Bücher mit dem Tag "sci-f"

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24 Bücher

  1. Cover des Buches Wie Schnee so weiß (ISBN: 9783551582898)
    Marissa Meyer

    Wie Schnee so weiß

     (552)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    4 und letzte Band der Luna-Chroniken. Die Geschichte um Luna geht weiter aber diesmal mit Winter im Mittelpunkt und Schneewittchen als Inspiration.

    Was für eine Geschichte :) Obwohl 800 Seiten-Schinken nicht so meins sind, war ich durchgehen gefesselt von der Geschichte... Der Schreibstil ist sehr fliessend und somit fliegt man durch die Seiten. Die Charakteren waren einfach herrlich und ich habe mit dieser Truppe einfach mitgefiebert... Diese Vielfalt an Charaktere die einfach zusammen harmoniert haben waren sehr amüsant und nett mitzuverfolgen. Man begleitet die Gruppe aus verschiedenen Perspektiven und dadurch dass gefühlte 1000 Komplikationen auftraten wurde die Gruppe immer wieder getrennt und anders zusammengefügt und man wechselt zwischen den kleineren Gruppen, bis sich alle wieder Treffen für das Grande Finale... einfach grossartig...

    Auch die parallelen zu den Märchen sind deutlich aber dennoch komplett anders. Für mich einfach eine unterhaltsame und gute Reihe, der erste Band war leider der schwächste und ich hätte fast nicht weitergelesen, mir wäre definitiv etwas entgangen. Ich werde bestimmt wieder was von der Autorin lesen und hätte auch noch ewig weiterlesen können...Gute Idee und Top Umsetzung.

    man muss aber sagen, dass es keine klassische Märchenadaptionen sind, deswegen eher für die die eine gute (dystopische) Jugendgeschichte suchen, bei der ein Hauch Fantasy sowohl Sciences Fiction mitspielt mit einer zarten Inspiration an Märchen für die Grundlage. 

  2. Cover des Buches These Broken Stars - Sofia und Gideon (ISBN: 9783551583710)
    Amie Kaufman

    These Broken Stars - Sofia und Gideon

     (186)
    Aktuelle Rezension von: Enara

    Vor zwei Jahren waren Lilac und Tarver die einzigen Überlebenden eines Raumschiffabsturzes und gezwungen, von da an ein Doppelleben zu führen.
    Vor einem Jahr haben Jubilee und Finn die gesamte Galaxis auf die finsteren Machenschaften von LaRoux Industries aufmerksam gemacht.
    Jetzt treffen die vier auf dem Planeten Corinth, im Herzen der Galaxis, auf zwei weitere Rebellen gegen den übermächtigen Konzern LaRoux Industries.
    Sofia Quinn ist eine charmante Hochstaplerin. Gideon Marchant ist ein Hacker, der die besten Sicherheitsvorkehrungen umgehen kann. Gemeinsam wollen sie LaRoux endlich zu Fall bringen, und dabei steht nicht nur ihr Leben auf dem Spiel, sondern auch ihre Liebe. 

    Nachdem ich die ersten beiden Teile der Trilogie gelesen habe und beide von mir 4 von 5 Sternen erhielten, stand es für mich außer Frage, ob ich den dritten Teil ebenfalls in die Hand nehmen würde. "These Broken Stars- Sofia und Gideon" konzentriert sich dabei wieder auf zwei neue/alte Charaktere. Beide konnte man bereits in den ersten Teilen kennenlernen, nun konzentriert sich aber die gesamte Handlung vor allem auf sie.
    Leider muss ich sagen, dass ich beide nicht ganz so sehr mochte wie Lilac, Tarver, Lee und Flynn. Das lag vor allem daran, dass meine Erwartungen an sie enttäuscht wurden. Von Sofia weiß man auch durch den Klappentext, dass sie eine gerissene Hochstaplerin sein soll, die Menschen lesen und manipulieren kann. Im Buch hat man davon meiner Meinung nach jedoch leider weniger gesehen. Oft schien sie mir weniger schlau oder listig, stattdessen wurde mir das nur ständig erzählt, aber nur sehr selten gezeigt. Vielleicht wäre es in dem Zusammenhang besser gewesen, die Charaktere etwas älter zu machen. So hätten sie mehr Erfahrung gehabt und ihre Fähigkeiten hätten nicht ganz so überzogen gewirkt.
    Ich brauchte auch etwas, um mich an Gideon zu gewöhnen. Ich fand ihn anfangs einfach nur oberflächlich und nervig. Im Laufe der Geschichte wurde er mir jedoch noch sympathischer und ich mochte seine Beziehung zu Sofia sehr gerne. 

    Ich habe mich auch gefreut, die anderen Charaktere wiederzutreffen. Sie alle hatten ihre Persönlichkeit behalten, nur bei Tarver hätte ich mir gewünscht, dass er etwas mehr Eigeschaften und Handlungen bekommen hätten, die nicht nur mit Lilac zu tun hatten. 

    Die Handlung war wie schon im 2. Teil wirklich schnell. Es gab nur wenige Atempausen und ständig geschah etwas. Besonders gefiel mir dabei, dass sich die beiden Autorinnen auch trauten, Dinge zu tun, die verherrende Konsequenzen hatten. Ich hätte mir jedoch gewünscht, dass sie das auch bis zum Ende durchgezogen hätten (wer das Buch gelesen hat, wird wahrscheinlich wissen, wovon ich spreche). Die Auflösung war mir nämlich fast ein wenig "zu sauber" und rutschte ein wenig ins klischeemäßige ab. 

    Der Schreibstil gefiel mir wieder sehr gut. Ich flog praktisch wieder durch die Seiten und Sofia und Gideon, die abwechselnd erzählten, hätte ich vermutlich auch ohne entsprechende Kennzeichnungen an ihren individuellen Stimmen erkennen können. Wie auch in den letzten Teilen fand ich die kurzen kursiven Passagen zwischen den Kapiteln jedoch teilweise etwas überflüssig, da häufig nur pathetisches und bedeutungsloses vorgetragen, beziehungsweise Dinge erklärt wurden, die der Leser bereits wusste. 

    Insgesamt empfehle ich dieses Buch also jedem, dem schon die ersten Teile der Trilogie gut gefallen haben. Für mich war dieses Finale mit 3,5 von 5 Sternen leider etwas schwächer, aber ich hatte dennoch Spaß, es zu lesen und halte es für einen gelungenen Abschluss.

  3. Cover des Buches Schwarz (ISBN: 9783453012134)
    Stephen King

    Schwarz

     (1.060)
    Aktuelle Rezension von: Amilyn

    Der Revolvermann, Roland Dechain, verfolgt den Mann in Schwarz durch die Wüste.

    Warum, weshalb, wieso? Wir wissen es nicht. Und wer ist eigentlich der Mann in Schwarz? Tja, keine Ahnung.

    Aber mal von vorne.

