Bücher mit dem Tag "scotland yard"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "scotland yard" gekennzeichnet haben.

447 Bücher

  1. Cover des Buches Die Betrogene (ISBN: 9783734100857)
    Charlotte Link

    Die Betrogene

     (509)
    Aktuelle Rezension von: gsimak

    .

    Zum Inhalt

    Der erste Teil dieser Reihe ist ein absoluter Pageturner. Kate Linville ist Polizistin bei Scotland Yard. Als ihr Vater brutal ermordet wird, kehrt sie zu ihrem Heimatort Scalby zurück, um den Nachlass zu regeln und auf eigene Faust zu ermitteln. Damit macht sie sich keine Freunde bei der zuständigen Polizei in Scalby.


    Kate muss sich mit der Vergangenheit ihres Vaters auseinandersetzen. Er war ihr bester und einziger Freund. Doch hat sie ihn wirklich gekannt? Mit dem Ermittler DCI Caleb Hale hat sie eine Bezugsperson. Er versteht die unscheinbare einsame Frau.


    Der Drehbuchautor Jonas Crane steuert einem Burnout zu. Auf Rat seines Arztes macht er mit seiner Frau Stella und seinem 5jährigen Sohn Urlaub in den Hochmooren von Yorkshire. Ohne Fernsehen, Telefonanschluss und Handyverbindung. Das sollte ihnen noch zum Verhängnis werden ….


    Meine Meinung


    Ich frage mich, warum ich bisher so wenige Bücher von Charlotte Link gelesen habe. Die Spannung in diesem Thriller beginnt mit der ersten Silbe und steigert sich kontinuierlich. Die Charaktere kommen ohne Weichzeichner aus. Kate ist nicht das typische Superweib. Vielmehr eine schüchterne einsame Frau, von Selbstzweifeln geplagt. Sie kleidet sich zweckmäßig und ist nicht mit Schönheit gesegnet. Dennoch kommt sie sehr sympathisch rüber. Mir hat sie sehr leid getan. Die Dinge, die sie über ihren Vater erfahren hat, zerstören das tadellose Bild, das sie von ihrem Vater gehabt hatte.


    Caleb spürt die Einsamkeit von Kate. Kann verstehen, dass der Tod ihres Vaters das Schlimmste ist, was Kate passieren konnte. Er füttert sie mit Informationen, die er ihr gar nicht geben dürfte. Sieht Kates Verzweiflung, ob des heimlichen Lebens, das ihr ermordeter Vater geführt hatte. Caleb ist trockener Alkoholiker, für den jeder Tag ohne Alkohol eine Herausforderung bedeutet.


    Mehrere Morde geschehen. Alle tragen die gleiche Handschrift wie der Mord an Kates Vater. Besonders die Familie Crane   hat mich mit ihrem Urlaub in der Einsamkeit in Atem gehalten.


    In diesem Thriller wird deutlich, dass nicht jeder Mensch der gegen das Gesetz verstößt, ein Krimineller sein muss. Es gibt Lebensumstände, die aufrichtige Menschen dazu verleiten, einen nahestehenden Menschen zu schützen. Anderseits fand ich es sehr verwerflich, wie eine Straftat vertuscht wurde, die sämtlichen Menschen das Leben gekostet hat ….

    Fazit

    Ein Pageturner der Seinesgleichen sucht, hat mir unheimlich spannende Lesestunden beschert. Authentische Charaktere und viele ungeahnte Wendungen, haben mich durch die Seiten rasen lassen. Im Prolog steht die Lösung. Doch, so einfach ist es wahrlich nicht. Man muss den Prolog verstehen lernen. Das habe ich nun.

    Ich wusste Anfangs nicht, dass es sich hier um eine Reihe handelt. Mit dem 3. Teil „Ohne Schuld“ hatte ich begonnen. „Die Betrogene“ ist der Auftakt der Krimireihe. Den 2. Teil „Die Suche“ habe ich noch vor mir. Man kann alle drei Teile unabhängig voneinander lesen. Der Lesegenuss ist jedoch größer, wenn man sie der Reihe nach liest. Ich werde Kate-Linville auf alle Fälle weiter verfolgen.


    Danke Charlotte Link. Sie haben nun einen Fan mehr

  2. Cover des Buches Ein Wispern unter Baker Street (ISBN: 9783423214483)
    Ben Aaronovitch

    Ein Wispern unter Baker Street

     (564)
    Aktuelle Rezension von: Lisa_Papyrus

    Wie auch die ersten beiden Teile macht auch dieser wirklich viel Spaß und ist im Untergrund von London auch etwas gruselig. Bei diesem Teil lernen wir eine ganz neue Fassade der Großstadt an der Themse kennen, nämlich den Untergrund. Diese Facette ist wirklich interessant und ziemlich unterhaltsam. Das Gleiche gilt für Peter, er ist immer noch ein super Protagonist, der mich mit seiner Art zum Schmunzeln bringt. Auch wenn ich mit den verschiedenen Architekturstilen, welcher er oft und ausführlich beschreibt, nicht wirklich etwas anfangen. Zu den Personen noch, da muss ich sagen, dass ich beim Hören des Hörbuchs teilweise nicht so recht wusste, wer, wer ist und was er oder sie noch gleich für eine Rolle spielt. Das kann durchaus verschiedene Gründe haben, entweder ich war schon müde und habe nicht mehr richtig aufgepasst oder die Namen waren mir zu ähnlich (leider kann ich mich nicht mehr richtig daran erinnern) oder es liegt daran, dass ich die Namen nur gehört habe und nicht selbst lesen musste. Beim Selbstlesen habe ich in der Regel keine Probleme, mir Namen zu behalten.
    Ich fasse zusammen, der Roman ist unterhaltsam und spannend und an manschen Stellen wirklich komisch. Von mir gibt es 4 von 5 Sterne.

  3. Cover des Buches Der Fall Moriarty (ISBN: 9783458176121)
    Anthony Horowitz

    Der Fall Moriarty

     (212)
    Aktuelle Rezension von: Darkkeyy

    Der Fall Moriarty ist sehr spannend und hat einen tollen Schreibstil. Zur Story kann ich nur sagen, dass es gelungen ist, den Leser an das Buch zu fesseln und wird - leider - an spannenden Stellen hingehalten. Die Protagonisten sind ausführlich beschrieben und Inspektor Jones ist ein sehr sympathischer Kerl mit leichtem Drang zur Selbstüberschätzung. Das Ende ist meiner Meinung nach sehr gelungen und hat mir am Ende nochmal sehr deutlich gezeigt, wie sehr man sich doch irren kann. 


    Der Anfang fiel mir etwas schwer, da es meiner Meinung nach etwas schleppend beginnt. 


    Buchempfehlung für Fans der Sherlock Holmes Romane. 

