Bücher mit dem Tag "science fiction"
2.145 Bücher
- Suzanne Collins
Die Tribute von Panem 1. Tödliche Spiele
(17.954)Aktuelle Rezension von: Buchsucht_de24 Jugendliche. Eine Arena. Nur einer kann überleben. Suzanne Collins hat mit „Die Tribute von Panem 1. Tödliche Spiele“ einen der prägendsten Jugendromane der letzten Jahrzehnte geschrieben und einen Text geschaffen, der weit über Young Adult hinauswirkt.
In Panem, entstanden aus einem zerstörten Nordamerika, thront das prunkvolle Kapitol über zwölf ausgebeuteten Distrikten. Als Bestrafung für einen früheren Aufstand müssen die Distrikte jährlich zwei Jugendliche als Tribute für die grausamen Hungerspiele stellen: ein gladiatorisches Reality-TV-Format, in dem 24 Jugendliche sich in einer Arena gegenseitig auf Leben und Tod bekämpfen. Die 16-jährige Katniss Everdeen aus dem ärmsten Distrikt 12 meldet sich freiwillig, als der Name ihrer kleinen Schwester Prim gezogen wird. Neben ihr geht Peeta Mellark in die Arena, der Sohn des Bäckers, der ihr einmal das Leben gerettet hat.
Das absolute Herzstück ist die Arena-Handlung. Wenn Katniss dort einmarschiert, wenn die Countdown-Uhr abläuft und das Blutbad am Füllhorn beginnt, sitzt einem das Herz in der Kehle. Diese Spannung hält über hunderte Seiten. Collins verbindet klassische Überlebenskunst mit taktischer Kriegs-Strategie: Wasser finden, Nahrung beschaffen, Verletzungen behandeln, Allianzen kalkulieren. Besonders klug ist die Sponsoren-Dynamik. Zuschauer im Kapitol können Geschenke in die Arena schicken, aber nur, wenn sie einen Tribute mögen. Katniss und Peeta müssen also gleichzeitig kämpfen und öffentlich performen. Diese doppelte Ebene aus echter Bedrohung und inszeniertem Theater hebt die Handlung weit über reine Action hinaus.
Katniss selbst ist eine der stärksten YA-Heldinnen der letzten Jahrzehnte. Sie ist mutig und verängstigt zugleich, selbstlos zu ihrer Schwester und pragmatisch zu Fremden, kämpferisch und emotional unsicher. Keine geborene Heldin, sondern eine Überlebenskünstlerin, die in eine unmögliche Situation gerät. Ihre Entwicklung wirkt organisch, nicht konstruiert. Auch die Nebenfiguren sind wunderbar gezeichnet. Peeta ist mehr als der freundliche Bäckersohn, seine berühmte Liebeserklärung im Kapitol-Interview lässt bewusst offen, ob echte Gefühle oder taktisches Kalkül dahinterstehen. Und dann ist da Rue, die zwölfjährige Tributin aus Distrikt 11, deren Handlungsstrang der emotionale Kern des Buches ist. Wer bei diesen Szenen nicht weint, hat vermutlich schon vorher geahnt, wie sie ausgehen.
Was das Buch so besonders macht, ist seine politische Tiefe. Die Themen sind heute genauso relevant wie 2008: systematische Unterdrückung, Klassenungleichheit, Reality-TV als Ablenkung, Manipulation durch Medien. Collins arbeitet ohne moralischen Zeigefinger, sie zeigt einfach die Mechanismen eines autoritären Systems. Die Distrikte werden hungern gelassen, damit sie ihre Loyalität nicht hinterfragen können. Das Kapitol ergötzt sich am Leid anderer. Besonders scharf ist die Reality-TV-Kritik, die durch Collins’ eigenen Hintergrund im Fernsehgeschäft (sie hat für Nickelodeon geschrieben) noch an Gewicht gewinnt. Sie kennt die Manipulationsmechanismen von innen und übersetzt sie in eine Dystopie, die junge Leser:innen oft zum ersten Mal politisch denken lässt.
Sprachlich ist der Präsens-Ich-Erzählstil ein Meisterstreich. Wir sind unmittelbar mit Katniss in der Arena, spüren Hunger, Angst, Adrenalin. Sylke Hachmeister und Peter Klöss haben das im Deutschen wunderbar getroffen. Die 416 Seiten fliegen weg, viele lesen das Buch in einem einzigen Wochenende.
Egal ob als Jugendliche oder Erwachsene, egal ob man die Filme kennt oder nicht: dieses Buch ist ein Meilenstein.
- Jennifer L. Armentrout
Obsidian 3: Opal. Schattenglanz
(3.127)Aktuelle Rezension von: Meeehlie„Opal – Schattenglanz“ ist der dritte Band der Lux-Bände von Jennifer L. Armentrout. Auch dieses Buch konnte mich überzeugen, obwohl hier von der Geschichte her deutlich weniger passiert ist als in den beiden Vorgängern.
Dawson, der Zwillingsbruder von Daemon ist wieder zuhause und muss sich erst wieder an ein Leben nach der Gefangenschaft gewöhnen.
Katy dagegen muss mit Problemen bezüglich ihrer und Dees Freundschaft fertig werden, ist glücklich mit Daemon doch dann tritt zu allem Überfluss auch noch Blake wieder auf. Was hat er vor, wo Daemon ihm doch ausdrücklich davor gewarnt hat zurück zu kommen?!?