    Laut der Informationen im Buch über die Erstveröffentlichung wurden die einzelnen Kapitel offenbar als Kurzgeschichten in einem Magazin zwischen den Jahren 1978 und 1981 veröffentlicht. Und das merkt man. Wenn es denn auch so ist, dass Stephen King sie nicht nur zu verschiedenen Zeitpunkten erstmals herausgebracht, sondern auch geschrieben hat.

    Das erste Kapitel, in dem Roland aus einem nicht bekannten Grund diesen Mann in Schwarz verfolgt und im letzten Ort vor der Wüste zunächst Halt macht, ist unzugänglich formuliert, der Schreibstil nicht flüssig und schon gar nicht ähnlich zu dem seiner anderen Werke.

    Schon das zweite Kapitel liest sich wesentlich angenehmer, allerdings noch immer nicht typisch King. Und das wird auch nichts mehr. Denn das dritte Kapitel liest sich prompt, als hätte ein Schnulzromanautor versucht, poetisch zu werden, angesiedelt irgendwo zwischen zu vielen Ambitionen und, na ja, zu wenigen, übervoll mit Adjektiven. Das bis dato unfreiwillig komischste Kapitel, aber auch das, das ich flockig in einem Rutsch durchgelesen habe.

    Die letzten beiden Kapitel sind dann wieder eine Mischung aus Häh? und Hm. 

    Ein Übersetzungsmalheur ist dies jedenfalls nicht. Der Übersetzer, Joachim Körber, hat bereits mehrere Bücher von King ins Deutsche übertragen und es geschafft, sich schätzungsweise alle 80 Seiten neu zu orientieren.

    Schließlich und endlich erfährt man in fünf merkwürdig zusammengeschusterten Kapiteln im Grunde nichts mit ein paar Anekdoten aus Rolands Vergangenheit. Man erfährt nicht die Motivation des Protagonisten; nicht, wer oder was der Mann in Schwarz ist; nicht, warum beide auf dem Weg zum Dunklen Turm sind, geschweige denn, was der Dunkle Turm überhaupt ist bzw. wozu er irgendwo steht. 

    Und trotzdem hat es mich nicht derart abgeschreckt, dass ich keine Lust hätte, die Reihe weiterzulesen. Einerseits wegen der vielen Stimmen, dass  man den Auftakt irgendwie überstehen müsse, um zur "richtigen" Geschichte zu kommen, andererseits, weil es heißt, wenn man das große Ganze kenne, sei man gnädig mit Teil 1. Aber auch - irgendwie - weil es trotzdem irgendwas hatte.

    Fazit: Ziemlich mies, aber ich will wissen, was da los ist. Und vor allem: ob der Schreibstil nochmal was wird. Und wer, was, wann, wieso und weshalb. Hier gibt es von mir 2,5** mit der Hoffnung auf Besserung.

  4. Cover des Buches Herr aller Dinge (ISBN: 9783404168330)
    Andreas Eschbach

    Herr aller Dinge

     (284)
    Aktuelle Rezension von: Med95fly

    Das war mein erstes Eschbach-Buch. Es wird, trotz meiner nicht gerade euphorischen Kritik, höchstwahrscheinlich nicht mein letztes sein, weil ich grundsätzlich diese Art Geschichten mag, die er schreibt, aber...

    Fangen wir beim Umfang an: über 700 Seiten! Wirklich ein Klopper, den man erst mal schaffen muss. Ich habe über eine Woche dafür gebraucht und mich am Ende gefragt, warum um Gottes Willen das bisschen Story nicht auf 400 Seiten gepasst hat. Ich habe mich oft dabei ertappt, dass ich querlas, nur um festzustellen, dass das überhaupt kein Problem war, weil nichts relevantes passiert ist. Bei manchen Autoren wäre das ein Frevel, bei Eschbach nicht. Er beschreibt zu viel. Seine Protagonisten hingegen sind zwar ganz gut gezeichnet, bleiben aber trotzdem zu flach - hier hätte mehr Tiefe und Beschreibung gutgetan. Am Anfang der Geschichte gelingt es Eschbach noch eine Atmosphäre zu erzeugen, die den Leser in den Bann zieht. Diese zerstört er jedoch in der Mitte, wo er plötzlich das Erzähl-Tempo massiv anzieht. Die Polarinsel-Kapitel lesen sich, als wären sie aus einem anderen Buch.Dann bremst er wieder ab, nur um ins Kitschige abzutriften.

    Über die Plotlogik lasse ich mich gar nicht erst aus. Wenn ein Science Fiction Autor auf übersinnliche Fähigkeiten seiner Protagonisten zurückgreifen muss, um Zusammenhänge plausibel zu machen, stimmt was mit der Geschichte nicht.

    3 Stern mit augenzudrücken

  5. Cover des Buches Heliosphere 2265 - Das dunkle Fragment (ISBN: B00A1QFSPK)
    Andreas Suchanek

    Heliosphere 2265 - Das dunkle Fragment

     (76)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus

    Zum Inhalt:
    Am 1. November 2265 übernimmt Captain Jayden Cross das Kommando über die Hyperion. Ausgerüstet mit einem neuartigen Antrieb und dem Besten an Offensiv- und Defensivtechnik, wird die Hyperion an den Brennpunkten der Solaren Union eingesetzt.
     Bereits ihr erster Auftrag führt die Crew in ein gefährliches Abenteuer. Eine Bergungsmission entartet zur Katastrophe. Umringt von Feinden muss Captain Cross eine schwerwiegende Entscheidung treffen, die über Leben und Tod, Krieg oder Frieden in der Solaren Union entscheiden könnte ...


    Cover:

    Das Cover finde ich ganz passabel, auch wenn es mich nicht sonderlich anspricht, weil ich eigentlich nicht auf Geschichten rund um Themen wie Star Wars, Star Trek und dergleichen stehe. Trotzdem ist es aber detailliert und zeigt gut an, um was für ein Genre es sich hier handelt. Zu sehen ist hier eine Weltraumsituation bei der ein Raumschiff den Mittelpunkt des Covers bildet – in diesem Fall vermute ich stark, dass es sich um die Hyperion handelt. Das passt also und ist durchaus gut gelungen.

