Bücher mit dem Tag "secret service"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "secret service" gekennzeichnet haben.

67 Bücher

  1. Cover des Buches Zerrissen (ISBN: 9783423215879)
    Juan Gómez-Jurado

    Zerrissen

     (113)
    Aktuelle Rezension von: schnaeppchenjaegerin
    Als der verwitwete Neurochirurg Dr. Dave Evans nach einer 36-Stunden-Schicht in der Klinik spät abends nach Hause kommt, sind seine 7-jährige Tochter und die Haushälterin verschwunden. Zunächst hat er seine Schwiegereltern in Verdacht, die Enkelin ohne sein Einverständnis zu sich geholt zu haben, tatsächlich stellt sich jedoch heraus, dass Julia entführt worden ist und in einem Erdloch gefangen gehalten wird. Evans soll seine Tochter nur dann wiedersehen, wenn er dafür sorgt, dass ein Patient die geplante Operation in zwei Tagen nicht überlebt. Bei dem Patienten handelt es sich um den mächtigsten Mann der Welt, den Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, den der renommierte Neurochirurg einer Washingtoner Privatklinik operieren soll. Evans bleiben 55 Stunden - zerrissen zwischen hippokratischem Eid und dem Überleben seiner Tochter. 

    Der Thriller wird aus Sicht von Evans in form eines Tagebuches erzählt. Er blickt zurück auf die schrecklichen Stunden des enormen Drucks der von dem Entführer Mr White durch die permanente Überwachung aufgebaut wurde und die bange Angst um seine Tochter. 
    Er setzt all seine Hoffnung auf seine Schwägerin Kate, die beim Secret Service arbeitet und im Alleingang nach Julia sucht. 

    Die Idee, den amerikanischen Präsidenten nicht durch einen Anschlag zu töten, sondern bei einer Operation sterben zu lassen bietet viel Potenzial für einen spannenden Thriller. Ein Spannungsaufbau wurde allerdings fortlaufend durch langatmige Rückblenden und Gedankengänge von Evans unterbrochen. 
    Meiner Meinung nach hätten nicht alle Erinnerungen und Handlungen derart detailliert geschildert werden müssen, um unnötige Längen im Mittelteil des Romans zu vermeiden. Dennoch liest man unweigerlich weiter, um zu erfahren, ob und wie sich Evans aus dieser ausweglosen Situation befreien kann und ob letztlich der durch einen Hirntumor dem Tod geweihte amerikanische Präsident oder die unschuldige kleine Julia überleben wird. 

    Für einen packenden Thriller fehlte mir der nötige Nervenkitzel. So hätte ich mir mehr von den Treffen bzw. Dialogen mit dem kaltblütigen Entführer und seinen psychologisch geschulten Persönlichkeitsmanipulationen und Psychospielchen mit dem sehr von seinen Fähigkeiten überzeugten Neurochirurgen und mehr Szenen mit der gequälten Julia gewünscht. 
  2. Cover des Buches Psychose (ISBN: 9783442489701)
    Blake Crouch

    Psychose

     (115)
    Aktuelle Rezension von: Prinzesschn

    Auf der Suche nach zwei verschwundenen Secret Service Agents verschlägt es Ethan Burke in das beschauliche Örtchen Wayward Pines in Idaho. Doch seine Reise beginnt mit einem Unfall, bei dem er sein Gedächtnis verliert. Die einzelnen Puzzleteile setzen sich erst nach und nach zusammen. Die Einwohner, die zunächst freundlich und ihm gutgesinnt erscheinen, verhalten sich zunehmend seltsam und scheinen Informationen vor ihm zurückzuhalten.

    Die Geschichte wird aus Ethans Sicht geschildert, die immer wieder von früheren Erlebnissen durchbrochen wird. 

    Ethans Charakter hat mir sehr gut gefallen. Man erhält Einblicke in seine Gedankenwelt und fühlt sich sofort mit ihm verbunden. Ich hatte von der ersten Seite an das Gefühl, mit Ethan in seiner misslichen Lage zu stecken.
    Die übrigen Charaktere bleiben blass, aber in meinen Augen braucht es dort auch keine weiteren Einblicke. Es wird schnell klar, dass mit den Einwohnern irgendetwas nicht stimmt, ohne dass man die Personen näher kennen müsste.

    Die Spannung ist durchweg zu spüren. Ebenso Verzweiflung, Misstrauen und die allgegenwärtige Angst, dass in Wayward Pines irgendetwas nicht stimmt.

    Der Schreibstil ist mitreißend und nimmt die*den Leser*in mit auf eine Hetzjagd, die einem den Atem raubt.

    Ich bin mir nicht sicher, ob mir das Ende nicht ein wenig zu viel gewesen ist, aber wenn ich mich komplett darauf einlasse, ist es eine faszinierende Idee, die noch viel Potenzial für die weiteren beiden Bände offen gelassen hat.

  3. Cover des Buches Slow Horses (ISBN: 9783257070187)
    Mick Herron

    Slow Horses

     (88)
    Aktuelle Rezension von: books_games_and_more

    „Mein Name ist Bond, James Bond!“ - „Geschüttelt, nicht gerührt“ 

    Wer kennt ihn nicht den berühmtesten Agenten de britischen Geheimdienstes MI5. Doch was ist, wenn einer vom ihnen versagt hat? Gibts dann den Gnadenstoß?!

    Mit mürrischer Miene schon, der Stoß geht vom Regens Park runter zu den Slow Horses nach Slough House. Die Agenten die auf dem Abstellgleis sind und keine Chance haben/sehen wieder festen Boden unter den Füßen zu bekommen.


    Ihr Boss ist der brüske und Mitmenschen verachtende Jackson Lamp. Er hat im kalten Krieg, selbst als Agent in Deutschland gedient und lebt immer noch auf diese Art. Doch auch bei ihm muss etwas vorgefallen sein, weswegen er Slough House leitet, oder?!

    Er ist faul und Provoziert andere gerne, somit niemand den man als Freund haben möchte. Dennoch ist er für seine Agenten da, wenn es hart auf hart kommt. Jackson Lamp umgibt immer etwas rätselhaftes. Laut dem Auto, ist es auch bewusst so ausgearbeitet, dass man zu ihm Distanz hat und keine Einblicke in seine Gedanken oder Beweggründe erhält.


    In der Reihe geht es um Jackson Lamp und seine Agenten. Es fangt im ersten Teil "Slow Horses" damit an, dass River Cartwright versetzt wird dort hin, sich damit aber nicht abfinden möchte und versucht dort wieder rauszukommen. Vor allem als es darum geht einen pakistanischen Jugendlichen live im Netz zu enthaupten. Doch da stellt sich die frage ob das Opfer wirklich der ist der er vorgibt zu sein? Und überhaupt wer steckt hinter dem ganzen? Nun Lest selbst..;)


    Im zweite Teil "Dead Lions“, sollen zwei Agenten des Slough House einen russischen Oligarchen beschützen. Doch von Anfang an ist etwas faul an der Sache. Zu mal ein ehemaliger Spion aus den Zeiten des kalten Krieges tot aufgefunden wird, angeblich Herzinfarkt.

