Bücher mit dem Tag "schwimmen"
115 Bücher
- Jennifer L. Armentrout
Obsidian 1: Obsidian. Schattendunkel
(6.141)Aktuelle Rezension von: asomeObsidian – Schattendunkel von Jennifer L. Armentrout ist der erste Band einer fünfteiligen Reihe, die in den letzten Jahren irgendwie an mir vorbeigegangen ist. Immer wieder habe ich das Buch in Buchhandlungen gesehen oder etwas darüber gelesen, es aber nie wirklich auf dem Schirm gehabt.
Mit Mitte 40 gehöre ich nicht mehr ganz zur eigentlichen Zielgruppe, daher fiel mir der Einstieg zunächst etwas schwer. Der Beginn erinnert stark an einen typischen Teenagerroman – Umzug, Herzschmerz und Highschooldrama inklusive. Doch etwa ab der Mitte nimmt die Geschichte spürbar Fahrt auf, und die Welt der Lux erweist sich als erfrischend anders.
Die Handlung wird zunehmend spannender, und die Hintergründe um die Lux sowie ihre Präsenz auf der Erde werden nach und nach aufgedeckt. Obsidian – Schattendunkel ist sicher kein absolutes Highlight, aber ein unterhaltsamer Zeitvertreib, der Lust auf die weiteren Bände der Reihe macht.
- Caroline Wahl
22 Bahnen
(1.134)Aktuelle Rezension von: frischelandluftSehr guter Roman um eine Anfang 20jährige in prekären Verhältnissen – die Ich-Erzählerin meistert ihr Leben mit ihrer kleinen Schwester um ihre launische, gewalttätige, suizidale und alkoholabhängige Mutter herum. Ich kann gut verstehen, dass der Roman so erfolgreich ist, ich konnte ihn nicht aus der Hand legen. Die Protagonistin erzählt ihre Geschichte sehr ehrlich und realistisch. Ich mag den nahen Erzählstil, aufgelockert durch einige Dialoge, sehr reflektiert, sehr über die Protagonistin fokusiert. Die Frau und das Mädchen leben in zwei Bubbles – die eine ist ihre Beziehung zueinander, sie bauen mit viel Liebe ein Zuhause füreinander auf; die andere Bubble ist die unberechenbare Dreierbubble mit der Mutter, die sie durch eine Reihe von Plan-B-Routinen managen. Mir ist die Geschichte nah gegangen, ich habe mir sofort den zweiten Band ‚Windstärke 17‘ gekauft.
- Caroline Wahl
Windstärke 17
(713)Aktuelle Rezension von: Freedom4meVom Stil her ist es klar als ein Buch von Caroline Wahl und Nachfolgeband von 22 Bahnen zu erkennen. Die Geschichte spielt nach 22 Bahnen, es wäre aber auch als eigenständiges Buch lesbar.
Der Schreibstil von Caroline Wahl ist verhältnismäßig einfach, dabei aber dennoch ganz klar literarisch. Man merkt genau, dass sie überlegt, was sie erzählt und was nicht. Viel ist äußere Handlung und das, was die Figuren sagen und machen. Da kann man dann aber immer eine ganze Menge über ihr Inneres ableiten. Von Ida erhalten wir aber auch Einblicke in ihre Gedanken und v.a. Erinnerungen.
Ida hat ihre Mutter verloren, die Alkoholikerin war und mit der sie zusammen lebte. Entsprechend macht sie sich Gedanken darum, ob sie mehr hätte tun können/sollen. Den Tod ihrer Mutter verarbeitet sie nicht allzu gut, Hilfe kann sie aber auch nicht wirklich annehmen. Das Buch erzählt also Idas Geschichte über ihren Umgang mit dem Schmerz.
Dabei trifft Ida auf neue Figuren, die es allerdings auch nicht unbedingt einfach haben.
Mich hat das Buch auf jeden Fall berührt und an der ein oder anderen Stelle auf für feuchte Augen gesorgt.
Als Lehrkraft fände ich das Buch auch für die Schule interessant, da es viele wichtige Themen anspricht, literarisch ist und durch die kurze Seitenzahl für Schüler:innen gut als Lektüre passen könnte.
Fazit: Ein berührender Roman, in dem Carolina Wahl mit wenigen, ausgewählten Worten viel sagt - auch oft durch das, was sie nicht sagt/schreibt. Das Gewisse Etwas hat mir dennoch ein wenig gefehlt.
Windstärke 17 bekommt von mir 4 / 5 Sterne.
