Bücher mit dem Tag "science ficiton"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "science ficiton" gekennzeichnet haben.

15 Bücher

  1. Cover des Buches Wie Blut so rot (ISBN: 9783551582874)
    Marissa Meyer

    Wie Blut so rot

     (1.013)
    Aktuelle Rezension von: Hufflepuffreader

    Wie Blut so rot hat mit definitv besser gefallen als sein Vorgänger. Es war weniger vorhersehbar und auch die Liebesgeschichte zwischen Scarlet und Wolf hatte um einiges mehr Chemie als die zwischen Kai und Cinder. Versteht mich nicht falsch, ich mochte Kai und Cinder, aber die beiden hatten nicht wirklich viele Szenen zusammen gehabt. Sie mochte ihn einfach nur weil er charmant und nett zu ihr war und er sie, weil sie mal anders war, als die Leute mit denen er sonst zu tun hat. 

    Scarlet und Wolf dagegen konnten mich gerade gegen Ende hin sehr überzeugen. 

    Insgesamt lesen wir aus fünf Sichtweisen. Hauptsächlich aus Scarlets und Cinders, aber auch aus der von Kai, Wolf und Thorne, der ebenfalls einer meiner Lieblingscharaktere geworden ist.

    Die Handlung hat sich für mich teilweise etwas gezogen, aber dann kam ein Plottwist, der irgendwie vorhersehbar für mich war, irgendwie aber auch nicht, weil ich ihn zwar kurz in Betracht gezogen aber dann doch nicht als richtig erachtet hatte, und dann ging die Geschichte für mich viel schneller voran. Außerdem war es die Art von Plottwist, die einen dazubringt die Geschichte am liebsten gleich nochmal lesen zu wollen.

    Alles in allem war Wie Blut so rot für mich um einiges besser als Wie Monde so silbern, aber dennoch kein Highlight.

  2. Cover des Buches Die Tribute von Panem 1. Tödliche Spiele (ISBN: 9783789121272)
    Suzanne Collins

    Die Tribute von Panem 1. Tödliche Spiele

     (17.548)
    Aktuelle Rezension von: franci_reads

    Ich habe ja von vielen Seiten gehört, dass er gut wäre. Aber ehrlich gesagt, habe ich nicht damit gerechnet, dass es so super spannend sein würde?! Und schon gar nicht, weil ich ja die Geschichte durch den Film eh schon kannte (ich war vorher übrigens schon ein Fan der Verfilmung aber jetzt gefällt sie mir ja fast noch besser – ich finde, das Buch wurde MEGA gut umgesetzt😨?!)

    Jedenfalls hat mich das Buch sofort gepackt und in seinen Bann gezogen. Durch den unmittelbaren Schreibstil (ich - Erzählerin im Präsens: normalerweise gewöhnungsbedürftig, hier aber total passend) habe ich direkt mitgefiebert und habe das Buch an 2 Abenden verschlungen😅
    Ich bin ein Fan von der Protagonistin, Katniss. Ich bin fasziniert von dieser grausamen, dystopischen Welt und den Charakteren, die alle mit so viel Tiefgang (und das, trotz der überschaubaren Länge des Buches) beschrieben werden.
    - Ich bin komplett begeistert!

  3. Cover des Buches Superior (ISBN: 9783959912112)
    Anne-Marie Jungwirth

    Superior

     (81)
    Aktuelle Rezension von: jennysbuecherliebe

    Klappentext:

    Ein privilegiertes Leben und schier unbegrenzte Möglichkeiten - das bietet die Superior Human Society ihren Mitgliedern. Zumindest denen, die es wert sind...

    "Du bist eine Superia, aber deine Gaben sind minderwertig."Unzählige Male hat die 20-jährige Amelia diesen Satz schon gehört. Und jedes Mal war sie froh darüber. Sie wollte nicht dazugehören. Sie wollte nicht die Pflichten. Sie wollte nicht, dass man ihr vorschrieb, mit wem sie sich paaren sollte.Doch was Amelia will, ist für eine Andere bestimmt. Und was man von ihr will, ist schlimmer als eine Zwangsheirat.