    Die komplette läge Spitz sich wirklich bis aufs äußerste zu, doch genau da sind doch diese Abgestellten Agenten zu etwas nütze. Wie genau? Schaut selbst..=)


    Fazit:


    Es ist schon an einigen Stellen eine derbe Sprache, die mir nicht immer gefällt. Doch ich verstehe, dass sie für die Authentizität nötig ist. Was mir aber besonders gut gefällt, ist beim deutschen Cover der Erkennungswert. Es hat immer eine bekannte Londoner Sehenswürdigkeit und einen Auszug aus dem Tube-Streckenplan. 

    Ja klar auch vor allem der Inhalt, er ist immer spannend und ich habe nicht nur einmal gedacht, was soll jetzt das?! Macht doch keinen Sinn!! Doch es wurde immer die Spannung gehalten. Man kann auch den zweiten Band lesen ohne den Ersten, da es immer eine Personenübersicht gibt. Doch empfehlen würde ich mit dem ersten, da es doch dann übersichtlicher ist.

  4. Cover des Buches Cash Club (ISBN: 9783426304907)
    Ben Berkeley

    Cash Club

     (32)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010
    Was gibt es cooleres als in jungen Jahren schon den Plan fürs Leben zu haben? Kein Geld? Kein Problem, druck es dir einfach selbst!

    Vier Freunde und ein großer Plan! Was für HP und Microsoft die Garage, das ist für Brian, Alexander, Stanley und Joshua das Kinderzimmer. Was mit einfachen Starwarskarten begann, artet in Blüten in Millionenhöhe aus. Für die vier Schulfreunde in Silicon Valley zählt nur eines: Make Money und das geht so: Man nehme einen erstklassig ausgeklügelten Plan, eine Druckmaschine, einen schweizer Künstler, die Mafia, den Secret Service und natürlich eine ausgezeichnete Hackerin und schon kann es losgehen.

    Ben Berkeley hat mit Cash Club eine smarte Silicon Valley Start up – Biografie der ganz anderen Art gezeichnet! Irre witzig, außergewöhnliche Charaktere und mit einem besonderen Augenzwinkern auf „Geld regiert die Welt“.

    „Es gibt keine Probleme! Es gibt nur Herausforderungen!“ ist somit mein Fazit dieses Buches!
  5. Cover des Buches James Bond (ISBN: 9783864250705)
    Ian Fleming

    James Bond

     (91)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Der Auftakt zur Bond-Reihe von Ian Fleming, und das Buch, mit dem die Filme mit Daniel Craig begannen: Bond wird beauftragt, sich nach Royale-les-Eaux in Nordfrankreich zu begeben, um es dem Sowjetagenten Le Chiffre zu verhindern, daß dieser sich am Bakkarattisch bereichern kann. Das Geld benötigt dieser dringend, um die Gewerkschaftskasse der kommunistischen Gewerkschaft auszugleichen auszugleichen, die dieser zuvor geplündert hatte. Sehr spannend und die Geburtsstunde einer Filmfigur für die Ewigkeit. Ich fände eine wortgetreue Verfilmung interessant, mit Le chiffre als Agent der UdSSR und Vesper als MWD-Agentin, aber natürlich ohne Bonds Sexismen.
  6. Cover des Buches 3 2 1 - Im Kreis der Verschwörer (ISBN: 9783453439757)
    Tony Kent

    3 2 1 - Im Kreis der Verschwörer

     (16)
    Aktuelle Rezension von: BellBel

    Für Joshua ist es ein einfacher Auftrag – für den Agenten Joe Dempsey ein sicherheitstechnischer Albtraum – und für CNN Reporterin Sarah Truman einer dieser Reportagen, die theoretisch keinerlei Überraschungen bereithalten: mitten auf dem Trafalgar Square kommen der Präsident der Vereinigten Staaten, sein Vorgänger als auch hochrangige britische Politiker zusammen, um den Soldaten, die während der Konflikte in Afghanistan und dem Irak für ihr Land gekämpft haben, Dank und Ehre auszusprechen. Hier nun hat sich der Auftragskiller Joshua als einer vor insgesamt zwanzig, rund um das Areal verstreuter Scharfschützen positioniert und wartet darauf, dass sein Ziel in Aktion tritt. Mitten in der Menge befindet sich Eamon McGale, der letztlich mehrere tödliche Schüsse auf den britischen Politiker Neil Matthewson abgeben wird und damit eine immense politische Katastrophe in Gang setzt. Diese bezieht sich nicht alleinige darauf, dass die Waffe, mit der McGale auf den Politiker schießt von einem Insider noch vor der Veranstaltung unter dem Sitz platziert wurde, sondern auf die Tatsache, dass Joshuas Auftrag misslingt den Todesschützen im Anschluss zu eliminieren, um die Spuren zu den eigentlichen Drahtziehern hinter dem Attentat zu verwischen. Nachdem also die tödlichen Schüsse auf Matthewson, den Außenminister für Nordirland und Führsprecher zu den andauernden Friedensverhandlungen, abgegeben wurden, verfehlt Joshua die Gelegenheit den Schützen McGale zu liquidieren, da es dem Agenten Joe Dempsey gelingt diesen niederzuwerfen und in Gewahrsam zu nehmen. Die ganze Handlung dieser wenigen Sekunden, wird dabei von CNN Reporterin Sarah Truman und ihrem Kameramann auf Band festgehalten. Spannend ist nun, dass von Beginn an der Verdacht geäußert wird, dass womöglich die wahre IRA hinter dem tödlichen Attentat steckt, weshalb die Priorität lautet ein politisches Fiasko, insbesondere zu den USA zu vermeiden. Daher liegen die primären Interessen nun auf dem Faktor Aufklärung: wer platzierte die Waffe unter dem Sitz des Schützen und handelte dieser tatsächlich im Auftrag der IRA? Während diese Fragen insbesondere den Anwalt Michael Devlin, als auch den britischen Sicherheitsdienst umtreiben, führt Dempseys Weg zunächst zum zwanzigsten Scharfschützen auf dem Dach. Wer ist der unbekannte Mann und wer hatte die Befugnis einen unbekannten Agenten, kurzfristig als Scharfschützen einzuteilen…