Das Lesen hat weiterhin sehr viel Spaß macht. Die Charaktere vertiefen sich langsam und man bekommt von jedem nochmal neue kleine Facetten gezeigt. Die Geschichte entwickelt sich vorwärts und man bekommt weitere Informationen, was es mit dem VM und Co. auf sich hat.
Der Rest des Bandes war spannend, obwohl er leicht vorhersehbar war und keine wirklichen Action-Höhepunkte hatte. Man erfährt auch wobei es sich um den Titel Opal handelt.
Blake treibt es auch immer wieder auf die Spitze und versucht Katy so nahe wie möglich zu kommen….
Katy und Daemon hingegen versuchen sich immer wieder Momente zu stehlen in denen sie zusammen sein können. Doch irgendwie werden die beiden immer unterbrochen. Hier geht es also auch etwas ruhiger zu.
Es war schön mal ein bisschen das Tempo rauszunehmen, die Entwicklungen der einzelnen Personen mitzubekommen, auch eine sehr liebevolle Seite in der Beziehung zwischen Katy und Daemon hervorzuheben.
Wie das mit den beiden vorangegangen ist war sehr wichtig, damit das Ende noch an Dramatik dazubekommt. Dieses Ende war auch voll fies und lässt einen fassungslos zurück.
Dieser Band ist ruhiger als die Vorgänger, doch genauso toll und spannend geschrieben. Durch den Cliffhanger freut man sich und fiebert man dem nächsten Band entgegen. - George Orwell
1984
(4.317)Aktuelle Rezension von: buch_leselustHier frage ich mich tatsächlich, warum ich dieses Buch erst jetzt gelesen habe. Es ist erschreckend aktuell, obwohl es 1946 geschrieben wurde !!
Die bedrückende und kontrollierende Gesellschaft wird so realistisch dargestellt, dass es mir zwischendurch auch etwas Angst gemacht hat. Es waren zwischendurch auch so viele gesellschaftliche Idee und auch Logiken beschrieben, die in sich Sinn gemacht haben und das System erklärt haben, dass ich kurz überlegen musste, ob es real ist oder Fiktion. Wow, einfach wow.
Hatte auch wirklich nicht im Kopf, dass es da eine Frau in Buch gibt und werde jetzt auch das Bich Julia 1984 lesen um diese Sicht noch etwas näher zu beleuchten.
Der innere Kampf um die eigenen Gedanken war wirklich beeindruckend geschrieben.
- Stephenie Meyer
Seelen
(5.382)Aktuelle Rezension von: Schnee_prinzessinSeelen von Stephenie Meyer hat mich etwas zwiegespalten zurückgelassen. Mit über 900 Seiten ist der Roman ein echter Brocken, und ich bin mir bis heute nicht ganz sicher, wie ich ihn bewerten soll. Trotzdem hatte ich beim Lesen insgesamt viel Spaß.
Besonders begeistert haben mich die philosophischen Fragen, die das Buch aufwirft: Was macht einen Menschen eigentlich aus? Wie viel von unserer Identität steckt im Körper und wie viel in unseren Erinnerungen, Gefühlen und Entscheidungen? Gerade die Beziehung zwischen Melanie und Wanda und deren innerer Konflikt stehen dabei im Mittelpunkt und machen die Geschichte besonders.
Leider hätte der Roman für meinen Geschmack deutlich kürzer sein können. Rund 300 Seiten weniger hätten der Geschichte vermutlich nicht geschadet. Über weite Strecken passiert nur wenig, da sich die Handlung fast ausschließlich an einem Ort abspielt und viele Ereignisse eher erzählt als direkt erlebt werden. Dadurch entstehen immer wieder Längen.
Trotzdem konnte mich die Geschichte mit ihren ungewöhnlichen Ideen und den moralischen Fragen fesseln. Das Ende ist stimmig abgeschlossen und rundet den Einzelband gelungen ab.
- Justin Cronin
Der Übergang
(1.275)Aktuelle Rezension von: koechlWas soll ich über ein Buch schreiben, das nicht beschreibbar ist? Das völlig aus meiner Lesenorm fällt? Wenn ich darüber nachdenke, kann ich es überhaupt einen Genre zuordnen. Vampirroman? Nein, ganz und gar nicht. Besonders in der heutigen Welt, in der Vampire gleichgesetzt werden mit glitzernden Womanizern. Dystopie? Ich bitte euch, Justin Cronins Buch lässt sich auch nicht mit Panem auf eine Ebene stellen. Am ehesten passt wohl der Begriff „Endzeit-Roman“ zum Buch. Aber „Der Übergang“ ist viel mehr, ganz anders, erschreckend, grausam, und gleichzeitig so lehrreich, denn er hat mir so viel über die Kunst verraten, berührende Geschichten zu erzählen und gleichzeitig jegliches Klischee zu umgehen.
