Bücher mit dem Tag "schwertkampf"
34 Bücher
- Brandon Sanderson
Der Weg der Könige
(310)Aktuelle Rezension von: Yvonne_GeiselerIch schaue meist bevor ich lese. Gott sei Dank! Nichts ist so furchtbar, wenn man eine so lange Serie beginnt und dann ist sie noch nicht fertig geschrieben. Diese schon und sie ist von Anfang bis Ende fesselnd. Sie gehört zu den Reihen, an deren Ende man das Gefühl hat eine liebgewordenen Begleiter zu verlieren....
- Brandon Sanderson
Der Pfad der Winde
(209)Aktuelle Rezension von: DrachenbuecherhortMit „Der Pfad der Winde“ präsentiert Brandon Sanderson den zweiten Teil seiner epischen Fantasy-Saga, den Sturmlicht-Chroniken, die die Leser in die faszinierende Sturmwelt Roschar wirft. Dieser Band setzt direkt dort an, wo der erste Teil mit spannenden Cliffhangern endete, und wirft uns unmittelbar in das Geschehen.
Kaladin überlebt den Großsturm auf wundersame Weise, doch seitdem scheint etwas anders an ihm zu sein. Teft beobachtet Kaladins Genesung aufmerksam und löchert ihn mit – aus Kaladins Sicht – merkwürdigen Fragen, die ihn zunehmend irritieren. Auch Syl, das kleine Windsprengsel, zeigt ein immer seltsameres Verhalten, das Kaladin vor neue Rätsel stellt. Gleichzeitig wächst der Druck auf Kaladin weiter: Seine Brückenmannschaft bekommt einen neuen Hauptmann, der zusammen mit seiner Frau nichts lieber sehen würde, als Kaladin und seine Männer tot. Kaladin muss sich diesen Gefahren stellen, während er mit seinen eigenen Veränderungen und den immer größeren Herausforderungen zu kämpfen hat.
Durch die Entscheidung, den zweiten Part des englischen Originals in einem eigenständigen Buch zu veröffentlichen, gelingt ein nahtloser Übergang in die Handlung. Ohne unnötige Wiederholungen oder lange Einleitungen können Fans der Reihe genau dort weiterlesen, wo sie zuletzt gebannt aufgehört haben – mitten in der dynamischen Entwicklung der Geschichte und den packenden Konflikten der Charaktere.
Da man inzwischen tief in die Welt von Roschar eingetaucht ist, wirken die spezifischen Begriffe und Eigenheiten dieser fantastischen Welt vertraut und intuitiv. Ohne lange Eingewöhnungszeit versteht man die Handlung sofort und findet sich mühelos in der Geschichte zurecht. Brandon Sanderson beweist erneut sein meisterhaftes Geschick in der Gestaltung von Dialogen. Diese sind nicht nur lebendig und fesselnd, sondern auch ein Schlüssel, um die Welt von Roschar noch besser zu begreifen. Die Unterschiede zwischen den gesellschaftlichen Ständen, Kulturen und sogar den regionalen Dialekten treten in den Gesprächen besonders klar hervor. Zudem spiegelt sich in den Dialogen die Persönlichkeit jeder Figur wider – von den charmanten Nuancen bis hin zu den tiefsten Konflikten. Es ist genau diese Detailverliebtheit, die Sandersons Welt so lebendig und seine Charaktere so glaubwürdig macht.
Die Charaktere verleihen dem Roman eine besondere Stärke und Tiefe. Kaladin sticht dabei als herausragende Figur hervor, doch es geht nicht nur darum, seine Kapitel zu verfolgen – jede Perspektive ist faszinierend und trägt auf ihre Weise zur Geschichte bei. Die Figuren sind auf beeindruckende Weise ausbalanciert: Zwar gibt es Momente, in denen man einen besonders spannenden Handlungsstrang weiterverfolgen möchte, doch schnell wird klar, dass alle Erzählstränge gleich bedeutend sind und auf ein gemeinsames Ziel zusteuern. Mit jedem Kapitel wachsen die Charaktere einem mehr ans Herz, und ihre Herausforderungen und Konflikte lassen einen mitfiebern und mitfühlen. Interessanterweise sind längst nicht alle Figuren einander begegnet, doch es zeigen sich bereits subtile Verbindungen und Parallelen zwischen ihnen, die die Geschichte umso spannender machen.
„Der Pfad der Winde“ ist, wie bereits sein Vorgänger, eine klare Empfehlung für Fans epischer High-Fantasy-Romanreihen, die Wert auf eine detailliert ausgearbeitete Welt und tiefgründige Charaktere legen. Das Buch bietet eine fesselnde Leseerfahrung und überzeugt auf ganzer Linie. Aufgrund der Komplexität der Handlung und der zahlreichen Verbindungen zwischen den Figuren und Ereignissen ist es jedoch ratsam, mit „Der Weg der Könige“ zu beginnen, um die Geschichte in ihrer ganzen Tiefe zu verstehen.
- Brent Weeks
Der Weg in die Schatten
(317)Aktuelle Rezension von: DrachenbuecherhortDer Weg in die Schatten von Brent Weeks ist der erste Band der Schatten-Trilogie und ein fesselnder Einstieg in eine düstere Fantasy-Welt. Das Buch erzählt die Geschichte von Azoth, einem jungen Straßenjungen, der in einer brutalen und gnadenlosen Welt lebt. Um seinem harten Leben zu entkommen, entscheidet er sich, Lehrling des berüchtigten Assassinen Durzo Blint zu werden.
Azoth, der Protagonist, wächst in den Slums einer Stadt auf, in der Gewalt und Hunger an der Tagesordnung sind. Sein Leben ändert sich drastisch, als er Durzo Blint begegnet, einem Meister der Schatten und des Tötens. Azoth sieht in Durzo seine einzige Chance auf ein besseres Leben und beschließt, alles zu tun, um dessen Lehrling zu werden. Doch der Weg in die Schatten ist gefährlich und fordert von Azoth mehr, als er sich je hätte vorstellen können.
In „Der Weg in die Schatten“ wird die Geschichte aus der Perspektive verschiedener Charaktere erzählt, wobei die Erzählweise in der dritten Person gehalten ist. Diese multiperspektivische Erzählweise ermöglicht es dem Leser, tief in die Gedanken und Gefühle der einzelnen Figuren einzutauchen, was die Handlung vielschichtiger und spannender macht. Obwohl die Erzählung in der dritten Person erfolgt, gewährt Weeks den Lesern Einblicke in die inneren Monologe der Charaktere. Man hört, was sie denken, und erlebt ihre inneren Konflikte hautnah mit.