  4. Cover des Buches Der Beobachter (ISBN: 9783442367269)
    Charlotte Link

    Der Beobachter

     (777)
    Aktuelle Rezension von: lucatrkis

    Das Cover find  ich richtig gut, da es gut aussieht und auch perfekt passt. (SPOILER) Als Tara sich im Auto versteckt und Gilian das Auto aus der Ferne beobachtet, sieht Tara nämlich genau das. (SPOILER ENDE)  Besonders die Szenen aus der Perspektive von Anne und Carla fand ich richtig spannend und gruselig. Das fand ich auch am spannendsten.  Den Rest fand ich ok, aber nicht übermäßig gut. Als am Ende (SPOILER) Samson von John ein Job in seiner Firma angeboten wurde (SPOILER ENDE), war ich sehr gerührt und es war wirklich ein schönes Happy End.

  5. Cover des Buches Die Landkarte der Zeit (ISBN: 9783499253195)
    Félix J. Palma

    Die Landkarte der Zeit

     (623)
    Aktuelle Rezension von: OliverStein

    Die Landkarten sind ein Klassiker.

  6. Cover des Buches Sherlock Holmes - Eine Studie in Scharlachrot (ISBN: 9783596035632)
    Arthur Conan Doyle

    Sherlock Holmes - Eine Studie in Scharlachrot

     (405)
    Aktuelle Rezension von: misery3103

    Nach einem Kriegseinsatz sucht Dr. Watson eine Wohnung in London. Durch einen Bekannten lernt er Sherlock Holmes kennen, der einen Mitbewohner sucht. Und Watson bekommt nicht nur einen Mitbewohner, sondern auch einen Detektiv, der der Polizei bei ihren Ermittlungen hilft. So wird die Legende geboren.

    Ich wollte wieder mehr Klassiker lesen – da ich in letzter Zeit alle Filme und Serien bezüglich Sherlock Holmes gesehen habe, fand ich es an der Zeit, endlich mal mit Sir Arthur Conan Doyles Sherlock zu beginnen. Und ich kann sagen, dass es mir gut gefallen hat.

    Normalerweise sind Klassiker immer etwas schwierig zu lesen, weil Sprache sich verändert. Hier fand ich es allerdings nicht schwierig. Der Roman erscheint seltsam modern und ließ sich sehr gut lesen. Meine Ausgabe ist illustriert. Die schwarz-weißen Zeichnungen von Richard Gutschmidt begleiten die Geschichte und sind sehr anschaulich.

    Mit Sherlock Holmes hat Sir Arthur Conan Doyle einen unsterblichen Charakter geschaffen – und darüber bin ich sehr froh. Ich werde die restlichen Bücher über das kriminalistische Genie auch noch lesen!

  7. Cover des Buches Litersum - Musenkuss (ISBN: 9783959913331)
    Lisa Rosenbecker

    Litersum - Musenkuss

     (86)
    Aktuelle Rezension von: miah

    Inhalt:
    Malou Winters ist eine Anti-Muse. Von einer Agentur bekommt sie Aufträge, Menschen zu küssen und ihnen damit Buchideen zu stehlen. Alles zum Wohle des Litersums, in dem alle Buchwelten vereint sind. Als sie zum zweiten Mal infolge an einem Tatort auftaucht, weil sie die Opfer eigentlich küssen sollte, wird sie schnell zur Hauptverdächtigen. Doch wer war es wirklich?

    Meine Meinung:
    Ich schleiche schon eine Weile um dieses Buch herum. Über einen Buddy Read mit meiner besten Freundin war es endlich soweit und wir tauchten gemeinsam in die Welt des Litersums ein. Und ich bin so froh, dass ich das endlich gemacht habe!

    Die Geschichte beginnt ruhig. Der Leser lernt Malou bei einem ihrer Aufträge kennen. Nach erfolgreichem Abschluss kommen die ersten Fragen auf. Warum nimmt man angehenden Autoren die Ideen weg? Was daran ist so schlimm, dass sie das Litersum stören könnten? Warum macht es Malou?

    Malou selbst ist eine sehr sympathische Protagonistin. Sie studiert Literaturwissenschaft, kann sich seit ihrer Tätigkeit als Anti-Muse aber nicht mehr so sehr darauf konzentrieren. Sie hadert mit ihrer Aufgabe. Zusammen mit ihrem Kater Sheldon lebt sie noch bei ihrer Mutter, die Chief Superintendent bei Scotland Yard ist. Das Besondere an Malou ist ihr Vater, denn der ist nämlich ein Buchcharakter.

    Da beginnen die interessanten Hintergründe über das Litersum, das alle Buchwelten miteinander verbindet. Sobald eine Geschichte fertig erzählt ist, kommt die Welt aus diesem Buch ins Litersum. Und die Buchcharaktere können sich anderen Aufgaben widmen. Sie können einen Job annehmen und verreisen und das nicht nur in andere Buchwelten, sondern auch in die echte Welt.

    Mir hat diese Grundidee sehr gefallen und ich mag ihre Umsetzung. Gemeinsam mit Malou lernt man das Litersum besser kennen, denn als Anit-Muse wurde sie sehr im Ungewissen gehalten.

    Ein besonderes Highlight ist Malous Kater Sheldon, der für Malou wie ein bester Freund ist. Sie schauen zusammen Serien, Malou liest ihm vor und er beschützt sie. Immer wieder gibt es sehr lustige Momente mit Sheldon.

    Mit den Morden wird es spannend und das bleibt es auch. Malou versucht ihre Unschuld zu beweisen. Doch wie soll sie das tun, ohne das Litersum zu verraten? Der Täter scheint ihr immer einen Schritt voraus.

    Hilfe bekommt Maiou nicht nur von ihrer Mutter, sondern auch von Emma, die ebenfalls eine Anti-Muse ist. Sie nennt sich selbst Emma Holmes, weil sie den berühmten Detektiv verehrt und wie er sein möchte. Auch Lansbury, einer der Polizisten, spielt eine große Rolle. Nach anfänglicher Skepsis verstehen sich Malou und Lansbury immer besser. Mir haben die Charaktere insgesamt sehr gut gefallen.

    Das Ende ist sehr spannend, aber es geht nicht zu schnell. Ich hatte nicht mit der Auflösung gerechnet. Den Bezug am Schluss zur Autorin fand ich sehr witzig, vor allem, weil es so gut gepasst hat.

    Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Die Charaktere werden sehr gut beschrieben. Die Handlung wird aus der Ich-Perspektive von Malou erzählt. Mit viel Witz und Humor weiß die Autorin zu unterhalten. Mir hat es unheimlich viel Spaß gemacht, Malou zu begleiten. Band 2 habe ich mir direkt bestellt, um schon bald erneut ins Litersum reisen zu können. Ich freue mich schon darauf!