     

    Meinung:

    Mich hatte direkt der Klappentext angesprochen. Es klang nach einer spannenden Dystopie in der die menschliche DNA eine große Rolle spielt.

     

    Charaktere

    Im Mittelpunkt der Geschichte steht die 20-jährige Amelia, welche gemeinsam mit ihrer Pflegeschwester Catherine in Boston die Uni besucht. Während ihre Schwester hochwertige Gaben besitzt, zählt Amelia nicht dazu. Doch sie ist froh darüber. So kann sie ihr Leben genießen und das macht sie in vollen Zügen. Sie ist ein offener und partylustiger Mensch, welcher die ganze SHS und ihre Methoden verabscheut. Amelia mochte ich daher sehr gerne. Jedoch hat sie meinem Empfinden nach etwas zu oft zur Flasche gegriffen und immer Alkohol getrunken, wenn es ihr zu viel wurde. 

    Neben Amelia fand ich die Nebencharaktere – Catherine, Sky, Nathan sowie Erika – sehr interessant und vielschichtig. Bei vielen hat man erst gegen Ende die wahren Absichten erfahren.

     

    Handlung

    Die Geschichte spielt in den USA zur heutigen Zeit. Vor einigen Jahren hat man rausgefunden, dass es Menschen mit besonderen Gaben gibt, die sogenannten „Superior“ bzw. „Superia“. Diese werden automatisch ein Teil von der Superior Human Society, kurz SHS, und widmen ihr Leben dieser Organisation. Mit einem Scoring werden die Gaben gemessen und man bekommt seinen Platz in dieser Organisation zugewiesen. Von der perfekten Paarung bis hin zur Weiterentwicklung der Gaben werden sie bei allem kontrolliert und können keine eigenen Entscheidungen treffen. Das Grundsetting, in welchem wir uns befinden, fand ich daher super interessant. Nach jedem Kapitel gab es eine Infoseite mit Wissen zu dieser Gesellschaft, was ich super fand. Somit hatte man nach einer gewissen Zeit einen tollen Überblick über alles. 

    Die Handlung an sich hat sich leider in der Mitte etwas gezogen und ich selber verlor teils etwas die Motivation zum Weiterlesen. Gegen Ende kamen einige Wendungen, die wieder für Spannung gesorgt haben. 

    Die entstandene Liebesgeschichte ging mir viel zu schnell. Die beiden haben sich gefühlt nur auf körperlicher Ebene kennengelernt und gar nicht als Personen. Daher war es für mich auch einfach keine Liebe und auch die Chemie war nicht richtig da. Hoffentlich entwickelt sich diese in den nächsten Teilen noch mehr.

     

    Schreibstil

    Der Schreibstil der Autorin ist leicht und einfach gehalten. Mir persönlich waren aber die Beschreibungen und Erklärungen zu kurz. Dadurch hat man auch keine richtige Bindung zu den Charakteren aufbauen können.

     

    Fazit

    Insgesamt ein Auftakt in einer interessanten Welt mit viel Potenzial, welches aber nicht ganz genutzt wurde. Daher gebe ich dem Buch 3 von 5 Sternen. 

  4. Cover des Buches Dune – Der Wüstenplanet (ISBN: 9783453321229)
    Frank Herbert

    Dune – Der Wüstenplanet

     (401)
    Aktuelle Rezension von: Horatio-Buecherliebe

    Mit dem Roman "Der Wüstenplanet" (Originaltitel: "Dune") schuf Frank Herbert 1965 ein Monument der Science Fiction und den Beginn eines großen Zyklus, der gerade heute wieder von hoher Aktualität ist.

    Vor dem Hintergrund einer komplexen Ökologie und ökonomischen Zwängen entfaltet sich die epische Auseinandersetzung der Häuser Harkonnen und Atreides um die Vorherrschaft auf Arrakis, dem Wüstenplaneten. Gerade die im ersten Band nur angedeuteten Kippunkte eines gesamten Ökosystems geben in der heutigen Zeit wieder besonders zu denken.

