Bücher mit dem Tag "see"
226 Bücher
- Jennifer L. Armentrout
Obsidian 3: Opal. Schattenglanz
(3.126)Aktuelle Rezension von: asomeOpal von Jennifer L. Armentrout ist der dritte Band der Reihe, und endlich stehen Katy und Daemon zu ihren Gefühlen. Das ewige Hin und Her sowie die passiv‑aggressiven Spielchen zwischen den beiden gehören erfreulicherweise der Vergangenheit an. Der Schreibstil bleibt angenehm flüssig, sodass sich das Buch leicht lesen lässt – auch wenn die Handlung zwischendrin etwas langatmig wirkt und man manchmal schneller zum Punkt hätte kommen können.
Was mich allerdings gestört hat, war Katys ständiges Gejammer und die Eifersuchtsausbrüche auf beiden Seiten. Ebenso fand ich es schade, dass Dee das Gespräch mit Katy meidet – natürlich ist sie verletzt und trauert, aber irgendwann sollte man Dinge klären.
Vielleicht nervten mich diese Passagen auch deshalb besonders, weil ich nicht ganz zur eigentlichen Zielgruppe gehöre. Insgesamt war Opal ein solides Buch, für mich jedoch bisher das schwächste der Reihe. Ich hoffe, Band 4 kann mich wieder stärker fesseln. - Joanne K. Rowling
Harry Potter und der Feuerkelch (Harry Potter 4)
(11.503)Aktuelle Rezension von: SheekoEin Muss für jeden Potterhead. Das 4te Buch ist auch wieder total spannend und wir erfahren mehr aus der Welt der Magie. Dieses Buch erklärt auch wieder toll was vorher passiert ist oder auch die verschiedenen Begriffe werden immer so erklärt als wäre der Leser auch ein muggle abstämmiger Neuling. Egal wie oft ich die Bücher schon gelesen habe, jedes mal entdecke ich etwas neues und die Spannung ist immer wieder vorhanden
- Jennifer L. Armentrout
Obsidian 1: Obsidian. Schattendunkel
(6.145)Aktuelle Rezension von: WiebkeKLGefühlt bin ich ständig über dieses Buch gestolpert, deshalb wollte ich irgendwann selbst wissen, was hinter dem Hype steckt. Der Einstieg fiel mir leicht, das Buch liest sich flüssig und Katy wirkt zunächst sympathisch.
Mit zunehmender Seitenzahl haben mich allerdings einige Dinge immer mehr gestört. Vor allem die Dynamik zwischen Katy und Daemon dreht sich für meinen Geschmack zu lange im Kreis. Daemon schwankt ständig zwischen arrogant, unfreundlich und fürsorglich, während Katy immer wieder zwischen Ablehnung und Anziehung hin- und hergerissen ist. Nach einer Weile wirkte das auf mich eher anstrengend als spannend.
Dazu kommen viele bekannte Klischees, die man aus Jugendfantasy und Romantasy bereits kennt. Vieles bleibt eher an der Oberfläche, wodurch die Geschichte für mich nicht die Tiefe erreicht hat, die ich mir gewünscht hätte.
Erst in der zweiten Hälfte nimmt die Handlung spürbar Fahrt auf. Die Geheimnisse rund um die Lux werden interessanter, die Spannung steigt und einige Figuren gewinnen etwas mehr Profil. Das hat das Buch für mich insgesamt noch einmal aufgewertet.
Insgesamt eine unterhaltsame Jugendfantasy mit guten Ansätzen, die mich aber nicht vollständig überzeugen konnte.
- Jennifer L. Armentrout
Obsidian 2: Onyx. Schattenschimmer
(4.010)Aktuelle Rezension von: asomeOnyx – Schattenschimmer, der zweite Band der Obsidian-Reihe, war für mich ein echter Pageturner. Ich habe das Buch in nur einem Tag förmlich durchgesuchtet, denn der Schreibstil ist angenehm leicht und flüssig, sodass man mühelos dranbleibt.
Katy ist eine typische Teenagerin – was ihr Verhalten manchmal etwas anstrengend machte. An einigen Stellen war sie mir schlicht zu kindisch, was wohl auch daran liegt, dass ich mit meinen 44 Jahren einfach nicht mehr ganz zur Zielgruppe gehöre. Trotzdem hat mir die Geschichte insgesamt gut gefallen, besonders zum Ende hin wird es richtig spannend.
Wie schon Band eins ist Onyx für mich kein absolutes Highlight, aber ein unterhaltsamer, gut geschriebener Jugendroman, der Lust auf die restlichen Teile der Reihe macht.
- Sebastian Fitzek
Das Paket
(2.831)Aktuelle Rezension von: Stefania_Velvet_PagesWährend Emma versucht herauszufinden, wem sie überhaupt noch trauen kann, beginnt man selbst ständig mitzurätseln. Jede neue Erkenntnis wirft alles wieder über den Haufen – und genau das macht diesen Psychothriller so unfassbar intensiv.
✨ Was mich besonders begeistert hat:
• die dauerhaft bedrückende Atmosphäre
• die psychologische Spannung
• dieses Gefühl, niemals sicher zu sein
• Wendungen, die komplett unerwartet kommenFür mich einer der interessantesten Psychothriller von Sebastian Fitzek. Düster, nervenaufreibend und absolut fesselnd bis zur letzten Seite.
Ich habe beim Lesen ständig Theorien aufgestellt und sie wenige Seiten später direkt wieder verworfen. Genau dieses Spiel mit der Wahrnehmung macht die Geschichte so packend.
Wenn ihr Psychothriller liebt, die euch verunsichern, überraschen und bis zum Schluss nicht loslassen, dann solltet ihr euch dieses Buch unbedingt lesen.