Die Vielzahl der Charaktere mag anfangs überwältigend erscheinen – nur dadurch noch schlimmer gemacht, dass es keinerlei Glossar gibt – doch sie trägt wesentlich zur Tiefe und Komplexität der Geschichte bei. Diese Fülle an Figuren kann es manchmal schwierig machen, den Überblick zu behalten und sich ein klares Bild von jedem Einzelnen zu machen. Doch gerade diese Vielfalt trägt zur Tiefe und Authentizität der Geschichte bei. Die Vielzahl der Charaktere spiegelt die Komplexität der Welt wider, in der Azoth lebt. Von Straßenkindern und Assassinen bis hin zu Adligen und Magiern – jede Figur bringt ihre eigene Geschichte und Perspektive mit, was die Handlung reich und dynamisch macht. Diese Vielfalt kann anfangs überwältigend sein, doch sie sorgt auch dafür, dass die Welt lebendig und realistisch wirkt.
Trotz der vielen Nebenfiguren sind die Hauptpersonen besonders gut ausgearbeitet und bleiben dem Leser im Gedächtnis. Azoth, der sich später Kylar Stern nennt, ist ein vielschichtiger Charakter, dessen Entwicklung von einem verängstigten Jungen zu einem entschlossenen Assassinen eindrucksvoll dargestellt wird. Seine inneren Konflikte und moralischen Dilemmata machen ihn zu einer glaubwürdigen und sympathischen Figur. Durzo Blint, Azoths Mentor, ist ebenfalls eine faszinierende Figur. Seine zynische und harte Schale verbirgt eine komplexe Persönlichkeit mit einer geheimnisvollen Vergangenheit. Durzos Beziehung zu Azoth ist vielschichtig und entwickelt sich im Laufe der Geschichte weiter, was zu einigen der emotional intensivsten Momente des Buches führt.
Das Buch behandelt Themen wie Macht, Verrat, Loyalität und die Suche nach Identität. Weeks schafft es, eine Welt zu erschaffen, die sowohl faszinierend als auch erschreckend realistisch ist. Die moralischen Dilemmata, mit denen die Charaktere konfrontiert werden, regen zum Nachdenken an und verleihen der Geschichte Tiefe.
„Der Weg in die Schatten“ ist der packende Auftakt zur Schatten-Trilogie von Brent Weeks und bietet einen faszinierenden Einstieg in eine düstere Welt voller Intrigen und Geheimnisse. Wer Geschichten über moralisch graue Figuren und Assassinen liebt, wird dieses Buch verschlingen und sich auf die Fortsetzungen freuen.
- Brandon Sanderson
Die Worte des Lichts
(149)Aktuelle Rezension von: bibisstuebchenWeiter geht es mit den Sturmlicht-Chroniken und ich liebe einfach alles daran: die Personen , das Setting, die Handlung! Sanderson weiß einfach wie man schreibt! Ich mag die Bedeutung der Wissenschaft in diesem Band sehr und auch, in welchem Gegensatz Religion und Wissenschaft stehen können und welche Folgen das für die Aufzeichnungen hat. Viele Personen finden in diesem Band zueinander und ich bin sehr gespannt, was noch passiert. Ich liebe Schallan über alles und in diesem Band erfahren wir auch etwas von ihrer Vergangenheit und vieles anderes Tolles! Auch gibt es mehr zu den Sprengseln und den Parschendi und ich habe sehr viele Fragen!
- Brandon Sanderson
Der Ruf der Klingen
(66)Aktuelle Rezension von: gaery-opal✨ Rezension:
Meine Rezension bezieht sich auf die beiden deutschen Bände "Der Ruf der Klingen" und "Die Splitter der Macht", die zusammen "Oathbringer" bilden. Vorsicht, Spoiler:
Dieser Teil hat sich für mich wie eine riesige Trauerbewältigung angefühlt. Auf so vielen Ebenen. Für einzelne Charaktere, für ihre Vergangenheit und für das, was sie verloren haben.
Shallan hat mich in diesem Band komplett mitgenommen. Zu sehen, wie ihre verschiedenen Rollen immer mehr verschwimmen und sich fast schon verselbstständigen, war gleichzeitig faszinierend und erschreckend. Man merkt, wie sehr sie mit sich selbst kämpft. Besonders ihre Szenen mit Hoid haben mich getroffen. Ich bin so gespannt, wie sich das alles weiterentwickelt und wie ihre mentalen Konflikte vielleicht noch mit ihrem Orden zusammenhängen werden.
Dalinar war für mich das Herzstück dieses Bandes. Seine Vergangenheit mitzuerleben, vom von der Mitreißung getriebenen Krieger über seinen Absturz bis hin zu dem Mann, der er jetzt ist, war intensiv. Und dieser Moment am Ende, als er die drei Reiche verbindet… ich saß einfach nur da und dachte mir: was passiert hier gerade. Ich habe komplett mitgefiebert.
Am meisten berührt hat mich aber Teft. Seine Geschichte und vor allem sein dritter Eid haben mich wirklich getroffen. Das war einer dieser Momente, bei denen mir kurz die Tränen in die Augen gestiegen sind.
Auch die Entwicklungen der anderen Charaktere, wie zum Beispiel Szeth, fand ich richtig stark. Und der große Plot overall schafft es immer noch, mich komplett zu überraschen. Egal wie viel ich glaube verstanden zu haben, es kommt immer wieder etwas, womit ich nicht gerechnet habe.
Ich bin unglaublich gespannt, wie es weitergeht.