    Auch die überzeugende Darstellung religiöser Dynamiken ist ein Schwerpunkt des Werkes und von großem Belang.

    Der Roman ist, wie auch der gesamte Zyklus, durchzogen von philosophischen und mystischen Reflexionen, die auf das durch Frank Herbert umfassend und detailliert ausgearbeitete Universum im Hintergrund schließen lassen. 

    Die verschiedenen Übersetzungen des Romans haben einen großen Einfluss auf die mystifizierende Wirkung dieser Passagen. Gerade die in Satzkonstruktion und technischem Vokabular etwas gediegenere, altertümlicher anmutende Übersetzung von Roland M. Hahn passt recht gut zu dem posttechnologischen, feudalen Universum. Sie ist allerdings, aus heutiger Sicht, nicht mehr ganz einfach zu lesen. Die neue Übersetzung von Jakob Schmidt dagegen ist erheblich modernisiert und flotter, vielleicht ein wenig glatt. In jedem Fall aber eingängig und zeitgemäß, wenn ich selbst auch klar die alte Fassung favorisiere.

    Als problematisch stellen sich der im Roman vorherrschende "Führerkult" sowie die Tendenz dar, Probleme regelmäßig allein mit der Anwendung von Gewalt lösen zu wollen. Besonderes ersteres ist in dem gegebenen Ausmaß an einigen Stellen schwer nachvollziehbar und kann nicht völlig überzeugen.

    Neben so vielen anderen spannenden Punkten interessant, ist auch die Rolle der Frauen in dem auf Arrakis vorherrschenden, quasi feudalen System. Auch wenn auf den ersten Blick traditionelle Frauenrollen vorzuherrschen scheinen, hat Frank Herbert mit dem umfassend ausgearbeiteten Orden der Bene Gesserit und deren prominenten weiblichen Angehörigen, der Stellung der Frauen im Dune-Universum und auch im Roman, eine große Komplexität und dominierende Position verliehen.

    Vieles mehr gäbe es noch zu entdecken, erforschen und zu berichten. "Der Wüstenplanet" ist keine leichte Kost aber ganz sicher ein Meilenstein und allen Freundinnen und Freunden der Science Fiction uneingeschränkt zu empfehlen.

  5. Cover des Buches These Broken Stars. Lilac und Tarver (Band 1) (ISBN: 9783551317742)
    Amie Kaufman

    These Broken Stars. Lilac und Tarver (Band 1)

     (842)
    Aktuelle Rezension von: Buecherwurm1309

    Es fing an mit "Eigentlich lese ich kein Sci-Fi, aber geben wir dem Buch eine Chance.." und hörte mit "Oh mein Gott, ich liebe dieses Buch" auf.

    Der Schreibstil ließ sich sehr flüssig lesen und hat einen direkt in das Geschehen hineingezogen. 😊 Auch die Figuren sind sehr lebendig beschrieben und ich habe mich ihnen beim Lesen sehr nah gefühlt. Durch die abwechselnden Perspektiven, lernt man Lilac und Tarver beide sehr gut kennen und ihre Gefühle und Empfindungen sind direkt bei mir angekommen. Ich habe oft sehr mit ihnen gelitten, getrauert und auch gelacht 🙈

    Die Geschichte ist extrem spannend und hat viele unerwartete Wendungen, die mich teilweise ziemlich schockiert zurückgelassen haben 😮 Ich habe mir nicht nur einmal gedacht "Das kann jetzt nicht euer Ernst sein! " 😂

    Es war wirklich auf keiner einzigen Seite langweilig und ich bin froh, dass ich dem Buch eine Chance gegeben habe, denn sonst hätte ich wirklich eine absolut geniale Story verpasst. (Und das obwohl Raumschiffe darin vorkommen 😃)

    Absolute Leseempfehlung und ganz große Liebe für das Buch ❤️😊

  6. Cover des Buches Star Wars™ - Episode III - Die Rache der Sith (ISBN: 9783734160646)
    Matthew Stover

    Star Wars™ - Episode III - Die Rache der Sith

     (55)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Grasl
    Bei dem Buch empfiehlt es sich wirklich nicht zu viel Zeit zwischen Band 2 und Band 3 verstreichen zu lassen.
    Was in diesem Teil zudem vordergründig auffällt ist der Umstand, dass sehr oft zwischen den Zeiten im Erzählstil gesprungen wird. Dadurch taucht man auch tiefer in die aktuelle GEfühlslage der einzelnen Figuren ein und erhält neue Blickwinkel.
    Insbesondere gilt das für Skywalker und Kenobi, deren Handlungen dieses Buch mal wieder vorantreiben.