     

    Eigener Eindruck:
     Nach einem Krieg zwischen der Menschheit und einer Gattung Aliens, über die man kaum etwas weiß, bei dem Captain Jayden Cross mit hohen Verlusten als Sieger hervor gegangen ist, wird dieser als Held gefeiert, obwohl er sich gar nicht als solcher fühlt. Als ihm der Leitungsposten auf dem neuen Superraumschiff Hyperion angeboten wird, ist er gleichermaßen erfreut, findet aber auch, dass er diese Stelle wohl kaum verdient hat. Trotzdem nimmt er den Posten an und reist zu seinem neuen Schiff, welches ausschließlich mit Außenseitern besetzt worden scheint, die aber allesamt in ihrem Fach die Besten zu sein scheinen. Ihre erste Aufgabe ist es herauszufinden was mit einem der Raumschiffe geschehen ist, welches sich am Rand der „normalen“ Galaxie bewegt hat und nun keine Signale mehr sendet. Cross und seine Crew finden das Schiff schnell, jedoch ist die ganze Besatzung bis auf zwei Überlebende tot. Was ist hier geschehen und was hat es mit dem Planeten auf sich, welcher sich ganz in der Nähe befindet? Cross muss schwerwiegende Entscheidungen treffen…

     

    Das erste Abenteuer von Captain Cross aus der Feder von Andreas Suchanek liest sich wirklich sehr interessant, auch für Menschen wie mich, die für galaktische Geschichten echt nicht viel übrig haben. Durch die vielen Details und die bis jetzt durchdachten Elemente bin ich schon recht angefixt und bin gespannt wie es weiter geht. Wir haben hier auch alles, was für mich bei einer guten Story wichtig ist. Details und Erklärungen, damit man Zusammenhänge greifen kann, spannende Elemente und ganz wichtig Emotionen, um den Charakteren näher zu kommen. Das wird alles sehr gut bedient und macht diesen ersten Teil doch zu einem Leseerlebnis, auch wenn ich jetzt schon der Meinung bin, dass die Entscheidungen von Cross etwas leichtsinnig gewesen sind. Außerdem bekommen wir aus dem Hintergrund rund um Cross Vorgesetzte scheinbar auch noch eine ordentliche Portion Intrigen, was das galaktische Gleichgewicht wohl noch einmal richtig aufrütteln wird. Ja doch, ich glaube in mir könnte für die Reihe hier ein kleiner Fan geboren worden sein. Warten wir noch den zweiten Teil ab.

     

    Fazit:

    Ein wirklich interessanter Auftakt, welcher mir bisweilen wegen dem ganzen technischen Krimskrams doch ein bisschen viel wurde, jedoch im Kern wirklich durchdacht ist und so einfach auch für Nicht-Fans von galaktischen Abenteuern einfach Spaß macht. Ich für meinen Teil werde auf jeden Fall in den Folgeband hineinlesen und bin gespannt, was es mit diesem Artefakt auf sich hat.

     

     

    Idee: 5/5

    Charaktere: 4/5

    Logik: 4/5

    Spannung: 4/5

    Emotionen: 4/5

     

     

    Gesamt: 4/5

     

    Daten:

    • ASIN ‏ : ‎ B00CDJKISK 
    • Herausgeber ‏ : ‎ Greenlight Press; 3. Edition (3. November 2012) 
    • Sprache ‏ : ‎ Deutsch 
    • Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 96 Seiten 

     

  6. Cover des Buches Ready Player One (ISBN: 9780099560432)
    Ernest Cline

    Ready Player One

     (68)
    Aktuelle Rezension von: PaulD

    Nachdem ich schon die großartige Verfilmung durch meinen Lieblingsregisseur Steven Spielberg kannte wollte ich natürlich auch den zugrundeliegenden Roman lesen. 

    Erzählt wird eine Geschichte aus der nahen Zukunft, in der ein Großteil der Bevölkerung der USA in sogenannten "Stags" leben, riesigen Trailerparks, in denen sich Wohnwagen auf Wohnwagen stapeln. Um dem tristen Alltag zu entfliehen verbringen die meisten Menschenihre komplette Freizeit in der "Oasis", einer riesigen virtuellen Welt, in der von einfachen Shoppingtouren und Schulunterricht bis hin zu epischen Fantasy-Abenteuern und großen Schlachten alles möglich ist. 

    Nachdem James Halliday, legendärer Videospielentwickler und Erschaffer der "Oasis" verstorben ist beginnt in dieser virtuellen Welt die Jagd nach seinem "Easter Egg", einer epischen Belohnung, die er demjenigen versprochen hat, der als erster dessen in der "Oasis" verstreute Rätsel finden und lösen kann. Tausende sogenannte "Gunters" machen sich auf die Suche, unter ihnen auch der Protagonist des Romans, ein Jugendlicher namens Wade alias "Parzival", der aus ärmlichen Verhältnissen stammt und hofft, auf diese Weise seinem perspektivlosen Dasein zu entkommen. 

    Die Jagd nach dem "Easter Egg" führt ihn und seine Konkurrenten, von denen manche mit der Zeit zu seinen Freunden werden, auf eine Reise durch die Popkultur der 80er Jahre, sowie durch die Geschichte der Videospiele und durch die komplette "Oasis", immer dicht gefolgt von den sogenannten "Sixers", Angestellten eines großen Konzerns, der die Macht über die "Oasis" an sich reißen will und dabei auch nicht vor Mord und Erpressung zurückschreckt.

    Ohne zu viel von der Handlung verraten zu wollen lässt sich festhalten, dass alle, die mit der Popkultur der 80er Jahre etwas anfangen können, ihre Freude an diesem Roman haben werden. Neben der Verehrung der 80er Jahre bietet Ernest Cline hier einen sehr spannenden, rasanten Sci-Fi-Thriller mit einer gehörigen Portion Gesellschaftskritik. Insbesondere die technischen Entwicklungen hin zur Virtual Reality, die hier eine wichtige Rolle einnehmen, sowie die Flucht in eine digitale Welt, sind gar nicht so weit von unserer Realität entfernt.

  7. Cover des Buches SQUIDS (Gesamtausgabe): Die phantastische Reise des Jake Forrester (ISBN: 9783736858480)
    Leo Aldan

    SQUIDS (Gesamtausgabe): Die phantastische Reise des Jake Forrester

     (35)
    Aktuelle Rezension von: laraelaina
    Jake wird entführt und findet sich nach einer seltsamen Reise auf einem fremden Planeten wieder. Die Menschen dort sind anders. Kinder und eine Göttin namens Meduse erfüllen ihre Leben. Doch etwas stimmt hier nicht. Nach und nach kommt Jake dahinter, was hier faul ist und trifft auf eigenwillige Aliens, mit denen er zusammen das Universum retten muss.

    An die Namen der Squids musste ich mich erst gewöhnen. Die Protagonisten sind in Summe mit menschlichen Eigenschaften ausgestattet, ihre Handlungsweise gut zu verstehen.

    Im wesentlichen geht es um Freundschaft, Toleranz, Freiheit, akzeptieren von Andersartigkeit und darum die Welt zu retten.

    Die Geschichte hält unerwartete Wendungen bereit und einen Spannungsbogen, der bis zum Schluss aufrecht bleibt. Wer nicht das übliche Weltraumabenteuer sucht, ist hier gut aufgehoben.
    Ein rundum gelungener Roman mit hohem Unterhaltungswert.

  8. Cover des Buches Steelheart (ISBN: 9783453316959)
    Brandon Sanderson

    Steelheart

     (200)
    Aktuelle Rezension von: kleine_welle
    Es ist nun schon 10 Jahre her, dass Steelheart die Stadt Chicago übernommen hat, seit dieser Zeit sammelt David alle Informationen über die Epics, die er finden kann. Denn er hat nur ein Ziel, Steelheart töten. So versucht er sich mit den Rächern zusammen zu tun, denn diese sind eine Untergrundgruppe, die Epics töten.