    Während nun die Grundstory wenig Neues bereithält, sondern im Sinne von Verschwörung und falschen Annahmen zusammenzufassen ist, scheint die Frage zwangsläufig worin also die Besonderheit des Thrillers begründet liegt? Der aus einer irischen Familie stammende, ehemalige Amateurboxer und Barrister, Toni Kent schuf mit seinem Debütroman IM KREIS DER VERSCHWÖRER einen nervenaufreibenden, vor allem aber sowohl strukturell, als auch inhaltlich überzeugenden und spannenden Thriller. Nach den laut der Neuen IRA „versehentlich tödlichen“ Schüssen auf die Reporterin Lyra McKee im April dieses Jahres, verwundert es kaum, dass Kents Roman auch einen unterschwellig aktuellpolitischen Bezug auf die erneuten Unruhen in Irland nimmt – und das bereits im vergangenen Jahr, als der Roman mit dem originalen Titel „Killer Intent“ erschien. Auch nun schwingt dieser thematische Bezug während des Lesens automatisch mit, was der Geschichte aber keinen Abbruch tut – ganz im Gegenteil. Vielmehr nutzt Kent die noch immer vorherrschende Terrorgefahr, die von der militanten Gruppe der IRA ausgeht, um seiner Geschichte einen Funken Authentizität einzuhauchen; konkret jedoch um den Leser in eine gewisse Richtung zu drängen – ihm eine Sicht auf die Ereignisse zu geben, die er womöglich im Laufe des Romans gezwungen ist aufzugeben. Gerade aus diesem Grund, gehört IM KREIS DER VERSCHWÖRER vermutlich zu den besten Thrillern der vergangenen Zeit. Selten ist die Situation dergestalt, dass die Seiten nur so vor dem Auge davonziehen, jedes neue Kapitel nicht nur zwangsläufig die Spannung erhöht, sondern in einer Manie ausartet das Buch nicht aus den Händen legen zu können. Obgleich der Roman durch und durch als gelungen und mitunter sogar herausragend beschrieben werden kann, ist der Handlungsstrang dann auch gelegentlich vorhersehbar: dies betrifft konkret den Tod von Michael Devlins Co-Anwalt und Freund Daniel Lawrence. Dennoch ist dieses tragische Ereignis absolut notwendig, nicht nur für die Story an sich, sondern in erster Instanz aus dramaturgischen Gründen. Die Tatsache, dass Daniel sich kurz vor seinem Unfall noch mit dem Todesschützen, dem Iren Eamon McGale, unterhielt und in den Besitz entscheidender Informationen gelangt, die Daniel via Telefon zwangläufig nicht an seinen Freund Michael weiterreichen kann, führen Seitens des Lesers zwangsläufig zu frustartigen Zuständen, erhöhen aber erwartungsgemäß die Neugierde.

    Gerade auch die Stringenz, mit der Kent seine Geschichte zu Ende erzählt und die bereits im Roman erwähnten „losen Enden“ zusammenführt, sind als kongenialer Schachzug zu beschreiben. So wundert es nicht, dass auch diese überdurchschnittliche Erzählung bereits zum Gegenstand etwaiger Überlegungen avancierte für Kino oder Fernsehen adaptiert zu werden. Auch hier dürfte das Ergebnis letztlich durchaus überzeugend ausfallen. Doch bleibt die Frage noch unbeantwortet, worin nun in IM KREIS DER VERSCHWÖRER die besondere Essenz zu finden sei? Es ist die persönliche Note, die insbesondere in der Figur des Barristas Michael Devlin zum Ausdruck kommt, und vermutlich gewisse autobiografische Tendenzen zu Kent selbst vermuten lassen– sie wirken nicht nur authentisch, sondern vor allem wahr – und Wahrheit ist letztlich das Quäntchen, welches einen durchschnittlichen, von einem überragenden Roman unterscheidet.

  7. Cover des Buches Um Mitternacht ab Buckingham Palace (ISBN: 9783462000900)
    JB Lawless

    Um Mitternacht ab Buckingham Palace

     (11)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010

    Ein Fall für Detective Strafford.

     

    Der zweite Weltkrieg ist mitten im Gange und die Großstadt London wird täglich bombardiert.

     

    Die jungen Prinzessinnen Margareth und Elizabeth müssen aus der unsicheren Zone gebracht werden. Bei einer Nacht- und Nebelaktion schmuggelt man die beiden jungen Mädchen außer Haus.

     

    Per Boot geht es mit der MI5-Agentin Celia Nashe auf nach Irland. Dort werden sie vom englischen Botschafter und vom jungen irischen Detektive Strafford zu einem sicheren Ort gebracht.

     

    Celia und Strafford erhofften sich ein wenig Urlaub und landen in Tipperary in einem heruntergekommenen feuchten Herrschaftssitz samt schlechtgelauntem alten Colonel.

     

    Das Inventar des Hauses wird über die wahre Identität der beiden jungen Mädchen im Dunklen gelassen und zumindest Anfangs scheint der Plan aufzugehen.

     

    Doch Straffort, selbst Ire, ahnt, dass allein schon die Fahrt im schicken Bentley die Dorfbewohner zur Neugierde zwingt.

     

    Margareth gibt während des Aufenthalts ganz die Prinzessin, während Elizabeth den Braten und die ganze Inszenierung längst gerochen hat und beginnt, eigene Ermittlungen anzustellen.

     

    Schwer bewacht durch das irische Militär erhoffen sich alle ein paar ruhige Tage und eine baldige Rückkehr nach London. Wäre da nicht die IRA, die deutschen Flugzeugbomber und eine dubiose Bande im Dorf. Selbstverständlich sind die beiden Mädchen längst aufgeflogen…

     

    JB Lawless lässt es entgegen dem gesetzlosen Namen doch ein wenig an Spannung missen.

     

    Strafford ist mit seiner irischen Vergangenheit beschäftigt und versucht, mit Celia Nashe penetrant warm zu werden. Doch die hat ihr Herz wie erwartet anderweitig vergeben und der eigentlich Plan gerät etwas zu schnell in Vergessenheit.

     

    Die Verschrobenheit der Anwohner des maroden Anwesens kommt mir allzu bekannt vor und hinterlässt dann doch einige Fragen.

     

    Alles in allem ein guter Krimi, auch wenn mir durchweg die Spannung fehlte.

     

    Elizabeth hinterlässt bleibenden Eindruck beim Leser.

  8. Cover des Buches Im Bruchteil der Sekunde (ISBN: 9783785721513)
    David Baldacci

    Im Bruchteil der Sekunde

     (126)
    Aktuelle Rezension von: PaddyH

    Dass Sean King und Michelle Maxwell später ein Team sind, weiss man vermutlich. Schliesslich gibt's weitere Bände (und auch eine winzige TV-Serie). Dieses Buch erzählt, wie es dazu gekommen ist. 

    King wie Maxwell waren Agenten des Secret Service. Beide haben ihren Schützling verloren. Der Schützling von King wurde erschossen (was schon etliche Jahre zurück liegt), derjenige von Maxwell wurde gerade eben entführt. 

    Es deutet lange nichts darauf hin, aber beide Fälle haben Gemeinsamkeiten und King wird von seiner Vergangenheit eingeholt.  Er unterstützt Maxwell auf der Suche nach deren Schutzperson. 