Amy ist sechs Jahre alt, als sie von ihrer Mutter in einem Nonnenstift zurückgelassen wird. Sie ist ein merkwürdiges Mädchen, das ein merkwürdiges Leben geführt hat: Von ihrer Mutter, durch das das soziale Netz der Gesellschaft gefallen wie ein Ohrring durch den Abfluss, geliebt, niemals eine Schule oder eine andere derartige Einrichtung besucht, ist sie still, aufmerksam und ernst wie ein viel älteres Wesen. Gleichzeitig forscht eine Regierungsorganisation an einem Virus, der nur schwer kontrollierbar ist. Zwei FBI-Agents schaffen Probanden heran. Es geschieht nicht zufällig, dass sich die beiden Wege kreuzen, die beiden Schicksale verschlingen wie zwei sich verzwirbelnde Taue.
Ich habe sein Können, das Herzblut und die Liebe, die Cronin in den Text gelegt hat, auf jeder Seite gespürt. Natürlich, es war anders als Normal, abseits jeglicher Norm. Große Erzählkonstrukte mit ein paar eingestreuten wörtlichen Reden mögen nicht jedermanns Sache sein. Meine eigentlich auch nicht. Hier jedoch hat mich die Gewalt der Erzählung mitgerissen. Für mich hat sie die Sogwirkung entfaltet - und Achtung - ich bin eigentlich der Typ Leser, der mit süßen fantastischen Helden mitfiebert, nicht mit kleinen Mädchen und einem FBI-Agenten (Wolgast <3) oder mit einer Nonne. Wie erwähnt, das Buch bricht meine Norm richtig gründlich.
Oh Schreck, das Experiment und die Forschungen gehen richtig gründlich schief. Okey, das war jetzt nicht die Offenbarung. Auch dass es eine Welt vor und nach der Katastrophe gibt, konnte ich mir gerade noch so ausrechnen.
Aber - und jetzt kommt der Punkt, der mein Herz geöffnet hat: Die Geschichte zählt mit zu den grausamen, zu den hoffnungslosen, zu jenen, in denen es einige Tode zu beweinen gibt. Eigentlich bin ich so gestrickt, dass ich nach einer gewissen Zeit abstumpfe, wenn zu viel davon auf mich einprasselt. Ich spanne meinen mentalen Regenschirm auf, sehe der Geschichte zu, wie sie an der Membran entlang rinnt, lasse sie aber nicht an mich heran. Allen voran, weil ich enttäuscht vom Autor oder der Autorin bin, es hätte sicherlich eine andere weniger tödliche Lösung gegeben. Bei Cronin fieberte ich nicht mit, ich war an Amys Seite (die übrigens lange keinen POV bekommt, andere erzählen ihre Geschichte), die Herzen öffnet, die Liebe erfährt, die Grausamkeit erträgt und die mit dem Herzen hört. Ich habe miterlebt, wie sie Menschen mit einer abstumpfenden Biografie verändert und zu eigentlich unmöglichen bewegt. Cronin hat einfach eine unnachahmliche Art, seine Geschichte in meinen Kopf zu brennen. Ich hatte auch noch lange nach dem Schließen des Buches die Protagonisten vor Augen und werde sie wohl für lange Zeit in meinem Herzen durch die Welt tragen. Für mich hat Cronin einfach funktioniert. Er hat immer genau das richtige Maß an Hoffnung, Vertrauen und Freundschaft vermittelt, um die Dunkelheit nicht übermächtig werden zu lassen. Und davon existiert reichlich im Buch.
Er ist schwierig, es ist kein Mainstream, jedoch auf eine sehr eigentümliche Art und Weise berührend. - Frank Schätzing
Der Schwarm
(5.456)Aktuelle Rezension von: Julia92Inhalt: Vor Peru verschwindet ein Fischer. Spurlos. Norwegische Ölbohrexperten stoßen auf merkwürdige Organismen, die Hunderte Quadratkilometer Meeresboden in Besitz genommen haben. Währenddessen geht mit den Walen entlang der Küste British Columbias eine unheimliche Veränderung vor. Nichts von alledem scheint miteinander in Zusammenhang zu stehen. Doch Sigur Johanson, Biologe und Schöngeist, glaubt nicht an Zufälle. Auch der indianische Walforscher Leon Anawak gelangt zu beunruhigenden Schlüssen: Eine Katastrophe kündigt sich an. Die Suche nach dem Urheber konfrontiert die Forscher mit ihren schlimmsten Albträumen. Frank Schätzing inszeniert den Feldzug der Natur gegen den Menschen als atemberaubendes Schreckensszenario mit Tempo und Tiefgang.
Meinung: „Der Schwarm“ war schon viele Jahre auf meiner Wunschliste. Bisher hatte ich noch kein Buch des Autors gelesen, obwohl sie mir immer wieder unterkamen. Mit „Der Schwarm“ hoffte ich auf einen spannenden Öko-Thriller, der mich noch lange nach dem Lesen beschäftigen würde.
Der Einstieg fiel mir leicht. Die Story über das Fischerboot fand ich spannend und ich fühlte mich direkt in die Situation hineinversetzt. Ginge es nach mir, hätte dieser Teil einen größeren Part im Buch einnehmen können.
Mit über 900 Seiten ist „Der Schwarm“ keine Lektüre für zwischendurch. Ich habe tatsächlich einige Wochen gebraucht, um es fertigzulesen, weil es mir manchmal zu trocken wurde.
Etwa bis zur Hälfte musste ich mich anstrengen, den Überblick über die Personen nicht zu verlieren, denn hier haben sehr viele Charaktere ihre Hände mit im Spiel. Etwas weniger wäre hier mehr gewesen, denn obwohl sie gut ausgearbeitet sind, fiel es mir aufgrund der hohen Anzahl schwer, einen Draht zu ihnen aufzubauen.