    Das Cover ist mir sofort ins Auge gesprungen und nachdem ich die Leseprobe gelesen hatte musste ich dieses Buch haben. Leider stand es sehr lange in meinem Regal und nachdem ich es gelesen habe, kann ich echt nicht verstehen warum.
    Denn eigentlich hat dieses Buch wirklich alles was ich an einem guten Buch liebe. Zunächst einmal die Idee: Eines Tages tauchte ein Planet oder Stern auf, Calamity. Seitdem haben einige Menschen besondere Kräfte, sie werden jetzt Epics genannt. Doch jeder Epic hat eine Schwäche, die man ausnutzen kann um ihn zu vernichten. Die meisten nutzen ihre Macht aus und verwenden sie für böse Taten. Also eine Stadt voller Superschurken.
    Mittendrin David, der Rache an Steelheart nehmen möchte, weil dieser seinen Vater getötet hat. Und obwohl David vorwiegend aus Rache handelt, mochte ich ihn sehr, denn er kämpft doch für etwas Besseres.
    Obwohl mich ein bisschen dieses Teenie-Liebesgetue genervt hat, dass bei David ausbricht, als er Megan begegnet. Eine aus der Gruppe der Rächer.
    Ansonsten ist die Story einfach ganz wunderbar geschrieben und trifft genau das was ich mag. Denn neben der Idee ist alles mit einem gewissen Witz geschrieben. Brandon Sanderson benutzt genau die Art von Humor, die mir besonders gefällt und so flogen die Seiten nur so dahin. Dazu trägt allerdings auch die Erzählweise bei, denn die Story ist schon sehr rasant, aber das ist okay, weil alles sehr interessant ist.
    Manchmal hatte ich zwar das Gefühl, dass ich einige Passagen schon gelesen hatte, aber auch diese kleinen Wiederholungen waren nicht tragisch, denn schnell nahm die Geschichte wieder an Fahrt auf und man wechselte den Handlungsort.
    Dazu ist das Buch voller Metaphern, die aber meist zum Witz beitragen.
    Wie bei einer Metapher ist auch in dem Buch nicht immer alles so wie es scheint und man muss auch hinter die Fassade blicken können. Obwohl man nicht viele Erklärungen bekommt. Aber das macht nichts, denn die Story ist trotzdem verständlich aufgebaut und man fühlt sich trotz kleiner Wissenslücken gut informiert.
    Das Ende ist einfach nur super und mach so viel Lust auf mehr, dass ich mir wohl demnächst die beiden Folgebände kaufen werde. Außerdem mag ich den Stil von Brandon Sanderson so gerne, dass ich wohl auch noch andere Bücher von ihm lesen werde.

    Mein Fazit: Wie oben schon erwähnt war ich etwas ratlos, warum ich dieses Buch nicht früher gelesen habe, denn trotz winziger Mängel (eigentlich nur dieses Liebesgedönse) ist das ein Roman, der genau meinen Geschmack trifft. Die Story ist spannend und einfach nur klasse, die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und sehr sympathisch und außerdem ist dieser Witz in dem Buch genau mein Humor. Wenn ich es beschreiben würde, wäre das wohl Endzeitszenario trifft Marvel, allerdings sind hier nur die Bösewichte vertreten. ;)
    Eine eindeutige Empfehlung meinerseits also. 
  9. Cover des Buches Rat der Neun (ISBN: 9783734161681)
    Veronica Roth

    Rat der Neun

     (436)
    Aktuelle Rezension von: hooks-books-buecher

    Leider kann ich zu diesem Buch , was übrigens mega aussieht,  nicht sagen , da ich es leider abgebrochen habe. 

    Schlecht reden möchte ich aber an diesem Buch auch gar nichts, es ist leider der Schreibstil der Autorin mit dem ich nicht warm werde . 

    Aber für viele andere ist diese Geschichte bestimmt richtig gut und besonders .🤗📖


  10. Cover des Buches Strata (ISBN: 9783492282338)
    Terry Pratchett

    Strata

     (64)
    Aktuelle Rezension von: annlu

    *Wenn Sie nicht kommen, verbringen Sie den Rest Ihres Lebens in Ungewissheit.*


    Kin Arad arbeitet für die Company, die neue Planeten herstellt. Als ein Unbekannter an sie herantritt und ihr die Möglichkeit bietet, eine geheimnisvolle flache Welt zu erkunden, kann sie nicht widerstehen. Zusammen mit zwei nichtmenschlichen Begleitern macht sie sich auf den Weg zur Scheibenwelt um die Geheimnisse des Universums zu verstehen.



    Der Titel bezieht sich auf die Technologie der Menschen. Die Company bedient sich sogenannter Stratamaschinen, die neue Planeten aufbauen. Die Beschreibung geht dabei auf die geologische Stratigrafie und immer wieder auch auf Fossilien und die Paläontologie ein – wobei beides eine andere Bedeutung hat, als in unserer Zeit. Die Scheibenwelt hat zwar den gleichen Namen, wie die späteren Pratchett Romane, mit der dort vorkommenden Welt aber nur gemein, dass sie flach ist.


    Kins Begleiter bringen ebenso wie andere Begegnungen einen skurrilen Eindruck von außerirdischen Wesen mit sich. Einmal werden sie als großer Bär und Frosch mit vier Armen bezeichnet, wobei das nur eine Annäherung an all die Details ist, die die Shand Silver – ein kultiviertes weibliches Wesen, das ohne Nahrung jederzeit zum Raubtier mutieren kann – und den Kung Marco – vierarmig und äußerst paranoid/agressiv – beschreiben. Als Team sind die drei alles andere als normal, arbeiten aber überraschend effizient zusammen. Die Aliens geben den Autor immer wieder Anlass dazu, Anmerkungen zum Thema Rassismus einzuwerfen.


    Der Ausflug zur Scheibenwelt bringt viele historische Anspielungen mit sich, aber auch die Erkenntnis, dass die bisherige Vorstellung vom beschriebenen Universum nicht stimmt. Hatte ich angenommen, dass es sich um eine Zukunftsvision mit Einbindung unserer Erde handelt, musste ich hier feststellen, dass die angesprochene Erde und ihre Geschichte gar nicht mit unserer übereinstimmt. Eine Erklärung dazu liefert dann auch die Auflösung rund um das Rätsel der Scheibenwelt.


    Wie bei allen Pratchett Romanen wird man auch hier gleich ins kalte Wasser geworfen – ohne Erklärungen beginnt sich die Geschichte vor dem Leser auszubreiten und man braucht einen Moment um sich darin zurecht zu finden. Mit fortschreitender Geschichte wurde ich aber von der Handlung mitgerissen und fand die vielen eingebauten Ideen – besonders aber auch die versteckteren der Anspielungen – ansprechend. Etwas gefehlt hat mir hier der Humor, den der Autor in späteren Büchern entwickelt.


    Fazit: Pratchett ist immer ein Garant für gute Unterhaltung. Seine science-fiction Romane sind anders – genau deshalb finde ich sie super.