- Jenny Han
To all the boys I've loved before
(762)Aktuelle Rezension von: anne_liestLara Jean’s Liebesleben ist außer Kontrolle geraten, als ihre Liebesbriefe, die eigentlich nur für sie bestimmt waren, an die jeweiligen Empfänger versandt wurden.
Das Buch von Jenny Han war mein erstes Buch nach langer Zeit, das ich mir in Englisch durchgelesen habe. Mein Englisch ist nicht das Beste, muss ich dazu sagen. Aber da ich den Film bereits kannte und liebte, habe ich alles gut verstehen können.
Das Buch ist aber in vielen Szenen anders als der Film. Trotzdem hat mir die Highschool-Story sehr gut gefallen und ich kann es auch für englische Leseanfänger empfehlen.
- Ana Huang
Twisted Dreams
(424)Aktuelle Rezension von: Bibianca_02"Gibt es schreckliche Menschen auf der Welt? Ja. Passieren schreckliche Dinge? Ja. Aber es gibt auch wunderbare Menschen und wunderbare Dinge, und wenn man sich zu sehr auf das Negative konzentriert, verpasst man all das Positive."
Die Geschichte von Ava und Alex hat mich in ihren Bann gezogen, definitiv! Es gab große Gefühle, Aktion sowie Intrigen. Mir hat die Dynamik zwischen Ava und Alex sehr gefallen und beide haben eine gute Charakterentwicklung gemacht. Dennoch muss ich sagen, dass mir bestimmte Details nicht gefallen haben. Beispielsweise das Bild, welches Alex und Avas Bruder von Ava hatten, oder Alex fast schon krankhafte Besessenheit von ihr. Schaut man über diese Punkte hinweg, hat man jedoch einen spannenden und schönen Liebesroman.
Der Schreibstil hat mich durch die Seiten fliegen lassen. Allerdings hätte ich mir an der einen oder anderen Stelle mehr Einblicke in das alltägliche Leben der Protagonisten gewünscht - auch mal Stunden beim Krav-Maga oder im zweiten Teil des Buches alltägliche Situationen zwischen Ava und Alex, um die Entwicklung ihrer Beziehung noch besser zu verstehen.
Alles in allem hat mir das Buch gefallen und ich bin gespannt auf Band 2 🤗
- Sarah Sprinz
Dunbridge Academy - Anytime
(442)Aktuelle Rezension von: jackysbuecherregalWar die Dunbridge Academy bisher ein Ort, an dem vieles leicht war und man sich gegenseitig aufgefangen und verstanden hat, Hilfe gerne angenommen wurde, so haben die Protas, Olive und Collin, diese im dritten Band abgelehnt. Im Vergleich zu den anderen Protas, waren die Beiden eine schöne Abwechslung.
Mir hat es gefallen, dass ihre Wut so thematisiert wurde und auch andere Emotionen ihren Platz gefunden haben.
Zudem haben hier die Familien eine größere Rolle eingenommen, als das bei den vorherigen Bänden der Fall war.
Natürlich war auch das Wiedersehen mit den Protas der ersten zwei Bände toll und ich freue mich immer, wenn die Mitternachts-Party-Crew zusammen auf den Plan tritt.
Die Story generell hat mir wieder sehr gut gefallen und ich freue mich, noch weitere Bände der Reihe lesen zu dürfen.
- Marah Woolf
MondSilberLicht
(1.319)Aktuelle Rezension von: PirkkoDie Geschichte von Emma und Calum habe ich zum ersten Mal gelesen, als ich noch in den Anfängen meines Teenager-Daseins war. Seitdem fasziniert mich die Kombination aus den mythischen Völkern, allen voran den Shellycoats, und der turbulenten Liebesgeschichte der beiden Protagonist:innen, die mit einer ordentlichen Ladung Spannung ergänzt werden.
Es ist nicht alles rund an dieser Geschichte. Wenn ich mich richtig entsinne, ist MondSilberLicht sogar der erste veröffentlichte Roman von Marah Woolf und ich finde, man merkt dies. Der Ausdruck ist teils repetitiv und die Grammatik lässt hier und da auch etwas zu wünschen übrig. Die Charaktere, vor allem die Protagonistin Emma, verhalten sich sehr naiv und impulsiv, wodurch ich einige Entscheidungen für leichtsinnig empfinde.