- Bianca Iosivoni
Falling Fast
(1.088)Aktuelle Rezension von: Meine_Bucher_Und_Ich𝐙𝐢𝐭𝐚𝐭:
„Mia wird immer etwas besonderes und ein wichtiger Mensch in meinem Leben sein. Aber sie gehört zu meiner Vergangenheit. Du hingegen, du bist jetzt hier. Du bist die Gegenwart.“
𝐊𝐥𝐚𝐩𝐩𝐞𝐧𝐭𝐞𝐱𝐭:
Hailee DeLuca hat einen Plan: Die Zeit, in der sie sich zu Hause verkrochen und vor der Welt versteckt hat, ist vorbei. Sie will mutig sein und sich trauen, all die Dinge zu tun, vor denen sie sich früher immer zu sehr gefürchtet hat. Doch dann lernt sie Chase Whittaker kennen - und weiß augenblicklich, dass sie ein Problem hat. Denn mit seiner charmanten Art weckt Chase Gefühle in ihr, die sie längst verloren geglaubt hat. Und nicht nur das. Er kommt damit ihrem dunkelsten Geheimnis viel zu nahe ...
𝐑𝐞𝐳𝐞𝐧𝐬𝐢𝐨𝐧:
𝐆𝐞𝐬𝐜𝐡𝐢𝐜𝐡𝐭𝐞
Spoiler!!!!!
Hailee DeLuca hat eine Bucketlist, die sie diesen Sommer erfüllen möchte. Als sie ans letzte Reiseziel ankommt, trifft sie da auf Chase. Und es stellt sich heraus, er ist der beste freund ihres besten Freundes. Doch sie hatte ihn vorher noch nie gesehen. Sie verstehen sich gut, doch als sie erfährt wer er wirklich ist möchte sie sich abwenden. Doch die beiden bringt das Schicksal immer wieder zusammen und sie hat vor noch mehr Über ihren Verstorbenen Freund zu erfahren. Doch sie kann nicht lange dort bleiben, denn sie möchte unbedingt zu ihrer Schwester.
Aber als ihr Auto nicht mehr funktioniert, muss dieses in die Werkstatt, also genießt sie die Zeit dort mit Chase und es fängt langsam an zu funken zwischen ihnen. Doch sie darf sich nicht verlieben denn sie bleibt nicht mehr lange dort. Beide versprechen sich nicht mehr als nur Spaß zu haben, aber ob dass so bleibt?
𝐒𝐜𝐡𝐫𝐞𝐢𝐛𝐬𝐭𝐢𝐥 / 𝐞𝐢𝐠𝐞𝐧𝐞 𝐌𝐞𝐢𝐧𝐮𝐧𝐠
Der schreibstil ist leicht gehalten, so das man sofort in die Geschichte drin ist.
Es ist ein sehr emotionales und tiefgründiges Buch. Das Ende hat einfach mein Herz zerrissen.
Die Geschichte mit Chase und Hailee war süß zu lesen. Die Geheimnisse darin haben es fesselnd gemacht, so das man einfach weiterlesen musste.
- Leigh Bardugo
Das Gold der Krähen
(994)Aktuelle Rezension von: Linahsa„Wie haben sie das bloß wieder geschafft?“, war ein Gedanke, der mir immer wieder in den Kopf gekommen ist, während ich dieses Buch gelesen habe. Wenn man ein Abenteuer mit komplexen Charakteren sucht, ist dieses Buch sicher das richtige!
Fangen wir mit dem Schreibstil an. Er war sehr ansprechend, durchgehend stimmig und hat eine passende Atmosphäre geschaffen, die perfekt zur düsteren, spannungsgeladenen Welt des Buches passt.
Beim Lesen hatte ich ständig das Gefühl, die Autorin – oder vielmehr die Charaktere – seien einem immer einen Schritt voraus. Die Handlung war nie vorhersehbar, und man wurde immer wieder aufs Neue überrascht. Ich liebe einfach das Gefühl zu haben, auf jeder Seite wartet eine Überraschung - ein echtes Abenteuer also!
Dabei war die Geschichte in jedem Moment glaubhaft, die Handlungen der Figuren stets nachvollziehbar, und der gesamte Plot wirkte hervorragend durchdacht.
Die Figuren in dem Buch haben mich vor allem begeistert. Sie wirkten authentisch und auf ihre eigene Weise sympathisch. Jeder hatte seine individuellen Stärken und Schwächen, eine Geschichte, eine Vergangenheit, die ihn oder sie geprägt, geformt oder sogar gequält hat.
Man hat das Gefühl bekommen, dass die Figuren nicht nur eine gemeinsame schwer zu meisternde Mission hatten, die sie alle vereinte - sie hatten auch eine persönliche, teils geheime Herausforderung, die sie meistern mussten. Dementsprechend waren viele tolle Charakterentwicklungen dabei!Das Einzige, was mir ein wenig gefehlt hat, war ein wenig Romantik - aber auch nur ein kleines bisschen. Ich fand es zwar sehr angenehm, dass es weder explizite Szenen noch übertrieben, wenig glaubhafte Liebesbekundungen gab. Die romantischen Momente blieben dezent und zwischen den Zeilen, was gut zur Geschichte gepasst hat. Ein Hauch mehr hätte mich trotzdem gefreut.
Letztendlich ändert es aber nichts daran, dass mir dieses Buch sehr gefallen hat und der Plot und der Schreibstil wirklich grandios waren.Insgesamt also eine eindeutige Empfehlung.
Sternebewertung:
Plot: 5/5
Originalität der Geschichte: 5/5
Charaktere und ihre Entwicklung: 10/5
Schreibstil: 4/5
Gesamtwertung: 5/5 - Khaled Hosseini
Tausend strahlende Sonnen
(1.278)Aktuelle Rezension von: buch_leselustErgreifend ist hier wirklich das richtige Wort. Ich habe mit Mariam und Layla mitgelitten und mitgefiebert.