📍 Bewertung: ⭐⭐⭐⭐✨ (4,5 von 5 Sternen)
- Laura Labas
Ein Käfig aus Rache und Blut
(358)Aktuelle Rezension von: HannahH2017Ich habe bereits einige Bücher von Laura Labas gelesen und auch dieses hier hat mir insgesamt gut gefallen 😊 Es ist kein Highlight, aber ein solider, spannender Auftakt, der sich perfekt für zwischendurch eignet. Ich habe das Buch als E-Book gelesen und dafür war es für mich auch vollkommen ausreichend 📱✨
In dieser Welt haben Dämonen die Herrschaft übernommen. Menschen stehen ganz unten in der Nahrungskette – sie sind Beute. Genau dagegen kämpft Alison, die als Dämonenjägerin in einer Gilde arbeitet und vor allem Schattendämonen jagt ⚔️
Nach einem Auftrag gerät sie jedoch selbst in die Fänge des Königsdämons Dorian, der ganz eigene Pläne mit ihr hat. Er will sie ausbilden – warum, bleibt lange unklar 🤔 Genau dieses Geheimnis zieht sich durch die Geschichte.
Dazu kommt Gareth, ein Dämon, der ihr Training übernimmt. Er ist grummelig, bissig, emotional angeschlagen und definitiv kein Sympathieträger auf den ersten Blick 😅 Zwischen ihm und Alison herrscht von Anfang an Enemies-to-Lovers-Vibes pur. Alison ist laut, selbstbewusst, stark – aber auch verletzlich. Eine echte Naturgewalt 💥
Durch eine gefährliche Situation entsteht zwischen den beiden eine Blutbindung, die für Dämonen einmalig ist 🩸🔥 Das sorgt für ordentlich Spannung und Knistern.
Was mir etwas gefehlt hat, war mehr Tempo und mehr Tiefe. Viele Erklärungen und Hintergründe kommen erst sehr spät und dann ziemlich geballt. Da hätte ich mir mehr Story und Worldbuilding gewünscht.
Trotzdem: ein solider Reihenauftakt, gut zu lesen, spannend genug und mit Potenzial nach oben 📚✨ Ich hoffe, dass die folgenden Bände mehr aufklären und tiefer gehen.
- Brandon Sanderson
Der Rhythmus des Krieges
(44)Aktuelle Rezension von: ariadneIch habe mich so gefreut in dieser Reihe weiterzulesen und wurde zum Glück auch dieses Mal wieder nicht enttäuscht. Ich fand es super spannend, welche äußeren und vor allem inneren Konflikte unsere Protagonisten auszufechten haben. Wieder einmal großartig, aber eben halt nur ein "halber" Band, d.h. es geht gleich mit dem nächsten Band weiter, denn für sich alleine kann er nicht stehen.
- Jordis Lank
Rauklands Sohn
(194)Aktuelle Rezension von: SarisaDie Geschichte geht um Ronan, der unter seinem tyrannischen Vater aufgewachsen ist und wegen eines Fehlers auf die Insel Lannoch geschickt wird. Dort muss er uralte Prüfungen ablegen, um die Herrschaft über das Land zu gewinnen. Doch ohne wahre Freunde wird er nicht weit kommen.
Ronan als Protagonist hat mir sehr gut gefallen. Er macht eine unglaubliche Entwicklung durch und wächst über sich hinaus. Auch die Nebencharaktere sind authentisch und liebenswert. Besonders Liam habe ich ins Herz geschlossen, den Ronan rettet. Ronan hat es nicht leicht in der brutalen und düsteren Welt, aber im Laufe des Buches wurde er mir immer sympathischer.
Der Schreibstil ist toll und das Hörbuch unglaublich gut vertont. Ich konnte mir die Insel sehr gut vorstellen und es war sehr bildlich.
Das Cover ist hübsch und mal was anderes.
An einigen Stellen war es etwas langatmig, an anderen aber wieder packend spannend.
Das Buch ist sehr empfehlenswert und wer spannende Geschichten über Freundschaft und den persönlichen Wachstum mag ist hier an der richtigen Stelle.
Danke für das Rezensionsexemplar.
- Oliver Bowden
Assassin's Creed - Black Flag
(18)Aktuelle Rezension von: julia-elysiaZu meinem Bedauern muss ich leider sagen, dass das Buch mich enttäuscht hat. Ich habe Assassin's Creed - Black Flag nie selbst gespielt, ich kenne es aber vom "Angucken", und natürlich war mir klar, dass man die Szenen 1:1 zu den Cut Scenes vom Spiel mitlesen kann, allerdings hat mir die Umsetzung und der Schreibstil nicht sonderlich gefallen.
Ich hatte das Gefühl, dass die Szenen einfach aneinander gereiht waren. Das ganze Buch hat sich wie eine Berichterstattung oder wie ein langer Brief an seine Tochter gelesen, was ja letztendlich auch so war.
Es hat mir irgendwie an Emotionen gefehlt. Natürlich haben sich viele Kampfszenen gehäuft, weil das Spiel ja auch wesentlich daraus besteht, aber diese wurden vor allem am Ende hin ziemlich gestaucht. Oft kamen dann Sätze wie "Um es kurz zu halten" o.ä., und anschließend wurden nur der Reihe nach Leute getötet, ohne jedoch eine emotionale Ebene in der Erzählung abzudecken.
Mir kam es oft so vor, als würde man krampfhaft versuchen, ein gesamtes Spiel mit 60 bis 80 Spielstunden, auf 400 Seiten zu quetschen und dabei die wesentlichen und interessanten Ereignisse zu kurz und die langweiligen zu lang zu halten. Manchmal wurde man mit Informationen über die Pirat*innen überhäuft, wenn Edward Kenway gerade nichts Besseres zu tun hatte, als im Kerker zu sitzen oder auf seinem Schiff zu stehen.
Kurzum - so etwas hat einfach die Spannung genommen.
Warum ich trotzdem 3 Sterne gebe, ist, weil ich den Anfang und die Suche nach dem Observatorium interessant fand und auch das jeweilige Einbringen historischer Ereignisse und Figuren. Wahre Fans der Spielreihe werden vielleicht mehr Liebe für das Buch aufbringen können, mir hat einfach die Spannung gefehlt.
- Thilo Corzilius
Die Lüge von Feuer und Ewigkeit
(20)Aktuelle Rezension von: Annika_bookshelfDie Fantasy-Welt gefällt mir vom Aufbau sehr gut und hat großes Potenzial. Auch die Charaktere haben mir gut gefallen, auch wenn ich es zu Beginn etwas überfordert fand einzuordnen wie sie zusammenhängen. Zum Ende hin hätte es etwas ausführlicher sein können, vor allem was die Erklärungen betrifft. Im großen und ganzen eine runde Geschichte.