  8. Cover des Buches Frost & Payne - Die mechanischen Kinder 1: Die Jagd beginnt (ISBN: 9783958342415)
    Luzia Pfyl

    Frost & Payne - Die mechanischen Kinder 1: Die Jagd beginnt

     (117)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Grasl

    Steampunk ist ein Genre, das ich bisher noch nicht in größerem Umfang gelesen habe. Gerade Luzia Pfyl ist was dieses Genre anbelangt jedoch ein guter Gratmesser, denn sie ermöglicht es auch jenen, die bisher keinen Zugang zum Steampunk hatten damit auf Anhieb warm zu werden. Das liegt auch daran, dass die beiden Hauptprotagonisten Frost und Payn unterschiedlicher nicht sein könnten.

    Frost, vormals von Madame Yueh als Kind von der Straße aufgelesen, will sich von den Dragons unabhängig machen und gründet ihre eigene Detektei. Problem ist jedoch, dass der Laden nicht recht in Schwung kommt und Madame Yueh scheint dieser Umstand keineswegs verborgen zu bleiben, denn sie bietet Frost ein lukratives Geschäft an. Bedrängt von der finanziellen Lage steigt Frost darauf ein, obwohl sie bei weitem kein gutes Gefühl hat, was sich schon sehr bald bewahrheitet. Hinzu kommt, das just in dem Moment Cecilia Payn vor ihrer Tür steht und nach ihrem verschwundenen Mann sucht. Kein Problem für Frost, immerhin sind es Einnahmen die sie dringend braucht. Allerdings hätte sie nicht damit gerechnet, was ihr dann wiederfährt als sie auf Herrn Payn trifft.




    Die Autorin schafft es hier geschickt zwei unabhängige Geschichten miteinander zu verbinden und somit zu einem großen Ganzen zu verweben. Die flotten Sprüche und die rasche Handlung lassen diesen ersten Band locker an einem Tag durchlesen. Zudem erfährt man die ersten Infos zu den beiden Hauptfiguren. Wobei ich sagen muss gegenwärtig ist Payn da mein Favorit.


    Der Anteil an Steampunk kommt aktuell noch nicht so ganz durch, wobei ich vermute, dass sich dies im 2. Band sicherlich ändern wird. Einen gewissen Ausblick darauf bietet gerade das letzte Kapitel mit seinem Schluss.


    Fazit: Ein rascher Steampunkroman, der sich gut weglesen lässt und den Leser, der neu in dieses Genre einsteigt nicht sofort mit zu viel gängigen Genreworten überhäuft. Dabei kommen die Figuren flott rüber und lassen so schon auf einigen Witz in den kommenden Büchern hoffen.

  9. Cover des Buches Am Ende des Schweigens (ISBN: 9783442376407)
    Charlotte Link

    Am Ende des Schweigens

     (606)
    Aktuelle Rezension von: Peachesfloop

    Mein zweites Charlotte Link Buch innerhalb kurzer Zeit. 

    Jetzt in der Lockdown Phase hat man endlich wieder Zeit für die wirklich wichtigen Dingen im Leben: Lesen. 

    Und so lese ich mich aktuell auch sämtliche Bücher durch. Wie auch dieses. 

    Ich muss sagen, der Einstieg fiel mir zuerst etwas schwer, ich brauchte ein bisschen bis ich mich mit der Geschichte anfreunden konnte. Doch natürlich ist der erste Teil gleich mal gut geschrieben. Er Verrät nicht zu viel, nur so viel, wie man eben wissen braucht. Und dann geht es los. Auch wenn man bei fast 600 Seiten am Anfang denkt, Puh, das wird sich ziehen, hatte ich das Buch schnell durch. 

    Es fesselte mich tatsächlich doch noch. Charlotte Link hat einfach die Gabe, so viel in einem Buch zu verpacken. Fast mühelos scheinen die Wörter des 600 Seiten Romans von der Hand zu gehen, so kommt es zumindest dem Leser vor.

    Das man bis fast zur Letzten Seite nicht weiß, wer der Mörder ist und so ständig immer wieder zu unfassbaren neuen Erkenntnissen kommt, fesselte nur noch mehr. Obwohl ich bei solchen Büchern immer gut bin, die Zusammenhänge zu erkennen, konnte ich mich dieses Mal nicht durchsetzen und war auch bis zuletzt auch der falschen Fährte des Mörders. 

    Die Hauptfiguren waren alle Zusammen, meiner Meinung nach wirklich gestört. Und ich war immer wieder erschüttert, welche Abgründe sich da auftaten. Alle wirken normal, doch tiefe, tiefe Geheimnisse sind in Ihnen und das reist sie in einen Strudel voller weiteren Abgründe. 

    Ein gutes Buch, sehr zum empfehlen bei langen langen Corona-Tagen. 

  10. Cover des Buches Glaube der Lüge (ISBN: 9783442476169)
    Elizabeth George

    Glaube der Lüge

     (149)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Mein Fazit: Ich mag diese Reihe einfach :D Auch dieser Band war wieder voller Rätsel und Geheimnisse und es hat immens Spaß gemacht, ihnen auf den Grund zu gehen. Die Leiche in Cumbria, um dessen Tod sich Insp. Lynley dieses Mal incognito kümmern muss, bringt viele Wahrheiten ans Licht, die das Gefüge einer ganzen Familie fast auseinander brechen lassen.

    Mit Lügen zu leben scheint oft auf den ersten Blick einfacher und doch ergeben sich dadurch immer mehr Probleme, vor denen man irgendwann nicht mehr flüchten kann ... diesen Aspekt hat die Autorin hier mit vielen Facetten zum Ausdruck gebracht.
    Was ich allerdings merke ist, dass Elizabeth George in manchen Dingen, gerade wenn es um Männer und Frauen und ihre Standpunkte in Beziehungen geht, manchmal schon etwas "altmodisch" wirkt. Da klingt wahrscheinlich einfach die ältere Generation durch und stellt die Figuren an manchen Stellen ein bisschen altbacken und nicht zeitgemäß dar. Dafür greift sie aber durchaus auch aktuelle Konflikte auf und integriert sie gelungen, auch wenn etwas weniger vielleicht mehr gewesen wäre.

    Lynley selbst macht eine tiefgehende Weiterentwicklung durch, auch wenn sie nur langsam vonstatten geht, ebenso wie seine Freunde St James und Deborah, die ihr Problem mit dem Kinderwunsch in den Griff zu bekommen versuchen.
    Aber auch Lynleys Kollegin Barbara Havers hat zum einen mit ihrer unsympathischen Vorgesetzten zu kämpfen und auch ihr Verhältnis zu ihrem Nachbarn steht vor einer neuen Wende.

    Alles wurde wieder gut verpackt und gut ineinander aufgebaut - Spannung gab es genug und vor allem immer mit fiesen kleinen Cliffhangern am Ende der Kapitel.