Aber ich liebe die Welt, die Verstrickungen und doch auch die Charaktere einfach zu sehr, um mich aufgrund dieser subjektiven Mängel vom Lesen abhalten zu lassen.Es ist und bleibt eine meiner all-time-favourite-Reihen, die ich immer und immer wieder rereaden werde! Diese Reihe hat absolutes Sucht-Potential!
- Tami Fischer
Sinking Ships
(589)Aktuelle Rezension von: IvyUSinking Ships ist leiser, gefühlvoller als der 1. Band, mit einer Last, die man beim Lesen spürt. Carla trägt Verantwortung, arbeitet, studiert und zieht heimlich ihre Brüder groß. Sie verbirgt eine schreckliche Angst vor Wasser, eine Erinnerung, die sie nicht überwinden will. Mitchell, der Bruder ihrer Freundin und Kapitän des Schwimmteams, liebt sie seit Jahren, doch sie stößt ihn weg. Als sie bei einer Party in einen Pool fällt, rettet er sie, und plötzlich ändern sich Mauern, Gefühle und Erwartungen.
Carla ist wütend, verschlossen, aber stark und trotzdem verletzlich. Mitchell ist fürsorglich, konstant und steht zu ihr, auch wenn sie es schwer macht. Die Gefühle zwischen ihnen bauen sich langsam auf, manchmal spannungsvoll und zart zugleich. Der Stil liest sich angenehm, man fliegt durch Kapitel, obwohl manche Konflikte zu lange wirken und gewisse Situationen vorhersehbar sind. Für mich ein sehr berührender Band mit Ecken und Kanten
- Anne Freytag
Den Mund voll ungesagter Dinge
(694)Aktuelle Rezension von: downey_jr"Und ich gebe es ja nur sehr ungern zu, weil es so traurig und langweilig ist, aber irgendwie ist normal zu sein auch beruhigend. Weil man kein einzelner Fisch, sondern Teil eines riesigen Schwarms ist. Weil man Deckung und Schutz in der Masse findet. Weil man weiß, dass man nicht allein ist."
Das Leben der 17jährigen Sophie war von Anfang an nicht einfach: Ihre Mutter verließ sie gleich nach ihrer Geburt und sie wuchs alleine bei ihrem Vater Christian in Hamburg auf. Ihr bester Freund Lukas, mit dem sie von klein auf unzertrennlich war, ist zu seiner Freundin nach Frankreich gezogen, um dort sein Abitur zu machen.
Sophie selbst war noch nie richtig verliebt, obwohl sie schon was mit dem einen oder anderen Jungen hatte.
Als ihre Vater eine ernsthafte Beziehung eingeht, muss Sophie gegen ihren Willen zu Lena und ihren Söhne Leon und Valentin nach München ziehen.
Sophie ist fest entschlossen, Lena und ihre Söhne nicht zu mögen, doch Lena ist so ganz das Gegenteil einer "typischen" Stiefmutter.
Und dann ist da noch das Nachbarsmädchen Alex, von der Sophie gleich fasziniert ist.
Das Leben in der neuen Stadt ist besser, als Sophie erwartet hätte, doch ein unerwarteter Kuss bringt alles durcheinander...
Anne Freytags Erzählstil hat mir auch bei diesem Jugendbuch sehr gut gefallen. Sophies Verhalten konnte ich (vor allem Jungs gegenüber) nicht immer nachempfinden oder gut finden, ihre Selbstzweifel und Ängste kamen jedoch sehr gut rüber.
Besonders liebenswert fand ich die Charaktere von Leon und Lena. Auch Alex fand ich recht authentisch getroffen, und einen besten Freund wie Lukas hätten wohl viele Mädchen gerne.
Schön ist, dass Anne Freytag nicht explizit die sexuelle Orientierung hervorhebt, sondern das Gefühl, geliebt zu werden und zu lieben.
Die stets treffend formulierten Kapitelüberschriften sowie die am Ende des Buchs aufgeführte Playlist sind schon typisch für Anne Freytag und gefallen mir richtig gut.
Ein sehr schöner, emotionaler Coming-of-Age-Roman (nicht nur) für Jugendliche.
- Benjamin Alire Sáenz
Ari und Dante 1: Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums
(267)Aktuelle Rezension von: buchgestapelWorum geht’s?
In Aristoteles Leben läuft definitiv nicht alles so, wie bei anderen Teenagern. Seit sein Bruder im Gefängnis sitzt, ist er ständig wütend, und so wirklich versteht ihn nur der draufgängerische Dante, den er im Schwimmbad kennenlernt. Gemeinsam verbringen die beiden den Sommer – und müssen dabei herausfinden, was sie eigentlich von ihrer Zukunft erwarten.
