jeder Folge verbessert sich die Animation. Klar sind die ersten Hundert Folgen noch sehr kindlich, aber die späteren Kämpfe werden spektakulär. Auch das Pacing ist perfekt und Millionen an Menschen fiebern jede Woche der neuen Folge entgegen, einfach weil es so gut ist.

    Dass der Manga bzw. Anime zu lang ist, ist kein Grund, ihn nicht anzufangen. Jeder, der sich durch die ersten Kapiteln gekämpft hat, feiert den Manga, so natürlich auch ich, und belächeln diejenigen, die diesen traurigen Grund nennen. Man verpasst eine Goldgrube, von der jeder weiß, dass sie existiert.

    Insgesamt empfehle ich sowohl den Manga, als auch den Anime zu 110% weiter. Wer sich als Anime-Liebhaber betitelt, muss „One Piece“ geschaut haben und der Anime ist absolut verdient in den Big Three (und ja, ja, ich weiß, dass es hier vorrangig um das Ausstrahlungsdatum geht)!

  22. Cover des Buches Könige der Finsternis (ISBN: 9783453318878)
    Nicholas Eames

    Könige der Finsternis

    (57)
    Aktuelle Rezension von: kueken

    Ich fand die Charaktere ganz nett und liebevoll gestaltet.
    Leider hat sich das Buch stellenweise schon sehr gezogen und war für mich etwas "langweilig" bzw. "anstrengend" zu lesen... mir hat so bisschen die Spannung gefehlt.
    Im Endeffekt habe ich sehr lange gebraucht um das Buch auszulesen, weil es mich nicht richtig "packen" konnte.

  23. Cover des Buches Jade und Obsidian - Die Legende der Zwillingsschwerter (ISBN: 9783570315712)
    June CL Tan

    Jade und Obsidian - Die Legende der Zwillingsschwerter

    (66)
    Aktuelle Rezension von: Booksandmore18

    Dieses Buch vermittelte eine ganz tolle Atmosphäre, die von Elementen der chinesischen Mythologie inspiriert getragen wurde. Es stellte eine grossartige Fantasygeschichte dar, die mit spannender Handlung und faszinierenden Protagonisten überzeugen konnte.


    Das Buch startete schon ziemlich rasant und leitet ein mystisches Setting ein, das ich so noch nie erleben durfte. Es hat viele Elemente der chinesischen Mythologie eingearbeitet und zeigt eine Welt, die mich mit ihrer Einzigartigkeit schon total in ihren Bann ziehen konnte. Elemente wie Magie und Kampfkunst trugen zu einer magischen Atmosphäre bei und haben ein tolles Grundfeeling vermitteln können. Etwas schade fand ich, dass viele Dinge angesprochen aber dann nicht gross weitergeführt wurden. Besonders die Sache mit den Zwillingsschwertern war plötzlich nur eine Randinfo, die man gar nicht wirklich fassen konnte. Ich mochte auch den Schreibstil der Autorin, der es einem erleichtert hat, in diese neue Welt zu finden. Es war locker, leicht und sehr schön geschrieben, sodass ich das Lesen sehr geniessen konnte. 


    Die Protagonisten waren wirklich interessant und konnten mich schon beim Lesen des Klappentextes sehr neugierig machen. Beide hatten eine unglaubliche innere Stärke, die ich geliebt habe. Sowohl Ahn, ein Waisenmädchen ohne Vergangenheit, als auch Altan, der rachedurstige Herrscher, der seines Thrones beraubt wurde, konnten mit spannenden Facetten überzeugen. Die Charaktere waren  authentisch und gut ausgearbeitet, sodass ich sie beide gerne verfolgt habe und mich mit ihnen identifizieren konnte. Beide hatten aber auch ihre Schwächen und Momente, in denen sie sehr dumm gehandelt haben. Das Schicksal hat sie zusammengeführt und diese Kombination war besonders spannend. Mir hat aber auch noch ein bisschen die Chemie zwischen den beiden gefehlt. Es gab viel Potential, das aber nicht ganz ausgeschöpft wurde. Die ganz grosse Tiefe konnten die Charaktere nämlich nicht erreichen.


    Die Spannung konnte über das ganze Buch über sehr gut aufrecht erhalten werden. Die Ereignisse haben sich immer mehr gesteigert und gegen Ende ziemlich fahrt aufgenommen. Es war faszinierend und endete auch wahnsinnig überraschend. Aus diesem Grund kann ich es auch kaum abwarten, mehr von der Autorin zu lesen. Das Buch war nur schwer vorauszusehen und hat mich deshalb immer wieder überrascht. Die Spannung hätte auch noch ein kleines bisschen höher sein können, um mich wirklich vollkommen fesseln zu können.


    Insgesamt war das Buch ein tolles Erlebnis, das ich absolut nur weiterempfehlen kann. Die Kombination aus Welt, Magie und Protagonisten hat eine gute Spannung erzeugt, die mich unterhalten hat. Tolle 4 Sterne erhält das Buch deshalb auch von mir.

  24. Cover des Buches Schwert & Meister 1 (ISBN: 9783743149779)
    Florian Clever

    Schwert & Meister 1

    (39)
    Aktuelle Rezension von: L03w3nz4hn

    Ein sehr gelungener Auftakt in die Reihe. 

    Der Leser wird hervorragend in die Welt eingeführt. Man lernt die Religion mit ihren Göttern, die verschiedenen Völker und ihre Lebensweisen und Einstellungen kennen und erfährt die Besonderheiten des roten Goldes. 

    Sowohl Protagonisten als auch Nebenfiguren sind toll gezeichnet und wirken gerade dadurch, dass sie nicht unfehlbar sind sehr echt. 

    Die Handlung ist absolut spannend, manchmal sogar brutal und lässt einen in Verbindung mit dem angenehmen Schreibstil durch die Geschichte fliegen. Es gibt überraschende Wendungen und Ereignisse, die ihre Schatten zwar vorauswerfen, die der Leser aber von ihrem Ausmaß noch nicht abschätzen können. 

    So ist auch am Ende des ersten Teils, man ahnt sie Katastrophe kommen und die Neugier wie es weiter geht und vor allem wie es dem Protagonisten ergehen wird und was er noch erlebt auf seinem Weg, machen neugierig auf die Fortsetzung. 

    Ein toller Einstieg in die Reihe, der mich hervorragend unterhalten hat und den ich absolut empfehlen kann. 

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