Die Sympathieträger sind für mich eindeutig Sigur Johanson, Karen Weaver und Tina Lund.
Das Buch ist sehr komplex, auch vom Aufbau her. Es umfasst so viele Themen, dass auch hier weniger mehr gewesen wäre. Man hätte daraus locker zwei bis drei eigenständige Romane verfassen können. Was ich zum Beispiel überflüssig fand, war Anawaks Ausflug zu den Inuit und die Mythen rund um dieses Thema. Charaktere wie Greywolf haben zwar ihre Berechtigung im Buch, aber diese ganze Geschichte rund um Herkunft, etc. hätte besser in ein anderes Werk gepasst. Solche Kapitel nahmen oft das Tempo aus der Story.
Das erste Drittel empfand ich als spannend und ich fühlte mich nah am Geschehen. Nach dem Tsunami flaute es ein bisschen ab. Der Mittelteil zog sich für mich. Erstens kamen noch viel mehr Personen hinzu, zweitens empfand ich gewisse Themen als zu detailliert herausgearbeitet. Der Autor verdient jeden Respekt für die Recherchearbeiten, aber für mich glich der Roman teilweise schon einem Sachbuch. Ich fühlte mich nicht mehr gut unterhalten, sondern kam mir vor wie in einem Unterricht.
Das letzte Drittel gefiel mir wieder besser. Zwar ähnelten die Actionszenen teilweise einen Hollywood-Streifen, aber das störte mich nicht. Ich war gefesselt von den Yrr und der Macht der Natur.
Der Epilog konnte mich nicht überzeugen. Ich hätte gerne noch mehr aus anderen Sichtweisen erfahren.
Die Pros waren für mich eindeutig das Setting, das vor allem im ersten Drittel vorherrschte, sowie das Thema insgesamt. Besonders die Details zu den Kontinentalhängen und Tsunamis haben mir sehr gut gefallen. Landschaftsbeschreibungen fand ich ebenfalls als gelungen und mit Johanson und Lund kam zu Beginn auch ein bisschen Emotion mit ins Spiel.
Die Kontras sind meiner Meinung nach die Längen, diverse Hintergrundgeschichten, die nicht zur Handlung beigetragen haben, zu viele wissenschaftliche Details und der Epilog.
Ich vergebe gute 3 von 5 Sternen, weiß jedoch nicht, ob ich mich noch an andere Werke des Autors wagen soll, da es für mich manchmal einfach zu viel des Guten war.
- Jennifer L. Armentrout
Obsidian 1: Obsidian. Schattendunkel
(6.146)Aktuelle Rezension von: WiebkeKLGefühlt bin ich ständig über dieses Buch gestolpert, deshalb wollte ich irgendwann selbst wissen, was hinter dem Hype steckt. Der Einstieg fiel mir leicht, das Buch liest sich flüssig und Katy wirkt zunächst sympathisch.
Mit zunehmender Seitenzahl haben mich allerdings einige Dinge immer mehr gestört. Vor allem die Dynamik zwischen Katy und Daemon dreht sich für meinen Geschmack zu lange im Kreis. Daemon schwankt ständig zwischen arrogant, unfreundlich und fürsorglich, während Katy immer wieder zwischen Ablehnung und Anziehung hin- und hergerissen ist. Nach einer Weile wirkte das auf mich eher anstrengend als spannend.
Dazu kommen viele bekannte Klischees, die man aus Jugendfantasy und Romantasy bereits kennt. Vieles bleibt eher an der Oberfläche, wodurch die Geschichte für mich nicht die Tiefe erreicht hat, die ich mir gewünscht hätte.
Erst in der zweiten Hälfte nimmt die Handlung spürbar Fahrt auf. Die Geheimnisse rund um die Lux werden interessanter, die Spannung steigt und einige Figuren gewinnen etwas mehr Profil. Das hat das Buch für mich insgesamt noch einmal aufgewertet.
Insgesamt eine unterhaltsame Jugendfantasy mit guten Ansätzen, die mich aber nicht vollständig überzeugen konnte.
- Jennifer L. Armentrout
Obsidian 2: Onyx. Schattenschimmer
(4.011)Aktuelle Rezension von: asomeOnyx – Schattenschimmer, der zweite Band der Obsidian-Reihe, war für mich ein echter Pageturner. Ich habe das Buch in nur einem Tag förmlich durchgesuchtet, denn der Schreibstil ist angenehm leicht und flüssig, sodass man mühelos dranbleibt.
Katy ist eine typische Teenagerin – was ihr Verhalten manchmal etwas anstrengend machte. An einigen Stellen war sie mir schlicht zu kindisch, was wohl auch daran liegt, dass ich mit meinen 44 Jahren einfach nicht mehr ganz zur Zielgruppe gehöre. Trotzdem hat mir die Geschichte insgesamt gut gefallen, besonders zum Ende hin wird es richtig spannend.
Wie schon Band eins ist Onyx für mich kein absolutes Highlight, aber ein unterhaltsamer, gut geschriebener Jugendroman, der Lust auf die restlichen Teile der Reihe macht.