    Es geschieht unglaublich viel, es gibt zahlreiche Wendungen und Überraschungen, viel Action und noch mehr Spannung. Vieles davon muss einfach sein, um die Geschichte voran zu treiben. Wirklich realistisch und glaubwürdig ist es nicht. Aber Roman-Figuren haben halt immer so viel Glück, wie ihnen der Autor zugesteht. King und Maxwell können sich diesbezüglich jedenfalls nicht über ihren Erfinder beklagen. 

    Wirklich enttäuschend ist das Buch allerdings am Ende. Dann, wenn alles "aufgelöst" wird und der Leser den Grund für die ganze Sache erfährt. Das war's? Wirklich? Ein Irrer, der seine grosse Liebe nicht bekam? Oje. Sehr weit hergeholt, sehr enttäuschend. 

  9. Cover des Buches Die Sammler (ISBN: 9783404164790)
    David Baldacci

    Die Sammler

     (55)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010
    Der zweite Teil des Camel-Clubs und ein Muss für alle Bücher-Fans!

    Endlich ging es für mich weiter mit dem zweiten Teil des Camel-Clubs. Caleb stößt bei seinem Job in der Bibliothek auf den toten Kollegen Bethan. Scheinbar an einem Herzleiden erlegen, vermachte er Caleb die Aufgabe, seine Bibliothek aufzulösen und sein damit erworbenes Vermögen zu stiften.

    Als Caleb sich mit Unterstützung des Camel-Clubs den privaten Tresorraum des Verstorbenen ansehen, staunt er nicht schlecht. Er macht eine außergewöhnliche Entdeckung.

    Oliver Stone hingegen beobachtet als ehemaliger Geheimdienstmitarbeiter seltsame Dinge rund um das Haus und in der Stadtbibliothek und beschließt den Rest des Teams einzuweihen.

    Währendessen gelingt es einem sehr geschickten Diebes-Quartett den mächtigsten Casino-Tycoon um 40 Millionen Dollar zu erleichtern. Die Rache die Jerry schwört, begleitet die Diebe nunmehr Tag für Tag.

    Aber wie hängen die beiden Geschehnisse zusammen. Oliver Stone zählt Eins und Eins zusammen und kommt mit seinem Team und der Hilfe einer begnadeten Diebin einer ausgefuchsten Machenschaft auf die Spur!

    Wie auch schon der erste Teil ein wahnsinnig spannender Thriller für alle Fans von Spionageromanen und Bücherliebhabern!
  10. Cover des Buches Mit jedem Schlag der Stunde (ISBN: 9783404157938)
    David Baldacci

    Mit jedem Schlag der Stunde

     (128)
    Aktuelle Rezension von: Christine_Perrey

    In einer Kleinstadt treib sich ein Serienkiller herum, der andere Serienkiller nach ahmt. Die Story ist teilweise in die Länge gezogen, aber es hat auch überraschende Momente und ich hatte überhaupt keine Idee wer der Killer sein könnte und das fand ich super, weil man die ganze Zeit am rätseln ist. Es lohnt sich es zu lesen. 

  11. Cover des Buches Die Frau des Präsidenten (ISBN: 9783442491124)
    James Patterson

    Die Frau des Präsidenten

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Victoria_Rohde

    Das Cover ist wirklich perfekt gewählt, es passt zu der Story und wirkt geheimnisvoll.

    Der Schreibstil ist ebenso mitreißend, wie aufwühlend. Aus der Perspektive von mehreren, völlig unterschiedlichen Menschen in ganz unterschiedlichen Positionen und auf unterschiedlichen Seiten, erlebt man das, bereits in dem Klappentext angekündigte, Verschwinden der First Lady.


    Nach ein paar wenigen Kapiteln ist man mitten drin in dem Wirrwarr einer verletzten Frau, des wichtigsten Mannes der Welt, dem Secret Service und weiteren Drahtziehern und Nebenfiguren, die die Geschichte spannend machen.

    Die kurzen Kapitel aus den verschiedenen Sichtweisen, machen es einfach die Geschichte von allen Seiten zu betrachten, Trotzdem bleibt es bis zum Ende aufregend und man möchte das Buch gar nicht aus der Hand legen.

    Auch das Ende hat einen runden Abschluss gefunden.


    Fazit: Ein toller Patterson. Ich freue mich schon darauf , das nächste Buch von ihm zu lesen.

  12. Cover des Buches Die Wächter (ISBN: 9783404270453)
    David Baldacci

    Die Wächter

     (79)
    Aktuelle Rezension von: simonfun
    Der Präsident der USA wird spektakulär entführt und die USA zwecks seiner Freilassung erpresst. Dass sich das die Jungs im Weißen Haus nicht gefallen lassen, dürfte klar sein. Diese Zusammenfassung betraf inhaltlich die letzten etwa 150 Seiten. Der Rest ist Politikgeschichte, verkrachte Existenzen, Herzschmerz und Verschwörung. Wer hier action erwartet, muss sich gedulden, aber zumindest wird die Geduld belohnt und ein paar kleinere Überraschungen treten auch zutage.
    Wie auch immer - mühsam ernährt, aber zum Schluss die Backen dick!
  13. Cover des Buches James Bond - dr. no (ISBN: 9783864250804)
    Ian Fleming

    James Bond - dr. no

     (24)
    Aktuelle Rezension von: JuliaSchu

    „007 jagd Dr. No“ – Dieser Film kam 1963 in Deutschland in die Kinos. Der erste Bondfilm, also auch das erste Bondgirl und überhaupt….von allem das erste! Mit diesem Film begann eine noch heute andauernde Reise um den britischen Geheimagenten und ich muss sagen: Bei der Buchvorlage ist es absolut kein Wunder, dass ausgerechnet dieser Roman für Bonds Debüt gewählt wurde!

    Inhalt

    Bei seiner letzten Mission wurde James Bond tödlich verletzt. Nach langer Kur ist er nun aber bereit für eine neue Mission. Dies sieht sein Chef M nicht so und schickt ihn lediglich nach Jamaika zu einem banalen Fall, oder auch „in den Urlaub“, wie M es nennt. Bond soll eine Routineuntersuchung leiten, denn der englische Zuständige auf Jamaika ist mitsamt seiner Assistentin spurlos verschwunden. 007 glaubt von Anfang an nicht an ein Durchbrennen der beiden und beginnt auf eigene Faust nachzuforschen. Überall auf Jamaika scheint eine chinesische Organisation zu agieren, dessen Drahtzieher ein ominöser Dr. No ist. Ihm gehört eine Insel, die niemand betreten darf.  Aber Bonds Name wäre nicht James Bond, wenn er sich von so etwas würde abschrecken lassen.
    Ein spannendes Abenteuer beginnt unter der Sonne von Jamaika mit einem Bösewicht, wie ihn die Welt noch nicht gesehen hat. Spannend und furios: 007 eben.