  11. Cover des Buches Tiefer Fall (ISBN: 9783462046656)
    Annelie Wendeberg

    Tiefer Fall

     (71)
    Aktuelle Rezension von: Primrose24

    Nachdem Anna London fluchtartig verlassen hat, wärt ihr ruhiges Leben in ihrer ländlichen Heimat nur kurz. Als man ihr mit dem Tod ihres Vaters droht, bleibt ihr nicht viel anderes übrig als mit einem der gefährlichsten Menschen der Welt zu kooperieren, Moriarty. Anna soll für ihn eine biologische Waffe entwickeln, die zur Ermordung vieler Unschuldiger eingesetzt werden soll. Um sich und ihren Vater zu retten, braucht Anna die Hilfe eines brillanten Geistes. Doch wie soll sie, in der Falle in der sie sich befindet, nur Kontakt zu Sherlock Holmes aufnehmen. Für Anna beginnt ein gefährlicher Tanz mit ihrem Entführer, in dem sie sich keine Fehler erlauben kann.

    Anna Kronberg ist schon wie im ersten Teil eine außergewöhnliche Frau mit außergewöhnlich scharfem Verstand, besonders für die gesellschaftliche Zeit in der das Buch spielt. Unter Frauen, die gewöhnlich nur als Anhängsel ihrer Männer, ohne Verstand und eigene Meinung gesehen werden, sticht sie heraus und wird auch dadurch so interessant für ihren Entführer Moriarty. Ich finde die Entwicklung des Buches und besonders des Charakters Anna leider insgesamt sehr fahrig. Im Gegensatz zum ersten Band vermisst gerade die Handlung Spannung und Vorankommen. Annas Gefangenschaft und ihre Spielchen mit Moriarty stehen im Vordergrund, sind jedoch auf Dauer sehr ermüdend. Letztendlich dreht sich die gesamte Handlung darum, dass beide sich nicht vertrauen, aber den anderen davon zu überzeugen versuchen, dass sie zusammenarbeiten. Insgesamt bietet die Handlung also keinen sehr großen Spanungsbogen, was auch das Ende des Buches vorrausnimmt. Die einzigen Lichtblicke bieten die sehr kurzen Zusammentreffen von Anna und Sherlock, die sehr amüsant und wohltuend für die Handlung sind und leider viel zu selten vorkommen. Da im nächsten Band Anna und Sherlock wieder gemeinsam unterwegs sind und ich mir dadurch etwas mehr von dem Esprit des ersten Bandes verspreche, werde ich auch den nächsten Band lesen. Dieser Band war insgesamt leider doch sehr schwach.

  12. Cover des Buches Dunkle Gebete - Lacey Flint 1 (ISBN: 9783442479429)
    Sharon Bolton

    Dunkle Gebete - Lacey Flint 1

     (122)
    Aktuelle Rezension von: chabli

    Lacey Flint, eine junge Londoner Polizeibeamtin, kommt findet eine Frau an ihrem Auto, die niedergestochen wurde. Sie stirbt in ihren Armen. Vom Täter keine Spur.

    Nach und nach kommen mehr Frauen um und der Verdacht liegt nahe, dass es einen Nachahmungstäter von Jack the Ripper gibt. Lacey, eine Expertin für den Serienmörder der viktorianischen Zeit, wird in die Ermittlungen einbezogen und langsam kommen sie der Lösung näher.

    Mein Fazit:
    Die Geschichte war sehr flüssig zu lesen, aber leider fand ich die Story etwas konstruiert und auch ziemlich vorhersehbar. Als Leser wird man mehrfach in die falsche Richtung geschickt, jedoch durchschaut man das Muster relativ schnell. Die Charaktere fand ich nicht allzu sympathisch. Lacey ist eine graue Maus, die Kleidung trägt, die zwei Nummern zu groß ist und ihre Augen hinter einer Brille versteckt, die sie nicht benötigt. Abends begibt sie sich jedoch in einen verrufeneren Teil Londons, um sich jemanden für einen One-Night-Stand zu suchen. Tagsüber graue Maus, nachts Glamour Girl.

    Die Story ist sehr konstruiert, aber das Buch liest sich sehr flüssig und man hat seichte Unterhaltung für einen verregneten Nachmittag

  13. Cover des Buches Der Gentleman (ISBN: 9783351036737)
    Forrest Leo

    Der Gentleman

     (53)
    Aktuelle Rezension von: SandrasLesewelt

  14. Cover des Buches Die Suche (ISBN: 9783734107429)
    Charlotte Link

    Die Suche

     (255)
    Aktuelle Rezension von: LadyIceTea

    In Nordengland wird die Leiche der 14-jährigen Saskia Morris entdeckt, die vor einem Jahr spurlos verschwand. Kurz darauf wird ein weiteres Mädchen vermisst. Die Polizei in Scarborough ist alarmiert. Handelt es sich in beiden Fällen um denselben Täter? In den Medien ist schnell vom Hochmoor-Killer die Rede, was den Druck auf Detective Chief Inspector Caleb Hale erhöht.

    Auch Detective Sergeant Kate Linville von Scotland Yard ist in der Gegend, um ihr ehemaliges Elternhaus zu verkaufen. Durch Zufall macht sie die Bekanntschaft von Amelies völlig verzweifelter Familie, wird zur unfreiwilligen Ermittlerin in einem Drama, das weder Anfang noch Ende zu haben scheint. Und dann fehlt plötzlich erneut von einem Mädchen jede Spur.

     

    „Die Suche“, von Charlotte Link, ist der zweite Teil der Reihe um die Ermittlerin Kate Linville. Die Bücher sind in sich abgeschlossen und können unabhängig voneinander gelesen werden. Es hat aber durchaus seinen Charme, erst „Die Betrogene“ und dann „Die Suche“ zu lesen.

    In diesem Buch geht es relativ schnell mit dem Hauptthema los. Mädchen verschwinden und werden scheinbar entführt. Dieses Mal gerät Kate Linville unbeabsichtigt in das Ganze. Was mich positiv überrascht hat ist die Tatsache, dass sie absolut bemüht ist, sich aus dem Ganzen herauszuhalten. Sie ist keine einfache Hauptfigur und ich hatte fast die Befürchtung, dass sie als graue Maus, zu wenig Entwicklung durchläuft aber sie macht Fortschritte. Kate und ihr Privatleben zu verfolgen ist ein wenig deprimierend aber doch auch gut, weil es sich langsam aber sicher entwickelt. Es gefällt mir immer noch sehr, dass wir hier mehr eine Anti-Heldin haben, anstelle der typischen Powerfrau in glänzender Rüstung. 

    DCI Caleb Hale reiht sich dort ein. Auch wenn er eher der typische, grummelige Ermittler ist. Aber die Zwei zusammen haben wirklich was an sich, was mich fasziniert.

    Der Fall ist auch dieses Mal wirklich spannend und richtig verworren. Erst gibt es keine richtige Richtung, dann zu viele Richtungen und Wendungen, die keiner Erwartet. Es hat mich von Anfang bis Ende gefesselt und nicht mehr losgelassen. Die knapp 660 Seiten sind richtig flott dahingeflogen. Es gab wirklich einige Dinge, die mich immer wieder haben grübeln lassen oder mich überrascht haben. Auch dieses Buch kommt ohne Thriller- oder Psychoeffekte aus und hält den Leser als klassischer Krimi richtig gut am Ball.