4 Sterne, weil mir diese Fantasy-Welt rund um Amarelle so toll gefallen hat.
- Brandon Sanderson
Die Stürme des Zorns
(124)Aktuelle Rezension von: bibisstuebchenDie Handlungsstränge fügen sich weiter zusammen und wir befinden uns größtenteils auf der Zerbrochenen Ebene. Es gibt tolle Kämpfe, intelligente Wendungen und Forschungen. Meine Lieblinge bleiben einfach Schallan und Kaladin. Beide erleben so viel und es wird do viel enthüllt (ich will hier nicht spoilern). Besonders beeindruckend fand ich den Sturz in die Kluft und der Weg durch sie hindurch und die Begegnung mit dem Kluftteufel. Die letzten 150 Seiten hatten es in sich und es war eine absolute Achterbahnfahrt der Gefühle. Am Ende lässt mich das Buch mit dem Gefühl zurück, langsam ein Verständnis für die Zusammenhänge von den Stürmen, der Wüstwerdung, den Herolden und den Strahlenden Rittern. Ich liebe es alles!
- Eiichiro Oda
One Piece 49
(23)Aktuelle Rezension von: Chianti_ClassicoDie Strohhutpiraten stellen sich dem Spezial-Zombie Oz entgegen, in dem Ruffys Schatten steckt. Doch auch mit vereinten Kräften ist der Riese ein schwerer Gegner und die Zeit drängt.
Werden sie es vor der Morgendämmerung schaffen, ihn zu besiegen?
"Nightmare Ruffy" ist der neunundvierzigste Band der One Piece Reihe von Eiichiro Oda.
Das Abenteuer auf der Thriller Bark geht weiter! Gecko Morias Zombiegeneräle sind besiegt, doch nun müssen sich die Strohhüte Oz entgegenstellen, der Ruffys Schatten in sich trägt. Wieder mal ist es ein Wettlauf gegen die Zeit, denn ohne ihre Schatten dürfen sie sich nicht dem Sonnenlicht aussetzen und der Morgen naht. Werden sie Oz besiegen können und Moria dazu bewegen, ihre Schatten freizugeben?
Auch dieser Band hat mir sehr gut gefallen, auch weil man wieder mal sehen konnte, wie gut die Strohhutpiraten mittlerweile zusammenarbeiten können. Sie sind allesamt talentierte Kämpfer, wobei Sanji, Zorro und Ruffy natürlich am stärksten sind. Aber jeder hat seine Stärken, die er mit einbringt und sie sind zu einem fast unschlagbaren Team zusammengewachsen, das eben auch als Team arbeiten kann. Gegen Oz brauchen sie ihre vereinten Kräfte, denn der Spezial-Zombie ist ein harter Brocken, der sich nicht leicht besiegen lässt und auch Gecko Moria dürfen sie nicht unterschätzen.
Mit Bartholomäus Bär taucht dann auch noch ein weiterer spannender Charakter auf der Bildfläche auf, sodass es nicht langweilig wurde.
Fazit:
Auch der neunundvierzigste Band der One Piece Reihe von Eiichiro Oda konnte mich wieder fesseln!
In "Nightmare Ruffy" müssen die Strohhutpiraten gemeinsam gegen Oz in einen spannenden Kampf ziehen, was mir richtig gut gefallen hat!
Es bleibt spannend und ich freue mich auf den nächsten Band!
- Brandon Sanderson
Die Splitter der Macht
(64)Aktuelle Rezension von: lese_fieber_„ Die Splitter der Macht“ ist kein Buch dass man einfach mal so überfliegen kann. Das Worldbuilding, die Handlung und die Hintergründe sind unglaublich komplex und vielschichtig. In diesem Teil erfahren wir mehr über eine zentrale Figur und zwar über Dalinar (General, schwarzer Prinz) und dessen Vergangenheit. Dalinars Vergangenheit ist geprägt von einer Reihe von Ereignissen, die sowohl sein Charakter als auch seine Entscheidungen maßgeblich beeinflusst haben. In Rückblicken erleben wir seine Jugend, seine ersten Schlachten und die Herausforderungen, denen er als Anführer gegenüber stand. Diese Erinnerungen offenbaren die inneren Konflikte, mit denen er zu kämpfen hat und die Bürde der Verantwortung die er seit jeher trägt. Sein Streben nach Ehre und Gerechtigkeit wird ständig auf die Probe gestellt und man beginnt die tiefere Bedeutung seines Handelnden zu erkennen. Die Schatten seiner Vergangenheit, die ihn bis in die Gegenwart begleitet haben zu verstehen…
- Maria Semenova
Wolkodav I - Das Schwert des Grauen Hundes (Slawische Fantasy)
(9)Aktuelle Rezension von: juniaWie kam ich zu diesem Buch?
Durch eine Leserunde wurde ich auf das Buch aufmerksam. Es ist das erste Buch von Maria Semenova, das ich lese. Ich habe das Buch als kostenloses Rezensionsexemplar erhalten, was aber keinen Einfluss auf meine ehrliche Meinung hat.
Wie finde ich Cover und Titel?
Das Cover ist sehr passend. Zu sehen ist Wolkodav, seine kleine Fledermaus und andere Elemente, die ihr im Laufe des Buches kennenlernen werdet. Auch der Titel erschließt sich beim Lesen.
Um was geht’s?
Auf den Inhalt gehe ich an dieser Stelle nicht allzu detailliert ein, den Klappentext könnt ihr ja selbst lesen und eine Zusammenfassung des Buches muss ja nun nicht in die Rezension. Lasst euch aber gesagt sein, dass sehr viel passiert in der Welt von Wolkodav, der im Grunde seines Herzens ein guter Mensch ist und schon so einiges in seinem Leben hinter sich hat. Mit 12 Jahren wurde sein Dorf ausgelöscht, er entkam und war einfach nicht totzukriegen. Jahre später nimmt er Rache am Mörder seiner Lieben. Immer dabei, eine flauschige, flugunfähige Fledermaus und neu gewonnene Freunde, die er bei seiner Rache befreit und die ihm seitdem die wichtigsten Menschen sind, für die er nun sorgt. Die Story ist logisch, spannend aufgebaut, hatte einige für mich überraschende Wendungen, einige waren etwas vorhersehbar. Ich würde das Buch nicht so wirklich als Fantasy einordnen, eher als abenteuerliche Saga.
Wie ist es geschrieben?