Es hat mich stark berührt, was ihnen alles passiert und gleichzeitig wütend gemacht, weil es wirklich nicht unrealistisch ist.
Die Rolle und Stellung der Frau in Afghanistan wird hier erschreckend real dargestellt und gibt einen guten Einblick in das Leben vor Ort. Leider weiß man ja, wie es sich über die letzten Jahre weiterentwickelt hat...
- William Paul Young
Die Hütte
(630)Aktuelle Rezension von: Kitty_CatinaSchon lange hatte ich dieses Buch im Regal stehen, habe mich aber nie so richtig daran getraut, schließlich geht es hier um ein wirklich ernstes und auch sehr tiefgründiges Thema, welches nicht immer ganz leicht zu verstehen ist.
So geht es hier im ersten Teil darum, wie Mackenzie seine Tochter verliert und in ein tiefes Loch fällt. Im zweiten Teil, der um einiges länger ist, geht es um ein Treffen mit der heiligen Dreifaltigkeit in einer Hütte im Wald. Diese kommt in Gestalt einer schwarzen, mütterlichen Frau, eines palästinensisch aussehenden, jungen Mannes und einer asiatischen, ätherisch wirkenden Frau daher, die sich als Gott selbst, Jesus und den Heiligen Geist herausstellen. In zahlreichen, tiefgründigen Gesprächen lernt Mackenzie dabei die drei immer besser kennen, verstehen und findet immer mehr zurück zum Glauben und vor allem zum Vertrauen in Gott. Es geht aber auch um Vergebung, um Liebe und Gemeinschaft mit Gott, Jesus und dem Heiligen Geist. Diesbezüglich macht Mackenzie eine sehr emotionale Reise, die ihn nicht unbedingt zu einem besseren Mann macht, aber zu einem Mann mit Hoffnung, der sich nicht mehr von seiner Trauer verschlingen lässt.
Geschrieben empfand ich das Buch dabei als wirklich gut, vor allem die Zitate vor jedem Kapitel haben wirklich viel Aussagekraft und leiten das jeweilige Kapitel gut ein. Ich fand aber auch, dass der Fokus im Buch sehr auf Dialogen und Gesprächen lag, die vielleicht nicht unbedingt jeder versteht, die aber auch sehr zum Nachdenken anregen, gerade, wenn man noch keine innige Beziehung mit Gott führt und ihn oftmals nicht versteht. Was mir allerdings gefehlt hat, war ein kleiner Teil, der die sogenannte „Große Traurigkeit“ gezeigt hätte, um Macks Innenleben noch besser zu verstehen. Stattdessen geht es gleich nach dem Verschwinden von Milly mit dem Besuch in der Hütte weiter. Ansonsten war die Geschichte aber, trotz des traurigen Themas, super schön und hat mir persönlich einige neue Erkenntnisse gebracht.
Alles in allem hat dieses Buch, obwohl ich nicht komplett überzeugt davon war, wirklich viel Aussagekraft über den Glauben selbst, aber auch über die Beziehung zu Gott, und eventuell findet der eine oder andere dadurch noch etwas Zugang zu diesem Thema, wenn sie oder er sich dafür öffnet. Ich glaube aber auch, dass das Thema leider nicht jeden interessieren wird.
- Ana Huang
Twisted Dreams
(433)Aktuelle Rezension von: SarahreadsNachdem der beste Freund ihres Bruders in das Haus nebenan gezogen ist, steht Avas Leben völlig auf dem Kopf. Alex Volkov hat das Aussehen eines jungen Gottes und ist kalt wie Eis. Dennoch gelingt es Ava nach und nach seine Schutzmauer einzureißen. Sie lernen sich besser kennen und kommen einander näher. Bald kann auch Alex die neuen und ungewohnten Gefühle für Ava nicht länger ignorieren. Beide tragen die Last von schweren Schicksalsschlägen aus ihrer Vergangenheit mit sich und haben heute noch damit zu kämpfen. Das ausgerechnet ihre Vergangenheit ihre Liebe auf die Probe stellt, ahnt keiner.
„Twisted Dreams“ ist der Reihenauftakt der „Twisted“ Tetralogie von Ana Huang. Das Cover gefällt mir sehr gut. Es ist durch die Blumenakzente und der Schrift sehr detailreich und hat eine sehr hübsche Farbe. Der Schreibstil der Autorin ist der flüssig und locker. Nicht nur durch den Schreibstil, sondern auch durch die Intrigen und die spicy Szenen haben dafür gesorgt, dass ich innerhalb von 1,5 Tagen mit dem Buch fertig war. Das Buch wurde aus der Perspektive beider Protagonisten geschrieben, was dem Leser einen Einblick in beide Gedankenwelten gibt.
Beide Protagonisten finde ich sehr spannend.
Ava ist eine intelligente und unglaublich hilfsbereite Person, die jedoch auch ihren Standpunkt vertritt und sich auch nicht scheut, ihre Meinung zu äußern. Es war sehr spannend mitzuverfolgen, was für eine starke persönliche Entwicklung Ava durchlebt.
Alex konnte man am Anfang echt schlecht einschätzen. Zu den meisten Personen zeigt er sich eher als unzugänglich und kühl. Er würde jedoch alles für die Menschen tun, die im wichtig sind. Beide Charaktere könnten nicht unterschiedlicher sein. Trotz allem haben sie eins gemeinsam: Ihre traumatische Vergangenheit.