    Ich bin und bleibe Fan dieser Reihe und der Autorin. Für alle Krimifans eine klare Empfehlung!

  15. Cover des Buches Nur eine böse Tat (ISBN: 9783442476176)
    Elizabeth George

    Nur eine böse Tat

     (110)
    Aktuelle Rezension von: Eggi1972

    Ich habe ja einige Elizabeth George Romane in meinem SUB (Stapel ungelesener Bücher) aber irgendwann setze ich mich dann doch an die Bücher, denn mein Motto ist jedes Buch muss gelesen werden ansonsten braucht man sie nicht zu drucken. So auch in diesem Fall, man hört und liest ja so einiges über die Bücher von Elizabeth George also ran an die Seiten, dachte ich mir. Es sind ja nur 862 Seiten!

    Jetzt, ein paar Tage später, stelle ich mir noch immer die Frage, was war daran ein Inspector Lynley Roman. Eigentlich war es eindeutig ein Barbara Havers Fall - und was für einer! Aber alles der Reihe nach. 

    Das Grundthema der Geschichte ist das einer verschwundenen Tochter, die von der eigenen Mutter zum neuen Liebhaber nach Italien gebracht wurde, ohne dass es der Vater weiß. Dies findet eine eher zwielichtige Detektei aus London heraus. 

    Dann wird diese Tochter in Italien entführt und immer ist Barbara Havers mittendrin statt nur dabei. Sie stellt den Kontakt zur Detektei her, schaltet die englische Boulevardpresse ein und noch einiges mehr. 

    Sie fährt selbst nach Italien, verliert deswegen und wegen einigem anderen fast ihren Job bei der Polizei. Inspector Lynley ist in diesem Buch eher nebenbei mal erwähnt. Er hat eher seine Probleme mit den Frauen. Aber wie gesagt, das alles nur nebenbei und er ist alles, nur nicht der leitende Inspector. Wobei er so einige Male den Kopf von Barbara Havers rettet und sich in Lucca sowohl als Verbindungspolizist zwischen englischer und italienischer Polizei als auch als Ermittler und Menschenkenner hervor tut. 

    Irgendwie tue ich mir schwer, eine Rezension oder eine persönliche Meinung über dieses Buch zu verfassen. Aber das liegt nicht an dem Roman, sondern eher daran, dass ich es nicht gewohnt bin, dass ein Krimi so oft das Thema wechselt. Mal ist es die Entführung der Tochter, egal ob es nun aus England oder in Italien war, mal der Fremdenhass gegenüber Pakistanern in England, oder der Tod und seine emotionale Verarbeitung.

    Es gab einige Situationen, wo ich das Buch weggelegt habe. Nicht weil es langweilig war, sondern weil ich mich gefragt habe, wie geht es nun weiter, welche Wendung lässt sich die Autorin den nun einfallen.

    Meine Feststellung war immer wieder, da muss noch was kommen, womit ich nicht rechne, da sind noch einige hundert Seiten die beschrieben sind. 

    Besonders reizvoll hat Elizabeth George die Toskana mit dem Städtchen Lucca beschrieben. Man bekommt immer wieder Lust darauf diese Stadt einfach mal kennenzulernen. Das einzige was mich gelegentlich gestört hat, waren die italienischen Einschübe, wo man sich vielleicht mal ein Italienisch Wörterbuch gewünscht hätte. 

    Aber was ich einfach sagen muss, ist dass ich selten einen so intelligent geschriebenen Krimi gelesen habe, der auf alle Fälle sehr lesenswert ist. Es werden immer wieder verschiedene Dinge angesprochen und man sollte sich auch mal die Zeit nehmen, darüber nachzudenken und dieses Buch in aller Ruhe zu lesen und auf sich wirken zu lassen. 

    https://www.literaturlounge.eu



  16. Cover des Buches Miss Daisy und der Tote auf dem Eis (ISBN: 9783746633688)
    Carola Dunn

    Miss Daisy und der Tote auf dem Eis

     (71)
    Aktuelle Rezension von: oztrail

    Miss Daisy Dalrymple, Adelige die berufstätig ist. Sie ist Journalisten und Fotografin. In England der zwanziger Jahre fast unmöglich, aber es ist ihr gelungen unabhängig zu sein. Daisy hat Zugang zu Wentwater Court erhalten um einen Artikel für die Zeitschrift Town und Country zu schreiben.  Für Daisy eine langersehnte Aufgabe.  Sie ahnt nicht, was alles auf sie zukommen wird.

    Auf Wentwater Court angekommen,  fängt Daisy schon auf der Einfahrt zum Gut mit ihrer Arbeit an. Es gibt einen Eislaufplatz auf dem  junge Leute tanzen und lachen. Schon die ersten tollen Motive.

    Daisy wurde stürmisch begrüßt, man kannte sich.  Daisy wäre nicht Daisy wenn sie nicht schon von Anfang an merkte, dass es in dieser Familie einige Ungereimtheiten gibt. Manche gute Laune war hier nur Fassade. Aber Daisy war nur hier um ihren Job zu machen.

    Und dann passiert es.  Am zugefrorenen Teich wird eine Leiche gefunden. Daisy wird aufgefordert Fotos für die Polizei zumachen.

    Gemeinsam mit der Polizei wird Daisy die Ermittlungen durchführen. Gelingt es mit vereinten Kräften, die Ursache des Todes herauszufinden? War es ein Unfall oder Mord?

    Fazit:

    Krimi zur Tea Time. Ein spannender Cosy Krimi. Der Stil der Ermittlungen hat etwas von Miss Marple oder auch einer Miss Fisher.  Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Die Autorin schafft es, dass man in die damalige Zeit eintaucht und sich als Teil des geschriebenen wiederfindet. Die Story an sich ist spannend aber auch manchmal etwas zu detailgetreu und langatmig. Das Ende war etwas sehr konstruiert und kann sich in der Realität so nicht abspielen, aber es ist die Freiheit der Autorin.

    Das dies der erste Band einer mehrteiligen Krimiserie ist, bin ich doch gespannt auf die nächsten Geschichten rund um Miss Daisy.

  17. Cover des Buches Mein ist die Rache (ISBN: 9783442478248)
    Elizabeth George

    Mein ist die Rache

     (311)
    Aktuelle Rezension von: Buchgespenst

    Es sollte ein wunderbares Wochenende auf Lynleys Anwesen werden, an dem er im Kreise von Familie und Freunden seine Verlobung mit der Fotografin Deborah feiern wollte. Stattdessen muss sich Inspector Lynley um den grausamen Mord eines Journalisten kümmern, für den er zwar eigentlich nicht zuständig ist, aber der tief in die privaten Verhältnisse des Inspectors eingreift. Seine Gäste, sogar sein Bruder, stehen unter Verdacht. Es geschehen noch zwei weitere Morde und Lynley steht immer mehr unter Druck.