Der Schreibstil ist als eher schwierig deklariert, ich empfand ihn allerdings als recht flüssig und zügig zu lesen, der Ausdruck ist gewählt, aber durchaus zu verstehen. Die Beschreibungen sind nicht zu ausschweifend, aber detailliert und bildhaft genug, um gleich in der Story drin zu sein.
Wer spielt mit?
Die Charaktere sind gut gezeichnet, ich konnte mir die Gegebenheiten sehr gut vorstellen und habe die Charaktere kennengelernt, ich habe mitgefiebert und mitgelitten.
Wie steht es mit der Fehlerquote?
Das Buch war meines Erachtens sehr gut korrigiert und dementsprechend eine Wohltat für die Augen beim Lesen.
Wie kam es bei mir an? / Was hat das Buch ausgelöst?
Ich fühlte mich hier wirklich sehr gut unterhalten und konnte in die Story eintauchen. Es war nicht so wirklich Fantasy, aber durchaus spannend, wenn auch mit einigen Längen, beispielsweise wenn sich Wolkodavs gute Taten und das stetige Misstrauen ihm gegenüber wiederholen.
Mein Fazit?
Das Buch hat mir gut gefallen, somit erhält es von mir 4 von 5 Sternchen und kann guten Gewissens weiterempfohlen werden. Es wird nicht das letzte Buch der Autorin sein, das ich lese, denn ich möchte wissen, wie es mit Wolkodav und der flauschigen Fledermaus weitergeht. - Eiichiro Oda
One Piece 48
(25)Aktuelle Rezension von: Chianti_ClassicoDie Strohhutpiraten schmieden ihre Pläne, denn sie müssen Nami und ihre Schatten zurückholen. Es geht wieder auf die Thriller Bark und dieses Mal sind die Strohhüte auf Konfrontationskurs.
"Oz' Abenteuer" von Eiichiro Oda ist der achtundvierzigste Band der One Piece Reihe.
Dieser Band konnte mich wieder von Beginn an komplett mitreißen! Mit Sanji gegen Absalom, Lysop gegen Perona, Zorro gegen Ryuma und Chopper gegen Hogback gab es vier spannende Kämpfe und auch Ruffy bleibt nicht untätig und sucht nach Gecko Moria. Sie wollen ihre Schatten zurückbekommen und auch Nami befreien, die noch immer in Absaloms Gewalt ist, der sie zu seiner Braut machen möchte. Doch Gecko Moria und seine Kommandanten sind nicht zu unterschätzen!
Ich mochte es auch hier wieder richtig gerne, dass die Strohhutpiraten immer stärker zusammenwachsen und miteinander arbeiten, um Erfolg zu haben. Sie können sich aufeinander verlassen und jeder hat seine Stärken und Schwächen!
Das Tempo war hoch in diesem Band und es endet wieder mal mit einem Cliffhanger, sodass ich gespannt bin, wie es weitergeht!
Fazit:
"Oz' Abenteuer" von Eiichiro Oda konnte mich von der ersten Seite an absolut mitreißen, denn das Tempo der Handlung war hoch und die Kämpfe richtig spannend! - Brandon Sanderson
Der Turm der Lichter
(36)Aktuelle Rezension von: ariadneZugegeben, bei den letzten beiden Sturmlicht Bänden fand ich nun auch, die Seiten ziehen sich etwas in die Länge und es gab einige Abschnitte, die mich weniger interessierten, als andere. Ich hätte mir etwas mehr Zeit mit Adolin und Schallan in Schadesmar/Dauertreu gewünscht. Die Stellen mit Navani waren super interessant, wenn es aber auch manchmal etwas zu technisch und wissenschaftlich für mich wurde. Mit Raboniel wurde eine extrem interessante Gegenfigur zu Navani in die Story gebracht und die beiden zusammen waren ein echtes Highlight.
Ich finde es auch sehr schön, wie Sanderson Kaladins mentale Gesundheit und seine schwierige Reise darstellt. Psychische Probleme sind echt kein Scherz und mir tat der Arme einfach furchtbar leid. Zum Glück hat er sich doch noch irgendwie am Ende dem Ganzen gestellt. Ich bin gespannt, wie es mit ihm in den letzten beiden Büchern weitergehen soll.
Einige sehr spannende und neue Entwicklungen gab es hier, zugegebenermaßen bin ich nicht ganz auf der Kosmeer-Welle und kann auch nicht alle versteckten oder offenen Hinweise und Zusammenhänge verstehen, aber dazu gibts sicher später noch mal ein Re-read.
- Manuela Schörghofer
Die Klosterbraut
(57)Aktuelle Rezension von: HopeandliveSo erging es Franka von Marienfeld, der jüngeren Schwester der wunderschönen Melinda, wir werden im Laufe des Buches noch erfahren, das nicht alles schön an Melinda ist. Franka wird ins Kloster geschickt, so war das in der guten alten Zeit, achja, wir befinden uns im Rheinland im 13. Jahrhundert und da wurde man als jüngere Schwester, die angeblich nicht so wunderschön ist wie ihre Schwester, auch da werden wir das eine oder andere Schöne noch entdecken, gerne mal ins Kloster geschickt und los war man sie. Bevor es soweit ist, geht unsere freiheitsliebenden Franka in den Wald und trifft Ritter Wulf von Röllberg, der auch noch mal frische Waldluft schnuppern wollte, bevor es auf den nächsten Kreuzzug geht und was passiert. Genau, sie verlieben sich auf den ersten Blick, dann bräuchte Franka theoretisch ja gar nicht ins Kloster. Jetzt würde heutzutage Beziehungsstatus "kompliziert" stehen, denn Ritter Wulf ist mit der schönen Melinda verlobt und wird sie heiraten Es bleibt ihm nur eine Schachfigur, die ihn immer an Franka denken lässt und die auch noch eine wichtige Rolle spielen wird.
Denn im Kloster ist es gar nicht so friedlich und Franka gerät in höchste Gefahr, das ist der Krimiteil und ob die beiden sich heimlich Liebenden noch zueinander finden, das müsst ihr selbst rausfinden.
Mich hat diese Mischung von historischem Roman, einer Liebesgeschichte und etwas Krimi einfach gut unterhalten.