Das Buch war mein erstes von Ana Huang und es hat mich in den Bann gezogen. Die Autorin hat so authentische und emotionale Szenen geschrieben, dass man einfach nur durch die Seiten geflogen ist. Das Buch ist von meiner Seite her eine absolute Leseempfehlung. - Max Rhode
Die Blutschule
(1.035)Aktuelle Rezension von: Kathrin_HermannIn zwei Tagen ausgelesen und was soll ich sagen... ich bin wie immer begeistert. Ich mag einfach den Schreibstil - der hier stark an die ersten Werke erinnert - und die Art wie sich die Spannung immer mehr und mehr steigert, sodass man die letzten Seiten eigentlich nur noch überfliegen möchte und endlich zu erfahren wie es ausgeht. Und immer ist das gewisse Augenzwinkern mit dabei (und sei es nur bei den Danksagungen oder wie in diesem Fall, ohne zu viel verraten zu wollen, bei den Beschwerden).
Die Aufregung über den Preis kann ich mal nun gar nicht nachvollziehen. Ich schließe mich da völlig der Bewertung des Sebastian F. an (und ich traue Herrn Fitzek durchaus zu, dass er diese Bewertung tatsächlich selber geschrieben hat). Ein Buch ist doch etwas das sich optisch etwas her machen sollte, das ich mir danach ins Bücherregal stelle und gerne nochmal in die Hand nehme. Der Verlag oder Herr Fitzek oder wer auch immer es endgültig entschiedet, gibt sich immer sehr viel Mühe, dass die Bücher hochwertig aussehen und auch in diesem Fall macht es etwas her. Es ist ja kein einfaches Taschenbuch und ich halte den Preis für völlig angebracht.
Für mich ist es ein gelungenes Erstlingswerk im Bereich Horror/Fantasy und ich würde mich über weitere Werke von Herrn Rhode alias Fitzek sehr freuen. Ob das Buch nun in Zusammenhang mit dem Joshua-Profil steht, wird sich dann ja nächste Woche raus stellen.
Das Buch ist - wie ich finde - nicht viel blutiger oder rauer als gewohnt. Es wird - wie man es kennt - an den Stellen aufgehört zu beschreiben die man auch einfach nicht genauer ausgeführt haben möchte. So war es schon immer und so wird es vermutlich bleiben. Den Bücher sind - im Gegensatz zum TV nun mal reines Kopfkino.
- Simon Beckett
Der Hof
(700)Aktuelle Rezension von: Julia_TaubDas Buch war so spannend das meine Fragen die sich im laufe der Geschichte aufgekommen sind, erst auf der letzten Seite komplett beantwortet wurde. Das finde ich an einem Thriller richtig gut, das dadurch die Spannung aufrecht erhalten wird und ich mir einen Teil der Geschichte erst im Kopf zusammenstellen kann und am Ende herauszufinden ob es stimmt oder komplett was anderes ist. Der Schreibstil ist unglaublich gut gehalten worden, ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
- Haruki Murakami
Die Stadt und ihre ungewisse Mauer
(75)Aktuelle Rezension von: AnirahHaruki Murakami kehrt mit „Die Stadt und ihre ungewisse Mauer“ zu seinen Wurzeln zurück und liefert genau das, was Fans an ihm lieben: Eine Geschichte, die sich wie ein sanfter, aber tiefgründiger Traum anfühlt.
Was mir besonders gefallen hat:
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Die märchenhafte Atmosphäre: Murakami schafft es wie kaum ein anderer, eine Stimmung zu erzeugen, die gleichzeitig nostalgisch und rätselhaft ist. Die Beschreibungen der Stadt innerhalb der Mauer haben etwas Zeitloses und Magisches, das mich sehr verzaubert hat.
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Das Spiel mit den Realitäten: Dass die Handlung sich über mehrere Welten erstreckt, hat für mich den besonderen Reiz ausgemacht. Man verliert sich zusammen mit dem Protagonisten in den verschiedenen Ebenen der Existenz, was die philosophische Tiefe der Geschichte wunderbar unterstreicht.
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Der Schreibstil: Gewohnt ruhig und bildhaft. Es ist ein Buch, für das man sich Zeit nehmen muss, um die Details der „Schatten“ und der „Bibliothek“ vollends aufsaugen zu können.
Fazit: Ein wunderbarer Roman über Sehnsucht und die Suche nach dem eigenen Selbst. Für mich fehlte nur ein ganz kleines Quäntchen zur Höchstwertung, da sich manche Passagen etwas in die Länge zogen, aber für Liebhaber von magischem Realismus ist dieses Werk ein absolutes Muss. Wer Bücher mag, die Grenzen zwischen Traum und Wirklichkeit verwischen, wird hier fündig.
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- Kiera Cass
Siren
(680)Aktuelle Rezension von: jennieheartsbooksSiren ist ein Buch von der Autorin Kiera Cass, die die Selection Bücher geschrieben hat. Deshalb bin ich offen an das Buch gegangen, weil ich alles um Selection als die Bücher rauskamen geliebt habe.
Thema von Sirenen ist interessant. So weit habe ich nicht viele Geschichten mit Sirenen gelesen.
Unsere Protagonistin ist naiv aber voller Leidenschaft. Das Meer als Charakter wurde ebenfalls interessant gewählt aber es wirkt alles sehr simple und einfach. Es fehlt mir oft die Tiefe und woher bestimmte Gefühle stemmen.
Ich persönlich konnte leider nicht viel mit den Chatakteren anfangen. Eine Connection konnte ich nicht so ganz herstellen. Es war so als ob etwas für mich gefehlt hatte.
Der Schreibstil ist eher simpel und leicht gehalten. Der rote Faden wird hier nicht verloren. Es gab auf jeden Fall eine klare Struktur.
- Alexandra Flint
Maple-Creek-Reihe, Band 1: Meet Me in Maple Creek
(322)Aktuelle Rezension von: JenniSI liked, aber das gewisse Etwas hat mir doch gefehlt.
