Bücher mit dem Tag "schwul"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "schwul" gekennzeichnet haben.

625 Bücher

  1. Cover des Buches Das Lied der Krähen (ISBN: 9783426228012)
    Leigh Bardugo

    Das Lied der Krähen

    (1.718)
    Aktuelle Rezension von: Amber1309

    Name: Das Lied der Krähen 

    Autor: Leigh Bardugo

    Genre: Fantasy

    Alter: ab 14

    Beschreibung:

    Das kriminelle Genie Kaz Brekker muss ein Team aus fünf gefährlichen Außenseitern zusammenstellen, um einen unmöglichen Raubzug in das bestgesicherte Gefängnis der Welt zu wagen. Ihr Ziel ist die Befreiung eines Gefangenen, dessen Wissen das Schicksal der Welt verändern könnte.


    Bewertung:

    Zuerst habe ich etwas gezögert,weil mich das Cover und der Titel nicht gerade so angesprochen haben. Aber weil mir das so oft empfohlen wurde, habe ich es mir dann aus der Bibliothek ausgeliehen. Am Anfang war ich etwas verwirrt wegen den vielen Perspektiven, auch dass das Buch aus der Er-/Sie-Perspektive geschrieben wurde, hat dazu geführt, dass es etwas länger gedauert hat, bis ich in die Geschichte reingekommen bin. Die Idee fand ich sehr gut und es war auch gut umgesetzt. Man konnte auch richtig gut den Vibe fühlen. Aber dieser Cliffhanger am Ende😱 

    Leute,was war das?😭

    Ich werde auf jeden Fall Teil 2 lesen😊

  2. Cover des Buches Biblioteca Obscura: Das Bildnis des Dorian Gray (ISBN: 9783845854403)
    Oscar Wilde

    Biblioteca Obscura: Das Bildnis des Dorian Gray

    (2.023)
    Aktuelle Rezension von: Frieke

    Oscar Wildes Roman ist ein glänzendes Spiel mit Schönheit, Moral und Verführung. Die Geschichte des jungen Dorian, dessen Portrait an seiner Stelle altert und seine Sünden sichtbar trägt, entfaltet eine düstere Faszination.

    Wilde verbindet elegante Sprache mit scharfem Witz und zeichnet eine Gesellschaft, die äußere Perfektion über innere Schönheit stellt. Besonders eindrucksvoll ist die Dynamik zwischen Dorian, dem zynischen Lord Henry und dem idealistischen Künstler Basil.

    Der Roman wirkt wie ein ästhetisches Märchen, das langsam in eine moralische Tragödie kippt. Er bleibt zeitlos, weil er die Frage stellt, was passiert, wenn Genuss, Narzissmus und Verantwortungslosigkeit die Oberhand gewinnen. 

    Ein kurzer, aber intensiver Klassiker, der sowohl sprachlich als auch thematisch nachhallt. 

  3. Cover des Buches Someone New: Special Edition (ISBN: 9783736309555)
    Laura Kneidl

    Someone New: Special Edition

    (1.685)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Das Cover ist schlicht und harmonisch gestaltet und passt wunderbar zur Geschichte. Die Handlung überzeugt mit einer gelungenen Mischung aus Humor und Romantik. Besonders die authentisch dargestellten Gefühle der Hauptfiguren sowie die sympathischen Nebencharaktere machen die Geschichte lebendig. Der lockere, flüssige Schreibstil und das bildhaft beschriebene Setting sorgen dafür, dass man schnell in die Geschichte eintaucht. Insgesamt eine charmante, unterhaltsame Geschichte mit viel Herz und Humor. Klare Leseempfehlung! ❤️

  4. Cover des Buches Tschick (ISBN: 9783499013218)
    Wolfgang Herrndorf

    Tschick

    (2.999)
    Aktuelle Rezension von: ENI

    Tschick von Wolfgang Herrndorf, erschienen 2010, ist ein Jugendroman, der weit über seine eigentliche Zielgruppe hinauswirkt. Die Geschichte begleitet die beiden Jugendlichen Maik Klingenberg und Andrej „Tschick“ Tschichatschow auf einer spontanen Reise durch die deutsche Provinz und verbindet Roadmovie-Atmosphäre mit einer berührenden Erzählung über Freundschaft, Identität und das Erwachsenwerden.

    Im Mittelpunkt stehen zwei Aussenseiter, die unterschiedlicher kaum sein könnten und doch zueinanderfinden. Was als verrückte Ferienaktion beginnt, entwickelt sich zu einem Abenteuer voller Begegnungen, Umwege und unerwarteter Erkenntnisse. Dabei erzählt Herrndorf nicht nur von jugendlicher Freiheit, sondern auch von Einsamkeit, Sehnsucht und dem Wunsch, irgendwo dazuzugehören.

    Besonders beeindruckt hat mich die Sprache. Sie wirkt authentisch, lebendig und genau auf die Figuren abgestimmt, ohne jemals künstlich oder übertrieben zu erscheinen. Obwohl ich mit 45 Jahren deutlich älter bin als die Protagonisten, konnte ich mich erstaunlich gut in die beiden Jungen hineinversetzen. Gerade diese Mischung aus Leichtigkeit, Humor und leiser Melancholie hat mich sehr berührt. Vielleicht zeigt sich darin eine grosse Stärke des Romans: Er erzählt zwar von Jugendlichen, spricht aber Erfahrungen an, die viele Menschen unabhängig vom Alter nachvollziehen können.

    Auch die Verfilmung hat mir gefallen. Zwar entsprachen die Darsteller nicht ganz meinen eigenen Vorstellungen der Figuren, dennoch empfand ich die Umsetzung als erstaunlich nah am Buch und seinem besonderen Ton.

    Tschick ist für mich ein zeitloser Roman über Freundschaft, Freiheit und das Gefühl, seinen eigenen Weg zu suchen. Schade, dass Wolfgang Herrndorf so früh verstorben ist – von diesem Autor hätte ich sehr gerne noch weitere Bücher gelesen.