- Julia Knight
Schwerter und Schwindler
(30)Aktuelle Rezension von: Naomi-EmmaEinleitung:
Eigentlich sind Kacha und ihr Bruder Vocho die besten Schwertfechter von Reyes. Doch der Kampf für Ehre und Gerechtigkeit war einmal—seit die beiden durch Vochos Schuld hochkant aus der Gilde der Duellanten geflogen sind, müssen sie sich als Wegelagerer durchschlagen, was die Laune der beiden nicht unbedingt verbessert. Doch als die Geschwister beim Überfall auf eine Kutsche eine Truhe mit geheimen Dokumenten an sich bringen, geraten sie mitten hinein in eine tödliche Verschwörung. Hilfe naht ausgerechnet in Form von Dom, dem arroganten und tollpatschigen Sohn eines Großgrundbesitzers, der ein Auge auf Kacha geworfen hat..
Bewertung:
Sterben ist für Anfänger...der Titel hätte wohl zu keiner Geschichte besser gepasst, als zu dieser! Ach, was habe ich doch gelacht! Ich habe lange kein Buch mehr gelesen, das auf der einen Seite so lustig ist und auf der anderen so viel Action bietet. Wenn ich es mir recht überlege, habe ich vielleicht auch noch nie ein vergleichbares Buch gelesen...Es war mir in jedem Fall ein großes Vergnügen!
Aufgrund des Klappentextes hatte ich bereits mit einer mittelalterlichen Welt gerechnet. Doch Reyes hat alle meine Erwartungen in den Schatten gestellt. Was das mittelalterliche Flaire angeht wurde ich nicht enttäuscht. Aber das ist längst nicht alles, was die Stadt zu bieten hat! Es ist zunächst schwer vorstellbar, aber der ganzen Stadt liegt ein riesiges Uhrwerk zugrunde. Es ist schon so alt, dass niemand mehr richtig weiß, wie genau es funktioniert. Tatsache ist allerdings, dass dieses Uhrwerk dafür sorgt, dass sich die ganze Stadt alle drei Tage komplett neu anordnet. Alle Straßen, alle Häuser—einfach alles verschiebt sich um Mitternacht und setzt sich neu zusammen. Das ist absoluter Wahnsinn! Ich meine, wie kommt man bitte auf so etwas?! Eine grandiose Idee!
Das verleiht der Geschichte eine unvergleichbare Einzigartigkeit, auch wenn mir dadurch der Einstieg in die Geschichte etwas schwerer gefallen ist. Denn ich muss zugeben, dass ich am Anfang durchaus an der ein oder anderen Stelle etwas verwirrt war und mich gefragt habe, was dieses oder jenes nun bedeutet. Aber mittlerweile glaube ich, dass das fast Absicht war. Denn dadurch, dass sich der Anfang nicht so lange mit Erklärungen gezogen hat, war ich direkt im Geschehen drin und es war sofort spannend. Ein dicker Pluspunkt. Und nach und nach erschließt sich dem Leser auch die Welt und ihre Charaktere, da es einige Rückblicke in die Vergangenheit gibt, die zeigen, wie es zu der jetzigen Situation gekommen ist und auch, was die Charaktere zu denen gemacht hat, die sie sind.
In dieser Welt wimmelt es nur so von Intrigen und Schwindlern. Auch wenn man mit der Zeit einige Charaktere kennenlernt, bleibt eigentlich die ganze Zeit über unklar, wem man vertrauen kann und wem nicht. Die Figuren verbünden sich miteinander, gegeinander und arbeiten dennoch alleine, sodass es immer wieder aufs Neue überraschend und in keinste Weise vorhersehbar ist, wie sie sich verhalten. Das hat das Buch unglaublich spannend gemacht! Dazu kommt eine gehörige Portion Action durch zahlreiche Schwertkämpfe, rasante Fluchten, Verfolgungsmanövern und mehr. Wer auf ein wenig Nervenkitzel steht, kommt definitiv auf seine Kosten. Denn da verspricht das Buch nicht zu viel.
Aber nicht nur das hat es geschafft mich zu überzeugen. Besonders die Tatsache, dass Kacha und Vocho sich in nichts nachstehen und beide gleichberechtigt ihren Platz in der Geschichte finden, hat mir sehr gut gefallen. In anderen Büchern sind die Geschwister der Protagonisten oft sehr blass dargestellt und spielen eigentlich eine eher unwesentliche Rolle im Geschehen. Hier steuern beide ihren Teil zur Geschichte bei. Beide sind einzigartig und tragen ihr Herz letzendlich am rechten Fleck, auch wenn sie nicht perfekt sein mögen. Das macht sie nur umso sympathischer!
Zu guter letzt, liebe ich einfach diesen Zynismus/Sarkasmus eigentlich aller Charaktere in dem Buch! Das hat die Geschichte herrlich erfrischend gemacht und den ganz besonderen Spaß am Lesen erzeugt. Ich bin gespannt darauf, wie die Geschichte im nächsten Band weitergeht und freue mich auf weitere ganz besondere Lesestunden!
- Nicole C. Vosseler
Der englische Botaniker
(38)Aktuelle Rezension von: WortkosterinKomm mit nach China 1843! Lass dich bezaubern von einer bittersüßen Liebesgeschichte (mit liebenswerten und vielschichtigen Charakteren), dem stimmungsvollen Schauplatz und der bildgewaltigen Sprache. Das Buch lässt dich in den botanischen Schätzen Chinas schwelgen.
Über die Handlung: Der aus Schottland stammende Gärtner Robert Fortune (historische Persönlichkeit, hier angereichert mit Fiktion) hat mein Herz schnell erobert: ein sanftmütiger Riese, der Pflanzen liebt. Im Auftrag der Horticultural Society soll er unbekannte Gewächse klassifizieren und Samen und Setzlinge nach England senden. Womit er nicht gerechnet hat: Dass er das rätselhafte Schwertmädchen Lian trifft, die seine Anschauungen erweitert und seine Gefühle durcheinanderwirbelt!
Mein Leseeindruck: Womit ich nicht gerechnet hatte: Dass ich Roberts Ehefrau Jane so sehr mag! In kurzen eingeschobenen Kapiteln erfahre ich, wie es Jane und den 2 kleinen Kindern daheim in England geht, wie sie tüchtig den Alltag meistert und sehnsüchtig auf Roberts Heimkehr wartet. Doch die Verbindung bröckelt. Gleichzeitig erlebe ich die prickelnde Annäherung zwischen Robert und Lian und wünsche auch diesem Paar die Erfüllung ihrer Liebe. Als Leserin erlebe ich den gleichen Zwiespalt der Gefühle wie Robert. Zudem war ich begeistert, so tiefe Einblicke in die Flora und Kultur Chinas zu gewinnen.