- Suzanne Collins
Die Tribute von Panem 2. Gefährliche Liebe
(9.059)Aktuelle Rezension von: Vivien_tsPeeta und Katniss müssen versuchen ihre Beziehung, so gut es geht, aufrechtzuerhalten, damit das Kapitol keinen Verdacht wittert. Doch schon bald wird klar, dass noch viel größere Herausforderungen auf die beiden zukommen.
Auch der zweite Teil der Reihe war absolut gelungen. Zwar habe ich irgendwie schon erwartet, was bei den nächsten Hungerspielen passiert, aber das hat mich noch lange nicht am Lesen gehindert.
Ich liebe Peeta wirklich. Ich bin schon seit Anfang a Team Peeta und nicht Team Gale, selbst wenn Gale nichts Böses getan hat. Ich kann einfach nicht verstehen, in welche Richtung Katniss Gefühle tendieren.
Am Ende gab es noch einen unerwarteten Plottwist, mit dem ich nicht wirklich gerechnet habe, den ich aber ehrlicherweise auch nicht ganz verstanden habe. Falls also irgendwer mir erklären könnte, was die letzten 10 Seiten für eine Bedeutung hatten, wäre das super.
Ich kann auf jeden Fall kaum erwarten, wie der dritte und letzte Band dieser Reihe sein wird und was darin auf mich wartet. Ich habe Angst. - Suzanne Collins
Die Tribute von Panem 3. Flammender Zorn
(8.343)Aktuelle Rezension von: SarahsclUff, diese Trilogie hat mir wirklich das Herz gebrochen. Obwohl ich die Filme bereits vorher gesehen habe, waren die Bücher noch einmal eine ganz andere Erfahrung. Besonders Katniss’ Gedanken und Gefühle kamen im Buch viel stärker zur Geltung – ihre Wut, ihre Zweifel und ihre inneren Konflikte waren förmlich spürbar.
Der Einstieg und einige Passagen bis etwa zur Mitte haben sich für mich etwas gezogen. Erst als die Geschichte Richtung Kapitol ging, nahm sie wieder richtig an Fahrt auf. Da ich die Filme bereits kannte, wusste ich zwar, wie die Handlung ausgeht, aber die Bücher haben mir einen viel intensiveren Einblick in die Charaktere und die Welt ermöglicht.
Insgesamt ist es ein gelungener Abschluss der Trilogie, auch wenn mir die ersten beiden Bände persönlich noch etwas besser gefallen haben. Ich bin sehr gespannt auf die weiteren Geschichten aus dieser Welt.
Trotz der kleinen Längen kann ich die Bücher absolut empfehlen – auch wenn man die Filme bereits kennt. Die Bücher schaffen es, den Charakteren noch mehr Tiefe zu geben und die Geschichte auf eine ganz andere Weise erlebbar zu machen. 🔥
„Wenn wir brennen, brennt ihr mit uns!“ 🥀
- Stephen King
Die Arena
(1.245)Aktuelle Rezension von: jess_nixxSchon der Anfang ist spektakulär und wirklich gut. Gleichzeitig aber auch leicht wirr, was aber gefühlt bei allen Büchern von ihm vorkommt. Ebenfalls typisch King, ergeht er sich, besonders zu Beginn, in ausschweifenden Erklärungen, die immer wieder an der Grenze des erträglichen kratzen. Das wird aber im Verlauf deutlich besser.
Nach und nach erfahren wir mehr zu den Charakteren und es tut sich bei manch einem ein riesen Abgrund auf und wir rutschen immer tiefer hinein. Die vielen Charaktere können erstmal etwas überfordern, aber ich war da erstaunlich schnell drin, was sehr an der guten Ausarbeitung jedes einzelnen liegt.
Trotz der vielen Seiten schreitet das Geschehen sehr schnell voran und es hat richtig Spaß gemacht dieses Buch zu lesen. Klare Empfehlung.
- Veronica Roth
Die Bestimmung - Tödliche Wahrheit
(3.733)Aktuelle Rezension von: julia___4,5/5
Wieder einmal hat mir das Buch sehr gut gefallen, es ist sehr bildreich und fesselnd geschrieben.
Band 2 ist anders als Band 1: düsterer, ernster und schonungsloser. Es bleibt sehr spannend und abwechslungsreich!
Die Dynamik zwischen Tris und Tobias hat mich manchmal genervt (aber ich bin wahrscheinlich zu alt dafür 😅), aber ansonsten ist Tris ein wirklich starker Charakter. Sie ist tief geschrieben und man fühlt mir ihr.
Ich wurde wieder einmal gut unterhalten und freue mich sehr auf das Finale. Wieder eine klare Empfehlung 😊
- Marc Elsberg
BLACKOUT - Morgen ist es zu spät
(1.620)Aktuelle Rezension von: H-LshIch lass das Buch, bevor die Handlung Realität wurde. Ich erinnere an den Black-out in Berlin im Frühjahr des Jahres 20,26. Ich empfand es beim Lesen als äußerst spannend und sehr gut beschrieben. Bis auf das Ende was etwas nach Hollywood klingt, ist es ein sehr gutes Buch. In der Retroperspektive ist es eine absolute aktuelle Empfehlung.