Ich habe den Band als Hörbuch gehört und fand die Grundidee schön.
Auch die Charaktere und das Setting hat mich abgeholt - vor allem der Suspense Anteil hat mir am Besten gefallen.Der gelesene Schreibstil fand ich mitnehmend und auch die unterschiedlichen Sichtweisen fand ich sehr passend. Die Gedankengänge von beiden Protagonisten zu erhalten, mag ich immer besonders.
Die Entwicklung der Charaktere zueinander war mir ab und an etwas zu schnell und minimal unreal.
Manchmal war es mir etwas zu detailreich an Stellen, wo für mich bisher nicht so relevant waren.Der Cliffhanger am Ende war schon sehr mies, ich werde Band 2 auf jeden Fall noch lesen müssen.
- Viola Shipman
Für immer in deinem Herzen
(285)Aktuelle Rezension von: Engelchen07Alle Frauen der Familie Lindsey besitzen ein Armband mit Glücksbringern, Großmutter Lolly, Tochter Arden und Enkelin Lauren. Die Anhänger werden von Generation zu Generation weitergegeben.
Die Großmutter Lolly lebt schon lange alleine. Sie ist im Dorf zwar seh beliebt, aber dennoch fühlt sie sich sehr einsam. Als kleiner Hilferuf schickt sie einen Brief mit Anhängern zu Arden und Lauren. Beide verstehen den Hinweis und eilen zu Lolly.
Dort lernen die beiden mehr über die vielen Anhänger an dem Armband ihrer Großmutter, denn jeder Anhänger hat seine eigenen Geschichte....
Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen. Man sieht regelrecht, wie die Generationen in diesem Buch durch die Familiengeschichte zusammenwachsen. Der Schreibstil der Autorin ist einfach und man kann sehr gut folgen. Mir hat das Buch gut gefallen.
- David Safier
Jesus liebt mich
(1.368)Aktuelle Rezension von: MartinAJESUS LIEBT MICH ist der zweite Roman von David Safier, aber ich habe schon ein paar andere Gelesen. Mein Einstieg mit MIESES KARMA war nicht so wirklich gelungen, und die Fortsetzung habe ich nicht vor z lesen, aber es gibt doch einige Bücher des Autors, die mir sehr gefallen haben. JESUS LIEBT MICH gehört tatsächlich zu den Büchern, die mir gefallen haben. ich hatte erst Bedenken, wegen des Titels und des Klappentextes, aber ich wurde angenehm überrascht. Bibelfest muss man nicht sein, aber es ist herrlich zu sehen wie Jesus in der heutigen Zeit zurechtkommt und mit Gleichnissen um sich wirft und mit anderen Brot brechen will. Und dann gibt es noch Satan, menschgewordene Engel, brennende Dornbüsche (die Gefühle zeigen können) und und und. Es passiert viel, es ist spannend und witzig erzählt. Und die Frage wie das alles enden soll steht ständig im Raum. Und die Lösung ist, durchaus befriedigend und passend. Hin und wieder bekommt man Szenen geboten, die sehr an Slapstick erinnern, dann wird es wieder ernst. Aufgelockert wird das Ganze durch unterhaltsame Cartoons, die den Stil der Geschichte gut wiedergeben.
Die Grundhandlung ist vollkommen absurd, einige der handelnden Personen ebenfalls, die Geschichte selbst wandelt zwischen Fantasy und Liebesgeschichte. Für Leser, die es gerne skurril mögen und sich nicht an den biblischen Gestalten stören ... irgendwie ein Muss.
- Miranda Cowley Heller
Der Papierpalast
(321)Aktuelle Rezension von: Julia92Inhalt: Elle Bishop geht hinunter zum See. Alle Sommer ihres Lebens hat Elle im Papierpalast verbracht, dem Ferienhaus ihrer Familie. Hier hat sie sich zum ersten Mal verliebt, Freundschaft und Schmerz erlebt, hier kam ihre Familie zusammen, brach auseinander, fand sich neu. Inzwischen ist Elle fünfzig, hat Kinder und einen liebevollen Ehemann. Und doch ist eine Erinnerung in ihr lebendig, die sie gut gehütet glaubte. Seit der Mann, den sie schon ihr ganzes Leben lang liebt, gestern auf sie zukam. Elle springt ins Wasser, sie muss sich entscheiden: Gehen oder bleiben?
Meinung: Lange Zeit war das Buch auf meiner Wunschliste. Als ich schließlich zu lesen begann, wurde ich nicht enttäuscht. Schon das erste Kapitel, wo Elle nach dem Abend, der alles verändert, aufwacht und im Ferienhaus die Überbleibsel von letzter Nacht begutachtet, hat mich in seinen Bann gezogen. Sofort sprang das Kopfkino an. Die Autorin hat einen sehr einfühlsamen Schreibstil und weiß Dinge in Szene zu setzen. „Der Papierpalast“ hat über 400 Seiten, dennoch gelang es mir, das Buch an einem Wochenende durchzulesen, was bei mir sehr selten vorkommt.
Die Geschichte erzählt jedoch nicht nur über Elle und ihre Gefühle, sondern auch von ihren Vorfahren. Es handelt davon, wie der Papierpalast entstanden ist, wie ihre Mutter und Großmutter gelebt haben und wie sie selbst ihre Jahre abwechselnd in der Stadt und in dem Ferienhaus verbracht hat.