Kurz: Große Empfehlung!
- Eiichiro Oda
One Piece 5
(75)Aktuelle Rezension von: Darcys_LesestuebchenDer Kampf geht weiter und Käpt´n Black will mit Hilfe seiner Kompanen Jacko, Flecki und Siam Kaya töten und so an ihr Vermögen kommen. Aber da hat er nicht mit der Engstirnigkeit von Ruffy und seiner Crew gemacht, die sich ihnen mit allen Mitteln in den Weg stellt. Werden sie es schaffen oder versagen ?
Vorwort:
"Wem schlägt jetzt die Stunde" ist der fünfte Band der Manga-Reihe One Piece und sollte nach Band 1-4 gelesen werden, da dieser darauf aufbaut. Es ist als Taschenbuch, sowie e-book erhältlich.
Meine Meinung:
Nach dem heftigen Cliffhanger von Band vier brannte ich förmlich darauf, wie es weitergehen und vor allem, wie der Kampf zwischen Käpt´n Black und Ruffy ausgehen würde. Es las sich sehr spannend und war absolut turbulent und verrückt, was da alles passierte. Manchmal war es mir sogar ein wenig zu viel, weil ich irgendwie etwas die Übersicht verlor und mochte ich es nicht so ganz, wie oft es zwischen den verschiedenen Szenen hin und her sprang, auch wenn es mir gut gefiel, dass mehr als ein Kampfszenario gezeigt wurde. Vor allem die Sequenz mit Miss Kaya, den Kindern und Jacko fand ich sehr spannend und ich fieberte mit ihnen mit. Aber es wurde dank Zorro und Nami auch immer wieder ein wenig aufgelockert und ich musste so lachen, als er in der Zwickmühle steckte und sie ihn zurückließ, einfach zu herrlich. Nach dem Kampf verlor es sich ein wenig und trotz der Ereignisse konnte es mich nicht mehr so packen wie zuvor. Dennoch fand ich es interessant, das erste Mal auf Sanji zu treffen und zu erfahren, was aus den Dorfbewohnern wurde. Ein kleines Highlight sind die Abenteuer des Buggy, wo vor jedem Kapitel ein Bild vom ihm gezeigt wurde. Das war einfach zu herrlich und ich freute mich schon richtig darauf.
Der Zeichenstil gefiel mir schon ganz gut, weil vor allem einige Gegner sehr skurill aussahen. Allerdings bekam ich bei ein paar Actionszenen Probleme, dem Geschehen zu folgen, weil es einfach zu übersichtlich wirkte.
Meine Meinung:
Der finale Kampf zwischen Ruffy und Kapitän Black war spannend und turbulent, auch wenn ich manchmal etwas die Übersicht verlor, was genau gerade passierte. Aber ich klebte förmlich an den Seiten und wollte unbedingt wissen, wie es ausging, zumal ja noch mehr davon abhing. Danach verlor es sich etwas, aber ich fand die erste Begegenung mit Sanji und Eisenkralle super, auch wenn es mich leicht schockierte. Von mir gibt es:
4 von 5 Sterne
- Stephen Hunter
Der 47. Samurai
(6)Aktuelle Rezension von: glencoe1692Nach einer gefühlten Ewigkeit (knapp ein Jahr) kam endlich wieder eine Übersetzung aus der Swagger-Reihe auf den deutschen Markt. Der deutschsprachige Leser wird ja nur sehr spärlich mit Übersetzungen von Stephen Hunter bedacht.
Logisch, dass ich mich als Fan der Bob-Lee-Swagger-Reihe sofort darauf gestürzt habe.
Gleich vorab, ich war nicht enttäuscht, habe aber nicht das vorgefunden, was ich aus von den Vorgängern kannte und daher hier auch erwartet hatte.
Swagger wird von der Vergangenheit seines Vaters eingeholt. Er meint, ein Vermächtnis erfüllen zu müssen, indem er ein vom Vater als "Kriegssouvenir" von Iwojima mitgebrachtes Samuraischwert aufspüren und dem Sohn des ursprünglichen Besitzers zurück geben muß. Nicht wissend, dass es sich nicht nur um ein profanes Stück Kriegsbeute handelt. Das wird ihm erst viel später bewußt, als die Familie des neuen Besitzers kurz nach Überbabe (fast) völlig ausgelöscht wird. Alle Zeichen deuten auf die Yakuza, nur die japanischen Behörden wollen das nicht wissen.
Swagger wurde nach einem Rückfall in seine Vergangenheit als Säufer des Landes verwiesen, was ihn aber nicht hinderte, sich intensiv auf seine Rückkehr ins Land der aufgehenden Sonne vorzubereiten.
Wie? Ganz einfach, er schottet sich von Familie und Umwelt ab, ernährt sich nur noch von japanischem Fastfood, schaut sich sämtliche verfügbaren Samuraifilme an und liest alles, was zum Thema Samurai und Yakuza im Amiland aufzutreiben ist.
Mit falschen Papieren reist die "persona non grata" Swagger wieder nach Japan, nimmt Verbindung mit einem Experten auf und läßt sich innerhalb von 3 Tagen (!) zu einem nahezu perfekten Schwertkämpfer ausbilden, der dann den Kampf mit den japanischen Größen dieser Kunst aufnehmen und in der Yakuza mal richtig aufräumen wird. Danke Mr. Hunter, haarsträubender geht's kaum noch.
Etliche Kapitel sind nun für den unbedarften Leser, der über japanische Traditionen nicht viel mehr weiß, als er in 8 Bänden "Tokio Killer" von Barry Eisler erfahren hatte, völlig überladen mit Begriffen aus der Welt der Schwertschmiedemeister, aus Traditionen der Samurai und japanischer Geschichte des Mittelalters.