    Ich war sehr neugierig auf die Inspector Lynley-Reihe von der ich so viel Gutes gehört hatte. Umso enttäuschter war ich als ich einfach nicht mit der Geschichte warm werden konnte. Alles blieb mir fremd: der Schauplatz, die Charaktere, die Atmosphäre. Vielleicht hat mich das Buch in der falschen Lesestimmung erwischt, aber ich kam einfach nicht rein.

    Das Buch ist gut geschrieben, spannend konzipiert und weist ein ausgezeichnetes Verwirrspiel auf, aber der erste Band war trotzdem nicht mein Fall. Da mir der Inspector dessen ungeachtet sehr sympathisch war, werde ich es noch mal mit einem weiteren Buch der Reihe versuchen. Ich weiß wirklich nicht, woran ich hier gescheitert bin.

  18. Cover des Buches Teufelsgrinsen (ISBN: 9783462047592)
    Annelie Wendeberg

    Teufelsgrinsen

     (194)
    Aktuelle Rezension von: june_london

    Inhalt: London, Ende 19. Jhd.: Nachts arbeitet Anna in Londons Elendsvierteln als Krankenschwester und versorgt Kinder, Bettler und Kriminelle. Doch am Tag verkleidet sie sich als Mann und arbeitet als Anton Kronberg, ein angesehener Epidemiologe. Bisher hat niemand ihr Geheimnis aufgedeckt, doch dann begegnet sie dem berühmten Detektiv Sherlock Holmes, der sie mit einem Blick durchschaut. Gemeinsam untersuchen sie einen Fall von absichtlich mit Cholera infizierten Menschen. 

    Eindruck: Die Idee, dass Sherlock Holmes bei seinen Fällen nicht nur von Watson unterstützt wurde, sondern auch eine Frau beteiligt war, hat mich sofort interessiert. 

    Die Charaktere: Anna Kronberg ist eine sehr intelligente und stolze Frau. Sie wollte unbedingt Ärztin werden, doch Frauen war es damals nicht erlaubt Medizin zu studieren. Kurzerhand hat sie sich ein Doppelleben aufgebaut. Sie ist einerseits sehr emotional, hat aber aufgrund ihrer Rolle ein bisschen verlernt, sich wie eine Frau zu verhalten und deshalb auch viele männliche Eigenschaften. Ihre Vergangenheit ist wirklich brutal, weswegen sie ein gestörtes Verhältnis zu Männern hat. Zu Sherlock Holmes muss ich wohl nicht viel sagen. Er ist genial, wirkt meist emotionslos und ist sehr unbeholfen, wenn es um zwischenmenschliche Beziehungen geht.

    Ich konnte sofort in die Geschichte eintauchen. Es war sehr interessant wie Anna den medizinischen Wissensstand dieser Zeit erklärt. Obwohl ich mich auf dem Gebiet nicht auskenne, konnte ich den Erklärungen gut folgen. Man merkt, dass die Autorin selbst eine Wissenschaftlerin ist. Aber insgeheim habe ich auf den Moment gewartet, in dem endlich Sherlock Holmes auftaucht. Das geschah dann auch recht schnell und die Dialoge zwischen ihm und Anna, zwei intelligenten, irgenwie aus der Zeit gefallenen Charakteren, haben mich sehr gut unterhalten. Der Fall bzw. die Verschwörung, die aufgeklärt werden muss, ist auch spannend. Mir hat besonders der wissenschaftliche Schwerpunkt der Geschichte begeisert, da es mal eine nette Abwechslung war. Außerdem werden die Lebensumstände der Menschen im 19. Jhd. schonungslos und realistisch beschrieben. Es war damals wirklich hart in London zu (über)leben. Ich konnte mich sehr gut in die Geschichte und den Schauplatz hinein denken. 

    Eine klare Empfehlung! Ich bin gespannt, wie es weiter geht.

  19. Cover des Buches Dead End - Lacey Flint 2 (ISBN: 9783442480609)
    Sharon Bolton

    Dead End - Lacey Flint 2

     (94)
    Aktuelle Rezension von: kleinwitti
    Mit dem Thriller " Dead End" hat uns Aharon Bolton einen wirklich interessanten Thriller beschert. Das Cover ist recht einfach gehalten und würde mich nicht so sofort ansprechen, aber der Klappentext hat mich dann doch Neugierig gemacht.

    In diesem Thriller begleiten wir Lacey oder auch Laura wie sie verdeckt in Cambrigde ermittelt. In den letzten Jahren haben sich dort die Selbstmorde gehäuft. Wird auch sie ein Opfer ?

    Laura oder auch Lacey ermittelt undercover und macht so einiges falsch, vorallem hält sie sich nicht an ihre Anweisungen und bringt so die ganze Aktion in Gefahr. Sie ist noch jung und fällt daher nicht so auf an der Uni. Was mir aber auch aufgefallen ist, ist das sie sehr emotional handelt, was bei so einer Aktion natürlich gefährlich ist.

    Dr. Bell ist ein ehemaliger Student aus Cambrigde und man kann ihn schlechte einschätzen. Man würde vermuten das er zu dem Komplott gehört, aber ob es so stimmt da hatman immer wieder seine Zweifel. Anscheinend muss er noch ziemlich attraktiv sein, denn er scheint noch sehr gut bei den Frauen anzukommen. Mir war er immer etwas unheimlich.

    Auch die anderen Charaktere sind für mich sehr gut ausgearbeitet und man kann sich immer eine Person vorstellen. Die Hauptpersonen waren für mich absolut ausreichend beschrieben, wobei die Nebenpersonen eher vernachlääsigt wurden, was ich aber nicht schlimm fand.

    Dien Handlungsorte, welche sich teilweise sehr schnell abwechselten waren sehr gut gewählt. Ich fand mich schnell zurecht und fand auch das sie ausreichend beschrieben wurden. Also ich konnte mir immer ein pasendes Bild vor Augen projezieren.

    Der Schreibstil ist sehr schön. Das Buch liest sich flüssig weg und man mag an manchen Stellen garnicht aufhören. Sicherlich kamen ein paar medizinische Fachbegriffe vor, was ich aber nicht als sehr schlimm empfand. Die Spannung war immer spürbar und sie stieg sogar noch während des Buches an, was ich schon sehr toll fand. Auch wurde man auf falsche Fährten geführt, was natürlich dem Buch sehr zu gute kam. Nur das Ende war nicht so wirklich nach meinem Geschmack und einfach zu unspektakulär.