    An einigen Stellen keimt beim Lesen beständig die Hoffnung auf, dass sich doch noch alles zum Guten wendet. Eigentlich bleibt dieser Grundgedanke bis zum Schluss erhalten.

    Was man dem Autor in diesem Fall keineswegs absprechen kann ist ein Mangel an Kampfszenen. Bereits auf den ersten Seiten geht dies los und diese Ausführlichkeit, die an manchen Stellen jedoch sehr zum Ermüden einlädt, hält bis zur letzten Seite an.
    Für mein Dafürhalten hätten es ein paar Seiten weniger in Bezug darauf auch getan, aber das ist mein subjektives Empfinden. Andere Leser sehen das naturgemäß anders und so sollte sich dahingehend jeder selbst eine Meinung bilden.

    Fazit: Ein solider 3. Teil liegt vor einem, der mit seinen Vorgängern sehr wohl mithalten kann und dazu führt, dass man wissen möchte, wie es im 4. Band weitergeht.
  7. Cover des Buches Perry Rhodan 3115: Springer gegen Dame: Chaotarchen-Zyklus (Perry Rhodan-Erstauflage) (ISBN: B08NFF7RMW)
  8. Cover des Buches Perry Rhodan 1010: Der Computermensch: Perry Rhodan-Zyklus "Die kosmische Hanse" (Perry Rhodan-Erstauflage) (ISBN: B007ZXZ4P6)
  9. Cover des Buches Die Lincoln-Maschine (ISBN: 9783453522701)
    Philip K. Dick

    Die Lincoln-Maschine

     (18)
    Aktuelle Rezension von: awogfli
    Naja die gewohnte Dick'sche Qualitätsarbeit ist dieses Werk meiner Meinung nach gar nicht. Zwar dreht sich die Handlung wie meistens in seinen Werken um die Grundfaktoren der Menschlichkeit im Gegensatz zu Maschinen (Androiden), aber es fehlen völlig diese kleinen ironischen humoristischen Elemente, die ich so liebe und auch mit der Gesellschaftskritik ist es diesmal nicht so weit her. Das Ende wirkt auch nicht ausgereift und durchdacht, irgendwie scheint mir der Roman wie ein unfertiges Manuskript, in das die wichtigen Elemente noch eingefügt werden müssten. Alles in allem leider eine Enttäuschung für einen Fan wie mich, aber natürlich noch immer von relativ hoher Qualität.
  10. Cover des Buches Memoirs of a Space Traveler (ISBN: 0156586355)
    Stanislaw Lem

    Memoirs of a Space Traveler

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  11. Cover des Buches Mystic City (ISBN: 9780552567640)
    Theo Lawrence

    Mystic City

     (10)
    Aktuelle Rezension von: BettySchmidt

    Buch: Mystic City
    Reihe: Mystic City (Teil 1)
    Autor: Theo Lawrence
    Verlag: Random House
    Genre: Dystopie, Paranormal Romance, Urban Fantasy, Sci-Fi, Jugendbuch
    Seiten: 397 (Taschenbuch)
    Sprache: englisch
    Altersempfehlung: Jugendliche
    Preise: E-Book: 5,99 €, Taschenbuch: ab 8,07 €, Gebundene Ausgabe: 13,37 €
    Deutsche Version: Mystic City – Das gefangene Herz
    Preise: E-Book: 12,99 €, Gebundene Ausgabe: 16,99 €.