  11. Cover des Buches Die Pilotenkonferenz (ISBN: 9783734733550)
    Harald Mayer

    Die Pilotenkonferenz

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Blaustern
    Der junge Tom hat seinen Abschluss an der Eliteuniversität mit Bravour bestanden und wird nun zu einer Konferenz des „Vereins der Piloten mit Herz und Verstand“ eingeladen. Merkwürdig ist nur, dass er nicht weiß, von wem die Einladung stammt noch wer der Organisator ist und warum ausgerechnet er eingeladen wird. Trotzdem entscheidet er sich dafür teilzunehmen. Er bekommt einen Mentor gestellt, der ihm mit Rat und Tat zur Seite steht. Chris. Doch seine brennendsten Fragen kann er ihm auch nicht beantworten. Das Thema ist Entscheidungsfindung. Vorträge finden statt. Warum entscheiden wir so wie wir entscheiden? Doch was ist das eigentliche Ziel dieser Veranstaltung, die einen so hohen Preis hat?
    Hier werden in Romanform mit einem spannenden Geschehen aktuelle Erfahrungen präsentiert. In den unterschiedlichen Vorträgen, die Tom besucht, werden die Tatsachen dargelegt, die anschließend noch einmal in einer Diskussion durchleuchtet werden. So erfahren auch wir zusammen mit Tom Neuigkeiten zum Thema Entscheidungsfindung und wie der Mensch von gewissen Stellen dabei beeinflusst wird, manchmal wird man sogar regelrecht gesteuert, ohne es zu merken. All das ist möglich durch die neueste Gehirnforschung. Sehr interessant ist auch, wie sich diese Leute die Statistiken geraderücken, damit sie für bestimmte Personen passgerecht sind. Man kann hier eine Menge lernen und darüber nachdenken und ist so in Zukunft besser gewappnet. Zum leichteren Verständnis werden Praxisversuche dargeboten, die gut nachvollziehbar sind. Und ein jeder sollte gut auf sein Unterbewusstsein aufpassen. ;)
  12. Cover des Buches Der Übungseffekt (ISBN: 9783453318175)
    David Brin

    Der Übungseffekt

     (10)
    Aktuelle Rezension von: dominona
    Eine Welt in der die Dinge besser werden, nur weil man sie benutzt ist an sich schon eine ausgefallene Idee, aber die einzelnen Charaktere machen das Ganze noch abgedrehter. Es liest sich wirklich wie ein Abenteuer, inkklusive Prinzessin, Superroboter und kleinen wundersamen Kreaturen. Ich hatte zwar etwas Wissenschaftlicheres erwartet, aber bin mit dem Ergebnis auch sehr zufrieden.
  13. Cover des Buches Hope - Unsere einzige Hoffnung (ISBN: 9781503144118)
    Christin Thomas

    Hope - Unsere einzige Hoffnung

     (36)
    Aktuelle Rezension von: danislesestube

    Hallöchen ihr Lieben. Mit Ende der Woche hab ich endlich dieses Buch beendet. 


    Das liegt daran, dass der Lesefluss nicht der allerbeste war. Es war ein unruhiges auf und ab. Immer wieder verlor ich den Faden, oder es wurden aus Gründen (eventuell wegen der Wortwiederholung) Personen anders benannt als im Satz zuvor. Sky war plötzlich nur noch der R2, Robert einen Satz später nur noch der Professor, usw. Fand ich persönlich etwas anstrengend. Generell war der Schreibstil etwas holprig, aber noch gut lesbar.


    Mit etwas Konzentration kam ich dann gut in die Geschichte rein. Das Hauptaugenmerk lag einerseits auf Sky, die ja ein fühlender und menschenähnlicher Cyborg ist, und andererseits auf die schwierigen Verhältnisse verschiedener Gruppierungen und den Magiern (oder Außerirdische). 


    Ist ein Cyborg der fühlt, selbstständig und logisch denkt ein Lebewesen, oder immer noch eine Maschine? Wie sinnvoll ist es sich für diesen Gedanken die Köpfe einzuschlagen und zu bekriegen? Warum haben die Menschen aus der Zerstörung der Erde augenscheinlich nichts gelernt? Fragen über Fragen. Diese klären sich nach und nach auf.


    Für Fans des Science Fantasy Genres kann ich das Buch empfehlen. Trotz der zugegebenermaßen holprigen Erzählweise. 

  14. Cover des Buches Heliosphere 2265 - Der Fraktal-Zyklus 2 - Entscheidungen (Bände 5-7) (ISBN: 9783958341920)
    Andreas Suchanek

    Heliosphere 2265 - Der Fraktal-Zyklus 2 - Entscheidungen (Bände 5-7)

     (11)
    Aktuelle Rezension von: elafisch
    "Entscheidungen” ist der zweite Hardcover Sammelband der “Heliosphere 2265” Reihe, einer monatlich erscheinenden ebook Serie. Dieses Hardcover umfasst die Bände 5-7.

    Inhalt:
    Während die Hyperion in der Werft einsatzfähig gemacht wird, erlebt Captain Cross die Umstrukturierungen der Space Navy am eigenen Leib. Er sehnt die nächste Mission regelrecht herbei, ahnt er ja noch nicht was ihn und seine Crew diesmal erwartet. Als eine der unliebsamsten Neuerungen entpuppt sich Executive Controller Johnston, er soll die Abläufe an Bord überwachen und ist mit Captain Cross’ nicht immer einer Meinung. Doch noch unglaublicher ist das Ziel der Reise: der Stille Sektor. Dort wurde ungewöhnliche Fraktal-Strahlung gemessen und nun startet die Hyperion zu einer Aufklärungsmission.

    Meinung:
    Dieses Buch enthält die Bände der Zyklus-Halbzeit, entsprechend viel Spannung, Action und Intrigen sind enthalten. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, so überschlagen sich hier die Ereignisse. Und während einiges aufgeklärt wird, insbesondere über die Crewmitglieder der Hyperion, werden gleichzeitig auch wieder neue Fragen aufgeworfen. Im Moment frage ich mich wie der Autor das noch toppen möchte, aber so wie ich ihn kenne wird er das sicher in den folgenden Büchern beweisen.
    Es gab diesmal auch noch einen zweiten Handlungsstrang, mit Irina Petrova, der ehemaligen leitenden Ärztin der Hyperion, die in ein Gefangenenlager gesteckt wird. Mir hat es sehr gefallen neben den Ereignissen auf der Hyperion, so auch noch einen weiteren Einblick in die Machenschaften Sjörbergs zu erhalten.
    In dieser Zyklus-Halbzeit gerät die Hyperion mit ihrer Crew an ihre Grenzen, ich finde Andreas Suchanek ist es gut gelungen, dass die Situation an Bord “realistisch” erscheint und doch die Abenteuer weitergehen können.
    Und jetzt muss ich wissen wie es weitergeht...