    Alles in allem ist es ein schöner Thriller, den man mal lesen sollte.
  20. Cover des Buches Stadt in Angst (ISBN: 9783442204380)
    John Matthews

    Stadt in Angst

     (41)
    Aktuelle Rezension von: Fornika

    Ende des 19ten Jahrhunderts geht in London der Ripper um; bis die Taten plötzlich stoppen. Doch bereits nach einer kurzen Verschnaufpause geht das Morden weiter, allerdings in New York. Der „echte“ Ripper, oder doch nur ein Trittbrettfahrer? Argenti vom NYPD und Pathologe Jameson aus London müssen ihren ganzen Grips anstrengen um dem Mörder auf die Spur zu kommen.

     Geschichten über Jack the Ripper gibt es viele, und so einige davon habe ich schon gelesen. Dementsprechend hoch auch die Erwartungshaltung an „Stadt in Angst“. Das Buch hat einen wirklich starken Start hingelegt: Atmosphäre stimmt, die Figuren sind glaubwürdig und spannend, der Fall entwickelt sich überraschend. Argenti und Jameson sind ein gutes Team, auch wenn sie sich erst mal ein bisschen zusammenraufen müssen. New York als neues Jagdgebiet des Serienkillers wirkt authentisch und echt. Doch irgendwann in der Mitte kippte bei mir die Stimmung, denn der Autor traute sich wohl nicht mehr zu, seine Story mit eigenen Ideen zu Ende zu bringen. Und so driftet ein wirklich toller historischer Krimi immer mehr zum Klischeefeuerwerk ab. Leider. Denn vorher war ich wirklich begeistert. Mit „Duell der Mörder“ ist bereits ein zweiter Teil mit Jameson und Argenti erschienen, ich bin mir noch unschlüssig, ob ich ihnen noch eine Chance einräumen will. Der Erzählstil hat mir sehr gut gefallen, wenn der Autor sich im zweiten Teil traut auf eigene Ideen zu bauen, könnte das Buch ein Volltreffer werden.

  21. Cover des Buches Der Vogelmann (ISBN: 9783442451739)
    Mo Hayder

    Der Vogelmann

     (466)
    Aktuelle Rezension von: BettinaF

    In einem stillgelegten Zementwerk in London macht die Polizei einen grausamen Fund. 5 Leichen junger Frauen die teils eingegraben wurden hat ein Mörder hier abgelegt. Doch die Obduktion bringt grausames ans Licht. Die jungen Frauen wurden misshandelt, vergewaltigt und getötet. Weiters hat ihnen der Mörder einen kleinen Vogel in die Brust eingenäht. 

    Detective Inspector Jack Caffery und sein Team machen sich auf die Suche nach einem Serienkiller. Denn niemand scheint mehr wirklich sicher zu sein. Schnell glauben Sie den richtigen gefasst zu haben, aber da haben sie nicht mit der wahren Bestie gerechnet die noch immer in London sein Unwesen treibt.

    Weiters kämpft Jack Caffery nach all den Jahren noch immer mit dem Verschwinden seines kleinen Bruders. Er hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht seinen Mörder zu finden und zu stellen. Er ist nach wie vor der Meinung das es sich dabei um seinen seltsamen Nachbarn handelt. Der Einstieg ins Buch war mittelmäßig. Es hat mich nicht wirklich überzeugen können, die Figuren fand ich etwas blass. Es war nicht wirklich ein Protagonist dabei der mich wirklich richtig berührt hat. Jack Caffery ist ein kaputter Mann der mit seinem Leben nicht wirklich zurecht kommt. Nebenbei lässt er sich auf Beziehungen ein die er eigentlich nicht wirklich will. Die restliche Detektives sind smarte Typen die aber nicht wirklich herausstechen. Inspector Diamond ist der einzige der bei mir beim Lesen wirklich was ausgelöst hat - nämlich Wut weil er einfach ein Kotzbrocken ist. Das wars dann aber leider auch schon.

    Die Geschichte zieht sich sehr in die Länge viele Seiten werden gefüllt damit sie voll sind, der Inhalt ist aber nicht wirklich wichtig. Das Buch ist mit Sicherheit nichts für zartbesaitete Leser da es an manchen Stellen wirklich etwas abartig und naja unappetitlich ist.

    Ich habe das Buch zwischendurch auch mal zur Seite gelegt.

    Einzig der Schluss konnte mich dann noch überzeugen da hier die Geschichte dann doch noch etwas in Fahrt kommt.

     




  22. Cover des Buches 16 Uhr 50 ab Paddington (ISBN: 9783455650068)
    Agatha Christie

    16 Uhr 50 ab Paddington

     (285)
    Aktuelle Rezension von: Bookstar

    Mrs McGuilicuddy will eigentlich nur ihre alte Freundin Miss Marple besuchen, doch die Zugfahrt endet im Schrecken: Als ein Zug auf dem anderen Gleis vorbeifährt, beobachtet die arme Mrs McGuilicuddy zufällig, wie ein Mann eine Frau erwürgt. Was der alten, schrulligen Dame natürlich niemand glauben will...außer ihre alte Freundin Miss Marple. Diese führt eine Spur zum Anwesen Rutherford Hall der mehr als dysfunktionalen Industriellen-Familie Crackenthorpe. Hilfe erhält die geniale Hobby-Ermittlerin dieses Mal erneut von Inspector Dermot Craddock und auch von Miss Lucy Eyelesbarrow, die sie auf Rutherford Hall einschleust...

    Ein englischer Krimi wie er im Buche steht: Ein scheinbar simpler Mord, eine reiche Familie voller Exzentriker mit dunklen Abgründen, ein herrschaftliches, altes Haus auf dem Lande...und ganz viel Arsen. Agatha Christie fängt diese Welt geschickt mit einem leicht zu lesenden Schreibstil und undurchschaubaren Charakteren geschickt ein und schickt mit Miss Marple und ihren Assistenten Craddock, Lucy und auch Mrs Guilicuddy ein sehr sympathisches "Team" ins Rennen. 

    Was den Fall angeht, kann man nun natürlich sagen, dass Kommissar Zufall relativ häufig zur Hilfe eilt. Dafür punktet der Roman aber mit einer äußerst geschickten Auflösung. Zwar hatte ich schon so eine Ahnung, wer der Mörder sein könnte, ja, aber dafür wurde mir daraufhin eine so gute Erklärung für alles geliefert, dass ich trotz bestätigter Vorahnung am Ende doch gestaunt habe. 

    Alles in allem kann ich den Roman sehr gut weiterempfehlen. Man kommt trotz vieler Spuren sehr gut bei den Ermittlungen und den zahlreichen Charakteren mit und hat selbst Spaß am Verfolgen dieser Rätseljagd. 

    Ein guter Roman für lange Regentage. 