Es fällt mir schwer, in Worte zu fassen, was ich beim Lesen empfunden habe. Es war einfach magisch, Elle (obwohl sie mir nicht wirklich sympathisch war und ich mir nicht erklären konnte, wieso ihre Jugendliebe ihr jahrzehntelang hinterherläuft) zu beobachten. Ihre Mutter, ihre Kinder, ihr Mann, ihre Freunde. Einfach jede Person in diesem Buch besitzt eine Seele. Selbst weitschichtig Bekannte sind so authentisch ausgearbeitet, und kein Charakter ist zu viel. Der Unterhaltungswert lag bei mir beim Lesen bei 10/10. Ich wollte ständig wissen, was als nächstes passiert, fürchtete jedoch das Ende. Weil ich ahnte, dass ich nach diesem Buch lange brauchen würde, um wieder bereit für etwas Neues zu sein. So ging es mir das letzte Mal im Sommer 2025, nachdem ich „Der Gesang der Flusskrebse“ beendet hatte. Diese beiden Bücher sind für mich so atmosphärisch, so dicht, so voller Leben, dass es kaum zu glauben ist, dass es Fiktion ist.
„Der Papierpalast“ greift Themen wie Misshandlung und Vergewaltigung auf. Ich fand jedoch, dass die Szenen sich gut in die Geschichte eingefügt haben. Eine locker-flockige Lovestory sollte man sich hier nicht erwarten.
Dafür erlebt man über mehrere Generationen ein absolut glaubhaftes Bild einer Familie, mit allen Ecken und Kanten. Und ich bin mir sicher, dass es irgendwo auf der Welt genau so einen Papierpalast gibt, mit ähnlichen Geschichten. Es klingt wie der perfekte Ort, um die Gedanken abzuschalten, ins kühle Nass zu springen und wie Elle einfach nur da zu sein.
Ich bin tief beeindruckt von der Autorin Miranda Cowley Heller und vergebe alle möglichen Sterne an „Der Papierpalast“; 5/5!
- Carley Fortune
Fünf Sommer mit dir
(221)Aktuelle Rezension von: LeniblueCarley Fortune schreibt so bildhaft, dass man die Sonnenstrahlen auf der Haut spürt und das Wasser des kanadischen Sees förmlich riechen kann. Perfekt für warme Strandtage! Percy verbringt seit ihrer Jugend jeden Sommer im idyllischen kanadischen Barry’s Bay. Dort lernt sie den Nachbarsjungen Sam kennen. Aus einer tiefen Freundschaft wird im Laufe von fünf Jahren die erste große Liebe. Doch ein einschneidendes Ereignis trennt die beiden für zwölf Jahre. Erst der Tod von Sams Mutter zwingt die mittlerweile 30-jährige Percy zur Rückkehr an den See. Sie muss sich ihrer Vergangenheit und der Frage stellen, ob eine erste Liebe jemals vergeht.
- Nora Melling
Schattenblüte - Die Verborgenen
(458)Aktuelle Rezension von: meine_fantastische_bibliothekLuisa lebt mit ihrer Familie in Hamburg als ihr kleiner Bruder an Krebs stirbt. Natürlich ist die Verzweiflung groß und ihre Eltern beschließen, sofort nach Berlin umzuziehen, weil sie das Haus nach dem Tod ihres Sohnes nicht mehr ertragen können. Luisa findet das unerträglich. Sie kann nicht mehr zum Grab ihres Bruders und um ihn trauern. Ihre Eltern, selber unfähig über den Verlust zu sprechen und die Trauer offen zuzulassen, sind Luisa keine Stütze und so verfällt sie in eine tiefe Depression. Sie schwänzt die Schule, redet mit niemandem und vergräbt sich in ihrem Zimmer oder streift durch den Grunewald. Bis sie eben so verzweifelt ist, dass sie sich das Leben nehmen will.
Von Beginn an herrscht in diesem Jugendbuch eine düstere Stimmung und diese zieht sich auch durch die gesamte Geschichte. Trotzdem ist die Atmosphäre sehr dicht und stimmig.
Luisas düstere Gedanken und ihre vermeintliche Ausweglosigkeit wurde glaubhaft geschildert, gerade wenn man bedenkt, dass sie selbst noch ein Teenager ist und in diesem Alter die Welt sowieso recht kompliziert erscheint. Aber die Tatsache, dass ihre Eltern nicht in der Lage sind, gemeinsam als Familie den Tod von Fabian zu verarbeiten, macht ihr das Leben wirklich schwer.
Insgesamt hat mir die Darstellung der Protagonisten gut gefallen, sie wirkten durchaus authentisch.
Sehr gut gefallen haben mir die Schilderungen im Grunewald und der Umgebung, weil ich diese Gegend selbst gut kenne und es Erinnerungen bei mir geweckt hat. Aber auch ohne je dort gewesen zu sein, sind die Beschreibungen sehr bildlich und man kann sich selbst in diesem Wald gut vorstellen.
Die Liebesgeschichte zwischen Luisa und Thursen ist durchaus kompliziert, wie auch sonst? Mädchen und Werwolf kann nur kompliziert sein. Und auch diese Schilderungen der Autorin fand ich gut gelungen. Gut gefallen hat mir auch, dass Nora Melling immer wieder für Spannung sorgen konnte und ich so das Buch an zwei Abenden zu Ende gelesen hatte.
Gewöhnungsbedürftig fand ich eine ganze Weile den Schreibstil in diesem Buch. Er wirkte auf mich eine Zeitlang doch etwas hakelig und auch die teilweise sehr kurzen Sätze waren nicht ganz mein Fall. Das gibt es aber öfter in Jugendbüchern, vor allem, wenn eine bestimmte Stimmung erzeugt werden soll und das ist ja letztlich auch gelungen.
Ich habe mich manchmal dabei ertappt, wie ich mit den Augen gerollt habe. Das passierte bei jeder unnötigen Frage von Luisa, vor allem im Wald. Kurzes Nachdenken oder Zuhören hätten all diese Fragen überflüssig gemacht und so war ich zeitweise leicht genervt.