- Veronica Roth
Die Bestimmung - Letzte Entscheidung
(3.122)Aktuelle Rezension von: julia___4,5/5
Der Anfang ist wieder mal nahtlos zu Band zwei, doch in dem Teil gibt es einige Länge und teilweise ist es deswegen doch zeitweise etwas zäh. Trotzdem ist es einerseits ein Pageturner: Es ist dann doch sehr actionreich und spannend.
Die Entwicklung der Charaktere war gut und authentisch. Es war auch toll, dass Tobias seine Stimme bekommen hat. Ich hab wieder sehr mitgefiebert!
Was ich an diesen Büchern einfach Liebe ist diese Schonungslosigkeit. Das gibt es so so selten.
Auch nachdem Dritten Mal lesen war das Buch wieder wirklich gut und für mich war klar, dass dieses Buch mich zerstören wird. Ich wusste nur nicht mehr, dass es mich emotional so berührt. Ich weine mittlerweile selten bei Büchern, aber hier ging es einfach nicht anders - EINFACH HERZZERREISSEND!
Klare Leseempfehlung!
- Jennifer L. Armentrout
Obsidian 4: Origin. Schattenfunke
(2.270)Aktuelle Rezension von: asomeOrigin – Schattenfunke von Jennifer L. Armentrout dieser Band war für mich der stärkste der gesamten Reihe. Er fesselt und unterhält, auch wenn der Einstieg ein paar kleinere Längen hat. Besonders gefiel es mir, dass die Geschichte abwechselnd aus Katys und Daemons Sicht geschildert wird und man endlich mehr über Daedalus, die Lux und die Hybriden erfährt. Die Origin bringen neue Figuren ins Spiel, die alles spannender machen und frischen Wind hereinwehen.
Die Romantik zwischen Katy und Daemon kommt nicht zu kurz, und die Beziehung zwischen Dee und Katy verbessert sich wieder. Auch die Neuen wie Archer und Luc – den wir zwar schon aus Band 3 kennen, der jetzt aber öfter vorkommt – tun der Geschichte sehr gut. Insgesamt hat mir dieser Band wieder sehr gefallen; ich konnte mich gut auf die Handlung einlassen. Nach dem schwächeren dritten Band freue ich mich nun auf den fünften und letzten und bin gespannt, wie die Reihe endet.
- Suzanne Collins
Die Tribute von Panem X. Das Lied von Vogel und Schlange
(1.101)Aktuelle Rezension von: Buecherwyrm98Im Mittelpunkt des Prequels zu der "Tribute von Panem" Reihe steht der junge Coriolanus Snow zur Zeit der 10. Hungerspiele. Man erfährt hier viel über seine Geschichte und seinen vielschichtigen Charakter. Als Leser kann man seine Handlungen bis zu einem gewissen grad nachvollziehen und man versteht, wieso er sich zu dem grausamen Herrscher entwickelt, den man aus den früheren Büchern kennt. Außerdem lernt man durch das Buch eine ganz neue Seite des sonst so prachtvollen Kapitols kennen: statt Glanz und Glamour kämpfen die Bewohner selbst gegen Armut und Hunger und versuchen dabei den Schein der Macht aufrecht zu erhalten. Mit dieser interessanten Konstellation überzeugt Suzanne Collins auf ganzer Linie.
- Frank Schätzing
Limit
(601)Aktuelle Rezension von: Malte_HermannFrank Schätzings Roman spielt in einer nahen Zukunft, in der Raumfahrt, Energiehunger und Überwachung ineinandergreifen. Ich begleite eine Reise zum Mond – Prestigeprojekt und Versuchslabor –, während auf der Erde Konzerne, Dienste und Hacker um die Vorherrschaft über Energien ringen. Helium-3 gilt als Heilsversprechen, doch je höher die Visionen steigen, desto sichtbarer werden Abhängigkeiten, Spannungen und Grenzen der Machbarkeit. (Mehr: https://love-books-review.com/de/limit-von-frank-schaetzing/ )
Mich reizt die Doppelstruktur: Lunar-Tour und ein bodennahes Ermittlungsnetz, das über globale Schauplätze führt. Die Kapitel wirken filmisch, mit Beschreibungen von Technik, Interfaces und Räumen; ich spüre die Kälte der Algorithmen und den dünnen Atem der Mondoberfläche. Während Drohnen, Daten und Deals den Takt bestimmen, geraten die Figuren in moralische Engpässe: Wie weit darf Fortschritt gehen, wenn seine Kosten Menschen verschleißen?
Schätzing verbindet Detail und Spannung zu einer Kritik am Glauben an grenzenloses Wachstum. Ich lese darin keine Flucht, sondern Erzählung über Verantwortung: Innovation braucht Regeln, sonst kippt sie in Raubtierlogik. Trotz des Tempos bleibt Raum für Staunen – über Ingenieurskunst und Sehnsucht, die Erde von außen zu sehen. Zugleich empfinde ich Beklemmung, weil Macht in Netzen zirkuliert, die niemand kontrolliert.
Limit hinterlässt mich elektrisiert und nachdenklich: ein Panorama aus Weltraumglanz und irdischer Schattenökonomie, das fragt, wo Fortschritt endet – und Menschlichkeit beginnen muss.