    Meinung

    In meinen Bond-Rezensionen klingt es immer schon durch. Irgendwie gefällt mir der Bursche ja. Auch wenn die Flemings Romane manchmal etwas zäh sind, überwiegt doch deutlich der Charme der Bücher. In „Dr. No“ wie das Buch einfach nur heißt (hier jagd man eigentlich niemanden…) steigert der Autor das Potenzial seiner Figur. Das Buch schließt direkt an seinen Vorgänger „Liebesgrüße aus Moskau“ an. Bond ist verletzt und muss sich erst einmal erholen. Ich finde das macht die Figur des Agenten doch wieder um einiges menschlicher. Bond ist zu Anfang des Romans ziemlich verärgert über seinen banalen Auftrag, der sich aber ja als gar nicht so banal herausstellt. 
    Meiner Meinung nach ist „Dr. No“ das bis jetzt beste Bond Buch. Der Anfang ist sehr rasant und man möchte sofort wissen, wie es weitergeht. Der spätere Film hält sich in manchen Teilen sehr genau an die Buchvorlage, spätestens aber am Ende sind es zwei völlig verschiedene Versionen. 
    Alte Bekannte tauchen auf und neue Freundschaften (und Feindschaften) werden geschlossen. Der gute Quarrel, den man bereits in „Leben und Sterben lassen“ kennenlernte spielt wieder eine Rolle. Dazu kommt natürlich die überaus berühmte Honey Rider. Im Buch allerdings ist die später von Ursula Andress dargestellte Figur keinesfalls von Anfang an diese Sexgöttin. Die kleine Honey ist naiv und nun ja…eben etwas anders. Ich bin mir grad gar nicht sicher, ob im Film überhaupt etwas über ihren Werdegang erzählt wird, dieser erklärt im Roman aber so einiges. Ach ja…vielleicht steckt doch ein wenig Sexgöttin in ihr. Sie steigt nämlich nicht im Bikini aus den Fluten, sondern völlig nackt. 
    Ach Herr Fleming…was soll man da noch sagen?!
    Sehr passend finde ich daher auch, wie nüchtern Bond mal wieder über das Auftauchen der jungen Frau urteilt:

    „Es war großes Pech, dass sie dieses Mädchen getroffen hatten. Ob es einem nun gefiel oder nicht, im Kampf stellte eine Frau einen Nachteil dar.“ (Seite 152)


    Ja, so ein Mist aber auch. Immer diese lästigen Frauen…Die „Liebesgeschichte“, die sich aber zwischen Bond und Honey entwickelt gefiel mir ganz gut. Sehr typisch für Bond, aber eben auch passend. Die übrigen Charaktere sind typisch Fleming: recht kurz gehalten und eher unwichtig, manchmal aber liebenswürdig. Zur Person von Bond muss glaube ich nicht viel gesagt werden. Dieser arrogante Brite weiß einfach, wie man’s macht.
    Mein absoluter Liebeling ist allerdings der Namensgeber des Romans selbst: Dr. No! Ein absolut gelungener Bösewicht, meiner Meinung nach der beste Bond-Schurke überhaupt. Selten konnte mich eine Figur so erschrecken und dennoch schmunzeln lassen, wie der Deutsch-Chinese. Es ist absolut klassisch: Der Böse ist absolut wahnsinnig und weiß das auch. Es ist wirklich herrlich diesen Größenwahn nachlesen zu drüfen. Hier eine kleine Kostprobe:

    „Wahnsinn, mein lieber Mister Bond, ist so unbezahlbar wie Genie. Energieverschwendung, geteilte Aufmerksamkeit, Antriebslosigkeit, fehlendes Durchhaltevermögen – das alles sind Laster der Herdentiere. […] Ich habe diese Laster nicht. Ich bin, wie Sie ganz richtig festgestellt haben, ein Wahnsinniger – ein Wahnsinniger, Mister Bond, dessen Macht im Wahn liegt.“ (Seite 249)

    Herrlich…mehr kann ich dazu gar nicht sagen. Allein diese Szene, in der Dr. No alle seine heimtückischen Pläne offenbart, ist es wert diese Geschichte zu lesen. Aber es gibt noch eine andere tolle Stelle im Roman, die im Film leider nicht übernommen wurde und das ist Dr. Nos Parcours. Hier kann sich Bond mal so richtig beweisen und da der Leser absolut keine Ahnung hat was passiert, ist die Sache doppelt spannend!

    Dass Flemings Schreibstil nicht überragend ist, sollte bekannt sein. Einfache Sätze und manchmal zu genaue Beschreibungen sind hier prägend. Wie etwa:

    „Der Grund war schlammig, und mit jedem Schritt sanken ihre Füße zentimetertief in den schleimigen Morast. Kleine Fische oder Krebstiere wuselten umher und flohen vor ihren Schritten, und immer wieder mussten sie die Blutegel wegwischen, bevor sie sich festsaugten. Doch ansonsten kamen sie problemlos voran.“ (Seite 148)

    Danke, Mr. Fleming für diese eindrückliche und eklige Beschreibung. Na immerhin kamen sie problemlos voran…
    Ihr seht schon. Der Stil ist jetzt nicht zum in-die-Höhe-springen, aber eben doch ganz passend.

    Fazit

    Für mich war „Dr. No“ ein wirklich geniales Buch. Dieser Schurke hat’s mir angetan und auch die Geschichte an sich kann wirklich glänzen. Allerdings ist die Weltansicht von Mr. Fleming und seinem Protagonisten natürlich mehr al einmal fragwürdig!
    Ich hoffe meine Zitate schrecken euch nicht ab. Ich kann wirklich sehr gut verstehen, warum man dieses Abenteuer für die Filmpremiere ausgewählt hat, da es wirklich alles hat: Spannung, Action, Humor und einen ganz bezaubernden James Bond. Von mir gibt es super 4,5 Sterne. In einer anderen Stimmung hätte ich sicher 5 vergeben, aber ein paar Landschaftszitate zu viel ließen mich davor zurückschrecken. 
  14. Cover des Buches Rotkehlchen (ISBN: 9783548061658)
    Jo Nesbø

    Rotkehlchen

     (310)
    Aktuelle Rezension von: PoldisHoerspielseite

    Harry Hole, der erst vor kurzem zum norwegischen Staatsschutz gewechselt ist, bekommt Hinweise auf einen geplanten Anschlag auf ein Mitglied des Königshauses. Schnell kann er einen Zusammenhang zum Nationalsozialismus, der auch in Norwegen immer noch fanatische Anhänger hat. Doch während seiner Ermittlungen stößt er auf Hinweise, die auf ein riesiges Netzwerk hinweisen – und dieses scheint auch Hole ins Visier genommen zu haben…

    „Rotkehlchen“ heißt der dritte Teil der Reihe von Jo Nesbo um seinen Ermittler Harry Hole, wobei er seine labile Hauptfigur hier noch intensiver darstellt. Nur schwer bezwingbare Alkoholsucht, Depressionen und manische Züge, die ihn wie besessen in seine Arbeit stürzen lassen, aber auch ein ungewöhnlicher Blick auf die Welt und der Wille, alles und jeden verstehen zu können – so entsteht trotz einiger Klischees des typischen Ermittlers in „Schweden-Krimis“ eine sehr eigenständige Figur, die mit ihrer düsteren Ausstrahlung auch hier eine ganz besondere Stimmung mit sich bringt – übrigens auch wenn man die vorigen Bände nicht gelesen hat, die wesentlichen Zusammenhänge erschließen sich hier auch im Zusammenhang. Dieser Teil ist sehr reizvoll geraten und bereichert besonders die Atmosphäre des Romans, nimmt aber vielleicht etwas zu viel Raum ein und neigt dazu, zu sehr von der eigentlichen Handlung abzulenken – auch wenn mir auch die privaten Probleme von Harry zugesagt haben und diese interessant aufbereitet und vertieft wurden.