Meine Meinung
Bei diesem Buch bin ich definitiv ein wenig spät dran mit dem Lesen, an dem Hype, der die Geschichte umgibt bin aber auch ich dann einfach irgendwann nicht mehr vorbeigekommen. Ganz grundsätzlich kann ich auch durchaus verstehen, dass dieses Buch unbedingt in den Regalen vor allem junger Leserinnen und Leser stehen soll, ganz überzeugen konnte mich die Geschichte dann aber leider doch nicht.
Bereits der Schreibstil kam mir recht platt vor und hat mich leider nicht wirklich abgeholt, sodass ich verhältnismäßig lange gebraucht habe, um überhaupt halbwegs vorwärts zu kommen und mich dabei immer wieder zwingen musste, das Buch in die Hand zu nehmen.
Die Handlung ist für meinen Geschmack leider auch etwas zu gemächlich dahin geplätschert, was es mir sehr schwer gemacht hat, mich wirklich auf die Geschichte zu konzentrieren. Nach gut einem Drittel des Buches hatte ich noch nicht den Eindruck, wirklich weit gekommen zu sein, was meine Motivation bereits zu diesem Zeitpunkt auf einen Tiefpunkt gebracht hat.
Der Hauptgrund dafür dürfte sicherlich der Fokus auf Gedanken, Gefühle und emotionale Entwicklung gewesen sein. In der Theorie hätte mich das komplett abholen müssen, wirklich übergesprungen ist der Funke bei mir aber leider nicht.
So wichtig wie die Themen insgesamt auch alle waren, mein Interesse konnte dieses Buch leider nicht fesseln, was es aus meiner heutigen Perspektive heraus auch relativ schwer vorstellbar macht, dass ich mich als Jugendliche von dieser Geschichte besonders angesprochen gefühlt hätte. Queere Jugendbücher habe ich da leider auch schon deutlich bessere gelesen, was mich angesichts des Hypes um die Reihe doch eher ein bisschen enttäuscht zurückgelassen hat.
Fazit
Auch wenn queere Jugendbücher definitiv wichtig sind, habe ich schon deutlich bessere Geschichten in diesem Genre gelesen. Den Hype kann ich daher leider nicht wirklich nachvollziehen, auch wenn es sicherlich Fans dieses Buches geben wird.
Dafür gibt es noch dreieinhalb Bücherstapel von mir.
- Huntley Fitzpatrick
Mein Sommer nebenan
(1.004)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderSamantha ist siebzehn Jahre alt, als sich in einem Sommer ihr ganzes Leben verändert. Vor Jahren zog sie mit ihrer Mutter und ihrer Schwester in eine schönes Haus. Nach der Trennung der Eltern versuchte die übereifrige Senatorin alles für ihre Töchter zu tun und in Samantha sah sie ihre Zuverlässigkeit, ihren Anker. Zum entsetzen der Mutter zog im Nebenhaus eine 10 köpfige Familie ein. Kontaktverbot galt vom ersten Tag an. In diesem Sommer aber steht plötzlich Jase auf Sams Dach. Er ist hübsch, nett, mit einem unglaublichen Lächeln und er verändert ihre Gefühle. Sie verliebt sich in ihn und ist hin und weg. Ihre Mutter ist geschockt und hätte von ihrer Tochter etwas anderes erwartet, aber sie ist zu sehr mit ihrem nächsten Wahlkampf beschäftig, als wirklich massiv gegen diese erste Liebe vorzugehen. Samantha lernt zum ersten mal das Leben in einer intakten Familie kennen und die Gefühle zu Jase wachsen jeden Tag, aber dann passiert ein grauenhafter Unfall. Huntley Fitzpatrick hat zwei Familien erschaffen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Die Liebesbeziehung zwischen Samantha und Jase ist so wunderschön, zart, realistisch und bezaubernd, dass man sich selbst verlieben möchte. Die Beschreibung der schrecklichen Ereignisse sind spannend wie ein Krimi und so ist es nicht nur eine Liebesgeschichte, sondern auch ein Buch über Suchen und Finden, über Macht und Taubheit und Vergebung und Glück. Großartig!