    Fazit:
    Selten habe ich ein Buch gelesen, bei dem sich die Handlung so überschlägt. Actionreich und spannungsgeladen. Klare Leseempfehlung für alle SiFi-Fans!
  15. Cover des Buches Megapolis (ISBN: 9783000438424)
    Thomas Elbel

    Megapolis

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Karin_Brandl

    In Megapolis beschreibt Thomas Elbel eine Zukunft der Menschheit auf dem Mars, der mit Hilfe von Novaten erst bewohnbar gemacht wurde. Die Beschreibung der Stadt Megapolis, die auch Namensgeber ist, finde ich sehr gelungen. Ohne sich seitenweise in der Beschreibung zu verweilen, wird an den richtigen Stellen beschrieben wie die Stadt aussieht und aufgebaut ist und spiegelt damit ganz wunderbar wider, welches Heimweh nach der Erde in der neuen Siedlung verhindert werden sollte, inkl. historischem "Touch". Auch die Idee der Novaten, die irgendwie Klone, aber auch irgendwie künstliche Intelligenzen sind ist sehr gelungen und dass diese sich gegen ihre Erschaffer gestellt haben absolut verständlich. Ein Stück weit ist man hin- und hergerissen und fragt sich, wer eigentlich in dem Fall der Böse ist.

    Auch die Charaktere sind wieder mal sehr gelungen. Im richtigen Maß eingeführt und an den passenden Stellen erweitert, sofern es notwendig war. Man fühlt mit ihnen und es fällt leicht eine Beziehung zu allen zu entwickeln.

  16. Cover des Buches Das Herz des Kriegers (ISBN: 9783958100046)
    Guido Krain

    Das Herz des Kriegers

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Sakuko
    Dieses Buch ist Teil 3 der O.R.I.O.N Space Opera.

    Nachdem Lorn, Pali und Raven in die Raumanomalie gerissen wurden werden sie von einer uralten und telepatisch begabten Rasse Aliens aufgegriffen, den Thauleen. Diese halten Menschen als Haustiere und Sklaven, da sie ihnen anatomisch sehr ähnlich sind. Auch die 3 Hauptcharaktere werden als Sklaven aufgenommen, wobei Lorn als Champion einer sehr hochranigen Tauleen gegen andere Menschen und Maschinen kämpfen soll. Tauleen haben Gewalt und Agressionen weitestgehen aus ihrem Wesen verbannt, Kämpfe werden von anderen Wesen für sie ausgetragen, nicht als Krieg, sondern eher als Strategiespiel und Lorn ist mit Lynx der perfekte Kanidat.
    Nebenbei geht es auch noch um die Events auf der gekaperten Daisychain und es gibt kurze Blicke auf die Eos, aber das ist eher beiläufig.

    Ich hatte einen sehr schweren Start in dieses Buch. Die völlig fremdartige Situation in die man mit den Hauptcharateren geworfen wird und besonders die Ablehnung die diese gegen die Gefangenschaft der Aliens zeigen, bewirkte auch in mir ein unangenehmes Gefühl beim Lesen. Erst als sich die Situation bei den Charakteren etwas entspannte, konnte ich wieder Spass an diesem Buch entwickeln.
    Dazu kommen einige Rechtsschreib- und Konitinuitätsfehler, die es nicht angenehmer zu lesen gemacht haben.

    In diesem Buch ist Lorn ganz klar die Hauptperson, seine Charakterentwicklung und Anpassung an die neue Situation ist das Hauptaugenmerk des Buches. Obwohl seine Entwicklung eher in eine archaische, dominante Richtung geht, fand ich sie eigentlich recht gut. Es hat mich ein bisschen an die Gor-Bücher erinnert, wobei ich mir vorstellen kann, das nicht jeder Lorns Verhalten gegenüber seinen Frauen gutheißen wird.

    Das Ende war leider auch wieder eher schwach. Deus ex Alien, kann ich dazu nur sagen. Es kam zwar nicht völlig aus dem nichts, ich fand es aber wenig verständlich und eher gezwungen.  Dazu kommt dann ganz zum Abschluss doch noch mal ein Cliffhänger, obwohl das nächste Band ja schon an die nächste Autorin geht. Da hätte man eigentlich wunderbar einen klaren Schnitt machen können.

    Fazit: Nachdem ich über den schweren Start hinweg war fand ich wie immer die Interaktionen zwischen den Charakteren, hier besonders Lorn und Lynx und Lorn und Pali sehr interessant und unterhaltsam. Auch die Kämpfe waren spannend und fesselnd. Leider kamen ein paar Fehler dazu und eben der schwache Start und das plötzliche Ende reißen das Buch dann doch ganz schön runter.
  17. Cover des Buches Violet - Buch 1-4 (ISBN: 9783738000580)
    Sophie Lang

    Violet - Buch 1-4

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Saphierra

    Inhalt:

    Der Krebs wurde besiegt. Dennoch kann die Menschheit nicht aufatmen, denn grausame Bestien erscheinen und fallen die Menschen an. Die letzten Überlebenden haben sich in die alten Städten zurückgezogen, den sogenannten Sektionen, die von Gesandten regiert werden. Zum Überleben wurden sieben Gebote aufgestellt an die sich jeder zu halten hat. Im Kampf gegen die Bestien teilt sich die Bevölkerung in zwei Gruppen. Auf der einen Seite sind die Nunbones für die die Bestien unsichtbar sind. Auf der anderen Seite die Sehenden, die diese sehen können und entweder zu Widerstandkämpfern oder Vollstreckern ausgebildet werden. Freija gehört zu den Widerstandskämpfern und ist in ihrem Team eine der Besten. Als eines Tages sich die Gesandten ankündigen, um das gesamte Team auf ihre Fähigkeiten testen, kommt ein Fremder und nimmt Freija mit in Sektion 0, dem Zentrum des Widerstands, mit. Asha hingegen, die wie eine Schwester für sie ist, flieht und wird nicht mehr gesehen. Für beide Frauen beginnt nun das Abenteuer ihres Lebens auf der Suche nach einander und nach sich selbst.

     

    Meine Meinung:

     Die Idee des Buches ist mal was anderes und hat mir sehr gut gefallen. Auch der 1. Teil, der die Einführung in das Universum ist, hat mir zugesagt. Die Charaktere wurden teilweise gut herausgearbeitet und sind sympathisch. Leider hat der Klappentext und der Anfang mehr verspochen, als er halten konnte. Je länger die Geschichte ging, desto mehr Informationen gingen verloren. Zwischendurch wurde wieder etwas genauer geschrieben, wie sich Freija oder Asha fühlen (Perspektive wechselt in den einzelnen Bänden), aber die meiste Zeit war alles recht chaotisch geschrieben und ich hab immer wieder den Faden verloren, wo man ist und was passiert.

     

    Fazit:

    Die Bücher haben von der Idee her viel Potenzial. Streckenweise hat mir das auch alles gut gefallen. Leider war eben der Schreibstil meistens sehr chaotisch, wechselhaft und zu ungenau. Deswegen hab ich auch die anderen Bücher nicht mehr gelesen.