Entsteht hier zunächst noch der Eindruck, Hunter hätte mit unendlicher Akribi recherchiert, dann wird mit dieser Annahme aber spätestens in seiner Danksagung aufgeräumt. Laut derer hat er es nicht viel anders gemacht als Swagger in seinem Buch: er hat sich alle verfügbaren Filme angesehen, sich eine Stunde medizinisch über die Auswirkungen von Schwertstreichen auf den menschlichen Körper beraten lassen und 14 Tage in Japan aufgehalten, um einige Örtlichkeiten kennen zu lernen.
Für den Leser, der nichts davon besser kennt, war das Ergebnis soweit okay, wenn manchmal auch haarsträubend.
Aber da man ja keine tiefgreifenden Kenntnisse hat, war das okay. Die Mythen Yakuza und Samurai haben neue Nahrung erhalten, die schon lange vermuteten japanischen Parallelwelten wurden bestätigt. Was davon tatsächlich stimmt, bleibt weiter im Verborgenen.
Der Schreibstil ist so, wie man ihn von Hunter kennt. Auch an den Übersetzungen gibt es nichts zu deuteln.
Kleinere Abweichungen in Geschichte und Örtlichkeiten von Schilderungen in früheren Romanen fallen nur deshalb auf, weil Hunter sie in seiner Danksagung selbst einräumt. Für den Leser sind die Abstände zwischen den Büchern zu groß, als dass er sich diese Feinheiten gemerkt hätte.
Fazit: Wer hier einen typischen "Gunny Swagger" erwartet, wird ggf. enttäuscht. Wer sich bereits intensiv mit Ehre und Tradition der Samurai befaßt hat, wohl ebenfalls.
Ansonsten ist es ein typischer "Hunter", lesenwert, aber kein Highlight. An die ersten 3 in Deutsch verlegten Bände kommt er nicht heran. - Meng Xi Shi
Thousand Autumns. Buch 2
(25)Aktuelle Rezension von: BuchgespenstShen Qiaos Körper ist immer noch vom Gift geschwächt. Sein Qi und seine Augen wollen sich einfach nicht erholen, und jeder Kampf fordert von ihm einen hohen Tribut. So ist er immer noch auf den fragwürdigen Schutz Yan Wushis, des Meisters der dämonischen Kampfschule angewiesen. Doch was hat Yan Wushi wirklich mit Shen Qiao vor, der in allem das absolute Gegenteil des dämonischen Kampfmeisters? Shen Qiaos Vertrauen und seinen Beschützer könnte ihn teuer zu stehen kommen.
Ich finde den Erzählstil immer noch nicht einfach. Er ist etwas sprunghaft und ich habe hin und wieder den Anschluss verloren. Die Übergänge fand ich nicht immer gelungen. Auch die Kampfszenen sind mir etwas sperrig erzählt. Als Manga würden sie sehr viel besser wirken, für eine erzählte Fassung ist sie mir etwas zu steif. Das Glaubenssystem ist ebenfalls äußerst komplex, sodass man sich irgendwann entscheiden muss, ob man im Anhang alles nachliest oder die erzählte Welt so hinnimmt und sich ohne Details zu kennen langsam einlebt.
Soweit meine Kritikpunkte, die das Buch den 5. Stern gekostet haben. Es bleibt eine faszinierende, exotische Welt voller Intrigen, Kampfkunst, komplexen Beziehungsgeflechten und starken Charakteren, die den Leser von Seite zu Seite überraschen, begeistern und vor den Kopf stoßen. Als Light Novel ist dieses Buch dazu immer wieder mit großformatigen Illustrationen ausgestattet, von denen man sich mehr wünscht, da sie gerade den sperrig erzählten Kampfszenen die Dynamik und den Zauber verleihen, die ihnen im Fließtext immer wieder fehlt.
Ein gelungener zweiter Band, der weitere dramatische Entwicklungen erwarten lässt.
- Eileen Schlüter
ASHAMUR - THE QUEEN'S TALE
(4)Aktuelle Rezension von: Jessica_Diana
Meinung
Bei diesem Buch gab es kein Entrinnen für mich. Eilen Schlüter schaffte es mich vom ersten Moment an in ihren Bann zu ziehen und ebenso bereits auf den ersten Seiten mit fassungslosen Blick und "offenen" Mund zurück zu lassen.
Das Setting der Autorin ist auf der einen Seite magisch und wunderschön, aber ebenso auch geprägt von einer Spur Dunkelheit und Gefahr. Kel, Aris, Jaerik, Navar und Maïra sind eine tolle Truppe und überzeugen durch eine starke, authenthische Entwicklung. Es war ein leichtes, diese Charaktere ins Herz zu schließen und die "Bösewichte" zu hassen.
Nach dem Ende bin ich sehr gespannt, wie die Story sich in der Fortsetzung weiterentwickeln wird.
Fazit
"Ashamur - the Queen´s Tale ist eine magische, spannende und nervenaufreibende Achterbahnfahrt. 5 von 5 Sternen
- Melanie Schüer
Der Diamant von Burg Silberfels
(6)Aktuelle Rezension von: AndFe1Klappentext:
Als die Mutter von Minna und Heinrich krank wird, kommen die Bauernkinder für einige Monate bei ihrem Onkel unter, der auf der Burg eines Grafen arbeitet. Schon nach kurzer Zeit merken sie, dass auf Burg Silberfels nicht alles so wunderbar ist, wie es scheint. Die Gräfin wirkt immer wieder sehr traurig und manche Personen verhalten sie äußerst seltsam.
Wirst du gemeinsam mit Minna und Heinrich das Geheimnis lüften?
Meine Meinung:
Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Das Besondere an diesem Buch ist, dass man selber entscheiden muss, wie die Geschichte weitergehen soll. Das hat meinen Jungs sehr gut gefallen.
Die Charaktere des Buches sind sehr sympathisch und hilfsbereit. Sie erleben viele verschiedene Abenteuer auf der Burg, so wird die Geschichte nie langweilig. Interessant fand ich, dass typische Situationen aus dem Mittelalter erklärt wurden.
Der christliche Glaube wird ganz selbstverständlich durch erzählte Bibelgeschichten und die Gebete der Kinder eingefügt. Das hat mir gut gefallen.
Kleine Illustrationen sind auf jeder Seite zu sehen. Sie sind aber alle gleich und wiederholen sich immer wieder. Schade ist, dass weitere Bilder zur Geschichte fehlen.
Ein schönes Kinderbuch, das sich gleichermaßen für Jungs und Mädchen eignet.