- Marah Woolf
MondSilberZauber
(852)Aktuelle Rezension von: ErIkEmma erfährt, dass Calum nicht tot ist. Eine Welt trennt sie, und doch kämpft sie darum, ihn zurückzuholen. Der Leser wird in eine Mischung aus Schmerz, Hoffnung und Magie hineingezogen. Emma ist mutiger, leidenschaftlicher und zunehmend entschlossener. Calum bleibt geheimnisvoll, seine Rückkehr birgt Rätsel und Spannung. Der Stil liest sich stärker als im Auftakt, bildhafter, emotionaler, ohne überladen zu wirken. Einige Szenen hätte ich gern ausführlicher gesehen, und die Welt der Anderswelt bleibt stellenweise vage. Aber insgesamt ein kraftvoller Band, der die Saga mit Würde fortsetzt und mich sehnsüchtig auf Band 3 zurücklässt.
- Jean M. Auel
Ayla und der Clan des Bären
(360)Aktuelle Rezension von: Petra54Das Buch (fester Einband) hat ein gutes Titelbild (auf meinem deute ich Höhlenmenschen), das interessant verwaschen ist und einen nicht wirklich gut zu lesenden Titel. Die Geschichte spielt 35tausend Jahre vor unserer Zeit, in der ein kleines Mädchen bei einem Erdbeben ihre Familie verliert und von Neandertalern aufgenommen wird, obwohl ihre Andersartigkeit die Clan-Erdlinge abschreckt. Die Geschichte ist außergewöhnlich spannend, genervt haben mich nur die zu ausführlichen Beschreibungen von Pflanzen u.ä. (deshalb der Punktabzug). Zu bemängeln wäre noch die zu kleine Schrift.
Auf jeden Fall freue ich mich auf die Fortsetzungen und hoffe, dass auch diese so wunderbare Unterhaltung bieten. - Karen Köhler
Miroloi
(193)Aktuelle Rezension von: Ellekens„Die tollste Inselgeschichte seit Robinson Cruso“ sagte Denis Scheck – und ich gebe ihm absolut Recht!
Die Geschichte spielt auf einer Insel, nicht näher benannt, die ein Volk beheimatet, das nach den strengen Vorschriften der Khorabel (Mischung aus Khoran, Thora und Bibel) lebt. Die Vorschriften sind archarisch und unterdrücken die Frauen, die z. B. nicht Lesen und Schreiben lernen dürfen. Ein Verlassen der Insel ist verboten und wird streng bestraft.
In dieses Dorf wird die namenlose Protagonistin als Neugeborenes in einer Bananenkiste in Zeitungen des letzten Sommers gewickelt vor die Tür des Bethaus-Vaters abgestellt. Dieser nimmt sich ihrer an, doch sie wird nie eine Teil der Gemeinschaft. Im Gegenteil: Sie schuftet, wird geächtet und beschimpft, erfährt physische und sexuelle Gewalt. Da sie kein „Stammbaum“ hat, darf sie nie einen Namen erhalten, nie heiraten und auch keine Familie gründen.
Doch sie lernt Lesen und Schreiben, verliebt sich und lehnt sich auf!
Miroloi bedeutet übersetzt „Rede über das Schicksal“ und ist ein von Frauen gedichtetes und gesungenes Totenlied (aus Wikipedia). Dieser Roman ist in Strophen aufgeteilt, das das Lebenslied der Protagonistin wiedergibt, das sie selbst singt, da es sonst keiner für sie tut.
Was ein besonderes Buch! Die traurige Geschichte besticht durch ihre Form, das Setting und die besondere Sprache. Ich empfand es als absolute Bereicherung in meiner „Lese-Bubble“ und empfehle es jedem! - Ali Hazelwood
Deep End – Die unausweichliche Unanständigkeit von Liebe
(302)Aktuelle Rezension von: DrunkenCherryDeep End hatte vieles, was mir gefiel, aber leider auch einige Schwächen.
Zuerst mochte ich das Setting. Die Sache mit dem Wasserspringen und den Schwimmwettbewerben war richtig interessant. Vom restlichen Unileben bekam man recht wenig mit, aber das war für mich okay.Ali Hazelwood hat einfach ein Händchen für ihre Figuren, die zwar nicht immer ganz einfach und manchmal auch traumatisiert sind, aber mir gefällt, dass selbst die Personen, die ein bisschen als Bösewicht inszeniert werden, nicht wirklich böse sind. Sondern dass sie einfach manchmal falsch handeln.
Die Lovestory zwischen Scarlett und Lukas entwickelt sich langsam und basiert zunächst nur auf sexueller Anziehung. Dass es dabei um kinky Sexualität geht, fand ich zunächst sehr ansprechend.