  5. Cover des Buches Calendar Girl - Verführt (ISBN: 9783548062693)
    Audrey Carlan

    Calendar Girl - Verführt

    (1.120)
    Aktuelle Rezension von: SaskiaE

    an sich ein sehr gutes Buch und interessant geschrieben.
    (evtl. Spoiler enthalten)
    Mir persönlich war es etwas zu unrealistisch, dass sie sich direkt verliebt und ebenfalls so viele gute Erfahrungen gemacht hat (evlt. hat ihre Tante aber auch gute Kunden ausgesucht). Ich bin gespannt auf die anderen Bücher, welche Erfahrungen / Kunden sie noch so kennenlernen wird. 

  6. Cover des Buches Royal Passion (ISBN: 9783734102837)
    Geneva Lee

    Royal Passion

    (1.517)
    Aktuelle Rezension von: Isa_Bella

    Hörbuch-Tipp: Royal Vibes & große Gefühle
    Ich habe gerade Royal Passion von Geneva Lee gehört – und was soll ich sagen… ich bin sowas von in diese glamouröse Welt abgetaucht 😍👑
    💙 Darum geht’s:
    Eine ganz normale junge Frau trifft auf einen britischen Royal – und plötzlich ist nichts mehr normal. Zwischen Luxus, Öffentlichkeit und verbotener Anziehung entwickelt sich eine Story, die genau die richtige Mischung aus Drama und Romance liefert.
    🎧 Hörbuch-Feeling:
    Die Sprecherin bringt richtig Emotion rein – ich hatte mehrfach das Gefühl, mitten im Geschehen zu sein. Besonders die intensiven Momente? Gänsehaut!
    💭 Mein Eindruck:
    Ja, die Story ist ein klassischer Royal-Romance-Trope – aber genau das macht den Reiz aus. Man weiß, worauf man sich einlässt, und bekommt genau das: prickelnde Spannung, viel Gefühl und ein bisschen Eskapismus.
    Mein Fazit:
    Perfekt für alle, die Lust auf eine leichte, romantische Geschichte mit königlichem Flair haben. Ideal für lange Spaziergänge, Autofahrten oder gemütliche Abende auf der Couch.
    👉 Würde ich es nochmal hören? Definitiv ja.

  7. Cover des Buches Letztendlich sind wir dem Universum egal (ISBN: 9783733507404)
    David Levithan

    Letztendlich sind wir dem Universum egal

    (1.328)
    Aktuelle Rezension von: Buecherfreak_M

    "LETZTENDLICH SIND WIR DEM UNIVERSUM EGAL" 🪐✨️ 4/5 Sterne - eine Rezension ohne Spoiler 

    "Letztendlich sind wir dem Universum egal" erzählt die außergewöhnliche Geschichte von A, einer Seele ohne festen Körper. Jeden Tag erwacht A in einem neuen Körper und lebt ein neues Leben. Die Grundidee finde ich total interessant und einzigartig - sowas habe ich noch nie zuvor gelesen! Die Geschichte von A wird gefühlvoll und flüssig erzählt, mir gefällt der Aufbau des Buches sehr, nämlich dass jeder Tag ein neues Kapitel ist. Es ähnelt dem Aufbau eines Tagebuchs wie ich finde. 

    Was mir ebenfalls total gut gefallen hat, ist dass der Autor A in so viele ganz verschiedene Menschen gesteckt hat: Depressionen, familiäre Probleme, Übergewicht, LGBTQ - all das und noch viel mehr hat dabei in dem Buch Platz gefunden. 

    Ziemlich unerwartet für mich war die Tiefe an einigen Stellen des Buches. Ich habe mir tatsächlich einen Marker genommen und ein paar Zitate bzw. Aussagen hervorgehoben, die ich super schön geschrieben fand. Hier ein paar Beispiele:

    ⋆。𖦹° "Wenn ich eins gelernt habe, dann das: Wir alle wollen, dass immer alles okay ist. Wir streben gar nicht so nach so sehr nach phantastisch oder grandios oder hervorragend. Wir geben uns gerne mit okay zufrieden, denn in den meisten Fällen ist okay völlig ausreichend." ⋆❀˖° (Seite 14)

    ♡₊˚ "Ich denke so oft ans Ausbrechen - da ist es echt schön, es tatsächlich mal zu tun. Für einen Tag. Statt ewig aus dem Fenster zu starren, tut es gut, mal auf der anderen Seite vom Fenster zu sein."・₊✧ (Seite 22)

    Einziger Minuspunkt ist, dass ich die Beziehung zwischen A und Rhiannon etwas schnell und unrealistisch fand. A war an einigen Stellen ziemlich voreilig (auch körperlich, er wollte sie echt früh küssen, Händchen halten usw). In Wirklichkeit hätte Rhiannon wohl schon ziemlich schnell das Weite gesucht. Rhiannons Charakter finde ich ebenfalls nicht so gut gelungen. Er ist leider nicht tiefgründig genug beschrieben und sie kommt mir manchmal sehr oberflächlich und unentschlossen vor. Trotzdem war die Liebesgeschichte zwischen den beiden sehr schön und regt zum Nachdenken an: Zählt, wer wir sind - oder wie wir aussehen?

  8. Cover des Buches Die sieben Männer der Evelyn Hugo (ISBN: 9783548069562)
    Taylor Jenkins Reid

    Die sieben Männer der Evelyn Hugo

    (839)
    Aktuelle Rezension von: Thess12345

    Inhalt:

    Evelyn Hugo war einst eine der größten Hollywoodikonen ihrer Zeit. Berühmt für ihre Schönheit, ihre erfolgreiche Filmkarriere und nicht zuletzt für ihre sieben Ehen, hat sie sich inzwischen weitgehend aus der Öffentlichkeit zurückgezogen.

    Umso überraschender ist es, als sie sich dazu entscheidet, ihre Lebensgeschichte zu erzählen. Doch für das Interview wünscht sie sich ausgerechnet die eher unbekannte Journalistin Monique Grant. Monique kann sich zunächst nicht erklären, warum Evelyn gerade sie ausgewählt hat, sieht darin aber gleichzeitig die Chance ihres Lebens.

    Während Evelyn von ihrem Aufstieg in Hollywood, ihren Beziehungen, ihren Entscheidungen und den Schattenseiten des Ruhms berichtet, lernt Monique nach und nach die Frau hinter der berühmten Fassade kennen. Dabei wird schnell deutlich, dass Evelyns Geschichte weitaus komplexer ist, als es die Schlagzeilen über sie vermuten lassen.