    Kurze Zusammenfassung in meinen Worten:

    Aria Rose, die Tochter eines der mächtigsten Männer aus Mystic City, wacht eines Tages auf und kann sich nicht mehr an die letzten Monate ihres Lebens erinnern. Laut ihrer Familie hat sie eine Droge ausprobiert, durch die sie ihr Gedächtnis zum Teil verloren hat. Aria kann sich nicht erklären, warum sie so etwas getan haben sollte und möchte ihr Verhalten wieder gutmachen. Sie versucht, die perfekte Tochter zu sein und alles zu tun, was von ihr erwartet wird. Das beinhaltet, sich auf ihre Hochzeit vorzubereiten … eine Hochzeit mit einem Mann, an den sie sich nicht erinnern kann. Thomas Foster gehört zu der Familie, die seit Generationen mit ihrer eigenen verfeindet ist. Ihre Liebe soll diese Fehde beenden und die Familien im politischen Kampf gegen die Mystics – Menschen mit magischen Fähigkeiten aus der Unterschicht - vereinen. Aria fühlt sich an Romeo und Julia erinnert und wünscht sich nichts mehr, als ihre Erinnerungen zurückzubekommen. Leider fühlt sie sich kaum zu Thomas hingezogen. Sollte sie es nicht spüren, wenn sie ihrer großen Liebe gegenüberstünde? Und wer ist der mysteriöse Fremde, der ihr mehrfach das Leben rettet? Warum kommt er ihr bekannt vor? Kann er ihr vielleicht helfen, ihre Erinnerungen zurückzubekommen?

    Cover:

    Das Cover ist meiner Meinung nach ein Traum. Dadurch bin ich auf das Buch aufmerksam geworden und musste gleich herausfinden, worum es geht. Als ich das Taschenbuch in den Händen hielt, war ich noch begeisterter. Es sieht in echt noch besser aus. Es schimmert leicht und das Bild wirkt beinahe, als wäre es in 3-D. Wirklich ganz toll.

    Klappentext: (von Amazon)

    englisch:

    Aria Rose, youngest scion of one of Mystic City's two ruling rival families, finds herself betrothed to Thomas Foster, the son of her parents' sworn enemies. The union of the two will end the generations-long political feud - and unite all those living in the Aeries, the privileged upper reaches of the city, against the banished mystics who dwell below in the Depths.

    But Aria doesn't remember falling in love with Thomas; in fact, she wakes one day with huge gaps in her memory. And she can't conceive why her parents would have agreed to unite with the Fosters in the first place.

    Only when Aria meets Hunter, a gorgeous rebel mystic from the Depths, does she start to have glimmers of recollection - and to understand that he holds the key to unlocking her past. The choices she makes can save or doom the city - including herself.

    deutsch: (Vorsicht, Spoiler!)

    Aria Rose hat mit einem Schlag ihr Gedächtnis verloren. Als sie dann auch noch den gut aussehenden Hunter trifft, ist ihre Verwirrung vollkommen. Auf mysteriöse Weise fühlt sie sich zu ihm hingezogen, doch diese Liebe darf nicht sein. Denn Hunter gehört zu den Mystikern, einer Rebellengruppe mit magischen Fähigkeiten. Sie werden von Arias Familie von jeher unterdrückt. Kaum gibt Aria sich ihren verbotenen Gefühlen hin, entbrennt ein erbitterter Machtkampf in der Stadt und eine dunkle Erinnerung kehrt zurück ...

    Der englische Klappentext gefällt mir wirklich gut. Er passt zur Geschichte und macht neugierig. Als ich ihn gelesen habe, stand für mich fest, das Buch muss ich haben. Es hat auch nicht lange gedauert, bis ich es bestellt habe.

    Den deutschen Klappentext hingegen finde ich nicht sonderlich gelungen. Meiner Meinung nach verrät er zu viel, das erst später kommt. Passend ist er, aber ich finde, er nimmt Dinge vorweg, durch die der Anfang des Buches an Spannung verliert. Ich bin froh, dass ich nur den englischen Klappentext gelesen hatte, sonst wären einige meiner Fragen, die sich beim Lesen gebildet haben, schon beantwortet gewesen, bevor ich das Buch aufgeschlagen hatte.