Allerdings muss ich einfach sagen, dass ich nach wie vor finde, dass Ali Hazelwood keine Sexszenen schreiben kann. Ihre Beschreibungen wirken plump und teilweise sehr männlich konnotiert, wenn sie zum Beispiel für das weibliche Geschlcht ausgerechnet das Wort Loch wählt. Ich bin durchaus eine Freundin direkter Worte, aber hier finde ich es teilweise so abturnend, dass es mich richtig aus der Geschichte raus reißt.
Leider wurde auch der Kink relativ zahm gehalten.
Den Rest der Geschichte mochte ich aber gern. Es war humorvoll, die Nebenfiguren waren süß. Hazelwood hat viele tolle Wortspiele und absurde Situationen, welche einen gerne weiterlesen lassen.
Mir gefiel auch, dass es sehr viel um Freundschaft ging und ich konnte den Konflikt am Ende, der in der Frauenfreundschaft entstand, sogar ein wenig nachvollziehen.
Trotzdem hatte Hazelwood für mich insgesamt schon stärkere Bücher. 3,5 Sterne :)
- Maren Vivien Haase
Belladaire Academy of Athletes - Liars
(223)Aktuelle Rezension von: sarah_booksanddreamsBand eins der BELLADAIRE ACADEMY Reihe lag bereits seit Release auf meinem SuB.
Aber, was lange dauert, wird gut – sagt man jedenfalls, oder?
Ich bin mit eher niedrigen Erwartungen an die Geschichte von Nika & Ambrose herangegangen.
Zum Einen war mein Interesse nicht mehr besonders groß, zum anderen tun hier die eher durchschnittlichen Rezensionen ihr übriges.
Zugegeben, mit der ersten Hälfte der Geschichte hatte ich auch so meine Schwierigkeiten.
Mit den Protagonisten Nika und Ambrose kam ich nicht so richtig auf eine Wellenlänge.
Mit Nika vielleicht noch eher, als mit Ambrose.
Aufgrund ihrer vergangenen Erfahrungen, kann ich ihren Wunsch nach Zugehörigkeit zwar nachvollziehen, heiße die Art und Weise, wie sie versucht sich diese zu sichern, aber nicht gut.
Und auch die Art und Weise, wie Ambrose darauf reagiert, fand ich unterirdisch.
Vor allem, wohl deswegen, fand ich ihn wohl lange Zeit sehr unsympathisch.
Dabei trägt auch er eigentlich „nur“ ein Päckchen mit sich herum, das sein Verhalten erklärt – es aber ganz sicher nicht rechtfertigt.
Die Liebesgeschichte zwischen den Beiden war für mich lange Zeit leider gar nicht präsent.
Erst ab der Hälfte, hatte ich das Gefühl, dass da doch mehr zwischen ihnen sein könnte, und von da an, hat mich die Geschichte dann gleich auch ein bisschen mehr gecatcht.
Mit Abwesenheit glänzte leider aber auch der Sport-Anteil.
Am ehesten ging es noch ums Schwimmen, Nikas Fechtsport wurde maximal in 5 Sätzen erwähnt.
Da hatte ich mir doch etwas mehr von versprochen.
Letztlich hat mich die Geschichte zwar doch ganz gut unterhalten, und sie ließ sich auch ganz easy weglesen,
im Endeffekt fühlte sie sich aber auch einfach sehr seicht und sehr schlicht an.
Ein Auftakt, der noch Luft nach oben lässt.
3,5 – 4 Sterne
- Carley Fortune
Fünf Sommer mit dir
(207)Aktuelle Rezension von: Pe_AsSam und Percy lernen sich im Alter von 13 Jahren in den Sommerferien am See kennen und merken gleich wie sehr sie sich zueinander hingezogen fühlen. Zuerst natürlich rein freundschaftlich, mit den Jahren wurde es immer stärker...
Es ist einfach ein wunderschöner Liebesroman an einen bezaubernden Ort und man merkt von Anfang an, dass uns Carley Fortune an einen Herzensort mitnehmen wollte. Die Charaktere sind so authentisch, man fiebert den ganzen Roman lang mit ihnen mit.
- Anna Banks
Blue Secrets – Der Kuss des Meeres
(445)Aktuelle Rezension von: Misch07Das Buch ist einfach wow! Es beginnt sehr traurig und zeigt aber auf, warum dieser traurige Start benötigt wird. Mein Favorit ist definitiv Rayna, da sie genau weiß, was sie will, und ich ihre Art super finde. Aber auch Emma macht sich während des Buches immer mehr. Für jede Person die Fantasy und Romantik liebt, gibt es kaum etwas Besseres!