    Eigene Meinung:

    „Die sieben Männer der Evelyn Hugo“ war für mich ein absolutes Highlight. Ich hatte schon sehr viel Positives über das Buch gehört und trotzdem konnte mich die Geschichte überraschen und vollkommen mitreißen.

    Besonders begeistert hat mich der Schreibstil von Taylor Jenkins Reid. Sie schreibt unglaublich flüssig, bildhaft und lebendig, sodass ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Auch die Charaktere sind sehr vielschichtig und glaubwürdig ausgearbeitet. Monique war mir von Anfang an sympathisch. Sie wirkt nahbar und authentisch und macht im Laufe der Geschichte eine sehr schöne Entwicklung durch.

    Evelyn selbst ist dagegen eine deutlich kantigere Figur. Viele ihrer Entscheidungen konnte ich nicht nachvollziehen und manches fand ich auch moralisch schwierig. Gleichzeitig waren ihre Handlungen innerhalb ihrer Lebensgeschichte so glaubwürdig dargestellt, dass ich oft dachte: Genau so könnte es in dieser Welt von Hollywood, Ruhm und öffentlichem Druck tatsächlich gewesen sein.

    Besonders spannend fand ich den Blick hinter die glamouröse Fassade. Das Buch zeigt, welchen Preis Erfolg haben kann und wie stark das eigene Leben von Erwartungen, Schlagzeilen und gesellschaftlichen Vorstellungen beeinflusst wird.

    Die Geschichte entwickelt dabei einen unglaublichen Sog. Ich wollte immer wissen, wie Evelyns Leben weitergeht und warum sie ausgerechnet Monique ausgewählt hat. Gleichzeitig steckt viel emotionale Tiefe in der Handlung, denn es geht nicht nur um Ruhm und Beziehungen, sondern auch um Liebe, Verlust, Freundschaft, Selbstbestimmung und schwierige Entscheidungen.

    Gerade diese Mischung aus Hollywoodglamour, starken Emotionen und moralischen Grauzonen hat mich vollkommen überzeugt.

    Fazit:

    „Die sieben Männer der Evelyn Hugo“ war für mich ein absolutes Lesehighlight. Taylor Jenkins Reid verbindet einen unfassbar guten und bildhaften Schreibstil mit komplexen Charakteren und einer emotionalen Geschichte, die deutlich mehr Tiefgang besitzt, als ich zunächst erwartet hatte.

    Besonders Evelyn wird mir mit ihrer schillernden, widersprüchlichen Persönlichkeit noch lange im Gedächtnis bleiben. Aber auch Moniques Entwicklung hat mir sehr gut gefallen. Ein Roman über Ruhm, Liebe, schwierige Entscheidungen und die Menschen hinter der öffentlichen Fassade, der mich vollkommen fesseln konnte.

    Für mich ganz klar eine große Leseempfehlung.

  9. Cover des Buches A Little Life (ISBN: 9781447294832)
    Hanya Yanagihara

    A Little Life

    (110)
    Aktuelle Rezension von: Lia_Bischoff

    Enthält Spoiler


    Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie ich dieses Buch rezensieren soll, ohne dabei selbst wieder komplett in seine Gefühle hineingezogen zu werden. A Little Life ist kein Buch, das man einfach liest. Es verschlingt dich. Langsam, grausam, wunderschön. Am Anfang war ich ehrlich gesagt skeptisch. Mir wurde zu viel erzählt statt gezeigt. Dieses ständige Beschreiben von Verhältnissen, Vergangenheiten und Dynamiken, anstatt Szenen wirklich auszuspielen, hat mich immer wieder aus der Geschichte gerissen. Dazu kamen die riesigen Zeitsprünge, die fehlenden Kapitel und diese endlosen Rückblicke, bei denen ich irgendwann komplett den Überblick verloren habe, wann wir eigentlich gerade im „Jetzt“ sind. Teilweise fühlte es sich an, als würde ich durch Erinnerungen schwimmen, ohne festen Boden unter den Füßen. Und trotzdem irgendwann hat dieses Buch angefangen, mich vollkommen zu zerstören. Nicht auf die laute Art. Sondern langsam, schleichend. Wie etwas, das sich unter die Haut legt und dort bleibt. Jude ist wahrscheinlich einer der tragischsten Charaktere, die ich jemals gelesen habe. Und das Schlimmste ist: Man versteht ihn. Seine Gedanken, seine Selbstwahrnehmung, seine Angst, seine Zerstörung, all das fühlt sich so echt an, dass es weh tut. Ich habe irgendwann nicht mehr nur gelesen, ich habe mitgefühlt. Teilweise so sehr, dass ich nicht mehr wusste, ob ich gerade noch ich selbst bin oder längst mit ihm zusammen untergehe. Und Willem… Gott, Willem. Alles an ihrer Beziehung hat mich fertiggemacht. Dieses vorsichtige Annähern, diese Liebe, die nie laut sein muss, um alles zu bedeuten. Ich wollte nichts mehr, als dass Jude endlich einfach geliebt werden darf, ohne Bedingungen, ohne Schmerz. Dieses Buch hat mich wütend gemacht. Es hat mich verzweifeln lassen. Mehrmals wollte ich es gegen die Wand werfen. Und trotzdem konnte ich nicht aufhören zu lesen. Ich habe Schlaf vergessen, Essen vergessen, Zeit vergessen. Dieses Buch wurde irgendwann kein Buch mehr, sondern ein Zustand. Natürlich habe ich Kritikpunkte. Die Langatmigkeit. Die teilweise extrem ausschweifenden Rückblicke. Manche Perspektivwechsel, die mich eher herausgerissen als vertieft haben. Und ja  manche Entwicklungen tun so weh, dass man fast das Gefühl bekommt, das Buch wolle einen absichtlich zerstören. Aber vielleicht ist genau das seine größte Stärke. A Little Life ist kein perfektes Buch. Aber es ist ein Buch, das etwas mit dir macht. Etwas Bleibendes. Etwas Unangenehmes. Etwas Wunderschönes. 