  18. Cover des Buches Seelenrausch - Die Bürde der Engel (ISBN: 9783944421070)
    Maya L. Heyes

    Seelenrausch - Die Bürde der Engel

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Nady
    Klappentext: Wir schreiben das Jahr 2030. Die Menschheit ist kalt und hart. Auf jedwede Freiheiten wurde schweigend verzichtet, um die angebliche globale Sicherheit zu gewährleisten. Die Gesetze greifen in jeden Bereich ein und bestimmen noch mehr über Leben und Tod.
    Um die eigenen Eltern vor eben diesen Gesetzen zu schützen, sehen sich Eve und Liam - zwei grundverschiedene junge Menschen - dazu gezwungen, ein Liebespaar zu mimen.
    Was sie jedoch nicht wissen: Ihre verstörenden Träume - welche beide voneinander geheim halten - erzählen die Geschichte einer uralten Liebe,
    die jahrtausendlangen Kriegen, unzähligen Intrigen und sogar dem Tod selbst die Stirn bietet… Rezension: Eve, 20 Jahre jung, erfährt, dass ihre Mutter wieder heiraten möchte und stellt sie im Grunde genommen vor vollendete Tatsachen. Ihr zukünftiger Mann bringt noch seinen Sohn mit in die Ehe. Eve ist natürlich alles andere als begeistert. Und dann stellt sich auch noch heraus, dass der Sohn niemand anderes ist, als Liam, ein bekannter frauenumschwärmter Filmstar. Aber das ist nicht das eigentliche Problem. Viel schlimmer ist, dass Liam genauso aussieht wie der Mann aus Eves jahrelanger Träume. Nur hat er braune Augen und keine blaue. Da Eve sich nie für Stars interessierte, ist er ihr auch nie aufgefallen. Aber wie kommt es, dass Liam genau der Mann zu sein scheint, der Eve schon seit Kindheit in ihren Träumen verfolgt und der für sie ihre einzige wahre Liebe ist. Und auch Liam geht es nicht anders. Auch in seinen Träumen, die ihn immer wieder heimsuchen, begegnet ihm immer wieder die Gestalt von Eve und ihren wunderschönen roten Haaren.  Was hat das zu bedeuten und warum fühlen sich die beiden so stark zueinander hingezogen?  Warum können sich ihre Seelen an frühere Leben erinnern? Und dann sind da noch böse Engelwesen, die es nicht gut mit Eve und Liam meinen. Meine Meinung: Ein spannender Roman über das wandern von Seelen. Am Anfang musste ich mich erst an den Schreibstil gewöhnen. Dieses Buch ist kein Buch, welches man einfach so lesen kann. Man muss sich schon sehr konzentrieren. Das viel mir am Anfang schwer. Aber wenn man erst einmal in der Geschichte drin ist und den Zusammenhang verstanden hat, ist es ein super fantasyreicher Roman. Man reist mit Eve und Liam in ihren Träumen mit in die Vergangenheit verschiedener Zeitepochen. Dann schreibt Maya L. Heyes wieder Kapitel über die bösen Engelwesen, die es auf Liam und Eve abgesehen haben. Wenn man sich an den Schreibstil gewöhnt hat und in der Geschichte vertieft ist, findet man hier einen wunderbaren Fantasyroman.
  19. Cover des Buches Lock in (ISBN: 9780765375865)
    John Scalzi

    Lock in

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Sakuko
    Dieses Buch spielt in einer nicht allzu fernen Zukunft. Die Menschheit wurde von einer großen Grippe-Epidemie heimgesucht, die einige Menschen in eine Art Wachkoma versetzt hat, unfähig, ihren Körper zu steuern, geistig aber wach und klar. Hadon's Syndom nennt man das, und diese Leute können nun mit Robotern am Leben teilnehmen, oder sich in einer virtuellen Welt treffen.

    Chris Shane ist so ein Hadon und seit heute FBI Agent. Mit seiner etwas fragwürdigen Partnerin Vann landet er sofort in einer Serie von (Selbst)morden im Umkreis von Hadons. Und die große Protestveranstaltung der Hadons gegen die Kürzung staatlicher Gelder, die zeitlich stattfindet, heizt die negative Stimmung der Bevölkerung noch mehr an.

    Für mich ist das Buch ein sehr guter Krimi und ein noch besserer Sci-Fi Roman. Die Welt ist großartig gebaut und gut durchdacht. Sie wirkt wie eine sehr glaubhafte und realistische Zukunftsvision. Die sozialen, ökonomischen und politischen Probleme, die durch die neue Krankheit hervorgerufen werden bilden einen sehr interessanten Spiegel unserer heutigen Welt nur weitergedacht.
    Obwohl das Buch einem weniger Exposition bietet, habe ich mich dennoch sehr schnell in der Welt zurecht gefunden.
    Die Technik ist offensichtlich weiter entwickelt aber selten im Vordergrund, außer ein paar Passagen über neuronale Netzwerke, die relevant für den Plot sind, die man aber nicht genauer verstehen muss.
    Es gibt aber auch noch eine Einführung zu dem Thema Hadron's Syndrom, die man vorher lesen kann, ich habe es mir für danach aufgehoben:
    https://www.lovelybooks.de/autor/John-Scalzi/Unlocked-An-Oral-History-of-Haden-s-Syndrome-1345163440-w/

    Der Krimi-Teil ist komplex, aber ab einem gewissen Punkt etwas vorhersehbar. Dennoch bleibt die Spannung erhalten und man weiss nicht zu früh genaueres, auch wenn man eine Auflösung ahnt.
    Die Aktion kommt generell nicht zu kurz, man kann mit Feuergefechten und Nahkämpfen rechnen.

    Die Charaktere fand ich liebenswert und gut dargestellt. Besonders der Hauptcharakter Chris, der das komplette Buch konsequent geschlechtslos bleibt, fand ich liebenswert und kompetent wenn auch etwas zu eindimensional Good Guy. Aber auch die problembehaftete, destruktive Vann fand ich sympathisch.

    Das einzige Problem, das ich mit dem Buch hatte, war das Ende, was mir doch zu zwanghaft ein gründliches Happy End für alle schaffen wollte.
  20. Cover des Buches Das neue Buch Genesis (ISBN: 9783732003099)
    Bernard Beckett

    Das neue Buch Genesis

     (106)
    Aktuelle Rezension von: dominona
    Dieses Buch hat trotz seiner Kürze alles was man braucht, um einen Menschen in ein philosophisches Chaos zu stürzen! Auf geniale Weise wird die Frage erörtert, was den Menschen zum Menschen macht und auch die Darstellungsweise ist einzigartig. Man braucht gar nicht zu viel verraten, eigentlich reicht der Hinweis: unbedingt lesen! Es ist definitiv jetzt schon eins meiner Jahreshighlights!
  21. Cover des Buches Die Macht der Drei (ISBN: 9783954187072)
    Hans Dominik

    Die Macht der Drei

     (5)
    Noch keine Rezension vorhanden
  22. Cover des Buches Das Geheimnis der Torwelt (Die Torwelt-Saga 1) (ISBN: B0117XKLV6)
    Patrick Arbogast

    Das Geheimnis der Torwelt (Die Torwelt-Saga 1)

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    In dieser Geschichte geht es um das Aufeinandertreffen von 2 Welten.  Raumfahrer treffen auf die Bewohner der Fantasywelt Eddor.
    Das Buch ist sehr gut geschrieben wurden. Mir gefällt der Schreibstil sehr gut, da er sehr angenehm zu lesen ist. Die Wortwahlen in dem Buch finde ich gelungen. Sich häufig wiederholende Passagen sind mir nicht aufgefallen. Die Mischung aus Technologie und Mittelalter Setting ist gelungen. Die Technologie wirkt am Boden geblieben und nicht unnötig kompliziert. In dem Fantasyort gibt es auch keine besonderen Wesen wie man erwarteten würde und das gefällt mir sehr gut. Das Buch wirkt somit nicht wie etwas wad man schon kennt. Die Charaktere wirken ziemlich gut heraus charakterisiert. Die Handlung ist spannend und neu und der Einstieg in die Serie ist gut gelungen. Ein toller Auftakt der Neugierig macht auf mehr.