Die Bezeichnung Werwölfe in dieser Geschichte fand ich falsch. Der Vollmond hatte keine zwangsläufige Verwandlung zur Folge und auch sonst waren diese Wölfe/Menschen für mich einfach nur Gestaltwandler. Sie konnten zwar durchaus gefährlich sein aber doch nur eher selten und dann im Rudel. Umso häufiger sich die Menschen in Wölfe verwandelten, umso näher waren sie dabei, endgültig zum Werwolf zu werden. Gut und schön, doch durch welch banale Sache sie wieder endgültig zu Menschen zurück verwandelt werden können, das empfand ich als geradezu lächerlich.
Dieses Buch hatte eine durchaus atmosphärische Stimmung, die Charaktere waren gut ausgearbeitet und größtenteils authentisch. Die Liebesgeschichte war kompliziert und die Gefühle füreinander tief. Die Beschreibungen im großen Berliner Grunewald und der Umgebung sehr bildlich und haben mir gut gefallen. Mit der Bezeichnung Werwölfe konnte ich mich gar nicht anfreunden und auch mit der Art von Luisa kam ich nicht immer gut zurecht. Der Schreibstil war mir persönlich zu abgehackt, obwohl es vermutlich ein Stilmittel ist. Die Zurückverwandlung der Werwölfe war für mich einfach banal und zum Ende der Geschichte wurde für mein Empfinden nochmal eine Art von Spannung erzeugt, die ich unglaubwürdig fand.
- Kyra Groh
Fake Dates and Fireworks
(586)Aktuelle Rezension von: AnnabelsbookcornerDiese „Romcom“ hat mich viel mehr berührt, als ich anfangs erwartet hatte. Können wir mal bitte darüber reden, dass dieses Buch viel mehr als nur eine Romcom ist? Wir haben Humor, toxische Beziehung, Selbstliebe, Loslassen, Spice, Tabuthemen und die Erkenntnis was Liebe ist und wie eine gesunde emotionale Bindung sein sollte.
Zu Beginn musste ich immer wieder viel schmunzeln, witzig Dialoge und schöne Dynamiken. Von Seite zu Seite wird die Story emotionaler und tiefer.
Rückblickend wird deutlich, wie jung und beeinflussbar Becca zum Zeitpunkt des Kennenlernens mit Nils eigentlich noch war. Dieser wunde Punkt hat deren Beziehung über 10 Jahre begleitet und wurde zu einer beidseitig emotionalen Abhängigkeit.
Gerade wer schon einmal an einer unerwiderten oder toxischen Liebe festgehalten hat, wird viele von Beccas Gedanken nachvollziehen können. Dieses ständige Hoffen, die Angst, einen Menschen zu verlieren, und das Bedürfnis, sich selbst kleinzumachen, nur um weiterhin einen Platz im Leben dieser Person zu haben.
Zu sehen, wie Becca langsam erkennt, dass das, was sie so lange für Liebe gehalten hat, vielleicht gar keine Liebe war, durch die immer präsenter werdenden Gefühle zu Raphael – jemand, der sie nicht verändern möchte, der ihr nicht das Gefühl gibt, um Aufmerksamkeit kämpfen zu müssen, sondern ihr zeigt, dass sie genauso richtig ist, wie sie ist.
Die Liebesgeschichte zwischen Becca und Raphael hat sich für mich deshalb besonders verdient angefühlt. Aus den anfänglichen Sticheleien entwickelt sich nach und nach etwas Echtes. Ein bisschen Spice kam auch noch dazu, welches Kribbeln ausgelöst hat.
Insgesamt für mich eine wunderschöne Mischung aus Humor, Herzschmerz, persönlicher Entwicklung und Romantik. Ein Buch, das mich zum Lachen gebracht, zwischenzeitlich mein Herz ein bisschen schwer gemacht und am Ende mit einem warmen Gefühl zurückgelassen hat.
- Rebecca Yarros
Alles, was ich geben kann – The Last Letter
(385)Aktuelle Rezension von: Mel09Habe dieses Buch als Empfehlung gelesen und muss sagen legt euch definitiv Taschentücher bereit. Ich habe Rotz und Wasser geheult weil mich diese Geschichte so tief berührt hat. Das Schicksal der Zwillinge, sein Geheimnis, ihre Angst... wow einfach eine mega wunderschöne, oft lustige aber auch echt traurige Geschichte die von Schicksalsschlägen geprägt ist. Dieses Buch hat irgendwie alles was ein gutes Buch braucht. Es fesselt einen und man kann es nicht aus der Hand legen und ich habe es in einem Tag verschlungen. Es bringt einen zum lächeln, zum weinen und zum nachdenken über das Leben und wie unfair es sein kann. Die Hauptprotagonistin ist eine starke Frau die es geschafft hat sich alleine etwas aufzubauen und ihren Kindern eine gute Mutter zu sein und dennoch ist sie verletzlich und ängstlich und man kann sich so gut in sie hinein versetzen. Ich liebe dieses Buch auch wenn ich zwischendurch mal ein paar Minuten beiseite legen musste um durch zu atmen, Tränen zu trocknen und es kurz sacken zulassen. Dieses Buch hat mich emotional total gecatcht. Klare Leseempfehlung für alle die Liebesgeschichten mögen und mal wieder auf eine emotionale Achterbahnfahrt mitgenommen werden möchten. Achtung Spoiler!
Die Geschichte hat kein klassisches Happy End
- Colleen Hoover
Woman Down
(203)Aktuelle Rezension von: buchgestapelWorum geht’s?
Seit dem katastrophalen Flop ihrer Buchverfilmung hat sich Autorin Petra vollkommen aus der Online-Welt zurückgezogen. Ein Schreiburlaub abseits der Zivilisation soll ihr die nötige Ablenkung bringen, um endlich ein neues Manuskript abzugeben – stände da nicht plötzlich Polizist Saint vor ihrer Tür, der geradewegs ihrer Geschichte entsprungen zu sein scheint und nicht nur ihre Kreativität in neuen Schwung versetzt.