  10. Cover des Buches Love, Simon (Nur drei Worte – Love, Simon) (ISBN: 9783551319951)
    Becky Albertalli

    Love, Simon (Nur drei Worte – Love, Simon)

    (689)
    Aktuelle Rezension von: Maza_e_Keqe

    Simon (16/17) ist verliebt in Blue, mit dem er nur per Mail kommuniziert. Er weiß, dass der Junge mit dem Pseudonym "Blue" auf seine Schule geht und ungefähr in seinem Alter sein muss. Und während des E-Mail-Schreibens kommen sich die beiden näher.

    Eine wunderschöne Coming-of-age und Coming-out-Geschichte.

    Grundsätzlich mag ich keine Ich-Erzähler, aber der Autorin ist es gelungen, mich so schnell in die Geschichte hinein zu ziehen, dass ich darüber kaum richtig nachdenken konnte und das Buch leider innerhalb von zwei Tagen komplett lesen musste. Es ist wirklich toll geschrieben.

    Was ich nach wie vor nicht mag, sind Filmausgaben von Romanen. Ich möchte mir die Figuren lieber selbst vorstellen und brauche keine Fotos von Schauspieler/innen oder aus dem Film. Der Drehbuchauszug am Schluss ist hingegen relativ spannend, weil er noch etwas mehr Informationen über die Figuren bietet. Das Interview von Autorin, Hauptdarsteller und Regisseur finde ich total überflüssig, so dass ich es nach nur wenigen Absätzen abgebrochen habe.

  11. Cover des Buches Ari und Dante 1: Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums (ISBN: 9783522202909)
    Benjamin Alire Sáenz

    Ari und Dante 1: Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums

    (268)
    Aktuelle Rezension von: Conzilie

    Ari ist ein einsamer Teenager. Er kann nicht gut mit anderen Menschen umgehen, da ist er lieber alleine und langweilt sich. Das ändert sich, als er Dante trifft. Zwischen den Beiden herrscht sofort eine Verbundenheit.

    Die Geschichte ist komplett aus Aris Sicht erzählt. Er denkt viel nach und ist oft in sich gekehrt.

    Die Handlung hat mir gut gefallen, konnte mich aber nicht so mitreißen. Die Sprache ist einem Jugendbuch entsprechend etwas einfacher, so lässt sich das Buch sehr schnell weglesen.

  12. Cover des Buches Will & Will (ISBN: 9783570308851)
    John Green

    Will & Will

    (561)
    Aktuelle Rezension von: Phija

    Vielleicht bin ich nicht die neutralste Person um dieses Buch zu bewerten. John Green ist einer meiner liebsten Autoren und das war das letzte Jugendbuch, welches ich noch nicht von ihm gelesen hatte. Eine Schande um ehrlich zu sein. "Will & Will" ist gerade definitiv zu einem meiner Lieblingsbücher geworden.

    Zugegeben die ersten 50 Seiten waren irgendwie nicht meins. Es war für mich etwas schwierig in den Roman reinzukommen und war auch kurz davor ihn erstmal einfach auf Seite zu legen. Wüsste ich nicht, dass John Green sonst nur gute Bücher schreibt, hätte ich das vielleicht auch getan. Nach dem Anfang ist aber etwas passiert was mich gänzlich verzaubert hat. 

    Die Charaktere haben eine wirklich schöne Tiefe. Jeder einzelne ist super authentisch und nahbar ausgearbeitet. In dem Zusammenhang werden die verschiedensten Themen behandelt (TW: Depressionen, Suizidalität, Manipulation, Queerfeindlichkeit, Bodyshaming). Keines davon ist leicht zu verdauen, jedoch wird dies mit einer Leichtigkeit gemacht, die einmalig ist. Damit es nicht falsch verstanden wird, es wird nicht den Themen ihre Schwere abgenommen, im Gegenteil, all diese Themen sind Teil unserer Realität und so werden sie auch wahrgenommen und dargestellt. Sie gehören (leider) zum Leben dazu. Gerade mentale Themen werden nicht versucht verschwinden zu lassen, sondern es wird gezeigt, dass es auch Wege gibt damit zu leben. Aber all das passiert irgendwie auf eine Weise die unmöglich ist zu beschreiben. Einfühlsam kommt da am nächsten dran.

    Der Erzählstil ist jugendlich, jedoch wirkt es nicht aufgesetzt, sondern ziemlich authentisch. Die Geschichte nimmt unerwartete Wendungen und das Ende - ich LIEBE das Ende.

    Wer Coming-of-Age liebt sollte es lesen. Unbedingt!

  13. Cover des Buches Todesmärchen (ISBN: 9783442498239)
    Andreas Gruber

    Todesmärchen

    (605)
    Aktuelle Rezension von: Karandi


    Ich muss sagen: Nachdem ich nun den dritten Teil der Todes-Reihe gelesen habe, erkenne ich langsam ein Muster bei Andreas Gruber. Ich weiß natürlich nicht, wie es sich in den anderen fünf Bänden verhält, aber hier bin ich der Sache relativ schnell auf die Schliche gekommen.


    Natürlich tauchen wir wieder tief in die Psychologie des Menschen ein. Wie schon im vorherigen Werk ist der eigentliche Kopf hinter den Morden nicht derjenige, der sich selbst die Hände schmutzig macht, sondern jemand, der seine Lakaien und Anhänger für sich arbeiten lässt. Andreas Gruber zeigt dabei unglaublich gut, wie leicht Menschen zum Bösen verführt werden können. Das Erschreckende an solchen Ideen ist für mich immer, wie nah sie an der Realität sind.


    Was die Geschichte selbst angeht, ist sie durchaus originell aufgebaut. Die Morde werden so inszeniert, dass sie auf der Vergangenheit von Maarten S. Sneijder aufbauen, der in diesem Buch gewissermaßen den Stoff für die Verbrechen liefert. Er und der eigentliche Täter haben eine gemeinsame Vorgeschichte, die den Fall maßgeblich prägt.