    Der Fall an sich ist recht komplex geraten und hat viele Verbindungen zur Zeit des Nationalsozialismus, mischt auch immer wieder Szenen aus der Vergangenheit und dem zweiten Weltkrieg unter, lässt die aktuellen Ereignisse durch eine lange Verkettung von Umständen erscheinen. Das ist vielseitig und sehr atmosphärisch geraten und mit vielen Bezügen zur Geschichte gestaltet, sodass der Leser auch noch mehr gut recherchiertes historisches Wissen erlangt. Die Zusammenhänge sind lange nicht klar, was schon viel Aufmerksamkeit vom Leser verlangt, was aber auch sehr spannend geraten ist. Die Auflösung lässt sich dann auch erst kurz vor Schluss erahnen und wird in einem sehr gelungenen Coup aufgedeckt, welcher den Roman gekonnt abschließt.

    „Rotkehlchen“ ist mit seinen engen historischen Bezügen und spannenden Entwicklungen gekonnt und abwechslungsreich erzählt, wurde vom Autor sehr gekonnt recherchiert und präsentiert mit dem Nationalsozialismus ein weiterhin aktuelles Thema. Doch auch die Hauptfigur wird gekonnt dargestellt, Harrys innere Dämonen werden noch facettenreicher ausgeführt, was dem Roman zusätzliche Würze verleiht. Sehr lesenswert!

  15. Cover des Buches Im Takt des Todes (ISBN: 9783404159680)
    David Baldacci

    Im Takt des Todes

     (88)
    Aktuelle Rezension von: Christine_Perrey
    Die Geschichte selber war nicht schlecht, aber mir war die Story teilweise zu langweilig. Die Charakteren finde ich gut. Es gibt bessere Bücher von dem Autor.
  16. Cover des Buches Tödliche Absicht (ISBN: 9783442362851)
    Lee Child

    Tödliche Absicht

     (51)
    Aktuelle Rezension von: Soeren

    Jack Reacher wird vom Secret Service engagiert, um Vizepräsidenten Armstrong zu töten. Zumindest in der Theorie. Er soll herausfinden, ob und wo es in deren Sicherheitskonzept noch Lücken gibt. Er findet nicht nur welche, sondern zudem heraus, dass tatsächlich eine reale Bedrohung existiert. Einer oder mehrere Attentäter haben gedroht, den hochrangigen designierten Politiker umzubringen. Als wäre das nicht bereits kompliziert genug, handelt es sich bei seiner Secret-Service-Kontaktperson um M.E Froelich, die Exfreundin von Jacks verstorbenem Bruder Joe. So muss er sich zwangsweise auch mit seiner Vergangenheit auseinandersetzen.

    Die Handlung ist straff erzählt, es gibt keinerlei Leerläufe. Dazu ist es interessant, zu verfolgen, aus welchen Kleinigkeiten Jack etwas ableiten kann und dass er damit in der Regel immer richtig liegt. Auch sonst ist Reacher praktisch unfehlbar. Selbst negative Gefühle wie Liebeskummer oder Einsamkeit sind ihm völlig fremd. Da er sich mit Details über eine Vergangenheit sehr zurückhält, war es schön, mehr über ihn, seinen Bruder Joe und die Umstände seines Todes zu erfahren.

  17. Cover des Buches Der Spion, der aus der Kälte kam (ISBN: 9783548061832)
    John le Carré

    Der Spion, der aus der Kälte kam

     (85)
    Aktuelle Rezension von: Stephanus

    Alex Leamas arbeitet im Büro des britischen Geheimdienstes in Berlin während des Kalten Krieges.  Immer mehr britische Agenten werden in letzter Zeit durch den DDR-Geheimdienst ausgeschaltet und Erfolge bleiben aus. Auf der Suche nach einer undichten Stelle setzen ihn seine Vorgesetzten direkt auf seinen Gegenspieler im DDR-Geheimdienst Mundt an und verfolgen den Plan, dass ein sozialer Abstieg erfolgen soll, damit er ein interessantes Ziel für eine Anwerbung durch den DDR-Geheimdienst wird. Leamas lässt sich darauf ein, erkennt aber schon bald, dass nun ein doppeltes Spiel mit ihm selbst gespielt wird. Um sein Leben zu retten wird er selbst aktiv und agiert geschickt in einem tödlichen Agentenspiel der Supermächte.

     

    Ein sehr spannender und gelungener Roman über Spionage und Verrat wird vom Autor konstruiert. Dabei erweist sich dieser als Meister der Konstruktion und Schaffung von Spannung. Stil und Sprache sind schlicht und zweckmäßig und auch die Charakterdarstellungen sind nicht besonders detailliert. Dies stört aber nur gering, da eine der besten Spionageschichten, die ich gelesen habe, entwickelt wird. Ein immer noch lesenswertes Buch voll Spannung und mit einer akribisch ausgearbeiteten, logischen Handlung.

  18. Cover des Buches The Clocks (ISBN: 9780007121090)
    Agatha Christie

    The Clocks

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Ann-Sophilius

    Nette Geschichte, aber leider für mich nicht eines ihrer besten Werke. Vielleicht lag es an dem Fakt, dass ich das Buch auf englisch gelesen habe, dass ich vielleicht nicht alle Aspekte verstanden habe. Dennoch war dieser Krimi nicht so ausgeklügelt wie viele andere von Agatha Christie. Da es allerdings trotzdem ein üblich gutes Lesevergnügen war und ich den Stil von Agatha Christie (den Aufbau ihrer Kriminalgeschichten, die Hintergründe der Tat, die Karikatur der meist schrulligen Charaktere und England als Setting) im Üblichen liebe, war dieses Buch trotz ausbleibender großer Pointe ein nettes Lesevergnügen für einen Nachmittag. 

  19. Cover des Buches Die Spieler (ISBN: 9783404160808)
    David Baldacci

    Die Spieler

     (47)
    Aktuelle Rezension von: ban-aislingeach

    Der Thriller „die Spieler“ ist der 3 Band der Camel Club Reihe und wurde von dem amerikanischen Autor David Baldacci geschrieben. Das erste Buch der Reihe heißt „die Wächter“, aber man muss die Bücher nicht in der richtigen Reihenfolge lesen. „Die Spieler“ ist 2010 im Bastei Lübbe Verlag erschienen und umfasst 477 Seiten sowie 99 Kapitel.