Meine Meinung
Dass die Werke von Colleen Hoover nicht nur Fans haben, ist mittlerweile nun wirklich hinlänglich bekannt. Da ich bisher jedoch lediglich eines ihrer Bücher gelesen habe und mir aufgrund dieser Tatsache noch kein abschließendes Urteil bilden wollte, musste ich diesem Buch dann doch eine Chance geben – und bin ehrlicherweise nach dem Lesen auch nicht viel schlauer als vorher.
Grundsätzlich bin ich recht schnell durch das Buch gekommen, auch wenn der Schreibstil kein wirkliches Highlight für mich war. So richtig gestört hat mich das nicht nicht, die Tatsache, dass ich dann jedoch relativ lange keinen wirklich roten Faden oder ein Ziel der Geschichte ausmachen konnte hat es mir dann jedoch schon schwerer gemacht, mein Interesse an der Handlung aufrechtzuerhalten.
Die Handlung selbst fand ich auch leicht befremdlich, da ich ehrlicherweise keinen wirklich romantischen Thriller in den Ereignissen erkennen konnte. Beim Lesen habe ich zwar die ganze Zeit über geahnt, dass da nicht alles mit rechten Dingen zugehen kann, eine tatsächlich bedrohliche Stimmung wollte sich darüber aber eher nicht einstellen. Auch die Wendungen fand ich persönlich ehrlich gesagt nicht besonders geschickt in die Handlung eingebaut, da ein reines Verschweigen und plötzliches Offenbaren von Fakten bei mir einfach kein atemloses Plottwist-Überraschungsmoment auslöst.
Über den reinen Inhalt hinaus fand ich außerdem den Bezug zum Leben der Autorin ein wenig seltsam. Eine Art „Self-Fiction“ zu schreiben, löst bei mir leider eher Fremdscham als Begeisterung aus, weshalb ich zugeben muss, dass ich die kritischen Stimmen zu diesem Buch in gewisser Weise nachvollziehen kann.
Fazit
Auch nach diesem Buch werde ich sicherlich kein allzu großer Fan dieser Autorin, auch wenn ich die Geschichte nicht ganz so schlimm fand, wie zu Anfang befürchtet. Die Grundidee hatte sicherlich irgendwo einen gewissen Charme, meiner Meinung nach wäre es allerdings auch keine Verschwendung gewesen, es bei der Kurzgeschichte, auf der dieses Buch basiert, zu belassen.
Dafür gibt es noch knappe drei Bücherstapel.
- Stephan Schäfer
25 letzte Sommer
(235)Aktuelle Rezension von: AnnaLovesBooks25 letzte Sommer hat sich für mich nicht einfach wie Lesen angefühlt. Eher wie Durchatmen.
Schon nach wenigen Seiten war ich komplett in dieser Atmosphäre drin. Zwischen Kaffee am Morgen, alten Traktoren, Kartoffelfeldern, gutem Essen, Seen, Büchern und langen Gesprächen über das Leben. Ich hatte wirklich das Gefühl, neben Karl auf diesem Hof zu sitzen.
Der Schreibstil ist so warm, fein und gemütlich. Ganz schlicht eigentlich und trotzdem hat mich fast jeder Satz erreicht. Man merkt schnell, dass dieses Buch gar nicht von großer Handlung lebt, sondern von Stimmung und kleinen Momenten.
Von der ersten Tasse Kaffee nach dem Baden. Von Fahrrädern am Abend Richtung See. Von Honigäpfeln aus der Pfanne und Gesprächen, die plötzlich etwas in einem auslösen.
Und dann kamen auch noch Katzenbabys ins Spiel. Da war es endgültig vorbei. Wie cozy will dieses Buch eigentlich noch werden? ☺️😅
Das Buch entschleunigt wirklich. Es nimmt einen raus aus diesem ständigen Funktionieren, aus To do Listen, Handybildschirmen und dem Gefühl, immer erreichbar sein zu müssen. Ich glaube, viele Berufstätige werden sich darin sofort wiederfinden. Ich zumindest habe mich sehr oft erkannt gefühlt.
Dabei ist die Geschichte eigentlich ziemlich einfach und teilweise auch klischeehaft. Der gestresste Protagonist trifft auf Karl, der mit seiner Frau ruhig auf dem Land lebt und irgendwann beschlossen hat, sein Leben nicht mehr nach den Erwartungen anderer auszurichten. Aber genau diese Einfachheit macht das Buch für mich so besonders.
Es kratzt eher an der Oberfläche und lässt dadurch Raum für eigene Gedanken. Und trotzdem steckt so viel darin.
Vor allem die Gespräche über Wünsche, Träume, Angst und das wirklich Wichtige im Leben haben mich sehr beschäftigt. Auch die Geschichte über den Tsunami 2004 und warum Karl seitdem vieles anders sieht, hat dem Ganzen nochmal eine tiefere und sehr menschliche Ebene gegeben.
Ich habe beim Lesen so viele Stellen markiert. Dieses Zitat liebe ich besonders:
„Kreativität entsteht durch Empathie – und Langeweile. Schönheit geht nicht schnell.“
Und irgendwie beschreibt genau das auch dieses Buch. Es ist ruhig. Langsam. Warm. Und gerade deshalb so besonders.
Die kurzen Kapitel machen außerdem total süchtig. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen.
Und als ich das Buch beendet hatte, habe ich wirklich angefangen auszurechnen, wie viele Sommer mir wohl noch bleiben. Ich glaube, mehr muss ein Buch manchmal gar nicht schaffen