    Auch hier lesen wir wieder zwei parallele Handlungsstränge, die am Ende zu einem Ganzen verschmelzen. Dieses Muster konnte ich bereits in Todesurteil erkennen, weshalb ich gespannt bin, ob es sich auch in den übrigen Büchern der Reihe fortsetzt. Gerade aufgrund dieser Erzählstruktur bin ich dem Kern der Geschichte allerdings recht früh auf die Spur gekommen.


    Man muss allerdings sagen, dass es bei Andreas Gruber – zumindest meinem Empfinden nach – nicht immer diese klassische Auflösung gibt, bei der am Ende der Mörder gefasst wird und alles wieder in Ordnung ist. Stattdessen beschäftigt er sich mit deutlich tiefergehenden Aspekten, und genau das schätze ich an ihm als Thrillerautor. Hier geht es nicht einfach nur darum, dass jemand Menschen ermordet und anschließend verhaftet wird. Vielmehr geht es um die menschlichen Abgründe, um die Frage, was Menschen antreibt, welche Einflüsse sie prägen und wie ihr Umfeld sie beeinflusst.


    Auch die Figur Hannah spielt dabei eine interessante Rolle. Obwohl mich Gruber in Bezug auf sie zeitweise etwas auf Glatteis geführt hat, erscheint vieles im Nachhinein doch recht offensichtlich.


    Das ist allerdings wirklich nur als konstruktive Kritik gemeint – nicht, dass mir jetzt noch eingefleischte Andreas-Gruber-Fans aufs Dach steigen.


    Alles in allem ist Todesmärchen für mich ein gelungenes Buch. Immer wieder hört man, wie wichtig es sei, die Reihe in der chronologischen Reihenfolge zu lesen, da spätere Bände Ereignisse aus den vorherigen aufgreifen und man sich sonst ungewollt spoilern könnte.


    Das fand ich besonders amüsant, weil ich mir tatsächlich das letzte Buch der Reihe bereits selbst gekauft hatte. Als ich davon einem Kollegen erzählte, hat er mich regelrecht ermahnt, die Reihe von Anfang an zu lesen – und tatsächlich so tief in die Tasche gegriffen, dass er mir die sieben vorherigen Bände geschenkt hat. An dieser Stelle also noch einmal vielen Dank, auch wenn er auf dieser Plattform leider nicht vertreten ist.


    Daher empfehle ich das Buch durchaus weiter. Allerdings sollte man meiner Meinung nach den vollen Lesegenuss mitnehmen und wirklich beim ersten Band beginnen.


    Von mir gibt es vier Sterne. Für Fans dieses Genres entspricht das vermutlich eher einer Bewertung von fünf Sternen, da Thriller normalerweise nicht zu meinen bevorzugten Genres gehören.

  14. Cover des Buches Royal Blue (ISBN: 9783426526156)
    Casey McQuiston

    Royal Blue

    (483)
    Aktuelle Rezension von: KruemelGizmo

    Die Geschichte von Alex und Henry hat mir eigentlich gefallen, allerdings konnte mich der Schreibstil nicht wirklich abholen. Er war einfach nichts für mich und so konnte ich nicht wirklich in die Geschichte eintauchen, sondern dümpelte eher immer ein wenig an der Oberfläche rum. Am besten haben mir die Nachrichten und Emails gefallen, die die Beiden sich geschickt haben, sie wirkten anders und waren oft lustig.

  15. Cover des Buches Red, White & Royal Blue (English Edition) (ISBN: 9781250316776)
    Casey McQuiston

    Red, White & Royal Blue (English Edition)

    (174)
    Aktuelle Rezension von: abouteverybook

    Handlung: Der Prinz Henry von Wales und der Präsidentensohn Alex können sich nicht ausstehen und bekommen sich bei jedem Zusammentreffen in die Haare. So auch auf der Hochzeit von Henrys Bruder, wobei es diesmal zu einem Chaos führt. Das Königshaus und die Präsidentin sind sich einig: Um Schadenbegrenzung zu betreiben müssen Henry und Alex so tun als ob sie die besten Freunde wären. Das beinhaltet aber auch, dass sie sich bei öffentlichen Veranstaltungen zusammen zeigen. Doch je mehr Zeit die beiden miteinander verbringen, desto mehr fällt Alex auf, dass Henry gar nicht so spießig ist und Henry fällt auf, dass Alex nicht so nervig ist. Bis es zu einem Kuss kommt.

    Charaktere: Alex mochte ich echt gerne. Er war teilweise etwas hin und hergerissen und obwohl er manchmal nicht wusste was er wollte, wusste er doch im Kern, wofür er sich gerne einsetzen möchte. Außerdem war es schön in auf seiner Reise der Selbstfindung zu begleiten.
    Henry fand ich richtig süß. Erst hat er auf mich auch spießig gewirkt, aber eigentlich war das nur Fassade. Er hat ein großes Herz und versucht einfach nur in der Welt klarzukommen und es jedem recht zu machen. Er ist verletzlich und das hat ihn so authentisch gemacht.
    Zusammen sind die beiden auch einfach nur niedlich, weswegen ich den ein oder anderen Fangirlmoment hatte.
    June und Norah sind wirklich toll und gerade June ist eine sehr gute Schwester für Alex. Pez fand ich schon irgendwie süß.
    Philipp fand ich echt unsympathisch, auch wenn er es am Ende versucht hat.

    Spannung: So richtig spannend fand ich die Geschichte nicht, womöglich weil ich den Film schon gesehen habe. Das Ende war lediglich etwas spannungsvoller.
    Teilweise zog sich die Geschichte aber sehr in die Länge, wobei einige Details deutlich kürzer hätten erzählt werden können. Dadurch fiel es mir sehr schwer das Buch in die Hand zu nehmen und zu lesen.

    Schreibstil: Den Schreibstil mochte ich, aber die Kapitel waren viel zu lang. Ständig musste ich mitten im Kapitel unterbrechen, weil ich keine Zeit mehr hatte weiterzulesen. Gefühlt habe ich auch gelesen und gelesen und keinen Fortschritt bemerkt. Leider war das Buch dadurch ziemlich anstrengend.

    Cover: Das Cover gefällt mir gut. Es passt zur Geschichte und ich mag, dass es Pink ist.