- Frank Herbert
Dune – Der Wüstenplanet
(598)Aktuelle Rezension von: Schnee_prinzessinDune – Der Wüstenplanet ist kein Buch, das man einfach nebenbei liest. Der Einstieg fiel mir ziemlich schwer, weil man als Leser sofort mit einer Fülle an Informationen, Begriffen und politischen Zusammenhängen konfrontiert wird. Nach fast jedem Kapitel musste ich erst einmal eine Pause machen, um das Gelesene zu verarbeiten.
Erst nach etwa 200 Seiten hat mich die Geschichte dann vollständig in ihren Bann gezogen. Von diesem Moment an konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Das außergewöhnliche Worldbuilding, die politischen Intrigen und die vielen Ideen machen schnell deutlich, warum Dune bis heute als Science-Fiction-Klassiker gilt.
Besonders spannend fand ich Pauls Entwicklung, die aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird und dadurch viel Tiefe erhält. Einige Nebenfiguren wirkten auf mich allerdings etwas sprunghaft und verhielten sich von einer Szene zur nächsten nicht immer ganz nachvollziehbar.
Trotz des anspruchsvollen Einstiegs bin ich sehr froh, diesem Buch eine Chance gegeben und bis zum Ende durchgehalten zu haben. Es ist ein Roman, der Geduld verlangt, diese aber mit einer einzigartigen und faszinierenden Geschichte belohnt.
- Dan Brown
Illuminati
(5.143)Aktuelle Rezension von: BuecherphantasieEin wirklich spannendes Buch, welches die Konflikte zwischen Religion und Wissenschaft aufgreift.
Mich hat die Geschichte direkt in eine Bann gezogen und ich konnte das Buch nicht mehr aus den Händen legen. Der Schreibstift, die Charaktere und die Geschichte sind hervorragend. Den zweiten Teil der Reihe werde ich auch lesen! - Jennifer L. Armentrout
Obsidian 5: Opposition. Schattenblitz
(1.891)Aktuelle Rezension von: asomeOpposition – Schattenblitz von Jennifer L. Armentrout ist der fünfte und letzte Band ihrer Obsidian-Reihe. Auch dieser Teil ließ sich, wie schon die vorherigen, schnell und flüssig lesen und hat mich ab der ersten Seite gefesselt. Die Handlung knüpft nahtlos an Band vier an und schafft zu Beginn eine angenehm düstere Atmosphäre. Die Spannung bleibt durchgehend hoch, und nach einigen Wendungen findet die Geschichte zu einem stimmigen Abschluss.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, trotzdem bin ich froh, nun endgültig Abschied von Katy, Daemon und den anderen zu nehmen. Als Mittvierzigerin gehöre ich einfach nicht ganz zur Zielgruppe dieser Romantasy-Reihe, und einige Passagen haben mich manchmal etwas genervt. Insgesamt ist die Reihe aber sehr gelungen – und mit Außerirdischen auch mal eine erfrischende Abwechslung zu den momentan allgegenwärtigen Drachen.
Für Jugendliche ab etwa zwölf Jahren bis hin zu jungen Erwachsenen Mitte zwanzig ist die Obsidian-Reihe ein absolutes Must-Read, das ich uneingeschränkt empfehlen kann. Da die romantischen Szenen nicht allzu spicy oder ausführlich beschrieben sind, hatte ich keinerlei Bedenken, sie meinem fast zwölfjährigen Sohn anhören zu lassen – und er war absolut begeistert. Das zeigt, dass die Reihe nicht nur für Mädchen geeignet ist, sondern auch Jungs ihren Spaß daran haben.
Band fünf erhält von mir solide vier Sterne und ist ein würdiger Abschluss dieser außergewöhnlichen Reihe.
- Margaret Atwood
Der Report der Magd
(903)Aktuelle Rezension von: TigerkatziIn einer fiktiven Zukunft Nordamerikas, können immer weniger Frauen Kinder bekommen, ein Umsturz findet statt, ein neuer Staat wird gegründet, neue Gesetze treten in Kraft. Dies ist der Bericht einer, sogenannten Magd, einer Frau, die nur dafür benutzt wird, einem hochrangigem Paar ein Kind zu gebären.
Margaret Arwood schildert in diesem Roman so beklemmend, wie es nur sein kann, von genau diesen Begebenheiten. Immer wieder gibt es auch kurze Rückblicke in die Vergangenheit und wie alles kam, immer wieder fürchtet man als Leser/in um das Leben der Erzählenden.
Der Stil ist eher knapp gehalten, nicht ausgeschmückt, aber sehr authentisch. Die Zuklunftsvision ist erschreckend, aber kaum überraschend.
Sehr empfehlenswert zu lesen. - Tahereh Mafi
Shatter Me
(1.970)Aktuelle Rezension von: Cassi26Shatter Me erzählt die Geschichte von Juliette, deren Berührung für andere tödlich ist. In einer dystopischen Welt muss sie sich zwischen Angst, Macht und Liebe entscheiden.
Juliette entwickelt sich im Verlauf der Geschichte von einer verunsicherten jungen Frau zu einer selbstbewussten und starken Protagonistin. Die Figuren haben unterschiedliche Persönlichkeiten und nachvollziehbare Motive. Beziehungen und Konflikte zwischen den Charakteren wirken emotional und tragen zur Spannung bei. Auch einige Nebenfiguren erhalten im Laufe der Reihe mehr Tiefe und Entwicklung.