    Schreibstil/Text:

    Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive aus Arias Sicht erzählt. Das passt hier wirklich gut, da wir zusammen mit Aria im Laufe des Buches herausfinden, was wirklich vor sich geht. Der Leser tappt genauso im Dunkeln wie sie. Dadurch habe ich mit ihr gefühlt.

    Den Schreibstil an sich fand ich leider nicht so toll. Es gab viele Wortwiederholungen, vor allem das Wort „then“ (dann) hat es dem Autor angetan. Ich habe schon in anderen Rezensionen gemeckert, dass es zu oft benutzt wurde, aber das war nichts gegen dieses Buch. Oft kam das Wort in 3 Sätzen hintereinander vor. Zum Teil starteten mehrere Sätze hintereinander mit „Then“. Zwischendrin habe ich mich mehr darauf konzentriert, die „then“ zu zählen oder überrascht zu schauen, wenn mal 1 Seite lang keins vorkam, als die Geschichte mitzubekommen. Das ist einfach nur schade. Gab es keinen Lektor, dem das aufgefallen ist?

    Da es mittlerweile schon ca. ein halbes Jahr her ist, dass ich das Buch gelesen habe, und ich mir leider keine Notizen gemacht habe, erinnere ich mich nicht mehr, ob es Fehler im Text gab. Ich glaube, es waren nicht übermäßig viele.

    Handlung:

    Durch den Klappentext habe ich eine interessante und spannende Handlung mit Liebesgeschichte erwartet. Das Buch hat auch gut angefangen. Ich konnte schnell in die Geschichte eintauchen, habe mit Aria mitgefiebert, gehofft, sie findet bald heraus, was wirklich passiert ist und war sehr fasziniert von der Welt, die Theo Lawrence kreiert hat. Die Stadt und vor allem die Mystics haben mir sehr gut gefallen. Ich war begeistert und froh, das Buch gefunden zu haben.

    Leider kam aber bald die Ernüchterung. :-( Die Geschichte zog sich. Es wurden zwar ständig Hinweise auf das, was wirklich passiert ist, geliefert (von Aria selbst!), aber sie hat es nicht geschnallt. Ich könnte ja verstehen, wenn sie es nicht wahrhaben wollte, aber mir kam es so vor, als würde sie es einfach nicht kapieren.

    Spannung kam für mich leider selten auf. Meistens war ich zu sehr damit beschäftigt, mich über Aria und/oder den Rest der Charaktere und ihr Handeln aufzuregen. Aber mehr dazu im nächsten Abschnitt …

    Charaktere/Beziehungen:

    Jetzt kommt für mich der Hauptkritikpunkt und der Grund dafür, warum ich die Reihe nicht weiterlesen werde.

    Anfangs habe ich sowohl Aria, als auch Hunter gemocht. Sie hatten wirklich Potenzial. Leider wurde das nicht ausgeschöpft. Je mehr ich von ihnen gelesen habe, umso öfter habe ich an ihrer Intelligenz gezweifelt.

    ACHTUNG, kleiner SPOILER!
    An Arias Stelle wäre ich schon viel früher von zu Hause weggelaufen. Z.B. als sie vor den Leuten ihres Vaters weggerannt ist und diese sie durch die Stadt gejagt haben. Da hab ich echt gedacht „Wie, und jetzt willst du wieder nach Hause gehen???“. Sie hat nicht mal in Erwägung gezogen, dass es besser sein könnte, nicht mehr zurückzugehen.
    ENDE SPOILER

    Ohne die Hilfe von anderen wäre Aria total aufgeschmissen gewesen. Ständig musste sie jemand retten. Sie hat zwar ein gutes Herz und wollte das Richtige tun, aber getan hat sie nicht viel. Das reicht mir für eine gute Protagonistin nicht.

    Hunter war leider auch nicht besser. Am Anfang wirkte er wie ein starker, heldenhafter Kerl. Später kam er mir nur noch wie ein liebeskranker Idiot vor, der nichts auf die Reihe bekam, weil er nur an Aria dachte.