    Fazit: Ich gebe dem Buch 3/5 Sterne. Mir haben die Charaktere gefallen und im Grunde hat mir auch die Geschichte gefallen. Leider hat sie sich manchmal sehr gezogen und die Kapitel waren für meinen Geschmack viel zu lang, weswegen ich sehr unmotiviert war das Buch weiterzulesen. Dennoch ist es eine Empfehlung meinerseits.

  16. Cover des Buches Schwerelos (ISBN: 9783499266782)
    Ildikó von Kürthy

    Schwerelos

    (411)
    Aktuelle Rezension von: Bucherpalast

    Okay, um ehrlich zu sein fällt es mir schwer, euch meine Meinung über dieses Buch zu sagen. Fangen wir jedoch mal mit dem Guten an: Das Buch ist superwitzig und einfach geschrieben. Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal so über ein Buch gelacht habe.
    Die Illustrationen, die in dem Buch sind, sind auch unfassbar schön gestaltet, vor allem da mir nicht klar war, dass diese in dem Buch enthalten sind.
    Aber naja das war es auch schon irgendwie. Die Geschichte an sich plätschert nur so vor sich hin, die Zeitsprünge, welche stattfinden sind teilweise echt verwirrend.
    Mit der Protagonistin konnte ich mich leider auch gar nicht anfreunden was wohl denke ich am Gesamtpaket liegt.
    In diesem Roman werden viele, sehr viele Klischees bedient. In meinen Augen waren es ein paar zu viele. Womit ich jedoch am wenigsten klar kam, waren ein paar der Aussagen, die in diesem Roman getroffen wurden. Klar, es soll witzig sein, doch bei mir traf es am Ende nur auf Unverständnis. Am schlimmsten hier bei war jedoch die Aussage: Eine gute Ehe funktioniert nur mit Kindern, einem guten Ehemann und einer Affäre.
    Äh, wie bitte?!
    Oder die Protagonistin hatte kein erfülltes Sexleben nur, weil sie noch nie Sex in der Öffentlichkeit hatte oder einen Dreier.
    Und das sind nur ein paar Beispiele die so gar nicht meinen Humor getroffen haben.
    Aber naja, ich habe das Buch eh nur gelesen, weil ich es geschenkt bekommen habe und da bin ich echt froh hier für kein Geld ausgegeben zu haben.
    Ganz eindeutig keine Empfehlung für euch.

  17. Cover des Buches Die tausend Teile meines Herzens (ISBN: 9783423740418)
    Colleen Hoover

    Die tausend Teile meines Herzens

    (570)
    Aktuelle Rezension von: DrunkenCherry

    Dieses Buch konnte mich leider nicht so wirklich überzeugen.
    Nun ist ein schlechtes Colleen Hoover Werk immer noch unterhaltsam und wahnsinnig gut geschrieben – aber die Geschichte hat mich nicht wirklich eingefangen und mir war lange nicht so richtig klar, worauf das Ganze hinaus laufen soll. 

    Ich mochte Merrit als Protagonistin recht gerne. Nicht, weil sie so liebenswert gewesen wäre, sondern, weil sie authentisch beschrieben war. Ihre Sorgen und Nöte waren nachvollziehbar – ihre Familie eine absolute Katastrophe. 

    Die Autorin schafft es, dass man aber trotzdem alle Figuren mag. Die Konstellation dieser Familie war halt absolut wild. 

    Aber mir fehlte es ein bisschen an Geradlinigkeit. Viele Themen werden nur kurz angerissen, dafür werden Seiten mit Belanglosigkeiten gefüllt. 

    Dass es sich um die Geschichte einer zerrütteten Familie handelt, wird einem schon irgendwann klar, aber dafür blieb zum Beispiel die Love Story etwas flach. 

    So wurde hier auch immer wieder das Thema Depression angesprochen, aber das kam für mich bei Lesen gar nicht so rüber. Da hätte man das Innenleben der Person viel besser beleuchten müssen. 

    Wenn ich etwas jünger wäre, hätte mir die Story wahrscheinlich besser gefallen. So blieb sie einfach ein bisschen flach.

  18. Cover des Buches Up All Night (ISBN: 9783736309678)
    April Dawson

    Up All Night

    (422)
    Aktuelle Rezension von: thewonderlandofbooks

    Ich muss sagen, der Einstieg war für mich ziemlich drüber und hat mich ehrlich gesagt kurz abgeschreckt. Gleichzeitig hatte ich aber das Gefühl, dass das einfach diese typische Anfangsdynamik ist, die die Situation erklärt, also bin ich erstmal dran geblieben.

    Die Grundidee fand ich eigentlich ganz gut. Taylor zieht in eine WG mit Daniel, ihrem ehemaligen Freund und einer früheren Freundin, wodurch direkt eine besondere und ziemlich komplizierte Dynamik entsteht. Dazu kommt die Liebesgeschichte mit Daniel, der vorgibt auf Männer zu stehen, während er eigentlich schon länger Gefühle für sie hat, sie davon aber nichts weiß. Das klang für mich erstmal ungewöhnlich und hatte definitiv Potenzial für eine unterhaltsame Story.

    Leider hat es für mich am Ende nicht so funktioniert, wie ich es mir erhofft hatte. Mit Taylor bin ich nie so richtig warm geworden. Ich hab ihre Situation schon verstanden und auch nachvollziehen können, warum sie so handelt, aber emotional konnte ich nicht wirklich mit ihr mitfühlen.

    Auch Daniel hat es mir nicht leicht gemacht. Ich fand ihn in vielen Momenten eher schwierig. Manche seiner Gedanken und Reaktionen haben sich für mich unangenehm angefühlt und teilweise auch etwas übergriffig. Dadurch ist es mir auch schwer gefallen, die Beziehung zwischen den beiden wirklich zu fühlen.

    Die Liebesgeschichte hat am Anfang noch einen ganz interessanten Ansatz gehabt, ist für mich im Verlauf aber immer mehr abgeflacht. Irgendwann wirkte vieles ziemlich konstruiert und nicht mehr richtig rund, sodass ich oft emotional raus war. Gerade die Dialoge haben für mich überhaupt nicht funktioniert, weil sie sich sehr gestellt und einfach nicht echt angefühlt haben.