    Obwohl die Trickbetrügerin Anabel Conroy wusste, dass sie sich auf gar keinen Fall Jerry Bagger zum Feind machen sollte, musste sie den skrupellosen Kasinoboss aus Rache um 40 Millionen Dollar erleichtern. Nach dem Diebstahl steht sie natürlich auf seiner Abschussliste und er tut alles um sie zu finden. Zum Glück kann sie sich jedoch auf den Camel Club verlassen, denn dieser will ihr unbedingt helfen. Doch dann wird dessen Anführer Oliver Stone von seiner Vergangenheit geholt. Vor langer Zeit hieß er John Carr und war ein von der Regierung bezahler Auftragskiller. Nun macht man Jagd auf ihn wie auch auf die anderen Killer von damals und sein ehemaliger Chef will ihn als Köder nutzen um mit seiner Hilfe den Jäger zu fangen.

    Oliver ist sehr mysteriös. Dies liegt vor allem daran, dass kaum jemand weiß wie er wirklich heißt und er nie über seine Vergangenheit redet. Nur zwei seiner Freunde wissen ein wenig mehr über ihn, aber nicht alles. Selbst jetzt im hohen Alter ist er noch immer ein perfekter Kämpfer. Doch seine gute Eigenschaften überwiegen trotz seiner Vergangenheit, denn er ist sehr loyal und hilfsbereit. So würde es ihn nie in den Sinn kommen einen Freund im Stich zu lassen.

    Anabel Conroy hatte es nicht leicht im Leben. Schon früh musste sie auf eigenen Füßen stehen und so ist sie gegenüber neuen Leuten sehr misstraurisch und es fällt ihr schwer Hilfe anzunehmen. Sie beherrscht ihr Handwerk der Trickbetrügerei perfekt und es ist wunderbar zu sehen wie sie problemlos in die verschiedenen Rollen rutscht. Ihr größtes Problem ist nicht ihr Dickschädel, sondern ihre Rachsucht und das es ihr schwer fällt zu vergeben.

    Das Buch ist in der dritten Person Singular und hauptsächlich aus Anabels und Olivers Sicht geschrieben. Der Autor hat einen wunderbaren Schreibstil und es war perfekt in einem Buch zwei spannende Geschichten zu finden. Dabei hat mir wie immer besonders der Fall um John Carr gefallen, denn dies ist immer sehr spannend. Dieses Buch hat mich nicht nur zum Nachdenken gebracht, sondern man lernt auch einiges über Kasinos und über Johns ehemalige Arbeit. Man fiebert zwar mit den Charakteren mit, aber es gibt nur wenige Actionszenen.

    Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter. Es eignet sich vor allem für Leser von spannenden Thrillern.

  20. Cover des Buches Clockwork Spiders (ISBN: 9783800056637)
    Corina Bomann

    Clockwork Spiders

     (44)
    Aktuelle Rezension von: Taesel


    Wow. Clockwork Spiders war mein erstes Buch in diese Richtung und hat leider sehr lange auf meinem SuB Platz gefunden. Glücklicherweise habe ich mich dazu aufgerafft, das Buch mal in die Hand zu nehmen - und ich habe es nicht bereut. Ein totales Highlight für mich! Die Protagonistin Violet ist ein starkes, eigensinniges Mädchen und total sympathisch, genauso wie ihr Butler. Alle Charaktere sind sehr gut aufgebaut und vor allem Black hat mir sehr gut gefallen, da man ja nicht wusste, ob man ihm nun vertrauen kann oder eben nicht, was sich bis zum letzten Teil des Buches gezogen hat. Auch ein paar plot twists gab es hier; manche offensichtlich, manche nicht so offensichtlich. Das Buch ist sehr schön abgerundet und verdient meiner Meinung nach 5/5 Sterne.




  21. Cover des Buches Hope Never Dies (ISBN: 9783426307465)
    Andrew Shaffer

    Hope Never Dies

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Heike80

    Ich habe es gelesen, weil ich Interesse daran hatte, wie man diese Hauptfiguren, die ja wirklich bekannt sind in eine Krimigeschichte einbinden kann.

    Schön war, dass man die Hintergründe von Bidens Leben etwas genauer kennengelernt hat, was mir persönlich gut gefallen hat.

    Ansonsten blieb die Spannung leider etwas auf der Strecke und so ganz nachvollziehbar ist das alles nicht.

    Kann man mal Lesen, aber so ganz das Meine ist es nicht.

  22. Cover des Buches Sweet Tooth (ISBN: 9780099582038)
    Ian McEwan

    Sweet Tooth

     (26)
    Aktuelle Rezension von: NiamhOConnor

    Serena Frome, Tochter eines anglikanischen Bischofs, ist noch keine 25, bildhübsch und belesen und hat einen Abschluss in Mathematik von der Universität Cambridge. Ihren neuen Job beim britischen Geheimdienst MI5 verdankt sie aber nicht ihren akademischen Leistungen, sondern ihrem um drei Jahrzehnte älteren Geliebten Tony Canning. Hätte Ian McEwan den Beginn seines Romans Sweet Tooth (auf Deutsch: Honig)  im 21. Jahrhundert angesiedelt, würden Serena zu Beginn ihrer Tätigkeit ein anspruchsvolles Trainingsprogramm für Geheimagentinnen und im Anschluss daran eine Karriere im Kampf gegen rechten oder linken Terror oder gegen Islamismus erwarten. Serena tritt ihren Dienst aber im Jahr 1972 an, und daher verbringt sie ihre Tage mit dem Tippen und Ablegen von Akten, und ihr erster Auftrag außerhalb der Büromauern besteht darin, gemeinsam mit ihrer Kollegin Shirley Shilling eine vom Geheimdienst gemietete Wohnung zu reinigen, um die Spuren des letzten Einsatzes zu beseitigen. Dort findet sie einen Zettel mit einem Hinweis auf Tony, der sich in der Zwischenzeit sowohl von ihr als auch von seiner Ehefrau getrennt hat.

    Auch der nächste Auftrag ist nicht besonders spektakulär, kommt aber zumindest Serenas Interesse für Literatur entgegen: Im Rahmen des Projekts Sweet Tooth (in der deutschen Übersetzung Operation Honig) besucht sie getarnt als Mitarbeiterin einer Stiftung den noch unbekannten Schriftsteller Thomas Haley und bietet ihm finanzielle  Unterstützung an, die es ihm ermöglichen soll, sich ganz aufs Schreiben zu konzentrieren.  Die Kandidaten für ein derartiges Stipendium sind sorgfältig ausgewählt: Es werden nur Autoren ins Programm aufgenommen, von denen der MI5 annehmen kann, dass ihre zukünftigen Bücher eine pro-westliche, antikommunistische Ideologie transportieren werden. Wer sie wirklich finanziert, erfahren die Stipendiaten nicht. Wie nicht anders zu erwarten, verliebt sich Serena in Tom, kann sich aber trotzdem oder gerade deswegen nicht dazu durchringen, ihm die Wahrheit zu erzählen.