Stärken:
Spannender Einstieg mit vielen Geheimnissen
Außergewöhnlicher, poetischer Schreibstil
Schwächen:
Der Schreibstil mit vielen Metaphern und durchgestrichenen Gedanken ist nicht jedermanns Geschmack
Manche Figuren wirken im ersten Band noch wenig ausgearbeitet (was von Teil zu Teil besser wird und dadurch die Figuren vertrauter wirken)
Welt:
Eine Autoritäre Organisation hat die Kontrolle über die Gesellschaft und Umwelt übernommen. Die zerstörte Natur, Ressourcenknappheit und politische Unterdrückung schaffen eine bedrohliche Atmosphäre.
Der Weltenaufbau ist atmosphärisch und bietet viele interessante Ideen. Zwar werden nicht alle Hintergründe sofort erklärt, doch mit den weiteren Bänden gewinnt die Welt deutlich an Tiefe und Komplexität.
Fazit:
Shatter Me ist eine fesselnde Mischung aus Dystopie, Fantasy und Romantik. Besonders Leserinnen und Leser, die emotionale Geschichten mit einer starken Hauptfigur und einem besonderen Schreibstil mögen, werden an der Reihe viel Freude haben. Ich wurde von der Welt und den Charakteren magisch angezogen und bin mit den Seiten verschmolzen. Die komplette Reihe werde ich auf jeden Fall nochmal lesen. (Kenji werdet ihr Lieben!!!)
- Teri Terry
Gelöscht
(1.516)Aktuelle Rezension von: femicolon_buchblog„Gelöscht“ habe ich vor ca. 10 Jahren bereits gelesen und wollte es jetzt noch einmal lesen, nach dem Motto „Was it good, or was I just 13?“ 😀
Die Geschichte geht direkt spannend und mit einer beklemmenden Stimmung los. Die Enge des britischen Überwachungsstaates ist förmlich spürbar und mit dem flotten Schreibstil der Autorin ließ sich das Buch in kürzester Zeit lesen.
Kyla war eine tolle Protagonistin, sympathisch und sehr mutig, aber gleichzeitig auch erst 16 Jahre alt. Genauso wie die meisten anderen Figuren ist sie ein Teenager, weshalb man von ihr nicht erwarten kann (und sollte) sich wie eine Mitte Zwanzigjährige zu verhalten. Die Liebesgeschichte war ganz süß und auch altersgemäß (Ist leider nicht selbstverständlich in manchen Büchern). Hier und da war es mir etwas zu viel Geschmachte, aber insgesamt hielt es sich in Grenzen.
Die Idee des „Slating“ als Bestrafungs- und Präventionsmaßnahme fand ich sehr spannend und ist mir so bisher auch noch in keiner Geschichte begegnet. Jugendliche unter 16, die (angeblich) kriminell aufgefallen sind, werden einer Operation unterzogen, die ihr Gedächtnis löscht. Danach werden sie mit neuem Namen und ohne Erinnerung in eine neue Familie geschickt und so „reintegriert“.
Das dystopische Worldbuilding fand ich sehr spannend, hätte mir jedoch noch mehr Details und Hintergründe gewünscht. Eben weil ich es so interessant fand. Zwar wurde klar, dass der Brexit als Ausgangspunkt für die Entwicklung des Überwachungstaates gedient hat, aber ich hätte mir noch mehr Einblicke in die Strukturen gewünscht.
Was mir etwas sauer aufgestoßen ist, war die Erwähnung einer Autimus-Unit, die früher bestanden haben soll, „bevor die Krankheit geheilt wurde“. Diese Formulierung empfand ich als etwas schwierig, da es sich bei Autismus um komplexe neuronale Entwicklungsstörungen handelt und eben nicht um eine heilbare Krankheit. Mir ist klar, dass die Autorin „erfolgreiche“ Eingriffe am Gehirn im Zuge der Slating-Experimente meinte, aber das hätte man einfach anders formulieren bzw. erklären können, um Falschinformation zu vermeiden.
Der Verlauf der Geschichte war sehr rasant. Stück für Stück entfaltet sich Kylas Vergangenheit wie ein Puzzle. Generell empfand ich den Plot als sehr dicht, ohne große Längen. Der Fokus liegt auf dem dystopischen Teil und weniger auf der Romantik, was mich bei neueren Dystopien häufig stört. Das Ende war ein spannender Cliffhanger und ich freue mich auf den zweiten Band. - James Dashner
Maze Runner – Die Auserwählten. Band 1-3 im Schuber
(696)Aktuelle Rezension von: AntheiaDiese Trilogie ist eine der wenigen, wo alle drei Bände gleich stark waren. Durch die kurzen Kapitel und den flüssigen Schreibstil habe ich alle drei Bücher sehr schnell hintereinander weg gelesen. Und was muss ich sagen, wirklich sehr gute Bücher. Toll Charaktere, die einem wirklich ans Herz wachsen, spannende Handlung bis zum Schluss und ein wunderbares Setting. Wäre Dystopien mag und wert auf ein durchdachtes Konzept und schlüssige Handlung legt kommt hier auf seine Kosten. Ich bewerte nicht oft mit 5 Sternen, aber an den Büchern gab es für meinen Geschmack nichts auszusetzen. Gehören mittlerweile zu meinen Favoriten❤