  23. Cover des Buches The Book of Phoenix (ISBN: 9780756410193)
    Nnedi Okorafor

    The Book of Phoenix

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Sakuko
    Phoenix ist ein genetisches Experiment, eine gerade 2 Jahre alte Frau die aussieht wie 40 und noch wesentlich mehr Wissen als eine solche hat. Sie lebt im Tower 7, ihr Zuhause, ihr Gefängnis. Aber als ihr Geliebter Saeed stirbt um den Grausamkeiten dieser Forschungsstation zu entgehen, hält auch Phoenix nichts mehr in dem Turm, und mit der Hilfe von dem Materie durchwandernden Mmuo findet sie einen Weg in die Freiheit und lernt ihre Fähigkeiten kennen.

    Das Buch ist eine interessante Mischung aus Sci-Fi und Fantasy Elementen, spielt aber auf der futuristischen Erde in einer Art prä-apokalyptischem Setting.
    Es geht um Manipulation am Menschen und die moralischen Probleme, die sich daraus ergeben. Um die Kluft zwischen alten und neuen Wegen. Um Freiheit und Rache oder Befreiung.

    Der Erzählstil ist etwas ungewöhnlich, da er einer mündlichen Überlieferung nachempfunden ist. Es gibt häufig gewisse Wiederholungen, so wird bei der Erwähnung von Charakteren häufig noch kurz zusammen gefasst, wie diese Person zu der Erzählerin steht, auch wenn die Person eigentlich geläufig sein sollte.
    Es gibt auch viele Geschichten in der Geschichte. Fast alle Charaktere erzählen an verschiedenen Punkten ihre Hintergrundgeschichte. Dazu kommt dann noch eine Rahmenhandlung.
    Die Charaktere sind alle sehr einprägsam und nachvollziehbar. Auch wenn wir es mit einer Besetzung aus genetisch veränderten Menschen zu tun haben die nicht immer gut oder moralisch Handeln, kann man ihre Motivation doch immer verstehen und sie sind zum großen Teil sympathische Charaktere.
    Was mich aber gestört hat, ist das das Buch ein bisschen zu viel den Moralknüppel geschwungen hat. Afrikanische Charaktere waren bis auf wenige Ausnahmen immer Opfer oder die Guten, während alle Weißen immer die Bösen oder zumindest gedankenlose Zuschauer waren. Das fand ich etwas flach dargestellt.

    Alles in allem ist es ein sehr lesenswertes Buch, alleine schon wegen seinem ungewöhnlichen Setting und Genre-Mix. Es hat zwar ein paar kleinere Probleme in der sprachlichen Umsetzung, aber es liest sich trotzdem flüssig und behandelt ein sehr interessantes und tiefgreifendes Thema.
  24. Cover des Buches StarCraft: Evolution (ISBN: 9783833234477)
    Timothy Zahn

    StarCraft: Evolution

     (1)
    Aktuelle Rezension von: AnnasbesondereWelt
    Dieses Buch knüpft nach einer unbekannten Zeit an das letzte Addon (Erweiterung) von StarCraft II: Legacy of the Void an. StarCraft bzw. StarCraft II ist ein Echtzeit-Strategiespiel aus dem Hause Blizzard, welches es schon seit 1998 gibt, in welchem man in je einer Kapagne eine Rasse behandelt. Die Terraner, sprich die Menschen, dann gibt es die Zerg, Tierähnliche Wesen mit Schwarmgedanken und die hochentwickelten Protoss welche schon seit Beginn an die Universen durchschweifen und alles überwachen.

    Das Buch startet nun wie gesagt in einer unbekannten Zeit nach 'Legacy of the Void' wir befinden uns auf einem Terranischen Stützpunkt und lernen zuerst einen Space Marine (Eine einfache Infanterie Einheit) und einen Rächer (Eine Einheit mit Jetpack und Gaußpistolen) kennen. Auch lernen wir nach und nach Tanya Caulfield eine Ghost (Eine Sondereinheit der 'Liga der Terraner' welche Psionische Fähigkeiten besitzt, Tanya im Besonderen) und Ulavu einen Protoss in eben jenen Ghostprogramm kennen.

    Die Hauptstory spielt sich allerdings auf einem von Protoss vernichteten Planeten ab. Dieser Planet ist von den Zerg wieder aufgebaut worden, Flora und Fauna gedeihen wie noch nie zuvor, obwohl dies unmöglich ist, da Sachen die von den Protoss verbrannt wurden, verbrannt bleiben, für immer.

    Zagara, die neue Königin des Schwarms (Also der Zerg) möchte Frieden schließen, was ebenso unmöglich ist wie die Tatsache das sie den Planet wieder hat aufblühen lassen. Denn die Zerg, so muss man sich vorstellen sind wie in 'Star Trek' die 'Borg' sie assimilieren alles und jeden um es in sich aufzunehmen und so zu formen wie sie es für nötig halten.

    Nun aber möchte Zagara Frieden mit Protoss und Terraner schließen so lädt sie Imperator Valarian (Der Chef der Terraner) und Hirarch Artanis (Der Chef der Protoss) ein auf diesen Planeten, Gystt, zu kommen um sich die Sache genauer anzusehen. Nicht nur das, Zagara bietet auch ihre Hilfe an die verbrannten Planeten der Terraner wieder aufzubauen.

    So müssen die Drei Rassen sich zu einem Treffen einlassen das wohl keiner geglaubt hätte.

    Aber auch die uns nun bekannten Einheiten kommen dabei nicht zu kurz.

    Ich fand dieses Buch wirklich über aus gelungen und ich glaube auch als 'Nicht StarCraft'-Kenner wird man auf seine kosten kommen. Man lernt alle Charaktere und Einheiten kennen die im Buch vorkommen und Relevant sind, als Kenner des Genres kommt man voll auf seine Kosten und das Beste ist, es lässt auf mehr hoffen! Natürlich darauf das vielleicht sogar bald ein neues Spiel oder ein neues Add-On (Erweiterung) erscheint!

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