    Was die Liebesgeschichte angeht … die war mir viel zu kitschig. Ich mag Liebesgeschichten wirklich. Bücher, in denen es keine gibt, sind nichts für mich. Aber wenn die Charaktere keinen einzigen logischen Gedanken mehr fassen können, weil sie so verliebt sind, wird mir das zu blöd.

    VORSICHT, SPOILER!
    Zu kitschig fand ich vor allem die Liebesbriefe. Wenn ich die gefunden hätte, wäre ich nicht hin und weg gewesen. Die hätte ich zu schnulzig gefunden. Außerdem kam Hunter total anhänglich und weinerlich rüber. Das mag ich gar nicht bei Männern.
    Der Höhepunkt war für mich allerdings, als Aria & Hunter gegen Ende wieder vereint waren. Da mussten sie erst mal ihre ganze Geschichte ausdiskutieren, während Arias Vater mit bewaffneten Leuten hinter der Tür wartet. So viel Dummheit konnte ich kaum glauben. Mit jedem Satz wurde ich ungeduldiger und wollte irgendwann am liebsten Schreien: „Wollt ihr nicht erstmal abhauen?“ Als dann wirklich alles den Bach runter ging, konnte ich nicht mal mit den beiden fühlen, weil sie sich so blöd angestellt haben. :-( Echt schade.
    ENDE SPOILER

    Fazit:

    Dieses Buch hat mich sehr frustriert. Es hatte so viele tolle Ansätze. Ich hätte gern noch mehr in dieser Welt gelesen. Leider kann ich mit den Charakteren überhaupt nichts anfangen. Bei diesem Buch habe ich herausgefunden, dass für mich die Charaktere das Wichtigste sind. Denn wenn sie mir nicht gefallen, will ich auch nichts mehr über sie lesen. Spätestens bei der Hälfte des Buches habe ich das Ende herbeigesehnt und war mehr als nur glücklich, als es endlich kam. Auch wenn mir die Welt sehr gut gefallen hat, noch mal tue ich mir das nicht an.

    Das Buch bekommt von mir knappe 3 Sterne, aber nur, weil die Welt und die grundlegende Idee wirklich toll sind. Das Cover schadet auch nicht. Die Charaktere und Handlung hätten höchstens 2 verdient.

    Empfehlen kann ich das Buch nur eingeschränkt. Für Jugendliche ist es wahrscheinlich besser. Wer es liest, sollte auf jeden Fall darüber hinwegsehen können, dass die Hauptcharaktere nicht gerade die schlausten Entscheidungen treffen. Wer das kann, dem könnte das Buch gut bis sehr gut gefallen, denn die Welt ist einzigartig und liebevoll kreiert.

  12. Cover des Buches ASGAROON - Die Abenteuer des Dominic Porter: Die Eroberer (Heftroman Nr. 1) (ASGAROON - Die Abenteuer des Dominic Porter (Heftromanserie)) (ISBN: 9783959627009)
    Allan J. Stark

    ASGAROON - Die Abenteuer des Dominic Porter: Die Eroberer (Heftroman Nr. 1) (ASGAROON - Die Abenteuer des Dominic Porter (Heftromanserie))

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Meinung zum Cover: Die SciFi Elemente sind beim Cover gut erkennbar, mir gefällt es und es passt gut zum Inhalt.

    Meinung zum Inhalt: Dies ist der erste Teil einer Reihe, die Reihe ist ein Spin-Off von Asgaroon und trägt den Beinamen „Die Abenteuer des Dominic Porter“ Man muss die Original Reihe nicht kennen um hier durchzublicken. Ich bin von dem ersten Teil der Reihe rund um Dominic Porter positiv überrascht. Er und die restlichen Charaktere sind toll beschrieben. Auch die Aliens konnte ich mir gut vorstellen. Die Beschreibung der Umgebung passt gut in das Szenario. Die Idee zwei Alien Rassen gegeneinander kämpfen und Menschen einfach rein geraten zu lassen, fand ich sehr spannend. Das Ende hat mir leider nicht gefallen, es war einfach zu abrupt. Auch wenn es eine Reihe ist, finde ich, man hätte das Ende runder machen können.