    Auch die Nebencharaktere konnten es für mich leider nicht rausreißen. Die WG-Konstellation hätte so viel Potenzial für eine tolle Freundschafts-Story gehabt, bleibt aber leider sehr flach. Dadurch fehlt der Geschichte einfach Tiefe und Abwechslung.

    Fazit:

    Spannende Idee, aber für mich leider keine überzeugende Umsetzung.

  19. Cover des Buches Der Erste, der am Ende stirbt (Todesboten #1) (ISBN: 9783038802204)
    Adam Silvera

    Der Erste, der am Ende stirbt (Todesboten #1)

    (76)
    Aktuelle Rezension von: Sophelliest

    Nachdem ich den ersten Band "am Ende sterben wir sowieso" bereits gelesen hatte, war mir klar, dass ich unbedingt das Prequel (und hoffentlich auch bald das Sequel) lesen muss. 

    Zuallerst möchte ich das Cover des Buches loben, das wirklich gut gelungen ist. Der Tod ist hier auf verschiedene Weisen untergebracht (die Brücke als Totenschädel, der Sensenmann darauf und der Schatten, der ebenfalls der Tod ist), was mir erst nach mehrmaligem Anschauen aufgefallen ist. Wirklich tolle Arbeit!


    Die Charaktere

    Beide Hauptcharaktere, Orion und Valentino, waren sehr sympathisch und gut nachvollziehbar. Durch die wechselnden Perspektiven hatte ich einen guten Einblick in ihr Innenleben; ihre Wünsche, Träume und Visionen. Das hat es mir leicht gemacht, mich in die beiden hineinzuversetzen. Auch alle anderen Charaktere, die in dem Buch vorkamen, hatten Tiefe und wirkten lebendig. Das hat mir wirklich gut gefallen.


    Die Geschichte

    Ich war auch Plottwists vorbereitet und auch auf schockierende Dinge (der Hauptband hat mich dahingehend ja schon vorbereitet), aber ich war dennoch sehr überrascht über einige Wendungen. Es hat mir stellenweise wirklich sehr das Herz zerissen.


    Der Schreibstil

    Der Schreibstil ist das einzige, was ich ein bisschen kritisieren würde. Generell fand ich ihn gut. Flüssig lesbar, genug Details damit man die Bilder vor Augen hat, aber nicht zu viele als das man das Bild aus den Augen verliert. Leider fand ich manche Sprechweisen von Charakeren ein bisschen seltsam. Jedes Mal wenn O-Bro vorkam, hat sich etwas in mir gewunden. Wobei ich mir da auch nicht sicher bin, ob es an der Übersetzung liegt. Vielleicht ist es im Englischen normaler. Aber das ist auch wirklich meckern auf hohem Niveau. 


    Fazit

    Definitiv lesenswert! Die letzten 50 Seiten musste ich stoppen, weil ich vor Spannung nicht mehr weiterlesen konnte und wollte. Dieser Band steht dem Hauptband in keiner Weise nach und ist sehr empfehlenswert!

  20. Cover des Buches Rock my Soul (ISBN: 9783734103568)
    Jamie Shaw

    Rock my Soul

    (524)
    Aktuelle Rezension von: Annabeth_Book

    Inhalt


    Vor sechs Jahren wurde Kit Larson aus ihren Jugendträumen gerissen und das dank Shawn Scarlett.

    Trotzdem möchte sie unbedingt in seiner Band mitspielen und auf der Tour wird ihr Leben nochmals auf den Kopf gestellt.


    Erster Satz


    Fast sechs Jahre zuvor


    Meine Meinung


    Nachdem Band Zwei, Sara und mich so gefesselt hat, haben wir direkt mit dem dritten Band weiter gemacht.

    Gleichzeitig passt das Buch auch perfekt in meine Lese-Motto-Challenge, da dieses Buch auch im Dezember bei mir eingezogen ist.


    Kommen wir als erstes zum Cover, ich finde es passt wirklich super zu seinen Vorgängern und ich finde das sie super im Regal harmonieren.


    Der Schreibstil der Autorin war auch hier wieder sehr angenehm zu lesen und hat einen so gefesselt, sodass man wirklich sehr gut in dem Buch voran gekommen ist und man unbedingt wissen wollte ob es mit Kit und Shawn funktioniert.


    Die Beiden Protagonisten, waren auch mehr als sympathisch und man hat sie regelrecht ins Herz geschlossen.

    Kit, kam im Ende vom zweiten Band zu der Band und ich fand es wirklich nochmals gut, dass man das Casting aus ihrer Sicht erfahren hat und alles aus einem anderen Blickwinkel betrachten dürfte.

    Man merkte auch recht schnell, dass sie sehr viel Durchsetzungsvermögen hatte und auch sich gegen ihre vier Brüder sehr gut behaupten kann.


    Shawn haben wir hier nochmals von einer ganz anderen Seite kenne gelernt und er hat gegen Ende auch sehr viel Einsicht gezeigt. 


    Wer in dem Buch auch endlich Mal viel zu Wort gekommen war, war Mike. In den ersten zwei Teilen hatte ich ihn nicht wirklich auf dem Schirm. Aber hier hat er sich als sehr guter Freund und auch guter Zuhörer für Kit und auch Shawn bewiesen.


    Wer auch sehr viel zu der Beziehung von Kit und Shawn beigetragen hat, war Leti. Nachdem er davor Rowan und auch Dee beigestanden hat, war er hier auch für Kit in wichtiger Ratgeber.

    Gegen Schluss, war er es auch sogar der Kit den richtigen Arschtritt verpasst hat, sodass sie sich nicht weiter im Selbstmitleid suhlte.   

    Aber in diese Band, hatte die Autorin auch eine Überraschung für Leti und zwar bekam er nun auch wirklich Liebe ab, was ich wirklich toll fand.


    In dem Buch tauchen natürlich auch wieder die altbewährten Charaktere auf, wie die Bandmitglieder, zu einem sehr kleinen Teil auch Dee, Rowan oder auch die Groupies die im zweiten Teil eine Rolle gespielt haben


    Dieser war im vergleich auch zum vorigen Teil, sehr viel harmonischer. Die Beiden wussten insgeheim, dass sie einen gemeinsamen Moment in der Vergangenheit geteilt haben, aber beide haben es jeweils angesprochen und als dann doch die Bombe geplatzt ist, hätte ich mit sowas nicht gerechnet und es hat nochmals um einiges mehr an Spannung mitreingebracht. 