  23. Cover des Buches Victorian Secrets - Verbotene Sünden (ISBN: 9783902972187)
    Helen B. Kraft

    Victorian Secrets - Verbotene Sünden

     (37)
    Aktuelle Rezension von: BookW0nderland
    Mir ist das Buch vorallem wegen dem tollen Cover aufgefallen. Die vielen Steampunk Elemente, das Blut und auch die Stadt im Hintergrund haben mich neugierig gemacht und endlich bin ich dazu gekommen das Buch zu lesen.
    Die Steampunk-Thematik ist natürlich nicht nur auf dem Cover zu finden, sondern auch im Inhalt. Es gibt Hoover-Kutschen, Luftdroschken, die sich ohne Pferde fortbewegen , Traumextraktoren und viele Kleinigkeiten, die es in London im Jahre 1889 nicht gegeben haben wird. Allgemein hat die Autorin hier eine ganz eigene Version von London erschaffen, die mir wirklich toll gefallen hat.
    Die Hauptprotagonistin Emma St.Claire ist eine Traumgängerin, was bedeutet, dass sie fremde Träume besuchen kann und auch muss. Ohne diese Traumbesuche könnte es sein, dass sie sich in ihren eigenen Träumen verliert und nicht wieder aufwacht. Wegen dieser Gabe wird sie auf Ian Connery angesetzt, der Verdächtige in einigen Mordfällen, bei denen den Opfern die Augen entfernt wurden. Da sie beim SVY (Scotland Visional Yard), einer Unterabteilung des Scotland Yard, arbeitet, hat sie durch diese Traumgänge schon einige Täter schnappen können.
    Lord Ian Connery ist gezeichnet. Eine Gesichtshälfte wird durch Narben entstellt, die entstanden ist, als es zur Battersea-Katastrophe kam. (Auch Battersea ist eine Erfindung der Autorin) Er lässt niemanden nahe an sich heran, da nicht nur sein äußeres Erscheinungsbild gezeichnet ist. Er hat viele Geheimnisse und man fragt sich während der ganzen Geschichte: Ist er vielleicht doch der Mörder?
    Während sowohl Ian, als auch Emma sehr sympathisch waren, gefiel mir Ians Butler Thorpe von allen wohl am Meisten. Hingegen konnte ich mich mit den Polizisten in der Geschichte leider nicht anfreunden, vorallem Inspector Shawn Whiting konnte ich einfach nicht verstehen und er war mir mit seinem Rachedurst sogar richtig unsympathisch.
    Ich fand den Schreibstil von Helen B. Kraft packend und mitreißend. Das Buch ist eine Mischung zwischen Fantasy und Krimi, mit einer Prise Romantik. Ich konnte kaum aufhören weiterzulesen, da ich unbedingt erfahren wollte, wer der Mörder ist und ob es vielleicht sogar Ian sein könnte.
  24. Cover des Buches Schicksal und Gerechtigkeit (ISBN: 9783453471825)
    Jeffrey Archer

    Schicksal und Gerechtigkeit

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Svenja_Plocher

    Meine Meinung

    Hier habe ich mich mal aus meiner gewohnten Umgebung getraut und mein erstes Buch von Jeffrey Archer gelesen. Habe ich es bereut? Nein!

    Das Cover überspringe ich mal und komme direkt zum Schreibstil. Der liest sich überraschend einfach und flüssig. Hier hätte ich etwas anderes erwartet, aber das meine ich keines Falls negativ. Ganz im Gegenteil ich bin froh drum, denn so kam ich besser in die Geschichte rein. 

    In seiner neuen Saga begleiten wir William Warwick, der Sohn eines bekannten Anwalts, wie er zum Polizisten wird und die Karriereleiter langsam nach oben steigt. Da sein Vater anfangs dagegen war, musste er sich erstmal behaupten und so kam es das er Kunstgeschichte studierte (sein Vater hielt davon noch weniger, aber seine Frau hatte einen Deal ausgehandelt was dazu führte). Normal hätte er danach bei der Polizei den Streifendienst überspringen können, aber es zog es trotzdem durch, weil er keine extra Behandlung wollte. Durch sein Kunststudium wurde er dann in die Abteilung für Kunstfälschung/ raub versetzt, wo er seinen ersten großen Fall bekommt. Eine Liebesgeschichte darf aber auch nicht fehlen, auch wenn sie eher im Hintergrund bleibt, was der Story zugutekommt und mich nicht gestört hat.  

    William ist mir von Anfang an sympathisch. Er ist ehrgeizig, aber immer höflich und zuvorkommend. Seine Manieren sind einwandfrei. Manchmal ist aber noch so unbedarft, dass man ihn am liebsten in den Arm nehmen möchte. Kurzgesagt ein Traummann. 

    Auch wenn sein Vater auf dem ersten Blick streng und kalt wirkt, so ist er ein guter Vater und ein liebender Ehemann. Anfangs habe ich das nicht erkannt, aber mit der Zeit mochte ich ihn doch. Eigentlich muss man die Warwicks allgemein lieben. Jeder ist herzlich und sympathisch, aber auch Ehrgeizig. Seine Schwester z.B. ist in die Fußstapfen des Vaters getreten, auch wenn sie eher hoffnungslose Fälle annimmt, trotzdem ist sie gerissen und schlau. 

    Als William dann auf einen Fall angesetzt wird wo es um einen gerissenen Dieb und Kunstfälscher geht, lernt er Beth kennen. Beth arbeitet für eine Galerie, die Opfer des Diebes wurde. So lernen sich beide besser kennen und verlieben sich ineinander. Was William aber nicht weiß, Beth hat ein Familiengeheimnis, das wie ich finde, gar nicht so schlimm war wie ich dachte (also an sich schon, aber ich hatte anderes erwartet). Ihr Geheimnis nimmt dann am Ende eine größere Handlung ein, wo auch Williams Vater und Schwester mehr ins Spiel kommen.

    Beth blieb leider ein wenig Blass und war eher ein Nebencharakter. Die Liebesgeschichte war im Hintergrund, was an sich nicht schlimm ist, aber dann ging sie ziemlich schnell voran und ich hatte das Gefühl was verpasst zu haben. Hier hätte man andere Stellen kürzen können die mir etwas langatmig vorkamen und davon etwas mehr. 

    Die anderen Nebencharakter, wie seine Kollegen, waren besser ausgearbeitet. Man erfährt zwar nicht viel, aber ich hoffe das sich das in Band 2 ändert, da ich sie doch mochte.

    Allgemein zur Story kann ich sagen, dass sie mir sehr gefallen hat. Manchmal ging es mir nur etwas zu schnell, wie die Liebesgeschichte. Anderes wiederum war langatmig, besonders in der Mitte wo ich das Gefühl hatte, die Geschichte dreht sich im Kreis. 

    Das Buch bekommt wegen kleiner Schwächen 4/5 aber ich kann es trotzdem Empfehlen wer leichte Leselektüre sucht.

    ____________________________________________________

    Fazit 

    Die neue Saga von Jeffrey Archer überraschte mich Positiv und ich bin jetzt schon ein kleiner Fan von William. Der Bezug zur Kunst fand ich wirklich klasse, da ich selbst Kunstgeschichte studiere und so begeistert bin welche Rolle es hier hat. Band 2 wird definitiv gekauft. 

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