- Nina Bilinszki
An Ocean Between Us
(331)Aktuelle Rezension von: JaquelineMAvery wusste wohin ihr Weg gehen sollte und wollte sich voll und ganz ihren Herzenstraum widmen.
Bis das Schicksal zugeschlagen hat und sie vor den Trümmern des Lebens liegt und nicht mehr weiß wie es weitergehen soll.
Sie kann sich ein Leben ohne tanzen garnicht vorstellen und im nächsten Moment wurde ihr auch klar das sie außer dem tanzen eigentlich keine anderen Hobbys hat.
Theo ist ein Star Schwimmer und auch wie Avery zielstrebig und lebt seinen Traum, nur auf Avery macht er einen hochnäsigen und nicht so ganz schönen bleibenden Eindruck.
Ob sich das wohl noch ändert ??
Ich finde den schreibstil wirklich top, man ist nur so über die Seiten geflogen und man konnte sich auch in die Gefühlslage von Theo und Avery gut reinversetzen.
Ich habe das Buch so gemocht das ich mir im Nachhinein auch direkt Band 2 bestellt habe 🥰
- Tamara Ireland Stone
Mit anderen Worten: ich
(110)Aktuelle Rezension von: Athene05Tolle Geschichte und Umgang mit den Zwangsgedanken und -handlungen der Protagonistin.
Interessante und unerwartete Wendung der Geschichte
- Julie Leuze
Like Storms We Collide - Der Geschmack von Sommerregen: Roman | Ein aufwühlendes Familiengeheimnis und eine Liebe, die unmöglich scheint
(316)Aktuelle Rezension von: Fiona_HeinBisher habe ich noch kein Buch von Julie Lenze gelesen und der Klappentext hat mich neugierig gemacht, ebenso wie das wunderschön gestaltete Cover.
Der Schreibstil liest sich angenehm und auch die Protagonisten, Sophie und Matti, wirken sehr authentisch und liebenswert. Sophie sieht Gefühle als Farben vor ihren Augen. Doch wer hier eher an einen Fantasy-Roman denkt liegt falsch. Denn es geht um Hochsensibilität und Synästhesie (bei der Reizung eines Sinnes wird ein weiterer Sinn paraell mit angeregt). Ich finde die Idee sehr gelungen, die erste Liebe und die Gefühle die dazugehören mittels Farben zu schildern.
Mich hat das Buch gut unterhalten. Es ist eine schöne und gefühlvolle Geschichte über die erste Teenie-Liebe, aber auch um die Aufarbeitung der Familiengeschichte von Sophie.
- Irmgard Kramer
Am Ende der Welt traf ich Noah
(127)Aktuelle Rezension von: Maza_e_KeqeMarlene fühlt sich von ihren Eltern eingeengt und bevormundet. Sie „bricht aus“ indem sie einen fremden roten Koffer als ihren eigenen ausgibt und damit eine fremde Identität annimmt. In einer abgelegenen und abgeschotteten Villa trifft sie auf den blinden Noah, dem ihr Alter Ego das Schwimmen beibringen soll. Schon bald bemerkt sie, dass die Nonne, der Jäger und der Koch, die ihre einzigen Mitbewohner auf dem Anwesen sind, ein Geheimnis verbergen…
Ich konnte leider von Anfang an keine Sympathie für die Ich-Erzählerin und Protagonistin aufbringen. Marlenes Bericht liest sich irgendwie langweilig und -atmig. Daher hätte ich das Buch spätestens nach 100 gelesenen Seiten abgebrochen. Doch die Geschichte war spannend und ich wollte unbedingt wissen, was hinter den Verwirrungen und dem seltsamen Verhalten der Personen steckt. Die Handlung wurde zum Ende hin so verworren, dass ich nur noch den Kopf schütteln wollte, bevor sich alles aufklärte.
Insgesamt ist die Geschichte gar nicht schlecht, nur fand ich den Erzählstil schrecklich anstrengend. Und ich ärgerte mich, dass nicht zumindest in den ersten Kapiteln gesagt wird, wie alt Marlene ist. Dass Noah „in ihrem Alter“ und sie „nicht mehr dreizehn“ ist, half dabei so gar nicht. Spoiler: Sie ist 17.
- Vicki Grant
36 Fragen an dich
(115)Aktuelle Rezension von: gedankengartenIch hatte letztens von einem solchen Experiment gelesen und als ich dann dieses Buch in die Hände bekam, war ich wahnsinnig neugierig und musste es einfach lesen.