    Fazit: Auf jeden Fall ein toller und spannender Auftakt einer Reihe, mich hat das Buch gepackt und ich kann es nur empfehlen.
  13. Cover des Buches Warhammer 40.000 - Der Leichenthron (ISBN: 9781781934630)
    Chris Wraight

    Warhammer 40.000 - Der Leichenthron

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Zsadista

    Interrogatorin Luce Spinoza wird einem neuen Inquisitor zugeteilt. Erasmus Crowl vom gleichen Ordo Hereticus hält eigentlich nichts von Acolyten, trotzdem hat er ausgerechnet Spinoza angefordert. 

     

    Irgendetwas stimmt in den unteren Makropolen von Terra nicht. 

     

    Während Spinoza auf den Spuren einer Assassinin ist und in den schmutzigen, verseuchten Kanälen endet. Trifft Crowl auf den Custodes Navradaran und steigt in den Palast auf. 

     

    Beide sind einer immensen Verschwörung auf der Spur, doch beide können sie nicht richtig greifen. Wer oder was steckt dahinter? 

     

    „Der Leichenthron“ ist der erste Teil „Der Schattenchronik von Terra“ aus der Feder des Autors Chris Wraight. 

     

    Das Cover ist fantastisch, wobei es mich etwas verwirrt hat. Irgendwo im Buch wird erwähnt, dass Spinoza eine goldene Rüstung anhat. Ich dachte erst, die Person in der goldenen Rüstung wäre Spinoza. Wobei mir ihr Crozius auf dem Bild fehlte. Später habe ich erst gemerkt, dass die Person auf dem Bild Custodes Navradaran darstellt. Mir hat das nicht gefallen, da er zwar ein Custodes ist, aber nur eine Nebenrolle hat. Spinoza, die eine Hauptrolle darstellt geht auf dem Cover völlig unter. Schade eigentlich. 

     

    Ich mochte auch nicht, dass Spinoza ständig als „Fräulein“ angesprochen wurde. So etwas dürfen nur noch ältere Menschen benutzen. Es redet ja auch keiner Männer mit „Männlein“ an. Ich fand es absolut nicht passend. Wobei ich es am Anfang lustig fand, weil ich noch dachte, diese unheimlich große Person in der goldenen Rüstung wäre das Fräulein. 

     

    Das sind jetzt zwei Punkte, die mir nicht so gefallen haben, aber in der Wertung absolut nichts ausmachen. Bei Facebook und meinem Blog werde ich extra noch ein Bild von Spinoza beifügen, weil es einfach sein muss. 

     

    Die Story selbst hat mich von Anfang an gefesselt. Auch die Figuren fand ich super dargestellt. Es war keiner unsympathisch oder ging einem auf die Nerven. Spinoza und Crowl empfand ich als ein gutes Team, wenn man es so nennen darf. 

     

    Die Umgebung wurde wirklich gut geschildert. Ich konnte mir den Dreck und das Elend richtig vorstellen. Keine schöne „Zeit“ um dort zu leben. Das Leben der „normalen“ Leute ist weniger als nichts wert. 

     

    Ich bin begeistert von dem Schreibstil des Autors. „Der Leichenthron“ ist nicht das erste Buch, das ich von Chris Wraight gelesen habe und mit Sicherheit auch nicht das letzte. Zumindest muss ich den zweiten Teil „Der Hohle Berg“ auch noch lesen, in dem die Geschichte des Inquisitors und der Interrogatorin weiter geht. 

     

    Ich für meinen Teil kann das Buch nur empfehlen. Es war wirklich richtig gut und macht Hunger auf mehr. Es gibt absolut nichts daran zu „Nurgle“n. 

     

  14. Cover des Buches Aufzeichnungen eines Unsichtbaren (ISBN: 9783426192009)
  15. Cover des Buches Die Kräfte der Comyn (ISBN: B001C7NU02)
    Marion Zimmer Bradley

    Die Kräfte der Comyn

     (49)
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