    Alles in einem fand, ich diesen Teil wirklich sehr gut und freue mich nach dem Epilog umso mehr auf den Teil von Mike, auch wenn es heißt das wir uns dann auch leider von Band "The Last Ones to Know" verabschieden müssen.


  21. Cover des Buches The Starless Sea (English Edition) (ISBN: 9781784702861)
    Erin Morgenstern

    The Starless Sea (English Edition)

    (31)
    Aktuelle Rezension von: Magnolia_EveryBook

    Ein weiteres fantastisches, märchenhaft-geheimnisvoll und wunderschön geschriebenes Buch über Beziehungen zu Menschen, Geschichten, Büchern und der Zeit.

    Es ist wie eine Sammlung von Kurzgeschichten mit einer geheimnisvollen Verbindung aufgebaut. Ich fragte mich ständig, wohin all diese parallelen Geschichten führen würden, und war immer wieder in Atem.

    Wenn ich nicht las, dachte ich viel darüber nach.

    Herzergreifend gut geschrieben, verträumt und poetisch, mit einer fantastischen Welt.

    Die Autorin von „Der Nachtzirkus“ hat sich mit diesem Buch selbst übertroffen. Jeder, der „Die Mitternachtsbibliothek“, „Der Nachtzirkus“, „Alice im Wunderland“ oder „Die Braut des Prinzen“ mag, wird dieses Buch lieben.


    Es wird definitiv eines meiner Lieblingsbücher.

  22. Cover des Buches Rock my Heart (ISBN: 9783734102684)
    Jamie Shaw

    Rock my Heart

    (936)
    Aktuelle Rezension von: Nynco

    Rock my Heart hat mich von der ersten Seite an begeistert! Die Geschichte von Rowan und Adam ist einfach wunderschön und voller Emotionen. Ihr erstes Treffen auf dem Konzert, der spontane Kuss und ihr Verschwinden wie bei Cinderella – einfach magisch! Später treffen sie sich wieder, ohne zu wissen, wer der andere wirklich ist, und diese Spannung war einfach zum Dahinschmelzen. Rowan ist klug, bodenständig und liebenswert, während Adam als Rockstar mit Herz sofort mein Herz erobert hat. Die Chemie zwischen den beiden ist unglaublich intensiv, und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Jamie Shaws Schreibstil ist gefühlvoll, humorvoll und mitreißend.

  23. Cover des Buches Crazy, Sexy, Love (ISBN: 9783736301993)
    Kylie Scott

    Crazy, Sexy, Love

    (292)
    Aktuelle Rezension von: Michi_93

    „Crazy, Sexy, Love“ ist ein knallharter und ehrlicher erster Teil der Drive Bar Trilogie.

    Das Cover hat mich ehrlich gesagt nicht zu hundert Prozent angesprochen. Auch bei dem Thema Rockstar war ich erst etwas abgeneigt, aber dieses Buch ist so anders als diese typischen Rockstar Geschichten. Und ganz besonders angetan hat es mir die „Drive-Bar“.

    Zur Abwechslung war dies sehr erfrischend. Hier ist jeder offen den anderen gegenüber. Lydia ist zudem nicht die schlanke Schicki micki Amerikanerin. Nein ganz im Gegenteil. Und was soll ich sagen. Das war super und toll und es muss nicht immer jeder rank und schlank sein, nein wieso? Wäre doch auch total langweilig oder? Jeder ist gut so wie er ist, besonders dann, wenn man sich wohlfühlt richtig?

    Lydia ist super toll, genauso wie Vaughan! Es war teilweise so lustig, dass ich aufpassen musste, nicht laut in der Öffentlichkeit loszulachen.

    Der Schreibstil von Kylie Scott ist locker und leicht, keine Langatmigkeit, hier geht es gleich zur Sache. Das Buch ist voll von lustigen und sarkastischen Momenten. Ja das Ende war vorhersehbar, aber es war wirklich ein tolles Buch. Ich freue mich schon auf die nächsten Bände der Reihe.

     

     

     

    Fazit: Eine Buchreihe, die ich sehr empfehlen kann. Ich habe wirklich Tränen gelacht.

  24. Cover des Buches Das sternenlose Meer (ISBN: 9783453320703)
    Erin Morgenstern

    Das sternenlose Meer

    (145)
    Aktuelle Rezension von: malinsally

    Meine Gefühle für das Buch sind ambivalent. Es ist mir schwer gefallen, in das Buch einzusteigen, und den Schreibstil fand ich am Anfang ein bisschen anstrengend. Vor allem in diesen "Zwischenkapiteln". Zum einen hat es sich manchmal so gelesen, als hätte es eine sehr junge Person geschrieben, weil die Satzanfänge sich oft wiederholt haben, und zum anderen fand ich es manchmal so "tumblr". Mit so Begriffen wie "ihr honigerfüller Schmerz". Das ist so melodramatisch. ABER: Trotzdem hat mich die Geschichte nicht losgelassen.

    Ich habe die Welt am Hafen geliebt, mit den Büchern, den Katzen, den Kerzen. Das hat mich so in den Bann gezogen. Auch die Liebesgeschichte zwischen Dorian und Zachary fand ich romantisch, aber ich hätte mir noch mehr Tiefe gewünscht. Irgendwie hatten sie nicht soo viele Berührungspunkte, und waren trotzdem so sehr ineinander verliebt? Das Buch hat wirklich sehr viel mit Symbolen gearbeitet und hat mich oft ein wenig ratlos zurückgelassen. Trotzdem denke ich Monate später immer noch dran und wünsche mich zurück in diese traumhafte Welt am Hafen. Mir hat wirklich sehr gut gefallen, wie lang wir uns hier aufgehalten haben. Und die Geschichte ist auch wirklich sehr traurig und ich habe das ein oder andere Mal geweint. Es ist wirklich lohnenswert, wenn am Ende alles Sinn ergibt. Dann will man gar nicht, dass die Geschichte endet.

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