Doch leider muss ich sagen, dass das Buch nicht wirklich meins war. Es ist überwiegend, zumindest im Mittelteil, in Chatform geschrieben, was für mich anstrengend zu lesen war. Am Anfang wusste ich auch gar nicht, ob sie jetzt schreiben oder sich sehen, da dies aus dem Text nicht wirklich ersichtlich war. Auch hatte ich teilweise ganz andere Vorstellungen, wie dieses Experiment denn ablaufen soll und war dadurch oft verwirrt. Hildy empfand ich oft als sehr unreif und extrem überdreht. Sympathisch konnte ich sie leider nicht finden. Mit Paul ist es leider ähnlich: Er wirkt arrogant, abweisend, kalt. Sicher steckt bei ihm etwas dahinter, aber positiv finde ich so ein Verhalten nicht. Die ganze Geschichte wirkte für mich auch etwas zu gestellt und gewollt, die Charakterveränderungen waren zwar da, aber für mich auch irgendwie nicht so schlüssig und natürlich wie bei anderen Büchern.
Fazit: Das Thema ist faszinierend, die Umsetzung hat mir aber leider nicht gefallen.
- Libby Page
Schwimmen mit Rosemary
(227)Aktuelle Rezension von: schnaeppchenjaegerinSeit über 60 Jahren schwimmt Rosemary jeden Morgen im Brixtoner Freibad, als sie erfährt, dass es nicht mehr rentabel ist und einer Luxusimmobilie weichen soll. All die schönen Momente ihres Lebens hat sie dort verbracht und verbindet das Freibad auch insbesondere mit ihren Erinnerungen an ihren verstorbenen Ehemann.
Kate ist Journalistin für den Chronicle und erhält den Auftrag, die treueste Schwimmerin des Freibads zu interviewen. Diese stimmt nur zu, wenn Kate selbst den Sprung ins Wasser wagt. Sie lebt bereits seit einiger Zeit in London, kennt jedoch nicht einmal die Mitbewohner in ihrer Wohngemeinschaft und fühlt sich einsam. Sie überwindet sich und findet sogar Gefallen am Schwimmen und freundet sich schnell mit der älteren Dame Rosemary an. Gemeinsam beschließen sie, das Freibad zu retten, initiieren eine Petition und haben bald das gesamte Stadtviertel hinter sich. Während Kate durch ihr Engagement und ihren Erfolg als Journalistin aufblüht, scheinen die Tage des Schwimmbads dennoch gezählt zu sein, was Rosemary schmerzlich trifft.
Der Roman wird abwechselnd aus den Perspektiven der beiden Frauen geschildert, wobei sie sich immer wieder in Erinnerungen verlieren, Kate an ihre Schwester Erin, zu der sie nicht ehrlich ist und Rosemary an ihr Leben mit ihrem Ehemann, in dem das Freibad eine wesentliche Rolle spielte. Durch die gemeinsame Kampagne zur Rettung des Stadtteilbads werden sie zu Freundinnen und erhalten bei ihren Aktionen Unterstützung Nachbarn, Bekannten und immer mehr Menschen, die auf die traurige Schließung des Freibads aufmerksam gemacht werden.
Durch die Erinnerungen lernt man beide Hauptfiguren besser kennen, begreift, was Rosemary das Freibad bedeutet und kann nachvollziehen, wie Kate aus ihrer Routine ausbricht und sie durch eine Aufgabe, die ihr wichtig wird und die ihr Selbstvertrauen gibt, ihre Ängste und Panikattacken zurückdrängen kann.
Das Freibad ist mehr als nur ein Ort für ein Hobby oder ein Sommervergnügen. Es ist ein Symbol für Heimat und Nostalgie, für Gemeinschaft, Geborgenheit und Zusammenhalt. Für Rosemary steht es für ihre unsterbliche Liebe zu ihrem Mann und Kate lernt dort nicht nur wieder zu schwimmen, sondern auch zu leben.
"Im Freibad" ist eine warmherzige Geschichte mit liebenswerten Charakteren, eine Geschichte über eine generationenübergreifende Freundschaft, über Liebe und die Hoffnung, gemeinsam etwas bewirken zu können und gegen Gentrifizierung, soziale Benachteiligung, Abschottung, Verdrängung und Ignoranz vorzugehen. Es ist ein empathisch geschriebener, Trost spendender Wohlfühlroman für Herz und Seele.