    Meine Meinung: Die Geschichte, an die sich Serena viele Jahrzehnte später erinnert, ist zwar im Geheimdienstmilieu angesiedelt, aber eher eine Beziehungs- als eine Spionagegeschichte. Sie lässt das London der frühen 1970er-Jahre wiederauferstehen: Die Tochter aus gutem Hause wohnt in einem möblierten Zimmer,  kann dank der Pille gefahrlos Liebschaften eingehen, spaziert durch die Carnaby Street und raucht mit dem Hippyfreund ihrer Schwester auch schon mal einen Joint.  Beim MI5 ist man mit dem Kalten Krieg und den Anschlägen in Nordirland beschäftigt und friert in wegen der Ölkrise ungeheizten Büros. Man macht sich Gedanken über den EU-Beitritt Großbritanniens, zweifelt an den Vorteilen des Zukunftsprojekts Channel Tunnel und freut sich, wenn die linken Gewerkschaften Rückenwind verlieren. 

    Die Sprache, in der Serena all das erzählt, ist ebenso elegant und kultiviert wie sie selbst, und Ian McEwan nimmt für die Geschichte doch auch Anleihen bei seinen Kollegen aus dem Geheimdienstgenre. Ian Flemming wird ausdrücklich erwähnt, und eine Anspielung auf Graham Greene ist wohl der „vierte Mann“, von dem wiederholt die Rede ist. Auch die Atmosphäre der Geschichte hat mich teilweise an Graham Greene erinnert, aber während Greenes Charaktere häufig von Gewissenskonflikten geplagt werden, bleiben bei dieser Geschichte alle, einschließlich Serena, emotional ein wenig unbeteiligt. Wenn eine Liebe scheitert, wendet sie sich nach kurzer Trauerphase der nächsten zu, und die Gefühle aller Beteiligten sind gerade stark genug, um die Geschichte glaubhaft voranzutreiben. Das gibt dem Roman eine augenzwinkernde Leichtigkeit, die den Twist am Ende nur logisch erscheinen lässt. Dieser ist zwar keine ganz neue schriftstellerische Erfindung, aber gekonnt umgesetzt. 



  23. Cover des Buches Die Bank (ISBN: 9783746625058)
    Brad Meltzer

    Die Bank

     (15)
    Aktuelle Rezension von: abuelita
    Die Brüder Charlie und Oliver arbeiten beide bei einer mehr als exklusiven Privatbank. Beide sind schlecht bezahlt und unzufrieden in ihrem Job. Als sie auf dem Konto eines Verstorbenen drei Millionen Dollar entdecken, ergreifen sie die Gelegenheit und transferieren das Ganze auf verschlungenen Wegen nach Antigua. Nach so einer geringen Summe würde kein Hahn krähen, das wussten sie. Aber warum war dann trotzdem am nächsten Tag in der Bank die Hölle los? Ganz einfach – weil nicht drei, sondern dreihundert Millionen Dollar fehlen…..und der Wachmann, der Ihnen geholfen hat, liegt plötzlich tot da…..

    Man merkt, dass es schon ein älteres Buch ist. Die Spannung ist mässig, die Sprüche der Brüder oft seltsam, aber die Hetzjagd lustig. Ja ich weiss, das ist es nicht, was man von einem spannenden Thriller erwartet, aber mehr ist einfach nicht drin.


    Wer- eher zweitklassige -Action-Filme mag, ist hier sicher gut bedient. Aber auch zum einfach mal so lesen ist es ganz nett….
  24. Cover des Buches Dame, König, As, Spion (ISBN: 9783548061795)
    John le Carré

    Dame, König, As, Spion

     (41)
    Aktuelle Rezension von: hproentgen
    Ein Maulwurf hat sich bis in die höchsten Spitzen des englischen Geheimdienstes, dem Circus, gegraben. Der alte Chef, Control wollte ihn enttarnen, doch bei dem Versuch gab es einen Riesenskandal, über den er stürzte und dann starb. Jetzt taucht plötzlich ein Agent auf mit brisanten Informationen und der Staatssekretär hat nur noch Smiley, denn im Circus kann er niemand trauen. Der wurde mit Control zusammen aufs Altenteil geschoben. Ein alter Hase, dick mit dicken Brillengläsern, unglücklich in seine Frau verliebt, die ihn betrügt; ein Mann, den man umgehend vergisst und dem niemand zutraut, dass er ein glänzender Analytiker ist. Kein Bond, James Bond, geschüttelt nicht gerührt. Karla unterschätzt Smiley nicht. Karla ist der Chef des sowjetischen KGB und er weiß, dass Smiley sein gefährlichster Feind im Circus ist. Weswegen er seinen Maulwurf beauftragt ... Nein, das erzähle ich nicht, das müssen Sie selbst lesen. Dieses Buch habe ich in den Siebziger Jahren verschlungen und jetzt, anläßlich der neuen Verfilmung nochmals gelesen. Es hat mich wieder gepackt. LeCarre lässt eine Fülle von Personen auftreten, jede mit eigener Statur bis hinein in die Sprache, wechselt die Schauplätze, springt in der Zeit hin und her, anfänglich etwas verwirrend, aber bald hat er den Leser so in Bann geschlagen, dass er ihm überall hin folgen würde. Selbst in die Höhle des Löwens und genau dahin führt er uns. Das Buch atmet Vergangenheit, spielt Anfang der Siebziger, fast alle Agenten haben den Krieg erlebt, viele in den Dreißigern studiert, Geschichte spielt eine wichtige Rolle und eigentlich sollte das alles längst Staub angesetzt haben, wer interessiert sich heute noch für sowas? Die meisten anderen Agentengeschichten aus dieser Zeit sind denn auch längst vergessen. Dass LeCarres Buch nicht dazu gehört, zeigt die einsame Klasse des Autors. Er weiß, worüber er schreibt - wer die Bücher über die Stasi Spionage liest, glaubt manchmal in einen LeCarre Roman versetzt worden zu sein. Er kann Verwicklungen bis zum bitteren Ende schnüren, der Leser wird oft überrascht und denkt sich doch: Klar, so, genauso hat es kommen müssen, warum habe ich das bloß nicht vorher geahnt? Ein Spitzenthriller, der eigentlich gar kein Thriller ist, sondern eine Sherlock Holmes Arbeit. Vielleicht wird es den einen oder anderen Fan von Actionthrillern enttäuschen, aber für die meisten dürfte es spannende Stunden bringen. Leseprobe: leider keine Leseprobe Homepage des Autors: http://www.johnlecarre.com/ Dame, König, As, Spion, Agententhriller, John Le Carre, List, Januar 2011 ISBN-13: 9783548610771, Tb, 416 Seiten, Euro 9,99

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks